Der_Sturmer

Schon die korrupten Borgias hatten der Legende zufolge viel Spaß daran, Juden um ihr Leben laufen zu lassen. Von Ähnlichen Erheiterungen hört man aus den KZs der Nationalsozialisten und den kommunistischen Gulags. In der Märkischen Allgemeinen gibt es die zivilisiertere Variante  zum Schmunzeln für Antisemiten: Man macht sich  im bequemen Sessel lustig über die Sorge der Israelis wegen der angekündigten Vernichtung des Landes und aller Juden durch den Iran, als deren Vorboten bereits seit Jahren vom Iran finanzierte Kleinraketen aus Gaza Angst, Schrecken und Tod verbreiten.

Ein besonderer Schachzug der grinsenden Qualitätsjournalisten: Sie haben mal wieder einen Schmock aus Israel gefunden, der sich für die schmierige Propaganda hergibt.  Der Autor „Martin van Creveld ist Experte für militärische Geschichte und Strategie und hat an der Hebräischen Universität in Jerusalem gelehrt. Er wurde in den Niederlanden geboren und lebt seit 1950 in Israel.“

Dorthin kann er übrigens auch unbeschadet wieder zurückkehren, nachdem er sein Land mit Dreck beworfen hat. So ist das in Demokratien. Würde er als Iraner so über den Iran sprechen, könnte er gleich Asyl beantragen. Aber von solchen Unterschieden mag man bei der Märkischen heute nicht schreiben.

Seit 1991 haben die Israelis jedem, der bereit war zuzuhören – und auch den vielen, die es nicht waren –, erzählt, dass das iranische Atomprogramm eine Gefahr sowohl für Israel als auch für den Rest der Welt darstelle. Der Iran, so behaupteten sie, hasse Israel und warte nur auf eine Gelegenheit, der Existenz Israels ein Ende zu setzen. Es sei auch ein radikal islamischer Staat, dessen Führer nichts anderes wollten, als einen Atomkrieg zu provozieren, um so schnell wie möglich an die Jungfrauen im Himmel zu kommen.

Stets behaupteten die sogenannten „Experten“, dass der Iran nur noch drei bis fünf Jahre für die Entwicklung einer Atombombe brauche. Diese Zeitspanne wurde 1991 genannt, als das iranische Atomprogramm zum ersten Mal Thema wurde. Und heute, 18 Jahre später, ist die Bombe nach Auskunft des Mossad-Chefs noch immer fünf Jahre entfernt. Wäre das Thema nicht so ernst, könnte man das witzig finden. Noch seltsamer ist die Bereitwilligkeit zahlloser Kommentatoren, diesen Nonsens ernst zu nehmen und sich ernsthaft damit zu beschäftigen, wann Israel den Iran bombardieren wird (in der Vergangenheit wurden dafür diverse Zeitpunkte vorgeschlagen, aber es passierte nichts), welche Waffen Israel benutzen würde, ob der Angriff erfolgreich sein könnte, was mit dem Angriff zu erreichen sei, was die Ergebnisse wären und so weiter.

Vorauszusagen, ob Israel den Iran am Ende tatsächlich angreifen wird, ist sehr schwierig – handelnde Personen und Umstände wechseln manchmal sehr rasch. Auf der anderen Seite ist es sehr einfach zu verstehen, warum Israel sich so alarmistisch verhält. Insbesondere zwei Gründe liegen nahe:

Erstens: Der Iran ist der Feind der USA und die USA sind der Feind des Iran. Israel braucht die Unterstützung der USA – militärisch, politisch und auch sonst. Auf der Seite der USA zu stehen, ist also strategisch vernünftig aus israelischer Sicht, zumal es wenig kostet.

Zweitens: Zunächst die Zionisten und dann die Israelis haben eine lange Geschichte des Alarmschlagens. Da dem so ist, präsentieren sie sich immer als klein, schwach und im Begriff, angegriffen zu werden. Im Gegensatz dazu werden ihre Feinde – zunächst die arabischen Palästinenser, dann Ägypten, dann der Irak und nun der Iran – immer als groß, stark, gefährlich und vor allem durch und durch böse dargestellt. Über die Jahrzehnte hat diese Taktik geholfen, Hunderte Billionen Dollar an militärischer und anderer Hilfe an sich zu ziehen. Der Mann, der Weltmeister in diesem Spiel war, ist Shimon Peres, der israelische Präsident. Gibt es irgendeinen Grund, warum er diese Taktik ändern sollte?

In Bezug auf all das macht es keinen großen Unterschied, was die Iraner tun oder sagen. Bereits vor den jüngsten Wahlen im Iran erzählten israelische Sprecher der Welt, dass sich die Bedrohung durch den Iran nicht ändern werde, wer auch immer gewinnt. Jetzt, nachdem die Wahlen stattgefunden haben, behaupten sie noch immer, dass die Bedrohung nicht geringer geworden ist.

