Print Friendly, PDF & Email

Gestern Nachmittag fand auf dem Kölner Roncalliplatz eine beachtliche Israelkundgebung statt, auf der rund 1000 Teilnehmer ihre Solidarität zur einzigen Demokratie im Nahen Osten bekundeten und sich für eine faire Berichterstattung über Israel aussprachen. Zum Verlauf der Demonstration erreichten uns zwei Berichte von PI-Lesern.

Photobericht von B. Sham:

Das rechtlich nicht zu beanstandende Aufbringen der beflissen von den Medien sogenannten „Peace Flotilla“, die unter dem Vorwand der „Hilfslieferungen“ ihr Mütchen an Israel kühlen wollte, führte unseeligerweise zu Toten, da die israelischen Soldaten diesmal in eine Falle liefen und sich ihres Lebens wehren mussten. Dazu gibt es mittlerweile sogar in den Qualitätsmedien zunehmend nachdenkliche, teilweise sogar zutreffende Berichterstattung („Nützliche Idioten“ FOCUS 23/2010 07.06.2010 S.124 ff).

Am Mittag begannen bereits reichlich vor der veröffentlichten Anfangszeit Sympathisanten einzutrudeln, die sich an den Ständen ausführlich über die Details der Demonstration informierten. Träger der Veranstaltung war diesmal die Synagogen Gemeinde Köln, die dazu einiges auf die Beine gestellt hatte.

Gegen 14 Uhr hatten sich dann bereits unzählige Teilnehmer und Sympathisantengruppen auf dem von der Polizei mit Argusaugen überwachten Roncalliplatz eingefunden und bekundeten an jeder Stelle ihren Wunsch nach objektiver, anständiger Berichterstattung über Israel und das Aufhalten der Provokateursschiffe:

Die Kundgebung selber begann pünktlich um 14 Uhr mit Reden von Michaela Fuhrmann von der veranstaltenden Synagogen Gemeinde Köln, die gleichzeitig Vorsitzende eines jüdisch-türkischen Arbeitskreises ist. Fuhrmann lehnte in ihrer lebendigen Rede (Video: Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4) die doppelte Berichterstattungsmoral auch in dem Fall der verunglückten Blockadebrecher nachdrücklich ab und verwies auf die unzähligen Raketen, die Terroristen von der Hamas wahllos aus dem von Israel geräumten Gaza auf israelische Dörfer und Stadte abfeuern.

Von Personenschützern bewacht setzte sich Dieter Graumann, stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in seiner Rede (Video) mit der Linkspartei und deren historischem Israelhass kämpferisch auseinander. Der traurige Aspekt, dass ein Großteil der modernen anti-israelischen Ausfälle auf das Konto moslemischer Zugereister geht, war allerdings sowohl in seiner Rede als auch in dem vorausgegangenen Grußwort der Staatssekretärin Ursula Heinen von der CDU kein Thema:

Nach einer Rede von Johannes Gerster, dem Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) setzte sich der mittlerweile sehr stattliche Demonstrationszug vom Roncalliplatz Richtung Kölner Innenstatt in Bewegung, wobei die Polizei die obligatorische, allerdings etwas ausgezehrt wirkende „Gegendemonstration“ der modischen links- und islamfaschistischen Einheitsfront umsichtig von den Israel-Sympathisanten separierte:

PI-Leser „Der Kulturbanause“ schreibt:

Gestern Morgen schrieb ich um kurz vor Acht der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf eine Mail und bat darum, mir den Treffpunkt und die Abfahrtszeit mitzuteilen. Diese Angaben erhielt ich postwendend. So machte ich mich von Wuppertal auf den Weg nach Düsseldorf und wurde am Treffpunkt herzlich empfangen. Der Bus fuhr pünktlich los und es war eine gute Allgemeinstimmung. Für die Jüngsten im Bus, die ganz hinten saßen, war die enorme Polizeipräsenz ein wenig überraschend. Von einer geplanten Gegendemo, die von mir im Vorfeld leicht beängstigend eingestuft wurde, war nichts zu sehen. Zwei Polizisten begleiteten uns vom Bushalteplatz zum Dom.

Als die Veranstaltung eröffnet wurde, war vor der Bühne ein Meer von Israelfahnen zu sehen. Nicht nur die Sonne sorgte für sehr gute Laune, denn es herrschte eine positive Grundeinstellung. Von mehreren Personen habe ich vernommen, dass man sich über die rege Beteiligung gefreut hat. Auch ich war überwältigt, zumal ich mit knapp 200 Teilnehmern gerechnet habe. Die ganze Zeit war ich bemüht ein paar gute Fotos zu machen. Dabei führte ich ein paar sehr gute Gespräche.

– Christen auf schweren Maschinen (Christian Motorcyclists Association) machen sich in der Motorradsaison auf und unterhalten sich mit Motorradrockern über Jesus. Auf die Idee muss man erst einmal kommen. Glaube und Hobby derart gut unter einen Hut zu bekommen scheint nicht ganz so schwer zu sein, wie ich immer glaubte.

– Eine Frau legte ihrem Hund einen weißblauen Kragen um. Schnell kam man ins Gespräch über den Hund und die Veranstaltung.
– Auf der Domplatte gibt es nur wenige erhöhte Stellen, um gute Schnappschüsse zu machen. Ganz fair tauschten wir die Plätze, so dass jeder gute Bilder machen konnte.
– Über die Delegation der Linken wurde auch gerne gesprochen, zumal sie ja an der Hetze gegen Israel stark beteiligt ist. Die einsame Fahne der Antifa gab Hoffnung, dass nicht die ganze Linke Jugend den Verstand versoffen oder weggerauscht hat.

Als von der Bühne alles von den Rednern gesagt wurde, machten wir uns auf den Weg zum Demozug durch die Stadt. Es war einfach überwältigend. Auf der Domplatte war es schon schwer alle Teilnehmer auf ein Foto zu bekommen. Beim Demozug war es schlichtweg unmöglich. Ich habe es versucht und bin jämmerlich gescheitert. Deshalb habe ich mich zwischendurch bis an die Spitze vorgekämpft, einen Papierkorb erklommen und den gesamten Zug gefilmt. Es dauerte ganze sieben Minuten bis der gesamte Zug an mir vorbei gezogen ist.

