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Hans Olaf HenkelDer ehemalige BDI-Vorsitzende Hans-Olaf Henkel (Foto) hat sich trotz seines gegenwärtigen Asienaufenthalts Zeit genommen, PI für ein Interview zur Verfügung zu stehen. Er nimmt darin Stellung zur Islamkritik, zu Themen wie Meinungsfreiheit und Menschenrechte sowie zum Antiamerikanismus in Deutschland. „Inzwischen sind die Amerikaner in Russland beliebter als bei uns“, so Henkel gegenüber PI.

Vor kurzem veröffentlichte der niederländische Politiker Geert Wilders seinen Film „Fitna“. Wie beurteilen Sie es, dass unsere Medien und Politiker den Film fast unisono negativ bewerten und Wilders, der schon über 40 mal Israel bereist hat und ein großer Freund der USA ist, als „islamfeindlichen rechtspopulistischen Hetzer“ diffamiert haben?

Ich kenne den Film nicht und kann mir deshalb kein Urteil über den Film selbst erlauben. Allerdings vermute ich, dass das auch für die meisten der Kritiker gilt.

Wie ist es Ihrer Ansicht nach mit der Meinungsfreiheit in Europa bestellt, wenn ein Film wie Fitna bereits nach einem Tag wieder vom britischen Videoportal-Anbieter Liveleak entfernt werden musste, weil deren Mitarbeiter Morddrohungen erhielten?

Schon der Karikaturenstreit hat gezeigt, dass Meinungsfreiheit in Europa oft weniger gilt als die „political correctness“. Wenn damals alle Zeitungen der zivilisierten Welt auf einen Schlag diese „dänischen Karikaturen“ nachgedruckt hätten, hätten zu Gewalt aufrufende Islamisten kaum diesen Widerhall finden können, man konnte ja schlecht alle Botschaften der freien Welt anzünden. Schon dieses Beispiel zeigte mir deutlich, dass Kuschen, Stillhalten, Beschwichtigen letzten Endes zu noch mehr Gewalt führt.

Wer heutzutage in Europa öffentlich die Menschenrechtsverletzungen, die im Namen des Islam begangen werden, thematisiert, lebt nicht nur gefährlich, sondern ist auch gesellschaftlich geächtet. Warum erfahren Menschen mit Mut und Zivilcourage, die diese Missstände kritisieren, so wenig Rückhalt innerhalb unserer Gesellschaft?

Weil die Religionsfreiheit als absolutes Gut gilt, auch wenn über die Religion, wie zweifellos beim Islam der Fall, menschenverachtende Ideologien transportiert werden. In unserem Lande kommt noch hinzu, dass die meisten Politiker, andere gesellschaftliche Vorbilder und leider auch viele Medienvertreter meinen, dass es moralisch höherwertig ist, Konflikte auszusitzen, anstatt sie auch im Widerspruch zu lösen.

Die Islamisierung Europas und die damit verbundene Einschränkung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit schreitet scheinbar unaufhaltsam voran. Wie sollte auf diese Entwicklung begegnet werden? Oder ist sie irreversibel?

Wir müssen bei jeder Gelegenheit klar machen, dass die Globalisierung das Dreieck „Marktwirtschaft – Demokratie – Menschenrechte“ zum Wohle der Menschen befördert hat und dass dieses Dreieck jeder anderen Ideologie überlegen ist. Empirisch lässt sich das ohne Weiteres nachweisen: überall, wo man dieses Dreieck eingeführt hat, geht es den Menschen besser als dort, wo Staatswirtschaft herrscht, den Menschen die Demokratie vorenthalten und die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. In den meisten der ca. 55 islamischen Ländern gibt es aber weder Marktwirtschaft, Demokratie noch die Achtung der Menschenrechte, man denke nur an das Los der Frauen. Deshalb ist es wichtig, dass das türkische Experiment gelingt. Hier macht sich zum ersten Mal eine islamische Gesellschaft auf den Weg zu einem Dreieck bestehend aus Marktwirtschaft, Demokratie und Menschenrechten.

Für die schlechte Integration muslimischer Migranten in Deutschland wird zumeist die autochthone Bevölkerung verantwortlich gemacht. Halten Sie in dem Zusammenhang die von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble initiierte Islamkonferenz für ein geeignetes Mittel, die Integration muslimischer Migranten zu verbessern? Welche Maßnahmen würden Sie, wenn Sie politische Verantwortung tragen würden, ergreifen?

Der Bundesinnenminister ist auf dem richtigen Weg, Staatsministerin Böhmer auch. Allerdings wundere ich mich über gewisse Dinge, wie den neuerlich von allen politisch Korrekten benutzten Begriff „Migranten“. Das sind doch eindeutig Ein- oder von mir aus, Zuwanderer, Migranten sind dagegen noch unterwegs. Schon in der Begriffswahl macht die Bundesregierung wieder einen Fehler. Im letzten Parteiprogramm der SPD steht nun endlich, dass „Deutschland ein Einwandererland geworden sei“ – just zu dem Zeitpunkt, wo das gar nicht mehr stimmt. Wir sind seit drei Jahren eindeutig ein Auswandererland geworden.

Im Zuge der Islamisierung Europas hat auch der Antiamerikanismus und die Israelfeindlichkeit beträchtlich zugenommen. Stimmt Sie diese Entwicklung als „Transatlantiker“ nicht bedenklich?

Absolut! Wobei mich der allgemein um sich greifende Antiamerikanismus in Europa nicht so sehr aufregt, den kann man auch auf die unpopuläre Politik von George W. Bush zurückführen. Die Amerikaner sind ausgerechnet in Deutschland besonders unpopulär, und das kann ja wohl kaum an Bush liegen, denn der ist auch aus der Sicht anderer Europäer der amerikanische Präsident. Inzwischen sind die Amerikaner in Russland beliebter als bei uns! Eine über Jahre geführte bei uns besonders hoffähige Antiamerikapolitik ist dafür die Ursache. Wie oft musste ich mir von namhaften Politikern, Medienvertretern und sogar Wirtschaftsführern deren teilweise albernen Reflexe über die angeblich ja so schrecklichen „amerikanischen Verhältnisse“ anhören. Dazu kommt allerdings auch, dass der Antiamerikanismus in Ostdeutschland sehr weit verbreitet ist, kein Wunder, bei der Jahrzehnte langen Indoktrination.

In diesem Jahr wird in den USA gewählt. Die Deutschen wünschen sich mehrheitlich Barack Hussein Obama als Nachfolger von US-Präsident Bush. Warum sind republikanische Präsidenten bzw. republikanische Präsidentschaftsbewerber so unbeliebt bei den Deutschen?

In jeder Demokratie gibt es eine politische Strömung, die mehr die Selbstverantwortung und eine andere, die mehr die Gleichheit betont. In den USA stehen die Republikaner mehr für Eigenverantwortung, die Demokraten mehr für die Beseitigung von Ungerechtigkeit. In Deutschland haben wir praktisch nur noch Parteien, die für Gleichheit kämpfen, bei uns heißt das dann immer „soziale Gerechtigkeit“. Das ist seit dem nach der letzten Bundestagswahl einsetzenden Linksrutsch nun noch schlimmer geworden. Kein Wunder, dass die Deutschen sich auch bei der Beurteilung ausländischer Politiker so verhalten.

Im US-Wahlkampf spielen Blogs in der öffentlichen Meinungsbildung eine überdurchschnittlich große Rolle. Wie beurteilen Sie die „Blogosphäre“ in Deutschland als Korrektiv zu den Mainstream-Medien?

