Hamed Abdel-SamadDer ägyptische Islamkritiker Hamed Abdel-Samad konnte kürzlich in der WDR-Diskussion „Sündenbock Islam?“ zusammen mit Barino Barsoum überzeugen (PI berichtete). Bereits dort brachte er einen interessanten Gedanken ins Spiel: Man sollte den Koran dorthin zurücklegen, wo er herkam – ins siebte Jahrhundert. In modernen Gesellschaften des 21. Jahrhunderts sei er absolut fehl am Platze. Daher fordert er einen „Post-Koranischen Diskurs“, und dies erläuterte er vergangene Woche bei seinem Vortrag an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität.

(Text: byzanz, Fotos: RChandler / PI-Gruppe München)

Hamed Abdel-Samad

Der Politikwissenschaftler und Historiker berichtete, dass es in Bagdad im achten und neunten Jahrhundert eine kritische Denkschule des sunnitischen Islams gegeben habe. Dort sei ernsthaft die Frage gestellt worden, ob der Koran wirklich das ewige Werk Gottes sei. Damals sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass er von Menschen geschaffen wurde, also könne man ihn auch kritisieren.

Zu der Zeit hätte es im Islam eine gewisse Lockerheit gegeben, die auch aus einem Überlegenheitsgefühl der eigenen Kultur resultierte. Man habe einen Unterschied zwischen den Geboten und ihrer Ausführung gezogen. So sei es damals problemlos möglich gewesen, Alkohol zu trinken. Aber der Islam habe diese Lockerheit im Lauf der Jahrhunderte verloren, da man sich vom Westen wissenschaftlich-technologisch überholt gefühlt habe und sich dadurch ein Minderwertigkeitskomplex festsetzte.

Hamed Abdel-Samad

Im sunnitischen Islam habe sich zudem eine stark autoritätshörige Einstellung verbreitet, die aus der traumatischen Erfahrung der Abspaltung der Schiiten zu erklären sei. Nach dem Tode Mohammeds hätten sich auch einige arabische Stämme vom Islam losgesagt, da sie keine Steuern mehr zahlen wollten. Der Kalif Abu Bakr, erster Nachfolger Mohammeds und dessen Schwiegervater, habe sich damals für eine harte und kompromisslose Niederwerfung dieses Aufstandes entschieden. Aus der Erfahrung dieser Zeit habe der sunnitische Islam die „Fitna“ (Spaltung) schlimmer gewertet als Mord.

Um die Gemeinschaft zusammenzuhalten, hätte man die absolute Unterordnung unter einen Herrscher befürwortet, solange er nur sage, „dass Allah unser Gott ist“. So hätte sich die sunnitische Vorstellung von Autorität gebildet. Der entscheidende Faktor in diesem Prozess sei die Religion gewesen. Daher sei Kritik im Laufe der Zeit immer stärker und härter unterdrückt worden. Dass auch schon der Prophet Mohammed einige seiner Kritiker wie z.B. den greisen Schriftsteller Abu Afak, die Sängerin Asma, die Spottsängerin Ibn Chatal mitsamt zwei ihrer Singsklavinnen sowie Asma bint Marwan für ihre „Respektlosigkeit“ ermorden ließ, fand an dieser Stelle des Vortrags allerdings keine Erwähnung.

Der sudanesische Theologe Mahmud Muhammad Taha sei 1985 in Khartum gehenkt worden, weil er den eher friedlichen Versen Mohammeds aus der Frühzeit in Mekka eine allgemeingültige, den späteren eher kriegerischen Versen aus Medina eine auf die Zeit des 7. Jahrhunderts begrenzte Bedeutung zugesprochen habe – eine Sichtweise, die auch Hamed Abdel-Samad teilt.

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Die Beziehung der arabisch-islamischen Welt zum Westen sei von einer tiefen Kränkung gekennzeichnet. Mit dem Westen werde Erneuerung und Häresie (Widerspruch) verbunden. Dies werde als Anstiftung zur Zersetzung der islamischen Welt angesehen. Bevor Napoleon 1798 in Alexandria gelandet sei, habe man noch angenommen, die Umma sei das Beste gewesen, was die Welt hervorgebracht habe. Doch dann habe man Napoleon mit seiner modernen Armee, einer effektiven Administration, einem fortschrittlichen Rechtssystem und einer hochentwickelten Kultur gesehen. Man habe erkennen müssen, dass die Führungsrolle in der Welt verloren sei. Diese bittere Erkenntnis habe man durch ein moralisches Überlegenheitsgefühl auszugleichen versucht. Die Unantastbarkeit der Religion sozusagen als Schutz. Denn einen Minderwertigkeitskomplex habe man nicht zugeben wollen.

So wie das mittelalterliche Europa um die Übersetzung der altgriechischen Texte aus dem Arabischen bitten musste, hätte man die Europäer nun um einen Wissensausgleich bitten müssen. Dem hätte aber der arabische Ehr- und Stolzbegriff im Wege gestanden. Dieser Stolz führe auch dazu, jede Kritik von außen als Angriff aufzufassen. In diesem Zusammenhang erwähnte Abdel-Samad, dass das Wort „modern“ in allen Sprachen positiv besetzt ist, bis auf das Arabische. Dort habe es eine sehr negative Bedeutung.

Solange eine Distanz zur westlichen Welt dagewesen sei, habe das arabische Herrschaftssystem mit seinen Autoritäten funktioniert. Nun habe man gefürchtet, dies zu verlieren. Und so versuchte man, die islamische Welt mit aller Kraft zusammenzuhalten. Aber damit verschreckte man immer mehr Menschen. Es komme heutzutage immer öfter zu Individualisierungstendenzen.

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70% der Araber seien unter 30 Jahre alt. Wenn diese Energien im Chaos landeten, werde es gefährlich. Die Wellen der Reformen brächen an der Wand der Orthodoxie. Die Geistlichkeit wolle den Propheten und den Koran nicht angetastet sehen. Alle seien von diesem Koran besessen: Die Reformer suchten nach friedensstiftenden Versen, um den Islam zu modernisieren, die Islamkritiker nach gewalttätigen, um die Gefährlichkeit des Islam zu beweisen. Sowohl kriegerische als auch friedliche Passagen gebe es jeweils reichlich. Dies gehe jetzt schon seit 150 Jahren, und so brauche man endlich einen „post-koranischen“ Diskurs. Der Koran sei im 7. Jahrhundert für eine vormittelalterliche Gemeinde entstanden, die kriegerisch gewesen sei. Aus heutiger Zeit könne man den Koran und Mohammed nicht evaluieren. Hamed Abdel-Samad ist sich sicher:

„Wir müssen uns von diesem Buch lösen. Denn wir leben in einer Kultur, in der Gott nicht mehr der Gesetzgeber ist.“

Die bekannte Islamkritikerin Wafa Sultan habe 2006 ein berühmtes TV-Interview gegeben, das 15 Millionen Menschen gesehen hätten. Darin habe sie gesagt, dass der islamische Gott voller Hass sei und der Koran zu Gewalt aufrufe. Abdel-Samad ist aber der Ansicht, dass Muslime mit solchen Aussagen nicht weiterkommen. Man dürfe ihre Religion zwar kritisieren, aber wenn man diesen Menschen ihre Würde wegnehme, bekäme man nie positive Reaktionen.

Der Ägypter räumte ein, dass er nicht unbedingt ein herzlich willkommener Mensch in der islamischen Welt sei. Aber man höre ihn immerhin an. Manche Geistliche würden die Quellen des Koran modernisieren wollen. Und mit den „guten“ die Entwicklung vorantreiben. Aber für Abdel-Samad ist der „post-koranische Diskurs“ die einzige Möglichkeit zu einer wirklichen Erneuerung des Islam.

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In der islamischen Welt gebe es mehr Häretiker als je zuvor. Die nächsten 20 Jahre würden zeigen, in welche Richtung die Entwicklung gehe. In Ägypten beispielsweise würden viele junge Menschen eine neue Entwicklung und etwas Modernes wünschen. Der Ost-West-Konflikt müsse beiderseitig entschärft werden. Der Westen befürchte, dass der Islam auf dem Vormarsch sei, und der Osten denke, dass der Westen eine riesige Verschwörung gegen den Islam plane.

Diskussion

Als erstes fragte ein Moslem, was vom Islam denn übrig bliebe, wenn man auf den Koran verzichten würde. Das sei doch das Gleiche, als wenn man dem Christentum Jesus wegnehme. Abdel-Samad entgegnete, wenn jeder auf seine Symbole beharre, dann käme man nicht weiter. Man müsse den Koran nicht wegwerfen, sondern nur für die Spiritualität verwenden.

Dass der Islam mit dem Verzicht auf den Koran auch seinen weltlichen Machtanspruch verliere, fügte ein anderer Zuhörer hinzu. Ob es nicht illusorisch sei, dass sich muslimische Führer auf so etwas einlassen. Abdel-Samad entgegnete, die christliche Kirche hätte sich im Mittelalter auch damit schwer getan, ihre Macht Stück um Stück abgeben zu müssen. Dass allerdings in den christlichen Schriften diese weltliche Machtausübung nicht vorgesehen ist („Mein Reich ist nicht von dieser Welt“), in den islamischen allerdings schon („Nehmt Euch nicht die Ungläubigen zu Beschützern“), erwähnte er nicht. Denn damit dürfte es ungleich schwieriger werden, den Islam davon zu überzeugen, auf den eigenen, von „Allah“ offensichtlich gewollten Herrschaftsanspruch zu verzichten.

Als nächstes stellte ein Atheist fest, dass es in der Geschichte der Menschheit schon viele Götter gegeben habe. Alle seien, vom Vernunfts-Standpunkt her betrachtet, offensichtlich von Menschen erfunden worden. Ob man dies nicht so akzeptieren sollte und damit die Religionsausübung rein auf den Privatraum begrenzen könne. Hier hielt sich Abdel-Samad bedeckt. Er akzeptierte das als Meinung, bezog aber dazu keine Stellung.

Ein weiterer Moslem wollte die von Abdel-Samad dargestellte autoritätshörige sunnitische Grundeinstellung hinterfragen und brachte hierzu als Gegenbeispiel einen muslimischen Staatsgelehrten. Aber Abdel-Samad erwähnte die historische Gesamterfahrung hinsichtlich autoritärer Regime, von denen noch nie eines von einem muslimischen Volk gestürzt worden sei.

Eine Frau monierte, dass die westliche Welt seit Napoleons Zeiten versucht hätte, der islamischen ihre Vorstellungen überzustülpen. Dies sei nicht in Ordnung. Abdel-Samad entgegnete, dass auch die islamische Welt immer wieder Europa kolonialisiert habe. Jeder, der in der Geschichte gerade mächtig gewesen sei, habe andere Länder erobert. Aber es sei die moderne Wissenschaft, die für die Menschen gut und wichtig sei. Man müsse sich der Überlegenheit der westlichen Zivilisation bewusst sein. Schulbildung sei für die Menschen förderlich, nicht das Auswendiglernen eines alten Buches und die Indoktrination nach 1400 Jahre alten Regeln.

Ein weiterer Moslem stellte die Modernitätsfeindlichkeit des Islam in Frage. Er meinte, dass der Koran wissenschaftsfreundlich sei. Auch Mohammed habe sich für die Forschung ausgesprochen. (Anmerkung des Autors: Eindrucksvoll belegt durch die Verse, in denen beispielsweise die Sonne um die Erde kreist: 21,33 & 35,13). Viele Muslime seien zudem Wissenschaftler gewesen. Abdel-Samad entgegnete, dass es viele Muslime gebe, die mit dem Koran und den religiösen Pflichten nichts zu tun hätten. Die Rolle der Häretiker sei enorm wichtig. Wenn sie ungehindert ihre Meinung sagen dürften, dann würden wir in der Diskussion weiterkommen.

