peter_kurthSeit Fritz Schramma vor Wochen erklärte, nicht mehr als OB-Kandidat für die Kölner CDU zur Verfügung zu stehen, suchte man verzweifelt nach einem Nachfolger, der gegen den gemeinsamen Kandidaten von SPD und GRÜNEN, Jürgen Roters (SPD), antreten könnte. Nachdem Schramma de facto jahrelang gegen die eigene Minderheitsfraktion im Rat die Beschlüsse von rot-rot-grün umsetzen musste, zeigte sich die CDU so zerstritten und hoffnungslos, dass niemand die undankbare Aufgabe einer scheinbar aussichtslosen Kandidatur übernehmen wollte. Jetzt kommt der Retter aus Berlin. Der ehemalige Finanzsenator der Hauptstadt soll Kölner OB werden.

Es ist ein durchaus enrst zu nehmender und interessanter Kandidat, den die Berliner da auf Initiative von Ministerpräsident Rüttgers nach NRW schicken. Wirtschaftsorientiert, freiheitlich konservativ und durchaus islamkritisch eingestellt, könnte Kurth viele der von Schramma enttäuschten konservativen Wähler an die Wahlurne bringen.

Aus islamkritischer Sicht ist besonders der Umstand interessant, dass Kurth ein langjähriger Weggefährte und Freund des hoch anerkannten Berliner CDU-Politikers Rene Stadtkewitz ist, der sich besonders in der Auseinandersetzung um den Heinersdorfer Moscheebau eindeutig auf die Seite der Bevölkerung stellte und inzwischen im Vorstand der islamkritischen Bürgervereinigung Pax Europa tätig ist.

Stadtkewitz erkannte früh Kurths außerordentliches politisches Talent und förderte seine Karriere. 2007 übernahm Kurth den Vorsitz der CDU in Pankow von Stadtkewitz, der sein Stellvertreter wurde, bis es 2008 zu einem Streit um den geeigneten Bundestagskandidaten für den Bezirk kam. Kurth bevorzugte einen explizit wirtschaftsliberalen Bewerber, Stadtkewitz gab sein Amt infolge des Streits auf.

In Bezug auf den Islam sind von Kurth durchaus kritische Stellungnahmen bekannt. Insbesondere betonte der Politiker wiederholt, dass es nicht sein könne, dass auch in Berlin Frauen misshandelt würden oder Schwule wegen Angriffen von Muslimen nicht mehr sicher sein könnten. In Sachen der Heinersdorfer Moschee vertrat Kurth die Ansicht, dass nach dem Scheitern aller juristischen Einsprüche und Erteilung der Baugenehmigung ein weiterer Kampf aussichtslos sei – womit er im Ergebnis recht behalten hat, auch wenn der Kampf gegen Moscheebauten über den direkten Erfolg hinaus natürlich auch immer eine wichtige politische und aufklärerische Funktion hat. Kurth fand es aber wichtiger, die zu Zeiten von Stadtkewitz mehr oder weniger abgebrochenen Gesprächskanäle mit Grünen und Linken wieder herzustellen und erwies sich dabei als geschickter Pragmatiker.

Wie würde Peter Kurth sich als Kölner OB verhalten? Berliner CDU-Politiker, die wir dazu befragten, waren sich nicht sicher – außer über eines:  Sicher nicht so dumm wie Schramma, und sicher wird es eine Rolle spielen, von welcher Seite er die qualifizierteren Informationen über den Kölner Moscheekonflikt erhält. Ob es dann reicht, um als Kandidat der schwer beschädigten Kölner CDU Oberbürgermeister zu werden, ist fraglich. Als vor Jahren die SPD nach zahlreichen Skandalen ebenfalls ohne Kandidaten dastand, holte man die Bundespolitikerin Anke Brunn aus Bremen und verlor haushoch gegen den damaligen Kandidaten Schramma, der den plötzlich verstorbenen und sehr populären Harry Blum nach nur einjähriger Amtszeit beerbte. Kölner tun sich mekwürdigerweise trotz der vielbeschworenen Toleranz sehr schwer mit Kandidaten ohne den rheinischen Zungenschlag –  wobei Peter Kurth als geborener Rheinländer hier sogar noch punkten könnte.

Ob er in der verklüngelten Kölner CDU mit dem Versprechen, gegen Korruption und Klüngel kämpfen zu wollen, genug Unterstützung finden wird, bleibt abzuwarten. Dazu kommt: Während SPD und GRÜNE ihre Kräfte zugunsten des Einheitskandidaten Roters bündeln, wird der CDU-Kandidat zusätzlich durch den rechten Spaßkandidaten Beisicht geschwächt. Der hat zwar weder ein erkennbares Programm noch eine Chance, könnte aber nach derzeitigen Schätzungen bis zu 7% Proteststimmen aus dem konservativen Lager binden – zugunsten des roten Einheitskandidaten Roters, der als einziger Bewerber den Kölnern schon als  ehemaliger Polizeichef und ehemaliger Regierungspräsident in der Kommunalpolitik eine bekannte Größe ist. Die Proteststimmen nach rechts  könnten die entscheidenden sein, die Köln  zur linken Ratsmehrheit auch noch den linken OB einbrocken. Kurth würde dann wohl nach Berlin zurückkehren und Köln sich weiter der Islamisierung öffnen.

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74 KOMMENTARE

  1. Während SPD und GRÜNE ihre Kräfte zugunsten des Einheitskandidaten Roters bündeln, wird der CDU-Kandidat zusätzlich durch den rechten Spaßkandidaten Beisicht geschwächt. Der hat zwar weder ein erkennbares Programm noch eine Chance, könnte aber nach derzeitigen Schätzungen bis zu 7% Proteststimmen aus dem konservativen Lager binden – zugunsten des roten Einheitskandidaten Roters, der als einziger Bewerber den Kölnern schon als ehemaliger Polizeichef und ehemaliger Regierungspräsident in der Kommunalpolitik eine bekannte Größe ist. Die Protesstimmen nach rechts könnten die entscheidenden sein, die Köln zur linken Ratsmehrheit auch noch den linken OB einbrocken. Kurth würde dann wohl nach Berlin zurückkehren und Köln sich weiter der Islamisierung öffnen.

