Die Parlamentswahlen in Polen am 13. Oktober dürfte nach dem jetzigen Stand der Dinge das derzeitige Regierungslager gewinnen.

Von DR. VIKTOR HEESE | Die Unterstützung Ursula von der Leyens als neue EU-Chefin durch die in Polen regierende PiS hatte viele patriotische Deutsche irritiert. Ist Polen noch ein Partner gegen Brüssel? Für die pragmatischen Osteuropäer war diese „Notlösung“ dennoch konsequent. Sie haben jetzt den linken Frans Timmermans vom Hals und gewinnen Zeit, um sich (wohl?) bald von der EU zu verabschieden. Die Parlamentswahlen am 13. Oktober dürfte das Regierungslager gewinnen.

Im Osten nichts Neues – der Westen infiltriert, Polen bleibt wehrhaft

Ein Polexit käme spätestens in Frage, wenn Warschau wegen seines Wirtschaftsbooms (BIP jährlich regulär über vier Prozent) zum EU-Nettozahler aufsteigt. Da dieser Zeitpunkt unbarmherzig naht, wird die Infiltrierung des Landes durch westliche „Werteaktivisten“ mit Propaganda und Geld im Lande und von außen immer massiver. Die alten Anschuldigungen der Werteverletzung (Migrationsverweigerung, Pressefreiheit, Justizreform, Urwaldrodung in Bialowieza) reichen nicht mehr aus, neue kommen auf die Tagesordnung.

Katholische Kirche wird zur Zielscheibe – der „Kulturkampf“ mit linker Szene beginnt

Die gerade hofierte LGBT-Bewegung (PI-NEWS berichtete) ist der neueste Trend. Er missbraucht die aktuellen Proteste gegen die kirchliche Pädophilie, um die PiS-orientierte katholische Kirche zu schwächen. Während sich die polnische Provinz fest in Händen des Regierungslagers befindet, hat die „europäische“ Opposition ihre wenigen Hochburgen in den Großstädten.

Nach den Kommunalwahlsiegen in Danzig und Warschau fiel dort den neuen Bürgermeistern im Schulbereich als erste Maßnahme nur der Ersatz des Religions- durch den Sexualunterricht ein. So etwas reizt und spaltet die Leute massiv. Die konkurrierenden Aufmärsche – wie zuletzt in Bialystok – für Gleichheit (Opposition) einerseits und für Familie (PiS-Anhänger) andererseits – sind ohne Polizeischutz nicht mehr möglich. Der Staat hält sich stark zurück – Vorwürfe über Polizeigewalt gelingt den „Werteaktivisten“ nicht zu kreieren.

Gewaltszenen und Kopftücher beherrschen Gott sei Dank (noch) nicht das Alltagsbild auf Polens Straßen. Märchen von Faschismus, Rassismus und Nationalismus in den „proeuropäischen“ Systemmedien, die meistens Westkonzernen gehören, dagegen schon. Die Meinungsmacher gehen sehr gezielt und konzentriert vor. Gerade läuft eine Großkampagne gegen den Erzbischof von Jedraszewski, der es wagte, die LGBT-Exzesse – in Anlehnung an die „rote Pest“ aus den kommunistischen Zeiten – als „Regenbogen-Pest“ zu bezeichnen. In Polen kann ein solcher Schuss schnell nach hinten los gehen. Andererseits stoßen diese Meinungsdiktatoren mitsamt ihrer TV-Kanäle auf Gegenwehr der öffentlich-rechtlichen TVP und die wenigen Print-Magazine, die mit heimischem Kapital wirtschaftlich gerade so überleben. Jeder Kundige und Willige wird Polen Meinungsvielfalt attestieren.

