Ayaan Hirsi AliDie somalisch-stämmige Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali (Foto) war gestern Abend zu Gast in der SWR-Sendung „Literatur im Foyer“. PI-Leser Aufgewachter hat sich die Sendung angeschaut und meint: „Erstaunt war ich über die wenig gutmenschlichen Fragen einer über den Islam gutinformierten Thea Dorn. Dass so ‚im Klartext reden‘ im ÖRF möglich wäre, hätte ich nicht gedacht.“ Die Sendung (30 Min.) kann man sich hier anschauen.

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36 KOMMENTARE

  1. ja, das habe ich auch gesehen. Beste Sendezeit: Freitag Nacht nach 23 Uhr. Toll 🙂

    Aber immerhin „etwas“

    Als Glenn Beck Hirsi Ali interviewte, hat er sich so verabschiedet: „It was an honour to meet you. My family will keep your name in our prayers.“
    Ähnliche Enthusiasmis erwartet man im SWR aber vergeblich

  2. Erstaunt war ich über die wenig gutmenschlichen Fragen einer über den Islam gutinformierten Thea Dorn

    Gerade weil sie gut informiert ist, gab es keine gutmenschlichen Fragen, die stellen nur Laien wie Anne Will, Maybrit Illner und Gerhard Delling.

  3. Naja, also begeistert bin ich von der Sendung nicht gerade. Ich sehe auch die wieder einmal eingeforderte Bringschuld der Gesellschaft nicht so klar wie Frau Hirsli. Im Prinzip war es ein Geschwafel darueber, wie es sein muesste. Kein Wort darueber wie ma zu diesem „Paradies“ gelangen soll. Und eins ist klar: Noch weitere 3-4 Generationen wird Europa nicht Zeit haben…

  4. Eine Tolle mutige Frau !Genau wie geert Wilders jemand um die man die Niederländer nur beneiden kann!
    Niemand kann Erhrlicher die
    Unterdrückung der Frau im Islam darstellen und Thematisieren wie sie!
    Auch sie wäre jemand den ich mir für den Anti-Islamisierungskongress als Gastredner wünschen würde!

    Gruß Andre
    Patriotisch,Antiislamisch,Proamerikanisch,Proisraelisch

  5. Sie hat mehr Mut als alle Mannsbilder dieses alternden und wehrlosen Kontinents zusammen.

    Diese Frau hat mehr Mumm als die ganze EU-Polit- und Medien-Elite.

    Die Männer hierzulande sollte sich zutiefst schämen – Waschlappen!

  6. Überzeugend fand ich Ayaan Hirsi Ali nicht. Zu bewusst ausgewogen. Störend fand ich die Schuldzuweisung an die Gesellschaft. Ich kann das nicht mehr hören, mir hängt das so zum Hals raus. Warum haut sie jetzt auch in die Kerbe?

  7. Die gutmenschlich verdrängten Probleme lassen sich nicht ewig unter dem Deckel halten.
    Irgendwann wird der Druck so hoch das der Kessel explodiert. Besser unsere Pfeifen lenken früher als später ein.

  8. Thea Dorn ist übrigens linke Atheistin, heisst eigentlich Christiane Scheerer und hat ihr nom de plume nach ihrem Vorbild und geistigen Mentor Theodor W. Adorno gebildet.

  9. Ayaan Hirsi Ali hat da ein paar gute Ideen dargestellt und zwar ein paar erfrischend positive Ansätze. Nämlich bei den Kindern anzufangen, über die Bildung. und Mit ihrem Buch hat sie aus den Denkansätzen auch gleich ein erstes Werkzeug zur Verwirklichung mitgeliefert. Das Buch soll ja, wie ich verstanden habe, für Kinder und Jugendliche sein.
    Wir sind vielleicht zum Teil schon so islamophob und resigniert, dass wir die positiven Möglichkeiten, die es zu erwägen gilt, nicht mehr sehen.
    Das darf natürlich nicht das einzige Mittel sein und der Widerstand gegen die Islamisierung muss weitergehen.

  10. Ich hatte leider keine Zeit, das Interview anzusehen. Wäre super, wenn das jemand kurz hätte zusammenfassen können.

  11. Man kann von Thea Dorn halten was man will, mir persönlich ist sie auch nicht gerade sympathisch. Egal, denn in der Thematik Islam Frauenrechte etc. etc. sagt und fragt sie Klartext. Habe ich schon mehrfach gesehen.
    Im Übrigen braucht es viel mehr Islamkritik von linker Seite.
    Die kuschen, ducken sich weg oder heulen – vereint im Judenhass – mit den Moslems.

  12. Ich bewundere Frau Hirsli auch fuer Ihren Mut und ihre Intelligenz. Ich denke aber, dass ihre Plaene zu langfristig ausgelegt sind. Das Ruder wird in den naechsten 10-15 Jahren umgelegt oder halt auch nicht. Ein Kinderbuch kann da nur ein Ansatz unter vielen sein.

  13. Ich habe groessten Respekt vor Frau Ali, es ist schade, dass Sie in die USA fliehen musste: dort kann Sie wenigstens feri reden und schreiben.

