fliege.jpgVor zwei Tagen berichtete PI lobend über einen in der BILD-Zeitung erschienenen Artikel von Dr. Nicolaus Fest, der ganz offensichtlich zur PI-Leserschaft zu gehören scheint. Sein erfrischend scharfer und bissiger Kommentar wurde jetzt relativiert. Ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt.

Der BILD-Kommentar enthält neu folgenden Nachtrag des Autors:

Der obenstehende Bericht über den Versuch eines deutsch-muslimischen Dialogs hat mir Zuschriften einiger Leser verschafft, die mich möglicherweise missverstanden haben. Daher zur Klarstellung:

1) Ich bin der festen Überzeugung, dass in diesem Land jeder glauben darf, was er für richtig hält, solange dies mit den Grundrechten, der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und den sonstigen Gesetzen im Einklang steht.

2) Meine Kritik an der Veranstaltung ist daher keine grundsätzliche Kritik am Islam, sondern sollte vor allem die Frage aufwerfen, ob die deutschen Behörden tatsächlich mit den richtigen Personen sprechen und welche Aussichten ein Dialog hat, wenn sich die eine Seite verweigert.

3) Ungeachtet dessen bin ich der Überzeugung, dass der schariatische Islam mit unserer Verfassung nicht in Einklang zu bringen und deshalb zu verbieten ist.

4) Ausdrücklich ausnehmen von meiner Kritik an der fehlenden Dialogbereitschaft möchte ich im übrigen die Vertreter der Aleviten, die nicht nur hohe Kultiviertheit, sondern auch eine erfrischend nüchterne Härte gegenüber sich selbst und den Ehrpusseligkeiten anderer muslimischer Funktionäre zeigten.

» nicolaus.fest@bild.de

(Spürnase: MozartKugel)

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145 KOMMENTARE

  1. Ich finds gut was er sagt.

    Aber das scheint ja in Mode zu sein, dass vieles nochmals erklärt oder relativiert werden muss.

  2. Sturm im Wasserglas. Den Punkt 3 hat er sogar explizit verschärft. Keine Relativierung erkennbar. Nur ein Disclaimer.

  3. Ungeachtet dessen bin ich der Überzeugung, dass der schariatische Islam mit unserer Verfassung nicht in Einklang zu bringen und deshalb zu verbieten ist.

    4) … den Ehrpusseligkeiten anderer muslimischer Funktionäre zeigten.

    Ist doch eigentlich ein passabler Nachtrag.
    „zu verbieten“ + „Ehrpusseligkeiten“ klingen für mich sehr aussagekräftig.

  4. „Punkt 3“ sagt doch alles. Damit trifft er 90% des Islams. Die Aleviten sind eine Mini-Minderheit, die vom Islam nicht anerkannt wird soweit ich weiß.

  5. Waren es nicht die Aleviten, die so wegen dieser Tatort-Folge so ausgerastet sind? oO Für mich zeugt das nicht gerade von „nüchterner Härte“ …

    @Molot:
    Das Problem ist, dass wieder zwischen dem „bösen“ (er nennt es „schariatisch“) und dem „lieben“ (d.h. „moderaten“) Islam zu unterscheiden versucht wird. Das einzige Problem ist, dass diese Unterscheidung keine Entsprechung in der Realität findet! Wo sind die ganzen „moderaten“ Muslime, die für Meinungsfreiheit kämpfen?

    Eine schweigende Mehrheit interessiert nicht, eine Mehrheit müsste sich durch Taten auszeichnen!

    Als Hitler an die Macht kam, jubelten ihm alle zu, und nachher soll es eine „schweigende Mehrheit“ gegeben haben, die das Regime abgelehnt hat?

    Wenn die Muslime doch ach so moderat und ach so friedliebend sind, wieso sind dann die einzigen Demonstrationen in Deutschland für Terror und Gewalt?

  6. Ja, ja! Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder!

    Solidarisiere dich bloß nicht mit den Islamkritikern! Es besteht akute Gefahr von ganz rechts!

    😉

  7. ist scheinbar ein dringend notwendiger nachtrag um sich nicht von den links-faschisten als rassist betiteln zu lassen – gut so!

  8. #11 nemini (18:44)

    „Waren es nicht die Aleviten, die so wegen dieser Tatort-Folge so ausgerastet sind? oO Für mich zeugt das nicht gerade von “nüchterner Härte” …“

    Auch gehörte, soweit mir bekannt, die osmanische Elitetruppe der Janitscharen in den Dunstkreis des Alevitentums.

    Dennoch scheint mir die Stoßrichtung des Kolumnisten hin auf einen von der Scharia freien Islam vielversprechend.

  9. Folgende Passage des Nachtrags hat mich enttäuscht:

    Meine Kritik an der Veranstaltung ist daher keine grundsätzliche Kritik am Islam

    Mit dem Rest des Nachtrags bin ich vollkommen einverstanden.

  10. Ich denke er hat, so wie schon viele andere. einfach jede Menge Morddrohungen bekommen. Ist doch auchschon eine altbekannte Methode.

    #9 BePe

    “Punkt 3? sagt doch alles. Damit trifft er 90% des Islams. Die Aleviten sind eine Mini-Minderheit, die vom Islam nicht anerkannt wird soweit ich weiß.

    Aleviten sind doch im Großen und ganzen genau das Gleiche wie Shiiten oder irre ich da?

    Dieses Hochloben einer einzigen kleinen Konfession innerhalb des Islam halte ich bisher für ne Show. Sobald sich da Mehrheitsverhältnisse ändern führen die sich mit Sicherheit genauso auf wie ihre Glaubensbrüder.

  11. Sieht so aus, als hätten dem Dr. Fest einige Zuschriften, die er zu seinem Kommentar erhalten hat, nicht so gut gefallen.
    Das festzustellen ist sein gutes Recht.

    Er hat sich mit seinem Artikel zum Islambild in Deutschland vor allem gegen die selbstgerechte, überhebliche und ewig fordernde Haltung der Moslemvertreter gewandt, was sich in dieser Republik sonst kaum jemand traut und was man ihm gar nicht hoch genug anrechnen kann.

  12. So neu war die Ergänzung nicht, die war ziemlich zeitnah. Ich schätze mal mit dem Eintreffen der Zustimmungsmails. Da hat der gute Mann kalte Füsse bekommen.

  13. Warum nimmt er wohl die Aleviten aus???
    Hat da jemand bei ihm angerufen und „Tatort“ gesagt?

    Wie ich schon zum Kuhfladen-Artikel schrieb…

    „Hm dieser Nachtrag… ich hab mir den Artikel um 22:15 Uhr ausgedruckt, da war er noch nicht da… ob Herr Fest wohl “gebrieft” wurde?“

    Ich glaube es mittlerweile schon- schließlich haben wir uns ja davon überzeugen können, dass der Nachtrag deutlich später eingestellt wurde als der Rest und wir können uns ja vorstellen, welche „Reaktionen“ der Festsche Kommentar bei den Friedensreligionsliebhabern ausgelöst hat. Und dass nix von diesem Artikel in der Printausgabe der Bild erwähnt wurde.
    Oder aber der Autor hat den „Nachtrag“ nicht verfasst- nach 22 h.Möglich, dass ein paar Vertreter der Fasch.. nein Friedensreligion diesen Nachruf einfach eindiktiert haben, das ist sicherer. Der dumme deutsche Michel hat ja zu spuren. Vielleicht hat einfach nur jemand „Dänemark“ oder „van Gogh“ gesagt…

    Was mich ein wenig aufregt ist diese Formulierung, man habe ihn möglicherweise missverstanden- genau so argumentieren auch immer die Gutmenschen und die Mazyeks und CO. Nein, Sie habenn die Suren des Koran missverstanden, der Islam bedeutet ja schließlich Frieden, so war das alles gar nicht gmeint.
    Sind wir alle blöd oder der Artikel zu anspruchsvoll geschrieben, auf dass es da wirklich zu “Missverständnissen” kommen kann?
    Besonders Punkt 2 kann ich überhaupt nicht verstehen. Wenn Herr Fest es doch verteidigt, dass man den Moslems nicht dieselben Fragen stellt wie den Juden, dann zeigt Herr Fest doch, dass er nicht unbedingt von der Gleichwertigkeit der Religionen ausgeht. Darüber hinaus erliegt er einem schweren Irrtum wenn er glaubt, es gebe einen Islam ohne Scharia. Selbst Muslime, die ich für vollkommen liberal gehalten habe, verteidigen die Scharia. Meine Hinweise auf ihre Perversität, Unmenschlichleit wurden wie gekontert? Das was ich sagte, hätte ja gar nichts mit der Scharia zu tun, diese bedeute Friede, ich hätte da wohl etwas MISSVERSTANDEN.

    Hat Herr Fest nicht ebendies bei den muslimischen Dialügern so attakiert??

  14. Der „Schariatische“ Islam. Cool. Ich zitiere aus der Wikipedia:
    Die Schari’a ist für den Muslim der verbindliche Wegweiser, der den Menschen zu Gott, seiner Quelle, führen soll.
    Wird also der schariatische Islam verboten, ist es aus mit dem Islam, da der Muslim dann keine Wegleitung mehr hat. Was übrigbleibt ist der Ramadan und der fünfmalige Bückling. Folklore halt.
    Klingt aber geil. „schariatischen Islam“ verbieten. Super. Wenn die Begrifflichkeit mehrheitsfähig wird haben wir echt was erreicht…. 🙂
    Entweder Herr Fest hat keinen Plan – was ich mal ausschließe – oder er ist einer von den ganz Abgefeimten. Respekt von meiner Seite. Chapeau, Herr Fest.

  15. Der Bild-Kommentar enthält neu folgenden Nachtrag des Autors:

    Also so „neu“ ist das nun nicht mehr, die „Ergänzung“ war wohl schon so ab Freitag (07/03/08 abend etwa 22.15h dort zu lesen.

    Ich hatte mir da schon vorher was zu gedacht und erlaube das mal eben zu zitieren.

    #2 ComebAck (07. Mrz 2008 19:09)

    Ja, das hat gut getan sowas mal lesen zu dürfen mal sehen, wie lange es jetzt dauert bis die ersten MORDdrohungen gegen Herrn Dr. Nicolaus Fest, auftauchen.

    sowie:

    #101 ComebAck (07. Mrz 2008 22:40)

    Holla die Waldfee…

    da sehe ich gerade “Nachtrag:”

    Nachtrag des Autors:

    Der obenstehende Bericht über den Versuch eines deutsch-muslimischen Dialogs hat mir Zuschriften einiger Leser verschafft, die mich möglicherweise missverstanden haben. Daher zur Klarstellung: usw.

    und:

    #159 ComebAck (08. Mrz 2008 07:32)

    Also in der Printausgabe der Bild,steht leider nichts drin.

    #162 Trudchen (08. Mrz 2008 09:09)

    Hm dieser Nachtrag… ich hab mir den Artikel um 22:15 Uhr ausgedruckt, da war er noch nicht da… ob Herr Fest wohl “gebrieft” wurde?

    163 ComebAck (08. Mrz 2008 09:17)

    @Trudchen #162

    Gehense mal davon aus das unsere “M” Freunde erst via PI auf den Artikel aufmerksam gemacht wurden, also so etwa ab 19:00 Uhr am Freitag abend , dann mussten die sich erst mal “beraten” die M´s ,ich denke mal so 21.00Uhr ging das Theater dann loss (das übliche Programm halt Mordrohungen via Skype aussem WWW Cafe maskierte (manipulierte ISDN anrufe ) usw.

    Und gegen 22:30h konnte man das Ergebnis dann als Ergänzung lesen, auch kann ich mir gut vorstellen das der Artikel schon im Lichtsatz für den Druck war dann aber “geschmissen” wurde weil die M´s mit nem Aufstand gedroht haben – sowas werden “wir” natürlich erst nach dem Bürgerkrieg erfahren…..
    ———————————————
    Zugegeben etwas sehr viel copy and paste , aber es stellt den zeitlichen Ablauf da.

