Wie aus zwei Welten: Esken/Kühnert (l.) und Noch-SPD-Mitglied Wolfgang Thierse.
Wie aus zwei Welten: Esken/Kühnert (l.) und Noch-SPD-Mitglied Wolfgang Thierse.

Von WOLFGANG HÜBNER | Die unsägliche SPD-Teilvorsitzende Saskia Esken schämt sich, ihr Parteijungspund Kevin Kühnert schämt sich auch. Soviel Schamgefühl ist bei ansonsten Schamlosen wie den beiden erstaunlich – über was oder wen schämen sie sich denn so sehr? Über die tiefe Verwicklung ihrer SPD in die AWO-Skandale? Über die schlechten Umfrageergebnisse der einst so stolzen Volkspartei? Oder etwa endlich einmal auch über sich selbst? Weit gefehlt: Esken und Kühnert schämen sich über den 77-jährigen SPD-Parteifreund und ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse. Denn der hat am 22. Februar in der FAZ einen längeren kritischen Text zu den Auswüchsen der sogenannten „Identitätspolitik“ veröffentlicht. Thierse, das ist sein unverzeihliches Vergehen, hat nämlich auch die linke Variante dieser „Identitätspolitik“ attackiert.

Dabei hat der Altpolitiker beklagt, dass Diskussionen über ethnische Identitäten, Rassen, sexuelle Orientierung oder Religionen immer schwieriger und aggressiver, ja tendenziell unmöglich würden. Denn bestimmte Minderheiten seien nicht mehr bereit, für solche Diskussionen die notwendige Toleranz für Andersdenkende oder auch nur Zweifelnde aufzubringen. Und Thierse hat daran erinnert, dass es immer noch Mehrheiten gibt, über die kleine Minderheiten nicht einfach nach Gutdünken hinweg gehen könnten. Eigentlich sind das Selbstverständlichkeiten, die aber nicht nur in Deutschland schon längst nicht mehr selbstverständlich sind. Und schon gar nicht in der zur Minderheitenpartei herabgesunkenen SPD.

Die völlig maßlose, ja hysterische Reaktion von Esken und Kühnert auf den Thierse-Artikel ist der Verwandlung der einstigen Partei der Arbeiter und „kleinen Leute“ in einen Tummelplatz von Ideologen, akademischen Proletariat, Sozialindustrie und allerlei Minderheiten geschuldet. Das ist zwar bedauerlich für die älteste Partei Deutschlands, wäre aber besser zu ertragen, wenn es im etablierten Parteienspektrum ganz anders aussähe. Doch auch dort haben sich Minderheiten wie die Gender- oder LGBT-Bewegungen immer größere Durchsetzungsmacht verschafft, von den betrüblichen Lagen an den Universitäten und vielen Einrichtungen ganz zu schweigen. Wer diese Macht in Frage stellt, wird gnadenlos in die „reaktionäre“ Ecke oder gleich unter „Rechts“- oder gar „Nazi“-Verdacht gestellt.

Gründung des „Netzwerks Wissenschaftsfreiheit“

Allerdings erhebt sich nun gegen diese neue Diskursdiktatur verstärkt Widerstand. Das Beispiel Thierse ist zwar spektakulär wegen der verräterischen Reaktionen in der SPD-Spitze. Wichtiger aber ist die Anfang Februar 2021 erfolgte Gründung des „Netzwerks Wissenschaftsfreiheit“. In diesem Netzwerk schließen sich Wissenschaftler aus ganz verschiedenen Bereichen zusammen, um dem wachsenden Druck linker „Identitätspolitik“ und der gezielten Verunmöglichung freier Debatten etwas entgegenzusetzen. Nicht zuletzt soll der Zusammenschluss denen mehr Schutz geben, die unter Beschuss von aggressiven Minderheiten geraten sind oder künftig noch geraten werden. Und das sind nicht wenige Menschen.

Dass es eines solchen Netzwerks überhaupt bedarf, zeigt den erbärmlichen Zustand der realen Meinungs- und Forschungsfreiheit in Deutschland. Deutlich wird jedoch auch der Wille zur Gegenwehr. Die Stigmatisierung abweichender Meinungen hat ein Maß erreicht, das als Alternative zur Gegenwehr nur noch die bedingungslose Kapitulation vor den linksidentitären Diktatoren des Diskurses übrig lässt. Für die Initiatoren des Netzwerks ist das keine Alternative. Ihren Aktivitäten ist deshalb möglichst großer Erfolg zu wünschen. Mit der Unterstützung aus der etablierten Politik sollten sie jedoch nicht rechnen. Aber vielleicht wird Wolfgang Thierse auf seine alten Tage noch Mitglied. Seine Mitgliedschaft in der SPD hat er jedenfalls schon in Frage gestellt.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.

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56 KOMMENTARE

  1. Dieses Jahr wird die in Rede stehende Partei die verdorrten und verkümmerten „Früchte“ ihrer Vorsitzenden bei den Wahlen „einfahren“.
    Auf die Gesichter Fratzen am Wahlabend freue ich mich jetzt schon.

    Selbstverständlich sind dann wieder die anderen Schuld und natürlich die „böse“ AfD.

