Félicien-César David (1810-1876)Die Menschen der europäischen Romantik empfanden sich, nicht ganz unberechtigt, als Angehörige einer Phase des Aufbruchs in eine neue Zeit. Der Barock und das Rokoko wurden als überkommen erachtet. Die Liebe zur Natur wurde oft in den Vordergrund gestellt, wie es z.B. Ludwig van Beethoven als einer der musikalischen Wegbereiter der Romantik in seiner 6. Symphonie – der „Pastorale“ in F-Dur op. 68 – vorgezeichnet hatte und wie es in Mozarts „deutscher“ Oper „Die Zauberflöte“ KV 620 bereits zaghaft anklingt.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Es gab in der Hochphase der europäischen Romantik im 19. Jhdt. jedoch auch Komponisten, die man durchaus mit den heutigen Gutmenschen vergleichen kann.

So z.B. den französischen Komponisten der europäischen Hochromantik, César David (1810 – 1876), über den wir heute kaum etwas wissen. Nur ganz wenige seiner Kompositionen wurden auf CD eingespielt.

Seine Ode an Allah, „Le Désert“, ist vermutlich kaum bekannt, obwohl die Musik – also Davids Melodien – „nicht ganz ohne“, sondern sehr angenehm und hörenswert ist; ein schönes Beispiel französischer Hochromantik eben.

Ganz anders der Text von Auguste Colin zu dieser Ode des Félicien César David, denn er lässt– aus heutiger Sicht – sehr zu wünschen übrig, ist er doch eine typisch romantische Verharmlosung des Islams und der islamischen Wüstenkultur (wüsten Kultur?), eine Verklärung, die aus meiner Sicht ihresgleichen sucht und die man vielleicht nur aus der romantischen, verträumten Sehnsucht nach dem Fremden und dem ein wenig Abenteuerlichen heraus zu verstehen vermag.

So heißt es im Begleittext zur CD-Einspielung von „Le Désert“:

„Im Zeitalter Ludwigs des Vierzehnten war man Hellenist, jetzt ist man Orientalist“, schrieb Victor Hugo im Vorwort seiner 1829 erschienenen Gedichtsammlung „Les Orientales“. Er charakterisierte damit eine Grundstimmung, die für weite Teile der französischen Intelligenz um die Mitte des 19. Jahrhunderts galt. Der Orient war „en vogue“. Schriftsteller … huldigten ihm ebenso wie Maler … Napoleons gescheiterter Ägypten-Feldzug einerseits und die erfolgreiche Eroberung Algeriens 1830 andererseits markieren die realpolitischen Aspekte dieses gesteigerten Orient-Interesses der Franzosen. Der Orient war zum Austragungsort konkreter Interessenskonflikte der europäischen Großmächte geworden, zur wirtschaftlichen Einflusszone und zum politischen Expansionsraum. Gleichzeitig blieb er aber noch der Ort des Geheimnisvollen, des Märchenhaften, des Verbotenen, des Erotisch-Sinnlichen – er diente als Projektionsfläche für all das, was die europäische Phantasie bewegte, die enge Moral des 19. Jahrhunderts aber untersagte.

Manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Zeitalter der Romantik in den Köpfen einiger Europäer / europäischer Politiker_innen bis heute fortlebt, ohne dass ich hier und jetzt Namen zu nennen bräuchte.

Einige Textbeispiele aus „Le Désert“ in deutscher Übersetzung:

Erster Teil: Eintritt in die Wüste

Der Wüste Bild gibt von dem Ewigen Kunde.
Der Geist, entfesselt, lässt sich nimmer binden.
Bei solcher Größ’ er strebt zum Licht und will
die Tiefe des Unendlichen ergründen.

Die Wüste schweigt, und dennoch, o Geheimnis!
In dieser träumerischen Stille höre
gedankenvoll ich, in der tiefsten Seele
ein lautes Echo, stimmreiche Chöre.

Es sind des ewigen Schweigens unausgesprochene Akkorde;
Ein jedes Sandkorn hat Ton und Worte
im Äther wogen bunte Melodien
ich fühle sie durch meine Seele ziehen.

