Marlis BredehorstGestern Abend fand in Köln die mit Spannung erwartete Bürgeranhörung zum umstrittenen Bau einer Großmoschee durch die „Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion“ statt. Unter einer Bürgeranhörung versteht man in Köln, dass sich Bürger, die gegen die Moschee sind, anhören, warum die Stadtoberen dafür sind. Weil diese nämlich, nach eigener Auskunft, „nicht so viel vom Islam kennen“. So gibt es die grüne Sozialdezernentin Marlis Bredehorst (Foto, Quelle: kölnermedienfabrik – Stadt Köln) jedenfalls ganz offen zu, die dadurch besonders qualifiziert war, als Hauptrednerin aufzutreten.

Protestierende Moscheebaugegner wurden aus dem Saal der Ahnungslosen verwiesen, da man lieber unter sich bleiben wollte. Eine Kölnerin, die die Veranstaltung besucht hat, machte sich die Mühe, die Rede der Sozialdezernentin, die nicht so viel vom Islam kennt, nach einem Tonbandprotokoll abzuschreiben, und stellt uns den Text freundlicherweise zur Verfügung.

Sozialdezernentin Marlies Bredehorst am 29. Mai 2007 bei der öffentlichen Bürgeranhörung zum geplanten Moscheebau in Köln-Ehrenfeld:

Herr Wirges hat mich ja schon vorgestellt als Sozialdezernentin, ich bin auch Referentin für Integration in dieser Stadt (…) Ich will damit anfangen, daß wir drauf achten müssen, daß und Sie erinnern sich, (…) diese sind mit ihren Eltern und Großeltern nach Köln gekommen als Gastarbeiter, und zwar eher in unteren Schichten, das ist damals so gewesen und wir haben leider in der Bundesrepublik ein Problem, daß Kinder, die in bildungsfernen Schichten oder unteren Schichten aufwachsen, daß die wenig Möglichkeiten haben, aus dieser Schicht herauszukommen. Das führt heute dazu, daß wir in unteren, in den bildungsfernen Schichten, relativ viele Türkinnen und Türken haben, das liegt einfach sozusagen in der Geschichte, hat aber nichts damit zu tun, daß die aus jetzt der Türkei kommen. Wir haben natürlich auch Menschen deutscher Herkunft in unseren bildungsfernen Schichten, und wenn ich also von Integration rede, meine ich in erster Linie, zielt dies darauf hin, daß diese Schere zwischen arm und reich, daß die nicht immer weiter auseinandergeht, daß wir nicht mehr hier Menschen in armen Schichten haben, sondern daß diese Menschen oder die Kinder vor allen Dingen auch dieser Menschen immer wieder Chancen haben, in dieser Gesellschaft auch hochzukommen. Das geht allerdings (…) (großer Beifall) Das fängt am meisten an über die Frage Bildung, Schulbildung, Kindergarten, Ausbildung, Übergang Studium und Beruf und und und. Das kann ich mit Fug und Recht als Sozialdezernentin sagen, damit am meisten auch von der Stadt einzuwirken, und jetzt komme ich zur Rolle der Religion.

In diesem ganzen sozialen Prozeß haben die Religionen in Köln eine ganz ganz wichtige Rolle, und zwar würden wir unsere Sozialpolitik überhaupt nicht machen können, wenn wir nicht die Religionsgemeinschaften hätten. Da spreche ich von der Caritas, da spreche ich von der Diakonie, von der jüdischen Synagogengemeinde; ich spreche aber auch von diversen Moscheegemeinden, die nämlich alle sozusagen dasselbe machen, das sind nämlich die Menschen, die dort ein- und ausgehen, die dafür sorgen, daß sie in Bildung an die Grenze gehen, in sozialen Fragen, in Sprachkursen, was immer es auch ist. Wir würden als Stadt ganz schlecht dastehen, wenn wir nicht die Religionsgemeinschaften insgesamt hätten, die uns helfen, diese sozialen Fragen zu lösen. Und da möchte ich ausdrücklich sagen, da bin ich über jede Religionsgemeinschaft froh, die dieses tut, weil Menschen eines bestimmten Glaubens natürlich am liebsten zu ihrer Religionsgemeinschaft gehen (Beifall). So ist es halt normal, daß jüdische Menschen natürlich zur jüdischen Synagogengemeinde gehen und dort in die Kindergartengruppe oder in den Sprachkurs oder was immer auch gehen, und daß Menschen katholischen Glaubens in die katholische Gemeinde gehen. Gerade hier in Ehrenfeld ist das ja ganz eklatant sichtbar, weil die jüdische Synagogengemeine ja auch hier ein riesiges Sozialzentrum in der Ottostraße hat, insofern sprechen wir immer gern vom „Ehrenfelder Dreiklang“, (…) daß nämlich die Katholiken, die Juden und die Muslime hier gleichermaßen ihre soziale Arbeit machen können, und darüber sind wir sehr, sehr dankbar.

Ich will aber noch ein bißchen ausholen zur Stellung der Religionen in Deutschland, in der Bundesrepublik. Wir sind nämlich alle sehr stolz darauf, daß wir hier in Deutschland das Modell des säkularen Rechtsstaates haben, das heißt, das darf man nicht verwechseln mit einem laizistischen Staat, wie es in der Türkei oder in Frankreich ist. Laizistisch heißt absolute und strikte Trennung von Staat und Religion. Säkularer Rechtsstaat heißt, daß wir einen Staat haben, der ganz positiv Religionen haben möchte, der stolz ist, daß er Religionen in seinem Staate hat und daß die Religionen bestimmte Rollen spielen. Das macht sich bemerkbar, daß der Staat selbst zwar über die Grundwerte auch Werte vermittelt, aber ansonsten darauf angewiesen ist, daß die Religionen Werte, die sie bei sich entwickeln, hineinbringen in das Staatswesen. Das sehen Sie alle zum Beispiel beim Rundfunk, denn im Rundfunkrat sind die Kirchen selbstverständlich Mitglied, (…) und daß die Bundesrepublik eine Religionsfreiheit hat, das finde ich jetzt auch nochmal ganz wichtig. Religionsfreiheit bedeutet, daß jede Religion anerkannt ist, also Religionsfreiheit bedeutet einmal etwas Positives, daß es aber auch in Ordnung ist, wenn man keiner Religion angehört, daß es auch noch anders geht. Und darauf sind wir in der Bundesrepublik besonders stolz, und jetzt will ich auch noch einmal ein bißchen zur Geschichte ausholen.
Wir kennen wenige Staaten auf der Welt (kleiner Tumult, Ruf: Themaverfehlung), und wir sind ganz stolz in der Bundesrepublik, daß wir seit dem Dreißigjährigen Krieg ein friedliches Beisammensein zwischen Katholiken und Protestanten in Deutschland haben. Das gibt es nicht so häufig, gucken Sie nach Nordirland und es gibt allerdings einen Ausrutscher: Mit den Juden sind wir nicht so friedlich umgegangen, das ist erst in der Nachkriegszeit so, aber wir sind stolz darauf, daß viele Religionen jeweils (…) in Deutschland, und das dürfte mit Hoffnung erfüllen.

Ich möchte noch daran erinnern, daß die Protestanten bis vor zweihundert Jahren aus der Stadt noch ausgeschlossen waren, und keine Gottesdienste abhalten durften, das haben die in Wohnzimmer und Kinderzimmern gemacht, und erst vor zweihundert Jahren ist es den Protestanten erlaubt worden, daß sie hier ein Gebetshaus haben, das nur zur Geschichte. Da bin ich schon froh, daß die Protestanten inzwischen Gebetshäuser haben, ich denke, dasselbe (frenetischer Beifall) (…) Ich will einen kurzen Ausflug machen, das wird ja immer wieder angesprochen, wenn gefragt wird, was ist denn mit den Christen in der Türkei oder im Iran. Das ist für mich auch eine ganz interessante Frage, aber ich möchte nochmal sagen: Mir ist es relativ egal, wie es in anderen Ländern ist. Ich bin stolz darauf, daß wir hier in Deutschland eine Religionsfreiheit haben. Ich finde, wir sollten Vorbild sein (frenetischer Beifall).

Ich möchte noch einige Ausführungen zur Rolle der Religion im Integrationsprozeß machen. Wir haben hier im säkularen Rechtsstaat viele Religionen nebeneinander, die nebeneinander erlaubt sind und auch gewollt sind, und Deutschland lebt davon, daß die Religonen zum Beispiel Werte sind. Was wäre die Jugend ohne dem, daß nicht die verschiedenen Religionsgemeinschaften Werte vermitteln würden. (…) weil nämlich viele Jugendliche gar nicht mehr in katholischen oder evangelischen oder jüdischen oder muslimischen Gemeinden zuhause sind, und da sollte ich, ganz egal, ob ich jetzt religiös bin oder nicht, als städtische Vertreterin immer dafür plädieren: Es ist gut, daß wir viele Religionen in der Stadt haben, die stark sind, weil sie nämlich Werte vermitteln und Jugendliche auch abhalten von Kriminalität. (viel Beifall).

