Der Euro-Austritt Griechenlands wird im Mai 2011 erstmals diskutiert. Nachdem in den Zeitungen allenfalls nebulöse Allgemeinplätze erscheinen, hier einige Gedanken meinerseits. So etwa kann der Fahrplan aussehen. Das Szenario erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

(Von raginhard)

Die Griechen treten aus dem Euro aus und führen die Drachme wieder ein.

Auch einfache Griechen haben inzwischen erfahren, dass die Umstellung einen raschen Wertverfall ihrer Guthaben bedeutet. Denn die neue Drachme wird gegenüber dem alten Euro schnell an Wert verlieren.

Da die Menschen diesen Wertverfall verhindern möchten, kommt es zum Bankrun, also der plötzlichen Abhebung aller Guthaben, solange der Betrag noch auf Euro lautet.

Viele griechische Banken werden nun zahlungsunfähig und müssen geschlossen werden.

Sofortige Fälligstellung aller ausstehenden Kredite innerhalb der folgenden Insolvenzphase erzeugt weitere Bankrotte.

Vorübergehend keine Bezahlung mehr mit EC oder Kreditkarten, mangels Akzeptanz. Der Supermarkt oder die Tankstelle wird keine Ware mehr herausrücken, wenn die Verbuchung mit real unterlegten Werten nicht sicher erscheint. Rückgang des Tourismus.

Wer noch Euros oder andere Devisen hat, versucht sie auf ausländische Konten zu retten.

Um diesen Abfluss der Euronen ins Ausland zu verhindern, muss der griechische Staat wieder Kapitalverkehrskontrollen einführen, bei den verbliebenen Banken und bei ausländischen Niederlassungen. Natürlich auch Kontrollen an den Grenzen, den Flughäfen und den Seehäfen.

Da diese Kontrollen innerhalb der Europäischen Union verboten sind, müssen die Griechen also nicht nur aus dem Euro, sondern auch noch aus der Europäischen Union austreten.

Gesunde Firmen können wieder zur direkten Auszahlung an die Arbeiter übergehen, also die „Lohntüte“. Auch ein teilweiser Übergang zur Bezahlung oder Verrechnung mittels Naturalien scheint mir plausibel, um die Zahlungsfähigkeit sicher zu stellen.

Verschuldete Firmen sind sofort pleite und müssen die Arbeiter und Angestellten entlassen.

Versorgungsunternhmen (Wasser, Strom, Gas, Telefon) werden eventuell Stadtteilbüros einrichten, um Direkteinzahlungen zu ermöglichen.

Arbeitsämter werden erheblich weniger auszahlen, weil sie bisher mehrheitlich mit Subventionen gearbeitet haben und sie kaum neue bekommen.

Für die Rentner gibt es drastisch weniger zu verteilen. Ihr Lebensstandard wird wohl auf den Stand Nordafrikas oder der Ukraine sinken.

Ob man nun den überfälligen Schuldenschnitt macht oder die auf Devisen laufenden Auslandsverbindlichkeiten gleich auf Drachmen umstellt, ist eine interessante Frage. Die notwendige Quote des Schnittes schätze ich eher bei 70% als bei 50%.

Den jungen Menschen wird für lange Jahre nichts bleiben, als ihre Zukunft in anderen Ländern zu suchen. 2 Millionen Arbeitskräfte könnten nordwärts wandern. Für die ca. 1 Million in Griechenland gestrandeter Asylanten, wird es kein Geld mehr geben (können). Sie wandern ebenfalls nach Norden.

Dehnen sich die Zweifel auch auf andere strukturschwache Länder aus, wird der Euro in der heutigen Form nicht mehr zu halten sein. Auch die EU wird dann Austritte verzeichnen, wie oben erwähnt.

Der andere Weg

Als Alternative bleibt die langfristige Subventionierung durch Steuerzahler fremder Nationen, die der dortigen Öffentlichkeit jedoch als zeitlich begrenzte Hilfe mit Aussicht auf Besserung verkauft wird.

