Am Sonntag ist in Berlin Volksabstimmung. Es geht darum, das vom PDSPD-Senat eingeführte Pflichtfach „Ethik“ zugunsten einer Wahlfreiheit zwischen „Ethik“ und „Religion“ wieder abzuschaffen. Jetzt schaltete der Senat großformatige Anzeigen mit Steuermitteln gegen die von Kirchen, jüdischen Verbänden und zahlreichen Prominenten unterstützte Initiative „Pro Reli„. Unrechtsbewusstsein hat man dabei keins. Schließlich habe man ja nicht so viel Geld wie „Pro Reli“. (Foto: Günter Jauch, der sich für sein „Pro Reli“-Engagement den Zorn des Party-Großmeisters zugezogen hat)

Senatssprecher Meng argumentiert, dass „Pro Reli“ eine mehrfach sechsstellige Summe einsetzen könnte, der der Senat lediglich 25.000 € entgegensetzen würde. Das sei schließlich legitim, belehrt er uns in typisch linker Selbstbedienungsmentalität. Denn da man nicht, wie „Pro Reli“ mit Argumenten Sponsoren für die eigene Position anwerben kann, muss man eben auf unfreiwillige „Spender“ (Neusprech für Steuerzahler) zugreifen.

Die Bürgerinitiative „Pro Reli“ prüft wegen der Senatsanzeige rechtliche Schritte. Es sei skandalös, dass diese mit Steuermitteln finanziert würden, erklärte der Sprecher der Initiative, Christoph Lehmann. Auch die Oppositionsparteien kritisierten die Kampagne. Da „steht eine Bürgerinitiative gegen die SPD-Staatsmaschinerie“, sagte CDU- Chef Frank Henkel. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Martin Lindner sprach von „unanständiger Steuerverschwendung“. Der Senat wies die Kritik zurück. Man sei in diesem Falle parteiisch und habe folglich das Recht, in den Meinungsbildungsprozess einzugreifen, hieß es. Anders als vor Wahlen gebe es keine Neutralitätsverpflichtung. Für kommenden Freitag sind weitere Anzeigen geschaltet.

Komisch, manchmal fehlen viel geringere Summen, um beispielsweise eine Schultoilette zu reparieren oder einen Vertretungslehrer zu bezahlen. Aber man muss schließlich Prioritäten setzen.

(Spürnasen: Paula und Juris P.)

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65 KOMMENTARE

  1. Wahlfreiheit zwischen Ethik und Religion bedeutet leider auch Wahlfreiheit für Islamkunde zu Ungunsten von Ethik.

    Will man das wirklich?

  2. Alles, was zu unserem abendländischen Kulturgut dazugehört, muss von den Linken, und dazu zähle ich auch den Partykönig, auradiert werden zugunsten einer mit Gewalt intenationalisierten gesellschaft. Aber so sind die Kommunisten: Antinational, antichristlich. Bei letzterem können sie Onkel Adolf die Hand reichen.

  3. PI sollte aber als „pro-reli“- Unterstützer wissen, dass dann auch sämtliche Muslime ihren Ditib-„Reli“-Lehrer bekommen! So wie bisher (Ethik-Unterricht) gibt es für Optimisten wenigstens noch das Argument, dass damit „einige“ Muslime unter dem Einfluss anderer Religionen, Aufklärung, Vernunft…, kurz, ihre Religion mal ein bischen kritischer warnehmen…

  4. Auch wenn mich jetzt einige wieder als Troll klassifizieren werden, es muss gesagt werden:
    Erstens gehört dieses Thema nicht in diesen blog und zweitens ist die Auseinandersetzung schon reichlich in Berlin eskaliert. Ich mag weder Wowereit noch seine Gesellen, schon gar nicht die Linken und Grünen, aber wenn sie in der Sache Recht haben, kann man sie auch mal unterstützen. Wer die Sendung in RBB gestern verfolgt hat, kennt die sehr schwachen, sich im Kreis drehenden Argumente der Pro Reli Befürworter. Wenn man sich pro amerikanisch nennt, darf man auch darüber nachdenken, dass es in den USA keinerlei Religionsunterricht in der Schule gibt, eine auch für Deutschland wünschenswerte Sachlage. Der Kampf gegen die Islamisierung Europas muss nicht dazu führen,dass wir jetzt alle Christen werden.
    In Berlin gibt es weniger als 50% gläubige Menschen!

  5. OT

    Nachtrag zur Diwali-Diskussion, die ich leider verpasst habe: In Indien sind die Ostertage (wie auch Weihnachten) gesetzliche Feiertage! So ist denn Indien das Land mit wohl den meisten Feiertagen überhaupt, da jede relevante Religion berücksichtigt wird….

    Aber immerhin: Christliche Feiertage werden in Indien berücksichtigt.

    Ganz allgemein wäre ich zurückhaltender mit Kritik an Indien. Die haben bereits heute die gleichen Probleme mit islamischen Fanatikern, wie wir sie auch bekommen werden. Solidarität mit den Opfern von Bombay und Hyderabad wäre angemessen.

  6. Nachtrag:

    Mit 25000 € kann man sicher Einiges renovieren, aber mit einer sechstelligen Summe weitaus mehr!

  7. Ausgezeichnet.
    Ethik geht über Religion, das sollte hier eigentlich bekannt sein.
    Religion ist Privatsache.
    Wo kommen wir da hin, wenn am Ende keine Ethik vermittelt wird, sondern in lauter Einzelkursen
    evangelisch, katholisch, muslimisch, hinduistisch, buddhistisch…
    Das spaltet die Schüler nur noch mehr.

    Allerdings – wer auf die Eskalationsstrategie setzt, der sollte unbedingt Religion wählen.
    Man kann natürlich sagen, es ist in Berlin sowieso nichts mehr zu retten und noch etwas Öl ins Feuer gießen, damit die Spannungen der jungen Menschen noch etwas werden.

  8. Pobereit sagt: „(…) Die haben doch noch nicht begriffen, was Freiheit ist!“

    Aber Pobereit hat begriffen, was Freiheit ist: Die Freiheit, tief in die Kassen greifen und 2009 fast eine Milliarde EUR neue(!) Schulden zu machen, ist eine Freiheit, wie er und seine Berliner Genossen sie sich vorstellen.

  9. In der „DDR“ hat die SED doch auch auf Kosten der Bürger „Wahlkampf“ gemacht. Wen wundert so was also noch bei diesem SPD/SED-Senat in Berlin? Die Wähler sollten endlich mal wach werden und diesen „Volksvertretern“ ordentlich in den Ar… treten! Aber im Osten berlin ist die SED ja stärkste Partei – unglaublich 20 jahre nach dem Mauerfall.

  10. Was die Clowns von den anderen Staatsparteien direkt Morgenluft wittern und ihr Köpfchen mutig erheben…

  11. Ethik bedeutet in Berlin leider ein „staatliches Monopol“ auf Moral. Das ist doch wirklich absurd… Moral und Ethik darf doch nicht wirklich im luftleeren Raum stehen oder?

    Ja, im Zweifel wird es auch Islamkunde geben. Ich bedauer dies zutiefst denn zentrale Ansprechpartner für den Islam gibt es ja bis heute nicht (daher nicht vergleichbar mit einer Kirche!!!).

