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„Künast, Roth und Ströbele, diese xenophilen, einäugigen Beschwichtigungsdogmatiker, diese Multikulti-Illusionisten, haben uns ein Kuckucksei ins Nest gelegt, und keiner weiß, was da herauskommen wird!“ Keine Frage, die Bühne im mit ca. 400 Besuchern fast voll besetzten Vorlesungssaal der Kölner Universität gehörte heute Abend einem brillanten und ausgeschlafenen Ralph Giordano (Foto oben, rechts). Der 84-Jährige ließ die restlichen Diskussionsteilnehmer, Günter Wallraff, Diskussionsleiter Michael Schmidt-Salomon und Mina Ahadi (Foto v.l.n.r.) alt aussehen. Das ist keine Schande, neben Giordano.

muslime_200.jpg„Wenn das Haar der Frauen die Männer in Erregung bringt, wäre es dann nicht besser, den Männern Handschellen anzulegen, als die Frauen unter Kopftücher zu zwingen?“ Mit Sätzen wie diesem traf Ralph Giordano immer wieder die Stimmung des Publikums, das ihm mit begeistertem Applaus dankte. Das Publikum, das waren auffallend viele Menschen ausländischer Herkunft wie islamkritische Deutsche, eine Handvoll Linker, die sich noch schwer tun, von den multikulturellen Illusionen der 68er-Generation zu lassen, und mindestens zwei Muslime mit der Barttracht der Rechtgeleiteten, die die Diskussion mit wachsender Wut zunächst schweigend verfolgten. Betretenes Schweigen im Saal, als Giordano anschaulich die telefonischen Morddrohungen beschreibt, mit denen er seit seinen islamkritischen Bemerkungen traktiert wird. Schlimmer als die 1.400 Morddrohungen von deutschen Rechtsextremisten, die ihn im Laufe seines Lebens erreicht hätten, sei dieses „Allah! Allah!“, das ihm durch Mark und Bein ginge.

Die Ökumene der Unseligen

Dem Publikum gegenüber auf dem Podium sitzt, was Moderator Schmidt-Salomon treffend „die Ökumene der Unseligen“ nennt: der Ex-Jude Giordano, die Ex-Muslima Ahadi, der Atheist Schmidt-Salomon und der Ex-Katholik Wallraff. Unselig war die Zusammenstellung auch in Hinblick auf die Entwicklung einer kontroversen Debatte, war man sich doch hinsichtlich des Islam in einer für deutsche Verhältnisse ungewohnten Weise einig. Lediglich was die Beurteilung besonders der christlichen Religion betraf, gingen die Meinungen stellenweise auseinander. Und natürlich über das, was zu tun sei.

Wallraff übernahm da oft die Rolle des Advocatus Diaboli, was die Diskussion zumindest teilweise belebte. Ob nur zu diesem Zweck, oder ob er tatsächlich in linker Spießbürgerlichkeit noch in dem gezeigten Maße den Idealen seiner Jugend anhängt, blieb stellenweise schwer durchschaubar. Punkten konnte er an diesem Abend beim Publikum jedenfalls mit populistischen Anflügen von Antiamerikanismus nicht. Den Vergleich des militanten Islam mit christlichen Fundamentalisten in den USA, verbunden mit dem unausweichlichen Hinweis auf Präsident Bush, wollte ihm so recht keiner abkaufen.

„Ich weigere mich gegen diese Relativierung!“

Auch nicht sein alter Freund Giordano, der sich entschieden gegen solche relativierenden Vergleiche verwahrte. Das Christentum habe in seiner Geschichte nach dunklen Zeiten einen gewaltigen Sprung vorwärts gemacht, der die Entwicklung der Demokratie in unseren Ländern erst ermöglichte. Davon sei der Islam noch weit entfernt, der im 21. Jahrhundert auf dem Prüfstand der Geschichte stehe. „Es gibt über 200 Stellen im Koran, die auffordern, die Ungläubigen zu töten,“ so Giordano, „und immer wieder: die Juden, die Juden, die Juden!“

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Viele Muslime nähmen den Koran durchaus ernst. Zum Beispiel der vom WDR portraitierte junge Kölner Barino. Obwohl öffentlich bekannt sei, dass der junge Mann als Zeitbombe unter uns lebt, sähe die Justiz dem Treiben tatenlos zu. „Die Schwachstelle der deutschen Demokratie ist die Justiz,“ sagt Giordano. „Man kann die Demokratie zu Tode schützen, aber man kann sie auch zu Tode liberalisieren. Barino gehört unter Aufsicht! Muss hier erst Blut fließen, bevor etwas unternommen wird?“ Worte, auf die das Publikum, gemessen am frenetischen Beifall, lange gewartet hat.

„Irgendwann ein türkisches Wellnesscenter“

Die undankbare Aufgabe, wenigstens einen Rest gutmenschlicher Blauäugigkeit in die Runde zu bringen, fällt wieder Günter Wallraff zu. Der Islam, glaubt er, werde sich von selbst überleben, habe kaum noch Rückhalt unter den türkischen Jugendlichen. Eines Tages werde die geplante Ehrenfelder Großmoschee, die sicher auch für viele Dom-Touristen eine neue Attraktion werde (Heiterkeit im Publikum) sich in eine Art „türkisches Wellnesscenter“ wandeln. Überhaupt würden nur 3% der hier lebenden Türken in die Moschee gehen und die DITIB sei immerhin – noch – die liberalste Vereinigung.

Der unerschütterliche Glaube an den sich von Geisterhand selbst entschärfenden Islam sorgt für Kopfschütteln im Publikum. Warum denn die 3% dann so eine große Moschee brauchen? Später werden andere Zahlen genannt. Demnach sind zwei Drittel der in Deutschland lebenden Türken religiös, 34% sogar streng gläubig.

Auch Mina Ahadi widerspricht an dieser Stelle energisch: „Wenn große Moscheen gebaut werden, werden zuhause die Frauen noch mehr unterdrückt!“ Denn Moscheen seien nichts anderes als Machtdemonstrationen, in diesem Fall errichtet vom türkischen Staat, um die Integration zu behindern. „In Europa läuft alles irgendwie schief!“ Statt die Migranten zu unterstützen, die vor der islamischen Unterdrückung in ihrer Heimat geflohen sind, macht man die Fundamentalisten zu Gesprächspartnern, und bestärkt sie dadurch in ihrem Anspruch, für alle Migranten aus islamischen Kulturen zu sprechen. Viele Linke würden gar Muslime inzwischen generell mit „Ausländern“ gleichsetzen. „Ich kritisiere die Intellektuellen, die kein Interesse an diesen Problemen haben.“

„Die Takiya hat viele Jünger“

Da muss auch Wallraff zurückrudern, der schon einige schlechte Erfahrungen mit Muslimen vorzuweisen hat, und endlich auch darüber spricht. Bereits vor Jahren ist er dahinter gekommen, dass bei einer Lesung seiner Bücher in einem türkischen Gemeindezentrum der Übersetzer weite Passagen unübersetzt ließ, die den Unmut der Muslime hätten erregen können. Umfragen ergaben später, dass alle Anwesenden die Todesfatwa gegen seinen Freund Salman Rushdie befürwortet hätten. Ähnliches erlebte er jetzt mit Herrn Alboga von der DITIB. „Ich warne vor diesem Mann!“ wirft Giordano ein.

Alboga hätte zunächst den Anschein erweckt, – Wallraff wolle sogar glauben, ehrlicherweise -, der Idee, Rushdies „Satanische Verse“ in den Gemeinderäumen (nicht in den Beträumen) der neuen Moschee zu lesen, zustimmen zu wollen. Dieser sei aber von seinen Auftraggebern in der Türkei zurück gepfiffen worden und behaupte nun, er, Wallraff, habe mit diesem Vorschlag die gesamte islamische Welt entrüstet. „Das ist Takiya“, ruft Giordano dazwischen. „Die Erlaubnis für Muslime, Ungläubige zu belügen. Wenn ich Moslemfunktionäre im Fernsehen sehe, weiß ich, dass die Takiya viele Jünger bei uns hat. Sie lügen!“

Giordano weiter: Es gibt die Mörder, die Radikalen, die das Morden befürworten, aber nicht selber Hand anlegen und die große Masse der Muslime. Gegen diese solle zwar kein Generalverdacht ausgesprochen werden, „aber auch kein Blankoscheck ihres Wohlverhaltens. Das sind soziokulturelle Probleme, die die Xenophilen uns ins Nest gelegt haben!“ Wieder nennt er ausdrücklich Künast, Claudia Roth, Ströbele.

wallraff_koran_200.jpgDie Probleme erkennt auch Wallraff inzwischen, besonders nachdem er einen kostbar eingebundenen Koran, überreicht von Alboga, jetzt gelesen hat. „Ein Buch, bei dessen Lektüre einem Angst und Bange werden muss,“ bestätigt er einem Zuhörer im Publikum. Warum er denn den Koran, aus dem er nun so fleißig zitiere, nicht schon damals gelesen habe, als er Rushdie versteckt habe? Die Antwort bleibt Wallraff schuldig.

Eine Form der Kindesmisshandlung

Erst spät dringt man zum eigentlichen Thema der Veranstaltung vor: Der Forderung von Mina Ahadi und dem Zentralrat der Exmuslime nach einem generellen Kopftuchverbot in Schulen. Inzwischen würden sogar Kindergartenkinder gezwungen, das Kopftuch als Symbol des politischen Islam, wie sie immer wieder betont, zu tragen, um sich frühzeitig daran zu gewöhnen. „Wo Kinder mit Kopftüchern rumlaufen, da wohnen bereits Extremisten!“, warnt sie, und: „Die Verschleierung von jungen Mädchen ist eine Form der Kindesmisshandlung und muss als solche vom Staat verboten werden.“

Auch da meint Wallraff widersprechen zu müssen. Ein Verbot bringe gar nichts, vielmehr würde es den Radikalen junge Mädchen zutreiben, die aus pubertärer Auflehnung gegen das Elternhaus dann erst recht ein Kopftuch tragen würden. Schon heute trügen viele mehr aus modischen als aus religiösen Motiven Kopftuch. So recht mag dem Meister der Maskerade das im Publikum keiner mehr abnehmen.

Mina Ahadi weist auf den gewaltigen sozialen Druck in muslimischen Wohngebieten hin, wenn sich erst das Kopftuch etabliert habe. „Viele sagen, es ist zu radikal, ein Kopftuchverbot zu fordern. Aber die Verteidigung der Menschenrechte ist nicht radikal! Das ist normal!“ Und Giordano assistiert: „Kopftuch, Shador, Burka, das ist die logische Abfolge. Die Geschichte des Islam ist von Anfang an eine institutionalisierte Entwürdigung der Frauen!“ Hier gibt es erste „Buh“-Rufe zweier deutscher Frauen, die bald darauf den Saal verlassen.

Wallraff widerspricht dem nicht, zitiert ein paar passende Koranstellen, mit denen schon Kindern Angst vor Höllenqualen gemacht werde und fordert ein deutliches Eingreifen. Denn das da einiges auf uns zu kommt, sieht er durchaus und benennt Beispiele, wo deutsche Geschäftsleute, um lukrative Aufträge in reichen islamischen Ländern zu bekommen, bereits zum Islam konvertiert sind.

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Vor der Publikumsdiskussion gibt es dann noch eine erfreuliche Ankündigung: 2008 wird man eine internationale islamkritische Konferenz in Köln organisieren. Es wird also nicht bei der heutigen Veranstaltung bleiben.

„Man wird nicht ungestraft 84 Jahre alt“

Endlich kommt nun einer der beiden Muslime im Publikum zu Wort, dessen ansteigenden Adrenalinpegel wir seit einiger Zeit mit Interesse beobachtet haben. In holperigem Deutsch wirft der Student den Anwesenden vor, von den Muslimen die Aufgabe ihrer Identität zu fordern. Schließlich seien die hier vertretenen Werte der Aufklärung eine Angelegenheit des christlichen Abendlandes, die man nun mit Gewalt der ganzen Welt, insbesondere den Muslimen in kolonialistischer Form aufzwingen wolle.

Einer jungen Deutschen in der Reihe hinter ihm platzt jetzt der Kragen. „Wie kannst du in dieser Veranstaltung neben unverschleierten Frauen sitzen?“, schreit sie die perplexen Mann an. „Wie kannst Du in unserem Land neben ungläubigen Frauen studieren? Es sind doch die gebildeten Muslime wie Du, die die Dummheit der einfachen Leute ausnutzen! Und wann lernt Ihr endlich unsere Sprache?“ Der Gefragte schweigt beleidigt. Nach der Veranstaltung wird er auf dem Gang mit einer anderen deutschen Frau diskutieren.

g-setzen_2001.jpgAls sich jetzt ein anderer Mann zu Wort meldet, beginnen die Linken zu zischen. „Vorsicht, das ist ein Pro-Köln Sympathisant!“ rufen sie in Richtung Giordano, verstummen aber schnell, als dieser die Denunziation ignoriert. Woher Giordano denn wisse, dass er genau 1.400 Morddrohungen bekommen habe, und woran er erkannt habe, dass diese von Rechtsextremen gekommen seien, will der Mann wissen.

Später, in der Antwortrunde, erweist sich Ralph Giordano erneut als souveräner Herr der Lage. „Man wird nicht ungestraft 84 Jahre alt,“ bemerkt er in Richtung des Fragestellers. „Ich muss zugeben, dass einige der an an mich gerichteten Fragen mir einfach entgangen sind.“

» Ein Gespräch mit Mina Ahadi im Atlantic Forum

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239 KOMMENTARE

  1. Wallraff hat sich nicht geändert. Altersgemäß ist seine Radikalität abgemildert. Er ist immer noch ein Linksextremist, der relativiert, wo es nichts zu relativieren gibt, solange es in sein Weltbild passt.

  2. jaja das „rechte Pack“ a- auf der einen Seite heißt es „Ausländer raus“ und auf der anderen Seite sind Muslime verbündete im Kampf gegen Israel. Schöne Janusköpfigkeit! Im Grunde kann man jedoch schlicht zusammenfassen, dass Fanatiker wie Rechtsextreme und fanatische Muslime (Liebe Freunde, Ihr werdet es nicht glauben, aber es gibt auch gemäßigte/liberale Muslime – auch im arabischen Raum – die ein solches Verhalten rügen und für schlichtweg falsch halten [zu lesen auf webseiten arabischer Zeitungen]) zu einer Gruppe von Menschen gehören: nämlich den sog. Menschenhassern. Die einen Begründen es mit der Religion die anderen mit ihrer Nationalität, aber im Prinzip ist es dasselbe in „grün“: Der Hass auf andere/andersdenkende.

  3. Grünenpolitiker wollen es einfach nicht wahrhaben, dass ein solcher Islam wie er jetzt existiert (radikalisiert durch div. „Aufpeitscher“ wie Gamal Abdel Nasser, Ghadafi, Arafat & co.) und die europäische Wertegesellschaft mit all ihren Freiheiten auf Dauer nicht coexistieren können. Paralellgesellschaften, wie man sie versucht zu verhindern werden immer fortbestehen…

  4. Ja es ist deutlich erkennbar eine von K.H. Weissmann sogenannte Bewegung im Überbau, die sich hier langsam vollzieht.

    Ich habe den Eindruck, daß sich Schlüsselfiguren der Intellektuellen Szene in Deutschland plötzlich dieser Themen annehmen.

    So hat ein Peter Sloterdijk in seiner vorletzten Sendung im ZDF eineinhalb Stunden lang die Inegration für gescheitert, und Multi-Kulti für tot erklärt. Dieser Mann ist doch eine Autorität.

    In einer früheren Sendung war bereits der Leiter des Instituts für Xenophobie und Genozidforschung bei ihm zu Gast und es wurde über Migrantenfluten und „menschliche Tsunamis“ sinniert, die auf die „Festung Europa“ zurollen würden.

    Bischof Huber sagt islamkritische Sachen und selbst Frau Bischöfin Margot Käßmann stellt entgeistert fest, es sei ja nicht so prall gewesen mit den Konfirmanden in den letzten fünfzehn Jahren nur Tischkicker gespielt zu haben.

    Henryk M. Broder stellt sich hin und sagt Multi-Kulti hat nicht geklappt und sagt „Vorsicht vor Islamisten“. Nun kommt Ralph Giordano…

    Plötzlich werden Autoren wie Stefan Luft im philosophischen Quartett als Buchempfelung gegeben…

    Und Ulf Poschard bringt mit Vanity Fair ein Lifestyle-Magazin mit ganz ungewohnt konservativem Einschlag heraus. Habe bisher nur (im Exemplar meiner lieben Freundin) das Editorial und einige der Beiträge gelesen. Wobei ich nicht sicher bin ob es blos ne Moderscheinung sein soll. Aber Hallo! MODE-Erscheinung?

  5. so etwas muss bundesweit übertragen werden…
    eine solche rein-demokratische veranstaltung ist es allemal wert allen deutschen gezeigt zu werden

    wenn jemand politische bildung befürwortet sollte er dies an alle die er kennt, weiter berichten

  6. IN HOLPERIGEM DEUTSCH wirft der Student den Anwesenden vor, von den Muslimen die Aufgabe ihrer Identität zu fordern. Schließlich seien die hier vertretenen Werte der Aufklärung eine Angelegenheit des christlichen Abendlandes, die man nun mit Gewalt der ganzen Welt, insbesondere den Muslimen in kolonialistischer Form aufzwingen wolle.

    Einer jungen Deutschen in der Reihe hinter ihm platzt jetzt der Kragen. “Wie kannst du in dieser Veranstaltung neben unverschleierten Frauen sitzen?”, schreit sie die perplexen Mann an. “Wie kannst Du in unerem Land neben ungläubigen Frauen studieren? Es sind doch die gebildeten Muslime wie Du, die die Dummheit der einfachen Leute ausnutzen! Und wann lernt Ihr endlich unsere Sprache?”

    Das hat mir am besten gefallen. Und der letzte Satz, sagt einiges aus.

    Und die typische Reaktion!

    Der Gefragte schweigt beleidigt.

    Beleidigt sein ist meines Erachtens sowieso eine Ihrer Lieblingsbeschäftigungen.

    Halt!? Nicht ganz typisch.

    Er schweigt beleidigt.

    Na, das hatten wir noch nicht so oft.

    Da gibt es „einmal“( so wie es sich liest)heftig Contra, und schon ist Ruhe.
    Das auch noch von einer Frau. Mal sehen was seine muslimischen Brüder davon halten?

    So einfach wird es wohl nicht.

    Aber das erste mal(für mich),dass von Personen mit großer Popularität absolut Tacheles gesprochen wurde.

    Das wird eine gute und entspannte Nacht für mich.

    Es kommt Hoffnung auf!

    Ich wünsche angenehme Nachtruhe.

    Wolfrabe

    PS: Über das, was der Student da von sich gibt lasse ich mich jetzt nicht aus. Es ist so unglaublich, dass würde mich die oben angeführte Nacht kosten.

  7. sehr gut! langsam kristallisiert sich auch in der öffentlichen wahrnehmung heraus, daß islamkritik nicht die sache weniger verschrobener außenseiter ist, sondern auf einem breiten öffentlichen fundament fußt.
    leider benötigt die politik immer einige jahre, bis sie das öffentliche interesse erkennt und in ihr eigenes streben und wirken einbindet.
    aber auch das kommt noch. momentan traut sich nur keiner, den ersten schritt zu machen, weil politiker nun einmal von natur aus hasenfüße sind und für wählerstimmen alles opfern; sogar die grundsätze unserer freiheitlich – demokratischen grundordnung, die den lehren des „religionsgründers“ mohammed (s.u.c.k.s.) diametral entgegen stehen.

  8. „Giordano weiter:
    Es gibt die Mörder, die Radikalen, die das Morden befürworten, aber nicht selber Hand anlegen und die große Masse der Muslime. Gegen diese solle zwar kein Generalverdacht ausgesprochen werden, “aber auch kein Blankoscheck ihres Wohlverhaltens. Das sind soziokulturelle Probleme, die die Xenophilen uns ins Nest gelegt haben!” Wieder nennt er ausdrücklich Künast, Claudia Roth, Stroebele.“

    Es sieht so aus, als bauten letztgenannte hinsichtlich ihrer zukünftigen Wähler auf die demografische Entwicklung, darauf, dass die Zeit für sie arbeitet.

    Wer jetzt noch die Grünen wählt, trägt zur Vergewaltigung seiner eigenen Kinder bei.

    Haben letztgenannte keine Kinder?

    Dies erklärte einiges.

    Agiert man hier nur noch nach dem Motto
    „Nach mir die Sintflut“, nach einer weiteren Legislaturperiode (und noch einer) dermaßen gut abgesichert, alles Weitere abgeschirmt und evtl. aus der Ferne nicht mehr an sich heranlassen zu müssen, von der Realität der „Restlichen“ nicht mehr tangiert.

    Ralph Giordano hat an anderer Stelle bemerkt, sein jetziges Agieren rechne er sich selbst als mit, wenn nicht als d a s Höchste seines Lebens an.

    Er weiß, wie recht er damit hat.

  9. Lasst dem Wallraff noch etwas Zeit. Er wird dies noch als Chance begreifen, zurück aufs politische Parkett zu kommen. Er muss sich nur noch ein anderes politisches Vokabular und etwas weniger PC zulegen.

    Der Beitrag ging runter wie Öl. Wie ihr seht, haben wir doch alle recht gehabt.

  10. #1 frundsi
    „irre. ich glaube es einfach nicht.
    der wind dreht sich.
    vor einigen jahren wäre so eine verantaltung undenkbar gewesen.“

    Abwarten. Die MSM werden die Veranstaltung ignorieren. Ausser PI und in einigen anderen Foren wird darüber nicht berichtet. Köln ist fast schon verloren. Das letzte Mal als ich da war, beherrschten die Kopftuch-Klone das Strassenbild, besonders im Univiertel.

    Aber wie sagte Gandalf beim Entzünden der Leuchtfeuer von Gondor: Ein Funken Hoffnung.

  11. Wir brauchen noch mehr solcher Diskussionen wir koennen nicht bis 2008 warten. Wir brauchen mehr intellektuelle Fuehrer. Jeder sollte unseren Feind die Islamische Ideologie die aus der VErbindung der Wahabisten und der Islamisten entstanden ist studieren, analysieren und sie in die Debatten tragen wo wir nur koennen. Unis! Schulen, Arbeitsplatz ueberall… sie sollte nicht als einfache unbelegbare Vorurteile und Polemik daher kommen sondern als Fakten, die FAkten die die groesste Bedrohung fuer die Freiheit unserer Gesellschaften und moderater Muslime darstellen. Also Freunde lesen lesen lesen und das Wissen weitergeben!

    we have to engage with the enemy.

  12. Wow, ist das hier ein Weblog oder eine Qualitätszeitung? Was für ein klasse Artikel! Ausgewogen, neutral, aber dennoch stimmungsvoll und engagiert geschrieben.

    Ohne rumschleimen zu wollen, das ist bisher einer der besten Artikel, die ich auf PI gelesen habe! Absolut zitierfähig!!!

  13. @ PI
    Korrekter Beitrag, ordentlich recherchiert.

    Ergänzend, Wahrheit und Fakten:

    Die Mohammedaner verehren einen Typen, der nach Deutschem Verständnis ein – freundlich formuliert – bösartiger Sexualstraftäter, Rassist und Mörder ist.

    Widerlich.
    Große Zustimmung erfuhr ich heute bei einer Rede in der gutbesuchten Studentenkneipe, test test tes~ 200 Gäste.

    Das abstoßende, widerwärtige Vorbild aller tiefgläubigen MohammedanerInnen, zum Mißbrauch kleiner Mädchen:

    <Heiratet eine Jungfrau! Denn sie ist gebärfähig, hat eine süße Zunge, Lippen.
    Ihre Unreife verhindert Untreue, und sie ist mit euch in allem einverstanden.
    Im sexuellen Leben hingebungsvoll, genügsam.
    Ihre sexuellen Organe unbenutzt, kann (sich) eurem anpassen und mehr Lust bringen.“
    *

    Ein „Religionsstifter“, der uns von den gynäkologischen Eigenschaften minderjähriger Missbrauchsopfer vorschwärmt. Wie KRANK ist das denn??

