Esmail Fathizade und Mohammad EsfandyarpurIn einer historischen Situation wehren sich Menschen im Iran gegen eine öffentliche Hinrichtung, verjagen die Henker mit Steinen, schneiden die Seile der bereits ohnmächtigen Jugendlichen durch und nehmen diese mit.

(Von Mina Ahadi, Vorsitzende des Komitees gegen Hinrichtung)

Es ist der 24. Dezember 2003. Ich erinnere mich gut, ich war in der Küche und habe persisches Essen gekocht. Wir hatten Besuch und es war sehr laut. Die Kinder haben gespielt und wir wollten kurz darauf unsere Geschenke auspacken. Ich setzte mich kurz an den Computer und las meine E-Mails: Morgen wird Afsaneh Nourozi hingerichtet. Mina, du musst etwas tun! Ich entschuldigte mich bei meinen Gästen, schrieb schnell einen Brief und telefonierte mit dem Außenministerium und… Ich habe vergangene Woche mit Afsaneh Nourozi gesprochen. Sie ist jetzt frei, dank der internationalen Proteste wurde sie gerettet. Sie hat nach ihrer Freilassung ein Kind bekommen.

Es ist ein Jahr später, Ende Dezember 2004, ich muss gegen die baldige Hinrichtung von Kobra Rahmanpour etwas tun und… Auch Kobra wurde gerettet. Diese Szene wiederholt sich jedes Jahr. Ich habe Ende Dezember immer eine innere Unruhe und warte auf eine schlechte Nachricht.

Einen ganzen Monat war ich in diesem Jahr beschäftigt mit der Kampagne zur Rettung von Ehsan Fattahian, der am 11.11.2009 wegen Apostasie hingerichtet wurde. Ihm folgte Mosleh Zamani, der am 17.12.2009 wegen angeblicher Vergewaltigung, nach Angaben der Frau aber einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs mit einer zehn Jahre älteren Frau hingerichtet wurde. Auch Behnoud Schojaee wurde am 10.10.2009 wegen angeblichen Totschlags hingerichtet. Leider sind diese Jugendlichen jetzt alle tot, weil das islamische Regime sie in den vergangenen Monaten umgebracht hat.

Am 21. Dezember 2009 kommt diese Nachricht: Morgen, am Dienstag, 22. Dezember, werden zwei Jugendliche, Esmail Fathizade und Mohammad Esfandyarpur (Foto oben), der eine 19 Jahre und der andere 23 Jahre alt, hingerichtet. Dieses Mal in Sirjan, einer kleinen Stadt in der Nähe von Kerman. Ich bin sehr unruhig und denke, bis zum Morgen kann ich gar nichts tun. Die Hinrichtung soll öffentlich sein und um acht Uhr in der Früh ausgeführt werden. So wie immer, wenn im Iran jemand hingerichtet werden soll und wir über diese Person gesprochen und gegen die Hinrichtung etwas getan haben, stehe ich gegen Mitternacht auf, gehe von einem ins andere Zimmer in meiner Wohnung in Köln. Ich bin sehr unruhig. Was wird geschehen?

Um neun Uhr bekomme ich dann diese Nachricht: Mina, die Menschen waren sehr entsetzt, von Anfang an gab es eine Demonstration und schließlich haben einige diese Jugendlichen gerettet und mitgenommen. Ich bin überglücklich, denke aber zugleich, das ist nicht wahr, wie haben sie das gemacht? Ich bin skeptisch und warte auf andere und genaue Informationen.

Ja, aber alles ist wahr. Schauen Sie selbst an, wie die Menschen die Henker mit Steinen verjagten, mehrere Fahrzeuge der Sicherheitskräfte sowie den Galgen anzündeten, die Seile mit Messer durchschnitten und die zwei Jugendlichen mitnahmen!

Das islamische Regime versuchte, die zwei zu finden und war damit erfolgreich. Die beiden sollten am Nachmittag um 17 Uhr noch einmal auf der Straße hingerichtet werden. Am Nachmittag waren 5000 Menschen dort versammelt und ließen nicht zu, dass diese öffentliche Hinrichtung stattfand. Die Schüsse der Polizei auf die Demonstranten soll vier Todesopfer und 37 Verletzte gefordert haben. Die Islamisten haben die zwei Jugendlichen, die wegen angeblichen Bankraubs, de facto aber wegen Opposition gegen das Regime hingerichtet werden sollten, anschließend nach Kerman gebracht und sie am Abend des 23. Dezember im Gefängnis hingerichtet.

Das ist eine große Bewegung gegen den staatlichen Mord im Iran. Das ist ein historischer Moment.

Einen zusammen geschnittenen Film mit der morgendlichen Rettung und der nachmittäglichen Demonstration gibt es hier.

(Dieser Bericht erschien im Original bei hpd)

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63 KOMMENTARE

  1. Ich bin so froh, daß es Menschen wie Frau Ahadi gibt – es lebe die große und hoffentlich bald freie iranische Nation!

  2. Ein wichtiger Bericht. Menschen wie Mina Ahadi machen mir Mut, dass anständige, modern denkende Staatsbürger den als (islamische) Religion getarnten reaktionären Terror überwinden.

    Das islamische Recht diskriminiert – immer und überall. Weg mit dem (keine Rechtssicherheit bietenden) Religionsrecht, weg mit der Koranpolitik.

  3. Todes“strafe“ ist keine Strafe, sondern dahinter steckt ausschließlich ein primitiver Rachegedanke !

    Denn der „Bestrafte“ bekommt nachträglich von der „Strafe“ gar nichts mehr mit.

    Rache aber ist nicht hilfreich, sondern schadet letztendlich dem, der sich rächt, am meisten.

  4. @PI Das fand ich auf http://www.akte-islam.de in den Dezember News. Das wär doch mal einen Artikel wert?