Impressionen aus dem Heimaturlaub im ehemaligen Ostpreußen

Obige Impressionen ließ der Autor während seines Heimataufenthaltes im ehemaligen Ostpreußen, (in Siemiany bei Ilawa, in Deutsch Schwalgendorf und Deutsch Eylau) auf sich einwirken. Über den besagten Kulturkampf zwischen den „Europäern“ und den „Nationalisten“ hatte selbst der Dorfpfarrer in seinen Predigten berichtet. Dennoch: Im Vergleich zu den über Satellit täglich einströmenden Absurditäten aus der Moralhochburg Deutschland waren selbst diese beunruhigenden Nachrichten nur Peanuts. Habe ich mich dennoch zu sehr geärgert, tat ein Ausflug mit dem Moped zum Besuch einer der alten deutschen Sehenswürdigkeiten im schönen Ostpreußen gut. Die Marienburg sieht noch genauso aus wie in einem alten Film von 1943.

Parlamentswahlen Wahlen in sechs Wochen – noch ist Polen nicht verloren!

Am mitteleuropäischen „Frontverlauf“ zwischen den Populisten und den Demokraten wird sich nach der Wahl in Polen wahrscheinlich nichts ändern. Die Vereinte Rechte (Zjednoczona Prawica) mit der dominierenden PiS dürfte ihre absolute Mehrheit verteidigen. Die kommenden Wahlen in Österreich und – vielleicht auch in Italien und in Spanien – dürften da schon viel unsicherer ausfallen. Die polnische Wirtschaft boomt, die Rezession in Deutschland und Westeuropa wird von der Regierung sicherlich als Warnzeichen für das Versagen der EU und die Multikulti-Politik genutzt. Polen kann somit bis auf weiteres im Osten die „populistische Front“ gegen Brüssel verteidigen.

Beziehung zu den Deutschen leider unverändert distanziert

Die Beziehungen zu den Deutschen – nicht allein zum Berliner Polit-Establishment in Berlin – werden leider weiter abgekühlt bleiben, solange hinter der Oder der aggressive Merkelismus herrscht und die Deutschen mit ihm nicht klar kommen. Deutschen patriotischen Kräften wird vorgeworfen, zu wenig zu unternehmen, um das Selbstbewusstsein der Polen zu würdigen. So glauben die Leute hier, die Mehrheit der Deutschen sitzt tatsächlich auf einem hohen „moralischen Ross“ und betrachte die Nachbarn als leistungsschwache Rebellen, die zwar gegen Brüssel angehen, aber sonst unkooperativ sind und ständig fordern. Das Thema Kriegsreparationen (PI-NEWS berichtete) dürfte bald wieder aufgerollt werden. Am 1. September nähert sich der 80. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges.

Deutschland kein Vorbild mehr

In den Augen vieler Polen ist das immer noch hochnäsige Deutschland kein Vorbild mehr, sondern generiert zusehends zum „kranken Mann Europas“. Anmerkung: Der letzte Punkt gibt nicht die Meinung bzw. die Wertung des Autors wider, sondern die öffentliche Meinung hüben wie drüben.


Dr. Viktor Heese.

Dr. Viktor Heese ist Dozent und Fachbuchautor. Spezialisiert hat er sich auf dem Gebiet der Börsen und Banken. Für Börsenanfänger hat er das Buch „Fundamental- versus Charttheorie. Methoden der Aktienbewertung im Vergleich“ (Springer 2015) verfasst. Er betreibt die Blogs prawda24.com und finanzer.eu und gibt den Börsenbrief „Der Zinsdetektiv“ heraus. Heese kommt aus Masuren und lebt seit über 40 Jahren in Köln.

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52 KOMMENTARE

  1. Shalom!
    Das man den kleinen polnischen Bürger, der im Kohlekraftwerk oder auf deutschen Feldern oder in einer Fabrik in England schuftet „Deutschenhass“ vorwirft, ist mir geläufig. Aber WARUM nur?
    Weil es- wie bezeichnet- den „hochnäsigen Deutschen“ zu gut geht?
    Wohl kaum. Und das wissen gerade die Polen in den an Deutschland angrenzenden Grenzstädten- und Gemeinden!
    Diese Leute verstehen die „Tanker“, die „Käufer“, die „Gäste“ und „Touristen“!!!

