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Gastwirte – Offensive im Kampf gegen Rechts™

PI berichtete bereits mehrfach über gastronomische Kampagnen gegen Rechts. Demnach machen Kampagnen wie „Kein Bier für Nazis“ in Lübeck bundesweit Schule. Da die Linken schon vor Urzeiten die Moral für sich gepachtet haben, sehen sie auch kein Problem darin, jeden von seinen Gastrechten auszuschließen, den sie als Feindbild definieren. Wer und was Nazi ist, bleibt den Linken selbstverständlich selbst überlassen.

(Von Rechtskonservativer Denker)

So berichtet aktuell die rote Süddeutsche, die bereits gegen Michael Stürzenbergers Aufklärungsarbeit über den Islam Stimmung macht, dass sich immer mehr „Rechtsextreme in Münchner Lokalen einnisten“ würden. Wie immer, überall Faschisten wohin man schaut.

Die Prantl-Prawda brüstet sich in ihrem Artikel mit allerlei selbstgeglaubter Zivilcourage. Der Pächter des altdeutschen Wirtshauses „Teutonia“ am Rande des Olympiaparks, Werner Stock, sei direkt nach einer der Infoveranstaltungen über Rechtsextreme in Münchner Gaststuben, die neuerdings vor der nationalsozialistischen Wiedergeburt warnen sollen, zum Eingang seines Lokals gegangen, um voller Mut gegen Rechts einen „signalroten“ Aufkleber mit der Aufschrift „Hier ist kein Platz für Nazis und Rassismus“ an die Tür zu kleben.

Das, was dieses Käseblatt als „Zivilcourage gegen Rechts“ verkaufen will, ist letztendlich nichts anderes, als bestimmte Menschen von allgemeinen Rechten auszuschließen, weil sie eine bestimmte Gesinnung haben und somit auch nichts anderes als „Deutsche, wehrt euch! Kauft nicht bei Juden!“…

Diese rotlackierten Nazis, die so tun, als seien sie besonders tolerant und gegen jede Form von Ausschluss und Diskriminierung, tun genau das: Sie diskriminieren eine bestimmte Gruppe, weil sie so ist, wie sie ist. Ob eine rechtsextreme Gesinnung verwerflich ist oder nicht, ist nicht Entscheidung dieser vermeintlichen Gutmenschen, denn in Deutschland herrscht normalerweise die Meinungsfreiheit, die Gleichheit und Freiheit garantiert. Aber Intoleranz gegen „Intolerante“ ist total tolerant.

Weiter heißt es im Artikel, Stadtteilpolitiker hätten „registriert, dass sich rechtspopulistische, rechtsextreme oder islamfeindliche Gruppierungen in einigen Lokalen des Viertels einzunisten versuchen“.

Da werden die Begriffe „rechts“ und „rechtsextrem“ mal wieder über einen Kamm geschert. Verallgemeinerung war auch ein Instrument von Nazis und Kommunisten, um alle Ungewünschten als eine geschlossene Feindgruppe zu diffamieren.

Man wolle zudem „Wirte auf breiter Front für das Thema sensibilisieren“. Marcus Buschmüller von der Fachinformationsstelle gegen Rechtsextremismus macht seine Überwachungsabsichten klar:

„Man erkennt sie meist nicht am Äußeren, sondern an ihren Äußerungen.“

Weiter schreibt die SZ über die Tipps von Buschmüller an die gutmenschlichen Gastwirte:

Sich informieren, wer sich so in der Szene tummelt, nachhaken bei der Reservierung, sich absichern durch Klauseln im Mietvertrag, hinhören, was geredet wird am Tisch, vom Hausrecht Gebrauch machen, lauteten die Empfehlungen. Oder eindeutige Aufkleber und Aushänge am Eingang anbringen – wie etwa in Regensburg geschehen.

Man durchforstet also die Gästelisten nach bestimmten Namen. Genau wie die Stasi früher. Man will „Nazis“ über Klauseln aus einem bestimmten Raum der Öffentlichkeit ausschließen. Genau wie die Nationalsozialisten es mit den Juden taten. Man will Gespräche am Tisch belauschen, dass freie Meinungsäußerung und Ungestörtheit nicht mehr möglich sind. Genau wie bei der Stasi. Man will „Nazis“ per Hausrecht rausschmeißen, weil sie einer definierten Feindgruppe angehören. Genau wie die Nationalsozialisten. Man will schriftliche Hinweise anbringen, um bestimmte Menschen zu diskriminieren. Deutsche, wehrt euch! Kauft nicht bei Juden.

Miriam Heigl von der „Fachstelle gegen Rechtsextremismus“ fügt hinzu:

„Die meisten Wirte in der Stadt wollen ja mit solchen Gästen nichts zu tun haben“.