    Och, fangt ihr jetzt auch schon mit so etwas an… Kurth wird/würde gegen die Islamisierung genauso wenig tun wie die ganzen anderen „konservativen“ Maulhelden der Union (Koch, Beckstein).

    Er ist zwar mit Sicherheit besser als der rot-grüne Kandidat, aber er würde den Niedergang Kölns höchstens verlangsamen können, aufhalten nicht. Dazu hat sich die CDU schon viel zu sehr in den engen Maschen der Political Correctness verfangen.

    Wählen sollte man in erster Linie aus Überzeugung, nicht aus taktischen Beweggründen. Und wer Beisicht und PK besser findet als die Etablierten, der sollte ihn auch wählen!

  2. So ist es. Rotzgrün kann nur dann regieren, wenn Beisicht ein achtbares Ergebnis für Pro Köln einfährt. Spasskandidat? Les‘ ich richtig 😀

    Ja!

  3. Wenn Schramma als Kölner OB nicht mehr fungiert, sollte man eine Kommission auf die Beine stellen und die Kontobewegungen des Kölner OB, seine Kaufgewohnheiten, seine Aufenthaltsorte und sein soziales Umfeld unter die Lupe nehmen. So wie Schramma das Bauvorhaben verteidigt hat, wurde er höchstwahrscheinlich finanziell bedacht und fürstlich für sein Engagement belohnt!!

  4. Peter Kurth könnte neue Hoffnung sein für Köln, das unter Türken-Schrammas Herrschaft abgewirtschaftet wurde und deren Lebensqualität
    in den vergangenen Jahren, in rasanter Geschwindigkeit, abstürzte,

  5. Ich denke, bei den nächsten Wahlen wird es in Köln genauso werden wie in Augsburg:

    Koalition aus Union und Pro
    CDU und Pro-Köln

    (in Augsburg regiert CSU und Pro-Augsburg)

  6. Ein pfiffiger Bursche. Man kennt ihn als ehemaligen Berliner Finanzsenator.

    Dem trau ich was zu. Den dürfen die Kölner gerne wählen, obwohl seine Partei bei mir nach Angelas Papstbesudelung als christliche Domäne ausgeschissen hat.

    Hier kommt Kurth, mit viel Witz schon von Geburt….

  7. Die Moschee in Köln wird gebaut egal wer Bürgermeister wird. Wer glaubt ein neuer CDU Kandidat würde da noch das Ruder rumreißen, dürfte sich irren.

  8. Tja, die ganzen Zweifler werden dann doch CDU statt Pro Köln wählen. Kluger Schachzug der CDU. Moscheebau, Islamisierung etc. wird Herr Kurth sicherlich nicht verhindern…

  9. Warum dieser Artikel jetzt bei PI erschienen ist erschließt sich mir nicht. Kann es sein, dass PI die Unterstützung für ProKöln aufgibt und stattdessen auf die CDU unter einem vernünftigen Bürgermeister setzt? Ja klar, gräbt Pro Köln der CDU Stimmen ab – genau wie die SED/PDS/Linke der SPD Wähler wegnimmt. Dann sollen sie halt koalieren – mir ist aber bewusst, dass nachdem die CDU ProKöln bis aufs Blut bekämpft hat, eine Koalition nahezu ausgeschlossen ist.

    PI versteht sich als Nachrichtenblog. Wir unterstützen nicht die einen oder die anderen, sondern berichten – unseren Lesern verpflichtet, die es verdienen, wahrheitsgemäß informiert zu werden und wir bemühen uns, diese schwierige Aufgabe fair und unter vielen Perspektiven zu meistern. Wer Parteipropaganda sucht, findet diese auf den Internetseiten der jeweiligen Patei seiner Wahl.

  10. Auf jeden Fall kennt er sich, wie viele Kölner Politiker, mit Müll aus! Ändern in der „Strategie“ in Sachen Einwanderung und falscher Toleranz gegenüber Muslimen wird er nicht! Und der Schramma! OB kann er nicht, jedenfalls nicht richtig! Aber nun in den Landtag? Das kann er?

  11. Enttäuschend.

    KDL hat recht.

    Kurth ist ein Berliner Finanzsenator, das sollte wohl als Qualifikation aussagekräftig sein.

    Irgendwie kann ich diese ganze Scheisse nicht mehr begreifen.

  12. Wenn die CDU wieder auf die richtige Bahn kommt, soll mir das nur Recht sein. Es kommt mir nicht auf die Partei an, wenn der Mandatsträger das richtige tut! Ideologien und Parteisoldaten können andere gerne haben.

  13. Ich finde es ja im Prinzip gut, dass PI auch mal „alternative“ Artikel bringt, das habe ich auch schon im letzten Pro Köln-kritischen Artikel geschrieben.

    Aber vielleicht solltet ihr in Zukunft bei solchen „ideologischen“ Artikeln den (Nick-)Namen des Redakteurs druntersetzen, damit manche Leute nicht anfangen, euch für schizophren halte. 😀

    PS: Ich nehme an, mein erster Beitrag stand wegen der (unbewussten) Verwendung eines „Politisch Korrekten“ Kürzels unter Moderation? Werde das in Zukunft vermeiden. 😉

  14. #18 Walter M (14. Mai 2009 14:13)

    Naja, du solltest von Pro Köln keinen 100%ig objektiven Artikel über den Spitzenkandidaten ihrer wichtigsten Konkurrenzpartei (im Sinne von Wählerpotential) erwarten.

    Und man kann es ihnen auch nicht übelnehmen. Im Vergleich zu dem Dreck, der in die umgekehrte Richtung gekippt wurde und wird, sind die Pros noch richtig „charmant“ dagegen.

