Am 21. Mai 2009 hat byzanz in einem PI-Gastbeitrag „Widerspruch gegen den Moscheebau in München“ dazu aufgerufen, einen Widerspruch gegen den Bau einer Großmoschee in München-Sendling beim zuständigen Referat für Stadtplanung in München einzureichen.

Dieser öffentliche Aufruf hatte zur Folge, dass mir schon am zwei Tage später in einer ersten Massenbriefzustellung 47 Briefe mit 74 Widersprüchen zugestellt wurden (47/74). In einer zweiten Massenbriefzustellung am 25.5.2009 erhielt ich weitere 42 Briefe mit 48 Widersprüchen (42/48). Und heute, am 26.5.2009 waren es 77/93.

Zusammen mit den 7/13 Widersprüchen, die ich in meiner derzeit knappen Freizeit privat zusammenbringen konnte, macht das in Summe bislang : 173/228.

173 Briefe mit 228 Widersprüchen in wenigen Tagen.

Auch wenn DIESES Moschee-Bauprojekt wegen ungesicherter Finanzierung möglicherweise ohnehin vor dem Aus steht, werden die Widersprüche als ein Signal an Politik und Medien IN JEDEM FALL an das Referat für Stadtplanung in München übergeben – in Gegenwart mehrerer Zeugen. Einen Abschlußbericht zur Übergabe wird es ebenfalls geben.

Die Widersprüche kamen, soweit ich es den PLZ entnommen habe, bislang aus 15 von 16 Bundesländern sowie ein Brief eines deutschen Staatsbürgers, der derzeit in der Schweiz wohnt und eines weiteren deutschen Staatsbürgers, der sich derzeit in Großbritannien aufhält.

Eckhardt Kiwitt, Freising

(Das Bild oben zeigt den Isar-Pegel in Freising heute am Nachmittag und die Isar – „die Reißende“ – zur gleichen Zeit in einer Collage)

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

38 KOMMENTARE

  1. meiner kommt noch, gerade ausgedruckt und unterschrieben, geht morgen in die Post.

  2. Na, prima, das Ergebnis wird ja gut. Aber gut ist mir nicht gut genug, mit Verlaub Ihr Lieben, also noch mal an die Griffel, Ihr schreibfaulen Biester da draußen.

    Damit mit Sendling ganz München wieder froh sein kann.

    Ja, dann würde sogar ein „Isarmärchen“ wahr, so eines, wie es unsere geliebte Bally Prell vorgesungen hat.

    http://www.youtube.com/watch?v=Znpoccx2Owo

  3. Unter 5 Blatt mach ichs nicht. Porto muß sich lohnen…..! WE große Familien Feier, da werdens wahrscheinlich 10.

  4. Gut so!
    Aber ist es nicht denkbar, dass der Staat in Zukunft per Gesetz Begründungen für Wiedersprüche verlangen wird?
    Welche natürlich nicht „islamophobischer“ Natur sein können?
    Ich finde, eine solche Eventualität sollte man als möglich betrachten.

  5. #5 sepp (26. Mai 2009 21:17)

    Aber ist es nicht denkbar, dass der Staat in Zukunft per Gesetz Begründungen für Wiedersprüche verlangen wird?
    Welche natürlich nicht “islamophobischer” Natur sein können?…

    Unsere Politiker können vor lauter „Kopf einziehen und dhimmimäßig verbeugen“ keine logischen Schlussfolgerungen mehr ziehen. Aber es ist zu vermuten, dass unsere muslimischen Mitbürger sie recht bald auf die Notwendigkeit eines solchen Gesetzes stoßen werden.

    http://www.demokratische-liga.de

  6. Meiner kommt leider erst später an, da mir heute vor dem versenden aufgefallen ist, dass ich die falsche Adresse drauf hatte (die Direktadresse vom Stadtplanerbüro) Das hätte den ganzen Spaß verdorben. Also steck ich ihn halt morgen früh ein mit richtiger Adresse.

  7. Für die mitlesenden Vertreter/innen einer besorgten Presse:

    Wissen Sie, warum sich viele Menschen Sorgen machen um ihre Rechte in diesem Land? Es gibt viele Gründe, und der hier ist ein eher unwesentlicher oder sagen wir, zur Zeit weniger aktueller:

    Apostasie im Islam
    Im Sudan (StGB aus dem Jahre 1991, Art. 126), Jemen und Iran sowie in Saudi-Arabien, Qatar, Pakistan, Afghanistan, Somalia und in Mauretanien (StGB aus dem Jahre 1984, Art. 306) kann Abfall vom Islam noch heute mit dem Tode bestraft werden, und es werden vereinzelt auch Hinrichtungen durchgeführt[…].