Hier stellt sich nun die Kernfrage: Können jahrzehntelang erlernte Eigenschaften, wie verbreitete Trickserei, Schmiergeld und Bummeltempo wirklich in wenigen Jahren aus den Köpfen der Menschen entfernt werden. In welchem Umfeld können und werden dringend notwendige Firmenneugründungen stattfinden.

Irgendwo auf diesem Fahrplan werden sich Geldgeber und verantwortliche Politiker fragen müssen, wie aussichtsreich die Umstrukturierung auch anderer Problemstaaten sei und ob die Nettozahler das gegebenenfalls über Jahrzehnte bezahlen sollen.

Im Prinzip kann der Staatsbankrott eines europäischen Landes zum abschreckenden und heilsamen Lehrbeispiel werden. Vermeintliche Wohltaten durch Verschuldung nachfolgender Generationen wird man Ministern und Staatschefs negativ anrechnen. Jedenfalls so lange, bis wieder Grass über die Sache gewachsen ist.

Fazit

Wenn ein Idealist und ein Trickser reale Geschäfte machen, wird der Idealist im Regelfall Lehrgeld bezahlen.

Update: Offensichtlich ist der gefürchtete Bankrun der Griechen bereits in vollem Gange. Wie die WELT heute meldet, heben die griechischen Sparer ihr Geld nun massenhaft von den griechischen Konten ab und melden Konten im Ausland an, auch in Deutschland. In sofern wird mein Zukunftszenario gerade von der Wirklichkeit überholt. Der Verlust von Milliarden Kundengeldern ist also der Grund, warum Griechenland nun bis zu 60 Milliarden Euro zusätzlich braucht. Aber das Stopfen immer neuer Löcher ist ja „alternativlos“. Ohne Transferleistungen anderer Staaten steht der griechische Bankensektor vor dem Aus.

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43 KOMMENTARE

  1. „Welt online“ hat sämliche Kommentarbereiche seit Tagen geschlossen. Ich empfehle „hartgeld.com“.

  2. Irgendwo muss der Untergang des multikulti Eurolandes nunmal seinen Anfang nehmen. Griechenland wird im Chaos versinken, egal wieviele Milliarden die Steueresel und hier vornehmlich die deutschen hineinpumpen. Vielleicht gibts ja bald auch wieder so einen netten Putsch in Griechenland, wie damals 1967, oder das Land versinkt in Gewalt und Dauerstreik. Es schaut jedenfalls für den Realisten, ohne Politlügner oder Pressefälscherbrille, nicht allzu gut bestellt aus, um das Volk der Hellenen.
    Perikles würde wahrscheinlich nur noch den Kopf schütteln, zumal die Invasion aus Kleinasien derzeit auch schon wieder in vollem Gang ist…

  3. Off-Topic:
    Früher bekam man auf Google bei Eingabe von PI in das Suchfeld als ersten Link den zu „Polically Incorrect“ (http://www.pi-:
    news.net/), ganz klar aufgrund der vielen Klicks auf die Seite. Das hat die LinksGrüne Einheitsfront nun anscheinend unterbunden und das erfolgreichen alternative Medium bei Google indizieren lassen. Man muss nun direkt nach „Politically Incorrect“ suchen, ansonsten bekommt man kein Ergebnis mehr.
    Was weiß die Redaktion von PI darüber? Offensichtlich soll die Verbreitung von PI verhindert werden.

  4. Ich sage es immer wieder wenn es damals solche dummen Politiker gegeben hätte, dann hätte Hitler mit leichtigkeit die Welt erobert. Am Ende würde man ihn sogar als Opfer hinstellen. -,- Dieses Gutmenschentum kotzt mich so an.!

