Bei den Wahlen in Großbritannien (PI berichtete) ist einiges nicht nach den Maßstäben einer modernen Demokratie gelaufen: Tausende von Briten in London, Birmingham, Sheffield, Leeds, Manchester und Newcastle konnten wegen Überfüllung der Wahllokale nicht rechtzeitig ihre Stimme abgeben – die Polizei schloss die Lokale um 22 Uhr und stellte die Wartenden auf die Straße.

In anderen Wahllokalen gingen die Stimmzettel aus. Dagegen blieben manche Lokale länger geöffnet als erlaubt. Bei der Briefwahl scheint es zahlreiche Missbrauchsfälle gegeben zu haben. Die an der Stimmabgabe Gehinderten sind erzürnt über das Wahllokalchaos und Politiker vergleichen Großbritannien mit einem „Drittweltstaat“ wie der Mugabe-Diktatur Simbabwe.

Bei einer Klage gegen den Staat könnten die an der Wahl Gehinderten Schadensersatzforderungen bis 750 Pfund stellen. Der Wahlausgang ist nicht nur knapp, er könnte am Ende sogar von einem Gericht entschieden werden.

Szene aus einem britischen Wahllokal:

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71 KOMMENTARE

  1. Ja, es sind genau die überwanderte Gebiete. Ich bin mir fast jetzt schon sicher, dass in London Tower Hamlets war. Birmingham, Manchester u. ä. muß den PI-Lesern hier auch schon sehr bekannt vorkommen. Und genau dies sind die Wahlbezirke, die in der letzten Woche wegen Wahlbetrug in den Medien standen. Ein Journalist vom Independent wurde gar verprügelt, weil er dort im Zuge der polizeilichen Untersuchung für seine Zeitung dort recherchierte.

  2. Bei den sogenannten Briefwahlen in Deutscheland, hätte ich kein vertrauen mehr…wenn Ali oder Murat im Amt (wegen Migrantenquote) meine Briefwahlen schon vorher aufmachen dürfen… *ironie*

  3. ProContra (07. Mai 2010 15:55)

    Bei den sogenannten Briefwahlen in Deutscheland, hätte ich kein vertrauen mehr

    Wieso Ironie? Ausgeschlossen sind Manipulationen sicher nicht.

  4. Bei den Wahlen in Großbritannien (PI berichtete) ist einiges nicht nach den Maßstäben einer modernen Demokratie gelaufen:

    Korrekt. Und bei der Zählweise fängt es an. Beispiel:

    2005:

    Labour 65%, Tories 30% BNP 1%, andere 4%

    -> ein Mandat für den Labour guy

    2010:

    Labour 31%, Tories 30%, BNP 30%, andere 9%

    -> immer noch ein Mandat für den Labour guy

    Ein derartiges Wahlrecht, das auch erdrutschartige Verluste der etablierten Parteien mühelos kaschieren und die große Mehrheit der Protestwähler völlig aussen vor lässt, gehört nicht ins 21. Jahrhundert. Die Ungerechtigkeit erkennt bereits ein 12 jähriger, der Ahnung vom Prozentrechnen hat.

    Kein Wunder, dass es Organisationen wie die EDL gibt. Auf politischem Wege ist bei solchen „Spielregeln“ nichts, gar nichts zu machen.

  5. Das wird am 9.Mai zur Wahl in NRW bestimmt im kleinen Rahmen ähnlich ablaufen…

  6. #4 ProContra (07. Mai 2010 15:55)

    Da brachte der SPIEGEL im letzten Jahr einen interessanten Artikel, bei dem es um systematischen Betrug mit Briefwählerstimmen in Alten- und Pflegeheimen ging. Es wurde offen eingeräumt daß „listige Sozialarbeiter“ die Briefwahlunterlagen ihrer Schützlinge gleich stapelweise abarbeiten würden. Wirklich skandalös fand man diesen Enthüllungsbericht in der Bananenrepublik Deutschland wohl nicht, denn es gab nirgendwo ein diesbezügliches Echo.

  7. Falls die Gerichte außen vor bleiben, dann ist sicher, dass es nicht für die Tories reichen wird. Es fehlen jetzt nur noch 9 Bezirke und die Tories haben 302 Wahlkreise gewonnen, Labour und Liberale zusammen 312. ( Hier ).