    Und? „Polexit“? WARUM? So viel ich weiß‘ ist die polnische Währung noch immer „Zloty“…

    Natürlich bleibt dem denkenden Menschen beiderseits der Grenze nicht verborgen, was die „Politiker“ beiderseits so abziehen.
    Es soll wieder „gegeneinander ausgespielt werden“. Mein Eindruck.
    Diejenigen, welche Polen oder Deutsche sind sollten nicht vergessen, WARUM sehr wenige Kuffnucken über Polen über die Grenze kamen…

    Und, die Sachsen und Brandenburger, Mecklenburger sollten nicht vergessen, das der 1990 gegründete „Bundesgrenzschutz“, heute „Bundespolizei“ bereits damals in den 90′ (habe ich noch erlebt!) rigoros gegen Schlepper und Menschenhändler vorgegangen ist! Bis hin zu heftigen Haftstrafen für bio-) deutsche Taxifahrer.
    Vergesst nicht, WAS daraus zu heute bei Euch geworden ist!!!

    Einen schönen Abend Euch!
    Shalom aus Haifa!

  2. Natürlich haben diese Länder einen Vorteil beim Austritt aus der EU. Eine eigene Währung. Das macht den AUstritt leichter, da der Euro nicht betriffen ist. Wer auch noch aus dem Euro will, hat da noch einige Probleme mehr.

  3. Zuri Ariel 24. August 2019 at 19:29

    Und? „Polexit“? WARUM? So viel ich weiß‘ ist die polnische Währung noch immer „Zloty“…

    Die britische Waehrung war auch immer das Pfund. Dennoch war der BREXIT ebenso sinnvoll wie ggf. ein POLEXIT.

  4. „Polen kann somit bis auf weiteres im Osten die „populistische Front“ gegen Brüssel verteidigen.“

    Polen hat noch einen anderen unschätzbaren Vorteil. Wenn in Deutschland die Rekordhitze die ländlichen Gebiete zur Wüste macht und wie vor wenigen Wochen die Ostsee so warm wie das Mittelmeer ist (sie erinnern sich sicherlich an diese skurrile Meldung, die sich mit einem Blick in die offizielle Wassertemperatur Karten widerlegen ließ), dann lohnt sich ein Blick in die deutschsprachigen Wetterseiten von Polen.

    Sie werden sich wundern, wie dramatisch die Temperaturunterschiede der Ostsee in Danzig und an der deutschen Küste sind. Und sie werden sich wundern über die Sahara Peitschen, die scheinbar abrupt an den deutschen Ostgrenzen enden. Es kann natürlich auch sein, dass sie mit veralteten russischenThermometern arbeiten, die prinzipiell einige Grad Abweichung haben. Wenn die nächste Hitzewelle Deutschland wieder fest im Griff der Klimakatastrophe hat, schauen sie einfach mal nach den Temperaturen in Polen…

  5. Mädchenmörder von Usedom war in der Linksjugend und ANTIFA aktiv

    Er hatte schon länger Mordphantasien – wollte sehen wie ein wehrloses Opfer stirbt, deshalb suchte er sich Maria!

    Während des Gerichtsprozesses bedrohte der Mörder aus der linken Szene nun eine Zeugin mit den Worten: “ Wir sehen uns wieder“

    Tiefenpsychologisch bestätigt dies wieder einmal, dass gesellschaft lich unterlegene … und sozial niedrigstehende wie Sozialisten dazu neigen, Macht über andere Menschen ausüben zu wollen, wahrscheinlich um ihre eigenen Schwächen und Defizite zu kompensieren.

    Das sollte man mal an den Fakultäten für Psychologie wissenschaftlich näher erforschen.

    https://www.bild.de/news/inland/news-inland/usedom-killer-bedroht-zeugin-wir-sehen-uns-wieder-64128232.bild.html

  6. Wer möchte noch aus der EU austreten? Solche ien EU als Bürokratiemonster und Demokratiefeind braucht keiner. Es war auch nicht so gedacht.