  15. zu 13. Peter Kurth war Finanzsenator von 1999-2001.

    Scheinbar gab es keinen CDU- Kandidaten aus Köln der geeignet gewesen wäre, Schrammers Nachfolger zu werden, oder?

  16. http://www.ksta.de/html/artikel/1238966935390.shtml

    Was halten Sie von der Diskussion über den Bau von Moscheen?

    KURTH: Da wird viel vermischt: die Angst vor dem Islam, eigene Identitätszweifel, das Bauvorhaben, die Entwicklung der Nachbarschaft. Man muss so ein Thema auseinander ziehen. Ich finde es gut, dass man über das Thema Islam in Deutschland politisch diskutiert. Das hat allerdings nichts mit dem Recht einer Religionsgemeinschaft zu tun, ein Gotteshaus zu bauen. Das wird nach dem Baurecht entschieden und erledigt.

    Islamkritik sieht für mich anders aus…*PFUI*

  17. zu 18.
    So haben ihm ausgerechnet die Grünen bescheinigt, „eine der wenigen positiven Erscheinungen innerhalb der Berliner CDU“ zu sein. Liberales Profil gewann Kurth, obwohl politisch bereits tot, als er den Bau einer Moschee der umstrittenen Ahmadiyya-Sekte in Pankow-Heinersdorf den Anwohnern als Bereicherung zu vermitteln versuchte.

    Damit könnte Kurth in die Fußstapfen des Großmoschee-Befürworters Fritz Schramma treten.

    Kenne Peter Kurth und kann bestätigen, daß Er niemals versucht hat den Heinersdorfern die Moschee als Bereicherung zu verkaufen, sondern im Gegenteil hat Er sie unterstützt!

  18. Eine Partei, die links von der 70er-Jahre-SPD steht, sollte man nicht wählen!

    Das Manöver ist einfach zu durchschauen. Kurth soll bei den Pro-Köln-Wählern wildern – mehr nicht! Es geht dabei gar nicht darum, dass der „(C)Dhimmi-Union-Rechte“ die Wahl gewinnt, sondern er soll einfach nur soviel konservative Wähler abfischen, damit von einem hohen Pro-Köln-Wahlergebnis keine Signalwirkung ausgeht. Wenn der SPD-Kandidat den Sieg erringt (während CDU und ProK sich zerreiben), ist das für die (C)DU kein „strategisches“ Problem (da man ja dann als vermeintliche Lehre sogar noch weiter nach links rücken kann). Wenn aber ProK ein hohes Ergebnis einfahren würde, wäre das für den rechten SPD-Flügel (=CDU) eine Katastrophe – da sie dann nämlich wieder an den längst vergessenen rechten Wähler denken müssten.

    Des Weiteren machen die Pseudo-Konservativen allenfalls im Wahlkampf auf „Rechts“ – nach der Wahl wird munter weiter linke Politik betrieben (Berlusconi ist die einzige Ausnahme).

  19. #11 KDL @ PI

    Ehrlich gesagt hatte ich fast erwartet, dass ihr das ergänzt, denn ich sehe das mit dem Nachrichtenblog genauso. Ich habe mich vielleicht nur etwas ungeschickt ausgedrückt, und hätte vielleicht besser „Sympathie“ statt „Unterstützung“ schreiben sollen, denn niemand(!) ist frei davon sich auf die eine oder andere Seite zu schlagen. Neutralität gibt es nirgendwo auf der Welt solange Menschen im Spiel sind (erst recht nicht bei Fußballschiedsrichtern 😉 ). Ich selbst bin bei ProKöln ein bisschen skeptisch, stehe aber als Demokrat voll hinter denen, da ihnen von Undemokraten Unrecht angetan wird. Und das ist auch sicher eure Intention.

  20. Peter Kurth kann sagen was er will, er wird in kürzester Zeit umfallen! Das es einen wie auch immer islamkritischen Politiker bei den etablierten Parteien gibt, wage ich zu bezweifeln und das er als bekennender Homosexueller von seinen Verhandlungspartnern im Integrationsrat ernst genommen wird, ebenso. Darüber hinaus passen für mich eine konservative Haltung und Homosexualität nicht zusammen. Ich habe nichts gegen Selbige aber da wird mir der Wiederspruch in der Lebensweise doch zu groß.
    Des weiteren hat er doch seine Unfähigkeit als Finanzsenator in Berlin bewiesen, immerhin ist Berlin das am höchsten verschuldete Bundesland. In wie weit er das persönlich zu verantworten hat sei dahin gestellt aber er war daran beteiligt!

    Jeder Handwerksmeister gäbe einen besseren Finanzverwalter ab weil die alle noch das Rechnen gelernt haben.

    Ansonsten gönne ich den Etablierten das sie mal vom Wähler so richtig abgewatscht werden! :mrgreen:

  21. Da ich in Köln nicht wählen kann, wähle ich jetzt ein gutes Münchener Bier, dazu einen Appelkorn.

    Bei mir is ja schon stockefinster….

  22. Filz zu Filz gesellt sich gern. Die große Köln-Berliner Klüngelhochzeit. Kurt war Finanzsenator und Aufsichtsrat der Bankgesellschaft Berlin und hat beim Bankenskandal einen Schaden für den Steuerzahler von 60 Milliarden Euro mitverursacht. Hinterher konnte er sich an rein gar nichts mehr erinnern. Nach dem Zusammenbruch des Senats bekam er einen schönen Versorgungsposten beim Berliner Müllunternehmen Alba.
    Viel Spaß damit, Köln. Wir hätten auch noch andere Ex-Politiker zu vergeben, z.B. Klaus Landowsky oder Eberhard Diepgen, wie wär’s?

