Südtiroler Freiheitsmarsch
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Von REYNKE DE VOS | Jedweden Widrigkeiten zum Trotz halten die Schützen im Süden des 1919 geteilten Landes an der Wiedervereinigung Tirols fest. Wer sich mit historischen Publikationen zum Thema (Süd-) Tirol befasst und die mediale Berichterstattung der letzten Jahre verfolgt hat, konnte folgenden Eindruck gewinnen: Mit der 1969 zustande gekommenen und 1972 statutarisch verankerten Selbstverwaltung für die „Provincia autonoma di Bolzano – Alto Adige“ und dem unlängst in Meran, Bozen und Wien politisch-medial beweihräucherten Rückblick auf „25 Jahre österreichisch-italienische Streitbeilegung“ von 1992 sei die seit Ende des Ersten Weltkriegs schwärende Wunde der Teilung Tirols ein für allemal geschlossen. Weit gefehlt.

Demoskopische Erhebungen förderten zutage, dass in Österreich – insbesondere im Bundesland Tirol – wie im von Italien 1918 annektierten südlichen Teil Tirols das Empfinden historischen Unrechts sowie das Gefühl der Verbundenheit und Zusammengehörigkeit nach wie vor ausgeprägt sind.

Die große Mehrheit aller Befragten bekundete auch das Verlangen nach (einem Referendum zwischen Brenner und Salurner Klause über die) Ausübung des sowohl nach dem Ersten, als auch nach dem Zweiten Weltkrieg der dortigen Bevölkerung verweigerten Selbstbestimmungsrechts. Dafür sprachen sich sogar viele der befragten ethnischen Italiener in der benachbarten Provinz Trient aus, mit der Bozen-Südtirol in einer „Regione Autonoma Trentino-Alto Adige“ zwangsvereint ist.

In Südtirol selbst waren sich die Befragten – trotz unterschiedlicher Vorstellungen der maßgeblichen politischen Kräfte über die anzustrebende weitere Entwicklung des Landes (Vollautonomie; Freistaat; Rückgliederung an Österreich) – mehrheitlich darüber einig, dass dessen Zukunft jedenfalls in der Unabhängigkeit von Italien, mithin im „Los von Rom“, zu suchen sei.

Bewahrung der Tiroler Identität

Dass Loslösung von Italien im öffentlichen Raum ein Diskussionsthema ist und bleibt, dafür sorgen (neben drei deutschtiroler Oppositionsparteien, die seit der Landtagswahl von 2013 im Parlament zu Bozen zusammen 10 von 35 Abgeordneten stellen) der Südtiroler Heimatbund (SHB), die Vereinigung ehemaliger Freiheitskämpfer, sowie vor allem der Südtiroler Schützenbund (SSB). Dieser mitgliederstarke Traditionsverband, dessen Wurzeln ins frühe 16. Jahrhundert zurückreichen, tritt in Treue fest für die Bewahrung der Tirolität im fremdnationalen Staat sowie unerschütterlich für die Aufrechterhaltung des Ziels der Landeseinheit ein. Wiewohl politisch gänzlich unabhängig, bilden mehr als 6000 Mitglieder, von denen über 5000 in 140 Schützenkompanien sowie in 3 Schützen(musik)kapellen aktiv sind, samt Familienangehörigen ein ansehnliches gesellschaftliches Potential.

Wann und wo immer sie aufmarschieren in ihrer pittoresken Montur, sind sie eine Augenweide fürs Publikum. Im alpinen Tourismus würden ihre Farbtupfer fehlen, träten sie nicht in Kompaniestärke oder gar noch größeren Formationen auf, wenn es gilt, gelebte Tradition augen- und ohrenfällig werden zu lassen. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass zwischen Oberbayern und Welschtirol (Trentino) beheimatete Schützenformationen an den meisten Urlaubsorten von Besuchern allzu gerne als folkloristische Draufgabe auf ihren wohlverdienten Ferienaufenthalt empfunden werden.

Ursprünge des Schützenwesens

Wer indes einmal einen Blick in eine Ortschronik oder gar in ein Geschichtsbuch wirft, dem wird sich die historische Dimension des Schützenwesens alsbald erschließen. Dies gilt samt und sonders für jene Landstriche im Dreieck zwischen Konstanz, Kufstein und Ala an der Etsch (südlich Rofreit/Rovereto nahe dem Gardasee),  die einst die „Gefürstete Grafschaft“ respektive das „Land im Gebirg’“, wie es oft in Urkunden bezeichnet wird, mithin das alte Tirol ausmachten. Überall dort geht die Existenz der Schützen auf das sogenannte Landlibell Kaiser Maximilians I. (1459–1519) zurück.