Wir wissen, viele Bürger sind ja auch verunsichert, weil sie vom Islam nicht so viel kennen, mir geht es übrigens ebenso, ich komme aus Hamburg, also aus Norddeutschland. Als ich hier nach Köln kam, kannte ich überhaupt keine Katholiken (Beifall) (…) und das hat für mich ne Weile gedauert, das nicht für völlig fremd zu halten, sondern mich daran zu gewöhnen und zu sagen, und andere Religionen sind anders aufgebaut. (…) jetzt geht es mir mit Muslimen genau so, aber man weiß doch wieder zu wenig. An Sie, die Sie alle erwachsen sind und in der Schulzeit wahrscheinlich nur den einen konfessionellen Religionsunterricht hatten und nicht viel mitgekriegt haben, nicht viel mitgekriegt haben von anderen Religionen: Ich merke für mich, ich lerne eigentlich jeden Tag immer neu dazu und bekomme mit, was überhaupt zum Beispiel Islam (…) Ich stelle allerdings dabei auch immer fest, daß die Religionen sich doch sehr ähneln

(Tumult: Zwischenruf: Meine Religion ähnelt nicht dem Islam. Ich will niemand steinigen – weiterer Zwischenruf: zum Thema, bitte zum Thema, sonst können wir uns das sparen, weiterer Tumult und viel Beifall)

Bredehorst fährt fort: … und miteinander kennenlernen, welchen Glauben die jeweils andere Religion hat, und ich spreche noch einmal (…) vom Religions- und Integrationsprozeß, das ist nämlich, das ist nämlich der, daß Religion einem Menschen Halt gibt und gerade in einer Gesellschaft, wo viele Menschen ohne Perspektive sind, weil sie keinen Arbeitsplatz haben oder wenig Einkommen haben, sie kämpfen um ihre Existenz, ist Religion ein ganz ganz wichtiger Halt (…) das gilt für Katholiken genauso wie für Protestanten, wie für Juden und Muslime oder für Buddhisten auch. (…) Ich glaube nicht, daß wir Parallelgesellschaften haben (Tumult) (..) das ist nicht der Fall, weil ich zum Beispiel daran erinnere, daß bei der katholischen Kirche ganz viele Gottesdienste in dieser Stadt in portugiesischer, in spanischer, in italienischer Sprache gehalten werden (großer Tumult, vermischt mit Beifall) wichtig ist, daß sich Menschen, die in dieser Stadt leben, auch wohl und heimatlich fühlen, dafür (der Rest geht unter in Tumult sowie frenetischem Beifall – Zwischenruf: Fühlen sich die Ehrenfelder in Ehrenfeld noch wohl – der Meurer) auch in Rechtsrheinischen – finde ich es ganz wichtig, daß es auch für Muslime sichtbare Gotteshäuser gibt (weiter anhaltender frenetischer Beifall) Es ist nicht umsonst, daß die Deutschland-Zentrale von Microsoft sich gerade in Köln angesiedelt hat. Die Mitarbeiter von Microsoft wollten nämlich unbedingt nach Köln, weil sie eine multikulturelle sichtbare Gesellschaft haben wollen (großer Tumult) – das ist ein ganz hoher Wirtschaftsfaktor hier in Köln (anhaltender Beifall).

» Email an Marlis Bredehorst

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77 KOMMENTARE

  1. Ja, die Caritas, die Diakonie und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland engagieren sich sozial für ihre Mitmenschen, Frau Bredehorst, allerdings habe ich noch nie von einem muslimischen Wohlfahrtswerk gehört, welches sich, dabei ohne Beachtung der Religionszugehörigkeit, um Bedürftige kümmert.
    Vielleicht liegt das auch an „Kismet“, der Schicksalsvorstellung im arabischen Kulturraum.

    … und dies ist nur ein Punkt der qualifiziert engagierten Rede.

  2. „Wir kennen wenige Staaten auf der Welt (kleiner Tumult, Ruf: Themaverfehlung), und wir sind ganz stolz in der Bundesrepublik, daß wir seit dem Dreißigjährigen Krieg ein friedliches Beisammensein zwischen Katholiken und Protestanten in Deutschland haben. Das gibt es nicht so häufig, gucken Sie nach Nordirland..“

    den nordirlandkonflikt als religiösen konflikt zu bezeichnen zeigt wieviel ahnung die frau hat. nämlich wenig.

  3. […] „Ich glaube nicht, daß wir Parallelgesellschaften haben“ […]

    Dieser Satz gefällt mir. Zeigt er doch zum einen, dass „glauben“ möglicherweise doch eine Wurzel des Übels sein könnte, beweist er zum anderen, dass die Elfenbeintürme, in denen politische Gutis ökologisch wertvoll verpackt leben, noch viel höher sind als je ein Minarett sein könnte!

    Passend dazu der entsprechende „Welt“-Artikel, bei dem man sich auch fragen müsste, was der Autor vorher eingeworfen hat…. viele Kommentatoren fragen sich das jedenfalls:

    http://www.welt.de/politik/article905542/Rechte_verursachen_Eklat_bei_Podiumsdiskussion.html

    Lancelotte

  4. Bin immer wieder erstaunt, wie man – ohne einen Plan von allem zu haben – soviel reden kann ohne irgendetwas zu sagen.

    Ich bin mir sicher, dass DAS der ausschlaggebende Grund fuer Microsoft war, nach Koeln zu ziehen! Ganz sicher Frau Bredehorst. Nun, deswegen ist die islamische „Religion“ auch so wichtig, weil sie in dieser Gesellschaft ohne Arbeitsplatz Halt gibt. „Das ist ein ganz hoher Wirtschaftsfaktor hier in Koeln.“
    Grandioser Wirtschaftsfaktor diese Mulitkultur.

    Koenntet ihr meinen Blog in eure Linkliste mit aufnehmen?

    conservativehome.blogspot.com

    Danke

  5. Positv: Die Politik wird ehrlicher seinen Bürgern gegenüber. Vor Jahren wurde noch versucht einem einzureden, dass Gastarbeiter, der ungebremste Nach-/Zuzug von Nahostlern und ähnliche „multikulturelle Erscheinungen“ eine nicht zu verhindernde Folge der Globalisierung seien und man nichts dagegen unternehmen könne.
    Sie hat aber offen zugegeben, vielleicht unbewusst, dass die derzeitige Situation bewusst von der Politik herbeigeführt und gewollt war.

    Negativ: Das Publikum hat mal wieder die ganze Palette an MultiKulti-Phantastereien zu spüren bekommen. (Religionsfreiheit, Vorbildstatus, wirtschaftliche Vorteile, Alle Menschen fassen sich an den Händen, blablabla)

    Ein Kommentar zu ihrer Meinung vom Islam erübrigt sich von selbst.
    Nur eines noch dazu:
    „Ich lerne jeden Tag Neues…“
    Auffällig ist, dass die Abneigung gegenüber dieser Religion proportional mit dem Wissensstand darüber steigt und nicht, wie sich dies Frau Bredehorst vorstellt, sinkt.

    Und da sie selbst zugibt, dass sie nicht viel weiß, würde es sich sicher lohnen diese Person per Email mit islamkritischen Artikeln und Essays zu bombadieren, um ihr Wissen um den Islam tatkräftig zu erweitern.
    Wenn also jemand die Email Adresse kennt oder herausbekommt, immer her damit. 🙂

  6. Bislang kannte ich nicht so viel von Marlis Bredehorst. Bei ihrer „Satz“stellung muß allerdings die Frage erlaubt sein, ob Frau Bredehorst womöglich auch aus bildungsfernen Schichten stammt.

  7. Man fragt sich: Warum gibt es Selbstmordanschläge, bei denen die Täter ganze Verkehrsmaschinen in Wirtschaftszentren leiten?
    Man fragt sich: Warum gibt es Geistliche, die Selbstmordterror und Gewalt befürworten? Warum gibt es Geistliche, die Sex mit Tieren, Kinder und Säuglingen befürworten, aber gegen Homosexuelle oder außereheliche Beziehungen mit der Todesstrafe vorgehen wollen?
    Warum soll es „göttlich“ sein, wenn gefordert wird, ungläubige Köpfe abzuschneiden?

    Und warum haben solche Irren und ihre abartigen Unsinns-Schriften soviele Anhänger?

    Der Grund….

    „ist nämlich der, daß Religion einem Menschen Halt gibt und gerade in einer Gesellschaft, wo viele Menschen ohne Perspektive sind, weil sie keinen Arbeitsplatz haben oder wenig Einkommen haben, sie kämpfen um ihre Existenz, ist Religion ein ganz ganz wichtiger Halt …“

    Prima! Wenn diese Religion dann ISLAM heißt, wissen wir ja, was uns bevorsteht!

    Islamische Fanatiker kennen natürlich den Effekt, dass Vereldendung Kanonenfutter für ihre Pläne hervorzubringen mag. Wobei der Islam selbst ein Hort der Verelendung und Verrohung ist.

    Die „liebe“ Frau Bredehorst ist – wie der größte Teil unserer vorwiegend naiv-verblödeten gesellschaftlichen Eliten selbst recht bildungsfern, sonst würde sie nicht zu dusselig daherquatschen.

  8. Der 30jährige Krieg liegt ein paar hundert Jahre zurück, da wundert mich, daß sie nicht noch von den alten römischen und griechischen Göttern gesprochen hat.

    Aber was hat ihr ganzes Gerede mit diesem riesigen Moscheebau in Köln zu tun? Mit diesem Problem?

  9. @#2Eraser

    Die e-mail-Adresse findest Du unter dem Beitrag.

    Da fällen Politiker Entscheidungen gegen ihre Bürger, obwohl sie, wie sie selbst zugeben, von der Sache, um die es eigentlich geht, keine Ahnung haben!
    Diese Rede der Frau Bredehorst ist ein Armutszeugnis – für sie und die Politiker, die sie reden lassen – wirklich nur ein dummes Gequatsche!

