diakonie.jpgDie 45-jährige deutsch-türkische Muslimin Yesim Fadia wollte als Integrationslotsin beim Diakonischen Werk arbeiten. Ihre Bewerbung wurde abgelehnt. Das soll, wie SpOn heute berichtet, nach Urteil des Arbeitsgerichts gegen das Anti- diskriminierungsgesetz verstoßen.

Am Dienstag hat das Arbeitsgericht Hamburg dann auch das Diakonische Werk wegen Diskriminierung zu einer Entschädigungszahlung von 3900 Euro verurteilt: Die Diakonie habe gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verstoßen, weil sie Fadia wegen ihres muslimischen Glaubens ablehnt hatte.

Das Antidiskriminierungsgesetz verbietet, dass Menschen aufgrund ihrer Rasse, Religion, Geschlecht, Sexualität oder Behinderung abweichend behandelt werden dürfen. In der Sonderregelung für die Kirchen vom Juni 2006 heißt es hingegen:

„Kirchen und Religionsgemeinschaften sollen ihre Beschäftigten weiterhin mit Rücksicht auf deren Religion oder Weltanschauung auswählen dürfen, soweit dies im Hinblick auf ihr Selbstbestimmungsrecht oder nach Art der Tätigkeit gerechtfertigt ist.“

Es mag sehr in den Ohren der Arbeitsrichter diskriminierend klingen, dass das Diakonische Werk keine Muslimin einstellen will. Aber hat sich das Arbeitsgericht auch überlegt, was Diakonie überhaupt ist?

Diakonie (altgriechisch: ????????, latein: diakonia: „Dienst“) ist im Christentum der Dienst an der Gemeinde. Die christliche Theologie sieht in der Diakonie neben Lehre und Verkündigung eines der Hauptwesensmerkmale der Kirche. Eine der Grundfesten dessen, was Kirche überhaupt ausmacht.

Würde eine muslimische Gemeinde eine Christin für eine tragende Aufgabe in ihrer Gemeinschaft einstellen? Und würde das Arbeitsgericht sie verteidigen oder bloss auslachen?

Yesim Fadia zumindest darf sich ungehindert entsetzen:

„Das ist eine total verlogene Schiene, sie sprechen von christlicher Nächstenliebe und Integration, dabei diskriminieren sie offen gegen Außenstehende.“

Zwar könne sie verstehen, dass bei „Positionen“ innerhalb der Gemeinde der christliche Glaube ein Kriterium sei, aber das Integrationsprojekt fällt ihrer Meinung nach nicht darunter. Das Verhalten der Kirche habe etwas Missionarisches, findet sie. Was hat es aber mit Mission zu tun, wenn man von kirchlichen Mitarbeitern verlangt, Kirchenmitglieder zu sein?

Die christliche Institution fiel denn wegen des Richterspruchs auch aus allen Wolken. Man habe sich völlig zu Recht so verhalten, verteidigt sich die Diakonie, die Rechtslage sei eindeutig gewesen.

Im politischen Berlin stößt das Urteil auf ein gemischtes Echo. Darin spiegelt sich wider, dass man sich nie bis ins Letzte darüber war, was man eigentlich mit dem Antidiskriminierungsgesetz erreichen wollte: Ob die Privilegien der Kirchen gestärkt oder eingeschränkt werden sollten.

Wolfgang Bosbach, Vizevorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, sagt:

„Wir wollten die Rechtsprechung nicht ändern.“

Ähnlich sein SPD-Kollege Dieter Wiefelspütz:

„Die Diakonie scheint mir gut beraten, das Urteil überprüfen zu lassen.“

Der Grünen-Abgeordnete Volker Beck sieht das anders:

„Das Diskriminierungsprivileg soll nur gelten, wo es sachlich gerechtfertigt ist – das heißt, wo anderenfalls der kirchliche Auftrag gefährdet würde“.

Er meinte weiter das Antidiskriminierungsgesetz sei

„ja auch nicht eins zu eins das, was die Kirchen wollten“.

Es ist eben schon sehr diskriminierend, dass kirchliche Mitarbeiter Christen sein sollten… Wie war das noch gleich mit den Beschäftigungsmöglichkeiten für Christinnen in Moscheen?

(Spürnase: redlabour)

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88 KOMMENTARE

  1. Ist es eigentlich diskriminierend für Volker Beck, daß er Kardinal Meisner nicht einen Hassprediger nennen darf?

  2. Die Nationalität eines Menschen hat heute keinen Wert mehr. Zuerst wird in Erfahrung gebracht welcher Religion man angehört und danach wird man heutzutage klassiert.

  3. Ein Paradebeispiel wie Gesetze, gemacht für eine freiheitliche demokr. Mehrheit, von einer Minderheit mißbraucht werden um Vereine und Organisationen zu unterwandern..sogar das Recht auf Unterwanderung hiermit haben.

    Eine Bitte an die Muslime, macht die ganze Geschichte bitte ganz schnell zu Ende, denn dieses langsame Sterben hält ja keiner aus… oder wir, das christliche Volk, wachen endlich auf und „treten“ diesem Steinzeitvolk endlich in ihren A….

  4. Das Urteil ist eine Schande für das Gericht! Die Dummheit der Richter geht wieder zu weit! Die Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen kirchlicher Organisationen müssen die christlichen Ansichten und Prinzipien vertreten – bei einer Moslemin ist das nicht so, denn der Islam fordert die Diskriminierung der Frauen und Tötung von Andersgläubigen/Andersdenkenden!