    Genauso wie der Staat allerdings kontrolliert was während des kath. und evg. Unterrichts unterrichtet wird (Lehrpläne sind ja keine Geheimakten!) ist dies dann auch für Muslime zwingend – von der deutschen Sprache abgesehen!!

    Ich lehne entschieden einen Wischi Waschi Unterricht, wir sind alle lieb, und sowieso alle gleich ab!! Nieder mit dem Relativismus!

  12. #6 halfscot

    Zu „Proamerikanisch“: Da gehts meiner Meinung nach um eine Grundhaltung, die Freiheit der Bürger, Meinungsfreiheit, eine freie Wirtschaft, westliches Welt- und Menschenbild, die Einstellung, selber für sein Leben verantwortlich zu sein statt Papa Staat, die Akzeptanz, dass es die einen weiter bringen als die anderen, die Bereitschaft, dies alles zu verteidigen, und vieles mehr. Es geht nicht darum, Amerika in allen Einzelfragen zu kopieren. Proamerikanisch heißt nicht, dass hier nun auch nur eine kleine Auswahl von Leuten krankenversichert sein sollte.

  13. @#14 Wiesel84 (22. Apr 2009 11:29) :

    Moral ist im Zweifel das, was die rote Meinungselite, die verbohrten 68er, die guten Journalisten, die grünen Ökoterroristen, die Antifa und der AStA formulieren.

  14. @#16 hackschnitzel

    Wahrscheinlich hast du Recht – leider!

    Wir rutschen immer mehr in eine linke Meinungsdiktatur.

  15. #6 halfscot (22. Apr 2009 10:58)

    Auch wenn mich jetzt einige wieder als Troll klassifizieren werden, es muss gesagt werden:

    Ich weiß zwar nicht, wie man sich mit einer eigenen Meinung zum „Troll klassifizieren“ kann, zumal, wenn man der Meinung durchaus folgen kann. Aber eines anmerken möchte ich gleichwohl:

    Die Werte der BRD gründen auf christlichen Werten, nicht auf muselmanischen. Ohne diese Werte hätten wir heute in Europa möglicherweise ebensolche barbarischen Verhältnisse wie sie in den Ländern vorherrschen, wo die Ideologie des Kinderschänders verbreitet ist.

    Vor einigen Jahren hätte ich Deinem Standpunkt übrigens noch Beifall gezollt. Aber mit den sich ändernden Zeiten ändern sich auch die Standpunkte.

    Die Ideologen des Kinderschänders sind auf ihre Ideologie fixiert. Nichts verachten sie an uns mehr, als den Laizismus. Darum sollten wir uns vielleicht ein wenig darauf zurückbesinnen, woher unsere Werte stammen und sie der Ideologie entgegenstellen, hervorheben, worauf unsere kulturelle, zivisilatorische Überlegenheit zurückgeht. Man muß nicht an Gott glauben, aber an unsere Werte und daran denken, woher wir sie übernommen haben. Und wenn das Christentum einfach nur als Vehikel für den Transport dient. Peter Scholl-Latour riet überigens auch, um uns mehr Respekt zu verschaffen, sollten wir den Muslen einfach unsere Religion (Werte) entgegenhalten. Eine unserer Damen hier berichtet gelegentlich darüber, wie sie den wandelnden Stoffballen hier und da mal ein Kreuz entgegenhält und damit ungeahnte Erfolge erzielt. Du verstehst, was ich meine, Nicht-Troll?

  16. Reli heißt ja in den neuen Bundesländern fast einhellig evangelische Kirche und das ist gut so.
    Dort wird keine Menschenverachtung gepredigt oder Andersgläubige diskriminiert.

  17. Zwei Punkte:

    Offenbar wissen einige hier im Blog nicht, dass Koranunterricht in Berlin an staatlichen Schulen schon längst angeboten wird. Das Argument „Dann können aber aus Moslems Islamkundeunterricht anbieten“ entbehrt also jeder Grundlage. Der derzeit stattfindende Islamunterricht an öffentlichen Berliner Schulen findet teilweise übrigens unter hanebüchenen Umständen statt (verschlossene Türen, verklebte Fenster usw.).

    Zweiter Punkt: es geht doch bei der Debatte hier überhaupt nicht darum, ob man persönlich Religionsunterricht gut findet oder nicht, sondern darum, dass der Berliner Senat in die Entscheidung der Wähler eingreifen will und dafür sogar Steuermittel abgreift. DARUM geht es, und nicht darum, wer hier bei PI an Gott glaubt oder nicht.

    PI: Sehr richtig. Auf den Punkt!

  18. Ausnahmsweise einmal: Richtig so! Religion, egal welche, hat in der Schule nichts verloren! Punkt, Ende, aus!

  19. Wer heute ProReli unterstützt, unterstützt jegliche Religionen, auch jene, die eventuell noch nicht gefestigt an den Schulen agieren (und das ist schon sehr positiv gedacht).

    Wer am Sonntag mit „Ja“ stimmt, setzt den Grundstein dafür, den Islam nie wieder aus den Schulen zu bekommen.

    Ich bin gänzlich gegen PDSPD, aber diesmal heißt es, weiterdenken.

    (Mal davon abgesehen, daß ich es wie Akif Pirincci halt: „Religion ist die Weiterentwicklung primitiven Aberglaubens von und für Vollidioten“.)

  20. Finde die Logik auch etwas merkwürdig…

    Wir schmeißen die christliche Religion aus den Schulen um Islamunterricht zu verhindern? Hallo?

    Armes Deutschland…

  21. @ Paula # 23

    Vollkommen korrekt, deine Darstellung Berliner Unterrichts. Auch ich habe diese kranken Zustände von einer achselzuckenden Direktorin erklärt bekommen.

    Allerdings ist dieser Voodoo-Unterricht freiwillig. ProReli setzt sich für Pflichtunterricht ein.

    Was unter vielen türkischen Eltern übrigens ebenfalls ein Graus ist, wenn dieser Hokuspokus wieder zwangsdurchgeführt wird, wovon man sich freimachen konnte, nachdem man das Heimatland verlassen hatte.

  22. Wir schmeißen die christliche Religion aus den Schulen um Islamunterricht zu verhindern?

    So siehts wohl aus. Wischiwaschitrallala, ein Fach, das sich Ethik nennt.

  23. Selbstverständlich ist die Freiheit ganz toll wichtig. Deshalb sollte auch jeder ganz nach Lust und Laune zwischen »Grundgesetz« oder »Scharia« wählen dürfen. Und wer braucht schon Ethik, wo es doch religöse Dogmen gibt.

    Statt politisch inkorrekt sollte PI hier auch mal politisch fair sein, und über die Lügen von ProReli berichten.

