Die AfD legt nach und wiederholt: „Unsere Zielgruppe sind Nichtwähler und die Wähler der etablierten Parteien… Frühere Mitglieder von Kleinparteien an den politischen Rändern oder mit sektiererischen Ansichten sind uns nicht willkommen.“ Und daß es auch ja jeder verstanden hat, die AfD dulde keine Mitglieder mit ausländerfeindlichen, antisemitischen, rassistischen oder islamfeindlichen Ansichten. Was sollen denn diese politkorrekten Phrasen, die man bis zum Erbrechen von allen Bundestagsparteien und der gleichgeschalteten Presse seit Jahren zum Wiederkäuen täglich vorgesetzt kriegt? Bringt das Wähler?

Man versteht ja, daß die AfD nicht unliebsam unterwandert werden will, aber wer ist denn bitteschön die Freiheit? Wieviele Mitglieder hatte die zum Schluß? 200 oder 250? Und wer von denen will eigentlich huschhusch in die AfD? 20 oder 25? Und wegen einem solchen Nichtereignis macht die AfD, die angeblich bereits über 17.000 Mitglieder verfügt, einen solchen Wind? Noch einmal: warum? Ist das nötig? Muß man alle zwei Tage über die Stöckchen der rundherum rotlinksgrünen Medien springen, nach deren Verständnis ein Franz Josef Strauß oder Alfred Dregger heute als Nazis verfolgt würden?

Besonders lächerlich empfand ich neulich, als Lucke explizit den Ausdruck „rechtspopulistisch“ verwandte, mit dem man nichts zu tun haben möchte, nachdem die AfD monatelang von der linksversifften Presse genau als „rechtspopulistisch“ beschimpft wurde. Das ist doch peinlich. Ein bißchen mehr Gelassenheit bitte!

Um das aber klarzustellen: Wer will, daß Deutschland nicht finanziell bankrottgeht, muß die nächsten Jahre AfD wählen, egal was diese Partei sonst noch äußert. Es ist ja auch für Lucke & Co nicht einfach, eine solche Neugründung auf einen geraden Kurs zu bringen. Und außerdem generieren diese Aufgeregtheiten Schlagzeilen. Die AfD bleibt damit auf der politischen Landkarte. Haben wir also Verständnis und Langmut! Zumindest bis zur Europawahl im Mai. Bernd Lucke ist heute um 16 Uhr bei Phoenix!

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158 KOMMENTARE

  1. Ich halte mal meinen Aufnahmeantrag fest. Ich möchte mich nicht unbedingt in einer FDP 2.0 als Mitglied sehen. Mal sehen wohin die Reise wirklich geht.

  2. Solche „politkorrekten Phrasen“ sind nun einmal nötig, um nicht allzuviel offizielle Angriffsfläche für die Vernichtungsversuche der linken Medien, Parteien und Organisationen zu bieten! Sonst ergeht es der AfD wie der NPD, DIE FREIHEIT, den Pro-Parteien.

    Das bedeutet ja nicht, dass man das auch wirklich alles so sieht und später in der aktiven Politik so umsetzen wird. 🙂

  3. Ist doch völlig egal. Eine Partei wie die AfD gleicht einem Ballettensemble. Sollen sie doch aufführen, was sie wollen.

    Strategisch, soweit es das Selbstverständnis betrifft, ist Luckes Position ganz richtig, aber unter dem Gesichtspunkt der Kommunikationsstrategie ist sie ganz falsch.

  4. Tschüss AfD. Wie gesagt, habe mich schon beim Verlassen der Wahlkabine gefühlt, als hätte ich falsch gewählt und meine Stimme weggeworfen. Das war das erste und auch letzte Mal, dass ich taktisch und gegen meine Überzeugung gewählt habe. Wir waren im Vorfeld ja gewarnt, aber wollten nicht hören.

  5. Bald sitzt Lucke im Springerhaus mit Kissinger am round table. Danach wird dann die Partei gesäubert, dass kein Stäubchen übrig bleibt.

    Dass die Alternative keine grundsätzliche böte, war klar. Dass es so schnell so jämmerlich werden würde, hätte mir klar sein müssen.Keine echte Enttäuschung, nur das Übliche.

    Es ist so langweilig.

  6. Kapiert’s endlich:

    Der deutsche Michel wird wegen dieser Sache vor 70 Jahren keine Partei wählen, die öffentlich gegen eine Religion agitiert, auch wenn die Argumente noch so gut sein mögen.

  7. Ist doch vollkommen o.k.,dass erstmal aus taktischen Gründen solche Phrasen gedroschen werden.
    Mit Themen, die uns hier unter den Fingernägeln kratzen, kann man rauskommen, wenn man es in die Landtäge usw geschafft hat!

  8. Geben wir der Partei Zeit. Die ist doch gerade einmal sieben Monate alt. Sie ist eine wirkliche Alternative zu den anderen unwählbaren Blockparteien.

    Außerdem sind die Medien und Politiker äußerst unfair zu Herrn Lucke. Sie versuchen ihn ständig mit der Nazikeule zu erschlagen, was leider in unserer Republik schon Standard ist, wenn man eine andere Meinung hat. Aber die Zeit wird es schon richten, zu mal die Probleme in absehbarer Zeit größer werden.

    Also, abwarten und Tee trinken 🙂

  9. @Grober Klotz,
    so ein Unsinn ist ja unfassbar!
    Irgendetwas wird geschrieben und schon keine eigene Meinung mehr, Sie sind wirklich nur Stimmvieh gewesen!

    Besser mal selber nachdenken was die Alternative ist, vielleicht tatsächlich so eine rechts versiffte Kleinpartei?
    Da können Sie auf politische Veränderungen warten bis Sie schwarz werden….oder auch braun!

  10. Die AfD steht gerade am Anfangr die linken Schmierfinken auch hetzen, der Leserschwund und die „Krisenpolitik“ der Blockparteien sorgen automatisch für wachsenden Zuspruch für die AfD und Abnahme der Macht der Medien und Einheitsparteien.
    Kewil hat also auch hiermit Recht: Locker bleiben! 🙂

  11. Wie sollen denn von einer Partei, deren Wahlergebnisse im Nullkomma- Bereich lagen, nun „massenweise“ Extremisten bei der AfD anklopfen?

    Kennt jemand konkrete Zahlen? Um wieviele Menschen handet es sich denn in etwa?

    „Die Freiheit“ hatte jedenfalls noch nie eine solche Presse.

  12. Um das aber klarzustellen: Wer will, daß Deutschland nicht finanziell bankrottgeht, muß die nächsten Jahre AfD wählen, egal was diese Partei sonst noch äußert.

    Jeder Islamkritiker sollte wissen das der Bankrott Deutschlands und ganz Europas vermutlich der einzige Weg ist die Islamisierung zu stoppen. Daher bete ich jeden Tag für den finanziellen Crash! Von daher lieber nicht AfD wählen sondern lieber islamkritische Parteien und zu wissen man hat das Beste getan was möglich war.

  13. Ohjeee …. bei denen fallen gerade auch alle Latten vom Zaun!!!

    Viel interessanter finde ich aber noch die Textpassage

    „Da die derzeit in Auflösung begriffene Partei „Die Freiheit“ aber erst seit April 2013 von deutschen Sicherheitsorganen als extremistisch eingestuft wird, haben wir jetzt präzisiert, dass auch bei Antragstellern, die „Die Freiheit“ bereits vor diesem Zeitpunkt verlassen haben, im Regelfall von einer Aufnahme abgesehen werden sollte.

    Soso. Das mit der „extremistischen Einstufung“ ist mir vollkommen neu. Das liest sich in Stürzenbergers Artikel zum Thema anders, und selbst wenn es wörtlich im Verfassungsbericht so gestanden hätte, die politische Motivation hinter der Aktion ist ja unverkennbar.

    Schade Lucke … Schade AfD …. ihr verspielt hiermit total eure Seriosität der klugen Köpfe!

  14. Kevil, hätten Stadtkewitz und Doll nicht dieses Getöse gemacht hätte Lucke kein Wort über Aufnahmestops verloren. Ihr hättet alle ganz locker in die AfD kommen können und fertig. Also bitte locker bleiben.

  15. Also, für mich gibt es hier zwei Seiten der Medaille:

    Zum einen finde ich es auch lächerlich bis ärgerlich, dass die AfD diesen politkorrekten Ton übernimmt.

    ABER: auf der anderen Seite beweist das doch wiederum, wie groß und unerträglich der gutmenschliche Druck geworden ist.

    Diese politisch korrekten Beteuerungen – tun wir das nicht alle? Auch „Die Freiheit“ wollte keine NPD’ler.

    Mit anderen Worten: wenn ein Nazi zu den Grünen wechselt gilt er als geläutert (gabs ja schon mal). Ansonsten gilt die Nazi-Keule, der wir uns alle beugen. Auch Lucke.

  16. Es ist viel leichter, den Kurs einer Partei wie der AfD mitzugestalten als eine eigene neue Partei zu gründen. Im Gegensatz zu der CDU denke ich schon, dass dort auch ein einfaches Parteimitglied mitbestimmen kann. Jede europaskeptische Partei in Europa hat gleichzeitig auch eine skeptische Meinung zur Migration und eine konservative Einstellung in Sachen Ausländerpolitik. Warum sollte das bei der AfD anders sein?

  17. Warum wählt man nicht REPUBLIKANER? Die haben ein Wahlprogramm, das AfD, Pro, Freih. u. div. andere umfasst. Bevor ich noch mal diesen Phrasen-Lucke wähle, nehme ich REP, im Ernstfall auch lieber die LINKE.

  18. Die AfD wird Ein-Themen-Partei genannt und als sogenannte Anti-Euro-Partei bezeichnet. Tatsächlich dürfte es sich so verhalten, dass die AfD durch ihre politisch unkorrekte Haltung zum Euro und durch ihren Namen „Alternative für Deutschland“ vor allem Wähler angezogen hat, die sich eine Befreiung von den Fesseln der politischen Korrektheit erhofft haben. Die AfD ist also auch eine Partei, die von vielen ihrer Wähler für eine vermutete, nicht verbalisierten Botschaft gewählt wurde. Jetzt wird die AfD beweisen müssen, ob sie wie die anderen Parteien in politischer Korrektheit erstickt oder ob sie ihre Existenz durch Substanz rechtfertigen kann.

    Bettina Röhl

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-die-konservativen-parteien/8899878-6.html

  19. Ergänzung zu #14 MPig (09. Okt 2013 11:44)

    Es würde mich nicht wundern, wenn diese Pressemitteilung einen Anwalt der FREIHEIT mit einer Verleumdungsklage auf den Plan ruft.

  20. Ohne Frank Stronach als Geldgeber wäre die AfD eine „Kleinpartei am politischen Rad“ , lieber Herr Lucke.

  21. So langsam sollte die Erkenntnis gereift sein dass Lucke sich in seinen öffentlichen Aussagen auf seine Kernkompetenzen beschränken sollte. Das ist die EU-Finanzpolitik. Das peinliche Abschaffergesülze sollten sie sich sparen. Da gibt es bestimmt kompetentere Leute in der AfD.

  22. Nein.
    Ich glaube nicht, dass das reine Taktik ist.
    Lucke ist nur ehrlich.

    Er hat vom Islam eben so viel Ahnung wie ich von Wirtschaftsfinanzen.
    Und das ist nun mal verdammt wenig.

    Aber so viel weiß ich:

    Bis die AfD es schafft, auch nur einen positiven Aspekt für Deutschland durchzusetzen, wird es so viele Mohammedaner geben, die diesen positiven Aspekt in Rekordzeit auffressen werden, so schnell, dass Lucke nicht mal bis drei zählen kann.

  23. @12 freundvonpi ,

    Keine Sorge, der Niedergang kommt auch mit der AfD. Was ich mir gewünscht hätte, wäre eine Organisation, die im Bundestag wenigstens in Teilaspekten artikulieren kann weshalb wir vor die Hunde gehen.Bei der Europawahl werde ich sie deshalb vermutlich sogar wieder wählen.

    Mit Begriffen wie „rassistisch“, islamfeindlich, „antisemitisch“ und „rechtspopulistisch“ kann ich wegen ihres inflationären Gebrauches nicht mehr viel anfangen. Jeder, der die Gelegenheit dazu bekommt, scheint sie einfach in die Gegend zu blasen. Ich habe nicht mal mehr Lust dazu mich zu fragen was da jeweils gemeint ist. Wer hundert Mal „rechtspopulistisch sagt, hofft, beim Hunderteinsten Mal zur Party eingeladen zu werden – oder so.

  24. Sehr zutreffender Artikel welcher schildert, welchen Spagat die AfD zur Zeit durchlebt.
    Anstatt zurück sollte man jedoch lieber nach vorn schauen und wegen ein paar Pro- oder DF-Hanseln nicht so viel Wirbel machen.
    NPD-Mitglieder müssen draußen bleiben.

    Eine Klientel-FDP reloaded will ich nicht. Statt dessen sollte man versuchen auf gute, eurokritische, erfahrene Leute wie Frank Schäffler zuzugehen, damit die Partei an Profil gewinnt.
    Die Skeptiker sollten bedenken daß einzig und allein die AfD eine Chance hat die 5% – Hürde ( bei der EU-Wahl sind es ja nur 3 % ) zu überspringen.
    Eine Rund-um-Wohlfühl-Partei gibt es nicht.