  10. Erst mal schönen Dank für die Mühe.

    Was wollte uns das Gestammel einer Sozialdezernentin nun sagen? Zusammengefasst:

    1)Köln braucht die Moschee, weil Köln froh sein möchte, denn der Staat ist froh über Religion. Sie gibt dem Menschen Halt, wenn er arbeitslos ist oder kriminell.

    2)Die Moschee ist ein karitatives Zentrum und eine Bildungsstätte, denn auch die Juden und die Christen arbeiten karitativ und die Jugend bildet sich dort, deshalb muss es im Islam auch so sein. Der Moscheebau hilft, die Dummheit in Köln zu beseitigen, sie nennt das Bildungsferne.

    3) Köln braucht auch die Moschee, weil sich das Christentum spaltete und Protestanten und Katholiken 30 Jahre mit Schwertern aufeinander einhackten und die Muslime sollen nun die Prüfung sein, ob wir immer noch friedlich sind oder sie aufspiessen?

    Aber irgendwie kommt mir das reichlich an den Haaren herbeigezogen vor.

  11. Welche Analphabeten dürfen bei uns über die Zukunft eines Volkes entscheiden! Bodenlos!
    Die Sozial-Ichweißnichtwas-Tante ist nicht mal fähig einen einzigen verständlichen Satz auszusprechen.
    Die soll Toiletten putzen gehen.

  12. die politiker, speziell horst brede, sorry: frau bredehorst:

    von nichts eine ahnung, aber davon eine ganze menge.

    oder:

    wissen ist macht,
    weiss nix, macht nix

  13. Vielen Dank an die Kölnerin, die sich die Mühe gemacht hat, das abzutippen. Es ist wichtig – wenn auch nicht erfreulich – dass man so etwas mal schriftlich vor sich hat.

    Ich habe selten so einen konzentrierten Schwachsinn gelesen. Nicht nur die Satzstellung, auch der infantil-blöd-stolze Inhalt verursacht mir Übelkeit.

    Wir haben die Intelligenz, das Wissen, als kalt und überflüssig verteufelt und beides auf dem Altar der „sozialen Kompetenz“ und des „einfühlsamen Geschwafels“ geopfert.

    Und wir haben das bekommen. Dankeschön auch.

    Mit solchen PolitikerInnen sind wir reif für den Islam, denn einer Kultur, die sowas hervorbringt,ist sogar der geistig überlegen.

    (Sorry für den Fatalismus)

  14. Die Rede hat mich an etwas erinnert, was ich in meinem Handbuch für Israelkritiker als Erfahrung mit selbigen mal geschrieben habe:

    „Ein bisschen dumm ist angenehm“ sagt der Volksmund. Ärgerlicherweise findet das Ihr Gegner auch angenehm, wenn Sie ein bisschen dumm sind. Wenn Sie all das an Intelligenz, was nach Sozialkundeunterricht und dem Genuss politischer Kommentare im öffentlich-rechtlichen Fernsehen noch nicht ruiniert ist, zusammennehmen und sich mühen, sachlich für die von Ihnen vertretene Position zu werben, wird Ihr teuflischer Gegner Ihre Argumente genüsslich eines nach dem anderen rational in kleine Fetzen reißen. Und dagegen können Sie kaum etwas machen, denn – wie am Anfang gesagt – rationale Argumente hätten Sie auch dann nicht auf Ihrer Seite, wenn Sie in der Lage wären, diese zu formulieren. Unterlassen Sie das. Das ist nur unnötig anstrengend und frustrierend. Machen Sie lieber aus der Not eine Tugend: Hören Sie endlich auf, dumm zu sein! Werden Sie saudumm!

    Ab einer gewissen Blödheit abwärts wird’s dem Gegner schwer bis unmöglich, noch sinnvolle Gegenargumente zu formulieren. Frau Bredehorst hat diese Schwelle erfolgreich unterschritten.

  15. In Bayern hätte dieser Vortrag nicht die Chance, die mittlere Reife zu erlangen. Die Dame lebt in einem anderen Universum – in einer anderen Parallelgesellschaft. Ich glaube nicht, daß sie das merkt.

  16. Hi,

    ich lese hier auch schon eine ganze Weile mit und bin sehr froh, dass es wenigstens noch „einige“ gibt, die sich „trauen“, die Dinge auch mal so auszusprechen, wie sie sind.
    Wohlwissend, dass es dann immer gleich ein paar Idioten gibt, die einem unterstellen, dass man sich am „rechten Rand“ mit seiner Einstellung befindet.
    Ich finde es mehr als bedauernswert, dass sich quasi all unsere Medien nicht in der Lage sehen – und das, wo sie doch so unabhängig sind – Dinge auszusprechen, so wie sie sich tatsächlich darstellen. Und zwar alle. Nicht einiges einfach weglassen oder beschönigen.
    Über Meinungen kann man diskutieren, über Fakten nicht.

    Frau Bredehorst hat ja – nach eigener Angabe – von den Fakten offenkundig auch nicht den blassesten Schimmer. Und was zum Henker hat dieses – sorry, aber eine treffendere Begrifflichkeit fällt mir grad´ nicht ein – „verstörte Gelaber“ mit der eigentlichen Angelegenheit Moscheebau – ja oder nein, zu tun ?

    Inzwischen scheinen wir wirklich in einem bedauernswerten Staat zu leben. Ich dachte immer, das ist ein freies Land und ich kann meine Meinung zu allen Themen in dieser Galaxis loswerden.

    Auffällig finde ich, dass es seitens der Politik – und ich sage das bewusst „über den Kamm scherend“ – immer schlimmer wird, was das Aussprechen sowohl von Meinungen, aber auch und gerade von Fakten angeht.

    Dass „wir“ uns immer mehr in eine Welt bewegen, in der viele offensichtlich nicht das sagen, was sie gerne wollen, weil ihre Äußerungen ja ach so dolle politisch inkorrekt sind. Dass man gleich als rechtsradikal, fremdenfeindlich oderwasauchimmer dargestellt wird.

    Was aber ist mit denen, die das tatsächlich glauben, was sie von sich geben ??

    Ich verstehe das nicht. Vielleicht kann mir mal einer erklären, wie jemand, der möglicherweise auch noch partiell ein christliches Umfeld hat oder hatte, denn ausgerechnet den Islam, diese sogenannte Religion, dessen erklärtes Ziel die „Vernichtung aller Christen“ ist, auch noch gut finden kann ?!

    Das ist mir echt zu hoch !

    Im Ernst, ich wüsste wirklich gerne, was deren Motivation ist. Angst kann es doch nicht allein sein !?

    Schöne Grüße

    Ramadama

    PS.
    Sorry, vielleicht ist der Text hier etwas lang geworden für einen Kommentar und sicher ist er in einem Forum auch besser aufgehoben….aber ich konnte nicht mehr anders ! Bitte um Nachsicht 🙂

  17. Welchen Schulabschluß hat denn Frau Bredehorst? Da würde ja ein Fünftklässler fließender und zusammenhängender sprechen. Solch ein Gestammel ist ja unerträglich. Das zeigt mir, daß Frau Bredehorst ihre „Hausaufgaben“ nicht erledigt hat, sonst wäre sie besser vorbereitet gewesen und hätte statt dessen lieber Stellung zu den Fragen der Anwohner beziehen können. Das wäre aber bestimmt zu anstrengend gewesen und war vielleicht sogar auch gar nicht gewollt.

    Ich weiß nicht so recht, irgend woher kenne ich diese Situation ***grübel, grübel***: ach ja, jetzt fällts mir wieder ein: von Heinersdorf. Allerdings wurde den Heinersdorfern Bürgern solch ein Gequatsche gleich gänzlich erspart.

  18. Also wenn es noch mehr solcher Leute wie Frau Bredehorst gibt, die nur „Müll“ reden, dann kann man wirklich nur sagen: „Gute Nacht Deutschland!“
    So etwas schimpft sich „Sozial- Dezernentin“, eine Person, die von Religionen selbst keine Ahnung hat, alles in einen „Pott“ schmeißt, kräftig umrührt und noch sagt:

    „..Ich will einen kurzen Ausflug machen, das wird ja immer wieder angesprochen, wenn gefragt wird, was ist denn mit den Christen in der Türkei oder im Iran. Das ist für mich auch eine ganz interessante Frage, aber ich möchte nochmal sagen: Mir ist es relativ egal, wie es in anderen Ländern ist.“

    kann doch nicht ganz sauber ticken!

    Erst kürzlich wurden in der Türkei ja nur ein paar Christen abgeschlachtet, – macht doch nichts, was geht es uns an, die Moschee muss her.

    “ Frau Bredehorst, wie wär´s denn damit, den Kölner Dom abzureißen und anstelle dessen die Moschee dort hinzubauen? – Wäre doch ein tolles Zeichen der Deutschen in Sachen Integration (mit Tourismus-Effekt); denn wenn so Leute wie Sie auf den „unwissenden Bürger“ los gelassen werden, dann ist es sowieso nur eine Frage der Zeit, wann „unsere“ Kirchen zusammen fallen oder abgerissen werden.“

  19. Also wenn ich das lese fällt mir eigentlich nur ein Satz ein :

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Mund halten.