    So kann man davon ausgehen, dass Labour weiter an der Regierung bleibt. Das ist völlig unglaublich, denn die unzählige Skandale Labours reichen aus, um 20 Regierungen zu stürzen. Da kann man den Briten wirklich nicht helfen. OK, eine kleine Chance gibt es noch: Die Tories können mit den Splitterparteien wie der Democratic Unionist Party (8 Sitze) Koalitionen eingehen. Zu diesen kann ich aber gar nichts sagen.

  8. Hilfe, da kommen Wähler! Es sind einfach zu viele! 😀

    Offensichtlich waren da Laien am Werk, die mit ihren Improvisationskünsten am Anschlag waren. Aber das kommt in den besten Familien vor: Das Lochkarten-Chaos bei der vorletzten US-Präsidentenwahl war ja ebenfalls filmreif.

  9. Eine Manipulation des Wahlergebnisses über den Nichteinlaß von Wählern wäre wohl die dümmste Idee, auf die ein potentieller Wahlbetrüger kommen könnte. Viel zu offensichtlich, da gibt es subtilere Mittel.

    Vorstellbar wäre eher, daß da jemand scharf auf eine Ungültigerklärung der Wahl als solche ist und die Hoffnung hatte, dieses Ziel über die Aussperrung Wahlwilliger zu erreichen.

    Es dürfte interessant sein, welche Erklärung dieser Vorgänge der Öffentlichkeit gegeben wird. Immerhin war die Wahlbeteiligung nicht so überwältigend, daß alleine der gesteigerte Andrang diese Pannen erklären könnte.

  10. @#6 killerbee
    So gesehen find ich das Deutsche System garnicht schlecht.
    Nur Holland ist noch besser da es dort keine undemokratische 5% Hürde gibt sondern nur eine 0,67% Hürde.

  11. Wie ich das heute morgen im Radio hörte, dachte ich mir auch nur „Bananenrepublik“.

  12. Pikant finde ich die 750 Pfund Schadenersatz für an der Wahl Gehinderte!

    Viel Wert ist das Wahlrecht in Britannistan offenbar nicht.

  13. Bei deutschen wahlen wurde ja auch schon öfter mal betrogen weshalb es ja auch schon Wahlbeobachter in Deutschland gab.

  14. Und schaut bitte mal auf den Link, den KDL bereitgestellt hat. Insbesondere die Verteilung: erhaltene Stimmen/erhaltene Sitze

    Die Tories haben ungefähr 10,5 Millionen Stimmen und bekommen dafür 300 Sitze im Parlament

    Die UKIP hat ungefähr 900.000 Stimmen, sollte also damit ungefähr 30 Sitze im Parlament bekommen. Wieviel hat sie? NULL

    Die BNP hat ungefähr 550.000 Stimmen, hätte nach unseren Massstäben also das Anrecht auf 15 Sitze im Parlament. Wieviel bekommt sie? NULL

    Echt, wir haben das 21. Jahrhundert. Das möchte man bei solchen Spielregeln der Demokratie gar nicht für möglich halten!

  15. #8 KyraS (07. Mai 2010 16:03)

    Wirklich skandalös fand man diesen Enthüllungsbericht in der Bananenrepublik Deutschland wohl nicht, denn es gab nirgendwo ein diesbezügliches Echo.

    Warum auch, das ist doch schon immer so gewesen,
    also nichts Neues.

  16. Es darf gewettet werden, wie lange es noch dauert, bis GB ein Dhimmi-Staat unter der Scharia wird.

    Offensichtlich ist es in den von asiatischen Kulturbereicherern dominierten Wahlbezirken zu dem im Orient und Nordafrika üblichen Wahlbetrug gekommen.

