KrügerDie Affäre um die abqualifizierenden Äußerungen über evangelikale Christen der Schülerzeitschrift „Q-rage“, die von der Bundeszentrale für politische Bildung (Foto: BpB-Präsident Thomas Krüger) finanziert wird, schlägt hohe Wellen. Auffallend dabei ist, dass über den kontroversen Inhalt keine wirkliche Auseinandersetzung stattfindet, sondern Polemisierungen und Diffamierungen den Ton angeben.

Evangelikale in der Schusslinie

Auslöser des medialen Aufregers war der „Q-rage“-Artikel „Die evangelikalen Missionare“ (S.11). Darin werden mehrere heftige Pauschalurteile gefällt ohne den Hauch eines Beleges: Evangelikale seien Andersgläubigen gegenüber „intolerant“ und verfolgten „verfassungsfeindliche Ideologien“. Ihnen wird fehlendes intellektuelles Urteilsvermögen unterstellt, indem suggeriert wird, Religion sei nur attraktiv für Leute, die „einfache Antworten“ suchten.

Auch im Empfehlungsschreiben vom Präsidenten der BpB Thomas Krüger, das der Zeitschrift beigefügt war, stehen Evangelikale in der Schusslinie. Hier werden sie mit Islamisten in einen Topf geworfen, die „wichtige Freiheitsrechte in Frage stellen“. Dieser Vorwurf ist in jeder Hinsicht perfide und suggestiv.

Die Freiheitsrechte, so weiß es Wikipedia, sind eine „Kategorie der Grundrechte“, die „Leben, Freiheit und Eigentum vor staatlichen Eingriffen schützen“ sollen. Dazu zählt unter anderem das Recht, seine Persönlichkeit frei zu entfalten, seine Religion selbst zu bestimmen, seine Meinung frei zu äußern, sich zu versammeln und Vereine zu gründen. Nicht zuletzt evangelikale Christen in Deutschland erfreuen sich dieser demokratisch-rechtsstaatlichen Grundrechte. Es wäre nun höchst wünschenswert und aufschlussreich, von Krüger zu erfahren, welche dieser Rechte genau er durch Evangelikale gefährdet sieht.

Während die Gefährdung der Verfassung durch evangelikale Christen nicht sichtbar ist, fällt die widersprüchliche Unterscheidung des ausgebildeten Theologen Krüger sofort ins Auge: So weiß er bei den Religionsanhängern des Islams fein säuberlich zu unterscheiden zwischen islamisch und islamistisch, spricht aber pauschalierend und völlig undifferenziert von „evangelikalen Gruppen“. Krüger tut damit das Gegenteil von dem, wofür er bzw. die von ihm unterstützte Schülerzeitung stehen sollte: für Aufklärung und Differenzierung – angesichts von Vorurteilen, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Der Eindruck entsteht, dass Krüger bewusst diffuse Ängste „gewalttätigen, freiheitseinschränkenden“ Evangelikalen gegenüber schürt und implizit unterstellt, im evangelikalen Lager würden – analog zu den radikalen Islamisten – Terroristen und Bombenleger ihr Unwesen treiben. Der Theologe und Religionswissenschaftler Thomas Schirrmacher merkt in Bezug auf die sog. Gewaltätigkeit und Verfassungsfeindlichkeit der Evangelikalen in einem Interview süffisant an:

„Wenn ich täglich die Zeitung aufschlage, finde ich eine Menge Aktivitäten von Verfassungsfeinden, wo aber Evangelikale dem auch nur in die Nähe kommen, ist mir schleierhaft. Wenn 400 – 700 Millionen Evangelikale weltweit Demokratien umstürzen und Menschenrechte beschneiden wollten, würden Sie etwas häufiger davon in der Zeitung lesen, geschweige denn, wenn sie gewalttätig wären.“

Entschuldigung, aber Vorwurf wiederholt

Auf evangelikaler Seite war die Empörung über Krügers Unterstellungen und den aburteilenden Artikel in „Q-rage“ groß. Hartmut Steeb, Generalsekretär der Evangelischen Allianz Deutschland, nannte es „unglaublich“, dass Krüger Evangelikale in die Nähe von Verfassungsfeinden und Islamisten gerückt habe und bezeichnete den „Q-rage“-Artikel als „verleumderisch“ und „voller Falschbehauptungen“.

