© 2011 by Daniel Haw


Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“.

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38 KOMMENTARE

  1. Lenin soll einst gesagt haben:

    „Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!“

    Und trotzdem sind die LinksgrünInnen auch heute wieder ratlos:

    http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13657858/Warum-in-Deutschland-kaum-jemand-auf-die-Strasse-geht.html

    Warum in Deutschland kaum jemand auf die Straße geht

    Massenproteste in Spanien, Frankreich und den USA wegen der Finanzkrise: Nur hier gelingt es dem linken Lager nicht zu mobilisieren

    Aber dennoch zündeln die LinksgrünInnen in der Hoffnung auf Bürgerkrieg:

    Bei den Grünen ist man schon jetzt in Siegesstimmung. „Die Wut auf die Banken wächst, und ich gehe davon aus, dass wir am kommenden Samstag beim europaweiten Aktionstag das Entstehen einer ähnlich starken Protestbewegung als Gegengewicht zur Finanzmarktlobby erleben werden wie in Amerika“, sagt Sven Giegold, der für die Grünen im Europaparlament sitzt und die deutsche Sektion von Attac mitgegründet hat. Giegold erwartet von seiner Partei, dass sie die Bewegung unterstützt.

    Auch nach Einschätzung von Grünen-Chefin Claudia Roth wächst in Deutschland „der Protest gegen die zu lasche Beteiligung vor allem des Bankensektors an der Verantwortung für die Krise und die Zukunft Europas“. Es sei aber auch klar, dass das Ausmaß und die Folgen der Krise noch „sehr abstrakt“ seien. „Wir alle haben keine Vorstellung von den Auswirkungen auf den Kontinent und jeden Einzelnen von uns“, sagt Roth. Schuld an der mangelnden Vorstellungskraft ist ihrer Ansicht nach Schwarz-Gelb: „Die Bundesregierung wiegt die Menschen in ahnungsloser Ruhe, weil sie nur im Klein-Klein wurschtelt, statt die großen Zusammenhänge zu denken und aufzuzeigen, wohin die Reise gehen soll und was sie kosten wird.“

    Claudia Fatima Roth treibt ein gefährliches Spiel mit dem Feuer, denn jetzt schon brennen in Berlin Autos und Schienen, wenn die LinksgrünInnen ihren militärischen Arm, die Antifa, nicht mehr kontrollieren können, dann könnte es gefährlich werden, da sind die ethnischen Unruhen durch linksgrünen Multikulturalismus noch gar nicht eingepreist.

  2. @2 Abu Sheitan:
    „Zur Zeit kaufen die Deutschen für Milliarden die Stricke, an denen sich ihre Kinder und Kindeskinder aufhängen werden, während die Griechen Souvlaki tanzen“

    Die Griechen tanzen Sirtaki. Souvlaki ist was zum Essen. Aber sonst hast Du recht. 🙂
    Florian Euring

  3. Das dümmliche Argument, daß durch den Euro-Rettungsschirm „zockenden Bankern“ geholfen werden soll, hätte ich eher von der SED-Linkspartei erwartet.

    Wahr ist, daß sich vor 2007 viele Banken mit Derivaten verzockt haben (wobei die Politik in Gestalt der Clinton-Gesetzgebung hier kräftig mitgeholfen hat). Staatsanleihen, die jetzt zum Problem geworden sind, galten immer als sicherer Hafen und nie als Zockerpapiere.

    Tatsache ist, daß die Politik (und hier besonders die deutsche Linke) die Banken reingeritten hat, indem sie Griechenland trotz erkennbarer Bilanzfälschungen in die Eurozone gedrückt und vor der Wahl 2002 die Stabilitätskriterien aufgeweicht hatte (Deutschland wäre sonst als Defizitsünder angeprangert und die Regierung Schröder-Fischer sehr wahrscheinlich schon 2002 abgewählt worden).

    Wenn dieselbe Linke jetzt nach Verstaatlichung der Banken ruft, die der Politik vertraut und ihre Portfolios mit Südstaaten-Anleihen gefüllt haben, ist das ein ziemlich durchsichtiges und schäbiges Manöver.