Allah, Allah! Allah dir Dank, dir hehr und mild.
Allah, Allah, von deiner Ewigkeit,
und Unermesslichkeit, bin ich, bin ich,
bin ich das lebende Bild. Allah, Allah, Allah, Allah.
Du bist voll Herrlichkeit und voll
von Barmherzigkeit, in Dir nur kann
sich heben des Zwiespalts bittre Not,
du bist voll Herrlichkeit und voll
Barmherzigkeit, du gibst allein das
Leben, und du allein den Tod, Ja du
allein den Tod. Allah, Allah.
Der Preis, nur dir, dem Herrn aller Welten
dir Geist, der schaffend allwärts weht, denn sieh,
jede Höhe und Tiefe ist voll von deiner Majestät.

[…]

Die Freiheit der Wüste

Bleibt hinter euren Kerkermauern,
bleiche Städter eingebaut, die ihr den
Himmel nie, die Erd’ in ihrer Pracht
habt geschaut.
Die Sorge nagt an eurem Leben das ew’ge
lahme Einerlei.
wir wohnen in der Wüste Gauen
da sind wir stark und stolz und frei.
Uns ist das Licht, das aus dem Äther
mit seiner Strahlenkrone blitzt,
uns ist die Wolke in dem Raume,
uns ist das Ross das keucht und schwitzt;
uns ist der Sand das Schlummerkissen,
auf dem wir ruhen sorgenlos, –
uns sind die Gestirne dort oben,
die schau’n aus ihrem Himmelsschoß.

Traum in der Dämmerung

Du schöne Nacht, o weile länger,
du heißest lieben mich und leben;
mein Liebster ist vor Wonne trunken,
wenn diese Lieder zu ihm schweben.

Schwimm hin, o Mond, du Nachtgefährte!
ich will mich nicht zu dir erheben:
mein Liebster ist vor Wonne trunken,
wenn diese Lieder zu ihm schweben.

[…]

Und zum Schluss dieser Ode:

Gesang der Wüste – Verherrlichung Allahs

Allah, Allah!
dir Dank, dir hehr und mild,
Allah, Allah!
von deiner Ewigkeit und Unermesslichkeit,
bin ich, bin ich, bin ich das lebende Bild.
Allah.
Dir Preis, nur dir, dem Herrn aller Welten
dir Geist, der schaffend allwärts weht,
denn sieh, jede Höhe und Tiefe ist
voll von deiner Majestät.
Allah.

Meine Meinung zu dem Text der Ode: Kitsch as Kitsch can!

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38 KOMMENTARE

  1. Die Demokratie ist nur der Zug, auf den die Islamisten – sofern es opportun ist – aufsteigen, um ihr Ziel zu erreichen. (Zitat des türkischen Islamisten-Premiers Erdogan)

    Am Ende haben alle von der Muslimbruderschaft geprägten islamistischen Bewegungen das gleiche Ziel:

    Die Hisbollah im Libanon, die Hamas in Gaza, die Mullahs im Iran

    wollen Israel vernichten und die Herrschaft der Scharia:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/01/31/der-nobelpreistrager-und-die-muslimbruderschaft/

  2. Die romantisierende, europäische Orientalistik des 19. Jahrhunderts wirkt auch heute noch über die Deutsche-Morgenländische-Gesellschaft in die moderne Islamwissenschaft hinein. Das Ergebnis ist oft eine verklärende Islamophilie. Neuestes Machwerk dieser Art ist das mit Steuergeldern herausgegebene „Dossier Islam“, welches dieser Tage vom Deutschen Kulturrat unter Leitung von Olaf Zimmermann herausgegeben wurde. Wer sich heute noch nicht ausgiebig geärgert hat, der lese hier: http://www.kulturrat.de/dossiers/islam-dossier.pdf

  3. Der Orient war es, der die westeuropäischen Menschen faszinierte – und natürlich auch scheinbare sexuelle Freiheit dort (Mehrfachehe, Harem ff).
    Direkter Kontakt oder gar Informationen über die Realität waren schlicht nicht vorhanden.

    Außerdem war die westliche Realität auch nicht viel besser, als dort. In dieser Zeit ging es den Armen in unserer Gegend vielleicht sogar schlechter, zumal in der Phase der Romantik während des Aufbaues des Kapitalus (zuerst auf dem Land).

    Historisch also keine neue Erkenntnis, im Gegenteil
    IMHO sogar belangloses BLABLA.

  4. #4 Eine wirlich widerliche Propagandaschrift. Einer der Schmierfinken war doch gestern erst bei Illner.
    Aber ich schaetze 65% der Deutschen glaubt das alles ohne jeden Zweifel.