Der Einspruch zeitigte Wirkung: In einer Pressemitteilung entschuldigte sich Krüger und machte einen Rückzieher: In dem „Q-rage“-Artikel würden „Evangelikale pauschal mit christlichen Fundamentalisten gleichgesetzt“, hieß es dort. Dies halte er für „unangemessen und nicht zutreffend“. Trotz dieser Einsicht ist seine Wortwahl verwunderlich oder besser entlarvend, denn in seinem Begleitschreiben war von Islamisten und nicht von christlichen Fundamentalisten die Rede. Seine Entschuldigung trägt also weiterhin zur Stigmatisierung der Christen bei, indem er die sogenannten „Fundamentalisten“ auf eine Ebene mit Islamisten und Verfassungsfeinden stellt.

In der WELT versuchte Krüger dann doch noch zu präzisieren und wird dabei wieder pauschal. „Baptisten, freikirchliche Gemeinden oder andere evangelikale Strömungen“ werden von ihm als fundamentalistisch und damit verfassungsfeindlich etikettiert. Worin genau die von diesen Gruppen ausgehende Gefahr für Freiheitsrechte bestünde, ließ er aber weiterhin offen. Krüger stellt durch seine konfusen Äußerungen letztlich sämtliche Christen, die sich als evangelikal betrachten oder von anderen so gesehen werden, unter den Generalverdacht der Verfassungsfeindlichkeit.

Selbstbestimmung und Forschungsfreiheit

ChristivalEin ähnlich attackierendes Vorgehen gegen jeden Standpunkt, der sich nicht dem Zeitgeist beugt, konnte im Vorfeld der christlichen Jugendkonferenz „Christival“ in Bremen im Frühjahr 2008 beobachtet werden. Wie im „Q-rage“-Artikel beschrieben, sollte dort ein Workshop unter dem Titel „Homosexualität verstehen – Chance zur Veränderung“ stattfinden. Dies wurde jedoch nach heftigen Protesten vor allem aus den Reihen der Bundestagsfraktion der Grünen von den Veranstaltern wieder aus dem Programm genommen. Den Workshopanbietern vom „Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft“ (DIJG) wurde u.a vorgeworfen, „Pseudo-Therapien“ anzubieten, „Diskriminierung“ und „gefährliche Scharlatanerei“ zu betreiben und „Verfolgung von Minderheiten“ zu praktizieren. Für die vom DIJG einberufene Pressekonferenz auf dem „Christival“ hatten sich zwar viele Journalisten interessiert, kaum einer wagte es aber, die objektiven Inhalte wiederzugeben.

So ging u.a. ein Statement des Diplom-Psychologen Michael Gerlach, der selbst „mehrere gleichgeschlechtliche Partnerschaften“ gehabt hatte, völlig unter. Darin berichtete er von seinen Therapieerfahrungen mit Menschen, die eine Abnahme ihrer homosexuellen Impulse wünschten und plädierte für „einen offenen Diskurs über Homosexualität, über die Risiken des schwulen Lebensstils und ein unbedingtes Recht auf sexuelle Selbstbestimmung – also das Recht des Einzelnen, ob er nun schwul sein will oder nicht“. Gerade dieses Plädoyer zeigt, wie ver-rückt, wie gegenstandlos Krügers Vorwurf ist: Eben jene evangelikalen Christen, die angeblich Freiheitsrechte gefährden, sehen ihren Ansatz in den Freiheitsrechten begründet: in der Freiheit der Forschung.

