Milli Görüs-Bauvorhaben in Köln-ChorweilerEntwurf: Moschee für Köln-Chorweiler.

Eine mündliche Anfrage des Bezirksvertreters Martin Schöppe (Pro Köln) ergab eine einsilbige Antwort der zuständigen Verwaltung. Der Antragsteller der Bauvoranfrage zur Errichtung eines islamischen Gemeindezentrums im überreich bereicherten nördlichen Kölner Stadtteil Chorweiler sei „mit SLM-GmbH notiert“. Weitere Recherchen ergaben: Die „SLM-GmbH“ ist eine Scheinfirma islamischer Extremisten. Doch davon wusste die Schramma-Verwaltung nichts, oder wollte nichts wissen.

Dabei braucht es nicht gerade geheimdienstlicher Methoden, um den Sprengstoff zu entdecken, der im wahrsten Sinne des Wortes hinter der harmlos daher kommenden „SLM-GmbH“ steckt. Die Quellen sind für jedermann im Internet zugänglich.

Ibrahim El-ZayatDie Recherche beginnt mit der Gründung der im Dunstkreis zahlreicher Moscheebauten involvierten Firma und deren Gründer und Funktionär der extremistischen Moslemvereinigung Milli Görüs, Ibrahim El-Zayat (Foto links):

Den Vorsitz in der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD) übernahm El-Zayat von Ali Ghalib Himmat, der auf Grund seiner direkten Verbindungen zum Al-Taqwa-Finanznetzwerk im November 2001 nach 28 Jahren vom Vorsitz zurücktrat. Seit Februar 2002 ist El-Zayat Präsident der IGD und wurde 2006 für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Bei der Wahl für den Vorsitz des Zentralrats der Muslime (ZMD) im Februar 2006 unterlag El-Zayat knapp gegen Ayyub Axel Köhler.

Als Generalbevollmächtigter der Europäischen Moscheebau- und Unterstützungsgesellschaft (EMUG) verwaltet El-Zayat die etwa 300 Milli-Görüs-Moscheen in Deutschland. Er ist auch Sekretär der 1996 gegründeten Stiftung „Nederlandse Moskeeenbouw – en Ondersteunings Gemeenschap“, die den Grundbesitz der niederländischen Milli Görüs verwaltet. 1997 gründete El-Zayat die Firma „SLM Liegenschaftsmanagement Gesellschaft für Finanzvermittlung und Consulting mbH“, die Grundstücke für Moscheebauten kauft sowie Moscheevereine beim Vorgehen zur Erlangung von Baugenehmigungen und der Finanzierung berät. Darüber hinaus betätigt er sich als Makler beim Kauf und Verkauf von Büro- und Geschäftsimmobilien für Privatinvestoren aus arabischen Ländern.(…)

El-Zayat wurde als Geschäftsführer der SLM Liegenschaftsmanagement GmbH vom Verein „Inssan e.V.“ mit dem Großprojekt eines islamischen Kulturzentrums in Berlin beauftragt. Er erwarb als Vertreter des „European Trust“ im März 2002 ein 2.600 Quadratmeter großes Grundstück in der Pflügerstraße in Neukölln für 370.000 Euro aus europäischen und arabischen Quellen und hält auch eine Option für ein Nachbargrundstück. Das islamische Kulturhaus mit Moschee, Bibliothek, Konferenz- und Seminarräumen, Jugendzentrum, einer Schule, Schwimmbad, Wohnungen und Geschäften sollte auf sechs Geschossen eine Fläche von mehr als 8.000 Quadratmeter haben. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung des Senats von Berlin ließ in einer Pressemitteilung in bezug auf eine Entscheidung des Verwaltungsgericht Berlins verlauten, dass sie sich gegen das Vorhaben an dem geplanten Standort ausgesprochen habe, da es „in seiner Größe nicht in einem Wohngebiet errichtet werden dürfe.“ Neben den baurechtlichen Bedenken hatte die Baustadträtin von Neukölln, Stefanie Vogelsang, auch Skepsis über die inhaltliche Unabhängigkeit des Kulturzentrums von seinen finanziellen Förderern geäußert: „Nennen Sie mir irgendjemanden, geben sie mir irgendjemanden, der mir 15-20 Millionen schenkt und dafür keine Bedingungen an mich hat, zu dem gehe ich auch sofort.“ Das Verwaltungsgericht Berlin bestätigte die Verweigerung der Baugenehmigung im Juni 2007.