  7. Shalom!
    Unser in Deutschland „verbliebener Sohn“ und seine „gemischte Familie“ haben an der polnischen Ostseeküste Urlaub gemacht. Vor 2 Wochen. Unterhalb Kolberg.
    Einen (1!) Tag in der Ostsee kurz (!) gebadet. Wassertemperatur: 18°C!!!

    Wie warm das Mittelmeer ist, weiß‘ ich besser als mancher hier oder jeder erklärte „Klimahistoriker“!!!!

    Shalom aus Haifa! (heute, Wassertemperatur hier: 22°C!)

  8. @ Zuri Ariel 24. August 2019 at 20:01

    In Tel Aviv ist am Strand mehr los. Dort wird ja auch mehr gesichert als in Deutschland.

  9. Ich hatte noch einiges vergessen. In Polen darf man patriotisch sein, d.h. seine Heimat, Kultur und Sprache lieben. In Deutschland wäre sowas nicht möglich. Wer es dennoch versucht, wird von allen als Nazi oder Rasistist bezeichnet. Möglicherweise noch ein Besuch der Antifa.

  10. Beziehung zu den Deutschen leider unverändert distanziert
    Die Beziehungen zu den Deutschen – nicht allein zum Berliner Polit-Establishment in Berlin – werden leider weiter abgekühlt bleiben, solange hinter der Oder der aggressive Merkelismus herrscht
    […]

    Glaubt der Autor allen Ernstes Polen würde heuer nicht die dreisten Geldforderungen stellen, wenn Merkel nicht Kanzlerin wäre?

  11. @ Das_Sanfte_Lamm 24. August 2019 at 20:19

    Merkel ist polnische Kommunistin und Deutschenhasserin in 3. Generation.

  12. Danke für diesen ausführlichen Bericht aus Polen.
    Habe gar nicht gewusst, dass dort die Spaltung der Bevölkerung schon so
    weit voranschreitet.
    Aber immerhin: für die Ostgebiete gilt nach wie vor:

    ::: Lieber slawisch als islamisch. :::

    Als mögliches Rückzugsgebiet sowieso unverzichtbar.

  13. @ Viper 24. August 2019 at 20:40

    Propaganda kommt seit Jahren auch in Nachrichten und sogar in Kindersensdungen vor. Früher wäre es unmöglich.

  14. Nach einem erfolgreichen Brexit werden sich weitere EU-Staaten einen ähnlichen Schritt überlegen. Großbritannien kann dann bilaterale Verträge mit solchen Staaten schließen, wobei es um Handel geht. Über Migration muss jeder Staat selbst bestimmen. Dann brauchen wir eine Brüssel-EU gar nicht mehr…!

  15. Noch Einen:
    „In Jerusalem wird gebetet, in Tel Aviv gelebt, in Haifa gearbeitet“… DAS ist die Realität hier!

    (Glaube, am „Berzdorfer See“ oder am „Olbersdorfer See“, an der „Olba“ oder am „Senftenberger See“ u.v.a. im „Osten“ braucht es noch keine „Security“ zwecks „Sicherheit“ der Badegäste. Und? Gut so … sind ja keine „westdeutschen Freibäder“ … LOL! Hier in Haifa am Strand übrigens auch nicht.)

    Laila Tov!

    Z.A.

  16. Irgendwann in naher Zukunft wird sich der polnische Außenminister in der
    polnischen Botschaft in Ungarn einfinden und den geflüchteten Deutschen
    erklären:
    „Ich bin heute gekommen, um Ihnen zu sagen, dass Ihre Ausreise…“
    (tobender Applaus)

  17. Haremhab 24. August 2019 at 20:48

    @ Viper 24. August 2019 at 20:40

    Propaganda kommt seit Jahren auch in Nachrichten und sogar in Kindersensdungen vor. Früher wäre es unmöglich.
    ————————
    Ich weiß, ich weiß. Nein, hier ist man in eine völlig neue Dimension vorgedrungen. Ein Quizspezialist hat sich Trump als Spezialgebiet ausgesucht, obwohl er in nicht mag und über ihn herzieht.

