Es gibt noch Hoffnung, dass der Beitritt der Türkei zur EU doch noch scheitert – die Türkei verliert zunehmend die Lust an dem Projekt. Immer mehr türkische Politiker äußern ihren Unmut über die langen Beitrittsverhandlungen und nun zieht man die taktische Reißleine. Europakritiker wie Marine Le Pen und Geert Wilders seien im Aufwind, die EU hingegen fände immer weniger Akzeptanz in den eigenen Mitgliedsstaaten und auf internationaler Ebene. Die Arbeitslosigkeit hingegen stiege. So richten sich die außenpolitischen Bestrebungen gen Osten aus.

Nun haut man den Deutschen Wolfgang Schäubles Thesenpapier vom 15.12.2004 um die Ohren. Es hat zwar schon einige Jahre hinter sich, ist aber bezeichnenderweise heute so aktuell wie 2004 – sonst würde es ja auch die Türken nicht so schmerzen.

Schäuble schrieb damals:

1. Vorrangiges deutsches Interesse ist das Gelingen der europäischen Einigung. Wenn wir eins aus der Geschichte gelernt haben, dann das: Deutsche Sonderwege führen ins Unheil, unsere Zukunft liegt in der Europäischen Union als einer wirklichen politischen Einheit. Dazu müssen wir die Menschen in Europa gewinnen, und das gelingt nicht, wenn man Europa ins Grenzenlose überdehnt. Europa hat nämlich sehr wohl geographische Grenzen. Niemand käme im Ernst auf die Idee, an der türkischen Grenze zu Syrien, Iran oder Irak befände er sich noch in Europa.

2. Niemand will unsere türkischen Freunde zurückstoßen. Wir sind an möglichst engen und partnerschaftlichen Beziehungen zur Türkei stark interessiert. Aber nicht jedes Land, zu dem wir freundschaftliche Beziehungen unterhalten, gehört deswegen auch schon zu Europa.

3. Ob in der Türkei ein auskömmliches Miteinander von islamischer Religion mit Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechten wirklich so gelingt, dass die Türkei damit ein gutes Beispiel für andere islamische Staaten abgibt, kann auch nicht davon abhängen, ob sie Vollmitglied in der Europäischen Union wird. Sonst müssten wir aus demselben Grund demnächst Pakistan oder Indonesien in die EU aufnehmen. Schon jetzt wird die Entwicklung in der Türkei im arabischen Raum sehr argwöhnisch betrachtet. Als EU-Vollmitglied könnte die Türkei jedenfalls ihre so gern beschworene „Brückenfunktion“ noch vielweniger wahrnehmen. Denn eine Brücke gehört nie ganz nur zu einer Seite.

4. Wer sagt, die Integration der bei uns in Deutschland lebenden Türken sei gefährdet, wenn die Türkei nicht in die EU aufgenommen werde, der zündelt am friedlichen Zusammenleben von Deutschen und Türken. Deutsche und Ausländer können bestens miteinander auskommen, auch wenn letztere aus Nicht-EU-Staaten stammen.

5. Man hilft der Türkei auch nicht, wenn man die Probleme dort verschweigt oder beschönigt. So lange es Christen in der Türkei nicht möglich ist, Kirchen zu bauen oder auch nur zu renovieren oder ihre eigenen Priester zu haben, so lange kann niemand ernsthaft behaupten, in der Türkei gelte die Religionsfreiheit so, wie wir sie in Europa verstehen. Da wird das diffamierende Getöse („Christen-Club“!) von Ministerpräsident Erdogan sehr schnell zum Eigentor.

6. Wie schwach die Argumente der Befürworter in Wahrheit sind, wird spätestens durch ihren ständigen Hinweis darauf offenbar, dass es jetzt doch nur um die Aufnahme von Verhandlungen gehe, der Beitritt der Türkeijedoch noch in weiter Ferne liege. Das ist so wenig ehrlich wie große Teile der Türkei-Politik der letzten 40 Jahre. Es ist besser, wenn wir der Türkei jetzt anbieten, auch über eine privilegierte Partnerschaft zu verhandeln. Ein Scheitern nach zehn Jahren Verhandlungen wäre für die Türkei so verhängnisvoll wie das Scheitern der politischen Einigung für Europa.