Der „letzte Ritter“, wie man ihn auch nennt, erließ 1511 jenen urkundlich verbrieften Rechtsakt, in welchem er die Freiheiten der Tiroler Stände festlegte und damit zugleich das Wehrwesen und also die Organisation der Landesverteidigung durch Aufgebote städtischer und ländlicher Bewohner mitsamt einer Aufteilung der Mannschaftskontingente regelte. Das Landlibell legte fest, dass die Tiroler nicht verpflichtet waren, für einen Herrscher außerhalb der Landesgrenzen in den Krieg zu ziehen. Dafür sicherten die Stände zu, bei Feindeseinfall Tirol zu verteidigen.

Volksheld Andreas Hofer

Weithin bekannt wurde das Tiroler Schützenwesen vor allem durch die Abwehrkämpfe während der kriegerischen Einfälle der Bayern 1703 sowie der Franzosen (nebst ihrer bayerischen Verbündeten) in den Jahren 1796/97 und 1809. Die Bergisel-Schlachten unter dem aus dem Südtiroler Passeiertal stammenden Kommandanten und Volkshelden Andreas Hofer – plastisch und drastisch nachzuverfolgen am „Riesenrundgemälde“ im Tirol-Panorama, einem eigens 2010 errichteten Museum am gleichnamigen Berg nahe Innsbruck – trugen wesentlich dazu bei, dass der Mythos vom wehrhaften Bergvolk, das selbst Napoleon trotzte, in ganz Europa bekannt wurde.

Das Landlibell galt im Kern bis zur Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, und selbst während des Ersten Weltkriegs wurden Tiroler Standschützen stets nur zur Verteidigung der Heimat und eben nicht auf außertirolischen Kriegsschauplätzen eingesetzt. Daran und an „500 Jahre Landlibell als Geburtsurkunde der Tiroler Schützen“ war 2011 in Innsbruck im Beisein von deren Abordnungen aus eben jenem historischen Tirol – des österreichischen Bundeslandes sowie der italienischen Provinzen Bozen-Südtirol und Trentino – feierlich erinnert worden.

Heutiges Engagement

Nirgendwo dort fehlen Schützen bei einer größeren Festveranstaltung. Fast in jeder Gemeinde gibt es eine Kompanie, die bei festlichen Anlässen „ausrückt“ und mittels Gewehrsalven eines Schützen-Detachements den Festcharakter lautstark unterstreicht. Heutzutage haben diese Waffen tragenden Tiroler in ihren schmucken, regional und sogar lokal unterschiedlichen Uniformen feindliche Truppen nicht mehr abzuwehren, wenngleich Degen und Karabiner zu ihrer „Standardausrüstung“ gehören. Der wehrhafte Geist ist ihnen indes ganz und gar nicht abhandengekommen, wenn sie sich – im engeren wie im weiteren Sinne – um die „Heimat“ kümmern: Sie initiieren und beteiligen sich aktiv an Renovierungsaktionen für Bauwerke; dasselbe gilt für Reinigungsaktivitäten besonders dort, wo das Wegwerfgut des Massentourismus zu beseitigen ist.

Vor allem aber engagieren sie sich in der sozialen Fürsorge für ältere Mitbürger. Trotz äußerlicher Verschiedenheit, wie sie an Gewand und Hüten, an Uniform-/Tracht- und Hutschmuck sowie an ihren Fahnen auszumachen ist, eint sie Tradition und Heimatverbundenheit, wie sie sich in den Grundsätzen des Schützenwesens manifestieren (dazu gehören „Treue zu Gott und dem Erbe der Väter“, „Schutz von Heimat und Vaterland“ sowie „Einheit des Landes“).

Kampf für die Landeseinheit

Letzteres führte mitunter zu Auseinandersetzungen in und zwischen den drei maßgeblichen Schützenverbänden – sehr stark beeinflusst von den in den Tiroler Landesteilen dominanten politischen Kräften respektive regierenden Parteien, von denen im Bundesland Tirol die ÖVP und in der Provinz Bozen-Südtirol deren Pendant SVP seit dem Zweiten Weltkrieg ununterbrochen an der Macht sind. Dass Streit über die Landeseinheit mittlerweile als „Schnee von gestern“ gelten darf, ist in erster Linie dem Betreiben des SSB und dessen Landeskommandanten Major Elmar Thaler sowie der Mitwirkung seines Pendants im Norden – Major Fritz Tiefenthaler, Kommandant des Bundes Tiroler Schützenkompanien (BTSK) – zuzuschreiben.