Wir sind hier noch ein Entwicklungsland und das aus zwei Gründen: erstens sind wir in der Verbreitung von Internet, Blogs weit hinter den anderen meist angelsächsischen Ländern aber auch Skandinavien und Finnland hinterher, zweitens verursacht die bereits eben angesprochene „political correctness“ eine Art Beißhemmung in allen Bereichen der Gesellschaft. Die Ursachen liegen nach meiner Überzeugung in der immer noch nicht verarbeitenden Vergangenheit. Wir leiden immer noch unter der Erbsünde des Holocaust und meinen, wir müssten allen Konflikten von nun an aus dem Wege gehen. Schon gar nicht dürfen wir eine aktivere Rolle spielen, siehe Afghanistan, dort müssen dafür dann die Kanadier den Kopf hinhalten. Lieber zeigen wir, wie man in Deutschland das Klimaproblem für die ganze Welt löst, erwarten, dass alle anderen die ach ja so segensreiche deutsche Mitbestimmung auch einführen und ganz Europa die hohen deutschen Steuersätze und Sozialversicherungsbeiträge übernimmt. Im Grunde hat sich die deutsche Politik in den letzten hundert Jahren nicht verändert: am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

84 KOMMENTARE

  1. Herr Henkel gibt an, daß er den Film Fitna nicht gesehen habe, was ihm eine Stellungnahme und, u.U., diverse Unannehmlichkeiten erspart. Am Ende outet sich Herr Henkel als Kenner und Ratgeber der Blogszene – ich weiß ja nicht welche Blogs er liest, aber auf allen Blogs, welche etwas auf sich halten, ist in den letzten Tagen der Film Fitna zu sehen oder aber verlinkt gewesen.

  2. Sehr schön vielen Dank.
    Wenn die kruden PC-Machenschaften der linken und grünen und der linkInne und günInnen (soviel Zeit muss sein)sogar schon Leute wie Henkel erreicht haben und er seine Kritik auch wie hier äussert, dann sehe ich Hoffnung aufkeimen.
    Zumal dies ja auch an anderen nicht öffentlichen Stellen angesprochen werden dürfte.
    Wer hat das Gespräch mit Henkel geführt?

  3. Danke für das Interview.

    Bei solchen Sätzen müsste aber mal nachgehakt werden:

    Deshalb ist es wichtig, dass das türkische Experiment gelingt. Hier macht sich zum ersten Mal eine islamische Gesellschaft auf den Weg zu einem Dreieck bestehend aus Marktwirtschaft, Demokratie und Menschenrechten.

    Die „islamische Gesellschaft“ ist seit Atatürk „auf dem Weg“, und dieser Weg scheint gerade zu scheitern. Eine Demokratie war das nie, nur weil den Moslems in sehr vielen Dingen stark eingeschränkt wurde, war die Türkei fortschrittlicher als alle anderen islamischen Länder. Aber das war eben nicht demokratisch.
    Henkel spricht halt als Wirtschaftsmensch, klar dass er davon spricht „endlich steht drin das wir Einwanderungsland sind!“

    Was soll dieser Schwachsinn mit dem „Deutschland ist ein Einwanderungsland“?
    Ist das ein Naturgesetz? Nur weil wir durch korrupte Volksverräter die Sozialschmarotzer aus allen 3.Weltstaaten dieser Erde anlocken?

    Soll die SPD dann auch ins neue Programm rein schreiben: „Deutschland ist ein Verbrecherstaat“, weil wir für so viele kriminelle so anziehend sind?

  4. ARM ABER SEXY… ein ganz normaler Tag in Berlin

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/97553/index.html

    Versuchter Raub in Villa – Vier Täter festgenommen
    Reinickendorf
    # 0990

    Im Zusammenhang mit einem versuchten Raub in einem Einfamilienhaus am vergangenen Dienstag sind nach intensiven Ermittlungen mittlerweile alle vier Tatverdächtigen festgenommen worden.
    Das Quartett hatte sich am 1. April gegen 21 Uhr 40 Zugang zu einem Haus im Silvesterweg in Hermsdorf verschafft. Sie forderten unter Schlägen und Tritten von einem 44-jährigen Mann die Herausgabe von Fahrzeugschlüsseln zu zwei hochwertigen Pkw. Die 33-jährige Ehefrau sowie die 18-jährige Tochter und eine Nichte die sich im Obergeschoss des Wohnhauses befanden wurden ebenfalls attackiert. Durch Rufe alarmiert, kam ein 43-jähriger Nachbar zur Hilfe. Es gelang den beiden Männern einen der Angreifer zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die anderen Drei traten unerkannt die Flucht an. Die Ehefrau erlitt einen Nasenbeinbruch, die Tochter einen Kieferbruch. Beide mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Nachbar, die Nichte und der Hausbesitzer blieben unverletzt. Alle stehen noch immer unter dem Eindruck des Geschehenen.
    Der überwältigte 18-Jährige kam mit einem Schädeltrauma zur Behandlung in eine Klinik und erhielt gestern Haftbefehl. Durch die intensive Arbeit der Kriminalpolizei der Direktion 1 konnten zwei der Täter im Alter von 21 und 18 Jahren in Berlin und ein weiterer 18-Jähriger in Brandenburg festgenommen werden. Das Trio wird noch heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/97551/index.html

    Messerstiche in Diskothek – Zwei Festnahmen
    Charlottenburg-Wilmersdorf
    # 0988

    Mit schweren Verletzungen kamen zwei Männer im Alter von 30 und 32 Jahren heute früh nach Streitigkeiten in einer Diskothek in der Joachimstaler Straße in Charlottenburg zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Nach den bisherigen Erkenntnissen war es zunächst gegen 2 Uhr 15 innerhalb einer sechsköpfigen Besuchergruppe zu verbalen Streitigkeiten gekommen. Im weiteren Verlauf sollen sich die Kontrahenten gegenseitig geschubst haben. Die beiden Verletzten, die als Sicherheitspersonal in der Disco arbeiten, bemerkten die Auseinandersetzung. Als sie gerade einen 22-Jährigen aus der Gruppe ins Freie führen wollten, zog sein 24-jähriger Bruder plötzlich ein Messer aus der Hose und stach auf die beiden Türsteher ein. Danach flüchteten die Brüder aus der Diskothek. Durch alarmierte Polizeibeamte konnten die Tatverdächtigen noch in Tatortnähe festgenommen werden. Die Sicherheitskräfte erlitten mehrere Stichverletzungen, Lebensgefahr besteht bei beiden nicht. Während seiner kurzen Flucht warf der 22-Jährige noch zwei Bierflaschen in Richtung der ihn verfolgenden Polizisten. Die Beamten wurden jedoch nicht verletzt. Bei seiner anschließenden Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Dabei zog er sich eine Kopfplatzwunde zu und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungsverfahren gegen die 22 und 24 Jahre alten Männer wegen Gefährlicher Körperverletzung dauern an.

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/97533/index.html

    Kontrolleur angegriffen
    Mitte
    # 0985

    Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens, der im Auftrag der BVG Fahrscheinkontrollen durchführt, ist gestern Nachmittag in Wedding von zwei „Schwarzfahrern“ angegriffen und verletzt worden.
    Der 34-jährige Kontrolleur überprüfte gegen 15 Uhr auf dem U-Bahnhof Voltastraße zwei Männer im Alter von 27 und 28 Jahren. Beide hatten keinen gültigen Fahrausweis bei sich. Bei der Überprüfung kam es zwischen den beiden Männern und dem 34-Jährigen zu einem Handgemenge, bei dem die „Schwarzfahrer“ den Mann schlugen und würgten.
    Durch zwei Begleiter des Angegriffenen alarmierte Polizeibeamte nahmen das Duo noch auf dem Bahnhof fest. Gegen den 27-Jährigen bestand außerdem ein Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Diebstahls.
    Der Kontrolleur erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und wollte später einen Arzt aufsuchen.