  5. Man schreibt ja auch nicht in die Ablehnung, daß sie wegen ihres Glaubens nicht genommen wurde, sondern die Stelle anderweitig besetzt wurde und man ihr noch alles Gute wünscht. 🙂

  6. Das Urteil dürfte einer Revision kaum standhalten, enthält das Islamisierungsbeschleunigungs-, äh Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz doch genau für solche Fälle das Religionsprivileg.
    Es darf nicht vergessen werden, daß Arbeitsgerichte meist zugunsten der Arbeitnehmer entscheiden und das o.g. Urteil kein Grundsatzurteil ist, allenfalls im hiesigen Zusammenhang ein politisches Zeichen.
    Ich kenne hier den Fall eines Bekannten, der -eine Stelle beim Bischhöflischen Generalvikariat in Aussicht- vor Einstellung vom evangelischen zum katholischen Glauben konvertieren musste.
    Gut, das war Ende der Achtziger, aber wenn schon die katholische Kirche ihre Werte nicht mehr über knapp zwanzig Jahre verteidigen würde, wer denn?

  7. Es gibt Gerüchte, daß nur ein Mann katholischen Glaubens Papst werden kann. Wann klagt endlich mal eine Muselschlampe dagegen.

  8. “Das Diskriminierungsprivileg soll nur gelten, wo es sachlich gerechtfertigt ist – das heißt, wo anderenfalls der kirchliche Auftrag gefährdet würde”.

    Wieder mal wird ultimativ die Quadratur des Kreises gefordert. Daß die nie ganz gelingen kann, ist klar. Volker Beck interessiert das aber nicht: „Ich will, ich will, ich will!!!“. Wenn es nach ihm ginge, sollte wahrscheinlich eine Bundesausländerbeirats-Kommission entscheiden, wann jeweils der kirchliche Auftrag gefährdet ist und wann nicht. Natürlich müßte Volker Beck der Große Vorsitzende dieser Kommission sein. Mit Vorschlagsrecht für die Vorsitzendenn der einzelnen Unterkommissariate 😉

  9. Mitte der Achtzigerjahre hatte sich meine Tochter bei der Diakonie beworben, um eine Krankenpflegeschule zu besuchen. Sie wurde nicht genommen, weil wir nicht evangelisch waren.

    Für uns war dies kein Problem, die Entscheidung dieser Institution anzunehmen und uns weiter umzusehen. Hat dann beim Roten Kreuz geklappt – trotz der damals schweren Zeit, eine Lehrstelle zu bekommen.

  10. Kann man als überzeugtes SPD-Mitglied eigentlich auch CDU-Parteichef werden, oder ist dies eine diskriminierende Partei?

    Man sollte sofort missionierende Christen auffordern, sich in Moscheen für Tätigkeiten zu bewerben, und den Herren Richtern die Antworten unter die Nase halten.

  11. Das AGG gehört neben dem reformierten Staatsbürgerschaftsrecht zu den übelsten Hinterlassenschaften der Ära Schröder.

  12. WAHNSINN!
    Welche Gerichte richten hier über uns?
    Sie, die Muslimin, verwechselt da etwas:
    Nächstenliebe bezieht sich auf den/die Nächste, das ist der/die Nächste in der Gemeinde der Christen!
    Für sie aber bleibt dennoch die Liebe Christi
    Mat.5,44: „Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.“
    ..solch ein Gerichtsurteil vor unseren Augen! Ich fasse es nicht!

  13. Zwei Punkte aus dem Spiegel-Artikel wurden hier „aus Versehen“ weggelassen:

    Sie war eine NICHT praktizierende Muslima.

    Sie WOLLTE zum Christentum konvertieren.

  14. Logische Konsequenz daraus:

    Jeder Moslem oder „Nichtnichtmigrant“ kann sich in irgendwelche Jobs hineinklagen oder hat zumindest einen juristischen Vorteil gegenüber Christen oder „Nichtmigranten“ in Deutschland.

    Wie nett.

  15. #14 Aaron
    …Frau Fadia spricht sie sei bereit …
    „einen Vertrag zu unterschreiben und Kirchensteuer zu bezahlen.“ Dann fragte Fadia zurück: „Aber ist es denn in ihrem Sinne, dass ich aus diesem Grund Christin werde?“ Dies ist eine rethorische Frage und keine Absicht!
    Christ wird man nicht mit Vertrag sondern durch Taufe und Bekenntnis zu Jesus Christus. Durch Umkehr!
    SIE WOLLTE NICHT ZUM CHRISTENTUM KONVERTIEREN. Erzähle bitte keinen Keks und grüße Deinen Bruder Moses schön! Der wußte zu wem er hält!

  16. @ Aaron Nr. 14:

    So leicht würde ich es mir nicht machen: sie ist eine nichtpraktizierende M., gut, aber was heißt das? Nur kein Kopftuch? Sie wollte auch nicht konvertieren, sondern hätte einen „Vertrag unterschrieben“.

    Zynisch: Es wurde ja schon ein Pädophiler zur Ableistung von Sozialstunden in einen Kindergarten geschickt. Wenn ich mich ohne Vorkenntnisse als E-Techniker bewerbe und eine Absage kriege, klage ich dann, weil ich wegen meiner Ausbildung diskriminiert werde? Oder kann ich als Hochschuldiplombesitzer darauf klagen, daß ich für meinen hohen Bildungsstand diskriminiert werde? Kann ich für meine schiefe Nase diskriminiert werden? Oder meinen niedrigen Blutdruck (als Behinderung gesehen?

    Ein interessantes Gedankenspiel wäre ein Diskriminierungsgesetz, daß vorschreibt, daß man alle Minderheiten gleich diskriminieren muß? „Wir haben diesen Monat noch nicht genug werdende Mütter abgelehnt, Maier, tun Sie was!“ 🙂

  17. @#14 Aaron

    Zwei Punkte aus dem Spiegel-Artikel wurden hier “aus Versehen” weggelassen:

    Sie war eine NICHT praktizierende Muslima.