    Wirklich negativ ist dass das ganze von Dr.Fest eben nicht in der Printausgabe der Bild (Samstagsausgabe)gestanden hat und wohl auch nie stehen wird.

  16. Die Richtigstellung finde ich okay. Sie ist auch gut für PI. Schließlich ist PI kein Sammelbecken für Rechtsextremisten und NeoNazis, sondern ein Blog, der sich für den Erhalt unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung einsetzt. Dazu gehört auch das Recht der freien Religionsausübung, aber auch der Widerstand gegen alles, was unsere demokratischen Rechte unterlaufen will.

  17. #1 faustdeswestens (09. Mrz 2008 18:36) Naja, ist doch noch im Rahmen und kein Total-Rückzieher

    Das hier

    2) Meine Kritik an der Veranstaltung ist daher keine grundsätzliche Kritik am Islam,

    ist schon ein ziemlicher Rückzieher und wirkt vor allem (unangebracht und) peinlich, wenn man zuvor den Artikel gelesen hat.

  18. Stimme der Mehrzahl meiner Vorposter zu – diese Erklärung ist keine Relativierung, sondern eine Klarstellung.

    Oder was würde PI sonst erwarten?

    Solange Religionsfreiheit in diesem Lande herrscht, umgrenzen die Klarstellungen von Herrn Fest absolut genau die Erfordernisse und Grenzen, die von einer Religionsgemeinschaft eingehalten werden müssen, um eben in den Genuß des Privilegs der Religionsgemeinschaft zu kommen.

    Der letzte Punkt ist besonders ausdrucksstark, weil er aufzeigt, wie eben eine grundgesetzkonforme bzw. kompatible Religionsauffassung auch von muslimischer Provinienz aussehen kann….

  19. Ich kann an der Klarstellung nichts negatives finden. Das er für Glaubensfreiheit ist, ist eine Selbstverständlichkeit. Seine Ausführungen zur Scharia sind auch richtig.

    Das er die Aleviten ausnimmt, kann ich gut verstehen. Die haben mit Islamisten nämlich keine strukturellen Gemeinsamkeiten. Ehrenmorde aus dem alevitischen Umfeld sind zwar auch häufig, aber ihre Begründung aber meistens nicht in der Religion, sondern in der Sozialstruktur. Der weit überwiegende Teil dieser Taten wird aus kurdisch-alevitischen Kreisen begangen. Herr Fest bezog sich auch vor allem auf die Funktionäre der Aleviten und ich teile seine Ansichten insoweit. Diese Leute sind wirklich relativ vernünftig.

    Dem Mann ist doch kein Vorwurf zu machen. Der größte Teil der ihm zugegangen Briefe und E-Mails werden doch Unterstellungen und auf Fehlinterpretationen zurückzuführen sein.

  20. http://www.welt.de/politik/article1779741/Mehrheit_der_Muslime_bewundert_westliche_Werte.html?page=3#article_readcomments
    „Mehrheit der Muslime bewundert westliche Werte“

    hahahahha LOL

    genau, erleben wir schließlich jeden Tag. Wie weit soll mich diese Studie denn bitte noch verrarschen?

    Studie belegt: Muslime tolerant und weltoffen
    Studie belegt: Muslime gebildeter und aufgeklärter als Europäer
    Studie belegt: Alle Erfindungen sind Errungenschaften des Islams

    …xD

  21. Hoffentlich wird die „Bild“ nicht weich gekocht.Der Presserat hat sie noch auf dem Kicker wg.der Al-Masri Berichterstattung.
    Die englische Polizei ist längst von Al Kaida unterwandert,wie MI-5 jetzt meldet.Das wird hier nicht anders sein!
    http://www.dailymail.co.uk/pages/live/articles/news/news.html?in_article_id=528813&in_page_id=1770

    Deswegen ist die immer stärker erhobene Forderung mehr Muslime in den Polizei und Sicherheits-Apparat Deutschlands zu holen Selbstmord auf Raten.In NRW wirbt man in Moscheen für neue Polizei-Bewerber,viele private Sicherheitsdienste sind längst unter Turko-Arabischer Kontrolle.

  22. Der Verweis auf den „schariaitischen Islam“ ist ebenfalls kein Selbstwiderspruch, wie es manchen Postern deucht – es ist richtig, die Scharia verkörpert wesentlich die lebenspraktische Umsetzung des Islam – aber selbst in muslimischen Staaten herrscht heute (auf nationalstaatlicher Ebene) keineswegs reines Scharia-Recht – von den bekannten Ausnahmen (Saudi-Arabien) sehe ich jetzt mal ab.

    Scharia-Recht gibt es (leider) noch genug und zuviel: auf lokaler Ebene, vor allem aber im Familienrecht.
    Am schlimmsten ist aber die rechtliche Grauzone die es schafft: Beispiel Türkei, wo das nationale Recht eines ist, in der Praxis vor allem der (schwer zugänglichen und zu überwachenden) Provinz aber was anderes.

    Die laxe Haltung der türkischen Behörden gegenüber Ehrenmorden gehört in dieses Kapitel.

    UNSERE SCHARIA (im Westen) muß aber unser GRUNDGESETZ, UND UNSERE RECHTSORDNUNG SEIN!!

    UND DAS MUSS KLAR GEMACHT WERDEN!

  23. @ 22 Morzartkugel
    @ 23 best

    Für Euch gibt es wahrscheinlich auch nur Oberbegriffe, oder? Also Salzwasser statt Pazifik, Nordsee und Atlantik. Und Temperatur statt Hitze und Kälte.

    Wenn es keinen verweltlichten Islam geben würde, würde es überall nur Taliban geben. Das ist aber nicht der Fall. Also muss es wohl einen Unterschied geben, oder?

  24. #33 molinocampo (09. Mrz 2008 19:20) UNSERE SCHARIA (im Westen) muß aber unser GRUNDGESETZ, UND UNSERE RECHTSORDNUNG SEIN!!

    UND DAS MUSS KLAR GEMACHT WERDEN!

    moment mal „unsere“ und „im Westen“ ???

    Was soll der Blödsinn ? die Sharia hat HIER nichts aber auch gar nichts verloren.Sowas überhaupt auch nur Diskusionsweise zu zu lassen (also eine „westliche“ Sharia) führt in die Katastrophe.

  25. Also wenn ich die Rede von Herrn Erdogan recht in Erinnerung habe gibt es nur einen Islam. Aber wer hört schon hin. In meiner Jugend gab es einen Spruch der gut passt.: Nur die allerdümsten Kälber, wählen ihren Schlächter selber…haben wir gewählt?

  26. #34 Markus Oliver

    Wenn es keinen verweltlichten Islam geben würde, würde es überall nur Taliban geben. Das ist aber nicht der Fall. Also muss es wohl einen Unterschied geben, oder?

    „Diese Bezeichnungen [moderater Islam] sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“ (Recep Tayyip Erdogan)

  27. 3) Ungeachtet dessen bin ich der Überzeugung, dass der schariatische Islam mit unserer Verfassung nicht in Einklang zu bringen und deshalb zu verbieten ist.

    Also ist der Islam in Deutschland zu verbieten, außer die Aleviten!

    Und das ist gut so. Die Aleviten werden auch in der Türkei verfolgt!

    Das ist keinesfalls eine Relativierung!

  28. @Comeback

    Sie haben mich nicht begriffen – – der Koran mit seinen Rechtsgesetzen hat sich historisch gewissermaßen subsidiär über die älteren Stammesgesetze „gelegt“ – und diese bestätigt.

    DESHALB gibt es auch hinsichtlich der Scharia die bekannten regionalen Unterschiede, wie z.B. auch in der Praxis der Mädchenbeschneidung.

    Da, wo es vor dem Islam keine Mädchenbeschneidung gegeben hat, gab es sie auch nach der Islamisierung nicht.

    Und was ich also meinte ist: daß unsere RECHTSORDNUNG eben genauso vom Islam als zugrundeliegende Ordnung akzeptiert werden muss –

  29. U-Bahn-Schläger bekommt 21 Monate

    Und das nach 2 Monaten!

    Möge es immer so schnell gehen und mögen noch mehr Täter so schnell zu solchen Strafen verurteilt werden!

    Frage: WISO so schnell und wieso so hohe Strafe – drehen die Deutschen Gerichte durch?
    (Ironie off!)

  30. Erdogan hat eine Macke und markiert den Populisten. Der Mann ist doch nicht ernstzunehmen. Wenn sich irgendwelche türkischen „Experten“ darüber auslassen, dass die Indianer angeblich Türken seien, dann glaubt man das denen doch auch nicht. Was qualifiziert schon Erdogan? Er hätte natürlich gerne, dass ER definieren könnte was der Islam ist und was nicht. Das kann er aber nicht und fertig. Mir fallen da ganz spontan noch ein paar weitere islamische Politiker ein, die für sich in Anspruch nehmen den wahren Islam zu vertreten. Das gehört wohl irgendwie dazu.

    Bei uns ist ja auch jeder gegen den Klimawandel.

  31. Wollen wir wetten, dass auf der Titelseite der Hürriyet morgen wieder steht: Türkiye Türklerindir. Die Türkei den Türken.

    Nix dagegen.

  32. #39 best

    Erdogan: “Der Westen will die türkische Nation auslöschen”

    Der „Aufbau Ost“ hat bis jetzt 1,5 Billionen EUR gekostet; der „Aufbau Türkei“ würde noch um Größenordnungen teurer werden.

    Wenn die Türkei dieses Geld nicht über Transferleistungen aus dem Westen erhält und wir nicht gleichzeitig ihre bildungsferne soziale Unterschicht in unseren Sozialsystemen durchschleppen, wird die Türkei sehr schnell wieder der „kranke Mann am Bosporus“ sein, der sie immer schon war.

    Nach der wirren Logik eine Recep Tayyip Erdogan ist das vielleicht ein „Auslöschen der Türkei“, aber ehrlich gesagt ist mir das sch…egal. Entgegen anderslautenden Gerüchten ist Deutschland nicht das Sozialamt der Welt.

  33. #44 molinocampo (09. Mrz 2008 19:32)

    @Comeback

    Sie haben mich nicht begriffen – – der Koran mit seinen Rechtsgesetzen hat sich historisch gewissermaßen subsidiär über die älteren Stammesgesetze “gelegt” – und diese bestätigt.

    Also zunächst einmal „begreifen“ muß ich etwas (zum Beispiel eine Gebrauchsanweisung oder ein Computerprogramm) oder wenn ich etwas lerne.

    Sie als Person kann ich verstehen oder auch nicht, aber begreifen muss ich Sie nicht. Also wenn man schon mit Übersetzungtools arbeitet, sollte man auch damit umgehen können.

    Und irgendwelche prähistorischen Stammesgesetze von irgendwelchen Beduinen aus dem <6 Jahrhundert haben genausowenig etwas verloren ,wie die Sharia.

    Wir haben hier Gesetze, sicherlich nicht immer die besten und manche sind sicherlich aus heutiger Sicht Schwachsinn, aber diese dann mit etwas wie der Sharia gleichstellen oder besser(schlechter eigentlich) ersetzen zu wollen, ist ein Grenzdebiler nein weit grenzüberschreitender Schwachsinn. Nur weil Sie jetzt versuchen die Sharia in eine freundliche Verpackung zu stecken wird der Inhalt dadurch nicht besser.

    So weiter:

    Und was ich also meinte ist: daß unsere RECHTSORDNUNG eben genauso vom Islam als zugrundeliegende Ordnung akzeptiert werden muss –

    Natürlich und wer sorgt dafür Schneewittchen und die sieben Zwerge ???

    Der Islam kennt nur die Gesetze des Islam und nicht die weltlichen, aber sicherlich haben Sie dafür auch wieder eine AusnahmeAUSREDE.

    Geben Sie sich keine mühe Herr Molinocampo Sie versuchen es auf die freundliche Tour OK aber hinter Ihrer Tour steckt genauso der Sharia Wolf wie sonst auch.