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/97495/index.html

    Widerstand nach Pöbelei – Polizist verletzt
    Marzahn-Hellersdorf
    # 0980

    Ein 28-jähriger uniformierter Polizeikommissar außer Dienst, der sich auf dem Heimweg befand, wurde gestern Abend gegen 20 Uhr 35 nach Widerstandshandlungen verletzt. Weil ein 35-Jähriger in der S-Bahnlinie 7 lautstark andere Fahrgäste belästigte, verwies der Beamte den Mann auf dem Bahnhof Poelchaustraße in Marzahn aus dem Zug. Bei der Klärung seiner Identität leistete der Mann Widerstand, worauf beide zu Fall kamen. Der 35-Jährige kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, wo auch eine Blutprobe vorgenommen wurde. Der Polizist begab sich ebenfalls in ärztliche Behandlung.

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/97491/index.html

    Mann beraubt
    Neukölln
    # 0977

    Zu einem Überfall kam es gestern Abend gegen 20 Uhr im Vorraum des U-Bahnhofs Neukölln. Acht Jugendliche umringten und durchsuchten einen 54-Jährigen. Sie raubten ein Handy sowie das Portemonnaie mit Geld und entkamen unerkannt. Das Opfer blieb unverletzt.

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/97493/index.html

    Brennender PKW
    Friedrichshain-Kreuzberg
    # 0979

    Feuerschein bemerkte heute früh gegen 3 Uhr 10 ein 45-Jähriger in der Eckertstraße in Friedrichshain unter einem geparkten „Mercedes“. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt. Ein „Mitsubishi“ wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/97492/index.html

    Wettbüro überfallen
    Neukölln
    # 0978

    Mit einem Messer wurde kurz nach Mitternacht in der Karl-Marx-Straße in Neukölln ein 25-jähriger Angestellter eines Wettbüros bedroht. Die beiden Täter verlangten Geld. Als eine Stimme aus der Gegensprechanlage ertönte, flüchteten die Räuber ohne Beute durch den Seiteneingang in unbekannte Richtung. Der Mann blieb unverletzt.

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/97490/index.html

    Jugendliche Räuber
    Reinickendorf
    # 0976

    Ein Heranwachsender wurde gestern Nachmittag in Reinickendorf seines Handys beraubt. Drei Jugendliche hatten gegen 15 Uhr 50 in der Finsterwalder Straße den 18-Jährigen mit einem Elektroschockgerät bedroht. Als Passanten das Geschehen bemerkten, flüchteten die Räuber mit dem Handy in unbekannte Richtung.
    Offenbar die gleiche Tätergruppe sprach wenige Minuten zuvor an einer Bushaltestelle im Senftenberger Ring zwei 14-Jährige an und durchsuchte sie. Nachdem ein Opfer sein Geld ausgehändigt hatte, flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Alle Opfer blieben unverletzt.

  5. Ein interessantes Interview. Mir erscheint der Mann hier sehr zahm, viel zu pc, um ihm wirklich voll und ganz glauben zu können.

  6. Schon gar nicht dürfen wir eine aktivere Rolle spielen, siehe Afghanistan, dort müssen dafür dann die Kanadier den Kopf hinhalten.

    Früher war ich auch einmal für einen Afghanistan-Einsatz. Heute bin ich da skeptisch. So etwas kann man nur mit einer Perspektive machen, sonst wird es ein riesiger Flop.

    Nun sind wir seit so vielen Jahren in Afghanistan und Irak, unterstützen die regierungen mit milliarden, und trotzdem nehmen wir noch massenhaft Asylbewerber aus diesen Ländern auf?

    Das einzige was hilft wäre eine „awe and terror“ strategie, notfalls halt Länder wie den Irak und Afghanistan in Schutt und Asche legen, so dass kein Stein mehr auf dem anderen steht.

    Die andere Strategie wäre einfach konsequent die Grenzen dicht machen und alles was auch nur entfernt muselmanisch ausschaut beobachten und wieder nach hause schicken (kaum durchführbar)

    Islamische Gesellschaften zu bekehren muss scheitern, dass ist ein Fass ohne Boden, eine Hydra.

  7. Wichtig ist, dass endlich mal einer aus der Führungsschicht die Probleme beim Namen nennt – seine Trias Demokratie, Menschenrechte, Marktwirtschaft halte ich für richtig, doch ob in der Türkei dieses Experiment gelingt, bleibt zu bezweifeln, s. Islamisierungsbestrebungen durch AKP-Erdogan.
    Auswandererland, ja leider! Der Staat muss endlich zusehen, dass nicht die gutausgebildeten Bürger zum Teil regelrecht ins Ausland fliehen und wir uns dafür unausgebildete Arbeitskräfte ins Land holen. Man braucht endlich Regelungen wie in den USA und Kanada: nur Fachkräfte, die gebildet/qualifiziert sind und unsere kulturellen Normen und Werte und Gesetze akzeptieren, haben ins Land zu kommen!

  8. Ich will eher einen 10 Punkteplan wie der Islam effektiv gestoppt werden kann anstatt einer genaueren Untersuchung wo deren Nadel der Freiheit im Heuhaufen sich verbirgt.

  9. Weil die Religionsfreiheit als absolutes Gut gilt, auch wenn über die Religion, wie zweifellos beim Islam der Fall, menschenverachtende Ideologien transportiert werden.

    Man kann ihm für diese klare Aussage nicht genug danken. In der Konsequenz heißt das nichts anderes, als daß über ein Islamverbot nachgedacht werden muß.

  10. Hans-Olaf Henkel ist einer der anerkanntesten Wirtschaftsführer Deutschlands. Allein die Tatsache, dass er PI ein Interview – dazu noch zu einem heiklen Thema – gewährt, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Respekt PI!

  11. Hans-Olaf Henkel spricht vom Dreieck “Marktwirtschaft – Demokratie – Menschenrechte” als Grundlage des Wohlstands.

    Unbedingt lesenswert ist in diesem Zusammenhang der Artikel von Siegfried Kohlhammer:
    Kulturelle Grundlagen wirtschaftlichen Erfolgs

    Kohlhammer analysiert, wieso in der Neuzeit einige Regionen in der Welt einen wirtschaftlichen Aufstieg schaffen, andere nicht. Und nennt als wichtigsten Grund die unterschiedlichen Kulturen. Sieht es also teilweise anders als Henkel, wobei die oben genannten Werte Kulturen beeinflussen. Er geht speziell auch auf die moslemischen Einwanderer ein. Hier ein Auzug:

    Ein weiterer entscheidender kultureller Faktor ist die Lernbereitschaft einer Kultur, ihre Rezeptivität anderen Kulturen gegenüber. Die traditionelle islamische Gesellschaft versteht sich als die beste aller Gemeinschaften, sie hat von anderen Kulturen nichts mehr zu lernen. Diese kulturelle Arroganz stellt ein wichtiges Integrationshindernis dar und hat auch negative wirtschaftliche Folgen.

  12. Glückwunsch an PI für solch einen prominenten und kompetenten Interviewpartner.
    Danke an Herrn Hans-Olaf Henkel, Sie sind ja bekannt für ihre klaren Worte, und Sie haben mich nicht enttäuscht. Solche Leute wie Sie sollten mehr in Deutschland sein.

  13. Im Gegensatz zu manchem Vorredner stimme ich Herrn Henkel in Bezug auf Deutschland als Einwanderungsland zu. Bei unserer demographischen Entwicklung lässt sich kurzfristig keine andere Lösung finden. Entscheidend ist hierbei nur welche Menschen man zur Einwanderung animiert. Der Idee hier Kanada und deren Punktesystem nachzueifern kann ich nur zustimmen. Ebenso stimme ich Herrn Henkel zu, das die Türkei als demokratischer Staat gelingen muss. Man sollte nicht unterschätzen was die Türken bisher geleistet haben.
    Ausdrücklich auch mein Respekt an die PI für dieses Interview!

  14. Ich möchte mich # 14 anschließen, Herzlichen Glückwunsch an PI und Dank an Herrn Henkel. Es ist der totale Wahnsinn, was PI erreicht hat. Jetzt wird es spannend, wie weit die deutsche Gesellschaft in der Lage ist auf die neuen Erfordernisse zu reagieren und vor allem auch wie schnell das geht. Bislang zog sich die Erkenntnis ja ziemlich hin.