Im Juli 2007 wurden Pläne öffentlich, wonach im Mierendorff-Kiez in Berlin-Charlottenburg ein mit 4.800 Quadratmetern Nutzungsfläche halb so großer Kultur- und Moscheekomplex für 700 Betende gebaut werden soll. Die 2,9 Millionen Euro Grundstückspreis will Inssan zu einem Drittel aus in Deutschland gesammelten Spenden aufbringen, für den Rest gebe es Zusagen von Sponsoren aus arabischen Ländern.

Auch im europäischen Ausland ist El-Zayat in den Moscheebau involviert. Seit 1994 versuchte die Milli Görüs erfolglos in Amsterdam eine Moscheebaugenehmigung für die „Westermoskee“ (Westliche Moschee) auf einem Grundstück von 2.000 Quadratmetern zu bekommen. Schließlich trafen der Amsterdamer Stadtteil De Baarsjes, die Wohnungsbauvereinigung „Woningbouwvereniging Het Oosten“ und die nordniederländische Milli Görüs unter ihrem liberalen und integrationsorientierten Vorsitzenden Haci Karacaer einen Kompromiss über städtische Bebauungsplanänderungen und die „finanzielle, rechtliche und mentale“ Unabhängigkeit der neuen Moschee von der konservativeren Milli-Görüs-Deutschland-Zentrale in Kerpen. Der Anfang 2006 begonnene Moscheebau kam jedoch Ende 2006 zum Stillstand durch interne Konflikte der Milli Görüs und Vertrauensverlust der Wohnungsbauvereinigung. Im Januar 2007 wurde bekannt, dass in einem Geheimvertrag vom November 2005, unterschrieben unter anderem von El-Zayat (EMUG-Geschäftsführer) und Yavuz Çelik Karahan (EMUG-Vorsitzender), in Köln bereits die Machtübernahme der deutschen Milli Görüs festgelegt worden war. Im Mai 2007 drohte der auf Kerpener Druck hin eingesetzte Milli-Görüs-Chef Fatih Üçler Dag mit Aufrufen zum „gewaltlosen Aufstand“ aller Türken Europas gegen die Gemeinde Amsterdam im Fernsehsender Al-Jazeera.

Der Muslimbruder

Weiter erfahren wir über Schrammas Geschäftspartner:

Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen befindet, El-Zayats Verbindungen reichen „durch persönliche Kontakte von Funktionären und gemeinsame Projekte sowohl in den Bereich von islamisch-extremistischen Organisationen arabischstämmiger als auch türkischstämmiger Muslime, sowie zu einer islamischen Hilfsorganisation, die im Verdacht steht, heimlich den islamistischen Terrorismus zu unterstützen.“ El-Zayat wurde am 19. März 2004 auf der Yusuf al-Qaradawi nahestehenden Webseite „www.islam-online.net“ als Vertreter der Muslimbrüder in Deutschland bezeichnet.

Im April 2005 hat El-Zayat die CDU-Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler verklagt, da sie ihn im Zusammenhang einer Vortragseinladung als „Funktionär der Muslimbruderschaft“ bezeichnete. Die Klage wurde vom Landgericht München I und im Dezember 2005 vom Oberlandesgericht München zurückgewiesen, da diese Formulierung als Meinungsäußerung zulässig sei.

Im Februar 2007 wurde von ARD und Die Welt berichtet, dass der in Kairo wohnhafte oberste Führer der islamistischen Muslimbruderschaft, Mohammed Mahdi Akef, in einem Interview El-Zayat als „Chef der Muslimbrüder in Deutschland“ bezeichnete. Auf der Homepage der Muslimbruderschaft wurde er ebenfalls als Mitglied geführt. El-Zayat ließ beiden Meldungen seine Gegendarstellungen folgen. Von einem ägyptischen Militärgericht wurde er im März 2007 zusammen mit 39 Funktionären der Muslimbruderschaft der „Nutzung terroristischer Methoden zur Durchsetzung ihrer Ziele“ angeklagt. Am 15. April 2008 wurde El-Zayat in Abwesenheit schließlich zu 10 Jahren Haft wegen Geldwäsche zugunsten einer verbotenen Organisation verurteilt. Die Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens wird von amnesty international angezweifelt, da die teils in absentia angeklagten Zivilisten in nicht-öffentlichen Verhandlungen vor einem ägyptischen Militärgericht standen (durch die Notstandsgesetze seit 1981 ermöglicht), statt vor einem ordentlichen Gericht.

