Plakat der chinesischen Kulturrevolution - Studentenmarsch nach Peking 1965-1966Die Kulturrevolution von 1968 gilt zu Recht als Beginn der historischen Selbstzerstörung der westlichen Welt. In Deutschland war „1968“ angeblich eine Studentenrevolution gegen das nachkriegszeitliche Weiter-so der Elterngeneration. Diese Sicht ist völlig falsch. Wie in anderen Teilen der westlichen Welt war 1968 auch in Deutschland keine originär eigene Entwicklung, sondern ein auf westliche Verhältnisse abgewandelter Abklatsch der seit 1966 tobenden maoistischen Kulturrevolution in China.

(Von C. Jahn)

Hauptthesen

1. Es gibt keinen primären Zusammenhang zwischen national-sozialistischer Vergangenheit, Zweitem Weltkrieg und der Kulturrevolution von 1968. Die Legende vom „Aufbegehren der Kinder gegen die Tätergeneration“ ist bestenfalls deutsches Lokalkolorit, das die Gesamtbewegung in anderen Teilen der westlichen Welt nicht erklären kann.

2. Es gibt ebenfalls keinen primären Zusammenhang zwischen „1968“ und dem Vietnamkrieg. Dieser Krieg kann lediglich die pazifistische Komponente der 68er-Bewegung erklären, die ihrerseits aber nur eine ideologische Nische innerhalb des gesamten Theoriegebäudes der 68er darstellte. Die antibürgerlichen, klassenkämpferischen Kernelemente der 68er-Theorien sind allein durch den Vietnam-Krieg nicht verständlich.

3. „1968“ war unverkennbar eine kommunistische Bewegung, sie fand aber im sowjetischen Machtraum keinen Widerhall und wurde dort sogar unterdrückt. Sie war daher keine marxistisch-leninistische Bewegung.

4. Deutliche inhaltliche Übereinstimmungen finden sich allerdings zwischen der Ideologie der 68er und dem antiautoritären, kulturrevolutionären, gegen „das Alte“ gerichteten Maoismus Rotchinas. Die westliche Kulturrevolution von 1968 war daher nichts anderes als ein chinesisches Importprodukt: eine auf die europäisch-amerikanischen Verhältnisse angepasste Kopie der chinesischen Kulturrevolution von 1966.

Im einzelnen

1. Kein primärer Zusammenhang zwischen „1968“, National-Sozialismus und Zweitem Weltkrieg

In Deutschland wird „1968“ in der offiziellen Lesart immer nach dem gleichen Muster interpretiert: Angeblich handelte es sich um ein Aufbegehren der „Kinder der Nazis“ gegen die Tätergeneration. Da das klassisch-preußische Deutschland während der Wirtschaftskrise der frühen 30er Jahre dem National-Sozialismus auf den Leim ging, stellten die „1968er“ demnach das alte Deutschland insgesamt in Frage und forderten den Aufbau eines „neuen Deutschlands“, einer „anderen Republik“ – eben der „Bunten Republik“ unserer Tage. Gegen diese Sichtweise, die „1968“ als direkte Folgeerscheinung von National-Sozialismus und Zweiten Weltkrieg deutet, spricht insbesondere die Beobachtung, dass „1968“ auch in den Ländern der Kriegsalliierten und neutralen Ländern stattfand, oft sogar erheblich radikaler als in Deutschland.

Noch heftiger als in Deutschland tobte die Kulturrevolution von 1968 etwa in Frankreich – einer alliierten Siegermacht oder zumindest alliierten Siegermacht im Beifahrersitz. Man kann zwar argumentieren, dass „1968“ in Frankreich eine späte Reaktion auf die massive französische „Collaboration“ mit der deutschen Besatzung gewesen sein mag, aber dieses Argument verfängt ebenfalls nicht: Die Kulturrevolution von „1968“ fand auch in den USA und Großbritannien statt, wo es nie eine deutsche Besatzung gab. Ein genereller Zusammenhang zwischen „1968“ und dem National-Sozialismus lässt sich daher nicht erkennen, er ist bestenfalls ein speziell deutsches Lokalkolorit. Mehr noch: Es gibt nicht einmal einen Zusammenhang zwischen „1968“ und Zweitem Weltkrieg. Die Kulturrevolution von 1968 wütete auch in neutralen Ländern wie der Schweiz und Schweden mit besonderer Heftigkeit. Fazit: Weder der National-Sozialismus noch der Zweite Weltkrieg können die Kulturrevolution von 1968 als westliches Gesamtphänomen erklären.

2. Kein primärer Zusammenhang zwischen „1968“ und dem Vietnamkrieg

Ähnlich wie heute in deutschen Schulbüchern ein Zusammenhang zwischen „1968“ und National-Sozialismus konstruiert wird, wird in US-amerikanischen Schulbüchern ein Zusammenhang mit dem Vietnamkrieg konstruiert. Die Entwicklungen um 1968 werden als rein pazifistische Bewegung („Make love, not war“) infolge der zunehmenden Härte gegenüber dem Vietcong und dem Leid der immer stärker betroffenen nordvietnamesischen Zivilbevölkerung dargestellt. Diese Sichtweise ist aber nur teilweise richtig. Ohne Zweifel war die Eskalation des Vietnamkriegs eine Ursache für die Breitenwirkung der 68er-Bewegung, nicht nur in den USA, sondern in der ganzen westlichen Welt. Dieser Krieg erklärt aber nicht den gesamtideologischen, speziell kulturrevolutionären und antibürgerlich-klassenkämpferischen Charakter von „1968“. Oder anders ausgedrückt: Um gegen einen Krieg zu demonstrieren, muss man nicht zwingend auch die bürgerliche Sexualmoral in Frage stellen – ein Zusammenhang zwischen diesen beiden Themen muss erst über einen geistigen Umweg hergestellt werden. Dieser konstruierte Umweg kann beispielsweise über Kritik an angeblich gemeinsamer Autoritätsgläubigkeit, autoritärer Erziehung oder traditionellen Rollenbilder erfolgen: Dann sind aber diese genannten Themen die eigentlichen ideologischen Kernthemen, und Vietnamkrieg und Sexualmoral nur willkommene Aufhänger, um diese Kernthemen in die Breite zu kommunizieren.