    Erster Europäischer Mohammedaner-Schutzbund gegründet
    In aller Stille haben führende Moslem-Vertreter aus allen Staaten der Europäischen Union in Brüssel den Europäischen Mohammedaner-Schutzbund gegründet. Er soll den Islam-Vertretern bei der Islamisierung Europas helfen, immer mehr „Rechte“ der Moslems vor europäischen Gerichten einklagen, Kritik am Islam strafrechtlich verfolgen, Islam-Kritiker verfolgen und die Medien auf ihre Islam-Berichterstattung hin kontrollieren (Quelle: Islam online 21. Dezember 2009).

  5. Mögen die Wünsche und Sehnsüchte der Frau Ahadi
    für ihr Vaterland in Erfüllung gehen.

    Denn das große iranische Volk sehnt sich nach Demokratie und Menschenrecht.

  6. #3 A Prisn (30. Dez 2009 17:42)

    Todes”strafe” ist keine Strafe, sondern dahinter steckt ausschließlich ein primitiver Rachegedanke !

    Denn der “Bestrafte” bekommt nachträglich von der “Strafe” gar nichts mehr mit.

    Rache aber ist nicht hilfreich, sondern schadet letztendlich dem, der sich rächt, am meisten.

    Würde mich interessieren ob du genauso groß redest, wenn ein „edler Wilder“ aus der pan-islamischen Terrorsphäre deine Tochter vergewaltigt und ermordert und sie beim Prozess „Hure“, usw, nennt.

    Es gibt nun einmal Verbrechen, auf die nur der Tod stehen kann.

  7. Todesstrafe ? Vorsicht Glashaus ! Auch eine westlich orientierte Nation jenseits des Atlantiks pflegt diesen „Brauch“.

  8. Was sagt unsere Kanzlerin ? Zur Verurteilung des Chinesen zu 11 jahren Haft hat sie dies angeprangert. Was sagt sie wegen der Hinrichtungen von Menschen im Iran . Nichts Was sagt sie wegen der Vertreibung von Christen und Ermordung von diesen in Islamischen Länder,?? Nichts gar nichts ist zu hören. Ist das eine
    “ Christliche “ Partei ? Alles sehr seltsam.

  9. @ Big Red Penguin

    Wenn sich ein Typ als Mörder-Vergewaltiger betätigt, kann er nie wieder in seinem Leben damit rechnen, eine akzeptierte Persönlichkeit in der Gesellschaft zu werden. Im Gefängnis werden diese Kerle von den Mithäftlingen durch den Fleischwolf gedreht. Der Tod ist eine schnelle Sache, aber ein Leben unter Jahrzehnte andauernden, verdienten Qualen ist wahrscheinlich noch viel schlimmer.

  10. Ich weiß nicht, ob ich die Iranische Nation hochleben lassen würde?!: Wie viel Perser mit indo-germanischer kultur steckt noch in ihnen? Wie arg sind sie schon vom Islam gezeichnet? De facto sind ALLE iranischen Politiker bis auf Chatami die reinsten Teufel, einer schlimmer als der andere, jeder hasst Juden, jeder schickt Kinder ins Minenfeld. Meint ihr wirklich dass der Iran durch eine riesige Revolution zu einem demokratischen laizistischen Staat nach persischer Kultur wird? In Arabien sind sie sowieso schon halbverbannte, aber mit einem Sturtz wäre das ein Gewaltiger Verbündeter für Europa, aber nur falls unsere Geheimdienste die richtigen Leute für das „Danach“ bereitstellen. Die Vorurteile gegen Juden und Christen wird man dort sowieso nicht mehr so schnell los, ein Verbündeter von Israel kann man schon ausschließen.

  11. @ gnef

    In den USA wird aber niemand hingerichtet, weil er der politisch Klasse mißliebig ist. Da muß schon ein Mord aus niedersten Beweggründen stattgefunden haben. Außerdem haben viele US-Staaten die Todesstrafe abgeschafft. Den USA könnte es viel internationale Reputation verschaffen, wenn sie gänzlich die Todesstrafe aufgeben würden.

  12. #9 gnef

    Nicht jeder Bundesstaat der USA hat die barbarische, vorzivilisatorische Todesstrafe noch im kulturellen und juristischen Programm.

    #3 A Prisn

    Gute Einstellung, das unterstütze ich.

    #7 Big Red Penguin

    Willst du KZ oder GULAG, Galgenberg oder Opferung einer angehenden Moorleiche?

    Die organisatorische Verschmelzung von einem Richteramt und einem Henkeramt entspricht einer vorzivilisatorischen Kulturstufe, etwa derjenigen des islamischen Vergeltungsrechts der Scharia.

    Kleine Justizpanne gegen Big Red Pinguin, bei dem gleich der Briefträger klopft: „Entschuldigung, ich habe hier eine einstweilige Erschießung gegen Sie“

  13. #7 Big Red Penguin

    Es gibt nun einmal Verbrechen, auf die nur der Tod stehen kann.

    Ich entnehme dem Bericht, dass diese „Jugendlichen“ Taten vollführt haben, die eine Todesstrafe nicht rechtfertigen, wenn überhaupt. Noch kann ich hinter die politischen Querelen in diesem Land schauen. Man sollte nie vergessen, nicht Gott, nicht Allah, KEINER richtet hin, außer der MENSCH selbst. Aber wo ist die Grenze, jemanden das Leben zu nehmen?

