elie-wieselDas deutsche Zentrum für Antisemitismusforschung, das Islamkritik und Judenhass in einen gemeinsamen Topf wirft, erhält Gegenwehr von ungeahnter Seite – von Israel und den USA: Die gleichsetzende Behauptung des Direktors Wolfgang Benz ignoriere vollkommen die Tatsache der iranisch-antisemitischen Bedrohung für Israel, mahnen die Experten, unter ihnen der jüdische Nobelpreisträger Elie Wiesel (Foto).

Wiesel meinte gegenüber der Jerusalem Post:

„Wenn das Berliner Zentrum für Antisemitismus die iranisch-antisemitische Bedrohung tatsächlich herunterspielt, ist dies absolut erbärmlich.“

Zwar sei die Wut auf den Islam teilweise mit der Wut gegen die Juden in früheren Zeiten vergleichbar, dennoch dürfe man nicht den Fehler machen, die antisemitischen Gefahren des Islams zu übersehen. Wer diese Gefahren darlegt, darf deswegen nicht einfach so über den Rassismus-Kamm geschoren werden.

Besonders irreführend ist die Verwendung des Begriffs „Islamophobie“ und seine Gleichsetzung mit dem klassischen europäischen Antisemitismus zur Diskreditierung jeglicher Form von Islamkritik. Wer den Iran nicht als antisemitische Bedrohung ernst nimmt, verschließt die Augen vor den Tatsachen.

Für Israel ist diese Ignoranz ein besonders brisantes Signal: Einst arbeitete Hitler Hand in Hand mit dem Mufti von Jerusalem an der Judenvernichtung. Heute pflegt Deutschland enge wirtschaftliche Beziehungen mit dem Iran. Eine Tatsache, die viele Menschen in Israel als bedrohlich empfinden.

Die Israelis fürchten nicht die deutschen Rechten, sie fürchten die Ressentiments, die zur Katastrophe der Judenvernichtung im zweiten Weltkrieg geführt haben und die in verschiedenen politischen Lagern immer noch latent vorhanden sind, gerade auch bei den Linken.

Dr. Manfred Gerstenfeld vom Jerusalemer Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit meinte dazu:

„Für ein Antisemitismuszentrum, speziell für eins in Deutschland, wäre es eine weit wichtigere und dringendere Aufgabe, sich auf die genozidale Bedrohung der Menschheit durch Minderheiten in der muslimischen Welt zu konzentrieren: Wie ähnlich sind sie doch dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus?“

Gerstenfeld meinte weiter:

„Es gibt erste Anzeichen dafür, dass einige solcher auf den Holocaust bezogenen Zentren das Potential in sich tragen, sich zu „Trojanischen Pferden“ zu entwickeln.“

Benz wurde von den USA und Israel schon früher kritisiert, weil er versucht hatte, die Terroranschläge vom 11. September 2001 zu rechtfertigen und dabei einen erschreckenden Antiamerikanismus an den Tag legte.

(Spürnase: Jan Sobieski III)

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48 KOMMENTARE

  1. „Alles Antisemiten und Islamophobe!“ erwiderte Herr Benz in einer ersten Stellungnahme.

    Mit ironischen Grüßen,

    fnord

  2. Elie Wiesel hat recht:

    Staat und Volk Israel werden mit der Atomwaffe bedroht. Eine Verknüpfung mit Aspekten der Zeitgeschichte ist nicht statthaft.

    Die Drohung mit der Atomwaffe, sollte sie der Feind realisieren können, ist ohne Präventivmaßnahmen mit Armageddon-Ausmaßen absolut tödlich.

  3. Herrn Dr. Gerstenfeld kann man in seiner Auffassung folgen. Eine Gefahr für die jüdischen Mitbürger besteht durch Deutsche nicht!
    Bedroht werden Juden, aber auch Christen, von Muslimen in der ganzen Welt!
    Vornweg die Anrainer an Israel und der Iran.

  4. Der Unterschied zwischen Antisemitismus und Antiislamismus ist doch der, dass Juden weder fremde Länder überfallen, andere Kulturen ausgelöscht haben und dass sie keineswegs mit der Vernichtung anderer Gesellschaften drohen.

    Der Islamismus produziert Antiislamismus selbst.

  5. Zwar sei die Wut auf den Islam teilweise mit der Wut gegen die Juden in früheren Zeiten vergleichbar, dennoch dürfe man nicht den Fehler machen, die antisemitischen Gefahren des Islams zu übersehen. Wer diese Gefahren darlegt, darf deswegen nicht einfach so über den Rassismus-Kamm geschoren werden.