Hieß der übergreifende Grundsatz zwischen Nord und Süd in den 1990er Jahren „geistige und kulturelle Landeseinheit“, so ist in den letzten Jahren, weitgehend inauguriert vom SSB, immer stärker auch die „politische Einheit des Landes“ in den Mittelpunkt gemeinsamer Zielsetzungen gerückt. Und mit der Neugründung eines (die ansonsten eigenständigen Schützenverbände Tirols, Südtirols und Welschtirols) vereinigenden „Verbandes Tiroler Schützen“ (VTS) wurde die „Landeseinheit Tirols“ in dessen Statut fixiert. Jedes Jahr übernimmt ein anderer Landeskommandant die Führung der darin vereinten mehr als 20.000 Schützen Gesamttirols.

Freiheitsmarsch

Sichtbarster Ausdruck der Veränderung vom „unpolitischen“ – und von zeitgeistfrommen Zeitgenossen abschätzig „heimattümelnd“ genannten – Charakter zu einem durchaus ernstzunehmenden politischen Faktor in beiden Teilen Tirols war der „Freiheitsmarsch“ der Schützen 2012 in Bozen. Damit war erstmals auch die personifizierte gesamttirolische Verbandseinheit dokumentiert worden, indem der Südtiroler Landeskommandant Elmar Thaler, der Nordtiroler Fritz Tiefenthaler und der Welschtiroler Giuseppe Corona an der Spitze den farbenprächtigen Zug von Tausenden ihrer Mannen nebst Marketenderinnen und Sympathisanten in gleichem Schritt und Tritt quer durch die Stadt auf den Platz vor das Landhaus (Landtag) zur Abschlusskundgebung führten.

„Unser Staat ist das nicht“

Dort fassten sie zusammen, was die einzelnen Kompanien in griffige Parolen gekleidet auf Spruchbändern mit sich geführt hatten und was Ziel des demonstrativen, aber gänzlich unmartialisch verlaufenen Aufmarschs sein sollte: Der „Mut zum Bekenntnis und zur Tat“ gipfelte in dem wider Italien gerichteten Bekenntnis „Unser Staat ist das nicht“, respektive im Verlangen „Schluss mit der italienischen Verwaltung“.

In Anlehnung an den November 1989 in der damaligen DDR hieß es auch auf rotweißen Spruchbändern, die der Tiroler Adler zierte: „Wir sind das Volk“. Womit zugleich das Verlangen nach Wiedervereinigung des seit Ende des Ersten Weltkriegs geteilten Tirols Ausdruck fand. All das verdichtete sich in den beiden markanten Parolen von der „Ausübung des Selbstbestimmungsrechts“ und der „Verabschiedung aus Italien“, mithin dem „Los von Rom“.

Es fehlte auch nicht an Schelte für „Politiker, die der Landeseinheit im Wege stehen“. Vom SSB initiierte und organisierte „Unabhängigkeitstag“ in Meran 2013 und in Bruneck 2016, zu denen sich Vertreter zielgleicher nationaler Minderheiten aus Europa einfanden, gerieten zu selbstbewussten Manifestationen wider assimilatorische Entnationalisierung sowie des unbedingten Willens zur Selbstbehauptung und des Verlangens nach Verwirklichung des in der UN-Charta verankerten Selbstbestimmungsrechts.

Die neue SVP-Führung ist italophil

Die Schützen wissen, dass sie mit derartigen Aktivitäten mitunter auf Ablehnung stoßen: nicht allein in Rom (zur Gänze) sowie (weithin) in der politischen Klasse Wiens und Innsbrucks, sondern auch und vor allem bei der SVP. Die 1945 gegründete „Sammelpartei“ hat sich längst mit den obwaltenden, weil mitgestalteten Verhältnissen arrangiert.

Dem Arrangement fiel das in ihren Parteistatuten als Gründungszweck und hehres Verwirklichungsziel verankerte Selbstbestimmungsbegehr „realpolitisch“ ebenso zum Opfer wie ihr die einst auch von ihr als höchsten Daseinszweck propagierte Landeseinheit faktisch obsolet geworden ist. Dies legte die seit der Streitbeilegung 1992 immer öfter ins Auge stechende, dem Machterhalt dienende und für Funktions- und Amtsträger sowie dem sozial und ökonomisch nutznießenden Teil der eigenen Wählerklientel einträgliche Maxime des „Kompromisses um jeden Preis“ offen. Man tritt der gegenwärtigen SVP-Führung und dem Gros ihrer Parlamentarier gewiss nicht zu nahe, wenn man sie, wie es einer ihrer früheren Mandatare tut, als italophil bezeichnet.

