Nachdem gestern erneut vier deutsche Bundeswehrsoldaten in Afghanistan gefallen sind, organisiert der Blog Soldatengedenken.de für Sonntag, den 18. April um 15 Uhr eine Solidaritätsdemo in Würzburg. „Diese Demonstration soll ein Zeichen für die Soldaten sein, dass wir hinter ihnen stehen. Sie soll kein Zeichen sein, dass wir alle hinter dem Einsatz stehen! Völlig ungeachtet der Frage ob Einsatz oder nicht, es sind unsere Soldaten, die auf Befehl der demokratisch gewählten Regierungen seit acht Jahren dort sind. Eine politische Debatte über den Einsatz ist richtig und soll auch geführt werden, aber bitte nicht auf dem Rücken der Soldaten“, heißt es in der Ankündigung.

Hier der vollständige Text:

Ich habe vorhin die Demonstration angemeldet und werde im Laufe des Tages Bescheid bekommen, ob alles wie geplant durchgeführt wird. Beginn wird um 15 Uhr am Bahnhof sein, darauf folgt ein Schweigemarsch durch die Stadt und anschließend eine Abschlusskundgebung.

Folgendes bitte beachten: Diese Demonstration soll ein Zeichen für die Soldaten sein, dass wir hinter ihnen stehen. Sie soll kein Zeichen sein, dass wir alle hinter dem Einsatz stehen! Völlig ungeachtet der Frage ob Einsatz oder nicht, es sind unsere Soldaten, die auf Befehl der demokratisch gewählten Regierungen seit acht Jahren dort sind. Eine politische Debatte über den Einsatz ist richtig und soll auch geführt werden, aber bitte nicht auf dem Rücken der Soldaten.

Daher lade ich ausdrücklich auch die ein, die sich gegen den Einsatz wehren, sich als gute Demokraten jedoch hinter die Soldaten stellen wollen. Daher bitte ich auch folgendes zu beachten: Keine Fahnen außer der aktuellen Deutschlandfahne, sprich Schwarz-Rot-Gold. Keine Parteifarben, keine Parteiflyer, keine Parteipins, keine Parteislogans. Auf Plakaten und Spruchbändern keine andere Aussage als “Solidarität mit den Soldaten in Afghanistan”, “Wir stehen hinter euch”, “In Gedenken der Gefallenen”, sowie sinngemäßes. Keine politischen Aussagen wie “Raus aus Afghanistan”, aber auch keine wie “Die Taliban müssen besiegt werden”. Keine Sprechchöre, es wird ein Schweigemarsch.

Sollten sich Gegendemonstranten einfinden, sind diese bitte zu ignorieren. Herumpöbelnde Gegner von Rechts, Links und islamischer Seite sprechen für sich, wenn sie einen trauernden Schweigemarsch beschimpfen. Wenn möglich einen Trauerflor um den Arm tragen. Es wäre gut, wenn sich ein Trompetenspieler finden könnte, der “Ich hatt einen Kameraden” spielen kann. Bitte bei mir melden! Bitte per Email bescheid geben, ob ihr kommt. Mitfahrgemeinschaften können auf dem Diskussionsreiter der Facebookseite ausgemacht werden.

Tragt diese Ankündigung weiter, es sollten möglichst viele kommen!

Eine lobenswerte Initiative, die bundesweit Nachahmung finden sollte.

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41 KOMMENTARE

  1. Die Soldaten werden in einem Krieg verheizt, den sie nicht führen dürfen.

    Das öffentliche Geflenne der Politiker ist widerlich! Politiker können nur eins, aber das perfekt:

    LÜGEN !!!

  2. Du hast „heucheln“ vergessen.

    Heut Abend in den Nachrichten:

    Guttenberg verlängert seinen Aufenthalt, um mit den Überlebenden persönlich zu sprechen.

    Zumindest hat er die Eier, unseren Soldaten Auge in Auge gegenüberzutreten.

  3. Bei dem Überfall, wo Soldaten ums Leben kamen und Politiker anwesend waren, hat es leider die falschen getroffen.

    Ein paar Tode Politiker hätten bestimmt zum Umdenken geführt !

    Die Politiker sollten die Arbeit in Afghanistan, statt der der Bundeswehr aufnehmen. Sie könnten den Talibunnies etwas über Demokratie, Staatsbürger und Frieden erzählen.

    Dasselbe machen Sie ja auch bei uns und bei uns funktionierts ja auch.
    Trotz Halbwahrheiten, Finanzbankrott und Kommissbrot sind wir ja „zufrieden“ und rebellieren nicht auf.