    Der konservative Telegraph enthüllt:

    „Bei den Europa-Wahlen vor weniger als einem Jahr enthielt die Wahlliste im London Borough von Tower Hamlets 148.970 Namen. Im Januar diesen Jahres war sie auf 160.278 hochgeschnellt. Und allein im letzten Monat kamen mysteriöserweise weitere 5.000 neue Namen auf den Wählerlisten dazu. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder wächst Tower Hamlets zweimal so schnell wie die am schnellsten wachsende Stadt Chinas oder es handelt sich um massiven und systematischen Wahlbetrug. Wir können uns die Antwort denken, wenn erwiesenermaßen Dreizimmerwohnungen im Viertel dort mit angeblich 12 Erwachsenen belegt sein sollen, während die echten Hausbewohner, wenn man sie befragt, noch nie etwas von ihren 10 neuen Mitbewohnern gehört haben!“

    http://www.telegraph.co.uk/news/election-2010/7687416/By-permitting-fraud-we-betray-democracy.html

    Und Tower Hamlets ist nicht allein auf der Insel!

    Und wer sich der Illusion hingibt, unter einer immer wahrscheinlicher werdenden Tory-Regierung würde sich etwas Entscheidendes ändern, der ist ein unrealistischer Träumer.

    Denn dank der De-Industrialisierungspolitik aller britischen Regierungen, seit Margret Thatcher, hängt die angelsächsische Blasenökonomie mittlerweile am Tropf der arabischen Geldgeber. Ziehen die ihr Geld zurück, gehen in GB die Lichter aus.

    Denn die Industrieproduktion hat einen Bruttowertschöpfungsanteil von nur noch 17,2% gemessen in realen Herstellungspreisen inklusive (Manufacturing 13,3%), (Mining & quarrying inc oil gas extraction 2,5%), (Agriculture, forestry and fishing 0,7%), Electricity, gas and water supply 1,5%)!

    Dominierend im Vereinigten Königreich ist allein der Dienstleistungssektor mit einem unglaublich hohen „Bruttowertschöpfungsanteil“ von 75,9%!

    Der stärkste Teilsektor überhaupt ist der Finanzsektor (Business services & finance) mit einem Bruttowertschöpfungsanteil in Höhe von 30,4%!

    Nur eines hat die Krise auch am führenden Finanzplatz London verdeutlicht, ein Großteil der Wertschöpfung gerade im Finanzsektor war und ist nichts anderes als heiße Luft! Sollten die zahlreichen Hedgefonds mit Sitz in London, die allein mehr 80% des Vermögens europäischer Hedgefonds verwalten, zum Schlag gegen das Pfund ausholen, dürften die Briten mit explodierenden Zinssätzen auf ihre Staatsanleihen sehr schnell Griechenlands Schicksal teilen.

    Alles was nach realer Wertschöpfung riecht wird im Königreich konsequent vernachlässigt, auch der Wertschöpfungsanteil der Landwirtschaft ist seit Jahrzehnten gering und reicht nicht einmal um aus eigener Kraft die Bevölkerung zu ernähren.

  17. Naja, wenn da die Hälfte aller wahlberechtigten kurz vor Schluss auf die Idee kommt zu wählen, kann ich mir schon vorstellen, dass da etliche nicht mehr reinkamen. So hats zumindest einer erzählt, ich dachte es wär genügend Zeit, aber wie ich ankam standen da Schlangen. Offenbar war der nicht der einzige, der so dachte.

  18. Naja, wenn da die Hälfte aller wahlberechtigten kurz vor Schluss auf die Idee kommt zu wählen,…

    Kennst Du die Arbeitszeiten in England?

  19. #16 killerbee

    Tja, im britischen Wahlrecht heißt es „The winner (eines Wahlreises) takes it all“. Bescheuerter und ungerechter geht es nicht! Allerdings sind die Briten Jahrhunderte damit gut gefahren. Nur jetzt sind aber andere, viel kompliziertere Zeiten. Da muss das Wahlrecht dringend modernisiert werden. Aber wer weiß, vielleicht klagt ja einer der britischen Schätzchen aus einem islamischen Land dagegen. Und wenn die Moslems was wollen, dann wird es sicher erfüllt. 😉

  20. #18 Dietrich von Bern; Komischerweise hat Liebour und Libdem grade in den wenig bereicherten Gebieten (alles ausser England) recht grosse Erfolge gehabt. In England selber ist sehr viel an die Tories gegangen.

    Schottland, Wales und Nordirland haben zusammen rund 100 Sitze, davon konnten bis ca 10 Uhr die Tories nur 9 erzielen.