  24. 1.WENN man schon staatliche Zwangsschulen hat, dann muss auch der Religionsunterricht gewährleistet sein. Die Forderung, die Religion aus der Schule zu verbannen, weil „der Staat“ gefälligst „neutral“ Ethik vermitteln solle, ist völlig absurd, da es keine neutrale Ethik gibt und auch nicht geben kann, genauso wie es keine „objektive“ oder „richtige“ Ethik gibt. UNSERE Ethik z.B., liebe Atheisten, fußt auf der christlichen Ethik, welche sich über 2000 Jahre westlicher Kulturgeschichte entwickelte. Diese Ethik, welche z.B. die individuelle Freiheit oder die Gleichwertigkeit aller Menschen postuliert, entstand nicht im Luftleeren Raum sondern fußt auf der Bibel, insbesondere dem Neuen Testament und wurde durch geistige Giganten wie z.B. Albertus Magnus oder auch Thomas von Aquin zu einem Diamanten der westlichen Zivilisation geschliffen. Es ist grotesker, geschichts- und kulturvergessener Unfug zu glauben, UNSERE Ethik könne losgelöst vom Christentum, am besten noch durch Lehrer mit einem sozialistisch durchgeformten Unterbau vermittelt werden.

    2. Staat, Land oder Gemeinde sind eben NICHT Partei, sondern neutrale ausführende Instanzen im Bezug auf den demokratischen Meinungsbildungsprozess! Laut GG dürfen alleine DIE PARTEIEN sich an diesem beteiligen, womit auch klar wird, woher das Geld für eine solche Gegenaktion zu kommen hat – selbstverständlich aus der entsprechenden Parteikasse!

  25. Da offenbart sich der wahre Geist dieses SPD-SED-Senats: „Man sei in diesem Falle parteiisch und habe folglich das Recht, in den Meinungsbildungsprozess einzugreifen, hieß es. Anders als vor Wahlen gebe es keine Neutralitätsverpflichtung.“

    Wann fegen die Wähler solche „Politker“ endlich dahin, wo sie hin gehören: in die Mülltonne?!

  26. Und wie war das nochmal mit der Volksabstimmung zum Flughafen? Hat der Wowereit nicht geäußert, dass ihn Volkes Stimme sowieso nicht interessiert? Feine Demokraten sind das alles im Berliner Senat!!!

  27. Also Fakt ist, dass derzeit an Berliner Schulen (außer Privatschulen) kein christlicher Religionsunterricht stattfindet, ABER ISLAMUNTERRICHT, und zwar finanziert vom deutschen Steuerzahler.

    Also offensichtlich ist das manchen hier immer noch nicht klar: ES FINDET BEREITS ISLAMKUNDEUNTERRICHT STATT, der teilweise übrigens (oder ganz) von der Islamischen Föderation angeboten wird, die schon mal dadurch auffiel, dass sie antisemitische Flugblätter vor Schulen verteilten und die Kinder nach der Koranstunde Statments abgaben wie „Ungläubige sind Menschen zweiter Klasse und Frauen und Juden sind Menschen dritter Klasse“.

    Also entweder man schafft Religionsunterricht an Schulen komplett ab, oder aber man muss auch christlichen Religionsunterricht anbieten.

    Was der Senat aber macht: Koranunterricht anbieten, jedoch nichts anderer Religionen, das kann es ja wohl auch nicht sein.

    Beachtlich ist hinsichtlich der Anzeigenkampgagne, dass diese Anzeigen ja nicht aus Wahlkampfmitteln usw. bezahlt wurden, sondern vom Haushalt der Stadt Berlin. Die Bedienmentalität dieser Parteien ist wirklich beachtlich. Christliche Steuerzahler blechen in Berlin also nicht nur für den Islamkundeunterricht, sondern auch dafür, dass der Senat gegen das Christentum Werbeanzeigen schaltet.

  28. #21 Wiesel84 (22. Apr 2009 11:41)

    @#19 nwo

    Alles was die Menschen trennt ist Eskalation, Religion ist Eskalation.
    Ich würde wohl auch für ProReli stimmen, was sollen wir Leuten Ethik vermitteln, die das gar nicht wollen?
    Sie sollen Gesetze brechen und Chaos über das Land bringen und nicht zu Hause herumsitzen und über Moral philosophieren.
    Schließlich braucht die Gesellschaft Feinde, die man anprangern und bekämpfen kann.

  29. Der Glaube ist keinesfalls Privatsache. Der Glaube eines Menschen ist ursächlich für sein Weltbild und wirkt sich zwangsläufig auf alle Lebensbereiche aus. (Sonst ist es lediglich ein „Hobby“ kein Glaube).
    Weil sich die Amerikaner dessen Bewusst sind thematisieren sie den Glauben auch öfter (zum Beispiel bei Präsidentschaftswahlen).
    Da jeder irgend etwas glaubt, gibt es auch keine objektive, neutrale Position diesbezüglich. Auch Atheismus ist schlussendlich nur ein Glaube.

    Das problem im elitären Europa ist die Humanistische Ausrichtung. Der naive Glaube an eine Ethik, die ausschliesslich Menschenwerk ist.
    Ich will selbst entscheiden auf welche Schule ich meine Kinder schicke. Wenn ich sie nicht auf eine christliche Schule schicken kann, will ich wenigstens das Recht haben zuhause zu unterrichten.
    Die Schule frei von Religion zu halten ist nicht möglich. Es ist nur der klägliche Versuch, die atheistische Religion über alle andern zu stellen.

  30. @#33 nwo

    Ich bin mir nicht sicher, ob der Religionsunterricht zu meiner Zeit Eskalation bedeutet hat.

    Wenn ich lieber Schokoeis mag als Vanilleeis, dann trennt das auch aber Eskalation? Jahre lang hat es keine Eskalation gegeben, als wird ev. kath. und jüd. (!) Unterricht in Deutschland hatten. Merkwürdigerweise kommen jetzt Pseudo Ethiker wie SPD und PDS um die Ecke, jetzt erst…

    Ja, es gibt Dinge die mich von anderen Unterscheiden, mein Geburtsort, mein Name, evt meine Schulbildung und auch meine Religion. Aber hasse ich direkt alle anderen? Blödsinn!

    Wie auch immer, ich darf nicht abstimmen, wohne ja nicht Berlin. Hab aber 2 Monate Berlin besuchen dürfen… weiter so und wir machen den Laden bald dicht!

  31. #35 Wiesel84 (22. Apr 2009 12:21)

    Das hat mit Ihnen vielleicht nichts zu tun, aber es beginnt in der Religion.
    Ich erinnere mich sehr gut, daß man damals Späße gemacht hat und Katholiken sowie Evangelen sich gegenseitig beleidigten wenn es 2x die Woche zum Religionsunterricht ging.
    Das war allerdings auch so bei der Trennung von Französisch und Englisch als 1. Fremdsprache.
    Es mag in der kindlichen Natur liegen.
    Das war früher scherzhaft – besser gesagt neckisch, aber das die Zeiten sich geändert haben wissen wir schon.
    Ich möchte nicht wissen was heute 25 Muslime den 5 Christen in der Klasse nachrufen wenn diese zu ihrem Religionsunterricht gehen – respektive umgekehrt.
    Die Religion wird in anderen Kulturen nun einmal wesentlich höher bewertet, was bei uns noch Spaß ist kann dort sehr schnell mal Ernst werden.