    Vor allem dürfen die antidemokratischen Gefahren des Islam nicht übersehen werden!
    Das kommt mir zu kurz, ansonsten eine hervorragende Kritik!

  6. Den Anti-Semitismus in einen Topf werden mit Islamophobie, ist eigentlich nur dumm! Auch kann man die Rechtfertigung für „Islamophobie“ nicht einfach auf den Iran beschränken.

    Der Islam birgt für viele Menschen eine grosse Gefahr in sich, und diese Gefahr geht nicht nur vom Iran aus.

    Schon Schily sagte vor Jahren auf einer SPD-Vorstandssitzung:“… der Islam ist nicht nur in seiner fundamentalistischen Ausprägung eine Gefahr für die Demokratie….“

    Aber so helle ist der Europarat (Council of Europe) nicht, denn der hat, auf riesigen Druck der islamischen Türkei, schon im Mai 2005, den Beschluss gefasst „Islamophobie“ mit Anti-Semitismus gleichzusetzen und den Mitgliedsstaaten nahegelegt, Islamophobie gleich hart zu bestrafen wie Anti-Semitismus!

    Es gibt keinen rationellen Grund für die Ablehnung von Menschen, die jüdischen Ursprungs sind, es gibt ab viele gute Argumente gegenüber Leuten aus dem moslemischen Umfeld, kritisch und wachsam zu sein!top

  7. Vor einiger Zeit konnte ich die Hauptwerke von Professor Wolfgang Benz gründlich studieren.

    In der profunden Kenntnis der Vorgänge während der Zeit des dritten Reiches gibt es nur wenige wie ihn.

    Wie und warum er nun auf den Gedanken kommt, die tödliche Bedrohung des Staates Israel herunterzuspielen, bleibt mir jedoch verschlossen.

    Aber, ich bin sicher, Professor Benz wird sich erklären.

    Ein Mann der exakten Wissenschaft wie Benz läßt keine Unklarheiten auf sich beruhen.

    Aber schon Rom wußte:

    ERRARE HUMANUM EST.

  8. Für Israel ist diese Ignoranz ein besonders brisantes Signal: Einst arbeitete Hitler Hand in Hand mit dem Mufti von Jerusalem an der Judenvernichtung. Heute pflegt Deutschland enge wirtschaftliche Beziehungen mit dem Iran. Eine Tatsache, die viele Menschen in Israel als bedrohlich empfinden.

    Es waren Deutsche Firmen, Industrielle und Politiker, die z.B. Saddam Hussein Betriebe zur Herstellung von Kampfgas & Chemischer Kriegswaffen aufbauten und einrichteten. Sie ermöglichten es dem Irak, Israel mit Giftgasgefüllten Raketen zu beschiessen was die Welt im Januar-Februar 1991 auch befürchtete.
    Manchmal glaube ich: „Dass sich die Deutschen in den Arabischen-Ländern heute noch Helfer suchen, um die ‚Endlösung der Judenfrage‘ mit deren Hilfe doch noch zu erreichen. Den Antisemiten und Revanchisten in den sozialistisch-kommunistischen und Neo-Nazistischen Parteien der BRD traue ich dies ohne weiteres zu“!

  9. Man darf die politischen Realitäten in Deutschland und den Sinn hinter einem solchen Zentrum nicht verkennen.

    Es geht den linksradikalen Initiatoren nicht um das Gedenken und nicht um die Juden.

    Einzig und allein dienen solche Aktionen und Zentren der Diffamierung des politischen Gegners, letztendlich Wahlkampf auf Kosten des Steuerzahlers und unter Schändung des Andenkens sechs Millionen ermordeter Juden.

  10. >Wenn das Berliner Zentrum für Antisemitismus die iranisch-antisemitische Bedrohung tatsächlich herunterspielt, ist dies absolut erbärmlich<

    Eli Wiesel hat ja Recht, er hätte nur noch auf den weit verbreiteten – und auf Mohammad, den Koran und die Hadithen zurückführenden – Hass bei der Mehrzahl der Mohammedaner hinweisen müssen.

    Ich hoffe der Gegenwind für den „pseudo Wissenschaftler“ Dr. Benz und seine Baggage, die den autochthonen Deutschen explizit „Hass auf Muslime“ unterstellen, wird so stark, dass er aus seinem Institut fliegt!

    Denn dieser Mensch pauschalisiert. Er verwechselt den Islam – die Wenn das Berliner Zentrum für Antisemitismus die iranisch-antisemitische Bedrohung tatsächlich herunterspielt, ist dies absolut erbärmlichtotalitäre Gesellschaftsideologie – mit dem einzelnen Muslim als Menschen.