  15. Nachtrag Betreff #5 CH4200
    Ok, stimmt auch. 70 Jahre, also vier Generationen nach Atatürk muss immer noch das Militär darüber wachen, daß die Angelegenheit wegen der herrschenden Religion nicht entgleitet. Und die Angelegenheit wird in absehbarer Zeit entgleiten. Aber nichts desto trotz. Herr Henkel sei dieser Punkt wo wir uns in der Bewertung unterscheiden verziehen. 😉 😉 😉

  16. Man braucht endlich Regelungen wie in den USA und Kanada: nur Fachkräfte, die gebildet/qualifiziert sind und unsere kulturellen Normen und Werte und Gesetze akzeptieren, haben ins Land zu kommen!

    Die USA haben ein riesiges Problem mit Mexicanern. Sicherlich kulturell nicht ganz so schlimm wie Muslime, aber trotzdem ist das kein Zuckerschlecken.
    Kanada hat das Glück keine Grenze zu ärmeren Ländern zu haben. Die haben höchstens ein paar Probleme mit ihren Indios, die ständig fordern fordern, nix selber auf die reihe bringen und fast ausschliesslich von der welfare leben. Das Problem ist aber zahlenmässig sicher nicht so relevant, obwohl kurioserweise auch diese Gruppen die höchsten Geburtenraten haben in Nordamerika!

  17. @#5 CH4200 (03. Apr 2008 17:49)

    Danke für das Interview.
    Bei solchen Sätzen müsste aber mal nachgehakt werden:
    Deshalb ist es wichtig, dass das türkische Experiment gelingt. Hier macht sich zum ersten Mal eine islamische Gesellschaft auf den Weg zu einem Dreieck bestehend aus Marktwirtschaft, Demokratie und Menschenrechten.

    Genau, was motiviert ihn zu behaupten, das türkische Experiment möge gelingen???

    LG
    Dagobertbug

  18. Wichtig ist, dass endlich mal einer aus der Führungsschicht die Probleme beim Namen nennt – seine Trias Demokratie, Menschenrechte, Marktwirtschaft halte ich für richtig, doch ob in der Türkei dieses Experiment gelingt, bleibt zu bezweifeln

    Wichtiger, gerade für unser land, wäre es mal wieder den „Bürger“ einzuführen, der ja mit diesen Dingen zusammenhängt (Menschenrechte möchte ich mal ausklammern, halte den Begriff eh für sehr fragwürdig).

    Der Bürger ist eben der Deutsche und kein Ausländer, will ein Ausländer auch Bürger werden, muss er sich das aktiv verdienen. Wir aber haben den „Bürger“ abgeschafft, wir haben einen Staat, der für seine Untertanen handelt, dafür sind alle Bürger auch alle, also Arbeitsscheue, Ausländer, Kriminelle usw…
    Das war früher anders, da war „Bürger“ noch ein Privileg, das auch wieder verwirkt werden konnte. Unser System ist auf Dauer zum scheitern verurteilt, weil bei uns nicht der Tüchtige langfristig profitiert, sondern derjenige, der sich am Besten anbiedert.

    Deswegen gewinnen z.B. langfristig in Europa immer nur linke Parteien, derjenige gewinnt, der am meisten „Geschenke“ verspricht, derjenige, der Freiheit verspricht, wird nie eine Chance haben!

    Das ganze ist wie eine Spirale: Es werden noch mehr „Bürger“ entmündigt, diese wählen dann noch eher linke Parteien, scheitert die eine, weil sie ihre Versprechen natürlich nicht halten, kommt eine noch linkere, „bürgerfeindlichere“ Partei auf usw…

  19. Kauft euch sein Buch… Kampf um die Mitte…

    Wobei die ersten 30 Seiten ziemlich dröge sind, da er über Moral und Ethik philosophiert.

    Anbei was Themenfremdes:

    Jeder sollte sich folgende Daten zu Gemüte führen.

    14 Jahre alter Türke
    seit Januar 2008 illegal in Deutschland (also max 3 Monate)
    39 Straftaten, darunter schwere wie: gefährliche Körperverletzung, Diebstahl, Sachbeschädigung, aber auch Raub, Brandstiftung und Beleidigung

    So… muss ich noch irgendwas zu Polizei und Justiz in Deutschland sagen?

  20. Das Interview mit Herrn Henkel baut mich richtig auf.

    Jetzt fehlt nur noch, dass ‚political correctness‘ irgendwann zum Unwort des Jahrhunderts ernannt wird.

    Nur wer wird gerne zugeben, dass er jahrelang Lüge und Zensur gefördert hat?

  21. Es spricht (mal wieder) für Hans-Olaf Henkel, dass er sich traut, hier in diesem RECHTSPOPULISTISCHEN HETZ-BLOG 🙂 seine Meinung zu äußern. Schade, dass es nicht mehr Henkels in Deutschland gibt.

    Allerdings dürfte der Kampf um die Islamisierung Deutschlands längst verloren sein, da in vielen Parteien Muslime wichtige Ämter innehaben und kräftig mitbestimmen.

    Hinzu kommt, dass in vielen großen Städten der Anteil der „Migranten“ zwischen 40 und 50 Prozent liegt, was denen eine relative Macht bei den Wahlen gibt. Berlin, Köln, Stuttgart und andere Großregionen sind längst „überschwemmt“ von Migranten in 2., 3., und 4. Generation. Sie werden mehr bestimmen, als uns lieb ist! Und im Laufe der Zeit werden viele ihr wahres Gesicht zeigen und sehr unverhohlen für mehr Rechte der Muslime plädieren und offen kämpfen.

    Natürlich wird die Presse dafür sorgen, dass das dann auch reibungslos funktioniert. Zur Not können wir Deutsche ja auswandern – das Problem ist nur, wohin?

    Momentan haben wir 33.000 Leute, die dem RECHTEN Spektrum angehören, aber 200.000 gewaltbereite Muslime – also ein klarer Grund, gegen das überhand nehmende RECHTE Gesindel vorzugehen, da die paar Islamisten nicht der Rede wert sind! Mann, sind wir blöd! Die Presse ist naiv und dumm!

    Spätestens wenn sie vom „Friedensrichter“ selbst zensiert wird, wachen die auf – aber dann ist es leider zu spät.

    Traurig, dass wir in Berlin und auf Landesebene von so vielen A…-Kriechern und Schleimern regiert werden und auch die Presse nicht darauf reagiert, wie der Islam uns schleichend in den Würgegriff nimmt.

    Aber da selbst Richter und Staatsanwälte der Ansicht sind, dass gewalttätige Migranten nicht vor Gericht gehören, wie soll da noch der normale Bürger ein Gefühl für diesen Staat haben, der uns alle im Stich lässt.

    Danke an PI für dieses tolle Interview!

  22. Gerade einen Bericht in der Welt über Kurt Westergaard gesehen. Der Kommentarbereich wurde wohl sofort gesperrt.

    In was für einer Welt leben wir, wenn man bei
    einer öffentlichen Kritik am Islam um sein
    Leben fürchten muss? Selbst bei Stalin wäre man wahrscheinlich zuerst in den Gulag gekommen.

  23. t´schuldigt leute, aber die fragetechnik des interviews ist echt übel. suggestivfragen so weit das auge reicht.

    bin aber froh, daß es noch menschen wie den herrn henkel gibt!

  24. Nicht wirklich viel Neues, aber trotzdem interessant, wie er gewisse Dinge sieht, so zum Beispiel die Türkei. 80% der Antworten sind richtig, der Rest ist nicht ganz koscher.