  34. Ich finde die Bezeichnung „schariatischer Islam“ gut. Hier äussert man, daß man nur gegen eine bestimmte Art von Islam was hat. Die Scharia drückt insgesamt eine faschistische Grundhaltung aus. Und dies sollten wir als Grundkonzept in den Mittelpunkt stellen.
    Ein weiterer Aspekt des Grundkonzeptes ist die Aufklärung über Lessings „Nathan der Weise“, besonders die Ringparabel und deren Schluß, daß alle drei Religionen gleichwertig sind. Das nicht stimmt. Zur Unterstützung sollte man Berichte über Verfolgungen von Frauen, Homosexuellen, Andersgläubigen und über die „neue Sklaverei“ heranziehen.
    Ich denke da an die sechs Kurzfilme der http://www.gruene-pest.com. Diese sechs Kurzfilme sollten ständig regelmäßig über den Schirm flimmern. Sie sollten so in diese Website eingebaut sein, daß man sie über einen Link auf den Schirm holen kann. Vielleicht sollten diese Kurzfilme auf der Sidebar in einem kleinen Bildschnitt ablaufen. Wenn jemand drauf klickt, erscheint es in Vollbild.
    Solche Anschuldigungen, wie oben bei ’39 best, hat der gewisse Herr mit Oberlippenbärtchen auch immer vor der Aggression geäußert. Solche Verbindungen sollten ständig gemacht werden.
    Es gibt viele Arten der Gegenpropaganda.

  35. #24 Emil Ule (09. Mrz 2008 19:02)

    Genau bei derselben Sache bin ich auch hängen geblieben. Die Sharia ist die Grundordnung des Islam. Deswegen versuchen alle Dialogfanatiker uns die Sharia schmackhaft zu machen.

    Und der Mann bringt es treffend auf den Punkt: Für uns ist die Sharia inakzeptabel.

  36. #50 Sigfried_Sauer (09. Mrz 2008 19:36)

    Wollen wir wetten, dass auf der Titelseite der Hürriyet morgen wieder steht: Türkiye Türklerindir. Die Türkei den Türken.

    Nix dagegen.

    Ein guter Teil der Türkei gehört rechtmäßig den Griechen; ein anderer den Armeniern; dann haben auch die Kurden Anspruch auf ihren Teil. Was bleibt, das können von mir aus die Türken behalten.

  37. #46 Markus Oliver

    Erdogan hat eine Macke und markiert den Populisten. Der Mann ist doch nicht ernstzunehmen. […]

    Ehrlich gesagt ist es mir völlig egal, ob die andauernden Probleme mit den Mohammedanern daher kommen, daß (1) ihnen der Imam jeden Freitag erzählt, daß sie den Ungläubigen (Christen und Juden) überlegen sind oder (2) sie rechtsextrem und nationalistisch sind (Graue Wölfe usw.) oder (3) sie schlicht und einfach etwas unterbelichtet sind, weil sie seit den Zeiten des Propheten (möge er in der Hölle schmoren) nur innerhalb der Familie heiraten. Das interessiert mich alles nicht. Wir brauchen sie nicht, wir wollen sie nicht, also raus!!!

  38. #33 molinocampe
    Auch wenn Dich schon andere Poster auf’s Korn genommen haben:
    Du verwechselst Scharia mit dem, was die westlichen Medien dafür halten. Die Scharia ist die tägliche Umsetzung des Islams in lebenspraktische Vorgänge. Wenn jemand kein Schweinefleisch isst, dann ist das „schariatisch“. Das Kopftuch ist „schariatisch“. usw. Islam ohne Scharia ist wie Christentum ohne Beichte, Kirchgang und Beten. Scharia ist AUCH ein Rechtssystem, in dem Sinne, als es ein Rechtssystem ist, das auf den Vorschriften des Korans + Sunna + Hadithen beruht. Dinge, die hier nicht geregelt sind, werden durch Fatwas geregelt.

    Ein Islam ohne Scharia wäre prinzipiell zwar denkbar – ähnlich wie heute jemand die germanischen Göttersagen zwar kennen kann, daraus aber keine täglichen Handlungsanweisungen bezieht – aber noch seeehr weit in der Ferme.
    Nett wäre es schon. Da hat Herr Fest schon recht. Denn nicht der Koran ist das Probleme, sondern die Typen, die das Ding ernst nehmen und danach handeln.

  39. @Markus Oliver:
    lese bitte mal aktuelle mitteilungen bzw berichte aus bisher(!) stark westlich orientierten islamischen staaten wie zb türkei & pakistan. auch dort ist der radikale fundamentalistische islam wieder auf dem vormarsch.

  40. #53 ComebAck

    Die freundliche Art, wie Sie es beschreiben, sollte ein Teil unserer Strategie sein. Es ist immer gut, wir haben es auf die sachliche, freundliche Art versucht, auch vorweisen zu können.

  41. Bei uns sagt man zu dieser Art der „Relativierung“: Eingenordet….

    Früher „widerrief“ man vor der Inquisition.

  42. Was ist denn hier wieder loss ???

    Kommt jetzt die Zuckerbäcker Kolonne des Islams, mit den Schmeicheleinheiten nachdem der Terror gegen PI nix gebracht hat ???

    Sollen wir jetzt stückchenweise zugelullt werden ???

    Ich glaub ja wohl es hakt.

    Nur noch mal zu Erinnerung:

    News gegen den Mainstream · Proamerikanisch · Proisraelisch · Gegen die Islamisierung Europas · Für Grundgesetz und Menschenrechte

  43. Der obenstehende Bericht über den Versuch eines deutsch-muslimischen Dialogs hat mir Zuschriften einiger Leser verschafft, die mich möglicherweise missverstanden haben. Daher zur Klarstellung:

    1) Ich bin der festen Überzeugung, dass in diesem Land jeder glauben darf, was er für richtig hält, solange dies mit den Grundrechten, der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und den sonstigen Gesetzen im Einklang steht.

    2) Meine Kritik an der Veranstaltung ist daher keine grundsätzliche Kritik am Islam, sondern sollte vor allem die Frage aufwerfen, ob die deutschen Behörden tatsächlich mit den richtigen Personen sprechen und welche Aussichten ein Dialog hat, wenn sich die eine Seite verweigert.

    3) Ungeachtet dessen bin ich der Überzeugung, dass der schariatische Islam mit unserer Verfassung nicht in Einklang zu bringen und deshalb zu verbieten ist.

    4) Ausdrücklich ausnehmen von meiner Kritik an der fehlenden Dialogbereitschaft möchte ich im übrigen die Vertreter der Aleviten, die nicht nur hohe Kultiviertheit, sondern auch eine erfrischend nüchterne Härte gegenüber sich selbst und den Ehrpusseligkeiten anderer muslimischer Funktionäre zeigten.

    Wer hat mit dem Nachtrag ein Problem?

    Manchen Lesern muss man eben alles nochmal erklären. Einige Leser haben nicht die geistige Fähigkeit, zuvor gelesenes mit vom Autor geschreibenen wie gemeintem zusammenzubringen.

    Nun steht ganz klar fest: Der Autor meinte seinen Beitrag genau so, wie er ihn schrieb.

    Ich lese da: Der Islam ist quasi scheisse und die islamischen Vertreter des Dialogs sind völlig neben der Kappe.

    Jemand anderer Meinung?

    Dann möge er vortreten.

  44. @Emil Ule

    Ich stimme Ihnen durchaus zu – und verwechsle gar nichts…

    Es stimmt, auch diese relativ harmlosen lebenspraktischen Regelungen gehören zur „Scharia“ im weitesten Sinne. Die von Ihnen genannten Beispiele sind aber auch koranisch (wobei wir ja wissen, wie sehr über die „Kopftuchfrage“ gestritten wird – Schwamm drüber). Schweinefleischverbot ist dagegen klar.

    Doch andere Regelungen (noch mal Beispiel Mädchenbeschneidung) sind eben nicht koranisch, sondern beruhen auf vorislamischen regional-kulturellen Grundlagen.

    Also ist „Scharia“ etwas relativ flexibles – im Gegensatz zu den koranischen Regelungen.

    Darum war es wohl Herrn Fest wie auch mir zu tun – und eben deshalb können sich eben die Aleviten von bestimmten Phänomenen des sonstigen mainstream-Islam abgrenzen, bzw.weiterentwickeln….

    Unsere Rechtsordnung als „unsere Scharia“ vorzuschlagen war ein ironischer Vorschlag, der wohl mißverstanden wurde…

  45. #23 MozartKugel (09. Mrz 2008 18:58)

    “schariatische Islam” – so etwas gibt es nicht. Es gibt nur den ISLAM. Aufwachen.

    Nicht, dass ich ins persönliche abgleiten will.
    Aber: Ich bin evangelisch getauft, konfirmiert, und getraut. Meine Kinder sind ebenfalls getauft, teilweise (dem Alter entsprechend) konfirmiert und Glieder der Ev. Kirche. Trotzdem trennt mich ,von Eiferern wie z.B. „Marantha“ „Maranta“ „Paulchen“. „Karolinger“ und wie sie alle heißen, mindestens soviel, wie „Schah Mohammed Reza Pahlavi“ von „Ajatollah Chomejni“.
    Soviel zur „Bandbreite“ einer Religion bzw. Tradition

  46. „Rückzieher“ ist was anderes. So falsch finde ich die „Ergänzungen“ gar nicht.

    Islam ist als Religion sicher problematisch, weil er nicht durch die Mühlen der Aufklärung gegangen ist.

    Für uns ist doch nur wichtig, ob jemand ohne wenn und aber zum GG und den Menschenrechten steht.
    Privat kann er glauben was immer er mag.

  47. #60 Jeremias (09. Mrz 2008 19:50)

    #53 ComebAck

    Die freundliche Art, wie Sie es beschreiben, sollte ein Teil unserer Strategie sein. Es ist immer gut, wir haben es auf die sachliche, freundliche Art versucht, auch vorweisen zu können.

    @#60 Jeremias
    Mach ich normalerweise auch (rede mit Römern wie mit Römern usw. ) nur wenn dann die üblichen Trollidioten auftauchen, so wie gestern unter dem „Messer in den Kopf“ Beitrag dann bleibt einem doch wohl nicht viel anderes übrig als Idioten, entsprechend zu antworten.

    Die Art von molinocampe mag freundlich klingen, aber ich bin nicht auf dem Weg zu „Grossmutter“ und glaube dem Wolf im Schafspelz oder besser der „Sharia Soft“ Verpackung.

  48. #69 vollmuffel

    Islam ist als Religion sicher problematisch, weil er nicht durch die Mühlen der Aufklärung gegangen ist.

    Und genau das wir es im Islam nie geben. Der Koran ist die „wörtliche Offenbarung Allahs“ und somit gibt es nichts, was irgendwie interpretiert werden müßte. Der Koran ist wortwörtlich zu befolgen. Punkt.

  49. #28 marsini

    „Schließlich ist PI kein Sammelbecken für Rechtsextremisten und NeoNazis, sondern ein Blog, der sich für den Erhalt unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung einsetzt. Dazu gehört auch das Recht der freien Religionsausübung, aber auch der Widerstand gegen alles, was unsere demokratischen Rechte unterlaufen will.“

    Dem stimme ich absolut zu, soweit es den lauteren Absichten der Redaktion entspricht.
    Hinsichtlich dessen, was sich hier gelegentlich an schrägen Vögeln tummelt, habe ich hin und wieder Zweifel. Besonders dann, wenn es um die freie Religionsausübung geht, kommen schon üble Pöbeleien. Aber das hält der blog aus.

  50. #66 Comeback
    Oh Verzeihung. Muß Ich klarstellen: ich will hier nicht Christentum und Islam in ihren Werten vergleichen / gleichstellen, sondern lediglich zeigen, was „Handlungsanweisungen“ sind. Ein Islam ohne Scharia tritt nach außen nicht auf. Ein Christentum ohne Kirche tritt ebenfalls nach außen nicht auf.
    Ich habe hier ganz heftig danebengelangt in einer Hinsicht: Die Werte des Christentums (NT) stimmen bis auf Kleinigkeiten mit den Menschenrechten überein. Die Werte des Islam nicht.
    Ich bitte um Entschuldigung.

