In Hessen, dem Bundesland, wo die Aufnahme von Strafverfahren gegen gewalttätige Jugendliche laut Rotpresse am längsten dauert, ist innerhalb von zehn Tagen gegen die U-Bahnschläger von Frankfurt Anklage erhoben worden (PI berichtete hier über den Vorfall).

Die Verdächtigen – fünf Jugendliche, polnischer, türkischer, afghanischer und afrikanischer Herkunft, sollen bei ihrer Festnahme die Polizisten massiv bepöbelt, beleidigt und sogar bedroht haben. So soll einer die Beamten als „scheiß deutsche Hurensöhne und Nazis“ bezeichnet haben.

Der Hauptbeschuldigte David L. soll gesagt haben, wenn sich die Polizisten trauten, einmal ohne Uniform in seinen Stadtteil zu kommen, würden sie fertig gemacht. „Ihr werdet sterben!“

Nach Ansicht einiger deutscher Kolumnisten handelt es sich hierbei sicherlich um eine zulässige „provokante Meinungsäußerung„, die die „postfaschistischen Bullen“ selbstverständlich verdient haben. Eine solche Ausdrucksweise ist im Deutschland des Jahres 2008 allgemein akzeptiert und gesellschaftsfähig, ebenso der „fucking Rentner“. Herr Höge und Herr Jessen haben dieselbe Einstellung und eine fast identische Ausdrucksweise. Die U-Bahn-Schläger von Frankfurt muss man daher als ausgesprochen angepasst bezeichnen. Eben erfolgreich integriert!

(Spürnase: Erol K.)

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