In der Tat ist es schwer zu sagen, was Ahmadinedschad und Co. machen könnten, um die israelischen Ängste zu mindern – ihr Atomprogramm abbauen, etwa ihre Nuklearwissenschaftler töten, ihre Liebe zum Zionismus verkünden, zum Judentum konvertieren?

Zum Glück lassen sich auch die Leser der Märkischen Allgemeinen nicht mehr widerspruchslos für dumm verkaufen. Der erste und bisher (hoffentlich nicht mehr lange) einzige Kommentar:

Mit einer steilen These um Aufmerksamkeit bettelnd, lässt dieser „Experte“ die gesamte Agitation der Regierung Ahmadinedschads gegen Israel, seine Vernichtungsandrohungen, seine Unterstützung der Hamas und der Hisbollah, seine antisemitischen Holocaustkonferenzen und seine skandalösen Auftritte bei UN-Veranstaltungen einfach weg. Kein Wort davon. Am Ende blamiert sich aber vor allem die Zeitung, die so etwas Hanebüchenes abdruckt. Daumem runter, Märkische.

Dem kann man sich nur anschließen:
» Mail an die Märkische Zeiutung

(Spürnase: Thomas W., Foto: Tradition des Qualitätsjournalismus: Der Jude als Kriegstreiber)

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41 KOMMENTARE

  1. Sozialisten, ob nun Braunsozialisten oder Rotsozialisten sind und bleiben unverbesserliche und fanatische Antissemiten.

    Nur wenn es dem Krampf gegen Rechts dient, instrumentalisieren die Rotsozialisten den Holocaust für ihre politischen Zwecke, dann lieben sie Israel und die Juden regelrecht.

    Dieses perfide Spielchen ist aber von intelligenten Deutschen längst durchschaut worden.

  2. In der Tat ist es schwer zu sagen, was Ahmadinedschad und Co. machen könnten, um die israelischen Ängste zu mindern – ihr Atomprogramm abbauen, etwa ihre Nuklearwissenschaftler töten, ihre Liebe zum Zionismus verkünden, zum Judentum konvertieren?

    Dieser Satz allein reicht schon, damit mir die Galle hoch kommt. Da weiß ich jetzt gar nicht viel was ich da noch zu schreiben kann. Bin sprachlos ob dieses offenen Anitisemitismus.

  3. Das ist ja unglaublich! Der tut so, als ob im Iran freie Wahlen stattgefunden haben. Und im Geschichtsunterricht hat er wohl geschwänzt!

  4. Scheint so als ob dort auch SED-Genossen (Ex-Stasis)ihr gefährliches & geschichtliches Halbwissen verbreiten, die sonst nie in Israel vor Ort aus ihrem Zonengebiet rausgekommen sind.
    Die ideologischen Geistesväter dieser Schreiberbrut waren direkt von der Hitlerdiktatur in die DDR-Diktatur geschlittert (ohne Aufklärung der Gehirnwäsche) und sie selber sind danach unbehelligt weiter auf ihrem Schaltplatz sitzen geblieben.
    Gestern kam ja eine Nachrichtendurchsage, Oh, welch Wunder; es würden ja noch Tausende von Stasis (Lehrer, Pädagogen, wie Polizisten, usw.) überall sitzen, schalten und walten, wie zu DDR-Zeiten!! Und die deutsche Jugend hätte gar kein geschichtliches Wissen mehr darüber und würde die DDR verherrlichend anhimmeln bzw. nimmt ja alles falsch wahr bzw. die Gehirnwäsche von rotzgrün funzt primagut!!! :mrgreen:

  5. Gelungene Bildwahl – dieser Artikel der Märkischen könnte wirklich aus dem „Stürmer“ stammen.
    Der Antisemitismus wächst erneut und direkt proportional zum Einfluss des Islam und der Islamversteher in Europa. Gleichzeitig wächst die Bereitschaft, der Mullah-Theokratie letztlich rationale Beweggründe zu unterstellen, obwohl sie kruden Endzeiterwartungen anhangt. So lautet etwa die selbsterfüllende Prophezeiung in den anerkannten Haditha aus den Sammlungen Bucharis und Muslims, die von der Hamas bis zur Ahmadiyya immer wieder aufgegriffen wird:

    The Prophet, Allahs prayer and peace be upon him, says: “The hour of judgment shall not come until the Muslims fight the Jews and kill them, so that the Jews hide behind trees and stones, and each tree and stone will say: “Oh Muslim, oh servant of Allah, there is a Jew behind me, come and kill him,” except for the Gharqad tree, for it is the tree of the Jews.”