  5. Pazi: das ist in der Tat drollig dass dort noch niemand kommentiert hat, nicht mal herr stegemann hat etwas hinterlassen 🙂
    Gestern abend hatte sich übrigens auch kein antifant dort blicken lassen, die trauen sich nicht aus ihrem roten Kiez raus. Obwohl man entlang der U7 auch prIma Gras erwerben kann….. 🙂

  6. Das es sich um Franzosen handelt ist kein Wunder. Schon Napoleon hatte etwas für den Islam übrig. Das ist das napoleonische Erbe und nichts anderes.

    P.S. Heute nennt man den Kulturrelativismus auch Sozialromantik!

  7. Schon seit mehreren Tagen höre ich immer wieder den gleichen Slogan.

    Man muss keine Angst vor dem Islam haben.

    Man hat aber vergessen immer wieder zu erwähnen, dass man nur dann keine Angst vor dem Islam haben muss, wenn man sich dem Islam unterwirft und sich an die Regeln der Scharia hält. Ich denke es ist Zeit diese klitzekleine Kleinigkeit mal hier zu erwähnen!

    Und das Erwachen unserer gutgläubigen, blauäugigen und naiven Gutmenschen und Islamversteher wird wie immer schmerzhaft werden. Wenn nach dem Sturz von Mubarack die waschechten Demokraten anfangen zu skandieren:

    Nieder mit Amerika, Juden ins Meer treiben, Tot allen Ungläubigen, usw.

    werden unsere Gutmenschen wieder mal staunend mit offenen Mund dastehen und verzweifelt Erklärungsversuche von sich geben, wieso die Moslems jetzt in Ägypten sich nicht an die Grundregeln der Demokratie halten.

  8. #11 Redschift (04. Feb 2011 22:11)

    Nicht ganz. Bei den Parolen:

    „Nieder mit Amerika, Juden ins Meer treiben…“

    werden sie ganz kräftig mitrufen.

  9. Zum Thema: man darf die Romantik nicht verteufeln. Der Orient war damals für die Menschen „Terra Incognita“ – fremd und geheimnisumwoben.

    Das erinnert mich an die späten 60er, als viele Hippies im Gefolge der Beatles ihre Liebe zu Indien entdeckten. Noch fremder, noch geheimnisvoller. In der Folge konvertierten nicht wenige zu Sekten wie Bhagwan oder zur Hare-Krishna-Bewegung.

  10. #13 Stefan Cel Mare (04. Feb 2011 22:20)

    NB Nicht zu vergessen: die gesamte Esoterik-Branche lebt heute noch zum grossen Teil von der damaligen Bewegung – und das nicht schlecht.

  11. #11 Redschift

    Nicht wundern. Das Leben der 68er und Linken ist eine einzige Lebenslüge. Schon 1978 jubelten die Linken und sprachen von „Revolution“.

    Das Problem der europäischen Linken (Apologeten) ist:
    Sie sind Gefangene ihrer Dogmen und Sklaven ihrer eigenen Nazikeule!

  12. 6) Pazifaust 21.23, „Die Freiheit“hat’s doch wieder geschafft!! Ich bewundere Stadtkewitz und sein team. Sie werken still aber mit einer verblüffenden Energie.Das Ergebnis ist auch immer wieder überraschend. Weiter so,“Die Freiheit“ ist ein hoffnungsvoller Lichtblick für Deutschland.

  13. #17 moeke
    „Wir wählen die Freiheit!“
    – Adenauer
    „Ich wählte die Freiheit!“
    – Boris Leonidowitsch Pasternak
    (Dr. Schiwago)

  14. #18 Terpentin (04. Feb 2011 22:52)
    #17 moeke
    “Wir wählen Die Freiheit!”
    – Adenauer
    “Ich wählte Die Freiheit!”
    – Boris Leonidowitsch Pasternak
    (Dr. Schiwago)
    ………………

    Ratet mal was ich wählen würde.

  15. Leider treten Die Freiheit oder BIW nicht in Hamburg an. Ich habe nur die Freiheit zur Wahl zugehen! 😉

  16. In diesen heil’gen Hallen; kennt man die Rache nicht. Und ist ein Mensch gefallen, führt Liebe ihn zur Pflicht.
    ————————-
    Sarastro steht bei Mozart für Zarathustra vermuten Biographen. Und liest man die Lyrik findet man sich bestimmt nicht im Islam wieder.