Es ist eine bekannte Taktik der Mohammedaner, immer dann, wenn eine Niederlage droht, die Schuld auf die anderen zu schieben. Mohammedaner sind ganz schlechte Verlierer, zudem dann, wenn es sich beim Gegner um das verhasste Kuffar-Kollektiv handelt. Die Masche ist durchschaubar. Somit werden sie immer kalkulierbarer. Unsere Politiker sollten daraus lernen und ihre Schlüsse ziehen.

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44 KOMMENTARE

  1. Europakritiker wie Marine Le Pen und Geert Wilders seien im Aufwind, die EU hingegen fände immer weniger Akzeptanz in den eigenen Mitgliedsstaaten und auf internationaler Ebene. Die Arbeitslosigkeit hingegen stiege. So richten sich die außenpolitischen Bestrebungen gen Osten aus.

    .. und das ist auch gut so. Dieser Staat mit seiner verlogenen ‚türkischen‘ Identität hat in der EU nichts zu suchen. Obama soll sich gefälligst ein anderes Aufmarschgebiet für den mittleren Osten suchen.

  2. Schäubles Thesen sind doch perfekt sie müssen nur in den Schädel jedes Politikers und zur Mantra der deutschen Politik werden. Die Türkei gehört NICHT zu Europa und deshalb nicht in die EU Basta Aus!

  3. Schurkenstaat Türkei bedarf eines Reboot, der aber noch lange auf sich warten lassen wird. Vetternwirtschaft, wie es in islamischen ländern üblich ist, kann nicht von heut auf morgen ausgejätet werden. Europa hört an der Grenze Griechenlands auf. Da stellt sich die Frage auch an welcher.

  4. Über Punkt 5) kann ich wahlweise nur lachen oder weinen.

    Jetzt, wo praktisch alle Christen aus der Türkei vertrieben, ermordert oder zwangsassimiliert wurden, jetzt brauchen wir keine Kirchen mehr dort. Und zur Erinnerung: Die Türkei, bzw. das griechische Kleinasien, war christlich und es gab dort bereits Tausende Kirchen.

    Und dann bleibt ja noch die allseits bekannte Tatsache, dass die Türkei gar nicht mehr in die EU eintreten braucht, um bald, dank gebärfreudiger Familien, in Deutschland und Europa eine dominante Vormachtstellung zu erreichen.

  5. Wenn`s nach mir ginge, wären WIR auch nicht Mitglied DIESER EU – als EWG ( Europäische Wirtschaftsgemeinschaft )war sie mir in die 70ern wesentlich symphatischer !

  6. Das Tolle an „unseren“ Politikern ist ja, dass man bei ihnen nie weiß, woran man ist, weil eben in der Öffentlichkeit nie Tacheles geredet wird.

    Man redet Jahrzehnte über einen EU Beitritt der Türkei, obwohl man eigentlich anderer Meinung ist.

    Manipulieren, taktieren, täuschen und alle anderen für dumm verkaufen, die typischen Verhaltensweisen dieser Politiker.

  7. Besser kan es doch eigentlich nicht kommen. Die Türkei will nicht mehr in die EU. Das deckt sich doch ganz mit unseren Wünschen. Wir wollen nicht, dass die Türkei in die EU kommt.

    Dann kann Henkel in der AfD auch nicht mehr so viel anrichten.

  8. Das soll Schäuble wirklich gesagt oder geschrieben haben? Da würde er wohl heute den Adenauer machen: Was schert mich mein Geschwätz von gestern!

  9. b>Also ich finde, der Schäuble ist ein NAZI!!! 😀 😀 😀

    Viel bedenklicher ist aber folgende Aussage:

    Wenn wir eins aus der Geschichte gelernt haben, dann das: Deutsche Sonderwege führen ins Unheil, unsere Zukunft liegt in der Europäischen Union als einer wirklichen politischen Einheit.

    Auf Deutsch übersetzt heißt das so viel wie: „Die Deutschen sind unheimlich aggressiv und generell zu doof, sich selbst unter Kontrolle zu halten. Das hat uns die Geschichte gezeigt. Deswegen müssen wir uns in eine „Familie“ mit Briten, Franzosen, Italienern, Griechen, Spaniern etc. begeben, weil unsere „Geschwister“ dann schon dafür sorgen werden, dass wir nicht wieder ausfällig werden. Außerdem klauen sie uns das Taschengeld, und wir wissen das, finden es aber total knorke!