  51. und eben deshalb können sich eben die Aleviten von bestimmten Phänomenen des sonstigen mainstream-Islam abgrenzen, bzw.weiterentwickeln….

    Aleviten sind keine Islamer. Wenn die sich aber angesprochen gefühlt haben, selbst schuld.

  52. #73 Emil Ule (09. Mrz 2008 20:04)
    Die Werte des Christentums (NT) stimmen bis auf Kleinigkeiten mit den Menschenrechten überein. Die Werte des Islam nicht.

    gut das war eine klare Aussage, daher ist eine Entschuldigung nicht nötig, aber der „Vergleich“ war wohl etwas sehr Äpfel und Birnenhaft, zumal die Folgen von Sharia und Kirche beten beichten ja wohl etwas arg unterschiedlich sind.

    #73 Emil Ule (09. Mrz 2008 20:04)

    #66 Comeback
    Oh Verzeihung. Muß Ich klarstellen: ich will hier nicht Christentum und Islam in ihren Werten vergleichen / gleichstellen, sondern lediglich zeigen….

    Meine „Werte“ decken sich mit denen des Christentums im ursprünglichen Sinne das mal als Info.

  53. und glaube dem Wolf im Schafspelz oder besser der “Sharia Soft” Verpackung NICHT.

    Scharia ist Scharia, Islam ist Islam. Wenn Herr Fest vom „schariatischen Islam“ schreibt, meint er genau diesen Islam, der nicht mit unseren Grundwerten und dem GG vereinbar ist und zu verbieten ist. Was gibt´s daran zu deuteln? Ich fass es nicht…

    Ja sicher, es gibt eine Menge Islam (wahabitisch, sunnitisch, schiitisch, pakistanisch, talibanisch, palästinensisch und auf der Suche nach einem moderaten Islam ist schon so mancher „Westler“ verreckt!)) jedoch am Ende folgen alle Mohammedaner Mohammed nach! Und was Mohammed für ein Irrer war, wissen wir alle.

    Es gibt nur einen Islam!
    http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari071019.html

  54. Die umgefallene Fliege ist sehr gut. 😉

    Gelangweilt kann man zur Kenntnis nehmen,
    dass es im Deutschland der Gutmenschen noch eine bisher in der Form nicht erwähnte Variante gibt

    den schariatischen Islam 😉

    Bisher bekannte Abarten wären der EuroIslam, preferiert von der EU und Schäuble.

    Den ganzen BlaBlaBla-Islamophoben sei wärmstens ans Herz gelegt, dass Erdogan sagte:

    „es gibt nur einen Islam, keine Islamisten“.

    Und Erdogan weiss genau worüber er spricht.
    Es wird Zeit, das ernst zu nehmen.

  55. #77 seismograf (09. Mrz 2008 20:11)

    und glaube dem Wolf im Schafspelz oder besser der “Sharia Soft” Verpackung NICHT.Scharia ist Scharia, Islam ist Islam. Wenn Herr Fest vom “schariatischen Islam” schreibt, meint er genau diesen Islam, der nicht mit unseren Grundwerten und dem GG vereinbar ist und zu verbieten ist. Was gibt´s daran zu deuteln? Ich fass es nicht…

    Moment ICH „deutel“ ??
    Nein, habe ich nicht und das ist auch deutlich aus meinen vorhergehenden Beiträgen zu erkennen – dieses „Gleichnis“ bezog sich auf das was molinocampo versucht hier „unters Volk“ zu werfen.

    Übrigens:
    auf meiner youtube site steht.

    No to Sharia – freedom rules – islamic umma ends all freedom

  56. 3) Ungeachtet dessen bin ich der Überzeugung, dass der schariatische Islam mit unserer Verfassung nicht in Einklang zu bringen und deshalb zu verbieten ist.

    Ich finde das offen gesagt härter für die Musels als den ganzen Artikel
    Also ein Rückzieher is das nicht.

  57. @ #79 ComebAck

    Nein, nein, nicht du deutelst, sondern die , auf die du antwortest. Sorry, hätte ich deutlicher(!) 😉 kennzeichen sollen.

    Ich stimme dir zu!

  58. moin,moin,
    war lange nicht mehr hier

    1) Ich bin der festen Überzeugung, dass in diesem Land jeder glauben darf, was er für richtig hält, solange dies mit den Grundrechten, der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und den sonstigen Gesetzen im Einklang steht.

    Auch ich bin der Überzeugung, dass jeder glauben darf was er will.

    2) Meine Kritik an der Veranstaltung ist daher keine grundsätzliche Kritik am Islam, sondern sollte vor allem die Frage aufwerfen, ob die deutschen Behörden tatsächlich mit den richtigen Personen sprechen und welche Aussichten ein Dialog hat, wenn sich die eine Seite verweigert.

    Ich kann mir beim besten Willen keinen, aber auch gar keinen Vertreter des Islam vorstellen, der an einem ernsthaften Dialog interessiert wäre. Wozu auch? Letzten Endes ist der Ungläubige doch gar nicht in der Lage den Koran in all seiner „Weisheit und Schönheit“ zu verstehen. Im Prinzip müssen wir uns schon bedanken, dass von Seiten eines Aiman Mazyek
    so getan wird. als ob man mit uns auf Augenhöhe diskutiert. Und spätestens seit der Rede Erogans sollte jedem klar sein was mit „Integration“ gemeint ist. Nämlich der deutsche Michel hat sich gefälligst seinen türkischen Noch- oder Auch- oder Sonstwie-Landsleuten anzupassen, oder noch besser unterzuordnen. Wem´s nicht passt, der kann ja auswandern, und wenn nicht kriegt der Schweinefleisch fressende Nazi halt irgendwann ein paar aufs Maul.

    3) Ungeachtet dessen bin ich der Überzeugung, dass der schariatische Islam mit unserer Verfassung nicht in Einklang zu bringen und deshalb zu verbieten ist.

    Gibt es denn einen anderen Islam, als den schariatischen?
    „Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“ (Recep Tayyip Erdogan, türkischer Regierungschef)
    Der muss es schließlich wissen.

    4) Ausdrücklich ausnehmen von meiner Kritik an der fehlenden Dialogbereitschaft möchte ich im übrigen die Vertreter der Aleviten, die nicht nur hohe Kultiviertheit, sondern auch eine erfrischend nüchterne Härte gegenüber sich selbst und den Ehrpusseligkeiten anderer muslimischer Funktionäre zeigten.

    Auch hier stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

  59. @82 seismograf
    OK no Prob-weil irgendwie lasen sich die letzten Kommentare hier etwas „seltsam“ (nicht nur Deiner) und natürlich deuteln und schönverpacken die auf die ich zeige.

    Aber wie ich gestern schon sagte:

    SHARIA ??

    NO FUCKIN WAY NEVER EVER ONLY OVER MY DEATH BODY

  60. „Der obenstehende Bericht über den Versuch eines deutsch-muslimischen Dialogs hat mir Zuschriften einiger Leser verschafft.“

    Wahrscheinlich von dieser Art:

    „Isch magg disch messer du schwainefressa“

    Aber dass Dr Fest einen Rückzieher gemacht hat, das kann ich nicht erkennen.

  61. Ich würde das auch nicht als Rückzug betrachten.

    Er hat ein wenig relativiert, aber gerade Punkt drei ist doch wohl noch nie so deutlich gesagt worden. Zumindest nicht in einer großen Zeitung.

    Wir sollten uns freuen,unser Schreiben hier trägt langsam Früchte.

    Herr Fest hat sich meines Erachtens schon weit aus dem Fenster gelehnt. Ein Schritt in die richtige Richtung auf jeden Fall.

    Und Herr Fest kann unmöglich gleich die komplette PI-Argumentation durchziehen, danach würde er nie wieder, irgendwo etwas veröffentlichen, sondern von unseren Schweinemedien an den Pranger gestellt werden.

  62. Ach so ja, heute ist mir folgendes klar geworden:

    die stärkste Waffe der Musels ist die Political Correctness.

    Was wären die Musels (und wo wären die Musels) ohne ihre 68er grünlinken A****abwischer.

  63. #17 Walter M (09. Mrz 2008 18:51)

    Folgende Passage des Nachtrags hat mich enttäuscht:

    Meine Kritik an der Veranstaltung ist daher keine grundsätzliche Kritik am Islam

    Mit dem Rest des Nachtrags bin ich vollkommen einverstanden.

    Hallo Walter!

    Eine grundsätzliche Kritik am Islam würde bedeuten, den Glaubensinhalt auszuschütten und mal ganz genau nachsehen, wieviel Inhalt der Islam als Glauben zu bieten hat. Dass Herr Fest dazu keine Lust hat, ist verständlich und für seine kritische Kolumne auch nicht notwendig.

  64. 3) Ungeachtet dessen bin ich der Überzeugung, dass der schariatische Islam mit unserer Verfassung nicht in Einklang zu bringen und deshalb zu verbieten ist.

    Heisst auf deutsch: (so verstehe ich es was er sagt)
    Islam in der Moschee OK wenn NICHT gegen bestehende Gesetze verstossen wird.
    Falls doch VERBOT:

    Das ist in der Tat „weit aus dem Fenster“ wie ich schon sagte:

    #104 ComebAck (07. Mrz 2008 22:46)

    ….Ungeachtet dessen bin ich der Überzeugung, dass der schariatische Islam mit unserer Verfassung nicht in Einklang zu bringen und deshalb zu verbieten ist…..

    Ich krich mich nicht mehr ein, wenn das morgen SO in der Printausgabe der Bild steht dann tanzt der Bär (und ich meine weder Knut noch Flocke).

    Hürriyet dann am Montag:

    Nazi Zeitung Bild, will den Islam verbieten.

  65. #36 Markus Oliver (09. Mrz 2008 19:20)

    […]

    Wenn es keinen verweltlichten Islam geben würde, würde es überall nur Taliban geben. Das ist aber nicht der Fall. Also muss es wohl einen Unterschied geben, oder?

    Es gibt keinen „verweltlichten Islam“. Es gibt nur „verweltlichte Mohammedaner“. Darin liegt der Unterscheid. Genau so, wie es (seit Uthman) nur einen Koran gibt und nur ein Mekka existiert und es nur einen Mohammed gab. Alles, was um Islam geschehen ist, ist auf dessen Mitglieder zurückzuführen, die jedoch alle im Islam Unterstützung für ihre Taten finden. Der Islam ist wie Gummi – heute ist Fasten angesagt und morgen wird gemordet und alles im Einklang mit Allah. Mohammed, Koran und Scharia.

  66. #91 seismograf (09. Mrz 2008 20:35)

    @ 85 comeback

    OK.

    “Scharia go home!” hätte ich anzubieten

    an sich wäre es gut, allerdings um „go home“ sagen zu können, muss die Sharia ja schon hier sein…

    UND GENAU DAS GILT ES ZU VERHINDERN

    deswegen SHARIA STAY WHERE YOU ARE

  67. Nazi Zeitung Bild, will den Islam verbieten.

    😉

    Ob BILD dann gegenhält mit: „Islam-Nazi-Schmierblatt Hürriyet will in Germansitan Kalifat errichten“ ?

    Ich habe andere Vorschläge:

    Islam go home!

    Im Übrigen bin ich für den sofortigen Abzug aller Truppen aus Afghanistan und die sofortige Errichtung eines großflächigen Parkplatzes auf dem gesamten Gebiet.

    Dass die Kaaba platt gemacht werden muss, versteht sich von selbst.

    Der Koran muss verboten werden.

    Für den Weltfrieden!
    Gegen Import-Export-Bräute.

  68. @Karlmartell

    #35 molinocampo (09. Mrz 2008 19:20)

    Und Sie glauben ernsthaft, dass es einen Islam ohne Scharia geben wird?

    Nun, ob ich das glaube, ist noch eine andere Sache. Größte Skepsis habe ich selbst (aud den bekannten, oben von Emil Ule noch mal genannten Gründen) was die Entwicklungsmöglichkeit angeht.

