Knesset-AbgeordenteAuf Initiative der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) war eine Gruppe israelischer Parlamentarier des „Ausschusses für christliche Angelegenheiten“ auf Deutschland-Besuch (siehe PI-Hinweis). Der Knesset-Ausschuss wurde vor vier Jahren ins Leben gerufen, nachdem die Israelis feststellten, dass weltweit christliche Kirchen und Werke zu den zuverlässigsten Freunden des Staates Israel zählen.

Parlamentarier wollten ihre guten Kontakte zu den Kirchen bündeln, die Zusammenarbeit mit Christen verstärken – und machten dieses Anliegen zu einem offiziellen Ausschuss, der weltweit von parlamentarischen Partnergruppen unterstützt wird.

Benny ElonNach einer Begrüßung im Kanzleramt und weiteren Terminen mit Abgeordneten des Bundestages sowie leitenden Pastoren aus Berlin sprachen die Knesset-Abgeordneten vor Christen in der Berliner „Kirche am Südstern“ und anschließend auf der 12. Sächsischen Israelkonferenz in Pirna. Rabbiner Benny Elon (Foto l.), vormals Tourismusminister unter Ariel Sharon, betonte, dass der Staat Israel nicht nur politisch betrachtet werden könne, vielmehr sei Israel auch eine Erfüllung biblischer Voraussagen. Deutschland habe eine bedeutende Aufgabe für ganz Europa, christliche Werte zu verbreiten. Durch seine besondere Geschichte wurde Deutschland vom schlimmsten Feind der Juden zu einem der besten Freunde des jüdischen Staates. An die Christen gerichtet sagte Elon: „Seid nicht neutral, wenn es um biblische Werte geht, und seid nicht neutral, wenn es um den Staat Israel geht. Verteidigt den Zionismus“ – der nichts anderes bedeute, als die verheißene Rückkehr des jüdischen Volkes in ihre alte Heimat Israel – „und schämt euch dafür nicht!“

Josh Reinstein, Direktor des Ausschusses, ergänzte, die besondere Rolle der Verantwortung Deutschlands soll ohne Druck und Schuldgefühle, sondern in Freiheit und Freundschaft ausgefüllt werden. Die gemeinsamen Wertegrundlagen von Juden und Christen stellten das Fundament der westlichen Welt dar. Weltweit gäbe es ein Aneinander rücken zwischen Gläubigen beider Seiten.

„Dieses Land ist wirklich ein neues Deutschland geworden“

Shai Chemesch von der regierenden Kadima-Partei sprach darüber, wie sehr berührt die Israelis von der Haltung Angela Merkels seien. Zwar falle es ihm schwer, in Deutschland zu sein, ausgerechnet am israelischen Holocaust-Gedenktag, denn auch er habe viele Familienmitglieder im Holocaust verloren, aber „wer hätte gedacht, dass einmal nach so kurzer Zeit nach der Shoah wir als Juden hier in dieser Kirche stehen würden und in Freundschaft zueinander kommen. Dieses Land ist wirklich ein neues Deutschland geworden.“

Der radikaliserte Islam – Herausforderung für die Gemeinde

Dimitri Radischewski, Leiter des „Jerusalem Summit“, zeigte beeindruckend klar geistliche Zusammenhänge auf – und forderte dazu auf, sich mutiger dem Islamismus und den Tendenzen der Werteverschiebung entgegenzustellen. Der Umgang mit einem radikalen Islam als einem neuen Nazismus, der Juden und Christen und die westlichen Freiheitswerte ablehne, sei die besondere Aufgabe der christlichen Gemeinden, denn nur die Bibelgläubigen könnten dieser Aufgabe geistlich entsprechend wirksam begegnen. Gerade die Deutschen müssten hier aktiv werden, um nicht erneut wachsendem Antisemitismus und Werteverfall zuzusehen. Berührend war auch seine Sicht: „Der Heilige Geist freut sich darüber, wenn Juden und Christen gemeinsam an einer Sache arbeiten“

In ihrer Ansprache sagte Waltraud Keil von der „BRÜCKE Berlin-Jerusalem“, dass während des Holocaust die Christen in Deutschland versagt hätten. Jetzt aber, wo Israels Existenz wieder bedroht ist – von innen und außen – hätten wir in Deutschland eine neue Chance, uns aktiv an die Seite Israels zu stellen. „Wir als Christen gehören an die Seite Israels – die Juden sind unsere älteren Brüder!“

Dr. Jürgen Bühler, der in Jerusalem die internationale Arbeit der Christlichen Botschaft leitet, betonte die Besonderheit dieser Ereignisse: „Es ist schon etwas besonderes, dass die israelischen Knesset-Abgeordneten gerade hier in Deutschland in einer Kirche mit der israelischen und der deutschen Fahne diese Ermutigung geben – und Christen ermutigen, ihren Glauben zu verbreiten und zur Erweckung aufzurufen.“ Dies sind in der Tat Dinge, die zu großer Dankbarkeit veranlassen und ein Vertrauensvorschuss, den wir als Christen und und als Deutsche ausfüllen müssen.