3. Kein Zusammenhang zwischen „1968“ und dem Marxismus-Leninismus

Ohne Zweifel waren die 68er eine linke, klassenkämpferische Bewegung „für die Arbeiterklasse“ – die lächerlichen Bilder deutscher Studenten, die nie eine Fabrikhalle betreten hatten, aber mit Arbeiterhelmen verkleidet als Möchtegernproletarier durch Frankfurt marschierten, gehören ja bis heute zur stilprägenden 68er-Folklore. Im kommunistischen Ostblock fand die 68er-Bewegung allerdings nicht den geringsten Widerhall. Tatsächlich zeigen sich in den Ideologien der 68er und der damaligen Marxisten-Leninisten im Sowjetreich ganz erhebliche Unterschiede: Insbesondere die Forderung der 68er nach einer Umkehr von Werten und Autoritäten („every cop is a criminal, all the sinners saints“ – Rolling Stones), die sich u.a. in der antiautoritären Erziehung, der angestrebten Abschaffung des klassischen Bildungswesens, dem Bemühen um Täterschutz statt Opferschutz usw. widerspiegelt, wurden im Sowjetreich schon im Keim erstickt. Zielsetzung des Marxismus-Leninismus war stets ein verbesserter und bevorzugter Zugang der Arbeiterklasse zur Bildung, keineswegs aber eine Zerschlagung der Bildung an sich. Die staatliche Autorität von Polizei, Lehrern, Justiz und Militär war in der Sowjetunion ein Sacrosanctum, sie wurde nicht einmal diskutiert: Wer im sowjetischen Machtraum ein Gewaltverbrechen beging, wurde nicht entschuldigt, sondern kam ins Gefängnis. Auch der für die 68er typische Jugendkult („trau keinem über 30“), ihr Hass auf eigene national-kulturelle Traditionen, ihre durch schrankenlose Sexualität und bewusst ungepflegte Mode zur Schau gestellte Antibürgerlichkeit – nichts davon stieß im marxistisch-leninistischen Sowjetreich auf wohlwollende politische Resonanz. Und letztlich war der sowjetische Marxismus-Leninismus grundsätzlich industriefreundlich und technikorientiert: Sowjetische Idealmenschen waren der schwitzende Industriearbeiter oder der stämmige Kolchosebauer samt hochproduktiver Massenviehzucht. Industrie und Technik aber entwickelten sich nach der Arbeiterhelm-Clownerie der Anfangszeit schnell zu den erklärten Feindbildern der 68er. Idealisiert wurden (und werden) hingegen unproduktive Kleinbetriebe, ein vorindustrielles Zurück-zur-Natur sowie zivilisationsfernes Nichtstun. Die 68er waren also zwar eindeutig Kommunisten, sie waren aber definitiv keine Marxisten-Leninisten.

4. „1968“ war nichts als ein maoistischer Import aus Rotchina

Wenn aber weder National-Sozialismus noch Zweiter Weltkrieg noch Vietnamkrieg noch der marxistisch-leninistische Kommunismus des Sowjetreiches als gemeinsamer politischer Ausgangspunkt der 68er angesehen werden können – wo lag er dann?

Betrachtet man „1968“ im Zusammenhang mit dem globalen Gesamtgeschehen der späten 60er Jahre, fällt die Antwort nicht schwer: Seit 1966 wütete in China die Kulturrevolution Mao Tse Tungs, deren Ideologie die enge geistige Verwandtschaft zum Gedankengut der 68er schnell erkennen lässt. Maos Grundidee war die Zerschlagung „alles Alten“: Erst wenn das „Alte“ zerstört ist, kann das „Neue“ entstehen, wobei bei Mao dieses „Alte“ gleichbedeutend ist mit der „alten Kultur“ oder, wie Maos Kampfbegriff der zu zerstörenden „vier Alten“ im einzelnen aufzählt: der „alten Denkweisen alten Kultur, alten Gewohnheiten, alten Sitten“. Mao ersetzte also die traditionelle kommunistische Konfliktlinie zwischen verschiedenen „Klassen“ – die es 1966 ja in Rotchina nicht mehr gab – durch eine neue Konfliktlinie zwischen „alt“ und „neu“ bzw. „“alt“ und „jung“. Um diesen Konflikt zwischen „alt“ und „jung“ in den konkreten Kampf umsetzen zu können, entwickelte er die Umkehrung der traditionellen Autoritäten als ein ganz zentrales Anliegen seines kulturrevolutionären Maoismus: Schüler durften und sollten ihre Lehrer schlagen und erschlagen, junge Parteimitglieder die alten Kader zu Tode prügeln. Daneben führte die im Maoismus geforderte Zerstörung der „alten Kultur“ zu einer barbarischen Vernichtung des nahezu gesamten chinesischen Kulturguts der vergangenen 5000 Jahre chinesischer Kulturgeschichte und einer Ächtung aller zivilisiert-traditionellen Verhaltensformen. Besonders verhasst war die „alte Bildung“: Als lernenswert galten nur noch einfache proletarisch-bäuerliche Fertigkeiten, jede Form bürgerlich-schöngeistiger, klassischer „humanistischer“ Bildung wurde abgeschafft – „1968“ lässt grüßen. Ausführende Kräfte der Kulturrevolution waren die 15- bis 16-jährigen Roten Garden als „vom Alten unverdorbene“ Träger des „Neuen China“. In all diesen Kernkomponenten der maoistischen Ideologie ist das Theoriengebäude 68er leicht erkennbar: Jugendkult, Antiautoritarismus, Bildungsfeindlichkeit, Verachtung bürgerlicher Traditionen und Rituale und vor allem ein nach innen, gegen die eigene Tradition und historisch gewachsene Kultur gerichteter politischer Hass.

Unter den Linken Westeuropas und der USA galt Mao und seine Kulturrevolution damals als Heilsbringer, der einen „neuen Kommunismus“ erschuf, eine willkommene Alternative zum altbackenen Marxismus-Leninismus, der sich im Kalten Krieg nicht mehr überzeugend an den Mann bringen ließ. Aber Maos revolutionärer neuer Ansatz, den Hass auf die bürgerliche Kultur in einen generellen Hass auf die gesamte Kultur umdeuten, gepaart mit der Erlaubnis, ja politischen Pflicht, gegenüber traditionellen Autoritäten wie Lehrern, Pfarrern und Eltern den Rüpel rauszukehren – das war neu, das war cool.

Im Rückblick ist daher die Entwicklung der westlichen Welt seit 1968 ohne nähere Kenntnis der chinesischen Kulturrevolution von 1966 nicht rational verständlich. Ohne den zivilisationsfeindlichen, kulturrevolutionären Selbsthass der Maoisten zu kennen, bleibt rational unverständlich, warum die politische Elite Westeuropas nach 1968 damit begann, mitten in Europa Millionen von Orientalen und Afrikanern anzusiedeln. Ohne den fanatischen Hass der Maoisten auf die traditionelle Erziehung und traditionelle Wertvorstellungen zu kennen, bleibt unverständlich, warum die westeuropäische Elite nach 1968 damit begann, die Grundregeln der Höflichkeit zu verpönen und die alte europäische Bildung, das einst beste Bildungssystem der Welt, durch allerlei kindisches Tralala zu ersetzen. Ohne die antiautoritäre Ideologie der Maoisten zu kennen, lässt sich nicht verstehen, warum man in Westeuropa nach 1968 Lehrer und Polizisten entmachtete und sich bei so vielen jungen Menschen ein politisch gefördertes Aufbegehren gegen die eigenen Eltern durchsetzen konnte. Ohne die maoistische Verachtung der städtischen Lebensweise und die Verherrlichung alles Unzivilisierten, Rohen, Bäuerlichen zu kennen, bleibt unbegreiflich, warum sich seit 1968 gerade die westeuropäischen Linken, einst Vorkämpfer für die Industrialisierung zum Nutzen der Arbeiterklasse, so hysterisch für die Natur begeistern – ursprünglich ja politisches Terrain wald- und wiesenverliebter Rechter.

Erst wenn wir die Ursprünge und geistigen Hintergründe der 68er-Ideologie verstehen, wird es uns gelingen, diese zerstörerische Ideologie wieder aus der Welt zu schaffen.

