Im schweizerischen Freiburg tagte am Wochenende der Verband des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS). Den frauen- und schwulenfeindlichen Stargast Muhammad al-Arifi (bekannter TV-Prediger) hatte die Schweiz im Vorfeld ausgeladen, weil sie ihn nicht auf ihrem Territorium haben wollte. Die tagenden Moslems haben daraufhin beschlossen, einen Internet-TV-Sender für den deutschsprachigen Raum zu installieren.

Berner Zeitung:

(…) IZRS-Präsident Nicolas Blancho wiederum übte vor allem Kritik an der muslimischen Gesellschaft. Er beklagte zwar den «Generalverdacht», unter dem Muslime im Westen leiden würden, wandte sich dann aber mit einem Appell an seine Glaubensgeschwister: «Wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir zusammenstehen», so Blancho. Politische Einflussnahme und damit das Einbringen islamischer Werte in die Gesellschaft seien nur möglich, wenn sich Muslime aller Kulturen und Glaubensrichtungen vereinen würden.

Ein Werkzeug zur Förderung dieser Einheit soll ein hauseigener Fernsehsender sein. Unity-TV wird laut Qaasim Illi den ganzen deutschsprachigen Raum abdecken – man arbeite dazu mit Organisationen in Deutschland zusammen. Finanziert wird das Projekt durch Sponsoren aus beiden Ländern.

«Wir wollen nicht nur Predigten senden», erklärte Illi am Rande der Veranstaltung. «Auch Gesellschaftsdebatten, Nachrichten und Kultur sollen vertreten sein.» Anders als bisher kolportiert könne man den Sender aber weder über Kabel noch über Satellit empfangen: «Wir konzentrieren uns auf die Verbreitung im Internet», so Illi.

Die Finanzierung des Projekts sei zu zwei Dritteln gesichert, das technische Konzept stehe. «So wie es aussieht, können wir Ende 2013 starten.» Dann sollen die Studios in Bern, Berlin und allenfalls Wien ihren Betrieb aufnehmen. (…)

Andere Projekte des Zentralrats kommen weniger gut voran. Für die geplante Moschee in Bern fehle momentan noch viel Geld, so Illi. Das «finanzielle Riesenprojekt» habe daher kaum Priorität. Und auch andere Pläne habe man zurückgestellt, heisst es vonseiten der IZRS-Vertreter. Die von Nicolas Blancho angedachten islamischen Schulen etwa seien sogar ganz gestrichen. Es fehlte schlicht und einfach die Nachfrage.

Der konvertierte Chef des IZRS kommt nach eigenen Angaben aus einem links-grünen Elternhaus. Falls Sie Hinweise auf den geplanten Muslim-Sender in Berlin entdecken, bitte bei PI melden!

» Bald ein Muslim-TV aus Bern? (Blick)

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23 KOMMENTARE

  1. Der Herr Blancho scheint nach Lektüre des Interviews vielleicht ein Lichtblick zu sein. Er spricht zumindest deutlich über nicht vorhandene Selbstkritik im Islam.
    Da die Moslems nun mal hier sind und auch bleiben werden, hoffe ich doch noch auf so etwas wie eine muslimische Aufklärung, den Euroislam.

  2. Der konvertierte Chef des IZRS kommt nach eigenen Angaben aus einem links-grünen Elternhaus. “

    Der Typ hat den Selbsthass seiner Eltern aufs eingene Volk/Kultur/Tradition voll und ganz angenommen und führt den Kampf gegen das christlich-abendländische Europa nur mit anderen Mitteln (Ideologie) fort als seine Eltern.

  3. #1 Fred Jansen (19. Dez 2012 16:53)

    Nicht auf den Bigamisten (zwei Frauen, eine aus dem Jemen, eine aus Albanien) und knallharten Überzeugungsmohammedaner/Salafisten/Wahhabiten/Moslem Nicholas Blancho alias Abu Ammar Abdallah reinfallen!

    Der ist in der Schweiz das, was in Deutschland Pierre Vogel ist; tatsächlich sind die beiden ganz dicke Kumpels und glucken viel zusammen (wenn der jeweilige Staatsschutz nicht gerade ihr Treffen anläßlich „Ummah Days“ verhindert, in dem er wahlweise Pierre nicht in die Schweiz oder Nicholas nicht nach Deutschland läßt).

    Der lügt, daß sich die Minarette biegen, je nachdem, wie er gerade sein naives Gegenüber einschätzt – und sagt dem Dussel dann genau, was der Dussel so gerne hören will (mal kommt er z. B. aus einem liberalen; dann aus einem links-grünen Elternhaus).

    Blanco will Scharia, organisierte die Mohammed-Karikaturen-Proteste in der Schweiz und fungiert in der Schweizer Presse schon mal als „Bin Laden in Biel“.

    Hier ein Einsteiger-Artikel aus der Weltwoche unter dieser Überschrift von 2008. Blanco ist seither nicht besser geworden:

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2010-14/artikel-2010-14-bin-laden-in-biel.html

  4. Dann muessen die nicht mehr über Satellit ihr Hass-TV empfangen, ist doch praktisch.
    Dann können Juden auch online verhöhnt bzw verflucht werden.

  5. Sollte dort der ungeschönte Islam verkündet werden, wird es ganz sicher viele Islam-Gegner freuen.

  6. #1 Fred Jansen (19. Dez 2012 16:53)

    Da die Moslems nun mal hier sind und auch bleiben werden

    Nur solange Milch und Honig in Strömen fließen. Wie sollten sie sich auch sonst über Wasser halten, wenn keine Staatsknete mehr kommt?