    Mohammed, der lt. Deutschem § 176 gemeingefährliche SEXUALSTRAFTÄTER, schwadroniert über die gynäkologischen Eigenschaften eines NEUNJÄHRIGEN kleinen Mädels / Opfers.

    » Ihre sexuellen Organe unbenutzt, kann (sich) eurem anpassen und mehr Lust bringen.«

    Klartext: Korangläubige Mohammedaner verehren einen dreckigen Kinderfi**er. In korrekter Deutscher Sprache:

    SEXUALSTRAFTÄTER.

    Primärquelle:

    Sahi at-Tabari, 838 bis 923, „Geschichte der Propheten und Könige“.
    Sekundärquelle:

    Necla Kelek, „Die fremde Braut“, S. 159 © 2005, Köln, Kiepenheuer und Witsch.

    Die widerwärtige Wahrheit: Der Mohammedanerprofet empfiehlt den Mißbrauch kleiner Mädchen, der Psychopath (freundlich formuliert).

    Fakten: Mohammed, der SELBSTERNANNTE Profet der Mohammedaner, ist ein bösartiger Sexualstraftäter, dessen Biographie jeder freien Frau, jedem freien Mann, ABSCHEU und EKEL erzeugt. Wer „Mohammed “ verehrt, ist ein bösartiger VERFASSUNGSFEIND.

    Das Schwein:

    „Ein Mann trat zum Judentum über. Der Muslim Muad verfolgte ihn mit dem Todesurteil des Propheten Mohammed: ,Ich werde mich nicht hinsetzen, bis ich ihn umgebracht habe; dies ist das Rechtsurteil des Gesandten Allahs.‘
    (aus: Sahih Al-Buhari, Auszüge, Islamische Bibliothek, Köln 1989, S. 749)

    „Islam“, „Unterwerfung“, der widerwärtige, religiös verbrämte Benuinenkult:

    Sure 98:6 „Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen): Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten“.

    Sure 8,55: „Siehe, schlimmer als das VIEH sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“
    (Koranübersetzung von Max Henning, überarbeitet von Murad Wilfried Hoffmann)

    *Sekundärquelle:
    Necla Kelek, „Die fremde Braut“, S. 159 © 2005, Köln, Kiepenheuer und Witsch, 270 S., 18.90€.

    Das antisemitische Schwein:

    „Dann übergab Muhammad den Kinana [den Hauptmann eines jüdischen Stammes, der gefangen genommen worden war] dem al-Zubayr, einem von Muhammads Leuten, und sprach: „Quält ihn, bis ihr es herausbekommen habt [das Versteck des Stammesschatzes]“. Al-Zubayr entzündete mit Feuersteinen ein Feuer auf seiner Brust, bis er starb. Dann übergab ihn der Gesandte (Muhammad) dem Muhammad bin Maslama, der ihm den Kopf abhieb, als Teil seiner Rache für seinen Bruder Mahmud bin Maslama.“ (aus der Mohammed-Biographie von Ibn Hisham, zitiert in: Ibn Warraq, Warum ich kein Muslim bin, Matthes & Seitz, Berlin 2004, S. 148f)

    Sure 2, Vers 223: “ Eure Weiber sind euch ein Acker. Gehet zu eurem Acker, von wannen ihr wollt.“

    „Ibn Sharib erzählt, Ib Abdul Talib habe gesagt: „Immer wenn seine Frauen sich in ihrer monatliche Reinigung (d.h. Menstruation) befanden, sah ich den Gesandten Allahs (sws) des öfteren in der Nähe seiner Kamelherde. Dort pflegte er liebevollen Umgang mit den weiblichen Tieren, wandte sich aber mitunter auch den Jungtieren beiderlei Geschlechts zu.“
    (Sahih Al-Buchari Bd. 2, Nr. 357)“

    ICH, Deutscher stolzer Mann, humorvoller Vater, sage:

    Wer diesen verachtungswürdigen Täuscher verehrt, ist mein FEIND.

    Heilige Deutsche Worte:

    GG 1.1ff

    » Die Würde des Menschen ist unantastbar. 2Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

    Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

    (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. (!)«

    Widerwärtiger, verfassungsfeindlicher Beduinenkult:

    Sure 9,29: „Kämpft mit Waffen gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben, noch an den jüngsten Tag glauben, und die nicht für verboten erklären, was Allah und sein Gesandter Mohammed für verboten erklärt haben, und die sich nicht nach der rechten Religion (dem Islam) richten – von denen, die die Schrift erhalten haben (d. h. Juden und Christen) – kämpft mit der Waffe gegen diese, bis sie die Minderheitensteuer abgeben als Erniedrigte!“

    „Islam“: Dreckiger pädophiler Rassistenkult, ausgebrütet von einem Psycho, der sich mit 25 an eine 40jährige Frau verheiraten läßt.

    Sure 9,123: „O Ihr Gläubigen! Kämpft mit Waffen gegen diejenigen der Ungläubigen, die euch nahe sind. Sie sollen merken, dass ihr hart sein könnt. Und wisst, dass Allah mit den Muslimen ist.“

    Damit keine Mißverständnisse entstehen:

    Götzenkulte sind bösartiger kollektiver WAHN. Der abstoßendste aller primitiv-sexistisch-abrahamitischer Götzenkulte: Der Mohammedanismus („Islam“).

    Sure 9,111: Allah hat von den Gläubigen ihr Leben erkauft und ihr Vermögen, damit ihnen das Paradies gehört. Sie kämpfen auf dem Weg Allahs und sie töten und werden getötet, entsprechen der Verheißungen in der Thorah, dem Indschil und dem Koran. Und wer hält seine Abmachung mehr als Allah? Also seid voll Freude über euren Kauf, den ihr abgeschlossen habt, und dies, es ist die gewaltige Glückseligkeit.“

    Mohammed Kinderfi**er:

    __

    „Drei Monate nach Chadidschas Tod heiratete der Prophet die dreißigjährige Witwe Sauda bint Zamaq – eine Versorgungsehe, munkelte man. Die nächste Frau war eine Jungfrau, genauer ein Kind, die Tochter seines Freundes Abu Bakr, des späteren ersten Kalifen, und sie hieß Aischa. Sie soll sechs Jahre alt gewesen sein, als Mohammed sie heiratete.
    Abu Bakr verweigerte seinem Freund zunächst die Tochter, gab dann aber dem Drängen des Propheten nach.
    Der Mohammed-Biograph at-Tabari, er lebte von 838 bis 923, beschreibt dies in seiner berühmten „Geschichte der Propheten und Könige“:

    „Nach langem Zögern willigte Abu Bakr ein. Darauf wusch die Mutter das Gesicht des Mädchens, das im Sand spielte und völlig ahnungslos war gegenüber dem Ereignis, das ihr Leben und die Geschichte des Islam ganz allgemein entscheidend prägen sollte. Dann wurde Aischa ins Haus des Propheten gebracht. Er saß auf einem großen Bett in Erwartung ihrer Ankunft. Er setzte das Mädchen auf sein Knie und vollzog die Ehe mit ihr.“
    Das war offensichtlich für den inzwischen 52-jährigen Mohammed ein einschneidendes Erlebnis.
    Fortan empfahl er, so ein überliefertes Hadith, den Männern:
    „Heiratet eine Jungfrau! Denn sie ist gebärfähig, hat eine süße Zunge, Lippen.
    Ihre Unreife verhindert Untreue, und sie ist mit euch in allem einverstanden.
    Im sexuellen Leben hingebungsvoll, genügsam.
    Ihre sexuellen Organe unbenutzt, kann (sich) eurem anpassen und mehr Lust bringen.“

    Necla Kelek, „Die fremde Braut“, S. 159 © 2005, Köln, Kiepenheuer und Witsch

  14. Das Schwein:

    „Ibn Chatal besaß zwei Sklavinnen, Fartana und ihre Freundin, die über den Propheten Spottlieder sangen. Mohammed ordnete deshalb an, diese beiden zusammen mit ihrem Besitzer zu töten“.

    (aus: Ibn Ishaq, Das Leben des Propheten, Tübingen/Basel 1976, S. 218)

  15. Das Schwein:

    „Abu Afak, ein Mann sehr hohen Alters, wurde umgebracht, weil er Anekdoten über Muhammad verfasst hatte. Salem ibn Omayr tötete ihn auf Geheiß des Propheten, der zuvor die Frage gestellt hatte: „Wer wird für mich mit diesem Schurken fertig?“ Die Ermordung eines so betagten Mannes bewegte Asma bint Marwan dazu, respektlose Worte über den Propheten zu äußern. Dafür wurde auch sie mit dem Tode bestraft.“

    (aus: Ali Dashti: 23 Jahre – Die Karriere des Propheten Muhammad, Verlag Alibri, Aschaffenburg 2003, S. 161)

  16. Eine hoffnungsvolle Veranstaltung und ein sehr guter Bericht.
    Die Antwort der Frau auf den Redebeitrag des Moslems halte ich für bemerkenswert.
    Es werden die Frauen sein, an denen der islamische Eroberungszug diesmal scheitert. War die Frau für den Römer eine Gespielin, fur den Araber eine Sklavin, so blieb die germanische Frau immer Partnerin. Auf dieses Selbstverständnis können wir bauen – wir sollten es aber auch unterstützen.

  17. Sehr guter Bericht – es ist wichtig, dass anerkannte Menschen wie Wallraff, Giordano usw…. endlich Wort ergreifen.
    Wider alle !!! Formen des Faschismus!!!

  18. gab es Kameras von den Öffentlichrechtlichen zu sehen? Wann darf man diese Botschaft im TV vernehmen? Kein Wort dringt bis jetzt nach draußen. Aber immerhin, das ist ein guter Anfang und vor allem nimmt es internationale Züge an.

  19. hallo

    gibts ein video dazu? KÖnnte man das online-stellen?

    Also Giordano ich ziehe den Hut vor dir; du bist ein mutiger Mann; mögest du uns noch lange auf dieser Welt erhalten bleiben.

    Ich würde dich/sie gerne mal persönlich kennenlernen.

    Gegen den Islamfaschismus!

  20. Es ist zwar vieles richtig, was hier steht. Eine winzig kleine Verbesserung: Wir wissen verd… gut, was aus dem von Giordano angesprochenen „Kuckucksei“ wird, das sehen wir ja jetzt in Frankreich. Und noch ist nicht überall angekommen, was viele hier denken. Ein Christian Ude oder eine Petra Roth waren bislang unbeeindruckt. Hoffen wir, dass die Münchner Ude absägen, es wäre höchste Zeit.

  21. Dass der erwähnte Muslim – homo erectus subiugatus – keine Antwort wusste, als ihn eine Frau zusammenstauchte, ist klar. Erstens hat er das nicht geübt, und zweitens schlägt ein Muslim Frauen nicht vor 400 Zeugen.

  22. #pi

    seht ihr eine möglichkeit einen mitschnitt dieser veranstaltung zu bekommen?

    ps: überragender bericht

  23. Und Claudia Roth und Ströbele sind nicht das Poblem. Das sind radikale Linke, von denen man nichts anderes erwarten kann. Eine multikultiverliebte und wachsweiche CDU, die ihre konservativen Standpunkte längst verraten hat, ist weit schlimmer! Eine Petra Roth, ein Rüttgers und noch etliche andere.

  24. Eine sehr erfreuliche Veranstaltung.

    Nicht nur kritisieren, auch Alternativen aufzeigen 😉

    Afghanistan braucht Millionen von arbeitswilligen Muslims, die das Land nach modernem Vorbild aufbauen, Schulen und Universitäten errichten, Krankenhäuser und Bibliotheken bauen und betreiben.

    Wieso machen diese ureigenst türkische Aufgabe die westlichen Ungläubigen Schweine?

    Viele der Muslims, die hier über Hartz IV und Benachteilgung schimpfen, könnten sich dort als Könige fühlen. Also ab dahin, möglichst jeden Nettoempfänger samt Anhang!

  25. Also das aufmerksam zu lesen war wirklich DIE Freude zum Sonntag. So was haette man nicht erwartet. Gibt es tatsaechlich einen Silberstreif am Horizont?

  26. Wenn sich manche von uns Älteren hier ihr Geschwätz von vor 20 Jahren anhören müßten, dann würden sich viele mit rotem Kopf die Ohren zuhalten. Deshalb ist es mir mit Verlaub gesagt scheißegal, was Giordano früher mal von sich gegeben hat. Heute hat er die Wahrheit, zumindest in dieser Sache erkannt und tritt dafür ein. Dafür gebührt ihm meine Hochachtung.

  27. Die Frau, die so wütend auf die Aussage des Muslims reagierte, sagte, dass sie Deutschtürkin sei! Überhaupt hat es Mut gemacht, dass so viele applaudierende Zuschauer dort selbst Migrationshintergrund hatten. Die Nazikeule wird bei mir zukünftig noch heftiger abprallen, als sie es eh schon tat. Die Veranstaltung war wirklich großartig! Bin glücklich, dort gewesen zu sein! 🙂

  28. Endlich kommt nun einer der beiden Muslime im Publikum zu Wort, dessen ansteigenden Adrenalinpegel wir seit einiger Zeit mit Interesse beobachtet haben. In holperigem Deutsch wirft der Student den Anwesenden vor, von den Muslimen die Aufgabe ihrer Identität zu fordern. Schließlich seien die hier vertretenen Werte der Aufklärung eine Angelegenheit des christlichen Abendlandes, die man nun mit Gewalt der ganzen Welt, insbesondere den Muslimen in kolonialistischer Form aufzwingen wolle.

    Da fragt sich der geneigte Leser doch, welches Fach dieser „Schatz“ (Zitat: Horst Köhler) mit seinen mangelhaften Deutschkenntnissen wohl studieren könnte.

    Das ist wieder einmal typisch Mohammedaner: sie kommen freiwillig nach Deutschland (oder hat ihn jemand dazu gezwungen), um von unserem Bildungssystem zu profitieren (natürlich auf unsere Kosten) und stellt dann auch frech Ansprüche. Einfach widerllich.

  29. Ein erfreulicher Bericht und ein weiterer Stein im Fundament gegen die Islamisierung Deutschlands.
    Das ist genau die Art Diskussion die wir immer anstreben und unterstützen sollten, um allen xenophilen Parteigängern Paroli zu bieten…..

  30. Guter Bericht, macht Hoffnung.

    Das Problem ist nur: das nützt alles nicht viel, wenn nicht die Medien darüber berichten. Zwar kann PI (und auch andere Blogs) einige Leser erreichen, aber solange sich Zeitungen und TV weigern, über solche Ereignisse zu berichten, solange wird allgemein weitergemacht wie bisher.

    Ich finde es auch schade, dass die Aula nicht vollbesetzt war. Man muss unbedingt größere Räume füllen und mehr Werbung machen in Zukunft. Wir sollten überlegen, wie wir in Zukunft selbst dazu beitragen können, etwa in lokalen Internet-Foren auf solche Veranstaltungen verstärkt hinweisen. Wenn jeder auch nur einen kleinen Beitrag dazu leistet, dann wird das in der Summe schon eine Menge Effekt haben.

  31. Die am meisten Mut machende Erkenntnis des gestrigen Abends war für mich, dass inzwischen Ex-Gutmenschen wie Günter Wallraff auf unserer Seite stehen. Ein bisschen wehrt er sich zwar noch, dass auch so auszusprechen, aber er ist in der Realität angekommen. Das hat man an seinen teilweise sehr islamkritischen Äußerungen gemerkt.

  32. Endlich mal was Positives zu finden, wenn man morgends hier reinklickt, ist bemerkenswert. Endlich möchte man mal nicht den Tag mit einem Sprung aus dem Fenster beginnen.

  33. Sehr gut aufbereitet, die debatte, so ein artikel könnte auch in einer „renomierten Zeitung“ stehen!

    aber da es gegen den Mainstream pro islam läuft und den dummen schlafenden Michel wecken könnte, werden wir noch ein wenig weiter opponieren müssen, bis Tacheles auch in den großen Medien offen gesprochen werden kann!

    ich stimme Giordano zu, muß aber ergänzen, daß es kein großer gedankenschritt ist, sich auszumalen, WAS aus dem multikulit-kuckucksei so alles rausschlüpft, das uns die 68er-GrünInnen ins nest gelegt haben.

    es ist nämlich schon dabei, auszuschlüpfen…

  34. Ich bin auch total dagegen, dass den Musels etwas aufegzwungen wird.
    Lassen wir ihnen doch ihre Eigenständigkeit!
    Ermöglichen wir ihnen die Ausreise aus diesn Ländern der Ungäläubigen, ich möchte keinem Musel zumuten, in Deutschland zu leben… also sollten wir ihnen Flugtickets schenken.

    Ich bin auch dagegen, dass wir den Musels in kolonianischer Weise unsere milliardenschweren Transferleistungen aufzwingen, dass ihre Hasstempel mit unseren Geldern gebaut werden und sie in ihren Ländern, in denen sie nix auf die Reihe bekommen, unsere erniedrigende Entwicklungshilfem kassieren müssen.

    Wie gesagt: das sollten wir ändern!

  35. Ich find’s noch erwähnenswert, dass die Frau, die dem Muslim in der Fragerunde da einiges an den Kopf geworfen hatte, nach eigenen Aussagen eine „Deutsche, türkischer Abstammung“ war, was mich umso mehr gefreut hatte.

  36. @21
    Du schreibst:
    „Ibn Sharib erzählt, Ib Abdul Talib habe gesagt: „Immer wenn seine Frauen sich in ihrer monatliche Reinigung (d.h. Menstruation) befanden, sah ich den Gesandten Allahs (sws) des öfteren in der Nähe seiner Kamelherde. Dort pflegte er liebevollen Umgang mit den weiblichen Tieren, wandte sich aber mitunter auch den Jungtieren beiderlei Geschlechts zu.“
    (Sahih Al-Buchari Bd. 2, Nr. 357)”

    ich finde die Stelle aber (leider) nicht.
    Auf
    http://www.usc.edu/dept/MSA/fundamentals/hadithsunnah/bukhari/
    ist der Buchari als Datenbank abgelegt.
    Wäre nett, wenn Du hier einen Link auf die Stelle posten könntest.

    Nicht vergessen: Theo van Gogh wurde u.a. wegen seiner Äusserung über Ziegenficker bekannt. Die von dir veröffentlichte spezielle Vorliebe des „Propheten“ wäre ganz brauchbar, wenn wieder einer der „Gläubigen“ für den Islam werben will.

  37. Was immer uns die Moscheenbauer uns verharmlosend darstellen und antragen: Wir haben nicht den rechten Glauben. Das heißt, wir sind nichts wert, unbeschnittene Schweine eben. Man darf uns belügen und betrügen, um gewünschte Vorteile zu erschleichen.
    Dieser Student studiert gewiss auf unsere Kosten, was ihm seiner Meinung nach zusteht. Wir sind für ihn ja nur Nutztiere.Überall junge Menschen, die hier geboren sind und schlechtes Deutsch mit starkem Akzent sprechen. Ich höre immer Multikulti. Multiunkulti ist richtig. Integrieren? Keine Absicht!
    Gottseidank kenne ich auch gemäßigte Muslime, die sich von dieser Version distanzieren.

  38. und außerdem:

    ein weiterer wichtiger schritt nach dem anderen muß dieser Poduimsrunde nun folgen:

    1: TATEN!
    -Wiederstand gegen die islamisierung und ihrer begleiterscheinungen!
    NEIN sagen zu falscher Kopftuch-„toleranz“, Moscheebauten, die schrittweise preisgabe unserer Kultur/Geschichte/ Sprache…

    2: die erkenntnis durchsetzen, daß es dringend notwendig ist, den Islam und seine Anhänger EUROPAKOMPARTIBEL zu machen.

    das geht nur auf 2 wegen:

    entweder ASSIMILATION, dh. reformation des islam auf ein REIN RELIGIÖSES konstrukt , OHNE welterpberungsanspruch, ungültigmachen der HASSaufforderungen und diverser konfliktpunkte in diesem Buch.

    ich glaube aber, daß das nahezu unmöglich ist, eine art softgespülten „euroislam“ wird es nicht geben, nur individuell-personenweise.

    darum:
    von den 3 mio. moslems die 10-20% säkular-aufgeklärten und einbürgerungsfähigen rausfiltern.
    die, die im stillen kämmerlein zu Allah beten oder auch garnicht, die sich nicht ekeln, einer ungläubigen frau die hand zu geben, auf dem bauernhof ne sau zu streicheln, keinen supermarkt verklagen, weil er alkohol verkauft usw….

    und der rest=
    Dankeschön für nix, auf nimmerwiedersehen.
    wer die priorität auf „islam“ stelt in seinem leben, sollte geholfen werden und in ein islamisches Land zurückkehren.

    Einwanderer müssen sich an das LAND und die dortige Kultur/sprache anpassen, nicht umgekehrt!

    ich verlange garnicht, daß man JEDEN senf mitmacht, also das moslems nun schinken essen sollen…

    z.b als Rheinländer meide ich den Karneval, aber es ist nunmal bestandteil der ortsansässigen bevölkerung /Brauchtum.

    und ich würde nie im traum auf die idee kommen, ANDEREN daß zu verbieten, weil es mich „beleidigt“…

  39. Aber Hauptsache, wir fügen immer brav hinzu, dass wir Christen (oder Ex-Christen) ja auch ebenso böse sind – so wie Günther Wallraff es sich nicht nehmen lässt mit seinem Vergleich des militanten Islam mit den „christlichen Fundamentalisten“ in den USA.
    Warum können wir nicht selbstbewusst und ohne uns dafür zu entschuldigen sagen: Wir haben das bessere Konzept! Wir sind die Guten!
    Dazu müssen wir einfach fähig sein, um in diesem Krieg zu gewinnen!

    Aber Alles in Allem ist dieses Aufwachen ein guter Hoffnungsschimmer. Noch vor zehn Jahren wäre eine derartige Diskussion fast undenkbar gewesen.

    Apropos, ein dritter Punkt – zu diesem „Studenten“ mit „holprigem“ Deutsch: Bitte, wie kann es sein, dass jemand, der der deutschen Sprache nicht 100%ig mächtig ist, auf einer deutschen Universität studiert? (die Austauschstudenten natürlich ausgenommen)
    Wie tief sind die Universitäten denn gesunken??

  40. Danke für diesen interessanten Beitrag!

    Das war wohl eine sehr gelungene Veranstaltung. Hätte auch nur ein CSU-Politiker oder katholischer Pfarrer an der Diskussion teilgenommen, hätte man die gesamte Veranstaltung wieder knicken können. Da wäre Jesus zitiert worden und man hätte sich wieder dem absurden Übersinnlichen zugewandt.

    Schade, dass Giordano schon 84 ist. Ich hoffe er wandelt auf Heesters´Spuren. Meine Hoffnungen setze ich auch auf Schmidt-Salomon. Er hat ein hervorragendes Buch geschrieben: Stollbergs Inferno. Herzerfrischend atheistisch und vernünftig. Nur von dieser Seite ist Hilfe zu erwarten.

    Stollbergs Inferno:

    http://tinyurl.com/2lx93z

  41. #47 Unbekannter (02. Dez 2007 10:38)

    Du musst im arabischen Original suchen. Ist alles eine Frage der Übersetzung 🙂

    Willst du suggerieren, van Gogh sei zu recht ermordet worden?

  42. Die Aktion der jungen Dame, die sich mit dem Mohammedaner in der Reihe vor ihr auseinandersetzt, hat mir besonders gefallen.

    Einer jungen Deutschen in der Reihe hinter ihm platzt jetzt der Kragen. “Wie kannst du in dieser Veranstaltung neben unverschleierten Frauen sitzen?”, schreit sie die perplexen Mann an.

