Baden-Württemberg muss einem als rechtsextrem eingestuften Lehrer nach Aufhebung des Berufsverbots gegen ihn Schadenersatz zahlen. Wegen entgangenen Gehalts und staatlicher Ansprüche, die er rechtswidrig nicht erhalten habe, stünden dem Heidelberger 32.777 Euro zu, entschied das Landgericht in Karlsruhe. Der Lehrer hatte noch mehr gefordert, die Kammer schränkte den Zeitraum für die Entschädigung jedoch ein.

Baden-Württemberg und Hessen hatten dem Lehrer zunächst die Beamtenlaufbahn verwehrt, weil er sich in einer rechtsextremistischen Initiative engagierte. Das Berufsverbot hatte der Verwaltungsgerichtshof Mannheim aber als grundrechtswidrig abgelehnt. Derzeit unterrichtet der Mann an einer Realschule im Rhein-Neckar-Kreis.

* Wie konnte uns das nur passieren: Es muss natürlich heißen „linksextremen Lehrer“ (Quelle: Bild)

» Update: Bei dem Lehrer handelt es sich um Michael Csaszkóczy (Foto oben).

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46 KOMMENTARE

  1. Sofern es in Deutschland zu einer Wiederherstellung wirklich rechtsstaatlicher Verhältnisse kommen sollte, muß so ein Typ sofort aus dem Schuldienst entfernt werden. Antifa und Lehrer an einer öffentlichen Schule, es lebe die Perversion!

  2. #2 Wilhelm Entenmann (28. Apr 2009 12:49)

    Du hast wohl den Witz bei der Sache nicht begriffen…

  3. @#2 Wilhelm Entenmann

    Das nennt sich Realsatire. Wäre der Lehrer rechtsextrem gewesen, dann hätten LINKE, GRÜNE und SPD eine Lichterkette und Protestdemos organisiert.

  4. @ #2 Wilhelm Entenmann (28. Apr 2009 12:49)

    Erzähl mal:

    Was heißt Linksextrem oder Rechtsextrem in deinem Verständnis ???

    (Ich kann durchaus ein paar Denkanstöße geben -natürlich mit Beweis)

  5. #7 Aufrechter Demokrat: Ist doch ein kluger Schachzug von PI, der die Linksblindheit unserer Justiz erst richtig greifbar macht. Mehr davon!

  6. Also wenn ich mir das Foto dieses Lehrers betrachte, dann muss ich sagen: Er könnte sowohl als Links-, wie auch als Rechtsextremer durchgehen. Er erfüllt beide Klischees. Was auch wieder einmal zeigt, dass sich Links- und Rechtsextreme nur marginal unterscheiden.

  7. Da bin ich jetzt aber beruhigt, dass kein Rinksextremer auf unseren edlen Schulen unterrichtet.
    Genau der richtige Lehrer für das Fach „Ethik“ in Berlin!

  8. Klasse Idee von PI! Erstmal schlucken,wenn man die Nachricht liest.

    Dieser Fake ist entlarvend. Was bei Linksextremisten möglich ist, geht bei Rechtsextremisten gar nicht. Ich will nicht, das Nazis Schüler unterrichten, ich will aber auch nicht, das Stalinisten das dürfen. Aber der Staat ist halt auf dem linken Auge blind.

  9. @#8

    Kann dir sagen, wie das ausgeht: Die fünf Türken/Araber/Kosovoalbaner werden geschnappt und kommen trotz meterlanger Deliktliste auf Bewährung frei. SOllte sich ein unbescholtener autochthoner Bürger gegen die Gangster wehren und ein Gangster dabei verletzt werden, dann bekommt das Raubopfer auch mal drei Jahre Knast.

  10. @ #10 KDL (28. Apr 2009 13:35)

    Also wenn ich mir das Foto dieses Lehrers betrachte, dann muss ich sagen: Er könnte sowohl als Links-, wie auch als Rechtsextremer durchgehen. Er erfüllt beide Klischees. Was auch wieder einmal zeigt, dass sich Links- und Rechtsextreme nur marginal unterscheiden.

    Hmmm – marginaler Unterschied? Welchen Unterschied meinst du denn? Wie soll der Unterschied denn aussehen?