  25. Unglaublich, was Daniel Bax im Zusammenhang mit „Fitna“ in der taz von sich gibt:

    „Die alte Rechte hegte ihre Ressentiments noch gegen alle Minderheiten gleichermaßen, ob Schwule, Juden oder Muslime. Die neue Rechte, deren Konturen sich heute in fast allen westlichen Ländern abzeichnen, richtet ihre Abneigung exklusiv gegen Muslime. Homophobie und Antisemitismus unter Muslimen malt sie sogar in den düstersten Farben aus, nur um sich selbst in umso helleres Licht zu rücken. Und sie begreift sich als „pro-amerikanisch“ und „pro-israelisch“, betrachtet sie beide Länder doch als Speerspitze im Kampf gegen „den Islam“.“

    Bax will uns also ernsthaft glauben machen, dass das Eintreten für Israel, die Juden und für die Homosexuellen Elemente des neuen Rechtsradikalismus seien ??????

  26. Gratuliere zum hochkarätigen Gesprächspartner!

    Schön, wer mit uns Schmuddelkindern spricht 😉

    Und falls Sie das lesen sollten, lieber Herr Henkel :

    Herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, mit PI zu sprechen und auch Danke dafür, dass Sie das Risiko auf sich genommen haben, sofort in die Ecke derer gestellt zu werden, die mit Islamophoben und „Rechten Hetzern“ reden. Es freut einfach!

  27. #28 antidott (03. Apr 2008 18:59)

    Dieser Mann sollte D. regieren…!!

    Nein sollte er nicht. Er kommt aus der Wirtschaft, nicht wirklich aus der Politik. Männer und Frauen wie Wilders sollten Deutschland regieren.

  28. Wer sein Gesicht hier zeigt, besitzt schon großen Mut, in einer Gesellschaft, in der linke Medienseilschaften solche PI Leute leicht ausgrenzen können. Der angekündigte Marsch durch die Institutionen hat tatsächlich 2-gleisig stattgefunden. In den öffentlichen Medien war er sogar noch erfolgreicher!

    Olaf Henkel, einer der besten intellektuellen Köpfe in Deutschland, wird permanent diffamiert, bzw. seine Denkrichtung wird lächerlich gemacht.

    Wer gestern Abend den „Chefvolkswirt“ von Ver.di, Herrn Schlecht, bei Phoenix erleben durfte, wie er in jedem 2. Satz wiederholte, dass dieser „Neo-Liberalismus“ alles Schrott sei und die freien Märkte uns ins Verderben führen werden, der ahnt, was noch auf uns zukommt, wenn sich die Bankenkrise zu einer allgemeinen Weltwirtschaftskrise auswächst.

    Leider stellen klarsichtige Bildungsbürger wie Olaf Henkel in Deutschland keine „kritische Masse“ mehr. Den Zustand haben wir selber herbeigeführt. Was sonst soll eine Bildungsmisere bewirken, als dass es eben weniger kluge Köpfe gibt!

  29. 13 Aufgewachter (03. Apr 2008 18:09) -„““…Unbedingt lesenswert ist in diesem Zusammenhang der Artikel von Siegfried Kohlhammer:
    Kulturelle Grundlagen wirtschaftlichen Erfolgs..““

    Einfach unbezahlbar eine Einrichtung wie PI –
    die scouts liefern mehr , als man auf Dauer verarbeiten kann – aber es hilft wirklich enorm. ( Nicht wörtlich nehemn -alle immer wieder spenden-muss ja bezahlt werden !!!

    #20 CH4200 (03. Apr 2008 18:32) :
    …“““…Wichtiger, gerade für unser land, wäre es mal wieder den “Bürger” einzuführen, der ja mit diesen Dingen zusammenhängt (Menschenrechte möchte ich mal ausklammern, halte den Begriff eh für sehr fragwürdig).

    Der Bürger ist eben der Deutsche und kein Ausländer, will ein Ausländer auch Bürger werden, muss er sich das aktiv verdienen. Wir aber haben den “Bürger” abgeschafft, wir haben einen Staat, der für seine Untertanen handelt, dafür sind alle Bürger auch alle, also Arbeitsscheue, Ausländer, Kriminelle usw…
    Das war früher anders, da war “Bürger” noch ein Privileg, das auch wieder verwirkt werden konnte. Unser System ist auf Dauer zum scheitern verurteilt, weil bei uns nicht der Tüchtige langfristig profitiert, sondern derjenige, der sich am Besten anbiedert.

    Deswegen gewinnen z.B. langfristig in Europa immer nur linke Parteien, derjenige gewinnt, der am meisten “Geschenke” verspricht, derjenige, der Freiheit verspricht, wird nie eine Chance haben!

    Das ganze ist wie eine Spirale: Es werden noch mehr “Bürger” entmündigt, diese wählen dann noch eher linke Parteien, scheitert die eine, weil sie ihre Versprechen natürlich nicht halten, kommt eine noch linkere, “bürgerfeindlichere” Partei auf usw…

    Das musste also hier nochmal wiederholt werden – genau das habe ich mit etwas schärferen Formulierungen mehrfach sagen wollen, soetwas nennt man eine NEGATIV-SPIRALE
    die ist endlich – na endlich – da sind wir im Eiltempo in der falschen Richtung unterwegs.

    Bei dem Thema Volksabstimmungen, noch mehr Mit-bestimmung usw wurde auf mich „einge-schlagen“ – ABER das ist genau das Problem –
    wer ist MÜNDIGER BÜRGER – wer ist berechtigt und in der Lage, über unser aller Wohlergehen zu entscheiden – genau hier laufen ALLE Fäden zur Zeit zusammen, es ist das Generalthema.

    Danke- daran müssen wir anknüpfen und hmmm-
    ja weiss ich auch nicht -sorry

  30. #20 CH4200 (03. Apr 2008 18:32)
    … Wichtiger, gerade für unser land, wäre es mal wieder den “Bürger” einzuführen,…

    Deshalb sprechen wir ja auch in unserem Land vom Staatsbürger und selten vom Bürger.

    Denn Bürger definieren ihr Gemeinwesen (Staat). Staatsbürger jedoch werden vom Staat definiert.

  31. Bax will uns also ernsthaft glauben machen, dass das Eintreten für Israel, die Juden und für die Homosexuellen Elemente des neuen Rechtsradikalismus seien ??????

    Das passiert, wenn das eigene Weltbild mit der Realität nicht in Einklang zu bringen ist. Die kognitiven Dissonanzen des Herrn Bax möchte ich nicht haben 😀

    Danke für Ihre ehrlichen Worte, Herr Henkel! Es geht nur im Verbund: Marktwirtschaft, Demokratie und Menschenrechte – das sehe ich ganz genauso!

  32. (In der Türkei) macht sich zum ersten Mal eine islamische Gesellschaft auf den Weg zu einem Dreieck bestehend aus Marktwirtschaft, Demokratie und Menschenrechten.

    Marktwirtschaft: fortschreitendes Alkoholverbot, Vetternwirtschaft, Korruption, militäreigene Monopolkonzerne,Produktpiraterie usw.

    Demokratie: Regierungspartei AKP droht Verbot wegen verfassungsfeindlicher Bestrebungen, Ersatz des Kunst- und Literaturunterrichts an öffentlichen Schulen durch Koranunterricht, anhaltende völkerrechtswidrige Besetzung Nordzyperns, Zerstörung christlicher Dörfer im Nordirak, Religionsbehörde DIYANET größter öffentlicher Auftraggeber usw.

    Menschenrechte: Beschränkung der Menschenrechte für Minderheiten, Christen, Kurden, Aleviten, Frauen, Homosexuelle, Konfessionslose und Atheisten, islamischer Pflichtreligionsunterricht für alle Schüler usw.

  33. #23 der_Julius (03. Apr 2008 18:52)
    … Allerdings dürfte der Kampf um die Islamisierung Deutschlands längst verloren sein, da in vielen Parteien Muslime wichtige Ämter innehaben und kräftig mitbestimmen.

