SPD-Langner will keinen schwulen Außenminister

Peter LangnerEin Vertreter der sogenannt sozialdemokratischen Partei, die sich Toleranz auf die Fahne schreibt und gerne anderen den gutmenschlichen Mahnfinger entgegenhält, hat die eigene Intoleranz entblößt. Kämmerer Peter Langner (Foto) sagte auf der gestrigen SPD-Wahlparty im Duisburger Rathaus: „Ich will keinen schwulen Außenminister haben.“ Oberbürgermeister Adolf Sauerland reagierte trocken: „Was Westerwelle zuhause macht, ist mir egal.“ Sollte es auch sein, obwohl Langner die Position vertritt, die wohl auch so mancher Muslim in Deutschland gutheißen würde.

(Spürnase: Hausener Bub)




Gash: „Demonstriert, wo auch immer ihr könnt!“

Stephen GashIm PI-Interview äußert sich Stephen Gash (Foto, rot umrandet), Pressesprecher der SIOE, zu den Vorfällen während der Anti-Islam Demonstration in Harrow im September 2009 (PI berichtete) und zur Islamisierung Großbritanniens. In Harrow war es am 11. September gewalttätigen Muslimen gelungen, eine staatlich genehmigte Demonstration zu verhindern, was ein weiterer Meilenstein auf dem Wege der Islamisierung Europas darstellt.

PI: Herr Gash, vielen Dank, dass Sie sich dazu bereit erklärt haben, uns ein Interview zu den Vorfällen in Harrow am 11. September 2009 zu geben. Die Demonstration wurde von der Polizei abgesagt. Allerdings war es schon eine Stunde vor dem geplanten Beginn der Demonstration offensichtlich, dass die muslimischen Gegendemonstranten gewaltbereit waren. Folglich wäre genug Zeit gewesen, Verstärkung anzufordern. Doch eine Stunde später waren nicht genügend Polizeibeamte vor Ort, um die Durchführung der Demonstration, die von den Behörden genehmigt war, zu ermöglichen. Denken Sie, dass die Obrigkeit wirklich gewillt war, diese Demonstration stattfinden zu lassen?

Gash: Nein. Ich denke, dass es von Anfang an beabsichtigt war, die Demonstration nicht zu genehmigen. Ich hatte den Eindruck, dass die Polizei eine Gegendemonstration von Muslimen und so genannten Anti-Faschisten erwartete und deshalb 550 Polizeibeamte um die Moschee herum platzierte. Als allerdings die Zahl der Gegendemonstranten auf über 1000 stieg, entschied sich die Polizei, kein grünes Licht für die Demonstration zu geben. Hinterher hörte ich, dass einige Leute an den U-Bahn-Stationen und auf den Straßen, die zur Moschee führen, aufgefordert wurden, umzukehren – so wie 2007 in Brüssel. Ich denke nicht, dass die Zahl der Unterstützer groß gewesen wäre, vielleicht 60-100, aber wir sind ziemlich sicher, dass ungefähr 60 Personen von der Polizei daran gehindert wurden, zur Demo zu gelangen.

Es wäre schwierig für die Polizei geworden, genügend Beamte innerhalb von einer Stunde zu mobilisieren, und ich zweifle daran, dass sie aus anderen Stadtteilen Londons hätten kommen können, da das an einem Freitagabend gewisse Londoner Stadtteile mit zu wenig Beamten überlassen hätte. Polizisten von außerhalb Londons zur Demonstration zu bringen, hätte länger als eine Stunde gedauert.

Viele Gegendemonstranten (sowohl Moslems als auch Nicht-Moslems) trugen Schilder mit Sprüchen wie „Stoppt die faschistische BNP“ oder „Rassisten raus“. Allerdings distanziert sich die SIOE eindeutig von Rassismus auf ihrer Webseite: „Rassismus ist die niedrigste Form menschlicher Dummheit, (…).“ Wie verfährt die SIOE mit Rassisten, die sich an Demonstration, die die SIOE organisiert hat, beteiligen wollen?

Wir untersagen jeglicher politischen Partei die Teilnahme an unseren Demonstrationen und somit auch jeder Partei mit rassistischer Gesinnung. Politische Parteien wollen nur für sich selber werben, was von der eigentlichen Botschaft der Demonstration ablenken würde.

Gegendemonstranten zeigen Plakate mit Sprüchen wie “Stoppt die faschistische BNP”, um Schaulustigen den Eindruck zu vermitteln, dass die BNP an dieser Demonstration beteiligt sei. Das verleit der Organisation UAF (“Unite Against Facism”) eine gewisse Legitimität, die sie nicht verdient. Allerdings hatte die SIOE bis zum dem Ereignis in Harrow nie irgendeine Opposition in England bei ihren Demonstrationen, da die SIOE in England als eine nicht-rassistische und anti-totalitäre Organisation anerkannt ist.

Das ist auch der Grund, warum wir eine beträchtliche Unterstützung von beispielsweise Kopten und Hindus haben. Die SIOE ist in der Tat die EINZIGE Organisation in England, die gegen die Verfolgung von Kopten in Ägypten demonstriert. Wir erwähnen jedes Mal die Kopten in unseren Reden in England. Wir sagen: “An accusation of racism is the death rattle of a lost argument.” Das ist besonders beim Islam der Fall. Menschen vieler verschiedener “Rassen” gehören dem Islam an und diese töten bereitwillig Nicht-Muslime aller “Rassen”.

Die Zahl der nicht-mulimischen Gegendemonstranten war relativ gering in Harrow (ca. zehn Prozent). Würde eine ähnliche Demonstration in Deutschland stattfinden, wäre mit einer deutlich höheren Zahl von nicht-muslimischen Gegendemonstranten zu rechnen. Denken Sie, dass sich die britische Gesellschaft mehr und mehr der islamischen Bedrohung bewusst wird – nach den Anschlägen am 07.07.2005 und Dokumentationen wie “Muslim first, British second” und “Undercover Mosque”?

Wir wissen, dass die überwältigende Mehrheit der Leute die Islamisierung in England und anderen Teilen Großbritanniens stoppen will. Genau wie andere Teile Europas, hat England nun auch Mini-Mekkas, in denen Nicht-Muslime keinen Zutritt haben. Unsere Regierung ist scheinbar gewillt, mehr solcher Mini-Mekkas zuzulassen. Folglich sind „ordinary“ Nicht-Moslems nicht darauf aus, sich der SIOE entgegenzustellen und selbsternannten anti-faschistischen Gruppen anzugehören.

Die 7/7-Bombenanschläge, die misslungenen 21/7-Anschläge und andere islamisch-terroristische Ereignisse haben erreicht, dass die Leute sich von „Anti-Faschisten“ fernhalten. Die Leute wissen, dass islamischer Hass und Jihad in den Moscheen gepredigt werden – durch das, was die Reportagen und Zeitungsberichte aufgedeckt haben und in den Medien als “radical mosques” bezeichnet wird.

Diejenigen von uns, die versuchen, die Islamisierung aufzuhalten, wissen, dass diese Moscheen genau die gleichen sind wie die in islamischen Ländern (z.B. Pakistan, Iran, Libanon, Saudi-Arabien, usw.). Sie predigen nicht Radikalismus, sondern Islam. „Ordinary“ Leute wissen schlicht, dass solange die Hass-Predigen nicht unterlassen werden, keine weiteren Moscheen mehr gebaut werden sollten.