Dass dies zwangsläufig zu Konflikten mit dem Schützenbund führen muss(te), dessen Wiedergründung ohne Beistand und Rückhalt der SVP 1957 kaum denkbar gewesen wäre und zu dessen erstem Kommandanten infolgedessen der damalige Landeshauptmann Dr. Alois Pupp bestimmt worden war, ist in den letzten Jahren häufig zutage getreten. Das Wiederaufleben des im italienischen Faschismus verbotenen Schützenwesens geschah gegen den hartnäckigen Widerstand des „demokratischen Italiens“, das – in Südtirol übrigens bis heute – zäh sein geistiges faschistisches Erbe verteidigt. In Rom war und ist man sich der Bedeutung des Schützenwesens bewusst, dessen traditioneller Daseinszweck auf Bewahrung der Identität und Freiheit der Tiroler sowie auf Wiedererlangen der Landeseinheit gerichtet ist.

In Treue fest zur Heimat

Von den 1950er bis zu den frühen 1980er Jahren herrschte hinsichtlich dieser Ausrichtung weithin Übereinstimmung mit der SVP, zudem bestand eine gewisse personelle Identität. Man tut wohl niemandem Unrecht, wenn man den SSB bis zur zäsuralen „Schützenrevolte“ auf der denkwürdigen Landesversammlung (dem Parteitag) 1986 in Meran als eine der SVP-„Vorfeldorganisationen“ charakterisiert.

Das hat sich seitdem fundamental geändert. Zwischen SVP und SSB, der sich von ihr emanzipierte und mehr und mehr zum Stachel im Fleische der Politik wurde, ist heute der Bruch unübersehbar. Die Schützen haben wieder und wieder bewiesen, dass sie trotz (gesellschafts)politischen Gegenwinds an ihrem historisch begründeten und legitimierten Auftrag sowie an ihrem tradierten Wertegefüge festhalten und standfest bleiben. Daher ist es vornehmlich ihnen zu danken, dass das letzte Wort bezüglich der Zukunft (Süd-)Tirols wohl noch lange nicht gesprochen ist.

Ein soeben erschienenes Buch, worin eine Fülle exklusiver Informationen aufgeboten ist, die man sowohl in der journalistischen, als auch in der bisherigen wissenschaftlichen Publizistik vergeblich sucht, legt all dies offen. Diese facettenreiche Publikation über den Südtiroler Schützenbund stellt daher zugleich eine detaillierte Beschreibung der ins österreichisch-italienische Verhältnis eingebetteten politischen Handlungen beider Tirol dar. Mithin schließt die Darstellung auch eine Lücke in der Aufarbeitung der jüngeren Zeitgeschichte.

43 KOMMENTARE

  1. Tirol den Tirolern!

    Ich bin natürlich ewiggestrig ich weiss. Aber DAS macht für mich Europa aus, diese Plaisierchen die jeder hier so hat. Ich mag das. Aber die Mehrheit natürlich nicht. 🙁