Zu guter Letzt brüstet sich die Süddeutsche noch einmal mit fremden Engagement im Interesse des Meinungsfaschismus:

An 100 Gaststätten in Regensburg machen Aufkleber deutlich, dass Rassisten dort nicht bedient werden, berichtete Helga Hanusa, die die Initiative „Keine Bedienung für Nazis“ gegründet hat.

Sehr schön, wie weit ihr mit eurer Ausschlussaktion schon gekommen seid. Wenn irgendwann auch „Kommunisten werden hier nicht bedient“ an Gaststättentüren klebt, ist Hitler bestimmt zurückgekehrt…




GB: Lehrerin zwingt Schüler zu Islam-Workshop

Die Leiterin der nicht-staatlichen Littleton Green School in Huntington, Staffordshire (England), schrieb den Eltern eine Nachricht über den Besuch eines Islam-Workshops in der Staffordshire Universität in der darauffolgenden Woche. Der Besuch ist ein Teil der gesetzlich vorgeschriebenen Lehrpläne für Grundschüler, unterschiedliche Religionen kennen zu lernen.

(Übersetzung eines Daily Mail-Artikels)

Ihnen wurde mitgeteilt, dass die 4ten und 6ten Klassen sich religiose Artefakte (Gegenstände) bei ihrem Besuch anschauen würden – und drohte allen Eltern, dass ihre Kinder einen Vermerk in ihren Schulunterlagen haben würden, der sie als „rassistisch“ brandmarkt und durch ihre gesamte Schullaufbahn hindurch bleiben würde, wenn sie nicht daran teilnähmen.

Jegliche Abwesenheit und jegliches Fehlen würde auf Glaubwürdigkeit geprüft werden und nur ärztliche Krankschreibungen würden akzeptiert werden.

Hier der Brief der Lehrerin:

littleton

Später wurde den Eltern auch noch gesagt, dass sie dafür auch noch die Fahrtkosten zu zahlen haben.

„Das Wesen der Religion ist seine Entscheidung dazu – aber hier haben sie überhaupt keine Wahl. Das sind drakonische Maßnahmen“, sagte eine der fassungslosen Eltern.

Später ruderte die Schule schnell zurück, als sich der von den Eltern benachrichtigte Gemeinderat einschaltete.

„Es ist nicht statthaft, Kinder an einer Teilnahme zu zwingen unter Androhung eines Eintrags in die Schülerakte und schon garnicht als ‚Rassist'“.


In den Kommentaren sind selbst Linke und/oder Multikulti-Freunde entsetzt und einer bringt sogar den üblichen Vergleich „Ob auch Nichtchristen solch eine Mitteilung beommen hätten, wenn es um den Besuch eines Workshops über das Christentum gegeben hätte?“.

Zum Glück sind unsere liken Multikult_innen noch nicht auf sowas gekommen.

(Übersetzung: Peter G.)




Deutschland, ein Bildungsmärchen: Fack ju Göhte!

Deutschland – vor allem seine „Kids“ – freut sich über einen neuen Kinofilm: „Fack ju Göhte“. Deutschland hat sich auch immer schon über Goethe gefreut, obwohl es ihn selten las und immer seltener liest oder vielmehr: kaum mehr lesen kann. Auch das vielleicht eine mindestens unbewußte Botschaft des Titels. Bewußt übercoloriert und ikonografisch dicht am Comic erzählt der neue Film Deutschland als Bildungsmärchen.Es spielt an einer dieser Gesamtschulen mit desorientierten Schülern, denen die Kuschelpädagogik ihrer überforderten Lehrer längst nicht mehr gegen Verblödung und Entgrenzung hilft. Ja, obwohl sie alle Potential haben oder mindestens Herzchen sind. Der in den Siebzigern installierte Betrieb wird von einem schwachen sozialpädagogisches Korsett zweifelhafter Anthropologie gerade noch zusammengehalten. Als Farce. Begleiteter Verfall.

Frustration auf beiden Seiten: Die Lehrer skurril bis ins Psychotische oder ausgebrannt. Eher gleich beides. Die Schüler Macker und Tussen, deren Weltbild sich auf das beschränkt, worüber sie an sich selbst verfügen, ihren unsicheren Narzißmus, fixiert auf den eigenen Body und den der anderen.

Rettung naht von außen, gewissermaßen mit einem guten Wilden: Zeki Müller (Elyas M’Barek), schwerer Junge mit Migrationshintergrund, kommt frisch aus dem Knast und will eigentlich nur an den Zaster aus seinem letzten Bruch. Blöderweise ist aber über dem Versteck zwischendurch eine Turnhalle gebaut worden. Also wird er Hilfslehrer, um vor Ort zu sein. Putzige Mimikry. Der Rollenwechsel fällt leicht, weil Zeki über die angesagte Model-Ästhetik mit Waschbrettbauch und Tattoo verfügt und bei ihm sogar das Kettenrauchen dank blankem Gebiß apart aussieht.