    Also Politiker auf nach Afghanistan……(dann können wir unsere eigene Politik machen)

  4. Wer hat unsere Soldaten nach Afghanistan geschickt ?

    War das nicht die Rot — Grüne Bundesregierung unter „Kanzler“ Gerhard Schröder und Außenminister Joschka Fischer ?

    Oder trügt mich meine Erinnerung ?

  5. Sind denn schon verteidigungsministeriumsvertreter auf dem weg um über entschädigungszahlungen zu verhandeln ?
    ekelhaft, diese fremd_Innenfeinde !

  6. @ 3 nicht die mama
    Von wegen, wir wissen doch wer Herrn Gutenberg kritisiert fliegt und der konnte nicht fliegen wegen der Vulkanasche und nun wird es eben so verkauft, hört sich auch besser an als, “ auch Verteidigungsminister von Gutenberg von Vulkanausbruch betroffen“.

  7. #9 S@ndman (16. Apr 2010 21:56)

    Glaub ich ausnahmsweise gar nicht.
    Wenns nur um die Vulkangeschichte ginge, könnte er sich auch im vollklimatisierten Hotel haram die Nüsse schaukeln lassen oder, wie Frau Bundeshosenanzug, in Portugal kurzurlauben.

  8. OT
    Wo findet denn morgen nun die Demonstration für Geert Widers genau statt? Laut Computer hat die Niederländische Botschaft 3 Adressen:
    Wilhelmstraße 64 , Kochstraße 50 , Friedrichstraße 95 .

  9. @Ostberliner “Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht – Solidarität mit Geert Wilders” vor der Botschaft der Niederlande (Klosterstr. 50, 10179 Berlin-Mitte) auf.

    Dann sieht man sich dort.

  10. Ich wünschen allen Teilehmern der Wilders-Demo morgen viel Erfolg und gute Bilder in den Medien. Und auch eine weitere Vernetzung bei dieser Gelegenheit.

    OT
    Programmhinweis:
    Deutschlandfunk
    Gesichter Europas 17.04.2010 · 11:05 Uhr
    Das tägliche Misstrauen
    Die Islam-Debatte in Dänemark

    Von Marc-Christoph Wagner
    Einst galt Dänemark als eines der liberalsten Länder Europas. Doch die Zeiten haben sich geändert. Seit dem Amtsantritt der rechtsliberal-konservativen Regierung im Jahr 2001 verfügt Dänemark über eines der striktesten Zuwanderungsgesetze des Kontinents.

    Vor allem die rechtspopulistische Dänische Volkspartei, die die parlamentarische Mehrheit der Regierung sichert, hat deutliche Spuren in der politischen Kultur des Landes hinterlassen. Ihr Traum von der homogenen Gesellschaft ist mittlerweile politischer Konsens. Dänemark, so schallt es inzwischen aus fast allen Parteien, sei ein christliches Land mit christlichen Werten. Wer hier leben wolle, müsse sich dementsprechend anpassen.

    Vor diesem Hintergrund hat sich der Islam zum Feindbild entwickelt. Der Streit um die Mohammed-Karikaturen und der versuchte Anschlag auf den prominenten Zeichner Kurt Westergaard gaben der hitzigen Debatte noch Auftrieb. Mittlerweile vergeht kaum ein Tag, an dem nicht in Politik und Medien Ängste geschürt werden, an dem nicht vor der schleichenden Islamisierung der dänischen Gesellschaft und der Gefährdung der eigenen Kultur gewarnt wird.

    1) Eine Parallelgesellschaft, die keine sein will
    Die multi-ethnische Gemeinde von Gellerup

    2) Leben unter ständiger Bedrohung –
    Der Karikaturist Kurt Westergaard

    3) Miteinander statt übereinander reden –
    Die Rolle von Politik und Medien in Dänemark

    4) Eine liberale aber christliche Gesellschaft –
    Die dänische Integrationsministerin Ronn Hornbech

    5) Endlich angekommen – Ein moderater
    Moslem träumt von Normalität

  11. OT

    Sehr schönes Interview:

    Wafa Sultan: A God Who Hates – Islam’s Path to Destruction

    youtube.com/watch?v=dcMmybqItu0

  12. Mein Beileid gilt allen verletzten und toten Soldaten.
    Schade, dass sie aus der deutschen Gesellschaft keine Solidarität erfahren.

    Hab ich gerade gefunden, wäre das keine News wert?