  20. Das schreibt Pro Köln zur gestrigen Versammlung:

    30. Mai 2007:

    Kritiker unerwünscht:

    Tumulte auf manipulierter Bürgeranhörung zur Großmoschee

    Pro Köln wird die Versammlung juristisch anfechten

    „Ich fühle mich wieder an meine politischen Erlebnisse in der Tschechoslowakei vor der Wende 1989 erinnert“, stellte ein Besucher der Bürgeranhörung zur Großmoschee später erschüttert fest. In der Tat: Die gesetzlich vorgeschriebene Versammlung zur „Bürgerbeteiligung“ endete als Farce. Die Stadtspitze und die türkisch-islamische Union DITIB hatten alles unternommen, um eine freie Meinungsäußerung und Willensbekundung der Bürger zu unterbinden: Bereits vor dem offiziellen Einlaß der Besucher war rund ein Drittel der Plätze, vor allem im vorderen Bereich der Schulaula im Gymnasium Kreuzgasse, durch „Jubel-Perser“ der DITIB und der Kölner Altparteien besetzt!

    Anschließend wurde vom völlig unsouveränen und cholerisch auftretenden Versammlungsleiter, Bezirksbürgermeister Josef Wirges, in Gutsherrenart verkündet, daß Fragen und Anmerkungen nur nach schriftlicher Voranmeldung unter Nennung von Name, Anschrift und Thema des Redebeitrages gestellt werden dürften! Und natürlich lag schon zu Beginn der Sitzung ein Stapel dieser Anmeldungen auf Wirges Tisch. Als angesichts dieser Zensurmaßnahmen und Manipulationen der Bürgeranhörung zahlreiche Besucher lautstark protestierten, drohte Wirges sofort mit Saalverweisen und Zwangsmaßnahmen. Die ebenfalls anwesenden Linksextremisten und sehr aggressiv auftretenden, jugendlichen Zuwanderer konnten derweil ungehindert die Moschee-Gegner wüst beschimpfen und körperlich bedrohen, ohne dass Wirges auch nur ein einziges Mal eingeschritten wäre!

    Die Stadtspitze, die türkisch-islamische Union DITIB und ihre SA-Hilfstruppen im Saal wollten mit dieser Taktik wohl die normalen Ehrenfelder Bürger einschüchtern und in den Griff bekommen. Grundsätzliche Kritik an der Großmoschee sollte unter allen Umständen verhindert werden, statt dessen wurden „Nebenkriegsschauplätze“ wie die Parkplatzproblematik bewußt in den Vordergrund gerückt.

    Und beinahe wäre die Taktik dieser totalitären und manipulativen Versammlungsführung auch aufgegangen. Wären da nicht mehrere Dutzend engagierte Moschee-Gegner der Ehrenfelder Anwohnerinitiative und der Bürgerbewegung pro Köln im Saal gewesen, die dieses schäbige Spiel durchschaut hatten und Bezirksbürgermeister Wirges mit ihrer Kritik direkt konfrontierten. Das war der Punkt, an dem der völlig hasserfüllte „Sozialdemokrat“ Wirges endgültig die Maske fallen ließ: Brüllend beorderte er die anwesenden Sicherheitsleute und Polizisten in das Publikum, um unliebsame Kritiker zum Schweigen zu bringen. Daraufhin wurden rund ein Dutzend Großmoschee-Gegner aus dem Saal gebracht, wobei sich übrigens die auffallend vielen privaten Sicherheitsleute mit „Migrationshintergrund“ äußerst aggressiv und gewalttätig verhielten.

    Ihr Ziel konnten Wirges, DITIB und Co. aber trotzdem nicht erreichen: Statt der erhofften Friedhofsruhe und öffentlichen „Friede, Freude, Eierkuchen„-Stimmung, prägen heute andere Schlagzeilen das Bild in den Medien: „Großmoschee: Tumulte in Ehrenfeld“, „Turbulente Diskussion über Moscheepläne“, „Rechte verursachen Eklat bei Podiumsdiskussion“, usw.

    Interessant ist dabei nicht nur, was die Medien berichten, sondern auch, was sie weglassen. Die „Welt“ schildert in ihrer Online-Ausgabe die Stellungnahme einer DITIB-Vertreterin: „Eine Muslimin mit Kopftuch, eine waschechte Kölnerin und Bürgerin dieses Staates„, wie sie sagt, erhält das Saalmikrofon gereicht. „Wenn wir das gesetzliche Recht haben, Moscheen zu bauen, dann werden wir das auch tun„, sagt sie bestimmt. Dass sie es nach den Bekundungen der Kopftuch-Dame im Zweifelsfall auch gegen den Willen der Ehrenfelder Bürger tun wollen, war eine ebenso ehrliche wie bemerkenswerte Äußerung, die wir in den Medien leider nirgendwo erwähnt finden. Der Kampf der Kulturen im Sinne des US-Autors Samuel P. Huntington wird also von der türkischen-islamischen Seite offenbar durchaus offensiv geführt, darüber kann die weichgespülte offizielle Rhetorik der DITIB nicht hinwegtäuschen.

    Die Bürgeranhörung beförderte weitere interessante Fakten an den Tag. So hat die DITIB das Moschee-Projekt Schritt für Schritt immer weiter vergrößert. Ein Ehrenfelder Bürger entlockte durch geschicktes Nachfragen den Damen und Herren am Podium Bemerkenswertes: Die DITIB behauptete in einer ihrer Veröffentlichungen, der Neubau sei nicht größer angelegt als die derzeit bereits am Bauort bestehende Moschee, nur moderner und architektonisch ansprechender. Tatsächlich aber bietet die jetzt bestehende Moschee beim Freitagsgebet 600 Gläubigen Platz, was von der Stadtverwaltung auch überprüft und bestätigt worden ist. Der Neubau dagegen ist für 2.000 Gläubige ausgelegt. Statt der offiziell behaupteten Beibehaltung der bestehenden Kapazitäten steht also deren Steigerung um mehr als das Dreifache an!

    Zudem räumte ein DITIB-Sprecher ein, man würde an guten Tagen 3.000 bis 4.000 Gläubige erwarten, denen auf rund 20.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche – ursprünglich waren etwa 15.000 Quadratmeter geplant – auch ausreichend Platz zur Verfügung stehen würde. Es stimmt also, was pro Köln bereits zur Kommunalwahl 2004 per Flugblatt im Viertel prognostiziert hatte: „Im Rathaus denkt offensichtlich niemand darüber nach, welche Folgen der Bau einer Moschee für deren Nachbarn hat. Es drohen gravierende Lärmbelästigungen, Massenaufmärsche, Parkplatzprobleme und lautstarke, sich ständig wiederholende orientalische Lautsprecherdurchsagen sowie eine Menge sozialer Sprengstoff. (!) Den nicht-islamischen Kölnern stehen also spannende Zeiten bevor.

    Und den Vertretern der Stadtverwaltung rutschte der Hinweis heraus, dass aufgrund der geltenden Rechtslage nach dem Bau der beiden 55 Meter hohen Minarette der Muezzin-Ruf, wenn er denn von der DITIB beantragt werden sollte, durchaus genehmigt werden würde. Er sei dem Geläut christliche Kirchenglocken gleichzustellen, hieß es bei den Vertretern der Stadt Köln. Auch hier hat pro Köln also recht behalten, denn in einem 2004 verteilten Flugblatt der Bürgerbewegung hieß es bereits: „Wo eine Moschee steht, wird als nächstes ein Minarett und dann der Muezzin-Ausruf bei den zuständigen Behörden beantragt.“ Die offiziellen Beteuerungen der Stadtspitze, der Muezzin-Ruf stehe nicht zur Diskussion, weil er ja von der DITIB (zunächst!) nicht beantragt werden würde, kann nach diesen Äußerungen bei der Bürgeranhörung nur als Täuschungsmanöver bewertet werden!

    Aber noch ist nicht aller Tage Abend: „Die Botschaft ist klar: Der Widerstand gegen die Großmoschee geht weiter„, erklärt dazu heute der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht. „Wir werden auch die gestrige Bürgeranhörung juristisch anfechten. Denn die Versammlung hat keinesfalls den gesetzlich vorgeschrieben Anforderungen genügt. Von der – eigentlich zur Neutralität verpflichteten – Versammlungsleitung wurde die Bürgeranhörung von Anfang an manipuliert und in eine pro-Moschee-Richtung gelenkt. Von freier Meinungsäußerung der Anwesenden war nicht viel zu spüren; Kritiker wurden aus dem Saal geworfen, noch bevor sie ihre Fragen stellen konnten. Insgesamt dürfte der Ablauf der Veranstaltung den Frust und den Zorn der Moschee-kritischen Ehrenfelder Bürger noch gesteigert haben. Ein Ablaßventil dafür wird es auf der Demonstration gegen die Großmoschee durch Ehrenfeld am 16. Juni geben!

  21. Bezieht die Dame eigentlich ein Gehalt dafür, so ein inhaltsloses Gestammel abzusondern?

  22. Fragen und Anmerkungen nur nach schriftlicher Voranmeldung unter Nennung von Name, Anschrift und Thema des Redebeitrages gestellt werden dürften!

    Klar. Man möchte natürlich als völlig ungeschützter Privatmensch ganz dringend, dass Name und Anschrift den lieben Moscheebefürwortern bekannt sind.

    Da ist es doch immer wieder ganz praktisch, dass es diese verschwindend kleine Minderheit von „Islamisten“ gibt, die die Religion des Friedens und der Barmherzigkeit gar schändlich missbrauchen und beängstigende Drohungen ausstoßen.

  23. Macht endlich euren Mund auf! Laßt Euch nichts gefallen! Redet miteinander! Seid mutig! Unterstützt die Initiativgruppen der Moschee-Gegner!Kämpft mit bei Bürgerbegehren! D.h. aber auch, daß Ihr Euren Hintern hochheben müßt! Wenn Ihr wach werdet, kanns sein, daß das durch den Muezzin war!