    Sie WOLLTE zum Christentum konvertieren.

    Wenn das wahr ist, wiso erwähnte es der Spiegel nicht?

  18. Ich finde es richtig und gut, dass nun auch endlich die christliche Kirche die Gelegenheit erhält, ganz direkt im eigenen Hause einen offenen Dialog mit Muslimen zu führen.

    Und weshalb sollte eine Muslimin nicht auch bestens dazu geeignet sein, das Wort des Christengottes zu verkünden?

    Denn wie uns ja bereits seit vielen Jahren auch und insbesondere zahlreiche christliche Kirchenvertreter unermüdlich predigen:

    Übt Euch in Nächstenliebe.
    Liebet auch die muslimischen Fremden, die zu uns gekommen sind. Und respektiert ihren Glauben.
    Denn Islam bedeutet Frieden.

  19. #14 Aaron

    Zwei Punkte aus dem Spiegel-Artikel wurden hier “aus Versehen” weggelassen:

    Sie war eine NICHT praktizierende Muslima.

    Sie WOLLTE zum Christentum konvertieren.

    Wo hast du denn das herausgelesen?

    Eine Mitarbeiterin der Diakonie teilte ihr mit, dass die Organisation aufgrund ihres religiösen Profils nur Christen einstellen würde. Ob sie denn bereit wäre, in die Kirche einzutreten? Die nicht praktizierende Muslimin antwortete, dass sie aus praktischen Gründen gewillt sei, „einen Vertrag zu unterschreiben und Kirchensteuer zu bezahlen.“ Dann fragte Fadia zurück: „Aber ist es denn in ihrem Sinne, dass ich aus diesem Grund Christin werde?“

  20. Die 45-jährige deutsch-türkische Muslimin Yesim Fadia wollte als Integrationslotsin beim Diakonischen Werk arbeiten.

    Danke PI für diese Meldung. In der Onlineausgabe der TAZ
    las sich das neulich nämlich gaaanz anders:…für die Stelle beim Diakonischen Werk sollte sie unter anderem die Homepage betreuen…

    Es ist schon ein erheblicher Unterschied ob sie als „Integrationslotsin“ oder als Homepagebetreuerin arbeiten möchte.
    Neulich hatten wir den Fall schon mal bei Fakten und Fiktionen beredet.
    Es gibt im Internet eine Antidiskriminierungsstelle, wo man sich darüber schlau machen kann.
    Dort wird für solche Fälle auf die sog.“Kirchenklausel“ im Antidiskriminierungsgesetz hingewiesen.
    Diese Kirchenklausel beinhaltet folgendes:

    Können Stellenbesetzungen von der Religionszugehörigkeit abhängig gemacht werden?

    Ja. Gemäß der „Kirchenklausel“ im AGG können Religionsgemeinschaften und ihre zugeordneten Einrichtungen unter besonderen Voraussetzungen die Einstellung
    und Beschäftigung von Personen von der Religionszugehörigkeit abhängig machen. Mit anderen Worten: Die katholische Kirche darf bei der Einstellung eines Erziehers oder einer Erzieherin in einem katholischen Kindergarten verlangen, dass diese Person katholisch ist.

    Quelle: Kirchenklausel

  21. Da bin ich doch glatt etwas schadenfroh. Jetzt spürt die Kirche am eigenen Leib, wie schön es ist, der Toleranz von Moslems ausgesetzt zu sein. In welcher Kirche durfte doch gleich ein Imam predigen?

  22. Man muss keine psychoanalytische Ausbildung besitzen (auch wenn´s hilfreich ist), um eine Ahnung davon zu haben, wo Beck´s kultureller Selbsthass seine Wurzeln hat….

    Im Übrigen: Poppers schädigen das zentrale Nevensystem.

  23. Das AGG hat Tür und Tor geöffnet, für Migranten genauso wie für viele Anwälte. Selbst am Telefon muss ein Arbeitgeber vorsichtig sein, was er als Ablehnungsgrund sagt. Viele abgewiesene Bewerber haben Klagen wegen Diskirminierung als neue Einnahmequelle entdeckt. Und es haben beide was davon – die Migranten wie die Anwälte.

    Die einzig Gearxxxten sind die Arbeitgeber, die zur Zahlung verdonnert werden (können), allerdings muss die Diskriminierung nachgewiesen werden, was gerade bei Telefonaten etwas schwierig sein dürfte, da Mitschnitte von Telefonaten als Beweismittel nicht zugelassen sind, wenn der Gesprächspartner nichts davon weiss/wusste.

    Ich wurde vor einigen Wochen telefonisch von einer Bewerberin gefragt, ob es ein Problem wäre, sie einzustellen, da sie Kopftuch trägt. Habe ihr selbstverständlich mitgeteilt, dass dies für uns kein Problem darstellt. Vorgestellt hat sie sich trotzdem nicht. 😉

  24. #21 Iron

    Das steht schon drin. Sieh mal unter Art. 3 nach. Reicht völlig aus. Hat aber eine völlig andere Bedeutung.

  25. Der eigentliche Skandal beim AGG ist das die Diskriminierung gesetzlich vermutet wird. Die Betroffenen müssen sich entlasten. Gelingt ihnen das nicht, so können sie durch die Gerichte zur Zahlung von (Straf)Schadensersatz verurteilt werden. Ihr seht wes Geistes Kind dieses Gesetz ist.

