Am Abend des 5. Januar veranstaltete die Duisburger CDU die Informationsveranstaltung zur OB-Abwahl in genau fünf Wochen. Hierbei konstatierte der Duisburger Vorsitzende, Thomas Mahlberg, dass die CDU zwar alleine „ohne Koalitionspartner“ dastehe, jedoch zeigte er sich optimistisch, dass das erforderliche Quorum von 92.000 abgegebenen JA-Stimmen nicht erreicht wird und so die Abwahl verhindert wird.

(Von Duisbürger)

Dazu setzt er auch auf große Unterstützung der „Migranten“, also der zugewanderten Muslime in Duisburg. Aber warum kann sich ein Christdemokrat solche Hoffnungen machen?

Dass sich Adolf Sauerland im Speziellen und die (Duisburger) CDU im Allgemeinen Hoffnung auf große Unterstützung durch islamische Zuwanderer machen kann, liegt an ihrer Politik seit 2004. Seit der Machtübernahme der CDU in Duisburg fühlt sich der anwesende Vorsitzende des Integrationsrates in Duisburg erst „richtig akzeptiert“. Die letzten 7,5 Jahre Duisburger Politik waren gekennzeichnet von MultiKulti-Träumereien, obwohl im Duisburger Norden längst Monokulti herrscht, und ein Kapitulieren der Union vor den großen negativen Folgen der ungebremsten Zuwanderung aus dem islamischen Kulturkreis, wie zum Beispiel gestern (gute Besserung von dieser Stelle an die verletzten Polizisten). Denn auch die CDU hat erkannt, dass – wie es Michael Stürzenberger vor einigen Wochen ausführte – man es sich aufgrund der Geburtenrate und der Demographie mit den Zuwanderern nicht verscherzen sollte. So werden die Interessen aller Deutschen und gut integrierten Zuwanderer vernachlässigt. Beispielsweise trifft sich OB Sauerland gerne mit seinen muslimischen Freunden zum „Fastenbrechen“, mitunter auch in illegalen Moscheen, die von den Grauen Wölfen betrieben werden und begrüßt die riesige Machtdemonstration des Islams im Duisburger Norden, die Marxloher Merkez-Moschee, in die oberdrein viele Millionen Steuergelder geflossen sind.

An den Gerüchten über eine türkische Freundin Sauerlands, die seit Wochen durch die Stadt geistern, ist jedoch nichts dran. Auch, dass er seit sonstwann geschieden ist oder nicht mehr bei seiner Frau lebt, entspricht nicht der Wahrheit. Was die linken Gerüchteverbreiter jedoch an einer türkischen Freundin so schlimm finden, erschließt sich mir nicht. Auch verbieten sich für einen aufrechten Demokraten solche Angriffe unter der Gürtellinie, die bis ins private Familienleben reichen. Viel mehr sollten und müssen die Diskussionen über politische Inhalte geführt werden und es sollte nicht über eine angebliche sogenannte „politische Verantwortung“ geschwafelt werden.

Doch wie sollte man am 12. Februar nun abstimmen? Erst einmal ist festzustellen, dass es sich am 12. Februar nicht um eine Wahl (zwischen ein oder mehreren Kanidaten) handelt, sondern lediglich um eine Abwahl. Der CDU-Vorsitzende empfiehlt nicht wählen zu gehen, da „die Abwahl mit den Konsequenzen aus der Loveparade-Tragödie nichts mehr zu tun hat“. Diese Begründung ist jedoch nicht schlüssig, denn man sollte die Bürger nicht an ihrem demokratischen Mitwirkungsrecht hindern, sondern sich um jeden Bürger freuen, der wählen geht. Abgesehen davon geht auch der Sohn des OB wählen. Mit diesem Aufruf, nicht wählen zu gehen, versucht der Duisburger Parteichef wahrscheinlich jeden, der am 12. Februar wählen geht, als Sauerland-Gegner identifizieren zu können. Ich jedoch halte nichts davon und empfehle jedem, dem es möglich ist, wählen zu gehen, damit ein ehrliches Ergebnis zu Stande kommt.