    Sehe ich nicht ganz so.
    „Migrant“ ist doch nicht gleich Muslim.
    Noch steht es ca. 3 – 4 Mio. gegen den Rest von ca. 82 Mio. Da ist noch lange nichts verloren.
    Außerdem: Quantität überwindet doch nicht automatisch Qualität und islamistischer Hass ist nicht Waffe sondern erst einmal nur heißbrennende Motivation, die zudem auch noch blind macht.
    Manchmal könnte auch ich verzweifeln, aber dann lasse ich ein Foto aus dem 6-Tage-Krieg vor meinem inneren Auge erscheinen: Ein Stück Wüste voller Schuhe. Diese hatte Soldaten einer arabischen Brigade zurückgelassen, weil sie barfuß schneller über Sand vor den israelischen Truppen weglaufen konnten.

  34. Solange die Türkei ihre ungebildete Unterschicht Richtung Europa exportieren darf und jeder Versuch neuen Einwanderern ganz geringe Sprachkenntnisse der Landessprache schon vor der Einreise abzuverlangen als „fremdenfeindlich“ ausgelegt wird, werden immer mehr gebildete Europäer ihre Koffer packen.

    Solange kriminelle Ausländer mehrere Straftaten „frei“ haben und nicht schon bei der ersten nachgewiesenen verurteilt und anschließend abgeschoben werden wird der Zorn der einheimischen Bevölkerung steigen und sich irgendwann in einem großen Knall entladen. Die dann sicher erfolgende „Empörung“ wird uns dann aber am Allerwertesten vorbei gehen ….

    Ich bin dafür, dass jede weitere freche Forderung von Moslems mit der Abschiebung von unnützen nur die Sozialsysteme belastenden „Schätze“ beantwortet wird.

    Zuwanderung daher nur noch mit abgeschlossener Ausbildung in einem benötigten Bereich, Sprachkenntnissen auf TOEFL Niveau, einer Jobzusage, gutem gesundheitszustand und einem einwandfreien Leumund.

    Kündigung aller Verträge die zum Nachteil der europäischen Krankenkassensysteme leichtfertig von unverantwortlich agierenden Politikern abgeschlossen wurden.

    Einstellung aller „Entwicklungshilfe“zahlungen an Terrororganisation wie Hamas, Fatah und Hisbollah, und die sie unterstützenden Länder wie Syrien, Iran usw.

  35. Hut ab vor Hans-Olaf Henkel, dass er den Mut besitzt PI ein Interview zu geben.
    Dafür gebührt dem Mann viel Respekt und ich kann es absolut nicht verstehen, wie einige Dauernörgler und Querulanten ihn hier im Blog schon wieder kritisieren müssen. Könnt Ihr eure Energie nicht produktiv einsetzen?

  36. OT
    Für alle WIENER und ÖSTERREICHER

    1. Aktionstag der Plattform Volxabstimmung am Samstag, 5. April
    Für eine Volksabstimmung über den EU-„Reform“-Vertrag

    13.00 Uhr Wien Westbahnhof Auftaktkundgebung
    gemeinsamer Zug über die Mariahilferstraße zum Parlament mit
    Zwischenkundgebungen
    ca. 15.00 Uhr Menschenkette um das Parlament
    Schlusskundgebung

    Der Aufruf für den Aktionstag am 5. April ist nachlesbar unter:
    http://www.volxabstimmung.at/index.php?option=com_content&view=article&id=63
    Download des Plakats für den Aktionstag am 5. April:
    http://community.attac.at/fileadmin/user_upload/dokumente/Plakat_Menschenkette.pdf

    Bitte für diesen Aktionstag Werbung machen!

  37. P.s.

    Dies ist eine PARTEIÜBERGREIFENDE Veranstaltung,dazu gehören auch andere nicht so linke Organisationen.
    Der Versuch ,die erste Demo in´s RECHTE Eck zu stellen, ist kläglich misslungen !!

  38. Nach heutiger Definition ist jeder, der nicht PC denkt und sich auch entsprechend äußert, ein Rechtsradikaler.
    Ich kann damit gut leben. Hoffentlich viele Andere auch.

  39. Respekt PI !!!
    Respekt Hr. Henkel !!!

    Man kann fast den Eindruck bekommen dass sich unter der satten, feigen, schwammigen Oberfläche der Republik etwas bewegt.

  40. Ein überaus gutes Interview. Solche Rechtsliberalen Freidenker bräuchte die CDU!
    Dass ein Mann wie Olaf Henkel PI ein Interview gibt, zeigt außerdem wieder einmal mehr, dass dieses Weblog sich als ernsthafte Konkurrenz zu den „Qalitätsmedien“ gemausert hat und mittlerweile aus der Medienlandschaft nicht mehr
    wegzudenken ist.

  41. Es wird aber eng für die 68er:

    Giordano, Ates, Kelek wollen bzw. wollten schon lange nicht mehr den 68er-Traum mitspielen, was von den 68ern gearde deshalb als gemein empfunden wird, weil man diesen nicht mal so eben locker die Nazi-Keule um die Ohren schlagen
    kann!

    Und nun Hans-Olaf Henkel!

    Und hier nun seine beste Ohrfeige für die Generation der 68er-TotalversagerInnen:

    Im Grunde hat sich die deutsche Politik in den letzten hundert Jahren nicht verändert: am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

  42. #39 Nikolausberger (03. Apr 2008 19:39) #23 der_Julius (03. Apr 2008 18:52)
    … Allerdings dürfte der Kampf um die Islamisierung Deutschlands längst verloren sein, da in vielen Parteien Muslime wichtige Ämter innehaben und kräftig mitbestimmen.

    Nikolausberger: „“Sehe ich nicht ganz so.“““

    Bravo – es ist immer bequemer zu sagen, na nun ist es sowieso zu spät.
    Hätten das die Wiener vor 325 jahren gesagt, da gings um ein paar Stunden, wären wir hier heute nicht bei PI.

    Es ist nie zu spät – nur wenn man tot ist, nach meinem kenntnisstand heute 21.21 !!

    Gedanken sind Kräfte -das darf man ncht unterschätzen – da wissen die Musels ja besser als wir.
    Bündelst du diese Kräfte in einer ständig wachsenden Gruppe, gelenkt auf ein gmeinsames
    Ziel – dann ensteht eine Kollektivenergie in einer postiven – nach oben offnen Spirale !!

    Solange aber eine Gruppe von Menschen unschlüssig, demotiviert, ziellos, orientierungslos herumpendelt – ist es eben keine nennenswerte Energie – man dümpelt und wartet auf den „kick“.
    Da liegt das Problem – deshalb läuft die Zeit trotzdem noch gegen unsere Interessen jedoch –
    eben durch die Ereignisse der letzten Tage, nach fitna – ist der Zündfune- nein die Zündflamme am brennen, nun müssen wir dran bleiben, es geht ja in der Praxis nicht um stunden,
    es gibt schon noch eine gewisse Zeitachse.

    Also – wie bei einem Länderspiel – jetzt ist eben echter Mannschaftsgeist gefragt.
    Es fehlen halt nur die Trainer, Strategen, Mittel usw. die Mannschaft wächt ja schon heran.