    Dies ist ein Beispiel für die hier oft geforderten Taten. Es ist ein Zeichen von Zivilcourage, im alltäglichen Leben der Konfrontation mit den Mohammedanern nicht auszuweichen und bewußt auf die Einhaltung der Werte unserer Zivilisation zu bestehen. Dies kann am Arbeitsplatz sein, bei der Elternversammlung im Kindergarten oder in der Schule. Diese Zivilcourage kann sich auch darin äußern, einer verschleierten Mohammedanerin im Aldi zu fragen, ob sie wisse, wo es die Bratwürste gibt.
    So etwas braucht man gar nicht zu organisieren. Hier kann jeder selbst aktiv werden.

  43. Die Reaktion der Frau, die den Mohammedaner anschrie, gefällt mir!

    Einer jungen Deutschen in der Reihe hinter ihm platzt jetzt der Kragen. “Wie kannst du in dieser Veranstaltung neben unverschleierten Frauen sitzen?”, schreit sie die perplexen Mann an. “Wie kannst Du in unserem Land neben ungläubigen Frauen studieren? Es sind doch die gebildeten Muslime wie Du, die die Dummheit der einfachen Leute ausnutzen! Und wann lernt Ihr endlich unsere Sprache?”

    Ich meine, man sollte hier wie im Mittelalter den Keuschheitsgürtel verpassen, aber nicht den Frauen, sondern den Mohammedanern, in konstruktiv leicht geänderter Form, damit Frauen ohne Kopftuch sie nicht zur Erektion bringen und ungezügelten Geschlechtstrieb wie bei unseren waldbewohnenden, kletternden Verwandten hervorrufen!

  44. Das Christentum habe in seiner Geschichte nach dunklen Zeiten einen gewaltigen Sprung vorwärts gemacht, der die Entwicklung der Demokratie in unseren Ländern erst ermöglichte.

    Das kann ich so nicht stehen lassen. Die Demokratie ist erstens keine christliche Erfindung. Und zweitens, historisch betrachtet, entstanden die Demokratien in Europa nicht wirklich auf Grund des Christentums, sonder auf Grund von Bewegungen im Volk, die meist nichts mit dem Christenum zu tun hatten, oder es sogar ablehnten. Frankreich 1789 war mit sicherheit kein Erfolg des Christentums. Die 1848er Revolutionen sicher auch nicht. Die Kaiser und Könige gaben dem Druck aus dem Volk nach, dem Druck der Arbeiter, dem Druck der Linken, nicht dem Druck der Christen. Wann und wie entstanden die ersten Parlamente in Europa? Auf Grund der „roten Brut“. Das Christentum, die Kirchen, waren doch selten auf Seiten dieser Leute. Nach dem 1. WK, wer stürzte die alten Säulen der Herrschaft in Europa und brachte die Lösung von den alten Norme? Nicht das Christentum. Deutschland wurde eine Demokratie warum? Weil die Kieler Matrosen putschten. Weil die Linken mal wieder aufstanden. Was passiert, wenn man den Kirchen freie Hand lässt, hat Österreich in den 30ern erlebt. Ich sag nur „Ständestaat“, was schließlich sogar im Bürgerkrieg endete (Februar 1934), in dem das österreichische Bundesheer, auf Befehl des christlichen Kanlzers mit Artellerie auf Wohngebäude der „linken Bazillen“ schoss.

    Oder nehmen wir die medizinische Wissenschaft. Oder Wissenschaft generell. Wer erinnert sich hier an Galileo? Oder die Tatsache, dass es Mitte des 18. Jahrhunderts ein richtige Vampirhysterie gab, bei der keine der christlichen Gemeinschaften etwas dagegen unternahm? Der Fortschritt ist kein exklusiver Meilenstein des Christentums. So war der Blutkreislauf in Arabien schon im 9. is 10. Jahrhundert bekannt. Die Chinesen erfanden das Schießpulver, den Kompass und, z.B. Schiffe die schon im 14., 15. Jahrhundert Schotten hatten (das erste westliche Schiff mit Schotten fuhr erst im 19. Jahrhundert). Ohne China und Indien gäbe es auch keine Mathematik. Hier sei noch gesagt, dass Chinesisch die Sprache ist, die sich in den Jahrhunderten und Jahrtausenden am wenigsten verändert hat. Chinesisch, die originale Sprache Gottes?

    Das „wissenschaftlich überlegene“ Christentum ist ein Mythos. Ein Mythos der gerne benutzt wurde (und immer noch wird) um andere Kulturen als minderwertig zu zeigen. Historisch betrachtet ist diese „Überlegenheit“ aber nicht unbedingt etwas, auf das Christen stolz sein können. Die Chinesen erfanden das Schießpulver und verwendeten es für Feuerwerke (aber auch für den Krieg). Die Europäer fanden es, und nutzten es primär für den Krieg. Eroberung, Kolonisation im Namen des christlichen Gottes. Sklaverei im Namen des christlichen Gottes (der Import afrikanischer Sklaven nach Amerika war ja sogar eine Idee der christlichen Kirchen)

    Ich werfe Herrn Giordano hiermit vor, das Christentum im Vergleich zum Islam mit der rosaroten Brille zu betrachten. Auch muss ich sagen, dass sein geschichtliches Wissen etwas mangelhaft zu sein scheint.

    That said… der letzte christliche Exorzismus in Deutschland war wann? War das nicht in den 70ern? Und dieser Mist wird von Christen auf diesem Planeten immer noch praktiziert.

    Herr Giordano hat zwar recht, dass die Relativierung der fundamentalistischen Christen in den USA mit den moslemischen Fundis nicht unbedingt gut ist, oder dem Vergleich standhält. Allerdings ist religiöser Fundamentalismus grundsätzlich abzulehnen. Es spielt keine Rolle welche Religion es ist. Und um ganz ehrlich zu sein, ich empfinde fundamentalistische Christen als genauso gefährlich. Nur weil sie, zur Zeit, keine Massenmorde begehen, heisst das nicht, dass sie es niemals tun werden. Und ich sage nur: Hexenverfolgung. Kein Ruhmesblatt des Christentums.

    Und nicht zu vergessen, auch das Christentum behauptet von sich selbst die wahre Religion zu sein. Was mir beweist, dass es auch nur an Macht und Machtausübung interessiert ist. Denn es kann keine „wahre Religion“ geben. Jede Religion ist von Menschen geschaffen. Als solche ist sie definitiv falsch, denn der Mensch kann Gott, sofern es existiert, niemals vollständig erfassen. Gott wäre eine so hochentwickelte „Lebensform“, dass es für einen Homo Sapiens unmöglich wäre, diese Existenz auch nur bruchteilhaft zu verstehen. Dennoch behaupte alle Religionen (besonders die monotheistischen) die Wahrheit zu haben. Wer hat nun recht? Oh, es ist eine „Glaubensfrage“? Nun, da haben wir schon das Problem. Glauben heißt nicht „wissen“. Ich kann auch glauben das Gott mein Gummibaum ist, oder das Gott eine Frau ist, oder das Gott ein Pinguin ist der 2036 zur Erde kommen wird um die Herrschaft der Pinguine zu beginnen, usw, wer kann mir das Gegenteil beweisen? Niemand. Absolut niemand. Irgendein Buch, geschrieben vor ein paar tausend Jahren, ist KEIN Beweis dafür, dass irgendeine Religion recht hat. Es ist nur ein Buch, gefüllt mit nicht beweisbaren Geschichten. Sci-Fi. Man kann auch Tolkiens „Herr der Ringe“ als „heiliges Buch“ verwenden, ich muss nur glauben, dass es auf der Erde irgendwann Elben und Zwerge gab. Das Gegenteil kann mir ohnehin keiner beweisen, und wenn? Ach, dann ruft man einfach ganz laut „Ungläubiger!“ oder „Ketzer!“, wirft ihm Intoleranz vor und das war’s dann.

    Auch die Zahl der Anhänger ist kein Beweis. Die Anzahl sagt nur, dass die Religion ein gutes Marketing hat. Oder hatte Hitler etwa recht? Er erhielt ja viel Zustimmung aus dem Volk, und wenn die Mehrheit immer recht hat… Und nur weil, sagen wir, 6,000 Menschen vom Berliner Funkturm springen, heißt as noch lange nicht, dass es gut ist.

    Da lobe ich mir Japan. Nicht einmal 2% Christen und etwa 60000 bis 70000 Muslime (etwa 0,0005% der Gesamtbevölkerung). Komplett unwichtige Gruppen. Allerdings, hier sei noch erwähnt dass der Abstieg Japans in den Militarismus, Nationalismus, Faschismus und die Katastrophe des 2. WK erfolgte, weil sich Japan nach Westen öffnete und somit all die irren Ideen importierte die im christlichen Westen im Umlauf waren. Die militärische Expansion, der Weg nach Nanking, begann mit der Öffnung nach Westen. Der Westen brachte dem Land: Extremismus, Nationalismus, Faschismus, Expansionismus. Shinto wurde Staatsreligion. Für das Volk änderte sich nichts. Die Bauern blieben arm, das Volk blieb rechtlos und starb nun für den Gottkaiser anstatt für den Shogun (was so auch nie geschehen ist, denn die Tokugawa Shogune expandierten nicht und führten auch keine Kriege). The difference is trivial.

    Religion bleibt das Opium des Volkes. Das Christentum ist genauso falsch wie der Islam. Gegen religiösen Fundamentalismus jeglicher Art muss hart vorgegangen werden.

  45. Das war ein Spitzenbeitrag, gw! Sehr interessant und aufmunternd. Herzlichen Dank!

    @ Moderater Taliban # 43: da geb ich Dir absolut recht! Man ist wirkich mal happy, wenn zur Abwechslung der Optimist in einem angesprochen wird…

  46. #48 Moggy
    ….Reformation des Islams auf ein REIN RELIGIÖSES konstrukt, OHNE Welteroberungsanspruch, Ungültigmachen der HASSaufforderungen und diverser Konfliktpunkte in diesem Buch….

    Liebe Moggy! Einen Islam ohne Welteroberungsanspruch gibt es nicht! Die theologische Grundlage für den Islam ist und bleibt der Koran, der als unabänderliches Wort Allahs gilt und an dem kein Zweifel legitim ist. Islam heißt bedingungslose Unterwerfung unter den koranischen Gott (der mit unserem natürlich überhaupt nichts zu tun hat).
    Du KANNST nicht Zitate Allahs für „ungültig“ erklären, weder als Muslima noch als
    „Ungläubige“. Außerdem sind es gerade die Kriegs- und Hassverse (aus dem medinischen Suren), die die weniger bedenklichen (die mekkanischen Suren) ersetzen und somit als die letztgültigen Verse von allen bedeutenden islamischen Theologen anerkannt werden.
    Und noch etwas: Was bliebe denn nach der Entfernung der inakzeptablen Verse dem Islam eigentlich noch übrig? Es wäre, als würde man das Fundament, die Säulen und die Stützmauern eines asbestverseuchten Gebäudes entfernen und sagen, ein paar Ornamente an den Wänden und die hübschen Dachziegel aber dürften bleiben.

  47. Vielleicht ist es doch noch nicht zu spät; diese
    Veranstaltung läßt hoffen, daß das Problem der
    fortschreitenden Islamisierung in der Bevölkerung wahrgenommen wird.

    Hoffentlich bleibt das nicht eine „Eintagsfliege“.

  48. Klasse!

    Die Druckversion dieses mutmachenden Beitrages wird spätestens Morgen in einigen Briefkästen landen.

  49. Haben nicht Personen wie der Herr Giordano Jahrzehnte lang dafür gesorgt das der Deutsche auch schön politisch Korrekt denkt?
    Nun fordert er von der Gesellschaft genau das ein was Personen wie er Jahrelang verhindert haben.

    Oder braucht man hierzulande wieder ein neues Feindbild? Die bösen Muslime

    Ex-Jude Giordano, die Ex-Muslima Ahadi, der Atheist Schmidt-Salomon und der Ex-Katholik Wallraff.
    Es ist ja sehr schön das diese Leute ihre Glaubensgemeinschaft verlassen haben, nur warum müssen sie dann über diese herziehen und jedem erzählen wie schlimm und verbrecherisch die jeweiligen Schriften doch sind.

    Braucht man hier wirklich für alles einen Zentralrat?
    Des weiteren kann man auch Problemlos Bibelverse aus dem Zusammenhang zitieren die auch nicht gerade im Einklang mit dem Grundgesetz stehen.
    Also bitte.

    Ich weiss nicht müssten Christen bzw. Christliche Frauen aber auch Männer nicht normalerweise auch Jungfräulich in die Ehe gehen.
    Wurden hierzulande und in anderen teilen der Erde zur Zeiten des Propheten Mädchen oder Junge Frauen für heutige Verhältnisse sehr früh verheiratet. In manchen Regionen ist dies immer noch so.

  50. “Künast, Roth und Ströbele, diese xenophilen, einäugigen Beschwichtigungsdogmatiker, diese Multikulti-Illusionisten, haben uns ein Kuckucksei ins Nest gelegt, und keiner weiß, was da herauskommen wird!” .!

    Noch vor wenigen Jahren wären solch deutlichen Worte in einer offenen Veranstaltung, vorgetragen von anerkannten Persönlichkeiten, unvorstellbar gewesen.

    Es lässt hoffen und es straft all die Hämisch-Dümmlichen Gegenblogger und PI-Hasser wie zb. Niggemeier, Schack usw… Lügen !

  51. #64 Maure

    Des weiteren kann man auch Problemlos Bibelverse aus dem Zusammenhang zitieren die auch nicht gerade im Einklang mit dem Grundgesetz stehen.

    Du solltest es langsam besser wissen. Wie du hier bereits öfters hättest lesen können, gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen dem Bibelverständis der Christen und der Rolle des Korans bei den Mohammedanern:
    Die Bibel erhebt nicht den Anspruch, wörtliches und endgültiges Wort Gottes zu sein.

  52. Das Menschen wie C. Roth, künast und andere Grüne, Geistig auf dem Level von Pippi Langstrumpf geblieben sind dürften inzwischen einige bemerkt haben.Wieso es immer noch Leute gibt die diese Utopisten und Zivilisationsvernichter wählen ist mir schleierhaft.

  53. #65 maure

    gibt da nur einen unterschied: im NT MUSS man die verse einzeln und aus dem zusammenhang zitieren, um eine gewaltbotschaft ableiten zu können (wenn überhaupt). im koran hingegen zieht sich die gewalt wie ein roter faden durch das buch, da kann man auch ganze zusammenhänge zitieren, und kommt zum selben ergebnis: der koran verherrlicht die gewalt, das NT verurteilt sie.

  54. #65 maure

    Oder braucht man hierzulande wieder ein neues Feindbild? Die bösen Muslime.

    „Islamic terrorists have carried out more than 10113 deadly terror attacs since 9/11“ (www.thereligionofpeace.com)

  55. Linke-Ideologien ( bzw Sozialismus) und Demokratie passen nach meiner Meinung genauso wenig zusammen wie Islam und Demokratie.

    Das eine schliest automatisch das andere aus.

    In beiden Fällen werden die eigenen Vorstellungen zum allein gültigen erhoben und in beiden Fällen werden auch Mittel der Gewalt zur Erreichung der Ziele praktiziert.

  56. #55 Takekaze

    Ich muss deiner Argumentation widersprechen. Sie ist nicht nur ungenau und ungerecht, sondern sie schwächt uns innerlich. Durch unsere ewige Selbstzerfleischung machen wir uns zugunsten des feindlichen Islams leicht angreifbar.

    1. „Gegen religiösen Fundamentalismus jeglicher Art muss hart vorgegangen werden.“
    Nein. Fundamentalismus per se ist nichts Böses und nicht unbedingt etwas Gefährliches. Fundamentalistisch heißt „im eigentlichen Sinne“ und bedeutet, dass jemand sich an einem Fundament orientiert. Christlicher Fundamentalismus würde liebende Hinwendung zum Mitmenschen bedeuten bzw. die Nachfolge Christi bedingungslos anzunehmen. (Beispiel: Mutter Theresa) Es kommt eben auf das Fundament an, ob der Fundamentalismus sehr gefährlich, ein wenig bedenklich oder gar nicht gefährlich ist. Was manchmal fälschlich als „christlicher Fundamentalismus“ bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit Häresie. (Extrembeispiel: Der Ku-Klux-Clan ist definitiv NICHT christlich, mögen manche Mitglieder auch formell einer Kirche angehören.)

    2. Die Wissenschaft
    Juden und Christen glauben an Gott als ein Wesen der innewohnenden Vernunft, an einen Schöpfer, der eine Welt der Ordnung und Logik geschaffen hat, nämlich eine Welt, deren Logik deren Erforschung sinnvoll macht. Ich könnte unzählige bedeutende jüdische und christusgläubige Wissenschafter aufzählen! Übrigens: Auch Charles Darwin war gläubig.

    3. Menschenrechte versus Sklaverei
    Sklaverei gab es die Jahrtausende hindurch in allen möglichen Völkern und Kulturen. Auch in unserer Kultur, aber in unserer Kultur wurde sie abgeschafft! Christliche Ideale der Nächstenliebe spielten dabei eine Rolle.

    Ich habe nur oberflächlich skizziert, sonst würde mein Kommentar zu lange werden. Aber ich möchte noch folgendes betonen: Der jüdisch-christliche Glaube hat auf eine Gesellschaft eine vorwiegend regulierende, friedensstiftende, sinnbildende und wissenschaftsfördernde Wirkung. Dies ist doch mehrfach belegt. Europa ist die Wiege der Kultur. (Wobei ich nicht den geographischen Raum meine, sondern ein geistiges Konstrukt. Israel, die USA, Kanada, Australien ect. zähle ich somit auch zu „Europa“.)
    Erkennst du denn die Größe und den unschätzbaren Wert unserer großartigen Kultur? Es hat in der gesamten Weltgeschichte keine großartigere gegeben.

  57. #56 Relativismus, Äquidistanz, Toleranz – die Grundübel unserer Zeit, leider auch bei dir reichlich Vorhanden.
    Wenn der Beitrag noch 20 cm länger gewesen wäre, hätten wir am Ende sicher gelernt, daß Jesus ein Hassprediger war und Nächstenliebe ein totalitäre faschistische Ideologie ist.
    Viel Dampfplauderei um nichts.

  58. #65 maure (02. Dez 2007 11:23)

    Wir haben 2007. Nicht 635.

    Der Islam steht im Widerspruch zum Staat. Das Christentum ist Privatsache und interessiert hier nicht.

  59. Das Gefühl war schon lange da, seit dem Theater um die Mohammed Karikaturen, war es bei vielen Leuten klar und jetzt wird eine Bewegung daraus!
    Passt mal auf wie sowas an Fahrt gewinnen kann. Ich treffe in Berlin schon lange nur noch auf Leute für die Multikulti tot ist und die die Islamgefahr sehen und deswegen ist mir auch nicht bange. Worüber man jetzt nachdenken sollte ist, wie die konkrete Politik aussehen soll. Welche Maßnahmen kann man treffen, die verfassungskonform sind und von der EU nicht gleich wieder kassiert werden?

  60. Kerner hätte Giordano nach Hause geschickt und mit den Übriggebliebenen ein Omelett und einen Eintopf gezaubert.

  61. #75 Manacor
    Wer so oberflächlich und seicht ist wie Kerner würde sicher in Ohnmacht fallen, wenn in seiner Sendung jemand tatsächlich mal einen politischen Standpunkt bezieht, der nicht an Schwachsinn grenzt.

  62. #55 Takekaze

    Sei gegrüßt Takekaze.
    Ich habe deinen beitrag aufmerksam durchgelesen und er ist sehr ugt – bis auf ein paar Punkt, bei denen ich dir nicht zustimmen kann.

    Erster:
    „Frankreich 1789 war mit sicherheit kein Erfolg des Christentums. Die 1848er Revolutionen sicher auch nicht. Die Kaiser und Könige gaben dem Druck aus dem Volk nach, dem Druck der Arbeiter, dem Druck der Linken, nicht dem Druck der Christen. Wann und wie entstanden die ersten Parlamente in Europa? Auf Grund der “roten Brut”.“

    Die französische Revolution als auch die frankfurter Paulskirchen-Parlament hat sehr wenig mit „roter Brut“ bzw. „Arbeiterschaft“ zu tun.
    Zum einen der klassische Arbeiter kommt erst auf im Zuge der Industrialisierung, und die war jeweils später erst, zum anderen selbst vergleichbare „Schichten“ – z. B. Knechte/Mägde, Dienerschaft, Handwerker waren relativ wenige jeweils bei diesen Bewegungen die Entscheidungsträger. Sowohl in Frankreich als vor allem auch in ‚Deutschland‘ findet man in der absoluten Mehrzahl Leute in den Parlamenten, die den Bürgerlichen Kreisen – in Deutschland vor allem aus der Bürschenschaft/Studenten – zuzurechnen sind. Zustimmen muss man dir, wenn man hingegen ins 20 Jh. geht, dort findet man massgebliche Einflüsse aus diversen Arbeiterbewegungen in das politische Geschehen.

    Diese Aussage ist ebenfalls ’schwerig‘ – und das sage ich als jem., der sich selbst als materialistischen Agnostiker sieht:

    „Oder nehmen wir die medizinische Wissenschaft. Oder Wissenschaft generell. Wer erinnert sich hier an Galileo? Oder die Tatsache, dass es Mitte des 18. Jahrhunderts ein richtige Vampirhysterie gab, bei der keine der christlichen Gemeinschaften etwas dagegen unternahm? Der Fortschritt ist kein exklusiver Meilenstein des Christentums.“

    Christentum selbst – hat es die Wissenschaftin einem modernen Sinne hervorgebracht oder nicht?
    Zuerst scheint es zwingend zu sagen: nein – das ist ein Glaubenssystem und war fast immer historisch betrachtet ein Feind und Bremsklotz gegenüber Fortschritt udn Wissenschaftlicher Entwicklung.
    Gleichzeitig fällt aber auf: den Wissenschaftlichen Schub, den wir in Europa seit ca. 300 Jahren haben, soetwas in diesem Ausmaße und imit dieser Geschwindigkeit findet man sonst nirgends in der Welt/Geschichte.
    Möglicherweise hat dabei bzw. dafür dort etwas das Christentum – wenn auch völlig unfreiwillig – mitgetan. Also z. B. ein geistig-gesellschaftliches Klima in europa erzeugt, in dem erst der antike Humanismus sich ausbreiten konnte und dann im Zuge von Religionskriegen sowohl Bedürfnisse als auch , hmm, ‚Lücken‘ der Kontrolle entstanden, in denen hinein wissenschaftlich Interessierte Menschen relativ frei Forschungen betreiben konnten. Zudem, um an Heraklit anzuknüpfen – der Krieg ist der Vater aller Dinge – ist auch festzustellen, dass Forschungen oft gerade in Kriegszusammenhängen gefördert wurden und sich auch entwickelten – das ist bitter, aber anscheinend ist die Angst bzw Mordgeilheit ein ganz gutes Mittel für eine geistige Anstrengung.
    Was ioch aber besonders positiv empfand ist, dass du als anscheinend politisch links zu verordnender mensch (wegen deiner so großen betonung der Arbeiterschaft) dich wenigstens auch in linker Tradition siehst – frei anknüpfend an Marx:

    „Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elends und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

    Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. “

    Mag man diesen Standpunkt von Marx auch weder teilen noch gut heissen, so erstaunt es ungemein, dass gerade aus der linken Ecke diese massgebliche Unterstützung von ultraorthodoxen Vereinigungen stattfindet. man würde ja vermuten, dass Linke mehr auf seiten der „säkularisierten Moslime“ (ein widerspruch in sich^^) stehen würden; dafür kämpfend, dass diese aus den Klauen ihrer religiösen Brüder entfliehen könnten und diese religiöse Bagage möglichst klein gehalteen würde. Statt dessen findet man unsere sich selbst als Linke bezeichnende politische Klasse brav im Lager der ultraorthodoxen und für deren Ä’Rechte‘ auf gelebte Intoleranz kämpfend – ganz supertoll.

