Andreas Mölzer in Yad VashemAnfang Dezember fand eine gemeinsame Israel-Reise einiger europäischer Parteien statt, auf der neben FPÖ-Chef HC Strache seitens der österreichischen Delegation auch Andreas Mölzer (Foto) mit von der Partie war. Die dabei getroffenen Aussagen, das gezeigte Verhalten und die von Strache unterzeichnete „Jerusalemer Erklärung“ scheint für erhebliche Irritationen in den Reihen der eigenen Partei und dem nahen und fernen Sympathisantenkreis geführt zu haben.

Die Jerusalemer Erklärung enthielt unter anderem folgende Passage:

[…]
Nachdem die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts überwunden wurden, sieht sich die Menschheit gegenwärtig einer neuen weltweiten totalitären Bedrohung ausgesetzt: dem fundamentalistischen Islam. Wir betrachten uns als Teil des weltweiten Kampfes der Verteidiger von Demokratie und Menschenrechten gegenüber allen totalitären Systemen und deren Helfershelfern. Damit stehen wir an vorderster Front des Kampfes für die westlich-demokratische Wertegemeinschaft.

Dabei lehnen wir jenen kulturellen Relativismus ab, der unter dem Vorwand der Achtung fremder Kulturen und Traditionen toleriert, dass Menschen, insbesondere nicht-islamische Minderheiten, in Teilen des muslimischen Kulturkreises in ihrem Recht auf Freiheit, Gleichheit und Mitbestimmung eingeschränkt werden. Dies gilt für alle Teile der Welt, selbstverständlich in erster Linie auch für Europa, da die Menschenrechte universell und geografisch unteilbar sind.
[…]
Israel als einzige wirkliche Demokratie im Nahen Osten ist uns wichtiger Ansprechpartner in dieser bewegten Weltregion. Eine Region, die sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder mit Extremismus und Terror auseinander setzen musste. Ohne jede Einschränkung bekennen wir uns zum Existenzrecht des Staates Israel innerhalb sicherer und völkerrechtlich anerkannter Grenzen. Ebenso ist das Recht Israels auf Selbstverteidigung gegenüber allen Aggressionen, insbesondere gegenüber islamischem Terror, zu akzeptieren. Wir glauben, dass dies bei gleichzeitigem Respekt gegenüber den Menschenrechten und auch den politischen Rechten der arabischen Bevölkerung möglich sein muss.*
[…]
*Anhang DIE FREIHEIT: Gegen diesen Satz hegt DIE FREIHEIT Vorbehalte und ersetzt ihn durch folgenden Satz: Die Anerkennung der Menschenrechte – auch die der arabischen Bevölkerung – muss selbstverständlich sein.

Mölzer und Strache haben nach ihrer Rückkehr nach Österreich wohl festgestellt, dass sie mit ihrer Reise an die Frontlinie Israel (Strache im PI-Interview ab ca. 8:20 min) einen nicht unerheblichen Teil in der eigenen Partei überfordert haben.

Die Reaktion von Altermedia Deutschland (Naziforum in deutscher Sprache) auf Straches „Jerusalemer Erklärung“ vom 7.12.2010 könnte ein zarter Hinweis für das „Denken“ innerhalb dieser Fraktion sein:

Allem Wortgeklingel dieser Erklärung [Jerusalemer Erklärung – PI] zum Trotz, macht dieses Statement deutlich, daß sich die “Rechtsparteien”, die dieses Dokument unterzeichnet haben, zum willigen Vasallen des Staates Israel und seiner Diaspora-Sektionen gemacht haben. Es ist daher nicht verkehrt, in ihnen künftig nichts weiter zu sehen, als eine Art Fünfter Kolonne im Dienste des Weltjudentums, die den vorgeblichen Islamismus lediglich als Feindbild nutzt [im Original kein Fettdruck – PI], um jegliche Opposition gegen seine Interessen zu bekämpfen.

Kennern der politischen Materie war dies eigentlich schon vorher klar, doch kann man die obige Erklärung wohl als endgültiges Outing besagter Parteien für die Allgemeinheit verstehen, nach der nunmehr kein, in verschiedenen Kreisen noch gängiger wohlwollender, absichtlich mißverstehender Zweifel an ihrem eigentlichen Wesen übrig ist.

Und so sieht sich die Parteispitze anscheinend gezwungen, zur Beruhigung der innerparteilichen Widersacher von Straches geäußerten islamkritischen und pro-demokratischen/pro-israelischen Positionen und von unbedeutenden Handlungen, wie das Tragen einer jüdisch-religiös vorgeschriebenen Kopfbedeckung durch Strache wie üblich bei allen Besuchern der Klagemauer, wieder abzurücken.

Vor allem ist es bedauerlich, dass die FPÖ-Führung und insbesondere Heinz-Christian Strache es aufgrund des Widerstandes innerhalb der Partei nicht vermögen, gewisse Ressentiments gegenüber Israel abzubauen. Strache und die Parteiführung insgesamt haben unterschätzt, wie heftig die Debatte innerhalb der FPÖ werden würde. Ihm persönlich kann man glauben, dass er offen auf Israel zugehen und sich einer innerparteilichen Debatte stellen wollte. Doch er selbst und manche seiner Parteifreunde haben die Stimmung innerhalb der Partei augenscheinlich verkannt, zumindest aber unterschätzt. Ob Strache bei der so erzwungenen Distanzierung von Israel und pro-israelischen Positionen nach seiner Rückkehr immer so eine glückliche Figur machte, ist an anderer Stelle zu beurteilen.