    Was tut Jesus? Wie bewältigt er den Konflikt, in den er hineingestellt ist? Als Erstes verlässt Jesus die theologische Diskussionsebene, auf der er sich verheddern sollte. Es geht nicht mehr um Theologie und ihre Auslegung, sondern ihm lag an der Frau, die schamrot vor ihm stand. Er sah sie als seine Schwester. Ja, sie hatte Unrecht getan, aber sie hatte es nicht verdient, auf diese Weise öffentlich der Schande preisgegeben und getötet zu werden. Ihren Anklägern ging es überhaupt nicht um sie persönlich; sie benutzten sie nur, um Jesus beizukommen. Jesus teilte die Verlegenheit der Frau. Er bückte sich und begann in den Sand zu schreiben, als spiele er vor sich hin. Vermutlich spürte er die Unangemessenheit und das Unrecht solcher Strafen: Auch war für den an diesem Vergehen beteiligten Mann nicht die gleiche Strafe vorgesehen. Er richtete sich wieder auf und sagte den entscheidenden Satz: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.“ Dann bückte er sich wieder und schrieb in den Sand. Von den Männern ging einer nach dem anderen weg; im Text heißt es: „zuerst die Ältesten“, und Jesus blieb mit der Frau allein zurück. Da richtete er sich wieder auf und fragte sie: „Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt?“ Sie antwortete: „Keiner, Herr.“ Da sagte Jesus zu ihr: „Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr.“

    http://www.albertusmagnus.de/th_0304.htm

    Wo ist die Grenze?

  14. #14 Bonn

    Zustimmung, die USA sollen die Todesstrafe überwinden.

    Vor allen Dingen sollen die USA jetzt den Muslimen kein Religionsrecht zugestehen, die Scharialobby betreibt nämlich auch in Nordamerika die Rechtsspaltung, den Ausstieg aus der Rechtseinheitlichkeit, zunächst im Familienrecht

    (im Rahmen von Allahs Sexualpolitik: Heiratsalter, Polygamie, Verstoßung; ‚Recht‘ auf Erziehung mit Angst-Erweckung vor der Höllenqual; ‚Recht‘ auf den Hidschâb).

    One Law For All!

  15. Beide Männer wurden von den Sicherheitskräften wieder gefasst und danach hingerichtet.

    Schuld an der ganzen Tragödie im Iran sind die Ayatollas und Mullas. Für die Freiheit Irans gibt es nur eine Lösung: Alle Ayatollas, Mullas und Regierungsvertreter an die Moscheentüren nageln und die Moscheen anzünden.

  16. Für diese zwei unschuldig Verurteilten war das Hinauszögern des gewaltsamen Todes mit dem ständigen Wechsel von Angst, Hoffnung und Rettung zu Angst, Hoffnung und Rettung bis zur schließlich doch noch erfolgten Hinrichtung bestimmt eine besondere Qual.

    Dennoch bergen diese Ereignisse einen Hoffnungsschimmer. Und Frau Ahadi beweist durch ihre Taten, dass sie den nichtsnutzigen, selbstzufriedenen Schwätzern, die ihr „Islamophobie“ oder gar (besonders absurd) „Rassismus“ vorwerfen, an Mut, Moral und Mitmenschlichkeit unendlich weit überlegen ist.

    Aber der BuPrä verleiht seine Orden lieber an Hassweiber wie Felicitas Langer.

  17. #3 A Prisn (30. Dez 2009 17:42)

    Denn der “Bestrafte” bekommt nachträglich von der “Strafe” gar nichts mehr mit.

    Vor allem sollte die Strafe erst einmal eine Strafe sein und keine Aufenthalt in einem Wellness-Hotel (mit entsprechenden Kosten). Wenn die kleinen Racker jahrelang bei harter Arbeit an der frischen Luft ihren Schaden an der Gesellschaft wieder gutmachen, dann könnte man damit sicher leben. Und Steine klopfen wird wohl auch ein inzestgeschädigter Einwohner südlicher Länder können.

  18. #16 Mike Melossa

    Bravo, wer tötet, spielt Gott.

    Übrigens: Wer die [heute, von uns Islamkritikern] totale Toleranz fordert, spielt auch Gott – da können wir die Äquidistanten theologisch packen, jene ‚multikulturellen, islamsensiblen‘ Kirchentagsmilieus, die von uns fordern, offen für alles und jedes zu sein, denn auch die Scharia führe zum Ewig-Göttlichen.

    Theologisch: Die ‚Essenz‘ der Toleranz in jedes Ding hinein bringen tut die Gottheit, nicht der Mensch – „wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein“. Toleranz zu ’schaffen‘ ist ein veritabler Schöpfungsakt und greift die jesuanische Gottheit an, der Toleranzbegriff der Kirchentagsmilieus (Beate Sträter, Melanie Miehl, Thomas Lemmen, Dorothee Schaper) ist Frevel. Das als Christ, nun wieder wissenschaftlich orientiert sprich freiheitlich-staatsbürgerlich:

    2009 war Calvin-Jahr, Johannes Calvin aber hat die Todesstrafe gegen Michel Servet, dessen Schriften er 19 Jahre lang gekannt hatte und dessen Leben er zehn Tage lang hätte retten können, bewusst gewollt. ‚Töten für Jesus!‘, so ließe sich der (antijesuanisch handelnde) Calvin beschreiben.

    Calvin rechtfertigte die Tötung des Antitrinitariers theologisch, wenngleich er sie auch weniger grausam gewünscht hatte, denn das erfolgte Verbrennen auf nassem Laub in aller Öffentlichkeit war gar nichts für das paradiesbestimmte Sensibelchen Calvin, hach, diese widerlichen Schmerzensschreie beim Frühstück, irgendwie unangenehm, hallelujah!

  19. #3 A Prisn (30. Dez 2009 17:42)

    Die Todes“strafe“ soll andere abschrecken.
    Töte Einen, bestrafe Hundert.

  20. @ #7 Big Red Penguin (30. Dez 2009 17:52)

    Ich rede nicht „groß daher“ sondern stehe zu den Werten unseres GG, die aus den Negativ-Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus und anderer totalitärer Willkür-Systeme entstanden sind !