    Das Kinderbuch um welches es hier geht, habe ich nicht gelesen, aus der SWR Seite:

    „Ihr neues Buch „Adan und Eva“ handelt von der Begegnung zweier Kinder, einem muslimischen Jungen und einem jüdischen Mädchen. Es ist gleichzeitig eine Begegnung mit dem Islam und erzählt von der Hoffung auf eine jüngere Generation, die nicht länger in den dogmatischen Positionen ihrer Eltern verharrt, auf eine Aufklärung in den Religionen, auf einen vernünftigen Islam und ein nichtorthodoxes Judentum.“
    (Fett von mir)

    Erstens waere es meiner Ansicht nach interessanter gewesen die Konstellation „Aisha und Shlomo“ zu behandeln: da geht gibt es erst richtige Konflikte mit dem Islam: eine Muslimin kann nie mit einem Unglaubigen gesehen werden, umgekehrt ist das weniger ein Problem, wenn ueberhaupt. Bei den ganzen Berichten ueber ‚Ehrenmorde‘ hier, wurde noch nie ein Muslim umgebracht deswegen, nur Musliminen (und manchmal deren Freund).

    Und 2. was hat sie auf einmal gegen orthodoxe Juden? Sowiel ich weiss gab’s in den letzten Jahrzente keine Terroranschlaege von dieser Gruppe, keine Asylsucher, und warscheinlich nicht ueberdurchschnittliche viele Sozialempfaenger. Es gab auch keine ‚Ehrenmorde‘ falls jemand sich mal von dieser Religion entfernte, und junge Maedchen werden nicht an den Genitalien verstuemmelt.

    Sie bleibt trotzdem eine sehr mutige Frau die uns in Europa fehlt…

  14. Ich fand es GUT.
    dazu noch volgendes:
    Hexlein, war kurz auf ZDF und habe wieder und wieder feststellen können das das ganze Palawer auf persönlicher Basis abläuft. Wie der Auftakt zu einer Wirtshaus Schlägerei. Das ist Nicht hilfreich, irgendwie unwürdig. Meine Ansicht ist:

    Wir kämpfen nicht gegen Menschen an sich.
    Man kan nix dafür das man lebt.
    Wir kämpfen nicht gegen Religionen an sich.
    schließlich kann einer nix dafür wenn er als Muslem oder Katholik geboren wird.
    Wir kämpfen nicht gegen Kulturen an sich.
    Da wäre viel zu tun.
    Wir kämpfen nicht gegen Rassen.
    Wohl klar, oder.
    Wir kämpfen nicht gegen Länder.
    Das wäre Krig.

    Wir kämpfen gegen eine faschistische Ideologie die sich als Religion tarnt. Genauso wie gegen Komunismus, Nazi…ähh…gibts da mehr?
    Wir kämpfen gegen die Tatsache das ein gemeiner Schlächter und Räuber ezt. überhaupt eine Religion gründen kann, Stalin, Adolf, Idi ezt. kann`s ja auch nicht.

    Das Kredo muss lauten:
    Wir lieben alle Menschen, auch die verblendeten, denn sie wissen nicht was sie tun.

    Islam ist keine Religion denn Mohammet war unwürdig…Punkt.

    Einverstanden?

  15. @#16 (Jens T.T)

    Die Wahlen zum Unterhaus sind für den 11. Mai 2011 angesetzt. Ansonsten noch Provinzwahlen im März 2011 und die Europawahlen im Juni 2009.

  16. Warum sollten sich die Männer hier schämen?
    Sie wollen sich doch gar nicht wehren. Sie finden das doch schön.

    Die Männer, die sich wehren, werden eingesperrt und als Nazis bezeichnet.

    Nun ja, wenn meine Leute und ich so könnten wie wir wollten, würden die Laternen der Karl-Marx Allee in Berlin eindrucksvoll Zeugnis über den Verrat der politische Eliten ablegen.

  17. Ich habe mir die Sendung grade angeschaut und ohne jetzt hiesige Kommentare gelesen zu haben, meine ich, dass sie sich ziemlich zurückgehalten hat, aber man zwischen den Zeilen schon hören konnte, was sie eigentlich meinte.

    Diese Frau ist absolut Klasse.

    Besonders die subtile Obama Kritik hat mir gut gefallen.

    Die Thea Dorn war eigentlich auch erträglich, sowas sieht man selten in den Massenmedien.

  18. @ #19 Die Realitaet

    So jetzt habe ich mir auch mal die Kommentare durchgelesen.

    Ich finde es auch sehr ärgerlich, wenn man von Dolmetschern ‚bevormundet‘ wird, zumal die Leute, die sich diese Sendung angeschaut haben, dieses wirklich einfach zu verstehende Englisch der Hirsi Ali nicht überfordert.

    Nun gut, Englisch ist meine Muttersprache, aber ich habe in der Schule viele Klassenkameraden gehabt, die besser Englisch als ich Deutsch sprechen konnten.

