Das Schicksal Tibets bewegt die Gemüter der Europäer, doch kaum jemand denkt daran, dass das Christentum im muslimisch beherrschten Teil dieser Welt immer wie mehr systematisch ausgerottet wird.

Die Begründung für die Christenverfolgung: Man sagt die Christen seien „Spione des Westens“: „Man redet sich nur allzu gern ein, dass Fanatiker Ausnahmegestalten, ihre Taten also Ausnahmen seien. Und verkennt, dass sie so etwas wie Finger des Islams im Westen darstellen.“

Die FAZ berichtet mit erfrischender Unzweideutigkeit:

Derzeit vollendet sich offenbar ein Prozess, der schon Jahrhunderte dauert: die Ausrottung des Christentums in der islamischen Welt. Im Westen hat man durchweg vergessen, dass der hier als islamisches Kerngebiet betrachtete Raum Vorderasiens zum Teil mehr als tausend Jahre lang christlich war. Im Westen schwärmen Gebildete von den kulturellen Hochzeiten des Islams, Schüler erfahren, der Islam habe uns das Wissen der alten Griechen vermittelt – doch die Vermittler waren die Christen des Ostens, die diese Texte bewahrt und übersetzt haben, auch ins Arabische. Ihre Gelehrsamkeit half ihnen, zu überleben, freilich zumeist nur als Angehörige einer gedemütigten und ausgepressten Minderheit. Im 19. Jahrhundert durften ägyptische Kopten immerhin Pferde benutzen – wenn sie rückwärts aufsaßen, mit dem Gesicht nach hinten.

Da der Islam seit Anbeginn gegen Juden und Christen ausgerichtet war, hat man Juden und Christen im Islam auch schon immer verfolgt. Besonders dramatisch wurde die Christenverfolgung allerdings in den letzten 150 Jahren, bis hin zum Völkermord an den Armeniern.

Der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung sank deshalb zuletzt allenthalben dramatisch. In Syrien etwa, wo es ihnen noch mit am besten geht, auf zuletzt unter vier Prozent. Vor gut hundert Jahren machten sie dort noch ein Fünftel der Bevölkerung aus. In der Türkei gibt es auf einst byzantinischem Boden noch 100 000 Christen, sprich 0,15 Prozent. Trotzdem beklagte der türkische Religionsminister unlängst in der Konversion von 368 Muslimen zum Christentum den Versuch, die Türkei zu zerstören.

In Saudi-Arabien ist es Christen nicht einmal gestattet in den eigenen vier Wänden zu beten, geschweige denn eine Bibel zu besitzen. Auchin vielen anderen islamischen Staaten sind Christen praktisch rechtlos.

In Saudi-Arabien, das mit seinen Ölmilliarden den Moscheenbau auf der ganzen Welt finanziert, ist selbst die private Ausübung der christlichen Religion verboten; dort trauen sich die wenigsten Christen, in den eigenen vier Wänden zu beten. In Pakistan sind die Christen rechtlos gestellt, sie werden in vielen Geschäften nicht bedient; immer wieder werden Christen mit Blasphemie-Verfahren überzogen, enteignet und eingekerkert. Aber es geht nicht allein darum, dass Christen in der islamischen Welt ein Leben in Freiheit nicht möglich ist. Vielmehr wird die systemische Unterdrückung durch eine Vielzahl terroristischer Übergriffe noch in schwarze Angst getaucht.

Viele Christen aus islamischen Staaten, gerade auch aus bekannten Urlaubsdestinationen wie der Türkei, fühlen sich ihres Lebens nicht mehr sicher und flüchten nach Europa.

Sind sie bei uns sicher? Oder liefern wir sie gleich bereitwillig denen aus, vor denen sie geflüchtet sind, weil wir so überaus tolerant mit ihren Verfolgern zusammenarbeiten?

(Spürnasen: Outmaat, Martin R., Daniel O., Stephan vL., Thomas L., Sven und Anja, Christian, Pedro, und Candide)

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24 KOMMENTARE

  1. Wie jetzt, dass hat doch alles nichts mit dem Islam zu tun, ihr Nazis. Alles Einzelfälle. Schickt ein paar hundert Gutmenschen runter, die ein wenig Sozialpädagoge spielen und dann klappt das auch. Ach nein… das trauen sie sich nicht.

    Also, die EU ist schon erbärmlich und shizophren in der Hinsicht. Wir nehmen den ISLAM auf, die Gutmenschen PREISEN ihn als harmlos und friedlich, was er ja -wie wir alle wissen- nie sein kann und NIE war und in islamisch geprägten Ländern wird das „böse“ Christentum ausgerottet.
    Und keinen interessierts, nein, letztens sagte eine linke „die Christen missionieren“.