  2. Noch etwas Historisches:

    „Marshall-Plan mit Afrika: Lösegeld für Bla-Bla

    (…)
    Nicht nur, dass hier ein unhistorischer Geschichtsunsinn als moralische Rechtfertigung für einen, wieder mal, „Marshall-Plan“ herhalten soll, der Minister übernimmt auch noch die moralischen Konstrukte vieler afrikanischer Krimineller und Terroristen für ihre illegale Einreise und ihre Taten: „Wir holen uns, was uns historisch und moralisch zusteht, bzw. sogar gehört“! Weil wir so gut bei sind, übernehmen wir Deutsche bei der Gelegenheit auch noch bei der Sklaverei Schuldanteile: Keine Schuld ohne uns. Der Marschall-Plan vergab Kredite, keine Geschenke oder kontraproduktive „Wiedergutmachungszahlungen“. Dabei ist weder Europa Afrika was schuldig, noch Afrika Europa. Eine besondere Rücksichtnahme auf Afrika ist kontraproduktiv für den dortigen Fortschritt, es sind Menschen wie überall.
    (…)
    Richtig ist: Die Europäer haben die Mehrzahl der Afrikaner aus einer über 1.200 jährigen Gewaltherrschaft von sklavenjagenden Warlords, Sultanen, Häuptlingen, Königen und Emiren kostspielig befreit. Der französische Historiker Olivier Pétré-Grenouilleau erntete 2006 noch hasserfüllte Proteste, als er darauf hinwies, dass Afrikaner einander selbst versklavten und meistbietend verkauften, ob an Araber, Europäer, spezialisierte Händler oder Liebhaber. Die Europäer kauften, versklavten aber nie selber. Der Entwicklungshilfeminister fördert eine völlig unangebrachte Opfermentalität bei vielen Afrikanern, die eine Dauerversorgung durch europäische Tribute erwartet.
    (…)
    Hätte Kaiser Otto I im Jahr 955 nicht die Ungarn am Lechfeld besiegt und westfränkische Könige die Araber bis zum Jahr 1000 aus Südfrankreich verdrängt, wäre ganz Europa ebenfalls zum Fanggebiet für Versklaver geworden, ohne die Chance auf Entwicklung eigener Strukturen.“

    https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/marshall-plan-mit-afrika-loesegeld-fuer-bla-bla/

  3. Immerhin: Dabei hat Südtirol Glück dass es noch eine lebendige, aktive Bevölkerung gibt die sich für das rechtswidrig abgetrennte Gebiet einsetzt. Dieses Glück haben die viel größeren deutschen Ostgebiete nicht mehr – ihre angestammte Bevölkerung, radikal „ethnisch gesäuberte“ 14 Mio, gibt es nicht mehr!

  4. Ich war vor zirka 15 Jahren in Italien und Südtirol.
    Das muss ich trennen, das war für mich nicht ein Land, sondern es sind zwei.

    Die Italiener mit ihrer ureigenen Mentalität und die Südtirolern, bei denen ich bemerkt habe einem Italien angehören zu müssen.

    Der Vertrag ist nur ein Burgfrieden

    Südtirol ist mit seinem Nord- und Ostteil weiterhin geistig eins.

    Es sollte auch politisch wieder eins werden.

  5. Derzeit sollte man aber Südtirol großflächig meiden, denn unsere geliebte Kanzlerin macht gerade dort Urlaub (in Vinschgau). Zu allem Überfluss macht zurzeit auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dort Urlaub. Müssen sich die Südtitoler jetzt Sorgen machen?

  6. Entschuldigung, aber haben wir keine echten Probleme mehr? Vielleicht brauchen wir wie im Mittelalter wieder 1000 Kleinstaaten in Europa und 1000 Währungen und Zeiten?

    Echt jetzt?

  7. Wie ist es mit unserem Wehrwesen bestellt? Vor x Jahren habe schon mal gesagt, wenn es so weitergeht müssen wir uns mal fragen, was wir tun können damit wir uns zumindes im Nahbereich verteidigen können wenn die Politik schon die Verteidigungsfähigkeit an den Grenzen abbaut und durch innere Zersetzung bei der Bundeswehr für den Abbau der Verteidigungsfähigkeit sorgt. Ist es bald soweit? Die Gemeinheit der Politik ist, daß wir als Bevölkerung damit zum Spielball der Elite werden und u.U. im Ernstfall wir als „vogelfrei“ erklärt werden auf die man schießen „darf“. Also auf die die sich noch verteidigugen können. Das ist sowas von irre!!! Ich habe langsam das Gefühl die Politik arbeitet darauf hin und wollen Blut sehen. Blut spritzt ja schon auf Weihnachtsmärkten, in Einkaufszentren, Konzerten und Volksfesten. Zur psychologischen Beruhigung bekommen wir Münchner auch heuer wieder den Anti-Terror-Zaun. Weil nix mit nix zu tun hat 🙁
    https://bayernistfrei.com/tag/zaun/

  8. Unser Wehrwesen wird durch die Politik zersetzt. Aktuelles Beispiel?

    Generalleutnant, 44 Jahre Berufssoldat, falsche Meinung …..

    Zitat: „Am Mittwoch wurde bekannt, dass er schon im Januar 2018 in den Ruhestand versetzt wird – früher als erwartet.“

    Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bundeswehr-general-kontert-von-der-leyen-wehrmacht-ignorieren-ist-falsch-a2183809.html

    Das ist der Mann, ein Vollprofi: https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Ro%C3%9Fmanith

    Der Leyerkasten dagegen ist eine unfähige, sich ständig selbst überhöhende Figur der Schande. Wie soetwas auf unsere Soldaten losgelassen werden konnte, kann man nicht begreifen. Hoffentlich verschwindet dieses Stück Sche**e endlich. Entschuldige liebe Scheiße, dass ich dich mit der verglichen habe.