Beschreiben Sie bitte den momentanen Einfluss der Moslems auf die britische Politik.

Er ist groß. Wir haben jetzt muslimische Staatsminister und so wie viele EU-Staaten ist die britische Regierung „dhimmifiziert“ wegen des Öls. Britannien tätigt große Rüstungsverkäufe an Saudi-Arabien und die anderen Golf-Staaten. Wegen des Commonwealths – ein Erbe des British Empire – haben Pakistan und andere islamische Länder wie beispielsweise Malaysia die Möglichkeit, erheblichen Druck auf die britische Regierung auszuüben.

Das verursacht Konflikte mit anderen Ländern des Commonwealth wie Indien. Der Innenminister, David Miliband, verärgerte die indische Regierung durch die Behauptung, die Bombenanschläge in Mumbai geschahen wegen der indischen Kaschmir-Politik.

Großbritannien stellt sich in jedem Konflikt auf die Seite der Muslime. Ein bemerkenswertes Beispiel ist Nigeria, wo die Briten die Muslime im Norden gegen die Biafrans im Süden unterstützen. Unsere Regierung erwähnt auch nie die Kopten in Ägypten. Ägypten war eine ehemalige Kolonie des British Empire und dort liegt der Suez-Kanal.

Die iranische Regierung wählte Großbritannien für eine besondere Verurteilung während der manipulierten Wahlen aus. Sie beschuldigte Großbritannien, sich wie „alte Kolonialisten“ einzumischen.

Das Erbe des British Empires ist das vorsichtigere Auftreten der britischen Regierung in ehemaligen Kolonien, besonders in islamischen. Die Bevorzugung islamischer Länder spiegelt sich auch in Großbritannien wieder, wo Moslems gegenüber jedem Anderen von unserer Regierung begünstigt werden.

Wie reagierte die britische Gesellschaft auf das Einreiseverbot von Geert Wilders im Jahre 2009?

Ich denke, dass dieser Vorfall einen Machtverlust der Labour Partei bei den nächsten Wahlen zur Folge haben wird. Es war ungemein peinlich für die Briten. Zu all diesen Skandalen und der Zerstörung der Wirtschaft kam noch das zutiefst demütigende Nachgeben gegenüber den Moslems, besonders als London Opfer der Bombenanschläge wurde und zudem kürzlich der Flughafen in Glasgow Schauplatz eines terroristischen Angriffs wurde.

Wir haben Truppen, die Islamisten in Afghanistan bekämpfen, aber die britische Regierung fügt sich der islamischen Bedrohung in Großbritannien.

Die britischen Politiker sind Feiglinge, aber die britischen Bürger sind es nicht. Ich denke, dass das Einreiseverbot für Geert Wilders das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Was für einen Rat geben Sie den Deutschen, um die Ausbreitung der islamischen Ideologie in ihrer Gesellschaft einzuschränken?

Demonstriert, wo auch immer ihr könnt, habt eine Armee von Aktivisten auf der Straße und auch eine Armee von Aktivisten an den Schreibtischen, die Briefe an Politiker und die Medien schicken und diesen so klarmachen, wie angewidert ihr von der Islamisierung Deutschlands seid.

Stellt die Stadträte und Politiker an den Pranger, die die Bevorzugung von Moslems zulassen. Veröffentlicht deren Kontaktdaten und bewegt zornige Deutsche, diese mit Emails und Briefen zu bombardieren.

Organisiert Boykotte von Bauunternehmen, die Moscheen bauen. Boykottiert Lebensmittel-Unternehmen, die Halal-Lebensmittel verkaufen. Demonstriert vor Dhimmi-Supermärkten, die Catering für Moslems anbieten.

Wenn Deutsche dazu angehalten werden, gewisse Dinge nicht zu tun, weil es Moslems beleidigt, dann tut es. Wenn Deutschen die Nutzung von Schwimmbädern während „Schwimmzeiten für Moslems“ untersagt ist, dann lauft zu Hunderten auf und geht Schwimmen.

Gründet eine SIOE-Gruppe bestehend aus gewöhnlichen Leuten, demonstriert gegen die Islamisierung und deckt auf, wie die deutschen Medien es vermeiden, über Gräueltaten von Moslems auf der ganzen Welt zu berichten. Schafft eine „German Defense League“, die aus Fußballfans besteht – so wie die in England – junge Männer, die keine Angst vor Moslems haben. Animiert Schwule und Lesben dazu, vor Moscheen gegen den Mangel an Menschenrechten im Iran und in Saudi-Arabien zu demonstrieren.

Die Aktionen müssen beständig sein und von Personen jeglicher Art ausgehen. Manchmal sollten verschiedene Gruppen zusammen auftreten, manchmal ist es besser, wenn Gruppen einzeln agieren.

Die Deutschen sind weltberühmt für ihr Organisationstalent.
Es wird allerdings eine internationale Anstrengung sein, alle unsere Länder zu bewahren.

Mr. Gash, wir geben Ihre guten Ratschläge gerne an unsere Leser weiter. Vielen Dank für das interessante Interview.

Harrow-Video aus Sicht der Gegendemo:

» PI-news.org: Gash: “Demonstrate wherever you can!”




Lübeck bekommt die sechste Moschee

lübeck

„Feierliche Stimmung“ (Foto) in Lübeck, wo der Grundstein zur sechsten Moschee gelegt wird. In der Hansestadt herrscht, glaubt man der dortigen Qualitätspresse, noch eitel Freude. Bauherr ist die ultra-reaktionäre Ahmadiyya-Sekte und Politiker, Journalisten und Pfaffen schwafeln wie üblich ohne den Hauch einer Ahnung von Dialog und Toleranz.

Die Lübecker Nachrichten berichten:

„Die Muslime müssen aus den Hinterhöfen herauskommen.“ Mit diesem Appell warb gestern Abdullah Uwe Wagishauser, der nationale Vorsitzende der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland, während der Grundsteinlegung für einen verstärkten Integrationsprozess. Mit Blick auf die Moschee, die bereits Ende Oktober bezogen werden soll, sagte er: „Wir sind auch in Lübeck transparenter geworden.“

„Unser Gebetshaus steht allen offen, jeder ist willkommen“, sagen die Pressesprecher der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde Lübeck und Segeberg, Farid Ahmed und Waseem Ahmed. Um dies zu symbolisieren, hatten sie zur Grundsteinlegung am späten Freitagnachmittag Vertreter aller Konfessionen in Lübeck eingeladen. Auf einem knapp 2000 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbegebiet, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Zeugen Jehovas, wollen die Mitglieder der Gemeinde, die den Namen „Mahdi Abad“ trägt, die 400 Quadratmeter große Moschee „Bait-Aafieat“ mit elf bis zwölf Meter hohem Minarett errichten. Architekt für das Bauvorhaben ist Martin Vosseler, die Gesamtinvestition liegt bei rund 500 000 Euro.

Erst kürzlich hatten die Ahmadiyya Muslim Jamaat in Bad Segeberg von sich reden gemacht: Sie hatten 700 000 Euro für den Kauf der Jugendbildungsstätte „Mühle“ geboten, um in den Räumlichkeiten ein überregionales Schulungszentrum einzurichten. Im Zuge der politischen Diskussion zogen die Ahmadiyya schließlich ihr Angebot zurück, der Zuschlag ging an Möbel Kraft.