    Dass Israel angesichts solcher Voraussagen nicht der Dinge harrt, die da kommen mögen, geht nicht in die Dickschädel der Gutmenschen.

  6. PI hat Serverprobleme???

    Seh ich schon Gespenster? Oder war das eben
    ne normale Überlastung??? Konnte keine Verbindung
    mehr zu euch bekommen…

    Vor allem Error Path to Host not found und diese Seite existiert nicht haben mich doch sehr irritiert!

    Ging das anderen Leuten hier heute auch schon so?

    Grüße

  7. Oh Mann, oh Mann, oh Mann.
    Das Dritte Reich laesst gruessen !

    Aus der Maerkischen, Anno 2009.
    Was issen das fuer ein 3-Groschen Nazi-Reissblatt?

    Mir kotzt !

  8. Scheinbar Ot aber ich finde es wichtig.
    Billions sind im amerikanischem zahlen mit neun Nullen nach dem Nennwert also Milliarden im Deutschen (Wie auch im Englischem!).
    Hunderte von Billionen von Dollar sind mindestens Zweihundertbillionen Dollar. Israel existiert seit 60 Jahren, macht dementsprechend über Drei Billionen Dollar jährlich. Eine durchschnittliche Bevölkerungzahl von Fünf Millionen Dollar angenommen, müßte die USA fast Siebenhunderttausend jährlich für jeden Israeli jährlich gegeben haben. In Israel müßten also selbst beim ärmsten Bewohner die Wasserhähne vergoldet sein.
    Man mag diesen Übersetzungsfehler; egal ob beim Autor oder bei der Zeitung liegend; lässlich finden aber ich finde ihn kennzeichnend.
    An und für sich bin ich ein Verfechter des Primats der Geisteswissenschaft über die Naturwissenschaft aber wer die Grundlagen der Logik und der Mathematik außer acht läßt ist weder das eine noch das andere. Er beobachtet nicht die Welt um daraus sein eigenes Bild der Welt zu erschaffen sondern er hat ein eigenes Bild der Welt das unbeinflußbar von der ihm umgebenen Welt, d.h. des Dings an sich, ist. Er ist demnach ein Ideologe.
    Entweder ist der Autor ein Ideologe und durch seinen Artikel Demogoge oder die Zeitung misbraucht ihre „vierte“ Gewalt um ihre Demagogie zu verbreiten.
    Ich bezweifle zwar nach meinen begrenzten Erkenntnissen Irans Fähigkeiten innerhalb der nächsten 12 Monaten eine Atombombe herstellen zu können, ich bezweifle aber nicht den Wunsch des gegenwärtigen Regimes in Teheran diese bombe herzustellen und einzusetzen.
    Die Gefahr für Israel als aufgebauscht zu betrachten, ist angesichts vieler islamischer Deklarationen und Verlautbarungen (siehe u.a. Hamas) und dem Anteil der Militärausgaben am BSP der Nachbarn Israels nur durch Demagogie und Faktenresistenz erklärlich.
    Das einzige was an diesem Artikel der Wahrheit entspricht ist die Tatsache, daß israelische Regierungsstellen in den Gefahrenwarnungen offensichtlich mehrmals übertrieben haben. Aber wer möchte es ihnen eingedenk der Geschichte und der Nachbarschaft verübeln nach der Prämisse zu handeln: Lieber fünfmal zu früh als einmal zu spät zu warnen.

  9. Also, Martin van Creveld ist nicht nur irgendein Militärexperte, sondern ein ganz großes As unter denselben.

    In dem Interview scheint er mir die abgrundtiefe Irrationalität von Achmadingsbums zu unterschätzen, aber ein Schmock ist er ganz bestimmt nicht.

    Seine Bücher sind in hohem Maße lesenswert

    Geonaut

  10. Email:
    Zur Kenntnisnahmen an die MAZ Redaktion

    ======================================

    Guten Tag meine Herren

    http://www.pi-news.net/2009/07/der-schmunzelnde-antisemit/

    Wie soll man das jetzte verstehen.
    Verspaeteter geschmacksloser Aprilscherz oder Das Dritte Reich laesst gruessen !

    Aus der Maerkischen, Anno 2009.
    Was ist das denn was fuer ein 3-Groschen Nazi-Reißblatt?

    Der Diktator aus Teheran, der Schwule auf Kraene haengen laesst, verliebte Maedchen steinigen laesst, sein Volk und die Welt per Wahlbetrug ueber die Tischkante zieht und unschuldige hilflose Zivilisten einschuechtern, verfolgen, einsperren und erschiessen laesst, und obendrauf immer wieder unmissverstaendlich (!) mitgeteilt hat was er mit Israel im Schilde fuehrt…dieser zynische Drecksschwein schmeichelt der Maerkischen ???