  43. OT:

    „Deutschland genießt einer neuen Studie zufolge das höchste Ansehen auf der Welt. Im Durchschnitt haben 56 Prozent der Befragten in 34 Ländern ein positives Bild von der Bundesrepublik.
    Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage der britischen Rundfunkanstalt BBC unter mehr als 17 000 Menschen hervor. Dagegen sehen 18 Prozent Deutschland eher negativ. Auf den weiteren Plätzen folgen Japan, die EU, Frankreich und Großbritannien. Das Schlusslicht bilden wie in den Vorjahren Iran und Israel. Auch Pakistan schnitt bei der Bewertung schlecht ab. Die USA konnten erstmals seit Jahren ihren Ruf wieder verbessern.“
    Quelle: http://portal.gmx.net/de/themen/lifestyle/leben/gesellschaft/5667152-Deutschland-geniesst-weltweit-das-hoechste-Ansehen,cc=000000156300056671521HUfYO.html

  44. Nachtrag zu meinem obigen Beitrag:

    „Vor allem in Europa hat Deutschland ein gutes Image: In Italien halten 82 Prozent der Befragten Deutschlands Einfluss für positiv. Es folgen die Spanier, Portugiesen und Franzosen. Auch 62 Prozent der Briten und 61 Prozent der Russen haben ein gutes Deutschlandbild. Dagegen hat mit 47 Prozent die Mehrheit in der Türkei ein negatives Bild von Deutschland.“

  45. #51 STARY ARBAT (03. Apr 2008 20:30)

    Warum tauche ich in Deiner Belehrung auf?
    Der kursive Teil ist zitiert.
    Oder habe ich da irgendetwas missverstanden?
    Vielleicht sogar mich selbst?
    Gruß

  46. Christopher Alan Bayly
    Die Entstehung der modernen Welt

    Europa verdankte seine Vormachtstellung im 18. und 19. Jahrhundert nicht nur der Industrialisierung und der Herausbildung von Nationalstaaten mit imperialer Reichweite. Seine Dominanz beruhte vielmehr auf einer Kombination von ökonomischen und politischen Faktoren, die sonst nirgendwo zeitlich zusammenfielen.

    http://www.eurozine.com/articles/2006-05-23-bayly-de.html

    **********************

    oder auch – Auswirkungen potamischer Despotien auf das Humankapital und seine mentale Ressourcen.

    August Karl Wittfogel:
    Die orientalische Despotie

    http://www.fh-lueneburg.de/u1/gym03/homepage/chronik/wittfogl/despotie.htm

    http://www.arikah.com/enzyklopadie/Karl_A._Wittfogel

    http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Wittfogel

  47. Herr Henkel ist schon länger als kluger und sympathischer Denker bekannt. Angesichts der von ihm völlig zu Recht angesprochenen und als großes Problem benannten politischen Korrektheit muß man es trotzdem durchaus als mutig bezeichnen, PI ein Interview zu geben.

  48. ich hätte mir gewünscht, dass das interview auch im spiegel oder faz zu lesen wäre.
    das wäre ein knaller. ich bin mir nicht sicher, ob unsere politiker-gutmenschen IP anklicken.

  49. Die Zerstörung einer Zukunft

    Die hydraulische Gesellschaft und das Gespenst der asiatischen Restauration Gespräch mit K. A. Wittfogel, in: Mathias Greffrath Die Zerstörung einer Zukunft. Gespräche mit emigrierten Sozialwissenschaftlern Frankfurt a.M.: Campus, 1989; S. 263 – 310
    ___________

    Volkmar Weiss
    *Bevölkerungsqualität:
    Der demographische Übergang in den Untergang

    *Bevölkerungspolitik als Grundlage von Staat und Volk

  50. Klasse Interview. Danke an PI für diese kritischen Fragen und an Herrn Henkel, der sich die Zeit genommen hat.

  51. Wie schon #48 Eurabier schrieb, genial ist vor allem der letzte Satz:

    Im Grunde hat sich die deutsche Politik in den letzten hundert Jahren nicht verändert: am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

    Volltreffer in die 68! 🙂

  52. Ich war in einer seiner Lesungen zum Buch >Der Kampf um die Mitte<. Da hat er mich wirklich beeindruckt. Was ich hier lese, ist pc und weichgespült. Hat er das kulturell bereicherte Nasenbein seines Sohnes so schnell vergessen?

  53. Das Interview finde ich auch ein wenig weichgespült.

    Aber wer hätte vor ein paar Monaten gedacht das Herr Henkel, PI ein Interview gibt.

    Ein toller Erfolg. Danke Herr Henkel. Danke an PI.

    Allein die Tatsache, dass er hier ein Interview gibt, finde ich sehr mutig von Herrn Henkel. Wäre er hier noch deutlicher geworden, würden die MSM ihn nicht nur wegen des Interviews, sondern auch noch für den Inhalt zerreißen, wenn die MSM das überhaupt thematisieren.

    Aber wir können froh sein eine so bekannte Persönlichkeit auf unserer Seite zu haben.

    Allerdings würde ich mir von Leuten mit seinem Format, auch einmal solche Stellungnahme
    während ihrer aktiven Zeit wünschen.

  54. Schönes Interview.

    Dank an Herrn Olaf Henkel, Dank an PI.

    Herr Henkel gehört nach meiner Einschätzung zu den besten und qualifiziertesten deutschen Zeitgenossen, die auch in der Öffentlichkeit hervortreten und erfreulich große Resonanz finden.

    Wäre schön wenn er in PI gelegentlich auch mal den einen oder anderen Artikel oder Kommentar schreiben würde.

    Eine Diskussion mit dieser überaus kultivierten, geradlinigen und scharfsinnigen Persönlichkeit wäre ein großer Gewinn für uns alle.

    Danke, Herr Henkel!

  55. #53 felix7
    Warum wohl?
    Weil die Deutschen von einem Extrem ins nächste fallen.
    Diesmal soll die Welt am deutschen Gutmenschentum genesen.
    Gutmenschen werden geliebt, besonders wenn sie die soziale Auffangstation für die Welt sind und ihr Militär aus bewaffneten Brunnenbauer besteht.
    Darauf sind nur Deppen stolz.
    Besser als beliebt wäre ACHTUNG.

  56. #22 dagobertbug
    #23 ch4200

    „warum sieht Herr Henkel das Experiment Türkei
    auf dem richtigen Weg…?“

    Man möge Führungskräfte aus Politik und Industrie bitte nicht so sentimental mit Dank
    sagungen überhäufen, nur weil sie etwas von sich geben, das leidlich auf der eigenen Linie
    liegt.
    Auch ich habe z.B.seine Artiekl in Cicero gelesen und auch ich weiß, daß er in Deutschland, derzeit eine linksgrün orientiertes Land dem Unternehmerlager zugerechnet wird und mithin stigmatisiert ist.
    Aber das bedeutet nicht, daß er nun umgekehrt einer der führenden intellektuellen Köpfe
    Deutschlands ist – Quatsch – und daß er
    DIESELBE PROBLEMATIK SIEHT WIE WIR.
    Das tut er nämlich ganz und gar nicht, vgl.
    auch Zitat „der Innenminister ist auf dem richtigen Weg….Bäumer ist auf dem richtigen Weg..“
    Das hört sich so ein bischen nach Christian Wulff an.
    Ein Industrieführer mag seine Kompetenzen haben, aber die politische, die gesellschaftliche Wahrnehmungsfähigkeit ist etwas anderes.
    Ich denke, er hat sich mit „Islam“ nicht groß beschäftigt und hat das wahrscheinlich auch nicht vor.
    Im letzten Teil seines Beitrages kommen einige
    Komponenten der europäischen Konversionsneurose vor :
    Machtvolles Konflikthandeln vermeiden, das Aussitzen von Konflikten als moralisch höherwertig ansehen – aber er sieht das als ein typisch deutsches Problem – einmal Holocaust und nie mehr böse sein dürfen -und meint, die angelsächsischen Länder seien „weiter “
    Aber das ist die beschränkte Perspektive eines anständigen, weiterdenkenden CDU Konservativen – die den historischen und globalpolitischen Zusammenhang nicht erkennt –
    alle Kernländer Europas haben ihre Kolonialkriege verloren, und in allen ist die Ideologie gekippt, der Holocaust ist da demgegenüber nur ein regionalhistorisches
    Problem.
    Und weil seine Perspektive begrenzt ist, hängt er auch dem Glauben an „die gesunde Mitte in der Türkei“ an – und nimmt die Gefahr des Islam nicht war.
    Er nimmt überhaupt die Kategorie des Radikalen im Islam nicht wahr, die Kräfte, die
    dieser zu entfesseln vermag und ist deswegen
    auch selbst nicht radikal genug – in seinen Betrachtungen – und in seinem Handeln.