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Ein Zuhörer meinte, dass die Bündelung der Kritik wichtig für die Modernisierung des Islam sei. Aber wer könnte der Adressat dieser Kritik sein? Fehle es nicht an einer Führung im Islam? Abdel-Samad bejahte, dass dies tatsächlich ein großes Problem sei. Leider gebe es im Islam keinen Papst, der für alle Gläubigen sprechen könne. Europa müsse im Übrigen selbstbewusster und deutlicher mit den diktatorischen Führungen der islamischen Länder wie Saudi-Arabien oder dem Iran umgehen. Es gebe Geistliche in islamischen Ländern, mit denen man einigermaßen vernünftig reden könne. Wichtig sei auch, dass aus dem „interreligiösen“ Dialog vielmehr ein „sozialer“ Dialog werden müsse. Es dürften nicht theologische, sondern vielmehr soziale Fragen nach dem gemeinsamen Zusammenleben im Mittelpunkt stehen.

Ein weiterer Zuhörer fragte, ob Kritik am Islam zu Fundamentalismus führe. Abdel-Samad betonte, dass die Art und Weise der Kritik wichtig sei. Es nütze nichts, wenn man durch vernichtende Formulierungen die Würde eines Moslems verletze. Beispielsweise wenn man äußere, dass Mohammed ein Kinderschänder und Karawanenräuber gewesen sei. Und ihn als schlimmsten Menschen bezeichne, der wohl je auf Erden gelebt hätte. Dies führe zu nichts, man isoliere damit nur die Muslime.

Aber die Radikalisierung im Islam sei nicht durch die Islamkritik gekommen. In Europa habe lange Zeit eine Gleichgültigkeit gegenüber der muslimischen Gesellschaft geherrscht, und so hätten sich fundamentalistische Infrastrukturen ungehindert aufbauen können. Der Westen müsse klar sagen, was gehe und was nicht. Wenn von Seiten der europäischen Staaten keine Gegenreaktion komme, dann würden muslimische Organisationen immer mehr probieren. Religion sei immer irrational. Europa dürfe nicht neu verhandelt werden und keinesfalls in ein Eurabia verwandelt werden. Viele Muslime würden dies auch akzeptieren. Manche aber eben nicht. Die Europäer müssten selbstbewusster zu ihren eigenen Werten stehen. Außerdem wachbleiben, die Gefahren erkennen und die Probleme ansprechen. Abdel-Samad äußerte die Hoffnung, westliche Politiker würden beim Thema Islam hellhöriger werden. Jeder müsse in seine Schranken zurückgewiesen werden, der die demokratischen Gesetze in Europa außer Kraft setzen wolle.

Hamed Abdel-Samad

Der Buchautor („Mein Abschied vom Himmel“) schlug einen „Mohammed-Deal“ vor: „Ich lasse Dich in Ruhe, und Du mich“. Man dürfe einen Menschen des siebten Jahrhunderts nicht mit den Kriterien von heute beurteilen. Aber gleichzeitig könne man seine Regeln nicht für die heutige Zeit implementieren.

Eine Zuhörerin stellte fest, dass Mohammed für die Muslime als der „perfekte, vollkommene Mensch“ gelte und ihr absolutes Vorbild sei. Wie könne Mohammed denn heutzutage noch ein Vorbild sein?

Hierzu führte Abdel-Samad an, dass Mohammed in seiner mekkanischen Phase durchaus ein Reformer gewesen sei. Immerhin hätten zuvor in der arabischen Beduinengesellschaft Väter ihre Töchter lebendig eingegraben und Frauen durften nichts erben. Mohammed habe eingeführt, dass sie zumindest die Hälfte im Vergleich zu einem Mann erben konnten. Mohammed habe seine Gemeinde beobachtet und versucht, Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Er habe auch Güte, Toleranz und Barmherzigkeit bei seinen Anhängern angewendet. Dass er im Gegensatz dazu „Ungläubige“ beraubte, unterwarf und tötete, erwähnte Abdel-Samad in diesem Zusammenhang nicht.

Grundsätzlich müssten Muslime heutzutage lernen, sich und ihre eigene Geschichte selbstkritisch zu sehen. Und einzuräumen, dass auch im Islam fürchterliche Dinge geschehen seien, dann würden sie auch weiterkommen in ihrer Entwicklung. Sie müssten Spielregeln anerkennen und akzeptieren, dass der Islam in Europa nicht der bestimmende Faktor ist und auch nicht sein kann. Dann wäre man einen entscheidenden Schritt weiter.

Hamed Abdel-Samad

Wir haben Hamed Abdel-Samad als engagierten und glaubwürdigen Menschen erlebt, der mit seinen Überlegungen und Lösungsansätzen dazu beitragen möchte, den gordischen Knoten zwischen dem Islam und der westlichen Welt zu lösen. In der Unterhaltung nach dem Ende der Veranstaltung erschien uns der Ägypter zudem als sympathischer und aufgeschlossener Mensch. Er wertete die Arbeit von „Politically Incorrect“ übrigens auch als bedeutsam im Rahmen der Islamkritik. Seiner Meinung nach seien aber manche Artikel und Kommentare zu reißerisch. Damit würde man einige potentielle Verbündete, die PI ansonsten wohlwollend betrachteten, abschrecken.

Hamed Abdel-Samad

Es war in jedem Fall ein hochinteressanter Abend in der LMU. Spannend bleibt, wie die muslimischen Verbände auf diese Ansätze von Hamed Abdel-Samad reagieren werden…

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106 KOMMENTARE

  1. Spannend bleibt, wie die muslimischen Verbände auf diese Ansätze von Hamed Abdel-Samad reagieren werden…

    Da kann ich vorgreifen: Mit Todesdrohungen.

  2. Nicht nur gewisse islamische Gruppierungen müßen sich von dem Aberglauben verabschieden, das irgendwelche göttlichen Manifestationen irgendwelche in folge genauso göttliche Texte erschaffen haben. Der Koran ist genau wie die Bibel und auch andere Texte von Menschen produziert. Über Göttliche Inhalte kann man reden, aber der Buchglaube ist ein Aberglaube, der nicht in diese Welt gehört.
    Im Grunde ist das die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er seinen eigenen Verstand in die Tonne tritt und fortan einer wie auch immer gearteten Sekte anhängt! Mit einer der ersten göttlichen Aufträge ist: Denk nach und glaub nicht jeden Stuss, den dir andere erzählen!

  3. Der Buchautor („Mein Abschied vom Himmel“) schlug einen „Mohammed-Deal“ vor: „Ich lasse Dich in Ruhe, und Du mich“. Man dürfe einen Menschen des siebten Jahrhunderts nicht mit den Kriterien von heute beurteilen. Aber gleichzeitig könne man seine Regeln nicht für die heutige Zeit implementieren.

    Dazu ist es leider zu spät. Die Trennung haben wir durch die Einwanderungsmöglichkeiten, die wir den Menschen des siebten Jahrhunderts geschaffen haben, selber aufgehoben.
    Nun sind sie unter uns und fordern Rücksichtnahmen auf ihr Regelwerk und sogar dessen Umsetzung jetzt, später und irgendwann. Die Tatsache, daß sie Mercedes oder BMW fahren und nicht etwa auf dem Eselskarren, spielt bei ihren Überlegungen und Wünschen keine Rolle. Religion ist eben immer irrational.

  4. Hierzu führte Abdel-Samad an, dass Mohammed in seiner mekkanischen Phase durchaus ein Reformer gewesen sei. Immerhin hätten zuvor in der arabischen Beduinengesellschaft Väter ihre Töchter lebendig eingegraben und Frauen durften nichts erben.

    Also, das kommt mir etwas seltsam vor. Meines bescheidenen Nichtwissens zufolge, hatten im Arabien zu Mohammeds Zeiten, die Frauen die Hosen an. Dass die dann nichts erben durften, halte ich in dem Zusammenhang für falsch. War es nicht eine Frau, die M. faktisch adoptiert hatte und ihm damit erst den Aufstieg vom Kameltreiber ermöglichte?

  5. „So wie das mittelalterliche Europa um die Übersetzung der altgriechischen Texte aus dem Arabischen bitten musste“

    Das ist falsch. Es gab schon Übersetzungen, bevor man die arabischen (und hebräischen) in die Hand nahm, und die philosophischen Texte sind mehrheitlich direkt aus dem Griechischen übersetzt worden. (siehe Brague oder auch Freeman).
    Süditalien war griechisch, und dort hat Willem de Moerbeke auch die Texte gefunden, die er für Thomas Aquinas übersetzte.

    Interessant waren allerdings die Kommentare von Averroes. Aber eben nur die Kommentare.

  6. @ #2 Kwon (15. Feb 2010 11:12)

    Im Grunde ist das die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er seinen eigenen Verstand in die Tonne tritt und fortan einer wie auch immer gearteten Sekte anhängt!

    Das ist aber menschlich und wird es immer geben. Schau die nur mal die Fan-Kultur an! Es ist genau das gleiche!
    Fußball-Fans, Jacko-Fans, Auto-Fans, TV-Serien-Fans, ….. usw. usw. manche glauben sogar: Elvis lebt noch!

    Das gleiche haben wir hier religös gefärbt. Du kannst niemanden zwingen, sein Hirn zu gebrauchen und selbstständig zu denken.

    Die Menschen wollen nicht selbstständig denken! Sie suchen nach jemanden, der ihnen sagt, was sie denken sollen!

    Zitat Schiller:
    „Was ist die Mehrheit? Die Mehrheit ist der Unsinn! Der Verstand ist stets bei Wenigen nur gewesen!“

  7. Der Mann hats geblickt.
    Einige hier leider nicht.
    Wenn man die „Muselacken“ (oder wie das hier so schön heisst) am besten zusammen mit ihrem Land in eine „Glasplatte“ verwandelt ( oft gelesen hier diese Umschreibung für Ausrotten) u. ihnen jegliche Würde nimmt, dann wird das nix mit der Modernisierung.

  8. #5 uli12us (15. Feb 2010 11:16)

    Richtig.

    Ausserdem hat der Islam in den eroberten Gebieten römisches Recht angetroffen, und das war mit Sicherheit fortschlittlicher als die Sandhaufenideologie (Kindsaussetzung war zu der Zeit – 7.JH -nicht mehr erlaubt)

  9. Der Mann ist sehr intelligent und hochgebildet. Ich bekenne, dass ich ein Fan von ihm bin. Solche Menschen brauchen wir hier in Europa

  10. Die westliche Welt hat nicht die Zeit zu warten, bis vielleicht irgendwann einmal irgendwo eine zögerliche Islamreform am Horizont erscheint. Wir haben heute de facto einen Vorkriegszustand in den europäischen Ländern. Das ist die Lage. Träumereien, Wunschdenken und Schönreden werden das nicht ändern. Eine solche Reform könnte, wenn überhaupt nur bei den kommenden, noch ungeborenen Generationen greifen.
    Die heute Lebenden sind längst indoktriniert, radikalisiert und dürsten nach dem Blut der „Ungläubigen“. Ein kritisches Wort über ihren Propheten und ihren Islam und sie metzeln nieder, was ihnen vor die Füße kommt. Mit diesen Leuten einen „neuen Islam“ begründen zu wollen, ist gänzlich absurd.

  11. Wenn wir die Berichte hören von Muslimen, die die Bibel lesen und mit dem Koran vergleichen konnten, stellen wir überall (!) die gleiche Tatsache fest: Sie merken, dass man sie belogen hat. Sie erkennen, dass Gott eine Beziehung zum Gläubigen herstellen möchte, die von Liebe und Vergebung geprägt ist (Vater – Kind); dass Jesus nicht einfach ein Prophet, sondern der angekündigte Messias ist. Sie verstehen den Heilsplan Gottes mit den Juden, dem auserwählten Volk, und erkennen, dass niemand sich an ihrem Erbe (die paar Quadratkilometer Land und Jerusalem) vergreifen sollte. Dass aber für Nicht-Juden auch zahlreiche Segnungen vorgesehen sind.
    Das ist offenbar eine gefährliche Botschaft > Evangelium! Deshalb muss sie verhindert werden…

  12. Hamed Abdel-Samad ist ein sehr mutiger und ehrlicher Mann. Er versteht es, Brücken zu bauen. Es war wirklich ein angenehmer Abend mit ihm. Da er in zumeist in München zu hause ist, hoffen wir noch viel mit ihm zu tun zu haben.