  2. Ach was?
    Zottel-Thierse gefallen die Früchte seiner Saat nicht und er hat Sorge, von seinen Parteigenossen nazifiziert zu werden?

    Na sowas, dabei war Zottel-Thiesre einer derjenigen, die die junge AfD damals eifrig nazifiziert haben und auch der Hetze gegen Volksgruppen war Zottel-Thierse nicht abgeneigt.

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wolfgang-thierse-wettert-gegen-schwaben-in-berlin-a-875182.html

    Wären die Schwaben Türken oder Neger gewesen, Thierse wäre der erste Bundestagspräsident, der als neonationalsozialistischer Vorksverhetzer vor ein Gericht gestellt worden wäre.

  3. Zitat Thierse: „Wenn Vielfalt friedlich gelebt werden soll, dann muss diese Pluralität mehr sein als das bloße Nebeneinander sich voneinander nicht nur unterscheidender, sondern auch abgrenzender Minderheiten und Identitäten. Dann bedarf es grundlegender Gemeinsamkeiten …“
    —————————————-
    Tja, Herr Thierse, ich weiß ja nicht, wo Sie leben. Aber ich habe gerade in den letzten Jahren gemerkt: Es gibt keine Gemeinsamkeiten.
    Am besten ist es, sich voneinander fernzuhalten. So wenig wie möglich miteinander zu tun zu haben. Hin- und wieder kann man mal kurz miteinander reden, so wie ein Unterhändler für kurze Zeit mit einer weißen Fahne zum feindlichen Lager gehen kann, um ein paar notwendige Dinge zu klären. Oder man kann in geringem Umfang Handel treiben, vielleicht einen Döner kaufen.
    Aber dann zieht man sich gleich wieder zurück und hält sich voneinander fern. Sonst gibt es nur Ärger.
    Das müssen Sie wohl noch lernen.

  4. In der Schule hatte ich in Sozialkunde einmal gelernt, dass Demokratie „Mehrheitsherrschaft“ bedeutet. Aber das ist schon lange her… 😉

  5. Mich interessieren alle 3 da oben nicht die Bohne.
    Thierse ist für mich genauso ein Stück Sch….., war der Kerl mit der Läusezuchtanlage im Gesicht doch einer der ersten DDR- …..geigen, die sich nach der „Wende“ schamlos die Taschen füllten.
    Von mir aus kann man die 3 gern zusammen zum Südpol entsorgen.

  6. Vielleicht sollte er mal den Sarrazin als Geste der Wiedergutmachung zum Bier einladen.

  7. So langsam merken die Leute „ gegen Rächts „ , dass Sie bald selbst die Opfer Ihrer überzogenen Kritik gegen Andersdenkende werden . Ja … Sie werden sehr bald merken , dass Sie nun selbst in die Defensive gedrängt werden und nun versuchen müssen sich zu wehren . Doch das führt dann unweigerlich in die Falle . Selbst ein Prantl merkt nun , dass das System langsam in eine Diktatur abgleitet . Ich denke , Prantl, Thierse und viele Andersdenkende denken es nun langsam zu heiss geworden ist , werden wir bald bei denen wieder finden , die Sie einst beschimpft haben .
    Es wäre die logische Folge , wenn bald Thierse, Prantl U. a. demnächst bei den Querdenkern mitmarschieren und wieder rufen müssen : Wir sind das Volk „!

  8. Altes bekanntes Ding. Der Linksausleger Thierse wird aus seiner noch linkeren Partei gesäubert. Die Revolution frißt ihre Rinder. KPdSU und SED lassen grüßen. Die Geschichte sämtlicher linker Parteien hat eine Kontinuität: Alles in der Partei vernichten, was der gerade herrschenden Doktrin widerspricht. Hier wissen es alle, aber für die stillen Mitleser nochmal: Genau das war die Kritik der strammen Linken Rosa Luxemburgs an ihrer strammlinken KP, als sie schrieb:

    „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.“

    Sie kritisierte lediglich ihre eigene Blase – die mit keinem Wort in Frage stellte – , daß diese Genossen auf Kurs brachte. Sie wollte mitnichten das, was man gemeinheitlich als „Freiheit“ und „Bürgermut“ bezeichnet, sondern sie fand es schlicht doof, daß die einen kommunistischen Genossen die anderen nicht ganz so extremen kommunistischen Genossen einnorden. Ist etwa so wie bei den Mohammedanern, wo die nicht ganz so strammen Mohammedaner von den immer noch strammeren Mohammedanern eingenordet werden.

    https://www.welt.de/geschichte/article187670614/Rosa-Luxemburg-Was-Freiheit-der-Andersdenkenden-wirklich-meint.html

  9. Es ist auch ohne die ganzen Kuffnucken alles so schön bunt hier – die Bayern und Friesen, Pommern und Franken (die Ripuaren im Kölnischen Rheinland meine ich) und die vielen anderen Stämme machen die Vielfalt Deutschlands aus. Dazu noch die bunten Diplomaten und in der Wirtschaft fleißigen Ausländer, die Japanesen in Düsseldorf z.B. , die amerikanischen u.a. Soldaten reichen vollkommen aus als „Vielfalt“.