  24. Mal eine Frage an die hier anwesenden Kölner, die von dieser Moschee betroffen sind.
    Was passiert wenn allen Protesten, Demonstrationen und Petitionen bzw. allen rechtstaatlichen Mitteln zum Trotz die Moschee, wie in Berlin-Heinersdorf geschehen, einfach gebaut wird?

  25. Eine Frage habe ich noch.
    Alle Moscheebaugegner sind eingekreist zwischen Linken und Islamisten. Also zwischen Pest und Cholera.
    Was sagt eigentlich die CDU dazu?
    Man sollte die CDU (in Köln und die Landesregierung) vehement drängen, Stellung zu beziehen und die Antwort bei der nächsten Wahl nicht vergessen.

  26. @ Eraser:

    Immer langsam mit de jungen Schweine, äh Pferde. 🙂

    Noch gibt es auch in Heinersdorf Hoffnung, denn noch wurde die Moschee nicht gebaut.

    Bislang sind zumindest Presseberichten die Ausschreibungen für die ausführenden Baufirmen noch nicht mal abgeschlossen. Dies soll wohl Mitte Juni beendet sein. Und auch der Bauschutt liegt noch auf dem ganzen Grundstück schön verteilt rum.

    Dafür geht es mit dem Bau der auf dem Grundstück davor liegenden Werkstatt vorwärts. Und wer weiß, vielleicht ist das Grundstück für die Ah´s dann nicht mehr interessant, wenn die Werkstatt nur noch 2 Meter vom geplanten Minarett zeigen läßt und ansonsten die Moschee nicht gesehen werden kann…

    Es gibt also noch Hoffnung, auch wenn alle rechtsstaatlichen Mittel bereits ausgeschöpft sind.

    Was passiert, wenn solch ein Mammutbau gegen der Willen der Bevölkerung hingesetzt wird, wird sich in Zukunft zeigen.

  27. „Wir kennen wenige Staaten auf der Welt (kleiner Tumult, Ruf: Themaverfehlung), und wir sind ganz stolz in der Bundesrepublik, daß wir seit dem Dreißigjährigen Krieg ein friedliches Beisammensein zwischen Katholiken und Protestanten in Deutschland haben. Das gibt es nicht so häufig, gucken Sie nach Nordirland und es gibt allerdings einen Ausrutscher: Mit den Juden sind wir nicht so friedlich umgegangen, das ist erst in der Nachkriegszeit so, aber wir sind stolz darauf, daß viele Religionen jeweils (…) in Deutschland, und das dürfte mit Hoffnung erfüllen.“

    Bitte?
    Wie inkomeptent oder durchgeknallt ist die Frau eigentlich?
    Wies jemand ob sie die Rede abgelesen hat?

    Wenn ja, dann war das grob unhoeflich und dumm – nebenbei natuerlich auch strafbar:
    „gucken Sie nach Nordirland und es gibt allerdings einen (!!!!!)Ausrutscher(!!!!): Mit den Juden sind wir (!!!!)nicht so friedlich(!!!) umgegangen, das ist erst in der Nachkriegszeit so, aber wir sind“

    Den Holocaust als „Ausrutscher“ bezeichinet, eindeutiger kann Verharmlosung der nationalsozialistischen Verbrechen und damit der Tatbestand der Volksverhetzung nicht sein.
    Kein Wunder das sie kein Problem mit dem Islam hat, wenn der Holocaust lediglich ein Ausrutscher war, dann ist der Islam hoechstens ein bischen quengelig und man soll sich nicht so haben.

    Gibt es die Tonbandaufnahme oder aehnliches noch und kann jemand ein Kopie an die Koelner Staatsanwaltschaft schicken?

    (Normalerweise bin ich nicht so pingelig, aber den Holocaust als „Ausrutscher“ zu bezeichnen geth einfach zu weit.)

  28. Bei näherer Betrachtung des Fotos der Dame fällt einem der amerikanische (böse!) Slogan ein:

    „Dumb, fat and happy“…

  29. „Dann geht alles sehr schnell. Wirges ruft wieder einmal zur Ordnung. Jemand aus der rechten Zelle schreibt empört „Nazi“ und Wirges schimpft zurück: „Ich lasse mich nicht als Nazi beschimpfen. Sie können nach Hause gehen, Sie haben frei.“ Dann drängen Polizisten in die Stuhlreihen, zerren drei Männer hoch und führen sie nach draußen. Der SPD-Nachwuchs und weitere Linke skandieren „Nazis raus“, „Nazis raus“. Für die Rechtspopulisten ist der Abend nach nur einer Stunde vorbei“

    hier zeigt sich mal wieder herrlich die Doppelmoral: Ein Moscheegegner ruft Nazi. Vielleicht störend, aber wohl zurecht da derjenige der eine faschistische Ideologie tatkräftig unterstützt durchaus als „Nazi“ durchgehen könnte.
    Daraufhin wird er abtransportiert, und die Antifa-SPD-Jungschar skandiert mehrfach „Nazis raus“, stören also mindestens genauso. Aber die Linken dürfen ja stören und bleiben im Saal – wieso auch nicht, sind doch „Linke“ und keine Rechtspopulisten, und „links“ hat in Europa nunmal Narrenfreiheit.

  30. Z.B. wird die Moschee in München nicht gebaut! Dies erscheint nur leider nicht in der Presse, diese ist zensiert! Keiner berichtet darüber, daß bei geheimen Treffen längst ein Kuhhandel geschlossen wurde!

  31. “Jubel-Perser” der DITIB
    Pro-Köln nehmen es auch nicht so genau mit den Fakten.
    Kann man bei denen ja auch nicht erwarten. Erstaunlich ,daß die nicht „Jubel-Juden“ geschrieben haben. Das hätte sich als Stabreim doch noch besser angehört.

    Marlies Bredehorst ist ganz schön mutig/dumm so eine gequirlte K**** vorzutragen. Damit ist sie doch total blamiert und wird nirgens mehr ernst genommen.
    Kann man die Frau auch für Großfamilienfeiern buchen? Oder zu Karneval?

  32. Hab ihr gerade einen schönen Brief geschrieben. Es reicht! Solche bodenlose Verharmlosung, kackfrech vorgebracht von ahnungslosen Dilletanten, können nicht weiter unkommentiert hingenommen werden, dafür ist die Lage in Deutschland längst viel zu ernst und desolat

  33. @#27 vossy
    Die poltischen und rechtlichen Hürden sind meines Wissens nach alle genommen. Baugenehmigung wurde erteilt und Grundsteinlegung ist auch schon erfolgt
    Somit sehe ich keinen Grund mehr, der die Ahmadiyyas davon abhalten würde, einen weiteren Schritt in Richtung 100-Moscheen Plan zu gehen. Schon garkeine Werkstatt.
    Bei weiter anhaltender Ignoranz der Poltik gegenüber seinen Bürgern prognostiziere ich für Köln-Ehrenfeld dasselbe wie für Berlin-Heinersdorf. Die Moscheen werden kommen, egal was die Bürger davon halten mögen.

    Und du bist doch Teil der Bevölkerung, daher wärest du einer derjenigen, der zeigt, was die Zukunft bringt. Also was würdest/wirst du machen?

  34. Ähm, rational, das da oben ist ja ein Tonbandprotokoll und dass Frau Bredehortst dabeigewesen ist, das glauben wir einfach
    mal 😉 .

    +…und aus der heutigen “Welt” vor. Die gehen aber wacker auseinander.+

    Dieser blog existiert deswegen, weil es Menschen gibt, deren Sicht der Dinge gegenüber den Darstellungen in den MSM aber sowas von „wacker auseinandergehen“.

    Ob rechtsradikal oder nicht, wenn nur 65% der Dinge so waren, wie in # 21 beschrieben, und die unaufgeregte und sachliche Darstellung läßt mich dies vermuten, dann war die gestrige Veranstaltung ein diktatorische Scheindiskussion.

    So schlimm (zB die Wortmeldungen nur mit Name und Adresse) hätte ich es nicht vermutet.

    Aber du glaubst einer Darstellung der Geschehnisse eh nur, wenn sie von Schäuble höschstpersönlich verfasst wurde.

  35. Erst mal vielen Dank für die Mühe mit der Protokollniederschrift

    Es verwundert mich doch sehr, daß in keinem der obigen Beiträge auf diesen Satz:

    „….es gibt allerdings einen Ausrutscher: Mit den Juden sind wir nicht so friedlich umgegangen…“

    eingegangen wurde. Laut Protokoll nahm auf der Veranstaltung auch niemand Anstoß daran.
    Diese Frau meint den Holcaust und spricht hier von einem AUSRUTSCHER!!!, und NICHT SO FRIEDLICH das ist absolut unfaßbar.
    Mit einer derartig euphemistischen Umschreibung qualifiziert sich die Dame als hochgradig mohamadnesskompatibel.
    Ob sie den islamischen, eliminatorischen Antisemitismus wohl auch als Ausrutscher relativiert?
    Und Pro Köln sollte weder hier noch sonst wo eine Plattform gegeben werden!

  36. zu # 30:
    „Jubelperser“ ist eine metaphorische Bezeichnung für einen bestellten Applaudierer
    (http://de.wiktionary.org/wiki/Jubelperser)

    Offen ist noch, ob die Moscheen in Berlin, München und Köln gebaut werden.

    Aber unabhängig davon:

    Es muß erkennbar werden, daß der Moscheebau in Deutschland künftig schwieriger werden wird.

    Obwohl die Proteste gegen den Moscheebau im Moment überall ergebnisoffen sind, werden sie letztlich nicht ohne Erfolg bleiben, wenn es auch heute vielleicht noch nicht erkennbar ist.