PI-Beiträge zum Thema:

» Spiegel Online: Evangelikale führen Kreuzzug
» Keine Courage bei “Q-rage”
» “Q-ragierter” Kampf gegen gefährliche Christen

(Gastbeitrag von J.R.)

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45 KOMMENTARE

  1. Der Mann ist doch ganz einfach zu verstehen. Jeder, der sich christlich nennt und keine Kirchensteuer an die Amtskirche abdrückt, ist ein Verfassungsfeind und Gefahr für die Demokratische Ordnung.

  2. Ist doch nichts neues. Ich habe auch mit solchen linken Gutmenschen zu tun, gehen denen die Argumente und Fakten aus (und das geschieht in einer Diskussion sehr schnell) werden sie unsachlich aggressiv und beleidigend. Gutmensch kann man auch mit Nazi und Moslem ersetzen, die Diskussionen laufen ähnlich.

  3. Naja, gut, ich glaube zwar, die Evangelikalen reden sich hier ein wenig raus, wenn sie sagen, ihr Workshop sei schwulenfreundlich und sie wollen überhaupt niemanden umdrehen und gingen nur davon aus, dass man sich seine Sexualität aussuchen könne. Aber ob nun so große Gefahr von einem Haufen verklemmter Christen aufkeimt, dass sie andere, gewisse Gruppierungen, die im selben Falle lieber Köpfe rollen lassen, so in den Schatten stellen, dass sich darüber zu schreiben lohnt, ist fraglich. Ich für meinen Teil gönne jedem seine Vorurteile, und ein Pack homophober Kleinkrampfchristen lässt sich mit einem kuschelrichterlichen „Dududu, das macht man aber nicht“ wesentlich leichter aus der Welt schaffen als eine Masse, die sich diskriminiert fühlt, sobald man ihnen Diskriminierung vorwirft, und damit auch noch durchkommt.

  4. Na einen haben wir noch:

    BENEDIKT XVI.

    Papst-Rede schockiert Schwule

    Von Annette Langer

    Kategorisch hat sich Papst Benedikt XVI. in einer Festtagsansprache gegen Geschlechtsumwandlung und Homo-Ehe ausgesprochen. Italienische Schwulenverbände befürchten nun eine drastische Verschlechterung des sozialen Klimas im Land.

    Vatikanstadt – Archaische Töne aus dem Vatikan: Am Montag hatte sich in der Sala Clementina im Apostolischen Palast alles versammelt, was Rang und Namen hat. In seiner Weihnachtsansprache wandte sich Papst Benedikt XVI. mit einem persönlichen Gruß an die Kardinäle, Bischöfe und Prälaten, kurzum – an seine ganze „Familie“.

    Und eben diese Keimzelle allen Lebens war dann auch das zentrale Thema des Vortrags. „Es ist keine überkommene Metaphysik, wenn die Kirche von der Natur des Menschen als Mann und Frau spricht und fordert, dass diese Schöpfung auch respektiert wird.“ Die lebenslange Verbindung von Mann und Frau sei ein „Sakrament der Schöpfung“, erklärte der Papst – und erteilte damit jeder anderen Form des ehelichen Zusammenlebens, also vor allem der Homo-Ehe, eine Absage.

    Nur allzu oft verstecke sich hinter der sogenannten Geschlechterdiskussion lediglich die Emanzipation des Menschen von Gottes Schöpfung. „Aber auf diese Weise lebt er gegen die Wahrheit und den Geist des Herrn“, so der Papst. „Nicht der Mensch entscheidet, nur Gott entscheidet, wer Mann und wer Frau ist.“

    Die Menschheit solle auf „die Stimme der Schöpfung“ hören, um die vorgegebenen Rollen von Mann und Frau zu verstehen. Alles andere käme „einer Selbstzerstörung des Menschen und der Zerstörung von Gottes Werk selbst“ gleich.

    Das ist aber total Autobahn!!!