Zunächst ist einmal die Reaktion Andreas Mölzers nach der Rückkehr interessant. So gibt er dem österreichischen Nachrichtenmagazin Profil ein Interview, in dem er erklärt, die FPÖ habe sich immer „deklaratorisch vom Antisemitismus distanziert“. Auf die Frage, ob die FPÖ von ihrer in Mölzers eigener Wochenzeitung „Zur Zeit“ dargelegte Position, laut der von Israel ein „talmudischer Vernichtungswahn“ ausgehe, abrücke, meint der Vordenker der Partei, es gäbe im Falle Israels einen „Ansatz von Staatsterrorismus“. Dies zu sagen sei kein Antisemitismus. Ebenfalls wichtig ist dem „Geschichtsbuch der Partei“ die Behauptung, dass es für die Israelis zwar psychisch belastend sei, wenn sie innerhalb von Sekunden spielende Kinder von der Straße holen und in Bunker müssten, um sie vor Raketenangriffen zu schützen. Aber für die Palästinenser sei es noch viel brutaler, weil ein israelischer Luftangriff viel mehr Menschen tötet. Die Unterscheidung, dass die eine Seite gezielt Zivilisten ermordet, zumindest deren Tod aber in Kauf nimmt und voller Stolz ihre eigenen Kinder in den Tod schickt, während die israelische Seite beim Kampf gegen diejenigen, die Mölzer wohl sonst „dschihadistische Islamisten“ nennen würde, jeden Schaden von Unbeteiligten zu vermeiden sucht, ist Mölzer wohl nicht möglich.

Auch an anderer Stelle springt der Europaparlamentarier zu kurz. In seiner eigenen oben erwähnten Zeitung http://www.zurzeit.at/ „Zur Zeit“ erregt er sich über einen freundlicherweise dort abgedruckten Artikel von PI und die mitgereisten „Herrschaften“ dieses Blogs, die angeblich zum Beispiel die Palästinenser samt und sonders in die Wüste treiben wollten:

Mölzer-Artikel in der Wochenzeitung 'Zur Zeit'

Zwar bleibt er seinen Lesern schuldig, woraus er dies entnimmt, aber darauf wird es denen wohl nicht ankommen. Wichtiger ist allerdings der vom Parteiintellektuellen nicht gesehene Zusammenhang von Ursache und Wirkung zwischen Islam und Massenzuwanderung.

Ja zum Islam, aber ned daham

Nachdem Mölzer erst einmal seinen Lesern die Zwangslage vor Ort erklärt, die einem das Anlegen der Kippa an der Klagemauer auferlegt, postuliert er, wie sehr Österreichs Freiheitliche gegen die Islamisierung Europas und die Massenzuwanderung kämpften, aber den Islam als eine der großen Weltreligionen respektierten.

Es überfordert offensichtlich den Ausarbeiter tiefschürfender Grundsatzpapiere der Partei, die mit „Daham statt Islam“ für sich wirbt, zu erkennen, in welchem Ausmaß der Islam in den Herkunftsländern die Massenzuwanderung erst verursacht. Sollte es dem Hobby-Historiker entgangen sein, wie die Unterdrückung der Menschen durch den Islam die Lebensumstände in den Heimatländern beeinflusst? Man wird nur mit einer gehörigen Portion Ignoranz zu übersehen in der Lage sein, wie sehr die wirtschaftlichen Verhältnisse in den islamischen Ländern zum einen auf die Religion bzw. auf die durch sie transportierte archaische Lebensweise nicht zuletzt des absoluten Vorbilds Mohammed zurückgehen und zum anderen im Ergebnis zu der von Mölzer beklagten Massenzuwanderung nach Europa führen. Man muss auch nicht unbedingt Max Weber gelesen haben, um den Zusammenhang zwischen der religiösen Ausrichtung und dem ökonomischem Erfolg zu erkennen. Ein Blick auf die islamische Welt legt die Zusammenhänge nahe.

Die FPÖ sollte als Partei für sich einmal die Frage beantworten, in welchem Fall weniger Menschen z.B. aus Tunesien nach Europa auswandern. Wann ist die von Mölzer beklagte Massenzuwanderung nach Europa wahrscheinlicher? Wenn die säkularen Kräfte oder die religiösen Kräfte dauerhaft die Oberhand gewinnen? Wer an der Seite der Menschen in Tunesien ist, der hofft auf eine sich verfestigende Befreiung und, dass nicht der Islam das Leben noch enger in dem nordafrikanischen Land gestaltet, als es bisher ohnehin schon der Fall war. Aber in diesem Fall blieb ja immer noch, sich auf den „Respekt vor der großen Weltreligion“ zurückzuziehen.

Oder sollte Mölzer im Islam einen Verbündeten erkennen, der ihm solange angenehm ist, wie er nicht in der eigenen Umgebung seine Wirkung entfaltet? Sollte man diese Frage bejahen, stellte sich die Frage nach dem gemeinsamen Feind wohl kaum.

Mölzer findet daher den Islam eine wunderbare Sache, wenn er denn nicht in Österreich stattfindet. Während Strache im PI-Interview Israel noch zur Frontlinie im Clash of Civilizations erklärt, meint Mölzer augenscheinlich, der Islam werde um das neutrale(!) Österreich einen Bogen machen, wenn man ihn vor allem im Ausland als eine Weltreligion „respektiert“ und die Probleme mit ihm zu Fehlentwicklungen durch „Islamismus“ erklärt. Aber vielleicht glaubt er, der Islam wird Österreich als einziges Land auf dem alten Kontinent verschonen oder dass das „Spielen“ mit dem sich in Europa noch in der Minderheit befindlichen Islam wie das Kuscheln mit einem süßen Tigerbaby ist. Aber was spricht für diese Annahme, insbesondere dafür, dass das Tigerkätzchen nicht bald zu einem gefährlichen Raubtier heranwächst und seine „neutralen“ Spielkameraden zerfleischt?