    Muslime im Iran, die zu einer anderen Religion konvertieren, gelten als der Apostasie schuldig und werden mit der Todesstrafe oder mit lebenslanger Haft bestraft. Frauen werden eher mit lebenslanger Haft bestraft.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam#cite_ref-0

    Sie werden sagen, dass hier nur „Rechte“ „einige Passagen“ „ausnutzen“ wollen um ihr braunes Süppchen zu kochen.
    Sie werden bemerken, dass hier der Islam missverstanden wurde, so, als wären Sie die großen Islamkenner. Das sind Sie aber nicht.

    Und solche Äußerungen tun sie wie einen angelernten Reflex, der aber ihrem Berusehthos widerspricht.

    Als Journalisten haben Sie doch gelernt kritisch zu recherchieren und bohrende Fragen zu stellen. Haben Sie keine Angst und fragen Sie, bei denen, die sich auskennen!

    Fragen Sie die Vertreter der islamischen Gemeinde folgendes:

    Gibt es Stellen im Koran und in den Hadithen, die die Todestrafe für Apostaten vorsehen?T

    Mögliche Antwort 1: ja –
    Sind diese Stellen Gottes Wort und ist dieses Wort auch für Muslime in Deutschland
    verbindlich?

    Antwort Antwort 2: nein-
    Auf welchem Missverständnis beruht dann die in den oben genannten Ländern eingeführte Todesstrafe?

    Antwort: Wissen wir nicht. Fragen Sie weiter bei einigen dieser Länder nach. Sie werden keine oder ausweichende Antworten bekommen.

    Nun ziehen Sie als gelernter Journalist nach dieser Recherche Ihre Schlüsse, bitte. Und haben Sie die Güte zur Kenntnis zu nehmen:

    Wenn wir das nicht ernst nehmen müssten, dann wäre ein Grund aus dem Weg geräumt, einer Moschee zu widersprechen, wenn gleich noch viele bleiben.

    rotgold

  8. #10 HomerJaySimpson (26. Mai 2009 21:31)

    Also steck ich ihn halt morgen früh ein mit richtiger Adresse.

    Wenn Dein Brief bei mir bis 15. Juni oder früher ankommt, sollte das reichen !

    Alle Widersprüche müssen vor Ablauf der Abgabefrist (20. Juni 2009) gezählt, gegengezählt, fotokopiert und dann gegen Übergabeprotokoll in Gegenwart mehrerer Zeugen übergeben werden.

    All das ist ein nicht unerheblicher zeitlicher Aufwand, den wir bewältigen müssen.

    E.K., Freising

  9. Hoppla…. 😉 🙂 😉 😀

    http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/politik/zukunftskommission/2009/5/25/news-114277417/detail.html

    Umfrage
    Wie kann man die Integration von Zuwanderern im Ruhrgebiet verbessern?

    Mehr Bildungsangebote für die Eltern.
    68 (7.9%)

    Mehr Stipendien für die Jugendlichen.
    13 (1.5%)

    Ein striktes Kopftuchverbot für alle Schülerinnen.
    492 (57.5%)

    Eine verpflichtende Teilnahme an Vorschulklassen und an der Ganztagsschule.
    206 (24.1%)

    Mir ist die Integration von Zuwanderern völlig egal.
    77 (9%)
    Vielen Dank fürs Mitmachen!
    Bisher haben 856 Nutzer teilgenommen.

    Na bitte: SOOOOOOOO hat sich die Zeitung ihre scheiß-Umfrage wohl nicht gedacht. Da wird morgen bestimmt was begradigt/berichtigt… hahahahhahahahahahah

    Übrigens: MIR ist die Integration völlig egal – je weniger die integriert sind umso schneller werden wir sie bei den kommenden Auseinandersetzungen wieder los.

  10. Ist denn da in Köln nichts mehr zu machen?? Wenn dort nur die riesigen, 55 m hohen Minarette aus dem Bauplan verschwinden würden. Und, wozu braucht es eine 35 m hohe Kuppel als Machtsymbol?

  11. #15 RechtsGut:

    „Übrigens: MIR ist die Integration völlig egal – je weniger die integriert sind umso schneller werden wir sie bei den kommenden Auseinandersetzungen wieder los.“

    Wilste also diejenigen, die integriert sind auch loswerden, oder wie?

    Wenn ja: Warum?