    Wie schon Frau Kelek richtig erkannt hat, „ist der einzelne Muslim (sofern er guten Willens ist) integrierbar, nicht jedoch der Islam“!

    Der Pauschlisierer Dr. Benz und seine KumpanInnen von der ZfA sind ja echte Schlaumeier. Zum Antisemitismus in Deutschland ist ja inzwischen alles gesagt und erforscht, daher fließen dann die öffentlichen Mittel garantiert spärlicher.

    “Islamophobie” hingegen ist “in”, hat Konjunktur, da sprudeln die Geldquellen aus dem Inland und auch die Gelder aus den Ölquellen Saudi Arabiens und der Golfstaaten.
    Da kann man ja durchaus mal dann leichten Herzens die gesamte autochthone Bevölkerung diffamieren!

    Und die Parallelen drängen sich einem ja auch förmlich auf!

    Wie im 3. Reich zu des Gröfaz besten Tagen werden hier Muslime diskriminiert, sie dürfen keinen Beruf ausüben, keine öffentlichen Ämter bekleiden, ihre Bücher (Koran und Hadithen) werden öffentlich verbrannt, ihre Geschäfte werden angezündet und geplündert, ihr Vermögen eingezogen oder sie werden gezwungen, ihren Besitz für ein “Butterbrot zu verkaufen, sie dürfen keine “Blutschande” begehen, Ihre Moscheen und Koranschulen werden angezündet und geplündert und sie werden öffentlich gedemütigt, bespuckt und geschlagen. Diese Liste der Demütigungen und des Rassenwahns lassen sich ja noch beliebig fortsetzen.

    Henryk M. Broder hat es gekonnt in seiner bissigen Art auf den Punkt gebracht:

    Antje Vollmer ist nicht Heidi Klum! Oder etwa doch?

    Große Ereignisse werfen lange Schatten voraus. Morgen findet am Berliner Instirtut für Antisemitismusforschung eine Konferenz über das Thema “Feindbild Muslim – Feindbild Jude” statt, einfacher ausgedrückt, was haben Antisemitismus und Islamophobie gemeinsam, was unterscheidet sie? Solche Fragen darf man stellen. Die Arbeit der Wissenschaftler besteht nicht nur darin, beieinander abzuschreiben und sich die Sachen gegenseitig zur Rezension zu schicken, es geht auch darum, Vergleiche anzustellen. Und man darf alles mit allem vergleichen: Äpfel mit Birnen, Demokratien mit Diktaturen, George W. Bush mit Osama bin Laden, Antje Vollmer mit Heidi Klum, Guantanamo mit Auschwitz und einen Airbus mit einem Papierflieger.
    Im Falle von “Feindbild Muslim – Feindbild Jude” drängen sich einem die Parallelen geradezu auf. Auch die Juden sind gegen “judenkritische” Karikaturen im “Stürmer” weltweit Sturm gelaufen, haben Flaggen verbrannt und Botschaften angezündet, sie bedrohen Apostaten (Abfall vom Glauben) mit dem Tod, sie haben Geiseln genommen, vor laufenden Kameras enthauptet und dauernd zum “Heiligen Krieg” gegen die Ungläubigen aufgerufen, sie haben allen, die nicht koscher essen wollten und Rassenschande begingen, mit dem Fegefeuer bedroht.
    Nur weil das alles schon eine Weile her ist, haben es die Leute vergessen. Und so ist aus dem “Feindbild Jude” das “Feinbild Moslem” geworden, hat die Islamophobie den Antisemitismus abgelöst. Wobei man eines bedenken muss: Die „Islamophobie“ ist ja in der Tat viel schlimmer als der Antisemitismus. Denn während sich der Antisemitismus nur gegen ein paar Semiten richtete, zielt die „Islamophobie“ auf alle Moslems.

    http://de.youtube.com/watch?v=Yj29Df-fy

  11. @ # 4 Gilgenbach:

    Die Aussage:eine Gafahr für jüdische Mitbürger durch Deutsche besteht nicht ist um nachfolgende Fakten zu ergänzen.

    Mit Ausnahme von Passdeutschen mit mohamedanischem Hintergrund, konvertierten Mohamedanern mit deutschem Hintergrund sowie ein paar statistisch nicht relevante Deutsche der Sorte „ewiggestrig“.

    Diese Tatsache sollte dem Zentralrat der Juden in Deutschland, dem Staate Israel und seinem Geheimdienst bekannt sein. Hartnäckige Leugner dieser Tatsache sind Volksvertreter der Grünen und Kommunisten im Deutschen Parlament.