  5. Guter Artikel. Endlich beschreibt mal jemand die Situation wie sie ist, ohne den ganzen emotionalen Quatsch.
    Es wird beschrieben, was dann auf uns zukommt.
    D. h. auf jeden von uns, denn wie immer zahlt der Durchschnittbürger die Zeche.
    Ich möchte auch noch daran erinnern, dass die Euroeinführung mit den Junkerverträgen von 1971 begann.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Arbeit einer ganzen Generation von Politikern und Beamten so mit ein paar Federstrichen rückgängig zu machen ist (ohne den Kollaps des Gesamtsystems, und damit den eigenen Untergang, einzukalkulieren).

  6. Die EU befindet sich im freien Fall.
    Man sollte sich davor hüten das zu bejubeln.
    Die im Ansatz gute Idee eines einigen Europas geht in den Händen abgehalfterter Taugenichtse in Brüssel vor die Hunde.
    Übrig bleibt eine offene Wunde,in die sich die Pestilenz Islam ausbreitet.

  7. Der Autor des Artikels weiß einige Sachen nicht.

    1. Die Euros mit Y vor der Seriennummer sind griechische Euros. Die mit X vor der Seriennummer sind Bundesbank Euros.
    Jeder Deutsche sollte einfach den Y Euro nicht mehr akzeptieren. Ich lasse im Aldi oder bei der Bank sowas zurückgehen.

    2. Bankrun ist sinnlos. Was soll man mit einer Dreckswährung in der Hand oder auf dem Konto?
    Lösung: Man tauscht das Drecksgeld in Valuta (Schweizer Franken oder eine Gold/Silberwährung z.B. Krügerrand, Marple Leaf oder sonstwas) Am kostengünstigsten sind Drittlandswährungen solider Staaten.

    3. Mit Devisen in der Hand bezahlen. Das funktionierte auf jedem Schwarzmarkt. Die DDR benutzte heimlich die Westmark, im 3. Reich wurde Dollar und Franken benutzt usw.

    4. Man setzt das Drecksgeld in Zigaretten und Alkohol um und bezahlt mit realen Gütern. Alternativ kann man auch Lebensmittel, Getreide und sonstwas kaufen. Vorteil: Vor Beschlagnahme meist ausgeschlossen. Bei der Inflationsrate von weit über 10% rentiert sich die Investition allemal.

    Es gäbe unzählige weitere Möglichkeiten.
    Für uns Deutsche ist die beste Lösung der Austritt aus Euro und EU.

  8. OT:
    Es beginnt: der Iran fährt sein AKW Buschehr hoch: wird jetzt Plutonium für die iranische Atombombe erbrütet?

    Iran
    AKW Buschehr auf niedriger Stufe hochgefahren

    Nach langer Verzögerung hat Iran sein umstrittenes Atomkraftwerk Buschehr in Betrieb genommen – zunächst zu Testzwecken auf niedrigem Niveau. Die UN erhebt unterdessen schwere Vorwürfe.
    […]

    http://www.focus.de/politik/ausland/iran/iran-akw-buschehr-auf-niedriger-stufe-hochgefahren_aid_626159.html

  9. #11 Islam-Nein-Danke

    100% Zustimmung!

    Wir auf PI übertreiben ja gerne hin und wieder und sehen viele Sachen zu schwarz, aber Belgien und vorallem Brüssel ist überschwemmt mit „Rechtgläubigen Talenten.

    Brüssel traue ich echt zu in den nächsten Jahren muslimische Bevölkerungsmehrheiten zu erzielen und Belgien könnte tatsächlich Arabisch als vierte Amtssprache einführen.

  10. ich dachte mir heute morgen schon so etwas ähnliches, als ich im TV von „Übergriffen gegen Ausländer“ gehört habe. „Schön“ das sich die Geschichte auch so bestätigt.

    WER (?!?!) soll denn hier mal wieder für dumm verkauft werden? es ist NICHT zu glauben. Man könnte schreien, aus der Haut fahren und weiss der Geier noch alles.

    Inzwischen ist also auch der Grieche „Voll Autobahn“ wenn er sich die Verhältnisse in seinem Land nicht mehr bieten lässt. TOLL !