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100 KOMMENTARE

  1. Wer nicht begreift, dass Israel in besonderer Weise an der Front gegen den Islamfaschismus steht und stattdessen an ein „Weltjudentum“ glaubt, der sollte zum Islam konvertieren und sich der NPD anschließen.

    Wilders and Stadtkewitz don`t worry, the IDF is behind you!

  2. Wer dem Islam großen Respekt zollt, ihn daheim aber nicht will, der outet sich als simpler Ausländerfeind. Denen geht es nicht um die Ideologie dahinter bzw die Muslime, die auch in muslimischen Ländern darunter leiden, sondern schlichtweg darum, die Türken und Araber daheim loszuwerden.

    Die PRO-Bewegung bejubelt Mölzer und schloss sich seiner Linie an. Damit ist klar, dass auch die niemals Islamkritiker waren und sind, sondern einfach nur ehemalige NPD-Leute, die gemerkt haben, dass ihre alte Partei tot ist. Nun ja, vielleicht merken sie nun, dass auch ihre neue Partei eine Totgeburt war.

    Für Ausländerfeindlichkeit ist in Deutschland einfach kein Platz!

    Lang lebe PI!!

  3. Leider scheint die FPÖ keine einheitliche Meinung zur Israelfrage einzunehmen. Ob sich das irgendwann ändern wird bleibt abzuwarten.

    Solange dies nicht der Fall ist, kann für alle Freiheitsliebenden die FPÖ kein Partner sein. Wilders hat das sehr gut erkannt.

    Wer sich mit allzu Rechten ins Bett legt, verliert bei der Bevölkerung (zumindest in D).

  4. Vielleicht sollten die Islamversteher und Antisemiten von Altermedia eine Solidaritätsreise durch den Gaza-Streifen durchführen und sich dabei von der Hamas herumführen lassen, also eine Pallywood-Tour mit Moscheebesuch.

  5. Die FPÖ hat scheinbar noch nicht vollumfänglich begriffen, mit was sie es beim Islam zu tun hat. Und solange HC Strache die strammrechten Antisemiten und Israelhasser in seinen Reihen nicht aussortiert, sondern ihnen jetzt sogar noch nach dem Mund redet, wird diese Partei kein Ansprechpartner für Wilders & DIE FREIHEIT sein können.

    In Europa teilen sich gerade die islamkritischen Bewegungen in zwei Lager auf. Wer sich nicht zu einer klaren solidarischen Haltung zu Israel und zur Bewertung des Islam als totalitäre Ideologie bekennen kann, dem weht ein braunes Lüftchen um die Nase. Davon kann man sich nur distanzieren.

  6. Ich bin froh, dass ich hier in Deutschland bei PI und DER FREIHEIT also bei den „Israel-Lobbyisten“ bin und nicht in Österreich gegen Selbstzwang die braune FPÖ wählen muss.

    Scheiß Zeiten für Österreicher mit Verstand.

  7. #2 „Die FPÖ ist nunmal von Grundaus antisemitisch“

    Und die Semiten sind nunmal von Grundaus(?) antigermanisch!

    Schleimende Mitläufer sind nun mal von Grundaus das Letzte!

    Lernen, lesen, verstehen, denken, oder dumm bleiben!

  8. #6 Byzanz:

    Lieber Michael, danke für diese deutlichen Worte, vor allem, da Sie ja in Israel dabei waren;

    Da sollte man manchem hier ins Stammbuch schreiben!

  9. Was noch nicht erwähnt wurde ist, dass der Strache beim Besuch des Holocaustdenkmales nicht irgendeine Kopfbedeckung angehabt hat, sondern die mit den Symbolen seiner antisemitischen Burschenschafter. Schade eigentlich, dass dies bis jetzt zu keiner größeren Diskussion geführt hat (zu wenige kennen sich hier anscheinend aus).

    Dass die FPÖ mehrheitlich antisemitisch ist findet man aber an mehren Stellen. Deswegen verstehe ich auch nicht wieso die ganze Zeit so positiv über dieses Gesindel hier geschrieben worden ist.
    Zum Beispiel – was hier auch irgendwann einmal veröffentlicht wurde (sehr spät leider)
    „Wir und der Islam“ http://www.fpoe-parlamentsklub.at/fileadmin/Contentpool/Parlament/PDF/Wir_und_der_Islam_-_Freiheitliche_Positionen.pdf

  10. Oder sollte Mölzer im Islam einen Verbündeten erkennen, der ihm solange angenehm ist, wie er nicht in der eigenen Umgebung seine Wirkung entfaltet? Sollte man diese Frage bejahen, stellte sich die Frage nach dem gemeinsamen Feind wohl kaum.

    Diese Frage haben Mölzer, aber auch ProDingens schon wiederholt bejaht.

  11. Man sollte hier nicht voreilig sein. Die Israelreise der FPÖ-Leute war ein erster großer Schritt. Weitere werden folgen. Die Alt-Rechten sollen den Kampf des letzten Weltkrieges fortführen, das Problem löst sich schon durch die Zeit.