  21. Wenn man ein bißchen näher hinsieht oder hinsehen muß, entdeckt man vieles, was mit den propagierten hehren Zielen schon lange nicht mehr zusammenpaßt.
    Man muß nur hinsehen. Manchmal packt einen das große K…!
    Wieso sollen dann ausgerechnet die Wahlen (von der Aufstellung der Kandidaten über die Nachrichten bis zur Stimmauszählung) korrekt ablaufen?
    Eine ziemlich naive Vorstellung.
    Hier geht es um Posten, Karrieren und Einfluß!

  22. Rheinische Post von heute:
    Katholikenrat ruft zum Urnengang auf.
    In diesem Aufruf steht u.a. folgendes:

    Der Katholikenrat in der Region Kempen-Viersen ruft alle Christen auf, sich mit offenen Augen und kritischem Blick für diejenigen unter den Bewerbern zu entscheiden, „die sich für Offenheit und Transparenz, Solidarität und Mitverantwortung, Demokratie und friedliche Auseinandersetzung auf der Suche nachtragfähigen Kompromissen einsetzen“.
    All denen, die eine Politik betreiben, die sich gegen Minderheiten und Fremde richtet, müsse mit der Stimmabgabe die gebotene Absage erteilt werden. Wer Menschen mit Migrationshintergrund zur „Heimreise animieren“ will, sei für Christen nicht wählbar.
    Da bleibt einem ja nur eine Wahl: pro NRW!

  23. Tja, im britischen Wahlrecht heißt es “The winner (eines Wahlreises) takes it all”. Bescheuerter und ungerechter geht es nicht!

    Allerdings! Hier noch ein paar so Knaller vom offiziellen Wahlergebnis:

    Labour Party: 8,5 Mio Stimmen = 257 Sitze
    Lib Dem: 6,7 Mio Stimmen = 57 Sitze
    UKIP: 0,91 Mio Stimmen = 0 Sitze
    BNP: 0,56 Mio Stimmen = 0 Sitze
    Sinn Fein: 0,17 Mio Stimmen = 5 Sitze

    Liegt das am Wetter oder haben die alle BSE? So ein Wahlrecht im 21. Jahrhundert ! Das wäre doch wirklich mal was, wo der europäische Gerichtshof aktiv werden könnte!

    In GB gibt es eher einen Bürgerkrieg, als dass sich die Zusammensetzung des Parlaments ändert!

  24. #32 Mastro Cecco (07. Mai 2010 16:40)

    Die letzte war glaube ich zur MwSt erhöhung in der SPD-Ära !

    Die Begründung war in etwa:

    Ja, jetzt wird ja alles etwas teurer, da müssen unsere Diäten angepasst werden 😉

  25. Labour Party: 8,5 Mio Stimmen = 257 Sitze
    Lib Dem: 6,7 Mio Stimmen = 57 Sitze
    UKIP: 0,91 Mio Stimmen = 0 Sitze
    BNP: 0,56 Mio Stimmen = 0 Sitze
    Sinn Fein: 0,17 Mio Stimmen = 5 Sitze
    ….

    Kann das mal jemand erklären ? Gibt es dort eine spezielle Gewichtung der Stimmen ?

  26. #30 killerbee (07. Mai 2010 16:39)

    Das reine Mehrheitswahlrecht hat aber auch Vorteile, das sollte man nicht verschweigen.

    Im Gegensatz zur BRD braucht man in GB nur selten Koalitionen. Und das ist für den Wähler gut, weil Koalitionen Kompromisse zwischen den beteiligten Parteien erfordern, Verantwortlichkeit verwischen und die Abgeordneten in das strenge Regime eines Koalitionsvertrages gezwungen werden. Vom freien Mandat bleibt dann überhaupt nichts mehr übrig.
    Schauen Sie sich nur mal den Bundestag und die Landtage an: Außer fett abkassieren und bei Abstimmungen brav nach Fraktionsdisziplin stimmen, machen die meisten Abgeordneten nichts von Belang.
    Die Entscheidungen werden in Elefantenrunden bzw. kleinen Zirkeln der Parteiführungen getroffen, die Masse der über 600 Bundestagsmandate sind völlig überflüssig und letztlich nur eine der von den etablierten Parteien erfundenen „Belohnungen“ für verdiente Parteigenossen.
    Übrigens: Das US-amerikanische Parlament, das Repräsentantenhaus, hat nur 435 Sitze (für 300 Millionen Amerikaner).