    Das Pendel wird zurückschlagen… und zwar so richtig ! es darf allerdings keine 5-10 Jahre mehr dauern, denn dann sind die (durch Schule & Nachrichten) gehirngewaschenen endgültig in der Mehrheit. Wenn man sich allerdings die Lage in den letzten 12 Monaten anschaut, dann dürfte Celente Recht behalten.

  11. währe Vielleicht besser das Griechenland austritt, oder sollen wir uns dumm und daemlich zahlen , sowiso dämlich das sie ihre Jahrtausend alte Währung für den Euro umgetauscht haben.
    die frage ist nur ob es einen Domino effekt erziehlt!?
    guter bericht dazu auf http://www.globalekrise.blogspot.com

    pi-news spackt bei mir n wenig, villeicht hab ichs schon gepostet!

  12. @ #15 NigelF (11. Mai 2011 12:39)

    Brüssel traue ich echt zu in den nächsten Jahren muslimische Bevölkerungsmehrheiten zu erzielen und Belgien könnte tatsächlich Arabisch als vierte Amtssprache einführen.

    Das ist dann die gleiche Situation wie in Ägypten!

    Die echten Ägypter sind dort die Kopten – sie sprechen noch Ägyptisch!

    Der Rest ist eine arabisch-sprechende Migrationsmehrheit bestehend aus Moslems!

    Am Beispiel Ägypten sieht man das Ergebnis, das Belgien gerade bevorsteht …

  13. @#14 Denker
    Schnell: Alle Mädels mit Stringtanga auf die Straße. Schwupps haben wir im Iran ein Mords Erdbeben und die A-Bombem Gefahr erledigt sich von selbst. Und Atomkraftwerkkatastrophen-Nachrichten erschüttern uns seit einiger Zeit ja nicht mehr wirklich!

  14. Die Griechen brauchen gar nicht aus dem Euro auszutreten. Aber Geberländer könnten nach und nach auf die Idee kommen, bis nur noch PIIGS-Staaten übrigbleiben. Das könnte Kaffeelöffelweise geschehen.

  15. @ #21 Platow (11. Mai 2011 12:53)

    Dann eben mal was offizielles aus dem Norden:

    Der dänische Integrationsminister Søren Pind hat etwas getan, was die meisten europäischen Politiker sich nicht trauen und was in Deutschland umgehend eine Anzeige wegen „Volksverhetzung“ nach sich zöge: Er hat eine ehrliche Rechnung über die Kosten der Zuwanderung aufgemacht.
    Um zu Ergebnissen zu kommen, die effektive politische Entscheidungen erlauben, war es nötig, zwischen „westlichen“ und „nichtwestlichen“ Zuwanderern zu unterscheiden.

    Während erstere für Dänemark pro Jahr einen Nettogewinn von 2,2 Milliarden Kronen (294 Millionen Euro) erwirtschafteten, verursachten die anderen – Araber und Afrikaner – eine Kostenbelastung von 15,7 Milliarden Kronen (2,1 Milliarden Euro), so daß der Negativsaldo rund 1,8 Milliarden Euro beträgt.

    Um weiteren Schaden von seinem Volk abzuwenden, folgt Pind seinem gesunden Menschenverstand und schiebt die Eine-Welt-Ideologie beiseite: „Ich habe keine Skrupel, das Land noch weitergehend vor denen dichtzumachen, die man verdächtigen könnte, daß sie Dänemark zur Last fallen wollen.“
    […]
    Laut dem Beamten-Bericht seines Ministeriums hat die schrittweise Verschärfung der Zuwanderungsbegrenzungen die Staatskasse seit 2002 bereits um jährlich 5,1 Milliarden Kronen (683 Millionen Euro) entlastet. Im November 2010 wurden die Zuwanderungsregeln weiter verschärft: Vor allem wurde der Nachzug von Ehepartnern erschwert.