  4. Apropos Sterbegeld: in England plant man, Organspendern die Beerdigungskosten zu ersetzen. Ein innovativer Ansatz!

  5. #7 fritzberger78 (14. Okt 2011 10:09)

    Ich halte das für sehr bedenklich. Ich sag dir auch warum: Weil i.d.R. die Angehörigen über Spende ja/nein entscheiden. Und wenn die damit Geld sparen, kannst du dir vorstellen, dass ggf. der Wille des Verstorbenen in den Hintergrund tritt.

  6. Es wird keine Revolution geben. Deutschland hat mit Japan die älteste Bevölkerung der Welt.
    Da wird es keine neuen Aufbrüche geben können.
    Hinzukommt eine bis ins kleinste organisierte Elite, die mit den Möglichkeiten staatlicher Kontrolle sowie mit elektronischen Massenmedien nahezu jede persönliche Meinung sowie Wahrheitserkenntnis längst hinweggespült hat.

    Alt und wehrlos – das sind die Fakten.
    Und jetzt wieder an die Arbeit deutscher Michel – zackzack!

  7. #9 pazifaust:

    Deshalb bin ich ja auch ein Befürworter der in Deutschland geplanten Pflichterklärung (ja/nein) gegenüber der Krankenversicherung. Dann ist der Fall absolut klar!

  8. #10 fritzberger78 (14. Okt 2011 10:20)

    Dann sind wir uns einig. Aber da bewegt sich ja endlich mal was. Wenn man das jetzt noch mit einem Bonus (bei Spendebereitschaft) auf der Warteliste, falls man da rauf muss,
    verbinden könnte, wäre mehr Gerechtigkeit gegeben.

  9. PIler, denkt an die DDR 1989. Noch im September 1989 waren es nicht mehr als 100 – 200. Menschen auf der Straße. Auch damals haben sich bestimmt einige Leute von der Stasi vor Lachen kaum halten können und in ihren erlauchten Kreisen gewitzelt, dass mehr Leute von Stasi und Vopo vor Ort waren als Demonstranten. Genauso wird es hier kommen. Viele warten nur auf eine Initialzündung in Form einer neuen Partei, welche die – noch trägen – Massen mobilisieren kann. Lenin hat übrigens auch gesagt, dass eine revolutionäre Situation heranreifen muß. Man muß seine Ideologie nicht teilen – ich teile sie auch nicht -, aber wo der gute Mensch recht hat da hat er recht.

  10. Eingabe: 14.10.2011 – 08:30 Uhr
    88-Jährige schlägt Täter in die Flucht
    Neukölln

    # 3762

    Gestern Nachmittag überfielen im Mittelweg in Neukölln zwei Jugendliche einen 28-jährigen Mann. Die Jungs forderten ihn gegen 17 Uhr 30 unter Vorhalt eines Messers auf, ihnen sein Handy auszuhändigen. Da der Überfallene nicht sofort reagierte, schlug ihm einer der Erpresser die Faust an den Kopf. Eine 88-jährige Anwohnerin beobachtete das Geschehen von ihrem Balkon aus und vertrieb die Angreifer mit lauten Schreien. Das Duo flüchtete ohne Beute unerkannt in Richtung Kopfstraße. Der 28-Jährige kam mit dem Schrecken davon. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 hat die Ermittlungen übernommen.

  11. „Massenproteste in Spanien, Frankreich und den USA wegen der Finanzkrise: Nur hier gelingt es dem linken Lager nicht zu mobilisieren.“

    Ja, ja, der verdammte disziplinierte dumme deutsche Spießer will aber auch ums Verrecken nicht in das romatische linke Weltbild vom edlen Revolutionär passen. Schande über ihn.

    Ich denke, der Mob der hier auf der Straße toben wird, kommt aus einer ganz anderen Richtung. Farblich zwar auch grün, aber das wars wohl mit den Gemeinsamkeiten.