Der Demonstrationszug fand sein Ziel auf dem Rudolfplatz. Was für eine Kulisse (Video). Im Vordergrund die Bühne und dahinter die Burgmauern/Stadtmauern. Hinzu kamen polizeilich bestätigte 1500 Teilnehmer mit fast genau so vielen Israelfahnen. Kurz nach Beginn der ersten Rede hörte man schon die ersten Rufe “Geistes Verwirrter“, wie man sie in der Presse gerne nennt, wenn deren fehlgeschlagene Integration ans Tageslicht kommt. Geschätzte 50 Hasserfüllter forderten in Anwesenheit von 30 Polizisten ein freies Gaza.

Die Gesamtsituation war etwas bizarr. Wir standen in Höhe der Burgmauer/Stadtmauer, dann kam eine Reihe Polizeifahrzeuge zwischen denen jeweils ein Polizist stand. Dahinter war ein Café, in dem Gäste ein wenig verwundert saßen. Weitere zehn Meter stand eine massive Polizeikette, die das brüllende Elend der Gazademo in Schach hielt. Von uns ertönte abwechselnd „No Hamas vor Gaza“ und „Lang lebe Israel“. Es war ergreifend.

Als die Veranstaltung zu Ende war machten wir uns auf die Heimreise. Im Bus diskutierte ich noch ein wenig mit den Jungen Menschen über den Koran/Islam. Teilweise waren sie verwundert darüber, was der Koran/Islam von sich gibt. Vorher verteilte ich ein paar Bierdeckel von der Grünen Pest (Mullahbräu) und Aufkleber „Islam macht frei“ (mit dem Koranschüler in Ketten). Mit zwei Teilnehmerinnen fuhr ich dann noch zum Hauptbahnhof.

Alles im allem war das ein sehr schöner und gelungener Tag. Ein Fernsehteam von „Monitor“ war anwesend, wovon der Tonassistent Israeli ist. Auch mit ihm habe ich mich kurz unterhalten können. Selten trifft man so viele nette Menschen. Kaum führt man mit Fremden so gute Gespräche.

Ich kann nur jedem empfehlen, bei der nächsten Möglichkeit an so einer Veranstaltung dabei zu sein. Es war nach der Solidaritätsdemo in Duisburg (dessen Redner als Gast heute auch dabei war) die zweite Israeldemo, an der ich teilgenommen habe. Man trifft alte Bekannte von PI und tauscht Erfahrungen aus. Ich bin mir sicher, dass sich jeder ärgert, der sich zwar vorgenommen hat an der Israeldemo teilzunehmen, dann aber doch ferngeblieben ist. Solche Momente will ich nicht verpasst haben. Sie werden mir lange in Erinnerung bleiben.

Videos:

» Video der PI-Gruppe Köln: Fairplay für Israel
» Rede von Graumann (Teil 1Teil 2)
» Demozug Anfang
» Szenen Domplatte Gegendemo
» Demozug Hohenzollernring
» Rede von Sacha Stawski (Honestly Concerned)
» Abschlussworte und Hymne

Fotogalerie:

» Weitere Fotos von Honestly Concerned und von David
» Haolam: Fulminante Solidaritätsdemonstration für Israel in Köln

(Fotos: B. Sham, Kulturbanause, Antivirus / Videos: Antivirus und Michael S.)

Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht! Finca Bayano in Panama.

55 KOMMENTARE

  1. Schöne Veranstaltung.
    Schön, dass die Veranstaltung trotz genehmigter Gegendemo nicht gestört wurde.

  2. Und was kann Israel von den USA mit einem rassistischen Muslim-Verräter an der Spitze erwarten?
    Read this – Obamas own words!!!:

    From Dreams of My Father:
    ‘I ceased to advertise my mother’s race at the age of 12 or 13, when I began to suspect that by doing so I was ingratiating myself to whites.’

    From Dreams of My Father :
    ‘I found a solace in nursing a pervasive sense of grievance and animosity against my mother’s race.’

    From Dreams of My Father:
    ‘There was something about her that made me wary, a little too sure of herself, maybe and white..

    From Dreams of My Father: ‘It remained necessary to prove which side you were on, to show your loyalty to the black masses, to strike out and name names.’

    From Dreams of My Father:
    ‘I never emulate white men and brown men whose fates didn’t speak to my own. It was into my father’s image, the black man, son of Africa , that I’d packed all the attributes I sought in myself: the attributes of Martin and Malcolm,DuBois and Mandela.’

    Und am schlimmsten:

    From Audacity of Hope:
    ‘I will stand with the Muslims should the political winds shift in an ugly direction.’

  3. Es ging viel ruhiger zu, als ich vermutet hatte. Die Stimmung war super. Einige konnten sogar singen! Nachher in kleinen Gruppen mit Israelfahne ergab nur den ein oder anderen bösen Muselblick. Als solches Grüppchen statteten wir der Moscheebaustelle noch einen Besuch ab und hatten dort ein nettes (aber hoffentlich nicht allzu bedrängendes) Gespräch mit einer jungen Schülerin, die über den Bau referieren will.

  4. Hamas: Kreuze in Gaza

    (Text auf einem Plakat, siehe Fotos).
    Was soll das bedeuten??? Dass Hamas Gaza christianisiert??? (Nach einen Blick auf palwatch.org wurde ich nicht schlauer in dieser Hinsicht)

  5. Ein wunderbarer Tag mit wunderbaren Leuten!

    Die Gegendemonstration war typisch für die
    Unterdrücker Gesellschaftsordnung recht klein
    und überschaulich, dafür allerdings umso gewalttätiger…