    „Sie verstehen sich als Friedensarbeiter für Somalia. Ihr Mittel ist Hip Hop. Die Musiker von „Waahyaha Cusub“ arbeiten im Exil mit Videos und Sprechgesang gegen die Islamisten in ihrer Heimat. In der neuen Ausgabe des Videoblogs „Afrika, Afrika!“ hat Werner Zeppenfeld die Band besucht. Deren Mitglieder müssen wegen ihrer Musik um ihr Leben fürchten.“

    http://www.tagesschau.de/ausland/afrikaafrika106.html

  13. Ein PI-Kommentator machte dankenswerterweise bereits gestern auf folgende Möglichkeit, Solidarität mit deutschen Soldaten zu bekunden, aufmerksam:

    SPON:

    Die Idee kam Monica Melloh im Auto. Im Radio hörte sie das Lied „Tie a yellow ribbon round the ole oak tree“ (Binde eine gelbe Schleife um die alte Eiche). US-Sänger Tony Orlando besingt in dem Lied eine Sage aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs: Ein Soldat bat seine Frau in einem Brief, sie solle als Zeichen der Liebe ein gelbes Tuch in die alte Eiche hängen. Als er nach langer Gefangenschaft wieder nach Hause zurückkehrte, erblickte er den Stoff im Baum.

    Für Monica Melloh war die Idee des gelben Bandes geboren. Die Ansteckschleifen sollen ein Zeichen der Solidarität mit den Bundeswehrsoldaten im Einsatz sein. Ende 2007 ließ die 57-jährige Unternehmerin aus Oldenburg die ersten Stoffschleifen herstellen. „Der Verkauf lief träge an“, berichtet sie. „Aber das Blatt hat sich nach Ostern völlig gewendet.“ Denn seit am Karfreitag drei deutsche Soldaten bei Gefechten in Afghanistan von Taliban getötet wurden, gehen täglich so viele Bestellungen ein, dass Melloh kaum mit dem Versand hinterher kommt. … „Mir geht es auch darum, dass darüber gesprochen wird, was die Soldaten leisten“, sagt sie. Ihre Initiative des gelben Bandes wird von der Bundeswehr „uneingeschränkt begrüßt“, sagt deren Sprecher. „Die Schleife ist ein ganz unbelastetes Symbol“, betont deren Erfinderin. Anfangs kauften vor allem Reservisten, Soldaten und deren Angehörige die Bänder, berichtet sie. Doch inzwischen wollten immer mehr Bürger ihre Solidarität mit der Bundeswehr zeigen. Tausende der knapp drei Euro teuren Schleifen habe sie bereits verkauft.

    ( http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,688812,00.html )

    Bezug über:

    http://www.natoshopnord.de/shop/index.php/cat/c66_Aktion-Gelbes-Band.html/XTCsid/91uvpcdl400sulf4su37s9lnj3

  14. In Jena gab es heute Abend auf dem Holzmarkt ein spontante Fackel-Mahnwache samt Flugblattverteilung einer Bürgeriniitavie „Wir für Euch – Bürger für Soldaten“.

    Genauere Hintergründe unbekannt, da ich nur vorbeigehastet bin, mag aus dem burschenschaftlichen Bereich kommen war mein optischer Eindruck, obwohl es in Jena ja keine Burschenschaft mehr gibt, die in der deutschen Burschenschaft aktiv wäre, soweit ich weiß, sondern nur noch Liberalalla-Verbände.

  15. Bin gespannt, wie viele

    Links-
    Rot-
    Grüne

    „Antifaschisten“ (also die wirklichen Neo-Nazis !)

    dort eine Gegen-Demo abhalten werden, um unseren Soldaten das gleiche zu wünschen wie den Gefallenen von vor ein paar Tagen.

  16. Gerade von der Frontberichterstattung erhalten.
    Kriegsminister G. mit verwundeten Kameraden in Istanbul gelandet.

  17. MORGEN (Samstag, den 17. April 2010) um 14 Uhr:

    DEMO für Geert Wilders in Berlin !

    „Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht – Solidarität mit Geert Wilders”

    Kommt zur niederländischen Botschaft in Berlin !!!

    Klosterstr. 50, 10179 Berlin-Mitte

    Ich werde da sein !!

    Gruß
    Thomas Lachetta

  18. @ #23 Erststimme_Thomas_Lachetta (16. Apr 2010 23:07)

    Sehr gut !

    Denn :

    Mit Terror kann man niemandem zum Schweigen bringen; man kann ihn höchstens zwingen, leiser zu reden.

    U-n-d :

    Die Politik ist die Bühne, auf der die Souffleure manchmal deutlicher zu hören sind als die Akteure.

    Ignazio Silone

  19. @#8 Mastro Cecco
    Ja Ulfkotte holt sich seine Infos auch bei anderen Blogs,weil das hatten wir schon lange vor ihm
    ————————————
    Bitte die Bilder zum vergrössern anklicken
    Afganistan:Vier Bundeswehrsoldaten getötet und Moslems in D/ freuen sich..
    sehr gut das letzte

    Ein Moslem ,der nicht zur Musterung
    möchte.