  27. Der Synkretismus der britisch-katholischen Freemasonery ist offenbar am Ende? Oder starten sie wieder durch wie der ehemalige Aussenminister Lord Neville Chamberlain 1938 nach dem Münchner Abkommen mit Adolf Hitler? Es gäbe jetzt nie mehr Krieg, meinte er damals… Er verliess sich zusätzlich auch auf den vermeintlich friedenssichernden Übereinstimmungsvertrag von Hitler-Deutschland mit dem Vatikan vom 20.7.1933!

    Aber das vermeintliche römisch-chaldäische Neu-Babylon, der widerauferstandce Kult von Ur in Chaldäa (Ur-Kult = Kult-ur), sah dann etwas anders aus!

  28. @Cliff 179

    Offensichtlich haben in 5 Wahlkreisen die Mitglieder von Sinn Fein die Mehrzahl der Stimmen auf sich vereinigen können.

    Die UKIP hat zwar auf ganz GB verteilt ungefähr die 10-fache Anzahl der Stimmen gesammelt, aber in keinem Wahlkreis die Mehrheit bekommen.

    So einfach.

  29. Korrektur:
    Der Synkretismus der britisch-katholischen Freemasonery ist offenbar am Ende? Oder starten sie wieder durch wie der ehemalige Aussenminister Lord Neville Chamberlain 1938 nach dem Münchner Abkommen mit Adolf Hitler? Es gäbe jetzt nie mehr Krieg, meinte er damals… Er verliess sich zusätzlich auch auf den vermeintlich friedenssichernden Übereinstimmungsvertrag von Hitler-Deutschland mit dem Vatikan vom 20.7.1933!

    Aber das vermeintliche römisch-chaldäische Neu-Babylon, der wiederauferstandce Sonnenrad-Kult von Ur in Chaldäa (Ur-Kult = Kult-ur), sah dann etwas anders aus!

  30. #32 Mastro Cecco (07. Mai 2010 16:40)

    Afghanische Verhältnisse???

    Mal in den Bundestag schauen! 😆

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/05/07/lohnerhoehung-fuer-kanzlerin/angela-merkel-bekommt-340-euro-mehr.html

    Das Geile ist ja nicht nur die Selbsterhöhung der Diäten, sondern wer empört sich mal wieder?
    Richtig, die faschistoiden GRÜNSPECHTE. Natürlich profitieren auch sie von der Diäterhöhung. Hauptsache nach außen hin sieht es für den dummen Naivwähler anders aus, als ob sich die GRÜNEN gegen die ganze Ungerechtigkeit und für den kleinen Bürger einsetzen würden.

    In Wirklichkeit ist das ganze ein einziges abgekartetes Maifiakartellamt der GRÜNLINKENCDUCSUFDPSPD, wo die sich gegenseitig decken. Da tun die GRÜNEN mal so, als ob sie die Diäterhöhungen kritisieren würden und die CDU kritisiert die GRÜNEN dann mal wieder in anderer Sache. Alles zum Schein der Demokratie. Wo ja die CDU so grün, wie die GRÜNSPECHTE selbst sind und die GRÜNEN so türkisch nationalfaschistisch, wie die grauen CDU-Wölfe.

  31. Das reine Mehrheitswahlrecht hat aber auch Vorteile, das sollte man nicht verschweigen.

    Oh, gewiss. Wenn ich einer großen Partei wäre, würde ich auch wollen, dass jegliche Opposition keinerlei Mitspracherecht hat.

    Die Stimmen von 1,5 Millionen Menschen werden nicht gehört, während 170,000 Anhänger von Sinn Fein 5 Sitze im Parlament haben.

    Wow! Das nenne ich gerecht!

    Ich erkenne bei dem System eigentlich nur bedeutende Nachteile!