  10. Eine Mehrheitsgesellschaft kann sich binnen kurzer Zeit in tausende Minderheiten aufdifferenzieren. Eine geeignete Politik zerstückelt eine solche Gesellschaft in manigfaltige Partikularinteressen. Genau das liegt hier vor. Es gibt keine Mehrheiten mehr. Es gibt keine Normen mehr – kein Normal – nur noch beliebige Abweichungen! Insofern hat das auch mit uns funktioniert: Wir sind eine rechte Minderheit mit unseren Partikularinteressen. Wir denken noch daß wir so etwas wie die Mehrheit bilden, denken, daß wir für eine solche – schweigende – sprächen, aber de facto sind wir selbst abgetrennt. Ein gesellschaftlicher Konsens über, sagen wir, drei, vier wirkliche Basiswerte ist bereits nicht mehr möglich. Der atomare Bürgerkrieg ist längst im Gange. Perfekt inszeniert damit jegliche Gefahr für das herrschende Etablishment verunmöglicht wird. Jede Wette, die aktuell gepimpten Minderheiten werden sofort fallen gelassen zugunsten neuer, wenn die einen zu großen Machtzuwachs erfahren.

    Aktuell sind wir draußen – und wir werden so schnell nicht als zu pimpende Minderheit für nützlich befunden. Die Mehrheit vertreten wir schon lange nicht mehr – das ist lediglich unsere Lebenslüge.

  11. Hallo SPD, in etwa so?

    „Heyyy Duuuu, setz‘ Dich mal bitte. Wir müssen reeeeden. Ich koche uns eben einen Tee. Irgendwie ist die Complience voll gestört, Mann. Das Weltbild. Außerdem fehlt Kohle, Mann. Die Arge zahlt erst in 3 Tagen. Da komm‘ ich nicht zum chillen. Voll der Streß, Mann.“

    Nur noch Sozialgedöns. Damit kommt man nicht weiter. Unis stürzen im Ranking ab (teilweise kräftig), aber wir haben ja noch die sog. Orchideenfächer wie Theologie und „post colonialism“. Ach ja, und Gender. Und die Facharbeiter mit Gold in den Hirnen, diekünftigen Nettozahler.

  12. Hallo SPD, in etwa so?

    „Heyyy Duuuu, setz‘ Dich mal bitte. Wir müssen reeeeden. Ich koche uns eben einen Tee. Irgendwie ist die Complience voll gestört, Mann. Das Weltbild. Außerdem fehlt Kohle, Mann. Die Arge zahlt erst in 3 Tagen. Da komm‘ ich nicht zum chillen. Voll der Streß, Mann.“

    Nur noch Sozialgedöns. Damit kommt man nicht weiter. Unis stürzen im Ranking ab (teilweise kräftig), aber wir haben ja noch die sog. Orchideenfächer wie Theologie und „post colonialism“. Ach ja, und Gender. Und die Facharbeiter mit Gold in den Hirnen, diekünftigen Nettozahler.

  13. Thierse ist halt ein alter, weißer Hetero-Mann. Insofern verfügt er noch über die Lizenz zum Selberdenken. Junge, verhaltensgestörte Genderdeppen streben eine selektiv inverse Demokratie an, bei der Minderheiten über Mehrheiten herrschen und die richtige (natürlich linksradikale) Ideologie immer recht hat. Alles rechts der Antifa ist pfui und voll Nahtzieh! Seltsam nur, dass es mit Deutschland immer weiter abwärts geht, seit diese Vollpfosten in immer mehr Bereichen die Macht übernehmen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung und einmal einer ordentlichen Arbeit nachgegangen zu sein ist für linksverseuchte Politiker doch ein absolutes Nogo.

  14. Leute – frohlockt nicht zu früh über bevorstehende SPD-Wahldebakel. Die in Deutschland weit verbreitete Spezies „Stammwähler“ ist reletiv merkbefreit und außerdem hält Willy Brandt immer so toller Reden und ist so eine Frauentyp.

  15. @friedel
    Es muss heißen: Thierse bricht mit Sitzblockade gegen n i c h t genehmigte Demo (2010) und geltendes Recht.
    Ansonsten ist mir dieser Oberlinke ziemlich ungepflegte Zausel nur noch als linker
    Laberfritze in Erinnerung. Er war e i n m a l mutig in seinem Leben, als er sich bei seinem Sitzstreik von der Polente wegtragen ließ. Dafür hatte er sich extra einen alten Mantel angezogen!
    Heute kriegt er für seine vermeintlichen Verdienste um Deutschland eine dicke Pension!

  16. john3.16
    4. März 2021 at 15:09
    @friedel
    Es muss heißen: Thierse bricht mit Sitzblockade gegen n i c h t genehmigte Demo (2010) und geltendes Recht.
    Ansonsten ist mir dieser Oberlinke ziemlich ungepflegte Zausel nur noch als linker Laberfritze in Erinnerung.
    ++++

    Der Dussel ist Stolz darauf, dass er so ähnlich aussieht wie Karl Marx.

  17. Widerstand muss organisiert und vor allem wirkungsvoll sein. Wo man die Hebel ansetzt, sollte klar sein.

  18. Als es darum ging, den deutschen Arbeiter in den Dreck zu treten und ihm Lohn und Rente zu kürzen haben sich die roten Bonzen nicht geschämt.