    Es stimmt aber mit den verklärt romantischen „Büten“ seiner Zeit, bist hin zu den Sagen 1000&1Nacht Aladin und Karl May. Eben typisch allemannisch daher manipulativ.

  17. Die Romantisierung des Islam und des Orient geht wohl zurück auf die Verbreitung der „Märchen von 1001 Nacht“. Die erste Übersetzung ins Französische von durch Antoine Galland erschien 1704-1708 und verbreitete sich rasend schnell durch Europa und das damals noch nicht unabhängige Amerika, denn damals hatte Französisch als Fremdsprache die Bedeutung, die heute das Englische hat. Später haben dann im 19. Jahrhundert Künstler wie der Dichter Wilhelm Hauff und Künstler wie Gustav Bauernfeind die Romantisierung des Orients vorangetrieben.

    Dass es trotzdem auch immer noch durchaus Kritik an den Verhältnissen im islamischen Machtbereich gab, z.B. bei Mozarts „Entführung aus dem Serail“, das wurde doch hier schon mal bei PI thematisiert:

    http://www.pi-news.net/2010/02/ach-mozart/

  18. Übrigens wurde dieses romantisierte Bild des Orients als „märchenhaft-mystischem Ort von 1001 Nacht“ vom weltberühmten italienischen Regisseur Pier Paolo Pasolini in seinem berühmten Film „Il fiore delle Mille e una notte“ (engl. Titel: „Arabian Nights“, dt. Titel: „Erotische Geschichten aus 1001 Nacht“) wieder aufgegriffen:

    http://tinyurl.com/6k7t2kk

  19. Trage mal was aus meiner Lyrik bei, anno 1993

    Bedarf der Arbeit Fleiß nicht mehr,
    der Anspruch auf die Rente,
    es müssen nur viel Kinder her,
    s‘ Gesetz ist keine Ente.

    Bekannt bei jenen mehr als uns,
    die’s Volk ist weich wie Watten,
    geladen von der Herrscher Gunst
    in Michels Hängematten.

    Häme Hass und Mitleid gelten,
    diesem Volk mit viel Verstand
    vorgeführt vor aller Welten,
    nur noch ein’s,-der Kontostand

    Plebiszit
    __________________________________________
    gute N8

  20. Leider stammen auch die Märchen aus 1001 Nacht nicht aus dem Islam, sondern aus Indien. Persische Übertragung [Bearbeiten]

    Die indischen Erzählungen wurden ins Mittelpersische übertragen und durch alte persische Märchenerzählungen erweitert.[1][2] Das mittelpersische Buch „1000 Erzählungen“ (persisch ????? ?????? – ha??r afs?n), der Vorgänger der arabischen Sammlung, ist noch in zwei arabischen Quellen des 10. Jahrhunderts erwähnt.

    Ihre angeblich „arabische Herkunft“ entspricht der Lüge vom toleranten Islam in Córdoba während der Besatzung des Landes,wo die Muslime übrigens nie eine Mehrheit hatten. Grausamkeit und Kollaboration der dortigen „Eliten“ ließen diesen Alptraum fast 800 Jahre andauern.

  21. „Es gab in der Hochphase der europäischen Romantik im 19. Jhdt. jedoch auch Komponisten, die man durchaus mit den heutigen Gutmenschen vergleichen kann.“

    Sorry, was soll das für ein Satz sein? Was ist da jetzt konkret mit „Gutmenschen“ gemeint? Umweltschützer? Islamophile? Täterschützer?
    Man sollte „Gutmenschen“ nicht zu einer leeren, dümmlichen Worthülse verkommen lassen, wie z.B. auch „Rechtspopulist“ eine dümmliche Worthülse ist.
    Denn sonst waren dann auch jene Amerikaner „Gutmenschen“, die den Deutschen trotz Krieg und Holocaust Carepakete geschickt und die Vernichtung Deutschlands oder seine Umwandlung in einen armen Agrarstaat abgelehnt haben. Und wer war also nun im 19.Jahrhundert (!) ein „Gutmensch“ und wer war keiner??