Während er nachts am Tunnel gräbt, stellt er über Tage mit der Schulordnung gleich noch die Motivation in der horrenden 10 B sicher, die bisher noch jeden Pauker abkochte. Er schaffte das allerdings nur mit seinen Methoden: Ghettosprache, Bodycheck, Männervorbild – insgesamt nach der Art, wie sie sofort die Staatsanwaltschaft auf den Plan riefe. Alles brachial – von Ausdrucksweise bis Sturmgewehr, und sei es auch nur eine Paintball-Wumme.

Der Film bietet eine gut inszenierte Koketterie mit den Tabus der deutschen Kultusbehörden. Jeder weiß: Ja, die Zustände in den verwahrlosten Klassen- und desillusionierten Lehrerzimmern sind in etwa so wie dargestellt. Das ist das Tragische. Ebenso klar: Es gibt keinen Rambo, der dort testosteronüberschwemmt mit tätowiertem Oberkörper auftaucht und das Rudel zur Räson bringt wie der neue Alpha-Wolf. Also liegt das Komische, wie oft, in der Übertreibung, die den Zuschauer denken läßt: Ach, wenn es nur so wäre. Wie erfrischte solch ein Rabauke die verödete Bildungslandschaft.

(Die Filmkritik von Heino Bosselmann geht weiter auf sezession.de)


Trailer zum Film:




Schwäbisch Gmünd: Koran im Klassenzimmer

KoranunterrichtDer dänische Dichter palästinensischer Abstammung, Yahya Hassan, kritisiert in seinen Werken, dass die Generation seiner Eltern Integration verhindert habe. Schuld hätten sie, nicht das System in Dänemark, sagt er. Solche Eltern agieren in Deutschland bestimmt ähnlich, nur hier werden sie zusätzlich auch noch vom System unterstützt. Einer dieser deutschen Systemarbeiter gegen die Integration ist wohl Klaus Dengler, Leiter der „Rauchbeinschule“ in Schwäbisch Gmünd. Er hat ein Faible für Türkisch- und Koranunterricht für die Kleinsten.

(Von L.S.Gabriel)

Die Rauchbeinschule ist eine Grund-, Haupt- und Werkrealschule. Direktor Dengler ist sehr stolz darauf, dass die Kinder der ersten bis neunten Klasse an seiner Schule Türkisch lernen. Es ist eine der 30 Schulen Baden-Württembergs, die seit dem Schuljahr 2010/11 am Modellprojekt „Islamischer Religionsunterricht an Grundschulen“ teil nimmt.

Die meisten der Kinder sind zwar in Deutschland geboren, aber anstatt diesen Vorteil zu nutzen und ihnen unsere Werte, unsere Kultur und Lebensweise zu vermitteln, wird ihnen, sogar entgegen der anfänglich entgegengesetzten Willensbekundung ihrer türkischen Eltern, etwas oktroyiert, das sie nur von der deutschen, nichtislamischen Gesellschaft abspaltet und somit einer Parallelgesellschaft Vorschub leistet.

Auch das wenig überzeugte Lehrerkollegium stimmte Dengler um und setzte seine Türkisierung der Schüler durch:

Die Südwestpresse schreibt:

Dengler fragte das Kollegium. „Da waren nicht alle begeistert. Ich musste genau begründen, was ich damit bezwecke.“ Einzelne sahen solchen Unterricht als Bedrohung christlicher Werte. Gmünd ist katholisch geprägt, böse Zungen schmähten die Stadt einst als „Schwäbisch Nazareth“. (..) Drei Moscheen gibt es heute in der knapp 60 000-Einwohner-Stadt.

Das Kollegium willigte ein, die Kirchenvertreter befürworteten sogar die Idee, auch Stadt und Schulamt zogen mit. Am Ende schwierig waren einige türkische Eltern: Aus ihrem laizistischen Denken heraus hatte Religion an Staatsschulen nichts verloren. Sie sahen auch den muttersprachlichen Unterricht gefährdet. Die Schule räumte die Befürchtungen aus – unterstützt von den Moscheegemeinde.

Als Ethiklehrer habe er erlebt, wie schwer es Muslimen falle, über ihre Religion zu reden. Ihnen fehlen die deutschen Worte, die Hintergründe zu den Traditionen, der Vergleich zu anderen Religionen, sagt der Rektor einer Schule, wo Kinder schon mal in die Klasse kommen und: „Zack, zack ihr Christen, raus hier!“, rufen. Aber dafür hat er ja dann Leute wie Koranlehrerin Safiyet Brucks, die sagt, dass viele der Kinder sich stark mit ihrem Glauben identifizieren. Den albanischen Herrenmenschennachwuchs mit Hang zum Christenvertreiben hat sie sich so vorgenommen:

„Dann habe ich erst einmal den Koran aufgeschlagen und ihm eine Stelle gezeigt, die klarmacht, dass es auf den Respekt ankommt.“

Die genaue Stelle, mit der sie den Nachwuchs auf den rechten Weg leiten wollte, hat sie uns leider verschwiegen.