  23. Wer ernsthaft glaubt, Kurth wäre eine Alternative, liegt Lichtjahre neben dem Ziel.

    Die CDU ist definitiv NICHT islamkritisch eingestellt, trotz einer Frau wie Christina Köhler haben dort die Merkels, Maria Böhmers, Schäubles und Petra Roths das Sagen. Die CDU ist weit links von der SPD der 80er Jahre, sie ist durch und durch verrottet und korrupt, sie braucht den Volltreffer in die Flanke, oder noch besser den Tritt in den Hintern, und das mit Anlauf.

    Ein CDU-Bundesinnenminister als Lobredner für den Großmuftie von Bosnien, als Gastgeber für die Islamkonferenz und als Verteidiger für die Unverschämtheiten Erdogans??? Das hätte Schily garantiert besser gemacht.

    Jawohl, DAS IST DIE CDU, das und nichts anderes! Genau diese Clique muss vom Wähler an die Wand geklatscht werden, und das geht nur mit PRO KÖLN und PRO NRW. Wir brauchen die PRO-BEWEGUNG, und das bundesweit. Ich will die auch in Bayern wählen können, und das so schnell wie möglich.

    Vergesst die C-Parteien, die sind am Arsch, die haben fertig!

  24. Wer als Aufsichtsrat 60 Milliarden Euro
    Schaden dem Steuerzahler aufbürdet,
    gehört in den Bau.

    Adam

  25. Ich sehe das ganze pragmatisch. Ich will auf keinen Fall Roters als OB, Beisicht hat keine realistische Chance, genausowenig Sterck. Also läuft es auf Kurth oder Roters hinaus. Ich hoffe, die FDP zieht noch zurück und paktiert mit der CDU.
    Bevor ich dann mit meiner Stimme an Beisicht das linke Lager stärke, wähle ich lieber Kurth.
    Wichtiger für Pro sind ohnehin die Stimmen für den Rat! Daher wähle ich OB->Kurth und Wahlkreiskandidat->Pro. Mit Schramma als Kandidat wäre mir diese Entscheidung aber schwerer gefallen 😉

  26. ich las eben, dass die PRO´S richtig charmant sind. Das traf mich! Ich will eigentlich ein ganz wildes Schaf im Wolfspelz sein… ah oder umgekehrt? Also in Bonn hat sich über uns noch keiner beklagt. Da hieß es nur: Ach.. Du auch?
    Ihr wollt Euch auch über andere Themen unterhalten?
    Übrings brauchen wir in Bonn nur noch zwei Wahlbezirke besetzen dann treten wir in der guten alten, völlig-pleite-Bundesstadt an. Wahlkampfthemen werden in Kürze veröffentlicht und wir stellen uns „quer“ dass in Bonn künftig 8 Moscheen stehen sollen.
    So … laßt s euch gutgehen… meine Frau kommt gleich von der Arbeit und ich muß noch spülen, wischen, kochen und die Betten machen.

  27. @ #20 Agent Provocateur (14. Mai 2009 14:18)

    Naja, du solltest von Pro Köln keinen 100%ig objektiven Artikel über den Spitzenkandidaten ihrer wichtigsten Konkurrenzpartei (im Sinne von Wählerpotential) erwarten.

    Eine politische Partei hat nur dann Changen gewählt zu werden, wenn sie es schafft, ihre Konkurenz vor dem Volk schlecht zu machen. Deshalb ist grundsätzlich die Beurteilund eines CDU-Politikers durch eine neutrale Instanz wie PI glaubwürdiger, als ein Beurteilung durch PRO KÖLN.

    Aber nachdem ich das Interview, das Peter Kurth dem Kölner Stadtanzeiger gegeben hat, gelesen habe, tendiere ich eher dazu, in diesem Fall PRO KÖLN recht zu geben.
    (Interview siehe Kommentar #22 ralf2008 (14. Mai 2009 14:29))

  28. #32 Andreas.G (14. Mai 2009 15:15) Ich sehe das ganze pragmatisch…

    Sorry, aber mit so einer Haltung erreichst du gar nichts.
    Rom z.B. war lange Jahre eine Hochburg der Roten, so dass der Papst nicht mehr in die Lateranuniversität hineinkam, und jetzt ist dort Alemanno Bürgermeister, der zu den Rechten gehört. Wir müssen die PRO-BEWEGUNG mit voller Kraft unterstützen, glaub mir!Alles, was den Altparteien Wähler abnimmt, ist gut.

  29. Als Ergänzung zu dem, was ich unter #32 geschrieben habe:
    Ich halte Alemanno nicht wirklich für gut, meine Partei in Italien ist die Lega Nord, die weit eher mit PRO KÖLN vergleichbar ist. Aber es ging mir darum, zu zeigen, dass Beisicht sehr wohl eine Chance hat. Wenn du auf die Umfragen vertraust, die der Du Mont-Verlag publiziert, bist du verloren.

  30. ‚Aus islamkritischer Sicht ist besonders der Umstand interessant, dass Kurth ein langjähriger Weggefährte und Freund des hoch anerkannten Berliner CDU-Politikers Rene Stadtkewitz ist…‘

    Ja, darauf sollte Herr Kurth wirklich stolz sein, wie sich Stadtkewitz hier angagiert hat. Denn kein Politiker hat sich für die Heinersdorfer eingesetzt – außer Rene Stadtkewitz(trotz Bedrohung und Anschlag auf ihn und seine Familie). Das Angagenemt der
    Linken bestand nur aus Hetze und Verleumdung der Bürger. Wo war die FDP??
    Danke an Rene Stadtkewitz – könnten wir das auch einmal von Herrn Kuth sagen (Danke für ihr Auftreten gegen den Islam und den Bau deren Trutzburgen(Moscheen)????