  25. Also die Aufnahme von Altnazis in die CDU, FDP und SED war nach dem Krieg kein Problem. Sogar Bundepräsident konnte man mit dieser Vergangenheit werden. Oder Arbeitgeberpräsident. Selbst die Mitgliedschaft in der SS war unproblematisch. Dafür gab es die Generalabsolution vom „Alten“ persönlich, sofern keine konkreten Verbrechen nachgewiesen werden konnten. Einer der wichtigsten Gutachter zur Aufstellung der Bundeswehr war Generalfeldmarschall Erich von Manstein, welcher im Generalstab den Polenfeldzug plante, der „Vater“ des Frankreichfeldzuges war und die Krim eroberte. Aber was ist das alles schon gegen eine Mitgliedschaft in der „Freiheit“ oder gegen „Sektierertum“, wobei die „Sektierer“ immer die anderen sind. Wo ist hier eigentlich der Maßstab?

    Von der unsinnigen Strategie, sich von der Linken am Nasenring durch die Manege führen zu lassen, was hier einige als „klug“ bewerten, mal ganz abgesehen.

  26. Mir ist schon klar, das sich die AfD absolut fern von jeder angreifbaren Postition halten will, auch wenn die Kritikpunkte, die man mit allen Mittel unterdrücken möchte, noch so richtig und notwendig sein dürften.
    Die Frage dabei ist nur, inwieweit sich jemand verbiegen lässt,verbiegen lassen muss, um dem herrschenden Meinungsdiktates in den Medien, wie in der Politik, das überhaupt nichts mehr mit dem gesunden Menschenverstand zu tun hat, gerecht zu werden.
    Es ist ja schon „voll Nazi“ den Euro, die EU zu kritisieren und so kann es sich Lucke kaum leisten, noch ein zusätzlich brisantes,kritisches Thema aufzugreifen, das sich offensichtlich in der Bevölkerung (noch) nicht in % – Punkten bei Wahlen durchsetzen lässt.
    Scheinbar gibt es immer noch nicht genug Opfer auf Seiten der einheimischen Bevölkerung, das man es sich leisten kann, das Thema nicht so aufzugreifen, wie es eigentlich zwingend geboten wäre.

  27. Wie ich schon vor der Wahl sagte, die AfD ist nichts weiter als eine neue sozialistische Partei ala SPD. Die Europrogrammatik wird etwas anders aussehen, ansonsten hat man das SPD-Programm weitgehend uebernommen. So arbeiten nun mal Blockparteien in sozialistischen Staaten. Die eigentliche rote Grundlage ist allen gleich, dazwischen unterscheiden sie sich in Details und so kommt man im Endeffekt auf die ueblichen 98-99%.
    Getrennt marschieren, vereint regieren.

  28. Soweit ich informiert bin, sind finanzstarke Spenderkreise, die einst der FDP zugeneigt gewesen sind, auf das neue Pferd AfD aufgesprungen. Sonst wären die gut zwei Millionen Wähler am 22. September nicht drin gewesen. Grob gesagt war das die Gruppe der Frank-Schäffler-Anhänger: Möglichst viel Marktwirtschaft ohne semisozialistische Euro-Rettungsmaßnahmen bis zum Sankt Nimmerleinstag. Diesen Programmpunkt halte ich persönlich für ganz gut, doch eine FDP 2.0 mit nur einem neuen Alleinstellungsmerkmal ist zu wenig.

    Schließlich ist die „alte“ FDP auch eine Partei mit so einigem Personal in der „Humanistischen Union“. Das ist ein Verband von Kampfagnostikern und -atheisten, dem auch ein Volker Beck angehört. Da sehe ich beispielsweise die Gefahr bei der AfD.

    Es gibt genügend Themen neben dem Euro, die in der Bundesrepublik schieflaufen: Stärke der Semi- und Vollsozialisten, zuviel Einwanderung unqualifizierter Armutsflüchtlinge, Wertelosigkeit der Gesellschaft, Islamisierung resultierend aus dem vorgenannten Vakuum etc. pp. Auch nur ein oder zwei dieser Themen tatsächlich zusätzlich zum Euro aufzugreifen, ist offensichtlich aus der AfD-Perspektive das Tappen in die „Rechtspopulismus“-Falle. Wer sich a priori solche Tabus setzt, kommt für mich nicht glaubwürdig rüber.

  29. #30 JeanJean (09. Okt 2013 11:59)

    Mit Begriffen wie “rassistisch”, islamfeindlich, “antisemitisch” und “rechtspopulistisch” kann ich wegen ihres inflationären Gebrauches nicht mehr viel anfangen.

    Da liegt der Hund begraben. Das sind politische Kampfbegriffe, deren Bedeutung der Gegner festlegt. Dagegen könnte die AfD natürlich streiten, aber sonderlich gut stehen die Chancen dabei nicht. Die Leute interessieren in der Masse nur die Mißstände in der Sache. Wenn einer sich hinstellt und sagt: „Ich meine aber, wir sollte das nicht so nennen.“ schalten sie ab. Man kann seine eigenen Schlagworte prägen, wenn man denn will, die Schlagworte des Gegners sollte man wie Schimpfwörter betrachten.

    Würde Lucke jemanden ein Arschloch nennen, nur weil der ihn eines genannt hat?

    Islamophob ist um kein Stück weniger dumm und vulgär als Arschloch, Rassist genauso, jedenfalls in seiner üblichen Verwendung. Da führt kein Weg mehr raus.

    Sollen die Leute doch reden, man muß sich auf seine eigene Botschaft konzentrieren.

    http://bereitschaftsfront.blogspot.com/2013/10/das-ewige-gerede.html

  30. #21 Freidenkerin (09. Okt 2013 11:48)

    Diese politisch korrekten Beteuerungen – tun wir das nicht alle? Auch “Die Freiheit” wollte keine NPD’ler.

    Vergleichen wir doch bitte nicht Äpfel mit Birnen. Die NPD vertritt in erster Linie verfassungsfeindliche und sozialistische Positionen und lehnt Zuwanderung generell ab. Dem Islam begegnen sie auch gerne mal mit Respekt, nur eben nicht bei uns.
    Da Lucke ja aber keine Probleme mit Überläufern aus der sozialistischen und überwachten Linkspartei hat, wissen wir ja, wo die Reise hingeht. Die Taktik ist nicht die, die sich hier viele noch wünschen.

    Ich hätte es eigentlich wissen müssen, Volkswirtschaftler waren mir schon immer suspekt!

  31. OT: Nobelpreismedallienspiegel, Tag 3:
    Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an die Forscher Martin Karplus, Michael Levitt und Arieh Warshel aus den USA. Karplus hat sowohl die US- als auch die österreichische Staatsbürgerschaft. Levitt stammt ursprünglich aus Großbritannien, hat aber wie der Israeli Warshel neben der Staatsbürgerschaft seines Herkunftslandes auch einen US-Pass.

    Damit steht es:
    USA: 4
    Großbritannien: 1 1/2
    Belgien: 1
    Deutschland: 1/2
    Österreich: 1/2
    Israel: 1/2

    Männer: 8
    Frauen: 0

    Juden: 6
    Andere: 2

  32. Herr Lucke hat nur den Auftrag den kleinen Parteien die Stimmen wegzunehmen, sonst gar nix. Seine Aussagen sagen nichts aus, er dreht sich ständig im Kreis. Auf die Alternative sind die Deutschen reingefallen. Anscheinend sind Deutsche nicht besonders helle.

  33. In düsteren Zeiten, wo die Schlagzeilen mir freundlich verraten, was das Brüsseler Politbüro (EU) zu Lampedusa oder zum Rauchen sagt, in Zeiten, wo Wahlen nicht den politischen Willen der Staatsbürger spiegeln, wo Aufpasser immer neue bevormundende Gesinnungsgesetze beschließen, ist für eine neue Partei der Spagat zwischen den Fronten lebensnotwendig. Ich schaue mir die Entwicklung der AfD, der ich durch Mundpropaganda immerhin zu sieben Wahlstimmen verholfen habe, genau an. Falls sie in einem Jahr und bei vorausgesetzten guten Erfolgen immer noch bereit ist, sich wie ein Kind politisch korrekt kanalisieren zu lassen, wird sie für mich zum politischen Gegner werden. CDUSPDFDPGrüneLinke haben wir verdammt noch mal zur Genüge. Ich warte ab.

  34. #15 Borgfelde (09. Okt 2013 11:45)

    Kevil, hätten Stadtkewitz und Doll nicht dieses Getöse gemacht hätte Lucke kein Wort …

    Hätte, hätte … Fah….

    Wer weiß schon, wer die Fäden im Hintergrund zieht und ob Stadtkewitz nicht doch vielleicht ganz bewußt einen Stolperfuß ausgestreckt hat?
    Am Ende soll die AfD nur der FPD-„Meuchler“ mittels Stimmendiebstahl sein und die kleinen Parteien somit allesamt weg vom Fenster sind.
    Bis – ja bis nur noch ein ZweiParteien-System übrig bleibt.
    Die Grünen läßt man noch gnädig als „Einfuhr“- und Unruheherd vor sich hin köcheln.
    AfD hin oder her – ohne den Segen von God’s Own Country geht hier rein gar nichts.

  35. #30 JeanJean (09. Okt 2013 11:59)

    Mit Begriffen wie “rassistisch”, islamfeindlich, “antisemitisch” und “rechtspopulistisch” kann ich wegen ihres inflationären Gebrauches nicht mehr viel anfangen.

    Da liegt der Hund begraben. Das sind politische Kampfbegriffe, deren Bedeutung der Gegner festlegt. Dagegen könnte die AfD natürlich streiten, aber sonderlich gut stehen die Chancen dabei nicht. Die Leute interessieren in der Masse nur die Mißstände in der Sache. Wenn einer sich hinstellt und sagt: “Ich meine aber, wir sollte das nicht so nennen.” schalten sie ab. Man kann seine eigenen Schlagworte prägen, wenn man denn will, die Schlagworte des Gegners sollte man wie Schimpfwörter betrachten.

    Würde Lucke jemanden ein A.loch nennen, nur weil der ihn eines genannt hat?

    Islamophob ist um kein Stück weniger dumm und vulgär als A.loch, Rassist genauso, jedenfalls in seiner üblichen Verwendung. Da führt kein Weg mehr raus.

    Sollen die Leute doch reden, man muß sich auf seine eigene Botschaft konzentrieren.

    http://bereitschaftsfront.blogspot.com/2013/10/das-ewige-gerede.html

  36. Da Ihr keine gedruckten Zeitungen lest, wisst Ihr auch nicht, was los ist. Vorgestern gab es in der FAZ wieder einen üblen Angriff auf die AfD: Auf Seite 4 eine wirre Meldung, in der behauptet wurde, dass „mehrere Landesverbände“ den Aufnahmestopp kritisierten, speziell wurde Frauke Petry genannt, also muss man demonstrieren, dass der AfD-Bundesvorstand voll hinter diesem Beschluss steht. Auf Seite 10 gab es dazu einen infamen Kommentar von FAZ-Redakteur Rainer Blasius, den hier:

    Professor im Teufelskreis

    Wer gewählt werden will, der braucht Wähler. Um deren Herkunft schert man sich in der Regel wenig, bis gar nicht, denn letzten Endes zählt allein der Erfolg – nicht die Qualität der Stimme. Die AfD scheiterte jüngst nur knapp an der Fünf-Prozent-Hürde. Dass Bernd Lucke mit seinen euroskeptischen und islamkritischen Parolen auch am rechten Rand fischte, dürfte außer Frage stehen. Vor solchen Anhängern verbeugte er sich sogar am Abend der Bundestagswahl mit seiner törichten Bemerkung von den „Entartungen der Demokratie und des Parlamentarismus“ in Deutschland. Seither betonten der Professor und die Seinen immer wieder, dass sie nicht in die „rechte Ecke“ gehörten und dass die Etablierten doch eine Diffamierungskampagne gegen die AfD führten. Da tut Abgrenzung not. Für NPD- und DVU-Veteranen gilt angeblich ein Aufnahmestopp, den Lucke nun auf die Mitglieder der Kleinstpartei „Die Freiheit“ ausdehnen will. Dagegen lehnt sich der sächsische AfD-Landesverband auf, der sich auf dem Sprung in den Dresdner Landtag wähnt. Denn: Wer gewählt werden will… (rab.)

    Bei soviel Gemeinheit muss man sich öffentlich erklären, das hat nichts mit „über die Stöckchen der rundherum rotlinksgrünen Medien springen“ zu tun.

  37. #20 Borgfelde

    Volle Zustimmung! Diese kompromittierende Äußerung zwang die AfD förmlich zu einer Distanzierung. Wenn sich die AfD als Partei des Gesunden Menschenverstands etabliert, dann wird mir nicht bange, dass auf Dauer auch Islam, Einwanderung, Bildungsverwahrlosung adäquate Antworten von der AfD bekommen werden… Lasst die erst einmal in die Parlamente kommen…

  38. #47 Heta (09. Okt 2013 12:26)

    Nein, Heta. Die Gemeinheit gäbe es überhaupt nicht, wenn Lucke nicht so dumm gewesen wäre, und sich auf das Terrain des Gegners begeben hätte.

    Jetzt können sie mit ihm machen, was sie wollen. So läuft das Spiel.

  39. Herr Lucke ist aber nicht die ganze AfD! Habe auch Panik bekommen, nachdem die oberen Worte von Lucke vor ein paar Tagen laut wurden. Wer die Freiheit NICHT aber die „etablierten“ Parteien reinlässt ….. (ich kann gar nicht die passenden Worte finden…) bitte die faschistischen Grünen und Linken und Jusos…., die die AfD massiv bedroht und geschadet haben…. die dürften Mitglieder werden??? Häääää????
    Millionen Fragezeichen. Das habe ich an den Landesvorstand geschickt und eine zufrieden stellende Antwort erhalten. Nun warte ich, was weiter geschieht. Mögen viele Streits eine gesunde Position finden. Die AfD sucht nach dem Weg Patriotismus wieder salonfähig zu machen. So die Kurzfassung.
    (hihi, hab sogar Lucke geschrieben, ob er das liest??? Who knows?)
    so gilt: abwarten und Käffchen trinken….