  18. Zuri Ariel 24. August 2019 at 20:53
    Noch Einen:
    „In Jerusalem wird gebetet, in Tel Aviv gelebt, in Haifa gearbeitet“… DAS ist die Realität hier!

    (Glaube, am „Berzdorfer See“ oder am „Olbersdorfer See“, an der „Olba“ oder am „Senftenberger See“ u.v.a. im „Osten“ braucht es noch keine „Security“ zwecks „Sicherheit“ der Badegäste. Und? Gut so … sind ja keine „westdeutschen Freibäder“ … LOL! Hier in Haifa am Strand übrigens auch nicht.)

    Laila Tov!

    Z.A.

    …………

    „Security“ „braucht es“ allerdings noch nicht in den ostdeutschen Freibädern.
    Die Badequalitaet der nicht „Geflüchteten“ leidet aber schon, in den Städten.
    Auf’m Dorf geht’s noch. Wir Städter fahren dann eben dorthin baden, wo nicht
    soviel „Gebräunte“ rumlungern.

  19. Die Schweinebacken SPD lassen nicht aus und missbrauchen „Den Tage des offenen Weingutes“ in Sachsen. Das Weingut Marienberg hat eine Wahlreden gehalten, da war ich von den Socken. Beschäftigt Flüchtlinge die arbeiten wollen. Was jagt uns das, Deutsche sind Arbeitsscheu, Dreckbande.
    Dieses Weingut Marienberg wird in Zukunft gemieteten, rote Trulla.
    Meine Briefwahl ist raus Erst/-Zweitstimme AfD.
    Denkt darant 100% Rentenbesteuerung der SPD werdet Ihr leider spüren.

  20. Als Passdeutscher (gebürtige Pole, überhaupt ohne deutsche Wurzel) habe ich 16 Jahre im Deutschland gewohnt, und seinerzeit auch AfD unterstützt (auch bei Pegida Nürnber marschiert), weil ich mich für Deutschland irgendwie verantwortlich fühlte. Inzwischen lebe ich seit 3 Jahren in Polen (nicht zuletzt wegen Sicherheitslage in Deutschland) und bin ganz anderer Meinung. In polnischen Interesse liegt Abschwächung Deutschlands, und die ist von CDU/SPD/Grün/Linke garantiert. Weitere Gründe gegen AfD: Erika Steinbach von der Bund der Vertriebenen – die ist in Polen extrem unbeliebt; last but not least – Rußlandnahe der AfD.

  21. In Polen herrscht unabhängig von Merkel eine extrem deutschfeindliche Stimmung und die Reparationsforderungen sind eine Unverschämtheit sondersgleichen, nachdem Polen 1945 1/4 Deutschlands bekommen hat. Man sollte als Patriot diese Anbiederungen an ein derart deutschfeindlich gesonnenes Land bleiben lassen.

  22. Wujaszek 24. August 2019 at 22:11
    -.-.-.-.-
    Kennen Sie dieses schöne deutsche Kinderlied: „Wie das Fähnchen auf dem Turm, …..“ ???

  23. Hm… ich fahre gerne nach Polen, ich finde es sehr schön da und die Leute sehr nett.

    Aber die Billion Reparationen? Hätte man mir diese Summe eingeflüstert, wäre ich auch auf die Knie gegangen…

    Wichtiger halte ich einen Aussöhnungsfonds, der Schüleraustausch, Polnisch als Fremdsprache, Stipendien und gemeinsame Projekte unterstützt.

    Die gegenseitige Wertschätzung als Nachbarn steht nicht zum Besten…

  24. Ritterorden 24. August 2019 at 22:36: Zustimmung !

    Was soll dieser Artikel, während wieder einmal absurde Repararionsforderungen durch die polnische Landschaft geistern ? Schon wieder verdrängt vom dummgläubigen deutschen Michel ?
    Nicht schlau geworden aus der Geschichte um Danzig zwischen 1918 und dem provozierten Krieg unter den Fittichen der Engländer und Franzosen von 1939 ? Keinen Schimmer von den immer wiederkehrenden polnischen Großmachtträumen ?
    Schlaft weiter, ihr Armleuchter !

