Man mag von der „Jungen Freiheit“ (JF) halten was man will: Aber seit 35 Jahren jede Woche eine mehrseitige Printausgabe gegen den Mainstream zu veröffentlichen, macht ihr so schnell keiner nach! Passend zum Jubiläum präsentiert sich die JF jetzt in einem neuen Erscheinungsbild und mit einer 32-seitigen Sonderbeilage voller Informationen zur Geschichte der konservativen Wochenzeitung und einem Blick hinter die Kulissen. Passend dazu zeigt JF-TV den langjährigen MDR-Redakteur und heutigen JF-Autor Jörg Kürschner im Gespräch mit JF-Chefredakteur Dieter Stein. Über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der JF.

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26 KOMMENTARE

  1. Hat leider den gleichen Linksruck mitgemacht wie diese Gesellschaft. Die JF ist heute das was vor 20 Jahren die Welt war. In den 1990er und 2000er Jahren war sie eben noch viel rechter / konservativer, weil sie z.B. auch das Vertriebenenthema sowie den Einfluss der Ostküstenboys und von Bubis Frankfurter Verein bei uns auf der Karte hatte. Alles Geschichte. 🙁

  2. „seit 35 Jahren jede Woche eine mehrseitige Printausgabe gegen den Mainstream zu veröffentlichen, macht ihr so schnell keiner nach!“

    Was könnte wohl der Grund sein?

  3. Diese überseriösen Ärmelschoner-Konservativen mit den perfekt sitzenden Tweed-Sakkos a la Dieter Stein, die einmal im Quartal zum Lachen in den Keller gehen, sind nicht meine Kragenweite.

  4. Eine „mehrseitige Printausgabe gegen den Mainstream“ auf konservativ-patriiotischer Grundlage bietet schon viel länger die „Preussische Allgemeine Zeitung“.

    Und das, ohne Einfluss auf die innerparteilichen Richtungskämpfe in der AfD nehmen zu wollen. Das ist eben Journalismus, und kein Aktivismus, wie ihn sonst Spiegel, FAZ usw. betreiben.

  5. War mal Abonnent ! Als sich herauskristallisierte wen Stein wirklich vertritt , war eben Schluss . Solange Meuthen das Sagen hat in der AfD , solange wähle ich die AfD im Bund auch nicht mehr !! In S-A. ging es noch mit hängen und würgen und viele wollten wegen Meuthen die AfD in S-A nicht mehr wählen .
    Im Bundestag werden ab September etwa die Hälfte nicht mehr vertreten sein … und ich denke , zu Recht . Bleibt nur zu Hoffen , dass Meuthen danach kein Amt mehr bekleiden darf . Es ist schlimm , dass wegen solch einer schrecklichen Personalie , die ganze Partei dafür abgestraft werden muss !! Im Übrigen ist dieser Mann nur noch ein Abzocker als EU – Parlamentarier !! Ich hoffe , dass Ihm endlich der Geldhahn abgedreht wird … „ Wir schaffen das „ !! Mit seinen Hanseln wird er die 5% jedenfalls nicht knacken !! Weg mit Schaden sage ich nur !! Nach Lucke , Petry endlich auch diesen Spinner nach Hause schicken . Sollte bei der Vorstandswahl wieder eine ähnliche Konstellation vorhanden sein , sollte man sich überlegen , ob man dann lieber eine Trennung in Kauf nimmt .

  6. JF – eine echte Erfolgsgeschichte. Und die steigern ihre Auflage gegen den Trend seit Jahren. Wirklich wohltuend gegen den linken mainstream.

  7. Habe die JF nach mehreren Jahren gekündigt. Rund ein Dutzend Abonnenten wurden ohne Ankündigung im Kommentarbereich gesperrt, weil sie gegen Meuthen sich geäußert haben. Erst nach mehreren Anfragen gab Stein zu, dass er dahinter steck, weil ihm die Kommentare nicht gefallen. Erst wenn die Kommentare wieder seinen Vorstellungen entsprechen, würde man mal probeweise wieder freigeschaltet. Stein ist genau so ein Belehrungsjournalist wie der Restle oder die Reschke. Meine sofortige Kündigung konnte er so garnicht verstehen. Auch seine Briefe mich wieder als Abonnenten zurückzugewinnen haben bei mir keinen Erfolg. Stein ist ein Pharisäer.

  8. Die „Junge Freiheit“ finde ich so interessant wie das Telefonbuch von Bonn. Endlos langes, pseudoelitäres und inhaltsleeres Geraune, wie in der „FAZ“ oder „ZEIT“, nur etwas weniger liberal und dafür mehr konservativ. Ich frage mich, wovon Dieter Stein eigentlich lebt und wie eine dermaßen nichtssagende Zeitung so alt werden konnte.

  9. OT

    kurze Lunte die Jungs 😉

    https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/verbrechen-in-der-nacht-mann-in-dortmunder-park-erschossen-76715054.bild.html

    Knapp zwölf Stunden nach dem Verbrechen ist am Samstag ein Tatverdächtiger (21) in seiner Wohnung in der Dortmunder Innenstadt festgenommen worden. Oberstaatsanwalt Carsten Dombert (58):

    „Der Beschuldigte schweigt zu den Vorwürfen. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen scheint ein ursprünglich lapidarer Streit zu der Bluttat geführt zu haben.“

    deutsch-polnische Opfer.