    Und das in jedem Fall !

  21. @ #7 Big Red Penguin (30. Dez 2009 17:52)

    — 2 —

    Unser GG steht für mich nicht zur Disposition !

    Nur zu Deiner Info :

    Verwandte von mir „durften“ von 1933 — 1945 „mietfrei“ in Dachau „wohnen“ !

    Du kannst Dir denken, wo dort und warum.

    Auf wen willst Du denn die Todes“strafe“ sonst noch angewendet wissen ??
    Überleg Dir’s mal gründlich.
    In einem Willkürstaat könnte sie auch Dich treffen !

  22. Ich bin auch der Meinung, dass die Todesstrafe ein Relikt aus barbarischer Zeit ist. Wir wollen uns ja schließlich nicht mit dem Iran auf die gleiche Stufe stellen. Schade, dass die Amerikaner diese noch anwenden. Dadurch machen sie sich unglaubwürdig, wenn sie woanders die Menschenrechte einfordern.

    Ich wünschte mir stattdessen, dass das Strafmaß hierzulande voll ausgeschöpft wird. D.h. mit „lebenslänglich“ kommt man nur im Sarg aus dem Gefängnis. OK, man muss sich natürlich fragen, was für den Verurteilten schlimmer ist: Ein schneller Tod, oder die Aussicht auf 50 Jahre Haft.

  23. Nicht vergessen: Diejenigen, die hier auf einmal als Helden geradezu glorifiziert werden, weil sie aus welchen Gründen auch immer diese „Jugendlichen“ vom Strick schnitten, sind auch nur Museln. Etwa gute Museln?

  24. @ #7 Big Red Penguin (30. Dez 2009 17:52)

    – 3 –

    In allen Staaten, in denen die Todes“strafe“ angewendet wird, gibt es immer wieder Justiz-Irrtümer, aufgrund derer Unschuldige hingerichtet werden.

    Wenn Du die Todes“strafe“ ernsthaft befürwortest, dann begebe Dich bitte in ein solches Land und lass Dich hinrichten, obwohl Du unschuldig bist.

    Bitte konsequent sein bis zum bitteren Ende !

  25. Ich moechte hier nur folgendes anmerken:
    Im Iran wird die Todesstrafe fuer Apostasie, Unzucht, Inzucht, Ehebruch, Alkohol, Mord und anderes ausgefuehrt. Ich behaupte nun, dass 80% aller Gruende fuer Hinrichtung im Iran in der von Jesus annerkannten Bibel zu finden sind.
    (ich schaue nicht nach Deutschfehlern in meinem Text)

  26. Der Glaube wird nicht durch das „Schwert“ verbreitet, sondern durch das „Schwert“ verteidigt. Wer durch das „Schwert“ einen glauben verbreiten will, in anderen Ländern, und das Schwert kann auch eine Zunge sein, oder ein Artilleriebeschuss, der wird durch das „Schwert“ sterben. Denn niemand hat das Recht, anderen Völkern seinen Glauben aufzuzwingen. Das ist das Dilemma der Globalisierung und der Ökonomie. Der Islam verbreitet seinen „Glauben“ zur Zeit durch „Schwert“ und „Zunge“ und durch „Jihad“. Und die armen Muslime, die Romanstich dahin schwelgen, wie auch deren Mitläufer, wissen gar nicht wie ihnen geschieht. Wenn ich Muslim wäre, hätte ich meine bedenken. Denn ich beurteile die Menschen nicht nach Gläubige oder nicht-Gläubig, sondern nach „Verhalten“. Das „Verhalten“ macht einen Menschen aus, nicht aber woran er glaubt. Der Glaube kann aber das „Verhalten“ beeinflussen.

  27. @#30.. aber Jesus hat das alte Testament relativiert und erneuert. Das heißt für (uns) Christen gilt nur ein einziger Vorsatz : Liebe Gott deinen Herrn von ganzer Seele etc, und deinen Mitmenschen wie dich selbst!
    An etwas anderes brauchst du dich als Christ nicht zu halten.Denn daraus resultieren all die anderen Regeln.

  28. Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben.
    Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde
    vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von
    den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber
    hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. Matthaeus 5:17-19

    Wieder einmal ein gutes Beispiel wie man selektiv interpretiert. Jesus hatte eine Mission und die hat er erfuellt. Ein Teil dieser Mission ist in diesem Vers: das Gesetz einhalten. Man kann nicht sagen man glaube an Jesus den Messias, aber nicht an das was er vorschreibt.
    (keine Achtung auf Deutsch-Fehler)

  29. Der Iran steht kurz vor einem Bürgerkrieg!

    Bald werden Achmedinedschad, die iranische Gestapo-Stasi Revolutionsgarden und die Mullahs baumeln!
    Exportiert mehr Liebherr!

  30. Frau Ahadi gilt natürlich meine Hochachtung! Ob der Iran vor einem Bürgerkrieg steht? Ich glaube das eher nicht, die Regime-Gegner werden sich nicht durchsetzen können…

  31. Der Iran beweisst, dass Bildung und der Koran nicht zusammenpassen! Vielleicht ist es so einfach, vielleicht ist es aber auch der Unterschied, dass die Iraner Perser sind und keine Araber oder Verwandete von ihnen?

    Jedenfalls ist es ein „krasses“ „Feldexperiment“ für eine Demokratie, die sich aus den Fesseln des mittelalterlichen Korans erhebt!! Fragt sich, ob die ihn dann umschreiben? Der islamische Luther spricht also vielleicht Farsi. =)

  32. #35 Ehrenmord (30. Dez 2009 19:35)

    Frau Ahadi gilt natürlich meine Hochachtung! Ob der Iran vor einem Bürgerkrieg steht? Ich glaube das eher nicht, die Regime-Gegner werden sich nicht durchsetzen können…

    Mit Steinen gegen Maschinengewehre werden sie sich auch nicht durchsetzen können, vor allem fehlt der Oppositionsbewegung die internationale Unterstützung durch Ächtung und Boykottierung des Mullah-Staates.

