Wie heute Morgen ein Afghanistan-Korrespondent des Westfalenblatts mitteilte wurde bei einem Anschlag auf deutsche Bundeswehrsoldaten in der Nähe von Kundus – der selbstverständlich nichts mit dem Islam zu tun hat – ein Fallschirmjäger getötet. Weitere Soldaten wurden verletzt. Sie fuhren Patrouille als der Sprengsatz hochging.

Die Nachrichtenagenturen AP und dpa berichteten unter Verweis auf gut unterrichtete Quellen in Afghanistan, der deutsche Soldat sei nach einem Anschlag im nordafghanischen Kundus am Mittwoch an seinen Verletzungen gestorben. Die anderen drei Bundeswehrangehörigen seien leicht verletzt worden. Sie wurden nach dpa-Informationen zum größten deutschen Stützpunkt im nordafghanischen Masar-i-Scharif geflogen.

Tatverdächtig sind die üblichen „Friedensorganisationen“ Taliban und Al Kaida. Bereits vor drei Wochen waren in der Region drei deutsche Soldaten bei einem Anschlag verletzt worden, zwei davon lebensbedrohlich.

Zu dieser Tat hatten sich die Taliban bekannt. Bei einem Anschlag im Mai 2007 waren in Kundus drei Bundeswehr-Soldaten und acht afghanische Zivilisten getötet worden. Der Bundestag entscheidet Anfang Oktober über eine Verlängerung des Bundeswehr-Mandats in Afghanistan.

Die Sicherheitslage am Hindukusch hat sich in diesem Jahr erneut verschärft. Besonders Angriffe mit Sprengfallen haben weiter zugenommen. Im vergangenen Mai kamen in Afghanistan erstmals mehr ausländische Soldaten ums Leben als im Irak. Insgesamt wurden nach Angaben von Hilfsorganisationen bei Kämpfen und Anschlägen in Afghanistan in diesem Jahr mehr als 3000 Menschen getötet, darunter etwa 1000 Zivilisten.

Immer stärker bekommen die Bundeswehrsoldaten, die in Afghanistan eingesetzt wurden, weil man die Gegend für „ruhig“ hielt, die „Friedlichkeit des Islams“ zu spüren. Doch wie könnten sie der Bedrohung als deutsche Soldaten begegnen ohne selbst von der Weltöffentlichkeit und dem deutschen Mainstream verurteilt zu werden?

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81 KOMMENTARE

  1. Ganz einfach, hier in Deutschland interessiert man sich nicht für den Einsatz am Hindukusch. Lediglich wenn Soldaten verletzt und/oder getötet werden, machen die Medien ein bisschen Rummel. Fakt ist jedoch, dass an allen Enden gespart wird. Der schnellen Eingreiftruppe stehen satte 6 Hubschrauber zur Verfügung und das für den gesamten Norden. Eine Aufstockung auf 8 ist zwar geplant, aber mehr auch nicht.

  2. Die „friedlichen“ Musels nehmen wenig Rücksicht darauf, ob deutsche Regierungen diesen Krieg als Friedensmission einstufen! Sie bomben drauflos! Völlig unsinnig der Einsatz der Bundeswehr. Als Verteidigungsarmee operiert sie weltweit! Wir finanzieren etwas, was niemals von Erfolg gekrönt sein wird, denn nach Abzug der westlichen Armeen ist alles wie zuvor. Allein die Schlafmohnproduktion, die derzeit auf Höchststand ist, wird zurückgehen!
    Wir haben dort nichts verloren! Wenn Parlamentarier das dennoch glauben, sollen sie selbst dorthingehen! Aber bitte auch schlecht vorbereitet und schlecht ausgerüstet! Hilfe ist von den Mullahs dort nicht erwünscht; oder man nimmt alles gern mit, schießt aber trotzdem auf die Helfer! Mullahs eben!

  3. Um sie zu stärken, sollte man daher den moderaten Taliban sofort EU-Millionen zukommen lassen 😉

  4. Hallo Leute.
    Kein Grund zur Panik.
    Der gefallene Soldat wird sicherlich wieder des Nachts und unter Ausschluss der Öffentlichkeit, in Köln-Wahn angelandet. Die PC Medien werden wieder so gut wie nichts berichten, ein paar Antifa-Spinner werden wieder ihren Kommentar abgeben, nach dem Motto, was wollte der da, ist doch selbst Schuld, hätte doch verweigern können, usw. und alles wird Gut.

  5. Man hätte die Soldaten hier in Deutschland einsetzen müssen. Köln Ehrenfeld, Berlin Neuköln, Duisburg Marxloh usw. Hier besteht ein echter Bedarf an Schutz und Sicherheit vor Islamisten!

  6. Wie kann man in Afghanistan „Frieden“ schaffen?

    Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten

    1. wir lassen es zu dass dieser kamelpisse schlürfende mob weiterhin unsere soldaten abschlachtet und glauben auch die nächsten 50 jahre fest an die märchen unserer politverbrecher.

    2. wir erinnern uns an den britischen fussballspieler bomber harries und versuchen seine ideen nachzuahmen

    3. wir holen alle allierten soldaten raus und schicken im gegenzug viele nette geschenkpakete. hervorragend geeignetsind dafür die paketdienste minuteman, tomahawk und cruise-missile

  7. Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass Soldaten in einem Krieg sterben. Hier aber wird so getan, als hätten wir da nur Sozialarbeiter hingeschickt.

    Dazu kommt, dass die Soldaten auch nicht das tun dürfen, wozu sie ausgebildet worden sind. In Afghanistan dürfen sie nicht schießen, es sei denn, sie werden direkt angegriffen. Von sich aus dürfen sie keine Taliban bekämpfen.

    Vor der Küste Somalias dürfen sie Piraten nur beobachten, nicht selbst bekämpfen. Wenn es also kritisch wird, melden sie es den Amerikanern, die dann eingreifen bzw. kämpfen müssen.