Davon, dass es Stress mit ängstlichen Nachbarn geben könnte, geht Waseem Ahmed nicht aus. Er, der die Bauvoranfrage einreichte und Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt führte, sagt: „Von Bauvorhaben aus anderen Städten wissen wir, dass dann, wenn im Vorwege alles vernünftig geklärt wurde, auch später keine Probleme auftraten.“ Und in Lübeck lief alles prima: „Wir sind sehr zufrieden mit Stadt und Bauamt, uns wurden keine Steine in den Weg gelegt.“ Und auch wenn die Ahmadiyya ihre Moschee bauen dürfen, so müssen sie sich an strenge Regeln halten. So wird der Muezzin nicht, wie zum Beispiel in der Türkei üblich, per außen am Minarett angebrachtem Lautsprecher zum Gebet rufen.

Der Brauch, ab Sonnenaufgang fünfmal über den Tag verteilt unter Beleidigung anderer Religionen mit einigen 1000 Watt starken Lautsprecheranlagen die Rechtgläubigen an ihre übergeordnete Position zu erinnern, ist keineswegs nur „zum Beispiel in der Türkei üblich“. Im benachbarten Rendsburg sammeln gerade Bürger Unterschriften gegen den krähenden Muezzin und werden dabei von Journalisten, Pastoren und Politikern belehrt, dass dies ein aussichtsloses Unterfangen sei. Wenn eine Moschee erst einmal erbaut sei, so die dortige Logik, könne man auch den Ruf des Muezzins unter Berücksichtigung der Religionsfreiheit nicht untersagen. Ein Besuch im Nachbarort sei daher allen Lübeckern dringend ans Herz gelegt.

Lübecks stellvertretender Stadtpräsident Lienhard Böhning betonte: „Kein Lübecker muss durch den Bau einer Moschee um den Verlust seiner religiösen Werte fürchten.“ Er habe die Hoffnung, dass in Lübeck Menschen unterschiedlicher Religionen und Herkunft im Dialog miteinander sich besser kennen lernten und Vorurteile abbauten. Er wünsche sich, dass die Moschee zu „einem Ort der Toleranz wird“. Böhning hob hervor, dass die Reformgemeinde der Ahmadis „den Islam als ein Bekenntnis zum Frieden unter den Mitmenschen“ versteht und nannte sie „eine weltoffene und tolerante Gemeinschaft“.

Weltoffen und tolerant heißt nach Ansicht des Stadtpräsidenten das Bekenntnis zur Zwangsehe und die Lehre, der Genuss von Schweinefleisch mache homosexuell, wie es die Skandalsekte behauptet.

(Spürnase: Lutz P.)




Hunderte Homosexuelle im Irak gelyncht

Irakische GeistlicheIm Irak wurden in den letzten Monaten Hunderte homosexueller Männer gefoltert und getötet, heißt es in neusten Berichten. Von offizieller irakischer Seite wurde bestätigt, die „Kultur der Nation stigmatisiere Homosexualität“, man verurteile jedoch die Hinrichtungen, habe lediglich nicht die Möglichkeiten, Homosexuelle zu schützen.

Gemäß Human Rights Watch gibt es regelrechte islamische Schwulen-Suchtrupps, die durch Befragungen auf der Straße und Hausdurchsuchungen Verdächtige aufspüren. Oft werden die homosexuellen Männer auch von eigenen Familienmitgliedern mit „Ehrenmord“ bedroht, weil mit ihrem „unmännlichen Verhalten“ Schande über ihre Familien bringen würden. Zu Saddams Zeiten galten diese Morde als Tötungen „aus ehrenvollem Motiv“ und daran hält man sich offenbar immer noch.

Betroffene sprechen in diesem Video über die Verfolgungssituation:

[flash http://ht.cdn.turner.com/cnn/big/world/2009/08/17/damon.gay.in.iraq.cnn_576x324_dl.flv]




Anschlag auf Homosexuellen-Club in Tel Aviv

Anschlag auf Gay Center in Tel AvivEin in schwarz gekleideter Mann hat heute an der Nahmani-Straße in der israelischen Hafenstadt Tel Aviv einen Anschlag auf einen Homosexuellen-Club verübt, dabei wurden zwei Menschen erschossen und 15 weitere verletzt. Die Polizei meint, es handle sich um ein „kriminelles, nicht ein nationalistisches“ Verbrechen, ist sich dabei aber nicht wirklich sicher. Der unbekannte Täter ist auf der Flucht. Bereits in der Vergangenheit haben radikale Palästinenser Ziele in Tel Aviv angegriffen. Es würde von daher nicht überraschen, wenn der Mörder ein islamischer „Friedensbote“ wäre.




Als Moslem in ein besseres Leben

In der taz lernen wir heute einmal mehr, dass der Islam bessere Menschen aus uns macht. Junge Leute, die zuvor auf den Straßen herumlungerten, Leute „abzogen“ und Mädchen „anbaggerten“, werden dank ihrer Konvertierung endlich zum wertvollen Glied der Gesellschaft. Dass Mädchen meistens eben von moslemischen Paschas belästigt werden, muss eine Wahrnehmungsstörung sein.

In seinem alten Leben war Stefan Moser ein kleiner Gangster. Er nannte sich Styla, zog mit seiner Clique durch die Straßen, die Jungs machten wildfremde Leute an, baggerten an Mädels herum, soffen, kifften und rannten vor den Bullen weg. Und sie hörten Gangsta-Rap, die Songs von Sido, der hier aus dem Viertel kommt. Richtig wohlgefühlt hat sich Stefan in der Clique nie, sagt er.

In seinem neuen Leben steht Stefan in der Morgendämmerung auf, rollt einen Teppich aus und betet. Er hat angefangen Arabisch zu lernen, fünf Koransuren kann er schon auswendig. Mit Alkohol will er nichts mehr zu tun haben, und wenn er ein hübsches Mädchen sieht, guckt er auf den Boden. Als er neulich an seinen alten Kumpels vorbeilief mit einem Rucksack auf dem Rücken, da riefen die: „Alter, hast du da ne Bombe drin, oder was?“ Er ging einfach weiter.
(…)
Stefan ist 17 Jahre alt und heißt in Wirklichkeit anders. Aber stünde hier sein richtiger Name, würde sich seine Mutter vielleicht Sorgen machen. Oder seine Lehrer. Womöglich würden sich sogar die Behörden für ihn interessieren.

Ja schlimm ist das mit den Behörden. Ständig lauern sie guten Menschen auf.

Denn Stefan hat sich einer umstrittenen Strömung des Islam angeschlossen: den Salafiten. Die propagieren einen ultrafrommen, strikt am Wortlaut des Korans und der Sunna ausgerichteten Urislam. Sie orientieren ihr ganzes Leben am Vorbild des Propheten Mohammed und den „frommen Altvorderen“ vor 1.400 Jahren, den al-Salaf al-Salih – daher die Bezeichnung Salafismus.

Das ist seltsam, denn wenn Islam Frieden bringt und der große Prophet nur Gutes getan hat, wie kann denn dann der Salafismus für die Behörden interessant sein? Ach ja, richtig, weil die Islamophobie ja überall lauert und der richtig verstandene Islam hierzulande so arg missverstanden wird.

In Neuköllns Al-Nur-Moschee, gibt es gar viele junge Männer mit Häkelmützchen, Zieganbärtchen und Gebetsteppich, die der salafistische Islam auf den rechten Weg geführt hat, weg von der Kriminalität.