    Also mal ehrlich: Sie wollen doch nicht von anstaendigen Leuten noch ernst genommen werden ???

    Schmeisst das Blatt in den Muell, mehr isses nicht wert!!!

    Herbert Pedron
    Prag
    http://www.herbertpedron.com

  11. Wer hat die Quellenangabe(n) für Achmedinedschads Vernichtungspläne?

    Bitte hier veröffentlichen.

  12. #10 rotgold

    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2005/10/27/AR2005102702221.html

    ——————–

    World Leaders Condemn Iranian’s Call to Wipe Israel ‚Off the Map‘

    By Mary Jordan and Karl Vick
    Washington Post Foreign Service
    Friday, October 28, 2005; Page A16

    LONDON, Oct. 27 — Leaders around the world on Thursday condemned a call by Iranian President Mahmoud Ahmadinejad that Israel be „wiped off the map,“ and a top Iranian official said that mass demonstrations in his country on Friday would rebuff the rising criticism from abroad.

    „I have never come across a situation of the president of a country saying they want to . . . wipe out another country,“ British Prime Minister Tony Blair said at a summit outside London of the 25 leaders of the European Union’s member states.

    British Prime Minister Tony Blair, right, and French President Jacques Chirac, left, were among the 25 European Union leaders who excoriated Iran. (Pool Photo/by Patrick Kovarik Via Associated Press)
    Blair said Ahmadinejad’s comment was „completely and totally unacceptable.“

    In a joint statement, the E.U. leaders „condemned in the strongest terms“ the Iranian president’s call, saying it „will cause concern about Iran’s role in the region and its future intentions.“ President Jacques Chirac of France told reporters that Ahmadinejad risked Iran „being left on the outside of other nations.“

    Russia’s foreign minister, Sergei Lavrov, in Israel, called the Iranian president’s statement „unacceptable.“

    The statement was widely reported in…

  13. Das war nur eines [ich glaube das erste] einer ganzen Reihe solcher unmissverstaendlicher Statements von Seiten Ahmadinejad, aber auch des ideologischen Kopfes dahinter Ali Ramin, der selbst auf youtube video offen zugibt nur darauf zu warten im Krieg sterben zu duerfen.

    Mensch, Psychopaten, keinen Deutsch besser als Hitler und Co sind da unten am Ruder, und dann liest man mitten in Deutschland solchen unertraeglichen Stuss, ja selbst die Muelltonnn ist zu schade fuer so ein Diktatoren-Propagandablaettchen.!!!

  14. #13 Ogmios (10. Jul 2009 12:25)

    Vielen Dank, eine gute Quelle. Wenn man jetzt noch an die Appeasement-Politik gegenüber Hitler denkt, dann bleiben nicht viele Schlüsse, die man hier ziehen kann.

    Wünschenswert wäre, dass viele Menschen kleine Zettelchen ausdrucken mit der Aufschrift

    „Solidarität mit Israel.
    Gegen Irans geplanten Holocaust.“

    Den Satz kann man zigmal auf einer Seite ausdrucken, immer ein paar abschneiden und irgendwo auslegen. Ist das zu viel verlangt?

    Tut was!

    Für die Freiheit.

  15. Na sowas. Hat doch da einer einen Stürmer Artikel eingescannt, modernisiert und als seinen eigenen verkauft?

  16. Israel braucht nu rein einziges Mal falsch zu entscheiden oder Schwäche zu zeigen, dann sind die Geschichte – ausradiert. Es werden dann ein paar Journalisten und Staatsmänner Krokodiltränen vergießen aber an der Situation nichts ändern und die Moslems, die Israel vernichtet haben, voll akzeptieren.

    Auf Experimente kann sich Israel einfach nicht einlassen. Die Absicht, alle Juden ins Meer zu treiben, wurde nie zurückgenommen.

  17. Genauso hören sich europäische Gutenschen an, deren Judenfreundlichkeit nach im dritten Reich plötzlich ins Nichts verpufft.
    Deren Antisemitismus steht dem von Machmadennieplatt in nichts nach.
    Was für eine Ratte!

  18. @PI

    Bitte ergänzen:

    Alleinige Gesellschafterin der Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH.

  19. The Prophet, Allahs prayer and peace be upon him, says:

    ———————–

    das ist mir bisher entgangen: allah betet also mohammed an. interessant.

  20. #6 Niklas Salm (10. Jul 2009 11:53) PI hat Serverprobleme???

    Seh ich schon Gespenster? Oder war das eben
    ne normale Überlastung??? Konnte keine Verbindung
    mehr zu euch bekommen…

    Vor allem Error Path to Host not found und diese Seite existiert nicht haben mich doch sehr irritiert!