  12. Die FPÖ reist also nun nach Gaza, um die islamistische Terrororganisation Hamas zu besuchen und die PRO-Bewegung applaudiert. Wahnsinn.

  13. Aber vielleicht glaubt er, der Islam wird Österreich als einziges Land auf dem alten Kontinent verschonen oder dass das “Spielen” mit dem sich in Europa noch in der Minderheit befindlichen Islam wie das Kuscheln mit einem süßen Tigerbaby ist.

    Das klingt wie ein weibliches Bezness-Opfer, welches trotz aller Warnungen darauf besteht, dass „ihrer aber doch ganz anders wäre“.

    Nun, wie gut mit dem Islam zu kuscheln ist, zeigt die jüngere Geschichte im Libanon und im Kosovo und ganz aktuell im Sudan und in Russland.

    Im Libanon gabs in den dreissiger Jahren noch 52% Christen, man war als Libanese weltoffen und tolerant gegenüber Mohammedanern.

    Auch im Kosovo war man tolerant und weltoffen, man feierte und soff zusammen.

    Und heute?
    Heute haut der Mohammedaner dem Nichtmohammedaner korankonform den Kopf vom Hals und beansprucht das ganze Land für Allah.

    Kuscheln mit dem Islam bedeutet, eine bombige Stimmung im Land heraufzubeschwören.

  14. #1 Michael Bodenheimer (26. Jan 2011 00:18)

    Dann gehört die FPÖ eben nicht mehr zu uns.

    Wen Sie jetzt genau mit „uns“ meinen, bleibt mir jetzt ein wenig verborgen???

    Ich war nicht gegen eine gemeinsame Erklärung, aber ich habe schon damals angemerkt, das FPÖ, Vlaams Belang und SVP erklärte Partner der pro-Parteien sind!

    Und da die pro-Parteien auf PI in Ungnade gefallen sind und sich angesichts der Erklärung mit der Freiheit buchstäblich vor den Kopf gestoßen fühlen müssen, war ne Intervention und Bitte um Klarstellung und Distanzierung zur Freiheit doch logisch! Unabhängig mal von der Israel-Position!

    Auch der Angriff im Artikel gegen Wilders ist aus deren Sicht konsequent! Die Distanzierung ist ja auch umgekehrt! Und den Hinweis ohne Wilders keine islamkritische Partei in NL sollte man nicht so einfach verwerfen….

    Nun gut, dennoch denke ich, man sollte es nicht überbewerten, in der Regel richten sich Angriffe nach Außen (PI, Die Freiheit, Wilders) eher nach Innen…

  15. In Europa teilen sich gerade die islamkritischen Bewegungen in zwei Lager auf.

    Lieber Byzanz, hier irrst Du.

    Diese Parteien waren nie islamkritisch, sondern benutzten Islamkritik, um im Schafspelz Ausländer los zu werden.

    Islamkritik bedeutet das Auseinandersetzen mit der Ideologie und sieht auch Muslime als (erste) Opfer dieser Ideologie an.

    Wenn man nun davor seinen Respekt zollt und noch die Hamas besucht, sorry, aber dann hat das absolut nichts mit Islamkritik zu tun. Im Gegenteil! Sie spucken allen ins Gesicht, die unter dieser Ideologie leiden.

  16. Die FPÖ war immer schon antisemitisch.
    Die Jerusalemer Erklärung war ein kleiner Hoffnungsschimmer, aber viele FPÖ-Parteikader hatten offensichtlich etwas dagegen.

  17. Irgendwie erinnert mich das ganze an diese Geschichte:

    Spiel nicht mit den Schmuddelkindern? 11-Jähriges Türkenkind sticht deutsches Kind nieder!

    „Ein „Spiel“ zwischen einem Türkenkind und einem Deutschen gipfelte am Sonntagmittag in Landshut mit einer für solche Kontakte zwischen der Kulturen inzwischen häufig typischen Stichverletzung. Denn der Türke stach das deutsche Kind nieder. Die beiden elfjährigen Kinder hielten sich am Sonntag, 23. Januar, gegen 11.30 Uhr im Kinderzimmer eines der beiden im Stadtgebiet Landshut auf. Beide waren bis dahin angeblich „Freunde“. Doch beim Spiel zog der türkische Junge ein Taschenmesser (Klingenlänge circa 6 cm) und stach dem anderen Buben – angeblich versehentlich – in den Rücken und versetzte ihm dabei eine blutende Wunde. Der deutsche Junge musste in eine Klinik eingeliefert werden. Der Türke geht straffrei aus, weil er noch nicht strafmündig ist.“

    http://www.wochenblatt.de/nachrichten/landshut/regionales/Elfjaehriger-stich-Gleichaltrigen-in-den-Ruecken-;art67,31030

  18. Wenn das Leben so einfach wäre, wäre ich schon längst Millionär.

    Er wäre auch eine Glanzleitung, den Nahost-Konflikt in einem Tag zu lösen. Zurzeit herrscht mehr oder weniger Frieden in Israel und im Umland.

    Ich weiß nicht, was hier los wäre, wenn Deutschland von Polen von selbst gebastelten Raketen beschossen würde? Wahrscheinlich gar nichts? Oder, um einen User hier im Forum zu zitieren: „…Deutschland (Israel) braucht wohlwollende Vermittler und keine einseitige Propaganda“.