Während El-Zayat eine Mitgliedschaft in der Muslimbruderschaft immer bestritt, bezeichnete er sie als „die wichtigste islamische Reformbewegung im 20. Jahrhundert“ die sich „für die Befreiung der Frau, für die Lösung sozialer Probleme“ einsetze und „eine an Raum und Zeit angepasste Interpretation des Korans“ fordere – alles Ziele, die er unterstütze. In einem Interview mit dem islamischen Jugendmagazin TNT sagt El-Zayat im Jahre 1995: „Ich glaube nicht, daß es unmöglich ist, daß der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, daß wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin haben…Dieses Land ist (auch) unser Land, und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern.”

Zarte Bande ins kriminelle Milieu

Auch privat ist El-Zayat fest ins extremistische Umfeld rückständigster Moslems eingebunden:

Ibrahim El-Zayat ist verheiratet mit Sabiha El-Zayat-Erbakan und Vater dreier Töchter. Sabiha El-Zayat-Erbakan ist die Nichte des ehemaligen türkischen Ministerpräsidenten Necmettin Erbakan und Schwester des langjährigen Milli Görüs-Vorsitzenden Mehmet Erbakan.

Auch wer mehr über den Herrn Schwiegerpapa, einen mehrfach verurteilten Verbrecher, erfahren will, hat keine Probleme, die gesuchten Informationen zu bekommen:

1970 gründete Erbakan, der zu einem Naqschbandi-Tariqa gehört, die erste Partei der Milli Görüs-Bewegung: die Partei der Nationalen Ordnung (Milli Nizam Partisi, MNP). Diese wurde allerdings bereits 1971 wieder verboten. 1973 gründete er die Nationale Heilspartei (Milli Selamet Partisi, MSP), mit der Erbakan von 1974 bis 1978 in drei verschiedenen Koalitionen stellvertretender Ministerpräsident war.

Nach dem Militärputsch vom 12. September 1980 wurde er inhaftiert und 1982 gegen ihn ein erstes zehnjähriges Politikverbot verhängt, das allerdings schon 1987 durch ein Referendum beendet wurde. Im selben Jahr wurde Erbakan zum Vorsitzenden der Wohlfahrtspartei (Refah Partisi, RP) gewählt, mit der er von 1996 bis 1997 Ministerpräsident war. Laut Einschätzung des niedersächsischen Verfassungsschutzes hat Erbakan seine Zeit als Ministerpräsident dazu genutzt, innen- und außenpolitisch die Islamisierung voranzutreiben. Seine Koalitionsregierung geriet mit ihrer Politik schnell in Widerspruch zu der von Kemal Atatürk begründeten laizistischen Staatsdoktrin, als deren Stützen sich vor allem die Militärs sehen. Am 30. Juni 1997 musste er auf Druck der Militärs zurücktreten, die RP wurde verboten und Erbakan erhielt erneut ein fünfjähriges Politikverbot wegen Volksverhetzung.

Danach wurde die Fazilet Partisi gegründet, die allerdings bald wieder geschlossen wurde. Erbakan wurde 2003 Vorsitzender der Saadet Partisi, während sich ein Reformflügel unter Recep Tayyip Erdogan erfolgreich als Adalet ve Kalkinma Partisi (AKP) abspaltete.

Ende 2003 wurde Erbakan im Zusammenhang mit den Parteigeldern der verbotenen RP wegen Betrugs (eine Trillion türkische Lira) und Dokumentenfälschung (139 Fälle) verurteilt und legte deshalb 2004 das Amt des SP Parteivorsitzenden nieder und trat aus der Partei aus; er gilt jedoch noch immer als Führer und maßgeblicher Vordenker der Milli Görüs-Bewegung.

Neben der Verurteilung zu ursprünglich mehr als zwei Jahren Gefängnishaft, deren Antritt Erbakan mehrfach verzögerte und die schließlich durch ein Gesetz der AKP-Regierung 2006 in Hausarrest umgewandelt wurde, wurde Erbakan zur Zahlung von 2,6 Trillionen YTL verpflichtet. Bis 2007 waren diese Schulden durch Zinsen auf ca. 12 Trillionen türkische Lira angewachsen. Das von Erbakan geforderte Vermögensverzeichnis wurde von der Justizbehörde als unvollständig zurückgewiesen. Laut Zeitungsberichten von 2003 besitzt Erbakan auch eine Yali am Bosporus im Wert von 17 Millionen US Dollar. Schließlich wurde nach der Konfiskation von seiner Sommerresidenz in Altnoluk, Balkesir (Provinz) und drei anderen Häusern auch seine dreimonatliche Pension von 20.000 YTL gepfändet.