    Also auf NEUDEUTSCH : Selbst Schuld.
    Der Islam bekommt Abermillionen von Fördergeldern und er sagt verlogen „Wir sind Moderat“, bis sie die Mehrheit erlangen um den ISLAM durchzusetzen wie es im Quran steht.

    Was passiert, wenn der ISLAM die „Mehrheit“ erlangt (KOSOVO) wissen wir ja. Kirchen brennen

    Erbärmliche EU.

  2. …und soeben lese ich, dass der Oberdhimmy aus Canterbury schon wieder den üblichen Mist erzählt: Die aggressive Politik der USA und des UK sind an der Christenverfolgung schuld, die hätte es früher nicht gegeben…….

  3. Sure 98, Vers 5:

    „Und doch nichts anderes wird ihnen (Juden und Christen) befohlen, als Allah zu dienen und sich zu seiner reinen Religion zu bekennen und rechtgläubig zu sein und das Gebet zu verrichten und Zakat (den Armenbeitrag) zu geben; denn dies ist die rechte Religion:“

    Und wehe ihnen, sie gehorchen nicht..

    Hat aber alles nix mit dem Islam zu tun..

  4. So wird es dereinst auch hier passieren, wenn der Hartz-IV-finanzierte Geburtenjihad so weitergeht wie bisher.

    In DK, E, NL, UK, S, I und F fängt man inzwischen langsam an, gegenzusteuern, aber hierzulande wurde gerade Schwarz-Grün geboren, kein gutes Zeichen für das Land Luthers, Kants, Marx und Einsteins!

  5. Der Islam ist der Kommunismus des 21. Jahrhunderts, jedenfalls ist unter dem Gesichtspunkt der Gläubigkeit, der Überzeugungskraft und des Kampfwillens keine Ideologie der Moderne so gut mit dem Islam zu vergleichen wie der Weltkommunismus unter der Ägide Lenins und auch noch Stalins.

  6. Jahrzehntelang wurden die Christen in Osttimor von den Mohammed-Anbetern blutig verfolgt.

    Im Gegensatz zu den Palästinensern leisteten sie gewaltfreien Widerstand gegen die Bersatzer und wurden von der Weltöffentlichkeit nicht wahrgenommen.

    Trotz UNO-Friedentruppen verletzten noch immer mordende Banden der Mohammed-Anbeter die Grenzen von Osttimor.

    In Oberägypten müssen die koptsichen Dörfer von der Armee geschützt werden, nachdem Mohammed-Anbeter immer wieder Massaker verübten. Nirgendwo in der Presse wird darüber berichtet.

    In der Türkei wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts 2,5 Millionen Christen (Armenier, Aramäer und Pontische Griechen) ermordet und weitere Millionen vertrieben. Bislang kam kein einziger Wort des Bedauernd oder der Entschuldigung über die Lippen irgendeines Türken. Im Gegenteil: Wer in der Türkei den Millionenfachen Massenmord an Christen erwähnt wird wegen „Verunglimpfung des Türkentums“ in Gefängnis gesteckt.

    Und, und, und … Verfolgung, Mord, Vertreibung im Namen des Islam und keiner berichtet darüber.

  7. tibet bewegt die Gemüter, warum eigentlich? in china leben 1,3 Milliarden Menschen in einem widerlich autoritären Staat und der Blick konzentriert sich auf ein paar religiöse Irre, die eine theokratische Diktatur der chinesischen Herrschaft vorziehen. Die Chinesische Regierung ist da bestimmt nicht nett, aber das ist sie auch sonst nicht. Religionsfreiheit hat für mich jedenfalls keine hohe Priorität, weil fast überhaupt keinen emanzipatorischen Wert. An China gibt es weit wichtigere Kritikpunkte.

  8. #7 RedHead (18. Apr 2008 11:44)

    Am Beispiel China merkt man auch wieder, wie Shizophren die Linken teilweise sind. Sie wedeln die Tibetische Flagge, dabei sollten die Chinesischen Freunde doch ihre kommunistischen Vorbilder sein.

  9. Nicht ganz OT:

    Unsere Länder-Innenminister wollen eine große Zahl Iraker christlichen Glaubens nach D holen.

    Man wird sich wundern, wie groß die Zahl der „Christen“ im Irak noch ist.

    Schätze so um die 50%…

  10. @#8 Pro_Europa: Ich kann deiner Kritik teilweise zustimmen, würde es aber nicht „schizophren“, sondern „hochgradig inhomogen“ nennen. Ich sehe jedenfalls nicht, was China mit Kommunismus zu tun hat, außer das die sich so nennen.
    Der Begriff des Kommunismus wird derart widersprüchlich verwendet, dass er im allgemeinen Sprachgebrauch seine Bedeutung komplett verloren hat, man müsste im Prinzip jedes einzelne mal dazu sagen, was man meint, dann braucht man aber auch nicht mehr den Begriff.
    Weiterhin ist zu erwähnen, dass nicht alles, was sich links nennt, sich auch als kommunistisch versteht, was auch immer im einzelnen darunter verstanden wird. so haben Anfeindungen zwischen „Kommunisten“ und „Anarchisten“ schon eine längere Tradition.