    Israel ist wahrscheinlich der einzigste Staat der Welt, der nicht das Glück hat, in der“Win-Win-Position zu sein. Egal, was ist Israel macht, es ist fast immer falsch?
    Die islamistische Hamas und Hizbollah haben beide in ihren Wahlprogrammen stehen, dass sie das Existenzrecht Israel nicht anerkennen. Auch hier in Deutschland gibt es viel ausländische Freuden, die unsere Verfassung nicht anerkennen. Nicht leicht, für Land das so Kulturverbunden ist.

    Stattdessen versucht man sich in Deutschland untereinander zu bekriegen, als stünde man kurz vor der Machtergreifung? Die sogenannte Rechte in Deutschland bietet ein Bild der Zerrissenheit und des Jammertals. In NRW gibt es, so Gott will, bald Neuwahlen. Und es wird sich mal wieder zeigen, ob man an einem Strang zieht oder ob man seine Kräfte dafür verwendet, sich mit seinem rechten „Gegner“ auseinander setzt. Der Einzug in den NRW-Landtag wäre ein Minimalziel für eine schlagkräftige Opposition in Deutschland. Bis dahin aber, wird noch viel Wasser den Rhein hinunter fließen.

    KHJ aus Köln

  19. @ 4 nerathule

    Sie haben es exakt auf den Punkt gebracht.

    FPÖ und Pro sind Ausländerfeimde michts anderes

  20. #19 Nerathule (26. Jan 2011 01:06)

    „Islamkritik bedeutet das Auseinandersetzen mit der Ideologie und sieht auch Muslime als (erste) Opfer dieser Ideologie an.“

    Richtig. Menschenrechte können nur dann Menschenrechte sein, wenn sie universell sind und nirgendwo(!) Unterdrückung, Unfreiheiheit, erniedrigtes Verhalten oder Fremdenhass geduldet werden. Verhältnisse, die den Menschenrechte zuwiderlaufen, sind immer zu kritisieren und zu bekämpfen, egal ob diese religiös oder politisch begründet werden! Der Satz „das können die in ihren eigenen Ländern machen“ ist ein völlig falscher, extrem gefährlicher Ansatz. Denn in keinem Land sind Homophobie, Antisemitismus, die Unterdrückung der Frau, der Hass auf Fremde zu dulden!

  21. Es gibt einen ganz einfachen „Lackmustest“, mit dem man Rechtsextremisten (und Linksextremisten übrigends ebenso) ganz schnell erkennt: ÜBER IHRE EINSTELLUNG ZU DEN USA UND ZU ISRAEL!!!

  22. Wer dem Islam „Respekt“ entgegenbringen will, wie könnte so ein „Denker“ je wirklich Respekt für Menschen aufbringen ?

    Der Mölzer meint seine Gegentaquia sei zielführend.

    Und wie meinen Muslime hiezu ?

    Ob die schleimigen Lügen Mölzers sie hindern die Umma auszubreiten in Österreich ?

    Viele viele jungen Österreicher und junge Österreicherinnen wünschen von dir HC sehr anderes wie einen Mölzer wieder weiterzuzerren ……

    Die „Mölzers“ bräuchten noch viele Besuche in Israel ….. du solltest ihnen auch die Gelegenheit bringen HC !

    …….und besser noch irgendwie das Zwingen in islame Staaten zu reisen ……….

    So würden sie lernen, dass ein größeres Israel – in sehr früheren Grenzen – wohl eine gute Angelegenheit und ein anstrebenswertes Ziel ist.

    Irgendwie wirds vielleicht sogar noch gelingen, dass die Pals aus eigenem Entschluß das frühere Stammkernland freigeben werden ……. Zukunftsmusik !

    Mölzer wird dann eine Hilfe brauchen seinen Unterkiefer wieder an den Oberkiefer zu bekommen.

  23. Überraschung! Na wer hätte das gedacht? Die FPÖ doch nicht so Israelfreundlich wie PI sie gerne hätte? Die können halt auch nicht aus ihrer (braunen) Haut!

  24. Gut, daß sich die Junge Freiheit bzw. Dieter Stein von ihm getrennt haben/hat.

    Das ist übrigens einer der wirklich wenigen Nachteile der JF, daß Autoren und noch mehr die Leser (an Leserbriefe zu erkennen) schon beinah absolut pro Palästina und contra Israel sind. Dieselben Leute jammern über den zwangsläufig zunehmenden Islam, verteufeln aber im gleichen Atemzug Israel (einzges Bollwerk gegen Islamismus im Nahen Osten).

    Eines der wenigen sinnvollen Bereicherungen des Islam, ist der Spruch:

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund.

    Genau das scheint auch für viele JF Leser zu gelten, wenn diese gegen Israel sind und für dien armen Paläs (die sich nicht anders als mit Terror wehren können…) Nebenbei gesagt,
    ist Terror das einzge, was der Islam in der letzten Dekade an Bereicherung für die Welt hervorgebracht hat. Terror, Terror und nochmals Terror !!!!! Auch wenn Mazyek ständig was anderes faselt 🙁 !!!!!!

    Obwol sehr viele Schnittmengen vorhanden sind,
    kommt allein deswegen die JF für mich nicht in Frage !!!!!!!!

    Ich bin absolut, bedingungslos und sogar schon fast fanatisch für Israel !!!!!!!!!!!!!

    Es lebe Israel !!!!!!!!!!!!!!!!

  25. Wer nicht auf der Seite Israel steht, steht auf der Seite des Islamfaschismus. Als einzige freiheitliche Demokratie im Nahen- und Mittleren Osten ist Israel umringt von totalitären Staaten, die den Juden den Tod wünschen. Somit sind die Kritiker Israels auf der Seite dieser antisemitischen Staaten.