    Der tatverdächtige Deutsche mit nordafrikanischen Wurzeln konnte aus dem Westpark fliehen, aber die Ermittler identifizierten den Mann schnell als mutmaßlichen Schützen.

    Er ist polizeibekannt, es gab bereits mehrere Anzeigen und Verfahren wegen Körperverletzungsdelikten gegen ihn.

  10. Kalle 66 12. Juni 2021 at 15:47

    Ich frage mich, wovon Dieter Stein eigentlich lebt und wie eine dermaßen nichtssagende Zeitung so alt werden konnte.

    Die „Meinungsvielfalt“ in Deutschland besteht darin, daß man ein paar pseudo-konservative Zeitungen zuläßt.

    Das Regime errichtet pseudo-konservative Honigtöpfe, um die Rückkehr zu den echten konservativen Werten zu verhindern.

  11. Der boese Wolf 12. Juni 2021 at 13:28
    Stein ist Meuthen-Fan.

    Es gibt guten Grund Fan zu sein von sowohl Stein als Meuthen.
    Weil beide die Versuchung widerstehen zu weit zu gehen und deshalb sich selber nicht ins politische Abseits manövrieren lassen. Meuthen-West-Fassade weg, bedeutet endgültig der VS am Hals.
    Politik ist die Kunst des Möglichen, nicht des erwünschten.

  12. Tomaat 12. Juni 2021 at 18:25

    Weil beide die Versuchung widerstehen zu weit zu gehen

    Genau da liegt das Problem: Alle haben Angst, „zu weit zu gehen“, und genau deswegen kommen wir nicht weiter.

    Ihr laßt euch wieder mal vom Regime Angst einjagen. Was soll das?

  13. Stein hat sich mit seinen leichtsinnigen Eingriffen in die innerparteiliche Balance der AfD viel von seinen Ansehen wieder kaputtgemacht. Der AfD hat er in der Summe damit geschadet. Der Ansatz war unüberlegt und bestenfalls gefährlich naiv.

  14. Diese Leserkommentare geben überwiegend ein realistisches Bild von der JF, die
    auch bei mir (früher auch schon mal Autor auf der NatWi-Seite) vor der Abo-Kündigung steht.

  15. Unabhängig von der konservativen Grundlinie der Berichterstattung hat dieses Zeitung einfach ein gutes und intellektuell anspruchsvolles Profil. Eine Eigenschaft, die man vor 30 Jahren in vielen deutschen Zeitungen finden konnte. Die differenzierte und neue Blicke eröffnende Berichterstattung und die kommentierenden Äußerungen ohne jede Hetze und diffamierende Abwertung ist einfach wohltuend. Wer möchte sich schon ständig aufregen.

    Wenn ich mich allerdings in anderer Art einmal über brennende Druckereien, Zeitungsredaktionen etc. äußern darf, dann ist das in meiner Erinnerung eine linke Domäne des politischen Kampfes und wohl das moderne Pedant der Bücherverbrennung.

  16. Das Grundthema und die Umsetzung der jF ist ok. Herr Stein möchte jedoch soooo gerne aus der „rechten Schmuddelecke“ raus und tappt deshalb öfter mal in die aufgestellten Fallen und springt über das hingehaltene Stöckchen: Standplatzierung Buchmesse, Einladung zum Presseball, etc.!
    H.R

  17. Auch wenn ich die Linie der JF bzw. Herrn Stein nicht immer teile, trotzdem herzlichen von Glückwunsch zum 35. Zeitungs-Jubiläum und weiterhin viel Erfolg! Die Presselandschaft in D wäre ohne Ihre Zeitung
    viel ärmer.

  18. Dieter Stein und seine Mann(Frau)schaft hat mit der Jungen Freiheit einen schweren, langen Kampf gegen die gesamte Linke, einschließlich der Linksradikalen bis hin zu Attacken auf die JF-Druckerei und JF-Verlagsgebäude führen müssen .

    Da hätte ich mal die Meckerer sehen wollen , die heute hier seine
    Redaktionslinie kritisieren , wenn diese über die Jahre ähnliche Mühen
    und Angriffe hätten erdulden müssen .

    All dies und auch die noch vor kurzem getätigten schweren Sachbeschädigungen auf die von Dieter Stein gegründete Konservative Bibliothek in Berlin zeigen wohl, dass er eine für die BRD-Linken stark störende konservativ-patriotische Linie fährt.

    Und man bedenke bitte schön ! Allen Menschen recht getan , ist eine Kunst , die niemand kann „

  19. Estenfried 13. Juni 2021 at 20:33

    Da hätte ich mal die Meckerer sehen wollen , die heute hier seine
    Redaktionslinie kritisieren , wenn diese über die Jahre ähnliche Mühen
    und Angriffe hätten erdulden müssen .

    Ja, genau das ist zu kritisieren: Er schreibt weichgespült, nur wegen der Angriffe. Er ist eingeknickt, er ist ein Feigling.

    Er hätte auch anonym was machen können. Aber dann würde er nicht soviel verdienen, und daraus schließe ich: Ihm geht es nur ums Geld.

    Ich hab die Schnauze voll von all diesen pseudokonservativen Weichspülern. Wir müssen endlich richtig Klartext reden, sonst kommen wir nie voran.

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