    Wenn dieses von der Mehrheit der Deutschen Öffentlichkeit endlich mal zur Kenntnis genommen und vorher natürlich zur Kenntnis gebracht werden würde (jenseits der PI-Leserschaft) dann wäre dem Verhältnis der Glaubensgemeinschaften von Christen und Juden in Deutschland sehr geholfen.

  12. #3 schwejk

    Pssst… rat mal wer ich bin…:) bin jetzt ein kontakt von dir. Aber pssst, its top secret

  13. Zwar sei die Wut auf den Islam teilweise mit der Wut gegen die Juden in früheren Zeiten vergleichbar

    Behauptet jetzt wer genau???

    Die Wut auf die Juden ist NIE zu verstehen denn „Die Juden“ haben sich weder als Religionsgemeinschaft noch als Volk in Europa jeh etwas zu Schulden lassen kommen was auch nur annährend mit den Anschlägen moslemisch motivierter Attentäter gleichzusetzen wäre. Aber auch GAR NICHTS!
    Juden wurden in Europa immer verfolgt. Weil sie Juden sind, nicht weil sie irgendwas vorhatten was der europ. Bevölkerung geschadet hätte. Moslems hat es hier nie gegeben ausser zu Zeiten der Besatzungen. Kein Europäer hätte sich damals so eine Sch**** gefallen lassen wie heute. Ausserdem hat es hier in Europa nie Moslemverfolgungen gegeben, insofern ist der Vergleich auch Schwachsinn.

  14. #5 misteredd

    Der Islam produziert Antiislamismus selbst.

    So isses.
    Kann meinen anderen Vorrednern nur zustimmen.
    Man muss gegen den Islam sein, weil er eine Ideologie ist, die unsere Werte bedroht und schädigt. Es war wirklich ein infamer Versuch von Benz, Islamkritik mit der Nazikeule zu diskreditieren, wir also tatenlos zusehen sollen, wie die Mohammedaner einen Krieg gegen das deutsche Volk führen. Uns werden doch durch diese Parallelsetzung von Antiislamismus und Antisemitismus die Mittel genommen, uns gegen die Mohammedaner auf einer intellektuellen Ebene zu verteidigen. Das verstößt auch gegen das Postulat einer wehrhaften Demokratie, die sich gegen ihre Feinde immer abwehrbereit zeigen muss.

    Es ist zwar schön, wenn Benz sagt, er sei auch gegen den Islamismus, aber das reicht nicht, denn der Islam als solcher ist die Gefahr für unsere freiheitliche und demokratische Gesellschaft, und es ist eben nicht nur der Terrorismus der ‘militanten Islamisten’ sondern auch die alltägliche, multikriminelle Kulturbereicherung durch die Träger dieser Gewaltideologie. Diese Kulturbereicherung ist eben nicht nur eine mittelfristige Bedrohung für uns, sondern lange schon ein alltägliches Faktum unter dem Deutsche in einem unerträglichen Maß leiden.

    Das muss man aus deutscher Sicht gegen Benz vorbringen. Dass Juden natürlich das Vorgehen von Benz als verwerflich mit allen Mitteln zurückweisen müssen, kann man nur unterstützen. Benz ist nicht nur ein schlechter Wissenschaftler sondern vielmehr noch eine für diese Aufgabe nicht geeignete Persönlichkeit. Ein dummes Riesenbaby.

  15. Nun, ganz meine Meinung. Schön das sich Israel auch mal zu Wort meldet.

    Alle Zahlen des Verfassungsschutzes stellen die gefährlichkeit des Linksextremismus dar.

    Rechte, ewig gestrige sind eine glücklicherweise sehr geringe Minderheit.

    Der Kampf gegen den Islam lässt sich aus vielen Gründen nicht mit Antisemitismus vergleichen.

    Eben lese ich das sich in Frankfurt schon Taxifahrer weigern, Personen mit Hunden zu befördern. Raten wir mal wessen Anhänger diese sind.

    norbert.gehrig@yahoo.de
    skype: norbert.gehrig

  16. @ # 17 Norbert Gehrig

    wg. Frankfurter Taxifahrer:

    Anzeigen und vom Wirtschaftsausschuss aus der Innung werfen lassen. Geht mit Hilfe eines findigen Anwalts kinderleicht.

  17. # 15 Schwerthelm

    Das behauptet der Ignorant und Lügner Dr. Benz. Er wird in der Jerusalem Post wie folgt zitiert:

    According to Benz, „The fury of the new enemies of Islam is similar to the older rage of anti-Semites against Jews.“

  18. Für diesen, wahrscheinlich mit Petrodollars bestochenen Professor Benz, haben die islamistischen Strategen die Aufgabe ersonnen, dafür zu sorgen, dass die Ansicht Islamkritik sei eine rassistische Hetze, sich allmählich in den Köpfen der Menschen festsetzt und dieser Gedanke letztendlich die Menschen von der Notwendigkeit überzeugt, ein Gesetz zu erlassen das Islamkritik zum strafbaren Tatbestand erklärt.