„Religions“-Unterricht für die Erstklässler beginnt an der Rauchbeinschule etwa so: Die Erstklässler sitzen im Stuhlkreis und Lehrerin Elif Gönenc-Gürdal (Foto oben), lässt sie von ihren Erlebnissen berichten. So weit, so normal für eine Grundschule. Als eines der Mädchen dann sagt: „Ich bin traurig, dass mein Vater krank ist“, ergeht sich die Herzenswärme der Islamanhängerin Gönenc-Gürdal in einem wenig kindgerechten und noch weniger tröstlichen:  „Da hoffen wir, dass es ihm bald besser geht, inschallah“.

Währenddessen lernt eine andere Klasse Türkisch. Zum Beispiel, dass Enten nicht „qua, qua“, sondern im türkisierten Deutschland dann „cikkk cikkk“ macht und Kühe nicht mehr „Muh“, sondern „mö mö“ sagen.

„Alleine dass solcher Unterricht stattfindet, ist gut“, sagt Brucks. Der Islam ist nun Teil des Schulalltags, nicht mehr einer (vermeintlichen) Gegenwelt. Dabei sei es von Vorteil, dass Brucks und Gönenc-Gürdal Lehrerinnen seien, die ebenso Mathe, Werken und andere Fächer unterrichten.

Gemeinsam mit seinen beiden türkisch-moslemischen Lehrerinnen Safiyet Brucks und  Elif Gönenc-Gürdal wird Rektor Klaus Dengler es schon hinbekommen, dass aus seiner Schule ein islamkonformes Ghetto für türkische Kinder wird, wo sich die deutschen Schüler unterzuordnen haben.

So funktioniert Integration dann möglicherweise doch noch, nur halt in die andere Richtung.

Kontakt:

Rauchbeinschule
Rauchbeinstraße 6
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: 07171-38010
Fax: 07171-37517
Email: schulleitung@rauchbeinschule-gd.schule.bwl.de

(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse trotz aller Kontroversen in der Sache um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise)




Ein Kölner Justiz-, Migrations- und Klüngelroman

Klagen über die Geistlosigkeit des Literaturbetriebs, die Zeitgeist-Beflissenheit der Literaten und die Machtkartelle der Medien, Stiftungen und Stipendien sind so alt wie dieser Betrieb selbst; und nicht selten hört man sie aus den Mündern der „verkannten Genies“, die sich für einen Bestseller natürlich zu schade wären und „lieber“ von der Hand in den Mund leben. Aber auch Hölderlin oder Nietzsche waren zu Lebzeiten kaum gelesene Außenseiter, und selbst Goethe konnte bei seinem Schwager Vulpius sehen, wie man kommerziell erfolgreiche Bücher schreibt.

(Von Karsten H., Frankfurt/M.)

Der Unterschied unserer heutigen Situation zur gewöhnlichen Unterschiedenheit von Höhenkamm-Literatur und belletristischen Konsumgütern besteht allerdings in zweierlei Hinsicht: Zum einen gibt es nicht mehr nur die Differenz von kultureller Elite und anspruchslosem Lesepublikum, sondern – da neue Formen von Zensur um sich greifen – zunehmende Spannungen zwischen Erwünschtem, gerade noch Geduldetem, Bekämpftem und sogar Verbotenem; zum anderen scheint das literarische Publikum überhaupt langsam auszusterben.

Früher konnte sich der unbekannte Autor damit trösten, daß er, wenn nicht für heutige Leser, so doch wenigstens für die „Nachwelt“ schreibe, aber diese Hoffnung setzte, selbst im Fall der Avantgarden, die sich als Vorhut des Künftigen sahen, doch immer noch das Bewußtsein eines Überlieferungsstromes voraus, in dem sich der einzelne vorfand. Diese Sicherheit besteht jedoch – angesichts der demographischen Katastrophe sowie des Schwindens der Bildungsvoraussetzungen und Rezeptionsfähigkeit für Literatur – nicht mehr, weshalb heute eine Krisendiagnose schwerer wiegt als früher.