    Gibt es eigentlich in den Moschee-Vereinen Kurse für:
    – Beleidigt sein, für Anfänger
    (wir üben die Kleinkind-Trotzkopf-Haltung)
    – Beleidigt sein, für Fortgeschrittene
    (wir üben „Islam ist Frieden, die Erde ist eine Scheibe und wie komme ich in einen Darkroom ohne auf den Imam zu stoßen..)
    – Beleidigt sein, für Profis
    (wir üben die Praxis am lebenden Obejekt, wobei ebenfalls Bereicherung von Ungläubigen
    mit eingeschlossen ist)
    Nach gelungenem Abschluss dieser Kurse, dürfen die Teilnehmer an der Sonderveranstaltung:
    „Der böse Blick“ teilnehmen.
    (Achtung: hier könnte es zu weiteren Verspannungen des gesamten Hirnapparates kommen – was alles ganz halal ist „wer nicht denkt, den Allah lenkt“)

    Ich persönlich habe eine weitere Theorie betreffend des sg. bösen Blickes…
    die öffentlichen Toiletten sind nicht der
    Unterdrücker-Gesellschaftsodnung (umgsprl. Islam) ausgerichtet und so müssen die armen,
    armen, völlig missverstandenen und Koran-konform friedlichen Anhänger einfach viel zu lange einhalten…
    also, wirklich, wer würde da nicht ausschauen wie ne angefaulte Tomate….

    *hallalie… Walküre pro Israel 🙂

  6. Ist das die AntiFa Bild 4 von unten?
    Zumindest gab es die Deutschlandfahne ohne Ärger.
    Schön das nicht alle vor dem TV sitzen.

    Grüsse nach Köln

  7. Schöne Veranstaltung! Wäre gern dabei gewesen!
    Was auffällt: eine Pro-Israel-Veranstaltung:
    freundliche Menschen, nettes Miteinander, gepflegte Gespräche mit geistreichen Menschen.
    Anti-Israel-Veranstaltungen: Hass, Gewaltbereitschaft, Pöbeleien, Schreien und eine zurecht besorgte Polizei, die ständig bemüht ist, die Gewalt nicht ausbrechen zu lassen.
    Da sollte mal so mancher Nachdenken mit welchen dieser Menschentypen er lieber in einem Land leben möchte! 🙂

    P.S.: Leider scheinen viele Mitglieder der jüdischen Gemeinden nicht recht zu verstehen, dass die größte Gefahr für sie nicht von den zahlenmässig eher wenigen Neonazis ausgeht, sondern von den Islamfaschisten mit ihren helfenden Antifanten.

  8. Auch ich war dabei was mir sofort auffiel war ein Typ alleine auf weiter Flur der eine Weste trug „Hier kommt die Linke“ Denke mal der hat sich verlaufen gehabt.Ansonsten tolle Veranstalltung die von der Presse totgeschwiegen wird.Deutschlandfahnen gab es einige und vom Veranstalter bekammen wir weiss-blaue und schwarz-rot-gelbe Girlandn zum Umhängen.

  9. und noch was Nettes aus Köln..Polizei verfolgt Räuber beim Aachener Weiher..mit Warnschüssen
    ( Zur Erklärung–rund um den Aachener Weiher und die Uniwiesen sind Unmassen von Menschen in den Grünanlagen-viele Studenten, Schwulenstrich, Interlektuelle und Künstler aus der Innenstadt—leichte Beute für die Meute!

    Aufgrund von Du Hurensohn war der Räuber bestimmt aus Luxemburg

    http://www.express.de/regional/koeln/raeuber-mit-warnschuessen-gestoppt/-/2856/3605838/-/index.html

  10. @#8 Ping

    ja das stimmt-lauter fröhliche gesichter im großen und ganzen,da macht es spaß die fotos anzuschauen.

    aber ein sexist hat doch wahrlich brüste fotografiert,so ein ferkel :-),wo ist die burka.

    es ist immer so als wenn die sonne aufgeht wenn man diese fröhlichen gesichter sieht.im gegensatz zu diesen haßverzehrten moslemsparaden,die nicht nur kleinkinder in die flucht schlagen.

    bei den einen hätte ich lust auf einen kaffee vorbeizukommen und bei den anderen würde ich nicht mal auf einladung hingehen.

    ich brech mir mal die finger und setze ein freundliches Shalom ans ende.

  11. Eine tolle Veranstaltung,tolle Bilder die Mut machen.In diesem Lande gibt es doch noch Menschen mit Mut und Verstand.

  12. Ich war ebenfalls bei der Pro-Israel-Demo in Köln. Die Berichte hier auf PI sind super, geben exakt wieder, wie es war, nämlich friedlich, sachlich und trotzdem emotional. Niemand hat sich von den rund 60 Gegendemonstranten provozieren lassen, allenfalls zu den beschriebenen Sprechchören. Man sieht, es geht.

    Wie es bei umgedrehtem „Kräfteverhältnis“ gewesen wäre, darüber kann hier jeder selbst spekulieren.

    Übrigens bin ich mit deutlich sichtbaren Israel-Wimpel zu Fuß durch die Kölner Innenstadt nach hause gegangen. Dabei kamen mir mehr als einmal „südländische“ Personen, auch in Gruppen, entgegen. Passiert ist nichts. Vielleicht sollte man öfter „Flagge zeigen“ und sich schlicht und ergreifend nicht einschüchtern lassen?

    Ach ja, die Sache mit der „Deutschland Fahne“: Selbstverständlich wurde „Schwarz-Rot-Gold“ gezeigt und war auch von den Veranstaltern ausdrücklich erwünscht. Das sieht man auch überdeutlich bei den Fotos der Redner.

    Alles in allem ein gelungener Tag. Lang lebe Israel!

  13. Schöne Aktion, hat man den Nazi-Penner von der Domplatte bei der Gelegenheit endlich von der Hohenzollernbrücke geworfen?

    OT: BILD meldet, dass das Finanzamt sämtliche potenziellen Arbeitgeber Eva Hermanns angeschrieben und zur Denunziation ermutigt hat. Ergebnis: Über 80.000 Euro Steuerschulden. Wer hat dafür wohl gesorgt?

  14. #13 Jim Panse: Das wollte ich auch fragen, wo war der spinnerte alte Antisemit mit seiner „Klagemauer“ – Wurde die endlich abgerissen?

  15. Als die Veranstaltung eröffnet wurde, war vor der Bühne ein Meer von Israelfahnen zu sehen.

    Und deutsche Fahnen scheinen diesmal kein Problem zu sein.