  10. Die Türkei hat in der EU ABSOLUT NICHTS VERLOREN! Die islamische (Un)kultur ist mit unseren Grundsätzen und westlichen Werten in keinster Weise kompatibel! Solange die Sache nicht an der Wurzel des Übels (Koran) angepackt wird wird sich diesbezüglich auch nichts ändern und ist nichts weiter als ein Lippenbekenntnis.

    Es sind schon vielzuviele bildungsferne Türken als Messerstecher, Kopftreter, Berufsmachos, Frauenverachter, kriminelle Jugendbanden, Integrationsverweigerer und Sozialtopfsauger in unserem einst so schönen Europa. Die sogenannten Vorzeige-Türken die uns so gerne von den linken Medien präsentiert werden sind absolut nicht repräsentativ für die breite Masse dieses Volkes.

    Wenn die Politik in Europa weiter so realitätsverweigernd fortgeführt wird sind Anarchie und Chaos nur noch eine Frage der Zeit. Deshalb müssen endlich klare Botschaften seitens der Politik kommen, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

    Mittlerweile verstehe ich auch den Begriff Integration: Der Europäer hat sich gefälligst an die muslimischen Sitten und Gebräuche anzupassen und im Gegenzug dazu werden unsere eigenen Sitten und Gebräuche schleichend abgeschafft.

    EUROPÄISCHE BÜRGER WACHT ENDLICH AUF!

  11. Es wird in der Deutschen Journaille stets so getan, als ob Deutschland das Zünglein an der Waage für den EU-Beitritt der Türkei sei. Die härtesten Gegner eines Türkei-Beitritts sind jedoch die Franzosen – die sich allerdings nicht in schöngefärbten Worten ergehen, wenn es um das Beitrittsthema geht. Den Franzosen reicht ein anständiges, für jeden nachvollziehbares „NON“!
    Und diesem „NON“ ist nichts hinzuzufügen 🙂

    Und außerdem: Man braucht sich nur einmal die kompletten Beitrittkapitel anzuschauen, und sie
    dann mit den erst abgearbeiteten abzugleichen, um festzustellen, dass die Türkei noch 100 Jahre benötigt, ihre Hausaufgaben für den Beitritt zu machen. 🙂

  12. Die AfD Bayern hat sich in einer Mitgliederbefragung klar gegen die Aufnahme der Türkei ausgesprochen. Umso besser, wenn die Türken von sich aus nun auch nicht mehr in die EU wollen. Ich will sie dort auch nicht.

  13. „So richten sich die außenpolitischen Bestrebungen gen Osten aus.“

    Nach Osten, nach Asien gehören die Türken auch hin!

  14. „…Immer mehr türkische Politiker äußern ihren Unmut über die langen Beitrittsverhandlungen und nun zieht man die taktische Reißleine. Europakritiker wie Marine Le Pen und Geert Wilders seien im Aufwind, die EU hingegen fände immer weniger Akzeptanz in den eigenen Mitgliedsstaaten und auf internationaler Ebene…“
    ———————————————————-

    Ein altbewährtes Strategiemuster der Mohammedaner, mit dem sie in unserem Land Erfolg haben. Wechselseitig beschuldigen, beschimpfen & pöbeln, anschließend eine Portion Tränendrüsensaft….

    http://www.youtube.com/watch?v=F4YHVAniRLU

    :mrgreen:

  15. Aber die Türcken haben noch einen türckischen
    naja, „Geheim“ ist er nicht, also -Agenten, der über eine angeborene Spezialwaffe verfügt.
    Die er beständig gegen Schäuble (hier Bild) einsetzt.
    Letzterer wiederum weiss, – wie man sehen kann -, dass er dieser Spezialwaffengewalt ausgeliefert ist, aber da er die Deutsche Erb-Nazi-Schuld hat, „verkneift“ er es sich, noch näher darauf einzugehen.

  16. So richten sich die außenpolitischen Bestrebungen gen Osten aus.

    Was heißt „Osten“?
    Russen können Türken noch weniger leiden als Deutsche.
    Und China / Indien haben genug Probleme mit eigenen Islamisten.