Auch hinsichtlich der religiösen und politischen Auffassungen scheinen sich Schwiegerpapa Erbakan und Sohn El-Zayat bestens zu verstehen:

Erbakan ist davon überzeugt, dass der Islam die einzige Rettung für die Menschheit darstellt, was er für wissenschaftlich und historisch erwiesen hält. Die ideologischen Schlüsselbegriffe „Milli Görüs“ (Nationale Sicht) und „Adil Düzen“ (Gerechte Ordnung) soll Erbakan in die türkisch-islamistische Debatte eingeführt haben, weil in der sich als laizistisch verstehenden Türkei die Propagierung einer „Islamischen Ordnung“ (Nizam Islami) Parteiverbot und strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben könnte. Das Buch „Milli Görüs“, 1973 von Erbakan geschrieben und mit „Nationale Weltsicht“ übersetzt, gilt als MSP Parteiideologie. Erbakan will die türkischen Bürger unter dem Dach von Nationalismus und Islamismus einen und in der Türkei ein islamistisches Staatswesen errichten.

Mitte der 80er Jahre griff Necmettin Erbakan die von Süleyman Karagülle bereits 1976 entwickelte Ideologie „Adil Düzen“ für das Refah-Parteiprogramm auf und veröffentlichte 1991 das Buch „Adil Ekonomik Düzen“ (Gerechte Wirtschaftsordnung). Erbakan geht von einer zweigeteilen Weltordnung aus: einer so genannten „gerechten“, sich auf dem Islam gründenden „Weltordnung“, die alle weltlichen und religiösen Regelungen des Lebens bestimme. Die westliche Politik bezeichnet er als eine „nichtige“ oder „falsche Ordnung“, da sie nicht auf Gerechtigkeit sondern Macht basiert.

Der Westen werde von „einem rassistischen Imperialismus, das heißt dem Zionismus“ regiert. Dieser sei vor 5765 Jahren durch ein „Zauberbuch mit Namen Kabbala“ entstanden. Erbakan spricht offen von einer angeblichen zionistischen Weltverschwörung und davon, dass der Zionismus alle Kreuzfahrten organisierte, die Sekte des Protestantismus schuf und sie mit der Etablierung der kapitalistischen Ordnung beauftragte.

„Der Zionismus ist ein Glaube und eine Ideologie, dessen Zentrum sich bei den Banken der New Yorker Wallstreet befindet. Die Zionisten glauben, dass sie die tatsächlichen und auserwählten Diener Gottes sind. Ferner sind sie davon überzeugt, dass die anderen Menschen als ihre Sklaven geschaffen wurden. Sie gehen davon aus, dass es ihre Aufgabe ist, die Welt zu beherrschen. Sie verstehen die Ausbeutung der anderen Menschen als Teil ihrer Glaubenswelt. Die Zionisten haben den Imperialismus unter ihre Kontrolle gebracht, und beuten mittels der kapitalistischen Zinswirtschaft die gesamte Menschheit aus. Sie üben ihre Herrschaft mittels imperialistischer Staaten aus.“

– Necmettin Erbakan: Die gerechte Ordnung

Bei der Generalversammlung der „Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs“ im April 2001 deutete Erbakan eine Islamisierung Europas durch muslimische Einwanderung an. Der Verfassungsschutzbericht zitiert ihn mit den Worten: „Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan.“

Die Einschätzung Erbakans „Wir werden ganz sicher an die Macht kommen, ob dies jedoch mit Blutvergießen oder ohne geschieht, ist eine offene Frage“, wertet ein Länderbericht der Konrad-Adenauer-Stiftung als Beleg für die „Radikalität seiner Bewegung“.

Zurück zum Schwiegersohn und Chorweiler Bauherrn El-Zayat. Auch beim Betrug gegen zahlreiche türkische Landsleute, deren Millionenspenden für den Heiligen Krieg gegen Ungläubige in dunklen Kanälen verschwanden, taucht der Name von Schrammas Moscheedealer auf. Der Focus schrieb dazu:

So registriert die Vaduzer Konkursverwalterin Bettina Kaiser allein im Fall der Jet-Pa AG, über die das Fürstlich Liechtensteinische Landgericht gerade das Konkursverfahren eröffnete, „16 000 Kleinanleger türkischer Herkunft, die in Deutschland 420 Millionen Mark in die Firma gezahlt haben“. Für Faruk Sen vom Zentrum für Türkeistudien in Essen ist der Fall klar: „Diese Firmen waren von Anfang an auf Betrug ausgelegt.“ Erbakan fühlt sich dafür nicht verantwortlich: „Ich habe unsere Mitglieder immer vor diesen Firmen gewarnt.“