    Die Leute von der EDL werden bei der Festnahme verprügelt, die Regierung hat bereits mehr als 85 Sharia Gerichtshöfe in England, das Zeigen von Kreuzen wird als Affront gewertet, die Mehrheit hat die Schnauze absolut voll von der Immigration und wieviel Sitze bekommen sie im Parlament? NULL

    Ein solches System entmachtet die Menschen und reagiert erst dann auf Situationen, wenn es viel viel zu spät ist. Bevor die BNP in mehr als 10 Wahlkreisen die Mehrheit erringen kann, gibt es in England Krieg, das schwör ich Dir. Politische Lösungen werden verhindert, weil die entsprechenden Interessenvertreter gar nicht erst ins Parlament kommen!

  32. Auch in Deutscheland erscheinen Wahlmanipulationen nicht ausgeschlossen. Wenn man „Volkes Stimme“ so ungefiltert, abseits Medienverfälschung und politisch korrekter Gleichschaltung hört und sieht (u.a. Abstimmungen im Internet/Videotext etc. zu einschlägigen Themen liest und damit verbundene unzensierte Kommentare hört) möchte man auch hierzuland irgendwie nicht so wirklich glauben, dass das deutsche Stimmvieh wirklich so geschlossen und brav jedesmal aufs Neue wieder dieselben Politschurken und Lügenparteien wählt.

  33. In Deutschland dürfen Wähler, die sich vor 18 Uhr anstellten, auch nach 18 Uhr noch wählen. Dazu schließt der Wahlausschuß die Tür um 18 Uhr, damit drin ungestört gewählt werden kann.

  34. #46 doktor (07. Mai 2010 17:21)

    geschlossen und brav jedesmal aufs Neue wieder dieselben Politschurken und Lügenparteien wählt.

    Das Wahlgesetz müsste so geändert werden, das der Prozentsatz der Nichtwähler, dieses sind ja keine Idioten, sondern gehen zum überwiegenden Teil absichtlich, oder aus Ratlosigkeit, nicht zur Wahl, von den Quoten der Ergebnisse abgezogen werden. Vielleicht würden sich die Damen und Herren dann ja etwas mehr Mühe geben, mindestens würden wir als Bürger Kosten sparen und eventuell auch für voll genommen werden.

    Inzwischen wählt doch ein Großteil nicht mehr aus Überzeugung, sondern aus Gewohnheit oder als Entscheidung für das kleinere Übel.

    Aber ich geh in meinen Überlegungen einen Schritt weiter:

    Die letzte Zeile auf jedem Stimmzettel müsste lauten:

    O KEINER DER OBIGEN

    Und diese Stimmen werden dann genau so gezählt wie die der realen Kandidaten.

    Und das vorläufige amtliche Endergebnis lautet:
    – CDU 7,5 %
    – SPD 6,8 %
    – FDP 2,9 %
    – Grüne 3,4 %
    – KEINER DER OBIGEN 63,9%

  35. #45 Mastro Cecco (07. Mai 2010 17:18)
    Aber was für einen Einfluß haben sie schon auf die Demokratur? Die können nur Einfluß haben in einer unabhängingen & direkten Demokratie.

  36. #44 killerbee (07. Mai 2010 17:13)
    jegliche Opposition keinerlei Mitspracherecht hat

    Nun, welches „Mitspracherecht“ haben denn kleine Parteien im Parlament?

    Die Entscheidungen werden von den Regierungsparteien getroffen, ein paar Sitze zu gewinnen bringt einer kleinen Partei, die nicht in der Regierung sitzt, keine politische Gestaltungsmacht.

    Alternative zu diesem Demokratie-Desaster: Einen Blick in die Schweiz werfen! Die Volksabstimmung nützt weitaus mehr als ein paar Parlamentssitze.
    Die SVP hätte keine Chance gehabt, das Minarettverbot auf parlamentarischer Ebene durchzusetzen. Sie umging das Parlament und wandte sich direkt ans Volk, das dann entschieden hat.
    Leider ignorieren Parlamente Tag für Tag den Willen des Volkes, entscheiden wissentlich gegen die Mehrheit im Volk.
    Mit Vernunft hat das aber meist nicht viel zu tun, auch wenn uns das die gleichgeschaltete MSM-Presse ständig einhämmert.

  37. #24 meinemeinung; in wie fern soll das ein Skandal sein. Wieviele Parteisoldaten sind bei den anderen Sendern in führender Position?
    Und ein Pressesprecher hat schlichtweg überhaupt nix zu sagen, ausser das, was ihm aufgetragen wird.

