AutodiebWolomin nordöstlich von Warschau ist die internationale Hauptstadt der Autoschieber, die jetzt durch die EU zusätzlichen „Ruhm“ erlangt hat. Dank ihr müssen die Diebe nicht einmal mehr ins Gefängnis, sie zahlt für ihre Dienste sogar. Erstmals in der Geschichte muss ein gefasster und überführter Autodieb nicht in Haft, „weil er von der Europäischen Union einen Zuschuss für den Betrieb einer Autowerkstatt bekam, wo er regelmäßig gestohlene Fahrzeuge auseinandergenommen und als Ersatzteile verarbeitet haben soll. Der Glückliche heißt Rafal R. und stammt aus der so genannten „Wolominsker Schule für Autodiebe“.“ Willkommen in der schönen, neuen EUdSSR.

Nach Angaben der Warschauer Polizei wird Rafal R. als einer der führenden Auto-Diebe in Europa betrachtet. Erst in der vergangenen Woche war er wieder einmal von der Polizei gefasst worden, als er einen gestohlenen Geländewagen aus einem Versteck in seine Werkstatt überführen wollte. Nach einer Nacht in Polizeigewahrsam wurde der wohlbekannte Autodieb einem Haftrichter vorgeführt, der aber zur Überraschung der Polizisten den Verbrecher gleich wieder laufen ließ, anstatt ihn in ein Gefängnis einzuweisen. In der Begründung des Gerichtes hieß es, Rafal R. muss nicht sitzen, denn er hat eine durch die EU- mitfinanzierte Autowerkstatt zu betreuen.

Für die Polizei war eigentlich klar, dass Rafal R. mit Sicherheit in Untersuchungshaft lande, denn gegen ihn wurde noch wegen 6 weiterer Straftaten ermittelt, alle wegen Autodiebstahls und Hehlerei. Einer seiner Tatgenossen hatte bereits zu vier dieser Fälle ein Geständnis abgelegt und Rafal R. belastet. Die Diebe waren genau auf die Automarke spezialisiert, die in seiner Werkstatt vertraglich repariert wurde. In der größten Buchhandlung Wolomins war schon gestern sämtliche Literatur über Geschäftsgründung und EU – Zuschüsse ausverkauft. Viele scheinen nun, die in allen Zeitungen publizierte Gerichtsentscheidung zum Fall Rafal R. so verstanden zu haben, dass Brüssel den Autodiebstahl mitfinanziere um hierdurch die Hersteller zu unterstützen

Den Autodiebstahl finanzieren, um die Autoindustrie zu fördern – in gewissen Gegenden würde dies als maffiös gelten. In Europa ist das praktisch angewandte „Politik“ mit Hilfe von „Umgehungen“ der Justiz einzelner Rechtsstaaten.

(Spürnase: Klaus)

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41 KOMMENTARE

  1. Polnischer Dreikampf : 1. Durch die Oder schwimmen – 2. Von Frankfurt/Oder nach Berlin laufen- 3. Mit einem 500 SL nach Polen zurückkehren !

  2. Das ist halt die EU. Dass der Autoklau dort an der Tagesordnung ist, ist ja nichts neues. Aber meine Sichtweise auf Polen wird dadurch nicht negativ beeinflusst. Ein sehr gastfreundliches Land, mit sehr liebenswerten Menschen, langlebigen Traditionen, schönen Städten und hübschen Frauen.

  3. Entschuldigung, das ist vielleicht eine komische Farce in der EU – mit einer UdSSR hat das aber noch lange nix gemeinsam. Diebe wurden dort deportiert oder hingerichtet – geschweige denn Autodiebe.

    Kein besonders guter Vergleich.

  4. „In der Begründung des Gerichtes hieß es, Rafal R. muss nicht sitzen, denn er hat eine durch die EU- mitfinanzierte Autowerkstatt zu betreuen“

    Versteh ich das jetzt richtig? Wenn etwas EU-mifinanziert ist, dann hat man einen Freibrief für Verbrechen?

    Nun gut, klingt irgendwie insich schlüssig und logisch!

    Was finanziert die EU denn noch so alles? Um „unsere“ Verbrecher zu legalisieren.

    http://www.youtube.com/watch?v=0ZmBuNXYkGs

  5. Den Autodiebstahl finanzieren, um die Autoindustrie zu fördern

    ,

    Nicht nur das. Wir finanzieren auch noch den Wiederverkauf mit. Ich hatte mich vor 1-2 Monaten mit demselben Thema beschäftigt. Es ist eine länderübergreifende, organisierte Kriminalität dahinter. Solche Autos werden nach Russland und Afrika weiter verkauft und dann öfters in die EU-Ländern wiedereingeführt als Subventionierte Autos.