  33. #33 Mikel123

    Man kann nicht sagen man glaube an Jesus den Messias, aber nicht an das was er vorschreibt.

    Er hat „uns“ geraten, ein wertvoller Mensch zu werden, der hinter den Horizont zu schauen vermag, ohne Gewalt, ohne Terror und ohne Blasphemie, friedfertig aber bestimmend, damit aus uns mehr wird. Kaiser, „Kirchen“, Könige, sie haben Jahrtausende in seinen Namen Unheil angerichtet, aber auch Heil. Nicht Jesus steht zur Anklage, sondern andere. Der Koran ist kein Geschichtsbuch wie die Bibel, sondern hat die Geschichte von Großen Kulturen in „Flammen“ verzehrt und umgeschrieben. Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen, Liebe Brüder und Schwestern im Islam!
    http://dawa-news.net/2009/12/nachricht-an-die-eingeschlafene-muslimische-jugend/

    So heißt es weiter im Quran:

    „Sind denn die Bewohner der Städte sicher, dass Unsere Strafe nicht zur Nachtzeit über sie kommt, während sie noch schlafen? .“[7:97]

    „Den Menschen ist die Zeit ihrer Abrechnung nahe gerückt; und doch wenden sie sich in Achtlosigkeit ab.“ [21:1]

    „Wenn die Ungläubigen nur die Zeit wüßten, wo sie nicht imstande sein werden, das Feuer von ihren Gesichtern oder ihren Rücken fernzuhalten! Und keine Hilfe wird ihnen zuteil sein. „[21:39]

  34. #33 Mikel123 (30. Dez 2009 19:27)

    Du solltest nicht über Dinge reden, von denen du keine Ahnung hast.

  35. Es darf keine Todesstrafe für niemanden geben. Gott will nicht, dass wir töten, nicht einmal unsere Feinde. Wünscht auch niemandem den Tod, dann seit ihr nicht besser als ein Terrorist.

    Bibel: Römer 12:17-21

    17 Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.
    18 Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.
    19 Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«
    20 Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln« (Sprüche 25,21-22).
    21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

  36. @ #37 westerner (30. Dez 2009 20:23)

    Mit Steinen gegen Maschinengewehre werden sie sich auch nicht durchsetzen können, . . .

    Die Taliban (Koranschüler) haben sich in den 1980-er Jahren mit ein paar Flinten gegen die hochgerüstete, 100.000 Mann starke Sowjet-Armee durchgesetzt !

    What Now ??

  37. Mein Respekt für Frau Ahadi! Wenn man bedenkt, welche Macht der iranische Geheimdienst hier in Deutschland hat und Druck auf iranische Oppositionelle ausüben kann!

  38. Gestern im ARD-Tagesthemen um 23.30 kam ein Exil-Iraner zu Wort, der erklärte wie das Regime die Opposition durch Zensur des Internets bekämpft. Die regimekritischen Internet-Seiten werden alle gesperrt und die einzige Möglichkeit der Opposition ihre Belange in die Welt zu bringen, ist der Einsatz von Videohandys, deren Filme ins Internet gestellt werden. Bis jetzt hat die Oppsition immer wieder Schlupflöcher und Auswege gefunden um die Videos ins Netz zu stellen, es wird aber immer schwieriger.
    Eines muss uns klar sein, hätte die Gesinnungsdiktatur in Deutschland die Macht, dann wäre uns die iranische Opposition näher als wir denken.

  39. #40 JoHasten:

    Wenn man mit solchen Weisheiten den Nazis gegenübergetreten wäre, dann hätten sie wohl die halbe Welt erobert.

  40. Eine interessante Rezension im linken „Freitag“ vom 31.12.09 des Buches von Egon Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei.

    Der Islam kommt da schlecht weg. Das ist sehr beachtlich in einer linken Publikation.

    „Die scharfe Analyse der von den islamischen Ländern zu verantwortenden Sklaverei schließt eine Leerstelle der Forschung. Insofern ist das ein wissenschaftlich wie politisch anregendes Buch, das verfestigte Meinungen besonders der politischen Linken in Frage stellt. Flaig will nicht den Kolonialismus verharmlosen; aber er schärft unseren Blick für die Selbstverantwortung der heutigen Dritte-Welt-Länder, die ihre eigene Geschichte gern retuschieren. Die Tendenz, sich als Opfer zu inszenieren, obwohl man auch Täter ist, kann man heute bei diversen islamischen Regimes beobachten.“

    http://www.freitag.de/kultur/0939-gotteskrieger-sklaverei-kolonialismus-islam

  41. Geht man in iranische Foren, dann erkennt man schnell, dass ein Überdruss gegenüber der kriminellen Mullah-Theokratie besteht. Nach der sogenannten islamischen Revolution Ende der siebziger Jahre hat die Bevölkerung des Irans rasch zugenommen, sodass diese aktuell mehrheitlich aus jüngeren Menschen besteht.

    Die iranische Jugend hat es satt, sich von den Mullahs und ihren politischen Marionetten drangsalieren zu lassen und hasst den islamischen Terror. So wird das Privatleben kultiviert, weil wenigstens in diesen Bereich der erdrückende Islam noch nicht vorgedrungen ist.

    Gegenwärtig haben die Mullahs und die Nutznießer dieses bösartigen Regimes nur noch die stärkeren Waffen. Über einen echten Rückhalt im iranischen Volk verfügen sie schon lange nicht mehr.