  16. Auch auf dem Berliner Breitscheidplatz waren einige Deutschlandfahnen zu sehen. Die Misredner die mit Begriffen wie Antigermanische Demo, Verschwörungsideologie: wir sind schon unterwandert worden bevor die Moslems kamen, Judenstaat Israel, etc. pp. argumentieren, heucheln nur Solidarität mit Israel. Der Islamimperialismus ist nicht nur deutschlandfeindlich. Solche tumben Äußerungen desavoieren den normalen Patriotismus. Ich kann mit meiner Jüdischkeit Friedrich den Großen und den Preußenstaat super toll finden! Wer will mir das abstreiten? Deutschland ist kein Germanenstaat, genauso wenig, wie Israel ein nur jüdischer Staat ist.
    Herzliche Bitte: achtet auf die Terminologie und arbeitet nicht den Feinden in die Hände. Verbündete gegen den Islam und gegen die Verräterparteien (Freunde des Islams)brauchen allemal.

  17. Kurzbericht von der Berliner Demo (14:00, Breitscheidplatz)

    Es waren ungefähr 300-400 Leute da, gute Stimmung. Israelfahnen – keine erkennbaren PI-ler, keine Deutschlandfahnen.

    Eine sehr schlechte Beschallungsanlage – die dann auch noch eine zeitlang ausfiel- vermiesten den „Genuss“. Allerdings waren die aufgebotenen Redner auch meistenteils wirklich zum Gähnen. Reden können ist wohl nicht jedem gegeben. Tja.

    Stefan J. Kramer kann gar nicht reden – bitter in seinem Job. 🙁

    Allgemein trotzdem gute Stimmung – allerdings sind die Bilder aus Köln einfach schöner. Besseres Wetter (Neid!) und mehr Leute. Schön.

  18. #2 Tess (14. Jun 2010 09:27)

    Und was kann Israel von den USA mit einem rassistischen Muslim-Verräter an der Spitze erwarten?

    Muessen wir hier jetzt in jedem Thread dein anti-Obama-Gegeifer lesen oder was? Die USA werden immer zu Israel stehen, ob der Praesident nun ein Demokrat oder ein Republikaner ist. Ich moechte von Europa nur halbsoviel offizielle Solidaritaet mit Israel sehen wie sie Obama bisher gezeigt hat.

  19. #7 Ping (14. Jun 2010 10:14)

    P.S.: Leider scheinen viele Mitglieder der jüdischen Gemeinden nicht recht zu verstehen, dass die größte Gefahr für sie nicht von den zahlenmässig eher wenigen Neonazis ausgeht, sondern von den Islamfaschisten mit ihren helfenden Antifanten.

    Allerdings! Das hat Freund Broder auch schon mal in einer seiner brillianten Reden herausgestrichen. Das Ausmass des Nazitums 2010 ist ein harmloser Furz im Vergleich zu dem, was sich in Europa mit dem Allah-Faschismus zusammenbraut.

  20. Eine ermutigende Veranstaltung!
    Wo gibt es die Möglichkeit, von ähnlichen Kundgebungen in anderen Städten zu erfahren?
    Ich bin noch nicht so lang „dabei“, daher die Frage.

    PI: Na wo wohl? Immer fleißig PI lesen!

  21. Danke für den Tipp. Dann hier mal eine Anregung: wie wäre es mit einer ähnlichen Veranstaltung z.B. im Raum München??

  22. #19 Kafir4Life (14. Jun 2010 11:29)

    #7 Ping (14. Jun 2010 10:14)

    P.S.: Leider scheinen viele Mitglieder der jüdischen Gemeinden nicht recht zu verstehen, dass die größte Gefahr für sie nicht von den zahlenmässig eher wenigen Neonazis ausgeht, sondern von den Islamfaschisten mit ihren helfenden Antifanten.

    Allerdings! Das hat Freund Broder auch schon mal in einer seiner brillianten Reden herausgestrichen. Das Ausmass des Nazitums 2010 ist ein harmloser Furz im Vergleich zu dem, was sich in Europa mit dem Allah-Faschismus zusammenbraut.
    ————————-
    ihr denkt die wissen es nicht?
    sie sind eurer meinung doof und ihr schlau?
    das sicherheitsgls und die stahlpanzerwände in ihren gemeinden und kindergärten inklusive
    bewaffneten beamten bei jedem „furz“ bemrken sie ncht? oder sollte das gegen n´paar skins mit baseballern gerichtet sein?
    fragt mal bei so einer demo warum da so ein polizeischutz da ist und schaut ob ihr einen
    scharfschützen erblickst!
    sie müssen die schnautze halten sonst gibt es weniger schutz von der politik!(LRG regirt und die juden müssen sich „arrangiren“)
    schockt eure freunde denkt mal nach. 😉
    sarkassmus aus!
    n´schönen tag.

  23. Nachtrag zur Berliner Demo

    Also – ich habe keine Deutschlandfahnen gesehen. Naja.

    Zum Anderen: Es waren auch israelfreundliche antiFASCHISTEN dort – die dann auch dort mit Flugblättern agitierten. Irgendwelche 25jährigen pepiercten Kapuzenpulli-Spinner, das übliche halt.

    Und was im Nachhineine noch aufstößt – einer er „Redner“ sprach von „bedingunsloser Solidaritiät mit Israel“. Das klingt dann doch sehr nach „teutscher Treue“. Bedingungslos – das geht mir immer zu weit. „Solidarität“ hätte völlig ausgereicht.

  24. das Foto : Linke Genossen .. Jetzt ist AUCH das Blut an euren Händen stimmt SO nicht.

    Diese Mauer-Mörder-Unterstützer -Partei hat seit Jahrzehnten sich die Hände mit hunderten von Toten an der Mauer besudelt

    We schreib mal eine Rote Socke über diese Mauer-Toten ??

    Selber schuld .. es ist als wären sie bei Schnellverkehr über die Autobahn gegangen

  25. Die Obamophilen werden es wohl nie begreifen… Naja wer nicht hören will, muss f…

  26. #26 RamboJambo (14. Jun 2010 12:41)

    Die Obamophilen werden es wohl nie begreifen… Naja wer nicht hören will, muss f…

    :::::::::::

    wenn dir die medien jahrelang das gehirn waschen und obambi als den messias verkaufen, was kannst du da erwarten?
    obama ist die größte gefahr für israel seit dem unabhängigkeitskrieg 1948.
    ebenso wie für die freie welt seit der perestroika 1989.