  9. „Hätte Kaiser Otto I im Jahr 955 nicht die Ungarn am Lechfeld besiegt und westfränkische Könige die Araber bis zum Jahr 1000 aus Südfrankreich verdrängt, wäre ganz Europa ebenfalls zum Fanggebiet für Versklaver geworden, ohne die Chance auf Entwicklung eigener Strukturen.2

    Die weissen Christlichen Ungaren mit Moslimen zu vergleichen ist mehr als demütigend und verachtend…und kontraproduktiv.

    die Ungaren hatten NIEMALS Sklaven gehalten. Das schönste Wort im Ungarischen ist FREIHEIT. Für ALLE Menschen.

    Ausserdem haben die Ungaren seit 1000 Jahren ihren Blut für eine islamfreie Europa vergossen… und was tun immer noch auch für EUCH ???

    Die Österreicher sollten lieber in sich schauen, was SIE alles 500 Jahre lang unter den Habsburgern den Ungaren angetan haben…

    Unser Land wurde in 1920 in 8 Stücke aufgeteilt… Ungarn grenzt sich von allen Seiten mit sich selbst, sogar Österreich hat von uns Burgenland, einst Teil des Ung. Königreiches, bekommen.

    So können wir deren Leid in Süd-Tirol sehr gut nachvollziehen.

    Unsere Brüder und Schwester dürfen im Nachfolgestaat in der sog. Slowakei nicht einmal ihre Muttersprache benutzen…. nur so nebenbei bemerkt. Soviel über die grossartige EU.

  10. Die Mehrheit ist mir schnurz. Ich mag Traditionen. Ich bevorzuge Urlaubsregionen mit traditionellem Bewusstsein. Von mir aus ewig gestrig.

  11. Das wäre von der wissenschaftlichen und kulturellen Rückständigkeit abgesehen nicht die schlechteste Idee. Jeder übernimmt die Verantwortung für sich selbst. Ich will keine faulen Griechen finanzieren etc.
    Diese Grossmachtidee funktioniert in den USA und in Russland, weil es insgesamt gesehen neue Staaten sind. Ohne eigene Vergangenheit. Die Ureinwohner die eine hatten, haben nichts mehr zu sagen.
    Ich sage es mal platt: Jeder mag den Italiener. Er versteht was von Mode und kocht gut. Den Rest will hier aber keiner. Berlusconi. Ok, gute Musiker haben sie auch. An jedem Land finden wir Vor- und Nachteile die nicht jedem Land in Europa schmecken. Es kann hier nicht alles gleichgeschaltet werden. Ausser, man macht Gewinner und Verlierer. Mach einem Deutschen mal klar, dass er doppelt so viel arbeiten soll wie ein Grieche, weil der Grieche mit 50 nicht mehr arbeiten will. Viel Spass. Aber öffentlich wird sowas ja auch nicht verhandelt. Nur Nebelkerzen und blabla. Wenn jeder für sich selber schaut, dann sollen sich die Griechen (nur ein Beispiel) doch mit 20 pensionieren lassen. Wenn die das selber zahlen, who cares?
    etc.

  12. https://www.welt.de/regionales/hamburg/article167424895/Einer-der-Hamburger-Helden-darf-bleiben.html

    Der junge Afghane Toufiq Arab lebt seit fünf Jahren in Deutschland, nun kann er in Hamburg seine Zukunft planen – wenige Tage nachdem er den Messer-Attentäter von Barmbek gestoppt hatte.

    Der 21-Jährige lebt mittlerweile seit fünf Jahren in Deutschland und besitzt einen Ausbildungsplatz, deshalb konnte er im Juli einen Antrag auf ein unbefristetes Niederlassungsrecht stellen. Dieser wurde nun bewilligt.

    Ob es einen Zusammenhang zwischen seinem selbstlosen Einsatz und der Bewilligung des Antrags gibt, ist nicht bekannt.

    http://www.bild.de/news/inland/news-inland/in-deutschland-hat-sich-mein-traum-erfuellt-52774222.bild.html

    2009 durfte Reem mit ihrer Mutter Manal erstmals für eine OP, die den Vater zwei Jahresgehälter kostete, nach Deutschland reisen. 2010 ein zweites Mal. Reems Vater, der kein Visum erhielt, machte sich nachts in einem Flüchtlingsboot von der türkischen Küste auf in Richtung Norden.