    Und im Osten kommen Türken mit ihrer Fordermentalität und Überheblichkeit nirgends durch.
    Da ist nämlich jeder mindestens genauso schlau.

    Eigentlich ist EU die einzige Organisation, die zu Türken noch freundlich ist.
    Deshalb klebt die Türkei immer noch an EU, obwohl es schon klar ist, dass die Türkei nicht willkommen ist.

  17. @ #5 Pablo (19. Jan 2014 18:42)

    „… als EWG ( Europäische Wirtschaftsgemeinschaft )war sie mir in die (den) 70ern wesentlich symphatischer !“

    Du alter Nostalgie-Friek, geht mir ganz genauso!

  18. Die Türkei liegt nicht in Europa!(Außer diese 3%). Punkt.
    Will man Europa ganz und gar kaputt machen?
    Haben wir nicht schon genug Ärger/Kriminalität und Schlimmeres durch Moslems?
    Lieber Gott, lass mich einen fetten Lottogewinn machen und hier aus diesem Kontinent verschwinden….

  19. Die EUdSSr ist ein Pulverfass,hervorgerufen durch die linksverseuchte Multi-Kulti Ideologie. Diese Typen werden sich daran die Finger verbrennen!!

  20. Die Türkei hat zwar ein kleines Gebiet in Europa,Istanbul ist ja auch auf beiden Kontinenten.Aber trotzdem gut so das die Türkei von der EU wegbleibt.Scheinbar gehen ja die Türken aus Deutschland zurück in die Türkei laut Einwanderungsbericht.Die rot-grüne Ideologie beeinflusst leider die CDU.Die linke Meinungshoheit ist die grösste Gefahr für uns.

  21. Sicher, die Türkei gehört nicht in die EU. Aber andererseits ist sie ja schon da. Zumindest in Duisburg;-((

  22. EU = NATO + TÜRKEI

    Wer sich aus zuverlässiger Quelle über die US-Sicht der Welt informieren möchte, sollte den privaten US-Nachrichtendienst „STRATFOR“ abonnieren. – Die USA betrachten die NATO nach wie vor als Gegengewicht zu Rußland und dessen starke Anzugskraft für Deutschland. – Sie wissen, daß ihnen aus einem möglichen Zusammenspiel von deutscher Ingenieurskunst und russischen Ressourcen ein ernst zunehmender Konkurrent entstünde. – Deshalb wurde die BRD in der EU eingebunden um durch die EU gefesselt zu sein. – Die USA denken geopolitisch und berücksichtigen die Geschichte, in der das Deutsche und das Russische Reich oft verbündet waren – zeitweise zusammen mit Österreich. – Mit anderen Worten, deshalb wird die Kritik der US-gesteuerten Presse gerade hier in Deutschland so stark betrieben aus lauter Angst der USA vor einer Partnerschaft Deutschlands mit Russland.
    Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_01_17/V-clav-Klaus-Ich-verehre-Russland-fur-seine-Stabilitat-0911/

  23. Die Türkei in ihrer jetzigen Struktur ist DER gewünschte Kandidat für „die EU“. Intolerant, undemokratisch und diktatorisch.
    Wie kommt man darauf das es zu dieser „Ehe“ nicht kommt?

  24. hoffen wir, dass die Gefahr einer, wie immer gearteten, Mitgliedschaft der Tuerkei sich in Luft aufloest.

    Die im Land befindlichen Tuerken, d.h. deren feindlich gesinnte und nicht integrierte Mehrheit wieder loszuwerden, ist schwierig genug.

    Dazu brauchte man Politiker und Sicherheitskraefte, die konsiquent handeln koennen und als Patrioten die Zukunft dieser einheimischen Gesellschaft noch retten wollen.

  25. #26 Rascasse10

    Sicher, die Türkei gehört nicht in die EU. Aber andererseits ist sie ja schon da. Zumindest in Duisburg;-((

    Das kann ich leider bestätigen.

  26. Schäubles Thesenpapier des Jahres 2004,
    dürfte für die türkischen Ansprechpartner keine Neuigkeit sein.

    Nicht was Schäuble erzählt ist wichtig, sondern was in der Realität geschieht.

