kaffeekasseevo.gifEinen ungewöhnlich guten Beitrag zum Thema Muhabbet finden wir soeben auf der Achse des Guten. Glänzend recherchiert und hervorragend geschrieben, werden dort die Verbindungen des „Gossensängers“ (Achse) mit Anhängern der grauen Wölfe nachgewiesen. Glückwunsch an die Kollegen des seriösen Fachs für den gelungenen Artikel. Auch wenn er uns irgendwie bekannt vorkommt.

„Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder“, mahnte einst der linke Liedermacher Franz-Josef Degenhardt seine Zuhörer aus der Oberstadt. Kollegin (so dürfen wir seit heute mit Recht sagen) Vera Lengsfeld beherzigt das immer noch, jedenfalls, was das Spielen betrifft. Singen kann man die Lieder der Schmuddelkinder schon, solange man verschweigt, dass es eben deren Lieder sind.

Dasselbe gilt für Texte. Das strubbelige PI zu verlinken, das ginge der Achse des Guten, wo unter anderem Broder, Kaufmann und auch Kollegin Lengsfeld schreiben, dann doch zu weit. Aber einen kompletten Beitrag von PI übernehmen, das geht schon. Jedenfalls, solange man die Quelle nicht nennen muss.

Müsst Ihr nicht, liebe Kollegen! Bei PI schreibt man ohne Honorar und deshalb kommt auch keine Post vom Anwalt. Wir freuen uns, dass unsere gründliche Recherche auf diesem Wege weitere Verbreitung findet. Aber eine kleine freiwillige Spende in die PI-Kaffeekasse ist doch drin, oder? Das Spendenkonto ist ja bekannt. Darf auch gerne ohne Absenderangabe sein!

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41 KOMMENTARE

  1. Hej Leute, die Frau Lengsfeld ist heute etwas durcheinander schon im vorhergehenden Beitrag hatte sie den Text etwas durcheinandergemanscht und ich habe sie freundlich darauf hingewiesen.
    Da sie im betreffenden Beitrag ein paar Fußnoten gekennzeichnet aber ihre Beschreibung bzw. Verlinkung vergessen hat, hat sie vermutlich ebenso vergessen Euch zu erwähnen.
    Seid nicht traurig morgen geht es ihr sicher wieder besser und sie bedankt sich dann artig bei Euch.

  2. Skandalös.
    Irgendwie fängt sie ja anscheinend noch anständig an, von wegen, es handle sich um einen Beitrag, auf den sie aufmerksam gemacht worden sei. Unklar bleibt, ob sie irgendwas von der NZZ meint.

    Und dann bringt sie wörtlich den PI-Artikel ohne Quellenangabe?
    Geht es eigentlich noch unanständiger?

    Akte Islam hin oder her: da handelt es sich ggf. um Themen, und es ist das Wesen der Blogosphäre, Themen anderer blogs aufzugreifen (gewiß mit Quellenangabe).
    Hier wird aber nicht ein Thema aufgegriffen, sondern ein wie immer sehr gekonnt vermutlich aus Quelle gw formulierter Beitrag wörtlich eingestellt ohne Quellenangabe.

    Das ist kein Versehen, sondern ein unmögliches und zudem entlarvendes Verhalten: man kommt nicht mehr umhin, den Inhalten verfemter Quellen zuzustimmen und hat doch nicht den Anstand und ist zu feige, die Quelle zu nennen und damit die Verfemung, also die eigene Haltung, zu reflektieren und in Frage zu stellen.
    Skandalös, unanständig und unmöglich.

  3. Nur keine Aufregung. Könnte doch sein, daß die gute Frau noch den Umgang mit diesem Medium erlernen muß. Eventuell hat ihr ja jemand den ganzen Artikel ohne Quellenangabe per Email geschickt. Das würde eine gewisse Ironie bergen, würde es doch erweisen, daß man dem Inhalt von PI-Artikeln durchaus zustimmt, auch wenn man sich nicht mehr traut, es zu verlinken.

    Ich nehme an, entweder wird der genannte Artikel in Kürze einen Link enthalten oder (was ich eher vermute) verschwunden sein.

    Im übrigen finde ich obigen PI-Kommentar sehr gut formuliert.