  26. Da hat’s durchaus nicht ganz die Falschen getroffen.

    Wer Geld für eine „Integrationslotsin“ übrig hat, kann auch 3.900 Euro Entschädigung zahlen.

    Davon abgesehen ist dieses Gesetz natürlich ein krasser Verstoß gegen die Vertragsfreiheit und wäre auch dann untragbar, wenn wir nicht einen einzigen Moslem im Land hätten.

  27. Ein sehr guter Artikel, Christine!

    Die Entscheidung des Arbeitsgerichtes ist eine Frechheit. Eine christliche Gemeinde bzw. Organisation hat auch christliche Interessen zu vertreten und nicht muslimische.

    Die Herren EU- und Bundestags-Politiker, Richter und Presseleute schaffen es noch, daß hier in Europa bürgerkriegsähnliche Zustände ausbrechen, wenn das so weiter geht.

    Spielerischer Gedanke: Würde es nach der Logik von Muslimen gehen, wäre ich als Christ nun von dem Urteil beleidigt und hunderte Christen würden vom Gericht Stühle verbrennen und wütend Fensterscheiben einschlagen.

    Zum Glück ist das für Christen KEINE Alternative, aber Muslime würden in diesem Fall sofort wieder Recht bekommen, weil sie die Gesellschaft einschüchtern und erneut angstgesteuerte Entscheidungen provozieren.

    Ich bin überzeugt davon, daß die meisten Urteile der Richter den Islam betreffend so einen Hintergrund haben.

    Das alles zeigt, wie wenig die Justiz aus der Geschichte gelernt hat. Sie ist weiterhin ein Mitläufer des Mainstreams, wenngleich doch auch im Gesetzbuch Argumente für die eine oder eben auch die andere Auslegung und Entscheidung gefunden werden können.

  28. #27 vossy

    Ich wurde vor einigen Wochen telefonisch von einer Bewerberin gefragt, ob es ein Problem wäre, sie einzustellen, da sie Kopftuch trägt. Habe ihr selbstverständlich mitgeteilt, dass dies für uns kein Problem darstellt. Vorgestellt hat sie sich trotzdem nicht.

    Warum überrascht mich das nicht?

  29. Würde eine muslimische Gemeinde eine Christin für eine tragende Aufgabe in ihrer Gemeinschaft einstellen? Und würde das Arbeitsgericht sie verteidigen oder bloss auslachen?

    Genau so sieht das nämlich aus!!!

  30. #30

    Und hier hat doch ein Spanier/Italiener/Portugiese/Grieche wieder einen BVG-Fahrer geschlagen!

    Immer diese „Südeuropäer“, wie diskriminierend, guckst Du hier:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Reinickendorf-Koerperverletzung-BVG;art126,2436945

    Wütender Schwarzfahrer schlägt Busfahrer
    Schon wieder ein Zwischenfall auf der Buslinie 222: Nach dem schweren Unfall von gestern ist heute ein Bus einfach stehengeblieben. Grund war ein Jugendlicher, der sich weigerte, ein Ticket zu lösen. Der Busfahrer blieb hart.

    BERLIN – Ein Busfahrer der BVG ist gestern in Reinickendorf von einem Unbekannten angegriffen und verletzt worden. Der Täter war in den Bus der Linie 222 an der Haltestelle Titiseestraße/Ecke Zabel-Krüger-Damm ohne Fahrschein eingestiegen. Als der 46-jährige Fahrer ihn aufforderte, ein Billett zu lösen, lehnte der Fahrgast dies barsch ab. Der Busfahrer weigerte sich deshalb loszufahren. Der etwa 17- bis 20-jährige Mann bespuckte den Fahrer daraufhin, beleidigte und schlug ihn, wie es weiter hieß.

    Danach verließ der Unbekannte den Bus und flüchtete. Der Mann ist etwa 1,90 Meter groß, athletisch und von südeuropäischem Aussehen. Er trug eine helle Strickmütze und eine helle Jacke. Der Busfahrer wurde leicht verletzt und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

    Bereits gestern morgen hatte es auf der Buslinie 222 einen Unfall gegeben, bei dem zwei Menschen schwer und drei leicht verletzt wurden. Der Busfahrer hatte wegen eines Schwächeanfalls die Gewalt über das Fahrzeug verloren und war gegen einen Baum geprallt. (ho/ddp)

  31. #4 FreeSpeech
    Und dann, wenn sie dort eingestellt ist, kommt als Nächstes: Sie fühlt sich beleidigt und diskriminiert, weil dort ein Kreuz hängt oder weil sie nicht für den Islam missionieren darf (unter Berufung auf Glaubens- und Meinungsfreiheit). Das ist nur frech und dreist und sicher von der DITIB mit lanciert.

  32. Ich kann nur eine Sache empfehlen: Wir sollten möglichst viele Briefe der Diakonie schreiben und erklären, dass dies für uns ein Grund ist, aus der Kirche auszutreten. Damit hätte das Diakonische Werk auch ein Argument vor dem Gericht. Was meint ihr?

  33. @ Plondfair:

    Es bestand die Möglichkeit, dass auch wir „abgezockt“ werden sollen – aber nicht mit uns. Wer fragt sonst gleich als erstes, ob sie auch mit Kopftuch eingestellt wird? Es sei denn, man will noch etwas Kohle scheffeln und Klage wegen Diskriminierung einreichen.

    P.S. Hat mich auch nicht gewundert, dass sie sich nicht vorgestellt hat. Das war aber ihre Entscheidung. 😉

  34. Recht so!

    Solange Diakonie und Caritas reichlich Geld vom Staat nehmen, sollen sie auch keinen Staatsbürger, der sich für einen so finanzierten Job bewirbt, alleine wegen seiner Konfession ablehnen dürfen. In den USA ist derartiges seit 1789 verfassungsmäßig verboten. Gut, dass nun auch Deutschland aufschließt.