  40. „Muß man alle zwei Tage über die Stöckchen der rundherum rotlinksgrünen Medien springen, nach deren Verständnis ein Franz Josef Strauß oder Alfred Dregger heute als Nazis verfolgt würden?“

    besser kann man es nicht sagen.

  41. Wenn ich das hier lese…
    Wieder einmal stelle ich fest daß die Konservativen untereinander fast genauso uneinig sind wie die Islamisten. ( na ja, etwas übertrieben…).

    Das spielt den Blockparteien in die Hände.

    Politik machen heisst aber für Kompromisse bereit sein, d.h. konkret : Kröten schlucken. Nur für alles offen sein darf man nicht, denn sonst ist man nicht dicht.

    Neu-Mitglieder, welche suspekt daherkommen kann man doch eine ‚Schnuppermitgliedschaft‘ anbieten um zu beobachten, wie sie sich verhalten und ob sie sich wirklich in der Partei wohlfühlen.
    Aber eins weiß ich : Wenn es nicht gelingt die Konservativen unter einem Dach zu vereinigen, schlagen wir die Blockparteien niemals und alles wird nur noch schlimmer.

    Themen gibt’s genug : Die Europabesoffenheit der Blockparteien welche uns Milliarden kostet, eine völlig ungesteuerte Zuwanderung, überbordende (Ausländer-)Kriminalität, die maroden Finanzen sehr vieler Kommunen, die kaputte Infrastruktur ( Brücken, Strassen, Schienen ), die Wende von der Energiewende, zurück zum 3-gliedrigen „Pauk“-Schulsystem, Steuerreform zugunsten unterer und mittlerer Einkommen. Ich könnte die Datenbank vollschreiben…
    Also nach vorne schauen und sich nicht mit Splitterparteien beschäftigen.

  42. Vergessen wir nicht, dass es vor dem dämlichen und taktischen völlig unbedarften Vorstoß vom Stadtkewitz, der sich wahrscheinlich jetzt selbst über diesen Fehler ärgert, nicht nur Übertritte von der Freiheit zur AfD gab, sondern Lucke auch ehemalige Freiheit-Mitglieder in Schutz genommen hat!

    Ohne diesen Vorstoß vom Stadtkewitz, der ausgerechnet jetzt auftaucht, obwohl man zuvor von ihm Monatelang nichts gehört hat, hätte sich Lucke und die AfD nicht so deutlich abzugrenzen brauchen, schon gar nicht durch einen Aufnahmestopp.

    Was wäre denn gewesen, wenn Lucke, dem der Erfolg Recht gibt und der mit der AfD in kürzester Zeit mehr erreicht hat als Pro und Freiheit in den letzten paar Jahren, sich nicht abgegrenzt hätte? Die AfD wäre, vor allem weil hierzulande noch die Nazikeule wirkt, in nullkommanix erledigt gewesen.

    Die Forderungen der AfD, für die wir sie gewählt haben, haben sich, was jetzt nicht übersehen werden sollte, ja nicht geändert, sondern sind die gleichen und darum bleibt jetzt erst mal abzuwarten, bei gleichzeitigem Einsatz des konservativen Flügels in der AfD dran zu bleiben, wie sich die AfD entwickelt, ob sie über kurz oder lang die Lücke schließt, die die Union durch ihre Sozialdemokratisierung hinterlassen hat oder zur FDP 2.0 wird- letzteres wäre sicher für uns alle hier inaktzeptabel.

    Die AfD hat noch nicht mal ein Grundsatzprogramm, der Parteitag, der dazu nötig wäre, hat dafür noch nicht stattgefunden und deshalb sind die negativen Behauptungen über die AfD- überwiegend übrigens von Leuten, die abgeholt werden wollen statt selbst mitzumischen- schlicht Vorverurteilungen.

  43. Das mit dem bankrott gehen, ist doch schon erledigt oder hat sich etwa etwas an der Selbstverpflichtung Deutschlands geändert, für die Schulden der EU – Partner für immerdar aufzukommen?

    Das Bejubeln jeder neu aufgetauchten Partei durch den Verfasser des Artikels stößt bei mir inzwischen auf tiefstes Unverständnis. Erst waren es DIE PIRATEN, jetzt ist es DIE AfD. Und immer hängt irgendeine Hoffnung daran, die sich dann nicht erfüllt.

    Es kann aber auch eine AfD nichts daran ändern und sie will es bekanntlich auch nicht, daß die Gruppe von Menschen in Deutschland zunimmt, die keine Steuern erarbeitet, mit denen das Sozialsystem aufrecht erhalten wird, sondern deren Bestreben es ist, vom Sozialsystem zu leben. Es gibt bereits Städte, in denen der größte Haushaltsposten der Posten „Soziales“ ist, alle anderen Ausgaben müssen zurückstehen: Infrastruktur, Versorgung, Bildung, Schutz der Bevölkerung.

    Das Land wird nur durch die Zuwanderung und Förderung Zugewanderter, die nichts, aber auch gar nichts für die Gesellschaft tun und den Erhalt unseres Lebensstandards, lebensunwert. Wer also möchte, daß sich eine weitere Partei etabliert, der dieses Land schnurzpiepegal ist und auch, ob der Muezzin hier kräht, sollte sich der Illusion weiter hingeben, die AfD könne die CDU vor sich herjagen. Die WASG hat das mit der SPD auch nicht getan.

  44. Oh je… es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz. Und meines endete augenscheinlich im falschen Kästchen des Wahlzettels. Ich bin nicht willkommen, weil ich Angst habe vor dem durchgeknallten Islam?

    Gibt’s eine Hasenfüßer-Partei, die ich in Zukunft wählen könnte?

  45. Ich habe das Gefühl das einige Kommentatoren hier das Claudia Roth-Syndrom haben : ich mache mir die Welt so wie sie mir gefällt !
    Glaubt wirklich jemand das Lucke und Co nur aus taktischen Gründen ihre Partei so massiv gegen „rechts“ abgrenzen ? Das ist deren volle Überzeugung und wird auch in Zukunft garantiert nicht verändert.
    Etliche Aktivisten der Pro-Bewegung haben schon vor der Wahl darauf hingewiesen. Fanden aber kein Gehör und wurden oft sehr plump abgebügelt.
    Wenn man dagegen einige PowerPoint Publikationen eines AfD-Fans (oder AfD-Werbers) auf den facebookseiten der Pro-Bewegung sah , konnte einem das Gefühl , eine alte NPD-Werbung zu sehen überkommen. Sozialdarwinismus mit beleidigen Elementen ist das in meinen Augen.
    Auf ein Anschreiben an die AfD gab es daraufhin kein Feedback !!!
    Vermutlich wurde das bewusst geduldet um am rechten Rand zu fischen.
    Jetzt , nach der Wahl distanziert man sich öffentlich von rechten Bewegungen.
    Das dumme (rechte oder libertäre ) Wahlvolk hat seine Schuldigkeit getan und darf gehen.
    Danke Herr Lucke.

  46. #40 Dr. T

    Abwarten! Der Medaillenspiegel wird sich ändern, wenn Literatur- und Friedensnobelpreis vergeben werden. Die gehen an einen unbekannten Poeten aus Burkina Faso und die Muslimbruderschaft oder so.

    Und außerdem spricht kewil mir mit diesem Artikel aus dem Herzen!

  47. Bringt das Wähler?

    Ja, Kewil, leider bringt das Wähler in unserem Land.

    Ohne Abgrenzung zu den pöhsen Rechtspopulisten würden deutlich weniger die AfD wählen, gut gegen Rächtz erzogen, wie unser Volk das nach dem medialen Trommelfeuer nunmal ist.
    Zumal die Gutmenschen und Europhilen ja schon versucht haben, die AfD in die Naziecke zu stellen, da muss sich die AfD ja geradezu überdeutlich von Rächtz abgrenzen.

    Bis das Prügelknabenvolk Europas wieder ein gesundes Selbstbewusstsein und ein ebenso gesundes Nationalverständnis hat, dauert es seine Zeit.

    Mich persönlich stört es nicht, wenn Lucke – ob nun aus volkserziehungsbedingten Gründen aus „Überzeugung“ gegen Rächtz krampft oder diese Abgrenzung aus wahltaktischen Gründen durchführt – sich von den angeblichen Schmuddelkindern abgerenzt, tangiert mich sowas nur äusserst periphär, es gibt wichtigeres als verletzte Eitelkeiten wegen Schmuddelkinder-Anwürfen und das Wichtigere ist unsere staatliche Souveränität.

    Wenn Lucke bzw. die AfD es schafft, unsere Souveränität und staatliche Integrität mit einem Einzug in den Bundestag oder ins EU-Parlament zu erhalten bzw. zu einem Erhalt beizusteuern, dann lass ich mir dafür gerne den Schmuddelkind-Stempel verpassen.

    Wenn es die AfD es nicht schafft, haben wir insofern nichts verloren, da der gut erzogene Deutsche in der Mehrheit weder PRO, noch REP und auch nicht DF wählen würde, wie wie bei der BTW erleben mussten.

  48. Man kann mittlerweile daran fühlen, wie sehr es den Schreiberling dieses Beitrages schmerzt, von der AfD nicht beachtet zu werden und das ist gut so!

    Ich werde eher der AfD beitreten, damit er sich hier bei PI noch mehr ärgert. 🙂

  49. #7 JeanJean (09. Okt 2013 11:34)
    Bald sitzt Lucke im Springerhaus mit Kissinger am round table. Danach wird dann die Partei gesäubert, dass kein Stäubchen übrig bleibt.

    Gemach, gemach!

    Die AfD ist eine neue Partei mit der Hauptzielrichtung, die weitere Verschwendung von Steuergeldern für die „Eurorettung“ zu verhindern!

    Da liegt es nahe, auch die Verschwendung von Steuergeld für eine unkontrollierte Zuwanderung zu verhindern.

    Gleichzeitig wird von allen Seiten der Politik und der Medien versucht, die AfD in die braune Ecke zu interpretieren.

    Vor diesem Hintergrund finde ich die Vorgehensweise von Lucke bisher richtig!

    Die Partei muss sich natürlich auch intern erst zum Thema der Zuwanderung und auch zu anderen Themen finden.

    Deshalb:
    Abwarten und Tee trinken!

    Im Moment jedenfalls gibt es keine bessere Alternative zu den Blockparteien, als die AfD !

  50. #50 Ein Fremder aus Elea:

    Nein, Heta. Die Gemeinheit gäbe es überhaupt nicht, wenn Lucke nicht so dumm gewesen wäre, und sich auf das Terrain des Gegners begeben hätte.

    Klären Sie mich auf: Wann hat Lucke sich wo hinbegeben?

  51. Stadtkedings (wie hieß der Vogel noch?)Aktion war absolut überflüssig und schädlich für die AfD. Zumal die AfD von den 0,001% Freiheit Wählern so gut wie nicht profitieren würde. Lucke macht es genau richtig, schön schlank machen und wenig Angriffsfläche bieten. Anders in in diesem Land kein Blumenkorb zu gewinnen.

  52. @ # 57 nicht die Mama

    Leider haben wir keine Zeit mehr.
    In den westdeutschen Großstädten und Berlin beträgt der Ausländeranteil schon fast 1/3 der Bevölkerung. Und mit „Ausländern“ meine ich nicht Alte Schweden oder Japaner…
    In den Kindergärten sind es bereits über 60%.

    Zur Zeit werden wir mit Asylanten geflutet.
    Ich warte nur darauf, daß plötzlich die „Wohnungspolizei“ bei mir an der Tür steht um zu prüfen ob ich nicht einen Keller ( besser : mein Wohnzimmer ) für Asylanten zur Verfügung stellen kann. Wehe dem, der neben einer verlassenen Schule, einem ehemaligen Altenheim, Hotel oder einer Kaserne wohnt…!

    Jetzt bitte mal 2 + 2 zusammenzählen und dann weiß man was in einigen Jahren passieren wird.

    Nein – Zeit haben wir nun wirklich nicht mehr.

  53. Die einzige Frage ist doch: Welche Partei kann zukünftig wenigstens einigermassen die wenigen Islamkritiker vertreten. Es sage bewusst „wenige Islamkritiker“, denn unsere Klientel macht max. 1% aus, wenn überhaupt. Also welche Partei?

    Weder Rep, noch Linke, noch CDU oder sonstwer, sondern einzig und alleine die AFD. Das die AFD jetzt so gegen Islamkritiker wettert liegt einfach dran, das man vor der Europawahl keine unnötige Flanke öffnen will. Anstatt über die höchstgefährliche Eurorettung zu sprechen (bei der die AFD gute Chancen hat, mehr als 8% zu bekommen), würde dann nur über die ehemaligen Mitglieder der Freiheit in der AFD gesprochen. Das würde dann 3-5 Prozentpunkte kosten…….

    Man sieht es doch jetzt schon: Anstatt über das AFD Programm zu debattieren, wird nur über „entartet“ oder angebliche Hitlergrüsse gesprochen.

    Was die AFD macht ist Selbstschutz: Man will sich die grosse Chance nicht verbauen, in das Europaparlament zu kommen.

  54. #45 menschenfreund 10 (09. Okt 2013 12:24)

    „Ich halte an der AfD fest. Punkt.“

    DAS nenne ich mal eine klare Aussage! 😉

    ICH halte auch an der AfD fest. Punkt!

    Ich hasse Menschen, die sich NICHT entscheiden
    können und heute so und morgen so entscheiden!