Verfassungsschützer in Düsseldorf sehen aber „Anhaltspunkte“ dafür, dass die eingesammelten Gelder auf Umwegen wieder zurück zu Milli Görüs fließen. So bekamen die Fahnder zuletzt Hinweise auf Finanzverbindungen zu den britischen Virgin Islands. Die dort ansässige Firma Akira Inc., die in Deutschland über die SLM Liegenschaftsmanagement GmbH in Köln vertreten werde, habe den neuen Vereinssitz der IGMG in Kerpen erworben. Pikant: SLM-Geschäftsführer ist Ibrahim El Zayad, ein Schwager von Mehmet Erbakan.

„Viele Anleger schlittern gutgläubig in die Holdings rein“, sagt der Islamexperte und baden-württembergische Verfassungsschützer Herbert Müller, 45. Andere wissen dagegen sehr wohl, wen sie finanzieren: Bei Spendenaktionen lässt Milli Görüs die menschenfreundliche Maske fallen. Im Stuttgarter Verfassungsschutzbericht des Jahres 2000 heißt es dazu: „Auch demjenigen, der durch finanzielle Unterstützung den Djihad (Heiliger Krieg) ermöglicht, wird eine entsprechende Belohnung im Jenseits in Aussicht gestellt.“

TürkenfritzEine feine Gesellschaft, mit der der Kölner CDU-Oberbürgermeister Fritz Schramma, der seine Kritiker, die Verbindungen wie die hier geschilderten aufdecken, ins Klo spülen möchte, über die Zukunft der Kölner und ihrer Stadt verhandelt. Gleich und gleich gesellt sich gern, sagt man. Fritz Schramma soll im Laufe seiner Amtszeit bereits mehr Skandale und Strafanzeigen verursacht haben als irgendeiner seiner Vorgänger. Im kommenden Jahr haben die Kölner Gelegenheit, sich von dem unglückseligen Oberbürgermeister zu trennen.

» Dhimmiwatcher: CDU-OB Schramma & die Muslimbrüder

image_pdfimage_print

 

45 KOMMENTARE

  1. ich bin mir sicher dass Schramme geschmiert wird. Kein normaler Mensch steht mit so offenen Armen einer Klientel gegenüber, die seinen Sohn getötet hat. Auch die fehlenden Spendenquittungen und dubiosen Finanzverhältnisse der Kölner Moscheevereine inkl. Razzia der Steuerbehörde wirken nicht koscher.

    Wer weiß, was hinter den Kulissen abgeht. Rationale Gründe für die Anbiederung gibt es zumindest nicht. Man denke an die herangekarrten neu-CDU-Mitglieder im Kölner Ortsverein Ehrenfeld.

  2. Hat man Schramma die jüngste oder schönste aller Jungfrauen versprochen? Oder ist Schramma nur ein Schrümmür mit Silikonmaske?

  3. Der Marsch ins Osmanische Protektorat Deutschland nähert sich mit immer größeren Schritten seinem Ziel.

  4. Zur Erinnerung: In Chorweiler befindet sich eine riesige Trutzburg: Das Bundesamt für Verfassungsschutz.

    Was beobachten die denn eigentlich?

  5. #8 Leserin (16. Dez 2008 13:50)

    Zur Erinnerung: In Chorweiler befindet sich eine riesige Trutzburg: Das Bundesamt für Verfassungsschutz.

    Was beobachten die denn eigentlich?

    Zum Beispiel die Staatsfeinde von PI, dafür sorgt Edathy! 🙂

  6. @ #8 Leserin:

    Na ganz klar: Alle, die zwei Meter rechts der CDU stehen. Denn wir wir alle wissen, ist die größte Bedrohung für den Weltfrieden und jeder Rechte ist ein Nazischwein!

    Kurz: Das gefährlichste für die Demokratie ist die Demokratie.

  7. …Köln Chorweiler? Unter der Nase des Bundesamtes für Verfassungsschutz?

    Eine bessere Tarnung gibt es doch garnicht.
    Die ist genausogut wie seiner Zeit der „Kalifatstaat“ von Herrn Metin Kaplan.