  25. Die Polen können mir mal den Buckel runterrutschen. Deren Russlandphobie ist ja schon krankhaft, während sie selbst immer wieder auf’s Baltikum, Weißrussland und die Ukraine geschielt haben.
    Hier ist meine Rechnung:
    Ich fordere Süd-Ostpreußen, Schlesien, Hinterpommern und noch einige Fleckchen zurück, die bereits seit Ende des Ersten Weltkrieges auf der Tagesordnung standen ! Auf der Gegenrechnung stehen dann die Kosten für die Vertreibung unserer Landsleute und Entschädigung für den gekaperten Privatbesitz. Außerdem Entschädigung für die erlittenen Wirtschaftsschäden durch die Aneignung Danzigs zwischen 1918 und 1939. Das nennt man dann Öl ins Feuer gießen, gell? Das kennt man von den Polen bereits aus den 20er und 30er Jahren, als es um Danzig ging. Die dämlichen Nazis waren einfach zu beschränkt und fanatisch, diese Provokationen intelligent zu nutzen, um mit Hilfe Englands einen Schulterschluss zu konstruieren. Der Weltkrieg wäre wohl ausgefallen, die Polen hätten ihren Schwanz eingezogen. Aber sie wollen wieder einmal die Machtprobe. Schon vergessen, die Großmachtträume Polens ? Sie ernteten damit den Angriff und die Zerstörung ihres Landes. Wollen die ernsthaft noch einmal eine Krise heraufbeschwören ?

  26. Von Kriegsreparationszahlen halte ich nichts und lehne sie deshalb grundsätzlich ab. Jedes Land leidet unter einem Krieg, das ist normal. Auch Deutschland hatte es sehr schlimm getroffen.

    In jedem Land gibt es geistige Tiefflieger und nützliche Idioten. Diese Leute werden von Soros aufgegriffen und instrumentalisiert. Ich hoffe sehr, dass die PiS sehr erfolgreich wird.

  27. Die PIS steht für die polnischen Nationalisten, welche die polnische Ostgrenze an der Elbe sehen! Wie kann man diesem chauvinistischen und deutschfeindlichen Haufen nur Erfolg wünschen? Ist mir unbegreiflich! Das sind dort die gleichen Mentalitäten, die 2 mal im letzten Jahrhundert Millionen Deutsche von uraltem deutschen Land vertrieben und ermordet, die große Teile uralten deutschen Landes geraubt haben, die uns seit Jahrzehnten Heerschaaren an Diebesgesindel schicken, die lügen und betrügen und abgreifen, wo es nur geht, die die deutsche Geschichte in den annektierten Landen auslöschen, deren Geschichte eine Geschichte der permanenten Überfälle auf die Nachbarn, der Anmaßung, der Selbstüberschätzung, des Größenwahns und der Unordnung ist.

    Wenn oben ein polnischer Kommentator in typisch widerwärtig polnischer Denke schreibt, eine Schwächung Deutschlands wäre vorteilhaft für Polen, dann sollte man tatsächlich eine Schwächung Deutschlands, gar einen Kollaps herbeiwünschen, denn Polen ist ganz schnell auf dem Status vor 1989, wenn der Westen ausfällt! Fällt Deutschland, dann fällt der Westen, und dann steht Polen plötzlich mit heruntergelassenen Hosen da! Polen hat nichts und Polen kann nichts! Die Unternehmen verschwinden zügig und die Millionen Polen, die im Westen untergekommen sind, dürfen in Polen arbeitslos sein!