    So schreibt der erste ungarische Radiosender Kossuth:

    Abwrackprämie oder Prämie für die organisierte Kriminalität

    Die Aktion startete erfolsversprechend, aber sie wird möglicherweise im Knast enden. Viele Kriminelle zogen Vorteile aus der deutschen Abwrackprämie, weil die auf den Schrottplätzen abgegebene alte Autos wurden in Osteuropa oder in Afrika verwertet.

    und:

    Der Finanzminster verordnete Untersuchungen. Nach den Informationen hatten die Betreiber der Schrottplätzen in den letzten Monaten in unglaublichen Mengen die alten, abgegebenen Autos an organisierte Banden aus Osteuropa und Mitteleuropa, oder an afrikanischen Kriminellen, die diese Autos zu lächerlichen Preisen erwarben und ins Ausland transportierten. Viele, viele alte Autos wurden dagegen aus dem Ausland importiert und als deutsche Wagen ausgegeben.

    Ihr findet die Quellen zu diesen Zitaten in meinem Blog, weil ich sie aus dem ungarischen übersetzt hatte.

  6. … so verstanden zu haben, dass Brüssel den Autodiebstahl mitfinanziere um hierdurch die Hersteller zu unterstützen

    Da ist schon etwas dran. Vor Jahren hatte ein TV-Magazin berichtet, wie sich an der finnisch-russischen Grenze zur Fahndung ausgeschriebene und konfiszierte Oberklasse-Pkw aus Deutschland häuften.
    Obwohl die Besitzer und Versicherungen von den Finnen angeschrieben wurden, rührte sich in dieser Hinsicht rein gar nichts.
    Die Versicherungen hatten schon gezahlt und die Besitzer in der Regel wieder neue Autos.
    Alles zu Lasten der Beitragszahler.

    Im Endeffekt profitiert natürlich die Autoindustrie. Jedes geklaute Fahrzeug beschert ein neues verkauftes. Genauso ist auch die Sorge der Autoindustrie um die Sicherheit der Autoinsassen keine Mildtätigkeit. Während die Zahl der Unfälle nicht abnimmt, sinkt die Zahl der Verkehrstoten. Ist ja auch klar: Ein toter Fahrer kauft kein neues Auto.
    In diesem Sinne: Mit erfüllten Plänen ins neue Planjahrfünft! 😉

  7. Und ich dachte die „höhö Polen klauen Autos“-Nummer von Berichterstattung wäre seit den 90ern out. Eins der wenigen Länder in Europa, die dem Islam paroli bieten können und sich trauen, politisch inkorrekt zu sein (von der kriminellen Linke mal abgesehen).
    (Spürnase: Klaus) <- ohne Worte 🙂

  8. #4 MrChaos

    Was malst du uns hier was fuer ein serioeses Bild der UDSSR auch im Islam werden Diebe bestraft sogar mit Haende und Beine abhacken, doch ist jedes undurchsichtige und damit undemokratische System, vorallem aber ISLAM oder wie die UDSSR war ein einziges System der Ausbeute in den Haenden von skrupellosen Verbrechern und Dieben wie anders wuerdest du die Koepfe solcher Systeme denn bezeichnen wollen, erklaer uns mal

  9. Polen sind sehr nette Menschen, (war schon öfter dort und habe die Masurische Seenplatte abgesegelt) das ändert aber nichts daran, dass die Polen nunmal Europaspitze sind im Autodiebstahl, da haben sich mafiöse Strukturen aufgebaut und der polnische Staat, so scheint mir, ist nicht wirklich gewillt dagegen vorzugehen.
    Meinen Eltern wurde vor der Haustür das Auto gestohlen, Wochen später fanden wir ihn ohne Motor auf einem Acker wieder, die Polizei meinte, dass der Motor wohl schon in Einzelteilen in Polen angelangt sei. Unsere Nachbarn (schicker neuer Passat) im Polen Urlaub, als sie nach gerademal 2 Stunden vom Strand kamen war das Auto schon weg.
    Ganz zu schweigen von der Masse an Bootsmotoren die in Brandenburg im schutze der Nacht direkt von den Booten abmontiert wurden. Einige wenige sind an der Grenze wieder aufgetaucht.
    Das könnte ich noch lange ausführen.
    Die Polen sind ein sehr nettes Völkchen, wenn nicht diese Diebe wären. Das ist eben der Wermutstropfen.
    Aber ein kleiner Lichtblick:
    Gründervater der Auto-Mafia erschossen
    Das war schon 98 seit dem hat es sich aber nicht verbessert, ich vermute eher das Gegenteil. Man kann nur hoffen dass die polnischen und deutschen Beamten besser zusammenarbeiten.