  31. @jihunyadi:
    ich unterstütze Pro bereits weit aktiver als nur durch Kreuzchen machen. Wichtig für PRO ist, möglichst viele Sitze im Rat zu bekommen. Aber was spielt es für eine Rolle, ob Beisicht bei der OB-Wahl 5, 10 oder 15 Prozent bekommt?
    Natürlich sind die Dumont-Umfragen wertlos. Aber du willst doch bitte nicht ernsthaft behaupten, Beisicht hätte die Chance, die relative Mehrheit zu erlangen.
    Unter der Prämisse, dass FDP&CDU sich auf Kurth einigen, könnten die Stimmen, die aus dem bürgerlichen Lager an Pro gehen, Roters zum Gewinner machen.
    Aber noch macht Sterck ja keine Anzeichen, zurückzuziehen. Dann ist das ganze hinfällig und meine beiden Stimmen gehen an Pro 😉

  32. #34 jhunyadi (14. Mai 2009 15:29)

    Immerhin will Andreas ihnen seine Zweitstimme geben, das ist schon mal was.

  33. Stadtkewitz erkannte früh Kurths außerordentliches politisches Talent und förderte seine Karriere.

    Stadtkewitz wurde 2001 erstmals ins Berliner Parlament gewählt, zu diesem Zeitpunkt war Kurth noch Berlins Finanzsenator, der bis über beide Ohren im Berliner Bankenskandal steckte. Soviel zu vermeintlichen Talentsuchern und Talenten.
    Dann zu „Islamkritisch“ – ich weiß nicht genau, was man in der Berliner CDU darunter versteht, aber wer Berlin kennt, der weiß, dass die berühmten Berliner Zustände nicht erst seit rot/grün rot/rot herrschen. Die Berliner CDU hat in ihrer langen Regierungszeit in 80ern und 90ern weder von Islamisierung noch Parallelgesellschaften bei ihren „Bankgeschäften“ stören lassen.
    Ein paar markige Töne vor der Wahl – und anschließend läuft alles wie gehabt. Nein, es gibt zurzeit keine wirkliche Alternative zu Pro. Und wenn es zu einer Koalition mit der CDU kommen sollte, dann ist es besser, wenn die CDU den Part des Juniorpartners übernimmt. Ansonsten ist die Gefahr sehr groß, dass Pro – mit Hilfe der Feindmedien – von der CDU ausgesaugt und abserviert wird.

  34. …und wenn er es nicht schafft? Die Spatzen pfeifen es von den Dächern! Gewinnt die CDU, wird er in ein Regierungsamt gehievt! Erinnert mich stark an Wittke, dem gegeangenenwordenen Ex-OB aus GE! Klüngel wohin man schaut! Der macht sich gut als Müllminister. Das lieben auch die Kölner! Die kennen sich da aus! Und jemanden, der von Banken nichts versteht (siehe Berlin) brauchen die Kölner unbedingt! Der braucht dann nur in die Verbindungen zum Eschfond geschoben zu werden und bei der Sparkasse Aufsicht führen! Das wird schon! In Berlin sind auch nur rd. 60 Mrd. Miese gemacht worden unter CDU-Herrschaft!

  35. Türkischer Generalkonsul: Türken verarschen anscheinend die Öffentlichkeit.
    Nach der Affäre um angebliche rassistische Äußerungen soll das türkische Außenministerium seinen Generalkonsul in Düsseldorf von seinem Amt entbunden haben. Hakan Kivanc sei seit Montag mit sofortiger Wirkung beurlaubt, hieß es am Donnerstag (14.05.09) aus dem Auswärtigen Amt. Allerdings: Die türkische Botschaft in Berlin dementiert die Beurlaubung. „Das entspricht nicht den Tatsachen. Herr Kivanc ist nicht beurlaubt, er macht Urlaub“, sagte eine Sprecherin am Donnerstag WDR.de
    Mehr:
    http://fredalanmedforth.blogspot.com/

  36. Das Homosexuellen-Nachrichtenseite “Queer.de” feiert heute die Nominierung Kurths, denn dieser ist schwul. Nach ihrem Wunsch soll nach Hamburg (Berlin) nun auch Köln “rosa” werden. PI verkauft also einen Schwulen als “Konservativen”? Nun kann man natürlich argumentieren, dass die sexuelle Orientierung ja prinzipiell egal sei und es auf ganz andere Dinge ankomme. Schön und gut, jedoch weisen die plötzlich gechassten Pros auf einen anderen Peter Kurth hin:

    So haben ihm ausgerechnet die Grünen bescheinigt, „eine der wenigen positiven Erscheinungen innerhalb der Berliner CDU“ zu sein. Liberales Profil gewann Kurth, obwohl politisch bereits tot, als er den Bau einer Moschee der umstrittenen Ahmadiyya-Sekte in Pankow-Heinersdorf den Anwohnern als Bereicherung zu vermitteln versuchte.
    Damit könnte Kurth in die Fußstapfen des Großmoschee-Befürworters Fritz Schramma treten

  37. #11 KDL

    „Warum dieser Artikel jetzt bei PI erschienen ist erschließt sich mir nicht. Kann es sein, dass PI die Unterstützung für ProKöln aufgibt und stattdessen auf die CDU unter einem vernünftigen Bürgermeister setzt? … “

    Ein „vernünftiger“ Bürgermeister gegen den Klüngel? Das glaubt kein Kölner.

    Nicht die Großmoscheen sind das Problem, sondern der Klüngel. Da hilft NUR Pro-Köln.

    Diesen Lobhudelartikel finde ich deprimierend.
    Hofberichterstattung, unter PI-Niveau.

    Müllwerker unter sich, FOCUS informiert (Leseerbriefe beachten).

    “ … Obwohl er im Aufsichtsrat der Landesbank saß, ging Kurth aus der Bankenaffäre unbeschadet hervor. … Ähnlich wie die Christdemokraten an der Spree hatten auch die am Rhein ihren Skandal. Dabei ging es – ausgerechnet – um Korruption bei der Müllentsorgung. Nun kommt mit Kurth der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft in die Domstadt.“ 🙂

    Glückwunsch, PI. Diesen hochgradigen Müllnetzwerker wollt ihr als ernstzunehmenden OB-Kandidaten verkaufen??