    Mir ist jedenfalls KEIN Unterschied bekannt. Beide Gruppen sind faktisch identisch! Manche von denen engagieren sich sogar in beiden Gruppen und es fällt keinem auf – außer der Polizei. (hab leider den Link gerade nicht zur Hand)

  11. Gibt es einen Unterschied zwischen dem Antifa- und Neonazi-Haufen?

    Beide hassen Israel.
    Beide lieben Islamisten.
    Beide wollen die deutsche Verfassung zerstören.
    Beide gehen mit Gewalt gegen Andersdenkende vor.
    Beide sind sozialistisch und antikapitalistisch eingestellt.

    Unterschied: Die Antifa wird mit Steuergeldern aus dem „Kampf gegen Rechts“-Topf bezahlt und bezeichnet sich als links. (Sonst gäbe es ja die Kohle nicht …)

  12. #6 DSO-Einsatz im Innern JETZT
    A geh, selbstverständlich habe ich den Dreher verstanden und dabei der Sache eins draufgesetzt, was Dir wohl entgangen ist. 😉

    #10 AufrechterDemokrat
    Du hast die Fördergelder für irgendwelche Projekte vergessen.

    #12 Denker
    Ich mache zwischen Links-, Rechts- u./o. Islam- keinen Unterschied, Extremisten sind Extremisten und unabhängig von den Inhalten ihrer Ideologien sich in ihrer (extremen) Denkform gleich.

  13. OT: 28. April 2009:

    „Proteste“ von oben

    „Spontane politische Proteste“ wollen gut organisiert sein, fast so gut wie der Karneval. Das scheinen die Akteure in einem ganz besonderen Elferrat zu denken, nämlich demjenigen, in dem die zunächst 11, mittlerweile 13 vom Steuerzahler getragenen Kölner Bürgerzentren zusammengeschlossen sind. Er nennt sich seit vier Jahren die „Kölner Elf“ und sieht bei sich auch ein politisches Mandat – zumindest vom 8. bis zum 10. Mai, wenn es gilt, gegen den Anti-Islamisierungs-Kongreß der Bürgerbewegung pro Köln auf die Straße zu gehen.

    Die „Kölner Elf“ will im Rahmen dessen ein buntes Programm mit Kabarett auf Deutsch und Türkisch, Salsa-Kursen und Frühstücksbuffet anbieten. Finanziert wird das Politspektakel contra Köln von der stadtnahen Rheinenergie AG und dem städtischen Amt für Soziales. Hier fließen also unmittelbar Steuergelder in die politische Agitation gegen pro Köln.

    Der Kabarettist Jürgen Becker wünscht sich das städtisch subventionierte, angestrengt politisch umgedeutete Volksfest als „kapitalismusfreie Zone“. Zweifellos wird er im Rahmen seiner Möglichkeiten roten Pfeffer dazu geben. Der studierte Sozialarbeiter und Allerweltslinke gehörte 1983 zu den Begründern der Kölner „Stunksitzung“, die den Straßenkarneval auf die Schippe nimmt und immer wieder linken politischen Extremisten ein Forum geboten hat.

    Daß diese Klientel, vom Steuerzahler subventioniert, gegen pro Köln Stimmung macht, kann nicht weiter verwundern. Erstaunlich ist aber das faktische Bündnis des linken Spektrums in Köln mit der türkisch-islamischen Union DITIB im Zusammenhang mit dem Anti-Islamisierungskongreß, das in sich weltanschaulich nicht schlüssig ist. Die linke Klientel der „Kölner Elf“ verteidigt faktisch patriarchalische, autoritäre, rassistische, rückwärtsgewandte Strukturen und Denkansätze, die im Lebensalltag von Millionen Menschen im hohen Maße reale Auswirkungen haben. Demgegenüber scheint die linke Szene völlig gleichgültig zu sein.

    Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ vom 28. April 2009 zitiert aus Aufzeichnungen, die dem Blatt zufolge bei einem Treffen mit dem türkischen Generalkonsul in der Bundesrepublik Deutschland, Hakan Kivanc, im Februar letzten Jahres gemacht worden sein sollen. „Wenn man den Deutschen die Pulsadern aufschneidet, fließt braunes Blut“, habe der Diplomat geäußert, schreibt der „Stadt-Anzeiger“. Kovanc ist Dauerredner bei Veranstaltungen der DITIB und ein wichtiger politischer Stichwortgeber des Bauherren jener Kölner Groß-Moschee, für sich Linkskabarettist Becker, die „Kölner Elf“ und nicht zuletzt die Mehrheitsfraktionen im Kölner Rathaus stark machen.

