Zeitschrift 'Gegengift' wird eingestelltSchade, wieder eine konservative Stimme weniger: „Gegengift“, die Zeitschrift für Politik und Kultur, muss aus wirtschaftlichen Gründen sein Erscheinen einstellen. Die Zeitschrift, „die den Spagat zwischen unvergänglichen Werten und einer modernen Gesellschaft“ wagte und „kämpferisch, unabhängig und nicht korrumpierbar“ sein sollte, erscheint am 15. Februar 2011 das letzte Mal. Zahlreiche Autoren des Magazins hatten ihre qualitativ hochwertigen Artikel vorab auf PI veröffentlicht, wofür wir uns nachträglich noch einmal herzlich bedanken. Wir wünschen den Autoren und Herausgeber Michael Ludwig für die Zukunft alles Gute.

» kontakt@gegengift-verlag.de

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24 KOMMENTARE

  1. Schade. Das hinterläßt eine klaffende Lücke im deutschen Journalismus.

    Wünsche den Autoren alles Gute und ungebrochene Schaffenskraft im neuen Wirkungskreis.

    Man liest sich. Bis bald !

  2. Das ist in der Tat bedauerlich und ein Verlust für die konservative Szene. Aber die Autoren werden ja sicher nicht vom Erdboden verschwinden, sondern woanders weiterschreiben. Leider haben diese kleinen, nichtlinken Zeitschriften nicht die finanzstarken Supporter, wie namentlich die SPD mit ihrem Zeitungsimperium und Propagandainstrument.

    #1 Vergeltung

    Das heißt dann ja wohl, dass einige niemals eine Schule von innen sehen werden. Quasi Abschaffung der Schulpflicht durch die Hintertür.

  3. Ist leider off-topic, wirft aber ein bezeichnendes Licht auf die heutige Medienlandschaft:

    Über Ryanair wurde vor einigen Tagen berichtet, daß man 104 „Studenten“ auf Lanzarote aus dem Flugzeug geworfen hat.

    Was die Medien NICHT berichtet haben:

    „Jene, die nicht für Übergepäck zahlen wollten, waren ausschließlich junge Marokkaner!

    Sie behandelten die restlichen Belgier der Gruppe an Bord des Flugzeuges wie Geiseln, glaubten, sie könnten alles durchsetzen, gaben Befehle wie diese sich zu verhalten hätten. (Quelle: LaMeuse . be)“

  4. Gerade in diesen Tagen und hierzulande sind Stimmen, die der Wahrheit eine Bresche schlagen und der dummdreisten Verblödungswalze der Multikulti-Kuschelmedien Paroli bieten, absolut unverzichtbar.

    Denn die uns als „ägyptische Facebook-Generation“ verkaufte Horde von Kriminellen kämpft in Wahrheit für die Freiheit, andere zu steinigen. Sie errichten den moslemischen Gottesstaat….

    http://www.kybeline.com/2011/02/09/das-agyptische-volk-kampft-fur-die-freiheit-andere-zu-steinigen/

    http://michael-mannheimer.info/

  5. Zum Thema, die „Islamophoben“ 🙂 unterstützen sich noch nicht ausreichend genug.

    #5 Hokkaido (09. Feb 2011 15:48)

    Guckst du hier: http://www.akte-islam.de/3.html

    Ryanair: Die Wahrheit über den Rauswurf von 104 „Studenten“

    „Jene, die nicht für Übergepäck zahlen wollten, waren ausschließlich junge Marokkaner. Sie behandelten die restlichen Belgier der Gruppe an Bord des Flugzeuges wie Geiseln, glaubten, sie könnten alles durchsetzen, gaben Befehle wie diese sich zu verhalten hätten“. :-/

  6. Es ist natürlich schade, dass ein konservatives Gegengewicht eingestellt wird. Aber es ist ungemein schwierig, so etwas auf eine langfristige tragfähige Basis zu stellen. Insbesondere, da viele Publikationen zu allzu ähnlichen Themen allzu ähnliche Inhalte bieten oder aber ein zu kleines Spektrum ansprechen.