    Und vor der Küste Israels, ja, was macht da eigentlich die deutsche Marine den ganzen Tag?
    Sie dürfen Schiffe, von denen sie annehmen, dass sie Waffen schmuggeln, nur mit Erlaubnis des Libanons durchsuchen.
    Die Hisbollah hat wieder stark aufgerüstet.

    Insgesamt: Die Deutschen tun so, als ob sie etwas tun würden, sie tun aber gar nichts.
    Und das liegt NICHT an den deutschen Soldaten, sondern an den Politikern.

    Und diese Politiker mussten zum Gelöbnis der Rekruten am 20. Juli erst von der Bildzeitung dorthin getragen bzw. von der Presse unter Druck gesetzt werden. Erst wollten sie nämlich gar nicht daran teilnehmen Frau Merkel, Herr Steimeier……….

  8. Telefonat mit Wladimir Putin:

    Putin hat wieder aufgelegt.

    “Deutschland ist vom möglichen Einsatz des Systems durch Trümmerteile, abgelenkte Raketen, elektromagnetische Impulse, Rückstände von Massenvernichtungswaffen und anderen Effekten potenziell massiv negativ betroffen. Die Bundesregierung schweigt seit Jahren zu diesen Gefahren, anstatt die deutsche Bevölkerung davor zu bewahren. Auf mehrfache Nachfrage von uns hat die Bundesregierung Studien in Auftrag gegeben, aber bis heute keine Ergebnisse veröffentlicht.”

    http://www.radio-utopie.de/2008/08/26/in-deutschland-sollen-neue-us-raketen-stationiert-werden

  9. Unsere Politiker sind einmal wieder „erschüttert“. Da denen diese Verluste – mit denen man ja rechnen muß – dermaßen auf’s Gemüt schlagen bleibt nur eines: ‚raus dort. Und zwar schnell. Oder wir brauchen „leader“ mit einem deutlich robusteren Nervenkostüm.

  10. Leute hört bitte mit den Bomber-Harris-Witzen auf. Ihr unterstützt damit nur die Antifa, die z.B. mit ihren „Selbst Schuld“-Demos die Zerstörung Dresdens rechtfertigt.
    Allerdings bin auch ich der Meinung, dass es für unsere Fallschirmjäger sinnvollere Aufgaben gibt, als in Afghanistan die Südflanke der ehemaligen Sowjetunion zu schützen.

  11. Manche lernen nur auf die harte Tour.

    Da weder die Politik noch die Bundeswehr bereit ist den Feind wirklich zu bekämpfen muss man sich nicht wundern, dass die Taliban immer dreister zuschlagen.

    Gegenwehr findet von deutscher Seite ja nicht statt.

  12. Ich hab´immer gesagt: „Nix wie raus, aus Afghanistan, dieser Schlangengrube aus regierungsmatlicher Kriminalität, Schiebertum und Korruption.

    Zum Einen gibt es kein „aghanisches Staatsvolk“, sondern nur Clans und ethnisch unterschiedliche Stämme und zum Anderen: Ein „Staatsbewusstsein“ hat´s doch in Afghanistan noch nie gegeben.

    Große Teile von Afghanistan gehörten früher zum hinduistischen Großreich Sindh, dass von den Anhängern Mohammads im 9.Jhd. erobert wurde.

    Was bitte schön sollen unsere Soldaten denn am Hidukusch verteidigen? Die Freiheit? Das soll wohl ein Witz sein, gehört Afghanistan doch zu den ärmsten und fundamentalistichsten Muselstaaten der Welt. Dort gilt das Gesetz der Scharia mit all seinen schrecklichen und unmenschlichen „hudd“ Strafen.

    Und Karzai, dieser Oberlackaffe, ist (wie alle seine Kollegen) mit der Rauschgift Mafia verbandelt.

    Dieser künstliche Staat hat sich neben Kolumbien (offensichtlich inzwischen mit Duldung und Unterstützung der CIA) zum „Narcotic State“ entwickelt.

    Was wir einzig und allein schützen, sind die Mohnfelder der Warlords, der Drogenbarone und deren kriminelle Drogengeschäfte sowie deren Transportwege!

    Soll sich das kriminelle Gesindel doch gegenseitig umbringen, das wäre eh´ein Segen für die Menschheit.

    Nix wie raus da!

  13. #14 C. Mori (27. Aug 2008 13:21)
    Warum sollen die Leute denn mit den
    “ Bomber-Harris-Witzen “ aufhören ? Warum skrollen sie nicht einfach weiter ? Haben wir in Deutschland immer noch nicht genug, von diesem unnützigen Schulmeistern ?

  14. Doch nicht nur am Hindukusch ist man als Deutscher in Gefahr!

    Dann des ökologischen Multikulturalismus gibt es nun auch im Ländle afghanisches „Feeling“:

    http://fact-fiction.net/?p=1009#comments

    Der Schäferlauf in Markgröningen ist seit 1445 urkundlich belegt und gehört zum Urschwäbischsten, was es gibt. Unter anderem rennen unverheiratete Schäferstöchter 300 Schritt (circa 150 m) barfuß und mit Rock durch ein Stoppelfeld (Foto). Die Siegerin wird Schäferkönigin, das Fest dauert eine Woche!

    In diesem Jahr kamen aber nicht nur die Gewinner in die Schlagzeilen, sondern anläßlich einer Massenschlägerei erfuhr man so nebenbei, daß sich die Bürger seit geraumer Zeit im Ort nicht mehr wohlfühlen wegen “Jugendgangs”. Natürlich versäumten die meisten Blätter, die Herkunft der “Jugend” zu erwähnen. Es handelt sich nämlich um Russlanddeutsche contra Kosovoalbaner, welche die Innenstadt seit längerem unsicher machen und die Bürger belästigen, die sich allein gelassen fühlen, auch weil man alles viel zu lange verdrängte und vertuschte!