  13. Auch Ayaan Hirsi Ali ist bekannt für ihre Kritik am Islam:
    Das französische Forum « Riposte Laïque » bringt Auszüge eines hübschen Interviews auf CNN, wo Ayaan Hirsi Ali dem Schönredner Tariq Ramadan klar und deutlich erklärt, der Islam sei keine europäische Religion, sondern von aussen importiert. Anwendung von Gewalt gegen Andersgläubige entspreche einem grundlegenden Prinzip des Korans. Das hat er nicht so gerne gehört …

    http://www.ripostelaique.com/Ayaan-Hirsi-Ali-L-islam-n-est-pas.html

  14. Es wird höchste Zeit, dass Muslime mit Fragen zu Mohammed konfrontiert werden. Biographien zu Mohammed gibt es viele. Also z.B. zu seinen Frauen: Zuerst heiratete er Khadidja, eine reiche Witwe, die 15 Jahre älter war. Bis zu ihrem Tod lebte er monogam!Warum? Doch dann begann die polygame Phase mit all ihren Auswüchsen! Er begehrte und bekam die Frau seines Adoptivsohnes… Wie alt war Aisha, als er sie „heiratete“? Auch hübsche jüdische und christliche Frauen wurden in seinen Harem integriert… Und da wurden es immer mehr! Mohammed als Vorbild?

    Fragen zum Koran: Wie war das mit der Abfassung des Textes? Weshalb die Spaltung in Sunniten und Schiiten? Nur weil Mohammed seine Nachfolge nicht geregelt hatte? Viel Streiterei ebenfalls zu den Hadithen – offenbar ist doch nicht alles so klar und eindeutig!

    Das Aufwachen für die selbstsicheren Muslime wird schmerzvoll sein! Es ist aber unvermeidbar und notwendig.

  15. Noch-Muslimen empfehle ich Bibellesen und dies mit ebenso kritischem Geist wie solche bereits den Koran hätten lesen sollen ……….

    Noch-Christen empfehle ich vom finsteren Matthäusevangelium Abstand zu gewinnen und des gleichen vom konstantinischen Irrsinn der Sonntagsruhe.

    Noch-Orthodoxjuden rate ich ihren Talmud mal sehr genau kritisch zu studieren, künftig den Wassertäufer ernst zu nehmen und mehr noch ernst zu nehmen den Lichttäufer.

    Und allen Atheisten empfehle ich simple Gedanken, nämlich daran zu glauben dass Menschen sich nicht selbst schufen, dass Stein, Erde und Klima als „Parameter“ in der „Evolution“ ohne jegliche Wirksamkeit wären, wenn die geistige Voraussetzung zur Reifung vorenthalten worden wäre……… auch dies führt somit zwingend zum Gedanken an Götter —– und von dort ists ein kurzer Gedankengang dass einer dieser der Beste, ein Heiliger ist und folglich immer so gewesen ist.

  16. Man sollte den Koran dorthin zurücklegen, wo er herkam – ins siebte Jahrhundert.

    Sehr guter Satz. Das Gleiche gilt für die ganzen anderen religiösen Bücher, allen voran die Bibel.

    Ich wäre aber schon zufrieden, wenn wir mit dem Koran und der Hadith anfangen.

  17. Tatsache ist, daß in der heutigen Realität die europäischen Soziokulturen gezwungen werden sollen, sich mit dem Koran auseinander zu setzen !

    Kein Vetreter des Islam und der etablierten Meinungshoheit scheint auf die Idee zu kommen , daß wir ein Recht darauf haben, unbehelligt unsere durch Tradition und geistes -und naturwissenschaftlicher Entwicklung entstandenen europäischen Gesellschaften leben zu können; dieses Recht wird nachgerade sogar bekämpft, verschwiegen und verwehrt !!

    Und hiergegen erheben wir ein Bollwerk, und fordern die Rückkehr zu unserem Recht auf Freiheit von den Zwängen einer unterdrückenden Religion namens „Islam“ !

    Mögen sie den Islam dort leben, wo er willkommen ist, hier ist er es nicht !!

    Wenn jemand sagt „Nun sind sie aber hier“, so antworte ich „Wenn sie bleiben wollen, dann aber nur nach unseren Regeln“ !

    Einer islamischen Oktroyierung werden wir niemals tatenlos zusehen.

  18. @8 Dreibein
    „Wenn man die “Muselacken” (oder wie das hier so schön heisst) am besten zusammen mit ihrem Land in eine “Glasplatte” verwandelt ( oft gelesen hier diese Umschreibung für Ausrotten) u. ihnen jegliche Würde nimmt, dann wird das nix mit der Modernisierung.“
    Ergo: Wir (der böse Westen) sind wieder mal schuld!
    Kommt mir irgendwie bekannt vor.

  19. Die Auffassungen des Referenten entsprechen im Wesentlichen dem wissenschaftlichen Stand der gegenwärtigen Diskussion innerhalb der (westlichen) Islamwissenschaft, können also auch in jeder Diskussion mit diesem Anspruch verwendet werden.

    Leider nimmt auch dieser hochgebildete und sehr kritische Araber nicht wahr, dass es in der Türkei an der theologischen Fakultät von Ankara (sogen. „Ankara-Schule“; in Deutschland durch den in Frankfurt lehrenden Prof. Ömer Özsoy vertreten) eine starke Gruppe gibt, die sich zwar weniger prononciert ausdrückt, aber vom Ansatz her den Koran ebenfalls als das behandeln möchte, was er ist – als ein historisches Dokument des 7. Jahrhunderts, das nach heutigen Gesichtspunkten zu interpretieren ist. In der arabischen Gelehrsamkeit wird dieser Ansatz totgeschwiegen oder verfolgt, wie bei dem Ägypter Nasser Hamid Abu Zeid, wenn nicht – wie bei dem erwähnten Sudanesen – mit dem Tode bestraft.

    Letzte Bemerkung: Zuzustimmen ist dem Refernten auch hinsichtlich des Niveaus der Islamkritik. Auf diesem Level ist die sehr wohl diskursfähig, auf dem von primitiven Hasstiraden nicht !!

  20. Hamed Abdel-Samad dürfte aus islamischer Sicht eine stark verkürzte Lebenserwartung haben.

    Insbesondere sollte er osmanische Supermärkte meiden:

    http://fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/frankfurt/2313883_Kriminalitaet-Todesschuss-vorm-Supermarkt.html

    Ein unbekannter Mann ist bei einer Schießerei am Montagmorgen im Hof eines türkischen Supermarktes an der Carl-Sonnenschein-Straße in Frankfurt getötet worden.

    Der Tatverdächtige ist etwa 40 Jahre alt und soll türkischstämmig sein.

  21. @ #21 FreeSpeech (15. Feb 2010 11:53)

    Religion ist Meinung. Und Wüstengesetze aus dem 7. Jahrhundert haben hier im 21.Jh nichts zu besagen.

    Genau deshalb verachtet der Moslem den Freien Westen:

    weil der Freie Westen seine menschlichen Erkenntnisse über die gottgegebene Erkenntnis stellt.
    Kurz: weil wir die menschlichen Gesetze höher achten, als die Religionsgesetze.

  22. Wer es noch nicht kennt und der englischen Sprache mächtig ist: Dispatches – Undercover Mosque , eine Undercover-Reportage mit Filmaufnahmen aus englischen Moscheen.

    Dort wird so ziemlich alles unverblümt rausgehauen, was die Gutmenschen so gerne leugnen. Vom Aufruf zum Mord an Homosexuellen, Apostaten und Kuffar, über Beweihräucherung Bin Ladens und des Dschihads, bis hin zur Bestätigung der Theorie, dass der geneigte Musel sich nur so lange westlicher Gesetzgebung unterwerfen soll, wie der Wüstenkult zahlenmäßig schlechter dasteht.

    Klasse in dem Zusammenhang sind zahlreiche Beiträge auf Youtube, in denen die Protagonisten alles – aber auch wirklich ALLES – aus der Reportage als aus dem Kontext gerissen sehen und propagieren, dass Islam doch eigentlich nichts als Frieden sei…

    Schlimmer als blind sein, ist nicht sehen wollen.

  23. @ #5 uli12us:

    Also, das kommt mir etwas seltsam vor. Meines bescheidenen Nichtwissens zufolge, hatten im Arabien zu Mohammeds Zeiten, die Frauen die Hosen an. Dass die dann nichts erben durften, halte ich in dem Zusammenhang für falsch. War es nicht eine Frau, die M. faktisch adoptiert hatte und ihm damit erst den Aufstieg vom Kameltreiber ermöglichte?

    Ich beurteile das auch zurückhaltender. Mohammeds Person und Wirken ist längst so von proislamischer Propaganda überwuchert, dass es kaum noch möglich ist zu unterscheiden, was Wahrheit und was Lüge ist. Ich erinnere mich an eine Überlieferung, nach der die Frauen Südarabiens auf die Nachricht vom Tode des „Propheten“ hin Freudentänze aufführten – bis Mohammeds Schergen auftauchten, ihnen gemäß Koran (5,33) Hände und Füße abschlugen und die Sterbenden in der Wüste zurück liessen. Eine Quelle kann ich aus dem Stehgreif nicht angeben.

  24. @ #23 Sadiq al-Sharq al-Awsat (15. Feb 2010 12:00)

    Letzte Bemerkung: Zuzustimmen ist dem Refernten auch hinsichtlich des Niveaus der Islamkritik. Auf diesem Level ist die sehr wohl diskursfähig, auf dem von primitiven Hasstiraden nicht !!

    Naja – jemand (hab seinen Namen vergessen) hat mal folgendes gesagt, was an sich richtig ist:

    Die Macht…, die die großen historischen Lawinen religiöser und politischer
    Art ins Rollen brachte, war seit urewig nur die Zauberkraft des gesprochenen
    Wortes …:die größten Umwälzungen auf dieser Welt
    sind nie durch einen Gänsekiel geleitet worden! Nein, der Feder blieb es immer nur
    vorbehalten, theoretisch zu begründen

  25. #17 Cherub Ahaoel:

    Noch-Christen empfehle ich vom finsteren Matthäusevangelium Abstand zu gewinnen und des gleichen vom konstantinischen Irrsinn der Sonntagsruhe.

    Verstehe ich nicht! Lese regelmäßig die Bibel. Vor allem das Neue Testament, da absolute Gewaltlosigkeit dort gepredigt wird und Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Das hat er in seinen Worten und Wirken gezeigt. Der Sonntag ist der Tag des Herrn und da geht man in die Kirche und hält Ruhe.

