SV Mardin Bei einem Fußballspiel zwischen dem 1. FC Mahndorf und dem SV Mardin konnte man die Folgen der aggressiven deutschen Fremdenfeindlichkeit erleben. Die Spieler der gastgebenden Mannschaft 1. FC Mahndorf provozierten durch einen Spielstand von 3:1 derart unsensibel die Gäste, dass die gar nicht anders konnten, als den Schiedsrichter bewusstlos zu schlagen.

Das suggeriert jedenfalls die Stellungnahme des DFB. Die Ereignisse beim Spiel gibt die Pressestelle der Polizei Bremen wie folgt wieder:

Weil der Schiedsrichter gestern Nachmittag während des Fußballspiels zwischen dem 1. FC Mahndorf und dem SV Mardin auf der Bezirkssportanlage Schevemoor tätlich angegriffen worden war, musstedas Spiel beim Stand von 3:1 in der 85 Minute abgebrochen werden.Fazit: Der Schiedsrichter lag zunächst bewusstlos auf dem Rasen. Der Trainer des SV Mardin erlitt einen Arm- bzw. Schulterbruch. Ein Spieler erlitt eine schmerzhafte Nasenprellung. Alle mussten ins Krankenhaus.

Mittlerweile sollten sich die Gemüter wieder beruhigt haben.

Nachdem der 37-jährige Schiedsrichter in der 85. Minute nach einer gegenseitigen Tätlichkeit jeweils einem Spieler beider Mannschaften die Rote Karte gezeigt hatte, verließen beide gemeinsam das Spielfeld. Am Spielfeldrand gerieten sie erneut aneinander. Nach Zeugenbeobachtungen soll der Spieler des SV Mardin seinem Gegenüber dabei einen Faustschlag ins Gesicht verpasst haben. Als der Schiedsrichter auf den Vorgang aufmerksam geworden war, machte er den Akteuren verbal klar, dass er auch diesen Vorfall notieren werde. Bevor er sich allerdings seine Notizen machen konnte, stürmte der 30-jährige Trainer der Gästemannschaft auf den Schiedsrichter zu und schlug ihm die rote Karte und den Notizblock aus den Händen. Bei dem darauf folgenden Tumult erhielt der 37-Jährige einen Faustschlag ins Gesicht und ging zu Boden. Am Boden liegend erhielt er mehrere Fußtritte in den Nacken. Daran beteiligt haben soll sich auch der 30-jährige Trainer. Er wurde jedenfalls von seinen eigenen Spielern zurückgerissen und stürzte ebenfalls zu Boden. Dabei erlitt er seine schmerzhafte Verletzung, die in einer Klinik behandelt werden musste.

Der ohnmächtig am Boden liegende Schiedsrichter erhielt einen Eimer Wasser auf das Gesicht geschüttet und wurde, nachdem er wieder zu sich gekommen war, ebenfalls in eine Klinik gebracht.

Unsere Spürnase gibt uns noch einige zusätzliche Informationen. So spielen in dem besonders aggressiv aufgetretenen Fussballverein SV Mardin fast nur Türken oder Kurden (Mardin ist der Name einer kurdischen Region). Der SV Mardin hat etwa 130 Mitglieder, davon sind ca. 80% Einwanderer. Die Stellungnahme der Integrationsbeauftragten des DFB, Gül Keskinle, die mehr und immer mehr Migranten in deutschen Clubs sehen möchte, mutet angesichts der Ereignisse an wie ein schlechter Witz: Zur allgemeinen Gewalt sagte sie, es gebe gerade auch deutsche Spieler, die den überhöhten Ehrbegriff in einigen Kulturen bewußt zur Provokation nutzten. Alles klar: Die Opfer waren Schuld, die Täter konnten nicht anders.

(Spürnase: hemabe)

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