    Auf jeden Fall muß „später“ erkennbar sein, daß es welche gegeben hat, die unsere offene Gesellschaft verteidigt haben und die Widerstand gegen die Islamisierung geleistet haben – die durchaus noch verhindert werden kann. Niemand kann in die Zukunft blicken.

  37. Seid ihr sicher, dass das auf dem Bild Marlis Bredehorst ist?

    Für mich sieht das mehr nach einem gelifteten Horst Schlämmer mit falschem Pudel auf dem Kopf aus.

    Hat der Kampftrinker vom Grevenbroicher Tagblatt die Stadtverwaltung von Köln-Ehrenfeld hochgenommen, ohne dass es einer mitbekommen hat?

    Weisse Bescheid!

  38. @cheapsheep

    „….es gibt allerdings einen Ausrutscher: Mit den Juden sind wir nicht so friedlich umgegangen…“

    Gut, dass dir das aufgefallen ist.

    Ich bin bei dem ganzen Geschwurbel der Frau Bredehorst in einen Zustand verfallen, vergleichbar einem Wachkoma.

    Solche „Feinheiten“, die einzeln und bei Licht betrachtet echte Hämmer sind, sind mir bei dem ganzen naiven Gutmenschkrampf der lieben Frau gar nicht mehr aufgefallen.

  39. #30 pmziegler:

    Wäre ich dabeigewesen, hätte ich den tapferen „Antifaschisten“ ein herzliches „Ihr seid die wahren Faschisten!“ zugerufen.
    Solche Leute würden in ihrem Nazi-Wahn wohl auch einen Mord begehen und sich auf Notwehr berufen.

  40. noch allgemein zu zwei problematischen Punkten, die aber irgendwie zusammenhängen:

    1. +Die “Welt” schildert in ihrer Online-Ausgabe die Stellungnahme einer DITIB-Vertreterin: “Eine Muslimin mit Kopftuch, eine waschechte Kölnerin und Bürgerin dieses Staates“, wie sie sagt, erhält das Saalmikrofon gereicht. “Wenn wir das gesetzliche Recht haben, Moscheen zu bauen, dann werden wir das auch tun“, sagt sie bestimmt. Dass sie es nach den Bekundungen der Kopftuch-Dame im Zweifelsfall auch gegen den Willen der Ehrenfelder Bürger tun wollen, war eine ebenso ehrliche wie bemerkenswerte Äußerung, die wir in den Medien leider nirgendwo erwähnt finden.+

    2. +Ich will einen kurzen Ausflug machen, das wird ja immer wieder angesprochen, wenn gefragt wird, was ist denn mit den Christen in der Türkei oder im Iran. Das ist für mich auch eine ganz interessante Frage, aber ich möchte nochmal sagen: Mir ist es relativ egal, wie es in anderen Ländern ist. Ich bin stolz darauf, daß wir hier in Deutschland eine Religionsfreiheit haben. Ich finde, wir sollten Vorbild sein (frenetischer Beifall).+

    Ich möchte da beiden, im ersten Fall einer Muslimin, im zweiten Frau Bredehorst recht geben, wenn auch etwas anders als sich das Frau Bredehorst denkt.

    Wir kommen letztendlich nicht weiter, wenn grundsätzlich in der deutschen Politik und Öffentlichkeit Konsens darüber besteht, dass der Islam und der Koran Eckpfeiler einer normale Religion sind.

    Solange der Koran nicht als faschistische Politvariante von der Verfassung verboten wird, haben die oben genannten einfach nur recht.

    Warum sollten dann nicht grundsätzlich Moscheen gebaut werden? Weil es einen Anwohner stört? Die werden wohl nie, egal was gebaut wird zu 100% übereinstimmen.

    Dann kann man darüber reden, ob das Minarett nun 50 oder nur 30 mtr hoch wird, aber das war dann auch schon.

    Und zu 2:

    Natürlich sollte sich Frau Bredehorst persönlich informieren, was in Ländern mit Minderheiten geschieht, in denen der Islam die Vorherschaft hat. Schon allein um ihre Allgemeinbildung etwas zu verbessern.

    Aber wir sollten in Deutschland Moscheen verbieten, weil die Türken das mit Kirchen genauso machen??

    Nein, weil das hieße im Umkehrschluß: a) wir passen uns repressiven Staaten an und b) sollten jetzt die Türkei und Saudi-Arabien einen Kirchenbau zulassen oder evtl. sogar, des schönen Scheins wegen fördern, dann müßten wir danach jedem Islamprojekt hier in D zustimmen.

    Würden die islamischen Staaten filigran mit dem Florett, anstatt mit der Keule kämpfen würden sie übrigens genau das tun.

    Das sie es noch nicht haben, kann auch daran liegen, dass für uns doofe Deutsche die Keule vollkommen ausreicht, zumindest momentan.

  41. @cheapsheep: ging mir ganz genauso wie tape. Ich habe das debile Geschwurbel diagonal gelesen – zu mehr konnte ich mich nach den ersten Sätzen nicht aufraffen (man ist ja nicht grenzenlos masochistisch). Der „Ausrutscher“ ist mir dabei entgangen und er ist ein Hammer. Und entlarvend.

    Man sollte wirklich einer Partei, der sie angehört, auf keinen Fall eine Plattform bieten (höchstens als abstoßendes Anschauungsbeispiel).

  42. Excellentes Eingangsposting!
    Saal der Ahnungslosen…
    Eine Bürgeranhörung ist dazu da, daß der Bürger sich was anhört…

    Das hat Tucholski-Qualität.

  43. Wenn bei uns im Dorf Bürgerversammlung ist, müssen auch alle, die nicht persönlich bekannt sind, ihren Namen und Adresse angeben, wenn sie etwas sagen wollen.

    Hat schon mal jemand Todesdrohungen an Kritiker Eurer Parteipolitik rausgegeben?

  44. Ich bin zwar nicht politisch tätig, kenne aber Podiumsdiskussionen.
    Noch nie mußte ich dabei meine Adresse angeben – noch nie!
    Bei Leserzuschriften wird ebenfalls der Name, evtl. noch der Ort genannt, nie die genaue Adresse. Erst recht nicht, wenn Drohungen absehbar sind.

    Diese unsägliche Frau Bredehorst hat mit ihrer Rede nun wirklich nicht den ganzen Abend bestritten, wie jedem, außer rational, wohl klar ist – eine Bürgeranhörung fand auch noch statt, einige Herren wurden rausgeschmissen, auch der Bürgermeister hat noch sehr zum Unfrieden beigetragen.

    Mit Stoppuhr und Rechenmaschine kann sich jetzt jeder, der daran Spaß hat (ich nicht!) den Wahrscheinlichkeitsgrad ausrechnen: wurde diese Rede in der beschriebenen Form gehalten – war sie vielleicht doch 5 min kürzer oder länger – was wird uns da verschwiegen?

    Man kann´s aber auch übertreiben, rational!

  45. @#35 rational

    Selbstverständlich ist das Auftreten der Sozialdezernetin, rational betrachtet, nur ein Einzelfall und spiegelt keinesfalls das Herumgeschubse der Politik vor der Analöffnung des Islam in Deutschland wieder.

  46. Die Anzahl der Parkplätze könnte auch bei diesem Moscheebau zum Knackpunkt werden. Ich darf in diesem Zusammenhang auf Deutschlands berühmteste Stadionruine hinweisen. Das Bauvorhaben wurde vom Oberverwaltungsgericht nicht zuletzt wegen der Parkplatzfrage gestoppt.

  47. Wer rettet uns vor dämlichen Politikerinnen?

    Microsoft Deutschland behält seinen Sitz in Unterschleißheim bei München.

    Zur NRW-Niederlassung:

    „Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ will der Software-Konzern Microsoft seine nordrhein-westfälische Niederlassung von Neuss in den Rheinauhafen verlegen“

    Die wahren Gründe:
    „Köln habe den Zuschlag vor allem wegen seiner verkehrsgünstigen Lage bekommen. Für Microsoft seien schnelle Wege zum Flughafen, zu Bahnhöfen und zur Autobahn wichtig, weil es den eigenen Vertrieb stärken wolle. Ein weiteres Argument für den Umzug sei die hohe städtebauliche Qualität des Rheinauhafens gewesen“

  48. #27 Carolina: „Was sagt eigentlich die CDU dazu?
    Man sollte die CDU (in Köln und die Landesregierung) vehement drängen, Stellung zu beziehen “

    Dazu braucht man die cdu nicht zu drängen, sie hat ganz freiwillig eindeutig stellung bezogen. mit ausnahme einzelner cdu-leute im betroffenen stadtteil ehrenfeld befürwortet die kölner cdu den bau der moschee. oberbürgermeister fritz schramma (cdu), weigerte sich, 23.000 gesammelte unterschriften gegen den moscheebau entgegenzunehmen. am letzten samstag stand er persönlich in ehrenfeld auf der straße, um für den moscheebau zu werben. das ist übrigens derselbe fritz schramma, den wir in unserem film zum israeltag (s. rechte spalte) vergeblich bei der veranstaltung gesucht haben. dort war die cdu lediglich mit einem jungen mann der jungen union an einem infostand vertreten. als redner auf der bühne trat niemand von der kölner cdu auf.
    schramma wurde im jahr 2000 wegen einer besonderheit im kommunalen wahlrecht für 9 jahre zum ob gewählt, weil die sonst unangefochtene spd in köln gerade mit einem korruptionsskandal aufgeflogen war, und einige der spitzenkräfte im gefängnis saßen. aus mangel an geeigneten kandidaten hatte die spd die in köln unpopuläre bundespolitikerin anke brunn gegen ihn antreten lassen. außerdem profitierte schramma bei der wahl vom hohen ansehen seines vorgängers harry blum (cdu), der nach kurzer amtszeit plötzlich verstorben war. schramma hat aber keine ratsmehrheit, regiert mit den grünen und lässt sich mehr und mehr von denen zum hampelmann machen. von beruf ist er übrigens lateinlehrer, falls das von interesse ist.