    Konservative Publizistik hat dann eine Chance, wenn sie entweder

    – eine gefestigte und schon über Jahre stabile und erfolgreiche Größe ist (wie JF, PI, PAZ usw.)
    – Parteien, Vereine, Verbände oder Institutionen dahinterstehen (zB Bayernkurier)
    – Alleinstellungsmerkmale aufweist (zB das Satirekonzept von Bluthilde – das ja von einem US-Vorbild, dem People’s Cube, übernommen wurde)

    oder

    – unter dem Dach eines etablierten Projekts stattfindet, das einen „Marsch durch die Institutionen“ zulässt (wie Achse des Guten, The European usw.)

    Vor allem dürfen sie nicht zu hochtrabend, intellektuell oder akademisch gestaltet sein (was „Gegengift“ zum Teil war). Der Erfolg von Fox News, breitbart.com, Pajamas Media oder ähnlichen Formaten in den USA zeigt, dass es gerade nicht auf einen elitären Habitus ankommt…

  7. Sorry, nochmal OT

    Neue Gehirnwäsche für unsere Kinder?

    Am 12. Februar 2011 eröffnet NRW-Familienministerin Ute Schäfer im mondo mio! die bundesweit erste interkulturelle Ausstellung für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren.
    “WELTENKINDER” bietet einen spielerischen Zugang zur kulturellen Vielfalt und will so Offenheit und Toleranz bereits im Kindergartenalter fördern.

    http://www.mondomio.de/27-0-Aktuelles.html

  8. Ich finde es auch schade, daß es diese Zeitschrift nih mehr geben wird.
    Außerdem gestehe ich, daß ich insofern mitschuldig an ihrer Einstellung bin, als ich sie kein einziges Mal käuflich erworben habe.
    Das sollte ich jetzt wohl mal tun, damit ich zumindest sehe, was ich verpaßt habe.

  9. Ja, schade, aber es gibt noch Alternativen:

    – „Zuerst“

    – die „DMZ“

    – „Deutsche Geschichte“

    – „Junge Freiheit“

    – „Hier und jetzt“

    – „Sezession“

    – Die „Aula“

    Wer stöbert, findet sicher das eine oder andere Interessante darunter.

  10. Wirklich schade. Ich habe „Gegengift“ nicht oft gelesen, aber das, was man da lesen konnte, hatte immer Hand und Fuß.

    Aber, Glück auf, GenossInnen, die „Junge Freiheit“ hat alleine in den letzten paar Monaten ihre Auflagen gleich zweimal gesteigert. 🙂

  11. @#18 GustavMahler (09. Feb 2011 19:16)

    Die „Preußische Allgemeine“ wäre noch erwähnenswert.

  12. Ja, das sind halt die bitteren Wahrheiten der freien Marktwirtschaft. Nur Produkte, die genügend nachgefragt werden, können sich halten. Beim „Gegengift“ war das ganz offensichtlich nicht der Fall.

  13. Ich denke, nach der spürbaren Preiserhöhung im Januar sind nicht mehr genügend Abos bei Gegengift erneuert worden. Schade.

    Der Meinung von #10 Amarillo Sky, dass Gegengift zum Teil „zu hochtrabend, intellektuell oder akademisch gestaltet“ war, stimme ich nicht zu. Es trifft eher auf die Junge Freiheit zu. Dennoch rate ich jedem wirklichen Konservativen dringend zur Lektüre der Papierausgabe der Jungen Freiheit. Alleine die ersten 4 oder 5 Seiten sind auch für Nichtakademiker eine Goldgrube und den Abopreis wert; die Gehirnverrenkungen kommen dann erst weiter hinten.

    Konservative Zeitungen sterben, wenn die Leser sich darauf beschränken, im Internet herumzuklicken. Eine konservative Zeitung zu abonnieren oder regelmäßig am Kiosk zu holen heißt, der taz, Zeit, Frakfurter Rundschau, Welt usw. Paroli zu bieten.

  14. Heißt dies, wir sind schon auf dem Rückzug? 😳
    PI sollte dagegen mit einer offensiven Themenbesetzung dauerhaft mehr als täglich 50.000 Besucher anstreben und erreichen. 😉

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