    Auffällig ist aber, dass diese diskriminierenden Vergabepraktiken von staatlich finanzierten Jobs offenbar erst dann aufgehoben werden, wenn sich eine Muslimin beklagt. Für die Diskriminierung der >30 Millionen konfessionsfreien Deutschen interessierten sich Politik und Justiz in der Vergangenheit nicht.

  35. Hallo Leute,

    ich habe einen hochinteressanten Artikel (leider nur Englisch) über die fatalen Folgen des Feminismusses im Westen gefunden.

    Man frage sich, wer sind es gerade, die bei uns die Muslim-Immigration unterstützen?

    Die Feministinnen, wie Claudia Fatima Roth, Marie-Luise Beck, Künast, Volker Beck, Zypries, Petra Roth, Bärbel Höhn, Gisela von der Aue etc, etc

    Nach dem Artikel bedarf es gleichzeitig mit dem Widerstand gegen den Islam auch einer Emanzipation des westlichen Mannes!

    (Männer, seid aber nicht so bedeppert, daraus schlusszufolgern, man müsse zum Islam konvertieren, denn wenn Ihr somit den Islam unterstützt, dann verratet Ihr Euer eigenes Volk, alles würde nur noch schlimmer werden, also mehr Gewalt, mehr Kriminalität, mehr Ghettos, mehr Rückschritt, kurzum: mehr Mittelalter)

    http://www.brusselsjournal.com/node/1300

  36. Wenn es so weiter geht, können sich die autochonen Minderheiten von Christen und Juden sich bei islamischen Institutionen und dann mit dem AGG die M….. verklagen…

    Aber so weit wirds nicht kommen. Definitiv nicht.

  37. Veritas, #43

    den Artikel gibt es auch auf Deutsch – Dankenswerterweise übersetzt Eisvogel sie auf ihrem Blog:

    http://tinyurl.com/2qpscg

    Auch die anderen Fjordman-Artikel sind granatenstark (und die Übersetzungen sowieso).

  38. Die Kirche bekommt für ihr Zurückweichen und ihre Multi-Kulti Gefassel nur die Rechnung, welche Sie verdient.

  39. #2 Phonebitch

    Die Nationalität ist zu Zeiten weltweiten Handels und vieler offener Grenzen relativ unwichtig.
    Wichtiger ist der Wertekonsens und damit die Religion. Bei Arbeiten un religiösen Institutionen sollte man diesen schon voraussetzen können.
    Bekanntermaßen hat man in unseren Breiten den meisten Ärger mit den Anhängern Mohammeds.

    #38 pinetop
    In meinem „Unternehmen“ Mehrfamilienhausvermietung auch nicht. Da ich selber mit im Hause wohne, schützt mich der Passus „persönlicher Nähebereich des Vermieters“ noch vor dem möglichen Hereinklagen von „Kulturbereichern“. Noch.

  40. Dieses Antidiskriminierungsgesetz, ist das nicht unter Gas-Kohle-Gerd und Schläger-Joschka verabschiedet worden? Scheint ja nun Früchte für die sozio-grünen Revoluzzer zu tragen.

  41. Ich möchte mich hier anderen anschliessen und wissen wo es steht das die Frau erst zum Christentum konvertieren wollte.

    Ansonsten PI hinkt hinterher: einige Leute und meine Wenigkeit hatten bereits vor Tagen auf einen Artikel der taz dazu hingewiesen.

  42. Wenn ich mich als konfessionsloser Beamter bei der evangelischen bzw. katholischen gemeinde um eine Stelle bewerbe, bekomme ich … – eine Absage…

    Kann ich dann künftig auch klagen????

  43. Gerade höre ich in den Nachrichten:

    Feige Anschläge in Algerien mit mindestens 45 Toten.

    Die Frage des Journalisten:

    „Ist denn schon etwas über die Hintergründe bekannt?“

    (Ich werde auch diese Opfer und ihre Angehörigen in mein Gebet einschließen.)

  44. 39 Kybeline (11. Dez 2007 14:37)

    Ich kann nur eine Sache empfehlen: Wir sollten möglichst viele Briefe der Diakonie schreiben und erklären, dass dies für uns ein Grund ist, aus der Kirche auszutreten. Damit hätte das Diakonische Werk auch ein Argument vor dem Gericht. Was meint ihr?

    Du bist die eifrigste hier und das schon seit langem hast immer die besten ideen hehe.

  45. Das sind Auswüchse der fehlenden Vertragsfreiheit. Die Vertragsfreiheit ist erste und wichtigste Freiheit in einer freien Gesellschaft – nicht die Meinungs- oder Bewegungsfreiheit. Wir leben in einem totalitärem Staat, der mehr in das private Leben hineinregiert als es je ein Staat davor gewagt hätte. Das hier IST demokratischer Sozialismus.

  46. #43 Veritas

    Hier ist der Artikel auf deutsch:
    http://acht-der-
    schwerter.freehostia.com/2006/09/08/westlicher-feminismus-und-das-bedurfnis-nach-unterwerfung

    Danke Eisvogel!

    danke Freewheelin für den Hinweis!

  47. Das sich solche Oberschwuchteln wie Volker Beck überhaupt noch zu Wort melden dürfen. Hätte es den guten alten §175 noch gegeben hätte wir unsere Ruhe vor ihm und den meisten Grünen auch.
    Ansonsten, wenn man sich das Foto auf SpOn ansieht fällt gleich auf das sie kein Kopftuch trägt. Hatte Sie sich vielleicht vorher bei einem Islamischen Verein beworben, der sie aber deswegen abgelehnt hatte?

