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PI in der Kritik

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Kann eine Politik im Zeichen des Multikulturalismus sich die freie Meinungsäußerung noch leisten? Ganz klar „nein“, denn insbesondere die fast völlige unkritische Akzeptanz islamischer Interessen ist unvereinbar mit dem Grundgesetz (siehe islamische Geschlechterapartheid versus Gleichheitsgebot im GG). Die Preisgabe des GG aber kann nur gelingen, wenn dieser Prozess schleichend und lautlos erfolgt. Dabei ist ein Forum wie PI hinderlich. Die Anhänger pro-islamischer Politik können gar nicht anders, als jene zu verteufeln, die das GG bewahren wollen.

Zugegeben, im Kommentarbereich, der in der Vergangenheit oft zu sehr sich selbst überlassen blieb, gab es Äußerungen, die das Ansehen von PI geschädigt haben. Einige teils unakzeptable Kommentare machten es leicht, PI völlig verzerrt in den Medien darzustellen.

Doch den PI-Kritikern geht es nicht um ein paar Kommentare. Was die PI-Kritiker stört, ist die Tatsache, dass man es wagt, Tabuthemen aufzugreifen. Wenn massenhafte Zuwanderung von Personen, die unsere Kultur ablehnen, die unsere Rechte ablehnen (z.B. indem sie Kopftücher tragen oder diese propagieren), als „kulturelle Bereicherung“ wahrgenommen werden soll, stört jedes Aufzeigen der multikulturellen Realität schmerzlich. Folglich empören die Verfechter der schleichenden Islamisierung nicht all die Verbrechen, die Gesetzesverstöße, die Ablehnung des Grundgesetzes – sondern dass man über diese Realität spricht.

Darin liegt der eigentliche Grund für die Diffamierungen, wie sie beispielsweise die Süddeutsche Zeitung und die FAZ betrieben haben. Denn Diffamierungen erleben praktisch alle Verfechter des Grundgesetzes und der Menschenrechte. Da wird Alice Schwarzer oder Terre des Femmes Kreuzzüglerei vorgeworfen, Seyran Ates schon mal in die Nähe der NPD gerückt, die türkisch-stämmigen Frauenrechtlerinnen als „notorisch“ hingestellt, Ralf Giordano als senil und debil…. und alle werden beschuldigt, den verrufenen „rechten Rand“ der Gesellschaft zu bedienen.

Nun wird PI auch vorgeworfen, „Emotionen“ zu schüren. Sicher, da ist manch ironischer Beitrag, und auch Empörung schimmert bei den Autoren bisweilen durch, wenn sie wieder über Verbrechen von unfassbarer Grausamkeit berichten, begangen aufgrund der Moral einer Kultur, die uns pauschal und undifferenziert als Bereicherung verkauft wird. Das ist nicht verboten. Was ist nun empörender? Wenn sich gemäß islamischen Wertvorstellungen mörderische Tragödien in islamischen Familien zutragen, oder wenn darüber offen berichtet wird? Sich für Menschenrechte einzusetzen, sagt Mina Ahadi, ist nicht radikal, sondern normal. Für PI-Kritiker scheint das nicht zu gelten.

Die Kritik an PI, oder besser, die Diffamierung von PI, vermeidet Details. Man schwafelt von bösartigen, angeblich von Hass geleiteten Motiven, die nur die Interpretation des PI-Diffamierers wiedergeben. Auf die Missstände, die PI öffentlich macht, geht man im Regelfall nicht ein. Was an PI stört, ist, dass es das bestens geschmierte Räderwerk der Islamisierung, die fortschreitende Verabschiedung des GG, ganz leise knirschen lässt.

Was wüssten wir von der multikulturellen Realität, oder auch dem Klimawandel, der ausschließlich als Katastrophenszenario dargestellt wird, ohne das Internet? ARD und ZDF berichten derart Mainstream, oder besser rot-grün-konform, dass diese Anstalten inzwischen fast reine Propagandainstitutionen der 68er-Politoligarchie sind. Bei den Printmedien ist es kaum besser. Relativ wenigen informativen Artikeln steht ein riesiges Aufgebot an systemkonformen Beiträgen gegenüber, die den reinen Zweck haben, das Denken der Menschen zu beeinflussen, nicht aber sie mündig zu machen.

SternNatürlich kann man PI Fehler vorwerfen. Schlampige, unzutreffende Recherchen gab es gewiss. Peinlichkeiten auch. Allerdings muss man fragen, ob da PI schlampiger oder peinlicher dasteht als die selbsternannte Qualitätspresse. Diese kauften der antijüdischen Propaganda ihre Horrorbilder von Reuters ab, wo doch die Fälschungen selbst für Laien offensichtlich waren. Dem gefakten Helfer „Green Helmet“ widmete der Stern noch ein zweiseitiges Interview (siehe Artikel links), als er in der weltweiten Bloggerszene schon längst als Hisbollah-Propagandist entlarvt war.