  12. Ich glaub der Deutsche hat keine Zeit auf die Straße zu gehen, er muß einfach nur Arbeiten, das steckt bei uns in den köpfen drin.
    Ich habe gar keine Zeit, mir den Kopf über eine Revolution zu machen.
    Sind wir mal ehrlich, die noch ein Gesunden Menschenverstand haben, sind größtteil Voll Beruftätig und das spannt ja einen hier in Deutschland voll ein, man muß ja für halb Europa das Geld verdienen.
    (keine Ironie)

  13. Unsere Gutmenschen sind nur willige Helfershelfer, der Islam nur Mittel zum Zweck, die Umvolkung nur ein Symptom…

    Hört auf euch in Links und Rechts splitten zu lassen (denn dadurch verhindern Sie den nötigen Konsens), die wahre Dualität findet Ihr zwischen Demokratie und Totalitarismus!

  14. # 17 Maggi82

    Sie haben nur bedingt recht – in meinen Augen -. In der DDR 1989 waren die Demonstranten auch berufstätig, man schrieb damals auch von der “ Feierabend – Revolution „. Die Demos begannen immer nach 16.00 Uhr.

  15. #18 pellworm

    Zu dieser Zeit, zählte im Betrieb die blanke Anwesenheit, die Produktion lief bei ca. 50%.
    Es gab kein Leistungsprinzip.
    Ich wüßte nicht wann ich das letzte mal vor 17:30 zuhause war. (pssssst ich bin grad Arbeiten, aber die 3 Minuten nehm ich mit;))

  16. Zum Thema Proteste:

    C. Fatima Roth wird sich jetzt schmollend in die Ecke verziehen.

    Wer will schon auf einer Party neben Claudia Roth stehen

    Diese Traditionslinie lässt sich fortsetzen bis zu dem genialischen Werber und Skandalautor Frédéric Beigbeder, der sich für die Kommunistische Partei nackt ins Fernsehen setzte.

    In Deutschland wundert sich die Linke nun, warum so wenig junge Menschen Lust auf Demonstrationen haben. Dabei wäre dies mit einer einfachen Gegenfrage zu beantworten: Wer will schon auf einer Party rumstehen, auf der sich Claudia Roth, Frank Bsirske oder das radikalste SPD-Starlet der Jusos vergnügen?

    http://www.welt.de/kultur/article13660220/Der-verwirrend-schoene-New-Yorker-Antikapitalismus.html

  17. Ich denke, es gibt genug Empörung unter den Selberdenkern, denn die Ungerechtigkeit stinkt ja zum Himmel.

    Aber es muss auch Leute geben, die die Demos organisieren. Und die Grünen haben ja bewiesen, dass sie gegen Atomkraft und gegen Stuttgart 21 Tausende mobilisieren konnten. Jetzt bei der Abstimmung zum Rettungsschirm haben sie seltsamerweise die Regierung in einem Maße unterstützt, wie es nicht mehr zu verstehen ist.

    Ich habe nun den Eindruck, dass die CDU angesichts der Schwierigkeiten mit der FDP nun massiv mit den Grünen (und gleichzeitig mit der SPD)liebäugelt. Und dass die Grünen sich Hoffnung machen auf eine Koalition mit der CDU bei der nächsten Wahl.

    So geht es m. E. also hier bei den Grünen ähnlich wie bei den Slowaken, nicht um den Rettungsschirm, sondern um die Rettung des eigenen politischen Vorteils bei der kommenden Wahl.

  18. In Angst und bürgerlichem Leben
    wurde nie eine Kette gesprengt,
    Hier muß man schon mehr geben
    Die Freiheit wird nicht geschenkt.

    Hoffmann von Fallersleben

  19. Eingabe: 14.10.2011 – 08:30 Uhr
    88-Jährige schlägt Täter in die Flucht
    Neukölln

    # 3762

    (…) schlug ihm einer der Erpresser die Faust an den Kopf. Eine 88-jährige Anwohnerin beobachtete das Geschehen von ihrem Balkon aus und vertrieb die Angreifer mit lauten Schreien. Das Duo flüchtete ohne Beute unerkannt in Richtung Kopfstraße.(…)

    Ganz klar völlig übertriebene und überzogene Notwehr. Justitia, übernehmen sie im Namen des Volkes….