  48. Die Diakonie mit seinen Europaweit ca. 1,3 Millionen Mitarbeitern tritt vornehmlich als Träger von Sozialeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen,Krankenhäusern, Seniorenheimen etc. auf. Diese regulären, marktwirtschaftlich zu erbringenden Leistungen werden zu 100% entweder vom Staat oder von Leistungsträgern (Krankenkassen) bezahlt und ganz insbesondere und explizit nicht au sKirchensteureinnahmen . Als Träger obliegt es der „Kirche“ hier insbesondere zu Kassieren, den Markt durch horrende Subventionsleistungen die der Staat leistet zu verzerren, Missionieren, den christlichen Glauben durch dieses Agieren durch den kakau zu ziehen un dinsbesondere zu DISSKRIMINIEREN !
    Bist die geschieden , bist Du getauft, wie glaubst Du , was glaubst Du etc. pp.
    Gnostiker, Atheisten, Freichristen , Moslems, Hindus haben hier Berufsverbote in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern . Vor dem Hintergrund der Finanzierung des Modells und dem Schaden den unsere Freiheit dadurch nehmen wird wenn erst Islamische Vereine anfangen Staatsknete in eigene Unternehmungen nach gleichem Vorbild umleiten werden kommt mir – mit Verlaub das Kotzen – .

    Ihr macht einen Fehler wenn Ihr dieses Gebaren nicht als das erkennt was es ist. ANTIFREIHEITLICH & DEM POLITISCHEN OBSKURANTENTUM-ISLAM IN DIE HÄNDE SPIELEND

  49. @Veritas und Freewheelin: Es ist nicht derselbe Artikel. Ich habe nur einen davon übersetzt, weil sie sich sehr ähnlich sind und ich einfach nicht alle schaffe.

  50. #61 LeKarcher

    Was wollen diese Moslems eigentlich mit ihren Provokationen und Volksverhetzungen erreichen ?

    Sie wollen, daß sich die Deutschen schon einmal an das Leben als Dhimmis gewöhnen.

  51. Kybeline (11. Dez 2007 14:37)

    Man könnte – aus christlicher Sicht – argumentieren, dass es nicht angeht, dass ein christlcihes Werk eine Hure des Teufels anstellt.

  52. Semi-OT:

    Ich werde zwar aus dem Kommentar nicht so recht schlau, aber ein ehem. Grüner, der noch
    gesunden Menschenverstand besitzt, ist gelich ein Populist, gucken Sie hier:

    http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/meinung/?sid=8ac132d32137b29196d28a649e74911a&em_cnt=1256361

    Leitartikel
    Eine Frage der Identität
    Der Streit um die Moschee in Hausen darf nicht zu Ende sein – schon gar nicht aus allein formalen Gründen, mit denen die Stadtregierung um Ruhe wirbt.
    VON MATTHIAS ARNING

    Nicht mal ein Aufschrei. Die Leserin wirkt erbost. Einen Ausdruck des Entsetzens angesichts der Matthäus-Kirche, die dem Bau eines Hochhauses und damit dem Kommerz geopfert werde, hätte sie schon als angemessen empfunden. Gerade in Relation zu den Gefühlen, die der geplante Bau einer Moschee in Hausen provoziert. Und dieser Neubau, fragt die Leserbrief-Schreiberin fast ein wenig ratlos, solle für den Bedarf der gläubigen Muslime sein. Kaum vorzustellen, aber man werde sich noch die Augen reiben.

    Darauf baut auch Hans-Peter Jourdan. Vermutlich würde man sich über den Mann selten Geschichten erzählen, hätte der ehemalige Grüne nicht recht bald den Braten gerochen und eine Sondersitzung des für Hausen zuständigen Ortsbeirats 7 angestrengt. Wegen des Moscheebaus. Darüber, gab sich Jourdan ein bisschen naiv, werde man doch mal reden dürfen. Inzwischen macht der Mann kein Hehl daraus, als geübter Populist die Gunst der Stunde nutzen zu wollen und eine weitere Bürger-Gruppierung mit dem Hinweis auf die Belange Frankfurts etablieren zu wollen.

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    Die verzweifelte Leserin wie der forsche Jourdan stehen für Momentaufnahmen der Ratlosigkeit. Denn was ist eigentlich im vergangenen halben Jahr passiert? In Frankfurt wie in Köln, in Essen wie in Berlin. In der gesamten Republik bahnten sich Gefühle einen Weg, den man zuvor noch mit der Renaissance des Religiösen in Verbindung bringen wollte. Doch Kausalitäten dieser Art wirken auf den ersten Blick als plausible Konstruktionen, führen aber schon auf den zweiten nicht weiter.

    In diesem Augenblick bemüht sich die Stadtregierung, mit der Flucht in Formalien wie der Höhe der Geschossflächen und der Zahl der Parkplätze Hindernisse auf dem Weg zur Genehmigung der Moschee auszuräumen, um damit der Debatte ein Ende zu setzen.

    So etwas hat vielleicht in dem nicht minder erbittert ausgetragenen Historikerstreit vor reichlich zwei Jahrzehnten genutzt. Ging es doch plötzlich im Anschluss an legendäre Römerberggespräche darum, historischen Relativierungen zu verhindern, die Stalin gegen Hitler stellten. Eine Debatte mit durchaus nationaler Dimension, schließlich drehte sich alles um Fragen der Identität. Gegenwärtig ist die Lage eine andere. Denn die Nation spielt keine Rolle, Identitätsfragen stellen sich auf kleinerer, stadtgesellschaftlicher Ebene. Wahrscheinlich steht die Heftigkeit des Streits in unmittelbarem Zusammenhang zur Überschaubarkeit der Lebenswelt. Gerade deshalb muss das unbedingt weitergehen, kann es schon gar kein Ende aus formalen Gründen geben. Fragen kommunaler Identität sind alles andere als ein Pappenstiel.