Oder all die Gruselgeschichten vom Klimawandel, der so gut wie keine angenehmen Wirkungen entfaltet, sondern nur katastrophale. Über die EU und UNO hören wir von den Qualitätsmedien so gut wie nie ein kritisches Wort, erhalten kaum Information, die Kritik an diesen Monsterbürokratien erleichtern würde. Falschinformation zuhauf. Nicht nur bei der BILD. Da wird der Gletscherschwund am Kilimanjaro unverdrossen dem Klimawandel zugeschrieben, wo längst erwiesen ist, dass der lokale Kahlschlag dafür verantwortlich ist.

Oder man erinnere sich an die Fälle von angeblichem Rechtsextremismus wie etwa Ermyas Mulugata in Potsdam, die sich nicht beweisen ließen. Die Medienlieblinge Kurnaz und El Masri, die uns als arme Opfer böser westlicher Machenschaften dargestellt wurden. Stets war der ideologisch-missionarische Eifer der Medienmacher den Fakten voraus. Doch die Richtigstellungen all dieser Medienskandale war weitaus leiser als das Gedöns vorab. Schließlich ging es auch gar nicht um Fakten, sondern darum, die Medienkonsumenten in einer bestimmten weltanschaulichen Weise zu polen.

PI und andere Foren im Internet sind bedrohlich für die etablierten Medien. Das Internet offenbart, wie qualitativ schlecht die Medien oft arbeiten. Wie drittklassig die Talente vieler Journalisten sind, und dass die Medien sich heute immer mehr als Priesterkaste verstehen, die den Menschen mittels willkürlicher Darstellungen und selektiver Informationsauswahl erklärt, was gut und was böse ist.

Dass PI als „heikel“ gesehen wird, muss nicht verwundern. Die Maßstäbe, was als moralisch bedenkenlos zu gelten hat, sind heute vom linken und linksextremen Spektrum bestimmt. Der „Kampf gegen Rechts“ wurde von den Linken stets intensiv geführt. Von den Stalinisten, die den „Hitleristen“ im Morden nicht nachstanden. Vom blutrünstigen Spitzel- und Folterstaat DDR, von den unzähligen Linken in der BRD, die selbst gewalttätig , exzessiv intolerant, und oft auch antisemitisch waren.

Von diesen linken Maßstäben muss sich die bürgerliche Mitte emanzipieren. Man darf nicht mehr zusammenzucken, wenn Linke und Grüne einen als „rechts“ diffamieren, wenn man sich mit den Opfern der Scharia, von Ehrenmorden, Kopftüchern, Zwangsehen und dem seit Mohammeds Tagen anhaltenden Dschihadgemorde solidarisiert. Die Linken sind vollkommen unglaubwürdig und ihre Diffamierungen sind machtpolitische Methode, sonst nichts.

Erinnern wir uns: Auf den Plakaten der 68er wurden die großen und größten Mörder und Schlächter des letzten Jahrhunderts als Idole herumgetragen: Mao, Lenin, Che, Ho Chi Minh, nur der Sozialist Hitler fehlte. Den brauchten die Linken, um von ihrer eigenen Verwerflichkeit abzulenken, und sich selbst als Austreiber des braunen sozialistschen Bruderdämons darzustellen.

Heute sind die blutrünstigen Politidole der 68er nicht mehr gegenwärtig. Geblieben ist allerdings ein Hang zur Intoleranz und ein immer kompromissloserer Willen zur Macht. Direkte Zensur ist noch nicht möglich. Darum muss die freie Meinungsäußerung anders eingeschränkt werden. Über die Gewissheit, dass man bundesweit als bösartiger Schlechtmensch an den medialen Pranger gestellt wird, wenn man nicht die moralischen Vorstellungen des rot-grünen Gutmenschentums vertritt.

Angst macht sich breit in Deutschland und Europa. Eine Angst, die prima ins Konzept des multikulturellen Umbaus passt. Eine Angst, die man zulässt, die man sogar pflegt. Denn Islamkritiker und Menschenrechtsbewahrer, sie leben alle in Angst. Etliche mussten untertauchen, weil ihr Leben bedroht ist. Dennoch wird dieser Zustand politischer Verfolgung nicht als Skandal empfunden, sondern der Islam wird als kulturelle Bereicherung gefeiert, obwohl doch jedem klar sein muss, dass diese Zustände im Zusammenhang mit islamischem Brauchtum der Verfolgung von Islamkritikern stehen und direkt auf den Propheten zurück gehen, und in jeder Moschee vom Grundprinzip her akzeptiert werden. Denn welche Moschee verurteilt schon die Morde des Propheten – sie feiert diesen als Vorbild. So etabliert man eine moralische Haltung bei den hier lebenden Muslimen, ohne direkt zu Verbrechen aufzurufen.