    Die AfD hat bis jetzt alles richtig gemacht!
    Sie taktieren äußerst geschickt und wer das
    nicht erkennt, versteht nichts von Politik!

    Nun lasst sie doch erstmal machen, Rom wurde
    auch nicht an einem Tag erbaut!

    Und Kewil…werd mir jetzt bloß nicht auch
    noch schwach und knicke ein! 😉

  55. Wer will, daß Deutschland nicht finanziell bankrottgeht, muß die nächsten Jahre AfD wählen, egal was diese Partei sonst noch äußert

    Genau das kann die AfD aber nicht verhindern. Selst wenn sie z.B. MASSIV zulegt und mit 15 % in den nächsten Bundestag einzieht, ist es zu spät, denn die bereits jetzt schon gemachten und in den nächsten Jahren noch entstehenden Schritte und Verpflichtungen kann man nicht einfach so rückgängig machen.

    Ausserdem würde sie kaum Koalitionspartner finden, die CDU flirtet gerade mit den Grünen und würde diesen den Vorzug geben. Politik & Medien erziehen das Volk mit dem Mantra „wir profitieren vom Euro“. Dass dann mit Eurogegnern koaliert wird, wenn Grüne oder SPD bereitstehen, ist einfach nicht realistisch. Und aufgrund dieser ständigen Propagandaberieselung kann man auch nicht von einem „erdrutschartigen“ Sieg der AfD ausgehen.

  56. Lieber Kewil,

    rechthaberisch wie wir Frauen nun mal sind (aber manchmal auch nur ein klein bißchen) merke ich hier an, daß ich es nicht ohne Unlust sehe, daß hier doch ein wenig Kritik von Dir an der AfD kommt. Das war nicht immer so 🙂

    Nichts für ungut!
    Und weiter so – nicht nur in diesem Fall, sondern grundsätzlich. Ohne Dich wäre PI nur halb so schön. 😉

  57. Ich bin zur Zeit auf Urlaub in dem Land in dem
    die Reconquista funktioniert hat.
    Bei Gesprächen mit den Nachfahren dieser
    erfolgreichen Reconquistas wird immer betont
    das der Erfolg nicht mit demokratischen Mitteln erreicht wurde sondern nur mit rauhen
    aber herzlichen Methoden.
    (Eine Schilderung erspare ich mir hier um nicht schon wieder gesperrt zu werden)
    Für unsere demokr. Versuche hat man hier nur ein müdes Lächeln.
    Sie sagen : ohne die nötigen etwas rauheren
    Methoden werden wir verlieren.
    Der Gegner glaubt bei der Anwendung von Gewalt
    ( Bomben, Kehle durchschneiden uvm.)
    kommt man sofort in das Paradis.
    Da sie alle dorthin wollen werden sie bei uns
    anfangen uns zu töten.
    con algo hai que empezar !

  58. Danke Kewil, vor allem für den letzten Absatz.
    Mehr ist bei der gegenwärtigen Hysterie nicht zu erwarten.

    Trotzdem bei nächster Gelegenheit AfD wählen.
    Es gibt keine Alternative zur Alternative.

  59. @Karl Eduard
    Damit ist alles gesagt. Ich habe nur AfD gewählt, um den Berliner Parteienkartell die Steinbrück-Geste zu zeigen. Große Hoffnungen setze ich in keine Partei, die Zustände verschlimmern sich täglich und radikale Umbrüche sind vom Pegelstand der Sch…. abhängig, ich schätze mal so ab Unterkante Unterlippe.
    Noch eine kurze Anmerkung zum Trainingsprogramm: egal was gemacht wird, Stöckchenspringen und Pfötchengeben, ins eiskalte Wasser springen, Platz-Sitz, am Ende landet man dann doch im Körbchen in der rechten Ecke.

  60. Wenn dem Lucke nachzuweisen ist, dass er „DIE FREIHEIT“ oder deren Mitglieder als „ausländerfeindlich“ o.ä. bezeichnet hat, dann müsste eine Verleumdungsklage gem. § 187 StGB unbedingt auf dem Fusse folgen.

  61. „Wer will, daß Deutschland nicht finanziell bankrottgeht, muß die nächsten Jahre AfD wählen, egal was diese Partei sonst noch äußert.“

    Die AfD ist gegen das Verbrennen unserer Steuergelder und Vernichtung des Volksvermögens durch:

    – die Finanzmafia

    – durch die Integrations-und
    Zuwanderungsmafia, deren Basis die
    Zuwanderung in die Sozialsysteme darstellt.

    Das sind zur Zeit die Probleme, die an den Grundfesten unserer Existenz rütteln.

  62. Wie war es denn bei der Piratenpartei:

    Zu Beginn war diese Partei deshalb interessant, weil sie allen Menschen eine Basis bot, unabhängig von rechts oder links, schwarz oder braun, Mann oder Frau.

    Durch den Medialendurck wurde dort die konservativ rechten Kräfte vertrieben und die Partei trat dem Kampf gegen Rechts bei. Nun sind sie vom Erdboben verschwunden.

    Linke Parteien gibt es genug und wenn die AFD nun auch den Kampf gegen Rechts aufnimmt, wählen die Konservaten wieder als kleineres Übel die CDU und die AFD kann sich mit den Piraten und der FDP zusammen eine kleines Gemeinschaftsbüroteilen. Die annähernd 5 % waren dann das höchst, was die je erreicht haben.

    Hoffnung gibt mir aber, dass die AFD sich nachwievor für die abendländischen Werte einsetzen will.

  63. #66 Sauerlaender (09. Okt 2013 13:06)

    Islamkritiker gibt es ganz sicher viel mehr als 1 %.
    Leider sitzen die Meisten feige hinter ihren Gardinen, meckern schweigend vor sich hin, und wagen es nicht an zuständiger Stelle das Maul aufzumachen.

  64. Bevor es nicht in Deutschland heißen wird: „Rechts ist geil“, um mit der derzeit gängigen Sprache zu sprechen, wird sich die Politik nicht ändern. Und ich glaube, daß diese Zeit kommen wird.

    Sie wird zwangsläufig kommen, denn das Pendel bleibt niemals beim Ausschlagen an einer Seite hängen. Offen ist nur, wieviel Kollateralschaden noch kommen muß, ehe es soweit ist.

    Die rechte politische Position ist eine ehrenwerte Position und notwendig, genauso wie alle anderen politischen Positionen ehrenwert und notwendig sind in einer Demokratie (mit Ausnahme der extremistischen Positionen).

    Ohne die Vielfalt der Meinungen kann es keine Demokratie geben. Aber diese Vielfalt haben wir jetzt nicht, obwohl doch immer soviel davon gesprochen wird. Sie meinen aber mit „Vielfalt“ oder noch viel schöner „diversity“ eine Auflösung der Gesellschaft und eine Auflösung aller Werte.

    Und genau darum ist rechts notwendig. Wer sich davon abgrenzt wie Lucke, auf den so viele rechts Denkende ihre Hoffnung gesetzt haben, der ist überflüssig.

  65. Man muss die Scharia ächten, auf seine eigenen kulturellen Werte bestehen und die Einwanderungsbestimmungen an Kanada und Australien anpassen. Ist doch egal was sie offiziell sagen.

  66. Habe lange zwischen Nichtwahl und AfD geschwankt. Jetzt weiß ich, dass ich mich leider falsch entschieden habe.

  67. #80 LupusLotarius

    Kewil, es heißt “Herr Lucke”!

    Jawoll!! Herrr LupusLotarius!!

    #81 etsi

    Warum hast du nicht Pro oder Reps gewählt? Was Herrr Lucke ist, wusste man doch schon vor der Wahl.

  68. Ich denke auch das sich die AfD nicht die einmalige Chance verbauen will bei der Europawahl zu punkten.Politik ist ein dreckiges Geschäft in dem man auch mal gegen den Strich taktieren muß,bevor einem die Nazikeule erschlägt!

  69. @ #9 schlandter
    Man sieht sofort was hier geplant ist, wenn man sich den Gegenpart von Lucke, für diese Sendung, anschaut, Böckler-Stiftung und sozial – das sagt schon alles.
    Da ist dann automatisch wieder Deutschland der Hauptprofiteur des Euro (die Schulden anderer und unsere Bürgschaften spielen dann wieder keine Rolle)

    Euro = gehe zu Youtube und schaut euch die Europa-Safari von Broder an. Der reale Euro-Wahnsinn!!!

  70. Da Ihr keine gedruckten Zeitungen lest, wisst Ihr auch nicht, was los ist.

    ————————–

    Ich habe vorhin auf der Poststelle auf die FAZ geschaut. Das mach ich immer. Weil ich immer denke: was mag da wohl drin stehen. Gutes Deutsch und die ein oder andere kluge Überlegung und der ein oder andere qualitativ hochwertige Beitrag werden es ja wohl noch sein. Und dann kann es ja auch interessant sein, wie die FAZ sich politisch insgesamt verhält. Aber ich kann mich nicht dazu durchringen ein Blatt zu kaufen, dass ja nun doch letzlich mittlerweile ebenfalls gleichgeschaltet ist. Es ist nicht einfach standzuhalten. Die FAZ war 14 Jahre im Duisburger Marxloh-Express vor der Arbeit meine Lektüre. Aber wie gesagt, einen Leserbrief von mir haben sie nach 9/11 auch nie abgedruckt. Haben sich aus meiner Sicht schon damals als sehr spießig erwiesen. Andererseits blieb ich dadurch anonym, was vielleicht aufgrund der Nähe zu den Schläfern höher zu bewerten war.

  71. Hallo?

    Es sind rund 1000 Mitglieder von Der Freiheit zur AfD rübergewandert!!!!

    Viele von ihnen haben sich im Wahlkampf für die AfD verausgabt!!!! Und das ist der Dank?!

  72. Die sogenannte “Alternative für Deutschland” (AfD) ist keine Alternative für Deutschland!

    Da sie den Einzug in den Bundestag nicht geschafft hat (auch ich habe sie zum Glück wohlweislich nicht gewählt, sondern REP) und jetzt noch mehr potentielle Wähler vergrault werden , ist diese Partei eh bald Geschichte.

    Daher bitte ich in zukunft, uns mit diesen Jubelperaser-artikeln für die afD zu verschonen.

    Es lebe „Die Freiheit“, denn Totgesagte leben länger.

  73. Vor allem die Begründung spricht Bände.

    „Da die derzeit in Auflösung begriffene Partei „Die Freiheit“ aber erst seit April 2013 von deutschen Sicherheitsorganen als extremistisch eingestuft wird,

    Das ist so, alsob 1989 jemand gesagt hätte:

    „Da das Neue Forum derzeit von der Stasi als staatsgefährdend eingestuft wird,

  74. #80 LupusLotarius (09. Okt 2013 13:39)

    Kewil, es heißt “Herr Lucke”!

    ——

    Jawoll, denn schließlich wissen wir ja spätestens seit seiner „Entartungs“-Äußerung, dass es sich um einen Herrenmenschen handeln muss.
    Aber wenn man es so ganz genau nimmt, müsste es dann schon Herr Prof. Dr. Lucke heißen.

  75. #53 gonger (09. Okt 2013 12:40)

    Genau dies sollte getan werden. Die AfD setzt ihre Themen in ihrem Bereich. Vor allem sollte sie bei den Journalisten selektieren. Jede Woche eine Pressekonferenz und anhand des Verhaltens die „richtigen“ – wer mit der NaziKeule wuchert und wer zu sehr schmeichelt aus dem engeren Kreis ausschliessen – Journalisten favorisieren. Machen die etablierten Parteien genauso. Und dann diese ausgewählten Journalisten zu jeder Party einladen.

  76. Korrektur:
    Die eurorkritische Partei fünf Sterne in Italien ist wesentlich weiter Rechts wie die ADF
    Es müsste natürlich AFD sein , von Lucke der sich wie ein Fähnchen im Wind dreht, da ist mir doch der
    Komiker Beppe Grillo sympatischer, weil der rudert nicht zurück!

  77. @ #29 rene44 (09. Okt 2013 11:57)

    Lügen-Lucke und ehrlich? Es ist lächerlich, wie einige Patrioten auf diese AfD reinfallen. Ihr werdet Euch noch wundern.

  78. Mal ein paar Aussagen von „Lügen-Lucke“ (Handelsblatt) und Co.:

    18.4.13 Wirtschaftnachrichten – AfD-Chef Lucke: Zugriff auf Bank-Guthaben „im Prinzip richtig“.. „So etwas muss man heimlich, still und leise vorbereiten und dann überraschend umsetzen.“

    8.4.13 Cicero – Lucke: „Dass ich mich (..) auch von Ausdrücken wie EU-Diktatur (distanziere), ist ganz klar. Das ist keine Position der Partei.…
    „Deutschland braucht Zuwanderung…
    “Wir wollen auch eine politische Union. Gerade mit Blick auf eine gemeinsame Außen-und Verteidigungspolitik. Dies sind Kompetenzen, die auf der europäischen Ebene sinnvoll angesiedelt sind.“

    10.9.13 Wirtschaftswoche – Bernd Lucke: „Alles, was in Europa sinnvoll ist, bleibt aber aufrecht erhalten: der Binnenmarkt, der freie Kapitalverkehr, die gemeinsame Außen-und Sicherheitspolitik und der freie Personenverkehr… Die Niederlassungsfreiheit hat sich in Europa bewährt.“

    15.7.13 Süddeutsche: „Die AfD, stellt Lucke klar, “stellt nicht […] die Tatsache in Frage, dass es wissenschaftliche Evidenzen gibt, das CO2 ein Klimakiller ist.”
    AfD-Programm: „Wir fordern, dass hoffnungslos überschuldete Staaten durch einen Schuldenschnitt entschuldet werden.“

    11.9.13 Sons of Libertas – Bernd Lucke, „Wir schlagen nicht eine Rückkehr zur DM vor…Es ist sinnvoll Geldpolitik so zu gestalten, dass immer ein kleiner Wertverfall da ist….”