  63. Kann man den Koranverse aus dem Zusammenhang reissen?
    Der Koran ist das Wort Allahs und somit die ultimative Wahrheit. Daher muss man keinen „Zusammenhang“ Berücksichtigen wenn da steht „tötet die Ungläubigen/ Juden“
    Ein Moslem hat de Aufforderung zu folgen, nicht darüber nach zudenken.

  64. #79 Ocelldefoc
    Klasse Link, die benutzen im Vatikan doch tatsächlich noch die bewährte deutsche Rechtschreibung!
    Tja, der Heilige Stuhl läßt sich eben nicht von ein paar 68ern vorschreiben, wie er zu schreiben hat. (Und schon gar nicht, was er zu schreiben hat.)

  65. @68 Roger
    bitte beleidige Pippi Langstrumpf nicht. Das war ein sehr kluges Mädchen, hat die „Bösen“ sofort erkannt und mit Ironie und Zivilcourage bekämpft. Sie ist eine Symbolfigur der weiblichen Emanzipation.
    Von der könnten sich Roth & Co. noch eine Scheibe abschneiden.

  66. Super Beitrag, von PI und Giordano! 😉

    Solche Ereignisse geben Mut, daß sich etwas bewegen läßt und auch bewegt.

    Was Herrn Wallraff anbelangt, so bin ich auch hier zuversichtlich, daß er sich noch bewegen dürfte. Einen großen Sprung hat er schon getan.
    [Sobald Journalisten einmal hautnahe Erfahrungen mit dem Umgang des Islam mit der Pressefreiheit sammeln können, werden diese sehr ärgerlich. Heute Morgen kommentierte ein Redakteurin bei SWR1 ihre Erfahrungen mit dem Auftritt von Pierre Vogel in Tübingen.]

    Ach ja, noch etwas, was mich geärgert hat:

    #18 Kim (02. Dez 2007 04:24)
    Giordano und Wallraff sind seichte Schwätzer, die persönlich nie Risiken eingegangen sind.

    Giordano und Wallraff, aber auch all die anderen, welche mit Namen und Gesicht für ihre Kritik einstehen, gehen ständig Risiken ein – ganz im Gegensatz zu anonymen Zündlern.

  67. #82 SilenusTheCrusader

    Kann man den Koranverse aus dem Zusammenhang reissen?

    Die Suren sind nicht inhaltlich oder zeitlich, sondern nach der Länge geordnet. Damit ist der Begriff „Zusammenhang“ für dieses krude Machwerk nur sehr eingeschränkt anwendbar.

  68. @maure
    „Sollten christliche Frauen u. Männer nicht auch normalerweise jungfräulich in die Ehe gehen?“
    Bei praktizierenden Christen ist dies heute noch weit verbreitet.
    Wenn Dies aber nicht der Fall sein sollte,bringt diese vermeintliche Braut aber keine Schande über ihre Familie oder beschmutzt gar die Ehre.
    Ich kann mich nicht erinnern,gelesen zu haben,das Jesus öffentlich zum Mord aufrief o.gar Kriegszüge anzettelte.
    Auch kann ich jederzeit aus der Kirche austreten ohne um mein Leben fürchten zu müssen.

  69. @ #58 Maria Magdalena

    ja, auch mir ist das Problem bekannt, daß man den Islam faktisch nicht „modifizieren“ oder „reformieren“ kann, so, daß er in westliche demokratische, gewachsene systeme reinpasst, ohne ihn ganz wesentlich zu verändern.

    vermutlich SO stark müßte man ihn ändern, daß nur eine splittergruppe von moslems- wenn überhaupt- diesem NEOislam folgen würde.

    man müßte auch mohammed als dAS bezeichnen was er war:

    kein religionsstifter und überlichtfigur ohne fehl und tadel.

    sondern -so, wie die überlieferungen selbst im islam direkt zugeben- ein Wüstenräuber und mörder von „ungläubigen/abtrünnigen“ und kinderschänder, der offenbar durch die Sonne arabiens und seine Taten veranlasst wurde, seine lebensphilosophie als Religion zu vermarkten…

    da ist es ja noch leichter, das ganze komplett zu verbieten.

    oder eben als REIN RELIGIÖSE und GEISTLICHE zu betrachten, so daß ein Moslem sich bei seinen TATEN und POLITISCHEN entscheidungen NICHT auf diesen Glauben beziehen darf.

    so, wie auch niemand sein Leben nach Donald Duck oder dem Räuber Hotzenplotz ausrichtet.

    kurz: der islam muß säkularisiert werden.

  70. #73 Maria Magdalena (02. Dez 2007 11:56)

    naja….also nun sollte man doch mal einiges klarstellen: die errungenschaften der heutigen, europäischen zivilisation haben wir bestimmt NICHT!!! dem christentum zu verdanken. darf ich dich daran erinnern, dass einer der ersten schritte der franz. revolution war, die kirche zu enteignen? priester mussten zuerst aud die nation, dann auf gott schwören. und auch immer dieses „jüdisch-christliche tradition“. ja was denn nun? christlich oder jüdisch? tut doch nicht immer alle so, als sei das ein und dasselbe! nur weil jesus als Jude geboren wurde, war er noch lange keiner!!!
    und was die unterdrückung und diskriminierung der Frau an geht, so steht das orthodoxe judentum dem islam in fast nichts nach. weniger gewalt vielleicht,aber der rest is genau dasselbe. manche leute hier scheinen alles „christlich-jüdische“ durch eine rosa brille zu sehen, ohne sich mal mit fakten zu befassen.
    so, und nun dürft ihr mich alle als antisemiten beschimpfen, mir egal.

    PS: die kreationisten in den USA sind auch fundamentalisten, weil ihr fundament sagt, gott habe die erde erschaffen, in 6 tagen, vor ungefähr 6000 jahren. findest du die auch so harmlos?

  71. #88 Fistor
    Das Jüdisch in jüdisch-christlich ist einfach nur PC. Aber das ist völlig nebensächlich.
    Wichtig ist nur, daß da nicht steht mohammedanisch und noch wichtiger, daß es dort auch niemals stehen wird.

  72. #56
    Nur weil du Christen nicht magst, brauchst du noch nicht intolerant gegen sie zu sein. Dann wärst du nicht besser als die Moslems, die auch keine Ideologie neben der ihren dulden (in deinem Fall wahrscheinlich eine atheistische, relativistische).
    Wahrheitsanspruch und Toleranz vertragen sich sehr gut im Christentum. Zwei Aussprüche von Jesus dazu: 1. „Ich bin die Wahrheit“ 2. „Liebet eure Feinde“
    Nach dem Motto: Ich glaube, ich habe die Wahrheit, aber ich zwinge dich nicht, das zu glauben.

  73. #90 Hermann

    Wichtig ist nur, daß da nicht steht mohammedanisch und noch wichtiger, daß es dort auch niemals stehen wird.

    das kann ich durchaus unterschreiben.

  74. Viele der in Deutschland lebenden Muslime legen ihren Glauben genau so locker aus wie es viele Christen hier tun.
    Also hören sie bitte auf diese pauschal als mögliche Terroristen einzustufen die alle den Koran Wort Wörtlich auslegen.

    Die Mehrheit der hier lebenden Muslime sind Türken die oft eher National Stolz als Islamistisch sind
    Der Gründer des Türkischen Staates Atatürk gilt als unantastbar.
    Dieser hat das Kalifat und Sultanat abgeschafft, Trennung von Religion und Staat veranlasst usw. Einen Staat nach Westlicher Prägung und einen bis heute bestehenden Bruch zur Arabischen Welt.
    Diese Leute sollen Islamisten sein und für die Einführung eines Islamischen Gottesstaates stehen????

  75. Die Errungenschaften des heutigen Europa gehen auf das Mittelalter zurück, und dort waren zunächst die Klöster die Träger von Kultur, Forschung und Fortschritt. Fortschritte in der Landwirtschaft, Wissenschaft, Literatur, Philosophie, wo ist das wohl entwickelt worden?

  76. #93 Oumaat

    so weit ich weiß, keinen. und? was soll mir das sagen? soll mich das beruhigen? tut es aber nicht! wenn ich bedenke, dass die größte militärmacht der welt evtl. bald unter der kontrolle von menschen steht, die glauben, dinosaurier und menschen hätten gleichzeitig gelebt und darwin wäre vom teufel bessessen gewesen, dann macht mich das schon nervös.

  77. #96 Fistor
    Kennst du Abraham Lincoln? War auch so ein schlimmer Kreationist und hat die Sklaven in den USA befreit. Sein christlicher Glaube war ihm über alles heilig.
    Übrigens kommen die Kreationisten (ob sie nun an ein junges oder hohes Erdalter glauben) manchmal mit ziemlich rationellen Argumenten daher, Stichwort Intelligent Design (wo es ganz schon viele Wissenschaftler gibt, die nicht an die Bibel glauben)

  78. #17 D.N. Reb (02. Dez 2007 04:12)

    Ein ganz toller Artikel, eine ganz tolle Berichterstattung. Dank an die fleissigen Zusammenfasser und Mitschreiber.
    ……………….

    volle Zustimmung

  79. @maure
    Atatürk:“Islam, diese absurde Theologie eines Wüstenbeduinen, ist eine verwesende Leiche, die unser Leben verpestet.“

    Tja, neben dem Geruch derselben haben wir es dazu mit einem hör-und sichtbarem Nationalstolz der Türken, der verdammt an eine gewisse Zeit erinnert, zu tun.
    Manchmal geht sogar Beides zusammen.

  80. #98 Oumaat

    intelligent design? ich schmeiss mich weg. musst den begriff nur googeln, um zu wissen, von wem dieser unsägliche mist kommt.

    ach ja, lincoln.
    hatten die USA doch die „erste demokratische verfassung“ wie hier von einigen immer wieder gerne betont wird. komisch nur, dass die franzosen ihre revolution später hatten, die sklaverei dort aber früher abgeschafft wurde. lincoln ist einfach dem ruf der masse gefolgt.bestimmt war da auch ein großer teil „christlicher nächstenliebe“ dabei, will ich nicht bestreiten.
    doch hier ständig so zu tun, als würde einen die taufe per sé zu einem besseren menschen zu machen, finde ich arg absurd.

  81. Leute,

    es ist gut und wichtig, dass diejenigen, die das Unrecht im Land erkannt haben, hier zueinander finden und sich austauschen!

    ABER NOCH WICHTIGER IST:
    Es müssen noch mehr dazu kommen. Je mehr wir sind, desto mehr können wir bewirken!

    Setzt darum alles daran, PI zu verbreiten!

  82. @100 Jutta

    das Zitat Atatürks ist sehr interessant. Es ist nicht nur interessant, es fast zu schön, um wahr zu sein!

    Hast du zufällig eine Quelle für dieses Zitat?

  83. #103 Mir

    wie immer in äußerst prekären situationen (wie die deutschlands) liegen „inzwischen“ und „noch“ meist SEHR nah beieinander.

  84. # 98

    „Intelligent Design (wo es ganz schon viele Wissenschaftler gibt, die nicht an die Bibel glauben)“

    Nope – Wissenschaftler, die ID für theoretisch Hltbar unter unserem momentanen wissenstand halten, sind keine Wissenschaftler mehr (weil zu Wissenschaft das Einhalten bestimmter Standarts gehört wie: eine möglichst einfache auf bekannte , nachprüfbare Phänomene zurückführbare Erklärung abzugeben als Urasache für ein zu erklärendes Phänomen – Gott oder ein ein Creator/Designer sind das aber nicht).

  85. Danke für diesen aufbauenden Bericht. Wird Zeit, daß die Politik auch langsam umschwenkt, insbesondere die CSU wieder bei ihren Wurzeln bleibt.

    #1 frundsi: irre. ich glaube es einfach nicht. der wind dreht sich. vor einigen jahren wäre so eine verantaltung undenkbar gewesen.

    Es ist ein langanhaltender Fight, der an himmlischen Orten entschieden wird, es beten seit Jahren tausende Christen gegen den Geist des Islam (nicht gegen die Muslime).

    Was die Ablehung aller Religion von einigen Diskussionsteilnehmern angeht kann ich nur sagen: das ist die total falsche Konsequenz. Allah ist nicht Gott. Und warum müssen erneut Christen und Juden unter den Taten des Islam als erstes mit Ablehnung leiden? DAS kann es ja wohl nicht sein.

    Herrn Giordano im übrigen als „Ex-Juden“ zu bezeichnen, kann nur als blanker Hohn aufgefaßt werden, auch im Hinblick auf unsere Geschichte. Das ist unfair und gemein.

    Es ist gut, wenn Muslime in ihrem Selbstverständnis und in ihrer Identität erschüttert werden, auch wenn es nur zwei im Publikum waren. Identitätsfragen ist die Voraussetzung zur Umkehr. Es gibt eine Umkehr für Muslime, wenn die Zurechtweisung des Islam in Klarheit und Liebe geschieht. Die Zwischenfragen des Zuhörers in der Uni an den Muslim sind gut! Sie bringen die Muslime zu einer Entscheidung, was und wer sie eigentlich sein sollen: verkrüppelte Mohammed-Sklaven mit dem Auftrag, notfalls Gewalt anzuwenden und gegen alle Ungläubigen zu sein – oder doch aufrechte Menschen, für Nachstenliebe und Fairness und Vergebungsbereitschaft keine Fremdworte sind – alles Werte aus dem Original, das von Mohammed im Koran pervertiert wurde.

    Die Arbeit von PI und allen anderen ist sehr wichtig, selbst wenn sie Atheisten sind. Mir sind klar denkende Atheisten mit wahrheitsgemäßen Werten lieber als kopftuchtragende Islamleute mit abgedrehtem, koran-opportunistischen Wertvorstellungen, die damit nur aktiv Zerstörung anrichten…

  86. @100 jutta

    schon gut, hab das Zitat auf Wikipedia gefunden. Hier isses in voller Länge (sollte man mal in jeder Diskussion mit einem gläubigen Moslem anführen; vielleicht wachen die dann auf):

    „Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheiches und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Pfaffen in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze
    festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, selbst die kleinsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgelegt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt der Kleider, den Lehrstoff in der Schule, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.“

  87. Da kann irgendetwas nicht funktioniert haben, wenn jener Bärtige tatsächlich Student der Kölner Uni war.

    Denn alle ausländischen Studenten müssen eine anspruchsvolle Sprachprüfung absolvieren und ansonsten einen Kurs Deutsch für Ausländer erfolgreich absolvieren, bevor sie ein Studium an einer deutschen Universität aufnehmen dürfen.

    Ich hoffe, dass diese Bedingung beibehalten wird, da in verschiedenen Fachrichtungen die Wissenschaftssprache Deutsch vernachlässigt und stattdessen auf so ein Wissenschafts-Pidgin übergegangen wird, was sie Englisch nennen.

    Vielleicht war es doch kein Student; woher hatte der Berichterstatter die Information?

  88. „Hat irgendwer das auf Video aufgenommen?“

    @ (#4) Candide (02. Dez 2007 02:52)

    Es wurde mit zwei Video-Kameras aufgezeichnet, ich hoffe die Aufnahmen, incl. der Publikumsfragen werden im Internet zugänglich gemacht.

    Paulchen

  89. Ich war gestern auch auf der Veranstaltung und war sehr positiv überrascht.
    2/3 der Zuhörer lehnen ganz klar die Großmoschee und die schleichende Islamisierung ab. Das war das wichtigste Zeichen. Man merkt auch den wachsenden Unmut der Leute über die Tabusierung des Themas Islam von seiten der Politik.
    Giordano war großartig, Mina Ahadi eine mutige Frau, die klar ihre Ablehnung gegen den Islam äußerte und Wallraff, na ja, bei dem wurde nicht so ganz klar was er eigentlich will oder nicht will. Jedoch kam stellenweise durch, daß er mit dem Treiben des Islam bzw. der DITIB in Köln auch nicht zufrieden ist. Und das ist für so einen Linken schon fast eine Offenbarung.

    Wie gesagt, eine Super Veranstaltung und nächstes Jahr soll eine weitere stattfinden. Sehr empfehlenswert !

  90. also, ich war auf der Veranstaltung gestern, und mußte leider folgendes feststellen:
    1. Ralph Giordano ist Günter Wallraff von Intellekt und Intelligenz her haushoch überlegen. Hochhaushoch.
    (Ich bin mir übrigens sicher, daß Ralph Giordano sich nicht als EX(!)-Jude dargestellt hat. Und vermute auch, daß er sich nicht als Ex-Jude bezeichnen würde. Ahadi dagegen hat sich explizit als Ex-Muslime und Wallraff als Ex-Katholik (interessentarweise aber nicht als Ex-Christ!) vorgestellt.)
    2. Ralph Giordano beschwerte sich darüber, daß er anfänglich in die rechtsextreme Ecke gestellt worden sei! Er als Jude! Er selbst erging sich aber einmal mehr in Diffamierungen hinsichtlich ProKöln, die ER SELBST ungerechtfertigterweise, was ihn aber nicht interessiert, als rechtsextrem bösartig diffamiert. Herr Giordano: Wenn Du nicht willst, was man Dir tu, das füg auch keinem andern zu!!!!
    3. Mina Ahadi hat im Gegensatz zu den intellektuellen Theoretikern eine leidvolle Lebenserfahrung IN DER PRAXIS aus dem Iran und in Deutschland hinter sich. Wie alle Iraner, die ich bisher kennengelernt habe, eine hellwache, interessante, beeindruckende Frau. Das von ihr geforderte Kopftuchverbot (nach kemalistisch-türkischem Vorbild) dient zum SCHUTZ von Frauen und Mädchen. Das wurde aber dem Publikum -und natürlich Wallfraff- gar nicht klar.
    4. Und hier mein Hauptkritikpunkt: Es ist zwar ein Riesenschritt nach vorne, daß es inzwischen möglich ist, Islam, Mohammed und Koran offen, explizit und ausdrücklich zu kritisieren. Das wurde dort auch ausführlich von allen getan. Und das tut verdammt gut!
    ABER: Was für Alternativen haben uns denn ein 84-jähriger Jude (ich bezweifle nach wie vor, daß die Bezeichnung Ex-Jude auf Giordano zutrifft), eine Ex-Muslima und ein Ex-Katholik (jeweils nach eigenen Angaben) anzubieten? Ihre selbstherrliche Selbstdarstellung vielleicht? Ihre Erfolgsstories? Ihr Materialismus? Ihre Gottlosigkeit? Ihre Wertefreiheit? Ihre Wertlosigkeit? Da kommen tatsächlich der Alt-Stalinist Giordano und der Alt-Honecker-Lakaie Wallraff, und erzählen uns stolz auf dem Podium, wie toll Grundgesetz und Demokratie doch seien. Nur: Genau dieses Grundgesetz läßt sich ganz demokratisch -zB in großen Koalitionen- immer nach gusto ändern! Wir werden uns dank genau dieser Demokratie in einen islamischen Staat mit Scharia verwandeln -wie derzeit die Türkei-: ganz demokratisch und ganz nach unserem ach-so-tollen Grundgesetz werden die muslimischen Bevölkerungsanteile die Mehrheit haben -Stichworte: Bevölkerungsaustausch, unwiderrufliches Aussterben und Überaltern der europäischen Ureinwohner.
    Kurz: Ahadi, Wallraff und Giordano mögen ja sich selbst für toll und den Islam -zurecht- für Scheiße halten. Aber was für Perspektiven, was für Werte können ausgerechnet diese Drei „Wertlosen“ denn jungen Menschen als Ersatz für den Islam anbieten? Allen Ernstes nur das „Grundgesetz“????
    MIR -als Christen- ist das ZUWENIG!

  91. Trotz des Beifalls für den Mut der Ex-Muslime und für die messerscharfen Analysen Giordanos muß man kritisieren, daß dies eine rein linke Veranstaltung war. Auch die Ex-Muslime betreiben die einzige in Deutschland halbwegs legitime Islamkritik: Alle Religionen sind doof.

  92. OT: „… ich mag auch Pizza und Paella“

    Hier mal ein Beispiel, wie Leute, wie diese Juso-Drossel argumentieren, wenn sie mal etwas älter sind und bei ihrem Marsch durch die Institutionen Erfolg hatten:

    Steinmeier wirft der CDU vor, in ihren politischen Aussagen die wichtigsten Zukunftskonflikte auszublenden. Das neue Programm, das die CDU in der kommenden Woche in Hannover verabschieden will, lese sich „wie gedruckte Kaufhausmusik – es klingt ganz gut, aber ihm fehlt jede Tiefe“.

    Als „Quatsch“ bezeichnete Steinmeier die CDU-Programmforderung nach einer deutschen Leitkultur im Zusammenleben mit Einwanderern. „Mir schmecken Bratkartoffeln und Weihnachtsgans, aber ich mag auch Pizza und Paella“, sagte der SPD-Politiker. Manche benutzten den Begriff der Leitkultur, um die Angst vor dem Fremden politisch für sich auszuschlachten. Verantwortliche Politik habe dagegen die Aufgabe, sich von solchen Ängsten freizumachen und die Chancen zu erkennen, die kultureller Reichtum biete. „Deutschland ist ein Einwanderungsland. Ich möchte, dass die Zuwanderer sich ans Grundgesetz halten, sie müssen kein Eisbein und Sauerkraut mögen.“

    Daß dem heulenden Wolf und derzeitigen Vize-Kanzler hierzu nicht mehr als Essen einfällt, ist symptomatisch. Was darüber hinausgeht, ist für diesen Feinschmecker schon Faschismus. Andreas Baader hätte sich weniger gewählt („Tod dem Schweinesystem“) ausgedrückt, aber ansonsten ist kaum ein Unterschied („sie müssen kin Eisbein und Sauerkraut mögen“) festzustellen 🙁

    http://www.welt.de/politik/article1419158/Steinmeiers_Frontalangriff_auf_die_CDU.html

  93. @ maure

    „Die Mehrheit der hier lebenden Muslime sind Türken die oft eher National Stolz als Islamistisch sind
    Der Gründer des Türkischen Staates Atatürk gilt als unantastbar.
    Dieser hat das Kalifat und Sultanat abgeschafft, Trennung von Religion und Staat veranlasst usw. Einen Staat nach Westlicher Prägung und einen bis heute bestehenden Bruch zur Arabischen Welt.
    Diese Leute sollen Islamisten sein und für die Einführung eines Islamischen Gottesstaates stehen????“

    – Atatürk hat während des Kampfes gegen die Westmächte bis 1923 in seinen Reden das islamische Element hervorgehoben (welches Kurden und Türken verband, die von der Vernichtung der Armenier gleichermaßen profitiert hatten)
    – Atatürk hat privat nicht viel von Religion gehalten, aber sich in der Öffentlichkeit immer als Moslem präsentiert, weil er wußte, daß er nur so die Türken gewinnen kann
    – Türkischer Nationalstolz wird u.a. durch den Islam definiert – die Türken sind gegen Armenier und Griechen in ihrem Lande auch deshalb, weil diese Chisten sind. Der Kampf gegen (muslimische) Kurden begann erst ab 1923 ff, als die Griechen und Armenier besiegt und vertrieben waren. Man brauchgte halt einen neuen Sündenbock in Ankara, und da die Kurden sich gegen die Turkisierung wehrten, waren sie ein gutes Opfer
    – daß Atatürk Religion und Staat getrennt hat, ist ein Allgemeinplatz, der bei genauerem Hinsehen falsch ist. Er hat die Religion dem Staat untergeordnet, die DITIB ist ja letzten Endes eine staatliche Behörde. Die Türkei ist eben kein laizistischer Staat, sie erhebt nur Anspruch auf diese Bezeichnung, um sich als „modern“ bezeichnen zu können. Kein Christ, Jude etc. würde es in der Türkei in ein höheres Regierungsamt oder auch nur in eine höhere Beamtenstelle schaffen
    – Atatürk hat die Verschleierung abgeschafft (die auch vor seinem Regierungsantritt nicht total war, es gab unverschleierte Türkinnen in Konstantinopel schon um 1900). Wie dauerhaft und tief waren seine Reformen? Bis jetzt dürfen Türkionnen mit Kopftuch nicht an türkische Unis, aber das wird sich auch bald ändern. Und wir Deppen in Westeuropa diskutieren darüber, ob man das Kopftuch nicht auch als Symbol der Emanzipation deuten könnte…

  94. #30 jhunyadi
    korrekte einstellung.
    viel zu viele reden immer vom aufwachen, und bringen damit ihre hoffnung zum ausdruck, die, die ihnen das alles eingebrockt haben, werden nun auf einmal ihre interessen vertreten. eine eigenartige vorstellung.
    anstatt zu überlgen, wie man sich selbst hilft, wartet man auf die hilfe des großen unbekannten.
    petra roth (CDU), OB ude (SPD), OB Schramma (CDU) und all die anderen gehören abgwählt, und nicht zwangsinformiert.
    kleiner einblick: die CDU in Berlin-Charlottenburg ist für die Insann-Moschee, weil sie deren Stimmen haben will. daß der islam gegen integration und unsere freiheitliche ordnung steht, interessiert die einen sch… ! die würden mit dem teufel paktieren, wenn der sie an den steuertöpfen beläßt und sie ihre macht behalten können.
    in hausen, wie in heinersdorf wurde es augenscheinlich, wir leben in eine gelenkten demokratie. nicht in einer freien.
    die blockparteien wissen sehr wohl, was sie angerichtet haben. nach dem verursacherprinzip könnte man sie sogar dafür in regress nehmen. die absurden ausflüchte von gesetzlich garantierter Religionsfreiheit (aber nur unter der bedingung, dass die freiheitliche Grundordnung in berührt wird, deshalb auch die propaganda vom verfassungsschutz und bundesinnenministerium, islam ist Null Problem)
    und der „integrationswirkung“ großer moscheen in unseren städten ist natürlich in wirklichkeit die besetzung von terretorium mit art wehr- und trutzburgen, sog. schneisenhauer in eine gewachsene kultur, die es zu verdrängen, aufzulösen und dann abzuschaffen gilt.
    die politikerkaste weiß das. nichts fürchtet sie so sehr, als offenen, weit über das land schallenden widerstand mit infos darüber.
    denn ihre legitimität fällt und sinkt damit.
    was hier als „demokratie“ verkauft wird, spottet jeder beschreibung.
    kein volk der welt muss sich von seinen eigenen „vertretern“ beschimpfen oder belehren lassen, wenn die mehrheit so entscheidet, wie sie entscheidet.
    nicht nur die mißachtung der anliegen des bürgers wird damit zum ausdruck gebracht, sondern die verachtung seiner person.
    in hausen wurde denen das licht ausgeknipst.
    sie können froh sein, daß sie für ihre verbalen Entgleisungen und Unverschämtheiten auf diese art und weise abgestraft wurden.

    http://www.islamisierung.info

  95. @ 115 migrant

    Wow, ganz meine Meinung! Es war eine rein linke Veranstaltung!