  57. Die Türkei wurde in den 1920-er Jahren mit gewisser Gewalt ent-islamisiert. Das hat nun gute 80 Jahre vorgehalten. Immerhin etwas, denn es hätte schon früher viel schlimmer kommen können.

    Offensichtlich ist die Türkei zur Zeit gerade nicht im magischen Henckel-Dreieck. Eher driftet sie immer schneller werdend in die islamische Schmuddelecke. Die Kemalisten (auch nicht die totalen Lichtgestalten) führen ihre Rückzugsgefechte mit dem Etappensieg vor dem Verfassungsgericht. Nützen wird das nicht allzuviel, wenn die Europäische Union dem Führer Erdogan die Stange hält. Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient (mussten sich auch die Deutschen anhören). Irgendwann wird auch fpr die USA die Türkei in der NATO untragbar sein (oder ?)

  58. Herr Henkel,dessen Bücher ich sehr schätze ist bei den MSM ein eher ungeliebter Mann,
    Erzfeind des”Spiegel” und nur bei der BIld
    geschätzt.
    Er ist für viele der Inbegriff des bösen Kapitalisten.
    Dabei war er ein guter Manager, dem die Belange der Arbeitnehmer nicht gleichgültig
    waren. Unternehmer alter Schule eben und einer der sich aus eigener Kraft hochgearbeitet hat. Und er war immer unbequem, hat seine Meinung nie hinter dem Berg gehalten. Im Grunde immer PI.
    Daß er die Probleme der Islamisierung und Migration erst jetzt wahrnimmt liegt daran, daß er in seiner Gehaltsklasse im Alltag gar nicht damit konfrontiert wird.
    Ich denke, man wird noch mehr von ihm hören,
    jetzt wo er diese langsam erkennt.
    Hoffentlich noch viele Andere auch,
    die man zu Talkshows etc. einlädt.

  59. #73 survivor (03. Apr 2008 22:34)
    Dass Hans-Olaf Henkel überhaupt die Probleme der Islamisierung und Migration erkannt hat, liegt wahrscheinlich daran, dass sein Sohn mal eine unliebsame Begegnung mit zwei Kulturbereicherern gehabt hatte mit Nasenbeinbruch und Krankenhausaufenthalt. Ob er ohne diesen Vorfall aufgewacht wäre?

  60. @ Phoenix21

    Nobody is perfect.

    Ich kenne Herrn Henkel aus seiner Zeit als Präsident der Leibniz-Gesellschaft. Hat mich nicht immer überzeugt, u.a. weil er dem auch in den Wissenschaften grassierenden Feminismus zu meiner Verwunderung ziemlich teilnahmslos gegenüberstand.

    Henkel hat aber ungewöhnlich guten Durchblick in Fragen der nationalökonomischen Theorie und damit auch wesentlicher Grundfragen der Politik, was er stets charmant und freundlich, mit unendlicher Geduld, überzeugend und gemeinverständlich rüberbringen kann. Ich an seiner Stelle wäre in vergleichbaren Situationen schon hundertmal ausgerastet.

    Sehr gut z.B. auch sein Beitrag in Cicero 10/07 Zum deutschen Migrationsskandal:

    http://www.cicero.de/page_print.php?ress_id=6&item=2117

    Der Mann hat Charisma, das gewisse Etwas. Ich könnte ihn mir ohne weiteres als Bundespräsidenten vorstellen, weitaus eher als den unbedarften Herrn Köhler. Als Bundeskanzler hätte Henkel zwar das intellektuelle Format, aber wohl zu wenig Durchsetzungskraft. Ist halt eher ein Feingeist.

    Wir sollten uns den Mann unbedingt warm halten.

  61. PI-Interview mit Hans-Olaf Henkel

    Gut, daß Henkel das Dogma der sogenannten „Sozialen Gerechtigkeit“ angreift.

    Denn gerade die Forderung nach mehr „Sozialer Gerechtigkeit“ dient als Vorwand, den Menschen immer mehr zum Untertanen des Sozialstaats zu degradieren.

    Ziel dieses „Sozialstaats“ ist es, unmündige, träge und wehrlose Angsthasen mit kollektivistischen Einstellungen heranzuzüchten. Und wie man z.B. an den Wahlergebnissen sieht, leider mit Erfolg. Aber eine solche Mentalität untergräbt unsere langfristige Überlebensfähigkeit. Wirtschaftlich und sozial. Denn der Staat übernimmt immer mehr Funktionen, die besser von der Gesellschaft selbst wahrgenommen werden sollten. Somit wird das Engagement des Einzelnen scheinbar verzichtbar.

    Die USA setzen dagegen auf freie, mutige, selbständige und in der Zivilgesellschaft engagierte Bürger. Ein völlig anderer Ansatz. Ein besserer und zukunftsorientierter Weg.
    Anstatt Ungleichheit zu verteufeln, wird die Verschiedenartigkeit der Menschen als Chance gesehen.

    Interessant ist, daß sehr viele Deutsche in die USA gehen. Warum wohl? Das sind diejenigen, die die Schnauze von diesem Staat – bzw diesem ganzen Scheiß Sozialismus hier- voll haben und über ihr Schicksal endlich selbst bestimmen wollen.

    Ziel sollte es sein, ein höheres Maß an Freiheit auch in Deutschland zu erreichen. Ob das aber gelingen kann, angesichts der gewaltigen Beharrungskräfte einer Kultur der Unfreiheit, wie wir sie seit vielen Jahrhunderten in unserem Land haben?
    Und angesichts eines Staates, der lieber ungestört herrscht und seine Macht immer weiter perfektioniert, anstatt sich auf seine eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren?
    Schlechte Aussichten also für Deutschland. Kämpfen wir dafür, daß es sich ändert.

    Für die Freiheit!

  62. #40 Wienerblut (03. Apr 2008 19:44)

    Volle Zustimmung.

    Mit der Einschränkung daß wir Deutschen gar keine Einwanderer brauchen, weil wir mühelos um die Hälfte schrumpfen können um auch nur die derzeitige Bevölkerungsdichte Frankreichs zu erreichen und unseren Stand von 1871.

  63. Nach allem was er über den Islam weiss, meint Henkel, der Innenminister ist auf den richtigen Weg mit der Islamkonferenz, und es sei wichtig, dass das „Experiment Türkei“ gelänge? Ist ihm klar, wieviele Leben in Europa mit diesem „Experiment“ verschleudert werden würden bzw. bereits verschleudert werden?
    Ist ihm klar, dass Europa daran zugrunde gehen würde? Vielleicht für immer? Ist es das wert?
    Ich weiss nicht…ich dachte, ich würde ihn mögen, den Henkel…schade!

    Für die Freiheit!

    aborigina

  64. Ein ganz dickes Lob ans PI-Team, hervorragend gemacht.
    Danke auch an HO Henkel für das Interview.
    Ich finde Henkel sehr mutig und würde mich freuen, wenn wir demnächst mehr von ihm hörten …

  65. Ich schätze Henkel sehr, habe schon öfter mit ihm korrespondiert.

    Aber in der Tat: Dieses Interview erscheint mit wie eine teilweise Kehrtwende von ihm.

    Zu behaupten, Schäuble und Böhmer seien auf dem richtigen Weg – sorry, das kann ich nicht nachvollziehen. Schon gar nicht aus diesem Mund.

  66. Im Prinzip ist es ok, wenn man Personen wie Hans-Olaf Henkel für ein Interview gewinnt. Allerdings ist Henkel ein ausgewiesener Fachmann für Ökonomie. Mir fehlte im Interview ein Ansatz: Fragen zu seiner Kritik am postdemokratischen Wohlfahrts- und Bürokratenstaat.

    jochen.trebmann@yahoo.de

  67. @ 81 lestard1973

    Grade daß PI oder die Achse des Guten nicht als Zeitung erscheinen, sondern in Blogform existieren, macht sie doch so interessant. Man geht online und kann herrlich freie Gedanken lesen.

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