    Stadtkewitz don`t worry, the IDF ist behind you!

  26. Ist der Artikel jetzt die Trotz-Reaktion auf HC’s Aussage, dass er mit pro-NRW mehr gemein hat als mit „Die Freiheit?“.

    Das FPOE-Bashing ist wieder typisch, am besten sollte jeder Brummfoenzel seine eigene Partei gruenden, dann hat er nichts mehr zu meckern.

    Anstatt Haare zu spalten, sollte man lieber sehen, dass man europaweit zusammenarbeitet, waehrend die dt. Rechtsdemokraten vor sich hin daemmern hat HC immerhin schon etwas erreicht und uebernimmt evtl. bald die Fuehrung in AT.

  27. Eine konsequente Trennung zwischen wahren Islamkritikern und solchen die es nur vorgeben zu sein, ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft.

    Wenn in der FPÖ Freunde Israels sein sollten, dann haben sie jetzt die einmalige Gelegenheit eine neue Partei zu gründen, um Österreich voranzubringen.

    Wer nicht erkennt, dass der Islamfaschisms die freiheitliche Welt bedroht, auch durch brutale Straftaten im Innern der Demokratien, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

  28. Straches inflationäre Forderung in Israel, auch immer mit den Arabern zu reden, zeugt von dummer Naivität. Schließlich redet Israel seit Jahrzehnten auf Druck der gesamten Staatengemeinschaft mit den Arabern, nur ohne Ergebnis.

    Mit der arabischen Seite im Nahostkonflikt zu reden, ist in der Geschichte nicht erfolgreich gewesen, weil die Muslime Andersgläubige abgrundtief hassen. Dies sollte ein Herr Strache eigentlich verstehen, aber seine inflationäre Forderung nach Gesprächen mit den Arabern zeigt dessen Unfähigkeit.

  29. #11 Schwerthelm (26. Jan 2011 00:51)

    Zu Straches Biertonne:

    Strache hat mich sogar noch gefragt, ob er die Kappe aufsetzen darf, da ja auch Theodor Herzl Burschenschafter war sagt Lasar.

    ————————

    Allgemein möchte ich festhalten, dass die ersten Schritte der FPÖ Richtung einer Annäherung an Israel -bei den Sympathisanten der Freiheitlichen- ein überwiegend positives Echo hervor rief [deutlich mehr Zustimmung in Leserkommentaren] …

    Dass die Partei FPÖ und nicht FPI heißt, sollte auch Jedem klar sein.

    [Eine Partei, die bei den bis-30jährigen bereits mit 42 Prozent klar stimmenstärkste Partei ist]

    ————————

    #14 www-einzelfaelle-net (26. Jan 2011 00:54)

    Herzlichen Dank.

  30. Wer grundsaetzlich oder latent gegen Israel, gegen das Judentum eingestellt ist, oder sich auch nur nicht hinreichend von solchen Einstellungen distanziert, findet bei mir keinerlei Gehoer (mehr). Solche Menschen/ Gruppen/ Parteien kann ich nur als pol. Gegner ansehen.
    Wenn dann noch hinzukommt, dass von solchen Seiten auch noch der „Islam“, auch wenn „anderenorts“ gemeint, dazu noch „verstanden“ oder gutgeheissen werden mag, dann ist es bei mir zappenduster.

    Anderes: Aus der Propaganda

    “ … In Ägypten gilt seit knapp 30 Jahren der Ausnahmezustand. Politische Aktivisten werden teilweise von Staatssicherheitsgerichten angeklagt. Die größte Oppositionsgruppe ist die Muslimbruderschaft, die für eine Islamisierung des Staates mit friedlichen Mitteln eintritt. …“

    Aus: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,741637,00.html

    Die einen nennen es „Opposition“, ich nenne es „terroristische Vereinigung“.

    Der geographische, islam. „Halbmond-Guertel“, um Europa herum, von N.Afrika, Mitt.Osten bis hoch nach Osteuropa, zieht sich, einer Wuergekralle gleich, immer weiter zu f. Europa.
    Wenn jetzt auch noch die staatl. „deals“ m.d. musl. Mittelmeeranrainerlaendern platzen, weil die „Fluchthinderer per Zahlscheck“ v. musl. Mob verjagt werden, werden die Daemme ggn.d. „Voelkerwanderung“ brechen, und d. musl. (Tsunami-)Welle ungehemmt an d. Kuesten S.EU schwappen.
    Dazu noch die voellig durchgeknallte Auffassung d. EuGH bzgl.“Menschenrechte“, d. uebliche Volkszertretergebahren aus Bruessel u.d. Landesreg., sowie d.voellige Missbrauch des Asyl-u.Bleiberechts, u.die „Absauf-Katastrophe“ ist -sehr bald schon- perfekt.

    Wir brauchen, u.rasch, sehr viel mehr Marine, Grenzschutz u. „Rueckbegleiterboote“ rd. um d. Kuestengewaessern i.Mittelmeer.
    Die Lage i.d. (vorhersehbaren) „Massenfluchtlaender“ kollabieren zusehends, u.d. „Schleuser“, richtigerweise ‚Terror-Importer‘, wittern ihre neuen, alten Chancen. Einer Dominostein-Reaktion gleich.

  31. Nun wenn die FPÖ wie auch bei der Pro Bewegung den Islam akzeptiert, ihn aber nicht bei uns in Europa will, ist klar was von beiden Parteien zu halten ist.

