In einer Zeit, in der die DDR in zunehmendem Maße nach dem Motto „es war nicht alles schlecht“ schöngeredet wird, kann der Wert des Zweiteilers „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ nicht hoch genug eingeschätzt werden. Gestern lief der erste Teil der wahren Geschichte (Zusammenfassung hier), heute kommt der zweite um 20.15 Uhr in der ARD. Erstaunlicherweise wurde der Film im roten Berlin massiv beworben.

Wir empfehlen unseren Lesern, ihn anzuschauen, um sich die Erinnerung an die Verhältnisse im Unrechtsstaat DDR wachzuhalten (siehe auch PI-Beitrag: Besuch im Stasi-Museum)

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11 KOMMENTARE

  1. Klar, liebe Beate, wird dieser Film von den Roten beworben.
    Ein guter Illusionist versteckt die Dinge dort, wo die Zuschauer diese Dinge nicht erwartet:
    Direkt vor ihren Augen!

    Wer mag sie dort sehen oder gar Zusammenhänge der „Die Linke“ mit der SED zu erkennen vermögen?

  2. Ähhh – Ich habe lediglich mein Erstaunen über die Werbekampagne zum Ausdruck gebracht. Die Plakate kleben in nahezu jeder Haltestelle – ob auch in Ost-Berlin weiß ich allerdings nicht.

  3. Linksfaschisten und selbsternannten „linken Antirassisten“ fällt wenig zu diesem Ausbund an Rassismus und Antisemitismus ein. Der Götze der Pseudolinken hetzt strafrechtlich relevant:

    „Der jüdische Nigger Lassalle …
    Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten).

    Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.“

    Marx an Engels, 1862
    (MEW Bd. 30, S. 257)

    Gehört sowas nicht auf den Index?
    Lafontaine (Rotlicht-Oskar) blieb die Antwort schuldig.

  4. @ #2 Apfelkomplott

    Wer Ironie findet, darf diese behalten.

    Dass die Menschen doch immer vergessen, die eigenen Ratschläge an andere doch auch mal bei sich selber anzuwenden, ts ts ts.

    OT: Spiegel-Online verkündet als wissenschaftliche Erkenntnis:

    Linke sind unzufriedener als Rechte
    Gehen Sozialisten weniger glücklich durchs Leben als andere? Ja, glauben Forscher, die Fragebögen Tausender Menschen aus 70 Ländern ausgewertet haben. Wie zufrieden man sich fühlt, ist demnach eine Frage der politischen Orientierung.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,507558,00.html

  5. @2 Apfelkompott:

    Hab sie gefunden.
    🙂

    Mich würde mal ein Film über die DDR-Aufarbeitung der Ost-CDU (und ihres Übermädchens) und der Ost-Liberalen interessieren.

    Achne, der Film wäre ja recht kurz.
    😀

  6. Meine eigenen Erinnerungen an diese Zeit reichen mir völlig aus.

    Übrigens noch ein weiterer Besucher-Tipp für Berlin-Touristen: Es gibt in Hohenschönhausen (Gensler Str.) die sogenannte „Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen“. Dies war zu DDR-Zeiten neben Bautzen auch ein Stasi-Knast.

  7. Ist doch alles nicht wahr gewesen. Die DDR war das Paradies. Und solche Fälle gabs schon garnicht oder war in der Führungsriege absolut nicht bekannt, wie gestern abend in der Fernsehsendung Petra Pau ihres Zeichens Bundestags-Vizepräsidentin und Pionierleiterin behauptet hat. Habt Ihr den Spruch alle vergessen von Erich Mielke: „Ich liebe Euch doch alle“
    Habe langsam den Eindruck, daß die Dumpfbacken sich extrem schnell vermehren in Deutschland. Bei den Nazis haben alle nichts gewußt, in der DDR ebenso nicht und bei den Islamisten ist es genauso. Irgendie haben die Deutschen einen Selbstvernichtungstrieb in den Genen, oder sind ganz einfach verblödet.

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