    Extrem verstärkt, aber nach wie vor subtil, läuft die Umerziehungspropaganda in den Nachrichten und in Fernsehfilmen eingebettet weiter. Man muß nur aufmerksam sein um es zu identifizieren. Ähnlich wie bei der Kampagne um die Neue Soziale Marktwirtschaft.

    Der andere Beweis ist die Investitionstätigkeit türkischer Investoren in der BRD und umgekehrt. Deren Lobby agitiert mit Sicherheit bereits im Hintergrund um das Wechselkursrisiko auf die Allgemeinheit abzuwälzen.

  27. So richten sich die außenpolitischen Bestrebungen gen Osten aus.

    Soll uns das beruhigen? Mir macht eine offen antiwestliche, islamistische Türkei mehr Sorgen, als eine europäische Türkei. Ein Scheitern der „westlichen Türkei“ wäre zudem ein Triumph der Islamisten, die dann natürlich ihre antiwestlichen und antichristlichen Ideologie als bestätigt ansehen werden. Tenor: „Mit denen können wir niemals zusammenleben und zusammenarbeiten, weil sie uns ablehnen“. Ein zweites Saudi Arabien können wir uns so nah an unserer Außengrenze aber nicht wünschen – gleiches gilt für die USA und Israel, für die diese Entwicklung ebenfalls eine Horrorvision wäre.

    Dass es in der Türkei Verstimmungen über einige europäische Politiker gibt, ist verständlich – seit den 60er Jahren hat die Türkei eine Beitrittsperspektive zum europäischen Projekt, seit Jahren hat sie den Kandidatenstatus, seit Jahren laufen die Verhandlungen und sie sieht Länder wie Polen, Ungarn, Kroatien – sogar Bulgarien und Rumänien- an ihr vorbeimarschieren. Aus türkischer Sicht – mit Wirtschaftsboom und Status als militärisch starke,regionale Mittelmacht im Rücken – ist dies unverständlich.

    Die Diskussion um den türkischen EU-Beitritt von Leuten wie Le Pen oder Wilders ist daher nicht ehrlich und reiner Populismus. Wie kann man einen Beitritt in Frage stellen, nachdem ein Land schon den Kandidatenstatus hat, nachdem die Verhandlungen schon laufen? Derartige Debatten hätten in den 60er Jahren geführt werden können, jetzt kommen sie zu spät.

    Ob es der EU nutzt oder doch mehr schadet, wenn die Türkei selbst das Interesse verliert, ist hoch umstritten. Ironischerweise sind überzeugte Europäer eher gegen einen Beitritt, Europagegner – z.B. aus den UK – eher dafür. Sie glauben, dass die Türkei eine Integration erschwert….ich denke, dass Erweiterung und Integration kein Widerspruch sein müssen. Es kommt nur auf die richtigen Strukturen an. Und da scheint mir Schäubles Kerneuropa eine gute Lösung zu sein…..

  28. #23 FanvonMichaelS.

    Lieber Gott, lass mich einen fetten Lottogewinn machen und hier aus diesem Kontinent verschwinden….

    Diesem naiven Wunsch liegt die Unterstellung zugrunde, dass Menschen nicht etwa ihres Glückes eigener Schmied seien, sondern dafür auf ein Wunder angewiesen wären. Somit unterstellen Sie indirekt auch, dass zufriedene Menschen, schlicht mehr Glück als Sie im Leben hatten (z.B. Lottogewinn).

    Und das irgendwo anders alles besser wäre, als gerade da, wo man ist, ist auch so eine irrationale Vorstellung.

    Wie wäre es, wenn Sie statt auf irrationale Wunder zu hoffen, selbst etwas für Ihr Glück machen würden? Zum Beispiel mehr arbeiten, um mehr Geld zu verdienen? Oder sich politisch oder sozial engagieren, um Zustände zu ändern, mit denen Sie nicht einverstanden sind?

    Ich meine… natürlich können Sie weiter auf ein Wunder hoffen und frustriert und verbittert durchs Leben gehen (und Ihren griechischen Nachbarn die Schuld an Ihrem Unglück geben).

    Aber Wunder passieren leider zu selten 😉

  29. Bis diese Thesen in die Hirne auch des letzten Amateur-Politikers gedrungen sind, hat die Einwanderung der Türken über die Grenzen oder durch die Kreißsäle längst Fakten geschaffen. Diese stille, vorerst weitgehend unblutige Landnahme wird nur unter großen Opfern unsererseits wieder rückgängig zu machen sein.