    Die „Trechcoat&Schlapphut“-Spezialisten konnten den ja auch nicht finden. im Telefonbuch stand: M.Kaplan, Niehler Kirchweg, Köln

  8. #8 Leserin

    Zur Erinnerung: In Chorweiler befindet sich eine riesige Trutzburg: Das Bundesamt für Verfassungsschutz.

    Die sind als weisungsgebundene Büttel damit beschäftigt, die politische Konkurenz zu beobachten und notfalls zu diffamieren. Auch Rechtsrock-CDs auf Schulhöfen einsammeln, während Ali nebenan offen den Jihad gegen Juden und den Westen ausruft, steht dort hoch im Kurs. 🙂

  9. Na da brauch man sich wegen der finanziellen Schieflage der Stadtsparkasse Köln-Bonn nicht wundern. Anstatt sich die PolitikerInnen darum kümmern das Schaden vom Volk abgewendet wird, islamisieren sie unsere Städte. Da bleibt den Politikern natürlich auch keine Zeit, sich um die finanzielle Gesundheit der Sparkasse zu kümmern.

    Stadtsparkasse Köln-Bonn muss Verband anzapfen

    von bis zu 300 Millionen ist die Rede.

    http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:K%F6ln-Bonner-Hilfesuche-Stadtsparkasse-muss-Verband-anzapfen/451572.html

    Na da wird den kölner PolitikerInnen bald endgültig das Geld ausgehen, für weitere Moschee-Groß-Projekte. 😉

  10. In der Kölner Ratssitzung vom 13. November 2008 gab sich der Beigeordnete Streitberger ahnungslos. Auszug aus dem Wortprotokoll des Rates:

    Oberbürgermeister Fritz Schramma:
    Wir kommen zu Tagesordnungspunkt 3:
    3. Anfragen gemäß § 4 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen
    Ich rufe die Anfrage unter Punkt 3.1:
    3.1 Anfrage der Fraktion pro Köln betreffend „Trägervereine islamischer Bauvorhaben“
    AN/2055/2008
    Antwort der Verwaltung vom 10.11.2008
    4766/2008
    Die Anfrage ist beantwortet worden. Gibt es dazu Nachfragen? – Herr Rouhs.
    Manfred Rouhs (pro Köln): Ich möchte zu Teil 2 der Frage gerne wissen, um welchen Bauherrn es sich handelt. Falls Sie das im öffentlichen Teil nicht sagen wollen, können Sie das gerne auch im nichtöffentlichen Teil tun.
    Oberbürgermeister Fritz Schramma: Herr Streitberger, bitte.
    Beigeordneter Bernd Streitberger: Herr Ober-bürgermeister! Meine Damen und Herren! Das sind schützenswerte Daten, die wir im öffentlichen Teil der Sitzung ganz sicher nicht benennen werden. Der Bauherr ist bekannt. Ich selbst kenne ihn nicht. Insofern muss ich einmal schauen, ob ich das bis zum nichtöffentlichen Teil erfahren kann.

    Ob Herr Streitberger dies bis zum nichtöffentlichen Teil der Sitzung erfahren konnte, geht natürlich nicht aus dem Wortprotokoll hervor. Aber inzwischen ist es trotzdem an die Öffentlichkeit geraten – dummerweise für die ahnungslosen Verantwortlichen in dieser Stadt …

  11. wikipedia kann man leider nicht immer als verbindliche Quelle zitieren, da diese onlinebibliothek von jedermann geändert werden kann. Ander Quellen wären in diesem Falle hilfsreich, obwohl ich den Inhalt in keinster Weise kritisieren möchte. Gutmenschen sehen eben gern über solcherlei Tatbestände hinweg.

  12. Zitat: „Na da wird den kölner PolitikerInnen bald endgültig das Geld ausgehen, für weitere Moschee-Groß-Projekte. ;-)“
    Das glaube ich nicht, dafür ist immer Geld da. Lieber spart man an Kindergärten oder Schulprojekten.

  13. Es hätte dem einschlägig gebildetem Menschen auch auffallen können, das „S-L-M“ die Konsonanten, also quasi der arabische Wortwurzel für Islam sind.

  14. Die Bauzeichnung da oben ähnelt auffallend einem Entwurf für die seinerzeit von INSSAN geplante Moschee in Neukölln.

  15. Im kommenden Jahr haben die Kölner Gelegenheit, sich von dem unglückseligen Oberbürgermeister zu trennen.

    das glaubt ihr doch selber nicht, oder??? 🙁

  16. Sehr aufschlußreiche connections, wenn auch für PI Leser nicht allzu überraschend.

    Wer in /um Köln wohnt + von Bereicherungen obiger Art genug und einen Drucker hat:

    (gilt auch für nicht wenige andere Artikel hier)

    Ruhig ausdrucken + als sonntagslektüre in die nächsten Briefkästen/Uni/ Arztwartezimmer/ u.ä. verteilen!