    Als Partner kommen sie so halt nicht in Frage.

    Das bei pro ein unterschwelliger Antisemitismus herrscht, konnte ich schon selber erfahren.

    Israel steht an vorderster Front gegen die Islamisierung der Welt. Fällt Israel, dann fällt der Rest auch.

    Israelkritik muss erlaubt sein, und ist auch erlaubt. Ich kritisiere zb. das israelische Scheidugsrecht (gilt nur zwischen Juden) welches die Frauen extrem benachteiligt.

    Hoffen wir, das Die Freiheit ihren Weg geht und viele aktive Mitglieder findet. Und ich hoffe, das es irgendwann möglich ist, einfache Mitglieder der Pro Bewegung aufzunehmen. Ich kenne einige, die sich entäuscht von Pro abgewendet haben (Postenklüngelei etc).

  32. #34

    Da stimme ich Ihnen zu. Mit Arabern kann man nicht reden. Unmöglich. Sie sehen reden als Schwäche, da sie nur eine wirkliche Sprache sprechen bzw. verstehen.

  33. Die Nationalen machen sich mit diesem kaum verborgenen Antisemitismus so lächerlich als würden sie vom „Erbfeind“ Frankreich schwadronieren. Traurig, wenn die FPÖ den Absprung ins 21. Jahrhundert noch nicht geschafft hat, weil eigentlich diese Partei für Österreich und Europa sehr wichtig ist.

    Israel ist Europas Vorposten auf der anderen Seite des Mittelmeers. Wenn Israel fällt, wird ziemlich zeitgleich z.B. Frankreich als erstes Land offiziell zum Islam umgedreht, andere folgen… Dies könnte etwa zur nächsten Jahrhundertwende hin geschehen.

  34. OT:

    Türkei
    Lehrer darf nicht über Evolution sprechen
    […]
    Laut einem Bericht der englischsprachigen Tageszeitung „Hürriyet Daily News“ fragte ein Schüler den Lehrer im Unterricht, ob es wahr sei, dass der Mensch vom Affen abstammt. Der Pädagoge, der seit 14 Jahren unterrichtet, beschrieb in seiner Antwort die evolutionäre Lehre des britischen Naturforschers Darwin, die in der Biologie als Tatsache anerkannt ist, von gläubigen Christen und Muslimen aber angezweifelt und teils sogar bekämpft wird.

    Nachdem ein Schüler seinen Eltern von der Unterrichtsstunde erzählt hatte, zeigten die den Lehrer bei der Behörde an und kritisierten, dass er die Abstammung des Menschen auf die Evolutionslehre Darwins stützte. Zudem beklagten sie, er habe den Schülern aus der Bibel vorgelesen.
    […]

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,741528,00.html

  35. „Anhang DIE FREIHEIT: Gegen diesen Satz hegt DIE FREIHEIT Vorbehalte und ersetzt ihn durch folgenden Satz: Die Anerkennung der Menschenrechte – auch die der arabischen Bevölkerung – muss selbstverständlich sein.“

    Dieser Anhang ist absolut absurd. Alle die Leute, die meinen, Nichtjuden könnten die gleichen Menschenrechte in Anspruch nehmen wie Juden, haben das Wichtigste nicht verstanden. Sie sollten die entsprechenden Passagen im alten Testament und vor allem auch den Talmud kennenlernen. Nichtjuden=Goys wurden geschaffen, um den Juden zu dienen. Diener haben niemals die gleichen Rechte wie die Herren. Das gilt nicht nur für die arabische Bevölkerung, es gilt für alle Goyvölker auf dieser Erde.

  36. Gut dass Stadtkewitz, Wilders und last but not least PI und co. sich von diesen Gestalten mehr und mehr abgrenzen. Mit diesem antisemitischen M*selverstehergesindel will ich nichts zu tun haben, NICHTS!

    Allerdings reicht es hier in Deutschlandistan schon als „Nazi“ zu gelten, wenn man nur was winziges gegen den ach so tollen Islam sagt. Da hilft auch alles Abgegrenze nichts; Islamkritik = Nazi, das ist die beknackte Logik der Gutmenschen, und die prügeln mit dieser Nazikeule mittlerweile sogar ungeniert auf Islamkritiker mit Migrationshintergrund ein, habe erst neulich wieder einen widerlichen Hetzartikel gegen Necla Kelek von so ner kleinen Linksf*tze auf ihrem unbedeutenden Blog gelesen und mein Blutdruck steigt wieder ins Unermessliche, und auch auf dem persischen Blog tangsir war sich vor einigen Monaten so ein Gutmenschena*schloch und Weggefährte von Pinochio Fourutan namens Klaus Schlichte nicht zu schade, die Autoren und Poster dort zu diffamieren und indirekt zu beschimpfen.

    Den Gutmenschen ist das schei**egal ob du dich gegen rechts abgrenzt, sagst du was gegen den Islam bist du ein islamophober rechtspopulistischer Nazi, und selbst wenn du ein schwarzer homosexueller Jude bist.

    Die Freiheit muss in der jetzigne Phase sehr wachsam sein. Die Pro- Partei ist wie ich schon sagte brauner Dreck, aber viele untere Mitläufer aus der islamkritischen Bewegung wussten dasss nicht, und daher war zwar die Partei an sich naziverseucht, nicht jedoch die Leute die gegen die Megamoscheen auf die Straße gingen; und um dies zu ändern wurden von der lünken GEZ- Mafia Nazischauspieler eingeschleust; ebenso geschehen bei Sarrazin-Lesungen. Würde mich nicht wundern, wenn plötzlich bei einer Veranstaltung der Freiheit auch ganz billige Fake- Nazis auftauchen und die Sache dann REIN zufällig am nächsten Tag an die große Medienglocke gehängt wird.