    Irgendwann wird es zu einem großen Knall kommen, nämlich dann, wenn die Unzufriedenen auf die Straße gehen und trotz aller damit verbundenen Gefahren ihre Angst verlieren.
    Dann hat das letzte Stündlein dieses Regimes geschlagen und dessen Protagonisten werden erleben, was eine wirkliche Revolotion ist.

    Von diesem Schlag wird sich der historisch verspätete Islam nicht mehr erholen.

    Danach hat der Islam im Iran ausgespielt und Persien kann sich auf seine großartige Geschichte und Kultur besinnen, die arabisch-islamische Raubheere dem Erdboden gleich gemacht haben.

    Daher sollte man die bestellten, antiwestlich skandierenden, Massen im Iran als das erkennen, was sie sind, nämlich die Zuckungen eines morschen Regimes, dem daran gelegen ist, dem Westen ein möglichst negatives Bild Persiens zu vermitteln. Das erhoffte negative Feedback wird benötigt, um der eigenen Bevölkerung die angebliche Feindseligkeit des Westens zu beweisen.

    Daher sollte allen theokratischen und weltlichen Verantwortungsträgern in Persien klar sein, dass sie bald vor ihrem gesetzlichen (weltlichen) Richter stehen werden, um ihre Untaten zu verantworten.

  42. Die Schüsse der Polizei auf die Demonstranten soll vier Todesopfer und 37 Verletzte gefordert haben.

    Ist Euch schon mal aufgefallen, daß die muselackischen Filzläuse am liebsten in den Schritt schießen?

  43. Mike Melossa
    Ich sage doch nicht, dass Jesus ein schlechter Mensch war und ich habe die Evangelien oefters gelesen und habe viele vorbildliche Beispiele gefunden. Aber wer die Evangelien offen und nicht durch die christliche Theologie verzerrt liest, wird merken, dass Jesus gar nicht so friedlich war, wie man immer sagt. Er hat nur nicht gekaemoft, weil das Reich nicht seines ist.

    Zu den Qur’an Versen:
    Dert erstgenannte beschreibt die Bestrafung eines Volkes durch GOTT. Dieses finden wird oefters in der Bibel, siehe Aegypten, Babylonien usw.)
    Die anderen zwei beziehen sich auf die Bestrafung von Menschen im JENSEITS und hat also nicht mit unserem Leben hier zu tun und darf nicht als Rechtfertigung fuer toeten gelten.

  44. JoHasten
    Du bist aber komisch drauf. Ein perfektes Beispiel dafuer, dass sich Christen nicht fuer die Wahrheit interessieren. In den Versen aus der Bibel geht es um Rache, Vergeltung. Das heisst wenn jemand einem anderen Menschen etwas antut, so soll er ihm dies nicht zurueckzahlen. Dieses gilt im persoenlichem Bereich. Zwischen mir und dir. Der Islam verbietet Rache auf das Strengste. Es gibt die Geschichte ueber einen muslimischen Krieger , der einen Feind umbringen will. In dem Moment spuckt ihm der Feind ins Gesicht und er verliert seine Ehre. Er wirft das Schwert weg und laesst den Feind am Leben. Haette er ihngetoetet waere er kein heiliger Krieger sondern ein elender Moerder, der seine Ehre verteidigt.
    Meine Frage an den christlichen Intellekt:
    Ist es nun Rache wenn man einen Verbrecher ins Gefaengniss stellt?

  45. Mike Melossa
    Noch etwas. Du sagtest ja, dass Christen nichts einfach ignorieren sondern ueberlegen, abwiegen etc und dann ignorieren.
    Wer auch nur eines von
    den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Matthaeus 5.18

  46. Ein perfektes Beispiel dafuer, dass sich Christen nicht fuer die Wahrheit interessieren.

    So traurig es auch ist und so schwer es auch fällt: Du hast damit leider nicht ganz Unrecht.

    Dabei ist die wichtigste Botschaft Jesu Christi:

    „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

    Er sagte nicht: „In der Bibel steht die Wahrheit“. Die ist von Menschen verfasst und da ist sicher so manches aus taktischen und politischen Zwecken eingefügt, weggelassen und verändert. Sie ist kein heiliges Buch, es gibt keine heiligen Bücher.

    Es ist aber noch genug da in den Evangelien, um den Geist Jesu Christi, und damit die Wahrheit, zu erkennen. Es ist schön, dass Du die Evangelien liest.Wenn Dir etwas unpassend darin erscheint – ignorier es einfach. Vielleicht verstehst Du es zu einem späteren Zeitpunkt, vielleicht ist es auch eine Lüge.

    Ist es nun Rache wenn man einen Verbrecher ins Gefaengniss stellt?

    Der Rachegedanke spielt sicher auch eine Rolle. Davon abgesehen dient es aber in erster Linie dazu, die Gesellschaft zu schützen. Nicht nur dadurch, dass der spezielle Verbrecher von möglichen Opfern entfernt wird (das spräche gegen Gefängnisstrafen, die nicht lebenslänglich sind), sondern auch dadurch, dass Gefängnis etwas Unangenehmes ist, das Menschen davon abhält, kriminell zu werden.

    Es ist schon klar, dass die Schariastrafen demselben Zweck dienen und ihn auch erfüllen.

    Wir haben aber auch die Fähigkeit zum Erbarmen und Mitgefühl in uns und sollten das nicht ignorieren. Wenn Gefängnis- und Geldstrafen ausreichen, die Kriminalität in einer Gesellschaft gering zu halten (und das war in Deutschland so, die Kriminalität war im internationalen Vergleich äußerst gering), dann besteht keine Notwendigkeit zu brutalerem Vorgehen. Die Kriminalität auf Null zu reduzieren, ist unmöglich. Der Anspruch, es erreichen zu wollen, führt zu Terrorregimes.