    Ging das anderen Leuten hier heute auch schon so?

    Grüße
    ———————–

    ich habe auch ca eine stunde nicht auf pi zugreifen können.

  21. #15 rotgold
    Excellente idee. Menschen aufruetteln.
    Einfach nur excellent!
    Jeder kann das tun, kostet nichts und wirkt mehr als manche Megaaktion.

    So macht man das!

  22. PI informiert: „Der Autor “Martin van Creveld ist Experte für militärische Geschichte und Strategie”

    Ich auch. Wer nicht?

    Bemerkenswert: „Märkische“ Israelhasser zitieren Genossen:

    „Und heute, 18 Jahre später, ist die Bombe nach Auskunft des Mossad-Chefs noch immer fünf Jahre entfernt.“

    Frage an den Qualitätsjournalismus: WELCHES Mossad-Chefs? 😉

    Tibor Rosenbaum (gest.):
    Erster Logistikchef des Mossad. Seine Banque du Crédit International (BCI) mit Sitz in Genf wurde1967 vorn Life Magazin als Geldwäsche-Institut für Meyer Lansky bezeichnet. Zusammen mit dem verstorbenen „1001“-Mitglied Major Louis Mortimer Bloomfield finanzierte Rosenbaums Netzwerk Permindex, jene Firma, die vom Bezirksstaatsanwalt von New Orleans Jim Garrison mit dem Mord an John F. Kennedy in Verbindung gebracht wurde. Der französische Geheimdienst wies nach, daß Permindex 200.000 $ durch die BCI schleuste, um mehrere Attentatsversuche gegen Charles de Gaulle zu finanzieren.“

    Frage 2: WER ist der Chef vom Mossad-Chef? Genau, SS-Prinz „Zyklon-Bernhard“. 🙂

    „Er wurde 1934 an der Universität Berlin in den Nachrichtendienst der Nazis aufgenommen und schließlich zum Chemiegiganten IG Farben abberufen, der auch während des Krieges seine Geschäftsverbindungen zur britischen Imperial Chemical Industries pflegte und das Zyklon B für die Gaskammern produzierte.“

    Wer wechselte nach 1945 zum MI6? Genau, Zyklon-Bernie, unser SS-Geheimdienstprinz. 🙂

    Wir reden hier von einer der brutalsten und gefährlichsten globalen Erpressungs- Drogen- und Geldwäschekartelle, Ökolemmingen als „Pandastreichler“ bekannt (WWF).

    Mehr Experten für Pandastreicheln, militärische Geschichte und Strategie:

    Gustavo Cisneros:
    Venezuelanischer Milliardär, verfügt über enge Beziehungen zur Familie Rockefeller und zu Kreisen der Rauschgiftgeldwäsche. Anfang 1994 brach die Banco Latino der Cisnero-Familie zusammen und wurde von der Regierung Venezuelas beschlagnahmt. Sein Bruder Ricardo Cisneros, einer der Direktoren der Bank, ist flüchtig. Gustavo Cisnero leitete die führende Umweltorganisation des Landes (BIOMA), bis diese dabei erwischt wurde, ein Gemetzel an Delphinen für einen Propagandafilm gestellt zu haben, und aufgelöst wurde.

    Maurice Strong:
    Vizepräsident von WWF-lnternational bis 1975. Erster Direktor des UN-Umweltprogramms bis 1975, davor zwei Jahre lang Generalsekretär der UN-Konferenz über die Umwelt des Menschen. Leiter des IUCN-Büros. Stellvertretender UN-Generalsekretär von 1985-87. Vom Generalsekretär mit der Leitung des „Erdgipfels“ in Rio de Janeiro juni 1992) betraut. Von der kanadischen Regierung zum Vorsitzenden von Petro-Canada ernannt (1976-78).

    Fred Meuser:
    Er überbrachte die 1,1 Mio. $ Bestechungsgelder der Lockheed Corp. an Prinz Bernhard.

    Anton Rupert:
    Mitbegründer des „1001 Club“ und Vorsitzender des WWF-Südafrika. Rupert ist Anteilseigner der Rembrandt Tabake und Protegé von Sir Stuart Menzies,

    dem Chef des britischen Geheimdienstes MI-6 im Zweiten Weltkrieg.“

    CIA, Mossad, MONSANTO und der saudische BinLaden-Daimler-Clan bilden sinistre Allianz, aber gegen die WWF-Paten sind sie Chorknaben.*

    Quellen:
    http://freenet-homepage.de/Der-Maulwurfhuegel/wwf-info-2.htm
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rotary_International