  17. hat das mal jemand an die parteizentrale der cdu gesendet? oder kann pi mal dem schramma auf die aussagen ansprechen? das ist ja schon harter tobak. ich würde da gerne mal ne stellungsname vom schramma lesen. hat pi mal drüber nachgedacht den schramma damit zu konfrontieren???? ich fänd es toll wenn pi da mal was organisiert oder zumindest der verfasser dieses artikels. bei solchen nachrichten sollte der oberbürgermeister mal ganz schnell aus dem amt. sowas gehört nicht an die spitze einer weltbekannten stadt.

    wann wird in deutschland die inzeststeuer eingeführt? dann würden wir schnell aus der krise kommen oder/denn die mosleme wandern dadurch wie heuschrecken in ein anderes land.
    mfg

  18. „Hallo Karpathia, wir sinken über Bug“

    Die nächsten Jahre werden interessant. Vollgefressenen Verleugner der Bildung des 19. und 20. Jahrhunderts werden winseln über Unabwägbarkeiten und Überraschungen.

    Mein Verzeichnis Islam hat ca 400 MB

    Und ich mach Backups.

    Bei jeder Gelegenheit im Untergang werde ich das denen um die Ohren hauen.

    Ich bin im Allgäu groß geworden. Da gibt es den Begriff der „alpinen Gefahren“ – wieso gelten die nicht bis 0 Meter? Kann doch jeder mal im Graben absaufen?

  19. @20 Richtigsteller: Oh, nein, wenn wir absolut kein Geld mehr haben, für Moscheebauten, Islamzentren und Islamunterricht an den Schulen sowie HARTZ IV, Kindergeld, medizinischer Betreuung usw. ist noch genug Geld da. Offiziell wird man natürlich den deutschen Michel und Steuerzahler beruhigen, aber inoffiziell werden die Euronen schon noch fließen. Da dürfte auch noch einiges von der EU kommen. Aber da Deutschland ja Haupteinzahler ist, stammt das Geld letztendlich doch wieder von uns.
    Ich denke, dass die Schramma-Verwaltung noch sehr viel nicht weiß, vielmehr nicht wissen will. So langsam entsteht bei mir auch der Eindruck, dass Schramma geschmiert ist, denn so viel Unwissenheit und Unfähigkeit auf ein Mal gibts gar nicht. Und wenn man wichtige Daten nicht nennen will, beruft man sich einfach auf den Datenschutz.

  20. Ein sehr schöner, sehr gut recherchierter Artikel – er hat schon was von investigativem Journalismus. Solche Berichte erwarte ich eigentlich von der Mainstream-Presse…

  21. Keine Sorge. An Geldern wird es den Moschee- und ,,Kultur“zentrenerbauern nicht fehlen. Wenn wir pleite sind zahlen die Ölscheichs aus Arabien.

  22. Was soll ein neuer Moscheebau? Wir haben doch den Kölner Dom. Am Beispiel der Hagia Sophia in Konstantinopel/Istanbul wurde doch gut gezeigt, wozu unsere orientalischen Baukünstler fähig sind.

  23. Über jedem muselmanisch ersiedelten Stadtteil Kölns und anderswo soll mindestens ein Minarett (Speerspitze) in den Himmel ragen.
    Irgendwann sind Lindenthal, Hahnwald und Co. dann als letztes an der Reihe und werden „türkisch eingegliedert“.

    Heute verspotten uns türkeistämmge Kabarettisten in unserem Land mit solchen Nummern.
    Wieviel Wahrheit darin steckt, sieht und hört man täglich auf der Strasse.

    Die türkisch/muselmanische Ersiedelung unseres Landes schreitet merklich fort…

  24. „Isch nixe weiß, isch Schramma bin“.

    Der Typ ist ein korrupter Staatsverbrecher. Wieviel hat er diesmal von den Radikal-Muslimen eingesteckt?