  32. Bei uns konnte man wählen zwischen ev. kath. Religionsunterricht und Philosophie. Was man hier wohl Ethik nennt. Ich bin Atheist aber habe ev. religion genommen weil man da locker ne 1 oder 2 abgreifen konnte 🙂
    Ich glaube niemand hat den Unterricht wirklich ernst genommen.

    und zum artikel kann ich nur eins sagen. Unsere Steuergelder wurden woanders schon viel besser verschwendet.

  33. @ Thomas A.

    Auch Atheismus ist schlussendlich nur ein Glaube.

    Sehr richtig!
    Wie heißt es so schön: „Man glaubt gar nicht, wie viel man glauben muß, um nicht zu glauben.“

    Und dieser Unglauben wird häufig mit einer Vehemenz verteidigt, die sich in ihrer Borniertheit nicht von der mancher mittelalterlicher Kirchenfürsten unterscheidet. (Manchmal habe ich geradezu den Eindruck, Dawkins ist der Torquemada von heute.)
    Und wenn die Alt-68er heute die Möglichkeit hätten, Leute auf den Scheiterhaufen zu bringen, weil sie ihrem Dogma des Atheismus nicht folgen, glaube mir,sie würden’s tun. Und Wowi tanzt dann dabei ums Feuer.

  34. Evangelikalenblock PI-News die x-te.

    Es kann nciht angehen, dass ein Deutscher Schüler um die Grundsätze der modernen, postaufklärerischen Gesellschaft herumkommt – nämlich die Philosophie der Moderne – damit irgendwelche Interessengruppen 13 Jahre ihre Märchen erzählen dürfen, auf Staatskosten.

    Es geht hier nicht um Atheismusunterrricht, sondern um einen neutralen Umgang mit der Thematik. An der Gestaltung können gerne auch Religionsgemeinschaften teilnehmen, insbesondere, wenn es um die objektive Begutachtung ihrer Lehren geht.

    Da ich leider auf einer konfessionellen Schule war, habe ich mir den Mist 13 jahre lang antun müssen und halte es für völlig inakzeptabel, ein Semester lang ind er Oberstufe über Hospitzbewegungen zu reden oder für kritische Positionen schlechte Noten zu kriegen, weil der Lehrer auf die Wahrheit(TM) eingeschworen wurde (Missio canonica), während Kant, Nietzsche, Feuerbach, Leibnitz und all die anderenauf der Strecke bleiben.

    Pro Ethik!

  35. @1 Heiner und sonst keiner
    Wahlfreiheit zwischen Ethik und Religion bedeutet leider auch Wahlfreiheit für Islamkunde zu Ungunsten von Ethik.
    Will man das wirklich?

    Islamkunde gibt es schon, in Hinterhofschulen von Importmullahs unterrichtet. Lehrer die in Deutschland an deutschen PHs ausgebildet wurden scheinen mir da eine sehr wertvolle Ergänzung.

    Den guten Argumenten, alle Religionen aus staatlichen Schulen rauszuhalten kann ich mich aber durchaus auch anschließen — der Hinterziehung und dem Mißbrauch von Steuergeldern nicht.

  36. Wenn die Ethik-Fraktion weniger Kohle zusammenbekommt, dann hat das ja sicher einen Grund, vermutlich liegt es einfach daran, dass es den Leuten zeitgeistkonform scheißegal ist. Damit haben sich Wowereit & Co dann abzufinden und nicht Werbung die staatliche „richtige“ Meinung per Griff in die leere Steuerkasse zu finanzieren.
    Jauch bekommt einen Pluspunkt für’s „Gesicht zeigen“ und zwei Bonuspunkte weil Wowereit so schön geifert. Merci an Jauch, auch wenn ich seine Sendungen auslasse.

  37. Es gibt doch schon Islam-Unterricht in Schulen und Moscheen, glaubt doch nicht wenn sie Ethikunterricht kriegen, gehen sie dann nicht mehr in die Koranschulen, da ist mir das doch lieber wenn sie Islamunterricht in den Schulen bekommen, aber bitte in Deutsch!

    Es geht um die Wahlfreiheit der Eltern und Kinder!
    und nicht um aufgezwungenden Ethikunterricht der Linken, den was dabei rauskommt kann sich jeder denken!

    Kleines Beispiel: zur Einschulung unseres Kindes konnten wir wählen zwischen Religion oder Lebenkunde, die meisten habe Lebenskunde gewählt, dann wurde uns auf dem Elternabend die Lehrerin vorgestellt: Birkenstocklatschen, Ökoklamotten und der erste Satz lautete „Wir sagen den Kindern das es keinen Gott gibt“, danach ging kein einziges Kind in den Lebenskundeunterricht!!!!

    und zu den Steuergeldern ist nur soviel zu sagen, PRO RELI ist eine Initiative dei Ihre Gelder von Sponsoren erhalten, während ROT-ROT die Gelder der Steuerzahler verschleudert!!!!!

  38. Kons news

    Es ist ein völliger Umbau und Neuauftritt mit vielen neuen Funktionalitäten.

    Lassen Sie sich überraschen und seien Sie mit dabei, wenn es losgeht!

    Bitte informieren Sie Ihre Freunde über dieses Ereignis.

    Der Countdown läuft: http://www.jungefreiheit.de
    ================================================clic

  39. Ich bezweifle, ob das Eintreten für Religionsunterricht hilfreich ist für unseren Kampf gegen den Islam. Ein religionskundlicher und philosophischer Unterricht, bietet die Möglichkeit Schüler über alle Religionen und die wichtigsten philosophischen Stömungen zu unterrichten. Er bietet zumindest die Möglichkeit, moslemische Kinder zu verstärkten Zweifeln anzuregen. In den Augen frommer Moslems ein todeswürdiges Verbrechen.
    Eine grundsätzliche Entscheidung für Religionsunterricht bedeutet in letzter Konsequenz, das moslemischen Schülern an staatlichen Schulen der Koran eingetrichtert werden muss.

  40. Würde „Pro Reli“ aus den Haushaltskassen einiger weniger Bürger finanziert und hätte nur, sagen wir, 5.000 Euronen zur Verfügung – hätte sich dann der Senat entsprechend finanziell freiwillig selbst beschränkt? Natürlich nicht – sie hätten dennoch die Steuerkasse angezapft und ihren Gegner finanziell an die (Plakat-)Wand gedrückt.

    Heuchelschweine.

    (Btw: Pro Reli wird von der DITIB unterstützt. Auch das muss man sehen.)

  41. @ PI

    Jetzt schaltete der Senat großformatige Anzeigen mit Steuermitteln gegen die von Kirchen, jüdischen Verbänden und zahlreichen Prominenten unterstützte Initiative “Pro Reli“.

    Ihr habt bei der Aufzählung der Unterstützer von “Pro Reli“ die Muslime vergessen!

    Jüdische Gemeinde und Zentralrat der Muslime für „Pro Reli“ in Berlin
    (. . . . .)
    Wenige Tage vor dem Volksentscheid über die künftige Stellung des Religionsunterrichtes an Berliner Schulen haben die Jüdische Gemeinde und der Zentralrat der Muslime ihre Unterstützung für die Initiative „Pro Reli“ bekräftigt.
    (. . . . .)
    Unter den muslimischen Verbänden hatte sich bislang nur der eng mit der türkischen Religionsbehörde verbundene Dachverband DITIB für den Volksentscheid „Pro Reli“ ausgesprochen.
    (. . . . .)