    #34 National-Liberaler-Patriot; Die Diäten erhöhen ist eh nicht attraktiv, weil die müssen voll versteuert werden. Stattdessen erhöht man lieber die steuerfreie Kostenpauschale, die gibts Brutto für netto.
    Und da kann ich mich nicht dran erinnern, dass es die mal über Jahre hinweg nicht gab.

    #36 National-Liberaler-Patriot; Ist im übrigen in Amerika genauso.

    #39 killerbee; Sinn-Fein gibts doch nur in Nordirland und dort sind insgeamt bloss ein Dutzend Wahlkreise, wenn ich das richtig mitgekriegt hab. Allerdings war da noch nicht alles ausezählt.

    die Mehrheit hat die Schnauze absolut voll von der Immigration und wieviel Sitze bekommen sie im Parlament?

    Offensichtlich doch wohl nicht die Mehrheit, sonst hätten sie ja gewonnen.

    Wie ich schon mal sagte, die Mehrheit im mehrheitlich bereicherten England, hat die Tories gewählt, leider konnten die aber im an Bereicherern sowie Arbeit armen Schottland und Wales kaum was reissen.

  38. #50 Mastro Cecco (07. Mai 2010 17:36) #44 killerbee (07. Mai 2010 17:13)

    Nun, welches “Mitspracherecht” haben denn kleine Parteien im Parlament?

    Die Entscheidungen werden von den Regierungsparteien getroffen, ein paar Sitze zu gewinnen bringt einer kleinen Partei, die nicht in der Regierung sitzt, keine politische Gestaltungsmacht.

    Nun – das kann man so nicht ganz sagen. Eine kleine Partei hat die Möglichkeit, im Parlament lästige Anfragen zu stellen. Sie hat die Möglichkeit, lästige Anträge zu stellen, bei deren Ablehnung sich die anderen mitunter enttarnen, z.B. wenn sie sich nicht von Gewalt distanzieren wollen.

    Und eine kleine Partei kann gar nicht so selten das Zünglein an der Waage bei Abstimmungen sein. Vor allem aber kann eine kleine Oppositionspartei es den anderen „Blockparteien“ ungemütlich machen.

    Und das kann auf Dauer eine Wirkung haben und kann von Fall zu Fall auch richtig gut tun, es „denen da oben“ richtig zu zeigen. Das wollten ja schließlich auch die Wähler, die dieser kleinen Partei ihre Stimme gegeben haben.

    Und letztendlich: Jeder muß einmal klein anfangen. Das heißt nicht, daß er klein bleiben muß!

  39. Das Geschilderte veranschaulicht die normale Entwicklung eines vormals hochentwickelten und zivilisierten Landes, dessen Mehrheitsgesellschaft sich zunehmend dem Islam anpasst.

  40. Die Wähler der „Kleinen“ konzentrieren ihre Wählerstimmen zunehmend auf BNP und UKIP. So ist BNP zweiter Wahlsieger hinter den Torries mit dem zweitgrößten Stimmenzuwachs. Vierter Wahlsieger ist die UKIP (knapp hinter den Liberalen).

    Zu rechtskonservativen Parteien abgewandertete Wähler haben also einen größeren Wahlsieg der Torries verhindert.

    Gut so! Lässt wir NRW hoffen.

    http://news.bbc.co.uk/2/shared/election2010/results

  41. Die Wähler der “Kleinen” konzentrieren ihre Wählerstimmen zunehmend auf BNP und UKIP. So ist BNP zweiter Wahlsieger hinter den Torries mit dem zweitgrößten Stimmenzuwachs. Vierter Wahlsieger ist die UKIP…

    Korrekt. Zusammen haben die BNP und die UKIP 1,4 Millionen Wählerstimmen bekommen.

    Und dank des Mehrheitswahlrechtes in GB sind diese beiden Parteien im Parlament NICHT vertreten, während die Sinn Fein Partei mit 170,000 Stimmen 5 Sitze im Parlament erhält.

  42. Diese Wahl gehört wiederholt und unter Aufsicht von Wahlbeobachtern. Europäische Staaten verkommen allesamt zu Banenenrepubliken. Bzw. die ehemaligen Banenenrepubliken beliefern jetzt die Welt mit Hightech und Europa geht zugrunde an seinem ehemaligen Wohlstand gepaart mit der importierten Armut.