    Wer nach Dänemark kommen will, muß akademische Abschlüsse vorweisen und Sprachnachweise erbringen. Außerdem müssen bei der Staatskasse umgerechnet 13.000 Euro hinterlegt werden. Ausländerghettos sollen künftig aufgelöst werden, und für dreijährige Kinder, die nicht gut genug Dänisch sprechen, wird der Kindergartenbesuch verpflichtend.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M57d742d1d42.0.html

    nieder mit Multi-Kulti-Rassismus

  16. @#24 Denker

    Wenn Petra Roth bei mir um die Ecke wohnen würde, würde ich bei Ihr klingeln, mich aus Ihrem Kühlschrank bedienen, mit Ihrer Geldbörse einkaufen gehen und mit (sofern sie eines hat) Auto herumfahen. Ihr Wohnzimmer würde ich als Saustall hinterlassen und mich dann noch darüber aufregen, dass sie für meine kulturellen Hintergründe (ich scheisse gerne in den Flur) kein Verständnis aufbringen tut.

    Wenn Sie dann verzweifel fragt, was das denn alles soll, dann frage ich Sie was der ganze Scheisse mit der Zuwanderung soll.

    Die meisten Politker die im Amt sind haben in Ihrer von steuergeldern finanzierten Diäten und Polizeischutz behüteten Welt nicht den Hauch einer Ahnung was Sie mit Ihrer Politik verbrechen.

  17. Als Alternative bleibt die langfristige Subventionierung durch Steuerzahler fremder Nationen, die der dortigen Öffentlichkeit jedoch als zeitlich begrenzte Hilfe mit Aussicht auf Besserung verkauft wird.

    So in etwa wird es ablaufen, denke ich.
    Weder die eu, noch die ezb, noch der Bundeshosenanzug will was von Austritt, Umschuldung, etc. wissen.

    Die EZB ist allerdings kein unbeteiligter Beobachter.
    Sie ist wegen der Käufe von Anleihen größter Gläubiger des griechischen Staates und dürfte Titel im Wert von knapp 50 Milliarden Euro halten. Hinzu kommen die von Banken im Eurosystem beliehenen Staatstitel. Im Fall einer Umschuldung dürften viele griechische Banken insolvent sein. Dann käme es darauf an, ob die Notenbankkredite ausreichend besichert sind. Würden die Sicherheiten nicht reichen, müssten die Verluste auf alle Notenbanken des Eurosystems umgelegt werden.

    http://apokalypsenow.wordpress.com/2011/05/11/ezb-warnt-vor-umschuldung-griechenlands/#more-1159

  18. #28 Platow (11. Mai 2011 13:11)
    oh..Freudscher ich meine natürlich Claudia Roth….
    ——————
    Das mit der Petra war schon in Ordnung.

    Die Probleme der EU gehen noch viel tiefer.
    Europa war – angefangen bei der Montanunion – von Anfang an nur dazu angelegt Deutschland zu kontrollieren und erneute Kriegsvorbereitungen zu verhindern.
    Mit der zuletzt durchgeführten Währungsunion hat Deutschland im Prinzip sein Haushaltsrecht an alle Mitglieder der Union abgetreten, was selbstständiges und eigenmächtiges Handeln faktisch unmöglich macht.
    Wir sind der EU ausgeliefert – und genau das war die Absicht deutscher Politiker, die das eigene Volk fürchteten.
    Nun sollten sich die Politiker vor dem Volk fürchten. Spätestens wenn die EU auseinanderfliegt sollten die Herrschaften auf gepackten Koffern sitzen!
    Es gibt nur eine realistische Möglichkeit: Deutschland muss das sinkende Schiff verlassen bevor es zu spät ist.

  19. #5 Lonesloane (11. Mai 2011 12:05)

    Eben habe ich bei Google-Suche PI eingegeben und bei pi geclickt in Erwartung, daß etwas über die Zahl pi fabuliert wird. Schwuppdiwupp war pi-news.net an erster Stelle.