    Kann es sein, daß sich Teile der Kölner Linken die falschen Verbündeten ausgesucht haben? Kritische Nachfragen werden dazu sicher erlaubt sein!

  14. OT:

    Der Türken-Hetzer-Skandal geht weiter:

    Es werden noch schlimmere rassistische Äußerungen des Türkkonsuls bekannt. So heißt es bei der JF:

    „Daher müßten sich alle Türken an ihr Heimatland halten, denn dieses sei ihre einzige Schutzmacht. Aus den Deutschen hingegen würde braunes Blut fließen, wenn man ihnen die Pulsadern aufschneide.“

    Es haben sich inzwischen auch schon Politiker in den Fall eingeschaltet. Unser Wischiwaschi-Außenministerium suchgt bisher erst den „Kontakt“ zu dem Hetz-Konsulat…

    http://jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5e3090f2289.0.html?&tx_ttnews%5BbackPID%5D=&tx_ttnews%5Bmode%5D=single

  15. Von wegen linksextrem: es handelt sich hier um einen ehrbaren Bürger, der mit viel Zivilcourage Aufmärsche verhindert.

    Er gehört nicht nur zum verlängerten Arm des StaatsSchutzes, sondern hat sich als Mitglied der volksdeutschen SturmAbteilung für höhere Weihen empfohlen.

    Ein Staat, der sich Schlägertrupps zur Aushebelung der Versammlungsfreiheit bedient, kann wohl kaum seinen Mitkämpfern gegen die rechte Gewalt den Beamtenstatus verweigern.

  16. Ich kann an dem Urteil des Verwaltungsgerichtes nichts Sensationelles finden. Das Gericht hat für Recht befunden. Basta.

    Meine Wünsche und Vorstellungen sind andere, aber was Recht ist, ist Recht.

  17. Anschauungsunterricht Lec.1.

    Nehmen wir an die Mondoberfläche wäre der Plenarsaal.
    Dort sollen sichtbar alle verfassungstreuen Parteien sitzen.
    Die Extremen fallen links und rechts weg, also hinterm Mond.

    Doch zu meinem eigenen rechtsstaatlichen Erstaunen sehe ich niemande, auch beim zweiten mal hinsehen.

    Frage, wo sind sie die Vv ? (Volksvertreter)
    ==================================================
    Zur Belobigung für richtige Antworten gib’s ’nen Klaps auf den Hinterkopf von Wolfgang Thierse

  18. und dabei der Sache eins draufgesetzt, was Dir wohl entgangen ist.

    Du hättest die Pointe etwas mehr betonen müssen. Ich gebe zu, dass mir das beinahe auch entgangen war, obwohl ich dich kenne. 🙂

    Und denjenigen, die dich gar nicht kennen, kannst du daraus keinen Vorwurf machen, denn es gibt genug Kommentatoren, die das genau so geschrieben hätten und das ernst gemeint hätten, nicht als pointiertes Draufsetzen.

    Die beste Inversion, die ich kenne, ist das mit den Koranversen. Ich wünschte mir, dass jemand mir einen Link gibt, damit wir einen Remake machen.

    Ihr wißt, diese Inversion der Koranverse, die man vor 3 Jahren hatte: Überall, wo im Koran gegen Juden und Christen gehetzt wird, waren in dieser Inversion die Juden und Christen mit den Moslems ersetzt:

    Quasi: „Und schneidet den Moslems die Hälse ab“, „Und nimmt euch keine Moslems zu Freunde“, „Moslems sind Affen und Schweine“ usw.

    Hat jemand den Link?

  19. @ #22 AufrechterDemokrat

    Beide hassen Israel.
    Beide lieben Islamisten.