    *
    Karl-Friedrich Beringer, Leiter des Windsbacher Knabenchores
    Ole von Beust, Erster Bürgermeister von Hamburg
    Gerhard Cromme, Aufsichtsratsvorsitzender von Thyssen-Krupp und Siemens
    Thomas de Maizière, Chef des Bundeskanzleramts, Geheimdienstkoordinator, „Minister für besondere Aufgaben“ …
    (Chorsingen?) 🙂

  23. Martin van Creveld, der Autor dieses von der Märkischen Allgemeinen abgedruckten Hetzartikels gegen Israel, ist ein Israeli. Offensichtlich hatte der k.u.k.-Satiriker Alexander Rhoda Rhoda mit folgendem Ausspruch recht: „Aus dem Antisemitismus könnt schon was werden, wenn sich nur die Juden seiner annehmen würden.“

    Holo mit Hajo – Wie zwei Juden für die Leipziger xxx xxxxx machen
    (. . . . .)
    Derweil machen Juden in Antisemitismus, entsprechend dem Kalauer von Alexander Roda-Roda: „Aus dem Antisemitismus könnt schon was werden, wenn sich nur die Juden seiner annehmen würden.“ Denn jüdischer Antisemitismus ist garantiert koscher und kommt den arischen Antisemiten weit entgegen. Ja, wenn es die Juden selber sagen…
    (. . . . .)

  24. @#22 wien1529:

    „Kinderporno“, rechtsextremistischer:

    http://www.mafialand.de

    „Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat Staat und “Zivilgesellschaft” zu verstärkten Anstrengungen gegen den Vormarsch “rechtsextremistischer” Seiten im Internet aufgerufen. “Der Hass muss raus aus dem Internet”, appellierte die SPD-Politikerin bei einer Expertenkonferenz am Donnerstag in Berlin. Das Problem sei nicht gelöst, sagte Zypries. … „

    http://deutschlandpolitik.wordpress.com/2009/07/09/zypries-will-rechte-internetseiten-bekampfen/

  25. Ich war gerade mal auf der Seite der Märkischen, der am Ende des obigen Artikels erwähnte Kommentar ist nicht zu finden. Dort sind nur 4 Stück und als erstes der eines Moslems der dem Artikel Recht gibt und sich über die israelische Agression gegenüber dem Iran ausläßt.
    Politisch korrekt wird dem Leser linker und muslemisscher Antisemitismus nahe gebracht damit er in Zukunft die Rechten Israel Unterstützer erkennt und die Parteien wählt die den Kampf gegen rechts und die islamische Integration fördern.

  26. @““I have never come across a situation of the president of a country saying they want to . . . wipe out another country,”“…

    Wie wär´s mit dem Friedensengel Churchill ?

    Die Iraner sind in erster Linie ein Stachel im Auge des Saudischen Regimes. Der Weg nach Jerusalem führte für Saddam nach eigenem Bekunden über Mekka, daß hat ihn letzten Endes wohl seinen Kopf gekostet. Mit dem Ergebnis daß die Position Persiens fundamental gestärkt ist und tatsächlich wird es wohl keine Rolle Spielen wer dort an der Macht ist. Israel wird kein Busenfreund werden aber nachhaltig aufgeräumt würde woanders. Ein Angriff auf Israel zöge die totale Vernichtung des Angreifers nach sich.
    Das wissen auch Leute die auf den Mahdi warten und sich derweil die Taschen füllen…
    In diesem Falle ist sich Israel nicht schade mit den Saudis zu bandeln. Schon seltsam…

    Profane Zweckmäßigkeiten heiligen die Mittel. Das wissen die Mädels bei der Märkischen genauso wie jeder fundamental das gute verfolgende Jude,Moslem,Christ was auch immer. Hat ein Moscheebauverein in letzter Zeit ne´Anzeige in der MZ geschaltet ?

  27. #30 da abholen wo sie stehen

    Die Iraner sind in erster Linie ein Stachel im Auge des Saudischen Regimes.

    Volltreffer.
    In zweiter Linie:
    Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte.

    (Quelle: Volksmund, rechtspopulistischer)

  28. „In diesem Falle ist sich Israel nicht schade mit den Saudis zu bandeln. Schon seltsam…“

    Nicht seltsam, weil nicht das bedrohte israelische Volk bandelt, sondern seine tolerant-weltoffene „politische Spitze“.
    Merkel-deMaiziere-Steinschleimer sind nicht Deutschland, Islamfaschist Erdogan ist nicht „die Türkei“. Die tun bloß so.

    btw Stasidemaiziere, um wen sorgt sich der BND?