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,druck-598189,00.html

    Scheint ein Baptist, oder Sieben-Tage-Adventist oder Mennonit oder Evangelisch Freikirchlicher zu sein, dieser Benedikt XVI.

  5. Ansonsten ist ja auch keiner politisch gezwungen, am Workshop teilzunehmen. Es gibt schon genug zweifelhafte Sekten in Deutschland, aber man sollte sie nicht vor den absolut unzweifelhaften weil offen zerstörerischen in den Vordergrund stellen.

  6. „Auffallend dabei ist, dass über den kontroversen Inhalt keine wirkliche Auseinandersetzung stattfindet, sondern Polemisierungen und Diffamierungen den Ton angeben.“

    Weniger auffallend, als charakteristisch für die Qualitäts-Presse(tm).

  7. Da kann man mal sehen, daß der Kerl von Nix eine Ahnung hat! Eine Freikirche zeichnet sich erstmal dadurch aus, daß sie nicht an die staatl. Kirchen angebunden ist – sonst nix! Und Baptisten waren die ersten, die in der eigenen Kolonie die Religionsfreiheit eingeführt haben. Das nennt der Typ „verfassungsfeindlich“… Soviel zum Thema „Bildung“, Krüger!

  8. Es gibt einfach auch ganz schreckliche Theologen auf der Welt, die sprechen Empfehlumgen für Verfassungsfeinde aus und stellen Evangelikale auf eine Stufe mit Islamisten.

    Wäre so einer nur bei seinen Leisten geblieben. Als Plaste-und Elastearbeiter hätte er Bemerkenswertes leisten können.

  9. Nur eine Frage der Zeit, bis sich das Problem bei uns gelöst hat – dann nämlich wenn die Missionierung (natürlich nicht zu der „Religion of (the) Piss(ed)“) verboten wird. Man muss doch den Christen erlauben zu sagen, dass die Moslems falsch liegen, genau wie diese es auch tun. Es kann doch am Ende nur eine Wahrheit geben (welche würd ich auch gern wissen) – und das sollte man ruhig sagen können.

  10. In dieser Angelegenheit ist das letzte Wort noch nicht gesprochen worden.
    Warten wir´s ganz ruhig ab.
    Es werden sich noch weitere Interessensverbände als Evangelikalenhasser offenbaren und damit selbst entlarven. Der Zeitgeist wirkt eben…

  11. Natürlich sind „Evangelikale“ (keine Ahnung, was das eigentlich ist) und Christen allgemein, jedenfalls solange sie nicht der schönen neuen homosexuellen Lebensweise bedingungslos die Stange halten, verfassungsfeindlich. Die Gleichstellung von schwulem Sex und normalem Sex ist doch jetzt ein weltliches Dogma geworden (obwohl Homosexuelle noch immer keine Kinder miteinander zeugen können und deshalb durchaus ein unüberbrückbarer Unterschied besteht zu einem herkömmlichen Paar), und wer dieses Dogma nicht anerkennt, ist intolerant und verfolgt eine altmodische gesellschaftliche Ideologie …

    Deshalb ja auch die Angriffe der Homosexuellen-Verbände gegen die katholische Kirche und den Papst, zur Zeit wieder aktuell, weil der Papst immer noch der Meinung ist, daß ein Kind bei seinen leiblichen Eltern besser aufgehoben ist als bei zwei Homosexuellen.

    Soviel in Kürze zu diesem Thema.

  12. Leute, ich denke, die Blogger-Szene kann sich auf die Schultern klopfen, die Causa Q-rage kam über Kewil und PI an die grössere Öffentlichkeit.

    Vorher hatte die BPB jede Mohammedanophilie steuerfinaiert durchgewunken, mit all dem Unfug, wie z.B einer KonvertitIn, die stolz vom Übetritt zu den MohammedanerInnen erzählte oder den Pali-Schals!