  47. #52 Osimandias
    Was das unpassend in den Evangelien angeht, wer entscheidet nun was unpassend ist und was nicht? Fuer mich als Muslim erscheint die Kreuzigung unpassend fuer dich ist sie aber fundamental wichtig.

    -Wir haben aber auch die Fähigkeit zum Erbarmen und Mitgefühl in uns und sollten das nicht ignorieren.-

    Die Scaria, welche im Quran definiert ist, ist erbarmungsvoll. Fast alle durchzufuehrenden Strafen, koennen bei Reue des Taeters uebergangen werde, NACH DEM QURAN. Dieses Bereuen der Taeter wird aber in vielen Laendern nicht durchgefuehrt, weil auf den Quran nicht geachtet wird.

  48. Was das unpassend in den Evangelien angeht, wer entscheidet nun was unpassend ist und was nicht?

    Du.

    Fuer mich als Muslim erscheint die Kreuzigung unpassend

    Dann ignorier sie vorerst. Vielleicht verstehst Du sie wirklich zu einem späteren Zeitpunkt.

    fuer dich ist sie aber fundamental wichtig.

    Ja. Ich folge dem üblichen Erklärungsmuster dafür (Gott opfert brutalst seinen Sohn, weil er aus unerfindlichen Gründen uns sonst unsere Sünden nicht verzeihen kann) aber auch nicht.

    Jesus Christus ist die Wahrheit. Und leider ist es so, dass man fürchterlichen Hass der Lügner auf sich zieht, wenn man die Wahrheit sucht und auch noch ausspricht. Jesus Christus lehrte uns, dass die Wahrheit dennoch der richtige Weg ist, und dazu musste er ihn zu Ende gehen. Was wäre er für ein Vorbild, wenn er sich in letzter Sekunde vor der Kreuzigung durch ein Wunder gerettet hätte? Wir Menschen würden sagen: „Dann ist es keine Kunst, die Wahrheit zu sagen. Aber ich kann das nicht.“ So aber hat er nichts getan, was wir nicht auch tun können.

    Ich glaube eigentlich schon, dass Du verstehst, was es bedeutet, auch dann in der Wahrheit zu bleiben, wenn es den eigenen Tod bedeutet. Er hat uns Mut gemacht. Er hat nicht nur gesagt: „Die Wahrheit wird euch frei machen“. Er hat es gezeigt, denn er hat den Tod überwunden und das können wir auch. Auch wenn wir dann nicht wieder hier auf Erden erscheinen.

  49. #7 Big Red Penguin (30. Dez 2009 17:52)

    Es gibt nun einmal Verbrechen, auf die nur der Tod stehen kann.

    Das ist der größte Blödsinn, den ich je gehört habe! Weil das so ist, haben die meisten Staaten die Todesstrafe abgeschafft? Nur nuts dieser Beitrag!

  50. #50 Mikel123

    Es gibt die Geschichte ueber einen muslimischen Krieger , der einen Feind umbringen will. In dem Moment spuckt ihm der Feind ins Gesicht und er verliert seine Ehre. Er wirft das Schwert weg und laesst den Feind am Leben. Haette er ihngetoetet waere er kein heiliger Krieger sondern ein elender Moerder, der seine Ehre verteidigt.

    Was für ein Unsinn. So kann man mörderische Kriegsherren heilig machen. Was ist mit den ganzen anderen Opfern, die ihm nicht ins Gesicht gespuckt haben? Die sind dann ganz legitim und Heilig niedergemetzelt worden, ohne Rache und Ehrverlust, für Allahs Reich? Ein Glaube, der durch das „Schwert“ verbreitet werden muss, ist gelinde gesagt „Fliegenschiss“ und nichts wert.

    Ist es nun Rache wenn man einen Verbrecher ins Gefaengniss stellt?

    Nein, es schützt die Anständigen. Das ist doch einleuchtend, oder?

  51. Wundervoll – jede Revolution beginnt mit einigen Rissen in der Mauer der Diktatur. Vielleicht erleben wir noch, dass Iran ein freies Land wird. Vielleicht wird der Iran die Leuchtturmfunktion die für den Irak angedacht war übernehmen.
    Ich wünsche es diesem gemarterten Volk allemal, dass sie ihr Schreckensregime überwinden. Uns würde es auch die tragische Pflicht ersparen den Mullahs früher oder später eine Atombombe auf den Kopf zu schmeißen.

  52. #53 Mikel123 (31. Dez 2009 10:40)

    Die Scaria, welche im Quran definiert ist, ist erbarmungsvoll. Fast alle durchzufuehrenden Strafen, koennen bei Reue des Taeters uebergangen werde, NACH DEM QURAN. Dieses Bereuen der Taeter wird aber in vielen Laendern nicht durchgefuehrt, weil auf den Quran nicht geachtet wird.

    So mein Lieber, jetzt reicht es mir mit Ihrem Gesalbader.

    Die Scharia ist nicht im Koran definiert, sondern das Produkt aus einer drittklassigen frühmittelalterlichen Offenbarungsschrift und einem wirren Sammelsurium echter und unechter Überlieferungen eines sogenannten Propheten, verbunden mir weiteren unappetitlichen Zutaten.

    Die Scharia ist erbarmungsvoll? – Wollen Sie uns verarschen?

    Was ist mit Hadd-Strafen, die da sind

    a) Handabschneiden,
    b) Fußabschneiden,
    c) Kreuzigung?

    Ist dort „Erbarmen“ möglich? Müssen diese Hadd-Strafen ausgeführt werden?

    Ja oder Nein?