  27. #16 Hans-Michael Jonas (14. Jun 2010 11:02)
    Auch auf dem Berliner Breitscheidplatz waren einige Deutschlandfahnen zu sehen. Die Misredner die mit Begriffen wie Antigermanische Demo, Verschwörungsideologie: wir sind schon unterwandert worden bevor die Moslems kamen, Judenstaat Israel, etc. pp. argumentieren, heucheln nur Solidarität mit Israel.

    Ich muss mich hier mal äussern, Sie lesen noch nicht lange dieses Blog, nicht wahr?

    Der Beitrag: Wir sind unterwandert, bevor die Moslems kamen, wurde hier NICHT toleriert, er wurde von einem U-Boot eingestellt, bitte differenzieren sie hier.

    Zum Judenstaat:

    1.) Warum wurde Israel gegründet? Antwort: Um den Juden eine Heimat, einen eigenen Staat zu geben, wollen Sie das abstreiten? Und solange Israel als solchens besteht, haben auch die Juden in der Diaspora ein wenig mehr Sicherheit, denn sollte sich der Mann mit dem kleine Schnauzbart (heute Achmachihnplatt) wieder erheben, und das vollenden wollen, was vor 70 Jahren nocht vollständig gelang, wird man die Juden in der Diaspora NICHT fragen, welche politische Einstellung sie hatten, sie werden nicht nach rechts oder links einteilen, sondern nach ganz anderen Kriterien, dessen sollten Sie sich bewusst sein.

    Der Islamimperialismus ist nicht nur deutschlandfeindlich. Solche tumben Äußerungen desavoieren den normalen Patriotismus.

    Das wissen hier die User, die schon lange PI lesen, und gerade darum geht es, es geht um GESUNDEN Patriotismus, der ohne Antisemitismus auskommt, aber dennoch sich zum Deutschsein bekennt, und sie verlangen zu RECHT, wenn Zuwanderer, die die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen, sich dessen bewusst sind und Loyalität dem Staat und der Mehrheitsgesellschft entgegen bringen.

    Ich kann mit meiner Jüdischkeit Friedrich den Großen und den Preußenstaat super toll finden! Wer will mir das abstreiten?

    Niemand will Ihnen das abstreiten…..

    Deutschland ist kein Germanenstaat, genauso wenig, wie Israel ein nur jüdischer Staat ist.

    Und genau dort liegt ihr Denkfehler. Deutschland ist ein deutscher, europäischer Staat, von Germanen redet hier niemand. Deutschland ist offen für Einwanderung jeglicher Coleur und Religion, die sich aber an die Gepflogenheiten und das Grundgesetz halten müssen und die westlichen Werte vertreten müssen, ebenso ihre Solidarität mit genau diesem Staat bezeugen müssen, genau wie Israel ein Staat der Juden ist, in dem aber eine große Anzahl Nichtjuden gleichberechtigt leben dürfen und tun, dennoch sollten sie sich an die Gesetze des Staates halten und ihre Loyalität beweisen, wie kann es sein, daß sich eine arabisch-israelische Knessetangehörige an der Aktion der Mavi Marmara beteiligt und in der Knesset fordert, sich ihre Lügen anhören zu müssen, wie kann es sein, daß ein arabisch-israelischer Knessetabgeordneter eine Europareise unternimmt und den Staat Israel verleumdet und behauptet, es wäre keine Demokratie? Warum weigern sich die arabischen Staaten, Israel als den jüdischen Staat anzuerkennen, wie Abbas deutlich sagte:

    Jüdischer Staat? Was ist das, WIR kennen nur Israel, was er damit sagen wollte, daß er den Staat nicht anerkennt und hofft, das sich die arabisch-israelische Bevölkerung derartig vermehrt, daß eines Tages der jüdische Charakter des Lande nicht mehr gewährleistet ist……Diesen Hintergedanken sollten Sie sich verinnerleichen.

    Herzliche Bitte: achtet auf die Terminologie und arbeitet nicht den Feinden in die Hände. Verbündete gegen den Islam und gegen die Verräterparteien (Freunde des Islams)brauchen allemal.

    Vollkommen richtig, wer dem jüdischen Staat sein Judentum abspricht, arbeitet den Feinden Israels in die Hände….bitte versuchen sie aus ihrer Matrix rauszukommen.

    Was unterscheidet eigentlich linke Juden von den gemässigten? Sehr viel….leider.

  28. Beeindruckende Demonstrationen im Lichte des Doms zu Köln.

    Der Segen des Allmächtigen ist gewiß. So werden die leidenschaftlichen Wünsche und Ziele der Teilnehmer sicher ihre Erfüllung finden.

    Deo Gratias.

    www-myvideo.de/watch/4641877/Großer_Gott_wir_loben_dich

  29. Es war eine sehr schöne Veranstaltung, an einem sonnigen Tag, mit sehr vielen freudvollen und optimistisch eingestellten Menschen.
    Angenehm überrascht war ich, daß sich doch so viele Teilnehmer zusammengefunden haben, um für eine solch wichtige Sache einzustehen. Schön auch das Wiedersehen mit alten Bekannten und die vielen Gespräche mit Teilnehmern auch von außerhalb Kölns.
    Ein Polizist sagte mir am Rande des Demonstrationszuges, daß es auf jeden Fall über 1000 Teilnehmer waren.
    Und zu der etwas unseligen und meiner Meinung nach überflüssigen Diskussion, um „Deutschlandfanhe ja oder nein“, kann ich nur sagen, die hat sich auf der Demo erst gar nicht gestellt. Warum sollte denn auch Distanz geschaffen werden, zwischen „Euch und Uns“, oder umgekehrt.
    Im Gegenteil, vor dem Hohen Dom auf dem Ronkalliplatz verteilten die Veranstalter an einem Stand neben Fähnchen, Aufklebern etc. auch Hawaiketten, sowohl in Weiss- Blau, als auch in Schwarz, Rot, Gold.
    Selbst einige jüdische Teilnehmer, hatten neben der israelischen Fahne auch kleine deutsche Fähnchen dabei. Ein von der jüdischen Gemeinde aus Aachen, zugereister Teilnehmer, hatte auf einem großen Transparent auch das passende rheinländische Motto dazu: „Eschte Fründe stonn zusamme“.

    Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung, die hoffentlich viele Nachahmer finden wird.

  30. Gutes Wetter, gute Teilnehmerzahl und gute Stimmung! Als die islamischen Israelhasser sich während der Abschlusskundgebung in unserer Nähe postiert haben und Sprechchöre angestimmt wurden, habe ich die Umwandlung einer Parole der braunen Sozialisten (Palästina hilf‘ uns doch, Israel gibt es immer noch!) zu Israel hilf‘ uns doch, Hamas gibt es immer noch! initiiert. Außerdem sollen an Zaungäste am Rande des Aufzugs einige Aufklärungsflugblätter über den Islam verteilt worden sein. 😉

    Lang lebe Israel!

  31. Ja, ich war auch dabei und fand die Demo klasse!

    Ich war sehr überrascht (und auch erfreut) aus wie vielen unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft besorgte Menschen hergefunden hatten. (Wenn ich auch sehr „verwundert“ über die kleine Gruppe von augenscheinlichen Parteigängern der Partei „die Linke“ war.)

    Ich konnte mit vielen Menschen sprechen und freue mich über die neu gewonnenen persönlichen Kontakte.

  32. #34 Columbin
    meintest du etwa den Bauzaun ? 🙂
    das Flugblatt gefällt mir sehr gut. Eine zusätzliche Zeile zum Thema:
    Abgrenzung der Bibel in Bezug auf Gewalt im Koran hätte mir noch gefehlt. Nicht nur, daß in der Bibel die Gewalt ehr deskriptiven Charakter hat, sondern, daß sie wesentlich im AT zu finden ist, während für Christen das NT und die von Gott durch Jesus Christus offenbarte Liebe prägend ist.
    Wenn dann noch eine Zeile übrig wär, könnte man die neusten Forschungsergebnisse zur Untermauerung anbringen.

  33. #2 Tess (14. Jun 2010 09:27)
    Und was kann Israel von den USA mit einem rassistischen Muslim-Verräter an der Spitze erwarten?
    Read this – Obamas own words!!!:

    From Dreams of My Father:
    ‘I ceased to advertise my mother’s race at the age of 12 or 13, when I began to suspect that by doing so I was ingratiating myself to whites.’

    From Dreams of My Father :
    ‘I found a solace in nursing a pervasive sense of grievance and animosity against my mother’s race.’

    From Dreams of My Father:
    ‘There was something about her that made me wary, a little too sure of herself, maybe and white..

    From Dreams of My Father: ‘It remained necessary to prove which side you were on, to show your loyalty to the black masses, to strike out and name names.’

    From Dreams of My Father:
    ‘I never emulate white men and brown men whose fates didn’t speak to my own. It was into my father’s image, the black man, son of Africa , that I’d packed all the attributes I sought in myself: the attributes of Martin and Malcolm,DuBois and Mandela.’

    Und am schlimmsten:

    From Audacity of Hope:
    ‘I will stand with the Muslims should the political winds shift in an ugly direction.’

    ________________________________________________________________________

    Jetzt bestätigt auch der ägyptische Außenminister, daß NoBama ihm unter vier Augen versichert habe Mohammedaner zu sein und er weiterhin die Agenda der Ummah verfolgen wird:

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2010/06/-obama-tells-egyptian-foreign-minister-i-am-a-muslim-stealth-coup-on-the-white-house.html

  34. #23 mike hammer (14. Jun 2010 12:05): Gut, wenn ich mich irren sollte. Aber ich habe keinen Anhaltspunkt gesehen der mich glauben ließ die Mehrheit der deutschen Juden sei in diesem Punkt klarsichtiger, als die große Mehrheit der Christen. Letztere leugnen die Zusammenhänge zwischen Vertreibung und Mord an ihren Glaubensbrüdern in so vielen Ländern der Erde und den Zusammenhang zwischen der mohammedanischen Straßengewalt in Deutschland und dem Islam.

  35. #39 Ping (14. Jun 2010 17:08)
    gehe mal in eine synagoge , da musst du nicht sehr inteligent sein die „SECUTITY“ springt dir ins auge. sie wissen es. es gibt in israel gerade seit einigen jahren einen extremen preisanstieg der wohnungen. französische juden kauffen den teufel komm raus alles auf! rahte al warum. nach so fielen jahrhunderten der verfolgung entwickelt ein volk sowas wie ein gespür für gefahr und von wo sie kommt.
    ———–
    PS: solltest du nach dem synagogenbesuch böse blicke und pöbeleien seitens der „südländer“
    bemerken hast du vergessen die kopfbedeckung abzunehmen. lol. 😉

  36. @#7 Ping (14. Jun 2010 10:14)

    Schöne Veranstaltung! Wäre gern dabei gewesen!
    Was auffällt: eine Pro-Israel-Veranstaltung:
    freundliche Menschen, nettes Miteinander, gepflegte Gespräche mit geistreichen Menschen.
    Anti-Israel-Veranstaltungen: Hass, Gewaltbereitschaft, Pöbeleien, Schreien und eine zurecht besorgte Polizei, die ständig bemüht ist, die Gewalt nicht ausbrechen zu lassen.
    Da sollte mal so mancher Nachdenken mit welchen dieser Menschentypen er lieber in einem Land leben möchte! 🙂

    100%ige Zustimmung!
    Deine Worte beschreiben den himmelweiten Unterschied zwischen unsereins, die Israel lieben, und den Herrschaften, die sich gegen Israel stemmen, was ich selbst auch immer wieder sehe. Wir stehen auf der Lichtseite, Zukunftsseite. Bei Israel-Veranstaltungen sieht man das Licht strahlen, wozu schon das so schöne blau-weiße Leuchten der Israel-Fahnen beiträgt. Zu solchen Veranstaltungen gehe ich mit meiner großen Israel-Fahne hin. Dort fühle ich mich richtig wohl. Deswegen gehe ich gern zu solchen Ereignissen hin.