  12. @ A Prisn, neue Adresse ist schon drauf, gut dass es mir noch aufgefallen ist, sonst hätte ich ihm ja den Spaß verdorben.
    Na ja geht morgen noch raus.
    Ich habe übrigens meine Adresse angegeben wo ich gemeldet bin, nicht wo ich momentan wohne. Ich hoffe das ist rechtlich richtig( so denke ich das jedenfalls oder es ist egal, erreichbar bin ich auf beiden Adressen).
    Vor allem Kirchstraße klingt besser als Hauptstraße 🙂

  13. Morgen gehen wieder 10 raus und es werden immer mehr. Jeder mit dem ich gesprochen habe ist gegen die Moschee. Mir sind leider die Formulare ausgegangen aber morgen gehts weiter.
    Kämpfen, kämpfen liebe Freunde, der Heimat zuliebe.

    Gruß aus Rosenheim, Odilo!

  14. was ein schwachsinn,wenn man dagegen widerspruch einlegen will muss man dafuer nachbar sein im sinne des baurechts. das muss dann irgendwie zu laut oder zu aetzend sein und sich nicht „in die umgebung einfuegen“ wie es heisst

  15. Vielen Dank für Dein Engagement. Finde ich klasse, aus bekannten Gründen – als Kölner.

    Meiner ist unterwegs.

  16. … dazu aufgerufen, einen Widerspruch gegen den Bau einer Großmoschee in München-Sendling beim zuständigen Referat für Stadtplanung in München einzureichen.

    Davon war nicht die Rede. Die Ausdrucke sollten postalisch bei Herrn Kiwitt eingereicht werden. Offenbar hab ich das auch richtig so gemacht.

    228 bundesweite Widersprüche in kurzer Zeit sind ein schöner Erfolg, aber bei weitem zu wenig, um Politiker zu beeindrucken. Dazu müssten es schon Tausende oder Zigtausende sein.

    Dennoch: Danke für so viel Engagement! Bin gespannt auf den Übergabe-Bericht.

  17. #18 Rechtspopulist (26. Mai 2009 22:50)

    #15 RechtsGut:

    “Übrigens: MIR ist die Integration völlig egal – je weniger die integriert sind umso schneller werden wir sie bei den kommenden Auseinandersetzungen wieder los.”

    Wilste also diejenigen, die integriert sind auch loswerden, oder wie?

    Gut und dauerhaft integrierte Migranten, auch Muslime, sind ein Gewinn. Die behalte ich gern.

  18. @Rechtspopulist
    @Israel Hands

    Ganz meine Meinung. Integration ist eine BRINGSCHULD. Wers nicht bringt – der sollte bald gehen MÜSSEN. Wers gebracht hat – der ist gerne gesehen.

    Hier nun ein Zwischenstand – ihr wisst ja… diese Abstimmungen verändern sich oft ganz plötzlich über Nacht…

    Also: Stand 00:24 Mittwoch
    Umfrage
    Wie kann man die Integration von Zuwanderern im Ruhrgebiet verbessern?

    Mehr Bildungsangebote für die Eltern.
    68 (7.4%)

    Mehr Stipendien für die Jugendlichen.
    13 (1.4%)

    Ein striktes Kopftuchverbot für alle Schülerinnen.
    540 (59.1%)

    Eine verpflichtende Teilnahme an Vorschulklassen und an der Ganztagsschule.
    209 (22.9%)

    Mir ist die Integration von Zuwanderern völlig egal.
    83 (9.1%)
    Vielen Dank fürs Mitmachen!
    Bisher haben 913 Nutzer teilgenommen.

    Vielleicht kann jemand es übernehmen morgen mal nach dem RECHTEN (uiuiuiui…) zu sehen?
    http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/politik/zukunftskommission/2009/5/25/news-114277417/detail.html

  19. Unser Brief mit 2 Unterschriften, GEGEN die Sendlinger Moschee, müßte heute bei E.K. in Freising / Bayern (dem katholisch- christlichsten aller Bundesländer?) ankommen.

  20. Welches Land ziert sich denn noch? Kann nur eins von den weniger bereicherten sein. Eventuell Meck-Pomm, Oder die Fischköppe von Schleswig-Holstein?

  21. #15 RechtsGut

    Übrigens: MIR ist die Integration völlig egal – je weniger die integriert sind umso schneller werden wir sie bei den kommenden Auseinandersetzungen wieder los.

    Kann ich auch ohne Gewissensbisse unterschreiben

  22. Na also, über 200 Widersprüche in wenigen Tagen. Ein gutes Zeichen. Trotzdem, da sollte noch mehr gehen. Wer bisher zu faul war, bitte jetzt den Widerspruch ausdrucken und absenden!