    9.9.13 Focus – Starbatty: „Eine Zuspitzung der Krise würde klärend wirken. Der Euro ist ja nicht das Problem… Wenn ein Land in einer Rezession steckt, dann darf man nicht die Lage auch noch durch einen aufgezwungenen Sparkurs verschärfen. Der Euro an sich ist ja eine gute Sache.”

  79. Albrecht Schachtschneider von der AfD
    hat ein Buch geschrieben:

    Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam von Karl Albrecht Schachtschneider

    Wird er jetzt aus der AfD ausgeschlossen?

  80. Zitatauszug aus den OG-Link[Wie viele Kabobo gibt es in Italien? Hunderte? Tausende?”]
    Interessant ist aber auch (PI-Kewil) der die Lügenmärchen deutscher Medien übernimmt!
    Spiegel-Stern usw, ja alle linken deutsche Medien siehe Google.

    Zum Vergleich- Giornale.it.[Mittwoch, 14/05/2013 – 11:58
    Nach Alessandro Carole (40 Jahre) e Daniele Carella (21),
    verstarb heute Ermanno Masini,(64) im Mailänder Krankenhaus, so mit hat sich die Zahl
    von 1 auf drei Todesopfer erhöht,]

    Daß man die zwei weiteren Toten unterschlägt ,in der deutschen “Qualitätsberichterstattung”
    ist schon fast Normalität.

    Keiner der deutschen Qualitätsblogs (PI) hat nachrecherchiert!!!
    Herr Kewil eine Nachfrage, warum haben sie ihren Beitrag nicht korrigoiert?
    Sind deine linken deutschen Medien Wahrheitsgemäsigter?

  81. Der Beweis, daß sich auch PI an den Lügen deutscher Medien beteiligt!
    http://www.pi-news.net/2013/05/mailand-blutbad-mit-spitzhacke/

    Wer Bild als Quelle hernimmt, ist ungefähr das Gleiche, wie wenn man sein bestes Stück
    wenn es nicht mehr „steht“, (Errektion)dort einwickelt, weil dort steht dann wahrheistgemäß Alles!!
    Auch wenn man ein Quelle angibt, sollte man hinzufügen , besonders bei deutschen Medien „Ohne Gewähr“
    dann ist man aus den Schneider!

  82. „Jeder Islamkritiker sollte wissen das der Bankrott Deutschlands und ganz Europas vermutlich der einzige Weg ist die Islamisierung zu stoppen. “
    Kann mir Jemand erklären wie das zu verstehen ist? Danke!
    Bin gespannt auf die Sendung heute!

  83. Wenn es um kriminelle Migranten geht , vorzugsweise Muslime, dann haben noch viele europäische
    Machbarländer bei der Berichterstattung noch grössere Integrationsprobleme bei der heimlichen „deutschen
    EU-Führung “ zu haben, da scheint noch enormer Deffizit in der ausl.PC-Presse zu sein!

  84. #62 Heta (09. Okt 2013 12:59)

    Als er Begriffe wie „dumpf“ und „islamophil“ benutzt hat.

    Dumpf impliziert, daß man den Wähler aufgrund seiner Vorurteile als eigenen Richter nicht anerkennt. Wer dumpf sagt, sagt recht eigentlich, daß er für jemanden anders als für das Volk arbeitet.

    Politiker wenden sich an vorurteilsbeladene Menschen, um aus ihnen Koalitionen für das Gemeinwohl zu schmieden. Das ist ihr Job. Und wenn dabei mal Murks rauskommen sollte, dann können sie sich als Notbehelf auf ihr Gewissen berufen. So ist es ja auch eingerichtet mit den Abgeordneten.

    Aber das Volk von Anfang an zu diffamieren disqualifiziert eine Partei.

    Wie ist das eigentlich?

    Haben CDU/CSU, SPD, Grüne oder Linke jemals gesagt, daß sie keine Stimmen von dumpfen Wählern wollen?

    Die FDP vielleicht, da bin ich mir nicht ganz sicher.

    Islamophob wiederum ist ein Begriff, welcher in Anlehnung an homophob suggeriert, daß die Angst vor dem Islam die Angst vor dem Moslem in sich selbst sei, quasi: du willst doch einen Harem usw.

    Was hilft es, wenn Lucke den Begriff anders versteht, was ich gerade geschrieben beschreibt seine Entstehung. Und wie sollte er auch anders gemeint sein?

    Ganz sicher ist mit ihm ja nicht gemeint: Angst vor dem Islam. Denn das wäre dann doch sehr seltsam, wenn man stets „Angst vor dem Islam“ für ihn einsetzen würde, es paßte überhaupt nicht in die gängigen Denkschemata hierzulande, denn der Feigling wird doch geschätzt, und um Ängste kümmert man sich…

    Jetzt also positioniert sich die AfD mit Rückgriff auf solche Begriffe, welche überhaupt nicht zur eigenen Positionierung geeignet sind.

    Und genau in diesem Sachverhalt besteht das: sich auf das Terrain des Gegners begeben.

  85. keine Mitglieder mit ausländerfeindlichen, antisemitischen, rassistischen oder islamfeindlichen Ansichten

    Auffällig ist doch, das in dieser Liste immer eines fehlt:

    keine Mitglieder mit …, christenfeindlichen Ansichten

  86. Ich werde die AfD nicht mehr wählen und werde die Freunde, die ich geworben hatte, (und das waren nicht wenige) werde ich über die Geschehnisse informieren. Mal sehen, ob die ihn noch einmal wählen.

  87. #12 MacGyver (09. Okt 2013 11:38)

    Besser mal selber nachdenken was die Alternative ist, vielleicht tatsächlich so eine rechts versiffte Kleinpartei?

    Es ist unredlich, die ungenehmen Parteien als „versifft“ zu bezeichnen. Deren Wähler und Kandidaten mögen eine andere Meinung haben und diese nicht Ihre oder meine sein, aber auch diese sollte man tolerieren und nicht mit Gossenausdrücken versehen.

  88. #63 corri (09. Okt 2013 13:00)

    Absolut zutreffend! DF hat in Bayern bei der LTW gerade einmal 0,1 % der Stimmen erhalten. Die AfD hat den richtigen Politikansatz und das richtige Programm. Allerdings muss auch der Bundesvorstand der AfD darauf achten, dass die Partei nicht in die „rechte Ecke“ gedrängt wird, denn wer da einmal abgestellt ist, kommt von dort nicht mehr raus.

    Wer jetzt deswegen der AfD den Rücken kehrt, der hat kein Standvermögen!

  89. #67 Heimchen am Herd

    Ich hasse Menschen, die sich NICHT entscheiden
    können und heute so und morgen so entscheiden!

    Ich hasse niemanden, aber ich mag keine Personen, die blind, lern- und faktenresistent, sowie unfähig sind, sich veränderten Gegebenheiten anzupassen. Grosser PUNKT

  90. #88 Wilhelmine (09. Okt 2013 14:23)

    „Die sogenannte “Alternative für Deutschland” (AfD) ist keine Alternative für Deutschland!

    Da sie den Einzug in den Bundestag nicht geschafft hat (auch ich habe sie zum Glück wohlweislich nicht gewählt, sondern REP) und jetzt noch mehr potentielle Wähler vergrault werden , ist diese Partei eh bald Geschichte.“
    ____________________________

    Da setze ich ganz klar dagegen.
    Nach dem bereits jetzt als äußerst sicher geltenden Einzug in das EU Parlament im kommenden Jahr werde ich mich wieder an Sie wenden.

    Als kleiner Trost: Sie wären dann zumindest nicht der einzige „AfD-Kritiker“ bzw. die einzige „AfD-Kritikerin“, der/die bei Langzeitprognosen ordentlich ins Klo gegriffen hätte.

    Hoffentlich kommen wenigstens Sie uns dann nicht später mit irgendwelchen Ausreden und Verschwörungstheorien.

    Mal schauen, was uns die Zukunft so bringt.

  91. #110 Der boese Wolf

    Geduld..Geduld.. und nochmals Geduld!
    DAS braucht man, wenn man eine Frau glücklich
    machen will und wenn eine Partei im Kommen
    ist! Und man sollte ihnen VERTRAUEN schenken!

    Wenn sich dann immer noch nichts tut, DANN
    sucht man sich etwas anderes! 😉

    DOPPELPUNKT!!! 😀

  92. Die AfD leistet sich seit einiger Zeit so einige Patzer bei IHREM EIGENEN KLIENTEL! Offenbar wissen die verantwortlichen nicht, wer sie wählt und unterstützt.

    Bereits Martin Lichtmesz von der „Sezession“ hat dies in zwei lesenswerten Artikeln aufgedeckt.

    http://www.sezession.de/41196/schmerzhafte-schnitte-und-schmerzhafte-wahrheiten.html

    http://www.sezession.de/40977/wie-die-afd-konservative-koepfe-rollen-laesst.html

    Jetzt werden die Weichen gestellt und „Rechtskonservative“ sollen schon wieder auf’s Abstellgleis, um sich lieb Kind bei den linken Einheitsmedien zu machen. Wenn das die AfD mitmacht, hat sie schon jetzt verloren.

    Diese ganze Distanziererei bringt rein gar nichts, denn für die stramm linken Überzeugungstäter in Presse und Politik, wird man immer Nazi sein, sobald man nicht dezidiert linke Ansichten vertritt. Hat es der Freiheit etwas gebracht, sich von Pro zu distanzieren? Sie wurden dennoch landesweit medial als „rechtspopulistisch“ und „dumpfe Islamhasser“ verunglimpft. Bei Pro und den Rep ist es doch genauso, auch wenn sie sich noch so von der NPD abgrenzen, werden sie als „rechtsextrem“ diffamiert.

    Dieses Totschlagargument „rechts (-populistisch) & (-extrem)“ funktioniert leider medial immer noch ganz gut, bei all den Menschen im Land, die noch den systemkonformen pc-Propaganda-Unsinn der Medien glauben, der gegen ihre ureigenen Interessen gerichtet ist. Es gibt noch viel zu viele da draußen, die noch nicht aufgewacht sind, sich das alles gar nicht vorstellen können, dass die Medien sie belügen, sie manipuliert und im Endeffekt sogar als Nation abgeschafft werden sollen.

    Es ist genau so wie Kewil sagt, über die Stöckchen zu springen, die linksgrüne Journalisten einem hinhalten, befreit einen nicht vom Vorwurf „rechts“ und damit „böse“ und „unwählbar“ zu sein, im Gegenteil, es führt nur dazu, dass derjenige, der das Spiel mitmacht, einen Teil seiner Anhänger vergrault.

    Eine AfD, die wirklich alternative sein will, muss lernen, nicht mehr nach den Regeln der Etablierten zu spielen, denn sonst wird man gegeneinander ausgespielt und landet dann doch nur wieder im Abseits. Die AfD tut gerade alles dafür um ihr eigenes Klientel zu verscheuchen und für was? Damit die linksgrüne Journaille sich ins Fäustchen lacht und trotzdem nicht wohlwollender über die AfD berichten wird.

  93. Zu Kewil:

    Daß auch AfD-kritische Artikel hier bei P.I. erscheinen, finde ich sehr richtig und wichtig; dies befürworte ich schon seit Langem. In der Tat muss jedenfalls Herr Lucke zeigen, daß er sich nicht schleichend von der politischen Korrektheit anstecken lässt.

    Allerdings muss man hierbei Folgendes beachten:

    Zum einen steht Herr Lucke momentan (gerade nach den Wahlen) unter öffentlichem Dauerbeschuss in Sachen Nazi-Verdacht. Den Spagat hinzubekommen, freiheitsliebende Deutsche zu befrieden sowie zugleich nicht in der öffentlichen Meinung als „Neonazi“ endgültig abgestempelt zu werden, gestaltet sich als schwieriger, als sich der einfache P.I.-Leser hier vielleicht vorstellen mag.
    Man sieht ja an Pro und den Reps, was die öffentliche Meinung alles anrichten kann – man schaue sich nur die katastrophalen Ergebnisse bei den Wahlen an.
    Ob man nun 0,1% Pro-Wähler und 0,1% Reps-Wäher durch Luckes Aussagen vergrault, interessiert niemanden bei der AfD, sofern man insgesamt von den Freidenkern anderer Parteien und den Nicht-Wählern nochmal 1-2% abgreifen kann.

    Zum anderen ist Herr Lucke – wie ich ebenfalls bereits öfter angemerkt habe – nicht der „AfD-Diktator“, sondern lediglich einer von drei Bundessprechern, woran sich auch nichts dadurch ändert, daß er derjenige mit dem höchsten Bekanntheitsgrad in der AfD-Spitze ist.

    Vor allem Frau Petry sehe ich da als notwendiges Korrektiv, das sich regelmäßig bedingungslos gegen die politische Korrektheit ausspricht. Ohne Wenn und Aber hat sie etwa kürzlich „Die Freiheit“ verteidigt.

    Die Zukunft wird uns alle gewiß eines Besseren belehren.