    Schamlos – unwählbar – als Partei reif für die Tonne.

  19. Amos 4. März 2021 at 15:06

    Bringt auch nichts. Denn für die CDUCSU/Merkel steht schon fest, dass es nach der Wahl 2021 ein schwarz-grünes Regierung gibt.

  20. Das ist einmal wieder so ein schönes Beispiel für eine Struwwelpeter-Geschichte zur Volkserziehung.

    Wir alle kennen im Großen und Ganzen die Regeln der politischen Korrektheit. Ob wir sie einhalten oder vorsätzlich brechen, steht auf einem anderen Blatt, aber bis auf ein paar Trottel, die man daran erkennt, dass sie sich hinterher entschuldigen, kennt sie jeder. Doch woher eigentlich? Sie werden ständig erweitert, sind aber nirgends niedergeschrieben, und doch kennt man sie.

    Mit solchen kleinen Sketchen werden sie verbreitet, kindgerecht wie beim Struwwelpeter. Woher wissen wir, dass man nicht mit Feuerzeugen spielen darf? Weil das kleine Paulinchen das gemacht hat und verbrannt ist. Woher wissen wir, dass man nicht an dem Genderkram rumkritteln darf? Weil das kleine Wölfchen das gemacht hat und verbrannt ist.

    So funktioniert Volkserziehung in der Kinderwelt. Normalerweise verwenden sie AfD-Politiker als Struwwelpeter-Figur (Vogelschiss, Mahnmal der Schande, bewaffneter Grenzschutz), aber wie das Beispiel von Herrn Thierse zeigt, geht es auch mit Politikern anderer Parteien sowie mit Sportlern, Künstlern und sonstigen Promis.

    Ich behaupte nicht, dass das Inszenierungen sind, bei denen die Beteiligten vorher die verteilten Rollen absprechen. Eine Inszenierung ist es aber trotzdem und sie wird von den Medien gemacht. Diese zwei halbgaren SPD-Figuren, die sich jetzt schämen, sagen viel, wenn der Tag lang ist, was kein Mensch mitkriegt. Die Medien treffen die Entscheidung, was sie groß rausbringen und was nicht.

    Ich habe das Interview gelesen, die Aussagen von Herrn Thierse waren wirklich SEHR harmlos, er hat vermutlich gedacht, das wäre noch innerhalb der Grenzen und da wäre es vor gar nicht allzu langer Zeit auch noch gewesen. Falsch gedacht und zum Hauptdarsteller einer Struwwelpeter-Folge geworden, passt ja vom Erscheinungsbild her sogar ein bisschen. :mrgreen:
    Und wer gut aufgepasst hat, kennt jetzt die neueste Regelerweiterung. Wo es ursprünglich herkommt, ist damit natürlich nicht geklärt, aber so verbreitet es sich.

  21. BePe 4. März 2021 at 15:54

    Dieser Minderheitenwahn der Linken wird dazu führen, dass es z.B. bald keinen Frauensport mehr mit Frauen gibt, und auch dazu, dass es in 100-200 Jahren keine weißen Völker mehr gibt.Hier ein Beispiel aus dem Frauensport. 2017: Transsexuelle (geborener Mann) gewinnt Frauen-Gewichtheben

    Ich kann die Liste beliebig erweitern:

    – Blinder Lufthansa-Pilot (FRA -JFK) ist Mitarbeiter des Monats, sein Hund bekommt Leckerlis
    – Taubstummer wird Merkel-Sprecher
    – Lippenleser kann durch Gesichtslappen Lippenlesen
    – 2+2 = 5.
    – Oller Kamellen-Pferdezüchter-Spruch, immer von Gelächter begleitet:
    „Wer Glück hat, dem fohlt sogar der Wallach.“
    – Giffey erklärt: „Ich habe Merkels Doktorarbeit geschrieben.“
    – Sauer hängt sich auf.

  22. @Babieca 4. März 2021 at 14:34:
    Die Geschichte sämtlicher linker Parteien hat eine Kontinuität: Alles in der Partei vernichten, was der gerade herrschenden Doktrin widerspricht.

    Und vor allem: Alles vernichten, was über den Durchschnitt herausragt, jeder, der mehr kann und mehr weiß, wird weggemobbt, hab ich auf lokaler Ebene zur Genüge erlebt. Thierses FAZ-Artikel kann man übrigens hier, bei Thierse selbst, lesen:

    https://www.thierse.de/startseite-meldungen/22-februar-2021/

    Thierse kann man allerhand vorwerfen, aber er hat sich immerhin als einziger Prominenter öffentlich in Sachen woke culture positioniert. Und er hat letzten Monat bei 3sat tapfer gegen dreiste Weibsen wie Olivia Hyunsin Kim argumentiert, die allen Ernstes fordert, „dass die weiße Mehrheitsgesellschaft in Deutschland sich die Zeit nimmt, sich selbst in eine zeitgemäße Gesellschaft zu integrieren“; Kim ist Koreanerin, Tänzerin, die Sendung hieß „Ich bin kein Kostüm!“, es ging um „kulturelle Aneignung“. Thierse: „Da wird eine Konfrontation aufgebaut, ein Konflikt geschürt, der zu einer tiefen Spaltung unserer Gesellschaft führt.“