Die Diagnose von Kultur- und sonstigen Krisen ist nicht die Sache der Herrschenden und Schwelgenden, sondern der abseits Stehenden; sie ist daher seit langem eine konservative und rechte Domäne. Zweifellos kann die Rechte im Rückblick auf das zwanzigste Jahrhundert die bedeutenderen Dichter und Denker für sich reklamieren, aber den Kulturbetrieb dominiert seit den sechziger Jahren die Linke und deren zeitgenössische kulturmarxistische Ideologie der Political Correctness. Entsprechend langweilig ist, bis auf wenige Ausnahmen, der literarische Markt. Aber auch die Rechte kann sich über ihre Marginalisierung nicht damit hinwegtrösten, daß ihre Autoren nur nicht gelesen würden – sie fehlen heute in der Belletristik, zumal in Deutschland, fast völlig. Es gibt noch immer maßgebliche rechtskonservative Kulturkritiker, Historiker und Philosophen, aber kaum Lyriker, Dramatiker und Romanciers, obwohl doch gerade die Rechte einen Sinn für die traditionellen Gattungen haben müßte; tatsächlich ist sie aber, genauso wie die Linke bzw. das postmoderne Establishment, in erster Linie in den neuen Medien zu Hause, bloggt und twittert.

Ein anspruchsvoller rechtskonservativer Roman?

Ob denn wohl eines Tages ein zeitgemäßer rechtskonservativer Roman geschrieben werde, wird oft gefragt. Einen solchen müßte es doch schon längst geben; schließlich ist der Roman diejenige Gattung, in der sich bevorzugt der Geist einer Zeit, das Lebensgefühl einer Generation spiegelt, und gerade in der Diagnose unserer Krisenzeit liegt doch die Kraft der Rechten. Der dezidiert konservative oder rechte Roman wird schmerzlich vermißt.

Jetzt hat Björn Clemens im Telesma-Verlag einen voluminösen Wurf vorgelegt, der sich in diese Lücke einfügen läßt – es ist gleichzeitig sein Romandebüt und der wohl erste umfangreiche Roman der Neuen Rechten, der eine Bestandsaufnahme der deutschen Gegenwart sein will. „Pascal Ormunait“ heißt das Buch des Düsseldorfer Rechtsanwaltes, der bislang sowohl mit juristischer Fachliteratur als auch mit politischer Lyrik, Aufsätzen und vor allem mit einem in der „Szene“ vielbeachteten längeren Essay unter dem Titel „Abendbläue – die Typologie der Stunde Null“ hervorgetreten ist. „Ein deutscher Justizroman“ ist ein naheliegender Untertitel bei einem Autor, der als Anwalt auf „politische Fälle“ spezialisiert – und daher nicht unumstritten – ist und viele Jahre lang selbst politisch tätig war (zuletzt bis 2006 als stellvertretender Bundesvorsitzender der „Republikaner“). Gleichwohl ist das Buch weder Autobiographie noch Selbstrechtfertigung, Bewältigung realpolitischen Scheiterns oder notdürftig in literarische Form gebrachtes Pamphlet, sondern es ist, bei aller politisch-juristischen Thematik und dem offenkundigen polemischen Elan seines Verfassers, durch und durch ein Roman – und zwar sowohl ein Bildungsroman als auch ein Sittenspiegel unserer Zeit.

Die Handlung spielt in den Jahren 2008 und 2009 in Köln, das der Autor genauestens kennt und beschreibt, und im Mittelpunkt steht ein Abiturient mit dem auf ostpreußische Vorfahren verweisenden Namen Pascal Ormunait. Der junge Mann ist, zumindest dem Anspruch nach, ein fleißiger Schüler, der nur manchmal mit Freunden über die Stränge schlägt, ein behüteter Sohn aus bessergestellter „Patchwork“-Familie, hinter deren bürgerlicher Fassade es jedoch kriselt und immer wieder zu Ausbrüchen kommt, wenn ein Tabu gebrochen wird. Er ist klug, nett, meist verständnisvoll und insgesamt ein Durchschnittsexemplar des heutigen deutschen „Jünglings“, fast eines „Jungmannes“ – immerhin hat er anfangs eine hübsche Freundin, aber diese fühlt sich bald zu „südländischen“ Jugendlichen hingezogen, die ihr mit ihrer offensiv eingesetzten „Männlichkeit“ mehr imponieren. Kurz: Pascal ist ein wenig schlapp, ein jugendlicher „Mann ohne Eigenschaften“, und er soll genau das sein, denn er stellt ja nicht etwa ein aufgeblähtes, potentes, geniales Möchtegern-Alter-Ego seines Schöpfers dar, wie es sonst oft der Fall ist, sondern er ist ein Antiheld und vor allem ein „deutsches Opfer“.

Charakteristischerweise fehlt ihm, wie heute fast einer ganzen Generation junger Menschen, die väterliche Identifikationsfigur; seine biedere, in ihrer besorgten und still-ergebenen Art etwas aus der Zeit gefallenen und so gar nicht dem Powerfrau-Ideal entsprechende Mutter lebt mit einem ständig von seinem „Business“ eingespannten Geschäftsmann zusammen, der für seinen Stiefsohn selten Verständnis aufbringt; und Pascals Verhältnis zu Freunden erschöpft sich in gemeinsamen Sauftouren und im Prahlen mit „Weibergeschichten“.