  4. Gehört nicht ganz hier zum Thema, aber (und ich weiß nicht, ob es schon jemand gebracht hat):

    In der neuen Ausgabe des FOCUS Nr. 47/2007 steht auf S. 62 ein ganzseitiger Artikel: Skandal – Multikulti im Keller – Der Musiker und Vorzeige-Muslim Muhabbet soll den Mord an Theo van Gogh befürwortet haben

    Es wird darin auf die Aussagen von Esther Schapira eingegangen, jedoch werden nicht die Texte von Muhabbet angesprochen. Die ja auch skandalös sind.

  5. Lieber gut abgeschrieben als schlecht selbstgestümpert. Es geht doch wohl darum, das die Angelegenheit publik wird. Was soll also diese Häme? Schade genug, das „Achse des guten“ Pi nicht mehr verlinkt. Wenn dann doch zitiert oder gar abgeschrieben wird, ist das trotz alledem ein ERFOLG.

  6. So’n bißchen verständlicher wird jetzt der Absatz auf ‚Akte Islam‘ aber schon, gell?

    Aber ist schon recht, Spaß darf sein. Der 11.11. ist ja schließlich durch.

    Und wäre ich Autor der ‚Achse‘, würde ich jetzt einen Cent überweisen. Weil wegen Spaß …

    Oh je, die Kurve zum Ernsten kriege ich heute aber nicht mehr. Gut’s Nächtle allerseits !

  7. Wieso verschnupft ? Es ist bei Bloggern eigentlich normal dass wenn man was qoutet auch die Quellenangabe dazu gibt, mindestens textform, angebracht wäre ein Link.
    Achse des Guten, pffff
    Möchtegern-Hochwohlgebohrene.

  8. Na, gut, GW, Beate und PI – ich gebe mich geschlagen. So einen Artikel in „Gossensänger“-Sprache hätte ich – 1 zu 1 abgeschrieben – nicht auf der Achse erwartet!Fand meine Kritik dennoch angebracht.

    Aber ich schrieb euch ja schon oft, daß andere Medien immer mehr von euch abschreiben werden. Wie man sieht, bewahrheitet sich dies zunehmend…

  9. Es ist schon ein Unterschied, ob Seite A(kte Islam) per Link auf auf eine andere Seite verweist und dann Seite P(I-News) ebenfalls auf dieses Original verlinkt und etwas eigenes dazu schreibt (ohne auf Akte Islam zu verweisen, wo es die Spürnase möglicherweise (!!!)gefunden hat), oder ob man einen Bericht ohne Angabe der Original-Quelle komplett abpinnt.

    Das Recht am eigenen Wort liegt beim Autor – in diesem Fall hier bei PI. In den von Akte Islam monierten Fällen bei einem Dritten, der immer verlinkt wurde.

    Die Originalquelle verlinken sollte eine Selbstverständlichkeit sein – ist es ja auch bei PI. Dass man unbedingt mitteilen muss, auf welchem Weg man die Originalquelle gefunden hat, ist eine überzogene Forderung. Es ist „nett“, aber keineswegs erforderlich.

    Aber vielleicht holt’s die Autorin ja noch nach.

  10. Finde ich alles halb so schlimm !. Je mehr Leute darüber lesen desto besser und die Lengsfeld ist sowieso ok !.

  11. Ehre wem Ehre gebührt. Oder Andersrum, warum sollte man das denn unterschlagen? Sollte wirklich als zum guten Ton gehörend selbstverständlich sein.

  12. Wo liegt das Problem. Achse des Guten anscheiben, darauf hinweisen, woher das Material stammt, und um Quellenzitation bitten.

  13. Andere Leute wollen anscheinend auch mal lachen.

    „Da gibt es nichts zu deuteln: Bei Myspace ist ein Freund ein Freund.“

    Großes Entertainment!

  14. Mit Sicherheit eine Sache des Anstandes und im abmahnwütigen Deutschland (da schützt auch keine com Domain) ein rechtlich dünnes Eis.

    Ich würde es mit Sportsgeist sehen, wenn die intellektuell so hochwertige Seite von Broder und Co eins zu eins kopieren, ist das ein Grund sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Macht ja sonst keiner 🙂