    “Pro Reli“ kämpft unter anderem dafür, dass islamischer Religionsunterricht ein ordentliches Lehrfach wird und den muslimischen Schülern, wenn sie diesen besuchen, der Ethikunterricht erlassen wird. Mir ist es unverständlich, dass PI diese Initiative unterstützt.

  42. Es geht in Berlin nur noch um Schadensbegrenzung. Ich habe es zwar allein in diesem Thread schon zwei Mal geschrieben, aber erstaunlicherweise gibt es immer noch einige Leser, die nicht verstehen, dass Islamunterricht bereits an Berliner staatlichen Schulen praktiziert wird. Da wurden teilweise sogar eigens Gebetsräume eingerichtet.

    Es überrascht mich doch, dass diese an und für sich einfach zu verstehende Information bei manchen Lesern hier auf eine solche Vorstellungsblockade trifft.

    Nochmals: ISLAMUNTERRICHT AN BERLINER STAATSSCHULEN IST BEREITS REALITÄT.

    Wenn Pro Ethik hieße, dass der Islamunterricht auch gleich mit abgeschafft wird – prima. Darum geht es jedoch nicht, sondern es geht dem Senat einzig und allein darum, den Islamunterricht zu behalten und den christlichen Religionsunterricht draußen zu halten.

  43. Auszug aus wiki zur Regelung für Berlin:

    In Berlin ist der Religionsunterricht nach § 23 Berliner Schulgesetz vom 26. Juni 1948 Sache der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften (Berliner Schulmodell). Für Berlin gilt nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 110, 326) die Bremer Klausel; sie besagt, dass Art. 7 Abs. 3 GG keine Anwendung in einem Land findet, in dem am 1. Januar 1949 eine andere Regelung galt. Der Religionsunterricht wird hier derzeit (2004) noch von Personen mit der Befähigung für ein Lehramt und einer Prüfung im Fach Religionslehre oder von Personen, die ein fachwissenschaftliches Studium an einer Hochschule oder eine vergleichbare Ausbildung abgeschlossen haben, erteilt.[5] Man muss sich zum Religionsunterricht anmelden, er ist also ein Wahlfach; die Benotung ist nicht versetzungsrelevant; alternative Wahlfächer sind bisher: muslimischer Religionsunterricht oder Lebenskundeunterricht (ein vom Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) erteilter weltanschaulicher Unterricht, nicht zu verwechseln mit dem weltanschaulich neutralen LER-Unterricht in Brandenburg). Es ergeben sich Probleme in der Betreuung derjenigen Schüler, die sich zu keinem dieser Wahlfächer angemeldet haben. Wegen der häufigen Verlegung des Religionsunterricht in die Randstunden oder zeitgleicher Freizeitangebote (Ganztagesschulen) besteht ein erhöhtes „Abmelderisiko“. Hinzu kommt noch eine veränderte Bevölkerungsstruktur durch die Zuwanderung andersgläubiger Menschen sowie Kirchenaustritte. Andererseits kann gerade die Freiwilligkeit und Nicht-Versetzungsrelevanz des RU von den Schülern auch als „angst- und stressfrei“ erlebt werden und somit das Ansprechen eigener Probleme des Alltags erleichtern.

    Am 23. März 2006 hat das Berliner Abgeordnetenhaus mit den Stimmen von SPD und PDS sowie einem Teil der Grünen beschlossen, dass Ethik ab dem Schuljahr 2006/2007 für die Sekundarstufe I Teil des Pflichtunterrichtes für alle Schüler wird. Angesichts fehlender Lehrkräfte wurde dieser Ethikunterricht zuerst nur in den 7. Klassen erteilt, um dann in den folgenden Jahren nach und nach auch in den höheren Klassenstufen unterrichtet zu werden. (Im Schuljahr 2009/2010 wird Ethik bereits in den Klassen 7 bis 9 erteilt.) Der Religionsunterricht kann daneben nach wie vor freiwillig besucht werden. Die evangelische Kirche, im Besonderen Landesbischof Wolfgang Huber, kritisierte, dass der konfessionelle Religionsunterricht gerade in dieser Schulstufe parallel zu dem Pflichtfach Ethik kaum noch eine Chance habe, von den Schülern wahrgenommen zu werden.[6] Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, Müller will mit dem Ethikunterricht „den Kirchen in der Grundschule keine Konkurrenz machen“. Seine Partei halte es für ausreichend, mit dem Ethikunterricht erst ab der 7. Klasse zu beginnen.[7] Hingegen sprachen sich die Religionsgemeinschaften im Rahmen eines Wahlpflichtbereichs für einen Ethikunterricht für alle nicht konfessionell gebundenen Schüler aus, d.h. die Schüler sollten sich dann, wie in den meisten anderen Bundesländern, bereits in der Grundschule entweder für Ethik- oder Religionsunterricht entscheiden.

    Nach Ablehnung einer Verfassungsbeschwerde und der Entscheidung am 15. März 2007 durch das Bundesverfassungsgericht, wonach obligatorischer Ethikunterricht weder Eltern noch Schüler in Grundrechten verletzt (1 BvR 2780/06 [8]), hat die Initiative Pro Reli vom 22. September 2008 bis zum 21. Januar 2009 Unterschriften gesammelt, um einen Volksentscheid für ein Wahlpflichtfach Religion herbeizuführen. Danach wäre der Schulfachstatus des Religionsunterrichts als Teil eines Wahlpflichtbereiches dann gleichrangig mit dem des Ethikunterrichts, d.h. Schüler und Eltern hätten die Pflicht, sich für eines der in diesem Bereich angebotenen Fächer zu entscheiden, dabei aber die Möglichkeit zwischen Ethikunterricht und dem Religionsunterricht einer der diversen Religionsgemeinschaften zu wählen. Für ein Zustandekommen eines Volksentscheides mussten sieben Prozent der 2 441 496 Stimmberechtigten, also 170 905 Personen, dem Volksbegehren zustimmen. Wie der Landesabstimmungsleiter am 5. Februar 2009 mitteilte, kam das Volksbegehren „Pro Reli“ auf 265.823 gültige Unterschriften.[9] Damit war das Volksbegehren über die Einführung des Wahlpflichtbereichs Ethik/Religion zustande gekommen.[10]

    Am 17. Februar 2009 hat der Berliner Senat beschlossen, den Volksentscheid zum Religionsunterricht als Wahlpflichtfach auf den 26. April 2009 zu legen. Diese Entscheidung wurde nicht nur von „Pro Reli“ sondern auch von den Oppositionsparteien kritisiert, die stattdessen die Abstimmung mit der Europawahl am 7. Juni zusammenlegen wollten. Diese Zusammenlegung hätte ca. 1,4 Millionen Euro an Steuergeldern eingespart, was auch den Berliner Grünen-Chef Volker Ratzmann für eine Zusammenlegung plädieren ließ, wiewohl er und seine Frakion gegen die Einführung des Wahlpflichtbereiches sind.[11] Die „Arbeitsgruppe Christen“ des Berliner Landesverbandes von Bündnis 90/Grüne sieht darüber hinaus in einem Wahlpflichtbereich die beste Lösung, sofern er um verbindliche Phasen gemeinsamen Lernens im Klassenverband ergänzt würde und diese Phasen mindestens ein Drittel der gesamten Unterrichtszeit betragen.[12] Von den Parteien des Berliner Senats und nicht zuletzt auch durch den Präsidenten des Abgeordnetenhauses Walter Momper gestützte Gruppierungen wie „Pro-Ethik“ sowie innerkirchliche Kritiker suchen gemeinsam mit dem Humanistischen Verband in einer Gegenkampagne diesen Wahlpflichtbereich zu verhindern.