Die wichtigste Bezugsperson für Pascal ist sein Großvater Wilhelm Ormunait, mit dem er ungewöhnlich viel Zeit verbringt und sich bestens versteht. Sie haben dieselben historischen Interessen; der Großvater erläutert Pascal viele geschichtliche und insbesondere auch ästhetische und architektonische Zusammenhänge, er repräsentiert aufgrund seiner Biographie das von der übrigen Familie verdrängte Schicksal der Vertreibung nach dem Krieg, und er verkörpert überhaupt – sehr im Gegensatz zu Pascals Lehrern, die von der Geschichte lediglich moralisierend reden – das historische Element. Im Gegensatz zu den weichgespülten Gegenwartsmenschen ist der knorzige Alte der einzige Charakterkopf und auch die einzige „ganze“ Figur des Romans; alle anderen wurden, im Sinne einer absichtlich zugespitzten Stereotypisierung, vom Autor auf ihren jeweiligen Lebenshorizont reduziert und widmen sich ihrem „Job“, ihrem Haushalt oder ihrer Freizeit. Gerade aus dieser Halbheit und Angepaßtheit beziehen sie aber, als Musterbilder heutiger Existenz, ihre Plastizität und Überzeugungskraft. Insbesondere ist dem Autor anzurechnen, daß er seine Figuren nicht nur, wie das bei einem dezidiert politisch ausgerichteten Verfasser naheliegen könnte, theoretisieren und als wandelnde Manifeste herumlaufen, sondern daß er sie handeln und durch ihr Dasein wirken läßt.

Realität der multikulturellen Großstadt

In diese Welt des oberflächlich geordneten Schul- und Familienalltags bricht nun die Realität der multikulturellen Großstadt in Gestalt eines jugendlichen Schlägers mit Migrationshintergrund ein, der dem Großvater nach einem Streit wegen falschen Parkens einige Fausthiebe versetzt, worauf dieser ins Krankenhaus eingewiesen wird. Sein Zustand erscheint zunächst nicht so schlimm, verschlechtert sich aber rapide, und der alte Mann stirbt, ohne daß seine Todesursache in direktem Zusammenhang mit den Schlägen steht. Für Pascal beginnt eine Odyssee durch das deutsche Justizwesen: Fassungslos muß er erleben, daß der Tod seines Großvaters – in seinen Augen ein „Mord“ – juristisch durchaus korrekt nicht strafrechtlich geahndet werden kann. Daraufhin versucht er, sein Recht auf eigene Faust durchzusetzen und beschuldigt den Schläger einer Serie von Auto-Einbrüchen, deren Zeuge er zufällig geworden ist. Die falsche Anschuldigung fliegt auf, und Pascal hat sich nun selbst strafbar gemacht – vor allem aber bekommt er bald die Rache der Freunde seines Widersachers zu spüren. Mitten im Kölner Karneval wird er an einer S-Bahnstation brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt. Pascal wird daraufhin nicht nur durch die Krankenhausaufenthalte aus seiner geregelten Bahn geworfen und kann sich nicht mehr auf das Abitur vorbereiten, sondern er entfremdet sich immer mehr der Welt der Schule und des Elternhauses. Zu Hause erfährt er das oberflächliche Besorgtsein der Mutter und das völlige Unverständnis seines Stiefvaters, in der Schule lernt die Verlogenheit, Feigheit und Borniertheit eines ideologisierten Bildungssystems kennen und wird aufgrund seiner Auseinandersetzungen mit ausländischen Jugendlichen als Rechtsextremist geächtet; und auch vor Gericht findet er sich eher in der Täter- als in der Opferrolle wieder.

Der einzige, der ihn in dieser Zeit versteht, ist sein neu gewonnener Freund Kevin, der in nationalen und „identitären“ Kreisen verkehrt und Pascal über das „System“ aufklärt, ihn dabei aber auch zunehmend „aufwiegelt“. Kevin, der – eigentlich unmögliche – „gute“ oder in seinen Motiven zumindest verständliche Rechte ist reifer und erfahrener als Pascal und verhält sich stets hilfsbereit, ist aber durchaus nicht frei von Ambivalenz: Der nach seinem Selbstbild mit allen Wassern gewaschene Revolutionär zeigt auch Züge eines jugendlichen Revoluzzers, der immer wieder, fast zwanghaft, mit kindischer NS-Nostalgie provoziert. Allzu deutlich belegt seine Biographie, wie Schuldkult und einseitige Geschichtspädagogik genau das bewirken, was sie angeblich verhindern sollen, und dazu führen, daß gutwillige, leistungsorientierte Begabungen in einer Gesellschaft, die ihnen wenigIdentifikationsmöglichkeiten bietet, in sinnloser Protest-Pose erstarren.