    Leider ist dieser Wunsch ein zweischneidiges Schwert, denn tatsächlich munkelt man, daß Polen auf einen „Bürgerkrieg“ in Deutschland hofft, um dann aus humanitären Gründen als Schutzmacht in Mitteldeutschland einzumarschieren und sich festzusetzen. In solch einem Szenario müßten wir erst die Aufstände niederschlagen und anschließend die Polen vertreiben oder die Aufstände niederschlagen und ein paar Jahre warten, bis sich Westdeutschland gesammelt und Polen an der eigenen Selbstüberschätzung wieder mal verhungert, um dann das eigene Land zurückzuholen. So oder so eine Herkulesaufgabe und auf jeden Fall ein übles Szenario für Mitteldeutschland, denn noch mal: die Mentalität der polnischen Nationalisten hat sich nicht geändert!

    Abschließend: Polen? Bah!

  28. Korrektur: Elbe als polnische Westgrenze muß es heißen.

    Und nebenbei: Polen spricht von 6 Millionen Menschenleben an Verlusten. Nur waren davon 5 Mio. Deutsche, Juden, Ukrainer, etc.!

  29. Fakten 25. August 2019 at 08:19

    Da muss man eben differenzieren. PiS ist eben keine Multikulti-Partei und das zählt für mich ganz besonders.

  30. @pro afd fan
    Ich verstehe, was Sie meinen, sehe das aber grundsätzlich anders. Meine Philosophie ist: der Feind meines Feindes ist nicht automatisch mein Freund. Lieber habe ich 2 Feinde, als den Feind im eigenen Lager.

  31. Was hier abläuft, ist einfach beschämend.
    Es wird wieder einmal zum Polenbashing geblasen.
    JEDES europäische Land hat seine Lebensart.
    Deutschland ist 1944 in Jalta zerstückelt worden.
    Polen hat ein gewaltiges Stück abbekommen,
    obwohl „Polen“ nicht am Verramschen beteiligt war.
    Also, akzeptieren wir die territorialen Veränderungen
    als Folge des II.WK’s.

  32. @ FMV: Polenbashing? Die Polen sind es, die unverschämte Forderungen stellen!
    Die PiS ist durch und durch deutschfeindlich, wie kann man solchen Leuten Erfolg wünschen? Der polnischer User Wujaszek schreibt doch :

    „In polnischen Interesse liegt Abschwächung Deutschlands, und die ist von CDU/SPD/Grün/Linke garantiert. “

    SO DENKEN DIE!

  33. @Jakobus:
    „Wichtiger halte ich einen Aussöhnungsfonds, der Schüleraustausch, Polnisch als Fremdsprache, Stipendien und gemeinsame Projekte unterstützt.“

    “ Aussöhnung“ heisst aber nicht, dass Deutschland immer devot auf den Knien herumrutscht, während Polen sich immer als Opfer geriert und ständig neue Forderunge stellt.
    Hat Polen sich jemals für die brutalen Vertreibungsverbrechen entschuldigt? Nein, im Gegenteil dort findet man bis heute richtig und wichtig, was den Vertriebenen angetan wurde!
    Und polnisch als Fremdsprache? Gehts noch?

  34. „fmvf 25. August 2019 at 09:47: Polen hat ein gewaltiges Stück abbekommen, obwohl „Polen“ nicht am Verramschen beteiligt war.“

    Falsch! Das Polen den eroberten Osten wieder abtreten mußte, hatten sie nicht geplant, aber das deutsche Land stand schon lange auf der Liste!

    „fmvf 25. August 2019 at 09:47: Also, akzeptieren wir die territorialen Veränderungen als Folge des II.WK’s.“

    Nein! Polen war Täterland, maßgeblich am 2. WK beteiligt, hat mit der Vertreibung, der damit zusammenhängenden direkten und indirekten Auslöschung Millionen unserer Vorfahren, dem Landraub nach dem 1. und 2. WK, eine gewaltige Schuld auf sich geladen! Nun gehen nicht alle Toten und Vertriebenen auf das polnische Konto, sondern ein gerüttelt Maß ist der Flucht vor und dem Einwirken der roten Armee geschuldet, aber die Polen schieben ganz frech einfach alles auf die Sowjets! Kein Mea Culpa, keine Richtigstellungen, kein gar nichts! Deutschland hat seine eigene Geschichte verraten, Polen in der Hungersnot geholfen, Polen unterstützt, nach 1989 gigantische Summen und Hilfen zum Aufbau geschickt, wieder und wieder und wieder seine Hände ausgestreckt, und was kommt aus Polen? Deutschenhaß, ein großer Wille zum Abzocken, Diebesbanden, Undankbarkeit, Beschuldigungen und Verleumdungen, und jetzt auch noch die unglaublich miese Tour mit der knappen Billion Euro, bzw. 2 Billionen echtes Geld!