Viele der jungen Männer erzählen voller Abscheu von ihrem alten Leben. Da ist der 30-jährige Deutschlibanese aus Berlin-Neukölln, der „viel Scheiße gebaut hat“, darunter auch Einbrüche. Oder der 25-jährige Deutschtürke aus der Nähe von Ludwigsburg, der früher „von Montag bis Sonntag in der Disko“ war. Oder eben der 17-jährige Stefan, der von diesem ganzen Ghettogehabe genug hatte. „Ich will die Wahrheit finden“, sagt er.

Sie sind halt wie Evangelikale.

Doch auch wer nicht offen Hass predigt, predigt noch lange keine Toleranz. Der Verfassungsschutz hat vor Jahren ein Gespräch zwischen Abdul Adhim und einem Freund abgehört. Sie machen Späße: Wenn sich alle Pilger zusammentäten und auf die Ungläubigen spuckten, dann würden die in einem Meer aus Spucke ertrinken. Vor wenigen Wochen sollte ein jamaikanischer Imam in die Al-Nur-Moschee kommen, der Homosexualität mit dem Tod bestraft sehen möchte. Er sollte mit dem Superstar der deutschen Salafiten auftreten: Pierre Vogel, ein konvertierter Wanderprediger mit rotem Bart, dessen Internetvideos einen großen Anteil am Boom des Salafismus haben. Erst nach Protest des Lesben- und Schwulenverbands wurde der Vortrag des Jamaikaners abgesagt.

Vogels Videos waren es auch, die Stefan zum Islam geführt haben. Auf dem Seminar in Berlin-Neukölln bleibt er nun das ganze Wochenende. Er hat seinen Schlafsack mitgebracht. Am Abend rollt er ihn in einer Ecke der Moschee aus. Nachts um drei wacht er auf. Zeit für Fadschr, das Frühgebet. Stefan reiht sich ein, verbeugt sich, wirft sich nieder. Nach dem Gebet legt er sich wieder schlafen. Sein Rücken schmerzt vom harten Boden, aber das ist ihm egal.

Wenige Tage später in einem Einkaufszentrum in Nordberlin. Stefan trägt Jeans und Nike-Turnschuhe. Nach den Sommerferien, erzählt er, wolle er erst einmal sein Abitur angehen, dann vielleicht Entwicklungshelfer werden, Arzt oder Kriminalpolizist. Nur Banker, das könne er sich nicht vorstellen. Zinsen zu nehmen sei unislamisch. Gerade hat sich Stefan seinen ersten Koran auf Arabisch gekauft. Er ist in Leder eingebunden, mit Reißverschluss, ein Koran zum Mitnehmen. „Das Gesetz des Islam ist zum Schutz“, sagt er. „Es schützt dich und die Gemeinschaft.“ Er überlegt nun, sich einen islamischen Namen zu geben. Bilal vielleicht, Ibrahim oder Wasil.

Da sage noch einer, Islam sei nicht Frieden™!

(Spürnase: Juris P.)




Borat fürchtet um sein Leben

boratAls Borat trieb er seine teils grenzwertigen Späße mit östlichen Steppenvölkern, britischen Aristokraten und amerikanischen Waffennarren. Nicht alle waren begeistert, aber keiner der Verspotteten gab dem Komiker Sacha Cohen Grund, um sein Leben fürchten zu müssen. Das hat sich jetzt geändert.

In seinem neuesten Film spielt der Spötter den österreichischen Schwulen Brüno – und schon muss er seine Familie in Sicherheit bringen. Allerdings sind es nicht furchterregende Lederkerle oder englische Skinheads, die den jüdischen Schauspieler verfolgen, sondern die Vertrauten fürs Grobe des „gemäßigten Palästinenserführers“ Mahmoud Abbas.

Der KURIER berichtet:

Eine Palästinensergruppe, die für mehrere Anschläge im Nahen Osten verantwortlich gemacht wird, soll den Star der Filmsatire „Brüno“ indirekt bedroht haben. Der britische Komiker Sacha Baron Cohen habe deshalb die Sicherheitsvorkehrungen für seine Familie verstärkt, meldete die Internetseite der Londoner Times am Dienstag.

„Wir behalten uns vor, in uns passend erscheinender Weise Schritte gegen diesen Mann zu unternehmen“, hieß es laut der US-Nachrichtenseite World News Daily in einer Mitteilung der Al-Aksa-Märtyrerbrigaden, die als ein bewaffneter Arm der Fatah des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas gelten.

Der heute 37-jährige Schauspieler hatte für seinen Film „Brüno“ ein angebliches Mitglied der Al-Aksa-Märtyrerbrigaden interviewt, der in dem Streifen als „Terroristenführer“ dargestellt wurde. Der aus einer jüdischen Familie stammende Baron Cohen, der im Film den schwulen österreichischen Modejournalisten Brüno darstellt, versuchte in dem Gespräch, Ayman Abu Aita zu überreden, ihn zu entführen, damit er „berühmt“ werde.

(…) Abu Aita fühlte sich durch die Verwendung des Interviews in dem Film düpiert: „Mir wurde gesagt, dass er ein deutscher Schauspieler sei, der Dokumentationen drehe, die junge Menschen mobilisieren solle, die palästinensische Sache zu unterstützen.“

Keine Lebensgefahr – Brüno bei den englischen Skinheads:

Auch interessant, besonders der Schluss:




FDP-Sterck: „Es gibt keine deutsche Leitkultur“

koeln-kreuz

Noch ein Spaßkandidat: Auch Ralph Sterck von der FDP bewirbt sich chancenlos als Oberbürgermeister für Köln, und entzieht damit dem konservativen Lager weitere wertvolle Stimmen. Im Gespräch mit dem türkischstämmigen Unternehmer Alparslan Marx beim Kölner Stadtanzeiger bekennt er, dass ihm die deutsche (Leit)Kultur unbekannt ist. 

Die Idee, dass es demnächst auch keine Deutschen mehr geben soll, sondern nur noch „D-Länder“ findet er ebenfalls prima. Das freut den Türken, denn bei so einem Puddingkopf kann man gleich noch ein paar weitergehende unverschämte Forderungen hinterher schieben. Warum, z.B., müssen die Türken selber ihre Großmoschee bauen und bekommen diese nicht vom deutschen Staat geschenkt?

Helmut Frangenberg leitet für den Kölner Stadtanzeiger das Gespräch – was garantiert, dass  keine kritischen Fragen an die schwadronierenden Schwätzer gestellt werden:

RALPH STERCK: Was wird das hier? Ein Boxkampf?

ALPARSLAN MARX: Sie sollten aufpassen. Ich bin immer noch ein Türke. Sie stehen für die FDP. Die hat es uns nicht leicht gemacht. Was verstehen Sie unter Integration?

STERCK: Man muss denen, die nach Deutschland gekommen sind, die Möglichkeiten geben, weiterhin ihre Kultur zu leben, und gleichzeitig eine Verzahnung der Kulturen schaffen.

Auf welcher Basis findet die Verzahnung statt?

MARX: Man hört von deutscher Leitkultur oder dem christlichen Abendland. Ich frage mich: Was ist das?