  26. Danke für den interessanten Bericht! Nur kurz zwei Anmerkungen, muss los! Köln…

    1. „Die Europäer müssten selbstbewusster zu ihren eigenen Werten stehen.“

    Genau hier liegt unser „Gordischer Knoten“! Durch die permanente Gleichmacherei und nach unten Nivellierung trauen wir uns ja kaum noch Werte zu benennen und versinken im Strudel der Obszönität und Beliebigkeit! 5 Tage Karneval reichen mir vollkommen, doch mittlerweile scheint mir Karneval viel gesitteter zu sein als das komplette Fernsehprogramm! (Nur mal so)

    2. „Er wertete die Arbeit von „Politically Incorrect“ übrigens auch als bedeutsam im Rahmen der Islamkritik. Seiner Meinung nach seien aber manche Artikel und Kommentare zu reißerisch. Damit würde man einige potentielle Verbündete, die PI ansonsten wohlwollend betrachteten, abschrecken.“

    Bei den Artikeln sehe ich das nicht ganz so, da man auch mal über das Ziel ein wenig hinaus zielen darf. Bei manchen Kommentaren wird es selbst mir manchmal schlecht, hingegen stelle ich aber auch immer wieder fest, das auf PI eine sehr gute Selbstkritik vorhanden ist! Die auch mich nicht verschont! Problem ist nur, wenn Erstleser nicht wirklich frei im Denken sind und auch mal dumme Kommentare einfach als solche überlesen können, dann kann man auch ganz schön verschreckt werden! Eine gute Lösung gibt es dafür nicht, außer die totale Zensurkeule zu schwingen, doch genau das wollen wir ja nicht! Und „potentielle Verbündete“ sollten halt positiv einwirken: Durch Kommentare oder Gastartikel (Meinetwegen auch mit dem Hinweis, ich distanziere mich von, was weiß ich…)

    Bündeln – Nicht Dümpeln

  27. Auch wenn man bei Einzelheiten (s. Wissenserwerb durch die alten Araber) anderer Ansicht sein mag, wirkt Abdel-Samad stets aufrichtig und hoch vernünftig. Meiner Ansicht nach hat er die wesentlichen Punkte der Problematik vollkommen richtig erfasst. Anders als mit den Betonköpfen aus „unseren“ Islamverbänden kann man mit dem Mann noch zum eigenen geistigen Gewinn diskutieren.
    Auf die Fernsehsendung von Abdel-Samad und Broder bin ich wirklich gespannt.

  28. kurzer Blick an die Ostfront:

    Wenn Analphabeten Pässe kontrollieren

    Die Polizeihauptkommissare Klaus Steinbach und Peter Thielen*, 42, jedoch haben sich unter dem Eindruck der öffentlichen Debatte in den vergangenen Tagen bereit erklärt, SPIEGEL ONLINE zu schildern, wie es wirklich zugegangen ist bei ihren wiederholten Einsätzen in Kunduz, Faizabad, Masar-i-Scharif und Kabul. Sie hoffen, „dass sich dann endlich etwas ändert an den dortigen Zuständen“, dass es besser wird und vielleicht auch weniger gefährlich für sie und ihre Kollegen.

    Als problematisch erachten beide Beamte, die zusammen schon seit über 40 Jahren bei der Polizei und von der Notwendigkeit eines deutschen Engagements in Afghanistan generell überzeugt sind, die Auswahl der dortigen Rekruten. Die meisten seien weder „körperlich noch geistig“ für den Polizeidienst geeignet und bewürben sich „meistens nur aus Not, nicht aus Überzeugung“. Es dauere oft schon mehrere Tage, bis die Bewerber überhaupt in der Lage seien, sich in Reih und Glied aufzustellen.

    Auch in der Folge komme es häufig zu absurden Situationen: „Versuchen Sie einmal, einem Analphabeten beizubringen, wie er Pässe kontrolliert, und zwar solche, die andere Schriftzeichen tragen und einem ihm unbekannten Kalender folgen. Das ist unmöglich“, sagt Thielen.

    „Kanonenfutter“ für die Amerikaner

    Dennoch würden auf den Druck der Amerikaner hin derzeit massiv Polizisten angeworben und ausgebildet. Dabei produziere man in den nur wenige Wochen dauernden Lehrgängen eher „Kanonenfutter“ denn fähige Sicherheitskräfte, berichten die beiden Deutschen unabhängig voneinander: Jeder vierte afghanische Polizist überlebe das erste Jahr im Dienst nicht, sage man am Hindukusch. Und bei den übrigen sei nicht immer klar, auf wessen Seite sie wirklich ständen.

    Doch weil das US-Unternehmen, das zahlreiche Trainingsprogramme organisiere, für jeden frisch ausgebildeten Beamten der Afghan National Police (ANP) eine Prämie erhalte, fiele bei den Prüfungen so gut wie niemand durch, berichten die Hauptkommissare.

    […]

    „Peng, Peng, Peng“

    Doch nicht nur die Qualität der einheimischen Rekruten, auch die Vorbereitung der deutschen Polizisten auf den gefährlichen Einsatz am Hindukusch erscheinen demnach verbesserungswürdig.

    So seien Beamte während ihrer dreieinhalbwöchigen Schulung bei der Bundespolizei in Lübeck zu absurd erscheinenden Übungen aufgefordert worden, schildert Hauptkommissar Steinbach: Sie hätten beispielsweise Hinterhalte der Taliban simulieren müssen, indem sie aus dem Gebüsch „Peng, Peng, Peng“ gerufen hätten. Grund der Vokalausbildung: Die Platzpatronen seien offenbar zu lange gelagert und nicht mehr verwendbar gewesen, so der Beamte.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,676729,00.html

  29. @ #17 Cherub Ahaoel

    Sollte in deinem Kommentar Ironie enthalten sein, vermag ich sie nicht zu entdecken. Was rauchst Du eigentlich so? Oder nimmst Du noch härtere Sachen?

    #25 Denker

    Genau da liegt unser Problem. Je weiter wir uns von Gott/Jesus entfernen, desto schwächer werden wir, desto stärker wird der Islam. Alle großen Verbrechen in der Menschheitsgeschichte wurden von Polytheisten oder Atheisten begangen bzw. von Menschen welche nicht an den Gott der Bibel glaubten. Sein Heil darin zu suchen kommt dem Austrieb des Teufels mit dem Beelzebub gleich.

  30. Man müsse sich der Überlegenheit der westlichen Zivilisation bewusst sein.

    „Wissenschaft gehört allen Völkern, nicht nur einem Volk.“
    Severus Sebokht, syrischer Bischof, der als erster die indischen Zahlen beschrieb, ca 650 n.Chr.

  31. Wir sollten einfach diese menschenverachtende Hassideologie, die sich als Religion tarnt, verbieten.

    Beim Nationslasolzialismus hat es ja auch geklappt mit dem Verbot.

  32. Es gibt Grund zum Feiern.
    Aus fuer die Linken in England:

    Brown weint, die Labour-Partei ist unter 10% !
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,677840,00.html

    Das ist die Rechnung f.d. gewollte Massenimmigration:
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1249797/Labour-threw-open-doors-mass-migration-secret-plot-make-multicultural-UK.html

    Eigentlich schon Hochverrat, was Labour gemacht hat und auch bei uns passiert.

    Und spaetestens in ein paar Jahren werden auch bei uns die Linken, CDU, FDP, SPD und die Gruenen weinen, wenn sie von den Konservativen weggeblasen werden.

    Der Spiegel-Artikel ist aber komplett Disney-farben-zensiert, dort wird die BNP gar nicht erwaehnt, auch nicht der Grund fuer das Scheitern der ‚Liebour‘-Party.
    Spiegel wird immer flacher.

  33. #25 Denker (15. Feb 2010 12:01)
    @ #21 FreeSpeech (15. Feb 2010 11:53)

    Religion ist Meinung. Und Wüstengesetze aus dem 7. Jahrhundert haben hier im 21.Jh nichts zu besagen.

    Genau deshalb verachtet der Moslem den Freien Westen:

    weil der Freie Westen seine menschlichen Erkenntnisse über die gottgegebene Erkenntnis stellt.
    Kurz: weil wir die menschlichen Gesetze höher achten, als die Religionsgesetze.

    Stimmt. Nur muss der Muslim begründen können, warum seine Ansichten von Gott stammen. Wenn er das nicht kann, dann fällt seine Argumentation zusammen. Und das geschieht auch. (Und darum sprengen und stechen sie – wer keine Argumente hat und seine Meinung durchsetzen will, greift zur Gewalt)

  34. #36 robz (15. Feb 2010 12:35)

    Und spaetestens in ein paar Jahren werden auch bei uns die Linken, CDU, FDP, SPD und die Gruenen weinen, wenn sie von den Konservativen weggeblasen werden.

    nö, sie werden munter mit der IDU (oder wie auch immer sich die zukünftige Islampartei nennen wird) koalieren!
    ich denke in 10 Jahren haben wir so eine Partei bei stabilen bzw. stetig wachsenden 10%

  35. #1 MatthiasW

    “ ‚Spannend bleibt, wie die muslimischen Verbände auf diese Ansätze von Hamed Abdel-Samad reagieren werden…‘

    Da kann ich vorgreifen: Mit Todesdrohungen.“

    Ganz meine Meinung. Kann daran absolut nichts „Spannendes“ erkennen.

  36. ‘Spannend bleibt, wie die muslimischen Verbände auf diese Ansätze von Hamed Abdel-Samad reagieren werden…’

    Ist genauso „spannend“ wie die Erwartung, was ein geworfener Stein auf der Maximalhöhe seiner Flugbahn machen werde: steigen oder fallen?

  37. Der Islam ist keine Religion, der Kirche kennt.Das ist schon mal ein Problem für eine Weiterentwicklung.Dann kennt der Islam keine ausformulierte Trinitätslehre.So was wie der Sachsenspiegel oder die Freiheitsrechte sind unmöglich zu formulieren!Magna Charta,Verbot der Sklaverei.Dann die Aufklärer wie Kant(Moralität) und Hegel(Dialektik) sind ohne christlichen Background nicht möglich gewesen.Dann ist im Islam religiöse Lehre und Gesetz untrennbar verbunden.Man muss ehrlich sein:Der Islam wird durch die christlich-abendländische Kultur ersetzt.Sonst gibt es keine Entwicklung.Auch die Linke im Iran und der Türkei müsste das mal endlich kapiert haben nach all den Erfahrungen im 20.Jhr..

  38. Nur Provokation und ungeschönter Klartext hat den Koranern Feuer unterm Teppich gemacht, so dass sich inzwischen mehr und mehr auch nachdenkliche muslimische Stimmen zum Islam äußern. Wir können den Koranern nicht die Aufklärung bringen, das müssen sie schon allein bewerkstelligen. Deshalb sollte die Reizschwelle hochgehalten werden, und historische und religiöse Wahrheiten
    müssen ungeschminkt ausgesprochen werden, damit nicht wieder die politisch korrekte Wohlfühlatmosphäre überhand nimmt.
    Und wer keinen Bock auf unsere Werte hat, den sollten wir schnellstmöglich mit goldenem Handschlag in das Land abschieben, dessen Pass er besitzt.

  39. #11 KyraS

    „Die westliche Welt hat nicht die Zeit zu warten, bis vielleicht irgendwann einmal irgendwo eine zögerliche Islamreform am Horizont erscheint. Wir haben heute de facto einen Vorkriegszustand in den europäischen Ländern. Das ist die Lage. Träumereien, Wunschdenken und Schönreden werden das nicht ändern.“

    Muß Dir recht geben: haben jetzt den gleichen Zustand wie vor und während Hitlers Machergreifung. Die meisten waren der Meinung: der red doch nur so!

    Die paar Schlauen haben sich aus dem Staub gemacht.

    Um Mißverständnissen vorzubeugen: ich gehe erst dann, wenn wirklich nichts mehr drin ist und ich noch rechtzeitig das Weite suchen kann. Abwägungssache…

    Aber bis dahin wird weitergekämpft!

  40. Es ist mir vollkommen unverständlich, wie sich jemand (Islam-) Wissenschaftler nennen kann, der an ein Buch glaubt, dass ein GOTT diktiert hat, der nich mal weiß, dass die Erde sich um die Sonne dreht.
    Die Spinnen, die Muselmanen!

  41. Das Problem mit dem Islam
    schafft Europa sich zu großen Teilen selbst.
    Stellvertretend dafür sei hier der obige Text zitiert:

    Eine Frau monierte, dass die westliche Welt seit Napoleons Zeiten versucht hätte, der islamischen ihre Vorstellungen überzustülpen. Dies sei nicht in Ordnung.