    „BND sorgt sich um Stabilität Saudi-Arabiens – 🙂 Nachrichten WELT am 29. Sept. 2002 … „

  29. Der Autor “Martin van Creveld ist Experte für militärische Geschichte und Strategie und hat an der Hebräischen Universität in Jerusalem gelehrt. Er wurde in den Niederlanden geboren und lebt seit 1950 in Israel.”
    _____________________________________

    Dem werden wir jetzt mal ein wenig Feuer unter dem Hintern machen, für welche militärische Geschichte und Strategie ist dieser Herr denn „Experte“ ? Ich bezweifle, daß er in Israel viel zu sagen hat…….Nestbeschutzer sind auch dort nicht beliebt, wenn man sich in die Ängste des gesamten Volkes hineinversetzen kann.

  30. Wußte ich es doch, ein Irrer, der sich selbst zu wichtig nimmt, in Israel aber geschmäht und verachtet ist……..für Frauen nichts übrig hat, ein Pessimist und Exremist, der zudem sehr oft in antisemitischen Site und Zeitschriften zitiert wird.

    Professor Martin van Creveld, international bekannter und sehr umstrittener Professor der Militärgeschichte an der hebräischen Universität in Jerusalem, sieht für die weitere Zukunft nur extreme Entwicklungen voraus. Ein Gespräch mit einem Pessimisten, der, wie er sagt, im eigenen Land geschmäht wird, und das zu Recht, hier in Deutschland haben wir auch genug Idioten, die sich Experten nennen und immer wieder mal mit Ihren „Thesen“ an die Öffentlichkeit kommen können. Mahler, Ströbele und andere Deutschlandhasser sind gute Beispiele dafür.

  31. #12 rotgold (10. Jul 2009 12:17) Wer hat die Quellenangabe(n) für Achmedinedschads Vernichtungspläne?

    Bitte hier veröffentlichen.
    _____________________________________
    Ahmadinedschad Reden, und nur einige davon.

    Aber das sins alles Übersetzungsfehler !!!!!!

    Absonderlich genug, dass Achmadinedschad seine Uno-Auftritte zu Predigten umfunktioniert, in denen die Wiederkunft des schiitischen Messias herbeigesehnt wird (Wenn es sein muß auch mit einer Atombombe), fünf Stossgebete für den zwölften Imam waren es in diesem Jahr. Zusätzlich liess er seine Rede von den «Protokollen der Weisen von Zion» inspirieren.

    Auf der einen Seite, belehrte er die Delegierten aus aller Welt, stünden «die Würde, die Integrität und die Rechte der amerikanischen und europäischen Völker» und auf der anderen Seite deren ewiger Feind: «die kleine, aber hinterlistige Zahl von Leuten namens Zionisten».

    Obwohl sie nur eine unbedeutende Minderheit seien, «beherrschen sie in einer tückischen, komplexen und verstohlenen Art und Weise einen wichtigen Teil der finanziellen Zentren sowie der politischen Entscheidungszentren einiger europäischer Länder und der USA». Zionistische Juden seien weltweit derart einflussreich, dass selbst «einige Präsidentschafts- oder Ministerpräsidentschaftskandidaten gezwungen seien, diese Leute zu besuchen, an ihren Zusammenkünften teilzunehmen und ihnen Treue zu schwören, um finanzielle und mediale Unterstützung zu erhalten».

    Doch auch «die grossen Völker Amerikas und verschiedene Nationen in Europa» seien im jüdischen Griff: Sie «müssen einer kleinen Zahl habgieriger und aggressiver Leute gehorchen. Obwohl sie es nicht wollen, überlassen diese Nationen ihre Würde und ihre Ressourcen den Verbrechen des zionistischen Netzwerks.»
    Befreiung ist in Sicht: Unaufhaltsam «schlittert das zionistische Regime in den Zusammenbruch».

    GOEBBEWLS WAR EIN WAISENKNABE DAGEGEN !!!! Alles Übersetzungsfehler, nicht wahr ???

    Natürlich ist es Antisemitismus, den Achmadinedschad in New York predigte. Schon im Dezember 2006 hatte er vor der internationalen Konferenz der Holocaust-Leugner in Teheran die Auslöschung Israels als den wichtigsten Schritt zur «Befreiung für die Menschheit» propagiert und damit ebenjenem «Erlösungsantisemitismus» (Saul Friedländer) das Wort gesprochen, der schon dem «Befreiungswerk» der Nazis zugrunde lag.

    Aber auch das – einfach ein Übersetzungsfehler !!!

    Aber vielleicht liegt es an einem rhetorischen Trick. Achmadinedschad hat nicht von «Juden», er hat von «Zionisten» gesprochen, um seinem Antisemitismus einen ehrbaren Anstrich zu verleihen. Prompt feierte ihn die Vollversammlung der Vereinten Nationen als antiimperialistischen Star. Dass der iranische Präsident dem Wort «Zionist» exakt dieselbe Bedeutung beimisst, die Hitler der Vokabel «Jude» gab, dass er sich auch damit in die direkte Nachfolge von Revolutionsführer Chomeini stellt, dies scheinen viele zu übersehen.

