herschel_schule.jpgDie multikulturelle Bereicherung macht auch vor Bayern nicht Halt und so gibt es auch in Nürnberg inzwischen Berliner Verhältnisse. Dort wurde ein Polizist von Schülern der Herschel-Hauptschule Nürnberg (Foto) zusammengeschlagen als er versuchte, eine Massenschlägerei zu unterbinden. Die Schüler sprangen an ihm hoch und schlugen ihm mit der Faust ins Gesicht.

Erwachsene halfen ihnen dabei, es war das typische bandenmäßige und brutale Vorgehen arabischer und türkischer Jungmänner. Der Stadt Nürnberg fehlt allerdings eine Zeitung wie der Tagesspiegel und so kann man sich wie so oft den aus pc-Gründen unerwähnt gelassenen Migrationshintergrund der Täter nur selbst zusammenreimen.

Die Ereignisse lassen etwas anderes nicht zu. Alles spricht für Auseinandersetzungen von Arabern mit Türken oder Türken mit Kurden, verletzter Stolz, das rasche Zusammentrommeln einer großen Zahl von Helfern und die aktive „Mitarbeit“ von Erwachsenen.

Der Anlass war nichtig: Ein Junge hänselte einen anderen wegen seiner Frisur. Das war in der ersten Pause. In der zweiten Pause gab es die ersten Rempeleien und Faustschläge. Bilanz: eine blutige Nase, eine aufgeplatzte Lippe. Derweil alarmierten verfeindete Gruppen per Handy Helfer für eine Schlägerei nach der Schule. Als die Polizei auch in den folgenden Tagen schlichtend eingreifen wollte, wandte sich die Aggression gegen die Beamten. Vor der Attacke auf den 50 Jahre alten Beamten in Zivil war ein 13-Jähriger fünf Mal vergeblich mit einem Platzverweis belegt worden. Statt zu gehen, heizte er die Stimmung weiter an. Darauf brachten ihn die Polizisten in einen Streifenwagen, aus dem ihn seine Freunde sofort befreiten.

Als der Junge flüchtete, rannte ihm der Polizist nach und wurde sofort angegriffen. Ganz offenkundig, so Polizeidirektor Kurt Benisch, wollte er sich nicht mit vollem Einsatz wehren. Pfefferspray sprühte er auf den Boden statt auf die Angreifer. Auch junge Erwachsene mischten sich ein, brachten den Beamten zu Boden und hielten ihn im Schwitzkasten.

Die Verantwortlichen üben sich im Vermeiden der Ursachenbenennung. Stattdessen bekommt die Öffentlichkeit politisch korrekte Informationen wie diese:

Der frühere Nürnberger Polizeidirektor (Anm. Gerhard Schlögl) sagt (…), dass die Gewalt in der Stadt seit Jahren wächst. Quer durch alle Stadtteile rotten sich Jugendliche zusammen, mal nur zum Spaß, dann plötzlich extrem aggressiv.

Uns nebenbei erfahren wir:

Die Polizei traf bei ihren Ermittlungen auf bekannte Namen: So ist einer der besonders aggressiven 14-jährigen Haupttäter bereits durch etliche Straftaten aufgefallen, also «Intensivtäter». Der Herschelschule, die mit mehr als 60 Prozent Kindern aus Migrantenfamilien als Brennpunktschule gilt, stellt die Polizei ein gutes Zeugnis aus: «Bisher gab es hier kaum Aufregendes.»

Komisch, zwei Schülerinnen sehen das anders:

Der Schulleiter Jan Titgemeyer lässt bitten. Pech gehabt – er sagt, sehr höflich, nichts. Außer, dass wieder normaler Schulbetrieb herrscht, «wie Sie sehen». Er spricht von einer «Ausnahme». Dass es eine Pressekonferenz geben wird. Und dass das aufgearbeitet wird, «was gewesen ist». Was ist denn gewesen?

Eine Massenschlägerei. Zwischen Schülern. Schon am Freitag. Und am Montag ging’s weiter. Da sind Schüler auf Polizisten los gegangen. Die sprayten Tränengas. Zwei Schülerinnen sagen das, als sei es erschreckend – und doch Alltag. Herschelschule halt. Schulterzucken. «Die ist doch dafür bekannt.» Wie die Holzgartenschule. Und die Grund- und Hauptschule St. Leonhard.Natürlich, ohne einen Zusammenhang der Migrantenkids mit der Tat oder der allgemein wachsenden Gewalt herzustellen.

Und dann geht das übliche Gesülze los, über die Perspektivlosigkeit, die Frustration und das mangelnde Selbstwertgefühl der Täter, die doch eigentlich auch nur Opfer seien und über die vorbildliche Gewaltprävention an der Schule: Es gibt Sozialarbeiter, Schulpsychologen, Kriseninterventionsangebote, Integrationsprogramm, Ganztagsbetreuung, Frühstück. Und so weiter, man kann es nicht mehr hören. Dafür macht man sich Gedanken, wie der Vorgang in ein politisch korrektes Schema passt:

Die klassischen Erklärungsmuster für den Gewaltausbruch erklären wenig. Weder gibt es Indizien für einen ausländerfeindlichen Akt, noch Anzeichen für nationale Rivalitäten. Auch liegt kein Hinweis vor, dass Stadt oder Schule versagt haben. Im Gegenteil, an der Herschel-Schule gibt es Schulsozialpädagogen, ein umfangreiches Programm zur Gewaltprävention, zahlreiche Förderprojekte und engagierte Lehrer. Vielleicht gibt es aber bei einer Schule mit einem Anteil von über 60 Prozent von Kindern mit Migrationshintergrund einfach zu wenig von allem.

So ein Mist, was? Kein Hinweis auf einen ausländerfeindlichen Akt. Da wäre man dann mit den Täterinformationen auch weniger sparsam.

Die Polizei geht davon aus, dass es bei dem Hauptakteur eine Mischung aus schwieriger sozialer Herkunft, Erziehungsdefiziten, Perspektivlosigkeit und der Unfähigkeit, mit Konflikten umzugehen, war, die zu dem Gewaltausbruch geführt hat. Diese Mischung kann aber auch an anderen Orten und bei anderen Jugendlichen zu explosiven Situationen führen.

Bei welchen anderen Jugendlichen? Wir wissen noch nicht einmal, wer die Täter sind, aber man sagt uns schon mal, dass sowas auch andere machen können? Der Beratungsrektor Dr. Roland Storath meint, die Probleme erkannt zu haben. Dann müsste er klar sagen: Die Ursache der Misere ist die enorme Gewalt“kultur“, die in islamischen Familien Alltag ist und ein unglaubliches Machogehabe der männlichen Nachkommen, die sich permanent in ihrer Ehre verletzt fühlenm, sowie unser pathologisches Respektieren von Intoleranz und Gewalt, so lange sie von anderen „Kulturen“ ausgeübt werden und ein Quasi-Redeverbot für alle über Missstände aller Art im Migrantenmilieu. Aber er sagt es nicht. Also hat er nichts begriffen.

(Spürnase: Christian G:)

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