  20. #19 latandur3 (11. Mai 2011 12:48)

    Eben diesen DominoEffekt befürchten die EURO-Fanatiker. Deshalb halten sie Griechenland so hartnäckig. Fällt Griechenland ist der EURO nicht mehr zu retten.
    Nur feig ist es von Frau Merkel sich hinter dem Rettungsschirm zu verstecken. Denn das ist der einzige sinnvolle Zweck des Rettungsschirms.

  21. Wäre man mit Griechenland letztes Jahr so verfahren wie mit gewöhnlichen Insolventen, wäre der EURO nicht in dieser Gefahr, in der er jetzt ist.
    Tja, wenn die Realität dermassen blind und taub ausgeblendet wird, desto härter trifft sie später wieder ein. Da beisst keine Maus den Faden ab.

    Aber bei der CDUnion sind seit dem Rauswurf der Konservativen, sowieso alle Dämme vor dem Bruch. So ist es, wenn man einen Teil verschmäht, verschmähen sich über kurz oder lang die verbliebenen Teile gegenseitig.
    Die Apokalypse ist für die Union nicht mehr aufzuhalten. Sowohl für die CD als auch für europäische.

    Wer sich nicht an Artikel 56 GG nicht hält, braucht sich nicht zu wundern, wenn die anderen sich nicht mehr verpflichtet fühlen, sich daran zu halten.

  22. #8 theShowmustgoon (11. Mai 2011 12:11)

    „Ich möchte auch noch daran erinnern, dass die Euroeinführung mit den Junkerverträgen von 1971 begann.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Arbeit einer ganzen Generation von Politikern und Beamten so mit ein paar Federstrichen rückgängig zu machen ist (ohne den Kollaps des Gesamtsystems, und damit den eigenen Untergang, einzukalkulieren).“

    ++++++

    Wenn Sie sich da mal nicht täuschen – sobald die Ereignisse erst einmal kulminieren, kann sich der Kollaps dysfunktionaler Systeme innerhalb kürzester Zeit vollziehen. Auch mit dem schnellen Zusammenbruch der DDR hatte vor Oktober 1989 – jedenfalls mit der dann erfolgten Geschwindigkeit – niemand gerechnet. Ist die Zeit reif, können Euro-Zone (und mit ihr die EU in ihrer heutigen Gestalt) innerhalb weniger Monate kollabieren.

  23. @6 Italo-Latino

    „Ich sage es immer wieder wenn es damals solche dummen Politiker gegeben hätte, dann hätte Hitler mit leichtigkeit die Welt erobert. Am Ende würde man ihn sogar als Opfer hinstellen. -,- Dieses Gutmenschentum kotzt mich so an.!“

    Es hat damals auch dumme Politiker gegeben, nur hatten die keine 60 Jahre zuvor vorausgegangene NS-Machtergreifung als Anschauungsunterricht geniessen koennen. Von daher, dass muss man zugeben, sind die heutigen noch duemmer.

    Es hat aber auch ein dummes Volk gegeben, wie heute nach dem Motto „es wird schon alles nicht so schlimm kommen“ bzw. „der redet doch nur so, der meint das ja nicht so“.

    Die wenigen Leute mit gesundem Menschenverstand – mman muss dazu keine Intelligenzbestie sein – haben auch am Vorabend des sog. „3. Reich“es die Lunte brennen sehen. Prozentuale Groessenordnung etwa so wie heute der Anteil der PI-Leser.

    Diese Leute, mehrheitlich Juden, haben, wenn Geld da war, in aller Ruhe ihr Geschaeft liquidiert (zu einem Zeitpunkt, als noch ein ordentlicher Erloes moeglich war).

    Mit den Kindern hatten sie zuvor einen Urlaub in den USA verbracht („Na, gefaellt es euch hier?“), um schliesslich in aller Gemuetsruhe mit dem Schiff nach Amerika davonzuschippern. Zurueck blieben ihre jued. (u.a.) Freunde, die nur den Kopf schuettelten ueber diese dummen, dummen Apokalyptiker.