    Diese Frau, wie alle Kultur- und Werterelativisten finden es also nicht in Ordnung, wenn die westliche Welt ihren Werten wie Demokratie, Menschenrechte, Gleichberechtigung von Mann und Frau und Kant’schen kategorischen Imperativ einen Universalitätsanspruch verleiht. Und genau in dieser Haltung liegt ein Hauptproblem Europas!

    Dieser von der Dame geäußerte Werterelativismus hatte nämlich zur Folge, dass der Westen nur noch damit beschäftigt ist, sich in seinen vermeintlichen Missetaten in quasi masochistischer Inbrunst zu suhlen, während die mohammedanische Welt (und z.B. auch China) auf der Tribüne sitzt und ob dieser Vorführung der Selbstzerfleischung laut Beifall klatscht. So sehr nämlich Selbstkritik (so lange sie gerechtfertigt ist) zu unserem Wertekanon gehört, umsomehr widerspricht sie islamischen Gepflogenheiten, die darin einzig allein eine Schwäche sehen.

    Zwar sagt Hamed Abdel-Samad

    Grundsätzlich müssen Muslime heutzutage lernen, sich und ihre eigene Geschichte selbstkritisch zu sehen

    sowie

    Man müsse sich der Überlegenheit der westlichen Zivilisation bewusst sein

    und hat damit theoretisch auch Recht. Nur dieser Denkansatz läuft allen mohammedanischen Weltbildern zuwider. Um selbstkritikfähig zu werden, müssten die Mohammedaner nämlich ersteinmal europäisiert werden! Und genau dagegen spricht sich die oben genannte Dame ja so vehement aus!

    Ich denke auch, dass Abdel-Samad Unrecht hat, wenn er sagt:

    Es nütze nichts, wenn man durch vernichtende Formulierungen die Würde eines Moslems verletze. Beispielsweise wenn man äußere, dass Mohammed ein Kinderschänder und Karawanenräuber gewesen sei. Und ihn als schlimmsten Menschen bezeichne, der wohl je auf Erden gelebt hätte. Dies führe zu nichts, man isoliere damit nur die Muslime.

    denn die Wahrheit auszusprechen, gehört nuneinmal unabdingbar zu unserer Kultur. Wozu „diplomatischere“ Ansätze, als die unverblümte Wahrheit zu sagen, führen, lässt sich an der Islam-Konferenz des Herrn Schäuble ja deutlich ablesen. In diesem Zusammenhang sei auch mal an die mohammedanischen Reaktionen auf die „Regensburger Rede“ des Papstes erinnert. Da hatte es dieser „Ungläubige“ doch glatt gewagt, den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaiologos mit diesen Worten zu zitieren:

    Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten (…)Wer jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung

    Wir erinnern uns an die Reaktionen in der Umma auf diesen harmlosen Satz? Abdel-Samad, so sehr ich Vieles an und von ihm schätze, lebt in einer schönen Traumwelt.

    Der Westen muss aber dem Islam Kant geradezu um die Ohren knallen und keinen Schmusekurs fahren. Selbstbewusstsein und ein Sendungsbewusstsein, eindeutig der haushoch überlegenen Kultur (und nicht nur Zivilisation!) anzugehören und nicht sie, muss den Mohammedaner von Morgens bis Abends entgegengeschleudert werden; schonungslos! Isolieren tun sich die Satansanbeter Moslems sowieso, da braucht es keinerlei Hilfe von unserer Seite. Wir müssen sie zwingen, notfalls auch mit Gewalt, unsere Werte zu akzeptieren. Allein dadurch könnte ein Umdenken bei ihnen eingeläutet werden.

  42. Schön, dass es solche Autoren gibt. Wenn schon der Isalm immer mehr zu einem festen Bestandteil der europäischen Kultur wird, dann sollte der Islam sich auch an europäischen Werten messen.

  43. Wenn alle Muslime so eingestellt wären wie Samad, gäbe es sicher keine Probleme. Nur das dieses mal kommen könnte, sehe ich nicht.

  44. Diese Diskussionen über Religionen überhaupt, wiedersprechen 100% dem logischen Menschenverstand.

    Diese Scheiße muß von der politischen Bühne verschwinden, verblödete Menschen auch ohne Religion haben wir schon genug.

    Die Katholische Kirche wiederspricht sogar ihren eigenen so genannten 10 Geboten, wie zB. Spenden für einen anderen Gott (Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

    Dann die auf Jahrzehnte verheimlichten pedophilen Schweinereien der Gottesdiener.

    Weg mit der Kirche und Religionen jeglicher Art.

    Wenn einer meint, er müßte seine Türklinke anbeten, dann soll er das tun. Aber nicht verlangen, das andere Menschen das auch tun.

  45. „dass die Erde sich um die Sonne dreht“.
    Kannst wohl nicht lesen was? Koran schreibt es vor 1400 Jahren. Kriegszustand in Europa? Ihr träumt wohl. Ihr Sklaven der briten u amis. Ohne die Erlaubnis vom Papa in Washington dürft Ihr garnichts. Ihr Seid verdammt worden zum bezahlen der Ami-kriege damit die wiederum verteuert das Erdöl euch verkaufen können. Aber das wisst Ihr ja auch auch was macht ein Mensch der Probleme hat der sauft. Was machen Menschen die Schwach sind gegen die Mächtigen, sie suchen sich noch schwächere also ran an Gastarbeiter hier in Deutschand und macht Politik über die Türken. Also Ihr tut mir echt leid.

    Menschen die Ihre Feinde nicht kennen werden nie zu einem Imperium kommen. Sie euren Krieg im 2.Weltkrieg.

    Ich rate euch allen liest die Osmanische Reichsführung. Wir haben viel Erfahrung was das anbelangt.

  46. Spannend bleibt, wie die muslimischen Verbände auf diese Ansätze von Hamed Abdel-Samad reagieren werden…

    Man wird ihn zum Tode verurteilen und versuchen das Urteil zu vollstrecken.

  47. „Leider gebe es im Islam keinen Papst, der für alle Gläubigen sprechen könne.“

    Einen Einheitsfürsprecher hat heute sowieso keine Weltreligion. Der Papst spricht nur für die römischen Katholiken, nicht für alle Christen. Und der Dalai Lama repräsentiert nur den Lama-Buddhismus, nicht alle Buddhisten.

  48. #48 wilhelmII (13:25)

    schreibt uns so liebevoll:

    Kannst wohl nicht lesen was? Koran schreibt es vor 1400 Jahren. Kriegszustand in Europa? Ihr träumt wohl. Ihr Sklaven der briten u amis. (…)

    Interessant, solch einen Beitrag unter einem Artikel zu finden, in dem Hamed Abdel-Samad fordert:

    Grundsätzlich müssten Muslime heutzutage lernen, sich und ihre eigene Geschichte selbstkritisch zu sehen

    Hier haben wir mit wilhelmII ja wieder ein Paradebeispiel für den selbstkritischen Mohammedaner! … Aggressives Gebelle, Anschuldigen, Beleidigungen, das ist Alles, was diese Satansanbeter zu Stande kriegen.

    Danke, werter wilhelmII, für Ihren unschlagbaren Beweis der Richtigkeit meiner Aussage!!!!

  49. Im Grunde genommen gibt es zwei Probleme:

    1. Der heutige Islam ist tendentiell mit dem Christentum des Mittelalters zu vergleichen. Eine „Hexen“verbrennung auf kleiner Flamme ist sicher nicht weniger human als eine Steinigung.
    Das Christentum hat sich jedoch weiterentwickelt, bzw. ist mit seinen martialischen Auswüchsen in den Hintergrund getreten.

    2. Der Selektionseffekt. Den einigermaßen intelligenten Muslimen, die in ihren Ländern gute Stellungen haben, wird die Einreise nach Teutonien erschwert bis verboten. Ärzte, Wissenschaftler etc. müssen teilweise Schikanen über sich ergehen lassen, um hier auch nur einen Tag lang zu arbeiten.

    Diejenigen aber, die vom Dorf kommen und so leben und denken wie im 7. Jahrhundert und am besten 20 aggressive Kinder mitbringen, wird hier jedoch Tür und Tor geöffnet, der Sozialstaat spendiert via Gießkanne großzügig Gelder, Integrationskurse, Dolmetscher, etc.

    Deutschland braucht evt. wirklich die eine oder andere Fachkraft (kann ich schwer beurteilen). Aber doch nicht bitte fanatische, gewaltbereite Proleten, welche seit knapp 2 Jahrtausenden in der Zeit stehengeblieben sind.

    Und es ist zum Lachen, daß unsere Politiker-Bonzen sich mit den einigermaßen wenigen gebildeten Ausländern umgeben und heiles Multikulti feiern.
    Meine Forderung: JEDES Kind von Politikern sollte auf die Ghetto-Schulen gehen und die Herrschaften selber bitte nachts nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

  50. ot: Wenn Analphabeten Pässe kontrollieren

    Raketenangriffe, Selbstmordanschläge, Feuergefechte: In Afghanistan bilden deutsche Polizisten Einheimische aus – regelmäßig geraten sie dabei in Gefahr. Die Beamten fühlen sich für den Einsatz schlecht vorbereitet und halten viele afghanische Rekruten für untauglich. Sie zweifeln am Sinn der Mission…

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,676729,00.html

  51. Vielen Dank an die PI-Gruppe München.

    Fazit. Je weniger Religion, desto mehr Fortschritt und Menschenrechte. Aber schon Napoleon ist mit den Versuch gescheitert dieses Erkentniss mit militärischen Mitteln andere Völker aufzuzwingen. Gerade überfallene und besetzte Völker suchen Zuflucht in ihre Tradition und Religion. Eine Lehre für Afghanistan, Iraq und Palästina?

  52. Als vom islamische Glauben Abgefallener werden die Koraner begierig lauschen, was Abdel-Samad von den Affen und Schweinen zu berichten weiß.

  53. de facto einen Vorkriegszustand

    Streich das vor, dann passts, Die Türkei hat Deutschland bzw dem damaligen deutschen Reich, wenige Tage vor der Kapitulation den Krieg erklärt. Meines Wissen wurde diese Kriegserklärung niemals zurückgezogen, wenn doch, dann soll derjenige der das weiss sagen, wann und wo.

  54. Wachen doch immer mehr auf aus den katolisch-kirchlichen Kreisen??

    Angst vor dem Islam?

    Die Hauptursache der Islamisierung Europas ist der Kindermangel – Eine Analyse von Weihbischof Andreas Laun über den Islam

    Was undenkbar schien, ist Wirklichkeit geworden, immer offener spricht man heute von der Islamisierung Europas! Wie kam es zu dieser Völkerwanderung der Muslime nach Europa, die immer noch weitergeht und ihre Fortsetzung findet durch die muslimischen Kinder, die bereits in Europa geboren werden? Im Unterschied zu den Jahren 1529 und 1683, als türkische Heere Wien belagerten, kamen und kommen die Muslime im 20. und 21. Jahrhundert nicht als Janitscharen, um zu erobern, sondern friedlich! Sie suchten Arbeit, die Europäer riefen sie, weil sie Arbeitskräfte brauchen an Stelle derer, die ihnen zu fehlen beginnen! Denn sie selbst sind seit Jahrzehnten immer weniger bereit, Kinder zu bekommen.

    Hier geht es weiter:
    http://www.kath.net/detail.php?id=25611

  55. Das scheint ein hochinteressanter und hier gut zusammengefasster Vortrag in einem tristen Hörsaal-Ambiente gewesen zu sein. Wie immer gebührt der Münchner PI-Gruppe Anerkennung und dank Dafür, dass ihre Mitglieder unermüdlich solche Veranstaltungen besuchen und uns ausführlich darüber berichten.

    Es nütze nichts, wenn man durch vernichtende Formulierungen die Würde eines Moslems verletze. Beispielsweise wenn man äußere, dass Mohammed ein Kinderschänder und Karawanenräuber gewesen sei. Und ihn als schlimmsten Menschen bezeichne, der wohl je auf Erden gelebt hätte. Dies führe zu nichts, man isoliere damit nur die Muslime.