  53. Klasse ich bin aufrichtig begeistert (kein Scherz) Da greift die Diakonie wie immer öffentliche Zuschüsse ab um den interkulturellen Dialog voranzutreiben und wird augerechnet von einer Muslima in die Pfanne gehauen.
    Mein Tag ist gerettet! Selten so gelacht. Wenn ich Richter in der Revisioninstanz wäre würd ich das Strafmass wg vorsätzlicher Dämlichkeit glatt verdoppeln.
    cf29
    P.S. Neulich flatterte mir ein Angebot einer Versicherung ins Haus bei der man sich als Betrieb gegen die Folgen von Antidiskriminierungsklagen versichern kann..
    Es geht voran!

  54. Natürlich wird man unter den Angestellten der neuen Zentralmoschee in Köln auch Christen finden. Da die Beherrschung der türkischen Sprache von Vorteil ist, kommen für die Bewerbung auch Konvertiten in Frage.

    Aber die Beherrschung des Türkischen soll kein Hindernis sein: da das Projekt der Integration dient, können alle Abläufe jederzeit in der Sprache des Gastlandes erfolgen.

  55. Was ist eigentlich die Arbeitsplatzbeschreibung einer „Integrationslotsin“ bei der Diakonie?

    Womöglich Privatmenschen und -unternehmen auf der Nase rumtanzen, sie mögen bitte keine Muslimas diskriminieren?

    Nun, wer andern eine Grube gräbt….

    3.900 Euro ist ein Schnäppchenpreis für die Blödheit und Frechheit der Kirchen und ihrer angeschlossenen Organisationen.

    Irgendwann wird es – auch dank freundlicher Mithilfe der Caritas – teurer. Sie können sich ja mal bei christlichen Kollegen in der Türkei oder in „Palästina“ erkundigen, was es dort kostet.

  56. „Integrationslotsin“. Ich schmeiß‘ mich weg!
    Was Blöderes fällt diesen Pfaffendeppen vom Diakonischen Werk (und der Caritas gleichermaßen) wohl nicht ein.

    So generiert man mit dem üblichen schmalzigen gutmenschlichen Schwachsinn neue Alibi-Arbeitsplätze. Sozialpädagogen aller Länder vereinigt Euch!

    Jeder, der noch in solch dubiosen Vereinen namens „Kirche“ Mitglied ist, zahlt für solchen Müll über seine Kirchensteuer fleißig mit.

    Noch ein Grund mehr, auszutreten.

    1789reloaded
    (Agnostiker)

  57. Demnächst werden Arbeitgeber, die keine Mohammedaner einzustellen wünschen, gar keine Stellen mehr anbieten.

  58. Eisvogel,

    ja, der Fjordman ist ganz schön produktiv. Aber der genannte Artikel geht in dieselbe Richtung. Außerdem hat Deine Arbeit es verdient, öfter erwähnt zu werden – gerade wenn jemand über ein Original von Fjordman stolpert.

    Dank für die Arbeit.

  59. Am Dienstag hat das Arbeitsgericht Hamburg dann auch das Diakonische Werk wegen Diskriminierung zu einer Entschädigungszahlung von 3900 Euro verurteilt: Die Diakonie habe gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verstoßen, weil sie Fadia wegen ihres muslimischen Glaubens ablehnt hatte.

    Das erinnert mich an die Zustände im kommunistischen Ostblock: Wenn die Menschen sich anders verhalten, als es die herrschende Ideologie fordert, dann wird ein Instrumentarium zur Umerziehung geschaffen, damals ging es um die Schöpfung des sozialistischen Menschen, heute darum, uns unsere kulturelle/religiöse Identität
    zu nehmen und in einem diffusen Multi-Kulti-Brei zu ersticken.
    Ich lasse mir von diesen Richtern nicht vorschreiben, wie ich zu denken und zu fühlen habe.
    Ich habe das Recht zu sagen, daß unsere Kultur dieser verbrecherischen Islam-Unkultur überlegen ist.
    Es ist zwar anzunehmen, daß das Diakonische Werk in der höheren Instanz siegen wird, aber nichtkirchliche Arbeitgeber werden weiterhin die Schikanen durch das AGG ertragen müssen.

    Dieser linke Gesinnungsterror kann aber nur auf politischer Ebene wirksam bekämpft werden.

  60. Die ganze Geschichte hört sich für mich massiv gesteuert von einem Mohammedaner Verband an. DITIB, Zentralrat der Mohammedaner: Testballon, wie weit kann man gehen, wo sind Ennahmequellen, die noch nicht geschröpft wurden, wo/wie kann man das System noch infiltrieren, aushöhlen, zerstören… Und die Dhimmi Richter spielen mit!;-)

  61. Die Diakonie hätte sicherlich auch Ablehnungsgründe mitteilen können, die nicht justiziabel sind.

    Selber schuld, wenn sie „Muslimin“ als Ablehnungsgrund wählen…

    Mein Mitleid hält sich daher in Grenzen.