(Aufmacherbild oben: Plakat der chinesischen Kulturrevolution – Studentenmarsch nach Peking 1965-1966)

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55 KOMMENTARE

  1. Das war keine Revolution der Jugend gegen die Alten, sondern der alte Mao mißbrauchte die Jugend zur Sicherung seiner mörderischen Macht. In Deutschland haben sich die 68er überall im Staat und Gesellschaft eingenistet. Eigentlich braucht es eine neue Revolution gegen diese heutigen Bürokraten. Zunächst muß erstmal die Lüge weg, daß die Grünen eine Umweltschutzpartei sind. Die sind genauso knallrot wie die SED Nachfolger.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/09/16/grune-links-oder-gar-linksextrem/

  2. Kommunismus ist Beschissmus sagt man.
    Wieviele Millionen hat dieser Schwachsinn doch an Menschenleben gefordert.
    Empfehle jedem mal das „SCHWARZBUCH DES KOMMUNISMUS“ zu lesen. Da wird einem einfach übel. Die glühenden Moa-Verehrer sitzen heute in der Politik. Bestes Beispiel: Kretschmann, seines Zeichens MP von BW und „GRÜNER“.

  3. Es war in jedem Fall ein Import der Ideen der chinesischen und kambodschanischen Variante des Kommunismus.
    Ho Chi Minh und Tito waren wegen ihres nationalistischen Kurses bei den 68ern umstritten, während psychopathische und größenwahnsinnige Massenmörder wie Pol Pot und Mao bei den Altgrünen heute noch wie Götzen verehrt werden.

  4. #1 1Eternia (18. Sep 2014 14:35)
    http://www.youtube.com/watch?v=F5GVskqpyS8

    Das hat allerdings nur indirekt, bzw. gar nichts mit der radikalen Massenmord-Ideologie unter Hammer und Sichel zu tun.
    Die Protagonisten der Frankfurter Schule erkannten, wie im Clip entsprechend dargelegt, dass man die bürgerlich-humanistisch geprägten westlichen Gesellschaften nicht auf ökonomischer sondern auf kultureller Ebene am effektivsten und am schnellsten zerstören kann und es auch tut.
    Eines der Hauptelemente ist dabei die propagandistisch unterstützte Viktimisierung von Minderheiten, was man mit immer schwerer erfüllbaren und finanzierbaren sozialen Forderungen paart – was wir in Deutschland hautnah erleben.
    Mao, Pol Pot, Lenin und Stalin setzten hingegen zum Beherrschen der Massen nichts weiter als brutalsten und menschenverachtenden Terror ein, wie es schon ihr Urvater der sozialistischen Ideen, Marx forderte.

  5. In einer eizigen Sache muss ich allerdings Mao Tse Dong recht geben und dies sollte man von ihm unbedingt übernehmen: Die Chinesischen Wandzeitungen. Nur so bieten wir Contra zum gleichgeschalteten Medienkartell.

  6. Vielen Dank, Herr Jahn. Großartige Analyse. Viel Stoff zum Nachdenken.

    Vielleicht finden sich hier auch Denkansätze zu unterschiedlichen Politikauffassungen und Wahlergebnissen in Alt- und Neubundesländern.

    Die Ursünde der Linken: Die Vereinigung von ML-PDS und MAO-WASG hat den fundamentalen Alt-Klassenkämpfern im Osten die Beine weggehauen. Zu bedenken, dass ja die Wendebewegung originär links-leninistisch begann. Für einen „besseren Sozialismus“, nicht etwa für die Deutsche Einheit.

    Insofern ist nicht das ML-Element der SED sondern das maoistische, kulturkämpferische Element der 68er Westlinken Ursache für Deutschenhass, Bildungsverachtung und Autoritätsverleugnung etc.

    Nicht der kommunistische Osten hat die Altbundesländer unterwandert, die originäre Westlinke ist Förderer und Macher von Multikulti, Ökologismus und anderen zersetzenden Krankheiten.

  7. Im sowjetischen Machtraum war die Machtfrage 1968 geklärt. Die alten „Eliten“ waren geflohen, exekutiert oder hatten sich dem kommunistischen System angedient. Wo sollte da ein „Bedarf“ zur Zerstörung der bestehenden Ordnung herkommen?

  8. Ich halte – wie der erste Beitrag mit dem Link – die Frankfurter Schule tatsächlich für den gewichtigsten Einfluss der Politischen Korrektheit.

  9. OT

    Christopher Lauer (30) legt sein Amt nieder und verlässt die Partei!
    Berlins Chef-Pirat wirft hin.
    Schöne Nachricht!
    Die Idiotenpartei befindet sich in Selbstauflösung, so ist es gut.

    Ein Segen für die gesamte Welt wäre allerdings, wenn es die schlimmste Pest des 21. Jahrhunderts endlich tut, die sogenannten Grünen!!!

  10. #10 Ditfurthianer (18. Sep 2014 15:13)
    Vielen Dank, Herr Jahn. Großartige Analyse. Viel Stoff zum Nachdenken.

    [..]

    Nicht der kommunistische Osten hat die Altbundesländer unterwandert, die originäre Westlinke ist Förderer und Macher von Multikulti, Ökologismus und anderen zersetzenden Krankheiten.

    In der Tat ist es einer der größten Irrtümer, dass man den alten SED-Apologeten und Protagonisten unterjubeln will, durch sie und ihre Unterwanderung ist Deutschland kulturell, ökonomisch und in der Bildung degeneriert.
    Vor allem das Bildungswesen in der DDR war – von der allgegenwärtigen ideologischen Indoktrination abgesehen – noch preussisch streng organisiert und reglementiert; vom Militärdienst in der NVA ganz zu schweigen – wo bis 1989 das Preussentum gelebt wurde.
    Es sind die wohlstandsverwahrlosten Altlinken Westdeutschlands, die in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren wohlgehütet und frei von sozialen Ängsten in einem für DDR-Bürger unvorstellbaren Wohlstand aufwuchsen und sich – so unterstelle ich einmal – nie bewusst waren, in was für einer heilen Welt sie im Gegensatz zu Anderes sie aufwuchsen, Ihr Abitur machten, mit dem Bausparvertrag von Oma und dem von Opa bezahlten Führerschein mit Achtzehn.

  11. Niemals vergessen: Mao war der größte Massenmörder aller Zeiten, weit vor Stalin und Hitler. Alles, was von Mao kam, war Ungeist und Verderben. Nur Mohammed hat Mao an posthumer Wirkung noch übertroffen mit geschätzten 270 Millionen Toten bislang … und es geht täglich weiter. Heute haben wir die Lage, dass beide Ideologien oft in direktem oder indirektem Zusammenwirken ihr Unheil anrichten.

  12. Schon damals hatten sich die minderbemittelten Primitivstudenten (denen gar nicht an einem universitären Abschluss gelegen war!) gegen das Establishment gewandt, um den Etablierten zu schaden, sie zu demütigen und sie zu hassen – weil sicher jeder der damals 45jährigen aufwärts irgend eine Schuld mit sich herumtragen musste. Es konnte gar nicht anders sein!

    Unsere Eltern wurden ganz plötzlich, von jetzt auf nun, verdächtigt, drangsaliert und mit Fragen konfrontiert, auf die sie meistens keine Antwort parat hatten – weil sie auch nicht wussten, was da im Einzelnen abgelaufen ist.

    Sie wurden von ihren Söhnen und Töchtern in Haftung genommen für Schandtaten des Nationalsozialismus, den sie in dieser Ausprägung gar nicht kannten. Und das, obwohl ihre Söhne und Töchter denselben Drecksäcken huldigten, die sie selbst bei ihren Eltern verdammten (Che Guervara, Ho Chi minh, Mao-Tse-Tung oder Stalin). Dieser Widerspruch lässt sich nicht auflösen – weil er einfach in sich selbst nicht stimmig ist. Die heutigen Linken sind eine widerliche Kopie dieser Drangsalierer, Steinewerfer und Republikfeinde!