  53. Mit den Vertretern einer Religion, die immer Dialüg anstatt Dialog meint (Taqiyya) und zusammen mit dem EU-Islam-Berater Tariq Ramadan (Enkel des Gründers der Muslim-Bruderschaft Hassan Al-Banna, der militanten Vereinigung, der übrigens auch Yassir Arafat angehörte…) an nachstehende aktuelle Gesetzesvorgaben glaubt, gibt es nichts zu diskutieren bzw. erst, wenn deren europäischen Vertreter sich vom Saudi- und Iran-Islam distanzieren, die Medina-Suren ächten und alle Hass-Prediger in europäischen Moscheen freiwillig der Polizei melden und sich definitiv zu den „europäischen Menschenrechten“ bekennen…

    Islaminstitut – Aktuelle Fatawa (Rechtsprechungen): Im Islam kann eine Schwangerschaft vier (4) Jahre dauern, das Badezimmer muss zuerst mit dem linken Fuss betreten werden und Abtrünnige, die nicht sofort widerrufen, müssen getötet werden etc. http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Rechtsgutachten.10.0.html

  54. #59 Gorm-der-Alte
    Wenn jemand Diebstahl begeht, so wird nach der Reue gefragt. Falls er bereut, so soll er verschohnt werden. Bei dem zweiten Mal aber wird ihm der Arm abgehackt, beim dritten der Fuss. Das ist der Quran. Bei reue wird man verschohnt, aber bereuen kann man nicht tausend mal.

  55. #61 Mikel123 (31. Dez 2009 15:59)

    Sie bezeichnen Zustände schlimmer wie die Steinzeit als „erbarmungsvoll“ – und merken es nicht einmal, wie menschenverachtend diese sind und wie sehr Sie Sich selbst damit entlarven.

    Wachen Sie auf, Mensch.

  56. #33 Mikel123 (30. Dez 2009 19:27) ff.

    Wieder einmal ein gutes Beispiel wie man selektiv interpretiert. Jesus hatte eine Mission und die hat er erfuellt. Ein Teil dieser Mission ist in diesem Vers: das Gesetz einhalten. Man kann nicht sagen man glaube an Jesus den Messias, aber nicht an das was er vorschreibt.

    Gut gebrüllt, Löwe. Nur hat Ihre eigene selektive (weil koranische) Sichtweise und Interpretation Ihnen auch hier einen Streich gespielt. „Erfüllen“ (pleroomai) bedeutet im griechischen Grundtext des NT – seinen aramäischen Pendant entsprechend – eben nicht bloß „einhalten“, sondern vielmehr „vollenden, zum Ziel, zur Vollendung, zum Abschluß bringen“. So die Wortbedeutung auch an den anderen einschlägigen Stellen in den Evangelien und den apostolischen Briefen.

    Christus erfüllte als Einziger das Gesetz und trug für alle die, die das Gesetz zu erfüllen nicht in der Lage waren – das sind nach diesem Gesetz alle – den Tod am Kreuz und damit die Strafe davon. Das ist das Evangelium. Was Sie uns verkaufen wollen, ist dagegen wieder die eigene Gesetzeserfüllung, und zwar in dem Sinne, wie der Koran sie lehrt. Die meinte Christus allerdings nicht. In dem Sinne ist auch die Liebe die Vollendung des Gesetzes, da alle Gebote in dem einen zusammengefaßt sind, nämlich in dem Doppelgebot der Liebe: Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit aller deiner Kraft, und deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesem „hängt das Gesetz und die Propheten“ wie Jesus Selber dies anführt.

    Im Hebräischen (im Dekalog) steht hier ein „Du wirst“. Wer wirklich liebt, der wird seinen Nächsten nicht bestehlen, sondern ihm eher noch etwas dazu tun, wessen er bedarf. Der Liebende bedarf dabei nicht einer expliziten Aufforderung; er liebt einfach, und aus diesem Grunde „tut er dem Nächsten nichts Böses“. So ist es auch mit allen anderen Geboten. Es geht im Evangelium um die Liebe, nicht um die Erfüllung punktueller Vorschriften und Regeln, die Sie dann – vor Gott – als eigene Leistung „abhaken“ können. Das Gesetz der Thora ist „gerecht, heilig und gut“ und reflektiert insofern den Anspruch der vollkommenen Gerechtigkeit Gottes. Jedoch vermag niemand aus eigener Kraft jemals das ganze Gesetz zu halten, um diesem Anspruch Genüge zu tun.

    Das anzuzeigen und zu dieser Erkenntnis hinzuführen, dazu sollte die Gesetzgebung Israels dienen. Darum die damaligen harten Strafen, die im Gesetz die Unerbittlichkeit der Heiligkeit Gottes anzeigen sollten. Darum ja auch die vielen Sünd- und Brandopfer des Alten Bundes, die zwar nicht die Kraft hatten, von Sünde zu reinigen (sie „bedeckten“ sie nur vor dem Angesicht Gottes) dennoch aber solange Bestand hatten, bis Jesus als das „wahre Opferlamm“ kam, das die Reinigung von den Sünden vollbracht hat, durch Sein eigenes Blut. Wer diese Reinigung erfahren hat, der wird danach nicht mehr derselbe sein, weil das Wesen der Gnade, der Vergebung und der Liebe, das aufzubringen der Mensch nicht in der Lage ist, in sein Innerstes Einzug gehalten hat. Das ist der Unterschied zwischen Evangelium und Gesetz, und darum kam Jesus, führte zu diesen Dingen hin und lehrte sie, wie die Apostel nach ihm – darum auch sein „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“.

    Der Islam hingegen, der diverse Vorschriften aus der Thora und anderen Überlieferungen „entlehnt“ und in eigenem Sinne umgedeutet hat, ist (siehe oben) im Kern eine grausame Gesetzesreligion geblieben, die kein Mensch wirklich halten kann; insofern stellt er einen klaren Rückfall nicht nur hinter das Judentum, sondern gerade auch hinter das Christentum dar.

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