    Jetzt weiss die BPB, dass sie unter medialer Beobachtung steht und die Blogger-Szene weiss, dass MSM-JournalistInnen Anregungen von Kewil und PI holen.

    Ich diesem Zusammenhang frohe Weihnacht an den von TAZ-LeserInnen des Antisemitismus beschuldigten Didi Näher! 🙂

    2051 Claudia-Fatima-Roth-Moschee wird wieder Kölner Dom

  13. #8 Herr_Kaleu

    So’ne Bildung nenne ich HalbBildung. Einfach nichts Ganzes, aber halbseidenes. Und sowas sitzt in der staatlichen politischen Bildung. Der gehört zum Putzmann degradiert.

  14. Also seine Aussagen in diesem Blatte sind schon heftiger Tobak, da kann ich jeden Evangalisten verstehen, der aufschreit.
    Aber was ich so richtig Hinterfotzig finde, ist der Umstand das der gute Mann noch nicht einmal zu seiner Meinung/seinen Äußerungen steht, sich windet wie ne Fahne im Wind, um alsgleich in einen neuen Ansturm, von was auch immer, seine geistigen Ergüße von sich gibt.
    Da tuen sich Abgründe auf und ich bin gewillt zu vermuten, die SPD zeigt nun ihr wahres Gesicht…

  15. Vielleicht hätte Krüger, der arme Kerl, eigentlich gerne etwas gegen den Islam geschrieben, er durfte nur nicht und ausserdem ist das gefährlich! Das Hetzen gegen Evangelikale und „Christliche Fundamentalisten“ war dann eine ungefährliche Ersatzhandlung: Er muss weder von Christen irgendwas befürchten, noch wird ihm von Politikern „Christophobie“ vorgeworfen werden.

  16. Kollegen,
    da können wir locker gegenhalten.
    Die wollen einen Satz Ohrfeigen?
    Aber gerne doch.

    Obelix, wo bist du?
    Hier gibt es Römer.

  17. Jeder Glaube trägt in sich einen Absolutheitsanspruch. Es ist kindisch, sich auf billige Weise tolerant zu geben. Wer wirklich glaubt, der tut es umfassend. Und dieser allumfassende Glaube schließt natürlicherweise einen anderen Glauben aus. Lessing appelierte in seiner Ringparabel an das Verständnis dem anderen Glauben gegenüber; also an seine Toleranz im wörtlichen Sinne von Duldung und nicht als Übernahme seiner Inhalte. Wirklicher Glaube kennt somit zwar die Duldung des Andersgläubigen und den Respekt, den man ihm als Mitmenschen entgegenzubringen hat, das schließt jedoch nicht die Verinnerlichung des anderen Glaubens in das eigene Weltbild ein. Und Christen, die wirklich solche sein wollen, können genausowenig von diesem Grundsatz abweichen, wie die Gläubigen anderer Religionen auch. Das trennt und vereint zugleich.
    Daran zeigt sich, wie absurd die Diskussion um die Evangelikalen ist.

    Gloria in exselsis Deo – Ehre sei Gott in der Höhe und allen ein Frohes Weihnachtsfest!

  18. Ich kann mir nichlt helfen und vielleicht sind die Bilder bestimmter Personen auch etwas unvorteilhaft ausgesucht, aber für mich spricht die Physiognomie Bände.

    Mir kommt das alles sehr pathologisch vor. da scheint der Bock zum Gärtner gemacht worden sein. Es ist wirklich schlimm und wie konnte das passieren.

    Fünfzig Jahre Schuldbearbeitung haben aus uns Deutschen offensichtlich eine abgestumpfte devote Masse erschaffen. Zeigen wie es den Hanseln.

  19. Es sind nicht nur die Deutschen, welche in den letzten Jahrzehnten zu einer abgestumpften, devoten Masse erschlaffen mussten. Jeder Christ, der mehr als das arme (wortwörtlich) Duckmäuschen von nebenan daherkommt, wird unverzüglich attackiert, schuldbeladen und diffamiert.