    „Wie der Islam hält sich die Linke für von der Wahrheit geküßt“, schrieb Oriana Fallaci. Das trifft v.a. auf Schmidt-Salomo zu. Der hat sich vor einem halben Jahr extrem negativ zu Udo Ulfkotte geäußert.

    Hier ein PI-Beitrag dazu: http://www.pi-news.net/2007/04/ist-ulfkotte-der-feind/

    Vermutlich verachten viele linken Islamkritiker eine konservative, bürgerliche Gesellschaft genauso wie eine spießige islamische.

  96. PI-VERANSTALTUNGSKALENDER

    Sehr schöner Artikel über die Veranstaltung in Köln.

    Das bringt mich auf einen Gedanken: Es finden immer wieder an vielen Orten solche und ähnliche Veranstaltungen – kommunal, kirchlich, allgemeine Vorträge von Stiftungen und Bildungseinrichtungen – statt, von denen man aber nichts erfährt und von denen man keine Kenntnis hat, selbst dann nicht, wenn man im jeweiligen Einzugsgebiet wohnt. Das ist schade.

    Ein PI-VERANSTALTUNGSKALENDER könnte da Abhilfe schaffen. Es gibt PI-Leser im ganzen Land. PI-Leser könnten auf bevorstehende Veranstaltungen hinweisen, die Redaktion sammelt, prüft und stellt dann relevante Veranstaltungen im Veranstaltungskalender (muss gesondert anklickbar sein) zusammen. Warum nicht auch Veranstaltung der Multikulti-Schwätzer und Pro-Moschee-Spinner? Gerade dort wäre die Präsenz von ein paar Leuten, die informiert sind und relevante Fragen stellen, sehr nützlich.

    Es könnte sogar noch weiter gehen: VOR solchen Veranstaltungen könnte man auf PI z.B. Informationen über dubiose Veranstalter und Podiumsgäste geben und darüber, was die schon früher mal für Sachen gesagt haben. Die PI-Gemeinde weiß das und kann das. Das könnte dann wieder zu interessanten Fragen auf der betreffenden Veranstaltung führen.

    Leute, laßt uns doch das Internet wirklich zur landesweiten Zusammenarbeit nutzen. Was die Krawallos können, das können wir schon lange!

  97. @Veritas
    Ich wollte Dir gerade 10 Quellen schicken inklusive Wikipedia.
    Man muss ja nur Atatürk googeln.

    Fein, jetzt kann ich den 1. Advent feiern.

    Zur Unterstreichung des Zitats von Atatürk diese kleine aber feine geistige Arbeitshilfe für die Auseinandersetzung mit dem Islam (bitte die „Hinführung“ genau lesen, riesige Argumentationshilfe):
    http://buergerbewegungen.de/bedrohtefreiheit.pdf

  98. @ maure

    „Bruch zur arabischen Welt“

    Der entstand bereits 1914, als der Sultan zum Dschihad aurief und kein Schwein ;-)in den arabisch-muslimisch besiedelten Kolonien Frankreichs und Großbritanniens dem Aufruf folgte. Im Gegenteil haben die Araber mit den Engländern gemeinsame Sache gemacht, um sich vom osmanischen Joch zu befreien („Lawrence von Arabien“). Das ist es, was die Türken den Arabern bis heute nicht verzeihen können…

  99. #121 Martin_R

    Es war eine rein linke Veranstaltung!

    Na und? Es ist wichtig, daß auch die Linken endlich mal aufwachen und die islamische Bedrohung erkennen.
    Wir sollten sie bei diesem Erkenntnisprozeß unterstützen.

  100. #115 migrant

    Bin sehr, weitgehend deiner Meinung!

    WIr als Christen habe natürlich eine Alternative anzubieten. Und die kommt aber nicht durch Forderungen an Herrn Giordano oder Wallraff zustande, sondern ausschließlich durch Gebet!

    #121 Martin_R

    Ich bin, wie du, froh, daß es Udo Ulfkotte gibt. Aber Schmidt-Salomo kritisiert sowieso alles, was irgendwie den Gott Israels und Jesus bezeugt. Er ist ein Atheist, der nicht in der Lage ist, Unterschiede in den Religionen zu erkennen.

  101. #101
    Also die Taufe macht niemanden zu einem besseren Menschen.
    Er ist dann aber erlöst von dem Wahn, alles besser und richtiger zu machen als andere, er hat es nicht mehr nötig, Gott, gleich welchemn Namens, einer obskuren Religion oder Menschen oder einer Philosophie zu beweisen, dass man gut ist!
    Man nimmt den stellvertretenden Tod Jesu an und das ist was ganz persönliches.
    Mit Gott versöhnt zu sein ist ebensolches.
    Wenn man das Christentum als Institution per se betrachtet, kann man schon das Kotzen kriegen, hat sie doch das Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht verschleudert, indem sie wieder in Gesetzen und Geboten schwelgt und zuviel intellektuellen Schaum vorm Mund hat.
    Das trifft ebenso für Euch ach so selbstbesimmte Humanisten zu.
    Einfach zum schmunzeln, wie stark und autark Ihr seid…..

  102. #128 Mekkakopp

    Einfach zum schmunzeln, wie stark und autark Ihr seid…..

    entschuldige bitte, dass ich nicht bei problemen, mögen sie auch noch so hart sein, mein heil darin suche, hilfe von einer ominösen entität zu erwarten, deren existenz nichts weiter als reine spekulation ist.

  103. Die Probleme erkennt auch Wallraff inzwischen, besonders nachdem er einen kostbar eingebundenen Koran, überreicht von Alboga, jetzt gelesen hat. „Ein Buch, bei dessen Lektüre einem Angst und Bange werden muss,“ bestätigt er einem Zuhörer im Publikum.

    Ja, Herr Alboga, sie haben wohl nicht damit gerechnet, dass jemand den Schund, den sie verbreiten auch lesen würde. Schwerer Fehler!

    Was passiert mit einem islamophilen Linksextremen, der sich den Koran durchliest?
    Ihm wird Angst und Bange vor den Hasspredigten, die er selbst vorkurzem noch verteidigt hat.

    Vielleicht reicht es bei Wallraff irgendwann noch zu einem echten Islamkritiker. Zur Zeit ist er anscheinend in dem verwirrten Stadium, in dem er die Ausmaße des Islam noch nicht wahrhaben will. Wenn Wallraff als Islamkritiker präsentiert wird, ist das noch nur eine Mogelpackung. Da könnte man auch behaupten die Moschee-Kleinerbau-Fraktion wären Moscheebau-Gegner.

  104. #65 maure: „Haben nicht Personen wie der Herr Giordano Jahrzehnte lang dafür gesorgt das der Deutsche auch schön politisch Korrekt denkt? Nun fordert er von der Gesellschaft genau das ein was Personen wie er Jahrelang verhindert haben.“

    Nun, vor 2 Jahren war ich der Meinung, der Islam ist so eine Art Schwesterreligion des Christentums, Kopftuch/Schleier ein niedliches Accessoire so wie das Dirndl in Bayern und die vielen Migranten hier eine schöne Möglichkeit, fremde Sitten und Gebräuche kennenzulernen.
    Ich bin seitdem schlauer geworden.

    Giordano war mal KPD-Mitglied, und was weiß ich noch alles. Höre ich ihm (zudem in seiner grandiosen Art zu formulieren) zu, sehe ich:
    Giordano ist seitdem schlauer geworden.

    Höre ich dir zu, maure, meine ich:
    Wie wäre es mit schlauer werden?

  105. #94 maure „Die Mehrheit der hier lebenden Muslime sind Türken … Diese Leute sollen Islamisten sein und für die Einführung eines Islamischen Gottesstaates stehen????“

    Der Verleger des Dawkins-Buches „Der Gotteswahn“ muss sich in der ach so säkularen Türkei allein schon für das Verlegen (!) des Buches mit dem Staatsanwalt herumschlagen.
    Der Riesenunterschied zum Islamischen Gottesstaat besteht genau worin, bitte? Dass er nicht gleich gesteinigt wird?

  106. #84 Wilhelm Entenmann: „Sobald Journalisten einmal hautnahe Erfahrungen mit dem Umgang des Islam mit der Pressefreiheit sammeln können, werden diese sehr ärgerlich. Heute Morgen kommentierte ein Redakteurin bei SWR1 ihre Erfahrungen mit dem Auftritt von Pierre Vogel in Tübingen.“

    Hast du da mal eine Quelle / einen Link? Würde ich gerne mal ganz lesen.

  107. #88 Fistor

    Leider wird häufig unkorrekterweise die christliche Religon bzw. ihre Botschaft mit der Institution Kirche gleichgesetzt. Was man vom Islam NICHT behaupten kann, kann man aber vom Christentum sehr wohl behaupten: Macht- und Geldgierige haben es für ihre eigenen Zwecke missbraucht und seine ursprüngliche Aufgabe und Lehre pervertiert. Aber nicht alle haben so gehandelt und unsere Religion hat sehr viel Gutes gebracht (siehe Kommentar 95 von Moderater Taliban: „Die Errungenschaften des heutigen Europa gehen auf das Mittelalter zurück, und dort waren zunächst die Klöster die Träger von Kultur, Forschung und Fortschritt. Fortschritte in der Landwirtschaft, Wissenschaft, Literatur, Philosophie, wo ist das wohl entwickelt worden?“).
    Was die europäische Zivilisation betrifft, behaupte ich ja nicht, dass ausschließlich das Christentum sie geschaffen habe. Griechische Philosophie und römische Kultur haben auch dazu beigetragen. Auch Errungenschaften anderer Kulturen spielen eine Rolle (z.B. die indischen Ziffern). Europa hatte die Voraussetzungen und die ideellen Grundlagen, mit dem Erbe anderer Kulturen etwas anzufangen und es weiterzuentwickeln. Und nochmals: Wissenschaft und christlicher Glaube schließen einander NICHT aus. Glaubst du, dass Galiläos Gegner ausschließlich religiös motiviert waren?

    „…und auch immer dieses “jüdisch-christliche tradition”. ja was denn nun?
    Ich tue gewiss nicht so, als handle es sich um das Gleiche. Auch ist dies keine PC, wie Arminius meint. Diese Schreib- bzw. Ausdrucksweise ist richtig, da das Judentum nicht nur die Wurzel des Christentums ist sondern das Christentum nur aus ihm entstehen konnte. Es war kein Zufall, dass Jesus Jude war.

    „….und was die unterdrückung und diskriminierung der Frau an geht, so steht das orthodoxe judentum dem islam in fast nichts nach….“
    Das Judentum ist nichts Statisches, es entwickelt sich stetig weiter. Es ist – soweit ich dies als Christin behaupten kann – der Weg eines Volkes im Bund mit seinem Gott. Israel hat heute eine moderne Gesellschaftsauffassung, wo von den Frauen nicht Unterwerfung und Gehorsam gefordert wird. Ich glaube auch nicht, dass orthodoxe Juden ihre Frauen als minderwertig betrachten.
    (Oder lediglich als Objekt zur Erfüllung einer Funktion: Acker, so wie Mohammed dachte)

    Was die Weltmacht betrifft, die du fürchtest: Glaubst du, die Amerikaner würden uns bekämpfen? Sie sind unsere Verbündeten und sie können dem Islam wenigstens eher als wir Paroli bieten. Stell‘ dir lieber die Horrorvision vor, in der Osama bin Laden die Weltmacht hat.

  108. @ 125 Arminius

    Selbstverständlich ist es vorteilhaft, wenn Linke aus ihrer Multikulti-Seligkeit aufwachen. Aber Islamkritik nur dann zu dulden, wenn alle Religionen geschmäht werden, ist kontraproduktiv. Und wenn einige Ex-Muslime nun dem allmächtigen Kommunismus anhängen, ist das eher ein Rückschritt.

  109. #131

    …so nach dem Motto: „Kopf ab zum Gebet“?
    Hirn aus und Kopf in den Sand is nich!
    Und das dem Gläubigen zu unterstellen, zeugt von Ihrer mangelnden Weitsichtigkeit.
    Und so ominös ist diese Entität eigentlich nicht.
    Seitdem Jesus von Nazareth gelebt hat, gibt es eigentlich keine Zweifel oder Ominösität mehr, lediglich die, welche von den christlichen Schamanen als Maske vor dem Gesicht getragen werden, um das Glaubensvolk zu beeindrucken oder hinters Licht zu führen.
    Wie der Franke sagt: „Des brauch mer net!“

  110. Was passiert wenn Herr Giordano mit der Welt seinen Frieden macht ? Wer rückt nach ? Welche Hoffnungsträger haben wir heute, für später ? Warum reden immer die vom Islam positiv , die nie den Koran gelesen haben ? Warum müssen wir uns das alles gefallen lassen ?

    In den ARD Nachrichten ist die Eröffnung des „ChristkindelMarkt“ in Nürnberg nur noch eine Eröffnung des „Weihnachtsmarktes“ ! Was ist den da passiert ?

    Herr Giordano bitte werden sie 150 Jahre !

  111. „Ich find’s noch erwähnenswert, dass die Frau, die dem Muslim in der Fragerunde da einiges an den Kopf geworfen hatte, nach eigenen Aussagen eine “Deutsche, türkischer Abstammung” war, was mich umso mehr gefreut hatte.“

    @ (#46) SirPeterUstinov (02. Dez 2007 10:38)

    Sie (die türkische Dame) wirkte sehr erfreut, als sie beim Verlassen der Veranstaltung lobend angesprochen wurde.

    Paulchen

  112. In holperigem Deutsch wirft der Student den Anwesenden vor, von den Muslimen die Aufgabe ihrer Identität zu fordern. Schließlich seien die hier vertretenen Werte der Aufklärung eine Angelegenheit des christlichen Abendlandes, die man nun mit Gewalt der ganzen Welt, insbesondere den Muslimen in kolonialistischer Form aufzwingen wolle.

    Schön wäre es!
    Wenn der Mann wirklich daran glaubt, verstehe ich seine Aufregung.

    In der Realität ist nun leider genau umgekehrt. Die Muslime machen sich überall in der Welt breit und zwingen, wo sie nur können, diesen Islam-Mist den Menschen auf. Und dieser Mann hilft anscheinend aktiv mit.

    War das Publikum genau so sauer auf diesen Mann, wie er selber sauer auf die Veranstallter war?
    Wenn nein, warum nicht?
    Sie hätten allen Grund dazu!
    Nein sie hätten die Pflicht dazu!

    Wir haben die Pflicht unsere Kultur zu verteidigen. Das bekannte Papst-Zitat trifft den Nagel auf den Kopf:
    „Zeige mir, was Mohammed Neues gebracht hat! Dann wirst Du nur Schlechtes und Inhumanes finden“

    Warum sollen wir es zulassen, dass unsere zivilisierte Gesellschaft, zu einer rückständigen und rückwärtsgewandten Kamelfickergemeinschaft verkommt?
    Mit welchem Recht fordern die Linken das von uns?
    Mit welchem Recht?

    Sollen Roth, Beck und Gysi doch nach Saudi Arabien ziehen, wenn sie das so toll finden.

  113. #115 D.N.Reb
    Was meinst du damit?

    #102 Fistor
    Die Frage ist nicht, wer oder was hinter ID steht, sondern welche Argumente vorgebracht werden. Eine rationelle Auseinandersetzung mit dem Issue
    Übrigens wird niemand durch Taufe zum Christen. Christsein ist eine Lebenseinstellung. Auf den Inhalt kommts an.

  114. #139 Martin_R (02. Dez 2007 14:41)
    @ 125 Arminius

    Selbstverständlich ist es vorteilhaft, wenn Linke aus ihrer Multikulti-Seligkeit aufwachen. Aber Islamkritik nur dann zu dulden, wenn alle Religionen geschmäht werden, ist kontraproduktiv. Und wenn einige Ex-Muslime nun dem allmächtigen Kommunismus anhängen, ist das eher ein Rückschritt.

    Absolut korrekt und mein Beifall!
    Ich bin mir im Übrigen absolut nicht sicher, ob diese post-christliche, atheistische, absolutistische und autoritäre EU-Kultur wirklich besser als der Islam ist. Sicher, NOCH -dank NOCH christlichem Einfluss- ist es in der EU besser als in Scharia-Gebieten. Aber sowas kann sich so dermaßen schnell ändern, siehe hierzu auch aus zuvor christlich geprägten Regionen empor gekommene Atheisten wie Stalin (geschätzte 50 Mio politisch oder willkürlich Ermordete), Hitler (geschätzte 9 Mio. politisch, ethnisch oder religionsfeindlich Ermordete) usw.
    Wird Barroso unser Stalin?

  115. Ich glaube zwar nicht ernsthaft an irgendeine bewusstseinsbildende Wirkung, aber bevor die drei von Giordano angesprochenen Herzchens vielleicht noch nicht mal davon erfahren, schreibe ich lieber jedem von ihnen einen Brief:

    Sehr geehrte Frau Künast (… Frau Roth, Herr Ströbele,)

    Sie kennen den deutsch-jüdischen Schriftsteller Ralph Giordano?

    Sicher werden sie ihn kennen, denn wer immer in diesem Land sich ernsthaft mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt hat, wer immer sich glaubhaft und überzeugt gegen Rechts engagiert hat, tat dies nicht als dumpfer Mitläufer, sondern mit Hintergrundwissen – und hat z.B. z.B. Giordanos „Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte“ gelesen oder insbesondere auch „Die zweite Schuld“, in der das Vertuschen und Verharmlosen der Nachkriegszeit thematisiert wurde.

    Dieser verdiente Publizist und Schriftsteller, der schon in Kindertagen in den Folterkellern der Nazis kennenlernen musste, wie das endet, wenn eine Gesellschaft in Schieflage gerät und Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrecht verliert, hat am Wochenende in der Kölner Universität an einer Podiumsdiskussion teilgenommen.
    Wieder ging es darum, dass eine Gesellschaft in eine immer gefährlichere Schieflage gerät, bereits jetzt einer Vielzahl von Bürgern elementare Menschenrechte nicht mehr sicherstellen kann und vieles mehr – und da Herr Giordano Ihren Namen genannt!

    Ich möchte sicherstellen, dass Ihnen dies nicht entgeht. Deswegen möchte ich es Ihnen hier schriftlich mitteilen.

    Folgendes war von Ralph Giordano während dieser Veranstaltung zu vernehmen:

    “Künast, Roth und Ströbele, diese xenophilen, einäugigen Beschwichtigungsdogmatiker, diese Multikulti-Illusionisten, haben uns ein Kuckucksei ins Nest gelegt, und keiner weiß, was da herauskommen wird!”

    Und später, konkretisierend:

    „Es gibt die Mörder, die Radikalen, die das Morden befürworten, aber nicht selber Hand anlegen und die große Masse der Muslime. Gegen diese solle zwar kein Generalverdacht ausgesprochen werden, “aber auch kein Blankoscheck ihres Wohlverhaltens. Das sind soziokulturelle Probleme, die die Xenophilen uns ins Nest gelegt haben!” Wieder nennt er ausdrücklich Künast, Claudia Roth, Ströbele!

    Das heißt:
    Sie, ganz konkret Sie, zusammen mit anderen, fügen diesem Land und seiner Gesellschaft immensen Schaden zu!
    Hören Sie mit diesem Wahnsinn auf! Sehen Sie endlich klar!
    Sie schaden diesem Land schlimmer, als alle Rechtsextremen seit Bestehen der Bundesrepublik es je getan haben! Weswegen wir Sie genauso intensiv bekämpfen müssten wie die glatzköpfigen Dumpf-Idioten.

    Nein, genau genommen: noch intensiver!

    Es schrieb Ihnen wütend und fassungslos:
    (…)

  116. zu giordano als „ex-jude“: das war die formulierung, die schmidt-salomon benutzte, als er das die diskussionsrunde als „ökumene der unseligen“ vorstellte. giordano hat dem nicht widersprochen, sondern es bestätigt, indem er sich später als einen „glaubenslosen humanisten“ bezeichnete.

    die junge frau, die recht energisch in der publikumsdiskussion auftrat bezeichnete sich tatsächlich als „Deutschtürkin“. fiel mir erst wieder ein, nachdem leser hier darauf hingewiesen hatten. ich hatte sie als deutsche im kopf gespeichert, weil sie erstklassig deutsch sprach … da haben mir die kleinen vorurteile im kopf einen streich gespielt. werde versuchen, mich zu bessern!

  117. Und so ominös ist diese Entität eigentlich nicht.
    Seitdem Jesus von Nazareth gelebt hat, gibt es eigentlich keine Zweifel oder Ominösität mehr…

    also damit ist für mich klar, dass mit dir, zumindest über religion, keine vernünftige diskussion möglich ist. schade drum.

  118. Die Veranstaltung ist ein lang ersehnter Lichtblick.

    Das darf auf keinen Fall eine Eintagsfliege bleiben. Hier muß langsam, aber sicher eine Lawine ins Rollen kommen, damit überall in unserem Europa auf die Unverschämtheiten dieser „Rechtgeleiteten“ reagiert wird, wie die junge Frau auf das Gesülze des Bartträgers.

    Unsere Stärke ist die Wahrheit. Und die Wahrheit braucht Information und Bildung zu ihrem Sieg.