Was geschieht nach einer erfolgreichen Abwahl? Nach einer erfolgreichen Abwahl hat die Stadt Duisburg erstmal keinen Oberbürgermeister und es herrscht somit Führungslosigkeit und Chaos. In den darauf folgenden Wochen werden die linken Parteien wohl gemeinsam eine Person nominieren, die sich dann zur Wahl stellt. Dass die SPD mit dem Israelhasser und Vorsitzenden der Duisburger Linkspartei, Antisemit Hermann Dierkes, wie schon in Vorbereitung auf die Abwahl auch danach gemeinsame Sache macht, ist nicht sicher, aber wohl anzunehmen, da die SPD mit allem und jedem paktiert und koaliert, um mehr Einfluss zu bekommen. Dann hätten die Duisburger wieder ein linkes/sozialistisches Stadtoberhaupt. Da ist OB Sauerland wohl das kleinere Übel, wenn er dann gestärkt aus der Abwahl hervorgeht.

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

32 KOMMENTARE

  1. schade , dass man nicht CDU , SPD , Linke. FDP und Grüne auf Dauer abwählen und Die Freiheit wählen kann. —

  2. „… da die SPD mit allem und jedem paktiert und koaliert, um mehr Einfluss zu bekommen. Dann hätten die Duisburger wieder ein linkes/sozialistisches Stadtoberhaupt. Da ist OB Sauerland wohl das kleinere Übel, wenn er dann gestärkt aus der Abwahl hervorgeht. …“

    Der ENTSCHEIDENDE (wenngleich auch fast schon der EINZIGE) Grund, gegen die Abwahl abzustimmen (oder eben erst gar nicht hinzugehen -damit Mindesteilnahme-Zahlen nicht erreicht werden, selbst wenn eine Mehrheit der Abstimmenden gegen Sauerland aufgewiegelt ist- )!

    p. s. die, die diese Abwahl initiierten, müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie bei folgendem Duisburger nicht ebenfalls auf einen Rücktritt (wenn schon eine Abwahl -noch- nicht möglich ist) drängten! : http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/spenden-affaere-druck-auf-jaeger-nimmt-zu-1.1212597

  3. So, nun hats Sauerland also doch noch geschafft, seine Pensionsansprüche zu retten, indem er sich einfach weigerte, die Konsequenzen für sein Fehlverhalten zu tragen und stattdessen an seinem Sessel klebte wie Schei**e am Schuh.
    Mit wessen Unterstützung?

    Zwischen Luxuspension und Ruin

    Immer mehr Politiker legen Duisburgs OB Sauerland den Rücktritt nahe. Doch der würde damit nicht nur seine politische Laufbahn beenden, sondern vor allem seine Altersversorgung verlieren. Das Rathaus könnte ihm die Entscheidung abnehmen.

    http://www.focus.de/panorama/welt/ob-sauerland-zwischen-luxuspension-und-ruin_aid_536213.html

  4. Entschuldigung, aber da kommt Widerspruch.

    Da ist OB Sauerland wohl das kleinere Übel, wenn er dann gestärkt aus der Abwahl hervorgeht.

    Typen wie Sauerland sind nicht das kleinere Übel.
    Die Abwahl von Typen wie Sauerland ist das Zeichen für jeden Nachfolger, dass Fehlverhalten und Unfähigkeit die Abwahl bzw. Entlassung aus Amt und Würden nach sich zieht.

    Sonst könnte man ja jeden Deppen und Verbrecher sitzen lassen, wo er gerade sitzt, wenn nichts Besseres nachkommt.

    Das kanns nicht sein.