  43. Politiker vergleichen Großbritannien mit einem “Drittweltstaat” wie der Mugabe-Diktatur Simbabwe.

    Richtet euch schon mal darauf ein.
    Genau das kommt bei uns auch noch.

  44. Katholikenrat ruft zum Urnengang auf.

    Und da soll er sich selber gleich mit reinlegen.
    Nieder mit den Räten.

  45. Weiss eigentlich jemand,wieviel Milliarden schon an an gemäßigte Taliban geflosssen sind ?

    Ich hätte da Interesse.

  46. König von Deutschland heißt ein Roman von Andreas Eschbach, indem er über die Verwendung von Wahlcomputern schreibt. Wer Eschbach kennt weiß wie gut seine Romane sind…
    ….es würde mich nicht wundern wenn bei den nächsten Wahlen im Vereinigten Königreich derartige Pannen auf genau diese Weise „modern“ vermieden werden…..

  47. Das passiert leider, wenn man Wahlen mitten in der Woche abhält. Viele gehen erst nach der Arbeit wählen, und dann entstehen Schlangen. Vielleicht sollten die Briten am Sonntag wählen.

    Ob die Briten zum Verhältniswahlrecht wechseln sollen, weiß ich nicht so recht. Das Mehrheitswahlrecht hat den Vorteil, dass sich jeder Kandidat direkt zur Wahl stellen muss (und auch direkt abgewählt werden kann!) und nicht über irgendeine obskure Landesliste ins Parlament zieht. Fürs VK ist es vielleicht am besten, wenn pro Wahlkreis mehrere Abgeordnete gewählt werden.

  48. Was man so hört, wollen die libdem ja das Mehrheitswahlsystem abschaffen. Ich mein unser System ist ja so schlecht auch nicht.
    Wobei man das, mit der 5%Hürde und den Überhangmandaten jetzt nicht unbedingt übernehmen muss.

  49. Wäre doch auch ’ne Schlagzeile:

    Rechtskonservative Parteien in Großbritannien haben ihren Stimmenanteil mehr als vedoppelt!

  50. #26 uli12us (07. Mai 2010 16:30)

    #18 Dietrich von Bern; Komischerweise hat Liebour und Libdem grade in den wenig bereicherten Gebieten (alles ausser England) recht grosse Erfolge gehabt.
    ——————————–
    Vielleicht hat´s damit zu tun, dass diese Gebiete noch nicht die üblichen Erfahrungen mit ihren asiatischen „Schätzen“ gemacht haben. Ein übriges tut wohl die linke Propaganda….und nicht zu vergessen, Gordon Brown ist Schotte!

    Daher musste er wohl zwangsläufig bei den patriotischen Schotten gut abschneiden – gleich welche desaströse Politik er und Labour zu verantworten haben.

  51. Brown braucht sich gar nix drauf einbilden den gleichen Geburtsort wie Dagobert Duck zu haben, wenn doch hätt er Schatzkanzler bleiben sollen. Und mit Patriotismus hat das denke ich wenig zu tun. Die Schotten sind nunmal mehrheitlich links, wundert auch nicht weil sie bis heute über Finanzausgleich ne Menge Geld aus GB erhalten, ähnlich wie bei uns Berlin.

    Das mit den Schätzen hatte ich ja eh schon geschrieben, ich war vor 3 Jahren mal ein paar Tage in Glasgow, ich hab da kein einziges Kopftuch oder schlimmeres gesehen und ich war dort ausschliesslich mit den Öffis unterwegs. Im etwas mehr als halb so grossen Nürnberg laufen dagegen 1000e rum.

  52. Die an der Stimmabgabe Gehinderten sind erzürnt über das Wahllokalchaos und Politiker vergleichen Großbritannien mit einem “Drittweltstaat” wie der Mugabe-Diktatur Simbabwe.

    Ummah Kingdhim zeigt Willkommenskultur und passt sich eben an die Heimatländer der Zuwanderer an, damit diese sich in Ummah Kingdhim wir zu Hause fühlen können.

    Da muss auch Deutschland sich ein Beispiel nehmen.
    *zyn.off*

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