    PS:
    Asta-Versammlung im Audimax der RWTH in Aachen im Sommersemester 1969, also in der prallen Zeit der linken Gut- und Unmenschen. Damals ging es glaube ich, um die Hochschulrahmengesetze in NRW (Johannes Rau war „Kultusminister“ in Düsseldorf):
    Ich erlaubte mir im gefüllten Audi-Max eine Frage zu stellen (weiß nicht mehr, was ich damals fragte). Meine Frage muss so schlimm gewesen sein, dass ein Kommilitone ganz hinten aus der letzten Reihe krakeelte: „Haut dem reaktionären Schwein eins in die Fresse!!!“

    Das war mein frühes Schlüsselerlebnis mit den 68er-Vollpfosten, das meine Abscheu und Ekel ihnen gegenüber bis heute noch nährt!

  13. #16 sator arepo (18. Sep 2014 15:28)
    Niemals vergessen: Mao war der größte Massenmörder aller Zeiten, weit vor Stalin und Hitler. Alles, was von Mao kam, war Ungeist und Verderben.

    Prozentual an der eigenen Gesamtbevölkerung gemessen, war es eigentlich Pol Pot, der groben Schätzungen zufolge etwas mehr als 30% seines eigenen Volkes auslöschte, bevor ihm die Vietnamesen in den Arm fielen.
    Aber wegen ein paar Millionen toter Konterrevolutionäre mehr oder weniger wollen wir mal nicht zu pingelig sein.

  14. Wer auch immer hinter den 68ern steckt: Diese Sache muß gründlich aufgearbeitet werden, alle Beteiligten aus den öffentlichen Ämtern entfernt, und in die Geschichtsbücher als Mahnung für künftige Generationen Eingang finden.

  15. Film, Musik und Drogen als Waffen zur Schaffung neuer Werte und Gefühle. Oder – wie wurden die Beatles in den 40-ern (!) geschaffen?

    Musik & Drogen

    Theodor Adorno, Soziologe, Musikwissenschaftler und Komponist, „Philosoph“ ging als Emigrant im Auftrag des Tavistock Instituts und der Frankfurter Schule 1939 nach USA, um das Rundfunkforschungs-Projekt von Princeton zu leiten.

    Die Zielstellung dieses Projekts bestand darin, wie Adorno in der Einführung in die Soziologie der Musik formulierte, «eine Massen‘musik’kultur zu programmieren, und zwar als Art und Weise der massiven sozialen Kontrolle…“. „‘Die Rundfunkketten wurden zu Maschinen, die rund um die Uhr die vierzig größten Erfolgsschlager wiederholten’.“

    Die teilweise satanistisch geprägte Rock- und Pop-Jugendkultur, angefangen bei den Beatles, wurde von Militärpsychologen des TAVISTOCK-Instituts, der Frankfurter Schule und der CIA aufgebaut. Ziel: einen Absatzmarkt für Drogen und eine (LSD-)Gegenkultur zur vorhandenen Kultur zu schaffen, die bis Mitte der 60er Jahre noch vorherrschte – um die weisse abendländisch geprägte Kultur zu zerstören. In USA und Europa.

    Die bis Mitte der 60er Jahre vorhandenen kulturellen Wertvorstellungen wie z.B. familiärer Zusammenhalt, Nachbarschaftshilfe, Ordnung, Fleiß und Pünktlichkeit wurden als Ursache des „Nazi-Faschismus“ deklariert. Und dieses „Ergebnis“ aus dem „deutschen Psychogramm“ wurde so auf die weissen USA und auf West-Europa übertragen.

    Der Plattenkonzern der Beatles (EMI) war ein Unternehmen, welches spezielle Elektronik für den britischen Geheimdienst entwickelt hat. Die Musik der Beatles wurde von Adorno geschrieben. Name und Pilz-Frisuren der Beatles wurden der antiken ägyptischen Mythologie, dem Isis Kult und dem Scarab-Käfer (Mistkäfer), einem satanisch-religiösen Symbol entnommen.

    Zwischen 1964 und 1966 lief die sogenannte britische Invasion (Beatles und Rockgruppen aus Großbritannien), die die US-amerikanische Kultur veränderten. Das Land befand sich in einem nationalen Trauma – nach der Ermordung von Präsident John F. Kennedy.

    Die perversen Ideen des Okkultisten Aleister Crowley wurden über das Medium Musik in die Köpfe der damaligen Jugend gehämmert. Ziel: mit den Methoden der suggestiven Massenpsychologie die Werte der weißen USA zu zersetzen und zu zerstören.

    Auszug aus: Was Du schon immer über die Westliche-Werte-Demokratie und West-Medien wissen wolltest bisher aber nicht zu fragen wagtest …
    “Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie”
    http://www.gehirnwaesche.info

  16. In absoluten Zahlen: Mao, insgesamt wohl ca. 76 Millionen Tote, bei Pol Pot waren es wohl über 3 Millionen, in Prozenten der Gesamtbevölkerung sieht das natürlich anders aus.

  17. Nach 12 Jahren Nazi Dktatur leiden die Deutschen nun seit über 45 Jahren unter der linksextremen „68er Diktatur“.

  18. “1968” – ein Import aus China?

    Mag sein.
    Die heutigen europäischen „Linken“ sind aber keine Kommunisten / Marxisten mehr und sogar keine Maoisten.

    Denn kein Kommunist / Maoist würde sich mit Islam (=Religion – Opium des Volkes) verbrüdern und Masseneinwanderung (im Interesse der Großkapitals) mitorganisieren (alle sozialistischen / maoistischen Länder waren isolationistisch).

    Die heutigen europäischen „Linken“ sind gar nicht links, sondern LINKSGRÜN.
    DAS SIND WOHLSTANDSDEGENERATEN, sonst gar nichts.

    Auf der Führungsebene – von der Wirtschaftslobby schon längst gekauft.
    Das Fußvolk sind unbezahlte nützliche Idioten der Großkonzerne.

  19. OT
    Anti-Terror-Razzia in Australien
    – Polizei verhindert IS-Anschlag – 15 Festnahmen

    http://www.focus.de/politik/ausland/gewaltige-anti-terror-razzia-in-australien-is-soll-enthauptungen-in-sydney-geplant-haben_id_4141562.html

    Nach Informationen von ABC erhielt der 22-Jährige diese Woche einen Telefonanruf von einem australischen Extremisten aus dem Nahen Osten, der mit der Terrormiliz Islamischer Staat kämpft. Der Mann habe ihn angestachelt, Menschen in Australien auf offener Straße zu entführen und zu enthaupten. Die Videos sollten veröffentlicht werden.

    Tja, ich denke mal, langsam wachen die Menschen auf.

    Sogar die Zonenwachtel hatte heute ein Geheimtreffen einberufen. Denen geht der Arsch auf Grundeis.

    Ohne der AfD wäre das so kurzfristig nicht möglich gewesen.

  20. #18 Ferrari (18. Sep 2014 15:53)
    Wer auch immer hinter den 68ern steckt: Diese Sache muß gründlich aufgearbeitet werden, alle Beteiligten aus den öffentlichen Ämtern entfernt, und in die Geschichtsbücher als Mahnung für künftige Generationen Eingang finden.