STERCK: Die Diskussion über die deutsche Leitkultur ist erledigt. Die gibt es nicht. Was in Köln gelebt wird, ist längst eine Mischung der Kulturen. Dieses Miteinander finde ich gut. Sich nur auf »das Deutsche« oder das christliche Abendland zu beziehen, wäre mir zu langweilig.

Alparslan Marx hat eine Kampagne für die Einführung der Bezeichnung „D-Länder“ gestartet. Dahinter steckt die Idee einer Gemeinschaft, die sich nicht mehr über Ethnien und Herkunft definiert.

STERCK: Ich finde diese Kampagne gut. Das klingt nach einer neutralen Basis. Für die, die kommen, heißt das aber auch, sich auf das einzulassen, was hier gelebt wird. Wir können zum Beispiel nicht akzeptieren, wenn Leute hier nach Traditionen leben, die zum Beispiel die Gleichstellung der Frauen in Frage stellen.

MARX: Das klingt gut, aber in der Praxis funktioniert das nicht immer. Ich habe mich gefreut, als beim letzten St. Martinsfest türkische Kinder bei mir an der Tür Martinslieder gesungen haben. Einige Nachbarn haben diese als Schmarotzer gesehen.

STERCK: Ich finde es gut, wenn die Feste zusammen gefeiert werden.

MARX: Aber es funktioniert nicht immer. Gehen Sie mal in eine typische Kleingartenkolonie. Türken vom Land sind da nicht erwünscht. Wir brauchen Programme, die das Miteinander fördern.

STERCK: Die Schule ist dafür der Schlüssel. Wenn die Kinder mit Laternen und St. Martinsliedern an ihrer Tür klingeln, zeigt das doch, dass schon einiges funktioniert. Genauso müssen natürlich die christlichen Kinder etwas von den islamischen Festen erfahren.

MARX: Sind Sie dafür, den Religionsunterricht abzuschaffen und dafür einen Ethikunterricht für alle einzuführen?

STERCK: Es ist wichtig, dass die Kinder von allen Religionen etwas erfahren. Die FDP hat sich für einen Islamunterricht in deutscher Sprache ausgesprochen. Ich tendiere zu einem gemischten Unterricht, weil er die Verständigung fördert.

MARX: Was halten Sie von bilingualen Angeboten in den Schulen?

STERCK: Zweisprachigkeit ist eine große Chance für Kinder aus Familien mit Migrations-Hintergrund. Wir müssen etwas dafür tun, dass die Kinder diese Chance nutzen.

Warum gibt es dann nur eine Grundschule in Köln, wo das mit der türkischen Sprache gemacht wird?

MARX: Die Schulen wollen das nicht. Ich habe das selbst in der Elternpflegschaft erlebt. Hätte man der Schule einen bilingualen Zweig mit Italienisch angeboten, hätte sie zugegriffen. Aber Türkisch? Bitte, nicht!

STERCK: Dann müssen wir als Schulträger Vorgaben für die Schulen formulieren. Ich würde das unterstützen.

MARX: Sprechen wir über Gleichberechtigung: Ich bin Deutscher und der deutsche Staat verwehrt mir, dass meine Mutter zur Premiere meines neuen Programms aus der Türkei als Besucherin einreisen kann, weil die Formalitäten für ein Visum sehr lange dauern. Ich werde diskriminiert, weil meine Mutter Türkin ist. Ändern Sie das, bitte.

STERCK: Es gibt in diesem Bereich Missbrauch, da muss man aufpassen.

MARX: Aber wir sperren ja auch nicht alle Menschen ins Gefängnis, weil einzelne Straftaten begehen. Sie muten einer Mutter eines Deutschen ein mehrmonatiges demütigendes Visumverfahren zu.

STERCK: Man muss das bürokratische Verfahren vereinfachen. Wenn Sie einmal die Unterlagen vorgelegt haben, sollten Sie sich nicht bei jedem Besuch immer wieder der Überprüfung stellen müssen.

MARX: Wie weit man mit der Integration ist, kann man an den Kandidatenlisten der Parteien sehen. Bei Ihnen fehlen die Migranten.

STERCK: Das stimmt nicht. Drei unserer 45 Wahlkreiskandidaten sind Migranten. Sie gehören zu aktiven Mitstreitern bei unserer Arbeit.

Aber keiner von denen steht auf einem vorderen Listenplatz, um in den nächsten Rat einziehen zu können.

STERCK: Das stimmt. Der Run auf die vorderen Listenplätze ist groß. Manchmal liegt es auch daran, dass man keine Leute hat, die wollen.

MARX: Ich mach’s.

STERCK: Kein Problem. Die FDP ist sehr durchlässig, da muss man sich nicht lange hochdienen. Wenn Sie die FDP zu Ihrer politischen Heimat machen, wird es kein Problem sein, das 2014 zu erreichen.

MARX: Das ist mir zu spät. Die Frage bleibt aber: Ist Deutschland dazu bereit, jemand der türkischstämmig ist, auf die Listen zu setzen?

STERCK: Widerstand von Ewiggestrigen gibt es immer. Ich zeige Ihnen mal die Post, die Guido Westerwelle so bekommt, weil er schwul ist.

MARX: Wenn wir über Integrationspolitik sprechen, unterscheiden wir zwischen den Migranten und den anderen. Es fehlt ein Bewusstsein für Gemeinsamkeit. Beispiel: Moscheebau. Da sagt keiner: Die Kölner wollen eine Moschee bauen. Man spricht lieber von den Moslems.

STERCK: Das gilt nicht für mich. Ich habe immer eine Moschee für die Kölner Bürger gefordert. Und ich glaube, dass diejenige, die jetzt von der Ditib gebaut wird, nicht die letzte sein wird, die das Stadtbild verändern wird. Ich finde das richtig.

Mit wem sollte die deutsche Politik bei der Integrationspolitik zusam menarbeiten? Vom Verfassungs schutz beobachtete Islamverbände sitzen bei Herrn Schäuble und bei Herrn Schramma mit am runden Tisch.

STERCK: Zu einzelnen Gruppierungen muss man Distanz halten. Mit anderen gemäßigten muss man zusammenarbeiten. So ist zum Beispiel die Ditib als Moscheebauherr ein guter Partner für uns, weil sie sich um Integration bemüht.

Sollte die deutsche Politik bei der Auswahl ihrer Partner strenger sein?

MARX: Absolut. Noch schlimmer ist aber, dass man viel zu spät reagiert und darauf wartet, dass die Islamverbände aktiv werden. So hätte die Stadt doch längst eine Moschee für ihre Bürger bauen können, ohne darauf zu warten, dass ein türkischer Verein so was für sich fordert.

STERCK: Der deutsche Staat baut ja auch keine Kirchen. Wir haben in Köln versucht, verschiedene Vereine unter einen Hut zu bringen, um eine Zentralmoschee zu verwirklichen. Die haben sich nicht geeinigt.

MARX: Es müsste Alternativen geben, um gemäßigte Muslime zu unterstützen. Sie könnten eine Stiftung gründen.

STERCK: Aber das ist doch nicht Aufgabe des Staates.

MARX: Mittlerweile schon.

STERCK: Warum machen Sie das nicht selbst? Eigeninitiative ist gefragt. Sonst sind Sie bei der FDP falsch.