    PI, weiter so!
    Allen Lesern und Machern einen schönen 1.Advent! 🙂

  119. #145 Oumaat

    Die Frage ist nicht, wer oder was hinter ID steht, sondern welche Argumente vorgebracht werden.

    es werden eben GAR KEINE argumente vorgebracht, das ist ja der witz an ID. alles was die sagen ist: „die welt ist so komplex, die MUSS einfach jemand entworfen haben.“

    das soll ein argument sein? schlaf weiter.

  120. #149

    Fistor, über Religion ist wirklich keine sinnvolle Diskussion möglich, ohne sich dann im Endeffekt total zu zerstreiten.
    Ich habe sowas schon lange sein lassen. Einer glaubt, der andre nicht. 🙂

  121. # 152 Fistor
    Und das ist tatsächlich ihr einziges Argument??? Ich sehe du bist sehr belesen in dem Thema… 😉
    Aber lassen wir das, dies ist nicht der Block, um diese Fragen auszudiskutieren.

  122. #154 Oumaat (02. Dez 2007 15:15)

    Fistor hat nun mal rechtt in dieser Sache: ID ist unwissenschaftlich. Genauso wie der Kleine Grüne Steinfresser. Da kannst du Saltos machen, bis du auf den Kopf fällst.

    Wieder.

  123. #102 Fistor

    intelligent design? ich schmeiss mich weg. musst den begriff nur googeln, um zu wissen, von wem dieser unsägliche mist kommt.

    Völlig nichtssagend, Dein pauschales Evolutionisten-Geseier. Oder kannst Du Deine Meinung zum Intelligent Design auch mal etwas konkreter in eigene Worte kleiden? Dürfte aber wahrscheinlich zuviel verlangt sein von jemandem, desses Intelligenz(?) sich nur aus tumbem Zufall heraus entwickelt hat.

  124. @Oumaat, nonconformicus und Fistor
    Während ich hier mit einem halben Auge Eure Diskussion verfolge, lese ich in der neuen Enzyklika von Benedikt XVI.:

    23. Was die beiden großen Themen ,,Vernunft’’ und ,,Freiheit’’ angeht, so können hier nur eben die Fragen angedeutet werden, die mit ihnen verbunden sind. Ja, Vernunft ist die große Gottesgabe an den Menschen, und der Sieg der Vernunft über die Unvernunft ist auch ein Ziel des christlichen Glaubens. Aber wann herrscht die Vernunft wirklich? Wenn sie sich von Gott gelöst hat? Wenn sie für Gott blind geworden ist? Ist die Vernunft des Könnens und des Machens schon die ganze Vernunft? Wenn der Fortschritt, um Fortschritt zu sein, des moralischen Wachsens der Menschheit bedarf, dann muß die Vernunft des Könnens und des Machens ebenso dringend durch die Öffnung der Vernunft für die rettenden Kräfte des Glaubens, für die Unterscheidung von Gut und Böse ergänzt werden. Nur so wird sie wahrhaft menschliche Vernunft. Sie wird menschlich nur, wenn sie dem Willen den Weg zeigen kann, und das kann sie bloß, wenn sie über sich hinaussieht. Sonst wird die Lage des Menschen im Ungleichgewicht zwischen materiellem Vermögen und Urteilslosigkeit des Herzens zur Bedrohung für ihn und die Schöpfung. So ist beim Thema ,,Freiheit’’ daran zu erinnern, daß menschliche Freiheit immer ein Miteinander von Freiheiten verlangt. Dieses Miteinander aber kann nicht gelingen, wenn es nicht von einem gemeinsamen inneren Maß bestimmt wird, das Grund und Ziel unserer Freiheit ist. Sagen wir es jetzt ganz einfach: Der Mensch braucht Gott, sonst ist er hoffnungslos. Diese eingangs zitierte Aussage des heiligen Paulus (vgl. Eph 2, 12) erweist sich vom Verlauf der Neuzeit her als ganz realistisch und schlichtweg als wahr. Deshalb gilt, daß ein ohne Gott realisiertes ,,Reich Gottes’’ – also ein Reich des Menschen allein – unausweichlich mit dem von Kant beschriebenen ,,verkehrten Ende’’ aller Dinge ausgeht: Wir haben es gesehen und sehen es immer wieder. Aber es gilt auch, daß Gott erst dann wirklich in die menschlichen Dinge eintritt, wenn er nicht nur von uns gedacht wird, sondern wenn er selbst auf uns zugeht und zu uns spricht. Darum braucht die Vernunft den Glauben, um ganz zu sich selbst zu kommen: Vernunft und Glaube brauchen sich gegenseitig, um ihr wahres Wesen und ihre Sendung zu erfüllen.

  125. #156 FreeSpeech
    So, letzter Kommentar von mir zum Thema: Ich möchte nur anmerken, daß Makroevolution fast jeder gängigen Wissenschaftlichen Erkenntnis widerspricht. Es gibt ganz schön viel puren Glauben mit dabei. Ich finde daß ID da realistischer bleibt.

  126. Ein paar Gedanken zum Thema Christentum und Wissenschaft/ Fortschritt/ europäische Werte im Bezug auf von unterschiedlichen Usern weiter oben gemachte Aussagen:

    Ich kann nicht erkennen, dass der christliche Glaube dem Fortschritt im Wege gestanden hätte. Im Gegenteil! Die moderne Wissenschaft ist nicht erst 300 sondern mindesten 500 Jahre alt. Ihre Wurzeln liegen in der Renaissance und im Humanismus begründet. Diese Wurzeln kommen also aus christlichen Denkweisen, die sich freilich im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende entwickelt und verändert haben. Diese Veränderungen mussten sich aber immer am Fundament der Glaubensaussagen der Bibel messen lassen. Dabei brachte die Reformation noch einmal Schwung in die Entwicklung, nach der es auch im außerklerikalen Bereich möglich war, sich mit der biblischen Botschaft auseinanderzusetzen.

    Fortschritt ist nicht zwangsweise etwas Gutes. Fortschritt hat auch viel Elend gebracht. Ich bin der Überzeugung, dass Fortschritt eine ethische Grundlage haben muss, die der christliche Glaube bieten kann, sonst werden die Ergebnisse des Fortschritts schnell menschenverachtend und gefährlich. Ich denke dabei z.B. an die derzeitige Diskussion um die Genforschung, oder die zur Zeit erneut anlaufenden Diskussionen um Euthanasie (Organisation Dignitas), die ich nicht unbedingt gerne den Atheisten allein überlassen würde.

    Die französische Revolution hat viel Elend in die Welt gebracht. Die sozialistischen und kommunistischen Revolutionen im Nachgang haben in der Geschichte mehr Tote gefordert, als das Christentum und der Islam zusammen.

    Die Hexenverbrennungen waren nach heutigen Erkenntnissen in den häufigsten Fällen von weltlichen und nicht von kirchlichen Gerichten veranlasst worden. Heute werden übrigens in Afrika noch immer „Hexen“ verbrannt. Nicht zuletzt durch das Wirken des Ordensmannes Friedrich Spee von Langenfeld sind Hexenverbrennungen bei uns unter kirchlichem Einfluss abgeschaft worden.

    Auch widerspreche ich Meinungen, dass mit der französischen Revolution und der Aufklärung, das christliche Wirken in der Gesellschft automatisch an Kraft verlor. Die Kirchen wurden hauptsächlich duch physische Gewalt ins Abseits gedrängt, angefangen in der französischen Revolution über die totalitären Systeme des 20 Jahrhunderts. Noch im 19. Jahrhundert konnte aus christlichen Kreisen z.B. die moderne Diakonie entstehen (Wichern, von Bodelschwingh usw.)
    Und auch heute: Wieviele Nobelpreisträger (insbesondere Friedensnobelpreisträger) waren/ sind Christen?

    Ich denke, man sollte es sich nicht so einfach machen das Christentum für alle Probleme in der abendländischen europäischen Gegenwart und Vergangenheit verantwortlich zu machen, und die Ergebnisse der französischen Revolution sowie der Aufklärung in jedem Falle als heilsbringend darzustellen. Die Geschichte sollte sehr viel differenzierter betrachtet werden.
    Sicher sind viele Entwicklungen der zweitausendjährigen Geschichte des Christentums fehlgelaufen, das wird niemand bestreiten, dennoch hat das Christentum immer wieder ein Korrektiv gehabt, dahin zu gelangen, wo es heute steht – die Bibel.

  127. Micha
    Die Türkei bei all ihren Problemen mit einem islamischen Gottesstaat zu vergleichen ist schon ziemlich gewagt. Dazwischen liegen Welten.

  128. #161 maure

    Die Türkei bei all ihren Problemen mit einem islamischen Gottesstaat zu vergleichen ist schon ziemlich gewagt. Dazwischen liegen Welten.

    Kommt schon noch. Recep Tayyip Erdogan und Abdullah Gül können schließlich auch nicht hexen.

  129. #56 Takekaze

    TAUSEND DANK für diese aufschlussreiche Schilderung.Ich kann dem nichts hinzufügen.Vielen Dank !jd

  130. #161 maure
    Dazwischen liegen (noch) Welten.

    Wo bleibt denn das Video dieser Veranstaltung?

    Kleine Anregung an PI:

    Warum nicht ein einfach strukturierter Kommentarbereich wie z.B. bei heise.de ?
    Übersichtlich, intuitiv und direktes entgegnen auf Kommentare ist auch möglich.

  131. Das Vordringen des Islam in Europa mit Hilfe eines -wieder erstarkenden- Christentum verhindern zu wollen, ist wie den Teufel mit dem Beelzebub austreiben zu wollen.

    Den religiös verbrämten Fanatismus muss man mit Aufklärung und Verteidigung der Menschenrechte bekämpfen !

    Eben dafür steht auch die Giordano-Bruno-Stiftung.

    Der Monotheismus an sich ist der Hort der Intoleranz.

  132. Hier ein paar Werbeslogans für Frau Roth !

    „Haue Haue Peitschenhieb -ja- den Frieden hab ich lieb !“

    „Sonne-Mond und Sterne, grünes Börek hab ich gerne !“

    „Ich mach 20Jahre Politik, nur nicht für dich du deutscher…“rechtes“ Stück !“

  133. #164 vollmuffel

    das Wiedererstarken des Christentums (ich nenne es lieber des christlichen Glaubens) wird eine Gegenreaktion auf zunehmende Islamisierung sein. Der christliche Glaube ist schon immer unter Druck gewachsen. Ohne Druck von außen ist es eher zurückgegangen. Deine Gedanken sind zu mechanistisch. Sie suggerieren, dass der christliche Glaube ein Werkzeug sein könnte, um eine bestimmte Leistung zu erbringen, aber das ist er nicht. Er ist eine Lebensalternative, die Du nicht annnehmen musst, aber auch nicht für andere ablehnen kannst.

  134. „Eroberung, Kolonisation im Namen des christlichen Gottes. Sklaverei im Namen des christlichen Gottes (der Import afrikanischer Sklaven nach Amerika war ja sogar eine Idee der christlichen Kirchen)“

    @ (#56) Takekaze (02. Dez 2007 10:55)

    Verwechsle bitte nicht den Machtmißbrauch mit dem tatsächlichen Auftrag Jesu Christi an die Seinen, die Ihm im Glauben nachfolgen.

    Weder die Kreuzzüge (auch wenn erst ca. 400 Jahre nach den muslimischen Eroberungen), noch die Machtkämpfe der „Christen“ bis in unsere Tage, unterliegen dem Willen Gottes, sondern „Gott will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1. Timotheus 2, Verse 3-6).

    An keiner Stelle hat Jesus angeordnet die Welt mit Zwang zu christianisieren oder gegen die Heiden und ihre Religionen zu kämpfen, auch nicht die Juden zu verfolgen, oder sie zu zwingen Christen zu werden, sondern die Wahrheit bis an der Welt Enden (Apostelgeschichte 13, Verse 46-47/ Römer 10, Verse 17-18/ Matthäus 24, Vers 14 usw.) zu tragen, daß die Menschen freiwillig zur Erkenntnis gelangen. Wo es trotzdem geschah, war dies ein von der Bibel nicht gerechtfertigtes Machtstreben.

    An keiner Stelle der Bibel finden wir, daß Gott seine Menschenkinder mit Gewalt in Sein Reich zwingt. Gott wartet ab, ob Menschen die in Seinem Wort angebotene und ausgestreckte Hand ergreifen. Jahwe respektiert die Freiheit, die Er seinem Gegenüber gegeben hat, Jahwe vergewaltigt niemanden.

    Jahwe gab Seiner Gemeinde auch keine Verheißung in Bezug auf ein Land oder Stadt, wie an Israel. Die Gemeinde ersetzt auch nicht Israel, beide haben ihren Platz im Heilsplan Gottes, auch wenn ihre Aufgaben grundverschieden sind.
    Die christliche Ur-Gemeinde hat nicht mit dem Schwert für ihren Glauben gekämpft (Paulus sprach: „Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut“ Epheser 6, Verse 11-17).

    Jeder Christ, der seine Bibel kennt, der weiß genau, daß die Bekehrung eines Menschen nicht durch das Schwert erfolgen kann, sondern daß sie das Werk des Heiligen Geistes ist.
    Also, es läßt sich nie und nimmer auf das Evangelium zurückführen, noch weniger auf Jahwe unmittelbar, wenn zu irgendeinem Zeitpunkt die Kirche, nicht die Gemeinde Jesu Christi, in dieser Welt „im Namen Gottes“ Macht und Gewalt ausgeübt hat, dann war dies ein Machtmißbrauch.

    Paulchen

  135. #83 Arminius

    … benutzen im Vatikan doch tatsächlich noch die bewährte deutsche Rechtschreibung!
    Tja, der Heilige Stuhl läßt sich eben nicht von ein paar 68ern vorschreiben, wie er zu schreiben hat.

    Das ist zwar nur ein ganz unwichtiges Randthema, aber ich will das so nicht stehen lassen. Mit 68ern hat die Reform jedenfalls nichts zu tun! Ich bin kein 68er, finde die Rechtschreibreform überaus sinnvoll. Oder können Sie erklären, warum man die völlig verschiedenen s-Laute in Maß und Fass gleich geschrieben hat?

  136. #164 Vollmuffel

    Macht nur so weiter! Die nicht auszumerzende Dämonisierung aller monotheistischen Religionen ist das schöne Totschlagargument zugunsten der Linken und der Islamverteitiger („Seid ja still, ihr seid ja nicht besser!“), Totschlagargumente, die man ihnen noch auf dem Servirtablett präsentiert.
    Glaubt nicht euch als Atheisten aus der Affäre ziehen zu können. Atheisten werden von Christen respektiert, nach islamischem Recht hingegen habt ihr nicht einmal eine Daseinsberechtigung. Ich verstehe, wenn sich Atheisten nicht für Religionen interessieren, aber es ist vor allem für euch lebensnotwending, die extremen Unterschiede zwischen Judentum/Christentum und dem Islam zu kennen und zu verstehen! Was ihr glaubt oder nicht glaubt steht dabei nicht zur Debatte.

    Ich kann von dieser Selbstzerfleischung des Westens nur eindringlich warnen!!!! Sie macht uns zur leichten Beute.

  137. @ #169 KDL (02. Dez 2007 16:24)

    Kommentare zur Rechtschreibreform sollten Sie Fachleuten überlassen. Mir ist kein Fachmann bekannt, welcher die „Reform“ verteidigt.

    Daß Ihnen eine neue Regel einfacher erscheint, bedeutet wenig bis nichts.

  138. „Und um ganz ehrlich zu sein, ich empfinde fundamentalistische Christen als genauso gefährlich. Nur weil sie, zur Zeit, keine Massenmorde begehen, heisst das nicht, dass sie es niemals tun werden. Und ich sage nur: Hexenverfolgung. Kein Ruhmesblatt des Christentums.“

    @ (#56) Takekaze (02. Dez 2007 10:55)

    Hatten die „Christen“ den Aufrag Jesu Christi dazu (bitte zeigen!), oder war es Machtmißbrauch?
    Oder meinst Du z.B. diese fundamentalen Worte Jesu Christi aus Lukas 6, Vers 27 usw.:

    “Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen. Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht. Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, von dem fordere es nicht zurück. Und wie ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch! Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben ihre Freunde. Und wenn ihr euren Wohltätern wohltut, welchen Dank habt ihr davon? Denn die Sünder tun dasselbe auch. Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr etwas zu bekommen hofft, welchen Dank habt ihr davon? Auch die Sünder leihen den Sündern, damit sie das Gleiche bekommen. Vielmehr liebt eure Feinde; tut Gutes und leiht, wo ihr nichts dafür zu bekommen hofft. So wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.
    Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn beben mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch wieder messen.”

    Paulchen

  139. Vor der Publikumsdiskussion gibt es dann noch eine erfreuliche Ankündigung: 2008 wird man eine internationale islamkritische Konferenz in Köln organisieren. Es wird also nicht bei der heutigen Veranstaltung bleiben.

    steter tropfen höhlt den stein. irgendwann wird kippt auch die stimmung bei den politikern. wenn ihnen genug wähler weglaufen, kommen sie um eine kurskorrektur nicht mehr herum.

  140. # 169 KDL
    Es sind keine „s-Laute“, es geht um den vorgestellten Vokal. „Fass“ wird wegen eines kurz gesprochenen a mit ss geschrieben. „Maß“ hat ein lang gesprochenes a und erhält deshalb das ß. Die Schweiz verzichtet in jedem Fall auf das ß; dort gibts nur s oder ss.

  141. #171 pschmidt
    Was für ein Unsinn, die Reform wurde von Germanisten, also Fachleuten gemacht und nicht von Leuten von der Straße. Ich bin verwundert, wie fanatisch noch einige bei diesem, völlig nebensächlichen Thema reagieren. Und außerdem, was soll das? Das Thema ist längst durch.

    #174 zylix
    Das stimmt so auch nicht. Wenn es nur darum ginge, einen Vokal zu dehnen, dann wäre das „ß“ in der Tat überflüssig, denn das kann man auch durch Verdoppeln von Vokalen oder durch Einfügen eines „h“ regeln. Nee, es sind definitiv verschieden s-Laute.

    Dass die Schweiz das „ß“ quasi abgeschafft hat wusste ich nicht (man lernt ja nie aus). Aber wie wird dann in der Aussprache zwischen „Straße“ und „Trasse“ unterschieden?

    Aber wie gesagt, dieses Thema gehört hier gar nicht her. ich bereue schon, dass ich oben was dazu geschrieben habe.

  142. „Nun, da haben wir schon das Problem. Glauben heißt nicht “wissen”. Ich kann auch glauben das Gott mein Gummibaum ist, oder das Gott eine Frau ist, oder das Gott ein Pinguin ist der 2036 zur Erde kommen wird um die Herrschaft der Pinguine zu beginnen, usw, wer kann mir das Gegenteil beweisen? Niemand. Absolut niemand. Irgendein Buch, geschrieben vor ein paar tausend Jahren, ist KEIN Beweis dafür, dass irgendeine Religion recht hat. Es ist nur ein Buch, gefüllt mit nicht beweisbaren Geschichten.“

    @ (#56) Takekaze (02. Dez 2007 10:55)

    Der Glaube ist nicht ein Unsicherheitsfaktor, sondern eine feste Zuversicht und ein Nichtzweifeln (Hebräer 11, Vers 1):

    „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

    Wer kann beweisen, daß es Gott nicht gibt? Somit steht Glaube gegen (Un-) Glaube.

    Gottes Existenz, bzw. Seine Nicht-Existenz beweisen ist in direktem Sinne kaum möglich. Doch, wenn Dir eine zunächst anonyme Person mehrere Liebesbezeugungen in Schrift und Tat zukommen läßt, dann wirst Du kaum leugnen können, daß es diese Person gab, bzw. gibt. Genauso ist es in der Beziehung zwischen dem biblischen Gott und den Juden (Seinen Zeugen), oder dem Liebesbeweis Gottes durch Seinen Sohn Jesus Christus (Johannes 3, Vers 16) für uns Menschen:

    “ Johannes 3,16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.”

    Satan setzt viel Mühe daran Israel zu vernichten, das der biblische Gott als Seinen Zeugen benutzt, und weiter benutzen will (Jesaja 43, Verse 10 und 12; Jesaja 44, Vers 8).

    “ Jesaja 43,10 Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, daß ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein.
    Jesaja 43,12 Ich habe verkündigt und gerettet und hören lassen, und kein fremder [Gott] war unter euch. Und ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und ich bin Gott.”

    “ Jesaja 44,8 Erschreckt nicht und zittert nicht! Habe ich es dich nicht schon längst hören lassen und [es dir] verkündet? Und ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Gott außer mir? Es gibt keinen Fels, ich kenne keinen.”

    Eine weitere Möglichkeit, wie wir die biblischen Informationen auf die Wahrheit und Ihre Seriosität überprüfen können, ist die Überprüfung der biblischen Prophetien.
    Es hat sich bisher eine Methode besonders bewährt, traf die Prophetie ein, war es die Wahrheit. Alles was nicht stimmte, war und ist Lüge.
    Zwischen Prophetie und Erfüllung lagen einige hunderte von Jahren bzw. einige tausende von Jahren.

    Wir in der heutigen Zeit haben die Gnade, diese Prophetien (Vorhersagen zur Erbauung und Ermahnung der Menschen) auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.
    Nicht nur der Historiker Flavius Josephus, der nur vier Jahre nach der Kreuzigung Jesu in Jerusalem geboren wurde, zählt zu den außerchristlichen Quellen über Jesus von Nazareth.

    http://www.karl-leisner-jugend.de/Flavius_Josephus.htm

    Es gibt eine lange Liste von Prophetien die sich in Jesus Christus erfüllen. Es haben sich noch nicht alle Prophetien in Jesus Christus erfüllt, denn Er wird wiederkommen, genauso wie Israel (nach ca. 1900 Jahren) auf die Weltbühne der Nationen wiederkam.
    Israel ist wie der Beweis des biblischen Gottes.

    Wie bereits erwähnt, erfüllten sich auch die Prophetien auf Israel, und der Rest wird sich auch erfüllen.
    Entscheidend ist die Überprüfung der Prophetien, die vor hunderten bzw. tausenden von Jahren gemacht wurden. Es betrifft die Trefferquotte der Prophetien.
    Wie uns bekannt ist, ist es gar nicht so einfach 6 Richtige im Lotto zu produzieren. Die mathematische Berechnung dieser Trefferquotte wird als “Wahrscheinlichkeitsberechnung” bezeichnet.

    Die erfüllten Prophetien, bezeugen rückblickend eine kaum unvorstellbare Trefferquotte, deutlich mehr als 6 Richtige im Lotto. Es muß also eine sehr hohe Zahl von Zufällen eintreten damit alle Prophetien in Erfüllung gehen.
    Solche Vorhersagen können nicht von Menschen inspiriert worden sein.

    Paulchen

  143. „@Paulchen
    Ich wünsche Dir einen schönen ersten Adventsonntag.“

    Das lese ich gern Jutta (#176 (02. Dez 2007 17:12)). Auch ich wünsche es Dir.

    Paulchen

  144. #Paulchen

    Hast du Theologie studiert? Oder hast du dir das Wissen selbst über die Jahre angeeignet?

  145. #171 MM

    Mir sind evangelikale Christen im Bible Belt der USA fast genau so suspekt wie orthodoxe Juden an der Klagemauer und muslimische Fanatisten in Saudi-Arabien.

    Der grosse Konflikt, der uns oder unsere Nachkommen erwartet, heisst nicht Christentum contra Islam, sondern Moderne gegen Mittelalter, Menschenrechte gegen Scharia oder auch Vernunft gegen Doktrin.

    Wie die Moslems mich als Atheisten beurteilen, das weiss ich wohl, allein sollten diese nicht davon ausgehen, dass Atheisten nicht ihre Menschenrechte zu verteidigen bereit sind.