    Eigentlich ist Markgröningen mit 15.500 Einwohnern nur ein schwäbisches Dorf, aber das macht die Sache umso schlimmer! Und wir wollen gerecht sein: die Schläger und Messerstecher sind natürlich auch deshalb Ausländer, weil es deutsche Jugendliche gar nicht mehr gibt, und wenn es sie gibt, verkriechen sie sich als Minderheit zuhause unter die Bettdecke. Und dies ist das Allerschlimmste! Es gibt keine jungen Einheimischen mehr, nur noch Grauköpfe und Alte. Vor 50 Jahren hätte die einheimische Dorfjugend die jungen Ausländer und Einwanderer, wenn sie frech geworden wären, so lange verprügelt, bis die sich schnellsten “integriert” hätten! Heute wäre das Rassismus und “rechte Gewalt”. Schon aus demographischen Gründen verschwindet diese, egal was der Vollpfosten-MdB Edathy zusammenschwafelt. Die Einheimischen – siehe München, siehe Markgröningen – werden zusammengeschlagen! Und in weiteren 50 Jahren lebt der reichere Teil der aus- und absterbenden Deutschen in “gated communities”, der ärmere Teil wird von der herrschenden ausländischen Mehrheit gerupft und ausgeräubert! Wait and see!

  15. Am Anfang war ich ja für den Einsatz in Afghanistan (im Gegensatz zum Irakeinsatz). Einfach um das Volk von den widerlichen frauenfeindlichen Taliban zu befreien. Mittlerweile bin ich auch zu der Erkenntnis gelangt, dass es zwecklos ist. Wenn sich jemand nicht helfen lassen will, dann nützen die besten Absichten nichts.

    Dabei kann man von einem Kampfeinsatz der Bundeswehr ja wirklich nicht sprechen – eher von einem Kuscheleinsatz. Das nützt aber nichts, denn sowohl die Islamisten aller Welt als auch unsere heißgeliebten Linken nebst Antifanten vergleichen den deutschen Einsatz mit Kreuzrittern bzw. Hitlers Armee.

  16. Auch hier haben wir wieder appeast und gutmenschenhaft-naiv die Bundeswehr dort stationiert.

    Der rot-grüne Plan in 2001:

    Sollen doch die Kanadier, Briten, Niederländer und natürlich die GIs im Süden die Drecksarbeit machen und rumballern, wir guten, edlen rot-grünen Deutschen bauen im Norden Strassen, Schulen und Krankenhäuser!

    Dann werden wir kein Anschlagsziel, weil die Taliban uns einfach lieb haben müssen!

    So ging die rot-grüne Denke!

  17. #19 Eurabier

    Und wir wollen gerecht sein: die Schläger und Messerstecher sind natürlich auch deshalb Ausländer, weil es deutsche Jugendliche gar nicht mehr gibt, und wenn es sie gibt, verkriechen sie sich als Minderheit zuhause unter die Bettdecke.

    Das kann so aber nicht stimmen, denn wo kommen dann die Mädchen her? Die auf dem Foto sehen sehr deutsch aus. Oder ist das eine Aufnahme aus den 60ern? Ich kann mir kaum vorstellen, das die Mädels nur mitmachen um sich den Kosovaren oder Russen anzubiedern, während die Jungs sich unter der Bettdecke verkrochen haben.

  18. #16 Dietrich von Bern

    D’accors!

    Wir haben in Afghanistan nichts aber auch gar nichts verloren!

    Die Geschichte der Engländer sollte uns Warnung genug sein:

    „Nur einer kam heim aus Afghanistan“

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-388583,00.html

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,388583,00.html

    Die beste Beschreibung von Afghanistan!

    Und die Engländer waren zur ihrer Zeit ein zehn mal stärkere Macht als heute die USA!

    Keine Chance!

    Den Opiumbaronen und Ziegenfi….. werden wir nicht Demokratie beibringen!

    Da sitzt doch noch ein Journalist im Knast, der wagte, den Koran zu hinterfragen. Viel mehr fragte er nur, ob es nicht sinnvoll wäre mal den historischen Kontext des Koran zu beachten!

    KNAST!!!

    denn dann hätten die Ziegen- und Mädchenfi…. keine Begründung mehr für ihr handeln!

    Das will Allah so, dass Ziegen und Mädchen gef…. werden!

    In diesem Land ist Hopfen und Malz verloren!

    Rückzug sofort, und auch die Amerikaner sollten es sich mal überlegen, ob es Sinn macht, was sie dort machen!

    Hier noch mal der Spiegel:

    „Die Aufstände brachen, wie immer in Afghanistan, zunächst unter den Stämmen auf dem Lande los. In den Stammesgebieten scharte Dhost Mohammed neue Anhänger um sich. Schon bald begann ein für die Briten verlustreicher Guerillakrieg. „Die englisch-indischen Truppen waren gezwungen, ständig in Bewegung zu bleiben“, rekapitulierte Friedrich Engels später. „Doch MacNaghten erklärte, das sei der normale Zustand der afghanischen Gesellschaft und schrieb nach Hause, alles sei in Ordnung. Vergeblich waren die Warnungen der englischen Offiziere und anderer politischer Agenten.“

    Die Bewegungsfreiheit der Besatzungstruppen und ihrer Verbündeten wurde immer weiter eingeschränkt. Erhebliche taktische Fehler brachten die Briten dann im Frühjahr und Sommer 1841 in eine fast ausweglose Lage. Nachdem Keane nach Hindustan zurückkehrte und auch Robert Sale mit seinen Truppen im Herbst nach Jalalabad marschierte, seine Frau und Kinder jedoch zurückließ, übernahm General Mountstuart Elphinstone das Kommando der inzwischen stark reduzierten britischen Truppen.

    Sein Kollege, General William Nott, bezeichnete Elphinstone später als „inkompetentesten Soldaten, der in diesen Rang überhaupt zu finden war“. Elphinstone war zwar von hoher Geburt und besaß gute Manieren. Doch militärisch war er eine Null. Engels charakterisierte ihn als einen „gichtleidenden, unentschlossenen, völlig hilflosen alten Manne, dessen Befehle einander ständig widersprachen“. Um Schah Schudjah nicht zu brüskieren, hatte der General beispielsweise darauf verzichtet, die Zitadelle Kabuls besetzen zu lassen, einer Festung, die seinen Truppen bequem Platz und den Winter über genügend Wasser geboten hätte. Von Elphinstone ist genaugenommen kein einziger Befehl überliefert, der angesichts der verzweifelten Lage der Briten irgendeinen Sinn ergeben hätte.