  10. #9 Kybeline

    Es ist eine länderübergreifende, organisierte Kriminalität dahinter. Solche Autos werden nach Russland und Afrika weiter verkauft

    In Russland kommen schon seit längerem keine Autos rein, die älter als 5 Jahre sind. Ist zwar Quatsch. Ist aber so.

  11. #16 Pigula
    Ja das sind die Länder mit den meisten Autodiebstählen.
    Die klauen ja nicht nur in ihrem eigenen Land, ich will hier auch nicht pauschalisieren, fakt ist dass es dort überdurchschnittlich oft passiert. Allein 2 meiner bekannten wurde in Polen das Auto gestohlen. Wer hier in Deutschland speziell die Autos in Berlin/BBG knackt und die Einzelteile später in Polen verkauft (bevorzugt, A6, Passat Teile, Airbags usw, usf.) Darüber gab es neulich eine nette Reportage, da lachte einer dieser Hehler noch dreckig als nach einem A6 gefragt wurde“haha es gibt doch schon gar keine A6 mehr in Berlin, die sind doch alle schon geklaut“.
    Mal sehen ob ich diese Reportage irgendwo finde.

  12. #18 Klar wird mehr geklaut als in Deutschland, HomerJay. Das wars aber auch mit den Vergleichen. Polen liegt eben zwischen dem wohlhabenden Deutschland und Ländern wie Russland, Ukraine, Weißrussland, Estland, Balkan… da liegen mafiöse Strukturen mit diesen Ländern nahe, die meisten Autos/Teile landen sowieso nicht in Polen sondern weiter östlich.
    Wenn wir schon von persönlichen Erfahrungen reden, ich wurde schon als Tourist in jedem europäischen Land beklaut (Westeuropa), Polen bildet eine Ausnahme.

  13. #20 Pigula
    Ja du hast ja Recht, ich will auch nicht „die Polen“ verurteilen die haben nunmal einen Sonderstatus, durch die Nähe zu Russland.
    Viel schlimmer sind unsere Politiker die ohne mit der Wimper zu zucken unser Land an kriminelle Araber und Türkenhorden verschachern und uns die rassistische, antisemitische Islamsekte als tolle Sache verkaufen wollen

  14. klar, wir zahlen die EU und die zahlt dann die Autodiebe, die unsere Autos klauen…

    So fördert die EU die Autodiebe! Oder einfacher gesagt: „EU Strauchdiebe“ fördern „polnische Autodiebe“…

  15. Na ja, da die eu ein verbrecherischer verein ist, der die europäischen völker auf verbrecherische art und weise zerstört, ist es nicht mal
    Theo Retisch
    ein wunder, wenn auch mal ein kleiner davon profitiert.
    Bisher wurden die milliarden immer nur dorthin geschoben, wo schon genug war.

  16. schon lange gilt der Spruch :

    Auto gestohlen ???
    Ist schon in Polen !

    Damals schriene die Gms : Rassismus

  17. Ich kann nur besätigen das es für die Firma Siemens Nixdorf Osteuropa ( Sitz Dresden) damals in den 90er Jahren STRICKT untersagt war, mit dem Auto nach warschau zu fahren
    Von den damaligen 5o Firmen 3-er BMW wurden gleich mal 16 dort gestohlen

  18. EU!
    Dasist nicht lache. Die sollte man umbenennen.
    Vorschläge:
    Gross – Kriminalistan
    Gross – Betrugreich
    Gross – Absahngal
    Gross – Lumpenmark
    Gross – Verschwendistan
    usw.
    Noch nie wurde eine kommende Diktatur mit
    soviel Beifall begrüßt wie heute.
    Merken denn die Leute nicht mehr wie sie
    verhonepiepelt werden.
    Na ja Hauptsache am Abend Wetten dass!

  19. #17 Rudi Ratlos (14. Nov 2009 15:18)

    Offiziell ja! Was aber gesetzlich nicht erlaubt ist, deckt sich nicht immer mit dem, was praktiziert wird. Und ich weiß nicht, vielleicht hat dieser Quellartikel Weißrussland, die Ukraine oder Estland gemeint?