    Schön, nur wird daraus nicht mehr viel werden.
    Ein (ehemaliger) Radikalkommunist ist mittlerweile MP in BaWü, ein anderer OB von Stuttgart, der auf öffentlichen Sitzungen gerne mit der Mao-Bibel herum wedelt und öffentlich daraus zitiert.
    Dann haben wir noch einen ehemaligen Umweltminister (Dosenpfand) , eine Bundestagsvizepräsidentin und noch einen ehemaligen Steinewerfer, der jetzt in einflussreichen Think Tanks tätig ist – last but not least einen Altlinken, der mit pädophilen Phantasmen ja nur provozieren wollte (er wurde ja mittlerweile entlastet – von wem weiss ich allerdings nicht) und jetzt im Brüsseler EU-Parlament sitzt und mit dem Kalrspreis ausgezeichnet wurde.
    Das sind nur die prominentesten ehemaligen radikalen Westlinken, die mir spontan einfielen und in derartig einflussreichen Positionen sitzen, dass es fast unmöglich ist, ihnen beizukommen.
    Im Gegenteil, die können schnell den Spiess umdrehen und dafür sorgen, dass man öffentlich als Rechtsradikaler auf allen Titelseiten ist und beruflich und sozial in den Abgrund gestossen wird.
    Und wo wir gerade beim Thema sind, die vor der BT-Wahl vollmundig angekündigte schonungslose Aufarbeitung der Pädophilenvergangenheit scheint irgendwie vergessen worden zu sein…

  21. Gemäß der These von Gunnar Heinsohn in „Söhne und Weltmacht“ führt ein youth bulge in der Regel zu Mord und Totschlag. 1968 waren die Kinder des Babybooms der Nachkriegsjahre in dem Alter, in dem sie Status und gute Posten begehrten. Die Ideologie für das daraus resultierende Aufbegehren findet sich dann schon.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Youth_Bulge

  22. Den Kern des faulen Apfels Deutschland bestens und knappstens erhellt ! Ein radikale Kehrtwende tut Not ! Der Gauckler dreht auch schon durch, er will neben der Willkommenskultur jetzt auch noch eine Erinnerungskultur, damit der deutsche Michel auf ewig sein Haupt in den Dreck senke ! Wir brauchen eine Revolte, getragen von einer Jugend, die die Schnauze voll hat von ewig-gestriger Entmündigung durch linkes Gesindel in Schulen und Instituten!
    Die nächste Revolte wird eine rechte sein !

  23. Der Unterschied zwischen China und Westeuropa heute ist das die Chinesen aus ihren Fehlern lernen und das beste draus machen, in China gehts aufwärts! Wer in letzter Zeit mal in China war weiss wovon ich rede. Wenn dort die Regierung kommunistisch sein mag, das Leben dort ist es nicht. In den Städten sehr hoher Lebensstandard, sehr gute Infrastruktur und die Leute dort sind nicht so „verheizt“ wie hier, bunthaarige Spacken die besoffen „China muss sterben damit wir leben können“ herumkrakeelen kann man da lange suchen 😀 Der durchschnittschinese ist viel zu sehr damit beschäftigt was sinnvolles aus seinem Leben zu machen. Die nächsten paar hundert Milliarden (die sich die Chiesen nicht leihen müssen) werden in den Umweltschutz investiert um die z. Zt noch fatale Situation durch Industrielle Umweltverschmutzung in den Griff zu bekommen, ich bin mir sicher auch das bekommen sie hin. Wenn ich dort durch die Strassen gehe bin ich recht neidisch auf die Situation dort, vor allem weil die Leute dort noch wissen wer sie sind. Migrantenghettos und Migrantenkriminalität undenkbar, so etwas wie die Miris hätte dort nur eine sehr kurze Lebenserwartung. Problematisch im Riesenreich China natürlich(!) die MOSLEMS, die Uiguren, die regelmässig mit fiesen Hackebeil und Machetenmassackern auffallen. Allerdings führt die Chinesische Justiz diese Leute recht schnell ihren 72 Jungfrauen zu, pustekuchen Resozialisierung 😀 Und andersrum als bei uns spricht die Demografie in China eindeutig zugunsten der Han-Chinesen. Wer es mir nicht glaubt, China ist immer eine Reise wert 😉

  24. Auch der sog. Kommunismus hat sich versucht weiter zu entwickeln, deshalb die verschiedenen Lehren und die unterschiedlichen Sichtweisen. Den sog. Kapitalismus speziell die Bevölkerung darin, wurden teilweise in diese Sichtweise hineingezogen. Fakt ist, so denke ich, das immer etwas davon im Laufe der Zeit hängen geblieben ist, angefangen mit der Antiautoritären Erziehung, woran wir heute noch die Ergebnisse sehen. Der Kommunismus und seine Sichtweise, egal welche, endeten aber alle in der totalen Unterdrückung und auch Hinrichtung der Andersdenkenden, in dem Punkt ist der Kommunismus gleich.

  25. Kommunisten hat es nie gegeben, nicht einmal Marx war Kommunist!
    Die Faschistischen Führer des Ostblocks haben sich nur den Anstrich gegeben weil sie irgendwas als Namensgebung brauchten.
    Das weiß doch jeder Idiot!
    Wenn man sich nur einmal die Mühe macht „Das Kapital“ mal durchzulesen wird einem schnell klar was damit bezeichnet wird. Es geht einzig und alleine darum was unsere Wirtschaft ist und warum sie nicht funktioniert.
    Und es stimmt, das Kapital – sprich die Banken – sind die bestimmende Grundlage dieses Systems. Demokratie ist hier nur eine vorgeschobene Lüge, genau wie in den Autokratien des Ostblocks!
    Und das Zinssystem kann gar nicht funktionieren. Die Erklärung dafür ist die Geschichte des Judaspfennigs.
    Im Kapital steht im Prinzip nur das was zwangsläufig passiert wäre, wenn Judas seine 30 Silberlinge angelegt hätte, dann gehörte ihm heute, bei normalen Zinsvolumen, das Sonnensystem!
    Deswegen kann der Kapitalismus nicht funktionieren und braucht Krieg und Zerstörung um zu existieren.
    Die 68 waren das was sie waren, einfach nur Veränderung und Befreiung. Das Privileg der Jugend.
    Das die Elterngeneration noch von Nazis durchsetzt war, war jedem klar. Frei nach Adenauer:“Dreckiges Wasser schütet man erst weg wenn man frisches hat!“, es war an der Zeit das weg zu schütten.
    Die sich aus dieser Zeit herausbildenen Gruppen von möchtemalgerne Kommunisten nichts mit Arbeit zu tun hatten wusste jeder Arbeiter.

  26. #30 Kai aus Bremen (18. Sep 2014 16:24)

    Das die Chinesen etwas aus ihrem Land machen, damit gebe ich ihnen Recht. Der Rest aber nicht. 30% chin. Bevölkerung lebt von weniger als 2$ pro Tag. Und das bei immer stärker steigenden Preisen. In normalen Supermärkten sind die Preise, teilweise auf mitteleuropäischen Niveau. Die Schere zwischen arm und reich in China wächst immer noch sehr stark und ist wohl nicht zu schließen. China versucht zwar die Infrastruktur aufzubauen, aber sie sind immer noch im Verzug. Völlig verstopfte Straßen, Highways und ÖPNV.
    Nicht zu vergessen, die hohe Arbeitslosigkeit von Akademikern, aber auch nicht Akademikern.
    Wenn man ein reicher Chinese ist oder ein Europäer in China ist, dann lässt es sich gut leben, sonst eher nicht.