    Thierse war Sonntag auch Thema bei „ttt“, erstaunlich, Bernd Stegemann nannte darin die Twitter-Reaktionen auf Thierses FAZ-Artikel „propagandistische Totalverblödung“. Ein Ausrutscher wohl:

    https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/videosextern/ist-die-meinungsfreiheit-an-deutschen-hochschulen-in-gefahr-100.html

  23. Ein Netzwerk Wissenschaftsfreiheit ist eine sehr gute Idee. So was brauchen wir dringendst. Die linksgrüne Diktatur wird nämlich immer schlimmer.
    Verstehe nicht, wie ein Herr Thierse immer noch Mitglied so einer undemokratischen Partei sein kann.
    Wenn die Zeit reif ist, muss man sich auch von gewohnten Dingen trennen.

  24. Die Polizisten konnten demnach 14 Mädchen und einen Jungen im Alter zwischen elf und 16 Jahren ergreifen, den anderen Beteiligten gelang die Flucht.
    Massenschlägerei in Berlin – 30 Kinder und Jugendliche prügeln aufeinander ein.

    Neues Spiel: Mädchen gegen Jungs.

  25. .
    Jetzt wird
    die suptertolle
    Bunte Republik sogar
    dem Ossi-Bär zu bunt !
    Na schön, daß er endlich
    schnallt, wie ätzend sich das
    entwickelt, was er selber
    mit angeschoben hat.
    Aber lieber spät
    als garnicht.
    .

  26. Immerhin ist Wolfgang Thierse „gelernter DDR-Bürger“ und als solcher, wie alle Ossis, empfänglich dafür, was sich da in der Deutschen Demokratischen Buntenrepublik abspielt.

    Hatte eine frühere Linke bei aller Zerstrittenheit und Aufspaltung in demokratische und nicht-demokratische Sozialisten, orthodoxe und neue Linke usw. usf., verlässliche Bezugsgrößen, und zwar neben der „Arbeiterklasse“ durchaus auch die Nation, so sind diese ersatzlos gestrichen worden namens irgendeines „Menschheits“-Konstrukts.

    Dies ist umso dramatischer, als sich „bürgerliche“ Parteien ebenso ihrer Bezugsgrößen entledigten – Bürgertum/Mittelstand und ebenfalls Nation -, um sich dem linksgrünen Mainstream zuzugesellen, der mit einem minimalistischen Ideologiegerüst die tribalistische Zerlegung einer entwickelten bürgerlichen Gesellschaft betreibt – in lauter Randgruppen und Minderheiten aus Exoten, Perversen, Kriminellen und Asozialen, was übrigens schon 1968 „vorgedacht“ worden war, und zwar von RAF-Strategen bis zu Toni Negri, einem italienischen Linksterroristen, der wie andere schon frühzeitig die Flutung Europas mit der Dritten Welt postulierte …

    Die Schwulitäten des Minderheiten-Kultur sind freilich nicht das Hauptproblem, denn irgendwelche Schwuchteln und Drag-Queens pflanzen sich bekanntlich (eher) nicht fort!
    Im Grunde sind mir Schwule und Lesben, auch im Bekanntenkreis, eher wurscht, dekadente und schrille Drag-Queens sind dagegen eine Frage des guten Geschmacks, vergleichbar früher vielleicht einem Kinski, den ich auch nicht hätte auf meinen Teppich scheißen lassen …

    Dramatischer ist die Umvolkung unserer entwickelten bürgerlichen Gesellschaft durch zumeist jugendliche und männliche Stammes-, Gottes- und Bürgerkrieger aus den brandgefährlichen Überschusspopulationen von shit-holes afrikanischer und ISlamischer Länder. Sogenannter „Familiennachzug“ inklusive.
    Was hier ins Land geschleppt wird – unter Mehrill hat „Deutschland“ gegenüber Frankreich und England negativ „aufgeholt“ – wird ohne Gnade „eingebürgert“ und mit Wahlrecht ausgestattet, um neue Mehrheiten zu generieren, die ganz „demokratisch“ die Verwandlung unserer Länder in ISlamische Staaten betreiben – ganz so, wie von Michel Houellebecq in „Unterwerfung“ beschrieben.

    Diesem Unterfangen dient der aggressiv vorgetragene Anti-Rassismus, der immer dreistere Züge annimmt.
    So, wenn bei dem männlichen Waschweib „scobel“ eine „afrikanische Soziologin“ auftritt, die früher hätte froh sein können, mit knappem Baströckchen eine Statisten-Rolle in Sklaverei-Filmen – seriöseren wie „Roots“ und „Amistad“, trashig-schlüpfrigen wie „Addio Onkel Tom“ und „Mandingo“ – zu ergattern, und die in dankenswerter Offenheit bemerkte, dass die Buntheit im Land längst unumkehrbar sei.
    Woraufhin ein breitärschiger 68er-Graurücken als „Sozialpsychologe“ monierte, dass sich „Rassismus“ auch (noch) darin zeige, dass die Massen bildungsferner Mitesser südlich des Mittelmeers noch nicht direkt eingeflogen und ausgewildert werden.