    Vor der Revolution von 1979 auferlegte Chomeini seiner Wortwahl keine Zwänge: «Die Juden wollen die Welt beherrschen», schrieb er 1970, «und ich fürchte, dass sie dieses Ziel, da sie so hinterlistig und so vermögend sind, eines Tages auch erreichen werden.» «Die Juden», rief er 1977 seinen Anhängern zu, «haben sich mit beiden Händen die Welt genommen und verschlingen sie mit unersättlichem Appetit.» 1979 liess er als Staatsführer das Wort «Jude» durch «Zionist» ersetzen, doch sein Antisemitismus blieb gleich. Massenhaft verbreitete das Regime die «Protokolle der Weisen von Zion» in alle Welt. Auf der Frankfurter Buchmesse 2005 stellten iranische Buchhändler die englische Ausgabe dieser Hetzschrift aus.

    Heute wird in Teheran der Antisemitismus der Nazis mit dem Furor des Religionskriegs vereint. «Man muss die Juden bekämpfen und sie besiegen», empfahl 2005 Ajatollah Nouri-Hamedani, «um so die Voraussetzungen für die Ankunft des verborgenen Imam zu erfüllen.» Alles Übersetzungsfehler, klar.

    Und bevor mir wieder mit „Übersetzungsfehler“ gekommen, wie nennt man diese Worte erst beim letzten Aschura Fest ?

    Das „zionistische Regime“ werde bald verschwinden und auch die USA würden zusammenbrechen, erklärte Ahmadinejad. So äußerte er sich in Teheran anlässlich der schiitischen Ashura-Feiern.

    Wörtlich: „Mit dieser unserer Liebe für den Imam Hussein, dank unserer reinen Herzen und des Widerstandes und mit dem Segen Gottes werden wir bald das Ende des zionistischen Regimes und den Zusammenbruch der Vereinigten Staaten erleben“, erklärte Ahmadinejad in einer Moschee.

    Mittwoch den 20. Februar 2008, der iranische Präsident Achmadinejad auf einer Demonstration in der südiranischen Stadt Bandar eine heftige Wortattacke gegen Israel verlautbaren lassen, die im iranischen Fernsehen ausgestrahlt wurde: „Weltmächte haben eine schwarze und dreckige Mikrobe mit Namen eines zionistischen Regimes kreiert und es wie ein wildes Tier auf die Nationen der Region gelassen.“

    2006 vergleicht Ahmadinedschad die israelische Regierung mit Adolf Hitler und Dschingis Khan.

    „Das zionistische Regime (Israel) sucht genau wie seinerzeit Hitler einen Vorwand, um militärische Angriffe zu starten“, sagte Ahmadinedschad in der iranischen Nachrichtenagentur ISNA. Nach seiner Ansicht gebe es nur zwei Optionen: „Die, die dieses Regime (Israel) ins Leben gerufen haben, sollten es wieder aus der Region entfernen, oder sie sollten einem Referendum der Palästinenser zustimmen“, also einem Völkermord zustimmen.

    Der iranische Präsident ist so oft wegen seiner anti-israelischen Äußerungen aufgefallen und hat die „Tilgung“ Israels von der Landkarte gefordert, daß darüber kein Wort mehr geschrieben werden müßte. Ausser bei immer wieder kehrenden Revisionisten und Israelfeinden. Die sind nämlich äusserst geschichtsresistent.

    Es gibt noch andere……..

  32. „Zunächst die Zionisten und dann die Israelis haben eine lange Geschichte des Alarmschlagens.“
    Genau, was haben die Juden für ’ne Welle gemacht wegen Holocaust und so. Zum Glück hat denen keiner geglaubt. Hat uns ’ne Menge Ärger erspart.
    Mal im Ernst – so ein komprimierter Antisemitismus!

  33. ausserdem scheint auch dieser Mann wie unsere Politiker zu denken: Was kümmert mich mein Gewäsch von gestern……traurig.

    Der Militärexperte Martin Van Creveld von der Hebräischen Universität in Jerusalem erklärte, die Vorbereitungen/Vorkehrungen für einen etwaigen Angriff auf den Iran liefen schon seit langem. Israel würde es niemals hinnehmen, dass Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangen könnte. Ein Luftangriff auf Natans würde diese wichtige Anlage zweifellos lahmlegen. Er könnte das iranische Atomprogramm allerdings kaum stoppen, ist Van Creveld überzeugt.

    Irre, nur noch Irre unterwegs……

  34. Da fehlen einem die Worte.
    Das ist keine reine Dummheit mehr, das ist geisteskrank, was der schreibt!

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