    Dieser Thread handelt von einer Veranstaltung der Giordano-Bruno-Stiftung.
    Atheismus pur, würde ich sagen ;)))

  146. Wow, das finde ich toll..da komme ich her um meine Dosis negative Nachrichten abzuholen, aber denkste!, alle Jubeln, die Schlacht ist geschlagen, geballte Gewinnerfäuste verpassen der leeren Luft ihre Siegerhaken, und man ist in allgemeiner Festtagsstimmung, speziell wo mit 400 Besuchern der große Anteil der Republik vertreten war und nun damit zu rechnen ist daß man nun in Zukunft wieder Augenzwinkernt auf den Straßen Wildfremde verstehend grüßen wird. Echt toll!! 😀

  147. Korrektur (#179) Paulchen (02. Dez 2007 17:39)
    In einem der letzten Sätze muß es heißen:

    „Die erfüllten Prophetien, bezeugen rückblickend eine kaum vorstellbare Trefferquote, deutlich mehr als 6 Richtige im Lotto.“

    Paulchen

  148. #182 Vollmuffel
    „Der grosse Konflikt, der uns oder unsere Nachkommen erwartet, heisst nicht Christentum contra Islam, sondern Moderne gegen Mittelalter, Menschenrechte gegen Scharia oder auch Vernunft gegen Doktrin.“

    „Moderne gegen Mittelalter“:
    Das Mittelalter war eine Epoche des Westens – und zwar nur des Westens -, die gemessen an den Vorstellungen der Moderne, unseren Vorstellungen, eine düstere grauenvolle war. Ein differenzierteres Bild vom Mittelalter sähe trotz aller berechtigter Ablehnung doch etwas anders aus, nebenbei bemerkt. Aber die wesentliche Frage lautet: Warum sollte es einen Konflikt zwischen unserer Moderne und einer unser längst überwundenen geschichtlichen Epochen geben?

    Der Islam befindet sich nicht in einer (äquivalenten) Art „Mittelalter“. Der Islam ist einfach Islam. Er ist unabänderlich, er hält keiner „Aufklärung“ stand, er darf nicht einmal hinterfragt werden, denn Islam heißt Unterwerfung und zwar bedingungslose Unterwerfung. Der Koran – Allahs Zitatensammlung – steht für eine menschliche kritische Deformation nicht offen. (Eine REformation wäre ja nur Rückbesinnung auf seine Aussagen/Befehle und würde somit nichts ändern.)

    „Menschenrechte gegen Scharia“:
    Menschenrechte sind eine westliche aber keine islamische Errungenschaft. Sie spielen im islamischen Denken – wo der Mensch nicht im Zentrum des Denkens steht und wo die Idee von seiner Gottesebenbildlichkeit gänzlich fehlt – keine Rolle.
    Es liegen Welten zwischen westlichen und islamischen Vorstellungen! Unser Problem ist, dass wir mit unseren Vorstellungen den Islam und seine Anhänger betrachten und dabei falsche Schlüsse ziehen. Er ist mit unser Art des Denkens so nicht erklärbar. Unsere Art des Denkens, in dem der Mensch im Zentrum steht, ist uns derart in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir das islamische Denken nach unseren Vorstellungen zu erklären versuchen. Dies ist aber widersinnig, da es dem islamischen Wesen völlig fremd ist.

  149. Immerhin kann man Künast, Roth, Ströbele usw. zur erfolgreichen Grundsteinlegung zur Tötung von 50, oder 100, oder auch 200 Millionen Menschen in Europa gratulieren.

    Der Bürgerkrieg wird kommen, Amen!

    Auf alle Fälle werden sie Hiltler aus Kleinkleckersdorf und als Sandkastenspieler in den Schatten stellen.

  150. @ #177 KDL (02. Dez 2007 17:19)

    Sie müssen sich hier nicht zur Rechtschreibung äußern. Es verlangt auch keiner von Ihnen, die regeltechnischen Besonderheiten von Boden-Luft-Raketen zu erklären.

    die Reform wurde von Germanisten, also Fachleuten gemacht

    Ihren Respekt vor „Germanisten“ teile ich nicht. Vermutlich glauben Sie, daß Kompetenz proportional zur Hierarchiestufe ist. Und daß der Germanistenolymp Kultusministerkonferenz heißt. Vermutlich sind Sie sehr jung.

  151. #171 Maria Magdalena (02. Dez 2007 16:32)
    #164 Vollmuffel

    Macht nur so weiter! Die nicht auszumerzende Dämonisierung aller monotheistischen Religionen ist das schöne Totschlagargument zugunsten der Linken und der Islamverteitiger (”Seid ja still, ihr seid ja nicht besser!”), Totschlagargumente, die man ihnen noch auf dem Servirtablett präsentiert.
    Glaubt nicht euch als Atheisten aus der Affäre ziehen zu können. …
    Ich kann von dieser Selbstzerfleischung des Westens nur eindringlich warnen!!!! Sie macht uns zur leichten Beute.

    Ich finde, die/der hier unter dem Pseudonym „Maria Magdalena“ Schreibende hat einen Preis verdient! Maria Magdalena, Du sprichst mit absolut aus der Seele!
    Was wir von den Muslimen lernen können, ist der feste Glaube: Wenn wir nur halb so, wie die Moslems ihrem teuflischen Allah glauben, unserem liebenden Gott glaubten, hätte der Islam bei unseren Jugendlichen und Kindern -und somit in unserer Zukunft- keine Chance!

  152. #186 Maria Magdalena
    Glückwunsch zu der gelungenen Anayse des Islams! Ich komme zwar aus einer völlig entgegensätzliche Blickrichtung – ich bin Agnostiker – aber besser könnte ich es nicht ausdrücken.

  153. #188 pschmidt
    ich bin keineswegs „sehr jung“, sondern Anfang 50. Und bei der Gelegenheit: ich bin auch kein Germanist oder so, sondern Naturwissenschaftler.

    Ein paar letzte Worte zu dem Thema: jede Sprache ist im Wandeln. Und das gilt für alles was uns auf der Erde begegnet: was sich nicht weiterentwickelt ist (so gut wie) tot. Aber Sie können gerne „dass“ mit „ß“ schreiben oder meinetwegen auch „Thal“ statt Tal so wie vor 100 Jahren oder Sie gehen gleich zu Walter von der Vogelweide zurück „Niemand kan mit gerten kindes zuht beherten den man z’eren bringen mac, dem ist ein wort als ein slac“. Merkwürdig, früher gab es auch keine Germanisten.

    So und jetzt sag ich nichts mehr zu diesem Thema, das hier wirklich nicht reingehört.

  154. Multikulti lebt, so sagt es jedenfalls die ZuchtmeisterIn der Dressureliet Claudia Fatima Roth:

    Hier Teile ihrer Rede letzte Woche in Nürnberg, der Stadt in der ihr vielleicht eines Tages der Prozess wegen Landesverrats gemacht werden wird, denn anders als Hans-Mohammed Ströbele wird sie mit ihren 51 Jahren den Bürgerkrieg um 2015 wohl noch erleben:

    http://www.claudia-roth.de/29049.0.html?&no_cache=1&expand=64165&displayNon=1&cHash=ddc31f0006

    * Wir brauchen endlich eine Kultur der Anerkennung, die alle Menschen hereinholt in die Gesellschaft und ihnen Heimat gibt.
    * Uns lässt eine gnadenlose Flüchtlingspolitik nicht kalt, die Tausende von Toten an den Mauern der Festung Europa ignoriert.
    * Es reicht mit den unsäglich dummen Sprüchen vom „Ende der Multikulturalität“ – in einem Land mit 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund.
    * Und mich macht es unheimlich wütend, wenn der Verfassungsbruch wie beim Ehegattennachzug zum Regelfall wird, und der Schutz der Ehe bei Türken und der Ehe mit Türken jetzt Deutschkenntnisse voraussetzt – nicht aber bei Amerikanern oder Japanern. Das ist nicht Integration, sondern rassistische Hierarchisierung, die unserer Demokratie massiven Schaden zufügt.

  155. #186 Maria Magdalena:

    „Menschenrechte sind eine westliche aber keine islamische Errungenschaft. Sie spielen im islamischen Denken – wo der Mensch nicht im Zentrum des Denkens steht und wo die Idee von seiner Gottesebenbildlichkeit gänzlich fehlt – keine Rolle.
    Es liegen Welten zwischen westlichen und islamischen Vorstellungen! Unser Problem ist, dass wir mit unseren Vorstellungen den Islam und seine Anhänger betrachten und dabei falsche Schlüsse ziehen. Er ist mit unser Art des Denkens so nicht erklärbar. Unsere Art des Denkens, in dem der Mensch im Zentrum steht, ist uns derart in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir das islamische Denken nach unseren Vorstellungen zu erklären versuchen. Dies ist aber widersinnig, da es dem islamischen Wesen völlig fremd ist.“

    Schön gesagt – und genau treffend meiner Meinung nach. Ich bin Agnostiker und materialistisch eingestellt – aber ihre Analyse trifft meiner Meinung nach des Pudels Kern ziemlich genau.
    Hochachtungsvoll

    Zagreus

  156. Ein anderer Zuchtmeister der Dressurelite ortet die wirklichen Gefahren für unser Land eher hier:

    http://www.abgeordnetenwatch.de/volker_beck-650-5916.html

    emismus wird immer mehr zu einer Herausforderung für unsere Demokratie. Rechtsextreme Parteien sitzen in kommunalen Vertretungen und Landtagen. Politisch motivierte rechte Gewalt ist in den letzten Jahren besorgniserregend angestiegen. Die Überfälle von Mügeln, Halberstadt und in Guntersblum/Rheinland-Pfalz sind nur die letzte sichtbarste Spitze dieser allgemeinen Statistik. Regionen drohen zu Angstzonen zu werden – zu Gebieten, in denen MigrantInnen, Flüchtlinge, VertreterInnen von Minderheiten, politisch Andersdenkende um ihre Sicherheit fürchten müssen. Die gar nicht so missverständlichen Äußerungen des Bürgermeisters von Mügeln zeigen, dass rechtsextremes Gedankengut längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Es existiert ein Nährboden antidemokratischer, rassistischer, antisemitischer und homophober Einstellungen in großen Teilen der Bevölkerung. Gleichzeitig hat der Rechtsradikalismus sein Gesicht verändert und ist damit noch gefährlicher geworden. Neben Springerstiefeln und Glatzen sind rechtsextreme Demagogen angetreten, die sich auf kommunaler Ebene, z.B. in Bürgerinitiativen, engagieren. Die Ziele der Neonazis sind dabei aber unverändert geblieben. Das demokratische, plurale, freiheitliche System soll abgeschafft und durch eine diktatorische, autoritäre Ordnung abgelöst werden.

  157. @ #191 KDL (02. Dez 2007 19:46)

    Die Rechtschreibreform paßt bestens hierher. Sie zeigt anschaulich, daß der Staat
    problemlos absurdeste Regelungen durchsetzen kann. Einschließlich der von Ihnen nachgebeteten, lächerlichen Apologetik. Ohne jegliche Zwangsmaßnahmen. Abgesehen vom leichten Druck auf die Redaktionen der Tageszeitungen.

    Nur wenige wehren sich. Die Mehrheit hat schlicht keine Muße, sich neben der Arbeit damit zu befassen.

    Gleiches gilt für die islamische Reform. Hier jedoch mit Zwangsmaßnahmen.

  158. „#Paulchen
    Hast du Theologie studiert? Oder hast du dir das Wissen selbst über die Jahre angeeignet?“

    @ #181 Maria Magdalena (02. Dez 2007 17:59)

    Theologie habe ich nicht studiert, aber ich war am letzten Samstag schon mal in einer Uni (zum Vortrag). Theologie studieren, was bleibt da noch von der Bibel und Jesus Christus übrig?

    Ich bin in einer Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde. Der Glaube an Jesus Christus, meinen Erlöser ist mir eine Herzenssache. Ich versuche regelmäßig die Bibel (AT+NT) zu lesen. Seit 2004 bin ich in anderen Foren gewesen, in denen der Glaube an Jesus Christus eher wie ein „rotes Tuch“ war.
    Dort bin ich mit manchen Unterstellungen über den biblischen Gott in die Enge getrieben worden, da mußte ich mich mit dem biblischen Gott, der Bibel und den Randthemen (Schöpfung oder Evolution usw.) bewußter und ausführlicher beschäftigen.

    Paulchen

  159. Liebe Hobbytheologen, Ihr habt den Thread hier mit Eurer off-topic-Diskussion aufs Doppelte aufgebläht.

    Von mir aus kann jeder glauben, was er will.
    Blos ich will nicht im Mittelalter leben.
    Weder in einem islamischen, noch christlichen oder sonstwie geartetem.

    Und was sollen wir von den Muselmanen lernen?
    Was???

    Gute N8!

  160. Hallo leute,

    hier das Neueste von Kurti Becki in SAchen Türkei (angesichts solcher Worte würde es mich stark wundern, wenn diese Partei überhaupt noch auf 20% bei den nächsten Wahlen käme):

    „SPD-Parteichef Kurt Beck bekräftigte dagegen, die SPD bleibe bei ihrer Unterstützung für einen EU-Beitritt. „Die Türkei hat in den letzten Jahren auf ihrem Weg Richtung Europäische Union bereits ein wichtiges Stück der Strecke zurückgelegt“, schrieb er in einem Gastkommentar für die türkische Zeitung „Hürriyet“.

    http://www.n-tv.de/887179.html

  161. # 202

    Hab gerade wo die Überschrift gelesen:

    Die SPD sucht sich ein NEUES VOLK

    So in etwa.

    Na ja, in der Türkei könnten sie fündig werden.

  162. #157 Garfield (02. Dez 2007 15:28)

    Völlig nichtssagend, Dein pauschales Evolutionisten-Geseier. Oder kannst Du Deine Meinung zum Intelligent Design auch mal etwas konkreter in eigene Worte kleiden? Dürfte aber wahrscheinlich zuviel verlangt sein von jemandem, desses Intelligenz(?) sich nur aus tumbem Zufall heraus entwickelt hat.

    naja,wenn man keine argumente hat,wird man halt ausfallend. und die tatsache, dass ich nicht beginne, hier sinnlos „beweise“ zu erbringen, dürfte jedem HALBWEGS vernünftigen menschen einleuchten. evolution wird durch fakten gestützt, ID durch pure behauptungen. damit erledigt sich jede diskussion. jedes weitere wort in diese richtung ist vergebene liebesmüh´. nur weil in den USA ein paar politiker zu dumm (oder zu geil auf stimmen waren), hat man mit diesen deppen (sorry, mehr kann ich dazu nicht sagen) überhaupt begonnen zu diskutieren, anstatt diesen müll direkt aus der wissenschaftlichen debatte auszuschließen. denn christliche prediger sind für mich nunmal keine wissenschaftler, und werden es nie sein! ob islam oder christlicher fundamentalismus, die welt driftet immer mehr in richtung mittelalter zurück, eine erschreckende entwicklung. aberglaube auf dem vormarsch……

  163. „nur weil in den USA ein paar politiker zu dumm (oder zu geil auf stimmen waren), hat man mit diesen deppen (sorry, mehr kann ich dazu nicht sagen) überhaupt begonnen zu diskutieren, anstatt diesen müll direkt aus der wissenschaftlichen debatte auszuschließen. denn christliche prediger sind für mich nunmal keine wissenschaftler, und werden es nie sein! ….
    aberglaube auf dem vormarsch……“

    @ (#205) Fistor (02. Dez 2007 22:31)

    „Gar keinen Glauben zu haben“, ist das überhaupt möglich?
    An irgendetwas glaubt, oder auch nicht, jeder Mensch. Da die Anwesenheit, bzw. die Abwesenheit Gottes sich wissenschaftlich nicht beweisen läßt, ist es folglich nur ein Glaube bzw. ein Nicht – Glaube, gehört also in eine “religiöse Schublade”.

    Der Glaube tritt sogar in vermeintlich „wissenschaftlich“ anmutenden Bereichen (Philosophie, Evolution oder sogar in der Medizin) auf.

    Welcher Bereich ist frei (neutral) von religiösen Eigenschaften. Aber Deine Ausführung bestätigt meine Ansicht über die Neutralität der Wissenschaften, und über die Neutralität der Wissenschaftler.
    Sie sind nicht neutral, nicht die Wissenschaften, denn sie wurden von nicht neutralen Wissenschaftlern (Menschen, die ihre persönliche Realität formulieren) erfunden.

    “Diese Wissenschaften gehen immer notwendigerweise von Voraussetzungen aus, nicht nur jede Fachwissenschaft, sondern auch die Wissenschaft im Allgemeinen, auch das philosophische Denken.
    Voraussetzungen die letztendlich nicht mehr wissenschaftlich sind, die man Glaubensvoraussetzungen nennen könnte,
    sogar nichtrationale Glaubensvoraussetzungen.“

    Das sind Worte von Prof. Dr. Dr. Willem J. Ouweneel.
    Er ist Professor der Wissenschaftslehre, er studierte Biologie, Psychologie und Theologie.

    http://www.schwengeler.ch/wFactum_de/natur/Schoepfung_Evolution/2007_04_27_Lehrer_bezweifeln_Evolution.php

    „…. Doch die Evolutionstheorie ist nicht bewiesen. Schon drei Fragen genügen, um dies aufzudecken: Wie entstand die Energie? Wie entstand das Leben? Wie funktioniert die Höherentwicklung von einer Art zur anderen?
    Auf diese Fragen gibt es schon Antworten, allerdings keine wissenschaftlichen, das heisst keine durch Beobachtung bestätigte oder widerlegte. ….“

    Paulchen

  164. maure soll einen bericht schreiben wieso er die koranerei und die haditherei mit zum hassenswerten verurteilt ……..

    wenn maure das nicht kann moege seine seele die hoelle seiner bosheiten schauen ……

  165. #208 Paulchen (02. Dez 2007 23:16)

    “…. Doch die Evolutionstheorie ist nicht bewiesen. Schon drei Fragen genügen, um dies aufzudecken: Wie entstand die Energie? Wie entstand das Leben? Wie funktioniert die Höherentwicklung von einer Art zur anderen?

    es geht nicht um die frage „wie?“, sondern „warum?“

    daher haben sich ja auch die haie z.B. in 250.000000 jahren kaum verändert, weil die evolution quasi einen „glückstreffer“ hatte, andere arten mussten sich stärker anpassen. auch die regionalen ausprägungen innerhalb der selben art (z.B. kodiak-bären im vergleich zu normalen braunbären) sind durch offensichtliche umweltfaktoren zu erklären.
    aber lassen wir das, das gehört hier echt nicht hin.

  166. Beim nächsten Mal nehme ich auch mehrere hundert KM in Kauf, damit ich sowas miterleben darf und kann.

    Es gibt scheinbar doch ne Möglichkeit, seine Meinung kund tun zu dürfen.

    Nur sind 400 Zuhörer ca. 20 Mio. zu wenig!!!

    Das muss an die Öffentlichkeit, dass muss publiziert werden.

    Macht Euch darüber Gedanken.

    Die 15 – 20 Tausend Besucher hier, die schaffen das nicht. Hier muss was anderes gemacht werden!!!

  167. Schlimmer als die 1.400 Morddrohungen von deutschen Rechtsextremisten, die ihn im Laufe seines Lebens erreicht hätten, sei dieses “Allah! Allah!”, das ihm durch Mark und Bein ginge.

    sagt Giordano.

    Mir geht es genauso, jedes Mal, wenn ich einen Muezzin rufen höre, und wenn es nur von einem Video kommt. Ein schauerlicher Klang dieses Allahu akbar.

  168. Man kann es wohl ruhig nochmal sagen:

    Sehr guter Bericht.

    Ein kleine Dosis Mainstream kann wohl auch guttun und entspannen.;)

  169. Paulchen…… du zitiertest vorhin von Lukas auch dies Folgende und dies in der Meinung als sei dies von Jescha >

    Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben ihre Freunde.

    > Ende dessen was du als Jeschazitat meinst.

    Zuerst ein grundsatzliches Bekennen. Der egozentrische Schmutz des Matthaeusbriefes ist in so vielen Herzen auch von Uebersetzern, das insbesonder im Werk des Lukas viel entstellt worden ist.
    Am authentischsten sind wegen der Einfachheit das was Markus und was Joahnaan geschrieben hatten ……

    Ich glaube, dass dies DEM SINN DES VATERS entspricht und vom Sohn so wiedergegeben worden ist>

    Wenn ihr einzig liebt, die euch lieben, wieviel Liebe verhindert ihr euch ?
    Da auch wer in Suenden wohnt seinen Ehebrecherinnen Liebe geben will.

  170. Zu Steinmeier!

    Ich als Katholik esse sehr gerne katholische Paellas y katholische Pizzas. Muslimische Döner lehne ich hingegen ab.

  171. Paulchen

    deine Argumnentation hackt an ziemlich vielen stellen – und da ich davon ausgehe, dass du genug wahrheitsliebe in dir hast um absichtlich unsinn zu reden, will ich dir die stellen aufweisen und versuchen in kurzform zu erklären was denn ET so leistet und was nicht.

    Zuerst einaml aber zu deinen „Vorannahmen“.
    Es ist richtig zu sagen, dass jeder mensch und auch die Wissenschaft als ein menschliches Produkt auf Vorannahmen basiert.
    Nur ist Vorannahme nicht gleich vorannahme – der ein oder andere Unterschied läßt sich ja doch festmachen. Zum Beispiel den der Einfachheit/Komplexität und den der phänomenalen Rückkoppelung/Messbarkeit.
    Wenn du einen einfachen Satz annimmst, wie z. B. Geschindigkeit ist Strecke durch Zeit – dann kann diese Aussage stimmen oder nicht. Du kannst aber einerseits an bestimmte Phänomene herangehen wie Strecken, etwas, was sich entlang dieser Strecken bewegt und dazu mit hilfe einer Uhr die zeit abnehmen. Damit ist es aber nicht getan, du kannst auch an andere menwschen herantreten ihnen das erklären und diese können losziehen und an diesen Phänomenen immer dieselbe übereinstimmenden Erfahrungen machen, nämlich die, die du durch diese Vorannahmen ihnen erklärt hast.
    Solch eine Vorannahme ist also empirisch wiederholbar, und zwar für jeden, der eine bestimmte Versuchsabfolge einhält – egal, was er sonst glaubt. Also: die ist etwas, was du nicht nur wiederhoplen kannst, sondern auch vermitteln kannst. Gibt es dabei Vorannahmen?
    Der Satz selbst ist ein Gesetz – aber auf Vorannahmen beruhend: nämlich: das es Strecken gibt überhaupt, das es eine gleichmäßig messbare zeit gäbe und das diese beiden miteinander durch diese Form verbunden seien.
    Nun kannst du hergehen und sagen: Strecken – das gibt es nicht – ist eine unbewiesene Vorannahme. Oder: Zeit, gibt es nicht….
    Und vielleicht hast du sogar recht – vielleicht gibt es wirklich keine Strecken und keine zeit, vielleicht bilden wir das uns alle nur ein – aber wir alle bilden es uns dabei ein und mit dieser Einbildung kommen wir in bestimmten Bereichen ganz gut hin um uns ein paar Phänomene zu erklären. Und mehr soll das Gesetz auch gar nicht und diese Vorannahmen.
    Nun kannst du auch sagen: v = s/t – ha, ein höheres Wesen ist bei manchen oder allen bewegungen, bei denen wir Geschwindigkeit messen, eigentlich noch mit dabei – es merken ein paar unsensible nur nicht. Könnte sogar hinhauen, vielleicht ist sogar wirklich Gott dabei – nur spielt es keine Rolle ob er dabei ist oder nicht, solange das Ergebnis mit oder ohne ihn hinreichend mit v = s/t erklärbar für uns ist.
    Gott ist auch nicht so einfach wie Strecke bzw. zeit (und die sind schon ganz und gar nicht einfach). Gott ist ja nicht nur X, sondern soll ein Wesen sein, er soll denken können, er soll handeln können, aber dabei auf eine für uns bisher nicht messbare Art usw… – viele, viele Annahmen – und wir kommen mit anderen Annahmen, die weniger komplex sind, hinreichend aus um uns bestimmte Phänomene zu erklären.
    Zum Beispiel die moderne ET – dabei geht es NICHT darum zu sagen, wie genau Leben entstand oder wie genau sich einmal organismen entfaltet haben in all die unzähligen Stammbäume. Wir kennen noch nicht einmal alle Arten auf der Erde, die jetzt leben – aber die ET soll und will das auch nicht.
    Was sie will: sie will mit möglichst einfachen – sprich auf nachweisbare Methoden und Phänomene rückführbare – Annahmen bestimmte jetzt existierende Phänomene erklären. Diese Phänomene sind die Artenvielfalt, Artvariabilität und Paläontologische Funde – und all diese vielen jetzt existierenden Phänomene gibt sie ein Zuordnungsschema, dass im Moment dasjenige ist, dass unter den geringsmöglichen, nachweisbaren Vorannahmen die bestmögliche Zuordnung unter den bestmöglich nachweisbaren Regeln erlaubt. Mehr will sie nicht leisten – sie sagt nichts darüber aus ob Gott mal da reingepfuscht hat oder nicht – denn sie kann es ohne einen Gott hinreichend für die wissenschaftlichen Forschungsbedürfnisse erklären – daher spielt es keine Rolle, ob nun ein Gott da reingespielt hat oder nicht. Es spielt auch keine Rolle ob Gott das Leben erschuf oder nicht – denn er hat es wenn auf eine bestimmte Art gemacht die sich entweder genau so verstehen läßt oder eben unverständlich so bleibt bis wir eine für uns hinreichend gute andere Erklärung haben.
    Solange Gott nicht bewiesen ist naturwissenschaftlich als existierende Entität und es zugleich bewiesen ist, dass er da reingefummelt hat (was ja nicht dasselbe ist) – ist die Frage irrelevant nach Gott in der ET – die Frage verkennt nämlich den Anspruchsbereich der ET als eine wissenschaftliche Aussage.