    Leiche durch die Gassen geschleift

    Am 2. November rief Dhost Mohammed zur Revolte. Auch die Bewohner Kabuls griffen zu den Waffen und erhoben sich gegen die völlig überraschten, ratlosen Briten. Am 9. November stürmten die Afghanen das mit nur 80 Mann besetzte britische Versorgungsfort. Die Verpflegung war nun auch verspielt, die Soldaten wurden auf halbe Ration gesetzt. MacNaghten begann, mit den Stammesführern über einen freien Abzug zu verhandeln. Die afghanischen Diplomaten luden ihn zum Tee. Als er und die Offiziere vom Pferd gestiegen waren, fielen die Krieger, kaum 500 Meter vom Fort entfernt, über die Briten her. Einem Briten wurde der Kopf abgeschlagen; seinen Rumpf stellte man in Kabul auf einem Bazar zur Schau. Die Leiche MacNaghtens wurde durch die Gassen geschleift.

    Eigentlich hätte die Verhandlungsdelegation von einer Leibgarde begleitet werden müssen, doch die Soldaten meldeten sich nicht mehr zum Dienst. Elphinstones Autorität war lange zum Teufel. Seine zögerliche Haltung hatte die Truppe demoralisiert. Auch nach dem Verrat und dem Mord an MacNaghten geschah nichts. Elphinstone ignorierte zum Entsetzen aller Offiziere den Vorfall. Am 1. Januar 1842 unterzeichnete er eine Kapitulationsurkunde. Die gesamte britische Besatzung, 4500 Soldaten, etwa 12.000 Zivilisten, darunter viele Kinder und Frauen sowie unbewaffnete Bedienstete und befreundete Afghanen, verließen die Stadt. Man wollte sich durch die schneeverwehten Berge in das 90 Meilen entfernte Jalalabad retten.

    Lesen Sie im zweiten Teil, wie es in den Bergen hinter Kabul auf dem Rückzug zur Katastrophe kommt – und wie der deutsche Schriftsteller Theodor Fontane dem einzigen Überlebenden dieses wahnsinnigen Feldzugs ein literarisches Denkmal setzte…“

    Und hier das Gedicht von Theodor Fontane:

    Das Trauerspiel von Afghanistan
    Eine Ballade

    Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,
    Ein Reiter vor Dschellalabad hält,
    „Wer da!“ – „Ein britischer Reitersmann,
    Bringe Botschaft aus Afghanistan.“

    Afghanistan! Er sprach es so matt;
    Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,
    Sir Robert Sale, der Kommandant,
    Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.

    Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn,
    Sie setzen ihn nieder an den Kamin,
    Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht,
    Er atmet hoch auf und dankt und spricht:

    „Wir waren dreizehntausend Mann,
    Von Kabul unser Zug begann,
    Soldaten, Führer, Weib und Kind,
    Erstarrt, erschlagen, verraten sind.

    Zersprengt ist unser ganzes Heer,
    Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,
    Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,
    Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt.“

    Sir Robert stieg auf den Festungswall,
    Offiziere, Soldaten folgten ihm all‘,
    Sir Robert sprach: „Der Schnee fällt dicht,
    Die uns suchen, sie können uns finden nicht.

    Sie irren wie Blinde und sind uns so nah,
    So lasst sie’s hören, dass wir da,
    Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus,
    Trompeter blast in die Nacht hinaus!“

    Da huben sie an und sie wurden’s nicht müd‘,
    Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,
    Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
    Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.

    Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
    Laut, wie nur die Liebe rufen mag,
    Sie bliesen – es kam die zweite Nacht,
    Umsonst, dass ihr ruft, umsonst, dass ihr wacht.

    „Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
    Vernichtet ist das ganze Heer,
    Mit dreizehntausend der Zug begann,
    Einer kam heim aus Afghanistan.“

    Theodor Fontane (1859)

    Wenn die Engländer den Krieg in Afghanistan nicht gewinnen konnten, die Sowjets in Afghanistan geschlagen wurden (zugegebene 15.000 Tote, es waren wohl reichlich mehr), die USA sich aus Afghanistan zurückziehen wollen, was bringt eigentliche deutsche und europäische Politiker dazu, zu glauben, sie könnten einen Krieg in Afghanistan gewinnen. Doch wohl nur ihre eigene Dummheit und Überheblichkeit. Afghanistan ist kein Land um Kriege zu gewinnen. Die kann man dort nur verlieren.

    Und damit nicht nur einer heim kommt, ist wichtig, dass jetzt alle heimkommen!

  19. Bin ich richtig informiert, dass es nur freiwillige Bundeswehrsoldaten in afghanistan gibt???
    Zumindest kenn ich einen verheirateten Familienvater, der sich per Auslandseinsatz-Zulage in Afghanistan nach der Rückkehr mal ein neues Auto leisten konnte.

    Gäbe es keine Auslands-Zulage bei diesem Unternehmen, würden sich wohl kaum ein deutscher Soldat dafür begeistern können.

  20. @23 Eurabier

    Das ist aber nicht die Schuld der deutschen Soldaten. Die würden schon, wenn sie denn dürften. Es sind die Politiker, die die Soldaten daran hindern, das zu tun, wozu sie ausgebildet wurden.

    Und nicht nur rot-grün, sondern auch die jetzige Regierung macht aus der Bundeswehr einen Haufen Sozialarbeiter.

  21. Der Soldat und seine Angehörigen tut mir leid.
    Aber, wie heißt das Sprichwort? Wer sich in Gefahr begibt, kommt, oder kann, darin umkommen.
    Einige meiner früheren Arbeitskollegen,
    ( Schweißer, keine Soldaten ) die damaks mal eben ein paar schnelle Mark machen wollten, haben auch diese unangenehme Erfahrung gemacht.
    Besonders tragisch wird es dann, wenn ein Mensch ( Kollege) sein Leben verliert, nur weil ein paar Saumusels nur so aus Spaß, Bauteiel vom Gerüst werfen.