    Das trifft für die AIHD von Michael Csaszkóczy nicht zu:

    Auf der ebenfalls zitierten Seite 112 (des Verfassungsschutzberichtes Baden-Württemberg 2002) wird speziell von der AIHD berichtet, bei einer Demonstration im April 2002 habe diese bei einer Demonstration für Frieden in Palästina ein Transparent mit der Aufschrift „Frieden und Gerechtigkeit auch für Israel“ gezeigt und damit innerhalb der Demonstration Proteste und Tumulte ausgelöst, die aber friedlich blieben.

    http://www.gegen-berufsverbote.de/lib/verfahren/301104.html

  20. PI auf jungefreiheit.de

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5b4fedad6b5.0.html

    Woher kommen Sie?

    Na, woher kommen Sie gerade? Wenn man alexa.com trauen kann – einem Serverdienst, der Daten über Webseitenzugriffe durch Web-Benutzer sammelt und darstellt –, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß Sie vor dem Lesen dieser Kolumne auf pi-news.net (PI) unterwegs waren.

    Und damit sind Sie nicht allein, PI hat es unter seinem Gründer Stefan Herre mit täglich rund 30.000 Besuchern zum erfolgreichsten deutschen politischen Blog überhaupt gebracht. Tägliche Enthüllungen von Absurditäten im „Kampf gegen rechts“, von Folgen einer ungesteuerten Zuwanderung ins soziale Netz oder von Kriminalitätsstatistiken haben schon den SPD-Blockwart Edathy auf den Plan gerufen, und die etablierten Medien wehren sich mit der Faschismus-Keule.

    Daß PI aber auch der großen Mehrheit der hier gut integrierten Menschen ausländischer Herkunft ein Forum bietet, um deren Bekenntnis zu Deutschland zu dokumentieren, wird dagegen unterschlagen.

    Ja, hinter PI steht kein Großverlag, nicht alle Meldungen der ehrenamtlichen Redaktion sind ausrecherchiert, und auch PI ist einseitig. Bestimmt meldet daher der eine oder andere Leser Widerspruch an der strikt pro-amerikanischen, pro-israelischen und dezidiert anti-islamischen Ausrichtung des Blogs an.

    Manch konservativer Feingeist hält PI naserümpfend auch für eine „rechte Bild-Zeitung im Netz“. Auch daß manche Leserkommentare mit rassistischen Stereotypen arbeiten, schreckt zu Recht ab. Es stimmt schon, man kann da einiges kritisieren, aber ein Korrektiv zu den Mainstream-Medien ist es allemal.

    Wenn Sie es gerne etwas kleiner und feiner als PI hätten, empfehle ich Ihnen fact-fiction.net. Dessen Betreiber Kewil nutzt zwar in letzter Zeit einen etwas allzu inflationären Gebrauch der Umgangssprache, um seine Wut über die hiesigen Verhältnisse zu dokumentieren, aber das tut meiner Empfehlung keinen Abbruch.

  21. Die Schule, ja der Staatsdienst insgesamt muss doch Neutralität waren. Gut finde ich die Idee mit der falschen Überschrift, um zu zeigen was hierzulande auf keinen Fall passieren würde.

    Es fängt ja alles schon damit an, daß die Antifa an vielen Schulen werben darf und andere Veranstaltungen oder Plakate nicht erlaubt werden. Der Grundsatz muss lauten: Weder die einen, noch die anderen sollen die Schule für ihre Zwecke missbrauchen dürfen.

    http://www.blaulicht-blog.de

  22. #30 Kybeline (28. Apr 2009 14:22)

    Leider kein Link vorhanden – aber eine derartige Modifikation ist ziemlich leicht zu machen.

    Resultat sollte dann sein:

    Die Substitution von genannten Religionen in einem Text durch andere Religionen, kann kein Entscheidungsmerkmal bezüglich seiner Verfassungskonformität darstellen.

    (Ja – ich liebe diese gestelzte Ausdrucksweise: sie klingt so „wichtig“)

  23. @ #33 Obrigkeit (28. Apr 2009 14:38)

    Soweit ich weis ist in Frankreich politische Werbung an der Schule strafbar – stimmt das?

  24. Für alle die Realsatire mögen hier eine ganz aktuelle Realsatire auf Spiegel-Online:

    (Thema: Öko-Irrsinn)

    Ich, der hechelnde Klimakiller

    Was für ein Schock: Läufer sind Ökosünder. Sie hecheln die Erde zum Kollaps und verpesten die Welt laut neuen Studien so sehr mit CO2, wie es kaum einer für möglich gehalten hätte.