  19. @ Alle

    Es ist wohltuend, einen Tread mit ausschließlich sachlich fundierten Kommentaren zu lesen. Es freut mich ungemein, zu erkennen, dass es viele Israelfreunde gibt, die kritisch mit der Entwicklung in unserem schönen Deutschland sind.
    Obwohl bis jetzt nur 21 Beiträge eingestellt wurden, sind diese Inhalte viel wichtiger als die Quantität.

    Ich für meinen Teil stehe zu Israel und habe Freunde dort, für die ich nur das Beste wünsche und eine objektive Deutsche Öffentlichkeit.

    Euch Allen eine besinnliche Adventszeit.

    Antonio

  20. Der Koran belegt unbewusst, dass die Christen zur Zeit Mohammeds sehr freundschaftlich mit den Gläubigen israelitischen Glaubens verkehrten (Römer 11,35ff und Johannes 10,17.18 oOffenbar kannten und richtig interpretierten), also Israel nicht als Gottesmörder bezeichneten, denn Gott kann niemand ermorden, auch uns nicht – maximal unseren Körper…).

    Siehe dazu:

    „O Gläubige, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden, denn sie sind nur einer
    des anderen Freund…“ (Fünfte Sure, Beginn des Verses 52).
    „O, Gläubige! Schliesst keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu eurer Religion
    gehören…“ (Dritte Sure, Beginn des Verses 119).
    http://www.aaronedition.ch/Das_ewige_Lustparadies_wartet.pdf

    Zum infantil vom Vatikan behaupteten „Gottesmord“:

    Johannes 10,14-18: „Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen, 10,15 wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe. 10,16 Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof (Israel. Die Red.) sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein.

    10,17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, um es wiederzunehmen. 10,18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.“
    Siehe dazu auch Johannes 1 oder Hebräer 1; 2,7-9 etc.

    Interessante Infos zur „römisch-pseudoinitiierten“ pseudochristlichen „Evolution“ der Himmelskönigin Europa sind auch in folgenden, nicht weit verbreiteten Dokumenten enthalten (tragisch, wie man das gutgläubige deutsche Volk via antisemitische Lügenpropaganda ins Verderben lenkte; es ist ja – wie die Linken und Grünen und die echten Neonazis zeigen, niemand vor medialer, „akademischer“ oder primitiver Verführung gefeit!!!).

    http://www.aaronedition.ch/Kriegsfreunde.pdf
    http://www.aaronedition.ch/Der_Pergamonaltar.pdf

  21. Das die Juden nicht mit den Mohammedanern in den gleichen Topf geworfen werden wollen, ist wohl verständlich.
    Nur die Vertreter unseres ungezügeltem, alles relativierendem Gutmenschentums können auf solch eine perverse Idee kommen.

  22. Christenhaß und Judenhaß sind der islamischen Ideologie systemimmanent. Wer dem Islam das Wort redet, seiner Verbreitung Vorschub leistet, gibt sich incidenter als Christen- und Judenfeind zu erkennen. Es gibt keine dauerhafte gleichberechtigte Koexistenz zwischen den Religionen und der islamischen Ideologie. Laßt uns von der jämmerlichen Kriecherei, dem perversen Angeschleime Abstand nehmen und eine kraftvolle Welle christlicher Mission, einer Mission der Aufklärung als gleißendes Licht in die Finsternis der Ideologie hineintragen.
    Der Auftrag Jesu „alle Völker zu lehren“ gilt unverändert. Seine Lehre, sein Beispiel, seine Liebe, seine friedliche Kraft fürchten die Satanspriester des Islam mit gutem Grund.

  23. Islamkritik mit dumpfen Ressentiment gegen Juden in einen Topf zu werfen, ist schlicht skandalös.
    Die islamische Ideologie ist nicht anders als die nationalsozialistische grundsätzlich antisemisch. Sie zielt auf VERNICHTUNG.
    Das Geplärre der iranischen Diktatoren, das sich kaum von der Nazi-Propaganda unterscheidet, ist nicht etwa eine Entgleisung, nein, es ist der 100%ige Ausdruck dessen, was der Islam schon mit seinem sogenannten „Propheten“ verwirklicht hat: …Vernichtung.

    Angesichts dessen halte ich die Formulierung des obigen Betragen: „…Gegenwehr von ungeahnter Seite…“ für ungeschickt.
    Es hätte heißen müssen: „Gegenwehr von passender Seite“… Bzw. „von betroffener Seite“.

