Von AKIF PIRINCCI | […] Ich wende mich mit ODETTE seit 2012 erstmals wieder an mein Prosa-Publikum. Wer in diesem Buch etwas Politisches erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Ich wollte nur eine atemberaubende, moderne Liebesgeschichte schreiben, die das Leserherz elektrisiert.

Aber: So ohne Skandal, so ohne Thrill und Schock und so ohne einen gesellschaftskritischen Denkanstoß läuft es bei Akif Pirinçci eben doch nicht ab. Laßt euch also überraschen.

Inhaltsangabe

Im Sommer 1983 verfällt ein namenloser Germanistikstudent dem betörenden Wesen der unwirklich schönen Odette.

Die junge Frau, von der man nicht genau weiß, woher sie stammt und was es mit ihr auf sich hat, versetzt Männer in einen Rauschzustand. Schnell werden die beiden ein Paar. Doch was sich anfangs wie eine gewöhnliche Liebesgeschichte anläßt, entwickelt sich zu einem Alptraum aus Abhängigkeit, erotischen Exzessen und Selbstzerstörung.

Odette trägt ein dunkles Geheimnis in sich, das weit in ihre Vergangenheit reicht. Als der Student es schließlich lüftet, ist es bereits zu spät.

Akif Pirinçci über seine neue Novelle „Odette“

  • Nicht nur, daß „Odette“ auch eine kleine Reise in die 80er ist, die hier und da den Zauber einer untergegangenen bunten Epoche vermittelt und gerade den jungen Leser sich die Augen reiben lassen könnte, ob des totalen Fehlens der heutigen digitalen Sofort- Kommunikation in allen Bereichen. Auch kulturell und sexuell wird darin eine Welt, die von unserer heutigen enorm abweicht, heraufbeschworen.
  • Und ohne WhatsApp und die Face-to-Face-Funktion des Handys läuft wohl heutzutage keine Liebesgeschichte mehr ab. Gut, daß Odette das alles nicht miterleben mußte!
  • Zum Schluß möchte ich nicht verhehlen, daß ich mich während des Verfassens dieser Geschichte verliebt habe: In Odette natürlich, in wen denn sonst? Obwohl ich mir aus einem unbehauenen Brocken Phantasie „mein Mädchen“ bis in die feinste Kontur zurechtgeschnitzt und zusammengemeißelt habe, hatte ich während des Arbeitsprozesses auch das Gefühl, daß mir ein recht realer Geist über die Schulter schaute; ihr Geist, so als hätte sie tatsächlich gelebt. In mir jedenfalls wird sie immer weiterleben.

» ODETTE erscheint Anfang Juli in einer Langversion mit 222 Seiten. Ab dieser Woche wird es auch eine E-book-Version geben und ab Anfang August ein Hörbuch dazu. Weitere Infos hier!

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16 KOMMENTARE

  1. Gerade eben habe ich mit meinem Sohn Kika geschaut.

    Da werden, bevor es mit dem Sandmännchen losgeht, Bilder präsentiert und prämiert.

    Und ratet mal, was der ungarische Junge gemalt hatte: Richtig, einen Regenbogen.

    Gut, das Spiel ist erst Morgen, aber was für ein Zufall.

    Wie ich vermute, soll die Rechte – also wir – provoziert werden, also nicht drauf anspringen.

  2. Tja, in den 80ern waren die meisten deutschen Frauen eben noch richtige Frauen…*Duck und Wech*

  3. ThomasEausF 21. Juni 2021 at 19:01

    Gerade eben habe ich mit meinem Sohn Kika geschaut.

    Da werden, bevor es mit dem Sandmännchen losgeht, Bilder präsentiert und prämiert.

    Und ratet mal, was der ungarische Junge gemalt hatte: Richtig, einen Regenbogen.

    Gut, das Spiel ist erst Morgen, aber was für ein Zufall.
    ———
    Übermorgen, Mittwoch, d. 23.6. um 21:00 wird der Fußball endgültig zum Spielball der Poliiker und eine einzige unterwürfige Huldigung der System-Politiker an die Perversen inkl. Hassgesängen gegen Orban. Man kann nur hoffen daß die UEFA einschreitet, die Ausleuchtung des Stadions verhindern wird. Die UEFA ist ein korrupter Sauhaufen aber diesmal stehe ich hinter denen. Und daß „Motivator“ Thomas Müller auflaufen kann…

  4. Ohje, das wird wohl nichts werden, Akif.

    Die Nomenklatura der Toleranten verzeiht nichts.

    Nicht mal dann, wenn sich Odette am Ende des Buches als transsexueller Neger im Körper einer weissen Feminist_In entpuppt.

  5. Für mich waren die 80er auch am schönsten. Da war ich zwischen 4 und 14 Jahre alt. Ich war ein Rebell, der noch keine Rechnungen im Briefkasten hatte.