    Der Läufer neigt vor allem zum Öko-Ferkel, wenn er im Rudel zum Wettlauf antritt. Die Öko-Bilanz eines Großmarathons ist verheerend. Wenn am vergangenen Wochenende in Hamburg knapp 20.000 Marathonis 25 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausatmen, entsteht nicht mehr Klimagas, als vier Flugzeuge auf dem Weg nach New York produzieren. Das geht ja noch.

    Marathon-Professor Klaus Baum allerdings hat die Abluft aller deutschen Marathonis addiert, vor allem im Training. Da kommen weit mehr als 15.000 Tonnen zusammen, das Kohlendioxid-Aufkommen eines Dorfes mit 1500 Einwohnern.
    […]
    Die unfassbaren Wolken magnesium- und aminosäuregetriebener Magenwinde der Läufer tauchen übrigens in keinem Klimarechner auf, dürften mengenmäßig allerdings mindestens eine Polkappe auf dem Gewissen haben.
    […]

    http://www.spiegel.de/sport/achilles/0,1518,621468,00.html

    Selber lesen und lachen!

  25. #25 DSO-Einsatz im Innern JETZT: Haben sich da tatsächlich schon Politiker eingeschaltet der hasserfüllten, jeglicher Grundlage entbehrenden Äußerungen eines … Türkenkonsuls? Und wenn ja, wie gehts es damit weiter? Wagen es unsere Polticlowns, Maßnahmen gegen solche unsäglichen Menschen und ihre Äußerungen zu ergreifen? Und wenn ja, welche? Es ist doch schon seit Jahrzehnten normal, das von oben wehrlos gemachte Gastvolk zu kriminalisieren. Stattdessen bläst man in das gleiche Horn, fordert Demokratiegipfel gegen rechts, Servicewüste für Nazis usw.

  26. Dieser Lehrer treibt schon eine Weile sein Unwesen im Rhein-Neckar Raum. Irgendwann in den neunzigern, als er in Heidelberg in der Wagenburg im Neuenheimer Feld gehaust hat, gab es mal einen Skandal weil er ein Pro-RAF Banner an seinen Wagen gehängt hat. Sinngemäß etwas in der Art „Schluß mit der Isolationsfolter“. Die Rhein-Neckar Zeitung hat seinerzeit berichtet. Danach war er einer der Obermotze im Heidelberger „Autonomen Zentrum“, wo es linkes Blabla kostenlos zur „Volxküche“ dazu gab. Und dann in den Dienst des verhaßten Staates wechseln…

  27. #37 brazenpriss (28. Apr 2009 15:13)

    Danke. Das kannte ich noch gar nicht.
    Ich habe zwar einen anderen gemeint (es war 2006 im Umlauf) aber im Prinzip ist es fast dasselbe. Und ich finde es genial.

    Danke!

  28. Überrascht nicht. Linke Faschisten dürfen in Deutschland selbstverständlich Kinder unterrichten. Denn sie passen ins Konzept dieses sich tranformierenden Staates und seiner herrschenden politischen Klasse.

  29. Passend dazu

    Im Endeffekt führt doch die Ausgrenzung der Nazis erst dazu, dass sie in die Radikalität getrieben werden. Dabei sind sie doch vor allem erbitterte Kritiker des Heuschreckenkapitalismus, des Kriegsbündnisses NATO und des Afghanistaneinsatzes. Und überhaupt, ist es nicht blanker Hohn, wenn die Stadt Ulm auf ihrer Homepage schreibt: Ulm und Neu-Ulm sind tolerante und weltoffene Städte, in denen rechtsextremes und menschenfeindliches Gedankengut keinen Platz hat. Wo kein Platz für Andersdenkende und Minderheiten ist, kann es keine wahre Toleranz und Weltoffenheit geben.

    Die Auflösung gibts hier:

    http://debatte.welt.de/weblogs/4881/boess+in+berlin/126322/gemaessigte+nazis

  30. …entschied das Landgericht in Karlsruhe

    PI: Dafür ist nicht das Landgericht zuständig, sondern das Verwaltungsgericht. Davor wurde er übrigens auch abgelichtet.

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