  24. Isalmophobie und Antisemtismus können natürlich verglichen werden . Beides ist im Endeffekt natürlich relgiös bedingt. Benz macht damit den Vorreiter für Medien und Eliten und hat ein gutes Werkzeug in der Hand jeden der gegen den Islam eintritt, wie er sagt als : kleinbürgerlichen Islamophoben zu bezeichen. Der Unterschied zum Nazi in den Medien ist dann Dank ihm …nicht mehr weit.
    So sind diese Eliten auch Grund für das ängstliche Erstarren der Demokratie vor dem Unrecht oder vor einer Karrikatur.
    Sicher müsste europäisch das Grundgesetz geändert werden um einen Erhalt der christlichen Restkultur und der Demokratie zu gewährleisten -wird aber nie der Fall sein.
    Benz als vollbeamteter Professor mit acht Pflichtwochenstunden weiss ganz genau wie wenig angreifbar er mit seiner Aussage ist .
    Erschreckend ,wie wenig sich die Demokratie gegen aufkommende faschistische Systeme behaupten kann da leider auch noch aus den demokratischen Reihen Leute wie Benz an der Demontage der Demokratie als Beamte bezahlt mithelfen.
    Benz weiss natürlich auch das er sein Elitenleben merkwürdigerweise hochgeachtet beenden wird ,aber seine Kinder sollte er welche haben was bei solchen Äusserungen nicht anzunehemn ist, werden dieses bestimmt unter dem Islam nicht. Deswegen ist seine Äusserung moralisch verwerflich und er sollte besser
    in seiner Beamtenlaufabahn anders eingesetzt werden, dort wo er dem Staat nützt und ihm nicht durch seine lächerliche fast kindlich
    Gutmenschliche Art schadet .
    Wenn das Eliten sein sollen wer sind dann die PI Mitstreiter?
    Schlage deshalb vor Benz kann mit mir seine
    fabelhafte demokatisch einwandfreie Handlungsweise und seinen hervorragenden Charakter in den deutschen Islamghettos in den
    Ubahnen beweisen.
    Leute wie er sitzen im Elfenbeiturm und spotten über die Bürger des Staates welche ihn bezahlen, muss das sein?

  25. Letztlich ist es nur Ausdruck der ideologischen Blindheit und der daraus entstandenen Unzurechnungsfähigkeit. Wann werden wir nur von der Herrschaft der linken Verdummern und der Verdummten erlöst? Wann endlich sieht man wieder richtiges Beurteilen in der Öffentlichkeit?
    Bitte, bitte trennt doch zwischen Antisemitismus und Islamophobie. Das sind zwei verschiedene Dinge, die jeweils einer eigenen Burteilung bedürfen.
    So wie in diesem „Zentrum“ wird das Wort „Antisemitismus“ nur instrumentalisert, um „Islamophobie“ mit der Nazikeule zu erschlagen, was faktisch einen antisemitischen Aspekt hat.

  26. Ich habe in den 70er Jahren gegen die Bourgesoisie und ihren Mief rebelliert. Ich trug „stoppt Strauß Buttons“. Ich hatte als als Jungdemokrat eine überaus kritische Einstellung gegenüber dem feisten Geldbürgertum in der FDP. Und ich freute mich diebisch, wenn kritische Kabarettisten den Mächtigen an´s Schienbein pinkelten.
    Wenn ich heute die etablierten Bürger wie Sröbele, Roth, Fischer, Antje Vollmer, usw. sehe, dann wünsche ich mir das Bürgertum der 50er Jahre zurück. Die waren – so Chabrol – wenigstens noch diskret. Die heutige Bourgeoisie ist die miefigste, die wir je hatten. Ihre kritische Einstellung gegenüber den Institutionen ist tot und ihr Geist ist verrottet in politischer Korrektheit. Man muss nicht mit Broder übereinstimmen, aber seine geistige Unabhängigkeit ist eine der wenigen Oasen in einer intellektuellen Wüste. Wenn die dummgüne Bourgesoisie schon – aus reiner Dummheit immun ist gegenüber dem Kritischen Rationalismus, dann möge sie sie wenigstens der nicht minder dumme Marxismus treffen.

  27. #29 Akkon „Kleinbürgerlich“ ist ein typisches 68ger Schimpfwort. Benz benutzt es immer noch, hat also nicht dazugelernt.