    LIEBE CHRISTEN: man hat es schwar auf weiss – Autorität Gottes UND NICHT Kiffer von Amt.

  20. #20 prausnitzer

    Damit liegst du leider nicht ganz richtig, die großen monotheistischen Religionen schließen tatsächlich jegliche Verinnerlichung eines anderen Glaubens aus (wobei nun noch zu klären wäre, welche anderen Ideen sie denn zu ihrer Entstehungszeit verinnerlicht hatten) und hegen den ihnen eigenen Absolutheitsanspruch bis zum Letzten.

    Das gilt aber nicht für „jeden Glauben“, siehe z.B. im Buddhismus (immerhin auch eine der großen Weltreligionen):

    http://de.wikipedia.org/wiki/Synkretismus

    (so ungern ich Wikipedia zitiere)

    Dein Unwissen sei dir aber verziehen, auch mir war erst klar, wie christlich-europäisch ich geprägt bin, nachdem ich lange Zeit im nichtchristlich-nichteuropäischen Ausland gelebt hatte.

    😉

  21. Ich hätte in diesem Zusammenhang gern mal eine Statistik, wieviel Bombenanschläge, Selbstmordattentate, „Ehren“morde usw. von den christlichen Fundis in den letzten Jahren begangen wurden. Wie oft wurden ferner Konvertiten, also vom bisherigen evangelikalen Glauben Abgefallene, durch ihr altes Umfeld geschächtet, gelyncht oder wenigstens zusammen geschlagen? Und wie sieht es mit Zahlen über die Homosexuellen aus, die von homophoben christlichen Eiferern verprügelt worden sind?

    Wenn man dann diese Statistik mit der einer anderen Religionsgemeinschaft zu den gleichen Themenvergleichen würde…

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Zukunft des Abendlandes weniger im Internet als vielmehr abends im Schlafzimmer entschieden wird.

  22. #24 Konservativer

    „Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Zukunft des Abendlandes weniger im Internet als vielmehr abends im Schlafzimmer entschieden wird.“

    Na, dann lass mal den Worten Taten folgen!

    Allerdings denke ich, dass die Islamisierung Europas mit dem schwerfaelligen Instrument des demographie-bewussten Poppens leider nicht mehr aufzuhalten ist!

    Waer‘ ja auch zu schoen und zu einfach, um wahr zu sein.

  23. #25 Sceadugengan (24. Dez 2008 01:27)

    Na, dann lass mal den Worten Taten folgen!

    Allerdings denke ich, dass die Islamisierung Europas mit dem schwerfaelligen Instrument des demographie-bewussten Poppens leider nicht mehr aufzuhalten ist!

    😆

  24. Ohh, was sehe ich. Ein weihnachtlicher Banner! Sehr schön PI 🙂 Zu Ostern und in Gedenken an die Schlacht vor Wien wünsche ich mir ebenfalls einen passenden Banner 🙂

  25. Ich kann mir nicht helfen, aber der Gesichtsausdruck dieses Herrn Krüger ist für meine Begriffe voller Hass.

  26. Türkei leugnet Mohammed

    Ankara, 11.12.08 (KAP) Die türkische Staatsanwaltschaft geht dem absurden Vorwurf nach, dass zum Bau eines der ältesten christlichen Klöster der Welt eine Moschee illegal abgerissen wurde. Wie die türkische Zeitung „Evrensel“ am Donnerstag berichtete, lässt die Anklagebehörde in der südostanatolischen Provinz Mardin entsprechende Beschwerden gegen das 1.600 Jahre alte syrisch-orthodoxe Kloster Mar Gabriel in Midyat von Fachleuten „prüfen“, um über eine Anklage zu entscheiden. „Als dieses Kloster gegründet wurde, gab es den Islam noch gar nicht“, zitierte die Zeitung Abt Kyriakos Ergün: „Hinter diesen absurden Vorwürfen steckt etwas anderes. Die Bevölkerung soll gegen uns aufgehetzt werden“.

    http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/23003.html

    Wenn Mohammed am 30. April 571 n. Chr. geboren wurde und es bereits 400 n. Chr. Moscheen in der Türkei gab, dann leugnet die türkische Staatsanwaltschaft die Geschichte des Korans und stellt Mohammed als falschen Propheten dar.