    Hier wird überhaupt gar nichts akzeptiert!

  35. @Ritterorden @Fakten,

    ich sage ausdrücklich Dank für Ihre klaren Einwendungen. Polen war nach Versailles immer nur stark durch Zuwendungen und Bestärkungen aus dem Ausland. Nicht ohne Grund wird man in Polen darum auch so fanatisch nach noch mehr amerikanischer Präsenz im Lande gieren, und ich behaupte, daß das sicher auch, aber wohl nicht nur Polens Intimfeind Rußland geschuldet sein dürfte. Das ist gewiß auch eine Art Versicherung, die aufzeigt, daß im Grunde die alten herrschaftlichen (großpolnischen) Denkweisen noch immer an der Tagesordnung sind.

    In dem Sinne verstehe ich auch die Einlassungen von Wujaszek 24. August 2019 at 22:11 nicht unbedingt als Kampfansage, auf jeden Fall aber als nüchterne Analyse, nach der ein (politisch und militärisch, weniger wirtschaftlich) schwaches Deutschland durchaus im Interesse Polens liegt, und es klärt sich daraus vieles von dem, wie sie sich gerade auch hinsichtlich Brüssel verhalten, das so ganz anders ausfällt als das, was sie im Inneren selbst durchziehen. Der polnische Nationalismus mag für Polen vieles richtig machen, aber er ist nicht unser Freund.

    Die neuerlichen und mit aktueller Ausgabe wieder einmal gestiegenen Reparationsforderungen, die zudem auf falschen Zahlen und Zuordnungen basieren, fügen sich da ziemlich nahtlos ein. So etwas macht man nicht mit einem Gegner, den man achtet und den man für stark hält. Mit dem, was sich Berlin „Regierung“ nennt, können wir auch hier nur verlieren.

  36. Kann man endlich mal die Vergangenheit ruhen lassen? Bitte vergessen wir nicht das ohne die polnische Armee 1683 bei Wien, Europa verloren gewesen wäre!

    Dieses Polen Bashing hasse ich, wir alle sind Europäer und sollten zusammen halten und die Vergangenheit endlich ruhen lassen.

    Danke!

  37. Mir ist lieber, die Polen leben in Ostdeutschland. denn wie es in einem Land aussieht, das von völlig irre gewordenen Leuten bevölkert ist, sieht man in den westdeutschen Städten.
    Natürlich fordern die Polen, was sie nur können. da die deutschen Demutsäffchen IMMER bezahlen und jeden, der nach der historischen Wahrheit gegenüber der staatlich verordneten sucht kriminalisieren, sollen sie eben zahlen.
    Der OSten europas wird jedenfalls nicht innerhalb der nächsten 15 Jahre zum islamisch-negroiden Shithole werden, also nehmt euch an der eigenen Nase und hört auf, auf die Polen zu schimpfen.

  38. @Tom62

    Sie haben meinen Beitrag richtig verstanden. Es ist einfach Realpolitik, und hat mit persönlichen Sympathien nichts zu tun. Übrigens, den meisten Deutschen, die ich getroffen habe, ist nichts vorzuwerfen. Ihr seid in Polen willkomen, wenn es im Deutschland kracht.

  39. Der Widerstand der Ost-Europäer gegen Brüssel (gemeint ist der EU-Zirkus, nicht die NATO) ist ein vorgesehenes Ritual, um die eigenen Reihen zu festigen und nicht zu Grunde gehen zu müssen.

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