  28. Da hat man in den 70er Jahren gegen die Bourgesoisie und ihren Mief rebelliert. Da trug „Stoppt Strauß Buttons“. Ich hatte als als Jungdemokrat eine überaus kritische Einstellung gegenüber dem feisten Geldbürgertum in der FDP. Und ich freute mich diebisch, wenn kritische Kabarettisten den Mächtigen an´s Schienbein pinkelten.
    Wenn ich heute die etablierten Bürger wie Sröbele, Roth, Fischer, Antje Vollmer, usw. sehe, dann wünsche ich mir das Bürgertum der 50er Jahre zurück. Die waren – so Chabrol – wenigstens noch diskret. Die heutige Bourgeoisie ist die miefigste, die wir je hatten. Ihre kritische Einstellung gegenüber den Institutionen ist tot und ihr Geist ist verrottet in politischer Korrektheit. Man muss nicht mit Broder übereinstimmen, aber seine geistige Unabhängigkeit ist eine der wenigen Oasen in einer intellektuellen Wüste. Wenn die dummgüne Bourgeoisie schon – aus reiner Dummheit immun ist gegenüber dem Kritischen Rationalismus, dann möge sie sie wenigstens der nicht minder dumme Marxismus treffen.

  29. Herr Professor Wolfgang Benz gehört zur Kaste der Professoren.
    Meine (anerzogene) allgemeine Hochachtung vor diesem Berufsstand habe ich vor ~40 Jahren abgelegt und differenziere seit dem massiv.
    D.h. bestimmte „Wissenschaften“ sind mir seit dem höchst suspekt.

    Er gehört voll und ganz dazu.
    In Klartext: *Grauenhaft*
    Sry, aber:
    Brotlose Künste hat er massenhaft studiert.

    Wolfgang Benz studierte Geschichte, Politische Wissenschaft und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main, Kiel und München. Von 1969 bis 1990 war er Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte in München.

  30. #29 Akkon (11. Dez 2008 20:38)
    Isalmophobie und Antisemtismus können natürlich verglichen werden .

    Da muss ich doch energisch widersprechen.

    Während von den Juden überhaupt nie eine Gefahr oder Bedrohung ausging, sondern weil man sie aus Rassenwahn und Neid hasste, wurden sie verfolgt und ermordet.
    Man kann die „unbegründbare“ Abneigung, wie den Antisemitismus auch als Phobie bezeichnen.

    Der Begriff Islamophobie wäre berechtigt, wenn man die Muslime ebenfalls aus Rassenwahn und Neid hassen, verfolgen und ermorden würde. Doch die Ablehnung und Abneigung des Islam und seinen eifrigsten Anhängern ist sehr wohl berechtigt und beruht nicht auf den unbegründeten Ängsten einer Phobie.
    Das Wort Islamophobie wurde als Totschalg-Argument kreiert um Menschen, die auf die Gefährlichkeit des Islams hinweisen, zu denunzieren, sie als krankhaft darzustellen und somit als unglaubwürdig erscheinen zu lassen. Islamophobie ist ein Kampfbegriff, der verhindern soll, dass die hässliche Fratze des Islams ans Tageslicht gezerrt wird.
    Man kann die „begründbare“ Abneigung und Ablehnung, wie hier gegen den Islam, nicht als Phobie bezeichnen.

  31. Korrektur:
    Doch die Ablehnung und Abneigung gegen den Islam und gegen seine eifrigsten Anhänger ist sehr wohl berechtigt

  32. Israel bzw. israelische Bürger sollten sich ruhig öfters in die deutsche Politik einmischen. Das Gedenken an den Holocaust wird von Linkradikalen übelst missbraucht, und die sind auch noch antizionistisch und islamophil.

  33. #37 Laurel
    Stimme dir natürlich voll und ganz zu , allerdings ist dem Normalbürger eine differenziertere Betrachtung unmöglich,deswegen meine etwas oberflächliche
    Darstellng welche die rein Religionsspezifische Basis des zu erwartenden Konflikts zur Grundlage hat.

    Schwarz ,weiss Sehen ist viel einfacher
    und wie Benz es verstanden hat ,
    den durch die Medien bisher nicht aufgekärten Massen und anscheinend verblödeten Medienverantwortlichen einfacher zu vermitteln .

    Leider sind unter den Islamunkundigen Massen auch Entscheidungsträger ,welche Begriffe wie : Taquiya , Hallal usw. überhaupt nicht kennen ,und somit auch besser ihre Position freiwillig zum Nutzen der Demokratie und ihrer Kinder räumen sollten.

    Mrs Knobloch hängt sich bedauerlicherweise auch an
    Nochprofessoren wie Mr. Benz ,wenn sie damit auch die in Kürze zu erwartenden israelischen
    Flüchtlingsströme nach Europa behindert.