    Aber da Sie so polemisch fragen, möchte ich einmal polemisch zurückfragen:

    „Glauben Sie, daß es noch ein Judentum gibt, wo dieses doch das Alt-Testamentarische Rechts- und Sittengesetz (weitgehend) hinter sich gelassen hat (übrigens inkl. solcher Sache wie „Steinigung“ und vorgeschriebener Verwandtenehe, die doch verteufelt ähnlich zum heutigen „Scharia“-Islam aussehen)???

    Ich habe allerdings meine eigene Erklärung, warum dem Judentum eine solche Entwicklung möglich war, aber da hier ja vorwiegend Religionsverächter posten, spare ich mir das….

  69. Ich habe allerdings meine eigene Erklärung, warum dem Judentum eine solche Entwicklung möglich war, aber da hier ja vorwiegend Religionsverächter posten, spare ich mir das….

    ho ho ho – „Religionswächter“ ???? aber sicherlich nicht solche wie im Iran oder ???

    http://www.zeit.de/2008/06/Iran

    Die Basidschi verstehen sich als Religionswächter in Iran. Sie töten nach Belieben. Ein Mord in der Provinzstadt Kerman zeigt, mit welcher Brutalität sie vorgehen. Politik und Justiz schützen sie
    ———————————————
    Gut das Im Iran keine Sharia angewandt wird I R O N I E O F F

  70. .. der Zusatz ist eigentlich keine Relativierung, sondern eher eine Ergänzung, der man weitgehend zustimmen kann.

    Allerdings zu Punkt 2: Der Islam wäre eben nicht der Islam, wenn er gut und ungefährlich für die Sicherheit Dritter wäre. Ist er aber bewiesenermaßen nicht, deshalb ist auch die vorherige Islam-Kritik sehr berechtigt.

  71. Mich würde interessieren, was Dr. Fest für „nette“ Emails bekam, welche Drohungen usw. —- Es waren zu 100% auch Drohungen gegen seine Familie, Kinder usw. dabei — MACHEN WIR UNS NICHTS VOR !

  72. #97 molinocampo
    Vielleicht bin ich ja schwer von Begriff.
    Geht´s hier nicht um „wehret den Anfängen“?
    Jegliche Diskusion, ob irgend eine Form des Islam demokratieverträglich ist oder nicht, wäre ein Schritt in die falsche Richtung, und derer gab es schon viel zu viele, sonnst wären wir nicht da wo wir sind.

  73. @ #91 seismograf

    Hallo Walter!

    Eine grundsätzliche Kritik am Islam würde bedeuten, den Glaubensinhalt auszuschütten und mal ganz genau nachsehen, wieviel Inhalt der Islam als Glauben zu bieten hat. Dass Herr Fest dazu keine Lust hat, ist verständlich und für seine kritische Kolumne auch nicht notwendig.

    Herr Fest hat in seinem Kommentar die Vertreter der Muslim-Verbände äußerst hart kritisiert. Wenn er nun sagt, daß das alles keine grundsätzliche Kritik am Islam ist, so sagt er damit auch, daß das Verhalten der muslimischen Funktionäre nichts mit dem Islam zu tun hat.

  74. #97 molinocampo (09. Mrz 2008 20:50)

    Ich muss Sie einfach berichtigen:

    Hier schreiben freie Menschen mit einer eigenen Meinung. Darunter sind Christen, Atheisten, Juden.

    Weder Christen noch Juden noch Atheisten haben hegemoniale Ansprüche oder wollen ihren Glauben/Nichtglauben gewalttätig durchsetzen.

    Wenn der Islam hier kritisiert wird, geht es einzig darum, dass er die Menschenrechte ausschliesst und alle anderen Menschen nicht moslemischen Glaubens als Affen und Schweine diffamiert.

    Das Judentum/Christentum hat niemals die Vernunft des Menschen ausgeschlossen.

    Und das ist der ganz wesentliche Unterschied zum Islam.

  75. Der Artikel war nicht schlecht, aber er war bei weitem nicht auf dem Niveau, auf dem PI sich befindet. Und damit meine ich jetzt nicht das Wort „Schmeifligen“, das sich PI vielleicht so nicht trauen würde, sondern die Erkenntnis und das Wissen, das dahintersteht.

    Es war typisch Bild (was ich nicht negativ meine). Es war eben so die „Stimme des Volkes“, die sich über die blöden verlogenen Islamvertreter aufregt. Nicht weil sie islamisch sind sondern weil sie ein Pöstchen haben und damit böse sind. Klassisches PC-Gedankengut: Die Chefs sind immer böse und verlogen und das Fußvolk ist immer gut und lieb und nett. Was anderes als Gehässigkeit gegen Pöstcheninhaber bringt dieses Land an Kritik nicht hervor.

    Die Relativierung am Ende war abzusehen.

    Zwei Schritte vor und drei zurück… so kommt die Antiislambewegung in den MSM „voran“.

  76. #84 Radulf
    voll einverstanden. Warum hat dieser Erdogan in Köln nicht wenigsten einen einzigen Satz in deutsch gesprochen. Da denke ich spontan an J.F.Kennedy (ich bin ein Berliner).

  77. #105 Melina2
    Warum hat dieser Erdogan in Köln nicht wenigsten einen einzigen Satz in deutsch gesprochen. Da denke ich spontan an J.F.Kennedy (ich bin ein Berliner).

    Ganz einfach:
    JFK hat zu den Deutschen gesprochen.
    Erdogan zu den Türken (mit und ohne deutschen Pass)
    Uns Nazis ging die rede ja gar nichts an.

  78. #11 nemini

    Es war völlig richtig, dass die Aleviten wegen des Tatortes auf die Straße gegangen sind, die haben wenigstens ihren Arsch hochbekommen.

    Sie haben gegen den Tatort aus 2 Gründen protestiert und einer dieser Gründe ist, dass in diesem Tatort der sunnitische Islam propagiert worden ist.

    Vor 2 Tagen sass ich bei einem alevitischen Freund und fand die Zeitschrift \“alevilerin sesi\“ (Stimme der Aleviten). Dort waren auch einige deutschsprachige Artikel. Dort ist auch die Rede von Herrn Ali Ertan Toprak abgedruck die auf deutsch bei den Demonstrationen gegen den Tatort gehalten wurde.
    Es liest sich fast, wie wenn es einer von PI geschrieben hätte. Die Aleviten demonstrierten gegen den Tatort, weil er eine Propaganda für den Islam darstellte. Wenn wir (die PI-Leser) die Situation richtig eingeschätzt hätte, wären wir auch dort gestanden. Ich versuche weiterhin die Rede in digitaler Form zu erhalten. Die Aleviten werden von den meisten Moslems intern nicht als Moslems behandelt. Viele Aleviten hier in Deutschland sehen sich auch nicht als Moslems. Ich glaube wir sollten mit ihnen zusammen gegen den Islam kämpfen (auf geistiger Ebene).
    Hier noch ein paar Links dazu:
    Kurze Zusammenfassung der Unterschiede zu den anderen Moslems.
    http://www.swr.de/islam/religion/-/id=1550012/nid=1550012/did=1650560/kc5r62/index.html

    Aleviten grenzen sich von Erdogan ab
    http://www.alevi.com/pressemeldung+M5f939e9464a.html
    http://www.alevi.com/pressemeldung+M55153225dca.html
    oder hier
    http://cdu-politik.de/2008/02/08/aleviten-weisen-attacken-der-tuerkischen-regierung-gegen-deutschland-zurueck/

    Ich bin ein spiritueller Mensch und habe mich mit vielen Konfessionen und Religionen auf dieser Erde beschäftigt. Ich empfinde die Aleviten als Verwandte meiner Spiritualität (so ähnlich wie Juden, Christen oder Buddhisten). Den Islam empfinde ich als „Böse“. Leider ist mein Wissen über die Aleviten nicht sehr fundiert, aber das was ich relativ fundiert weiss, zeigt eine starke Abgrenzung vom Islam.

    cyas

  79. Und Sie glauben ernsthaft, dass es einen Islam ohne Scharia geben wird?

    Ein Islam ohne Scharia ist schon möglich. In den meisten islamischen Ländern ist das verwirklicht und selbst in den ganz harten islamischen Ländern wie Saudi-Arabien und Iran ist die Scharia nicht vollkommen umgesetzt.

    Ein Islam ohne Scharia ist aber nicht unbedingt wünschenswerter als einer mit.

    Saddam Hussein und Arafat waren Vertreter eines extrem säkularisierten Islam. Waren sie wünschenswert? Möchte irgendjemand einen von denen als Bundeskanzler haben?

    Der Islam ist in erster Linie eine Anti-Religion, die fast alle ethischen Grundsätze aller Religionen bricht. Die Scharia ist das Hilfsmittel, eine derart verkommene Gesellschaft wenigstens so in Schach zu halten, dass sie sich nicht selbst vernichtet, weil jeder jeden umbringt.

    Vielleicht ist die Scharia – wenigstens in Teilen verwirklicht – sogar das einzige Mittel, das eine islamisch sozialisierte Bevölkerung in Schach halten kann?

    Und wenn nicht die Scharia, dann ein anderer Totalitarismus?

  80. Die Frage ist:

    Möchte jemand von Euch mit der Hausordnung leben, die in einem Hochsicherheitsgefängnis gilt, in dem lauter Schwerberbrecher inhaftiert sind?

    Nein.

    Aber: Wenn man in einem Hochsicherheitsgefängnis lebt, dann erscheint es einem plötzlich nicht mehr ganz so unangenehm, dass da eine harte Hausordnung herrscht.

    Die Scharia ist ein probates Mittel, islamisch sozialisierte Bevölkerungen im Griff zu haben.

    Die Sowjetunion hatte andere Mittel dazu, aber diese waren auch probat. Sie hatten keine Probleme mit ihren islamischen Untertanen. China hat auch keine großen Sorgen wegen seiner Uiguren. Die wissen, dass sie notfalls mit dem Panzer plattgefahren werden, wenn sie ihr Maul aufreißen und den islamischen Aufstand proben. Wenn China liberaler werden sollte, werden sie diese Probleme bekommen.

    Nicht die Scharia an sich ist das Problem. Das Problem ist, dass man eine Scharia oder etwas Vergleichbares braucht, wenn man eine ausreichende Menge Moslems im Land hat.

    Und…. ehrlichgesagt … sind manche Forderungen hier (in den Artikeln, wo es um Gewalttaten von Moslems geht) nicht allzu weit von Scharia-Strafgesetzen entfernt. Ich nehmen das keinem übel oder fühle mich über solche Forderungen erhaben. Es ist nur so, dass sie irgendwie zwangsläufig zu sein scheinen.

    Also: Wenn wir Moslems im Land haben, haben wir die Wahl zwischen ungesetzlichem Chaos einerseits und Scharia oder Scharia-ähnlicher säkularer Gesetzgebung andererseits. Pest vs. Cholera.

  81. Wurde der „Tatort“ nicht auf Druck der in ihrer Ehre gestörten Aleviten abgesetzt ? So schnell ist alles wieder vergessen…

  82. Das ist immer so, erst sind sie mutig dann wird der Schwanz eingezogen wenn es kritik gibt, schade.

  83. Wir wissen welche Scheußlichkeiten und Verhaltensvorschriften der Koran enthält, für die Muslime sind dies alles unveränderliche Worte Gottes.
    Es ist nicht nur der schariatische Islam gefährlich, denn jeder Muslim für den der Koran ein heiliges Buch darstellt ist eine latente Gefahr für uns und die Demokratie, nicht wenige dieser „Gläubigen“ lässt sich problemlos radikalisieren, wenn es gewisse islamische Führer für erforderlich halten.
    Im Koran steht, dass wir Nichtmuslime von allen Wesen die Abscheulichsten sind und dass wir schlimmer sind als das Vieh. Wie können wir solche Menschen in unsere Gemeinschaft aufnehmen, die ihre Leben nach den Anweisungen im Koran ausrichten, einem Buch das sie lehrt uns zu verachten.
    Es ist bekannt, dass der Islam es den Muslimen gestattet, ja sie sogar auffordert, zu lügen wenn es dieser Religion dienlich ist. Die ganzen Dialoge sind doch nichts wert, wir werden von den Vertretern des Islams doch nur ständig belogen.
    Solange von den Autoritäten der islamischen Religionen kein Bekenntnis zu den Menschenrechten und deren Vorrang vor den Regeln ihrer Religion unterzeichnet wird und dieses Bekenntnis auch in den Moscheen und Koranschulen nicht verbreitet wird, solange sind wir nicht verpflichtet dem Geschwätz der Mohammedaner Glauben zu schenken.