  19. Über Ayaan Hirsi Ali, die übrigens in den USA abgetaucht ist, da sie mit dem Tode bedroht wird, war neulich auch etwas bei „Kulturzeit“ bei 3 SAT. Auch dort nahm man kein Blatt vor den Mund. Bewegt sich etwa etwas im gleichgeschalteten Medienbetrieb?

  20. Zunächst einmal sprach die Sendung die Problematik offen an, Thea Dorn kam nach dem Argument Bildung könne Terrorismus verhindert sofort mit der passenden Antwort, die Attentäter vom 11.9. waren gut bis sehr gut gebildet – für das ÖR schon sehr weitsichtig.
    Nun zu Ayaan Hirsi Ali und der Frage wie Integration besser statt finden kann. Da könnte ich nur heraushören, wie müssen dies, wir müssen das, teilweise richtig, teilweise unmöglich. Ich bin sogar der festen Überzeugung, es wird nie ein friedliches Miteinander geben, die Geschichte hat es einfach zu oft gezeigt, Andersgläubige und Muslime könnnen niemals ausgewogen friedlich nebeneinander leben. Wäre dem so, gäbe es eine große christlich-jüdische Gemeinschaft in islamischen Staaten, aber die ist praktisch gegenwärtig nicht mehr vorhanden.
    Warum setzen wir nicht da an, wodurch momentane Probleme erst entstehen, und verschärfen die Zuwanderung bzw. untersagen sie für Muslime generell, und schieben nicht integriebare, sozialabhängige, kriminelle Ausländer nicht einfach ab – notfalls durch Ausbürgerung?
    Auf der einen Seite wäre das Abschreckung, auf der andere Seite würde es das Problem nicht so stark anwachsen lassen.
    Fazit, solange diese Idee nicht flächendeckend in den Medien diskutiert wird, wird sich das Problem niemals lösen lassen.

  21. Der Feministin Thea Dorn ist sicherlich ein gutes Selbstbewusstsein nicht abzusprechen, sonst hätte sie einen anderen Künstlernamen gewählt.

    Sie war eine der Protagonisten in der Hetzkampagne gegen Eva Herrmanns Thesen gegen den Feminismus und schrieb einen Kampfartikel in der sich dem Meinungsjournalismus verschriebenen Mutter aller Linksblätter, der taz. Der Titel in Stürmerart: Das Eva-Braun-Prinzip.

    Z.B.: http://www.taz.de/index.php?id=start&art=4401&id=medien-artikel&cHash=3dbd75f849

    Wie schnell man doch vergisst…

  22. Habe mir nachträglich die Sendung angesehen.

    Mein Eindruck ist, auch wenn Frau A. Hirsi Ali recht sympathisch wirkt, sie im Grunde überwiegend Forderungen – sprich Integrationsforderungen AN UNS!, wie von allen Moslems permanent praktiziert – an das Abendland stellt.

    Meine Meinung ist, DIE IDEOLOGIE DES ISLAM IST BEI ALLEN MOSLEMS IN FLEISCH UND BLUT, mehr oder weniger, deshalb sind sie überhaupt nicht imstande, ihre Denkstruktur zu ändern.

    Deshalb stimme ich den Kommentaren von

    #8 Scheibe (28. Mär 2009 21:36)
    #12 jojo (28. Mär 2009 22:08)
    #32 LasNavasdeTolosa (29. Mär 2009 10:06)

    voll zu!

  23. Eine mir bekannte Lehrerin an einer Gesamtschule, ebenso Islamkritikerin wie ich, ist der Meinung wie Ayaan Hirsi Ali. Auch sie ist der Meinung, dass es wichtig ist, die muslimischen Kinder zur Kritikfähigkeit zu erziehen, was sie auch versucht.
    Die Erziehung zur Kritikfähigkeit soll die Kinder vor der Vereinnahmung der Rattenfängern ihrer Religion schützen. Sie sagt, sie habe den Eindruck, dass dies auch z.T. gelänge.

    Aber muss man nicht davon ausgehen, dass dies in den Schulen immer schon so gehandhabt wurde?
    Dann müssten ja auch die Schüler und die jetzt Schulentlassenen kritikfähig sein.

    Scheint, dass es nicht sehr geholfen hat.

    Und in Deutschland sind die Klassen ja immer noch gemischt, anders als es von Hirsi Ali für Holland geschildert wird. Meines Wissens gibt es bei uns keine rein muslimischen Schulen.

    Lediglich Herr Minister Goll von der FDP in Baden-Württemberg möchte rein islamische Kindergärten einrichten.

  24. Gute Sendung! Nun, das Jugendbuch interessiert mich, offen gesagt recht wenig, doch waren die Äußerungen von Frau Ali wieder mal sehr gut, wenn auch ein bischen weich gespült. Erst bei der Kritik des Multikulturalismus konnte man sehen, wie ihre richtige und natürlich auch vernünftige Meinung ist.
    Auch die jetzt schon mehr als berechtigte Kritik an der Dialüg-Bereitschaft von Barack Husein Obama war hervorragend.

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