  7. Wer von Euro-Islam faselt hat das System Islam nicht verstanden oder will es nicht verstehen. Er müsste vielleicht sein lieb gewonnenes Halb- oder Nicht-Wissen ablegen und endlich bereit sein, nicht vor gefilterte Informationen über den Islam zu zu lassen. Das erzeugt bei vielen Menschen Angst, sie fühlen sich verunsichert. Um dieser Verunsicherung zu entgehen, bejaen sie lieber ihre zukünftigen Unterdrücker und wollen in dieser unsicheren Zeit nichts verändert sehen, weder ihre Umwelt noch ihr Denken.
    Islam ist und bleibt eine Ideologie, keine Religion. Islam hat mit Religion nichts zu tun, es ist ein System der Unterdrückung, Unterwerfung. Es ist vollkommen undemokratisch, genauso wie die EU. Demokratische Strukturen werden weder entwickelt noch zugelassen. Eine alternativlose Politik hat sich wie eine Krake über uns gelegt und erdrückt jegliche Freiheit.

  8. #11 lion8 (19. Dez 2012 17:51)

    „Euro-Islam“ = Fata Morgana. Aus strategischen Gründen Anfang der 90er erfunden vom schlangenschlauen Moslembruder Tariq Ramadan und Islamprof. Bassam Tibi, der sich heute für sein theoretisches Wunschdenken („Euro-Islam“) in den Hintern beißen könnte.

    Wer einer Fata-Morgana hinterherrennt, geht drauf. Denn sie ist eine grausame Täuschung.

  9. #1 Fred Jansen (19. Dez 2012 16:53)
    Komplett falsche Einschätzung/Hoffnung bezüglich Nicolas Blancho und auch ‚Euroislam‘
    tszsss….

  10. #4 Babieca (19. Dez 2012 17:19)
    Volle Zustimmung.
    Interessant ist zudem noch, wie sich der Schweizer Vogel Nicolas Blancho und seine 2 Frauen (inkl. Anhang) finanziert….
    Mehr brauch ich glaub‘ ich nicht zu sagen.

  11. Zu 7 Micha: Treffer!

    Auf WO ist der Kommentarbereich nach dem ersten !!! Kommentar geschlossen worden. Diesen möchte ich Euch nicht vorenthalten:

    Sättigungsbeilage • vor 3 Stunden

    Man muß sich nur den „Schweden“ auf dem Foto anschauen und weiß sofort, welcher „Hintergrund“ der Auseinandersetzungen hier wieder verschleiert werden soll…

    Außerdem wurden die wundervollen Mohammedaner (was sind eigentlich diese sog. „Muslime“ eigentlich?)-Erkennungsformeln „Hure“ und „Schlampe“ verwendet. Ist bei den M….weibchen sowas wie das Messer bei den -männchen.

    Schön, dass sich die Leser nicht mehr verarschen lassen. Den Redakteuren bei WO und anderswo muss doch langsam mal dämmern, dass ihre Verheimlichungen erkannt sind und sie als Organe der freien Presse und „Dschurnalisten“ verbrannt sind.

  12. #4 Babieca   (19. Dez 2012 17:19)  

    #19 Hedwig   (19. Dez 2012 20:32)  
    Ein bisschen Lesestoff über Nicolas Blancho

    ******************
    Als Ergänzung dazu:

    http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/stichwort/personen/nicolas-blancho/s.html

    Hier ein hübsches Beispiel aus der Sammlung der BernerZeitung:

    http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Blancho-lebt-nicht-vor-was-er-predigt/story/29847570?track

    Zwei Perlen aus diesem Artikel:

    So erhielten Helfer an Veranstaltungen kaum Spesen, manchmal nicht einmal Verpflegung. Gleichzeitig geniesse der Vorstand Aufenthalte und Mahlzeiten in Nobelhotels; auf Kosten des Vereins.

    Last but not least sind vor allem die weiblichen Vereinsmitglieder über die Frauenbeziehungen von Blancho und Illi erbost. Beide haben sich nämlich Zweitfrauen zugelegt. Während Blanchos erste Frau mit den Kindern in Kairo verweilt und der Präsident mit der Zweitfrau in Bern wohnt, hat Illi seine erste Gattin inklusive Kindern in Biel sitzen lassen. Gegenüber der «SonntagsZeitung» äussert die anonyme Kritikerin denn auch, was viele im IZRS denken: «Die Familie sitzen lassen ist überhaupt nicht islamisch. Blancho lebt nicht vor, was er predigt.»

    Alles in allem also echte Vorbilder!

  13. #18 RDX   (19. Dez 2012 20:09)
     
    Unvergesslich sein Auftritt in der Arena im Schweizer Fernsehen gegen Oskar Freysinger

    **************
    Ja, da kam der Bubi arg ins Stottern!

    Überhaupt, wenn Blancho oder Illi in einer Direktsendung im Schweizer Fernsehen Leuten gegenübersitzen, die etwas von der Materie verstehen, wird ihnen der Bart recht gestutzt! Dumm, wenn dann noch jemand weiss, dass sie als „Studenten“ noch irgendein Stipendium bekommen…

  14. OT für frankophone Leser:

    Auf „Riposte Laïque“ stellt Hamdane Ammar den üblen Emir von Qatar, Hamad ben Khalifa Al Thani, an den Pranger: „Que cessent les mensonges sur l’islam et le silence sur les crimes de l’émir du Qatar !“ (Mögen die Lügen über den Islam und das Schweigen über die Verbrechen des Emirs von Qatar (endlich) aufhören!)

    http://ripostelaique.com/que-cessent-les-mensonges-sur-lislam-et-le-silence-sur-les-crimes-de-lemir-du-qatar.html

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