  84. #109 Eisvogel
    Die Scharia besteht aus zwei Teilen, die untrennbar sind: dem islamischen Rechtssystem und den islamischen Handlungsanweisungen für den täglichen Alltag. Aus genau diesem Grund benötigt man für buchstäblich jeden Furz im Islam eine Fatwa – ein Rechtsgutachten. Sogar wenn man wissen will, in welche Richtung man furzen soll. Weil die Scharia absolut jeden Bereich des Lebens regelt. Es gibt im Islam keinen religionsfreien / rechtsfreien Raum. Die Religion ist das Recht und umgekehrt. Es gibt keine Privatsphäre. Alles was jemand anderes sieht unterliegt der Scharia.

    Aus diesem Grund gibt es nur dann einen Islam ohne Scharia, wenn auch alle Handlungsanweisungen des Koran und der Sunna und alle Fatwas außer Kraft gesetzt werden – und dies betrifft eben auch alltägliche Handlungen, die von unseren Gesetzen gar nicht erfasst werden, etwa wie das tägliche Gebet, Hygienevorschriften, Bekleidungsvorschriften, Ernährungsvorschriften etc.
    Wenn eine Muslima ein Kopftuch anlegt, handelt sie bereits nach der Scharia. Die Scharia ist längst bei uns gültig, derzeit wird sie nur in einigen Bereichen noch von den deutschen Gesetzen überlagert.
    Ein Verbot des schariatischen Islam bedeutet also auch ein rigoroses Kopftuchverbot.

  85. #111 LeKarcher

    Nein! Der Tatort wurde gesendet und die Aleviten demonstrierten danach, da der Tatort ein typisches Anti-Alevitisches-Klischee bediente. Ein Klischee, das in der Türkei seit Jahrhunderten eine übliche Verunglimpfung der Aleviten durch fundamentalistische Sunniten darstellt.

  86. #108 Bhangla
    Das ist ein sehr guter Beitrag von Ihnen, der die kritische Einstellung der Aleviten zum Islam anspricht. Herr Toprak ist mir in seinen Worten zum Brand von Ludwigshafen und dem Auftritt von Erdogan in Köln ebenfalls positiv aufgefallen.

    Bei PI werfen viele Kommentatoren die Aleviten in einen Topf mit den sunnitischen Moslems, schade.

    Und zum sogenanten „Rückzieher“ von Herrn Fest/BILD: Einen Rückzieher kann ich nicht erkennen. Er bekrätigt seine Position und stellt klar, was er für nötig hält und fordert: Der Islam, der sich auf die Scharia beruft, ist zu verbieten. Diese Forderung teile ich.

    S A N T I A G O

  87. #108 Bhangla

    Viele Aleviten hier in Deutschland sehen sich auch nicht als Moslems. Ich glaube wir sollten mit ihnen zusammen gegen den Islam kämpfen (auf geistiger Ebene).

    Der Meinung bin ich auch! Ich habe schon mit einigen Aleviten diskutiert. Sie teilen fast ausnahmslos die westlichen Werte, lehnen das Kopftuch und die Scharia ab und sind absolut umgänglich!

  88. #110 Eisvogel
    Die Strafrechtsvorschriften und die Prozessordnung der Scharia widersprechen der unseren fundamental. (z.B. Gleichheitsgrundsatz). Da jeder im Hui zum Moslem werden kann und im Hui wieder zurück, liefe das darauf hinaus, daß sich jemand in Deutschland ‚raussuchen könnte, nach welchem Recht er gerrichtet werden will – was spätestens bei Zivilsachen schwierig wird – oder etwa auch bei einer Vergewaltigung. Ein Moslem vergewaltigt eine Christin, es sind aber nur zwei Zeugen dabei. Geht jetzt der Vergewaltiger straflos aus und wird die Christin ausgepeitscht oder kommt der Vergewaltiger in den Knast oder welche Kombination hätten sie gerne?

  89. # 30 # 32

    Liebe PI Leser, bitte beachten Sie: der Islam ist keine Religion, oder nicht nur eine Religion, sondern ein System, eine Gesellschaftsordnung oder eine Staatsform, wie immer sie es nennen wollen. Die Scharia eine Art Grundgesetz, die das Zusammenleben, Verhaltensweisen, Rechte und Pflichten regelt. Der Koran hat Verfassungscharakter. Hier also von Religionsfreiheit zu sprechen und diese zu gewähren wird der Sache nicht gerecht. Der Begriff Religionsfreiheit nach unserer Vorstellung meint ganz etwas anderes. Religionsfreiheit muß deshalb dem Islam nicht zugestanden werden.

  90. „Das Problem liegt im Koran”

    Die Reaktionen des Zentralrates der Juden in Deutschland nach dem Mordanschlag auf Rabbiner Zalman Gurevitch in Frankfurt haben den Schweizer Dr. W. Z. zu einem Schreiben an den Vizepräsidenten Dr. Dieter Graumann (Foto) veranlasst, das wir nachfolgend veröffentlichen.
    Ich habe den PI-Artikel zum Mordanschlag auf den Rabbiner Zalman Gurevitch in Frankfurt gelesen. Auf der Homepage des Zentralrats der Juden in Deutschland werden Sie als Vizepräsident des Zentralrats mit folgendem Statement zitiert (auszugsweise wiedergegeben): “Wir lehnen einen pauschalen Generalverdacht gegen Muslime ab, denn die Mehrheit der Muslime in Deutschland verurteilt Gewaltakte im Namen des Islam.”
    Gestatten Sie mir, einem bekennenden Agnostiker aus der Schweiz, dazu ein paar Anmerkungen:
    Während wir alle, die ganze westliche Welt, samt dem Jüdischen Zentralrat in Deutschland, im Sinne der Political Correctness auf die Unterscheidung zwischen den lieben Korangläubigen und den bösen Islamisten Wert legen, torkelt Europa S. P. Huntington’s “Clash of Civilizations” entgegen. Und solange Christen und Juden, Atheisten und Agnostiker, Rechte und Linke nicht merken, dass die in der Aufklärung für jeden Menschen auf dieser Welt, unabhängig von Geschlecht und Religion erkämpften Werte gegen die absolutistische Arroganz des Korans verteidigt und durchgesetzt werden müssen, sind wir auf der Verliererstrasse.
    Unsere Kinder werden in zehn oder zwanzig Jahren die Frage stellen, warum wir als Bürger nicht aufgestanden sind, warum wir nicht laut “Nein” gerufen haben, warum wir in verantwortlicher Position zugeschaut haben, als Europa Stück für Stück den Bach runter ging. Wer heute noch sagt, er wisse von nichts, lügt. Schon ein paar Stunden Koran-Studium genügen, um Hans Magnus Enzensbergers Essay “Schreckens Männer” zu verstehen, um Oriana Fallacis Wut in ihren beiden letzten Büchern zu begreifen. Spätestens dann wird jedem vernünftig denkenden Menschen klar, dass sich die Appeasement- und Kollaborations-Politik in Eurabien bitter rächen wird.
    Man mag es drehen und wenden, vernebeln und schönreden, wie man will: Das Problem liegt – irgendwann werden es sogar die Amerikaner im Irak merken – weder bei Terroristen oder Islamisten, weder im wachsenden Gewaltpotenzial noch im Extremismus oder bei 9/11-Irren, auch nicht bei der Hamas oder im Iran, dessen Präsident die Tilgung Israels von der Landkarte verspricht. Sondern das Problem liegt im Koran, in der Einzig Wahren Religion, im grotesken, anachronistischen Ausschließlichkeits- und Allmachtsanspruch einer Sprüchesammlung, die einem Mörder, Frauenausbeuter und Kinderschänder namens Mohammed zugeschrieben wird. Das ist der Mann, der in seinen göttlichen Eingebungen die Frauen als minderwertig bezeichnet hat, der die Sklaverei gutgeheißen hat, der als über 50-Jähriger ein 6-jähriges Mädchen geheiratet und dieses Kind, als es 9 Jahre alt war, vergewaltigt hat. Die Auflistung lässt sich beliebig vermehren.
    Enzensberger hat die Folgen beschrieben: Die Rückständigkeit, die Ratlosigkeit, die Minderwertigkeitsgefühle im islamisch dominierten Teil der Welt, der Zorn auf den Westen sind das Ergebnis des koranimmanenten Stillstands, des Denkverbots, der unverrückbaren, absoluten Wortgläubigkeit. Es geht ganz einfach um ein sog. Heiliges Buch mit 1400 Jahre alten aggressiven Sprüchen, um ein Buch, das zwischen Gläubigen und ungläubigen Hunden unterscheidet, das den Menschen jedes eigenständige Denken, jede abweichende Meinung, jedes dem Koran widersprechende Handeln unter Todesdrohung verbietet, das den Djihad, die Weltherrschaft der islamischen Religion fordert und das die Männer legitimiert, Frauen als zweitklassige Menschen zu unterdrücken, zu knechten und auszubeuten.
    Die Geschichte des Christentums ist eine Geschichte blutiger Schandtaten, aber nach Jahrhunderten mit Gewalt und Besserwisserei haben Christen und Juden – den Aufklärern sei Dank – gelernt, auf der Grundlage universeller Menschenrechte die Gleichwertigkeit aller Menschen zu akzeptieren, auch für andere Religionen, auch für nicht monotheistische Gläubige, auch für Agnostiker. Genau das aber schließt der Koran explizit aus, und es gibt keine namhaften, im muslimischen Raum anerkannte Koran-Gelehrten, die das Gegenteil behaupten und dokumentieren. Der Koran unterscheidet scharf und gnadenlos zwischen den Gläubigen und den minderwertigen, todgeweihten Ungläubigen. Und dieser Koran ist laut Mohammed die Kopie des bei Allah befindlichen “Buchs aller Bücher”, das ihm, dem Propheten Mohammed, laut eigenem Bekunden im Jahre 610 von Allah höchstpersönlich in sein Herz geschrieben und anschliessend durch den Erzengel Gabriel auf seine Zunge gebracht wurde. Das Ergebnis dieser Erleuchtung ist eine aggressive Sprüchesammlung, die das Denken unterdrückt und die als Legitimation zur Unterdrückung einer halben Milliarde Frauen dient, zu Steinigungen, zu Enthauptungen und Gliedmassen-Amputationen, sogar von Minderjährigen.
    Haben Sie gewusst, dass bei Steinigungen nur faustgrosse Steine verwendet werden dürfen, damit der Tod nicht zu schnell eintritt? Haben Sie gewusst, dass diese bestialische Tötung Stunden dauert, begleitet vom Allahu-akbar-Geschrei, im Namen des Islam. Wissen Sie, dass im Iran jedes Jahr zahllose Menschen wegen angeblicher Verstöße gegen den Koran gehängt werden? Wissen Sie, dass das Aufhängen absichtlich ganz langsam erfolgt? Man zieht die Umzubringenden, auch Frauen und Jugendliche, in der Regel an einem Kran hoch, oft mitten in einer Menge von Schaulustigen, im Allah-Geschrei. Im dokumentierten Fall einer ohne vernünftiges Gerichtsverfahren zum Tod verurteilten jungen Frau zappelte diese 45 Minuten lang, ehe sie endlich krepieren konnte. Das ist das Land, dessen Präsident die Auslöschung Israels verspricht. Das ist das Land, in dem soeben die UNO-Menschenrechtskommissarin Louise Arbour an einer “Konferenz für Menschenrechte der Nichtpaktgebundenen” teilgenommen hat, unter kubanischem Vorsitz, in der ersten Reihe zusammen mit dem Holocaust-Leugner Mahmoud Ahmadinejad. Am Tag nach ihrer Abreise, am 5.9.07, wurden 21 Iraner gehängt, weil sie “auf Erden korrupt” waren. Deren Verwandten hatten noch während des Besuchs der UNO-
    Menschenrechtskommissarin versucht, mit dieser zu sprechen, aber Louise Arbour hatte leider keine Zeit und ließ die verzweifelten Angehörigen durch die iranische Sicherheitspolizei wegbringen, so dass die Exekutionen komplikationslos durchgeführt werden konnten.
    A propos: Ateqeh Rajabi wurde schon vor einiger Zeit gehängt, an einem Kran, in Neka, einer kleinen Stadt im Norden Irans. Sie war nur ein unbedeutendes kleines Mädchen, gerade mal 15 Jahre und 7 Monate alt, als sie starb. Sie war eines der zahllosen Opfer der Scharia, des islamischen Rechtssystems, das sich direkt aus dem sog. Heiligen Koran ableitet. Der Todeskampf des 15-jährigen Mädchens am Hanfseil dauerte elf Minuten, bis die Beine nicht mehr zuckten. Man ließ sie dann noch eine Stunde lang am Strick baumeln. Als das Todesurteil vor dem Obersten Gerichtshof der Islamischen Republik Iran auf seine Gültigkeit geprüft worden war, hatte der Richter zur Begründung seines Todesurteils betont, das Mädchen sei “eine Verderberin der Moral, noch viel schlimmer als eine Hure”. Der islamischen Scharia
    entsprechend und zum Wohl der islamischen Moral bestätigten die obersten Richter Allahs das Todesurteil gegen Ateqeh Rajabi. Sie war schuldig, denn sie war vor Zeugen Händchen haltend mit einem zehn Jahre älteren Mann im Park von Neka gesehen worden, und es wurde vermutet, dass es nicht beim Händchenhalten geblieben war, zumal sie sich nicht zum ersten Mal derart “öffentlich prostituiert hatte”. “Ich bin keine Hure, ich bin noch Jungfrau“, hatte Ateqeh Rajabi während der Gerichtsverhandlung dem Richter ins Gesicht geschrien,
    den Tschador sich hochgerissen, die Beine gespreizt und den Richter aufgefordert, sich selber von ihrer Unberührtheit zu überzeugen. Ihr korrektes islamisches Ende fand sie in ihrem 11 Minuten währenden Todeskampf an einem Kran. So wie Hunderte von Iranerinnen und Iraner
    allein in den letzten paar Monaten. Immer im Namens Allahs und des Korans.
    Wie hat es doch der Vorsitzende der Deutschen Muslim Liga, Michael Muhammad Abduh Pfaff, so treffend formuliert: “Unser Glaube steht für Frieden und Toleranz, für den Schutz der Rechte der Frau.” Im Koran hat der selbsternannte Prophet Mohammed sein grausiges Erbe
    hinterlassen, samt der Ausbeutung, Unterdrückung und Misshandlung der Frauen. Seit 1400 Jahren. Samt der von Mohammed gutgeheissenen Genitalverstümmelung. Jedes Jahr werden immer noch etwa drei Millionen Mädchen beschnitten, fast ausschliesslich in moslemischen
    Gesellschaften, in 28 Ländern des islamischen Afrika, außerdem im Süden der arabischen Halbinsel, im Irak und in Teilen Asiens (Indonesien, Malaysia). Weltweit leben mehr als 150 Millionen Mädchen und Frauen mit verstümmelten Genitalien. Eigentlich sollte man jeden Tag auf allen Radiostationen der ganzen Welt ein Tonband mit den nicht zu beschreibenden Schmerzensschreien der Mädchen laufen lassen, wenn sie auf diese bestialische Weise verstümmelt und zerfetzt werden. Dr. Ahmed Suleiman von der Universität in Kairo: Mädchenbeschneidung führt zu Sittsamkeit, Ehrgefühl und emotionalem Gleichgewicht.” Der islamische Schriftsteller Ahmed Abd Al-Rahman: „Wenn Mädchen nicht beschnitten werden, werden Verworfenheit und Prostitution verbreitet werden, wie es im Westen schon passiert ist als Ergebnis vom Ignorieren dieses normalen, menschlichen Bedürfnisses. Wollen wir so sein wie der Westen? Die Werbung gegen Mädchenbeschneidung, die in diesen Tagen im Fernsehen verbreitet wird, ist abzulehnen, da sie im Widerspruch zum islamischen Gesetz steht. … Ihre Absicht ist es, die muslimische Familie zu zerstören und die ägyptische Gesellschaft zu entwürdigen.“ Dr. Muhammad Abu Leila, Experte des islamischen Rechts, Dozent für islamische Forschung and der Al-Azhar Universität und Dr. Ahmed Yousuf Suleiman, Dozent für islamisches Recht an der Universität in Kairo: “Der Prophet Mohammed beteuerte diesen Brauch und wir haben ihn als Moslems tausend Jahre später geerbt. Der Prophet setzte einige menschliche und wissenschaftliche Bedingungen, damit die Beschneidung bei Frauen durchgeführt werden darf. Die Würde der Frau darf nicht angegriffen werden, damit der Ehemann nicht erschöpft ist, nachdem er Geschlechtsverkehr mit seiner Frau hatte.” Die Kairoer Universität gilt als führende, mßgebliche Hüterin, Interpretin und Verkünderin des islamischen Glaubens.
    Die Geschichte zeigt’s: Wenn der Wahrheitsanspruch absolut und die Intoleranz zum Glaubensinhalt wird, wird’s lebensgefährlich. Es ist eine gräßliche Blutspur, die vor Jahrhunderten das Christentum, in späteren Epochen Hitler, Stalin, Mao, Castro, die Mullahs im Iran und andere hinter sich her zogen. Immer im Namen der absoluten Wahrheit. Immer mit konsequenter Intoleranz. Und genau dieser steinzeitliche, unverrückbare, absolute Wahrheitsanspruch des Korans ist der Grund, warum die Unterscheidung zwischen guten Korangläubigen und bösen Terroristen, zwischen netten Muslimen und bösen Islamisten, der gefährlichste Irrtum ist, dem man im 21. Jahrhundert erliegen kann. Wir wollen es nicht wahr haben, weil wir gegenüber der Intoleranz dieser Religion namens Islam tolerant sein möchten. Aber unsere Kinder werden uns später fragen, warum wir ein verbrecherisches Buch mit dem Titel Mein Kampf”, nicht aber den Koran verboten haben.
    Die Anpassung und das Zurückweichen vor dem Islam in Europa und anderswo werden in einem bösen Erwachen enden. Künftige Generationen werden darunter zu leiden haben, in einem Ausmaß, das wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.
    Wer sieht, was da passiert, und nicht dagegen antritt, macht sich mitschuldig. Es ist Zeit, sich zu wehren