    Es müssten ca. 600.000 Wahlberechtigte dem Volksentscheid zustimmen, damit der Berliner Senat das Schulgesetz zu ändern und parallel zu dem Fach Ethik einen regulären Religionsunterricht einzuführen hätte[13], d.h. „Bekenntnisunterricht“, erteilt von den Glaubensgemeinschaften unter Aufsicht des Staates.[14]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Religionsunterricht_in_der_Bundesrepublik_Deutschland

    Zu beachten sind weiterhin die rechtlichen Grundlagen. Aber jeder möge sich darüber selbst ein Urteil bilden.

    Am Montag lag „An alle Haushalte mit Tagespost“ ein Werbeflyer bei, um für NEIN-Stimmen zu werben. Dieser Flyer wurde initiiert von der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin. Erstaunlicherweise möchte die SPD in der Kurzfassung:

    – den gemeinsamen Werteunterricht aller Kinder
    – Werte des Grundgesetzes wie Toleranz, Gewaltfreiheit, Gleichberechtigung und Demokratie vermitteln

    Ich frage mich: Werden Werte nicht in jeder einzelnen Unterrichtsstunde den Kindern vermittelt? Braucht es dafür wirklich ein separates Fach?

    Wie kann die SPD-Fraktion Werte des Grundgesetzes vermitteln wollen, wenn das GG Religionsunterricht an Schulen mit verankert ist und die SPD den Religionsunterricht nicht an den Schulen haben möchte? Wie soll Demokratie vermittelt werden, wenn diese nicht vorgelebt und immer wieder aufs Neue mit Füßen getreten wird?

    Man sei in diesem Falle parteiisch und habe folglich das Recht, in den Meinungsbildungsprozess einzugreifen, hieß es.

    Ist es das, was seitens der SPD unter Demokratie verstanden wird, parteiisch zu sein und so in den „Meinungsbildungsprozeß“ einzugreifen, was m.M.n. kein Meinungsbildungsprozeß darstellt, sondern schlicht und ergreifend Indoktrination.

    Ich für meinen Teil habe meine Entscheidugn getroffen, wie ich am Sonntag abstimmen werde.

  44. da ich als Vater einer Tochter etwas von diesem hanebüchenen Unsinn namens Ehtikunterricht mitbekommen habe, kann ich nur empfehlen, Pro-Reli zu wählen. Es geht nämlich NICHT um den zwangsweisen Religionsunterricht, sondern darum, diesen ODER Ethik zu WÄHLEN.
    Zur Zeit ist es leider so, daß sich dieser Ethikunterricht aus Wischwaschigelabere und Gendermüll zusammensetzt( Gabriele KUBY kann dazu sehr viel sagen), und vor allem, bei diesem Ethikunterricht kann sich von Wahl zu Wahl die Ausrichtung ändern, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen ändern. Das ist für mich der eigentliche Knackpunkt. Ethik wird immer ein Fach sein, in welchem der Mantel im Wind hängt. Christliche Religionslehrer sind diesem „Zeitgeist“ nicht so sehr verhaftet.

    Ich halte dieses Inserat für eine bodenlose Frechheit des Berliner „Senates“ unter Pobereit! Aber ich habe mich nicht darüber gewundert, da es allgemein bekannt ist, daß die Roten/Blutroten in Berlin am besten mit fremdem Geld umgehen können.

  45. Grundsätzlich bin ich gegen Religionsunterricht an der Schule. Religion ist Privatsache.
    Aber ausgerechnet einer rot-rot-grünen Pseudoelite die Definitionshoheit über einen „Ethikunterricht“ zu überlassen, ist mir mindestens genauso suspekt. Schließlich sind es gerade diese Politiker, die immer wieder beweisen, daß sie ethisches (oder moralisches) Verhalten eben nicht als ein für alle Menschen gleichermaßen verpflichtendes Ding sehen, sondern vielmehr als eine, von der deutschen Mehrheitsgesellschaft zu leistende Bringschuld anderen gegenüber. Und solange z.B. islamische Zuwanderer nicht zu befürchten haben, daß ihre höchst zweifelhaften „Traditionen“ auch einmal nach ethischen Gesichtspunkten hinterfragt werden, ist ein solcher Unterricht verschwendete Zeit.
    Davon einmal abgesehen ist es eine Frechheit, Steuergelder für diese Kampagne zu verschwenden.

  46. Solche Steuergeldverschwendung wird es nicht mehr lange geben, in den nächsten 4 Jahren ist mit Steuerausfällen von 200 Milliarden TEuro zu rechnen, wenns gut geht. Die Politiker werden nicht mehr wissen wie dieser Staat zu finanzieren ist, alles nur leere Versprechungen, auch die derzeitigen Steuergeschenke-Wahllügen der SPD.

  47. Sterzinsky wäre gut beraten sich nicht existentiell auf auf die Werktagslehrer zu verlassen. Ihre Berufsverbände sind zerstrittener als in irgendeiner anderen Berufsgruppe, in den Kollegien geht die tägliche Angst vor „Frau Koma“ um, notorische Beratungsresistenz ist nur die auffälligste von vielen Berufskrankheiten, und die OECD-Studie zur Wertung im internationalen Vergleich zu erwähnen gilt unter deutschen Lehrern als politisch inkorrekt. Unter den Bedingungen von Informationsüberflutung und Konsumgesellschaft verkommt ihre Rolle immer mehr zu der von Aufsehern, denen die Menschenkenntnis abhandenkommt heranwachsende Amokkandidaten beizeiten zu entschärfen.

    Die Öffnung der Erwachsenenbildung für Kinder ist sinnvoller.

  48. Man sollte dabei nicht unter den Tisch fallen lassen, dass Pro Reli sich massiv an Moslems wendet: „Am … kämpfen Moslems, Juden und Christen gemeinsam für die Freiheit, an der Wahlurne!“ oder so ähnlich.
    Die Werbeplakate zeigen fast alle Migranten.

    Ich werde definitiv mit NEIN stimmen, da Religion in der Schule nichts zu suchen hat (->Laizismus!) und ich nicht möchte, dass wir Islamunterricht bekommen!
    Ferner geht es auch darum, den Religionsunterricht VERPFLICHTEND anzubieten, d.h. jeder Schüler muss ein Fach belegen – und da werden erst recht viele moslemische Eltern ihre Kinder in den Islamunterricht schicken, wo es ihnen früher vielleicht egal gewesen wäre.