    Kritischer FOCUS-Leser:

    „Einfach nur Kurth …
    sucht wieder Helm und Gurt. Politiker suchen immer die Politik, weil für die Wirtschaft wenig bis nicht geeignet. Dort ist Arbeitsbereitschaft, Effizienz angesagt, nicht ellenlange Sitzungen und Gerede, wie in der Politik üblich. Der „zurückgetretene“ Herr Schramma wartet auf einen würdigen Nachfolger in Köln. „Kölle Alaf“.“

    http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-14246/peter-kurth-ein-muellmann-fuer-koelns-cdu_aid_398413.html

    Man sollte nicht nur PI lesen.

  38. Zuerst ein Dank an PI für die Vorstellung des Kandidaten.
    Es ist nicht weiterführend über denkbare Parteienkombinationen nachzudenken und über islamkritisches Potential einzelner Politiker zu rätseln.
    Wir müssen uns klar werden über die Motive der Islamversteher in allen Parteien.
    Es gibt die wirtschaftsliberalen Bürger, die von sharia banking neue Geschäftsfelder erwarten. Es gibt die Unternehmer, die auf Direktinvestitionen aus den arabischen Emiraten hoffen. Da sind grün-liberale Bürger, die ohne Wissen über islamische Befindlichkeiten, das Hereinwachsen moslemischer Menschen in die offene Gesellschaft erwarten. Da gibt es Christen, die mit Hilfe interreligiöser Dialoge sich ein Ende der zunehmenden Säkularisierung erhoffen. Und es gibt auch die Linkssozialisten, die durch die Unterstützung einer demokratiefeindlichen Ideologie glauben, die bürgerliche Ordnung beschädigen zu können. Und es gibt jene breite Gruppe von Menschen von halblinks bis ganz links, die überall glauben Partei ergreifen zu müssen für die angeblich Unterdrückten der Welt. Diese Unterdrückten werden überwiegend in den islamischen Weltgegenden geortet.
    Wenn Islamkritik fruchtbar sein soll, muss man allen Gruppen deutlich machen, was das islamische Herrschaftsmodell für sie bedeutet. Und wir müssen die islamkritischen Stimmen aus allen weltanschaulichen Lagern ernst nehmen.
    Da ein gängiges Vorteil Islamkritiker für rechtsnational oder ausländerfeindlich hält, zählen islamfeindliche Stimmen aus dem linken Lager doppelt. Aber auch konservative Kritik ist unverzichtbar.
    Dem christlichen Dialogsucher muss klar werden, was er als Christ in einer islamisch dominierten Gesellschaft zu erwarten hat. Die Grünbürgerlichen müssen feststellen, dass es mit sexueller Libertinage und Esoterik vorbei ist. Die marxistisch inspirierten Sozialisten müssen lernen, dass mit dem Islam keine klassenlose Gesellschaft zu machen ist.
    Erst wenn die Aufklärung alle gesellschaftlichen Gruppen erreicht hat, werden die Politiker folgen. Denn sie machen ihr ganzes Verhalten von der Stimmenmaximierung abhängig.

  39. ich meinte natürlich: …der sechste Absatz VON oben. Kleiner Tippfehler.

    Hier brauche ich nicht einmal mehr zu glauben. Um ein altes Wort aus der Bibel etwas umzuformulieren: Wer Augen hat, der lese! Steht alles drin. Sechster Absatz von oben.

  40. Nochmal für alle: Sechster Absatz von oben.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/312/314212/text/

    „Die Pankower CDU hat entschieden, das Bündnis „Wir sind Pankow – tolerant und weltoffen“ zu unterstützen und mit einer Anwohnerinitiative für Religionsfreiheit zu demonstrieren. Dass die CDU die Marschrichtung ändert, liegt auch daran, dass sie seit einer Weile einen neuen Kreisvorsitzenden hat. Peter Kurth, früher mal Finanzsenator, gehört in seiner Partei zur Diaspora derer, die für Pluralität kämpfen.“

  41. #50 pinetop (14. Mai 2009 17:49)
    ——————————————
    UMFASSEND !
    aber wohl kaum zu realisieren !

    solcherlei einsicht gibt es heute nur
    in luxusgeschäften zu kaufen.

  42. Welcher Experte für Kölner Kommunalpolitik hat denn diesen Artikel geschrieben? Es fehlt nämlich zur vollständigen Information, daß auch die FDP einen Oberbürgermeisterkandidaten aufgestellt hat.

  43. …ja so ein Genie,(Finanzsenator in Berlin) ich lach mich schlapp, hat in Köln noch gefehlt…

    Der bringt den Haushalt wieder auf Trab!

    Kurth mit T H wie Tote Hose

    …wow, wäre toll wenn der Name Programm werden wird in Köln…

  44. Lieber #50 jhunyadi, dann bitte auch hier bei PI unter Stadtkewitz: Tagesspiegel verdreht Tatsachen lesen !

  45. #43 Norbert Gehrig (14. Mai 2009 16:50)
    Köln hat keine alternative zu Pro Köln.

    >Nur eine sehr starke Pro-Köln Fraktion kann im Laufe der nächsten Jahre verfassungsmäßige Zustände wieder herstellen.>

    Seh´ich genau so. Obschon mir beim Führungspersonal von Pro-Köln echte Bedenken kommen (mit Ausnahme von Jörg Uckermann).

    Nachdem jedoch wohl zweifelsfrei feststeht, dass Kurth auch zu der Riege der Multi-Kulti Anhänger und Moscheebefürworter gehört, sollte man Pro-Köln vorbehaltlos unterstützen.
    Nur das kann die Wende bringen. Über alle Bedenken hinweg!

  46. @#5 Leserin:
    Außer Sterck wird auch noch der Kandidat des Kölner Bürger Bündis unterschlagen. Deswegen: Wenn schon objektive Berichte zu anderen Kandidaten aus dem bürgerlichen Lager, dann wenigstens ordentlich recherchiert.