  22. Der PUNKT ist doch:

    WAS machen deutsche oder andere westliche Soldaten überhaupt in solchen „Staaten“?

    Raus, raus und nochmal raus. Die Kulturbereicherer schlachten sich auch selber ab…

  23. tragisch, einfach tragisch. der arme muß in seine eigene waffe gelaufen sein. ein afghane tut sowas nämlich nicht. können wir nicht den
    großen verteidiger vom hindukusch, diesen diäten- und ruhegeld-akrobaten struck als ersatz für diesen verunfallten soldaten hinschicken. wir könnten so mehrere fliegen mit einer klappe
    erledigen!

  24. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Hinterbliebenen des ermordeten Soldaten, dessen Tod mich heute Morgen sehr schockiert hat.

    …und jetzt Tacheles:
    Ich wiederhole mich ungern, wenn ich (wieder) schreiben muß, daß unsere deutschen Mitbürger nichts in diesem „Dreckloch“ zu suchen haben.
    Afghanistan ist eine „Islamische Republik“, in welcher immer noch/wieder die Scharia gilt, Todesurteile gegen Konvertiten und Kämpfer für Frauenrechte geprochen werden.
    „Dafür“ ist selbst ein kleiner Finger eines deutschen Soldaten ein viel zu hoher Preis.

  25. Das was in Afghanistan angeblich verteidigt wird, (Zivilisation), wird in Europa gerade aufgegeben.

  26. #20 Eurabier

    Nur haben die Menschen in diesem Ort leider das wesentliche vergessen, nämlich ihre Gemeinschaft nachhaltig und generationsübergreifend aufzubauen – denn nach den Presseberichten (geschönt?) handelt es sich zumeist nur um 10-20 Nervensägen. Und die tyrannisieren wieviele Betroffene? Eine kleine Innenstadt? Ich kann nur jedem raten, sein Leben abseits vom Beruf rechtzeitg so zu organisieren, dass sowohl durch Freundesumfeld als auch durch eigene Kinder dieses Kreises hinreichend Bezugspersonen vorhanden sind. Diese ganzen Symptome entstehen, weil sich unsere Gesellschaft entschlossen hat, konsequent zu überaltern. Damit bietet sie sich zur Übernahme an.

  27. Für mich gibt es keine Entschuldigung dafür, dass die westlichen Armeen dort nicht jedes Mohnfeld vernichten, das sie finden. Die Jugend in Europa wird mit den Drogen krank gemacht oder gar umgebracht, mit dem Geld werden die Clankriege und der Krieg gegen die hilfswilligen Mächte finanziert. Ich frage mich: Wer hat ein Interesse, dass das nicht passiert? Die Begründung, man wolle die Clanchefs nicht gegen sich aufbringen, glaube ich nicht!
    Man müsste ja nicht einmal Napalm werfen oder Bomben. Ein paar Transall voll mit Schweineblut und -exkrementen könnten die Felder besprühen. Und am Ende sollen sie ruhig noch ein paar Säcke Saatgut abwerfen, damit dieses Volk seine eigene Nahrung anbaut!

    Ein Familienvater

    „Der Unterschied zwischen Islam und Islamismus ist der gleiche wie zwischen Terror und Terrorismus!“

  28. Ist dieser junge Mensch nicht für „unsere Freiheit“ gestorben? Oder wie war das, Herr Struck?

    Sorry für den Sarkasmus.

    Mein herzliches Beileid der Familie.

  29. Deutscher Soldat: Tod im friedlichen Afghanistan

    Wird nicht Deutschland – nach STRUCK – am Hindukusch verteidigt?

    Da wird dann auch zwangsläufig gestorben. Nein, natürlich, STRUCK stirbt da nicht, nur die Anderen. Klar.

  30. Richtig. Mittlerweile bin ich auch gegen einen Afghanistan-Einsatz in der bestehenden Form.

    Ab und zu ein paar Taliban-Lager plattmachen, dann wieder raus. DAS wäre eine angemessene Strategie. Ansonsten scheiße ich auch auf Afghanistan und die „Gesellschaft“ dort. Unsere Jungs ordentlich bewaffnen, Taliban ausräuchern und dann nach hause. In ein, zwei Jahren wieder mal eine kleine Kommando-Aktion (wenn überhaupt, also wenn die Taliban eine Bedrohung werden/sind).

    http://www.Soldatengedenken.de

  31. Und wenn es nach STRUCK, MERKEL, STEINMEIER geht, werden jetzt EU „FRIEDENSTRUPPEN“ nach Georgien gesandt.

    Zu was eigentlich?

    Wird den Verantwortlichen zu wenig gestorben?

  32. #5 Patriot100

    sie haben noch wen Vergessen, die vielen eigewanderterten Taliban und Al-Kaida-Verherrlicher die sich mit Sicherheit klammheimlich über den „Erfolg“ ihre Idole freuen.

  33. @ 38, karlmartell

    Dass der inzwischen mehrheitlich von ALBANERN besiedelte Kosovo einen eigenen Staat bildet, ist normal.

    Dass die georgischen, von RUSSEN besiedelten Teile Georgiens eigene Staaten bilden wollen, ist falsch.

    Alles klar?

  34. Man setze bei jeder Patrouillenfahrt der Bundeswehr einen Bundestagsabgeordneten in eines der Fahrzeuge. Der Afghanistan-Einsatz wäre rasch beendet.