  37. @#34 Columbin (14. Jun 2010 16:17)
    Megacool!
    Auch ich fühle immer wieder, dass es ein Riesenglück für die Welt ist, dass Israel da ist, lebt. 🙂 Auch auf persönlicher Strecke mache ich immer wieder diese Erfahrung, z.B. bei den Apfelsinen. Seit ich die israelischen Apfelsinen entdeckt habe, kaufe ich nur diese, weil sie ein fantastisches Aroma haben. Genauso ist es bei Grapefruits, Mandarinen/Clementinen.
    Israel ist der Leuchtturm im Mittleren Osten, eine Insel des 21. Jahrhunderts in einer Steinzeitregion, ein Segen für die Welt.

  38. Noch am Samstag haben wir uns Gedanken über die Gegendemonstration und die daraus resultierenden Einschränkungen gemacht. Auf Anregung von inga, habe ich Samstag abend eine diesbezügliche Anfrage an das Polizeipräsidium geschickt und heute Vormittag kam die Antwort.

    Sehr geehrter Herr ________,

    leider hat mich Ihre Nachricht erst heute erreicht. Ich hoffe, Sie sind ohne Probleme zu der Demonstration gelangt.

    Zur „Genehmigung“ von Demonstrationen möchte ich Ihnen Folgendes mitteilen:

    Die Rechtsordnung sieht im Zusammenhang mit Demonstrationen, d. h. öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel, keine Genehmigungspflicht vor. Bei dem Recht der freien Meinungsäußerung (Artikel 5 des Grundgesetzes – GG) und dem Recht, sich unter freiem Himmel friedlich ohne Waffen zu versammeln (Artikel 8 GG) handelt es sich nämlich um elementare Grundrechte. Die Veranstaltung einer Demonstration ist daher weder zu beantragen, noch wird sie von der Behörde genehmigt. Sie ist erlaubnisfrei und lediglich bei der Polizei anzumelden. Eine genehmigende Institution würde schon dem Wortlaut und dem Sinn der Grundrechte entgegenstehen.

    Diese Grundfreiheiten gewährleisten auch und gerade die öffentliche Auseinandersetzung mit unbequemen oder unpopulären Themen. Sie verhindern, dass Demonstrationen verboten bzw. nicht genehmigt werden können, weil eine Gruppe öffentlich Ansichten zu vertreten gedenkt, die eine andere Gruppe als provozierend oder mit Vorurteilen belastet empfindet und daher ablehnt. Dabei unterliegt das Recht, zu jeder Zeit und an jedem Ort öffentlich zu demonstrieren, den Geboten der Friedlichkeit und Waffenlosigkeit. So geht es schon aus dem Text des Artikels 8 hervor. Selbstverständlich darf die Demonstrationsfreiheit auch nicht missbraucht werden, um andere Versammlungen zu stören oder gar unmöglich zu machen.

    Im konkreten Fall war die Polizei als Versammlungsbehörde in Kooperationsgesprächen mit den beiden Veranstaltern zu einer für beide Seiten annehmbaren Lösung gekommen, so dass beide Versammlungen parallel stattfinden konnten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag
    gez. ___________
    Polizeipräsidium Köln

    Über den Israeldemo-Veranstalter erfuhr ich bereits Sonntag vormittags eine Zugangsempfehlung über die Straße „Am Hof“, so konnte ich besser als vermutet zum Dom durchgehen. Der Tag hat sich gelohnt.

    Shalom

  39. Stimmme meinen Vorkommentatoren voll zu, die Veranstaltung war so was von positiv, wie ich es von Pro-Israel-Veranstaltungen gewohnt bin. Toda Rabah an die Veranstalter und an alle Teilnehmer.

    @ #4 dergeistderstetsverneint
    Natürlich christianisiert die Hamas nicht in Gaza, sonst hätte Israel viele Probleme (einschießlich Raketenbeschuß) weniger. Gemeint ist hier die extreme und äußerst brutale Christenverfolgung durch die Hamas, die sogar so weit geht das im 21. Jahrhundert Christen und Andersdenkende wieder gekreuzigt werden!

  40. @ (#44) WahrerSozialDemokrat (14. Jun 2010 22:28)

    Ich bin wieder sprachlos, wie gestern auf der Demo am Dom, daß ich Dir nicht mal die Hand zur Begrüßung gegeben habe vor Sprachlosigkeit, ich schäme mich. Aber vielleicht kann ich das beim nächsten Mal nachholen.
    Diese Film – Introduktion ist mit den Effekten besonders gut. Ist das nur ein Hobby, mit den Filmen? Ich bin deswegen sprachlos, weil ich mit meiner „Spielzeugkamera“ noch nicht klarkomme und Du so beeindruckende Effekte servierst.

    Gute Nacht

  41. Ich weiss, dass christliche Zionisten manchen Leuten ein Dorn im Auge sind. Was aber, wenn ein Palästinenser, Elias Issa, nachdem er die Wahrheit in der Bibel erkannt und Christ geworden ist, zum 62. Unabhängigkeitstag Israels die PZO (« Palestinian Zionist Organization ») gegründet hat?

    http://www.palestinianzionistorganization.com/

    Wie Mark Gabriel (http://www.csi-schweiz.ch/csi_archiv.php?inhId=1257807600&bstFam=2&arc=1&sId=001275915004&sucHL=Mark+Gabriel&sucJahr=0) hat er sich einen neuen Namen zulegen und nach Amerika auwandern müssen.
    Wir sind Gott dankbar, dass auch Palästinenser von ihrem Hass auf Israel und die Juden frei werden können und dann sogar den Mut aufbringen, dies öffentlich zu bekunden! Aufklärung und Information sind immer noch die besten Waffen.

    Shalom al Israel!