  47. @#60 Dietrich von Bern

    Taktischer Fehler der PROs.

    Mit Jörg Uckermann wäre die Sache sicher gewesen.

    Jörg Uckermann: Das beste, was die Köner CDU zu bieten hat(te).

    Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!
    Palermo des Nordens :-). NOTHAUSHALT, weltoffen-toleranter U-Bahn-Bau …

    Mußte nicht NRW den Klüngel entmündigen und einen Nothaushalt einführen?? Zivilcourage, daß die sich noch zur Wahl trauen.

    Führungsriege der PROs: Besser als der Klüngel.

  48. Naja, vielleicht wird er ja gewählt. Und dann warten wir ab, was im Kommentarbereich von PI steht:

    – Türkenkurth
    – der blöde Dhimmi
    – der ist bestimmt schon heimlich konvertiert
    – weiß der denn nicht, dass er an den Baukran kommt bei den Musels
    – der wird von den Saudis finanziert

    usw.usf.

    Vielleicht ist es dann ganz lustig, wenn man den Link zu diesem Artikel noch irgendwo gespeichert hat. 😉

    Und dann geht es mit dem nächsten wieder von vorne los und täglich grüßt das Murmeltier.

  49. Es wäre wünschenswert, wieder die jeweiligen Autoren unter die Beiträge zu setzen. Wer hat denn diesen Beitrag geschrieben? Wer will uns Kurth als neues Zugpferd der Union verkaufen, meint uns einreden zu müssen, Beisicht sei nur ein Spaßkandidat? Wer ist so naiv und glaubt, nun wird alles anders bei der Union?
    Was sind denn hier für Spaltpilze am Werk?
    Würde ich in Köln wohnen, würde ich meine Stimme Pro geben und ich möchte auch alle anderen auffordern, Pro zu wählen und sich nicht kurzfristig von diesem Kandidaten der Union blenden zu lassen. Wäre die CDU noch konservativ, hätte Schramma nie so agieren können.
    @pinetop
    Aufschlußreich, daß für dich linke Islamkritiker doppelt zählen. Um zu so einer Feststellung zu kommen, muß man schon eine besonders devote Haltung haben.
    @jhunyadi
    du hast mich gestern bezüglich Gudrun Eussner gefragt, leider konnte ich die Frage nicht mehr beantworten, weil der thread geschlossen war.
    Eusssner hat von eine zeitlang in dem nationalbolschewistischen Magazin „Kalaschnikow“ geschrieben, das Magazin wurde 1996 gegründet und Eussner hat bis 2002 als Redakteurin dort gearbeitet. Sie ist 2002 weggegangen, weil auf der online Ausgabe ein paar Rechte zu Wort kommen durften.

  50. @#57 contra-islam (14. Mai 2009 18:25) Lieber #50 jhunyadi, dann aber bitte auch das lesen: http://www.pi-news.net/2008/10/stadtkewitz-tagesspiegel-verdreht-tatsachen/

    Abgesehen davon, dass nicht Stadtkewitz nach Köln kommen soll – er hat in diesem Betrag gegenüber PI erklärt, den vom Tagesspiegel behaupteten Beschluss der CDU-Pankow zur Unterstützung des Moscheebaues habe es nicht gegeben.

    Allerdings: Eine Gegendarstellung oder Berichtigung wurde offensichtlich vom Tagesspiegel nie verlangt. Besonders glaubwürdig ist so etwas nicht. Es erweckt eher den Eindruck eines billigen Versuchs, Wähler aus beiden Lagern zur CDU zu bringen.

    Ich gebe ehrlich zu, ich habe mich sehr lange durch solche Manöver täuschen lassen und das vermeintlich kleinere Übel gewählt – aber damit ist jetzt Schluss. Wenn die CDU meine Stimme will, bekommt sie die nicht mehr für leere Versprechungen. Sie sitzt an genug Schaltstellen der Macht, um eine Willenserklärung auch mit eindeutigen Taten zu belegen. Solange sie tatenlos bleibt, gibt es keine Stimme für die CDU mehr.

  51. #8 contra-islam (14. Mai 2009 18:35) Lieber #50 jhunyadi, dann bitte auch hier bei PI unter Stadtkewitz: Tagesspiegel verdreht Tatsachen lesen !

    Hab ich, und sorry contra-islam, du bist ein bißchen naiv. Ob es den von Stadtkewitz bestrittenen Beschluss gegeben hat oder nicht, ist doch vollkommen sch…egal.

    Wichtig ist eine andere Aussage von ihm: Dass sich die CDU stark nach links bewegt hat.

    Und obwohl er nirgends den Namen Kurth erwähnt, kann oder besser muss ich aus dem Artikel in der SZ schließen, dass er sich nicht nur mitbewegt hat, sondern dass er auch einer der führenden Köpfe dieser Bewegung war.

    Und ob es den Beschluss nun gegeben hat oder nicht, Tatsache ist, die CDU hat sich zu einer multi-kulti-linken Partei entwickelt, ob mit Beschluss oder ohne, und Kurth ist ebenfalls ein Multi-kulti-Linker.

  52. #46 Sven W

    Das Homosexuellen-Nachrichtenseite “Queer.de” feiert heute die Nominierung Kurths, denn dieser ist schwul. Nach ihrem Wunsch soll nach Hamburg (Berlin) nun auch Köln “rosa” werden. PI verkauft also einen Schwulen als “Konservativen”? Nun kann man natürlich argumentieren, dass die sexuelle Orientierung ja prinzipiell egal sei und es auf ganz andere Dinge ankomme. Schön und gut, jedoch weisen die plötzlich gechassten Pros auf einen anderen Peter Kurth hin:

    So haben ihm ausgerechnet die Grünen bescheinigt, „eine der wenigen positiven Erscheinungen innerhalb der Berliner CDU“ zu sein. Liberales Profil gewann Kurth, obwohl politisch bereits tot, als er den Bau einer Moschee der umstrittenen Ahmadiyya-Sekte in Pankow-Heinersdorf den Anwohnern als Bereicherung zu vermitteln versuchte.
    Damit könnte Kurth in die Fußstapfen des Großmoschee-Befürworters Fritz Schramma treten.