  49. #56: „damit die anwohnenden Bürger zu Wort kommen können, und nicht die Zeit mit fremd “Dazugereisten” verplempert wird.“

    nach allem was man so hört, wurde diese edle ziel aber gründlich verfehlt.

  50. „Diskussion um das Gebetshaus für 2000 und mehr Gläubige nimmt seit Monaten an Heftigkeit zu, angestachelt von der rechtsextremen Partei ‚pro Köln'“, erfahren wir auf der Homepage von n24.

    Eine Kopftuchtürkin machte laut n24 darauf aufmerksam, wer hierzulande inzwischen das Sagen hat: „Was 1000 Jahre Deutschland war, ist Vergangenheit. Wir sind jetzt Deutsche.“ – Eine nette freudsche Fehlleistung des islamfreundlichen Senders n24 übrigens, diese „Deutsche“ weiterhin als Türkin zu bezeichnen.

    http://www.n24.de/politik/article.php?articleId=121234

  51. „Dieses Land ist seit 1000 Jahren unser Deutschland“, kritisiert ein Herr, der sich selbst als „sehr konservativ“ bezeichnet. „Gäste sollen sich wie Gäste verhalten.“ Die Türkin mit dem Kopftuch hält ihm entgegen: „Was 1000 Jahre Deutschland war, ist Vergangenheit. Wir sind jetzt Deutsche.“
    http://www.netzeitung.de/deutschland/659870.html

  52. Der 16. Juni rückt näher, ich werde nach Köln fahren. Weiß hier jemand wo der Treffpunkt für die Demonstration ist?

  53. Darf ich als Ausländer fragen, wann die Demokratie in Deutschland eingeführt wird?

    Das Verhalten der Bürgermeister in Köln, München und Berlin hat jedenfalls nichts mit Demokratie zu tun.

    Eher mit Bakschisch.

  54. zu # 22: Ich selbst bin von Anfang bis Ende gestern Abend (29.5.) bei der Bürgeranhörung zur Kölner Moschee gewesen. Ich war einer derjenigen, die sich klipp und klar gegen den Moscheebau ausgesprochen haben und bin dafür auch von vielen jugendlichen Muslimen lauthals ausgelacht worden. Andererseits muss ich sagen, dass einige Dinge in Wortmeldung #22 nicht stimmen. Ich hasse zwar die politische Korrektheit, aber es wäre unser Tod, wenn wir genauso auf unsere Kritiker reagieren würden, wie die auf uns reagieren, nämlich mit Halbwahrheiten und Verunglimpfungen. In der Tat hatte die Veranstaltung am Anfang was von „Politiker hören sich gerne reden und Bürger hören zu“. Andererseits wurde jede Wortmeldung, die schriftlich abgegeben wurde, aufgerufen und der Bezirksbürgermeister Wirges hatte angesichts vieler Zwischenrufe und Störungen auch aus der rechten Ecke einen verdammt schweren Stand. Ich finde, er hat das relativ gut gemacht. Zugegebenermaßen gab es nicht viele Zettel, die man zur Wortmeldung brauchte, man musste sich schon relativ lautstark melden, wenn man einen bekommen wollte. Das war mehr als ein Schönheitsfehler. Von einer totalitären und manipulativen Versammlungsführung zu sprechen, ist aber übertrieben und die Ausweisung einiger Störer aus dem Saal war an sich folgerichtig. Es wundert mich auch, dass es ein Dutzend gewesen sein sollen, das wäre mir aufgefallen, ich war eher der Meinung, es wären 2-4 Personen gewesen. Ich finde diese Entgleisungen von proKöln bedauerlich und der Sache der Demokratischen Patrioten nicht förderlich. Dass die Leute von proKöln kamen, entnehme ich aber nur #22, ich kannte sie nicht. Nichtsdestotrotz scheue ich mich, proKöln zu verurteilen, wenn die nicht wären, hätte es jahrelang überhaupt keine kritische Stimme in Köln gegeben, geschweige denn Widerstand gegen den Moscheebau. Ich hoffe auch immer noch, die gewöhnen sich das mal ab. Eine Verharmlosung in der Presse ist aber in der Tat die Beschreibung der Wortmeldung der jungen Muslimin mit Kopftuch, die vielleicht auch gesagt haben mag, sie wollten die Moschee bauen wenn es gesetzlich erlaubt sei. Daran kann ich mich nicht mehr 100%-ig erinnern. Aber 100%-ig kann ich mich daran erinnern, dass sie sagte, „wenn ihr uns die Moschee nicht bauen lasst, dann bauen wir sie eben alleine!!“ Dies war der Abschluss einer, freundlich gesagt, emotionalen Rede, bei dem ihr fast die Stimme versagte und die im frenetischen Beifall ihrer muslimischen Altersgenossen endete. Das war so bedrohlich, dass sogar die Gutmenschena auf dem Podium Mühe hatten, zu lächeln. Der Beginn ihrer Rede war genauso bedrohlich. Auf die Einwände eines ihrer Vorredner, dieses Land sei seit 1000 Jahren unsere Heimat, unser Deutschland antwortete sie erregt, 1000 Jahre seien egal, das sei Vergangenheit, die Zukunft werde in der Gegenwart gemacht und sie seien jetzt Deutsche.

  55. Ich bin zwar kein Anwohner irgendeines Moscheebauprojekts, aber wenn man wirklich etwas verändern will, wird man nicht umhin kommen, Widerstandsformen der Linken zu kopieren. Zu Zeiten der Anti-AKW-Bewegung hat man sich dutzendweise von der Polizei wegtragen lassen und einige von denen, die sich da weggetragen haben lassen, sitzen heute an wichtigen Hebeln in den Medien und der Politik 😉

    Wäre das nicht so, gäbe es heute wohl auch kaum so haarsträubende Reden von Marlis Bredehorst 🙁

  56. Wenn in der „Welt“ etwas ganz anderes steht als bei Pro Köln, dann sagt das einiges aus – vor allem über die Welt. Diese Zeitung ist auch schon längst nicht mehr das, was sie einmal war. So wie bisher mit Pro Köln umgegangen wurde, dürfte die Schilderung weitgehend zutreffen. Ich meine, denkt doch nur mal an die Fernsehdiskussion mit u.a. Fliege, den Anwälten von Kurnaz und El Masri sowie Broder auf der anderen Seite – da passen die Ereignisse in Köln doch genau dazu.

  57. #65pmziegler

    „Diese Türkin mit deutschem Pass gehört ins Gefängnis geworfen wegen Volksverhetzung, denn nichs anderes ist solch eine Aussage.“

    —–

    Interessanter Aspekt. Der Volksverhetzungs-Paragraph gilt aber nur für Deutsche.
    Diese Türkin bezeichnet sich zwar als Deutsche („Wir sind jetzt Deutsche“)- im Ernstfall und wann immer es ihr sonst beliebt oder nützt, wäre sie natürlich wieder Türkin, mit deutschem Pass.

  58. @ #68/Wombat -30.Mai 2007 22:23

    Vielen Dank für ihre persönliche Schilderung zum Ablauf der Versammlung.

    Ich erlaube mir einen Absatz ihres Textes komplett zu zitieren:

    „Aber 100%-ig kann ich mich daran erinnern, dass sie sagte, “wenn ihr uns die Moschee nicht bauen lasst, dann bauen wir sie eben alleine!!” Dies war der Abschluss einer, freundlich gesagt, emotionalen Rede, bei dem ihr fast die Stimme versagte und die im frenetischen Beifall ihrer muslimischen Altersgenossen endete. Das war so bedrohlich, dass sogar die Gutmenschena auf dem Podium Mühe hatten, zu lächeln. Der Beginn ihrer Rede war genauso bedrohlich. Auf die Einwände eines ihrer Vorredner, dieses Land sei seit 1000 Jahren unsere Heimat, unser Deutschland antwortete sie erregt, 1000 Jahre seien egal, das sei Vergangenheit, die Zukunft werde in der Gegenwart gemacht und sie seien jetzt Deutsche.“

    Jeglicher Kommentar hierzu erübrigt sich.
    Jedem Leser dieser Zeilen bleibt es selbst überlassen, wie schwerwiegend, beängstigend und bedrückend er das gelesene einstuft und empfindet.
    Das einzig positive ist die Tatsache, das die Aussage der Frau festgehalten wurde und nun öffentlich ist.Zudem gewährt sie Einblicke in Denkweise,Meinung und Beurteilung ihrer eigenen Situation b.z.w. der(Vormachts)-Stellung innerhalb der Gesellschaft.

    Kommentare und Emotionen zur Sozialdezernentin Bredehorst sind ebenfalls überflüssig, da sie nur vergeudete Zeit und Kraft darstellen.
    Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, dass meine Generation (Jahrgang1980) die wirkliche Auseinandersetzung der Dinge die jetzt beginnen in Zukunft führen wird.