  94. #86 aktion_p (09. Okt 2013 14:13)

    #67 Heimchen am Herd

    „Volle Zustimmung!“

    MERCI! 😉

  95. In dem (so will ich es bezeichnen) „politisch inkorrekten“ Spektrum unseres Landes, ganz gleich um welches Thema es geht, ist zu beobachten, daß dieses Spektrum an stetiger Zersplitterung leidet; es wird dabei vorgegangen nach dem Prinzip „teile und herrsche“: Jemand setzt sich an die Spitze der jeweiligen Bewegung, um dieselbe nach politkorrektem Muster umzubiegen und damit uninteressant , das heißt für den politischen Mainstream unschädlich zu machen. So geschieht dies Partei für Partei, Gruppierung für Gruppierung. Ganz offensichtlich, so mein Eindruck, (man darf mich gerne korrigieren) geschieht dies nun auch mit AfD unter Prof. Lucke.

    Falls dieser Weg sich dort so fortsetzt, ist in der Tat die Partei uninteressant; sie setzt bestenfalls bei den Symptomen an, aber nicht an der Wurzel, und wird alsbald vom politisch korrekten Einheitsbrei aufgesogen und damit in diesem untergehen. Eine neue FDP, die wie diese Marktradikalismus mit echtem Liberalismus verwechselt, ansonsten aber keine Themen mehr hat und auch keine anderen duldet, braucht niemand.

  96. Das politkorrekte Schwafeln hat ein jeder Politiker, der in der Öffentlichkeit steht, in kürzester Zeit drauf. Insbesondere die jüngeren und erfahreneren Politiker.

    Sie nehmen einfach die Sprache auf, die um sie herum gesprochen wird, ohne zu verstehen, was das denn nun genau bedeutet. Wie kleine Kinder….

  97. @Santana

    Man sieht ja an Pro und den Reps, was die öffentliche Meinung alles anrichten kann – man schaue sich nur die katastrophalen Ergebnisse bei den Wahlen an.
    Ob man nun 0,1% Pro-Wähler und 0,1% Reps-Wäher durch Luckes Aussagen vergrault, interessiert niemanden bei der AfD, sofern man insgesamt von den Freidenkern anderer Parteien und den Nicht-Wählern nochmal 1-2% abgreifen kann.

    Pro hatte bei den vorangegangenen Landtags- und Kommunalwahlen in NRW, Berlin und einzelnen ostdeutschen Ländern zwischen 1,5% und sogar bis zu 5% in einzelnen Kommunen. Das Wählerpotential ist durchaus beachtlich im „rechtskonservativen“ Lager. Die 0,1% kommen deswegen zustande, weil die meisten Pro-Wähler zur Bundestagswahl die AfD unterstützt haben. Diese Wähler können aber wieder rückwandern, wenn sie nicht erwünscht sind. Und die AfD ist nicht in der Position, auf 1% mehr oder weniger zu sch…en.

  98. Islamphobie? Von wegen, das ist die längst überfällige Auseinandersetzung mit den schädlichen Auswirkungen der Islamisierung Europas!

    DÄNEMARK:

    Auswanderung wegen Antisemitismus

    In den letzten 15 Jahren hat die jüdische Gemeinde von Dänemark 25 Prozent ihrer eingeschriebenen Mitglieder verloren. Das erklärte Gemeindepräsident Finn Schwarz in einem Interview mit der Tageszeitung «Jyllands-Posten». Teilweise macht Schwarz in dem Interview den zunehmenden Antisemitismus verantwortlich für die negative Entwicklung.

    … …

    Die dänischen Medien brachten auch in grosser Aufmachung die Geschichte von Moran Jacob, dem Sohn eines muslimischen Vaters und einer jüdisch-israelischen Mutter, die wegen antisemitischen Verfolgungen aus dem Viertel Norrebro in Kopenhagen wegziehen mussten. «Ich hoffe», sagte Jacob in einem Interview, «dass meine Kinder in Norrebro herumgehen können, ohne dass sie ihre jüdischen Eltern verstecken müssen und ohne, dass man sie anspuckt oder angreift, doch langsam kommen mir Zweifel auf.» – Für das Jahr 2012 dokumentierte die jüdische Gemeinde von Dänemark 40 antisemitische Zwischenfälle, fast doppelt so viel wie noch 2009.

    und diese 40 Zwischenfälle sind nur die angezeigten Zwischenfälle.

    hier der ganze Artikel aus dem jüdishcen Wochenmagazin Tacheles:
    http://tachles.ch/news/auswanderung-wegen-antisemitismus

  99. #122 Einherjar (09. Okt 2013 16:50)

    Machen wir uns nichts vor.
    Ich würde den Reps und Pro einen bundesweiten Erfolg gönnen, doch selbst ohne Gründung der AfD wären beide zusammen bei der BTW weit unter 1% geblieben. Dementsprechend hätte die AfD selbst ohne die Unterstützung der potentiellen Rep/Pro-Wähler ein Ergebnis von etwa 4,5% erzielt. Auf diese „Peanuts“ kommt es doch nun wahrlich nicht an.

    Pro und Reps können allenfalls auf kommunaler Ebene etwas reißen, Pro etwa kommt zumindest in NRW auf ein durchaus respektables Ergebnis; die Erfolgszeit der Reps ist dagegen schon lange Geschichte.

  100. #118 Santana (09. Okt 2013 16:36)

    Den Spagat hinzubekommen, freiheitsliebende Deutsche zu befrieden sowie zugleich nicht in der öffentlichen Meinung als “Neonazi” endgültig abgestempelt zu werden, gestaltet sich als schwieriger, als sich der einfache P.I.-Leser hier vielleicht vorstellen mag.

    Methinks, the woman protesteth too much.

    Ich bin immer wieder über die Weltfremdheit der Leute erstaunt.

    Lucke sollte sagen: „Ja wissen Sie, wir haben da nämlich an der Universität Hamburg eine Verschwörung, und wir haben das alles unbeschadet überstanden, die Studentenrevolte und all das, und jetzt ist endlich die Zeit gekommen, unsere Pläne in die Tat umzusetzen.“

    Nur sollte er dabei nicht den Namen Erich Kähler erwähnen. Das wäre kontraproduktiv.

  101. Die AfD kann es gar nicht erwarten, ins Systemkartell der Einheitspartei aufgenommen zu werden.
    Das war`s dann mit der wirklichen Alternative.
    Beim nächsten Mal wähle ich wieder „rechtspopulistisch“!

  102. #117 Einherjar

    Sehe ich aus so und wage auch die Hypothese, dass die DF bei der AfD relativ unbekannt war.

    Erst durch den Beitrag von Stadtkewitz plus den Medien (Plasberg, Stuss-Barre, etc.) haben Lucke und Co. auf etwas reagiert, was sie inhaltlich überhaupt nicht kannten u. kennen.

    Und das Reagieren war nicht gerade geschickt, das ist meine Einschätzung, da sie ehemaligen DF-Mitglieger, #wilhelmine schrieb dazu etwas, vor den Kopf stösst und weil man dämlichste Vorwürfe der Medien pauschal übernommen hat.

    Ich hoffe, dass die AfD sich in der nächsten Zeit zusammenfindet und die Hegemonie der Linken bzgl. der Begriffe brechen kann und das tatsächlich das „Rechts ist geil“ eine positiv besetzte Marke wird.

    „Rechts“ im Sinne von (Erik von Kuehnelt-Leddihn):

    »Rechts steht für Persönlichkeit, Vertikalität,
    Transzendenz,
    Freiheit,
    Subsidiarität und
    Vielfalt,

    links steht für Kollektivismus, Horizontalismus,
    Materialismus,
    Gleichheit-Nämlichkeit,
    Zentralismus und Einfalt (in beiden Sinnen
    des Wortes).«

    Siehe auch:

    http://www.sezession.de/8532/ein-katholischer-rechtsradikaler-liberaler-zum-100-geburtstag-von-erik-von-kuehnelt-leddihn.html

  103. #122 Einherjar (09. Okt 2013 16:50)

    @Santana

    Man sieht ja an Pro und den Reps, was die öffentliche Meinung alles anrichten kann – man schaue sich nur die katastrophalen Ergebnisse bei den Wahlen an.
    #124 Santana (09. Okt 2013 16:59)

    #122 Einherjar (09. Okt 2013 16:50)

    Machen wir uns nichts vor.
    Ich würde den Reps und Pro einen bundesweiten Erfolg gönnen, doch selbst ohne Gründung der AfD wären beide zusammen bei der BTW weit unter 1% geblieben.

    Die Beurteilung von REP und PRO ist falsch.
    Pro ist nach Querelen aus den REPs entstanden.
    Anstatt sich heute wieder zusammen zu schließen streiten sie auch heute noch.
    Sie waren im Euro Parlament und wären heute
    im Reichstag wenn es diese dummen „Führer“ nicht gäbe.
    Ohne Schönhuber sind sie Würstchen.
    Viele Kämpfe sind mit dem „Argument“ bestritten worden : der ist rechtsradikal und
    ehem NPD, uvm.
    Diese Argument wird immer wieder angewendet.
    Nicht nur v. der Einheitspresse sondern auch
    gern untereinander.
    Auch hier bei uns findet niemand Vertrauen wenn er einmal „falsch“ argumentiert.

  104. Irgendwie reicht es mir bei kleinem. Ich war schon nach dem in türkisch geschriebenen Wahlplakat am zweifeln. So geht es für mich nicht.

  105. Liebe pi-ler

    Wir sollten jetzt massenhaft an die AfD
    mailen, dass wir mit der Politik der Distanzierung von Islamkritikern nicht
    einverstanden sind.
    Wenn die AfD- Spitze merkt, dass die Wählerschaft Islamkritik fordert werden
    die umdenken.

  106. #116 Heimchen am Herd

    Zugegeben, Geduld ist nicht meine Stärke, wohl aber schnell zu lernen und auf veränderte Situationen schnell und flexibel zu reagieren. Das kann u.a. auch beim Strassenverkehr lebensrettend sein. Und ich weiss trotzdem genau, was ich will: Von A nach B. Aber wenn mir ein Geisterfahrer entgegen kommt, muss ich schnell ausweichen.

  107. Ich habe es nicht nötig, von Lucke beschimpft zu werden. Solange der große Meister Lucke auf diesem Trip ist, kann die AfD mich mal kreuzweise. Vielleicht ändert sich das ja, schauen wir mal.

  108. Um das aber klarzustellen: Wer will, daß Deutschland nicht finanziell bankrottgeht, muß die nächsten Jahre AfD wählen, egal was diese Partei sonst noch äußert.

    Das ist Unsinn. Man kann ja schwätzen was man will, daß tut die FDP seit Jahren. Aber wer keinen starken Charakter hat der wird sich auch nicht durchsetzen können, egal was er vorher geschwätzt hat. Wer vor den politisch korrekten Hetzern einknickt, der wird erst recht einknicken wenn er an der Regierung ist, selbst wenn er 20% hat. Wie soll sich ein Weichei gegen die internationale Hochfinanz durchsetzen, wenn er nicht mal ein paar schlechte Medienartikel aushält?

  109. Lucke ist Wirtschaftsspezi, von Islam hat er offensichtlich wirklich keine Ahnung. Ich halte seine Aussagen für glaubhaft.
    Die „Das-ist-alles-nur-Taktik“-Meinungen halte ich für ausgemachten Stuss.
    Eher kann ich mir vorstellen, dass man durch das bewusste Abspalten der Eurogegner die Islamkritik schwächen wollte. Was bis hierher ja auch geklappt hat.

  110. ganz langsam.
    die Basis denkt ganz anders als Herr Lucke.
    Er sollte sich besser auf sein Politikfeld „Euro“ konzentrieren.
    Zum Themenfeld Extremismus und Integrationspolitik werden sich bald schon andere Gesichter herauskristallisieren.
    Lucke ist VWL-Professor, kein Partei-Manager.

    Nur eine Frage der Zeit, bis er Zurechtgestutzt wird!

    Die Landesvorstände schüttelt schon nurnoch den Kopf über seine Alleingänge.

    Die Meinung des LV NRW teilen die meisten:

    „..Mit Ausnahme der protokollierten Einzelgespräche verfahren wir in NRW schon längst so. Ehemalige Mitglieder dieser Partei werden besonders genau angeschaut, aber nicht kategorisch abgelehnt. Liberale und libertäre Ex-Mitglieder werden aufgenommen, wobei auch vernünftige Kritik an Islamisten, Scharia, Frauenunterdrückung etc. kein Hinderungsgrund ist. Islamophob, mit der Religionsfreiheit des Grundgesetzes und damit auch einer AfD-Mitgliedschaft unvereinbar ist es hingegen, undifferenziert jeden Muslim als Islamisten oder gar Terroristen zu betrachten und zu bekämpfen.“

    http://alexanderdilger.wordpress.com/2013/10/02/319/

    gut auch, dass er erklärt, was er unter „islamophob“ versteht.

    100% Zustimmung von mir!

  111. #16 freundvonpi

    Jeder Islamkritiker sollte wissen das der Bankrott Deutschlands und ganz Europas vermutlich der einzige Weg ist die Islamisierung zu stoppen.

    Mag vielleicht absurd klingen aber ich seh das genauso!

    Und jeder der erklärt, Deutschland vor dem Bankrott retten zu wollen, muss dann auch erklären, wie Deutschland seine horrenden Schulden abbezahlen soll.

  112. #131 gregoryus (09. Okt 2013 18:13)

    Das ist nicht erforderlich.

    Die Landessprecher Petry (ebenso Bundessprecherin), Gauland und Wohlfahrt haben nach Luckes Aussagen allesamt ausdrücklich klargestellt, daß Islamkritik absolut in Ordnung ist.
    Dies spiegelt auch die Meinung der eindeutigen Mitgliedermehrheit wider.