Die Angst vor dem Islam, diese äußerst reale Bedrohung für jeden, der unsere Verfassung verteidigt, hat den aus multikultureller Sicht positiven Effekt, dass viele Menschen sich Zurückhaltung auferlegen. Doch die Verfolgungen durch den Islam könnten die Stimmung zuungunsten des Islam kippen lassen. Darum wird präventiv vorgebaut, indem die Islamunterstützer ihrerseits die Einschüchterungsrolle des Islam übernehmen. Wer will schon als „rechts“ gelten, dem Schimpfwort der Neuzeit schlechthin. Der Beschuldigte ist so gut wie erledigt. Kaum wird der Vorwurf erhoben, setzt eine Welle der Abgrenzung ein, wie einst bei den leprösen Aussätzigen. Sowas sitzt. Das bekommt jeder mit, und überlegt sich, ob es das wert ist, sich gegen Multikulti öffentlich zu positionieren. Man kann ja einfach sein Leben genießen, wenn man nicht grad im multikulturell bereicherten Brennpunkt lebt.

Nun gibt es eine kleine, aber stetig wachsende Minderheit in diesem Land, die nicht kuscht, die öffentlich in Frage stellt, was nicht stimmt mit all den Verheißungen von der kulturellen Bereicherung, die dank Internet das massive Informationsdefizit, das sich aus der politisch korrekten Selbstzensur und dem ideologischen Überzeugungsjournalismus ergibt, aufgreift. Dazu gehört PI.

Die Islamisierung erfordert die Anpassung Deutschlands an islamische Normalzustände wie Zensur, keine Religionsfreiheit, keine Religionskritik, Akzeptanz der Diskriminierung von Homosexuellen, Frauen, und aller Ungläubigen. Aus Multikulti ist schon längst Islamokulti geworden. Der gerade Weg zu immer weniger Vielfalt und Freiheit. Linkes Gedankengut verträgt sich gut mit islamischer Intoleranz. Beiden ideologischen Ansätzen ist gemeinsam, das Individuum in seinen Rechten einzuschränken und blinden Obrigkeitsgehorsam einzufordern.

Die hohe Leserzahl, die PI als unabhängiges Forum freier Bürger, die das GG verteidigen wollen, inzwischen erreicht, intensivieren die Bemühungen gegen PI. Es sind vor allem die vielen kleinen Neider und Hackenbeißer, die Schmarotzern gleich an PI kleben, und nur von PI leben. Ihre zahlenmäßig unbedeutende Leserschaft füttern sie ausschließlich mit Hass auf und Verleumdung von PI. Ohne PI wären sie tot. Beliebt ist das Herauspicken einzelner Kommentare, die die eigene Anhängerschaft zuvor oft selbst auf PI hinterlassen hat, und die in etwa dem Niveau entsprechen, das auf den „PI-Watch-Blogs“ Standard ist. Dennoch gibt es für diese Dreckschleudern Beifall auch von angeblich seriöser Seite.

PI bietet sich mit seinem hohen Bekanntheitsgrad und seiner hohen und stetig wachsenden Leserzahl dafür an, ein Exempel zu statuieren. So wie an anderen islamisch Verfolgten, wie Ayaan Hirsi Ali, Robert Redecker, Jyllands Posten, usw., die man entweder im Stich läßt angesichts ihrer Bedrohtheit oder medial niedermacht, weil sie islamische Intoleranz offenlegen.

PI mausert sich immer mehr zu einem Bürgerforum. Über die Gastbeiträge kommen Stimmen zu Wort, die die etablierten Medien ausgrenzen. Wenn man PI kritisiert, so sollte man fairerweise auch erwähnen, dass PI schon wirklich Bravouröses geleistet hat. So wurde aufgedeckt, dass eine Grüne den Holocaust als Ausrutscher betrachtet, bzw. woher einige der Mohammed-Karikaturen wirklich stammen.

BrüsselVon den polizeistaatlichen Methoden um das Verbot einer Gedenkveranstaltung zum 11. September 2007 in Brüssel, über die der Spiegel und andere unwahr oder gar nicht berichteten, wäre ohne PI nur wenig an die deutsche Öffentlichkeit gekommen. Kritisch wurden sie erst dieser Tage zum ersten Mal in einem Beitrag von Broder im Spiegel erwähnt. Und es war PI, wo die ungehaltene Rede von Ralph Giordano zum 11. September ungekürzt erschien. Aktuell ist PI das einzige größere Medium, das es CDU-Mitgliedern in Köln ermöglicht, die Bürger über skandalöse innerparteiliche Vorgänge zu informieren und Esther Schapiras Stellungnahme zur Werbung der BILD für den umstrittenen türkischen Sänger Muhabbet veröffentlicht.

All dies ist nicht nur das Verdienst der Autoren selbst, sondern auch der Leserschaft als Informationszuträger. PI kann letztlich nur deshalb gedeihen, weil die Medien eine Informationslücke von erschreckendem Ausmaß hinterlassen, und weil die Parteien Diener politisch korrekter Ideologie sind, nicht aber die Interessen der Bevölkerung vertreten. PI ist der direkte Spiegel zur Abgehobenenheit der medialen und politischen Eliten, die sich nicht für die Lage des sogenannten „kleinen Mannes“ interessieren. In PI und einigen anderen Blogs spiegelt sich so etwas wider wie eine APO, eine außerparlamentarischen Opposition, sowie eine mediale Ergänzung in einer stark gleichgeschalteten Medienlandschaft.

(Gastbeitrag von Mr. Spock)