Foto oben: Besuch der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages unter der stv. Leitung von Hellmut Königshaus, FDP (ganz links), weiter: MK Rabbiner Benny Elon (NRP), MK Shai Chemesh (Kadima), Jörg Haller (ICEJ Deutscher Zweig), Josh Reinstein (Direktor des Knesset-Ausschusses KCAC), Dimitri Radischewski (Leiter „Jerusalem Summit“), Dr. Jürgen Bühler, Internationaler Direktor der ICEJ.

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22 KOMMENTARE

  1. Wie gut das wir Sie an unsere Seite haben.

    Aber was sagen Sie zu unseren Gutmenschen ?

    Die uns gegenteil sagen.

    Europäische Werte ? – Nix da !

    Du National Konservativer ein Judenfreund ? –

    Du bist ein versteckter Nazi !

    P.S Wir können Stolz auf uns sein,

    das wir mit dem Isrealischen Volk wieder

    zuusammen kommen.

  2. “ die Juden sind unsere älteren Brüder…“

    Sehr schön ausgedrückt.

    Die linken Zicken, die jedes Jahr am „Al-Quds-Tag“ mit den Islamofaschisten marschieren, würden das natürlich anders sehen!top

  3. Thanks, members of Knesset – for your visit and your support in Germany. It is very important to stand unite with our jewish-christian values – and to influence the society with truth, Gods ideas and biblical fundaments and principles!

    God bless – and Shalom to Israel!
    Also thanks to PI!

  4. Es war gut und wichtig, daß Mitglieder des
    Parlaments der Freiheit, der Knesseth, in
    Deutschland weilten.

    Dies dürfte die Beziehungen Deutschland-Israel
    weiter vertieft haben !

    Glückliche Heimreise und gute Erholung im
    heimischen Israel !

    Shalom to all of you !

  5. #3 Phoenix (06. Mai 2008 15:58)

    Claudia & Konsorten schlagen wieder zu:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,551547,00.html
    (von Henryk M. Broder)

    Eine Treppe tiefer ist auch der ehemalige Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland, Thilo Bode, der Meinung: „Verzicht auf Kritik an Israel ist unmoralisch.“ Deutschland sollte dazu beitragen, „dass Israel eine Lektion lernt, die Deutschland selber erfolgreich gelernt hat: nämlich welche die historischen Kosten der Unterwerfung anderer sind“.

    Deutschland hat genug beigetragen und die Juden haben die Lektion mit den Gaskammern gelernt.

    “ die Deutschland selber erfolgreich gelernt hat“- die Deutschen haben gar nichts gelernt- die Kommunistennazi sind wieder am Anmarsch.
    Die sind nicht nur für die Israelis gefärlich sondern auch für alle Europäer- der Westen soll das zu Kenntnis nehmen und die Augen offen halten.

  6. Hoffentlich haben die Knesset-Abgeordneten gemerkt, daß Claudia und Konsorten NICHT Deutschland sind!
    Viel gefährlicher als die paar unverbesserlichen, aber beherrschbaren Rechten Hanseln, die Geschichte nicht kennen und nicht kennen wollen, sind diese Linken „Gutmenschen“, welche die Islamisierung Europas vorantreiben!

  7. Wir Christen sind die Brüder der Juden, denn Jesus ist schließlich Sohn einer jüdischen Mutter und er war Rabbi. Das AT ist ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Theologie. Wer gegen Christen ist, ist gegen Juden und umgekehrt. Cristophobie ist eine Folge von Antisemitismus. Ohne Judentum keine Christentum. Die Nazis wollten nicht nur das europäische Judentum vernichten, sie wollten danach das Christentum auslöschen.

    Wir Christen haben mit en Juden einen gemeinsamen Feind, den Islam, auch er versucht beide auszulöschen. Er fängt an, ihre Lehren als falsch darzustellen, geht zur massiven Diskriminierung über und droht am Ende mit der physischen Vernichtung.

    Für die Atheisten: Wer Deutschland liebt, muss die Nazis hassen. Wer die Freiheit und die Menschenrechte will, muss den Islam ablehnen.

  8. Man kann nur hoffen, dass diese Leute das Zepter in der jüdischen Gemeinde übernehmen und die Leute, die Gegner der Ausländerkriminalität verhöhnen, beleidigen und beschimpfen, namentlich der ZdJ, endlich nicht mehr ihre rote Brühe „im Namen der Juden“ verzapfen. Denn diese Leute schüren Antisemmitismus von links und von Nazis.