    Heute musste ich einen Brief lesen (siehe Screnshot) , daß ich bei den ungläubigen Schweinen zur Musterung muß.
    http://dolomitengeisteu-dolomitengeist.blogspot.com/2010/04/afganistanvier-bundeswehrsoldaten.html

  20. Übrigens das Straßburger-Urteil,war auch ein türkischer Richter dabei, wie beim Kruzifixurteil gegen Italien.
    Nun das Thema hatte wir auch, was jetzt der Ulfkotte gebracht hat,
    (Akte-Islam) habe ich vor drei Tagen als Spürnasentipp an PI übermittelt, zu den Zeitpunkt hatte Ulfkotte noch nichts geschrieben.
    Wir haben diese Meldung aus einer ital-Quelle bezogen, weil auf deutsch (google) kein Vermerk war.
    Wir sind dies schon in letzter Zeit gewöhnt, daß grosse deutsche Medien italienische Nachrichten bei uns aufnehmen, ja sogar teilweise abschreiben, weil sie zu Dumm sind selbst etwas zu übersetzen, nur der PK-Senf den sie noch hinzufügen, der ist nicht von uns

  21. Für die Taliban und für die Muslime kann nur gelten:

    “Kommst ihr vor den Feind, so wird derselbe geschlagen! Pardon wird nicht gegeben! Wie vor tausend Jahren die Hunnen unter ihrem König Etzel sich einen Namen gemacht, der sie noch jetzt in Überlieferung und Märchen gewaltig erscheinen läßt, so möge der Name Deutscher und der Begriff NATO in Afghanistan auf 1000 Jahre durch euch in einer Weise bestätigt werden, daß es niemals wieder ein Afghane wagt, einen Deutschen oder ein anderes NATO-Mitglied scheel anzusehen!”

  22. #17 Jan1640 (16. Apr 2010 22:31)

    Mein Beileid gilt allen … toten Soldaten.

    „Herzliches Beileid, dass Sie tot sind!“

    Das ist unfreiwillig komisch. Sie meinen, Ihr Beileid gilt den Hinterbliebenen der Gefallenen.

    #22 erdscheibe (16. Apr 2010 23:05)

    Gerade von der Frontberichterstattung erhalten.
    Kriegsminister G. mit verwundeten Kameraden in Istanbul gelandet.

    Als verwundeter deutscher Soldat würde ich mir jede Annäherung eines deutschen Politikers energisch verbitten.

  23. Solidaritäts-Entsendung deutscher Politikersöhne:

    heute gaben der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Sigmar Gabriel und der Fraktionsvorsitzende der SPD Frank-Walter Steinmeier bekannt, daß sie ihre Söhne mit sofortiger Wirkung in ein Späh- und Aufklärungspanzerregiment bestellen/versetzen werden. Dies sei die angemessene Reaktion auf den Tod vierer deutscher Soldaten im Afghanistankrieg.

    Frank Walter Steinmeier: „dieser Einsatz ist so wichtig, daß ich den Tod meines geliebten Sohnes mit aller Entschiedenheit in Kauf nehme“.

    Auch Sigmar Gabriel hat sich anlässlich der erneuten Todesfälle in der Afghanistanmission eindeutig geäußert: „kein Kind könnte mir je so viel bedeuten wie die Freiheit des afghanischen Volkes. Deswegen sollen meine Söhne ab sofort in der vordersten Front als Nahkampfsoldaten dienen“.

    WOW! SPD-Politiker ham doch mehr Eier in der Hose als NPD- CDU- und PROKÖLN zusammen!

  24. Also Leute, wir fahren jetzt los nach Berlin.

    Wir sehen uns dann um 14.00 vor der Holländischen Botschaft.

    Lasst uns viele sein, lasst uns ein Zeichen setzen.

    Bis später.

    Checkshalt

  25. gedauert hat…
    #38 checkshalt (17. Apr 2010 07:03)
    Also Leute, wir fahren jetzt los nach Berlin.

    Ich beneide euch!! Ich hätte fahren müssen und nun sitze ich krank zu Hause!! Virl Spaß und viel Erfolg liebe Mitkämpfer!

  26. @ #4 Wachtmeister

    “Keine Fahnen außer der Deutschlandfahne, keine Parteifahnen und keine politischen Slogans”

    Exakt! Lasst die Politik, Politik sein und gedenkt den Gefallenen Kameraden. Unsere Soldaten sind nämlich diejenigen, die bei dem ganzen Afghanistan Debakel bisher ganz vergessen wurden. Also hoch die Deutschlandfahnen!

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