  49. @Paula

    Der derzeit stattfindende Islamunterricht an öffentlichen Berliner Schulen findet teilweise übrigens unter hanebüchenen Umständen statt (verschlossene Türen, verklebte Fenster usw.).

    irgendwelche quelle?

    Wenn das wirklich so stimmt, das ist ein Skandal!

  50. 1.) Zwar kann man argumentieren, daß das Christentum Grundlage der „westlichen“ Werte, d.h. für Schutz und Freiheit des Individuums sei, aber ich halte die Sache nicht für ausgemacht; ebensogut ließe sich behaupten, daß in diesen das durch den Humanismus freigelegte Erbe der griechisch-römischen Antike wieder zu Vorschein gekommen sei.

    2.) ist „pro Reli“ nicht das Instrument, um einen Islamunterricht an den Schulen zu unterbinden; stattdessen gehört schlichtweg dieser „Unterricht“ abgeschafft.

    3.) können auch Sozen mal in der Sache recht haben, wenn auch aus den falschen Gründen. Abwählen können wir sie ja ein andernmal.

  51. Die Initiative der religiösen Gruppen ist ein Skandal!

    Religion hat nichts in staatlichen Institutionen zu suchen was auch in unserem Grundgesetz steht, auf dass sich PI ja immer wieder fleißig beruft wenn es gegen den Islam geht. Es ist eine Frechheit, wie zweizüngig einige PI Autoren immer wieder argumentieren. Einerseits wollen sie keine Moslems im Lande, andererseits merken sie aber auch nicht, dass die anderen Religionen kaum einen Deut besser sind!
    Anstatt konsequent mit der Argumentation fortzufahren, die gegen den Islam genutzt wird, blenden die meisten PI Autoren und fanatisch christlichen Anhänger die sich hier tummeln diese Argumente in Bezug auf ihre eigene Religion selbstherrlich aus. Stattdessen wird nur blind gehetzt: Gegen die SPD, gegen die PDS, gegen Grüne, gegen die Linke allgemein usw usf. Wird hingegen mal ein CDU-Politiker oder Sympathisant mit dummen Aussagen angetroffen, ist es ein „Einzelfall“ (der Begriff passt auch prima zu den PI Artikeln). Oder in kurz: CDU und Co. = Super; SPD,Grüne,… = Pfui.

    Jeder Mensch sollte glauben was er will, aber nur in seinen eigenen vier Wänden. Kinder schon so früh mit irgendwelchen religiösen Doktrinen zu verseuchen gehört sich einfach nicht und verbietet sich durch den gesunden Menschenverstand, den viele Religionsanhänger traurigerweise sehr häufig abschalten. Man muss ja schließlich glauben und da helfen rationale Argumente natürlich nicht. Wo käme man denn da hin!? Verfall von Sitten und viel schlimmerem.

    Übrigens ist dieser Fall ein schönes Beispiel in dem man sieht welche Kräfte und finanziellen Mittel die Religionen, allen voran natürlich die christliche Kirche, mobilisieren um ihre Machtposition bei den jüngsten und schutzlosesten in der Gesellschaft zu behalten um weiter ihre Gehirnwäsche an ihnen durchführen zu können. Eine kluge Rechnung, denn die Indoktrinierten von heute sind die Kirchensteuerzahler von morgen. Aber es gibt ja immernoch ein paar tumbe Geister, die ernsthaft annehmen die Kirchen täten das alles aus Nächstenliebe.

    Ein letzer Punkt zum Schluss noch:

    Wer denkt, PRO-RELI würde nur christlichen und jüdischen Doktrinen in den Schulunterricht helfen, der irrt! Denn der Islam ist natürlich als Religion mit von der Partie und die treuen Verbündeten der beliebten Pädophilen-Religion, namentlich die Kirche, kämpft mit den Spendengeldern vieler treuer Christen und natürlich Moslems dafür, dass auch diese mit unserem Grundgesetz noch weniger zu vereinende Religion als jede andere, ihre gefährliche Saat in Kinder im jungen und jüngsten Alter streuen darf. Jede Unterstützung für ProReli ist also in gewisser Weise ein Eigentor. Gerade von der Warte PIs aus. Aber naja. Hauptsache man kämpft für alte Werte, die sich scheinbar schon immer bewährt haben und denkt bloß nicht darüber nach, was diese Initiative überhaupt für Folgen nach sich zieht. Also…
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    WER PRO RELI UNTERSTÜTZT, VERHILFT DEM ISLAM IN DEN DEUTSCHEN SCHULUNTERRICHT!

  52. Berlin: Mit Steuergeldern gegen Pro Reli

    Klar, daß die kommunistische Landesregierung von Berlin versucht, die Volksabstimmung über ProReli zu beeinflussen. Das lehne ich ab. Staatspropaganda vor Wahlen und Volksabstimmungen sollte allgemein strikt verboten sein. Der Staatsapparat muß gesetzlich zur Neutralität verpflichtet werden.
    Was mich an manchen Kommentaren hier aber verwundert, ist die arg übertriebene Abneigung und Furcht vor Religionsunterricht in den Schulen. Hat wahrscheinlich etwas mit dem extrem übertriebenen Atheismus, besonders im Osten, zu tun. Sehr viele Religionshasser. 😆 Also, ich war während der Schulzeit im evangelischen Religionsunterricht, und habe dadurch jedenfalls keinen Hirnschaden bekommen :mrgreen: Skepsis und Kritik ist gut, aber panische Angst muß nicht sein. 😀
    Ärgerlich ist natürlich der islamische Religionsunterricht. Kann der nicht verhindert werden, dann muß sehr streng darauf geachtet werden, daß den Schülern keine verfassungsfeindlichen Inhalte vermittelt werden – die Islamlehrer müssen also genau geprüft und überwacht werden.
    Die Schulen dürfen nicht zu Brutstätten des islamischen Fundamentalismus und Terrorismus verkommen!
    Gut ist, daß die Bürger in Berlin die Gelegenheit haben, selbst zu entscheiden. Und wenn die Mehrheit in Berlin keinen Religionsunterricht in den Schulen haben will, nun ja, dann muß man sich als Demokrat damit abfinden.
    Ist aber wesentlich besser, als wenn die Machthaber alles alleine entscheiden würden, ohne das Volk zu fragen.

  53. Das sich auch Günther Jauch und andere Prominente für diese Aktion einspannen lassen, finde ich nicht gut. Damit dürfen alle Religionsgemeinschaften, auch Hassideologien wie der Islam, Unterricht machen. Ich bin für einen Ethikunterricht für alle. Darin sollten den Schülern, Werte und Normen unserer Gesellschaft beigebracht werden. So z.B. Achtung vor anderen (gerade da fehlt es vielen Migranten an Benehmen).

  54. Der Partylöwe und Party-Großmeister mags nicht nur warm, sondern richtig heiß,wenn es um Freiheit und Wahrheit geht.

    Beide sind ihm suspekt.

    Denn beide bedeuten Störung beim Konkubinat im Lotterbett der Kommunisten. Wer da schon nackig ist, läßt sich ungern noch aufhalten.