  35. Als der Einmarsch (der westlichen Verbände) in Afghanistan begann, war die Sache ebenso klar wie berechtigt: Man wollte die Drecksau Ben Laden fangen. Dies kann man aber vergessen, wenn man nicht bereit ist, Pakistan zu ernsthaften Anstrengungen zu zwingen oder die Suche nach Ben Laden eigenmächtig in Pakistan fortsetzt.
    Da die Truppen nun mal da sind, muss eine neue Stationierungsbegründung her. Aufbau des zerstörten Landes und Unterstützung der zivilisierten Karzai-Regierung gegen die Taliban. Man möge bitte nicht vergessen, dass in dem „gemäßigten“ Afghanistan unter Karzai ein vom Islam Abgefallener vor zwei Jahren nur mit großen Schwierigkeiten vor der Todesstrafe gerettet wurde. Karzai ist wohl der „gemäßigte Taliban“ von dem der sozialdemokratische Weltgeist Beck schwafelte. Und Struck will den Wählern klarmachen, die Bundeswehr verteidige Deutschland am Hindukusch. Für unsinnige Aussagen dieser Art kann man nur noch sagen: Volksverdummung.

  36. „Friedlichen Afghanistan“? Da herrscht seit 30 Jahren Krieg. Was haben wir da verloren?? RAUS so schnell es geht.

  37. als ich eben unseren verdeidigungsminister jung im fernsehen sah wie er den tot des soldaten bekannt gab…..so ganz ohne emotion, ohne auch nur einmal seine fresse zu verziehen….leute in so einem moment denke ich an ein vierkanntholz.
    wenn auf einem weinfest einem neger in den arsch getreten wird halten sie alle ihre betroffenen fressen ins tv….aber der deutsche soldat ist denen egal.

    mein mitgefühl gilt den angehörigen……ich kann nur sagen MÜTTER holt eure jungs heim.

    von der politiker mischpoke steht kein einzigster hinter euren söhnen und töchter.
    holt sie heim

    ein ehemaliger fallschirmjäger von der saarland brigade

  38. Könnte das nicht evtl. auch etwas damit zu tun haben, dass die Amis bei ihren Anti-Taliban-Einsätzen dutzendweise afghanische Zivilisten umlegen?

    Wer mit denen verbündet ist, braucht sich um feinde nicht zu sorgen.

  39. Da werden deutsche Soldaten in leichtgeanzerten Fahrzeugen auf die Strecke geschickt, möglichst oben offen und ohne Helm, was nämlich martialisch aussieht und die Mullahs verschreckt! Dann fegt sie eine kleine Bombe weg! Was soll das? Entweder man geht wohlgerüstet dorthin, gepanzert und bis an die Zähne bewaffnet, mit rustikalem Mandat oder man bleibt daheim! Letzteres ist das Beste. Irgendwann bringen die sich dort alle selbst um. Ers tuntereinander, dann die Nachbarstaaten, in denen man sich auch untereinander abmurkst! Was also sollen wir dort? Schlafmohnblümchen bewachen? Das aber mit Erfolg. Nie war die Ernte besser!
    Neben den Engländer waren im Übrigen auch die Russen dort. Die Russen, die Georgien in 2 Tagen am Rande des Bankrotts hatten! In Afghanistan mußten sie abziehen und zwar unverrichteter Dinge. Das war die klassische Niederlage! Und dann unsere Bundeswehr! Vieleicht reist der Jung mal nach Moskau und läßt sich von russischen Generälen vortragen! Ob er allerdings dann erleuchtet ist, glaube ich nicht!

  40. @45 Michl

    Das wäre das Ende des Krieges!

    Aber die verstecken sich ja im eigenen Land hinter Scharen von Wächtern und Personenschützern! Was sollten die in Feindesland tun?????

  41. Waren das jetzt die moderaten Taliban oder die anderen ? Aber Islam ist ja grundsätzlich Frieden.

  42. Unsere Soldaten in Afghanistan sind allesamt Helden.

    Für Volk, Vaterland und Freiheit ist er einem feigen Anschlag des islamistischen Feindes zum Opfer gefallen.

    Ehre wem Ehre gebührt. Ihm gebührt sie sicherlich.

  43. Das traurige ist doch, dass unsere Bundeswehr überhaupt keinen Auftrag hat diese Gotteskrieger zu bekämpfen. Wir lassen unsere Soldaten auf dem Präsentierteller Aufbauhilfe leisten und warten bis irgendwas explodiert.

    Es wird Zeit, dass das Mandat geändert wird und offensiv diese Taliban-Nester ausgeräuchert werden. Aber solange unsere Spezialkräfte, das Kommando Spezialkräfte, keine Taliban-Führer präventiv ausschalten darf, dann kann man nur noch den Kopf schütteln.

    Wir sind im Krieg und unsere Politiker handeln nicht dementsprechend.

  44. Weil es gerade so schön passt. Wie ja jeder inzwischen weiss, bedeutet islam ja nicht frieden sondern töten. töten um jeden preis. und dabei spielt es keine rolle wer getötet wird. hauptsache töten.

    so wie bei dem japanischen aufbauhelfer der gestern entführt wurde. kein soldat, sondern ein mitglied das krankenhäuser aufbaut.

    heute wurde seine leiche gefunden

    und nun dürfen alle rotbraunen apportier-tölen wieder kläffen.

  45. #56 BePe
    Afghanistan, Westpakistan … ist Mordor.
    Wir müssen dort sein.
    Aber schlimm so was wie im Merkur lesen zu müssen.

  46. Alle Gegner dieses unsinnigen Krieges sollten dies bei den nächsten Wahlen deutlich machen! Außer den Zinksargproduzenten und ein paar Bestattern hat niemand was von diesem Unsinn! Also muß der Krieg beendet werden! Bald stimmt der Bundestag wieder für eine Verlängerung! Schreibt den Abgeordneten, was ihr davon haltet! Abgeordnetenwatch öffnen und los!

  47. Ich war Berufssoldat, inzwischen im Ruhestand.

    In Afghanistan hätte ich nur unter Protest Dienst geleistet.

    Man kann ein Land nicht gegen den Willen seiner Bevölkerung umkrempeln.

    Also lasst sie weiter in der Steinzeit leben…

  48. # 15
    Es geht nicht um die Südflanke der Russen, sondern um die Nordflanke der Amis bei ihren Welteroberungsplänen.
    Darum “ KEIN Deutsches Blut für US-Amerikanische Ölinteressen“
    Wir müssen unsere Interssen in Deutschland verteidigen. Hier sind auch die Verteidigungslinien nicht so überdehn wie am Hindukusch.
    Als unsere Soldaten schon mal so weit von der Heimat deutsche Interessen verteidigten ging das auch furchtbar schief.
    Aus der Geschichte lernen heist siegen lernen.