  9. #10 freeblogger

    Zustimmung, aber man muss als Patriot auch die Linken hassen, denn diese sind das Übel, welches uns den Islam einbrockt.

  10. Dieser Besuch der Knesset-Abgeordneten ist für uns ein großartiges Zeichen der Hoffnung, stark sind wir dadurch, dass wir an unseren gemeinsamen westlichen Werten, die im Judentum und Christentum ihren Ursprung haben, festhalten und sie verteidigen. Vereint können wir standhalten, aufgeben werden wir nimmer.

  11. Übrigens: Eine Meinung zur „Stellung“ des Zentralrats der Juden in der bolschewistischen Vernichtungshetze gegen Herrn Krause sollte man gerade auch bei PI haben.

  12. Bei der 12. Sächsischen Israelkonferenz in Pirna forderte der Vorsitzende des israelischen Knesset-Ausschusses für christliche Angelegenheiten, Benjamin Elon, die Erinnerung an sechs Millionen von den Nationalsozialisten ermordete Juden mit der Wertschätzung des jüdischen Glaubens zu verbinden. Jeder Israeli sei ein Beweis dafür, dass der lebendige Gott sein Volk nicht fallen gelassen habe, sagte der Rabbiner vor rund 1.500 Besuchern. Der Direktor dieses Knesset-Ausschusses, Josh Reinstein, bezeichnete es als Wunder, dass Israelis 63 Jahre nach Ende der NS-Herrschaft das christliche Kreuz und die deutsche Fahne als Hoffnungszeichen betrachten könnten. Bibeltreue Christen gehörten weltweit zu den wichtigsten Unterstützern Israels. „Die gemeinsame Verantwortung derer, die die Bibel ernstnehmen, besteht darin, die moralischen Werte der Bibel gegen Unfreiheit und Terror zu verteidigen“, sagte Reinstein

    http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews%5Btt_news%5D=64213&tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&cHash=b4a241aaeb

  13. #15 Taqyya

    Hallo Taqyya, der angegebene Link stimmt nicht ganz, kannst du den Idea-Bericht nochmals verlinken? Vielen Dank!

  14. denn nur die Bibelgläubigen könnten dieser Aufgabe geistlich entsprechend wirksam begegnen.

    so ist es. Dem Islam muß massiv ideologisch entgegengetreten werden. Er muß demontiert werden!

  15. „Wir als Christen gehören an die Seite Israels – die Juden sind unsere älteren Brüder!“

    wir müssen uns bewußt sein dass wir als Christen zum Judentum gehören. Christus war Jude und wir gehören ihm !

  16. TV-Tip, JETZT, 21:45h BR

    Genialer Satire-Klassiker

    Der Blaumilchkanal – Spielfilm, IL,D 1969

    „Kasimir Blaumilch, ein aus der Nervenheilanstalt entwichener Straßenbauarbeiter mit einem Faible für Pressluftbohrer, klaut einen solchen und beginnt, mitten in Tel Aviv die Hauptverkehrsstraße aufzubohren. Seelenruhig verrichtet der nimmermüde Kasimir sein Zerstörungswerk, während die konkurrierenden Behörden – vom Bürgermeister bis zum Baureferat – sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben und dafür sorgen, dass Kasimir und sein Pressluftbohrer, tatkräftig unterstützt von städtischen Bulldozern, die Küste erreicht. Die Fluten des Meeres ergießen sich in die aufgerissene Straße. Um sich keine Blöße zu geben, funktionieren die Politiker publikumswirksam das Ganze zu einem geplanten „Blaumilchkanal“ und Tel Aviv zum „Venedig des Nahen Ostens“ um. Nur der Magistratsbeamte Ziegler durchschaut den Wahnsinn, doch keiner will die Wahrheit wissen. Ziegler landet in der Psychiatrie und Kasimir beginnt auf dem Rathausvorplatz ein neues „Bauprojekt“. /
    (BR)

  17. Habt ihr den Ausschussnahmen selbst übersetzt?
    „Christian Allies“ heißt „christliche Verbündete“, nicht christliche Angelegenheiten.
    (In dem verlinkten Hinweis habt ihr noch „Knessetausschuss für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ stehen…

  18. Freut mich der Besuch. Allerdings, macht ihnen keine Ilussionen über die deutsche Realität mit Claudia Fatima Roth, und Konsorten. Antisemitismus und einseitige Parteinahme zugunsten der Terrororganisation Hamas ist in unserer gleichgeschalteten linken Presse der traurige Normalfall.

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