    Im Jahr 2011 beantragten die Sahwils Asyl in Deutschland.

  13. Tja, die Südtiroler haben sich noch nicht aufgegeben, und die Österreicher (trotz eSPeöÖ und Grün- Kommunisten), sehen in ihm immer noch ein Teil Österreichs.
    Nur bei uns sind Preußen, Schlesien und Sudeten durch gnadenlosen Verrat und Indoktrination schon in Vergessenheit geraten; alles Dank der „Identifikationsfigur“ des Vaterlandsverräters Herbert Frahn alias „Willy Brand“ und der Feigheit der C*DU / C*SU- „Konservativen“.

    Danke „Willy“ & Co. !

    Wer hat uns verraten ???????

  14. @ Selbsthilfegruppe
    Richtig ist: Die Europäer haben die Mehrzahl der Afrikaner aus einer über 1.200 jährigen Gewaltherrschaft von sklavenjagenden Warlords, Sultanen, Häuptlingen, Königen und Emiren kostspielig befreit. Der französische Historiker Olivier Pétré-Grenouilleau erntete 2006 noch hasserfüllte Proteste, als er darauf hinwies, dass Afrikaner einander selbst versklavten und meistbietend verkauften, ob an Araber, Europäer, spezialisierte Händler oder Liebhaber. Die Europäer kauften, versklavten aber nie selber.

    Auf jeden Fall transportierte man aber Sklaven, und zwar auf massenmörderische Weise.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sklavenhandel#Beteiligte_L.C3.A4nder

  15. WIE WÄHLT DEUTSCHLAND? Der Mann der Merkel stürzen will

    https://www.youtube.com/watch?v=qfPUfP6FeQ4

    Wieder RT unterwegs, diesmal in Mörkels Wahlkreis, den sie schon 7 Mal gewonnen hat.
    Keine Altpartei war zu einem Interview bereit, die AfD schon – mit Leif Erik Holm dem AfD-Kandidaten!
    Die gefragten Bürger sagten schon, was sie wollen (mehr Sicherheit, Antworten auf Flüchtlingsfrage, mehr tun für Kinder/Familien) wollten keine klaren Aussagen machen wen sie wählen, manche widersprachen sich etwas und ich hatte das Gefühl, niemand traute sich zu sagen, dass er/sie die AfD wählen wird. Bei einem Stimmanteil von 22% für die AfD ließ nur einer durchscheinen wo er sein Kreuz machen wird. Die anderen versteckten sich hinter Unentschlossenheit oder Nichtwissen.
    So siehts aus in Deutschland im Klima der Angst/Meinungszensur und linken Hetze.

  16. 23. Treffen der Alpenregion der Schützen 2014 – Festumzug
    https://www.youtube.com/watch?v=GMFl1FNI3Zc&t=191s
    Veröffentlicht am 06.06.2014

    Rund 6000 Schützen und 250 Fahnenabordnungen aus aus Bayern, Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol,
    begleitet von Musikkapellen und Trommlerzügen, nahmen am großen Festumzug im Rahmen des 23.
    Alpenregiontreffens in Niederdorf im Pustertal teil.

    Das nächste Alpenrgionstreffen findet 2018 in Mayrhofen Zillertal Nordtirol statt

  17. Südtirol gehört zu Nordtirol und Osttirol – also zu Österreich!

  18. Am 23.10.13 berichtete 3sat-Un-Kulturzeit
    http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/165539/index.html

    Der Wunsch Südtirols nach Unabhängigeit
    Vor beinahe 100 Jahren wurde Südtirol den Österreichern entrissen und als Kriegsbeute Italien zugesprochen. Unter Mussolini wurde Südtirol italianisiert, die Konflikte aber blieben und gipfelten in gewalttätigen Sabotageakten in den 1960er Jahren.

    Mit der Autonomie Südtirols kehrte Ruhe ein, schien ein friedliches Zusammenleben zweier Kulturen, zweier Sprachen machbar. Doch jetzt heißt es: „Nichts wie weg von Italien!“ Mit der Krise Europas kommt auch wieder der Wunsch nach Unabhängigkeit zurück – die Separatisten haben Aufwind wie schon lange nicht mehr.

    In diesem UN-Kultur-Beitrag wurde gehöhnt, daß die Schützen auf einer Fahne zu stehen haben:
    Für Gott, Kaiser und Vaterland!

