yavuz_oezoguz.jpgAuf der iranischen Website IRIB, die aus Sorge um unser aller Seelenheil auch deutsche „Nachrichten“ anbietet, kann man sich ein Interview mit Muslimmarktbetreiber Yavuz Özoguz (Foto) anhören. Er erklärt uns dort, warum die Menschen in Deutschland zum Islam konvertieren und auch, dass es viel mehr sind, als die veröffentlichte Zahl von 4.000. Wer möchte, kann sich – falls er es nach Özoguz noch erträgt – dort auch andere Interviews anhören – alles „hochkarätige Experten“, zum Beispiel Peter Scholl-Latour (Nahostexperte), Peter Philipp (Nahostexperte), Professor Udo Steinbach ( Direktor des deutschen Orient-Instituts in Hamburg) oder Jamal Karsli (Nahostexperte)… Schon interessant, wer sich von den allseits bekannten Islamverstehern für ein Interview hergibt.

Das Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland Stiftung e.V. Soest habe die Zahl der zum Islam konvertierten Deutschen mit 4000 Konvertiten angegeben. Das sei natürlich viel zu wenig, lässt Özoguz uns wissen, es sei nur ein „klitzekleiner Bruchteil“ der tatsächlich Konvertierten. Die wirkliche Zahl sei mindestens zehnmal so hoch! Der Fehler käme dadurch zustande, dass ja niemand verpflichtet sei, sich ans Islamarchiv zu wenden. Das täten nur wenige, wenn sie zum Beispiel eine Bescheinigung für die Hatsch bräuchten. Die meisten hätten durch Kontakt zur örtlichen Moschee oder Islamverbänden den Islam kennen und lieben gelernt und würden dann dort auch konvertieren, was in keiner Statisitk erfasst werde. Die Annahme zu der viel höheren Zahl stützt Özoguz auf seine Kontakte zu den islamischen Gemeinden. Rechnet man diese Zahlen dann hoch, so kommt man mindestens auf das Zehnfache der angegebenen Zahlen – für Westdeutschland, denn „Ostdeutschland müsse man in diesem Zusammenhang noch als etwas ‚verwaist‘ betrachten“. Man könne aber auch aus der immer „islamfeindlicheren“ Gesetzgebung Rückschlüsse ziehen. Das wäre doch bei nur 4.000 Konvertiten nicht nötig (islamischer Verfolgungswahn lässt grüßen!). Aktuelles Beispiel für islamfeindliche Gesetzgebung sei das Kopftuchurteil des bayerischen Verfassungsschutzes (sic!)

Zum Islam würden hauptsächlich die finden, die eine gewisse Abneigung „zu dem Glauben hier“ hätten und gleichzeitig auf der Suche nach der Wahrheit seien. Was „der Glauben hier“ sein soll, lässt Özoguz offen. Ob er die freiheitlich-demokratische Gesellschaft meint oder das Christentum? Jedenfalls, erfahren wir, sind alle Bevölkerungsschichten betroffen, und bisher war es auch immer so, dass es – die schönste ungewollte Entlarvung der letzten Zeit! – erstaunlicherweise (!) mehr Frauen als Männer waren, die zum Islam konvertiert wären. Wir finden das in der Tat auch erstaunlich, und es spricht nicht unbedingt für den Geisteszustand der Frauen, die das tun. Dass Herr Özoguz aber dieses Erstaunen mit uns teilt, das verblüfft uns schon, wo der Islam doch so wunderbar ist … Und dann lässt er uns wissen – würden die Frauen eben gerade übertreten, weil es das Kopftuch im Islam gebe. Da kann er ja stolz sein, wenn das der Grund ist! Frauen, wo das Haar nicht sitzt, konvertieren eben zum Kopftuch – äh zum Islam.

Großes Unrecht täte man den Frauen auch, würde man ihre Konversion nur auf ihre Heirat mit einem Moslem reduzieren. Davon einmal abgesehen, dass die Frauen sich ja schließlich ganz bewusst für einen Moslem entschieden hätten, konvertieren auch Frauen ohne diesen Grund (die mit den Frisurproblemen). Den moslemischen Lebenspartner hätten die Frauen selbstverständlich in einer islamischen Athmosphäre kennengelernt und nicht in „der Discothek oder an anderen Stellen, wo das hier sonst üblich“ sei. Das ist gleich doppelt lustig, denn erstens ist das Alter, in dem man Discos besucht, selten das Alter, in welchem hierzulande geheiratet wird und sehr selten ist der spätere Ehepartner derselbe, den man mit 16 Jahren in der Disco getroffen hat. Aber das weiß Özoguz natürlich nicht. Er weiß sicher auch nichts von den vielen türkischen und arabischen Jugendlichen und jungen Männern, die sich in den Discos rumtreiben und Mädchen anbaggern, so dass es nicht ganz ausgeschlossen ist, in dieser ganz und gar unislamischen Athmosphäre auch einen Moslem kennenzulerrnen.

Es gebe jedenfalls zahlreiche deutsche Frauen, die aus ganz freien Stücken konvertierten, und Özoguz verspricht, dass „die Schwester auch bestimmt nicht lange allein bleiben wird“ und schnell einen soliden moslemischen Ehemann finden wird. Na, wenn das kein Anreiz ist! Und das, obwohl diese Menschen so ganz erhebliche Nachteile in der deutschen Gesellschaft erfahren würden Yavuz Özoguz besitzt übrigens die deutsche Staatsbürgerschaft.

Und nun recht viel Freude beim Interview. Jeder soll selbst entscheiden, an wen die Stimmlage und die leicht hysterische Art des Sprechens ihn erinnert…

» Hier das komplette Özoguz-Interview als Text

(Spürnase: Marta)

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