    Noch widerlicher als eine Nkechi Madubuko „als promovierte Soziologin, Journalistin, Referentin und Diversity Trainerin“ bei „scobel“, die von öffentlichen Geldern lebt, indem sie „Rassismuserfahrungen“ zusammenträgt und der spannenden Frage nachgeht, ob „Kant Rassist“ war, sind muslimische Schnepfen mit Kopftüchern, die uns allabendlich in den politischen Agit-Prop-Talkrunden zu selbstmörderischer „Toleranz“ auffordern, wobei sie sich nicht einmal mehr verstellen, indem sie zumindest formell für westliche Werte und zivilisatorische Standards eintreten – denn die sind längst als „rassistisch“ gebranntmarkt!
    Oder wie Aydan Özoguz (SPD-ISlamistin) postuliert, wir müssen (!!!) nun täglich die Grundlagen unseres Zusammenlebens (als entwickelte bürgerliche Gesellschaft) mit Steinzeit-MUFls und anderen Kültürbereicherern neu aushandeln – wie auf orientalischen Gemüse- und Sklavenmärkten.

    Problem dabei ist, dass die ja tatsächlich Bürgerrechte erhalten – auch Wahlrecht -, so dass auch regelmäßig bei mörderischem ISlamterror vor allem grüne Schweinderln höhnen, dass der oder die Attentöter „Belgier“, „Franzosen“ oder „Briten“ seien und angeblich keine Tunesier, Syrer, Afghanen, Algerier usw.

    Und noch mörderischer als deren ISlam-Terror ist ihre Fertilität, mit der sie schon überall „Mehrheiten“ ausgebildet haben.
    Wenn diese irgendwann dazu übergehen werden, öffentliche Hinrichtungen zu zelebrieren, werden linksgrüne und linksliberale Biedermänner wie jetzt bei Scharia, Ehrenmorden, Kinder-, Zwangs- und Vielehen auch davon reden, dass etwas „mehr ISlam nicht schaden“ könne!

  27. @ 0Slm2012 4. März 2021 at 17:25

    CDU und CSU sind genauso grüne Parteien. Mittlerweile sind CDU, CSU, SPD, SED, Grüne eine homogene Masse in der Parteienlandschaft. Wir brauchen mehr Parteien in der Mitte, wo die AfD nun alleine ist.

  28. „Wochenrückblick RUHRPOTTMISSION offene Kriegserklärung und Frontalangriff auf Schöpfungsordnung!!!!
    https://youtu.be/ZRnU6H04iHM
    Heute ist alles beliebig .
    Das da die CDU mitmacht!
    Streicht endlich das „C“ aus eurem Namen!!

  29. 0Slm2012 4. März 2021 at 17:25

    „So, wenn bei dem männlichen Waschweib „scobel“ eine „afrikanische Soziologin“ auftritt, die früher hätte froh sein können, mit knappem Baströckchen eine Statisten-Rolle in Sklaverei-Filmen – seriöseren wie „Roots“ und „Amistad“, trashig-schlüpfrigen wie „Addio Onkel Tom“ und „Mandingo“ – zu ergattern, und die in dankenswerter Offenheit bemerkte, dass die Buntheit im Land längst unumkehrbar sei.“

    AAARRGGHH, Scobel, ZUR HÜLFE, ZUR HÜLFE! Klassischer Fall eines unappetitlichen Lila Pudels. Scheint mit seiner weichflüsternden Onkelhaftigkeit leider einige Anhänger um sich zu scharen, studiert man die Kommentarbereiche unter seinen Videos. (Bei Widerspruch gibt’s die Sperrung vom ZDF sehr zügig.)
    Als noch effektiveres Brechmittel fällt mir da eigentlich nur noch Dieter (neuerdings „Max“) Moor, Moderator der Kültürsendung „titel, thesen, temperamente“ ein.
    Schön zu wissen, wer unsere monatlichen Demokratieabgaben von 17.50 Euro erhält. Jeder Bahnhofsstricher wird vor Neid erblassen, wenn er sein klägliches Salär vergleicht mit den Penunzen, die unsere öffentlich-rechtlichen Kültürschaffenden einsacken.

  30. @ Lesefehler 4. März 2021 at 19:20

    „Icu wusste nicht, dass es überhaupt „Identitätspolitik“ gibt. Ich dachte, das nennt man Umvolkung.“

    Doch, doch, gibt auch rechte Identitätspolitik:

    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Art 56
    Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt vor den versammelten Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates folgenden Eid:
    „Ich schwöre, daß ich meine Kraft DEM WOHLE DES DEUTSCHEN VOLKES widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
    Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden.