    Genau wie heute.

    Geschichte wiederholt sich.

    Die Leute, die vom 150. Stock des Wolkenkratzer runterfallen, kommen gerade am 20. Stock vorbei und denken: noch geht es mir super; seien wir mal nicht allzu pessimistisch…

  24. @8 theshowmustgoon

    „Ich möchte auch noch daran erinnern, dass die Euroeinführung mit den Junkerverträgen von 1971 begann.“

    Ich sag es ja: Euroland in Junckerhand.

  25. @13 OGDG

    „4. Man setzt das Drecksgeld in Zigaretten und Alkohol um und bezahlt mit realen Gütern.“

    Wer reich werden will: 1 Palette Ballantines Whisky (ca. 1000 Flaschen) gibt es z. Zt. fuer unter 10.000EUR. Spaeter verkaufen fuer 100EUR/Flasche(oder mehr). Macht mind. 100.000EUR oder Sachwerte.

    Gutes Gewissen gibt es gratis dazu. Denn, wer bei Dir kauft, hat es ohnehin dicke.

    Musst Du allerdings mit der Waffe in der Hand verteidigen…

  26. Griechenland baut Formel 1 Strecke!

    Eingeplante 94 Millionen Euro wollen die Griechen dafür in den griechischen Sand setzen! Am Ende wird das Teil dann sicher 200-300 Millionen kosten!! Auf die Idee dieses Geld in kleine Technologieparks zu stecken, die technischen Universitäten angegliedert sind kommen die wohl nicht? Könnte ja sein, dass die eine oder andere Nischenfirma dabei rauskommt die kokurrenzfähige Produkte entwickelt und langfristig sichere Arbeitsplätze liefert.

    http://www.bild.de/politik/ausland/griechenland-krise/griechen-bauen-formel-1-strecke-17845952.bild.html

  27. Gerne zahle ich für die Betrüger noch einmal mit einer geringeren Besoldung wie zB in Bayern

  28. #5 Lonesloane

    Früher bekam man auf Google bei Eingabe von PI in das Suchfeld als ersten Link den zu “Polically Incorrect” (http://www.pi-:
    news.net/), ganz klar aufgrund der vielen Klicks auf die Seite. Das hat die LinksGrüne Einheitsfront nun anscheinend unterbunden und das erfolgreichen alternative Medium bei Google indizieren lassen. Man muss nun direkt nach “Politically Incorrect” suchen, ansonsten bekommt man kein Ergebnis mehr.
    Was weiß die Redaktion von PI darüber? Offensichtlich soll die Verbreitung von PI verhindert werden.

    Den Effekt kann ich nur bei google.ch und bei google.at beobachten.

    Gemäss Googles External Keyword Tool wird allein in DE durchschnittlich 550.000 mal nach „pi“ gesucht. Wenn der Beschreibungstext, der beim Suchresultat angezeigt wird, den Suchenden nicht „hereinzieht“ nützt auch Platz 1 bei Google nichts!
    @PI-Team: Wie wäre es mit einem knackigen „Cliffhanger“, einem „Köder“ für diejenigen die nicht gerade auf der Suche nach „unserem“ PI sind? Ich wäre auf Wunsch gerne dabei behilflich :-).

    Die aktuelle Position von pi-news.net bei Google ist durch verschiedene Faktoren sehr stark. Diese könnte nur durch massives Suchmaschinen-Spamming (kurzzeitig) gefährdet werden. Google reagiert aber sehr empfindlich auf solche „Spässe“ was z.B. auch BMW mal leidvoll erfahren musste (Komplette Entfernung aus dem Google Index für einige Zeit). Ein Angriff der linken SA aus dieser Richtung ist somit eher unwahrscheinlich und noch unwahrscheinlicher von Erfolg gekrönt.

    Ich hoffe, Dich damit etwas beruhigt zu haben 😉

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