  27. Nicht ganz OT

    DER BUNDESIDIOT HAT IMMER NOCH NICHT GENUG!

    http://www.tt.com/politik/europapolitik/8994905-91/pr%C3%A4sidententreffen-gauck-pl%C3%A4diert-f%C3%BCr-zuwanderung.csp

    Präsidententreffen: Gauck plädiert für Zuwanderung

    Deutschland tut sich nach Ansicht von Bundespräsident Gauck noch immer schwer, sich als Einwanderungsland zu begreifen. Doch ohne Zuwanderung, da ist sich Gauck sicher, kann die Bundesrepublik ihre demografischen Probleme nicht lösen.

    Bad Doberan – Deutschland muss nach Überzeugung von Bundespräsident Joachim Gauck der Zuwanderung mehr Aufmerksamkeit widmen, um den anhaltenden Bevölkerungsrückgang zu bremsen. „Klar kommen mit der Zuwanderung auch Probleme auf uns zu, vor allem aber Vorteile“, sagte Gauck am Donnerstag in Bad Doberan nach einer Beratung mit den Staatsoberhäuptern von Österreich, Liechtenstein, der Schweiz, Luxemburg und Belgien.

    http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/1410863_Unterkuenfte-fuer-Fluechtlinge-Beschlagnahmungen-moeglich.html

  28. Super OT:

    Heute um 22:15 Uhr Elefantenrunde auf Servus-TV.

    Talk im Hangar.
    DAs Thema: Angst vor dem Islam. Droht eine Spaltung der Gesellschaft?

    Der Islam und die westliche Gesellschaft. Es ist seit Jahren eine Beziehung mit hohem Konfliktpotenzial. Ob Schariapolizei, hassprediger oder Parallelgesellschaften…

    Top Besetzung mit Necla Kelek und Abdel Samad.
    Absolute Pflicht.

    Hier nochmal der Link
    http://www.servustv.com/de/Medien/Talk-im-Hangar-766

  29. Der Zusammenhang zwischen Maoismus (& Kulturrevolution) und der „Neuen Linken“ (New Left) ab 1968 liegt auf der Hand!

    So wie der Sowjetkommunismus/Bolschewismus trotz der relativ rückständigen Bedingungen Russlands weltweit in Gestalt kommunistischer Parteien Parteigänger fand und auch der italienische Faschismus international jugendlich-dynamische Bewegungen initiierte, hat auch der Maoismus seine Anhänger gefunden, mit demselben „antibürgerlichen Affekt“ (Bourgeoisie, Judentum, Establishment).

    Die zumeist Intellektuellen und Akademiker aus dem westlichen Mittelstand lehnten die „saturierte Arbeiterschaft“ ab, die reformistischen und revisionistischen Parteien – die traditionellen Arbeiterparteien von Sozialdemokraten bis Kommunisten – „auf den Leim gegangen“ war und entdeckten die „Dritte Welt“ mit ihren idealisierten Volkskämpfen“…

    DIE Partei, die in Deutschland und Österreich diese Traditionslinie fortsetzt, sind die Grünen, von denen auch etliche Führer entsprechende Biographien aufweisen.

    Der „Antirevisionismus“ der sich damals gegen den „sowjetischen Sozialimperialismus“ richtete, richtet sich heute gegen Russland (s. auch Ukraine, Syrien usw.) – fest an Seite der Nato und der USA mit deren Menschenrechtskolonialismus (grüner Nato-Sozialismus!): z. B. die grün unterstützten „coloured Revolutions“ in Ost- und Südosteuropa und Arabien.

    Die Dritte Welt wird massivst durch Migranten, namentlich aus den rückständigen islamischen Ländern und Afrika, ins Land geholt, um die „saturierte Mehrheitsgesellschaft“ aufzumischen und zu paralysieren, natürlich gilt dabei der Islam als revolutionär und antiimperialistisch…

    Maos „antiautoritäre“ Forderung „Lasst hundert Blumen blühen!“ lebt heute bei den Grünen fort, die die Gesellschaft in lauter miteinander konkurrierende Opferclans aus Randgruppen und Minderheiten atomisieren wollen, um sie besser „sozialpädagogisch“ betreuen und als „libertäre“ Verbotspartei totalitär bevormunden zu können (politische Korrektness, „Ökologie“).
    Maos „Antiautoritarismus“ diente v. a. auch diesem Zweck: die Gesellschaft auflösen (atomisieren) und totalitär beherrschen!

  30. Wie in anderen Teilen der westlichen Welt war 1968 auch in Deutschland keine originär eigene Entwicklung, sondern ein auf westliche Verhältnisse abgewandelter Abklatsch der seit 1966 tobenden maoistischen Kulturrevolution in China.
    ————————–
    Und das alles durch die Frankfurter Schule in Gang gesetzt.

    Die sog. 68er wurden voll unter C*DU-Herrschaft etabliert.

    Ich fragte einen alten Lehrer, ob und wie schleichend diese „Bewegung“ aufkam.

    „Keineswegs, es passiert von einem Tag auf den anderen – samt der Verteilung der Mao-Bibeln!“

    Es ging also den Machthabern ausschliesslich darum, die Jungen gegen die Alten aufzuhetzen!

    Trau keinem über 30!

    Das Ergebnich haben wir, da die Medien und die Schulen diesen Verfall beförderten.

    Bettina Röhl bezeichnete das als
    Der Gesellschaftszerstörungsmodus in vollem Gange

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-der-gesellschaftszerstoerungsmodus-in-vollem-gange-seite-all/8966354-all.html vom 22.10.13

  31. Was für ein schwacher Artikel!

    Wie alt sind Sie, Herr Jahn? Waren Sie dabei? Sind Sie wie ich in den Fünfzigern und Sechzigern aufgewachsen? Die Grundlage für 1968 ist lange vor der chinesischen Kulturrevolution gelegt worden. Kein Wort in Ihrem Artikel über die Beatniks der 50er Jahre, über die Frankfurter Schule, die Ostermärsche, die Hippies, die Begeisterung für romantische Helden a la Che Guevara. Haben Sie schon mal davon gelesen, dass eine Kindergeneration in dem Alter, in dem ihre Eltern unfassbare Abenteuer erlebten, ebenfalls das Abenteuer suchen wird?

    Nein, so simpel gestrickt wie oben ist 1968 nicht zu erklären. Und die westliche Studentenbewegung brauchte kein Vorbild Kulturrevolution, um sich zumindest zum Teil an den von den Nazis verfolgten Kommunisten zu orientieren, zunächst viel intensiver als an Mao – Pol Pot war noch völlig unbekannt. Dabei übersah diese Bewegung geflissentlich, dass Nazis und Kommunisten nur zwei Seiten der selben Medaille waren. Wie auch immer: Die Begeisterung für Maos Langen Marsch und für die Kulturrevolution erreichte nur einen sehr kleinen Teil dieser rebellischen Generation. Pol Pot erreichte den Vorbildstatus nie. Im Gegenteil. Die Erkenntnis seines Wütens fiel in die Zeit, in der sich die maoistische Bewegung des Westens totlief.

    Was ist so schlecht an Jahns Artikel? Dass er die Ursprünge für unseren Irrweg mit seinen Folgen weit weg verortet, sie sind aber sehr, sehr deutsch. Vielleicht sollte Jahn mal Götz Alis Buch über die Ähnlichkeit der nationalsozialistischen Studentenbewegung zu Beginn der 30er Jahre mit der 68er Bewegung lesen.