  15. Leute, werdet bitte nicht kleinlich! Die „Achse des Guten“ gehört doch eigentlich zu unseren Verbündeten auch U. Ulfkotte. Es bringt überhaupt nichts, wenn wir uns mit denen anlegen, sondern es schadet der gemeinsamen Sache. Zur nächsten Bundestagswahl sollten wir soweit verlinkt sein, dass man uns wirklich Ernst nehmen muss! Das Potenzial unter den Leuten in D. ist riesig. Die würden solche Kleinlichkeiten nicht verstehen. Es ist nun mal so: die meisten schließen sich eher einer Bewegung an, die mehrheitsfähig zu werden droht, als auf kleine Unterschiede zu achten. Klar – Nazis sollen schon heraus gehalten werden, aber nicht diejenigen, die etwas falsch verstanden haben und darum irrtümlicherweise bei denen gelandet sind. Wir brauchen die Bündelung der Kräfte gegen die totalitären Typen, die dabei sind, die Freiheit abzuschaffen und das Grundgesetz zu unterwandern. Da muss man schon genau hinschauen: Die Grenze ist nicht einfach zu ziehen zwischen Moslems und Nichtmossis oder Intellektuellen und Prekariat oder sonstwie! Ich kann mir eine Reihe von mutigen liberalen Mossis und auch manche Linke (z.B. aus „Jungle World“) als Verbündete vorstellen, die etwas in Bewegung bringen können. Bei allem wichtigen Streit, der notwendig ist und immer geführt werden muss, braucht es auch eine punktuelle Bündelung der Energien für einen Wandel!

  16. Ja, es ist wichtig, dass sich die Nachricht verbreitet.

    Ich mag aber diese hochnäsige Distanziererei nicht. Und die ging nicht von PI aus.

    Es ist schon schön, wenn man Verbündete hat, aber das Problem, das wir haben, ist nicht dieser kleine Gossenrapper, noch nicht einmal Steinmeier, sondern die political Correctness. Und wer meint, ihr dienen zu müssen, indem er sich zur Selbsterhöhung von anderen distanziert… dem bin ich zwar dankbar, wenn er Informationen verbreitet, dem möchte ich aber nicht trauen. Sorry. Der dreht sich um und rammt einem das Messer ins Kreuz, sobald er den Eindruck hat, dass seine politisch korrekte Gottähnlichkeit durch den Kontakt in Gefahr ist.

    Es kann aber – wie gesagt – sein, dass es keine Böswilligkeit war und die Autorin den Link nur vergessen hat und es nachholt.

  17. Denke mal das Thema hat sich doch erledigt bisher ist Steini nicht zurückgetreten .

    Was ist mit der Bombadierung kurdischer Dörfer

    im Irak durch das malariaverseuchte

    Urlaubsland Türkei?

    Haben die Kurden keine Kinder und Frauen liebe

    unabhängige freie Presse?

    Oder brauchen wir die Türken noch für

    Pakistan? Was wenn die Pakistanis

    fundamentalistisch werden ?

    Damit hätten alle islamischen Länder Zugriff

    auf Atomwaffen….

    Was machen wir mit unseren deutschen

    Islamisten nach der Bombadierung Israels?

    Gute Nacht Deutschland

  18. Ich glaube mich erinnern zu können, erst vor kurzem in einem (anderen) Artikel auf der Achse einen Link zu einem PI-Artikel gesehen zu haben. Aber wie dem auch sei im vorliegenden Fall, regelt so etwas doch einfach per Mail, sowas ist für den Leser eher weniger interessant.
    Verscherzt es Euch doch nicht in aller Öffentlichkeit mit denjenigen, die Euch wohlgesonnen sind. Das gilt auch für Ulfkotte und umgekehrt: Ihr müsst Euch nicht alle mögen, aber behandelt solche Differenzen doch besser auf nicht-öffentlichen Kanälen.
    Ist nicht viel anders wie innerhalb einer Familie 😉

  19. #1 FreeSpeech, #3 Outremer #26 Chilledkroete
    Danke für die Beiträge. Ich hab selbst ja auch mal über persönliche Eitelkeiten von PI gemeckert. Wegen was Ähnlichem. Der ganze Artikel ist so unnötig wie ein Kropf.
    Und Tschüß, ich muss jetzt weiter…..

  20. @21: „Ich würde es mit Sportsgeist sehen, wenn die intellektuell so hochwertige Seite von Broder und Co eins zu eins kopieren, ist das ein Grund sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Macht ja sonst keiner :)“

    so wars auch gedacht. wir sind viel entspannter als allgemein vermutet.

  21. Das Thema wird noch im Internet in diversen Blogs dargeboten, aber die MSM-Massenmedien schweigen seit DO.

    Wie ich sagte, dort wird keiner dem Herr Steinmeier einen Strick draus drehen. Doch nicht dem genialen weitsichtigen Strategen der uns aus dem Irak rausgehalten hat.