    Sicher, Anatolien hat wegen der milliardenschweren EU-Zahlungen ein schlechtes Gewissen und möchte schwanzwedelnd mit den roten Kommissaren Gassi gehen – aber deshalb gleich Mohammed verraten?

    Fröhliche Weihnachten

  27. Hallo#35 TomcatK:

    Ich bin Deinem Link gefolgt und habe mir das angeschaut. Eigentlich sollte das jeder tun, um zu wissen, „wohin die Reise geht“, wie Du schreibst.

    Aber – das muß man dazu sagen – es gibt genug Leute, die dabei gar nichts mehr finden, wenn solche Dinge im öffentlichen Raum stattfinden.

    Wollen wir wirklich so eine Gesellschaft, oder ist es Zeit, endlich irgendwo einen Riegel vorzuschieben?

  28. #35 TomcatK (24. Dez 2008 10:42)

    Ich möchte hier jetzt keine Debatte über Homosexualität anfangen aber die die sich mal angucken möchten wohin die Reise in dieser Beziehung geht:

    http://www.zombietime.com/up_your_alley_2008/part_1_full/index.php

    Aber Vorsicht! Das ist nichts für schwache Gemüter!

    Wünsche allen hier und auch dem PI-Team ein gesegnetes Weihnachtsfest!

    Jesus ist das Licht, die Wahrheit und der Weg! Niemand kommt zum Vater denn durch Ihn!
    —————————————————
    Das, was hinter diesem Link steckt (habe es mir nur zum Teil angesehen) ist einfach PERVERS. Gott hat schon frühere Völker wegen ihrer Sittenlosigkeit vernichtet.
    Unzucht ist eine schwere Sünde, weil sie am eigenen Leib geschieht, der doch der Tempel Gottes sein sollte.
    Mir fehlen die Worte über solches Tun!!!

    In der Tat: Nur Jesus Christus ist der EINZIGE Weg zum Vater! Und ER wird auch all diesem Gott losen Treiben zu SEINER Zeit ein Ende machen.
    Da denke ich nur an Daniel und den Traum vom Nebukadnezar.

  29. 38 karim und TomcatK

    Ich habe es mir nicht angetan. Aber die Seite ist sehr interessant. Insbesondern das die linken Faschisten, die Christen, offen mit Nazis vergleichen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die linken Ratten in Deutschland, irgendwas vom Kampf gegen faschistische Christen schwafelt.

  30. Übrigens gestern wurde bei Maischberger auf ARD Gestern Abend über die Religion diskutiert.
    Da wurde von Frau Maischberger im Bezug des Frosches am Kreutz in Bozen auch gelogen. Denn nach den Protestbrief des Papstes, wurde zwar dieses Kunststück in Bozen nicht entfernt wie MAISCHBERGER richtig erwähnt hatte, aber es wurde ein seperater Vorhang vorgezogen, so daß erst aus einen eingeengten Blickwinkel das Kunsstück zu sehen war. Vorher konnte man schon dieses Kunsstück schon vom Eingangsbereich sehen. Leider bin ich nicht telefonisch durchgekommen, sonst hätte ich die Sache schon richtig gestellt.

  31. In der BRD darf es halt nur noch linke Ideologie und den Islam geben. Das hat das Zentralkomitee so beschlossen, und damit Basta. 😉

  32. Besinnende Weihnachten uns allen!

    Es wäre eine gefährliche Fußangel, alle evangelikalen Christen über einen Kamm zu scheren, jedoch:
    Es sind nicht irgendwelche Christen, sondern jene, die die Bibel „wörtlich“ nehmen – eine Abhandlung darüber, daß das grundsätzlich nicht geht und die Evangelikalen selektiv interpretieren, lasse ich hier aus.