    http://www.politicallyincorrect.de/2007/09/das-problem-liegt-im-koran/

    Bekannt für alle die PI lesen.

  91. Da geht Schaeuble schon weiter, wenn er mit seiner Kritik am Islam ala 1 Schritt vor – 2 zurueck die Hilflosigkeit der CDU gegenueber den Realitaeten des Islam nahezu jedesmal zuruecknimmt.

  92. Allein für Punkt drei und vier hat sichs gelohnt.

    Ich finde die Präzisierung von Herrn Fest ok.

  93. Danke karlmartell.

    @Emil Uhle: Ich habe nicht dafür plädiert, die Scharia hier einzuführen. Ich fürchte nur, sie oder etwas vergleichbar Hässliches ist unausweichlich.

    Die Scharia ist ein Ideal – das meine ich ganz und gar nicht positiv, sondern nur, dass sie eine Vorstellung ist, die nirgends ganz verwirklicht ist. Vielleicht kommt Saudi-Arabien nahe dran, aber auch nicht vollständig. Aber in den allermeisten islamischen Staaten ist sie nicht das herrschende Rechtssystem.

    Es gibt den Islam auch ohne vollausgereifte Scharia. Er ist auch dann unangenehm genug.

    Wir dürfen nicht den Teufel an die Wand malen und ständig von den extremsten Dingen der Scharia reden. Das glaubt uns kein Mensch, dass das jemals eingeführt wird. Mit Recht! Da sagt doch jeder, dass das fast nirgends in der islamischen Welt so ist. Aber die Islamisierung ist auch schrecklich ohne die extremsten Teile der Scharia.

    Warum stehlt Ihr nicht?

    Es gibt genug Dinge, die man haben will und die man sich nicht leisten kann.

    Warum mordet Ihr nicht?

    Es gibt genug Leute, die einem auf die Nerven gehen und zuwider sind.

    Unterlasst Ihr alle das nur, weil man dafür vielleicht zu einer Geldstrafe verurteilt wird oder ins Gefängnis kommt? Vielleicht auch nicht, wenn man es geschickt anstellt.

    Oder gibt es den Grund, das alles zu unterlassen, weil es einem eine innere Ethik gebietet?

    Wenn es diese innere Ethik nicht gibt – und sie erodiert bei uns und ist im Islam nicht so vorhanden wie wir uns das vorstellen – dann BRAUCHT man ein brutales Rechtssystem, das das Zusammenleben so regelt, damit kein Chaos eintritt. Wir haben uns Leute ins Land geholt, die mit unserem Rechtssystem nicht in den Griff zu bekommen sind. Das ist der Punkt, der mir Sorgen macht.

    Deshalb ist es schon richtig, dass es den Islam ohne Scharia (zumindest in Teilen oder eine säkulare Variante ala Saddam Hussein) nicht gibt. Nicht nur weil das im Koran oder den Hadithen steht. Sondern verdammtnochmal andersrum: Das hat sich im Islam entwickelt, weil eine ethikfreie Gesellschaft wie der Islam ohne so etwas nicht überlebt!

  94. Das Problem ist der Koran.
    Wer dieses mohammedanische „Mein Kampf“ heilig findet, ist unser FEIND.

    „Der Koran ist die verbale Offenbarung Gottes“
    (Islamische Charta, Art. 3, Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.).

    Sure 9,29: „Kämpft mit Waffen gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben, noch an den jüngsten Tag glauben, und die nicht für verboten erklären, was Allah und sein Gesandter Mohammed für verboten erklärt haben, und die sich nicht nach der rechten Religion (dem Islam) richten – von denen, die die Schrift erhalten haben (d. h. Juden und Christen) – kämpft mit der Waffe gegen diese, bis sie die Minderheitensteuer abgeben als Erniedrigte!“

    Sure 54,17: „Der Koran soll leicht verständlich und für jedermann zu begreifen sein.“

    Was zum Teufel gibt’s da noch zu „dialogisieren“?

  95. Wo ist das Problem?
    Punkt 1 trifft doch zu
    Punkt 2 „….und welche Aussichten ein Dialog hat, wenn sich die eine Seite verweigert.“ Das ist doch eine Verschärfung.
    Punkt 3 wurde explizit verstärkt.
    Punkt 4 also die Aleviten, ist doch OK. Die stehen auf dem Boden der Verfassung.

    Der wird wohl eine Menge Haßmails von den Linken bekommen haben.
    @#65 seismograf …Ich stimme dir zu.

    @ #18 ahead
    Ich hab um diese Zeit keine Lust nach dem Link auf meinem PC zu suchen. Nur soviel: Die haben keine Mosche, heben den Hintern beinm Beten nicht hoch, sind säkular und praktizieren Gleichberechtigung. Und unterschrieben auf der Islamkonferenz als einzige ohne wenn und aber und rumhandeln uneingeschränkt das Bekenntnis zum Grundgesetz. Siehe auch #32 und #108 Bhangla #116 Santiago

  96. #128 Eisvogel, und auch karlmartell.
    Wir sind uns prinzipiell einig. Es geht hier nur um zwei Teilaspekte, den ich nicht so stehenlassen kann:
    a)

    Ein Islam ohne Scharia ist schon möglich

    Dies wollte ich unter Hinweis darauf, daß die Scharia ein untrennbarer Bestandteil des Islam ist (mit Begründung) widerlegen. Ich denke, wir können uns auf das einigen:

    Deshalb ist es schon richtig, dass es den Islam ohne Scharia (zumindest in Teilen oder eine säkulare Variante ala Saddam Hussein) nicht gibt.