    Manchmal stelle ich mir die Frage, was ist eigentlich das Ziel. Wenn wir in einem islamkritischen Blog diskutieren, dann sollte diese doch auch im Vordergrund stehen. Jemanden eine konservative Einstellung mit der Begründung, er sei schwul, absprechen und ihm gleich unterstellen zu wollen, er sei deshalb zwingend ein Multi-Kulti-Fan geht wirklich zu weit. Dass er als Schwuler geoutet wurde, scheint heute nichts Besonderes mehr, dennoch bleibt es sein private Angelegenheit. Dies sagt nun wirklich nichts über seine Fähigkeit noch über seine Unfähigkeit aus. Warum soll ein Schwuler nicht konservativ sein können? Ihr könnt doch sicher sein, dass es Schwule zu jeder Zeit gegeben hat, nur dass man heute offener und lauter darüber redet. Mir geht es auch oft zu weit, aber mir ist es wirklich egal, welche sexuelle Gesinnung jemand hat.

    Gerade für Schwule gibt es in der islamischen Ideologie keinen Platz. In Berlin wurden vor einiger Zeit vier vermeidlich Schwule im Tierpark von Anhängern des Islams brutal zusammengeschlagen. Zusammen mit einem Aufruf gegen Schwule in einer islamischen Zeitschrift hat dieser Vorfall zu einer heftigen Reaktion des Schwulen- und Lesbenverbandes in Berlin geführt. Seit dem diskutieren Schwule etwas kritischer über den Islam und die daraus resultierende Intoleranz. Diesen Vorfall kennt auch Kurth.

    Ich lese diesen PI-Beitrag nicht als Wahlempfehlung, sondern als Bericht. Das Kurth besser sein wird als Schrammer scheint klar, dies auch schon deshalb, weil dazu nicht viel gehört aber eben auch, weil Kurth ganz sicher nicht ProKöln als „braune Soße“ bezeichnen wird, „die in die Toilette gehört“. Also vielleicht sollte man erst einmal abwarten, was in der nächsten Zeit von ihm kommt. Soll er im bevorstehenden Wahlkampf erst einmal zeigen, wo er wirklich steht und wie es mit seiner vermuteten islamkritischen Einstellung bestellt ist. Den Stab über ihn brechen, können wir immer noch.

  53. #66 okzidental (14. Mai 2009 20:13)

    @#57 contra-islam (14. Mai 2009 18:25) Lieber #50 jhunyadi, dann aber bitte auch das lesen: http://www.pi-news.net/2008/10/stadtkewitz-tagesspiegel-verdreht-tatsachen/

    Abgesehen davon, dass nicht Stadtkewitz nach Köln kommen soll – er hat in diesem Betrag gegenüber PI erklärt, den vom Tagesspiegel behaupteten Beschluss der CDU-Pankow zur Unterstützung des Moscheebaues habe es nicht gegeben.

    Allerdings: Eine Gegendarstellung oder Berichtigung wurde offensichtlich vom Tagesspiegel nie verlangt. Besonders glaubwürdig ist so etwas nicht. Es erweckt eher den Eindruck eines billigen Versuchs, Wähler aus beiden Lagern zur CDU zu bringen.

    Weißt Du das? Hast Du danach gesucht. Ich erinnre mich an einem Bericht in der Berliner Zeitung einen Tag später, in dem Kurth die Darstellung von Stadtkewitz bestätigt hat. –

    Aber das ist im Gunde auch egal, ich habe gelernt, grundsätzlich skeptisch den etablierten Medien gegenüber zu sein, deshalb informiere ich mich ja auch seit langen schon fast täglich bei PI und glaube dann doch eher der Darstellung von Stadtkewitz hier bei PI, und dies, obwohl ich auch lernen musste, den etablierten Parteien genauso skeptisch gegenüber zu sein.

    Es macht wenig Sinn, sich über die tendenziöse Berichterstattung in vielen Zeitungen aufzuregen und andererseits diese Berichte plötzlich aus Beweis für irgendetwas zu nehmen.

  54. Für mich ist die CDU nicht mehr wählbar, da es keinen politischen Unterschied mehr zwischen grün, rot, schwarz und gelb gibt, ist es egal, ob Kurth oder Roters als Bürgermeister in Köln antritt.
    Warum wurde eigentlich die sexuelle Neigung so schnell öffentlich gemacht? Hofft man auf Stimmenzuwachs aus der Schwulen- und Lesbenszene? Eigentlich wähle ich Politiker nach ihrer politischen Ausrichtung und Fähigkeit und nicht wegen Hautfarbe, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Wer das überhaupt thematisiert, scheint nicht allzu viel von politischer Willensbildung zu halten.

  55. Kurth wird mit Sicherheit Schrammas Politik fortsetzen. Nicht Schramma ist das Problem, so widerwärtig er auch ist, sondern die CDU insgesamt ist multikulti-links.
    Ob es den Beschluss als offiziellen Beschluss gegeben hat oder nicht, ist dabei vollkommen bedeutungslos. Die CDU-Führung hat die Marschrichtung festgelegt, und Kurth war maßgeblich daran beteiligt. Einen anderen Schluss lässt der Artikel in der Süddeutschen nicht zu.
    Hier nochmal, sechster Absatz von oben.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/312/314212/text/

  56. @ mvh
    mir eine devote Haltung zu unterstellen ist vollkommener Unsinn. Davon bin ich wirklich sehr weit entfernt.

    Du könntest üben etwas taktischer zu denken.

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