    Was diese Idioten nicht wissen, daß dieser Schwur das Andreas-Hofer-Denkmal auf dem Berg Isel ziert.
    Es ging ihm gegen die mörderische Franzosenbesatzung und deren bayerischen Helfer, die er bekämpfte.

    Es gibt nichts, was in der Geschichte der Deutschen nicht in den Dreck gezogen wird.

  19. Ich hoffe auf Steinschlag an den richtigen Orten.

  20. In Nordtirol, kurz vorm Brenner ist die Brennereisenbahn am Hang durch einen Damm gesichert. Auf diesem Damm steht seit über 20 Jahren, deutlich von der Brenner Bundesstrasse aus zu sehen, in grosser weisser Schrift auf graubraunen Steinen: „EIN TIROL“ Ich fahr da seit 30 Jahren jedes Jahr hin, deshalb weiss ich das, wenn man von Gries zum Brenner fährt, kann man es nicht übersehen.

    Jetzt fragt mal, ob eine solche „Meinungsäusserung“ in Italien länger als 24 h zu lesen sein wäre, wahrscheinlich wäre noch der Verfasser ausgeforscht und inhaftiert worden.

    Soviel nur zur unterschiedlichen Realität für die Tiroler in Österreich und andererseits in Italien^^

  21. Sozialisten und andere Progressive bejubeln Unabhängigkeitsbestrebungen im Baskenland, Katalonien und Schottland. ABER in Südtirol sind sie absolut dagegen! Interessant, oder???

  22. Europa hat sich doch auf die Fahnen geschrieben: Europa der Regionen – weg mit den Nationalstaaten !
    In diesem Sinne ist doch die Haltung der Italiener anachronistisch, ihr nach heutigen Maßstäben widerrechtlich angeeignetes Territorium mit dessen Bevölkerung in seinem eigenen Staatskorsett festhalten zu wollen. Europa der Regionen hieße für mich die Vereinigung der gewaltsam geteilten Regionen in einer jeweils eigenständigen Region.
    Überhaupt ist die derzeit vorherrschende Doktrin der „Unverletzlichkeit der Grenzen“ und die Unterordnung der bestehenden Grenzen unter das „Völkerrecht“ und damit zusammenhängend jede Grenzänderung eine „Verletzung des Völkerrechts“ eine ziemlich Hybris. Bevor man Grenzen als „unverletzlich“ definiert, müsste auch einmal die rechtswidrige und völkerrechtsverletzende Entstehung von Grenzen hinterfragt werden. Grenzen, die sprachlich und kulturell homogene Völker aufgeteilt und die Bewohner einer sprachlichen und kulturellen Umvolkung ausgesetzt haben, sind m. E. zutieftst widerrechtlich entstanden und können nicht von einem Völkerrecht gedeckt werden, da sie gerade von Beginn an jedes Völkerrecht fundamental verletzend entstanden.
    Das Völkerrecht müsste seinem Namen nach gerade die kulturell homogenen Regionen und dessen Bewohner besonders schützen und letzteren das Recht erlauben, sich in freier Abstimmung dorthin zu orientieren, wo sich zugehörig fühlen. Also der Schutz des Völkerrechts für heute lebende Menschen und nicht für abstrakte Grenzziehungen aus einer dunklen Vergangenheit.

  23. Diese Frage sollten Sie den Verbrechern Juncker und Timmermans stellen, die als „EU“ unbedingt ein Ausbildungslager für mohammedanische Terroristen im KOSOVO errichten mußten. Von Serben geraubt, mit Musel-Albanern bevölkert, führend in Waffen-, Drogen- und Menschenhandel. Staatsähnliche Verbrecherorganisation, vergleichbar mit der „BRD“…

  24. In den 50ziger Jahren wurden uns Schülern in der DDR(!) im Geschichtsunterricht, jedenfalls in Sachsen, die Tiroler als Beispiel unbändigen Freiheitswillens geschildert. „Wir sind das Volk“ – wie stolz das klingt! 🙂
    OT
    Heute treffen sich in Dredsen wieder einige tausend deutsche Patrioten und gehen mit PEGIDA spazieren! Auch da wird der Ruf „Wir sind das Volk“ erschallen! 🙂

  25. Sorgen müssen sich die Südtiroler nicht machen, sie könnten uns aber einen Gefallen tun indem sie einen Seilbahnmasten an der höchsten Stelle ansägen, wenn gerade die Kanzlerin in der Gondel sitzt…?

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