  20. Eine friedliche Revolution wie das in den Montagsdemonstrationen innitierte Ende der „Demograschn“ benötigt auf der einen Seite eine große !homogene! Gruppe die ein gemeinsam empfundenes Unrecht teilt, und aud der anderen Seite einen „Machtapparat“ dem dieses Unrecht bewußt ist.

    In Deutschland ist aufgrund der steigenden Anzahl jener die dieses Land nicht als Ihre Heimat ansehen keine homogene Gruppe per se vorhanden, und gefühltes Unrecht wird durch „Brot und Spiele“ also DSDS und Harz IV gemildert.

    Auch der Machtapparat ist wohl in weiten Teilen noch immer der Ansicht einem „guten“ Staat zu dienen.

    Ein Klima für friedliche Massenproteste wie einst die Montagsdemonstrationen liegt zur Zeit also nicht vor.

  21. Eine Frage mal kurz am Rande:
    Erfüllt es nicht irgendwelche Straftatbestände in Anlehnung an den „Arabischen Frühling“ einen „Deutschen Frühling“ zu fordern?
    Durch die Blume heisst das doch nichts anderes als das herrschende politische System in Deutschland mit Gewalt zu stürzen.
    Ein „Deutscher Altweibersommer“ würde es doch auch tun und man hätte keine Probleme mit dem Staatsschutz!

  22. # 27 pilgrim

    Die Strafe: Zwangseinweisung der 88 jährigen in ein Seniorenheim unter muslimischer Verwaltung und ein Pflichtkurs in “ Interkultureller Kompetenz „. Man sollte auch noch prüfen ob sie nicht in der Nazizeit im BDM war.

  23. Danke, Daniel, wie immer klasse zum schmunzeln und ganz wichtig „ZUM NACHDENKEN“. Oder sollte ich lieber schreiben, klasse UM ENDLICH ZU HANDELN?

  24. #30 Achmett_Schachbrett

    Deutschen Altweibersommer haben wir bereits, siehe #27 pilgrim.
    Aber heute habe ich ein Plakat mit der Ankündigung eines Heidelberger Frühlings gesehen… 😈

  25. ….so zu tun, als wolle man GR „retten“ war der Fehler und ist die ursache des Unmutes. Hätte man von Anfang an gesagt, dass es um (u.a. deutsche) Banken geht, und welche Folgen eine Bankenschmelze hat – oder auch nur auf das Beispiel Lehman verwiesen – hätte man eine sehr viel größere Unterstützung und auch ein größeres Verständnis für die „Rettungsschirme“ gehabt. Erst die völlig falsche Verengung auf GR mit der passenden Belgeitmusik der „Bild“ („Hey, ihr Pleitegriechen“) hat den falschen Eindruck erweckt, als würde „Geld verbrannt“ (geflossen ist übrigens noch kein Cent, es geht um Bürgschaften), oder man würde GR für seine Tricks bei der Einführung des Euro auch noch belohnen. Dieser Eindruck ist falsch – darum die Proteste und anti-. dt. Stimmung in GR – und fatal.

    Fazit: Gegen den EFSF kann nur sein, wer auch gegen deutsche Interessen ist. Das die Banken nun einmal das Wirtschaftssystem tragen ist ein Fakt und wozu Crashs der Banken führen können, ist bekannt. Jedenfalls werden solche Crashs teurer, als die „Rettungsschirme“. Wenn das erstmal begriffen wird, bricht die Polemik wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

  26. Wir Deutschen neigen nicht zu Revolutionen. Aber wenn es lange genug „gärt“ kommt doch die Wut – ich denke an die Revolution in der DDR – nach langen 40 Jahren wurde der Kommunismus, EINE der übelsten Herrschaftsformen, gestürzt. Zumindest unter großer Teilnahme der Bevölkerung. Ansonsten befürchte ich: Wir schlucken einfach zuviel. Eigentlich müsste es Demos gegen den Rettungsschirm geben ! Aber eine gewisse Resignation schwingt doch mit: denn die Politiker machen ja doch was sie wollen. Ich plädiere für mehr Volksabstimmungen. Man sollte bei Wahlen auch die Möglichkeit geben, dass Bürger Vorschläge machen können. So z.b. statt nur Kreuze zu machen mit einigen freien Zeilen: “ Vorschläge „

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