  113. Lucke hat in dieser Sendung versucht die pauschalisierte rechts Masche der Macher dieser Sendung zu entblösen. Teilweise ist es gelungen und hätte man nicht dem linken Professor das Schlusswort gegeben und Lucke mehr Zeit gehabt wäre es ihm ganz gelungen. Zukünftig werden sich einige Moderatoren vorsehen.
    Daraus erkennt man, dass man sich hartnäckig gegen Diffamierungen wehren muss. Denn wenn diese linksblöden Schmutzschleudern Beweise bringen sollen werden sie ein echtes Problem haben. Bisher hat es ja immer gereicht die Keule zu benutzen, doch auch diese Zeiten werden sich ändern.

  114. Ach Kewil, jetzt fängst du auch noch an, den Moralapostel zu spielen…

    Dabei weißt du ganz genau, wie DF sich von den Kinderschuhen bis heute entwickelt hat. Hast du die vielen Artikel auf PI vergessen, in denen DF Abgrenzeritis gegen Pro betrieben hat?

    Hast du vergessen, wie sektiererisch DF drauf ist, dass es da einen stark atheistischen Einschlag gibt, der nicht nur gegen Islam, sondern auch antichristlich eingestellt ist?

    Hast du verdrängt, dass Stadtkewitz eine Reaktion seitens der AfD geradezu provoziert hat?

    Politische Inkorrektheit verkommt bei PI langsam aber sicher zum goldenen Kalb.

    Was hier an Schaden angerichtet wird, geht viel weiter als das, was die Mainstreammedien machen.

    Ich hätte dich, Kewil, nicht für so naiv gehalten, dass du dich daran beteiligst, die einzige ernstzunehmende Opposition kaputt zu schreiben.

  115. Zitat von:

    #57 hakulius (09. Okt 2013 12:45)

    … Vermutlich wurde das bewusst geduldet um am rechten Rand zu fischen.
    Jetzt , nach der Wahl distanziert man sich öffentlich von rechten Bewegungen.
    Das dumme (rechte oder libertäre ) Wahlvolk hat seine Schuldigkeit getan und darf gehen.
    Danke Herr Lucke.

    ——————————————-

    Das sehe ich auch sehr kritisch.

    Sehr viele ADF-Wähler haben diese Partei gewählt,
    um nicht nur den Finanz-EU-Kurs der Blockparteien zu widersprechen,
    sondern vorallem um ein allgemeinen Gegenpol zu bilden, der dann erst eine Möglichkeit schafft, ein eventuelles umdenken in der politisch korrekten Verdrossenheit, sowie um ein evtl. einlenken zum Kurswechsel zu bewegen.
    Zu dem sind sehr viele ADF-Wähler in den Augen der „linksradikalen?!“ „Frankfurter Schuljungs“ sowie so schon rechtspopulistisch (=schwachsinniges Modewort) abgestempelt.

    Wenn die ADF zusätzliche Wähler gewinnen will, muß sie mehrere große Probleme auf verschiedenen Bereichen mit großen Partei-Programmen angehen.
    Das hat Zukunft und kann was ändern auf Dauer.

    Problme hauptsächlich auf den finanziellen Euro-Kurs zu beschränken und jegliche rechtspopulistische Strömungen zu unterbinden, führt in Zukunft zu Abwanderung derjenigen Wähler, die sich mehr von der Partei versprochen haben.

    Die Hoffnung stirbt als letztes.

  116. #115 Santana

    Nach dem bereits jetzt als äußerst sicher geltenden Einzug in das EU Parlament im kommenden Jahr werde ich mich wieder an Sie wenden.

    Gehörten Sie nicht zu denjenigen, die uns hier noch vor ein paar Wochen erzählt haben, daß der Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag „sicher“ sei?

    #118 Santana

    Zum einen steht Herr Lucke momentan (gerade nach den Wahlen) unter öffentlichem Dauerbeschuss in Sachen Nazi-Verdacht. Den Spagat hinzubekommen, freiheitsliebende Deutsche zu befrieden sowie zugleich nicht in der öffentlichen Meinung als “Neonazi” endgültig abgestempelt zu werden, gestaltet sich als schwieriger, als sich der einfache P.I.-Leser hier vielleicht vorstellen mag.

    Lucke wird immer unter öffentlichem Beschuß bzw. der Beobachtung durch die Medien stehen. Also muß er diesen „Spagat“ ständig vollziehen. In ihrem Bemühen, nur ja nicht in die rechte Ecke gestellt zu werden, ist die AfD gezwungen, sich den Spielregeln des Establishments anzupassen. Die Partei kann somit nie eine echte politische Alternative sein, zumindest nicht für Bürger mit freiheitlich-konservativer Gesinnung.

    Zum anderen ist Herr Lucke – wie ich ebenfalls bereits öfter angemerkt habe – nicht der “AfD-Diktator”, sondern lediglich einer von drei Bundessprechern, woran sich auch nichts dadurch ändert, daß er derjenige mit dem höchsten Bekanntheitsgrad in der AfD-Spitze ist.

    Bernd Lucke ist das Gesicht und damit der wichtigste Werbeträger der AfD. Ohne Lucke würde die AfD schnell in der Versenkung verschwinden. Das wissen auch alle Beteiligten in der Partei. Deshalb hat das Wort Luckes in der AfD besonderes Gewicht. Lucke ist somit primus inter pares im Sprecherrat.

  117. auch für mich ist es unverständlich, warum hier wegen Luckes unglücklicher Aussagen die ganze AfD in den Dreck gezogen wird.

    Hier auf Pi hat das Niveau ziemlich nachgelassen.

    Meinungsvielfalt gibt es auch kaum.

    Auch von der AfD-Basis und den Landesverbänden erfährt man leider wenig Subtstantielles, lediglich über Lucke wird geschrieben…bzw. gelästert.

    Traurig!

  118. #140 Angela-Makel

    Hast du verdrängt, dass Stadtkewitz eine Reaktion seitens der AfD geradezu provoziert hat?

    Entscheidend ist nicht, daß die AfD auf die Erklärung von Stadtkewitz reagierte, sondern wie sie es getan hat. Der von Lucke erklärte Aufnahmestop für Ex-Mitglieder nicht nur von „Die Freiheit“, sondern auch anderer Kleinparteien mit Ausnahme der FDP ist überzogen und mit der am 14.04. beschlossenen Parteisatzung kaum vereinbar.

    Wie geht die AfD eigentlich mit früheren Mitgliedern der Linkspartei um, die in vielen Bundesländern vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Werden die auch einer Gesinnungsprüfung unterzogen? Oder ist man bei Linksradikalen nachsichtiger als bei Islamkritikern?

  119. Wer will, daß Deutschland nicht finanziell bankrottgeht, muß die nächsten Jahre AfD wählen, egal was diese Partei sonst noch äußert. Es ist ja auch für Lucke & Co nicht einfach, eine solche Neugründung auf einen geraden Kurs zu bringen. Und außerdem generieren diese Aufgeregtheiten Schlagzeilen. Die AfD bleibt damit auf der politischen Landkarte. Haben wir also Verständnis und Langmut! Zumindest bis zur Europawahl im Mai.

    Trotz aller Differenzen mit Kewil: Sein Beitrag ist das mit Abstand Beste, was ich jemals zum Thema AfD gelesen habe.

  120. Um das aber klarzustellen: Wer will, daß Deutschland nicht finanziell bankrottgeht, muß die nächsten Jahre AfD wählen, egal was diese Partei sonst noch äußert.

    Das macht wenig Sinn….erst die AfD zu kritisieren, dann aber trotzdem zu ihrer Wahl aufrufen? Und dann mit der Begründung? Die AfD wird entweder – so wie sie im Kern angelegt ist – eine zweite FDP oder sie entschließt sich zur Daueropposition. Wenn sich diese Position durchsetzt, kann sie 10,15, 20% bekommen – ohne je Politik gestalten zu können. Will sie gestalten – was nur mit der Union ginge – muss sie von unrealisitischen Forderungen, an die die Führungsspitze eh nicht glaubt, Abstand nehmen. Es wird keine Rückkehr zur DM geben – niemals. Man wird in betimmten Bereichen/Feldern der Politik mehr Europa brauchen (Umwelt, Wirtschaft,Außen-Sicherheits-undVerteidigungspolitik) und nicht weniger – das sagtder gesunde Menschenverstand in einer globalisierten Welt! Da sich die AfD ja als pro-europäisch Bezeichnet, wird sie dies schon bald auch öffentlich anerkennen müssen.Europa zu spalten ist eben keine Alternative, sondern der sichere Untergang!

  121. #140 Angela-Makel (09. Okt 2013 19:38)

    Wenn Lucke ernstzunehmen wäre, hätte er gesagt: „Jedes Gleichungssystem, dessen beschreibende Matrix die Determinante 0 besitzt, heißt entartet. Im übrigen glaube ich nicht, daß sich Picasso im Grab umdreht, wenn jemand einen Begriff verwendet, mit dem Menschen ohne ästhetisches Empfinden seine Kunst geschmäht haben. Wenn Sie jemanden unschuldig verurteilen, liegt das Problem ja nicht im Wortlaut des Urteils, etwa ‚Ich verurteile Sie zum Tode durch den Strang.‘, sondern in der Zuweisung dieses Urteils zum Unschuldigen. N’est-ce pas? Aber ich freue mich, daß Sie mir die Gelegenheit gegeben haben, die durchaus wichtige Frage, ob es schon an und für sich verbrecherisch sei, darauf hinzuweisen, daß etwas aus der Art geschlagen sein könnte, hier behandeln zu können.“

  122. Wer jeden Tag in einer linksversifften Universität Vorlesungen hält, weiß womöglich gar nicht, was das Volk wirklich denkt.

    Das sollten wir den Herren Professoren mal klarmachen.

  123. #132 Der boese Wolf

    „Zugegeben, Geduld ist nicht meine Stärke, wohl aber schnell zu lernen und auf veränderte Situationen schnell und flexibel zu reagieren. Das kann u.a. auch beim Strassenverkehr lebensrettend sein. Und ich weiss trotzdem genau, was ich will: Von A nach B. Aber wenn mir ein Geisterfahrer entgegen kommt, muss ich schnell ausweichen.“

    Ich habe den Eindruck, Du unterstellst Leuten,
    die Geduld für eine Sache, (Partei) aufbringen, dass sie NICHT lernfähig, NICHT
    flexibel sind! Das ist Blödsinn und das weißt
    Du auch! 😉

    Schnelligkeit und Flexibilität sind vielleicht
    im Straßenverkehr angebracht, aber nicht in
    einer Partei!

    In einer Partei darf man NICHT überhastet
    handeln, sondern wohl überlegt und souverän.
    DAS macht einen guten Politiker aus.

    Man braucht keine Schreihälse, sondern
    charakterstarke und charismatische Persönlichkeiten, mit denen sich die Wähler identifizieren können! 😉

    Persönlichkeiten, auf die man sich verlassen
    kann und die einen festen Standpunkt haben,
    und dem Wohle des Volkes dienen!

    Und glaube mir, die AfD weiß genau, was sie
    will! Kann man alles nachlesen!

    Also…nicht ungeduldig werden! 😉

  124. #142 Jackson (09. Okt 2013 19:46)

    „Gehörten Sie nicht zu denjenigen, die uns hier noch vor ein paar Wochen erzählt haben, daß der Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag “sicher” sei?“

    Ich hatte nicht ein einziges Mal behauptet, daß der Einzug der AfD „sicher“ sei – das waren andere Kommentatoren, die auch ich des Öfteren wieder auf den Boden zurückholen musste. Wie sollte ich sowas auch sagen? Behauptungen als Fakten hinzustellen, überlasse ich Ihnen.
    Lediglich hatte ich Anfang September angemerkt, daß während des Wahlkampfes die Wahrscheinlichkeit des Einzugs deutlich gestiegen sei und somit nicht so dermaßen unwahrscheinlich war, wie einige uns hier damals Anfang September anhand der 2-3% aus den Umfragewerten weiszumachen versuchten – sie werden wissen, wen ich hiermit meine.
    Sie sollten also weder aus Herrn Luckes, noch aus meinen Aussagen mehr hineininterpretieren, als denn tatsächlich vorhanden ist.
    _________________________________________

    „Lucke wird immer unter öffentlichem Beschuß bzw. der Beobachtung durch die Medien stehen. Also muß er diesen “Spagat” ständig vollziehen.“

    Ich habe – ich denke für alle P.I.-Leser – verständlich gemacht, daß gerade unmittelbar nach der Wahl der öffentliche Druck auf die AfD und Lucke noch weiter gestiegen ist (auf mögliche Gründe werde ich aus Zeitgründen an dieser Stelle nicht eingehen). Freilich wird ein gewisser Druck immer gegeben sein. Dieser momentan übermäßige Druck wird mit der Zeit aber wieder etwas nachlassen.

    Mir kam es darauf an, zu erklären, wie denn Lucke plötzlich zu seinen aktuellsten Aussagen zu „Die Freiheit“ gekommen ist. Seine Aussagen vor der Wahl stehen in gewissem Widerspruch zu seinen aktuelleren – damals war die AfD allerdings ebenso bereits dem öffentlichen Druck ausgesetzt. Es kommt also auf die Intensität des Drucks an. Und diese wurde mit der Diskussion um die Verwendung des Wortes „Entartung“ gerade nach den respektablen Wahlergebnissen der AfD vorübergehend verstärkt. Dummerweise kam Herr Stadtkewitz dann mit seinen Formulierungen und hat den Medien zu dieser Zeit weitere Munition geliefert.
    _______________________________

    „In ihrem Bemühen, nur ja nicht in die rechte Ecke gestellt zu werden, ist die AfD gezwungen, sich den Spielregeln des Establishments anzupassen. Die Partei kann somit nie eine echte politische Alternative sein, zumindest nicht für Bürger mit freiheitlich-konservativer Gesinnung.“

    Das ist im Übrigen nichts als Schwarz-Weiß-Denken von Ihnen, fast allen Bürgern der BRD mangelnde freiheitliche konservative Gesinnung zu unterstellen, nur weil sie keine rechten Splitterparteien wählen. Der Fall Sarrazin beweist das Gegenteil. Es ist durchaus möglich, sich den Spielregeln des „Establishments“ gewissermaßen zu unterwerfen, aber ihnen in diesem Rahmen dennoch ein ehrliches, politisch unkorrektes Schnippchen (wie Sarrazin) zu schlagen – gerade davor graut es den etablierten Parteien gerade. Es fehlt nur die Masse, die sich offen zur politischen Unkorrektheit bekennt. Die Reps und Pro etc. taugen nachweislich nicht dazu, diese Masse von Bürgern mit „freiheitlich-konservativer Gesinnung“ zu mobiliseren.