    Bedenkenswert.

  56. Sie suchten Arbeit, die Europäer riefen sie, weil sie Arbeitskräfte brauchen an Stelle derer, die ihnen zu fehlen beginnen! Denn sie selbst sind seit Jahrzehnten immer weniger bereit, Kinder zu bekommen.

    Das tut ja weh, ist der so blöd oder tut er nur so. Und wenn er so tut, dann verstösst er ganz eindeutig, gegen die Christliche Lehre, die es verbietet zu lügen.

    Keiner von denen wurde von uns gerufen, ganz im Gegenteil, die haben sich uns aufgedrängt und unsere Politiker waren so blöd, darauf einzugehen. Und dass die Arbeit suchten ist auch falsch, die entsprechenden Länder, nicht nur die Türkei, wollten ihre Arbeitslosen loswerden.

  57. Ein symphatischer Mann, dessen Aussagen ich fast vorbehaltlos unterschreiben kann ! Er stellt relativ neutral, aber knallhart beide Sichtweisen dar, ohne dabei in Polemik zu verfallen.

    Er sollte mal als Gastredner im deutschen Bundestag sprechen dürfen, das würde vielleicht einigen verblendeten „Weltverbesserern“ die Augen etwas öffnen. Der Mann weiß wenigstens, wovon er spricht.

  58. #5 uli12us

    dies ist aus historischer Sicht korrekt.
    Im 7.Jahrhundert war tatsächlich die Frau der Mittelpunkt vieler Familienclans auf der gesamten arabischen Halbinsel.

    Zu dem Thema „Frau im früheren Islam 7.+8.Jahrhundet“ möchte ich ein kleines Beispiel geben:
    Ich empfehle Ihnen tiefergreifende Lektüre zur der Schlacht 636 n.Chr. bei Yarmuk.
    Dort kämpften die letzten römischen Truppen des Bewegungsheeres des Ostreiches gegen die herranstürmenden Muslime. Die Schlacht bei Yarmuk ging verloren und somit geriet ein für allemal Syrien in die Hände der Moslems.
    Die Schlacht selber war in den ersten Tagen ein hin und her und so maches mal hätten die kämpfenden muslimischen Männer die Beine in die Hand genommen und wären weggelaufen. Dies geschah mind. 2 mal an wichtgen Frontabschnitten und entblösste jedesmal die Hauptlager der Muslime (also quasi dort wo es Waffen und Nahrung und Geld und Familien und Tiere gab).

    Und es ist auch von römischer Seite überliefert das es jedesmal die Frauen waren die diese Lager verteidigten (mit den Waffen in der Hand!!), die Männer wieder ermutigten und auch an vielen Fronten die taktische Planung übernahmen da sie offensichtlich ein guten Händchen dafür hatten.

    Demnach kann es mit der Unterdrückung der Frau im 7.Jahrhundert nicht so weit her sein und ist inhaltlich nicht haltbar.
    Ob man aus der Not heraus die Frauen gewähren ließ ist an sich nicht diskutabel – gibt es doch viele andere Beispiele jener Zeit die von ähnlichen Fällen berichten.

  59. Ich finde ihn klasse und manche Sachen hat er bestimmt bewusst unter den Tisch fallen lassen um bei Moslems nicht völlige Ablehenung zu erfahren.

    „Seiner Meinung nach seien aber manche Artikel und Kommentare zu reißerisch. Damit würde man einige potentielle Verbündete, die PI ansonsten wohlwollend betrachteten, abschrecken.“

    ja das habe ich und andere Kommentatoren auch schon so ähnlich geäußert. Vielleicht kommt da jetzt mal was an.

  60. Durch seine Überlegenheit in Wissenschaft, Politik, Kunst und Kultur hat sich der Westen gegenüber den Mohammedanern schuldig gemacht und ihren Stolz schwer verletzt.
    Das können wir nur wieder gut machen, wenn wir ab sofort alle diese Errungenschaften zügig aufgeben und uns auf das Niveau der Mohammedaner begeben. Einige Parteien haben die Zeichen der Zeit immerhin erkannt und gehen mit gutem Beispiel und großen Schritten voran, nein zurück ins Mittelalter.
    Keiner wird einen Kinderschänder Kinderschänder oder einen Karawanenräuber Karawanenräuber nennen, denn man will ja niemandes Würde verletzen. Alles wird gut. 🙂

  61. @ #55 cthulhu (13:39)

    Der heutige Islam ist tendentiell mit dem Christentum des Mittelalters zu vergleichen. (…) Das Christentum hat sich jedoch weiterentwickelt, bzw. ist mit seinen martialischen Auswüchsen in den Hintergrund getreten.

    Ich denke hier begehen Sie, wie viele gutmeinende Westler, einen Kardinalfehler!
    Der Islam hat keinerlei Gemeinsamkeiten mit dem Christentum: Während die Lehre Jesu grundsätzlich eine absolut gewaltfreie ist, fordert Mohammed Mord, Gewalt und Unterdrückung ausdrücklich.

    So hat sich das Christentum dann auch nicht per se seit dem Mittelalter „weiter“ entwickelt, sondern ist; im Gegenteil; nach einigen Fehlentwicklungen zu seinen Ursprüngen zurückgekehrt. Die einstigen Fehlentwicklungen basieren auch nicht zuletzt darauf, dass das Christentum schon zu spätrömischer Zeit in die Rolle einer Staats- und staatstragenden Religion gedrängt wurde, was den Lehren Jesu entgegen läuft, der ganz klar eine Trennung von Staat und Religion/Kirche gepredigt hatte:

    Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist

    sowie

    Mein Reich ist nicht von dieser Welt

    Somit wurde aber Glaube und Religion in Europa aber zu einem Herrschaftsinstrument, mit teilweise verheerenden Auswüchsen. Allerdings war das Christentum auch eine ewige philosophische Auseinandersetzung mit sich selbst und hat das Abendland in seiner geistigen Entwicklung entscheidend geprägt. Humanismus und Aufklärung sind ohne den die Menschen liebenden Gott, den Gott der Vernunft und Nächstenliebe, nicht denkbar.

    Während das Christentum also heute zu seinen wahren Aussagen zurück gefunden hat; was schon nicht so einfach war; müsste der Islam die seinigen komplett über Bord werfen, wollte er in der aufgeklärten Welt bestand haben und ein Teil von ihr sein.
    Eine „Reformation“ etwa, wie Luther sie durchgesetzt hat, indem er sich auf das Neue Testament berief, ist im Islam schlicht undenkbar, denn der Koran gibt nichts her, auf dem man eine solche Entwicklung stützen könnte. Ein Umstand, den Gutmenschen, Dialügbereite und Islamversteher grundsätzlich ausblenden und dem Islam fälschlicher Weise eine „Reformierbarkeit“ unterstellen. Eine solche ist aber inexistent oder bestenfalls eine fixe Idee aus dem Bereich Fabel und Märchen und muss am Wesen des Islam zwangsweise scheitern.

  62. Es gibt ein Buch mit dem Titel:
    „Nehmt den Männern den Koran!“
    Jetzt sollte Hamid Abdel Samad ein Buch schreiben:
    „Nehmt den Muslimen den Koran!“
    Aber was bleibt dann übrig?
    Mohammedanismus ohne Koran und ohne Mohammed ist wie Nationalsozialismus ohne Mein Kampf und ohne Adolf.

    Abdel Samad ist nur für ein paar interessierte und aufgeschlossene PI-Gutmenschen von Bedeutung, denen er Hoffnung auf einen moderaten Islam macht, weil es ja auch eine große schweigende Mehrheit an Mohammedanern gäbe, welche die westlichen Werte nicht grundsätzlich ablehnen würde.
    Für die sich stetig radikalisierende und fundamentalisierende, ungebildete mohammedanische Unterschicht ist er eher ein verdammenswerter und fatwawürdiger Judenknecht und Abtrünniger.
    Wenn mal Tausende Mohammedaner auf die Straße gehen und „Weg mit dem Kopftuch“,“Tod für Bin Laden“, „Freiheit für die Karikaturisten“ und „Frieden mit Israel“ rufen, werde ich anfangen, auf den Euro-Islam zu hoffen. Ich habe allerdings Zweifel, ob ich, meine Kinder oder Kindeskinder das je erleben werden.

  63. @ #64 wilhelmII (14:41)

    Zu Ihrem Hurra-Turkiye-Geschreibsel:

    Die Türkei ist am Rande, ein failed state zu werden:

    1.) unkontrollierte Bevölkerungsexplosion
    2.) Bürgerkrieg (Kurden)
    3.) Galoppierende Inflation
    4.) Menschenrechte werden mit Füßen getreten
    5.) Islamisierung
    6.) überkandidelter Nationalismus (um von den wahren Problemen abzulenken)
    7.) zunehmende Emotionalisierung (Sie selbst sind ein schönes Beispiel)
    8.) völlige Abkehr von Attatürks Weg hin zu westlichen Prinzipien und Werten
    9.) Unterdrückung von Minderheiten
    10.) …
    Die Reihe ließe sich noch lange fortsetzen

    Aber, werter wilhelmII, wenn Sie hier auf PI eine weniger türkisch/islamfreundliche Gesinnung vorfinden, wie wäre es dann, wenn Sie sich einfach mal fragten, was Ihr Anteil daran ist?
    Auf diese Idee scheinen Sie aber nicht zu kommen. Vielmehr klagen Sie nur an.
    Selbstkritik ist Ihnen offensichtlich komplett fremd und Sie zeigen damit ganz unverhohlen, dass Sie in diesem Kulturkreis überhaupt nicht angekommen sind!

    Wie wäre es dann, wenn Sie einfach in das Paradies Türkei zurückkehrten, wo die Deutschen doch alle so dämlich sind? Was haben Sie hier denn dann verloren?

  64. #71 Poitiers 732 (15. Feb 2010 15:39)

    Kann es sein, dass Sie nicht verstanden haben, dass wir hier gerade über BRD uns unterhalten und nicht über die Türkei. Was mein Beitrag hier wäre? haben Sie wohl auch nicht verstanden. Ich lebe hier und schreiben in einem deutschen-blog!! und nicht in irgendeinem tr-blog. Ich spreche hier die Probleme des Landes an in dem ich lebe und nicht von meinem Herkunftsland!!!

    Auf meine Fragen mit gegen Fragen zu antworten zeigt mir nur Schwäche und Argumentslosigkeit! Oder doch nur Feige?
    Könnte ja sein das die Kollegen mit Verrat bestrafen!

  65. #50 wilhelmII

    Wir haben dafür mehr in Sachen Rechtschreibung und Grammatik drauf, Omar!

  66. #74 Jussuf Ben Schakal

    Wieder keine Vernünftige Antwort! Möchten Sie jetzt etwa mit Ihrer Muttersprache einem Ausländer angeben oder wie?

    Wie wäre es auf meine Fragen zu antworten. Erstmal ohne Gegenfragen! Die können mir später auch noch diskutieren.

    Sie merken das Sie an den Tatsachen vorbei reden/schreiben.

  67. @ #72 wilhelmII (16:01)

    Ich spreche hier die Probleme des Landes an in dem ich lebe und nicht von meinem Herkunftsland!!!

    Ganz genau, werter wilhelmII, Sie sind im Gegensatz zu den lächerlichen Anschuldigen die Bundesrepublik wäre ein Sklave der „briten und amis“ nämlich DAS Problem in unserem Land! Sie und Ihresgleichen kosten uns 100erte Milliarden und dazu vermehren Sie sich wie die Karnickel, die uns dann noch mehr kosten!