  49. Der Krieg gegen die Musel-Taliban in Afghanistan wird realistisch gesehen nie gewonnen werden, solange die verantwortlichen Politiker in den (westlichen) Teilnehmerstaaten weiter bei ihrer politisch korrekten „Appeasement“-Politik gegenüber dem Islamismus (wie neuerdings auch ggü. Russland im Kaukasus) bleiben.
    Das gilt ganz besonders für die deutsche Politikerkaste, die nach wie vor nur von „friedenserhaltenden Maßnahmen“ in Afghanistan schwafelt, anstatt ganz klar von einem notwendigen Krieg gegen die Islam-Fundis an allen Fronten zu reden.
    Aber Merkel&Co hätten es ja ohnehin am liebsten, wenn unsere Soldaten ausschließlich Schulen und Brunnen bauen würden, getreu dem Motto: wir haben doch alle ganz doll lieb!
    So lässt sich nur leider kein Krieg gewinnen – und wenn jeder tote afghanische „Zivilist“ nach konsequenten Flächenbombardements der Amerikaner gegen Stellungen der Taliban in deutschen Medien gleich als „Terroropfer der US-Imperialisten“ bezeichnet wird, dann werden die westlichen Truppen in naher Zukunft (so wie „Amis“ einst aus Vietnam) in Schimpf und Schande das Schlachtfeld räumen müssen. Und das nicht, weil sie militärisch unterlegen wären, sondern weil eine verweichlichte, dekadente westliche „Gutmenschen-Öffentlichkeit“ die eigenen Soldaten schmählich an der Erfüllung ihrer militärischen Aufgaben gehindert hat.
    Sowas nennt man gemeinhin auch einen niederträchtigen „Dolchstoß“ in den Rücken aller beteiligten = auch unserer tapferen BW-
    Soldaten!!!

  50. Uns so starben die 10 französischen Soldaten:

    Es gab keinen Haubschrauber, das Gelände zu erkunden, nachdem der Übersetzer der Franzosen getürmt war!

    „Hochrangige Militärvertreter in Kabul fragten sich nun, warum nicht wenigstens das Gelände mit dem Hubschrauber erkundet worden sei. Laut der Zeitung war dies aber nicht möglich, weil die einzigen einsetzbaren Helikopter für den Personenschutz des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai abgestellt waren.“

    Lang lebe der Präsident!

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-574840,00.html

    Ach so:

    Taliban sollen Franzosen gefangen und hingerichtet haben

    Starben sie in einem Hinterhalt oder wurden sie später in Gefangenschaft hingerichtet? Einige der vergangene Woche in Afghanistan getöteten französischen Soldaten sollen einem Zeitungsbericht zufolge von den Taliban gefangengenommen worden sein, ehe sie sterben mussten.

    Paris – Vier französische Militärangehörige sollen bei den Kämpfen vor zehn Tagen von den extremistischen Taliban in ihre Gewalt gebracht und dann getötet worden sein, berichtete die Wochenzeitung „Le Canard Enchaîné“ am Mittwoch. Sie wiederholte damit Angaben aus der angelsächsischen Presse von der vergangenen Woche. Verteidigungsminister Hervé Morin hatte diese ausdrücklich dementiert. Er und auch ein Regierungssprecher wollten am Mittwoch die Angaben des französischen Blattes nicht kommentieren.

    …wollte die Angaben nicht kommentieren!

    Weil sie wahr sind!

    Gibt nur eins: entweder voller Einsatz und die Taliban und andere Musels in einem halben Jahr platt machen oder

    Abmarsch in die Heimat sofort!

  51. In Abwandlung eines Zitats von Bismarck: Die ganzen Muselstaaten mit ihren Querelen sind mir nicht die heilen Knochen
    eines einzigen pommerschen Grenadiers wert!

    Der einzige Punkt, in dem ich mit der Linkspartei konform gehe: Bundeswehr raus aus Afghanistan! Und wenn man wegen der Verbündeten Flagge zeigen muss: Holt bitte die Leos aus den Depots und zeigt den Kamelreitern mal, wie hart deutscher Stahl sein kann.

    Im Gedenken an den Kameraden!
    Offz HFlaTr a.D.

  52. Ich könnte mir schon einen Grund vorstellen, warum Schröder und Fischer deutsche Soldaten nach Afghanistan geschickt haben: vielleicht dachten sie, dass sich dadurch die Heeresgröße von selbst verringert?!

    Es tut mir leid um jeden Soldaten, der da drüben sein Leben lassen muss. Vor allem, seit ich vor einigen Wochen beim öffentlichen Gelöbnis in Nürnberg miterleben musste, wie Antifa-Leute die jungen Soldaten mit „Mörder“ beschimpft haben. Letztes Jahr in Amerika konnte man an vielen Autos die Aufkleber „Support our troups“ sehen. Undenkbar so etwas bei uns.

  53. Ein Deutscher Soldat ist gefallen, und „die Bevölkerung“ interessiert heute wohl nur wie Schalke spielt.

    Ich habe mitbekommen, wie in meinem weiteren Umfeld ein in Afghanistan getöteter Offizier quasi heimlich verscharrt wurde. Da hat sich kein Verteidigungsminister und kein Generalinspekteur blicken lassen. Dafür reist ersterer gerne „überraschend“ zum Hindukusch, das soll dann in der Tagesschau so richtig heldenhaft klingen, wie sich der „Politiker“ da in die Bresche wirft.

    Ehre dem Andenken eines Deutschen Fallschirmjägers und Beileid den Angehörigen…

  54. 1. Die erfolgte kulturelle Bereicherung dieses Soldaten ist natürlich höchst bedauerlich.