Pascal jedenfalls gerät in eine Abwärtsspirale und kommt immer häufiger mit Polizei und Justiz in Konflikt. Parallel zu seinem äußeren Abstieg und geistigen Ausstieg aus der Gesellschaft vollzieht sich aber eine innere Reifung, so daß der Roman mit einem trotzig-zuversichtlichen und durchaus religiös motivierten Dennoch ausklingt. „Am Ende werden wir siegen!“ lautet der letzte Satz, wobei das Wir und die Art des Sieges unbestimmt bleiben.

Ein trotziges „Dennoch“

Bei aller treffenden und manchmal ironisch überspitzten Schärfe und Totalität der Krisenanalyse stimmt Björn Clemens nicht in die unter Konservativen weit verbreitete larmoyante Schicksalsergebenheit ein, nach der letztlich alles verloren ist und Deutschland sowie das gesamte Abendland zwischen den Mühlsteinen einer selbstzerstörerischen, alles Eigene und historisch Gewachsene verachtenden Ideologie und der gnadenlos vorangetriebenen Überfremdung und Islamisierung zerrieben werden, sondern seine Zuversicht läßt ihn „dennoch die Schwerter halten vor die Stunde der Welt“ (Gottfried Benn).

Keineswegs aber nur aus solchen politischen Gründen – sozusagen als geistiger Proviant für den Streiter im „Kampf der Kulturen“ –, sondern vor allem wegen des umfassenden Zeit- und Gesellschaftspanoramas, das der Roman entwirft, wegen der Sensibilität, mit der seine Gestalten gezeichnet sind, wegen der aus genauester Orts- und juristischer Sachkenntnis gespeisten Authentizität des Buches und nicht zuletzt aufgrund eines der bloßen Schilderung des Absurden entspringenden Witzes ist „Pascal Ormunait“ ein literarisches Ereignis.

» Björn Clemens: Pascal Ormunait. Ein deutscher Justizroman, Treuenbrietzen (Telesma-Verlag) 2013, 372 S., geb. mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-941094-07-9, 22,80 €.




36 Prozent der Arbeitslosen sind Mihigrus

Im Sommer gab es in ganz Deutschland 1,37 Millionen Arbeitssuchende ohne und rund 760.000 mit Migrationshintergrund, was zu einem Anteil von 35,7 Prozent Mihigrus führt. Drei Viertel davon erhalten Hartz IV, das zeigen neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. In Baden-Württemberg waren 51% der Mihigrus arbeitslos, in Ostdeutschland viel weniger, was kein Wunder ist, denn dort gibt es weniger Mihigrus. Wer alles ein Mihigru ist, lesen Sie auch in diesem FAZ-Artikel!




„Gutes“ aus dem Orient bei Real

Real scheint Desintegration als Marketingstrategie für sich entdeckt zu haben: Im Mai dieses Jahres ging die Supermarktkette in Berlin mit einem Werbeprospekt an den Start, das ins Türkische und Arabische übersetzt ist. Damit nicht genug, pries Real in diesem Prospekt auch Halal-Waren an und forderte die Leser explizit dazu auf, auf die Halal-Auszeichnungen der Produkte zu achten.

 

Ein Foto aus Berlin, das eine Halal-Pizzeria dokumentiert:

Dieses Foto, aufgenommen in einer Filiale der Bäckereikette Backwerk, wurde uns aus Hamburg zugeschickt:

Backwerk Hamburg

Halal-Produkte wurden auch in diesem Düsseldorfer Netto entdeckt:

Netto_Düsseldo

Bei REWE in Mannheim wurde man ebenso fündig:

Ein PI-Leser leitete die Antwort der österreichischen Supermarktkette Merkur auf seine Nachfrage bezüglich deren Halal-Produkte an PI weiter:

Vielen Dank, dass Sie uns die Möglichkeit geben Stellung zu nehmen.

Tierschutz ist für Merkur sehr wichtig. Wir arbeiten schon seit Jahren mit der Organisation Vier Pfoten zusammen und fördern unsere Ja! Natürlich Linie.

Bei HALAL Produkten, die bereits aufgrund der Nachfrage bei vielen Handelsunternehmen in den Regalen zu finden sind, werden die Tiere zunächst entsprechend dem österreichischen Tiergesetz betäubt, bevor die Schritte, die für HALAL Produkte notwendig sind, unter Aufsicht durch einen Tierarzt – von zertifizierten Vertretern einer Glaubensgemeinschaft vorgenommen werden. Der amtlich beauftragte Tierarzt ist hierbei für die Einhaltung der Tierschutzbestimmungen verantwortlich. Diese Praxis ist bei HALAL Produkten so üblich und entspricht allen österreichischen Gesetzen.

Wenn Sie noch weitere Fragen dazu haben, können Sie gerne Kontakt mit der Firma Grossfurtner oder Firma Kosaki, Produzent vieler HALAL Produkte, aufnehmen. Sie können Ihnen noch konkretere Details dazu geben.