    Gleichzeitig kommen Sie mit Ihrer armseligen barbarischen Pseudozivilisation, zerstören unsere Kultur und SIE, wilhelmII insbesondere unsere Sprachkultur.
    Wenn Sie schon der deutschen Sprache nicht mächtig sind, schreiben Sie Ihre Beiträge doch wenigstens auf Word vor, so dass die größten Hämmer schon einmal eliminiert sind. So viel Achtung und Respekt sollte wohl noch drin sein, nein?

    Offensichtlich können Sie auch nicht begreifen, dass es Ihnen Sch**ssegal sein kann, was wir hier für eine Politik machen: Wenn es Ihnen nicht passt, hauen Sie gefälligst ab!

  68. @ #75 wilhelmII (16:20)

    Wie wäre es auf meine Fragen zu antworten. Erstmal ohne Gegenfragen! Die können mir später auch noch diskutieren.

    Fragen, was für Fragen denn? Sie meinen wohl Ihre billigen Lügen, die sie beim letzten Freitagsgebet eingebläut bekommen haben, gell?

    Sie merken das Sie an den Tatsachen vorbei reden/schreiben.

    LOL

    Lesen sie mal die Überschrift dieses Threads. Da steht: Hamed Abdel-Samad: “Post-Koranischer Diskurs”
    Und sie schwadronieren hier irgendwas von „amis“ und meinen wohl, dass das Tatsachen wären, mit denen wir uns hier näher beschäftigen müssten, was?
    Ihren billigen Antiamerikanismus, ihre plumpen Tatsachenverdrehungen muss ich hier bestimmt nicht weiter beleuchten!!!

  69. Also doch nur Pauschalismus und Extremismus hier!

    Und Feige! offen und ehrlich zu diskutieren!

    Ihr seid so armselig!

    Das einzige was Ihr könnt ist, an Tatsachen vorbei schauen und Schuldige suchen für die Miessere!

    Tschüssssssssssssss

  70. An Hamed Abdel-Samad.
    Falls sie das hier lesen sollten

    Ihre Ausfuehrungen in Ehren. Psychologisch kommen sie beachtenswert weit an die Ursachen heran das ist in unserer heutigen so oberflaechlichen Zeit und den zensurerkrankten MSM schon mal was besonderes und abhebendes.

    Doch zwei Dinge moechte ich anbringen duerfen:

    1.Die Unantastbarkeit des Islam haben nicht sie ihm genommen sondern PI und die expertenmaessige Bloggerszene sowie die cleveren youtubler. Ohne diese aufrechten Menschen koennten sie heute ihre Vortraege hoechstenz zuhause hinter ihren Gardinen lesen. Was keine Entmutigung sein soll weiterzumachen, ganz im Gegenteil. Jeder soll seine eigene Musik spielen. Gemeinsam geben wir ein Orchester.

    2. Isolation ist nich automatisch und allemal eine schlechte Sache. Manchmal sogar die ideale Medizon und ein guter Grund zum Nachdenken. Vorausgesetzt es ist ein Funke an Wille dazu vorhanden.

  71. #23 Sadiq al-Sharq al-Awsat

    Fuer Sie gilt Punkt 1 meiner Ausfuehrungen weiter oben genauso. Die weitaus grosse Mehrheit der Islamkritiker sind anstaendige aufrichtige Menschen, sie nicht von hinterhaeltigen Tabus haelt, und nicht darauf aus sind Hass zu verbreiten, sondern dessen Verbreitung unter dem Deckmantel von Religon einhalt zu gebieten. Dass es in diesem Ramen manchmal auf diesseits zu zeitweiligen Gemuetzerhitzungen kommt liegt in der ureigensten Natur der Dinge.
    Seien sie also froh dass es diese Elitemannschaft gibt. Denn nicht sie Herr Sadiq al-Sharq al-Awsat haben dem Islam dessen Untantastbarkeit genommen, sondern genau diese couragierten geradlinigen Menschen!

  72. Lieber Hamed Abdel Samed,

    das Problem ist nicht nur, dass der Koran eine 1400-jährige Sache ist. Nicht das Alter einer Aussage ist entscheidend über die Beurteilung seiner „Modernität“, sondern die Liebe, Toleranz und Weisheit dahinter!

    Unser westliches Problem ist nicht Mohammed und nicht in erster Kinie der kriegerische Koran. Das Problem ist unsere demokratiefeindliche EU, die seit Jahrzehnten die fundamentalistischen Araber-Muslime hätschelt, mit ihnen undemokratische Kompromisse eingeht und die eigene Bevölkerung über die wahren, gelebten, tödlichen, den individuellen Menschen wie Hitler oder Stalin verachtenden Regeln des aktuellen Islams nicht aufklärt, weil sie (die EU-Führung) Demokratie im Prinzip als störenden Populismus abtut. Es ist immer noch „Rom“, das führt, und da war die Demokratie schlussendlich immer sehr begrenzt…

    Wer vor uns „Populisten“ bzw. Demokraten die nachstehenden aktuellen Regeln des Islams verheimlicht, damit er unsere Länder ungehindert mit muslimisch-antik-fanatischen Streitköpfen füllen kann, ist nie ein Freund der Demokratie bzw. des friedlichen Zusammenlebens, sondern ein mieser Agitator, ein Durcheinanderbringer!

    Islaminstitut – Aktuelle Fatawa (Rechtsprechungen): Im Islam kann eine Schwangerschaft vier (4) Jahre dauern, das Badezimmer muss zuerst mit dem linken Fuss betreten werden und Abtrünnige, die nicht sofort widerrufen, müssen getötet werden etc. http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Rechtsgutachten.10.0.html
    http://islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=103924 (Islam: von Sklaverei bis Zwangsehe…)

    Al-Husseini-Enkel, Muslim-Bruder, PLO-Chef und Friedensnobelpreisträger 1994 Yassir Arafat am 21.10.1998 an einer innerpalästinensischen Versammlung schreiend:

    „Wir kennen nur ein Wort: Dschihad, Dschihad, Dschihad, Dschihad!“

    So konnten natürlich die Friedensverhandlungen von 2000 nicht gelingen… Der ewige „Heilige Krieg“ gegen uns Kuffaren ist beschlossen und ein Hauptmittel dazu ist die organisierte, im Koran, den Nebenbüchern und den aktuellen Fatawa festgeschriebene Zwecklüge. In dem Sinne sind die Moslems gar wieder sehr ehrlich. Darum protestieren sie dann immer gewalttätig, wenn wir im Westen ihre wahren Pläne bzw. schon nur den Inhalt des Korans publik machen! Unsere Politiker kuschen und bekämpfen die Warner… Logisch, oder – das kurzfristige lukrative Geschäft geht vor?
    http://www.youtube.com/watch?v=pNCV33i9Caw

    Die Lösung des Problems wäre das biblische Christentum, das fanatische Pharisäer klar veruteilt – egal welcher Provenienz! Bei Lösung des Problems auf christliche Weise würde aber die Waffen- und Günstlingswirtschaft Schaden nehmen… Also wird in diesem Zeitalter weiter die Lüge des Durcheinanderbringers (Diabolus), des aktuellen Herrschers dieser Welt (siehe sein Lieblingskind, der an Al-Lat gläubige Mohammed!) regieren, denn das Reich des Christus bzw. Messias Jesus ist nicht von dieser Welt (Johannes 18,36.37)!

    Zitat:

    Jesus Christus spricht auch heute noch zu den christlichen, jüdischen, östlichen und vor allem islamischen Pharisäern (Mt 23.13 und 15, fast 600 Jahre vor Mohammed…): „Wehe aber euch, Schriftgelehrte, Pharisäer. Heuchler! Denn ihr verschliesst das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, noch lasst ihr die, welche hineingehen wollen, hineingehen. … Wehe euch, Schriftgelehrte, Pharisäer, Heuchler! Denn ihr durchzieht das Meer und das trockene Land, um einen Proselyten (Neubekehrten. Die Red.) zu machen, und wenn er es geworden ist, so macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.“

  73. #19 Janosch (15. Feb 2010 11:51)

    Ziemlich fies deine Pauschalisierungsagenda ……. und dumm obendrein.

  74. #81 Anna Karenina (15. Feb 2010 18:33)

    Zum von dir gewählten Matthäuszitat: Klarerweise können Pharisäer NIEMALS den Weg ins Paradies vor den Menschen verschliessen ……… viele Lügen des Matthäus stehen bereits in den ersten Satzteilen.

    Und klarerweise wollten bereits damals wohl die meisten Pharisäer ins Paradies — doch wurde ihnen ihr zu Irdisches Sinnen Verhängnis.

    —— und wahrlichen Glauben können auch die Pharisäer nie verhindern.

    Und dies bedeutet auch, dass ein WIRKLICHER PROSELYT nicht zum Abfall zu bringen ist.

  75. Mohammed predigte seinen moderaten Islam angeblich 10 Jahre lang erfolglos, wurde verspottet, verlacht und mit Exkrementen beworfen. Als er begann, seinen Proselyten reiche Beute an Gütern und Frauen zu versprechen, bekam er auf einmal begeisterten Zulauf. Die neue „Religion“ breitete sich mit rasender Geschwindigkeit aus, analog der Gier und Gewalttätigkeit der „Gläubigen“.
    Seither ist der Mohammedanismus die Geissel der Welt.
    Warum sollte jemand freiwillig dieses Erfolgsmodell abschwächen und kastrieren wollen?
    Terror und Androhung von Terror sind weiterhin äußerst erfolgreich.

  76. Der Mann ist Klasse! Was soll er machen um alle zufriedenzustellen? Nicht mal Jesus hat das geschaft! Versetzt euch mal in seiner Position,da gehört schon was zu.Sehr viel gehört sogar dazu.Guckt mal wie weit der sich aus dem Fenster hängt.Der ist einfach nur gut!

  77. Cherub Ahaoel,
    warum gründest Du nicht Deinen eigenen Religionsblog oder noch besser Deine eigene Religion? Könntest Du “ Einladung zur allereinzigsten, wahrsten Religion“ nennen und dann dort Deine kruden Theorien mit Gleichgesinnten diskutieren. Hier finde ich sie nur unangebracht, nervend und völlig am Thema vorbei. 🙁

  78. #83 Cherub Ahaoel

    Pharisaer koennen nur nicht, sie TUN den Weg des einfachen Menschen ins Paradies versperren, weil sie als Maechtige das einfache Individuum als Werkzeug betrachten und die Masse zu deren Zwecke missbrauchen und hierfuer der entsprechenden sinistren Doktrin unterwerfen.

    WAS ist gelogen in Mathaeus. WAS genau?

  79. #83 Cherub Ahaoel

    Aus der Geschichte der Menschheit aber auch aus der islamischen Entwicklung und Realitaet sollten sie- falls sie nicht vollkommen verblendet sind- unschwer erkennen wie leicht Voelker auch heute noch zu verfuehren sind.

  80. #44 Jussuf Ben Schakal (15. Feb 2010 13:09)

    Es ist mir vollkommen unverständlich, wie sich jemand (Islam-) Wissenschaftler nennen kann, der an ein Buch glaubt, dass ein GOTT diktiert hat, der nich mal weiß, dass die Erde sich um die Sonne dreht.

    Im Koran findet sich natürlich das zur damaligen Zeit herrschende ptolomäische Weltbild mit der Erde als Zentrum.
    Wenn man Koraner darauf hinweist, antworten Koranfanatiker, dass die Sonne ja doch eine „Bahn“ ziehe, wie es im Koran stehe, denn es sei die Rotation unseres Sonnensystems um das Zentrum unserer Galaxis gemeint gewesen 🙂

  81. #50 wilhelmII (15. Feb 2010 13:25)

    „dass die Erde sich um die Sonne dreht.“
    Kannst wohl nicht lesen was? Koran schreibt es vor 1400 Jahren.