  23. Obwohl, als Architekt kann man mit dem Entwurf dieser Moschee sehr zufrieden sein.
    Der Baukörper erinnert in seiner Wuchtigkeit und seinen Proportionen an die ersten Hertie-Kaufhäuser aus den 50er/60er Jahre – sie waren damals bereits an Phantasielosikeit kaum zu toppen!

    Auch die höhenreduzierten Phallussymbole (Minarette) passen sich wohltuend der allgemeinen architektonischen Tristesse an.

    Wir sollten sehen, dass wir jedes weitere Moscheebauprojekt, egal ob groß oder klein!, sofort torpedieren und verbieten lassen (Schlimmstenfalls über ein Normenkontrollverfahren. Das dauert immer sooo lange)!

  24. #15 RechtsGut Aus dem Artikel einer der Kommentare eines Moslems.

    Liebe „Migranten“ (ja, so nennen die uns) – sieht zu dass ihr weg kommt. Wandert aus und lasst das alternde Volk alleine klar kommen. Als ob wir freiwillig hier hin gekommen wären! Hier werden wir nieeeee akzeptiert, also haltet fest an der Sprache, Geschichte, Religion und großartigen Kultur eurer Eltern und Großeltern! Haltet fest an das Land, dass euch mit offenen Armen aufnimmt, wenn die Deutschen wieder austicken sollten. Besser noch vollendet den Wunsch eurer Eltern, nimmt sie mit und zieht zurück! Sollen die ihre Drecksarbeit selber machen und zusehen wie die ihre Rente finanziert bekommen

    Das kann doch jeder von uns unterschreiben.
    Die Beleidigungen die vor und nach diesem Absatz standen hab ich aus Höflichkeit nicht gequotet.

    Bedenkt bitte, dass letzte Woche ein Feiertag war und dieses WE Pfingsten. Das haben natürlich viele zu nem verlängerten WE genutzt und sind deshalb nicht im Lande. Ich denke ab nächster Woche werden die Briefe dezutlich mehr werden.

    @#14 A Prisn
    Nochmal meine Frage „wie schauts aus wenn (nicht)Eu-Bürger, die in Ihrem Heimatland wahlberechtigt sind, aber hier in Deutschland angemeldet sind jedoch keinen deutschen Pass haben sich beteiligen möchten. Darf das sein oder sind dabei ausschliesslich deutsche Staatsbürger erlaubt.

  25. #15 RechtsGut Aus dem Artikel einer der Kommentare eines Moslems.

    Liebe „Migranten“ (ja, so nennen die uns) – sieht zu dass ihr weg kommt. Wandert aus und lasst das alternde Volk alleine klar kommen. Als ob wir freiwillig hier hin gekommen wären! Hier werden wir nieeeee akzeptiert, also haltet fest an der Sprache, Geschichte, Religion und großartigen Kultur eurer Eltern und Großeltern! Haltet fest an das Land, dass euch mit offenen Armen aufnimmt, wenn die Deutschen wieder austicken sollten. Besser noch vollendet den Wunsch eurer Eltern, nimmt sie mit und zieht zurück! Sollen die ihre Drecksarbeit selber machen und zusehen wie die ihre Rente finanziert bekommen

    Das kann doch jeder von uns unterschreiben.
    Die Beleidigungen die vor und nach diesem Absatz standen hab ich aus Höflichkeit nicht gequotet.

    Bedenkt bitte, dass letzte Woche ein Feiertag war und dieses WE Pfingsten. Das haben natürlich viele zu nem verlängerten WE genutzt und sind deshalb nicht im Lande. Ich denke ab nächster Woche werden die Briefe deutlich mehr werden.

    @#14 A Prisn
    Nochmal meine Frage „wie schauts aus wenn (nicht)Eu-Bürger, die in Ihrem Heimatland wahlberechtigt sind, aber hier in Deutschland angemeldet sind jedoch keinen deutschen Pass haben sich beteiligen möchten. Darf das sein oder sind dabei ausschliesslich deutsche Staatsbürger erlaubt.

  26. Gut so!
    Aber ist es nicht denkbar, dass der Staat in Zukunft per Gesetz Begründungen für Wiedersprüche verlangen wird?
    Welche natürlich nicht “islamophobischer” Natur sein können?
    Ich finde, eine solche Eventualität sollte man als möglich betrachten.

    Möglich ist es durchaus, aber es ist eine Begründung von GG 20.4 Gebrauch zu machen,aber dazu bräuchte man Mumm in den Knochen, wie man so schön sagt.

Comments are closed.