    „Evangelikale seien Andersgläubigen gegenüber „intolerant“ und verfolgten „verfassungsfeindliche Ideologien“.“

    Bei manchen Ev. ist die Demokratie verhaßt, weil der Menschenwille und nicht Gottes Wille in ihr zählt.

    „Ihnen wird fehlendes intellektuelles Urteilsvermögen unterstellt, indem suggeriert wird, Religion sei nur attraktiv für Leute, die „einfache Antworten“ suchten.“

    Die Interpretationen der „offiziellen“ Theologie wird von vielen abgelehnt, weil es nicht „der Bibel“ entspricht. Stattdessen finden sich ärglerlich oft diffuse und polemische Äußerungen bei den Ev.

    „Dazu zählt unter anderem das Recht, seine Persönlichkeit frei zu entfalten, seine Religion selbst zu bestimmen, seine Meinung frei zu äußern, sich zu versammeln und Vereine zu gründen.“ Es gibt keine freie Persönlichkeitsentfaltung bei den Hardlinern. Es zählt nur Gottes Wille, Persönlichkeitsentfaltung würde dem Menschen ja ein böses Eigenrecht einräumen.

    „plädierte für „einen offenen Diskurs über Homosexualität, über die Risiken des schwulen Lebensstils und ein unbedingtes Recht auf sexuelle Selbstbestimmung – also das Recht des Einzelnen, ob er nun schwul sein will oder nicht“.

    Klar, der Mann redet nur über die Risiken, er redet dagegen nicht über das „Recht“, doch homosexuell zu sein. Die Probleme mit einer derartigen Sexualität entstehen zumeist aus der Erziehung und der Peer-Group.

    Bei den vielen gläubigen Christen hier frage ich mich, woher die ganzen menschfeindlichen Gewaltfantasien kommen. Oder die Begeisterung darüber, daß „Gott“ die Nichtgläubigen passiv oder aktiv vernichten wird.

    Gebot der Feindesliebe?
    Oder auch:
    „Die Toten sollen die Toten begraben“. Das Beerdigungsritual (war und ist) im Judentum eines der höchsten. Wenn Jesus es derart links liegengelassen hat, sind die anderen Regeln (wenn der Mann beim Manne liegt etc) ebenso in Frage gestellt.

  33. #42 BePe (24. Dez 2008 17:20)

    Heutzutage heißt dass nicht Zentralkomitee sondern Zentralrat. In diesem Fall handelt es sich vielleicht um einen Zentralrat aller erlaubten Ideologien: Gutmenschen, Linke und Moslems.

  34. #44 liberaledrecksau (24. Dez 2008 17:40)

    Liebe leberaledrecksau,

    von welcher besonderen Gruppe der Evangelikalen reden Sie denn in Ihrer langen Anklageschrift?
    Die würde ich gerne mal kontaktieren.
    Sind Sie so gut und lösen Ihr Rätsel auf?

    Danke und eine gesegnete Weihnachtszeit von

    Antonio

  35. #44 liberaledrecksau (24. Dez 2008 17:40)

    Zu Ihrem Vers, lasst die Toten ihre Toten begraben sollten Sie es sich gönnen, die weiteren Verse in Lukas 9, V. 57-62 lesen.

    Dort geht es um die Prüfung der wahren Jüngerschaft. Die Menschen, die Jesus ansprach ihm zu folgen flüchteten sich in Ausreden. (genau wie heute) Und einer davon sagte, Herr erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe… (und dann folge ich dir nach)

    Sie, lieberaledrecksau sind schon ein Scherzkeks, wenn Sie mit solchen Halbsätzen operieren. Das macht die Menschen unglaubwürdig.

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