    In der romantischen Kultur des 19.Jahrhunderts gibt es sicher noch eine Menge zu erforschen. Als gesichert kann gelten, daß im damals grassierenden Antisemitismus schon die Grundlage für Auschwitz gelegt wurde. Es muß aber müßig gewesen sein, aus dem musikalischen Riesenreich der damaligen Zeit einen völlig bedeutungslosen und heute faktisch unbekannten Komponisten aus Frankreich heraus zu picken, der in seinem Werk den Allah gepriesen haben scheint. Völlig bedeutungslos dagegen, wie einhellig und gewaltig die damalige Musik die Stimme des christlichen Westens war. Politisch bewegt war indes fast keiner der großen Komponisten, sie waren fast alle politisch naiv. Das ist auch kein Widerspruch zu der Beseeltheit und Gedankentiefe ihrer Werke, sie waren introvertierte Philosophen, politisches Weltwissen war nicht ihr Job. Auch ein Beethoven, der sich einmal für Napoleon begeisterte und dann wieder heftig dagegen, kam nicht über die durchschnittliche Informiertheit des Bürgertums hinaus.

  22. OT: null Kommentare?

    DIE FREIHEIT im Tagesspiegel

    Was soll man da kommentieren?
    Man kann sich ja dort nicht mal entscheiden ob Stadtkewitz nu ausgeschlossen oder ausgetreten ist.

    Wie das zitieren hier funktioniert hab ich noch nicht geblickt, sorry.

  23. Geschätzte Mitdeutsche des Bodens, des Blutes oder der Gesinnung,

    habt Ihr es noch nicht bemerkt? Die Abwehrschlacht gegen unsere Meinung, gegen den gesunden Menschenverstand und gegen unsere Zivilisation (um von der Kultur gar nicht zu sprechen) ist weiterhin in vollem Gange. Die Erkenntnisse des Dr. Thilo Sarrazin wurden totgeschwiegen oder fadenscheinig negiert. Allein das Volk hat an den Kassen des Buchhandels abgestimmt. Über 1,2 Millionen verkaufte Bücher waren mehr als ein deutliches Zeichen. Das Volk hat verstanden und es hat gewählt. Das erfolgreichste politische Sachbuch seit 1945. Keine einzige etablierte Partei, kein einziger etablierter Funktionär hätte je ein solches Buch schreiben können. Wir sind am Punkt einer generationenübergreifenden Zeitenwende. Wir werden einen „New Deal“ mit unseren Kindern, Eltern und Großeltern aushandeln. Wir werden die etablierten Parteien und Massenmedien in Deutschland überwinden und Lügen strafen. Wir werden sie gemeinsam vom Sockel fegen. Unabhängig vom individuellen Geschmack gibt es dafür nur ein Vehikel: Es heißt DIE FREIHEIT.
    Die neue Partei ist weit davon entfernt, perfekt zu sein. Auch ich habe zahlreiche individuelle Mängel festgestellt. Aber sie ist die einzige Partei, die Änderung verspricht und dabei glaubwürdig ist. Es hat keinen Zweck, dass wir uns spalten lassen. Die Spaltung spielt unseren Feinden in die Hände. Verabschiedet euch von der Vorstellung, dass andere Parteien es richten könnten. Schaut euch den Erfolg der DIE FREIHEIT auf Facebook an. Mehrt diesen Erfolg. Sprecht mit euren Kindern, Eltern und Großeltern über die neue Partei demokratischer und deutscher Interessen. Nur gemeinsam können wir die Fehler der Vergangenheit überwinden. Nur gemeinsam können wir die aktuelle Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners strafen. Nie wieder sollen wir der Politik des kleineren Übels folgen. Wir wollen einen Wechsel!

    Alle rechtstreuen Nettosteurerzahler – und damit die überwältigende Mehrheit – stehen auf gegen Sozialismus und die Islamisierung Deutschlands.

  24. Die Betreiberin des kleinen Forums, die einen Prozess mit den Miris am Hals hat, lässt dort rechtsradikale Teilnehmer zu, obwohl sie Jüdin ist. Bei der Spendensammlung für die Anwaltskosten hat bisher nicht einer dieser rechten Teilnehmer auch nur einen Euro gespendet, obwohl der thread über die Hochzeit der Miris, der ihr den Ärger eingebrockt hat, von einem dieser teutonischen Helden eröffnet worden war.

    Hier der thread betr. die Spendenaktion:

    http://www.politikarena.net/showthread.php?t=9212

    Ich finde das ziemlich schäbig von unseren vaterländischen Forenhelden.