  20. #10 Klopperhorst (14. Nov 2009 14:46)

    Aha, und das hier ist PI-News keine News wert?

    Hallo Klopperhorst, wie passt deine Meldung denn zum Thema?

  21. #22 hundertsechzigmilliarden (14. Nov 2009 16:30)

    klar, wir zahlen die EU und die zahlt dann die Autodiebe, die unsere Autos klauen…

    Nun ja, wenn man das Ganze mal völlig wertneutral betrachtet, so könnte man zu dem Schluss kommen, dass PKW Aufbrüche und Diebstähle förderlich für die Wirtschaft sind. Das gilt doch genau so für die Drogensüchtigen. Natürlich könnte man ja den Drogenmarkt von Heute auf Morgen austrocknen in dem man den Süchtigen die Drogen auf Rezept gibt. Dann gäbe es jedoch keine Beschaffungskriminalität mehr, was wiederum tausende Arbeitplätze kosten würde. Darum wird das nicht gemacht.

  22. ..hier mehr zum Thema-anderes Land. Wenn wir Statitiken anschauen-sowie oben die Spiegelstatistik verlinkt wurde,
    sehen wir dort die Anzahl der gestohlenen Autos, nicht die Herkunft der Täter. Über 20 Jahre bin ich regelmässig oft auch wochenlang im Ostblock, ein Auto wurde mir bislang gestohlen -in Berlin ! – natürlich ist der im Osten gelandet-statistisch aber in Deutschland gebucht.
    Es ist wie mit dem Ladendiebstahl, eine feste Quote ist eben in die Kalkulation eingebaut, so auch der Autodiebstahl in die Versicherungsprämien, insgesamt gewinnt die Volkswirtschaft dabei, weil es Umsatz generiert. Es bringt mehr für die Gemeinschaft, als Allahs Rattenplage durch kostenloses Futter zu unterstützen, die bringt uns am Ende alle um.
    Der Schaden, der uns durch betrügerische Machenschaften der Casinobanker und Co entstanden ist, und noch entsteht, ist um ein vielfaches höher, er zerstört die Realwirtschaft, die Diebe haben sie zumindest unterstützt.

    http://www.mdr.de/fakt/6316437.html

  23. –spielt eigentlich keine Rolle, wie wir nun als Zahlmeister der Welt unsere Leistungen erbringen-ob nun in Sachleistungen oder cash, Deutschland zahlt – drinnen wie draussen, aber wie lange noch?

  24. #31 Schlernhexe (14. Nov 2009 18:11)

    Mazedoniens Innenministerin fährt Beckhams geklautes Auto

    Oh, oh. Da sprichst du aber Themen an, die man gar nicht gerne hört. Das gilt auch für Phishing (Online-Banking-Betrug). Die Täter sitzen in den höchsten Positionen z.B. der Ukraine. Da sollte man besser nicht weiter dran rühren. Für die Gesundheit…

  25. Wenn es gut für die Auto-Industrie ist, dass Autos geklaut werden, dann ist es für sie noch besser wenn die Autos abgefackelt werden wie in Berlin oder Hamburg! Da kann man sicher sein, dass mit einem abgefackelten Auto keiner mehr damit fährt! Grins!

  26. Übrigens finde ich auch dass Polen ein ganz nettes Land ist und wahnsinnig nette Menschen und hübsche Mädchen!

  27. #35 frenchman (14. Nov 2009 18:51)

    Übrigens finde ich auch dass Polen ein ganz nettes Land ist und wahnsinnig nette Menschen und hübsche Mädchen!

    Ehrlich gesagt finde ich die polnischen (wie die russischen oder sonstigen aus dem Ostblock stammenden Weiber auch) eher nicht so toll. Aber das ist wohl Ansichtssache.

  28. #36
    sonstigen aus dem Ostblock stammenden Weiber
    Die Ausdrucksweise spricht für sich.

    Natürlich könnte man ja den Drogenmarkt von Heute auf Morgen austrocknen in dem man den Süchtigen die Drogen auf Rezept gibt. Dann gäbe es jedoch keine Beschaffungskriminalität mehr, was wiederum tausende Arbeitplätze kosten würde. Darum wird das nicht gemacht.
    Ist das ernst gemeint? Einige Artikelschreiber sollte man untersuchen lassen, bevor sie etwas veröffentlichen dürfen…

  29. #10 Klopperhorst (14. Nov 2009 14:46)

    Typische 68er Justiz. Hauptaufgabe: Verbrechensopfern ins Gesicht zu spucken. Kleiner Trost: es dauert nicht mehr lange, bis der letzte von diesen Schreibtischterroristen in Rente ist.