  11. @ #1 Pro_Europa (18. Apr 2008 11:12)

    Ein noch besseres Beispiel ist die „Stadt der Christen“: Bethlehem

    Aber selbst Minderheiten machen manschmal riesige Probleme:
    Guck mal, zu welch aufwendigen Sicherheitsmaßnahmen schon eine große Moslem-Minderheit in Israel geführt hat!

  12. @ #12 torfkopp (18. Apr 2008 12:02)

    Wenn ich genau drüber nachdenke waren es in Bethlehem auch eine Moslem-Minderheit, die, zu geeinter Macht gekommen, die die christliche Mehrheit mit Gewalt vertrieben und abgeschlachtet haben.

  13. Übrigens haben die Mohammed-Anbeter in 11. Jhd. die heiligste Christliche Kirche, die Grabeskriche, niedergerissen.

    Die Schiffe der riesigen byzantinischen Basilika wurden im Namen der allgemein bekannten Toleranz der Mohammed-Anbeber abgebrochen.

    Nur gegen hohe jährliche Zahlungen der byzantinischen Kaiser liessen die muslimischen Barbaren die Apsis, die heute noch stehende „Rundkriche“. stehen.

    Fordern wir doch erst mal den Wiederaufbau der Grabeskkriche, bevor wir den Mohammed-Anbetern hier den Bau von Moscheen erlauben.

  14. Islam : Tibet
    Gegen China sein ist einfach, weil hier der/das Böse genau ausgemacht werden kann: es ist die chinesische Regierung. Und gegen diese kann man (hier im Westen) bequem und ungefährlich demonstrieren, sein Gewissen beruhigen – und darauf hinweisen, daß dies ja die Regierung wäre und diese ja nicht das Volk repräsentieren würde (obwohl sie die Mehrheit des eigenen Volkes unzweifelhaft hinter sich hat). Böse Regierung und gutes Volk muß man ja auseinanderhalten.
    Im Falle des Islam ist es umgekehrt: man hat es ausschließlich mit „guten“ Regierungen und einem „guten“ Islam zu tun. Würde man aber demonstrieren, wären plötzlich 1000e „böse“ Einzelfälle auf der Straße… und dann wäre das Demonstrieren einfach zu gefährlich. Also bleibt man lieber zu Hause.

  15. Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt –
    lasst uns mit dem Wehren beginnen.
    Es wird allmählich Zeit sonst ist es zu spät

  16. Da der Islam seit Anbeginn gegen Juden und Christen ausgerichtet war, hat man Juden und Christen im Islam auch schon immer verfolgt.
    Jesus sagt in Johannes 14,6: „Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen“
    Diese Wahrheit will die islamische Welt nicht hören und dafür werden die Christen gehasst, verfolgt und getötet!

  17. @ 19 wiedergeborener-christ

    Wie Immanuel Velikovsky schreibt, belegen mittelalterliche Schriften aus Arabien, dass Mekka und seine Umgebung die Heimat der Amalekiter war.

    Mohammed entstammt also einem Geschlecht, dass vom Gott der Juden und Christen in alle Ewigkeit verflucht wurde.

    Zwischen Juden/Christen und Muslimen kann es also nur Feindschaft geben, denn der Gott der Juden und Christen hat Mohammed verflucht.

  18. Wie verhält man sich eigentlich, wenn man von einer Mörderbande als Agent für den Westen an den Pranger gestellt wird?

    Einige Christen distanzieren sich auf’s schärfste und beschuldigen die USA mit allem möglichen Blödsinn, der dann von den links-grünen und braunen Meinungsverdrehern in unseren Landen als Beweis gesehen wird, dass der Islam gar keinen Herrschaftsanspruch in diesen Ländern geltend machen würde, sondern souveräne national Volksvertretungen existieren würden, die es vor uns schützen gälte …

  19. Dem Rechtsverständnis im Wilden Westen unterstellt man folgende Denkweise: Gebt ihm eine faire Gerichtsverhandlung und dann knüpft ihn auf.
    Eine ähnliche Logik bei Steinmeier: prüft vorbehaltlos die Europatauglichkeit der Türkei und dann nehmt sie auf.

  20. Obige wunderbare Karikatur auf hiesige Ver-
    hältnisse übertragen:

    Der deutsche Gutmensch:
    „Ich werde bis zum Tode die Integrationsbe-
    mühungen fortsetzen !“

    Der Kulturbereicherer:
    „Alles klar – Kopf ab !“

    Plumps……….

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