    2. Vermutlich ist es aber eher ein tragischer Einzelfall.

    3. Ausserdem hätte ihn eine im Endergebnis ebenbürtige kulturelle Bereicherung auch daheim in Neutürkland ereilen können, z.B. abends vor einer Disco oder auch morgens in einem U-Bahnhof.
    Die Vertreter der Religion des Friedens sind überall, nicht nur am Hindukusch.

  55. Ersthaft, das muss NICHT unbedingt direkt was mit dem Islam zu tun haben:
    Dr. Reinhard Erös erläuterte in einem glaubhaften Vortrag, dass
    1. die Taliban nicht ein paar Terroristen sind, sondern mehr oder weniger die ganze Bevölkerung, ungefähr, wie z.B. die Hinterwäldler aus dem Bayerischen Wald vor 100 Jahren
    2. diese einfachen Leute nur ihre Ruhe haben wollen und von der Politik oft kaum etwas wissen, selbst die Regierung in Kabul ist manchen unbekannt
    3. diese Leute aber auf Rache ausziehen, wenn ihre Verwandten einem „collateral damage“ zum Opfer fallen und da ihnen niemand Genugtuung gibt, so holen sie die sich selber, sprich Anschläge aus Rache. Wenn Rambo das macht, jubelt das Kino, also bitte hier etwas Mäßigung walten lassen; ich finde das dann schon nachvollziehbar.

    Das Geld für das Militär dort würde vielfach das Land ausbilden und von den Fanatikern unabhängig machen, die die „schulische“ Ausbildung übernehmen, wenn das die „Befreier“ nicht machen.

  56. 2. diese einfachen Leute nur ihre Ruhe haben wollen

    Ganz richtig, diese einfachen Leute ( afghanisch: einfache Leute = Taliban ) fühlten sich auch durch das ständige nächtliche Pupsen der Buddha-Statuen gestört weshalb die einfachen Leute diese dann folgerichtig beseitigt haben.

  57. So, nach dem Tode dieses Kameraden trommeln jetzt die MSM für einen Ausstieg. Jedenfalls habe ich diesen Eindruck.

    Einen Ausstieg JETZT finde ich idiotisch. Erst muss Stärke gezeigt werden – und wenn es nur für sechs Monate ist. Danach könnte man raus. Sonst haben die Terroristen Recht bekommen – und das darf wirklich nicht sein.

    http://www.soldatengedenken.de

  58. Entweder will man die Taliban bekämpfen, dann muss man auch Zähne zeigen und nicht ständig den Schwanz einziehen. Oder man zieht sich zurück. Es geht nicht, dass deutsche Soldaten für endloses Rumgeeiere in Afghanistan sich nicht nur verarschen lassen müssen, sondern auch noch ihr Leben lassen. Ein für alle Mal durchgreifen, die Taliban vernichtend schlagen. Zeigen, wer die Hosen an hat! Dafür würde die Öffentlichkeit Opfer in Kauf nehmen. Aber das, was da jetzt abläuft, erinnert an „Hände hoch oder ich lache“!

  59. Zeitungen: Bundeswehr laufen die Bewerber weg

    Ich habe hier schon vor einiger Zeit prohezeit dass der Bundeswehr bald die deutschen Soldaten ausgehen weden, jetzt ist es soweit.

    Die freiwilligen Meldungen junger deutscher Männer seien im Vergleich zum Vorjahr dramatisch um rund 60 Prozent zurückgegangen.

    „Bezahlung ist eben nicht alles“, betonte der Vizechef des Bundeswehrverbandes.

    Ja so ist es, wer zum sterben geschickt wird, will wissen wofür sein Opfer gut ist.

    http://de.news.yahoo.com/dpa2/20080828/tpl-zeitungen-bundeswehr-laufen-die-bewe-4860fce.html

  60. #74 Heiner und sonst keiner

    Mal ein rein hypothetischer Fall:

    Du bekämpfst die Taliban in Afghanistan, und in deiner Heimat wird Islamisten der rote Teppich ausgerollt, von denselben Politikern die dich nach Afghanistan geschickt haben. Wozu also dort sterben? Der Witz ist doch, derselbe Taliban der dich vielleicht wegbomt, geht vielleicht in 5-10 Jahren in Terrorrente und kommt nach Deutschland mit seine Sippe, schmeißt die Pässe weg und führt hier ein schönes Leben, während du unter dem grünen Rasen liegst. Und deine Kinder dürfen dann auf der Schule, die auch die strenggläubigen Talinbankinder besuchen, kein Weihnachtsfest mehr feiern, weil der Taliban nicht will das seine Kinder christlich beeinflußt werden. Und nun bringen unsere 68er-Lehrer deinen Kindern bei was Toleranz ist.

  61. #61 geldgeber

    Die Politiker sind ja nicht einmal gewillt die Interessen des deutschen Volkes im eigenen Land zu verteidigen.

  62. #45 Michl (27. Aug 2008 15:35) Man setze bei jeder Patrouillenfahrt der Bundeswehr einen Bundestagsabgeordneten in eines der Fahrzeuge. Der Afghanistan-Einsatz wäre rasch beendet.

    Das kann man den Soldaten eigentlich nicht antun. Bei dem dummen Politikergequatsche kommt man ja von der Fahrbahn ab.
    Vieleicht sollten die Politiker allein Patrouille fahren. Teurer Anzug und der erhobene Zeigefinger sollten zur Abschreckung der Taliban genügen.

  63. #45 Michl (27. Aug 2008 15:35) Man setze bei jeder Patrouillenfahrt der Bundeswehr einen Bundestagsabgeordneten in eines der Fahrzeuge. Der Afghanistan-Einsatz wäre rasch beendet.

    Das kann man den Soldaten eigentlich nicht antun. Bei dem dummen Politikergequatsche kommt man ja von der Fahrbahn ab.
    Vieleicht sollten die Politiker allein Patrouille fahren. Teurer Anzug und der erhobene Zeigefinger sollten zur Abschreckung der Taliban genügen.

  64. Hallo Taliban, gute Frage…

    warum wir Deutschen das nicht selber machen?

    Na ehrlich, wir Deutschen sind wohl zu feige dazu!

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