  25. Die Verklärung des Orients vor 200 Jahren und zurückliegend ist eine Phase, die sich rein auf das Kunstgeschehen im Okzident reduzierte und in keinster Weise auf das tägliche Leben des einfachen Mannes Einfluss hatte. Sie wurde von Leuten, auch Goethe, getragen, die das Exotische dieses Genres wiederum nur aus verklärenden Bildern und Texten kannten und wohl eher die Schwüle des Harems in der Nase hatten als eine Vorstellung vom wahren Leben in diesen Gefilden.. Über die Brutalität und die Menschenfeindlichkeit des politischen Islam war zwar auch schon in Zeitungen, Zeitschriften und diversen Büchern regelmäßig (mit den nachrichtenbedingten Verzögerungen von einem Vierteljahr) zu lesen, was aber weitgehendst ignoriert wurde. Wen interessierte schon an eigenem Leib und Leben, wieviel Bauern im Umland Wiens bei der Belagerung gepfählt wurden; wieviel Köpfe nach dem Janitscharenaufstand am Bosporus auf den Spießen steckten; wieviel Säuglinge bei der Eroberung von Janina auf die Spieße gesteckt oder zerhackt wurden: wieviel Fauen auf Chios die Föten aus dem Leib gerissen wurden; wieviel Bulgaren beim Volksaufstand 1870 die Augen ausgestochen und die Zunge abgeschnitten wurden? Solche Dinge hatten PRAKTISCH gar keine Chance, nach Europa überzuschwappen. Es gab sie hier nicht. Deshalb Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Da gab es keine Türkengangs im nächtlichen Berlin und all das, was wir täglich als neuen Migrantenhorror so lesen.

    Das Problem, das hier aufgezeigt wird, was die verantwortlichen Politiker (Sozialromantiker)angeht, ist damit benannt.
    Nur DIE laufen sehenden Auges ins Unglück und reißen uns mit.
    Insofern ist der Artikel ok und sollte auch mal von den Leuten gelesen werden, die sich hier nur verbal austoben wollen.

  26. Dann doch lieber sowas, der Klassiker schlechthin:

    Prinz Eugen, der edle Ritter
    wollt´ dem Kaiser wiedrum kriegen
    Stadt und Festung Belgarad.
    Er ließ schlagen einen Brukken
    daß man kunnt hinüberrucken
    mit der Armee wohl vor die Stadt.

    Als der Brucken war geschlagen
    daß man kunnt mit Stuck und Wagen
    frei passiern den Donaufluß
    Bei Semlin schlug man das Lager
    alle Türken zu verjagen
    ihn´n zum Spott und zum Verdruß

    Am einundzwanzigsten August soeben
    Kam ein Spion bei Sturm und Regen,
    Schwur’s dem Prinzen und zeigt’s ihm an,
    Daß die Türken futragieren,
    So viel, als man kunnt verspüren,
    An die dreimalhunderttausend Mann.

    Als Prinz Eugenius dies vernommen,
    Ließ er gleich zusammenkommen
    Sein Gen’ral und Feldmarschall.
    Er tät sie recht instruieren
    Wie man sollt die Truppen führen
    Und den Feind recht greifen an.

    Bei der Parol tät er befehlen,
    Daß man sollt die Zwölfe zählen,
    Bei der Uhr um Mitternacht.
    Da sollt alls zu Pferd aufsitzen,
    Mit dem Feinde zu scharmützen,
    Was zum Streit nur hätte Kraft.

    Alles saß auch gleich zu Pferde,
    Jeder griff nach seinem Schwerte,
    Ganz still rückt man aus der Schanz.
    Die Musketier‘ wie auch die Reiter
    Täten alle tapfer streiten:
    s war fürwahr ein schöner Tanz!

    Ihr Konstabler auf der Schanzen,
    Spielet auf zu diesem Tanzen
    Mit Kartaunen groß und klein;
    Mit den großen, mit den kleinen
    Auf die Türken auf die Heiden,
    Daß sie laufen all davon!

    Prinz Eugenius auf der Rechten
    Tät als wie ein Löwe fechten,
    Als General und Feldmarschall.
    Prinz Ludewig ritt auf und nieder.
    Halt euch brav, ihr deutschen Brüder,
    Greift den Feind nur herzhaft an!

    Prinz Ludwig, der mußt aufgeben
    Seinen Geist und junges Leben,
    Ward getroffen von dem Blei.
    Prinz Eugen war sehr betrübet,
    weil er ihn so sehr geliebet,
    ließ ihn bringen nach Peterwardein.

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