  31. @Luise59 Streicht endlich das „C“ aus eurem Namen!!
    Ähm, vielleicht sollte man das C nicht gerade auf den Messiah beziehen, sondern eher auf dessen Team,
    darunter befand sich auch ein Kassendieb und Verräter Namens Judas Iskariot, – dann passts!
    Schlussendlich behauptet die Deutsche Nation auch von sich eine Demokratie zu sein, – nur das Wesentliche dabei wäre eine regelmässige, verfassungsmässige Pflicht-Konsultation der Bevölkerung zu Verfassungsartikel und Gesetzen, selbstverständlich mit einem Vetorecht und nicht nur das „Primitiv-Recht“, alle 4 Jahre einem mehr oder minder zweifelhaften Politikerkabinett einen Blankoscheck ausstellen zu dürfen, – dass ist nun wirklich keine Demokratie. (einfach abzukupfern von der Schweiz oder Liechtenstein. – Wir schaffen das!).

  32. Hätt‘ ich dem alten „Sozi-Zausel“, den ich während seiner aktiven Rolle im Sozen-Sumpf ganz anders in Erinnerung (und auch nicht in guter…) habe, gar nicht zugetraut – dem grün-roten Wahnsinn in der Republik den Spiegel vorzuhalten und die selbsternannten Tugendwächter grünlich-roter Färbung mit Wahrheiten zu konfrontieren, indem er (wenn auch relativ zaghaft, aber immerhin) die richtigen Fragen und Antworten formuliert.
    Was diesem „Herrn“ aber nach wie vor zu verüblen ist, ist der Umstand, dass er nach der Wende eine Chance gesehen hat, in sozialistischer Tradition, nämlich ohne nennenswerte Leistung, allein für sich selbst zu sorgen(!); denn wäre er nicht für die Sozen im BT gewesen, wäre er heute als Ex-DDR-Pfarrer wohl eher ein Aspirant für die „Grundsicherung“. So aber, mit einer dicken und ihn unabhängig machenden Abgeordnetenpension, die einem Sechser mit Zusatzzahl im Lotto gleichkommt (erst recht für einen gelernten DDR-Bürger), kann er sich solche Worte leisten; und es ist auch schwer verständlich, dass er zu diesen seinen Erkenntnissen plötzlich, gleich einer „Pop-up-Fahrradautobahn“, gekommen ist. Die hatte er mit ziemlcher Sicherheit schon früher – hielt aber schön seinen Mund, um seine Posten und Ämter und damit seine Übergangsgelder und Pensionsansprüche (vgl. oben) nicht zu gefährden.

  33. Mantis 4. März 2021 at 17:06
    Die Polizisten konnten demnach 14 Mädchen und einen Jungen im Alter zwischen elf und 16 Jahren ergreifen, den anderen Beteiligten gelang die Flucht.
    Massenschlägerei in Berlin – 30 Kinder und Jugendliche prügeln aufeinander ein.

    Neues Spiel: Mädchen gegen Jungs.
    —————
    Konnten die Polizisten nur etwas schneller als Mädchen laufen und alle Jungen bis auf einen konnten sie nicht einholen?

  34. Hätte nie gedacht das Thierse mal was intelligentes sagt. Kann mich noch gut an seine peinlichen Auftritte erinnern als er 1990 in die SPD katapultiert wurde. Habe da noch was auf einer VHV- Kassette. Muss ich mal rauskramen. Ansonsten wird der ganze gekünstelte schlecht konstruierte Sprachgender Quatsch genauso sicher untergehen wie bisher jeglicher linker Schrott entsorgt wurde.

  35. Nur mal ganz am Rande zu dem Foto bemerkt: Sexy Hexy Saskia hat ja Hände wie ein Bierkutscher!

  36. Die SPD ist am Ende. Ich hoffe, kaum einer wird diese Partei noch wählen, und sie wird im Lokus der Geschichte versinken.

  37. @ francomacorisano 4. März 2021 at 14:19

    Demokratie nennt man auch Diktatur der Dummen über die Klugen.
    Masse statt Klasse. Geht immer und überall in die Hose.

  38. An anderer Stelle machte Demonizer auf eine Rede von Beatrix von Storch aufmerksam!

    Beatrix von Storch (AfD) rasiert Die Linke. „Das ist Mord, was sie wollen.“
    https://www.youtube.com/watch?v=4dQrpxuqisk
    Die „Linke“ ist ein Sammelsurium von kranken Idioten.

    ===========
    Danke für den Hinweis!
    Eine super Beatrix von Storch und eine sicht- und hörbar angeknackste Pau, als linke Bundestagspräsidentin!
    Ja, der Stasi-Pumuckl!

    Was von Storch dort über Fortpflanzungs- und Aufzuchtsphantasien der LINKEN berichtet, erinnert an den frühen Bolschewismus, gewissermaßen vor Stalin, und hätte ich eher der GRÜNEN-Brut zugetraut, sogar irgendwelchen Juso- und SPD-„Arbeitskreisen“!
    Zu beiden linksextremistischen Parteien, nämlich GRÜNEN und LINKEN, hat mächtig die SPD aufgeholt, die immer grüner geworden ist, und sich nunmehr wundert, dass sie etwa bei 15 Prozent der Wähler liegt.

    Alle drei Parteien haben im Gegensatz zu früheren Linken mit der arbeitenden Klasse nichts mehr am Hut, genauso wenig wie mit dem Nationalstaat – Arbeiterklasse und Nation waren in vergangenen Zeiten für Linke aller Couleur und über alle Gegensätze hinweg verlässliche Bezugsgrößen! -, sondern sie vertreten „kulturlose Großstadtneurotiker, die nach Kiffen, LSD und Darkroom ihre innere Leere nun mal auch mit einem Kind kompensieren wollen“ (v. Storch).
    Und natürlich Exoten, Perverse, Kriminelle und Asoziale verschiedener „Randgruppen und Minderheiten“*)!