  32. #25 Das_Sanfte_Lamm

    Im Gegenteil, die können schnell den Spiess umdrehen und dafür sorgen, dass man öffentlich als Rechtsradikaler auf allen Titelseiten ist und beruflich und sozial in den Abgrund gestossen wird.

    Mit so einer ängstlichen Einstellung wird das natürlich nie was.

    Im Gegenteil, die haben Angst vor uns! Was wollen die denn machen? Ein bißchen durchdrehen in den Medien können sie noch, und dann ist Ruhe.

  33. Es darf aber auch nicht übersehen werden, daß jene wütenden Formen des kulturellen Selbshasses (Frank Lisson ) gerade in China nun vollständig überwunden sind, ja, daß die historische Überlieferung derzeit sogar eine Neugeburt erfährt. Das läßt hoffen. Fünfzig Jahre danach sind die Reichsidee, der Konfuzianismus und hergebrachte Formen der Sittlichkeit wieder stabile Pfeiler des Selbstverständnisses trotz KP und täglicher Indoktrination. Bei uns wird es mit dem Reich etwas länger dauern …

  34. #17 Athenagoras (18. Sep 2014 15:35)

    Ich bewundere Dich. Ich war seinerzeit so doof, daß ich mit der Herde „AVZ ins Klosett“ groehlend durch die Aachen gehüpft bin, wahrhaft erbärmlich, aber zum Glück habe ich mich geheilt. -:)

  35. #29 chrisbent (18. Sep 2014 16:11)

    Den Kern des faulen Apfels Deutschland bestens und knappstens erhellt ! Ein radikale Kehrtwende tut Not ! Der Gauckler dreht auch schon durch, er will neben der Willkommenskultur jetzt auch noch eine Erinnerungskultur, damit der deutsche Michel auf ewig sein Haupt in den Dreck senke ! Wir brauchen eine Revolte, getragen von einer Jugend,…
    —————
    Wir Alten sind diesmal auch dabei! 🙂

  36. #28 Fleet

    Gemäß der These von Gunnar Heinsohn in “Söhne und Weltmacht” führt ein youth bulge in der Regel zu Mord und Totschlag. 1968 waren die Kinder des Babybooms der Nachkriegsjahre in dem Alter, in dem sie Status und gute Posten begehrten. Die Ideologie für das daraus resultierende Aufbegehren findet sich dann schon.

    Je breiter die Basis der Alterspyramide im Gegensatz zur Spitze, desto dynamischer die Gesellschaft. Oben sind die Alten, mit dem Geld, den Grundstücken und den Produktionsmitteln, unten die Jungen, die das alles haben wollen. Wenn die Basis zu breit wird, werden die Chancen schlecht, was abzubekommen, dann kippt die Sache und die Gesellschaft wird revolutionär.

    Ich habe in den 70er Jahren studiert. Wenn wir im Studi-Wohnheim das Lalü-Lala eines Krankenwagens hörten, sagte immer irgendein Witzbold: „Da wird wieder eine Wohnung frei!“ Alles lachte, aber genau so ist es.

    Die Ideologien sind sekundär. Ob Marx oder Hitler, Mao oder Mohammed, alles wurscht. Sie haben eines gemeinsam: es sind „normative“ Ideologien, alles wird aus einer einzigen, obersten Norm erklärt. Das ist verführerisch für die Jugend. Was man annimmt, ist abhängig vom IQ: Intelligente neigen zum philosophischen Marx, Deppen zu Hitler oder Mohammed.

    Die 68er hatten sich einen ideologischen Eintopf gekocht, bei dem für jeden etwas dabei war: ein bisschen Marx, ein bisschen Mao, eine Prise Antifaschismus, natürlich auch etwas Antisemitismus; das alles gewürzt mit Haschisch und LSD. Pfui Teufel!

  37. http://www.spiegel.de/schulspiegel/sexualkunde-reform-in-niedersachsen-schueler-wettern-gegen-abgeordnete-a-992308.html

    Schüler in Niedersachsens fordern eine Landtagsabgeordnete der CDU auf, ihr Mandat niederzulegen. Sie hatte Bedenken gegen die geplante Sexualkundereform geäußert. Doch die Schüler wollen, dass „sexuelle Vielfalt“ im Unterricht verankert wird. Anfang dieses Jahres hatte in Baden-Württemberg das Kultusministerium ebenfalls angekündigt, „sexuelle Vielfalt“ im Bildungsplan verankern zu wollen. Christlich-konservative Kräfte hatten dort daraufhin Antipathien geschürt und in einer Online-Petition Stimmen gegen die Reform gesammelt.

  38. @ #39 Eulenspiegel141 (18. Sep 2014 17:33)
    „Nein, so simpel gestrickt wie oben ist 1968 nicht zu erklären. Und die westliche Studentenbewegung brauchte kein Vorbild Kulturrevolution, um sich zumindest zum Teil an den von den Nazis verfolgten Kommunisten zu orientieren, zunächst viel intensiver als an Mao – Pol Pot war noch völlig unbekannt. Dabei übersah diese Bewegung geflissentlich, dass Nazis und Kommunisten nur zwei Seiten der selben Medaille waren. Wie auch immer: Die Begeisterung für Maos Langen Marsch und für die Kulturrevolution erreichte nur einen sehr kleinen Teil dieser rebellischen Generation. Pol Pot erreichte den Vorbildstatus nie. Im Gegenteil. Die Erkenntnis seines Wütens fiel in die Zeit, in der sich die maoistische Bewegung des Westens totlief.“

    Natürlich gab es „1968“ verschiedene Strömungen: z. B. gingen in der Bundesrepublik etliche der Aktivisten zur verbotenen KPD bzw. neugegründeten DKP (1969) oder zur SEW in Westberlin.
    Andere bildeten einen linksliberalen Flügel in der FDP aus, welche sich im Bündnis mit der SPD sozialliberal umorientiert hatte, nachdem sie zuvor eher rechts- und nationalliberal geprägt war.
    Auch in die SPD und in den DGB führte mancher „Gang durch die Institutionen“… Nicht zu vergessen, der Weg in den linksterroristischen Untergrund (gespickt mit Mao-Zitaten)!

    Dennoch war die globale Bewegung um 1968 von radikalem Antiautoritarismus, mystischer Schwärmerei für „die Dritte Welt“ (die hierzulande durchaus etwas von der Schwärmerei der ebenfalls jugendbewegten „Vätergeneration der Nazizeit“ [s. Götz Aly!] für ein „Drittes Reich“ zu tun hatte, und bei der man noch JEDEN „nationalen Sozialismus“ billigend in Kauf nahm) und einem grenzenlosen Voluntarismus geprägt, bei gleichzeitiger Distanz zur traditionellen, „revisionistischen“ Arbeiterbewegung (Sozialdemokraten/Kommunisten)!
    Der „Antirevisionismus“, der sich gegen die Sowjetunion und ihren „Sozialimperialismus“ richtete, führte China unter Mao Tse-tung von „links außen“ schließlich an die Seite der Nato und der USA und erklärt durchaus, warum sich heute grüne „Realpolitik“ zumeist „pro-atlantisch“ und anti-russisch positioniert – wenn man sich nur die maoistischen Biographien verschiedenster Grüner „Spitzenpolitiker“ vergegenwärtigt!