    Warum ich darauf ‚rumreite: in den Medien wird genau diese Trennung vorgenommen: „Islam ist gar nicht die Gefahr. Die Scharia ist das Böse!“ Und genau dies ist grundfalsch, da es das Eine nicht ohne das Andere gibt. Und auch Herr Fest ist wahrscheinlich drauf ‚reingefallen – und die Moslems befördern diesen Irrtum nach Kräften weil es eine weitere Hintertür ist, durch die sie ungesehen hereinkommen können.

    b) Das hat sich im Islam entwickelt, weil eine ethikfreie Gesellschaft wie der Islam ohne so etwas nicht überlebt!

    Dies ist falsch. Der Islam ist keine Gesellschaft sondern eine Ideologie. Die Gesellschaft ist die Ummah. Und die ist keinesfalls ethikfrei. Es ist nur das Problem, daß die dort herrschende Ethik völlig andere Werte aufweist. Ethisches Verhalten in der Ummah bedeutet zum Beispiel, die Ummah über das Individuum zu stellen. Wenn ein Ummah-Mitglied von außerhalb der Ummah angegriffen wird, muß es verteidigt werden, egal was es angestellt hat. Dies ist im höchsten Maße ethisches Verhalten – und auch eine der größten Stärken der Ummah. Daß diese Ethik der Unseren, die stark auf das Idividuum und die persönliche Verantwortung zentriert ist (ein Erbe der griechischen Philosphie) entgegengesetzt ist, ist keine Frage. Aber es ist trotzdem Ethik.

    Also: Wenn wir Moslems im Land haben, haben wir die Wahl zwischen ungesetzlichem Chaos einerseits und Scharia oder Scharia-ähnlicher säkularer Gesetzgebung andererseits. Pest vs. Cholera.

    Genau dies ist ebenso falsch. Das Problem ist nicht die Gesetzgebung, sondern die Anwendung der Gesetzgebung.
    Der Islam ist klar Verfassungsfeindlich. Muslimische Organisationen könnten also jederzeit verboten werden, was auch schon geschehen ist. Da die Moslems aber keine offene Überorganisation haben, kann hier nicht angegriffen werden. Es könnten also nur die Zeichen des Islam (Kniefall und Kopftuch) als Zeichen einer Verfassungsfeindlichen Organisation verboten werden – was ziemlich albern ist.
    Nein, das Problem ist nicht, daß die Scharia für Moslems nötig ist, um diese in den Griff zu bekommen. Es ist nur die Durchsetzung der bestehenden Gesetze notwendig. Kriminelle Moslems müssen wie andere kriminelle Faschisten behandelt werden. Es muß schneller U-Haft angeordnet werden, die Verfahren müssen beschleunigt werden. Moslems dürften als Mitglieder einer verfassungsfeindlichen Organisation keine Beamte werden etc. Die Gesetze sind längst da. Sie müssen nur konsquent angewendet werden. Dazu braucht’s mehr Polizisten und mehr Gefängnisse und den politischen Willen. Und – und vor allem – eine wirtschaftliche Unabhängigkeit von muslimischem Öl. Wir sind erpressbar und wir werden erpresst. Wir können sicher sein, auf den Schreibtischen der europäischen Regierungen liegt ein Zettel „Ölkrise 1973“.

  97. Wir sind uns prinzipiell einig.

    Zweifellos. Deshalb ist die Diskussion ja auch sinnvoll (ich habe gemerkt, dass sie bei total unterschiedlichen Positionen lästig und unnötig ist)

    Ich bin nicht der Ansicht wie Dr. Fest, dass es einen „nicht-schariatischen“ Islam gibt, den man akzeptieren kann. Aber ganz offensichtlich ist es empirisch betrachtet so, dass in den allermeisten islamischen Ländern die Scharia NICHT das herrschende Rechtssystem ist. Dennoch sind es unangenehme Staaten, sie sind alle höchst autoritär, um nicht zu sagen Polizeistaaten.

    Und da sind wir uns in der Beurteilung vollkommen einig:

    Dazu braucht’s mehr Polizisten und mehr Gefängnisse und den politischen Willen.

    So ginge es bei uns auch.

    Es muss nicht gleich die Scharia sein, ein säkularer Polizeistaat tuts auch. Das habe ich gemeint.

    Ein solcher wird entstehen. Das erscheint uns als Kampf gegen die Islamisierung, aber in Wirklichkeit IST das die Islamisierung.

    Wo Moslems sind, ist keine Freiheit und Entwicklung. Und zwar unabhängig davon, ob sie die Scharia einführen oder nicht. Wo sie nicht eingeführt ist, herrscht so lange Chaos und Gesetzlosigkeit, bis der Staat repressiv wird.

    Und wenn man das erkannt hat, leuchtet auch ein, warum die EU die Moslems hier haben will. Wirtschaftlich taugen sie nichts. Aber sie sind das, was gebraucht wird, damit wir uns unsere Freiheiten wegnehmen lassen.

  98. #132 Eisvogel
    Danke, so passt das dann wieder alles zusammen. Warum immer wildere Gesetze erlassen werden, statt mehr Polizei und Richter einzustellen. Polizei aufstocken kann man ja später auch noch…

    …seufz…

  99. Ich hatte vor Jahren das Vergnügen, mit einem Afghanischen Tankwart, einen intensiveren Diskurs über Glaubensfragen zu führen. Seine Bewertung des Islmam, den er dennoch seltsamerweise für sich in Anspruch nahm, war: In Afghanistan ist der Islam oder ein ähnlich repressives ideologische System, daß über handfeste Möglichlkeiten verfügt, zwingend notwendig, da sich die Menschen dort sonst noch zügelloser umbrächten. Er ist also in seinen Augen ein innenpolitisch notwendiges Übel.

    Hierbei ist zu berücksichtigen, daß diese Völker niemals unreligiös waren, sondern ihre Wurzeln in Götzendiensten haben, die keine Schwierigkeiten mit z.B Menschenopfern usw. hatten. Um derartig sozialisierte Völker zu zähmen bedarf es entweder der Überzeugung durch das Evangelium Jesu Christi oder eben eine harte Hand. Da Christus im öffentlichen Leben weggemobbt wurde, bleibt nichts mehr übrig, außer roher Gewalt, die dann allerdings alle treffen wird. Und irgendwie bin ich mir ziemlich sicher, bibeltreue Christen noch vor den Muslimen.

  100. Interessante Buchbesprechung in der Zeitschrift „Das Parlament“. Der Autor hat marokkanische Familien in den Niederlanden besucht. Man kriegt eine Ahnung davon, wieso die 3. Generation der Einwanderer so fundamentalisiert und gewalttätig geworden ist.

    Zitat:
    „In den engen Wohnungen offenbart sich der Autorin eine Parallelwelt, die den Namen zur Abwechslung einmal verdient. Nahezu ausnahmslos trifft sie auf Mütter, die kein Wort Niederländisch sprechen; auf Elternpaare, die nicht die geringste Vorstellung haben, was ihre Kinder in der Schule treiben. Weil sie sich nicht auskennen, haben sie die Verantwortung häufig an ihre ältesten Söhne delegiert – und die sind weit davon entfernt, sich zu kümmern. Sie trifft auf Familien, denen das Gebet gen Mekka der größte Halt im Leben ist, vielleicht zusammen mit dem Häuschen, das sie sich nach Jahrzehnten in zwei Zimmern immer noch im Rif-Gebirge leisten.“
    http://www.bundestag.de/dasparlament/2008/11/PolitischesBuch/19839927.html

    Wenn die Eltern es nicht packen, wäre es nicht die Aufgabe des Gastgeberlands, diesen Leuten zu helfen, sondern von den moslemischen Verbänden. Die wollen aber sichtbar nicht!

  101. #132 Eisvogel (10. Mrz 2008 09:42)

    Es muss nicht gleich die Scharia sein, ein säkularer Polizeistaat tuts auch. Das habe ich gemeint.

    Ein solcher wird entstehen. Das erscheint uns als Kampf gegen die Islamisierung, aber in Wirklichkeit IST das die Islamisierung.

    Es wird uns verkauft als Kampf GEGEN die Islamisierung.

    Und so ist zu verstehen, wenn Schäuble insistiert: „Der Islam ist längst in Deutschland angekommen“.

    Ist er, die Verschärfung unserer Gesetze machen das sehr deutlich.

  102. Ja, karlmartell, das ist es.

    Die Eurabia-Idee hat das islamische Element gebraucht! Ein vereintes totalitäres Europa ohne Moslems wäre auf viel mehr Widerstand gestoßen.

    Jetzt sind die Moslems da und benehmen sich wie die Axt im Walde…. die europäische Bevölkerung wird ihre Regierungen und die Herrschaften in Brüssel eines Tages auf Knien anbetteln, die Freiheiten einzuschränken.

    Im Film „V wie Vendetta“ wird diese Entwicklung thematisiert.

  103. #131 Emil Ule (10. Mrz 2008 08:31)

    Sicher, der Moslem ist ausschliesslich der Ummah verpflichtet, also der Gemeinschaft der Moslems in aller Welt.

    Stellt er irgend etwas ÜBER das Wohl dieser Gemeinschaft, z.B. das Grundgesetz, ist er kein Moslem mehr.

    Darum kann Herr Bechstein auch umsonst fordern, dass Moslems ihnen bekanntwerdende Terroranschläge anzeigen sollen. Ein Moslem wird das NIEMALS tun, weil er damit gegen die Ummah handeln würde.

    Die Moslems haben sehr wohl erkannt, in welcher Zwickmühle sich eine säkulare Gesellschaft, wie die westliche, befindet. Sie nutzen die Freiheiten der westlichen Demokratien dreist zu ihrem Vorteil aus.

  104. #139 Eisvogel (10. Mrz 2008 12:31)

    Frei nach dem Motto, erst muss das Chaos perfekt funktionieren, dann können wir alles durchsetzen und der Bürger wird uns dankbar sein.

    Widerwärtig ist das.

    Um so widerwärtiger, als keine zwingende Notwendigkeit zu diesem gesamten Desaster bestand als absolutistischer Machterwerb.

  105. Was issen mit der ZEIT los? Das bisherige eifrigste Wächterorgan für den political correctness macht sich über diesen lustig, und das in einer herzerfrischend wahrhaftigen Art: http://kommentare.zeit.de/user/legpatnost/beitrag/2008/03/09/auslaendische-mitbuerger-leipzig-und-der-mdr.
    Hoffentlich bekommt der Jessen da keine Gewissenskonflikte bei einem Blatt, das so was abdruckt, und wird kündigen. Der hat übrigens schon wieder ein Video abgesondert. Ich habe ihm nicht zugehört. Jetzt hängt wieder der Lenin hinter ihm und er reckte seine spießbürgerliche Bierwampe geradezu obszön in die Kamera. Er trug einen Anzug im SA-Braun, vielleicht aus der Uniform seines Vaters geschneidert. Die schlimmsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche.

  106. Habt doch mehr Verständnis, Leute…

    Herr Fest hatte das mit der Meinungsfreiheit in Deutschland überbewertet und wurde daraufhin von ihren Gegnern darauf hingewiesen. 🙁

    (…oder ihm oder seiner Familie wurde von Seiten der „Religion des Friedens“ gedroht… dann könnte ich seine Angst verstehen.)

    sapere aude

  107. Im Grund schreibt er aber auch in seinen 4 ergänzten Punkten nur richtige Dinge.

    Das diese Ergänzungen überhaupt wieder sein mußten, zeugt davon, wie verkniffen und unfrei die Thematik immernoch gehandhabt wird.

  108. In der muslimischen Ehrgesellaschaft wird das öffentliche REagieren als Schwäche aufgefasst. Islam ist Unterwerfung unter eine Authorität. Inhaltliche Argumentation ist ein Produkt des Westens.

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