    SKANDAL OB SCHRAMMA nimmt sich selbst jedes UNRECHT HERAUS!! Gesetze werden von ihm gebrochen, so oft wie andere Sex haben!
    SEINE LUSTREISEN auf Steuerkosten,uvm.:
    http://forum.ksta.de/archive/index.php/t-767.html

    Langsam wird klar, warum Schramma Pro Köln den Kampf angesagt hat, weil Pro Köln auf Seite des Grundgesetzes/Recht & Ordnung stehen und seine peinlichen Eskapaden öffentlich anprangert.http://www.pro-koeln-online.de/artikel5/tiefpunkt.htm

    http://bz.koeln.de/2007/07/04/ist-ob-schramma-untreu/

    Schramma als Spaßbremse:
    http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/34499/Alaaf-Mal-wieder-Knatsch-in-der-Koelner-Buett.html

    Schramm, der Korrupte:
    http://www.umweltruf.de/ticker/news_druck.php3?nummer=521

  25. Für mich ist Türken Fritze gekauft; das ist der Totengräber von Köln,verkauft uns alle. Judas bekam 30 Silberlinge und Fritze seine heißgeliebte Moschee. Köln hat mehr als 2000 Jahre überlebt, aber der mediengeile Verräter gibt Köln den Rest.
    Der unfähigste, arroganteste und OB aller Zeiten!KÖLN DEN HASTE NICHT VERDIENT !

  26. Ohne Pro Köln würde denen ja überhaupt keiner auf die Finger schauen. Die gleichgeschalteten Medien schon gar nicht, was außerdem das immer dreistere Handeln dieser Politiker erklärt. Hoffentlich kann diese letzte Kontrollinstanz bei der Kommunalwahl ausgebaut werden……….

  27. Danke für diese Ausführungen. Druckenswert zum weiterverteilen an uninformierte und mediengelenkte Mitbürger !

  28. Vor langer Zeit haben sogar die Bauern mit Mistforke eine Burg angegriffen, wie der Krug zerbrochen war.
    Jetzt ist das blöde Ding schon wieder zerbrochen. Sammelt Federn und eimerweise Teer. Schramma in Teer, dann schön federn und raus aus Köln.
    Ach so,…KStA und Express, wenn die Gebrüder Grimm diese Schei..Lektüre gelesen hätten, währen Sie vor Neid zerplatzt.
    Märchenbücher gbt es kostengünstig in der Stadtbibliothek für kleines Geld auf der ersten Etage.

    Mußte einfach nur was schreiben, sonst bin ich eines tages vor Wut zerplatzt.

    Hilflosigkeit kann wirklich weh tun, aber wir haben ja jetzt einen Lichtschimmer mit PRO-KÖLN und PRO-NRW am Horizont.

    So dann wünsche ich noch ein böses weihnachnachtsfest uns schmeißt die Laternen weg. Heinz

  29. Passt zu Köln, ist jedoch leicht OT:

    Der in diesem Jahr von Schrammas Linksfaschisten verhinderte ANTI-ISLAMISIERUNGSKONGRESS wird am 9.Mai 2009 in Köln wiederholt (Quelle: E-Mail von Pro-Köln)! 🙂

  30. Ich verstehe nicht, dass sich die Kölner selbst gegen diesen Schramma nicht wehren. Ein solch offensichtlich geschmierter Typ müsste doch ohne große Mühe abzusetzen sein.
    Dass diese Bevölkerung es gleichgültig hingenommen hat, wie die PRO-Leute bei ihrer Veranstaltung behandelt wurden, dass Taxifahrer, Hoteliers und Wirte auf Einnahmen verzichtet haben … ich verstehe es nicht. Es können doch nicht alle Kölner Pfeifen bzw. Selbstmörder sein. Es sieht aber so aus.

  31. #42 Fernandinho

    ist aber nicht so. In der CDU hat es gerummst auf dem Parteitag, und Abdul Schramma hat die Hose voll seit FDP und Pro Köln eigene Kandidaten für das OB Amt haben. Jetzt kann es eng werden, den die Roten und Grünen halten zusammen. Und in der CDU Köln ist das selbe Pöstchen geschacher wie bei der Hessen SPD. Es ist alles der selbe Müll. Die sind einfach nicht mehr wählbar, diese Versager!

  32. Um an entsprechende Dokumente über diese Vorgänge heranzukommen, empfehle ich das neue Informationsfreiheitsgesetz in Anspruch zu nehmen. Hier ein Link zur Information: Befreite Dokumente

    Eine Anzeige könnte auch schon helfen, da auf eine Anzeige von Seiten der Behörden reagiert werden muss. Die bisherigen Erkenntnisse sollten da schon was her machen.

    Von mir jedenfalls viel Erfolg!!

Comments are closed.