    Sicher spielte 1968 ff. auch der Trotzkismus, der ebenfalls für zahllose Sekten und Miniparteien „sorgte“ und mit seiner „permanenten Revolution“ und kosmopolitisch-universalistischen Konzepten attraktiv war, eine Rolle; oder die „antiautoritäre“ Frankfurter Schule, die in der Bundesrepublik (Adorno) und in den USA (Marcuse) nachhaltige Bedeutung hat(te).
    In Frankreich übrigens entsprechend „kritische“ Marxisten wie Sartre, der nicht zufällig schon Anfang der 60er Jahre die „Bewegung der Maos“ in Frankreich initiierte.

    Der Maoismus und die chinesische Kulturrevolution jedenfalls prägten die 68er nicht unerheblich, und vom „Maoismus“ ist mehr geblieben, als von Trotzkismus, Sartre, Frankfurter Schule usw., gerade, wenn man die totalitären und gesellschaftszerstörerischen Konzepte und Utopien der Grünen betrachtet!!!

  39. Nun ja, nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich würde ich sagen. Parallelen kann man praktisch überall finden, wenn man danach sucht. Das heißt noch lange nicht, daß das eine Ursache und das andere Wirkung ist. Wieviel Austausch an Menschen und/oder Informationen hat es zu der relevanten Zeit mit China gegeben, um so eine Bewegung plausibel zu machen? Die Chinesen haben ihren Marx, Hegel etc. ausführlich studiert, aber umgekehrt? Ich will damit nicht entwerten, daß sich jemand Gedanken darum gemacht hat, auf diese Frage eine Antwort zu finden. So geht Wissenschaft, es werden einige Thesen aufgestellt bis die Wahrheit sich herauskristallisiert.

    Im Rückblick ist daher die Entwicklung der westlichen Welt seit 1968 ohne nähere Kenntnis der chinesischen Kulturrevolution von 1966 nicht rational verständlich.

    Vor allem diesen Kernsatz der These halte ich für nicht haltbar, oder genauer, die ihm unterliegende Annahme, es müsse unbedingt eine rationale Erklärung geben. Es steckt soviel Irrationalität in der menschlichen Natur, die hinter den allergrößten Bewegungen und Motivationen steckt. Man kann ja mal versuchen, eine rationale Begründung für die Hinwendung zu irgendeiner Religion zu finden… und rumms, sind wir gleich wieder in einer Schlammschlacht. Die Linken glauben auch, vollkommen rational zu sein…

  40. Der Plan der 68er, oder genauer gesagt, ihrer geistigen Urheber, Frankfurter Schule etc., war, den Sozialismus per langsamer Gehirnwäsche einzuführen.

    Der erste Schritt war also, die Bildungseinrichtungen unter ihre Kontrolle zu bringen. Dieser ist so gut wie abgeschlossen.

    Es ging so langsam, daß es kaum jemandem auffiel. Kleine Veränderungen, die von linksregierten Ländern als „Reform“ verkauft wurden, erschienen harmlos, aber hatten System.

    Heute wissen wir, was dahintersteckt. Es gibt noch die Möglichkeit zur Umkehr.

  41. Eine ausführlich scheinende Analyse, die eine Menge Querverbindungen in den Vorgehensweisen aufdeckt.
    Einige Inkonsistenzen beschäftigen mich dennoch, ich kann sie nicht unter einen Hut bringen.

    Fragen an den Autor oder an andere Sachverständige:

    – War die „antiautoritäre“ Strategie der Roten Garden der Beginn einer nachhaltig geplanten Umwertung aller Werte oder nur der eMittel zum Zweck, nämlich sich der alten Eliten mittels einer aufgeputschte Menge zorniger, junger Männer zu entledigen?

    Für Letzteres würde die baldige Einstellung der „kulturrevolutionären“ Praktiken sprechen, wohl nachdem das Ziel der Ausschaltung der Eliten erreicht war.
    Für diese Annahme würde auch die baldige Umkehr der Verhältnisse sprechen, offenbar weil es keine nachhaltige Verankerung „antiautoritärer“ Prinzipien in der Partei-Doktrin gegeben hat. Heute unterscheidet sich China in Bezug auf Disziplin nicht von seinen Nachbarn Korea und Japan.
    In Westeuropa hingegen erfolgte eine frühzeitige und nachhaltige Verankerung „antiautortärer“ Pinzipien bei einer wachsenden Anzahl von Multiplikatoren, eben den viel zitierten langsamen, aber stetigen Marsch durch die Institutionen. (die Früchte der Frankfurter Schule?)

    – War die chinesische Kulturrevolution für die westlichen „Neuen Linken“ nur ein Vorbild in ihrer äußeren Form der Umwälzung, ohne dabei die Inhalte miteinzubeziehen?
    So weit mir bekannt, wurden in China die einfachen Gemüter vom Land gegen die bisherige „Intelligenz“ aufgestachelt.
    In Westeuropa waren es umgekehrt die elitären Muttersöhnchen, die den „reaktionären“, „autoritären“ Eliten ihr Gegenmodell eines Wischiwaschi-Kulturrelativismus entgegensetzen und den „verblendeten, reaktionären“ Arbeitern die Erlösung nahebringen wollten.

  42. #39 Eulenspiegel141 (18. Sep 2014 17:33)

    Was für ein schwacher Artikel! …

    Genau! Hatte meinen Kommentar inzwischen schon vorgeschrieben. Schadet ja nichts, wenn ich meinen Kommentar – der denselben Einwand erhebt – auch noch poste.

    —————————-

    4. „1968“ war nichts als ein maoistischer Import aus Rotchina

    Man kann sich auch scheuklappenmäßig (und zugleich wortgewandt) in solche verqueren Thesen verrennen.

    Gewiss gab es damals in westlichen Demokratien (USA, Frankreich, Deutschland) eine kommunistisch inspirierte Jugendbewegung, aber diese länderübergreifende Jugendbewegung allein auf Mao zurückführen zu wollen entbehrt einer gründlichen Analyse bzw. führt dummerweise auf den Holzweg.

    Die Berkeley riots z.B. fanden bereits vor der rotchinesischen Kulturrevolution statt.

    Was war mit Castros Kuba und mit Che? (spielte bei den 68’ern auch keine unwesentliche Rolle)

    Die Praktiker und Theoretiker des Anarchismus (Propaganda der Tat … später dann die neue RAF)

    Was war mit der Rolle der Tupamaros (Gründung ca. 1963)?
    Den Weathermen … ?

    Was war mit bundesdeutschen, wirkungsvollen Zeitschrift „Konkret“?
    („Konkret wurde aus der DDR finanziell unterstützt.“ Wikipedia)

    Propagierte Mao auch Drogen?! („Frei sein, high sein, Terror muss dabaei sein!“)

    Was war diversen K-Gruppen damas, die sich gegenseitig stets beharkten, aber doch vereint „gegen den Klassenfeind“ den Schulterschluss übten: Trotzkisten, Stalinisten, Titoisten usw.(das ist heute auch nicht anders, indem die Anarchos mit den Linkskommunisten ein Zweckbündnis eingehen) usw. usf.

  43. Die Musik der Beatles wurde von Adorno geschrieben.
    #20 Wolfgang R. Grunwald

    Genial!! :mrgreen: Das auch:

    Name und Pilz-Frisuren der Beatles wurden der antiken ägyptischen Mythologie, dem Isis Kult und dem Scarab-Käfer (Mistkäfer), einem satanisch-religiösen Symbol entnommen.

    Manche sagen allerdings, die Frisur habe Astrid Kirchherr in den Hamburger Zeiten der Beatles kreiert, aber die sind gehirngewaschen. 😀

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