(Spürnase: Lothar, Foto: Überrest einer von der FDP vergessenen Kultur in Köln)




CSD-Kritik an islamischen Ländern

deutsche eiche

In diesen Tagen wird vielerorts, wo dies ohne Lebensgefahr möglich ist, der CSD gefeiert. Nach 40 Jahren und einem Leben in Freiheit merkt man dem eitlen Spektakel, etwa wie es am letzten Wochenende in Köln nach Ballermann-Art zelebriert wurde, kaum noch seine ernsten Wurzeln an. Denn damals versammelten sich in den USA Homosexuelle zu einem nicht genehmigten Protestmarsch, um gegen ihre gesellschaftliche Diskriminierung und die oft erlebte Polizeiwillkür zu demonstrieren. 

Beim diesjährigen Klamauk denkt wohl kaum einer daran, dass in der gesamten islamischen Welt Homosexuelle nach wie vor blutig verfolgt werden – schlimmer als dies je im Abendland üblich war. Immerhin wird es am kommenden Wochenende in München einen Wagen geben, der das Schweigen bricht. Schade, dass es dabei nicht ohne einen unpassenden Vergleich geht.

Die Abendzeitung berichtet:

Letztes Jahr ging die Deutsche Eiche mit ihrem CSD-Wagen auf den Papst los. Heuer, also am kommenden Wochenende, nehmen die Gastronomen den Mullahs aufs Korn – wegen der Todesstrafe für Schwule in mehreren islamischen Ländern.

Auf dem Christopher Street Day am Samstag wird der Wagen der Gaststätte, die ein Treffpunkt der schwul-lesbischen Szene in München ist, schwulenfeindliche islamische Staaten kritisieren. Und auch wieder den Papst – obwohl dies in der Vergangenheit schon öfter zu Streit mit der bayerischen Polizei und Justiz geführt hat. Beispielsweise beschäftigt ihr „Papamobil“ aus dem Jahr 2006 noch immer die Gerichte.

Auf dem Wagen wird eine dreiköpfige, rosarote Hydra liegen – einen der Köpfe soll das Konterfei des Papstes zieren. Außerdem wird das Bild einer Hinrichtungsszene aus dem Jahr 2005 zu sehen sein, bei der zwei Schwule hingerichtet worden sind. Daneben werden Länder aufgelistet, in denen auf Homosexualität die Todesstrafe steht: Iran, Saudi-Arabien, Sudan, Nigeria und Jemen. Ein weiteres Schild wird fordern: „Todesstrafe für Schwule – weg damit!“

„Wir wollen zeigen, dass es uns wurscht ist, ob wir von der katholischen Kirche oder dem Islam diskriminiert werden“, sagt Deutsche Eiche-Wirt Dietmar Holzapfel. „Dass Menschen bestraft oder benachteiligt werden, nur weil sie schwul sind, ist ein Skandal!“ Zwar hätten einige Mitarbeiter der „Deutschen Eiche“ Angst vor Übergriffen. Doch Holzapfel sieht es als „Pflicht einer politischen Veranstaltung wie dem CSD an, unmenschliche Staaten anzuprangern“.

Liebelein, jetzt mal großes Tuntenehrenwort: Ist es wirklich wurscht, ob Kirche oder Islam? Wenn die PI-Leser Dir aus lauter Freude, dass überhaupt mal einer den Mut hat, das Unaussprechliche auszusprechen, eine Reise in Deinem schärfsten CSD-Outfit spendieren wollten und Du dürftest wählen: Rom oder Teheran? Was wäre Dir lieber? Ok – Kompromiss, weil CSD ist: Minnieapolis wäre auch noch im Angebot. Da kann man die Reaktion muslimischer Kinder  auf Schwule studieren, und ahnen, was daraus werden kann, wenn man weiterhin die Menschen über den Unterschied von echten und phantasierten Gefahren blendet:

(Spürnase: Erwin M)




Weg mit den lächerlichen Burkas

Pat CondellBurkas kann man mit Religion gar nicht begründen, nicht einmal durch den Islam und das wissen selbst die Muslime. Nicht einmal der sogenannte Prophet verlangte von allen Frauen, herzumzulaufen wie „Darth Vader“. Wenn wir eine gesunde Gesellschaft wären, würden wir über die schwarzen Schleier lachen, erklärt Pat Condell (Foto) in seinem neusten Video. Ein mobiles Zelt hat doch nichts mit „Bescheidenheit“ zu tun.

Solange die religiösen Extremisten aber beleidigt sind, wenn man Burkas verbietet, ist es vielleicht doch ein gute Idee, diese lächerlichen Säcke, unter denen Frauen wegen Vitamin D-Mangel krank werden, zu untersagen. Doch wer es wagt, wird gleich als fremdenfeindlicher Rassist verschrien, als Jude und Schwuler, als dreckiger Kuffar, der „inschallah“ in der Hölle brennen soll.

Das neuste Condell-Video sehen Sie hier:

Die Burka ist außerdem ein Sicherheitsproblem, über das wir aus Respekt nicht reden, obwohl der Islam das bei weitem ernstzunehmendste Sicherheitsproblem für unsere Gesellschaft überhaupt ist. Die Burka ist aber zudem ein politisches Signal der bewussten Abgrenzung vom Rest der Gesellschaft. Frauen, die freiwillig Burka tragen, sollten sich schämen, weil sie der Unterdrückung anderer Frauen, die unfreiwillig in dem schwarzen Gefängnis leben, Vorschub leisten. Sie sind Verräterinnen ihres Geschlechts.

Man kann sich auch ernsthaft fragen, wo die Feministinnen in dieser Frage sind. Jede Frau, die den islamischen Frauenhass unterstützt, ist im Grunde eine Verräterin ihres Geschlechts. Wenn es den westlichen Regierungen wirklich ernst damit wäre, diese sogenannte „Friedensreligion“ zu integrieren, sollte endlich jemand etwas tun. Burka-Tragen soll erlaubt sein, ja, aber bitte nur für die islamischen Hasspredigermänner, besonders in heißen Sommertagen – mal sehen, wie populär diese Kleidung dann noch ist. Peace!

(Spürnasen: Stephane und Masu)




Türkische Toleranz auf dem Fußballplatz

In der Türkei – dem „fortschrittlichen“ EU-Staat in Spe – gelten schwule Männer als „krank“. Sie dürfen keinen Militärdienst leisten und keine Schiedsrichter sein, denn um pfeifen zu dürfen, muss man vorher gedient haben. Hat natürlich alles nicht das Geringste mit dem Islam zu tun. Sein Outing kostete den 33-jährigen Fußballschiedsrichter Ibrahim Dincdag (Foto) denn auch sofort seinen Job.

In der offiziellen Begründung heißt es, seine Lizenz werde „wegen mangelnder Fitness“ eingezogen. Er sei auch schon immer „nur ein zweitklassiger Schiedsrichter“ gewesen. Dincdag ist über die Reaktionen entsetzt:

„Ich habe kein Verbrechen begangen. Ich habe nur erklärt, dass ich homosexuell bin. … Mein Leben ist zur Hölle geworden. Wenn es nötig ist, werde ich bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen.“

Auch in anderen Ländern ist es zwar immer noch problematisch, sich im Bereich Fußball als Schwuler zu outen, aber eine sofortige Entlassung aus diesem Grund hat es bisher noch nie gegeben.