  30. Sicher ist das ein Reizthema für die auto-verliebten Deutschen. Die Wirklichkeit sieht folgend aus. Rechtliche Lage zur Zeit in Polen:
    Verkauf und Besitz der gestohlenen Autoteile ist nicht strafbar. Deshalb hat mein Bekannter aus Warschau schon 2 mal den GLEICHEN von SEINEM WAGEN gestohlenen Seitenspiegel auf einem Automarkt gekauft (Teil wurde vorher markiert).
    Die Diebstähle treffen die Polen genauso wie die Ausländer ( Touristen). Nicht nur Ulla Schmitt in Spanien, auch polnische Abgeordnete wurde bei Warschau überfallen, beschossen und aus dem Auto raus geschmissen.
    Im Urlaub steht mein Auto nicht auf der Straße sondern ich bezahle 5 € täglich für bewachten Parkplatz. Ich bezahle für paar Tage, der Einheimische zahlt das ganze Jahr.
    Im Oktober wurde eine organisierten Bande von Autodieben nach 13 (!!!!) Jahren Ermittlungen verhaftet. Das sagt einiges über den Zustand der Polizei.
    So wurde schon 1998 der Kommandant der polnischer Polizei ermordet und die Ermittlungen wurden vor EINER WOCHE abgeschlossen und die Anklage erhoben.
    Ja, die Justiz ist dort noch schlechter als in Deutschland.
    Und noch ein Rat:
    Versuchte jemand in Ihr Auto einzubrechen, ist aber gescheitert und Ihr Wagen steht noch da, dann rufen Sie NICHT die polnische Polizei. 1. Sie stecken mit dem Täter vermutlich unter einer Decke. 2. Ihr Auto wird auf den Polizeiparkplatz abgeschleppt – Sie zahlen die Rechnung. 3. Wann Sie das Auto mitnehmen dürfen, das kann niemand Ihnen sagen – halt Ermittlungen, Spurensicherung, ist seeehr regional verschieden. Auf große Hilfe würde ich nicht zählen.
    Wie war´s bei mir? Auto aufgebrochen, Türschloss und Zündschloss kaputt, sie haben trotzdem nicht wegfahren können. Habe die Polizei nicht angerufen sondern meinen Freund und als er mich abschleppen wollte, siehe da die Polizei ist aufgetaucht. Wollten natürlich mein Auto abschleppen lassen und ich sollte mit aufs Revier. Ich hab den gesagt: „Ich lass mein Auto nicht allein.“ Die: „Ihre Frau kann im Auto bleiben“, Ich: „Dann ist Frau und Auto weg“, Die wurden richtig sauer, aber als ich mit der Botschaft telefonieren wollte, sind sie verschwunden.
    Am nächsten Tag wollte ich eine Bescheinigung für die Versicherung. Der Polizeichef (Opole in Polen) sagt zu mir: „Ich stelle die Bescheinigung aus wenn das Auto auf unserem Parkplatz untersucht werde“, Ich: “ Und welche Reste kann ich von meinem Auto dann abholen?“, Er: „Sie sind unangenehmer Typ, nehmen Sie die Bescheinigung und VERPISS DICH“

  31. Das Thema wird hier ziemlich primitiv-reißerisch dargestellt. In den 1990er war die Autoklauerei in der Tat ein Riesenproblem. Nicht nur in Polen, by the way. Berlin, Amsterdam, Prag, Paris, de facto jede Großstadt. Für meinen Part kann ich nu sagen: ich war seit 1990 -zig mal in Polen mit verschiedenen Autos (von Kadett E bis Audi A6) und es ist kein einziges Mal etwas passiert. Gewisse Sicherheitsvorkehrungen vorausgesetzt – also Auto nicht irgendwo in einer No-Go-Area abstellen, sondern lieber bewachte Parkplätze/Parkhäuser aufsuchen, ferner keine Wertgegenstände im Auto liegen lassen usw. Aber das gilt auch in unseren ach so sicheren deutschen Städten. Mehr Infos gibt es bei Ihrer Polizeidienststelle.

    Im Übrigen war das einzige Mal, dass mir ein Auto gestolen wurde, in der Mite einer ehrwürdigen norddeutschen Stadt. Noch Fragen?

    Ach ja, immerhin werden in Polen die Nobelkarossen geklaut und irgendwo weiterbenutzt – und nicht hirnlos abgefackelt wie in Hamburg oder Berlin. Schon ein kultureller Unterschied, gelle 🙂

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