    Also ist der Koran nun Gottes Wort, oder nicht? Oder hatte Allah vor 1400 Jahren auch nicht mehr Kenntnisse als die damaligen Menschen?
    Fragen über Fragen …

    Und was Deine „Osmanische Reichsführung“ angeht, bleiben wir doch lieber bei unserem System. Wir sehen ja täglich, wohin Euch das führt.

  82. #90 Frietz

    Ich glaube nicht, dass Abdel Samad nicht weiss wovon er spricht.

    Wenn es uns gelingt Islamkritik [bzw Zweifel an den Islam ]in den islamischen Laendern salonfaehig zu machen, dann koennten sich dort in relativ kurzer Zeit ein enormes Vaakuum und damit gefaehrliche Abgruende auftun die im Chaos enden koennen, was uns alle betrifft.
    D.h. zur rechten Zeit hat die Art der Herangehensweise eines Abdel Samad deren volle Berechtigung und sie wird helfen, in Zeiten die unausweichlich kommen werden muessen diese Abgruende zu glaetten.

  83. @wilhelmII

    Lass dich nicht wegen Deines Deutsch anmachen, du schreibst besser als viele Deutsche hier. Ansonsten bist Du aber ein türk-nationalistischer Hohlkopf, der zum Nachdenken nicht groß fähig ist.

  84. #90 Frietz

    Wenn man Koraner darauf hinweist „dass sich die Sonne um die Erde dreht“, antworten Koranfanatiker, dass die Sonne ja doch eine “Bahn” ziehe, wie es im Koran stehe, denn es sei die Rotation unseres Sonnensystems um das Zentrum unserer Galaxis gemeint gewesen.

    Allah belehrt im Koran nicht nur dass die Sonne um die Erde kreist sondern sie auch abends ins lauwarme Wasser sinkt um ueber die Nacht durch an ihren Rastplatz zu verweilen.

    Es duerfe also wohl ein leichtes sein dem erfundenen Argument von der Laufbahn relativ zur Galaxiemitte zu entgegnen.

  85. Interessenter Referent, der Herr Abdel-Samad, hat mir in der Fernsehsendung schon gefallen.

    Schöner Artikel der PI-Gruppe-München. Ausgezeichnet. Vielen Dank dafür!

  86. @wilhelmII (15. Feb 2010 16:01)

    lest Osmanische Reichsführung./blockquote>

    Kannst Du das mal näher erläutern?

  87. #92 Ogmios (15. Feb 2010 20:42)

    Möglicherweise hast Du #90 missverstanden. Ich beziehe Deinen Kommentar mal auf #42.

    Das „Chaos“, welches du in islamischen Ländern befürchtest, falls dort die islamischen Wertvorstellungen und die Religion als solche einer kritischen Hinterfragung ausgesetzt würden (ich hoffe, ich habe Dich insoweit richtig verstanden), wird es, angesichts der Bevölkerungsentwicklung, bei uns geben, wenn wir es nicht tun.

    #94
    Das mit dem „Schlammloch“ halte ich für überinterpretiert. Dessen bedarf es auch gar nicht, denn wenn im Koran steht, dass Sonne und Mond eine „Bahn“ ziehen, ist aus dem Kontext doch klar, wie das gemeint ist.

  88. Erde Sonne

    Wer sich um wen dreht, ist einfach eine Frage des Standpunkts (bzw. des Koordinatensystems).
    Aus wissenschaftlichem Standpunkt können beide Aussagen richtig sein — je nachdem wie man es betrachtet.
    Der Streit ist in gewisser Weise lächerlich und eines wissenschaftlichen Zeitalters nicht mehr würdig. Wer abstrahieren gelernt hat, erhebt sich über die kleinkarierte Polemik.
    Wichtiger als solche Rechthaberei-Fragen ist, ob man liebt, vergibt, Freiheit fördert usw.

  89. #98 Confluctor (15. Feb 2010 21:10)

    Es sind nicht „beide Aussagen wissenschaftlich richtig“. Zwar kann man die Bewegungen von Sonne und Planeten auch berechnen, wenn man die Erde als feststehend annimmt und die Sonne um die Erde kreist; das ist jedoch ungleich schwieriger und widerspricht im übrigen dem Gravitationsgesetz.

    Es sind auch keine „Rechthabereien“, weil vor allem aus dem Koran das Wertesystem des Islams abgeleitet wird, weil es Allahs ewiggültiges Wort sein soll. Wenn man den Glauben daran erschüttert, müssten sich die Koraner einer historisch-kritischen Auslegung des Korans stellen.

  90. #97 Frietz
    Das Eintauchen der Sonne ins laue Wasser ist genauso wie der naechtliche Rastplatz derselben weder ueber noch unterinterpretiert, sondern zitiert.
    Ratschlag nr1: Koran kaufen und lesen

  91. LASSEN WIR DOCH EINFACH AUCH DIE KIRCHE IM DORFDENN DORT GEHÖRT SIE SEIT ÜBER 2000 JAHREN HIN

  92. #98 Confluctor (15. Feb 2010 21:10)

    Wer sich um wen dreht, ist einfach eine Frage des Standpunkts (bzw. des Koordinatensystems).

    Ganz so ist es nicht. Die Sonne ruht relativ zum Sternenhintergrund. Die Erde bewegt sich. Wissenschaftlich bewiesen wurde das übrigens erst 1838.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Parallaxe
    Allerdings sprach natürlich vorher schon einiges für das heliozentrische Weltbild: Dass ein großer Körper um einen kleinen kreist macht keinen Sinn, und zudem ist die Bahnberechnung im geozentrischen Weltbild komplizierter. Nichtsdestotrotz, bis 1838 fehlte der Beweis.

  93. #98 Confluctor
    Das ist vollkommen richtig.
    Richtig ist auch dass jedes gesprochene Wort im Grunde genauso relativ ist wie die Relativitaet der Bewegung von Himmelskoerpern. Unter Freiheit kann ein Individuum auch die Abkehr vom weltlichen Leben und die lebenslange Abgeschiedenheit hinter Klostermauern verstehen, dahingehen interpretieren auch Muslime ihre Art von Freiheit.

    Dies hat auch Jesus Christus gewusst. Weshalb er uns gelehrt hat „An deren Fruechte und an deren Taten sollt ihr sie erkennen, nicht an deren Worten“.

    ich glaube dass die Offensichtliche wissenschaftliche Unmoeglichkeit der koranischen Inhalte auch zur Aufklaerung beitragen kann.

  94. Dann was noch wichtig ist: Sämtliche Arbeitsphilosophien der Moderne haben ihre Wurzeln in der christlich-abendländischen Tradition.Benediktinisch als Ora et Labor oder im Sinne einer protestantischen Arbeitsethik(M.Weber).Selbst die linken Philosophien sind in der christlichen Leitkultur verankert und haben hier ihre Wurzeln und ihren Ursprung.Auch wenn das die Linken nicht mehr reflektieren können (und lieber ihren Ast absägen worauf sie sitzen.Weshalb das mit der Linken auch nie was werden wird).Sobald das aber reflektiert wird,ist es das Ende der Linken.Was übrig bleibt ist ein islamkritischer Rechtspopulismus.(Populismus ist immer rechts oder konservativ-zentristisch).Ich fürchte gegen den Scharia-Koran hilft letzlich nur das Lob der Gewalt.

  95. Der Vergleich zwischen Islam und Christentum hinkt gewaltig.
    Während die Christen des Mittelalters sehr leicht manipulierbar waren, da sie eine große Anzahl an Analphabeten hatten, so muss man heutzutage hoffen, dass die Muslime größtenteils Analphabeten bleiben, damit sehr moderate Imame, den Koran als friedliches Buch darstellen und den Anspruch zurückweisen der Koran sei Allahs direktes Wort(ähnlich wie Abdel-Samad).
    Wenn sie aber immer mehr lesen und schreiben können, dann ist eher eine Radikalisierung zu erwarten.
    Wenn man sich dann vor Augen führt, dass im Nahen Osten aufklärerische und geistig wertvolle Literatur, selbst in Bibliotheken, Mangelware sind, dann darf man sich über die Radikalisierung nicht wundern.
    Und wenn der Westen sich seit einigen Jahrzehnten die Selbstgeißelung zu eigen gemacht hat und die Fehler ausschließlich bei sich selbst sucht, dann erweisen sie den radikalen Islamisten einen Bärendienst, aber auch moderate Muslime und „moderne“ Westler werden auf diesen Zug aufspringen.
    Der Unterschied zwischen Zivilisation und Barbaerei wird weggewischt und der Kulturrelativismus erhält Einzug in den Köpfen.
    Das Ergebnis daraus lässt sich tagtäglich z.B. auf PI nachvollziehen.
    Nicht der Islam ist das Problem, sondern wir selbst.
    Das Negieren der jüdisch/christlich/humanistischen Kultur schafft ein Wertevakuum bzw. Kulturvakuum und dieses wird leider vom Islam und nicht z.B. vom Buddhismus bedient.
    Die Heuchler sitzen nicht in islamischen Kreisen sondern als Gutmenschen unter uns.
    Das Böse siegt, wenn die Guten tatenlos zusehen.

  96. #17 Cherub Ahaoel, #29 Jaime I El Conquistador, #33 TomcatK, #81 Anna Karenina, #82 Cherub Ahaoel, #83 Cherub Ahaoel, #88 Ogmios, #89 Ogmios et altera…

    Wie recht #86 / #70 Abu Sheitan hat, dokumentiert der denkwürdige Satz von #33 TomcatK: „Alle großen Verbrechen in der Menschheitsgeschichte wurden von Polytheisten oder Atheisten begangen bzw. von Menschen welche nicht an den Gott der Bibel glaubten.“

    Oje, wenn’s bloss wahr wäre. Sämtliche Ideologien, von den jüdischen, christlichen und islamischen bis zu den Ideologien des Nationalsozialismus und Kommunismus, haben eines gemeinsam: Ströme von Blut, Berge von Leichen, die Ächtung, Verfolgung und Ermordung von Andersgläubigen, Apostaten, Agnostikern und Atheisten. Und solange wir nicht lernen, für die Errungenschaften der Aufklärung zu kämpfen, solange es immer noch Leute gibt, die allen Ernstes glauben, sie hätten den „einzig wahren Gott“ gefunden, haben wir auch gegen den Islam keine Chancen.
    Die Lösung kann nur so lauten: Trennt endlich ganz konsequent zwischen Kirche und Staat, schafft endlich alle Zwangsabgaben für sämtliche Religionen ab, verdrängt endlich das gesamte Thema Religion in den privaten Bereich, setzt die Toleranz als oberste Maxime gegenüber jedem durch, der irgendwelche Götter oder Götzen anbeten will, aber zwingt ihn gleichzeitig, seinem Glaubensbekenntnis privat zu frönen. Lasst jeden, der es braucht, nach Lust und Laune aussuchen – es gibt ja über 2’850 Götter auf dieser lächerlichen Erdenkugel: http://www.godchecker.com. Aber hört endlich auf, andere mit irgend einer „absoluten Wahrheit“ zu behelligen. Denn genau das tut der Islam, genau so konsequent wie es alle erwähnten Ideologien getan haben, samt ihren grenzenlosen, hemmungslos grausamen Schandtaten. Und genau da liegt die Achillesferse des Islam: Wer die Freiheit des Individuums, gepaart mit dem unverzichtbaren Zwang, gegenüber Andersgläubigen und Nichtgläubigen Toleranz zu üben, als obersten Wert anerkennt und respektiert, entzieht dem Islam die zentrale Grundlage, die Unterscheidung zwischen dem Dar Al-Islam und dem Dar Al-Harb. Genau das war und ist die Gemeinsamkeit sämtlicher Ideologien – und es ist das entscheidende Merkmal des totalitären Islam, der grössten Gefahr des 21. Jahrhunderts.

    Genau denken, logisch denken, und wenn’s immer noch nicht zum Durchblick reicht: Die Werke von Diderot lesen, von Voltaire, Kant und ein paar Dutzend anderen gescheiten Leuten.

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