  5. OT, aber gerade für PI-Leser interessant:

    Dietmar Wischmeyer zum Thema „Politically Correctness“

    http://cheopsnet.de/index.php?zeig=Schubi&sek=Political+Correctness&dd=Verfasstes

    Auszug:

    „…immer war es ein Zeichen der totalitären Staatsgewalten, die Sprache nach ihrem Gusto zu formen: Aus fettwanstigen Deutschen wurde der Arier, aus dem Todesstreifen der antifaschistische Schutzwall. Heutiger Träger der totalitären Gewalt ist nicht mehr eine Partei oder eine Klasse, sondern der gesellschaftliche Konsens, dieses breiige Gefühl des irgendwie Zufriedenseins. Es ist das Gefühl nach einer McDonalds-Mahlzeit, das Gefühl nach dem RTL-TV-Roman oder dem Besuch eines Freizeitparks. Irgendwie nicht wirklich toll, aber auch nicht total Scheiße, es war halt ok, wie man heute so sagt, wenn man sich gelangweilt fühlt und man nicht weiß warum. Auf diesem Nährboden des schwiemeligen Gefühlsmorastes muss ein Neusprech für die fadenscheinige Oberfläche entstehen, die political Correctness eben.“

  6. #4 nicht die mama

    Volle Zustimmung! Solche Typen fördern das Wachstum der mohammedanischen Gegengesellschaften indem sie beschwichtigen und unter den Teppich kehren! Das haben selbst die RotzGrünen_innen erkannt, weshalb sie Antideutsche, wie Wulff etc. auch kaum angreifen!

  7. Einfach peinlich, wie Sauerland sich an seinen Stuhl kettet, vergleichbar mit der SPD Ministerpraesidenten von Schleswig Holstein, die sich aeusserte und was wird aus mir, nachdem sie die Mehrheit verlor, noch schlimmer mit Wullf, der laengst die Zustimmung der Bundesbuerger verloren hat, wenn er sie jemals besessen haben sollte.
    Sein Ausspruch „Der Islam gehoert zu D“ der auf breites Unverstaendis stiess, war zwar PC, jedoch zeigt die Seite der angepassten Weichen Politiker, die alles tun nur keine D Interessen zu vertreten oder verteidigen.

  8. Manchen Autoren & Kommentatoren fällt es anscheinend (und verständlich) schwer, sich von dem Denken zu entfernen, die CDU sei noch eine konservative Partei, wie vor 30-40 Jahren!

    Natürlich stösst man mittlerweile nicht mehr mit den RotzGrünen ins gleiche Horn, wenn man gegen solche Wegbereiter des Islam, wie Sauerland, Wulff und Weitere Stellung bezieht, doch sollte man sich unser (und deren) Anliegen vor Augen halten!

  9. #1 Lasker (08. Jan 2012 21:31)

    schade , dass man nicht CDU , SPD , Linke. FDP und Grüne auf Dauer abwählen und Die Freiheit wählen kann.

    Du sprichst mir aus dem Herzen!

  10. Deutschland, du Moloch. Ich hab fetig mit dir. Mein Pass geht demnaechst an den meistbietenden Migranten. Aber nur einem aus Suedland versteht sich.

  11. #1 Lasker (08. Jan 2012 21:31)

    Die Freiheit?

    Dafür wirst du gleich gesteinigt werden. Denn die haben sich doch tatsächlich erdreistet, GEGEN den amtierenden Bundespräsidenten zu demonstrieren…

  12. „Das kleinere Übel“ ?

    Unsinn, die CDU braucht dringend den nächsten Denkzettel, damit die vlt. noch einmal aufwachen.

    Weg mit Sauerland !

  13. Toytone, OK, ich werd den Pass nicht an nen Staatsbuerger von Suedland verscherbeln. Versprochen.

  14. Guttenberg, Sauerland, Wulff, Macho Schroeder, zuvor schon Möllemann von der FDP: allesamt von der Sorte Mensch, die man nicht mag. Unangenehme Zeitgenossen. Sauerland wird hoffentlich abgewählt; gleich wer danach kommt.

  15. #12 Toytone (08. Jan 2012 22:05)

    Manchen Autoren & Kommentatoren fällt es anscheinend (und verständlich) schwer, sich von dem Denken zu entfernen, die CDU sei noch eine konservative Partei, wie vor 30-40 Jahren!

    Messerscharf erkannt! Trotz aller vorgeschobenen Argumente dürfte hierin das Hauptproblem liegen.

  16. Ist das nicht auch der, der die vielen Raver auf dem Gewissen hat?

    Ein richtiger Sympathieträger!