  59. Von pmziegler möchte ich gern mal wissen, ob er mit der NPD sympathisiert. Falls ja sollte er schleunigst von hier verschwinden. Auf alle Fälle sollte er mal sein radikales Gebabbel und vor allem das unerträgliche Mitleid mit inhaftierten Holocausleugnern unterlassen. Vielleicht hat er nicht kapiert, dass dies hier dafür nicht der richtige Blog ist.
    E. Zündel, der im Knast sitzt, bestreitet übrigens nicht nur den Holocaust sondern hat auch widerwärtigste Nazipropaganda betrieben.

  60. Ich habe nicht das geringste Mitleid mit Leuten, die ins Gefängnis müssen, weil sie den Massenmord an Millionen Juden leugnen, der durch Deutsche begangen wurde.
    Nach meiner Ansicht sind diese Menschen dumm und unverschämt gegenüber den Opfern. Aber ich halte es für falsch, gegen Dummheit und Unverschämtheit strafrechtlich vorzugehen. Das ist eben die Meinungsfreiheit, die nach Hitler in den Westzonen eingeführt wurde.

  61. Schade dass es von der Sache keinen Mitschnitt gibt.

    Aber wie ja schon Haiduk gesagt hat, die Gegner muessen von linken Widerstandsformen lernen. Das buergerliche Vorgehen ist teilweise gut, aber nicht alles.

  62. @ # 63 pmziegler

    Ich denke, dass du mich mißverstanden hast.

    Die Punkte 1 + 2 waren Zitate und ich bin der Meinung, dass, wenn der Islam micht verfassungsrechtlich verboten wird, wir langfristig gar nicht machen können, weil wir uns kurzfristig in Streitereien über Kopftuch ja/nein, Minarett 20 oder 30 mtr hoch, Muezzinruf laut oder leise, moham-satire ja/nein usw verwickeln, aber langfristig der von Erdogan zitierte Spruch gilt:

    „“Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.““

    Wenn wir also den Islam nicht verbieten, wird das schlußendlich das Ende der westlichen Demokratien sein und Kopftücher, Minarette und Muezzingeplärre bekommen wir gratis obendrauf.

  63. Sehen wir es positiv:

    Viele 68er sind einfach nur naiv. Wenn diese aber erst einmal richtig mit den Fakten konfrontiert wurden, werden sie schnell vom Saulus zum Paulus!

    Darin liegt auch eine Chance!

  64. @ Eraser: 🙂

    Richtig, Grundsteinlegung war im Januar. Aber seit mehreren Woche passiert dort rein gar nix mehr. Stellt sich die Frage, warum. Liegt es an den noch nicht abgeschlossenen Ausschreibungen? Sind die finanziellen Mittel vielleicht doch nicht aufzubringen? Keine Ahnung – aber davon viel. Und ich kann beim besten Willen nicht behaupten, daß ich darüber „tief betroffen und auch ein Stück weit traurig“ wäre.

    Was die sich im Bau befindliche Werkstatt auf dem Gelände davor betrifft, wurde bereits die Bodenplatte gegossen…man, wird das ein riesiges Gebäude. Und dann auch noch mit 2 Etagen! Könnte mir deshalb schon gut vorstellen, daß die Ah´s damit ein Problem haben könnten, wenn ihr Prachtbau von der Straße nicht sichtbar ist.

    Und was passieren wird??? Keine Ahnung noch nicht, kann nicht in die Zukunft blicken (und selbst wenn ich es wüßte, würde ich doch jetzt nicht verraten, was dann passiert. Zum einen würde ich denen ja die Möglichkeit geben, sich gründlich darauf vorzubereiten und der ganze Aha-Effekt wäre dahin und zum anderen weiß ich ja nicht, ob und wann diese Moschee mal stehen wird.) Eines weiß ich aber: KEINE GEWALT!

  65. Manche ziehen sich ihre Knickerbocker offenbar noch immer mit der Kneifzange an: „Das ist eben die Meinungsfreiheit, die nach Hitler in den Westzonen eingeführt wurde.“ (Blödbeitrag Nr. 73)

    Den Holocaust zu leugnen ist eben keine Meinungsfreiheit. Der Holocaust ist eine erwiesene Tatsache. Wer ihn leugnet, der verhöhnt die Opfer und verharmlost überdies den Nationalsozialismus. Das Ausmaß der Judenvernichtung, dieser industrialisierte Genozid, ist derart unfassbar, ist eine solch schreckliche Gräueltat, dass eine Leugnung zu Recht unter Strafe steht.

    Wer das nicht kapiert, der sollte sich selbst wachrütteln. Ich habe das Gefühl, revisionistische Dumpfmeierei macht sich im PI-Kommentarbereich immer mehr breit.

    Die Leute, die übrigens die die fehlende Meinungsfreiheit in der ach so pöhsen DDR-artigen Bundesrepublik Deutschland monieren, die sind vermutlich die Ersten, die zur Polizei und zum Anwalt laufen, wenn sie von einem Nachbarn zu Unrecht als Pädophile bezeichnet werden.

    Bloß warum? Sie sagen sich doch: „Aber ich halte es für falsch, gegen Dummheit und Unverschämtheit strafrechtlich vorzugehen.“

  66. @cheapsheep

    „Es verwundert mich doch sehr, daß in keinem der obigen Beiträge auf diesen Satz:“

    Doch der ist mir auch aufgefallen, siehe #29.

    Allerdings habe ich festgestellt, dass Volksverhetzung wohl doch nicht passt, weil es keine Stoerung des oeffentlichen Friedens gegeben hat.

  67. @Feuervogel

    Naja, da müsste man dabei gewesen sein, und ein wenig Polemik wahr auch dabei. Lächerlich finde ich die Aussage einer Passdeutschen Türkin welche sich offen dazu bekennt die deutsche Kultur vernichten zu wollen nicht.

    Ausbürgern und abschieben wäre da sicherlich die bessere Wortwahl gewesen. Jetzt zufrieden?

    Wundern tue ich mich gerade über die PI Redaktion, die meine Kommetare gerade löschen. Wohl aus Angst das dieser Blog zu Rechts erscheint. Schade, habe schon einige Artikel für PI verfasst die auch veröffentlicht wurden.

    Finde so etwas hier zu veröffentlichen zwar albern, aber wenn es vor Löschung schützt:
    Hatte jahrelang eine jüdische Freundin und auch jetzt in meinem Bekanntenkreis etliche Juden. Die lachen sich allerdings auch über die Deutschen und ihre „Vergangenheitsbewältigung“ kaputt und sind nicht Mitglied im allgegenwärtigen „Zentralrat“

  68. @#58 Drainer:
    Du wolltest den Treffpunkt für die Demo am 16. Juni wissen: Der Treffpunkt ist Ecke Venloer Str./Innere Kanalstr., auf der Seite wo die Fuchsstr. ist. Das ist gegenüber von der Stelle, wo die Moschee gebaut werden soll. Zeitpunkt ist 11.00 Uhr. Losgehen in Richtung Bezirksrathaus tut man anscheinend aber erst um 12.00 Uhr, da bin ich aber nicht ganz sicher.

  69. Tja, der „pmziegler“:

    „Lächerlich finde ich die Aussage einer Passdeutschen Türkin welche sich offen dazu bekennt die deutsche Kultur vernichten zu wollen nicht.“

    Wahrnehmungsstörungen? Sie hat eben nicht explizit erklärt, die deutsche Kultur vernichten zu wollen. Die Bemerkung der jungen Dame war zwar dummfrech (und auch selbstentlarvend), aber von einer strafrechtlichen Relevanz kann keine Rede sein.

    „Schade, habe schon einige Artikel für PI verfasst die auch veröffentlicht wurden.“

    Vielleicht hatte sich pmziegler bis dato gut verstellt?

    „Hatte jahrelang eine jüdische Freundin und auch jetzt in meinem Bekanntenkreis etliche Juden.“

    Und wieder einmal versteckt sich ein Deutscher hinter jüdischen Freunden, um sich selbst einen Persilschein auszustellen. Abgesehen davon, dass diese Freunde vermutlich frei erfunden sind, spielt es doch gar keine Rolle, mit wem jemand bekannt ist: für Kommentare in Foren oder Blogs ist ein jeder selbst verantwortlich.

    „Die lachen sich allerdings auch über die Deutschen und ihre “Vergangenheitsbewältigung” kaputt und sind nicht Mitglied im allgegenwärtigen ‚Zentralrat'“.

    Jetzt gibt pmziegler also vor, nicht mehr nur in seinem Namen zu schreiben, sondern auch in dem einiger jüdischer Mitbürger. Geschäftsführend ohne Auftrag sozusagen. Bei der Gelegenheit erwähnt er auch in abfälliger Form den „allgegenwärtigen“ Zentralrat. Gemeint ist der Zentralrat der Juden in Deutschland. Das Wort Zentralrat von pmziegler in Anführungsstriche gesetzt, so als handle es sich gar nicht um einen richtigen Zentralrat.

    Dieser Zentralrat ist im Übrigen nicht allgegenwärtig, und ich bin froh, dass er existiert; dass er die Medien hin und wieder darauf hinweist, dass sie einseitig über den Nahostkonflikt berichten, dass er überhaupt auf die zunehmend antiisraelische Stimmung hier im Lande aufmerksam macht, dass er soviel für den Erhalt der jüdischen Kultur sowie für die Gemeinsamkeit zwischen der jüdischen und christlichen Bevölkerung tut.

    Aber pmziegler kam ja eigentlich aus einem ganz anderem Grund auf die Juden zu sprechen: damit seine unerträglichen Beiträge künftig nicht mehr gelöscht werden („…aber wenn es vor Löschung schützt…“). Pfui Teufel.

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