(Spürnase: Ben Juda)




Hassprediger unterliegt Berliner Schwulen

Der 1972 zum Islam konvertierte islamische Hass-Prediger Bilal Philips (Foto), der von der Al-Nur Moschee in Berlin Neukölln zu einer Vortragsreihe eingeladen wurde, wird jetzt doch nicht sprechen. Der Imam hätte sich nämlich ausgerechnet in Wowis Berlin öffentlich für die Todesstrafe gegen Homosexuelle eingesetzt. Diese Aussicht löste in der ganzen Region eine Welle von Protesten aus.

Nach einer Mahnwache des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandeburg haben sowohl Bilal Philips als auch Pierre Vogel, der ebenfalls hätte sprechen sollen, sich aber jetzt von seinem Hasspredigerfreund „distanziert“, ihre geplanten Reden abgesagt.

Der Verband schreibt auf seiner Website:

An der gestrigen Mahnwache, zu der LSVD und TERRE DES FEMMES aufgerufen hatten, nahmen rund 30 Personen teil. Der Prediger Pierre Vogel verließ die Moschee und suchte das Gespräch mit den Teilnehmern der Mahnwache. Er erklärte, er habe seinen Vortrag abgesagt, weil die Al-Nur-Moschee einen Dialog mit den Demonstranten ablehne. Er dagegen befürworte den Dialog. Angesprochen auf die Forderung Bilal Philips, Homosexuelle müssten getötet werden, erklärte Vogel, er lehne eine Bestrafung Homosexueller ab. Aus dem Koran lasse sich die Forderung nach einer Bestrafung nicht ableiten. Das wolle er auch in seinen Predigten deutlich machen.

Nach dem Gespräch mit Pierre Vogel wurde die Mahnwache abgebrochen. Offen blieb gestern allerdings, ob Vogel seinen Vortrag tatsächlich nicht hielt. Nach dem Gespräch mit den Demonstranten kehrte er auf das Gelände der Moschee zurück und verließ dieses entgegen seiner Bekundung, nun nach Hause fahren zu wollen, zunächst nicht.

Vogel hatte gemeinsam mit Bilal Philips eine Vortrags-Tour durch Deutschland geplant. Neben Berlin sollten Stuttgart, Dortmund und Hannover Stationen sein. Bilal Philips war nach den Protesten nicht nach Deutschland eingereist. Die Proteste des LSVD richten sich gegen Philips Ansichten zur Homosexualität. In einem 18-minütigen, im Internet zugänglichen Video rechtfertigt Philips die Tötung Homosexueller.

Das Video sehen Sie hier:

Ereignisse wie diese zwingen die Muslime, ihr „wir sind eine unterdrückte Minderheit“-Deckmäntelchen fallen zu lassen. Wenn es wirklich darum geht, ist es ihnen nämlich nicht an Solidarität mit anderen Minderheiten gelegen – im Gegenteil. Sie streben danach, zur Mehrheit zu werden und anschließend genau diese Minderheiten, die zu oft in falscher Solidarität zu ihnen gehalten haben, auszulöschen im Namen Allahs und seines blutrünstigen Propheten.




„Die CDU ist nicht mehr meine politische Heimat“

Schäuble: Der Islam ist ein Teil von unsFünfeinhalb Jahre war PI-Leser Hauke S. Mitglied der CDU – mit Wehmut erklärt er jetzt seinen Austritt aus der Partei: „Ich verbinde damit die Hoffnung, zumindest ein kleines Zeichen setzen zu können. Es ist anzunehmen, dass meine Nachricht nicht die erste dieser Art ist und mit jeder weiteren vielleicht ein Prozess in der Partei angeregt werden kann, der zu Änderungen führt. Die Hoffnung, dies aus der Partei heraus zu schaffen, habe ich leider verloren.“

Sein Austritts-Schreiben im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen & Herren,

seit Dezember 2003 bin ich Mitglied der CDU, habe in Wahlteams mitgewirkt, war bei CDU-Stammtischen dabei und habe in meinem Umfeld versucht, Freunde und Bekannte für die Ziele der Partei zu gewinnen, Positionen zu verdeutlichen und Unterschiede zu anderen politischen Richtungen herauszuarbeiten. In den letzten Jahren fiel mir dabei besonders positiv auf, dass sich immer mehr junge Menschen von den sozialistischen ’68er Idealen ihrer Eltern lösen und hin zu Werten wie Eigeninitiative und Fleiß tendieren. Die Gespräche wurden einfacher und Werte der CDU wurden nicht mehr als konservativ oder einfach „rechts“ abgestempelt, sondern vielmehr als Voraussetzung für Erfolg und funktionierendes Gemeinwesen gesehen.

Doch alles, was in den Jahren an positivem erreicht wurde, hat die CDU in den letzten 9-12 Monaten mehr als verspielt. Vor allem in zwei wichtigen Punkten verabschiedet sich die Partei von den Werten, für die sie stets eingetreten ist und als deren Garant sie gerade in Zeiten des Kalten Krieges das Wesen der Bundesrepublik Deutschland entscheidend geprägt hat: die Achtung der Menschenwürde und die Achtung der individuellen Rechte!

Zu den individuellen Rechten:

Ich kann ihr Vorgehen gegen die Informationsfreiheit im Netz nicht mehr hinnehmen. Die technische und gesellschaftliche Naivität, mit der Gesetze erlassen werden, ist erschütternd, sei es das Internet-Sperr-Gesetz oder die Verdammung s. g. Shooter, die Millionen von Bürger mit einem Schlag kriminalisieren. Ihr Vorgehen zeugt von einem Verlust jeglicher Nähe und vor allem Verständnis für eine Generation von Menschen, die verantwortungsvoll mit Internet und Computerspielen umzugehen weiß. Mit Mitte 30 stellt diese Gruppe von Menschen aber meinen Freundeskreis dar und ich bin nicht länger bereit, hemdsärmlig gezimmerte Gesetze bar jedem Verstands vor mir wichtigen Personen zu verteidigen. Und mit Schrecken sehe ich die Implementation technischer Voraussetzungen für eine weitgehende Zensur im Netz fernab richterlicher Kontrolle – ein Aushebeln der demokratischen Legitimität der Verfassungsorgane also.

Zur Menschenwürde:

Immer mehr Freunde und Bekannte in meinem Umfeld erkennen die Gefahr des Islam, sehen die militante Seite und den deutlichen Mangel an Bereitschaft zur Integration, zur Achtung von Frauen- und Schwulenrechten und anderen Religionsgruppen. Viele dieser Personen haben eigene und all zu häufig negative Erfahrungen mit Migranten aus islamischen Kulturkreisen gemacht und sehen mit Schrecken die Bildung islamischer Ghettos selbst in Städten unter 100.000 Einwohnern. Diese Freunde wählen CDU, FDP, Grüne, SPD oder Linkspartei – die Einsichten sind Partei übergreifend vorhanden und in den letzten ein, zwei Jahren merklich sensibilisiert worden.

Ich bin nicht bereit, das Vorgehen wie jenes der Kölner CDU gegen Islamkritiker durch meine Partei-Mitgliedschaft zu unterstützen oder weiter mit anzusehen, wie der Bau von Groß-Moscheen wohlwollend quer durch die Republik Unterstützung durch die jeweils örtliche Parteiführung erfährt. Auf diese Weise unterstützt die Christliche Union Deutschland die Verbreitung eines Weltbilds, das auf Ausgrenzung und Überlegenheitsgefühl basiert. Ein Weltbild, das sich vor allem gegen Juden und Schwule richtet, gegenüber denen gerade wir Deutsche aus der Geschichte heraus besondere Verantwortung verspüren sollten. Ein Weltbild, das allem widerspricht, was die Bundesrepublik für Gleichberechtigung und Gleichstellung der Frau in Deutschland aufgebaut hat.