    Aber nicht vergessen: ein erheblicher Teil der Wählerschaft von SPD, LINKEN und GRÜNEN sind formell eingebürgerte und bedingslos mit Wahlrecht bewaffnete Musels, die durch mörderische Fertilität und unausgesetzte Penetration unseres Landes („Famliennachzug“) immer mehr werden.
    Noch begnügen sie sich mit der Wahl der Deutschlandabschafferparteien – vorneweg wie gesagt: SPD, LINKE und GRÜNE -, nicht weil sie deren bindungslosen Nihilismus teilen würden, sondern weil die inzwischen bedingungslos ihre Interessen vertreten und Wegbereiter der ISlamisierung sind!
    ===========
    *) Über die Tribalisierung unseres Landes als einer ehemals entwickelten bürgerlichen Gesellschaft schreibt Jan Fleischhauer: „Es scheint unvermeidlich, dass sich die Gesellschaft immer weiter entlang der Grenzlinien der konkurrierenden Opferclans aufspaltet.
    An die Stelle des Staates mit einem auf das Gemeinwohl verpflichteten Bürger als handelndem Subjekt tritt die Stammesgesellschaft, in der die Zugehörigkeit zur eigenen Gruppe alle anderen Loyalitätsverhältnisse überragt oder gar ersetzt. Der britische Jurist Neil Addison hat auf die Gefahren hingewiesen, die mit der ‚Kultivierung der Opferrolle‘ einhergehen: Statt sich auf Verbindendes zu besinnen und den Ausgleich unterschiedlicher Interessen über den Weg der Verhandlung und Benennen der gemeinsamen Anliegen zu suchen, werden die Bürger ermuntert, sich über ihr Anderssein zu definieren und das Besondere zu betonen, das sie trennt. ‚Das Problem ist, dass wir uns irgendwann nicht mehr als Bürger derselben Gesellschaft verstehen, sondern als Minderheiten, die alle gegen die Gesellschaft Schutz einklagen‘, schreibt Addison.
    Diese Umdeutung des gerade in linken Quartieren vielbeschworenen Verfassungspatriotismus zu einem Gruppen- und Partikularstolz zeitigt einen eigentümlichen Effekt: Wer sich tolerant und nachsichtig zeigt, etwa als religiöse Gemeinschaft gegenüber dem demonstrativen Unglauben der Umwelt, wird deutlich weniger offiziellen Beistand erfahren als derjenige, der laut gegen Kritik protestiert und jede gotteslästerliche Äußerung als Kränkung zur Anzeige bringt. Je beleidigter und empörter eine Gruppe auftritt, desto sicherer sind ihr die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und die Schutzangebote des Staates, eine Erfahrung, die muslimische Glaubensvertreter in Europa zuletzt ein ums andere Mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben.
    Das alles funktioniert fabelhaft, aber es hat mit der Grundidee eines demokratischen Gemeinwesens, wie es die Verfassungsväter vor Augen hatten und wie es noch den Gesellschaftstheoretikern der Frankfurter Schule vorschwebte, nicht mehr viel gemein.“
    Jan Fleischhauer, UNTER LINKEN / VON EINEM, DER AUS VERSEHEN KONSERVATIV WURDE, Hamburg 2009

  39. @ eo 4. März 2021 at 17:16
    .
    Jetzt wird
    die suptertolle
    Bunte Republik sogar
    dem Ossi-Bär zu bunt !
    Na schön, daß er endlich
    schnallt, wie ätzend sich das
    entwickelt, was er selber
    mit angeschoben hat.
    Aber lieber spät
    als garnicht.
    .
    ==========
    Aber lieber spät als garnicht.
    So ist es!

    Verstehe die Kommentare nicht, die sich jetzt an Thierse abarbeiten und was er alles vor zehn, zwölf oder nur fünf Jahren gesagt und getan hat!

    Er legt jedenfalls den Finger in eine offene Wunde, nämlich die Tribalisierung (nach dem Vorbild diverser shit-holes in der Dritten Welt) unseres Landes als ehemals entwickelte bürgerliche Gesellschaft in lauter Randgruppen und Minderheiten, eine Zerstörungsstrategie, die „68“ ff. entwickelt wurde (unter anderem auch von der RAF-Elite in ihrem Stammheimer Führerbunker).
    Wenn ihn (und nicht nur ihn!) das von der sich immer grüner und extremistischer gebärdenden SPD entfremdet, umso besser!

    Die hat dafür eine ISlamisten-Schlampe wie die Aydan Özoguz in ihren Reihen, die die bürgerliche Gesellschaft dadurch zu zerstören gedenkt, dass sie postuliert, die Grundlagen „unseres“ Zusammenlebens (bürgerliche Gesellschaft!!!) täglich neu mit importierten Steinzeit-MUFls und -Musels neu auszuhandeln – wie auf einem Orientbasar!

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