    Zudem noch was zu deinem Prof da – eine Schwalbe macht keinen Frühling – schwalben machen überhaupt nichts am Auftretn des Frühlings – und aussagen von Professoren als Meinungen sind Schwalben, solange sie nicht wissenschaftlich beweisbar sind.
    Zudem les mal den prof genau: der sagt eigentlich nichts aus: er rdet von beweisen als einen historischen wahrheitsanspruch – der im nachhinein über milliarden von jahren lückenlos nicht leisbar ist (und sein wird) – aber die ET will nicht beweisen, sondern eine erklärung für phänomene abgeben, die wissenschaftlich begründbar ist (und Gott oder sonstige Creatoren/Designer/Ausserirdische & Ufos sind es nunmal nicht vom momentanen Wissenstand her).
    Zudem wußte ich nicht, dass die Evolutionetheorie, die ja die entfaltung des Lebens auf der Erde als Fragestellung hat etwas mit der Existenz von Energie zu tun hat oder versucht darauf eine Antwort auch nur zu geben.
    Die „Höherentwicklung“ ist seit ein paar Jahren sogar ausserhalb des Mikrobiologischen Bereiches nachgewiesen (das Entstehen einer Art aus einer anderen Art), aber ob man das Höherentwicklung nennen kann – bin mit diesem teleologisch kontaminierten Ausdruck nicht zufrieden – und wie absolut genau das vonstatten geht – soweit ist die genetik noch nicht um da jeden einzelnen Schritt erklären zu können (fehlt sogar noch ausgesprochen viel) – nur hat man bbisher auch da noch nichts von einer Gotteshand beobachtet bei entsprechenen Genfrequenzen.

  172. Zagreus

    Du meintest……

    Zuerst einaml aber zu deinen “Vorannahmen”.
    Es ist richtig zu sagen, dass jeder mensch und auch die Wissenschaft als ein menschliches Produkt auf Vorannahmen basiert.
    Nur ist Vorannahme nicht gleich vorannahme – der ein oder andere Unterschied läßt sich ja doch festmachen. ( …..)

    ….und du meintest auch> …..nur hat man bbisher auch da noch nichts von einer Gotteshand beobachtet bei entsprechenen Genfrequenzen.

    Ende der Zitatsauszuege aus 216

    VORANNAHMEN muessen auch GEMACHT SEIN …..

    ….und AUCH GENE koennen sich nicht selbst schaffen.

  173. Das Christentum ist genauso falsch wie der Islam. Gegen religiösen Fundamentalismus jeglicher Art muss hart vorgegangen werden.

    1. Wir schreiben hier aber über die Arabisierung Europas und nicht über die Christianisierung Arabiens.

    2.Ihre Ausführungen sind zum großen Teil wirklich Geschwätz. Es lohnt nicht, sie Punkt für Punkt zu zerpflücken, es wäre die „Mühe“ nämlich nicht wert.

  174. Das Bekennen zur Dummheit sehr richtige Fragen NIE SIMPEL ZU ENDE ZU FRAGEN laesst mich an eine Seele denken, die genau diesbezueglich lenkenden Einfluss nimmt …..

    ……und der Glaube an solch Seele koennte kurz der Glaube an den Teufel genannt sein.

  175. Jörg

    es beten seit Jahren tausende Christen gegen den Geist des Islam (nicht gegen die Muslime).

    Mal eine Frage: Gäbe es denn nach Ihrer Meinung ohne den Islam Muslime ?? Oder wie wollen Sie Islam -gegen dessen Geist (!?)angeblich gebetet wir – von den Muslimen trennen? Oder glauben Sie, dass ein anderer Geist des Islam, wenn es ihn denn gäbe, weniger oder gar keine Muslime hervorbringen würden?

  176. Sehr gute Veranstaltung, Giordano in Hochform und toll das es die Ex-Muslime gibt, es braucht mehr solche Leute.
    Gut gefiel mir auch die Reaktion der jungen Deutsche die den vollbärtigen Typ zurechtgewiesen hat. Genau das sollte man täglich tun damit solche Leute wissen wo es lang geht anstatt „Sonne, Mond und Sterne“ zu sehen.

  177. #158 Arminius (02. Dez 2007 15:29)

    Enzyklika von Benedikt XVI.:

    23. Was die beiden großen Themen ,,Vernunft’’ und ,,Freiheit’’ angeht, so können hier nur eben die Fragen angedeutet werden, die mit ihnen verbunden sind. Ja, Vernunft ist die große Gottesgabe an den Menschen, und der Sieg der Vernunft über die Unvernunft ist auch ein Ziel des christlichen Glaubens. Aber wann herrscht die Vernunft wirklich? Wenn sie sich von Gott gelöst hat? Wenn sie für Gott blind geworden ist? Ist die Vernunft des Könnens und des Machens schon die ganze Vernunft? Wenn der Fortschritt, um Fortschritt zu sein, des moralischen Wachsens der Menschheit bedarf, dann muß die Vernunft des Könnens und des Machens ebenso dringend durch die Öffnung der Vernunft für die rettenden Kräfte des Glaubens, für die Unterscheidung von Gut und Böse ergänzt werden. Nur so wird sie wahrhaft menschliche Vernunft. Sie wird menschlich nur, wenn sie dem Willen den Weg zeigen kann, und das kann sie bloß, wenn sie über sich hinaussieht. Sonst wird die Lage des Menschen im Ungleichgewicht zwischen materiellem Vermögen und Urteilslosigkeit des Herzens zur Bedrohung für ihn und die Schöpfung. So ist beim Thema ,,Freiheit’’ daran zu erinnern, daß menschliche Freiheit immer ein Miteinander von Freiheiten verlangt. Dieses Miteinander aber kann nicht gelingen, wenn es nicht von einem gemeinsamen inneren Maß bestimmt wird, das Grund und Ziel unserer Freiheit ist. Sagen wir es jetzt ganz einfach: Der Mensch braucht Gott, sonst ist er hoffnungslos. Diese eingangs zitierte Aussage des heiligen Paulus (vgl. Eph 2, 12) erweist sich vom Verlauf der Neuzeit her als ganz realistisch und schlichtweg als wahr. Deshalb gilt, daß ein ohne Gott realisiertes ,,Reich Gottes’’ – also ein Reich des Menschen allein – unausweichlich mit dem von Kant beschriebenen ,,verkehrten Ende’’ aller Dinge ausgeht: Wir haben es gesehen und sehen es immer wieder. Aber es gilt auch, daß Gott erst dann wirklich in die menschlichen Dinge eintritt, wenn er nicht nur von uns gedacht wird, sondern wenn er selbst auf uns zugeht und zu uns spricht. Darum braucht die Vernunft den Glauben, um ganz zu sich selbst zu kommen: Vernunft und Glaube brauchen sich gegenseitig, um ihr wahres Wesen und ihre Sendung zu erfüllen.

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Nur dass es zuviele europäische Arschlöcher (mea culpa) gibt, die das nicht begreifen; es vielmehr in Abrede stellen, weil ihr Verstand nicht soweit reicht.

  178. Ich bin gespannt, wie laut das Schweigen der Massenmedien zu dieser gelungenen Veranstaltung wird.

  179. #199 nonconformicus (02. Dez 2007 22:12)

    Bestenfalls, dass man sich mit mehreren Frauen verheiratet und mit diesen vielen epochal viel Setzlinge produziert.

    Unsere „“ELITE“ heiratet zwar mehrfach, sind aber ansonsten bevölkerungspolitische Blindgänger. 😉

  180. Die Bibel ist ein Buch voller Widersprüche, christliche Dogmen, wie etwa die „unbefleckte Empfängnis“, sind sicher absurd, das alte Testament ist voller Gewalt, ABER: „Liebet eure Feinde“, „Halte die andere Wange hin“ findet man in der Bibel, nicht im Koran.
    Ich würde es durchaus respektieren, wenn der Koran Gewalt als Mittel zur Selbstverteidigung lehrte, wenn man selber gewaltsam angegriffen wird, jedoch lehrt der Koran eindeutig Mord, nicht „Selbstverteidigung“, nicht „Notwehr, nein, MORD! Z.B. hat schon der Prophet Menschen ermorden lassen, die ihn mit Worten kritisiert hatten oder „vom Islam abgefallen“ waren. Und das wird von Muslimen selber überliefert, ohne, dass sie etwas dabei finden!

  181. @KarlMartell

    Ich bin zwar Evangelisch(durchaus fundametalistisch),
    aber Benedikt ist einfach einer der besten
    Köpfe der Katholischen Kirche, des Christentums.
    Seine Bücher sind einfach grandios!

    Zu den anderen die gerne Christenbashing betreiben:

    Unsere westliche Kultur und ihre Erungenschaften wäre OHNE das Christentum nicht entstanden!
    Besonders die evangelische Bewegung legte den Grundstein für einen geschichtlich einzigartigen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufstieg.

  182. Die Aussage von Ralph Giordano:“Die Schwachstelle der deutschen Demokratie ist
    die Justiz“ trifft exakt den Kern der Problematik! Es stellt sich allerdings die Frage, ob Qualitäts-Juristen wie
    Heribert Prantl und Christian Ströbele solche
    Sätze zur Kenntnis nehmen und begreifen? Zweifel
    dürften angebracht sein! Vieleicht klärt
    Heribert Prantl uns demnächst mal wieder im
    ARD-Presseclub auf, wie wir „die Dinge“ zu sehen haben. Dort darf er als notorischer Islam-Anwalt schließlich nicht fehlen!

  183. #56 Takekatze

    Ich sehs genauso wie du. Islamische Wissenschaft hat die ganze Welt befruchtet,
    Naturwissenschaftler Techniker, Mediziner und
    Philosophen mit ilamischen Hintergrund sind
    zahlenmässig Legende. 6.000 islamische
    Universitäten ziehen die klugen Köpfe aus aller Welt wie ein Magnet an. (ein paar
    Verblendete studieren in Europa oder USA)
    Ich verstehe nur nicht, wenn die ne Ziegenbrücke bauen wollen holen sie sich koreanische Ingenieure und Bauarbeiter.

  184. an # 220 karlmartell

    Ich, Jörg sagte: es beten seit Jahren tausende Christen gegen den Geist des Islam (nicht gegen die Muslime).

    Karl fragte:

    Mal eine Frage: Gäbe es denn nach Ihrer Meinung ohne den Islam Muslime ?? Oder wie wollen Sie Islam -gegen dessen Geist (!?)angeblich gebetet wir – von den Muslimen trennen? Oder glauben Sie, dass ein anderer Geist des Islam, wenn es ihn denn gäbe, weniger oder gar keine Muslime hervorbringen würden?

    Hallo Karl,

    für deine Frage bin ich sehr dankbar!
    Die Antwort findest du hier:

    http://www.pi-news.net/2007/11/trotz-morddrohungen-nassim-ben-iman-in-kiel/

    und hier:
    http://www.islamseite.de

    und hier:
    http://www.answering-islam.de/

    und hier:
    http://www.arabic-club.com/deutsch/Briefe_an_Moslems/briefe_an_moslems.html

    und natürlich sowieso hier:
    http://www.bibleserver.com

    Lieber Gruß
    Jörg

  185. Ich bin entsetzt. Die Sprecherin einer M-TV Sendung beklagte sich grad darüber, daß es in Deutschland ja immernoch Menschen mit einem Moralverständnis gäbe, das nicht mit dem zeitgeistkonformen Werteschema der Hip-Hop Kultur übereinstimme.

    Die sollen meinetwegen machen was sie wollen, aber bitte auf dem Hip-Hop Planeten!

  186. Vortrag 6. Dezember in Hamburg:
    http://www.idw-online.de/pages/de/news238409
    „Meine Leitkultur“
    Vortrag und Podiumsdiskussion mit:
    Dr. Necla Kelek, deutsch-türkische Sozialwissenschaftlerin
    Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages
    Prof. Dr. Jörn Rüsen, Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI)
    Moderation: Prof. Dr. Raoul Motika, Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg
    6. Dezember 2007, Festsaal der Philharmonie Essen, 19.00 Uhr
    Die Soziologin Necla Kelek ist in zwei Kulturen zu Hause. In einer türkisch-muslimischen Familie sozialisiert, wurde sie in der deutschen Gesellschaft ausgebildet, hier lernte sie den kritischen Blick und den interdisziplinären Diskurs. In der Debatte um eine europäische Leitkultur hat sie sich einen eigenen Blick bewahrt. Sie hält der deutschen Gesellschaft den Spiegel vor und diskutiert Begriffe wie „Freiheit“ und „Respekt“ am Welt- und Menschenbild des Islam. Dabei diagnostiziert sie eine Differenz zwischen den Werten der europäischen Kultur – Aufklärung, Trennung von Staat und Religion, Schutz und Rechte des Einzelnen – und der Kultur der auf das archaisch-patriarchalische Kollektiv ausgerichteten muslimischen Migrantencommunities.
    In dieser Hinsicht ist der Islam nicht in den europäischen Wertekonsens zu integrieren. Necla Kelek wendet sich gegen eine staatliche Anerkennung des Islam und besondere Gruppenrechte der Islam-Vereine. Sie plädiert für kulturelle Vielfalt, für ein wertebezogenes Miteinander aller Bürger und gegen den Multikulturalismus, der nur ein Nebeneinander produziert. Für sie bietet die westliche Gesellschaft die Chance, dass die islamische Religion die Trennung von weltlicher und geistiger Sphäre vollzieht und zur Spiritualität zurückfindet. Dafür ist aber die selbstbewusste Verteidigung demokratischer Prinzipien und das Vorleben dieser Werte nötig.
    Necla Kelek, geboren 1957 in Istanbul, kam mit 10 Jahren nach Deutschland und hat in Hamburg und Greifswald Volkswirtschaft und Soziologie studiert und über das Thema „Islam im Alltag“ promoviert. Sie forscht und publiziert zum Thema Parallelgesellschaften, Islam und Integration. Das Bundesinnenministerium berief sie als ständiges Mitglied der Deutschen Islam Konferenz. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin in Hamburg und Berlin. Im November 2005 wurde sie für ihr Buch „Die fremde Braut, Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch) mit dem Geschwister-Scholl-Preis der Stadt München ausgezeichnet. Am 24. September erhielt sie für ihr jüngstes Buch „Die verlorenen Söhne. Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes“ (2006, Verlag Kiepenheuer & Witsch) den internationalen Sachbuchpreis CORINE 2006. Die Universität Duisburg-Essen hat ihr im November 2006 die Mercator-Professur verliehen.

    Norbert Lammert hat nicht erst als Bundestagspräsident die Debatte um die „Leitkultur“ entscheidend mitgeprägt. Ihm zufolge braucht jede Gesellschaft einen Mindestbestand an gemeinsamen Überzeugungen und Orientierungen, aus denen insbesondere in Zeiten tiefgreifender Veränderungen neue Bindekräfte erwachsen können. Die gesellschaftlichen Bindekräfte und der Konsens über die Bedingungen für Dialoge und das Zustandekommen von verbindlichen Entscheidungen bilden Voraussetzungen der Konfliktfähigkeit einer Gesellschaft, die wiederum Voraussetzung der Möglichkeit von Freiheit ist.
    Die Diskussion über eine „Leitkultur“ in Deutschland ist für Lammert eng verbunden mit der Suche nach einer europäischen Leitidee und deren religiösen, kulturellen und historischen Wurzeln.
    Norbert Lammert, geboren 1948 in Bochum, hat in Bochum und Oxford Politikwissenschaft, Soziologie, Neuere Geschichte und Sozialökonomie studiert und 1975 zum Thema Willensbildung in politischen Parteien promoviert. Seit 1980 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages, seit 2005 dessen Präsident. Seine wichtigsten Publikationen zum Thema sind „Verfassung, Patriotismus, Leitkultur: was unsere Gesellschaft zusammenhält (Hoffmann und Campe, 2006) und „Leitkultur – Das Wort und die Sache“ (Fromm, 2006).

    Jörn Rüsen ist Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut, leitet das von der Stiftung Mercator geförderte Projekt „Der Humanismus in der Epoche der Globalisierung“ und ist Professor für Allgemeine Geschichte und Geschichtskultur an der Universität Witten-Herdecke.

    Raoul Motika ist Professor für Turkologie am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg.

    Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe von öffentlichen Vorträgen, die im Rahmen des Projekts „Der Humanismus in der Epoche der Globalisierung. Ein interkultureller Dialog über Menschheit, Kultur und Werte“ am KWI stattfinden. Ziel des von der Stiftung Mercator geförderten Projekts ist es, ein Verständnis vom Menschen zu entwickeln, das alle Kulturen übergreift und sie zugleich in ihrer Eigenart und Vielfalt zur Geltung kommen lässt. Hierbei gilt es, Potenziale für einen neuen Humanismus in verschiedenen kulturellen Kontexten auszuloten und so der besonderen Fähigkeit der Kulturwissenschaften, die im Zeitalter der Globalisierung in ihrer Orientierungsfunktion liegt, gerecht zu werden.

    Die Veranstaltung ist öffentlich. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.kwi-nrw.de oder unter der Telefonnummer 0201/7204-213.

  187. #120 Haiduk

    Wenn ich beobachte, mit welcher Sorgfalt Herr Steinmeier seine Integrationsbeispiele auswählt,
    – und dabei anderen mangelhafte Recherche vorwirft, dabei wäre ein heftiges mea culpa geboten – dessen Ausführungen sind in der Qualität in etwa auch in dieses Niveau einzuordnen.
    Der schlechteste Außenminister, den die Bundesrepublik Deutschland bisher hatte. Und es wird auch nichts besseres von ihm mehr kommen.

  188. Wäre Giordano nicht ein Jude, Deutschland hätte einen weiteren Neonazi-Skandal *Ironie off*

    Wirklich mutig und echt toll, wie er sich in die Öffentlichkeit wagt und das sagt, was viele denken, aber nicht auszusprechen wagen. Und die junge Frau, die den Mohammedaner dermassen angefahren hat, verdient den Bundes-Orden. Genauso müssen wir mit denen umgehen, dann würden die schon lernen, wer hier in Europa die Chefs sind!!!

  189. Zur Diskussion, ob und warum eine atheistische Einstellung als „Counter-Ideologie“ zum Islam reicht, oder ob nicht vielmehr Islamisches und atheistisches Denken mehr miteinander gemein haben, als in einer vulgär-aufgeklärten Szene gerne geglaubt wird(und daher genuin christliche, bzw. andere spirituelle Quellen zur Formulierung eines überzeugenden lebenspraktischen Gegenentwurfes notwendig sind), hier eine treffende Analyse von „Spengler“ (leider auf Englisch) –

    http://www.atimes.com/atimes/Front_Page/IL04Aa01.html

  190. „> Ende dessen was du als Jeschazitat meinst.
    Zuerst ein grundsatzliches Bekennen. Der egozentrische Schmutz des Matthaeusbriefes ist in so vielen Herzen auch von Uebersetzern, das insbesonder im Werk des Lukas viel entstellt worden ist.
    Am authentischsten sind wegen der Einfachheit das was Markus und was Joahnaan geschrieben hatten ……
    Ich glaube, dass dies DEM SINN DES VATERS entspricht und vom Sohn so wiedergegeben worden ist>
    Wenn ihr einzig liebt, die euch lieben, wieviel Liebe verhindert ihr euch ?
    Da auch wer in Suenden wohnt seinen Ehebrecherinnen Liebe geben will.“

    @ #214 Cherub Ahaoel (03. Dez 2007 00:09)

    Danke für Deine Hinweise. Doch welche Bibelübersetzung hast Du hier benutzt? Die Redewendungen und die Vornamenform sehen für mich ungewohnt, aber interessant, aus.

    Zu den verschieden Evangelienautoren, aus meiner sicht:

    Wenn ich vier verschiedene Personen beauftrage einen Dokumentationsbericht über eine Person, über einen Zeitraum von einigen Jahren zu schreiben, dann erwarte ich nicht, daß alle Dokumentationen identisch formuliert sind. Ich meine die Berichte sind aus vier unterschiedlichen Perspektiven, weil jede Person eine andere „Prioritätenliste“ hat.

    Doch das hat den Vorteil, daß die Berichte sich ergänzen, bzw. sie verzahnen sich, und es entsteht ein mehrdimensionaler Eindruck.

    Z.B., ich kann nicht so gut schreiben wie Du, oder wie Tape, oder gar wie Eckstein, aber irgendwie ergänzen sich vielleicht unsere Antworten (und die der Anderen)auf die entstellte Wahrheit über das christliche Bild unserer Zeit.

    Paulchen

  191. @ (#216) Zagreus (03. Dez 2007 00:24)

    Ich muß mir Deinen ausführlichen Beitrag noch einmal durchlesen [Hoffentlich hilft es mir, daß ich am Samstag in der Uni war. 🙂 ]. Dankenswerterweise hat (#217) Cherub Ahaoel schon eine Gliederung im Text vorgenommen.

    Meine Ausführung über Voraussetzungen, bzw. Glaubensvoraussetzungen, in (#208) stützte sich schwerpunktmäßig auf das Buch „Mythos Wissenschaft – Ein Blick hinter die Kulissen“, von Prof. Dr. Dr. Willem J. Ouweneel, daß ich vor längerer Zeit gelesen hatte.
    Und wenn selbst Wissenschaftler selbst behaupten, daß Wissenschaft und Glaube sich nicht fremd sind, dann darf schon neugierig hinter die Kulissen schauen.

    Paulchen

  192. „Wäre Giordano nicht ein Jude, Deutschland hätte einen weiteren Neonazi-Skandal *Ironie off*“

    Giordano ist nicht Jude, außer nach den Nürnberger Gesetzen. Aber bekanntlich sind die ja in Deutschland nie abgeschafft worden. Hier gilt immer noch: „Wer Jude ist, bestimmen wir.“

  193. Ach so… Und die Stasi-Vergangenheit von Wallraff wird wohl von den sogenannten „Konservativen“ hier unter den Teppich gekehrt, solange er sich nur den Anschein der „Islam-Kritik“ gibt. Anders kann ich die totale Missachtung dieser Tatsache nicht verstehen.

    Immerhin gab es ja in der „DDR“ auch keine Islamisten, dass muss man ihr lassen!

    Armes Deutschland!

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