  55. #23 Paula (22. Apr 2009 11:44)

    Offenbar wissen einige hier im Blog nicht, dass Koranunterricht in Berlin an staatlichen Schulen schon längst angeboten wird.

    Das ist sehr wohl bekannt. Aber dies ist 1. freiwillig und 2. gibt es den verbindlichen Ethikunterricht als „gemeinsamen Nenner“.

    Die Qualität des Unterrichts ist eine andere Sache. Aber ich selbst habe es erlebt, dass im (evangelischen) Religionsunterricht Zen-Buddhismus das Thema war!

    Also Fakt ist, dass derzeit an Berliner Schulen (außer Privatschulen) kein christlicher Religionsunterricht stattfindet, ABER ISLAMUNTERRICHT,

    Das stimmt nicht. Konkret weiß ich, dass an der Moabiter Grundschule sowohl evangelischer als auch katholischer Religionsunterricht nicht nur angeboten, sondern auch bemerkenswert gut angenommen wird. Daneben gibt es auch Islamunterricht, korrekt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet die Moabiter Grundschule eine rühmliche Ausnahme sein sollte.

  56. Dieser SED-Nachfolger-Bande ist doch wirklich jedes Mittel recht, um ihre Ideologie als die einzige seligmachende zu verkaufen… Wieso hat der ach so menschenliebende Kommunismus denn jahrzehntelang die Kirchen verfolgt, die Pfarrer bespitzelt und die konfirmierten Kinder nicht studieren lassen? Es geht diesen Leuten doch nur darum, ein Monopol zu besitzen auf das, was gedacht werden darf – und da stört Religion nun mal, denn wenn der Mensch auf einmal nicht mehr nur der Partei und dem großen Staatsratsvorsitzenden verantwortlich ist, sondern einem höheren Wesen, das ihn mit einem Gewissen ausgestattet hat („Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir!“ [Martin Luther vor dem Wormser Reichstag]), dann gerät das ganze schöne Stasi-System in Unordnung… so ja seinerzeit zuerst im katholischen Polen, dann auch in Leipzig, wo die Montagsdemonstrationen ja ebenfalls bei einer Kirche ihren Anfang nahmen.

    Dass die roten Socken immerhin das Grundgesetz beugen, indem sie den Religionsunterricht an den Schulen verunmöglichen, das ist schon dreist genug. Aber das sie ihre Propaganda auch noch mit Steuergeldern finanzieren lassen…. widerlich! – Aber die Brüder wissen halt genau, wer ihre tasächlichen Widersacher sind. Also Berliner, geht wählen, und stimmt mit JA!

  57. @ Mastro Cecco und HendriK

    Zum Thema „Nichtverfassungskonformer Islam-unterricht“ : Ich bin kein Berliner, aber soweit ich weiß, passiert in Berlin im Moment genau das, was Ihr befürchtet: Während den Christen ihr Religionsunterricht vorenthalten wird, mieten sich die Moslems in irgendwelchen Kellerräumen ein, kleben die Fenster zu und halten dort ihre typische Koranschule ab. – – Wenn der islamische Religionsunterricht hingegen Teil des staatlichen Schulunterrichts wäre, hätte der Staat wenigstens über die Lehrpläne und über die Auswahl der Lehrkräfte einen gewissen Einfluss auf das, was da getrieben bzw. vermittelt wird. Beim kirchlichen Religions-Unterricht ist es ja genauso, der Lehrer muss seinen Schulunterricht letztlich vorm Staat bzw. der Schulbehörde verantworten – selbst wenn er ein Pfarrer oder ein Priester ist und in seiner Kirchengemeinde erzählt, was er will.

    Religionsunterricht an Schulen ist kein Freifahrtsschein für religiöse Extremisten – darum ist ein Islam-Unterricht an den Schulen sogar noch eine Verbesserung gegenüber dem, was im Moment in Berlin geschieht.

  58. #32 Pinky (22. Apr 2009 12:09)
    Und wie war das nochmal mit der Volksabstimmung zum Flughafen? Hat der Wowereit nicht geäußert, dass ihn Volkes Stimme sowieso nicht interessiert? Feine Demokraten sind das alles im Berliner Senat!!!

    Gut, daß Sie das ansprechen. Der Grund, warum sich Wowereit und viele andere Berliner Politiker so verhalten, ist schnell geklärt: Die derzeitigen Regelungen zur Direkten Demokratie in Berlin sind -aus Bürgersicht- bei weitem noch nicht optimal. Was Politiker leider zu Frechheit und Arroganz gegenüber den Bürgern verleitet.

    Der Volksentscheid zum Flughafen Tempelhof ist nur deshalb gescheitert, weil das sogenannte „Zustimmungsquorum“ von 25% der Wahlberechtigten verfehlt wurde (d.h. nach derzeitiger Rechtslage nahmen an der Abstimmung zu wenige Bürger teil). Dieses Zustimmungsquorum ist absolut unnötig, niemand braucht es. Es wurde von machtgeilen Politikern eingeführt, um im Volk Frustration und Depression zu verursachen.
    Ziel sollte daher zumindest eine Absenkung des Quorums, z.B. auf 15%, sein. Damit in Zukunft mehr Abstimmungen auch tatsächlich gültig sind.
    Übrigens: In Berlin gibt es Bürgerentscheide und Volksabstimmungen erst seit wenigen Jahren. Und trotz einiger Verfahrensmängel (z.B. das hohe Quorum beim Volksentscheid) haben diese Instrumente endlich wieder Leben in die Demokratie gebracht.

    Wer mehr wissen will, hier gibt´s Infos:

    http://bb.mehr-demokratie.de/berlin_ve.html

    http://bb.mehr-demokratie.de/berlin_be.html

  59. #40 Methadir (22. Apr 2009 13:28):
    #7 Donar (22. Apr 2009 19:03) :

    Das Hauptproblem, was ihr beide habt ist, daß man euch auf linken Blogs nicht schreiben läßt.
    Ich möchte definitiv nicht, daß meinen Kindern vom Staat ein Zwangs-Ethik-Unterricht aufgedrückt wird. Der Staat hat mich nicht zu Werten zu erziehen.
    „Es geht hier nicht um Atheismusunterrricht, sondern um einen neutralen Umgang mit der Thematik. An der Gestaltung können gerne auch Religionsgemeinschaften teilnehmen, insbesondere, wenn es um die objektive Begutachtung ihrer Lehren geht.“

    ´Objektive Begutachtung ihrer Lehren´, ´neutralen Umgang´: Was ist das bitte für eine Orwell-Sprache ?! Werte sind nicht objektiv und wissenschaftlich generierbar. Tut mir leid: Für mich klingt das wie totalitäres Linksgewäsch. Genauso wie „Friedfertigkeit zwischen den Religionen herstellen“ von Pro-Ethik. Nur weil Wowereit Islam-mässig langsam der Arsch auf Grundeis geht, muß sich hier hoffentlich keiner von linken Staatsideologen zwangserziehen lassen. Die Wurzeln dieser „Freidenker“ stinken im Übrigen zum Himmel. Die Kirchen haben sie damals auch nicht mehr unterwandern können, dafür war es dann Gott-Sei-Dank zu spät.

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