Unser Ziel ist es, unseren Kunden ein einzigartiges Portfolio an Produkten und Services zu bieten und alle Kundenwünsche zu erfüllen. Dafür geben wir täglich unser Bestes, denn wir wollen unsere Kunden begeistern – und zwar bei jedem Besuch!

Wir hoffen alle offenen Fragen geklärt zu haben, wünschen Ihnen einen schönen Tag und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen in unseren Märkten.

Mit freundlichen Grüßen

Petra N******
REWE International AG
Kundenservice

Um ein klareres Bild über die Verbreitung des Halal-Handels in Europa zu bekommen, bitten wir unsere Leser, Fotos von Unternehmen, die Halal-Produkte zum Verkauf anbieten, an PI zu schicken (info@blue-wonder.org). Jede neue Stadt, von der ein Foto mit dem Halal-Siegel eingesendet wird, wird auf den PI-Halal-Länderkarten eingetragen:

Deutschland:

Deutschland

Österreich:

Österreich

Bisherige PI-Beiträge zur Halal-Aktion:

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Bonn: Flüchtlinge ja, aber nicht in meinem Viertel

In den kommenden Wochen freut sich die Stadt Bonn auf 500 syrische Flüchtlinge. Laut SPD und FDP sollen es künftig gerne auch noch mehr werden. Diese Flüchtlinge müssen untergebracht werden. Wo, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Über eine Unterkunft im salafistischen Stadtteil Lannesdorf in der Nähe der König-Fahd-Akademie wird inzwischen nicht mehr diskutiert. Zur Debatte stehen die Gallwitzkaserne in Duisdorf, die Ermekeilkaserne in der Südstadt und die städtischen Notunterkünfte an der Gerhard-Hauptmann-Straße in Dransdorf. Sozialdezernentin Maria Wahrheit hat auch die Kirchengemeinden angeschrieben mit der Bitte um Prüfung, ob diese ein Übergangsquartier bieten können.

(Von Verena B., Bonn)

In der Bonner Südstadt rund um die Ermekeilstraße wohnen viele gute Menschen. Sie sind weltoffen, tolerant und umweltbewusst, verzehren Biokost und leben vegan, backen ihr Brot selber und essen nur Eier von glücklichen Hühnern. Pfarrer Joachim Gerhard (kl. Foto oben) von der evangelischen Lutherkirchengemeinde hat inzwischen eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit allen Fragen rund um die syrischen Flüchtlinge beschäftigt. „Wir werden der Stadt Bonn in den nächsten Tagen mitteilen, ob und wo wir Möglichkeiten zur Unterbringung in unserer Gemeinde haben“, sagte Gerhardt gestern. „Wir begrüßen sehr, dass die Stadt überlegt, einen Teil der Flüchtlinge auf dem Gelände der Ermekeilkaserne unterzubringen. Wir finden es richtig, die Notunterkünfte nicht auf einen Stadtteil zu beschränken, sondern zu verteilen“, sagte der Pfarrer.

Die Müsli- und Birkenstockgemeinde ist geschockt! Pfarrer Gerhardt: „Ich habe schon den einen oder anderen Anruf gehabt, ob ich nicht verhindern könne, dass in der Südstadt ein Flüchtlingslager errichtet wird. Das werde ich natürlich nicht tun.“ Im Gegenteil will Gerhardt dafür sorgen, dass die Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland viel Unterstützung von der Luthergemeinde erfahren. „Wir sehen ihre Not und heißen sie bei uns willkommen“, betonte er.

Wie ging noch das Sprichwort: „Heiliger Sankt Florian / Verschon‘ mein Haus / Zünd‘ and’re an!“




Wer hat die drei Londoner Sklavinnen gehalten?

In London wurden vor ein paar Tagen drei Sklavinnen aus einem Haushalt befreit, wo sie 30 Jahre gefangen waren. Es handelt sich um eine Britin, eine Irin und eine Frau aus Malaysia. Alle rätseln nun zu Recht, wie das überhaupt möglich war. Man würde aber ganz gerne noch Genaueres über die Sklavenhalter erfahren. Bisher ist nur stückchenweise bekannt geworden, daß es sich um ein ausländisches asiatisches Ehepaar, beide 67 und wohl als Illegale vor vielen Jahrzehnten nach England gekommen, handelt. Außerdem waren sie schon 1970 mal der Polizei aufgefallen. Was noch?

Eine der Sklavinnen hat sich aus dem Sklavenhalter-Haus heraus telefonisch bei einer Wohltätigkeitsorganisation gemeldet, nachdem im Fernsehen ein Film über moslemische Zwangsehen mit eingeblendeter Telefonnummer ausgestrahlt wurde. So kamen sie frei. Sonst halten die Behörden und die Medien still, und die Kommentarfunktion bei den Zeitungen sind meist geschlossen. Warten wir also noch eine Weile!