  62. @:
    53 Iron (11. Dez 2007 15:10)
    #64 FreeSpeech (11. Dez 2007 15:47)

    Danke, ihr beiden. Die Begründung kann jeder für sich zurecht legen. Es geht mir einfach darum, dass wir, die bisher stummen Bevölkerungsteile, die alles hingenommen haben, von unserer Seite klar machen, dass sie uns verlieren, wenn sie den Moslems in den Hintern kriechen. Wir, das Volk, müssen schließlich mehr Gewicht haben, als ein Richter, der in unserem Namen, im Namen des Volkes solche blödsinnige Urteile fällt. Das Urteil ist in unserem Namen und nicht im Namen der Bürger – denn Urteile werden immer noch im Namen des Volkes und nicht der Papierbürger gesprochen.

  63. Hmm ob hier evtl. PI mal zu den Methoden der großen Medien gegriffen hat … ?
    Die Frau ist zwar als Muslimen geborgen, lebt ihren Glauben nicht aus, trägt kein Kopftuch, spricht fließend deutsch und wollte sogar zum Christentum konvertieren, ist also eine der für PI nicht existenten integrierten Muslimen …

    und da nicht sein kann was nicht sein darf suggeriert man lieber das sie eine verhüllte rückständige Muslimen ist, die bloß die arme kleine Diakonie mit Hilfe des Antidiskriminierungsgesetzes ausnutzen will…

  64. #78 gollrich

    Die Frau ist zwar als Muslimen geborgen, lebt ihren Glauben nicht aus, trägt kein Kopftuch, spricht fließend deutsch und wollte sogar zum Christentum konvertieren, ist also eine der für PI nicht existenten integrierten Muslimen …

    Das wollte sie eben gerade nicht! Christ wird man, indem man sich taufen läßt und zu Jesus Christus bekennt und nicht indem man einen „Vertrag“ unterschreibt.

  65. #22 Iron

    Das GG ist an sich schon ein AntiDiskriminierungsgesetz. Es fehlen nur die Leute, die das „richtig“ lesen und „anwenden“ können.
    Was mich ärgert ist dieser Fakt: Das EuropaParlament wurde hier bewußt als „Hebel“ benutzt, um den Nationalstaaten ein unnötiges Gesetz „aufzupropfen“. Sowas sollte nicht möglich sein.

  66. #79 Plondfair

    Der ehrliche und aufrichtige Weg wäre gewesen, Christin durch Taufe und Kennenlernen der Grundsätze des Christentums zu werden, und dann sich bewerben.
    In dieser Reihenfolge könnte ich eine aufrichtige Bewerbung akzeptieren.
    Unaufrichtig ist es auch von der Diakonie, einen „Kuhhandel“ einzufädeln. Wirst du Christin dann bekommst du die Stelle. Wenn es so war, geht das Urteil voll in Ordnung.

  67. Dann dürfen wir alle gespannt sein, wann es die ersten Klagen von Christen, Atheisten oder sonstigen Gläubigen gibt, die sich bei einem Moscheeverein beworben haben und abgelehnt wurden, weil sie keine Mohammedaner sind.

  68. #83 karlmartell

    Dann dürfen wir alle gespannt sein, wann es die ersten Klagen von Christen, Atheisten oder sonstigen Gläubigen gibt, die sich bei einem Moscheeverein beworben haben und abgelehnt wurden, weil sie keine Mohammedaner sind.

    Darauf kannst du lange warten. Mit einem Urteil für den „Ungläubigen“ würde man doch die Gefühle der Muselmanen verletzen.

  69. #76 vollmuffel (11. Dez 2007 16:47)

    Die Diakonie hätte sicherlich auch Ablehnungsgründe mitteilen können, die nicht justiziabel sind.

    Selber schuld, wenn sie “Muslimin” als Ablehnungsgrund wählen…

    Mein Mitleid hält sich daher in Grenzen.

    Nöööh. Genau wie dieses Antidiskriminirungsgesetz die christlichen Arbeitgeber zwingen möchte, antichristliche Bewerber einzustellen müßte es doch auch -konsequent weitergedacht- die Rundfunkanstalten zwingen, Stotterer oder allgemein Menschen mit Sprachfehlern als Nachrichtensprecher einzustellen. Nicht zu reden von den Nazis, die eine „Junge welt“ als Redakteure einstellen müßte. Und die katholische Kirche darf Satanisten nicht mehr vom Priesterseminar ausschließen…

  70. #76 Meine Frau ist vor Jahren, um Kita-Leiterin werden zu können, leider wieder in den Schoß der ev. Kirche zurückgekehrt; ich konnte und kann es ihr nicht verwehren. Hat sich da jemand verbogen? Nö! Aber den Job gab’s denn auch. Leider glaube ich heutzutage hinzufügen zu müssen, daß sie christlich erzogen wurde und weder konvertiert ist, noch ein Kopftuch trägt. Darüber hinaus versuche ich mir gerade vorzustellen, wie es mir ginge, sollte ich auf die Idee kommen, mich für den bayerischen Schuldienst zu bewerben. Und dann lande ich ich in einem Dorf und muß dann den Katholen sagen, daß ich keinen Bock habe, mit dem Latten-Jupp hinter mir an der Wand zu unterrichten. Kurz: SO einfach sollten wir es uns nicht nicht machen.

  71. ein moslem in einer tragenden rolle bei der diakonie würde das wesen der diakonie ad adsurdum führen.
    das christiliche wäre dann kein leitbild der diakonie mehr.
    dann muss sich der verein umwidmen: verein für die arbeit am menschen.

    ich verstehe nicht, warum die Moslemin nicht nicht konvertiert ist.
    1. sie findet die idee der diakonie gut
    2. sie hat sich beworben
    3. sie ist keine praktizierende Moslemin

    demnächst klagt ein protestant auf unzulässige diskriminierung, weil er nicht am abendmahl mit katholiken teil nehmen darf…

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