  30. Die europäische Integration funktioniert mit Türkei sicher noch schlechter als ohne. Wer also dem einen Projekt das Wort redet, muss gegen das andere sein.
    Ich bin gegen beide.

  31. Dr. Martin Gillo von der CDU Sachsen auf seiner Homepage:

    “Ab 2035 beginnt ein neues Zeitalter! Es wird ein Zeitalter sein, in dem wir Herkunftsdeutschen in unserem Land die Minderheit darstellen werden. Wie werden wird dann behandelt sein wollen? Freundlich, höflich und dazugehörig zu den Zukunftsdeutschen? Oder werden wir uns damit zufriedengeben, als geschützte Minderheit zumindest geduldet werden? Ist es okay, wenn wir dann so behandelt werden, wie wir die Zukunftsdeutschen heute noch oft behandeln?”

    Link:
    http://www.martin-gillo.de/aktuell.asp?mid=0&uid=0&iid=247null

    Wer mit diesem Herrn einmal einen sachlich-konstruktiven demokratischen Diskurs führen möchte kann Ihn direkt kontaktieren:

    Dr. Martin Gillo, MdL

    Wahlkreisbüro
    Erbische Straße 5
    09599 Freiberg
    Telefon : 03731 – 212877
    Telefax : 03731 – 212899
    Mail : Martin.Gillo@gmail.com
    Mail Mitarbeiter: TomTeubner@aol.com

    Sächsischer Landtag
    Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
    01067 Dresden
    Telefon : 0351-493 5541
    Mail : Martin.Gillo@slt.sachsen.de

    Postanschrift
    Postfach 12 21
    09582 Freiberg

    Mail
    Martin.Gillo@gmail.com
    Martin.Gillo@slt.sachsen.de

  32. #10 NoDhimmi: Es scheint mir, als würde die AfD auf einen reinen Pro-Wirtschaft-Kurs einschwenken. Also gegen den Euro, gegen die Zentralisierung der EU und gegen die Tendenz zu einer durch die Politik gesteuerten Wirtschaft. Aber für billige Arbeitskräfte und damit für unbegrenzte Zuwanderung. Ein Beitritt der Türkei zur EU würde wohl beiden Zielen zugute kommen.

  33. Gute Nachricht. Die Türkei gehört zum Orient und nicht in die EU.

    Der Spiegel lügt schon wieder was von Fachkräften zusammen:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/iw-studie-ein-viertel-der-rumaenen-und-bulgaren-sind-akademiker-a-944110.html

    Wenn 25% der Südosteuropäer einen Hochschulabschluss haben (falls das stimmt und falls die Qualifikation vergleichbar ist) bedeutet der Umkehrschluss:
    75% haben keinen Hochschulabschluss. Und wie viele davon nicht mal einen Berufsabschluss irgendeiner Art haben bzw. Analphabeten sind, darf man sich selber ausmalen…

    Und diese Klientel (Wanderarbeiter im Niedrigstlohnsektor mit Hartz IV-Aufstockung, Bettler, Einbruchsbanden etc.) zahlt also unseren demografisch bedingten Rentenausfall?

    Wer sowas behauptet, hat einen an der Waffel!

  34. „Die EU“ hat nicht vor, in demokratischen Abstimmungen zu „prüfen“ ob in der Türkei alles mit rechten Dingen zu geht.

    „Die EU“ ist ein machtgeiles Monster das mit Katar, dem Iran, Saudi Arabien, Syrien und anderen totalitären Ländern Geschäfte macht und versucht sein Reich weiter auszubauen, auf Bergen von Wohlstandsleichen, sozialen Spannungen und Verwerfungen ganzer Völker und Regionen mit noch unbekanntem Ausmaß. Eine Bombe die man zündet explodiert wie in diesem Fall erst Jahre später.

    Der Brückenkopf Türkei ist ABSOLUT ERWÜNSCHT und von den Machtmenschen „der EU“ gewollt.

    Alle „Meldungen“ über ANGEBLICH kritische „Auseinandersetzungen“ mit der Türkei ob sie nun zur EU gleichgeschaltet wird oder nicht, SIND NEBELKERZEN UM DAS VOLK EINZULULLEN.

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