  42. Weltweit unterstützen bibeltreue Christen Israel – im Gebet und finanziell.
    Ich zitiere aus der Internetseite der ICEJ:

    « Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) wurde 1980 von Christen verschiedenster Länder gegründet, um den 3000 Jahre alten Anspruch des jüdischen Volkes auf Jerusalem und seine besondere Verbindung zur Stadt Davids zu bekräftigen. Heute vertritt die ICEJ Millionen von Christen aus über 125 Ländern weltweit, die Israel und dem jüdischen Volk in Liebe und Solidarität verbunden sind. Die ICEJ ist die größte christlich-zionistische Organisation mit aktiven Zweigstellen in 60 Nationen. Ca. 30 Mitarbeiter aus einem Dutzend verschiedener Länder sind in der Hauptstelle in Jerusalem tätig.

    Die Arbeit der ICEJ steht unter dem Motto aus Jesaja 40,1: „Tröstet, tröstet mein Volk…“
    Seit mehr als 27 Jahren hilft die ICEJ den Bürgern Israels auf ganz praktische Weise. Gleichzeitig informiert und inspiriert sie Christen aus aller Welt, sich gegen den immer stärker werdenden Trend der Israelfeindlichkeit und des Antisemitismus zu stellen. « 

    http://www.icej.de/

  43. PM Benjamin Netanjahu hat in einer bemerkenswerten Rede auf einem Treffen der amerikanischen Organisation « Christians United For Israel », das am 8.3.2010 in Jerusalem stattfand, auf einen grundlegenden Wandel in der Beziehung zwischen Juden und (bibeltreuen) Christen hingewiesen: Die Anfänge seien im 19. Jh. zu suchen, als gläubige Christen begannen, die Wiederherstellung der jüdischen Souveränität in Jerusalem und dem Land Israel herbeizusehnen. So seien sie Vorläufer des modernen jüdischen Zionismus geworden. Er unterstrich die daraus entstandene « unerschütterliche Freundschaft » und dankte den Christen dafür:

    http://www.pmo.gov.il/PMOEng/Communication/PMSpeaks/speechcufi080310.htm

    Deshalb gibt es zahlreiche christliche Werke, die Israel aktiv unterstützen. Und weil wir Gottes Wort kennen und ehren, werden wir diese Freundschaft zu unseren jüdischen Geschwistern weiterhin pflegen und vertiefen.

    Shalom al Israel

  44. Das zeitlos gewaltige Bauwerk im Hintergrund einiger Bilder bezeugt unsere Identität genauso wie unsere Fahne:

    Das sind wir, die die stolz darauf sind, Israels Verbündete zu sein!

  45. #47 Paulchen (14. Jun 2010 23:40)

    @ (#44) WahrerSozialDemokrat (14. Jun 2010 22:28)
    „Aber vielleicht kann ich das beim nächsten Mal nachholen.“

    Aber sicher! Ich freue mich darauf!

    „Introduktion ist mit den Effekten besonders gut“

    Danke und das Intro liegt mir auch am Herzen und würde es gerne besser machen! Aber dazu fehlen mir die Möglichkeiten und Fähigkeiten…

    Es ist ein „nettes“ Intro und selbst das beste Intro müssen wir aber mit Leben erfüllen!

    Danke das du da warst und beim nächsten Mal sprichst du mich einfach an! Ich hätte es ja auch machen können! Ich bin mir nicht ganz sicher wer du warst, aber denke schon…

    Gute Nacht, mein Freund!

    Gruß WSD

  46. #44 WSD
    kann mich Paulchen nur anschließen. Finde deine Formulierungen und deine Filme meist sehr treffend und habe mich gefreut, dich gestern mal kennenlernen zu können. Gruß aus AC.

  47. #53 Robert de Nitro (15. Jun 2010 01:55)

    Ich fand es auch richtig gut euch sehen! Zusammen, jeder wie er kann, sind wir unendlich stark!

    Und ich freue mich auf das nächste Treffen!

    Ich bin nicht so, wie man mich haben will! Ich will es auch nicht mehr sein! Warum bin ich aber? Weil ich so bin, denke, liebe, glaube, hoffe Einfach so! Ich kann nichts dafür? Ich bin einfach so und möchte mich darüber streiten….

    Lasst uns Streiten! Ehrlich! Und es muss weh tun!

    Danke das ihr den weiten Weg auf euch genommen habt und wir alle, haben eine große Reise in die Freiheit und leider muss man mittlerweile sagen, in die Befreiung vor uns!

    Wir werden schauen! Lasst uns die Augen und die Ohren offen halten! Jeder mit seinen Ohren und mit seinen Augen! Ja, auch mit unseren Stimmen!

    Deswegen möchte man Augen ausstechen, Ohren abschneiden und Zungen abschneiden! Jede Religion oder Ideologie die das rechtfertigt will keinen freien Geist!

    Und Jeder, der es verteidigt auch nicht!
    Und Jeder, der es rechtfertigt auch nicht!
    Und Jeder, der es verharmlost auch nicht!

    Der freie Geist, in Liebe, Glaube und Hoffnung wird kein Krieg gewinnen, das können wir nur selber im Geist! Lasst uns den rechten Geist wählen! Und er ist in jedem selbst und heißt Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Wehrhaftigkeit!

    Welche Zukunft wünschen wir uns für die Kinder? Egal welche Rasse und Nation! Islamisch?

  48. Liebe Demo-Organisatoren, liebe Israel-Freunde, liebe Freunde und Mitstreiter von PI!

    Auf diesem Wege möchte ich mich für den schönen Sonntag in Köln herzlich bedanken.

    Ich bin gerne aus dem Bergischen nach Köln gekommen, um meiner Sympathie mit den Menschen in Israel Ausdruck zu verleihen.

    Hierbei mußte ich auch stark an die vorjährige Aramäer-Demo bezüglich Mor Gabriel denken, an der ich ebenfalls teilnahm.

    Ich grüße alle Teilnehmer, besonders die Freunde vom Ausklang im Stadtgarten (+) und die Byzantinerin.

    Und Dich WSD hätte ich, als Ex-SPDler, u.a. auch in Köln, persönlich getroffen, da ich Deine Künste sehr bewundere. Vielleicht klappt es ja, so Gott will, bei der nächsten Gelegenheit in Köln.

    M.B.(AT II)

Comments are closed.