  22. Achse der Guten: Diese Namensgebung war sicherlich nur ironisch gemeint. Daher dürfen die das.

    Seitdem der Broder im Fernsehen erklärte, es gäbe ohnehin keine political corectness in der BRD, so sehe ich geradezu deren Verpflichtung, den Artikel über Steini und seinen Muhabbet zu kopieren.

    Die entziehen damit PI die Legitimation. Mit solchen Leuten sitzt man nicht in einem Boot.

    Glaubt doch dem Broder auch mal etwas.

    E.Ekat

  23. Muhabet…..in der Zwangslage mit EXIT Seelenfriede.

    …. mutmasslich hat sich der schon gedacht> Ziemlich clever was der Steinmeier gemacht hat.

    Frage an Muhabet> Wieso bist du eigentlich nicht clever genug zu kapieren, dass du mitsamt deinem Koran in der Hoelle landen wirst ?

    Ich schreib mal> Steinmeier hat dich kompliziert geliebt …… zu deinem Besten …… das ist etwas ganz anderes als die Taquia.

    Was deinen seelischen Aufstieg aus den Niederungen der Koranprolos betrifft ….. so einfach kommst du nicht ins Reich der Lichtvollen Seelen.

    Zur Ueberwindung der Suenden beginne dem Ewigen und seinem Sohn zu bueseen…..

    Wer lernt NEIN zur Illusioniererei zu sagen wird lernen wie herrlich die JA voranbringen koennen. Die wirklich sinnigen JA.

    Herr Steinmeier weiss das schon…..

    Ein Erzengel

  24. Nur zum Klarstellen: Auf die Quelle des Beitrages hatte die Spürnase direkt hingewiesen und auf das Fehlen der Quellenangabe auch schon gestern hingewiesen.

    Merke: PI ist zum Distanzieren und Beklauen, aber nicht zum Verlinken da. 😉

  25. „Hallo Stefan, kannst Du mich bitte darüber aufklären, was es mit diesem Herrn Karaboga auf sich hat?“

    Ich kann es. Das ist jemand beim Host. Ich bezweifle, dass die Domain pi-news.net einen eigenen Server hat.

    Tja, schade dass es dafür eine derart simple Erklärung gibt, wo wir doch so gerne eine Verschwörung aufgedeckt hätten.

    Ansonsten: Chapeau! Wer hat nochmal gesagt dass das Plagiat die höchste Form des Kompliments sei?

  26. @1FreeSpeech.

    Ich schließe mich an.

    Aber hier noch am Rande ein Rat, wenn wir schon von Werbung sprechen: Wenn man bei Youtube (o. a) normale Musikvideos u. ä. hochlädt, kann man im Inforbereich alles mögliche eingeben – auch einen Link. Auch einen Link zu PI.

    Und während politische (z. B. islamkritische) Videos vielleicht einen Zugriff von ein paar Tausend erhalten, sind die Zugriffe auf Musikvideos um ein 10x höher.

    Wenn ihr ausländische Sänger hochladet, dann bevorzugt auch islamkritische Blogs in ihrer Sprache. Es ist eine Werbung einfachster Art, was nix kostet.

  27. #28 gw (20. Nov 2007 00:42) @21: “Ich würde es mit Sportsgeist sehen, wenn die intellektuell so hochwertige Seite von Broder und Co eins zu eins kopieren, ist das ein Grund sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Macht ja sonst keiner :)”

    so wars auch gedacht. wir sind viel entspannter als allgemein vermutet.

    Diesmal hast du aber falsch gedacht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass manche Leute so witzlos sind, dass sie dich noch die offensichtliche Pointe 100x erklären lassen und dann die Sache immer noch als ernste Angelegenheit statt einen Witz betrachten…

  28. ich finde es als ein super gutes Zeugnis für PI. Wichtig ist die Verbreitung, trotzdem gehört wenigstens die Quellenangabe mitgeliefert.

  29. zu #40:
    dieses jammervolle „PI“ ist immer noch unverschämt.
    Es gehört ein link hin oder ausführliche Angabe.

    Oder sollen wir das als ein Zeichen ansehen, daß PI mittlerweile als dermassen bekannt vorausgesetzt wird, daß davon auszugehen ist, daß alle Menschen wissen, was sie unter PI zu verstehen haben?

    Nein: hier waltet unverändert Unverschämtheit, Feigheit und Unanständigkeit.

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