Tief enttäuscht von den Veränderungen innerhalb der CDU gebe ich hiermit meine Mitgliedschaft auf. Mein Parteiausweis mit der Mitgliedsnummer 1604-0-83828 wurde von mir zerschnitten und entsorgt. Es schmerzt mich, Ihnen nicht viel Glück für die kommenden Wahltermine wünschen zu können, aber nach 18 Jahren Treue zur CDU kann ich diese nicht mehr als meine politische Heimat betrachten.

Ich verbleibe in der Hoffnung, dass sich die Partei und Ihre Führung wieder dem Grundgesetz und damit der Würde des Menschen und seinen Freiheitsrechten hinwendet.

Flensburg, 15.06.2009

Hauke S.




Ayaan Hirsi Ali: Mehr Mut, Mr. President!

Die aus Somalia stammende niederländische Menschenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali (Foto) fordert US-Präsident Obama auf, seine Position und seine Herkunft zu nutzen, um gegenüber den Führern der islamischen Welt selbstbewusster aufzutreten. Hirsi Ali ist überzeugt: „Nirgendwo ist Bigotterie derart ausgeprägt wie in muslimischen Ländern. Nichts liegt weiter auseinander als die Gründungsideale Amerikas und die der islamischen Welt“. Für Amerikas Ideale und keine anderen hat der Präsident der Vereinigten Staaten einzustehen, auch wenn es Mut kostet.

Die Ursache der Probleme in der islamischen Welt sieht Hirsi Ali im Islam selbst begründet, denn

„wenn al-Qaida und andere muslimische Puritaner auf der Anwendung der Scharia bestehen, auf dem Dschihad und auf der ewigen Unterwerfung der Frauen, dann berufen sie sich auf die Gründungsprinzipien des Islam. Auf der Basis der amerikanischen Gründungsidealen aber haben Schwarze und Frauen für Gleichberechtigung gekämpft – und diese errungen. Und heute setzen Schwule, Lesben und neue Einwanderer diesen Kampf fort. Ich wünschte, Präsident Obama wäre so mutig, das zu sagen.“

Wenn es eine echte Begegnung mit der islamischen Welt geben sollte, dann ist nur ein Treffen sinnvoll, auf dem

„wir wahrhaftig und öffentlich die Dinge ansprechen könnten, die wir, wie Obama in Kairo formulierte, ‚in unserem Herzen bewahren, die allzu oft nur hinter verschlossenen Türen gesagt werden’. Zu viele von uns, die in den Islam hineingeboren wurden, kann solche Wahrheitsliebe immer noch ins Gefängnis oder ins Grab bringen.“

Es ist die Aufgabe und die Pflicht des Präsidenten der USA, gegen genau solche Formen der Unterdrückung einzustehen, die Wahrheitsliebenden zu schützen und die Freiheit zu verteidigen.




Gefährliche Liebe

Kuss

Wenn zwei Männer sich küssen, mag das nicht jedem gefallen. Liebesäußerungen Andersfühlender zu respektieren, mindestens aber zu tolerieren, gehört zu den noch jungen Errungenschaften unserer aufgeklärten, freiheitlichen Gesellschaft, die  schneller als gedacht schon wieder bedroht werden.

Heutzutage werden die Rechte von Homosexuellen in westlichen Gesellschaften aber nicht von einheimischen Rechten in Frage gestellt, sondern von zugewanderten Moslems, die die grausamen Menschenrechtsverletzungen ihrer Heimatländer auch bei uns etablieren möchten, um sich hier richtig wohl zu fühlen. Zwei Küsse machen Schlagzeilen – in England und in Berlin.

In Großbritannien ist es ein geplanter Filmkuss, der die Gemüter der Rechtgläubigen schon vorab erregt:

Ein Skandal, der in der heutigen Zeit eigentlich keiner mehr sein sollte, ist derzeit ein Kuss zwischen zwei muslimischen Männern in der Soap „EastEnders“, welche die britische BBC jeden Abend in ihrem Vorabendprogramm von BBC One zeigt. In der seit fast 25 Jahren laufenden Seifenoper wird der erst kürzlich eingeführte praktizierende Muslim Syed Masood, gespielt durch Marc Elliot, Christian Beale (John Partridge) vor der Kamera küssen. Der Fokus dieser Handlung soll jedoch nicht auf der körperlichen Beziehung, sondern auf den inneren Konflikt des Protagonisten liegen, wie die Produzenten verlauten ließen.

„Wir haben immer versucht mit ‚EastEnders‘ modernes Leben im multikulturellen Großbritannien abzubilden und wir haben immer gesellschaftliche Angelegenheiten, die unserem facettenreichen Publikum von Bedeutung sind, erzählt.“, rechtfertigt Produzent Diederick Santer die neue Storyline gegenüber „Digital Spy“. Proteste gibt es dennoch bereits vor der Ausstrahlung der Folge. Bereits bei einem vorherigen Kuss von Christian und dessen Ex zum Jahreswechsel gingen beim Office of Communication (Ofcom) knapp 150 Beschwerden ein. Eine Umfrage unter 500 Muslimen hat ergeben, dass niemand Homosexualität für moralisch vertretbar hält.

In Berlin ist man schon weiter. Dort hat ein Kuss zwischen homosexuellen Männern tatsächlich schon stattgefunden – und ein muslimischer Mitbürger machte sich keine Gedanken mehr über die moralische Vertretbarkeit des Geschehens, sondern gab ein praktisches Beispiel, was Menschen in Zukunft blüht, wenn sie die Freiheiten der Zivilisation in Anspruch nehmen:

Ein 28-Jähriger und sein 23-jähriger Freund hatten sich vor einem Imbiss geküsst. Daraufhin sei der irakische Inhaber herausgekommen und habe ihnen mitgeteilt, dass er derartige Zärtlichkeiten vor seinem Geschäft nicht dulde. Während des Streits griff der 38-jährige Wirt die Männer mit einer Stange an.

Der Polizei habe er erklärt, er sei beleidigt worden. In welcher Straße die Auseinandersetzung stattfand, wollte die Polizei nicht verraten, „damit der Besitzer des Imbisses nicht identifiziert werden kann“.

Die Polizei will mit der Geheimhaltung der Adresse verhindern, dass es, wie nach einem ähnlichen Vorfall vor einem Eiskaffee, zu Demonstrationen vor dem Geschäft kommt. Viele Leser des Tagesspiegels, der in der Erstfassung des Berichtes noch die Herkunft des Täters verschwiegen hatte, kritisieren diese Form von Täterschutz in den Kommentaren. Die Motive der Polizei dürften wohl bei der Erfahrung mit muslimischen Immigranten liegen. Man kann sich vorstellen, dass sich bei einer Demo vor der arabischen Dönerbude schnell eine handfeste Gegendemo muslimischer Schwulenhasser formieren würde, deren handfeste Argumente die mühsam verteidigte Lüge vom toleranten Zusammenleben im multikulturellen Kreuzberg zum Einsturz brächten. Die Wahrheit aber ist politisch nicht gewollt.

(Spürnasen: Puseratze, Monka, Johannwi)