  6. Odette war ein Dreiteiler auf seinem Blog:
    vulgär, primitiv, sexuell verwahrlost, menschenfeindlich
    u. rassistisch. Akif hat sich wohl schon zuviele Graue Zellen
    kaputtgesoffen. Und natürlich ist sowas auch politisch mit
    dem ganzen Drogendreck. Ich bin gewiß kein
    Zigeunerfreund, aber was er beschreibt ist bösartig.
    Außer einem perversen Schwein macht sowas keinen an.

  7. gonger 21. Juni 2021 at 19:10
    Tja, in den 80ern waren die meisten deutschen Frauen eben noch richtige Frauen…*Duck und Wech*

    ————————————-
    Also das sehe ich anders. Das ist heute nicht weniger geworden, das wird eher schlimmer. Ich war ja vorhin im Fitness und da kann man ja zumindest auf das Schwimmbecken schauen (wenn ich auch nicht schwimmen darf). Unglaublich was man zu sehen bekommt. ich fasse es nicht; denn es ist ja eine Kleinstadt, aber Hollywood oder Germanys Next Top-Model ist nichts dagegen.

  8. Als Folge von Corona und dem politischen Umgang mit diesem Virus bilden sich in der Bevölkerung immer tiefer werdende Gräben. Mit dem geplanten Impfpass werden in naher Zukunft all jene Menschen benachteiligt und ausgegrenzt, welche sich aus ethischen und/oder gesundheitlichen Bedenken keines der neuartigen und unerforschten Covid-19 Impfpräparate spritzen lassen wollen. Die Antwort auf diese drohende Impfapartheid lautet ANIMAP.

    Dabei handelt es sich um ein Branchen- und Produkteverzeichnis für Unternehmen aller Branchen, welche in Bezug auf COVID-19 niemanden ausgrenzen, sondern allen Menschen freien Zugang zu ihren Produkten und Dienstleistungen gewähren.

    Diskriminierungsverbot

    Artikel 3GG des deutschen Grundgesetzes lautet wie folgt:

    Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Das Diskriminierungsverbot, auch Benachteiligungsverbot, untersagt, Menschen wegen bestimmter Merkmale oder Tatsachen ungleich zu behandeln, wenn dies zu einer Diskriminierung, also einer Benachteiligung oder Herabwürdigung einzelner führt, ohne dass es dafür eine sachliche Rechtfertigung gibt. Insbesondere dürfen weder Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion, politische oder sonstige Anschauung, nationale oder soziale Herkunft, Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, Vermögen, Geburt noch der sonstige Status als Unterscheidungsmerkmale herangezogen werden.

    Das Verbot gilt als Willkürverbot in demokratischen Staaten grundsätzlich für jedes Staatshandeln. Wie weit es auch für das Handeln zwischen Privaten gilt, hängt davon ab, welchen Stellenwert eine Gesellschaft dem widerstreitenden Prinzip der Privatautonomie und anderen Grundrechten zugesteht.

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    https://animap.info/

  9. Mit Odette schließt Akif zur Spitzengruppe der Literatur auf. Der Text ist schonungslos brutal, das epische Ende ausweglos und seine Lektüre emotional schmerzhaft.

    Mit dem Topos der Novelle, Liebe und Tod unauflösbar zu vereinen, betritt Akif erstmals neoromantische Gefilde, oder besser: neoromantische Abgründe.

    Nie war eine romantische Figur schwärzer als die der Odette. An romantischer Radikalität übertrifft er damit Goethes Werther deutlich.

  10. @ Mescal 21. Juni 2021 at 22:32

    Was lesen Sie gewöhnlich für Dreck, um nun
    diese Lobhudelei hier abzugeben? Oder haben
    Sie schon ´ne Flasche Mescal intus?

    Akif ist alt u. braucht das Geld, deshalb versucht
    er jetzt den Lesern abartige Pornos anzudrehen
    unterm Label „Romantik“. Das ist Betrug. Aus all
    diesen Gründen wird es ein Ladenhüter. Wetten?

  11. Spätere Figuren der Romantiker, wie Schelleys Frankenstein, Wagners Fliegenden Holländer oder ETA Hoffmanns Medardus kann man nur so genial toppen wie Du mit deiner Novelle Odette, wenn man die Elixiere des Teufels selbst gekostet hat.

    Mein lieber Akif, nimm nicht zu viel davon! Mescal kennt sie alle.

  12. Lieber Akif!

    Ich weiß, Du wirst Dich von irrelevanter Kritik nicht verunsichern lassen.

    Das Kennzeichen eines großen Literaten ist immer der Schmerz, den er seinen Lesern zumutet.

    Endlich bricht Dein Genie in Dir durch! Bitte mach weiter so! Dann hätten wir endlich wieder einen Weltliteraten. Der literarische Olymp wartet auf Dich!

  13. Naja, ob das wirklich lesenswert ist, mal gucken? Ich mag ja mehr Romantiker wie „Die 120 Tage von Sodom“.

    🙂

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