    Das Problem ist nämlich primär nicht das „Establishment“ an sich, sondern die Wirkungen des „Establishments“: Allein wegen des (durch das „Establishment“ verursachten) gegenwärtigen Meinungsklimas in der Gesellschaft würden die meisten Bürger Parteien wie Pro oder die Reps nicht wählen. Es „gehört sich“ einfach nicht, diese Parteien zu wählen – derzeit nicht und auf lange Sicht hin nicht. Denn die Reps und Pro begehen genau diejenigen Fehler, die die AfD gerade nicht begeht. Sie schrecken die zweifellos vorhandene Masse der „freiheitlich-konservativen“ Bürger einfach ab, was eigentlich nicht nötig wäre.
    Dies sieht man an folgendem Beispiel:
    Pro bedient sich Sarrazin („Wählen gehen für Thilos Thesen“), der sich jedoch ebenso den Spielregeln des „Establishments“ unterwirft – deshalb distanziert sich auch Sarrazin von Pro. Sarrazin spricht die Bürger an, Pro dagegen nicht. Die AfD aber spricht diese Bürger an. Der „freiheitliche-konservative“ Bürger will also nicht gegen das „Establishment“ rebellieren, sondern wie Sarrazin oder die AfD klare Missstände beim Namen nennen dürfen – nicht mehr und nicht weniger. Rabauken, die „das System zerstören wollen“ und die jegliches Differenzierungsvermögen vermissen lassen, kann man dagegen unmöglich als „freiheitlich konservativ“ bezeichnen.

    Eine „Anpassung“ der AfD an das Establishment ist somit nicht zwingend notwendig und derzeit auch nicht gegeben. Bei einer „Anpassung“ wäre von der AfD nämlich von Anfang an nicht ein einziges ehemaliges Mitglied von „Die Freiheit“ ohne jegliche Prüfung aufgenommen worden, da können Sie sicher sein. „Die Freiheit“ gilt in den Medien generell und ohne jegliche Differenzierung als „rassistisch, islamophob, rechtsextremistisch, rechtspopulistisch etc.“.
    Somit kann die AfD bereits diesen Zug als „politisch unkorrekt“ und als „nicht mit dem Establishment konform“ verbuchen.
    _______________________________

    „Bernd Lucke ist das Gesicht und damit der wichtigste Werbeträger der AfD. Ohne Lucke würde die AfD schnell in der Versenkung verschwinden. Das wissen auch alle Beteiligten in der Partei. Deshalb hat das Wort Luckes in der AfD besonderes Gewicht. Lucke ist somit primus inter pares im Sprecherrat.“

    Wie Ihre subjektive Wahrnehmung (und möglicherweise auch die von einigen anderen) von der AfD-Führung und Herrn Lucke ist, ist für die AfD selbst und für Herrn Lucke ohne jeglichen Belang.
    Ob Herr Lucke das Gesicht der AfD ist oder ob die AfD ohne ihn in der Versenkung verschwinden würde (was ich allerdings bezweifeln würde), ist eben nicht entscheidend.
    Wichtig ist allein, daß die Worte von Herrn Lucke gemäß der Bundessatzung kein „besonderes Gewicht“ haben – und dies ist der Fall. Darauf hat auch Frau Petry mittelbar hingewiesen. Dazu kommt noch eine Bandbreite an anderen Funktionären und Mitgliedern, denen ein Mitspracherecht zukommt.
    Parteien an einer einzigen Person zu beurteilen, halte jedenfalls ich für in hohem Maße unseriös.

  125. #7 JeanJean (09. Okt 2013 11:34)
    Bald sitzt Lucke im Springerhaus mit Kissinger am round table. Danach wird dann die Partei gesäubert, dass kein Stäubchen übrig bleibt.

    Dass die Alternative keine grundsätzliche böte, war klar. Dass es so schnell so jämmerlich werden würde, hätte mir klar sein müssen.Keine echte Enttäuschung, nur das Übliche.

    Es ist so langweilig.

    Weshalb dieser Pessimismus, JeanJean? Weil Lucke, der seit Monaten pausenlos unter Druck steht und in den letzten Tagen immer wieder infam angegriffen wurde, mal einen schwachen Augenblick hatte und Mainstream-konform klingenden Mist erzählt hat? Ich finde es jammerschade, wenn so kluge Leute wie Sie so schnell resignieren. Da wird gebashed ohne Ende – und statt enger zusammenzurücken springen wir über das Stöckchen der Mainstream-Mafia, die sich einen abgrinst, wenn wir sagen: Jetzt sind wir aber sauer und wollen von der AfD nichts mehr wissen. Dass Luckes jüngste Aussagen nicht in Stein gemeißelt sind, sieht man an den Reaktionen von Petry, Gauland und Adam.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/aufnahmestopp-afd-streitet-ueber-rechtspopulisten-12606356.html

    Klar, die AfD ist nicht DIE Idealpartei. Aber diese wird es nie geben. Sie ist ein guter, wählbarer Kompromiss für Liberale, Konservative, Demokraten, Patrioten und Rechte (natürlich nicht für Rechtsradikale) – und das ist in unserer durch Alternativlosigkeit verseuchten Republik schon eine ganze Menge.

  126. Lucke hat bisher das Antideutsche Kartell der Medien und Parteien mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen versucht, so sah am beim grandiosen ersten Auftritt bei Plasberg. Als dieser einen NPD-Einspieler zur Diffamierung nutzen wollte, konterte Lucke mit: „Schämen Sie sich, dass Sie der NPD hier eine Plattform bieten.“

    Doch wie lange kann das gut gehen? Die große Mehrheit der deutschen Journalisten wurde in den Schulen, z.B. von Spiegel und SZ (Hamburg, München) auf primitiven Deutschenhass eingeschworen: „Deutsche sind böse, besonders diejenigen, die das nicht wahrhaben wollen, Deutsche müssen bereichert (abgezockt) und ersetzt werden.“
    Sich gegen die Abzocke zu wehren, wie es Lucke tut, reicht schon aus, vernichtungswürdig zu sein. Es gibt keinen Bonus für die Ängstlichkeit beim Ausländerthema.

    Es ist Zeit zur Klärung. Sarrazin hat beide Themen behandelt. Den Mut zum Austritt aus der antideutschen SPD hatte er nicht. Lucke hatte den Mut zum Austritt und zur Neugründung. Vielleicht ist er persönlich überfordert mit dem Thema Ausländer/Islamisierung. Es kommt in seinem Denken auch offenbar noch kaum vor. Dann müssen das eben andere Sprecher abdecken.
    Vor allem: Man sollte sich erst absprechen und dann vor der Kamera sprechen! Zurückhaltend und nicht wie ein Getriebener. Souverän.

  127. Haben wir also Verständnis und Langmut! Zumindest bis zur Europawahl im Mai.

    Für Dummheit kann man kein Verständnis haben.
    Lucke verprellt sein eigenes Elektorat – Protest-Wähler, die AfD gewählt haben, NUR WEIL SIE GEGEN DAS SYSTEM SIND (viele Wähler kennen sich in der Euro-Problematik gar nicht aus). Und „Nichtwähler und die Wähler der etablierten Parteien“ bleiben bei ihrem Wahlverhalten, solange keine große Katastrophe kommt.

    Gewinnen kann Lucke durch seine Anbiederung nichts – schon wegen der Position zum Euro ist AfD ein Feind des Systems.

    Dumm, einfach nur dumm.
    AfD wird bei der Europawahl ein blaues Wunder erleben.
    Ob sie danach umdenkt, ist fraglich.

  128. Um das aber klarzustellen: Wer will, daß Deutschland nicht finanziell bankrottgeht, muß die nächsten Jahre AfD wählen, egal was diese Partei sonst noch äußert. Es ist ja auch für Lucke & Co nicht einfach, eine solche Neugründung auf einen geraden Kurs zu bringen. Und außerdem generieren diese Aufgeregtheiten Schlagzeilen. Die AfD bleibt damit auf der politischen Landkarte. Haben wir also Verständnis und Langmut! Zumindest bis zur Europawahl im Mai.

    Ihr Fazit ist OK, Kewil. Und es ist auch in Ordnung, Lucke mal für diese sinnentleerten Mainstream-Phrasen abzuwatschen. Dennoch sollten wir froh sein, dass es eine Alternative gegen den zähen Mainstream-Brei gibt und nicht jedes Räuspern von Lucke & Co. auf die Goldwaage legen. Auf der einen Seite lauert das Blockparteien-Kartell nur darauf, dass irgendetwas verlautet, wogegen man die Nazi-Keule auspacken kann. Und nun lauern offenbar auf der anderen Seite Konservative/Rechte auf jedes politkorrektes Komma bei Lucke, um diesen zu überführen, ein Produkt des Systems zu sein.
    Diese Leute, die nach zwei falschen Sätzen sofort losbrüllen: „Ich hab’s ja gleich gesagt!“ gehen mir – und das sage ich jetzt mal ganz bewusst in simplen Worten – empfindlich auf die Eier. Offenbar können viele Konservative/Rechte oder wie wir sie auch immer benennen wollen, nicht in Kategorien wie Solidarität und Zusammenhalten in Hinblick auf ein großes Ziel denken. Lauter hoffnungslose Individualisten, die offenbar kaum konsensfähig sind. Wenn 100 Leute aber 100 Parteien brauchen, um sich selbst zu verwirklichen, ist nicht nur nichts gewonnen, sondern man hat dem Pack von Merkel bis Trittin nur in die Karten gespielt. Ich unterstütze die AfD auch weiterhin entschieden, weil ich den genannten Polit-Gangstern einen schmerzhaften Stachel ins Fleisch bohren will – und das macht die AfD bis jetzt sehr gut.

  129. Ich möchte allen „AfD-Kritikern“ an dieser Stelle nochmal etwas mitteilen:

    Was nützt es Euch, permanent auf die AfD einzuschlagen, wenn es doch andere Parteien gibt, die Euch eher zusagen? Dann wählt doch eben diese und tragt aktiv zu deren Erfolg bei.

    Wundert Ihr Euch aber nicht, warum diese Parteien bereits vor Erscheinen der AfD auf der politischen Bildfläche bedeutungslos geworden sind und warum dieser Erfolg nicht gelingen mag?

    Daß die Bürger diese Parteien nicht wählen, kann also kaum die Schuld der AfD sein, die diesen Parteien die Wähler abspenstig macht. Die Schuld liegt allein bei den Parteien selbst.

    Wenn Ihr alle also nichts Gescheites auf die Beine bekommt und nicht in der Lage seid, die „Rechtskonservativen“ zu vereinigen und Islamkritik gesellschaftsfähig zu machen, solltet Ihr Euch zumindest beim „AfD-Bashing“ etwas zurückhalten.

  130. Lustig, wie es viele einfach nicht verstehen. Kewil muss so schreiben, hat er ja vollmundig eine Wahlempfehlung ausgesprochen. Aber alle anderen könnten es langsam mal kapieren, dass die AfD keine ernsthafte Alternative ist, sondern nur ein paar Protestwähler abgreifen wollte.

  131. #156 gdl1983 (10. Okt 2013 02:43)
    Lustig, wie es viele einfach nicht verstehen. Kewil muss so schreiben, hat er ja vollmundig eine Wahlempfehlung ausgesprochen. Aber alle anderen könnten es langsam mal kapieren, dass die AfD keine ernsthafte Alternative ist, sondern nur ein paar Protestwähler abgreifen wollte.

    Sie können es noch tausendfach wiederholen, wahr wird es dennoch nicht. Und Kewil muss gar nichts, er hat im Zweifelsfall genug A…. in der Hose, um einen Irrtum einzugestehen. Dieser liegt aber nicht vor.
    Nur weil Lucke etwas gesagt hat, was an der AfD-Basis heftigst diskutiert wird und was Petry, Gauland und Adam anders sehen, ist die AfD keine Systempartei geworden.
    Sie ist nach wie vor die Anti-Alternativlos- und Anti-Merkel-Bewegung – und dabei hat sie meine volle Unterstützung.
    Verfolgen Sie mal die Hetztiraden der Merkel-Jünger und der Linken in den Diskussionsforen wie etwa dem der FAZ. Die haben an Intensität nochmals erheblich zugenommen. Man hat die Hosen voll vor der AfD bis Unterkante Oberlippe (letzte Prognosen von zwei systemkonformen Meinungsforschungsinstituten: 6 %) und versucht sie nun mit allen Mitteln niederzumachen.
    Merkel und Trittin und diese Bande wissen genau, dass die AfD für sie hochgefährlich ist, weil sie eben keine systemkonforme Partei ist, die den Alternativlos-Irrsinn hinnimmt, sondern eine täglich stärker werdende Graswurzelbewegung von Vernunftbürgern, die sich nicht länger verscheißern lassen wollen.

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