  17. In Duisburg wird PRO NRW einen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters ins Rennen schicken. Selbst wenn ein Volksfront-Kandidat mit Stützung durch SPD, GrünInnen und SED-Linke gewinnen sollte, so kann er nicht schlechter als Adolf Sauerland sein.

  18. Er hat keine türkische Freundin ? Schlechte Recherche. Fragt mal Frau Kaykin, die Staatssekretärin für Integration in NRW. Die ist auch schon oftmals negativ aufgefallen. Die ist übrigens bei der SPD und hat mit Sauerland den DITIB Moschee Bau eingetütet.

  19. @ Gruessaugustwulf

    Aydan Özo?uz (ebenfalls SPD) hätte offen extremistische Sippschaft (ihre Brüder Yavuz und Gürhan vom Muslim-Markt) beisteuern können.

  20. Ich war jetzt mal am Düsseldorfer Hauptbahnhof, habe dort mal ein Altbier getrunken und durch die Restaurantscheibe beobachtet, was für Leute dort herumrennen… 🙁 Aber ja, einige (!) Deutsche waren auch dabei. Und die Taxifahrer alles Bereicherer. Ganz toll! Schön im Jahre 2012 im Rhienland! 🙁
    Ein Bevölkerungsquerschnitt.

    Anyway, aber was ich eigentlich sagen wollte: Duisburg! Duisburg! Wer will da denn wohnen, geschweige denn OB sein? Insoweit mein Mitgefühl für dieses schwierige Amt!
    (Mangelnde Planung eines Groß-Events heiße ich natürlich nicht gut! Insbesondere wenn es wegen Inkompetenz auch noch Tote gibt.)

  21. Mal noch etwas zum Ruhrgebiet: Meine Meinung ist, dass die Städte (also von Köln bis Hagen) sich alle eingemeinden sollten!!! So wie es früher in den 70ern in NRW die Gebietsreformen gab.
    Das würde den Laden dort, und die gesamte politische Infrastruktur viel effizienter machen!
    Nur ein Beispiel: Zwischen Essen und Gelsenkirchen sowie Bochum gibt es kein Ortsausgangs- und -eingangsschild (in vielen Gebieten). Man erkennt nur an den anderen Kfz-Nummernschildern, dass man gerade eine Stadtgrenze überschritten hat. Warum also x Bürgermeister, x Rathäuser etc. wenn alles in der Wahrnehmung ohnehin eine homogene Stadt (Ruhrstadt oder Rheinstadt bsp.) ist???

  22. Nach der Katastrophe der LoveParade in Duisburg mit 21 Todesfällen,konnten die Angehörigen der Ausländischen Opfer sehen das Deutschland gar nicht so ordentlich,gewissenhaft und genau ist wie in den Klisches immer behauptet wird,sondern nur verschleierung,heuchelei,verzögerung der Ermittlungen und zu guter letzt werden ein paar Bauernopfer präsentiert aber nicht die eigentlich schuldigen.
    Bei den zugewanderten Eroberrern mag der Sauerland=Moscheebauer ein Held sein,für mich ist der Kerl nur ein wiederliches Beispiel für einen deutschen Politiker der um jeden Preis an der Macht bleiben will,egal ob er über Leichen gehen mus oder gegen die eingeborenen Duisburger regiert.
    Ich finde diesen Kerl einfach nur wiederlich und ekelerregend!

  23. @ Holzer

    Da könnte man gleich den städtischen Verdichtungsraum von Bonn bis Hamm in Westfalen zu einer Mega-Stadt Rhein-Ruhr fusionieren. Allerdings gab es schon nach den Kommunalreformen von 1969 und 1974 viel Knatsch. 1975 konnte sich beispielsweise Wesseling aus der Stadt Köln rausklagen. In etlichen ehemals selbständigen Städten gibt es immer noch Separatisten wie in Köln-Porz, Bonn-Beuel oder Bochum-Wattenscheid. Die Realisierung der Mega-Stadt gäbe noch viel größere Widerstände.

Comments are closed.