    Laurel, ich wollte damit nur die Demokratiefeindlichkeit der Argumente von Mr Benz etwas besser darstellen -und versuche eine einfache Argumentation zur Wiederherstellung eines Zieles welches demokratisch sein muss.
    Das ist nicht einfach ,mit deutscher Vergangenheit ,Europa zu retten.

  34. #33 pinetop

    Der nicht minder dumme Marxismus??? wird in den nächsten Jahren Dir das Gegenteil beweisen.
    Sättigung des Marktes ..was soll ich mit drei Autos …Verelendung der Massen ..zB in den nächsten Jahren …usw..scheinst aber wenig bis keine Kenntnisse zu Marx zu haben.

  35. @ 44

    Was die ökonomische Analyse von Marx betrifft mag dieses ja zu treffen ( zum Teil), was aber das Heilsversprechen einer klassenlosen Gesellschaft betrifft, kannst Du das getrost „in die Tonne“ treten.

  36. @ 44 Akkon
    Man kann natürlich trefflich über die Zukunft de Kapitalismus spekulieren. Wahrscheinlich wird er sich gewaltig verändern und wir alle können in einer offenen Gesellschaft für einen Kapitalismus mit menschlichen Antlitz streiten.
    Einen Bezug auf marxistische Denkschablonen halte ich für fatal. Für das Scheitern des Kommunismus vgl. z. B. Das Ende der Illusion, Francois Furet. Diese Scheitern beruhte nicht auf moralisch und intellektuell unzureichenden Akteuren der Geschichte, sondern auf einer grundfalschen Ideologie.
    1. Ein wesentliches Element der allgemeinen Philosophie ist die Dialektik. Sie ist formallogisch grundfalsch und ich bin nicht mehr bereit hierzu eine intensive Diskussion zu beginnen.
    2. Die Marx´sche Geschichtsphilosophie ist bereits überreichlich falsifiziert worden. Sie scheidet damit aus der Diskussion aus.
    3. Die ökonomische Basistheorie ist die Arbeitswertlehre. Sie stellt weniger eine ökonomische Erklärung eines Sachverhalts dar, sondern dient vielmehr der Diffamierung bestimmter Einkunftsarten. Wirtschaftliches Wachstum entsteht nur durch die Kombination von Produktionsfaktoren. Genau dies bestreitet Marx, der nur in der menschlichen Arbeitskraft die alleinige Wachstumquelle sieht. Ein erster Einstieg hierzu: Werner Becker, Kritik der Marx´schen Wertlehre, und vielleicht Marktsoziologie und Entscheidungslogik von Hans Albert.
    Man sollte nicht übersehen, dass Marx auf den Denkschablonen seiner Zeit aufbaute. Er war trotz aller Kritik an Religionen ein Gefangener religiösen Denkens und nicht grundlos bezeichnen seine Kritiker seine Lehre als eine in´s Säkulare gewendete Religion (oder genauer: Eschatologie). Naheres hierzu: Ernst Topitsch, Sozialphilosophie zwischen Ideologie und Wissenschaft, sowie die verschiedenen Aufsätze des gleichen Autors über die Hegel´sche Herrschaftslehre.
    Auch darf man nicht übersehen, dass Marx niemals eine Ethik formuliert hat; vielmehr machte er sich über diesbezügliche Anstrengungen lustig. Er erwartete die Ethik als notwendiges Ergebnis der klassenlosen Gesellschaft.
    Nach meiner festen Überzeugung ist der Marxismus weder geeignet die Welt ökonomisch zu erklären, noch bildet er das Rüstzeug zur Verbesserung der sozialen Verhältnisse.

  37. In der – unhaltbaren – Gleichsetzung von Antisemitismus und „Islamophobie“ erwacht sehr schnell die Erinnerung an den Historikerstreit der 80er Jahre. Als Anhänger der Popper`schen „offenen Gesellschaft“ stellen sich für mich Nationalsozialismus, marxistischer Sozialismus und religiös fundierte Herrschaftsformen als die grauenhaftesten Gesllschaftentwürfe dar. Da kann man natürlich streiten, welche Form am grauenhaftesten ist. Ein einziges Argument spricht dafür, dem Nationalsozialismus die zweifelhafte Ehre zuzusprechen, dass er das fürchterlichste Experiment darstellte.
    Im Kommunismus und im Islam können/konnten Menschen ihre reine physische Existenz behalten, wenn sie zur richtigen Religion oder Klasse konvertier(t)en. Diese „Privileg“ hatten rassisch Verfolgte im Nationalsozialismus nicht.

  38. Man kann Antisemitismus und Antiislamismus
    vergleichen,
    um feststellen zu können, dass man beides nicht
    gleichsetzen
    kann.

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