  37. #9 Hierlander

    Die FPÖ hatte schon immer ein antiisraelische Position eingehalten.

    Informier dich mal oder bleib dumm.

  38. OT

    Fieberglas (26. Jan 2011 08:32)

    .. auch auf dem persischen Blog tangsir

    Bitte mal verlinken, denn es war sehr amüsant zu verfolgen, wie der persische Blogger tangsir einen deutschen Sozialwissenschaftler mit einfachsten Mitteln auseinandergenommen hat, auch wenn der Ton zwischen den beiden sicherlich nicht der beste war.

  39. Das war leider zu befürchten. Und darum ist die FPÖ in der Tat nicht unser Partner!

    Was wird hier eigentlich fuer ein Bloedsinn verzapft, die Kommentare fallen daemlicher aus, als auf linken Seiten.

    Die Freiheit, die schon bei der ersten Versammlung aus Unerfahrenheit gescheitert ist, kann froh sein, wenn Le Pen, die SVP, die Schwedendemokraten und HC sich mit Ihr irgendwann mal an einen Tisch setzen.

    Die Freiheit wurde gerade erst gegruendet und hat noch all das vor sich, was Pro schon hinter sich hat, wenn Stadtkewitz schon von einer kleinen Linksdemo gegen ihn entsetzt ist, dann braucht er starke Nerven fuer den richtigen Wahlkampf.

    PI ist wie ein Fahne im Wind geworden, peinlich, Am besten es wird hier nur noch ueber die Freiheit lobgepriesen und nicht mehr ueber die boesen Rechten in der Schweiz, Oesterreich, Schweden, Belgien und Frankreich.

    Mal sehen was nach der Freiheit (vorher war es ja Pro) auf PI angepriesen wird wahrscheinlich die Bussy-Baer-Partei.

    Ich fuer meinen Teil habe das PI-Lesezeichen aus meinem Browser entfernt…

  40. In Sachen Israel vs. arabische Staaten kann es keine Position der Äquidistanz geben. Israel ist eine fortschrittliche Demokratie, die sich seit Jahrzehnten erfolgreich mit der Intelligenz und der Arbeitsamkeit seiner Menschen dagegen wehrt, von den Anhängern einer rückständigen Ideologie, die der Welt außer Terror rein gar nichts gebracht hat, ins Meer geworfen zu werden.

    Eine Partei rechts der Union, die sich nicht eindeutig zur Unterstützung des jüdischen Staates gegen die panarabische und künftig wohl auch pantürkische Aggression bekennt, ist für mich nicht wählbar.

  41. #54 better-world (26. Jan 2011 09:15)

    Bin auch bald so weit.
    Egal, was ich hier poste, es wird gelöscht. „Your comment is awaiting moderation“ und dann ist er weg.
    Jeglicher anderer Blödsinn a la „Bernd Eichinger ist tot“ steht hier, aber was ich schreibe wird prompt gelöscht, So wie auch diese Meldung. Mir ist unklar, warum das so ist. Ist ja wie auf Spiegel-online oder im Kommentarbereich der taz.

  42. Ich fühle mich mit der bedingungslosen Parteiname zu Isrtael auch nicht besonders wohl, denn Unrecht bleibt eben unrecht egal von welcher Seite es begangen wird.

    Daß bis zu 1 Millionen Palestinänser wahllos aus ihren Häusern und Siedlungsgebieten vertrieben wurden ist kein Geheimniss.

    Und daß eben diese Flpchtlinge den Libanon destabilisiert haben ist auch klar.

    Ohne die Vertreibungen wäre die Hisbolla nichts weiteres als eine kleine unbedeutende Splittergruppe im Libanon.

    Heute stellt sie in vielen Bezirken die ABSOLUTE Mehrheit.

    Auch ich erkenne das Existenzrecht Israels ab, aber das kann und darf NICHT bedeuten, daß man diesen Staat nicht kritisieren darf.

    Wärend die Diaspora Juden ausserhalb Israels ganz besonders in Europa den Multikulti Wahn propagieren, haben wir in Israel teilweise Zustände wie in Südafrika wärend der Apartheit.

  43. #53 better-world

    Mir geht diese Lobhudelei für die FREIHEIT auch etwas auf den Geist hier. Zumal ich die Befürchtung habe, dass da am Ende eine FDP mit Sonderausstattung „Islamfeindlichkeit“ bei raus kommt. Mir sind zu viele FREIHEIT-begeisterte Libertäre bei PI unterwegs, die ahnen lassen, dass es da sonst nicht viel „Unterbau“ geben wird. Es ist der ganze liberale Sch… der unser Land in den Abgrund führt. Das haben die leider noch nicht begriffen… 🙁

  44. #53 better-world (26. Jan 2011 09:15)

    Ich fuer meinen Teil habe das PI-Lesezeichen aus meinem Browser entfernt…

    Sie haben den Link aber immer noch im Kopf! 😉
    Ansonsten ist Ihre Kritik nicht von der Hand zu weisen…

    #55 karl.koch (26. Jan 2011 09:24)

    So wie auch diese Meldung.

    Hmh???

  45. #21 WahrerSozialDemokrat (26. Jan 2011 01:20)

    Ich war nicht gegen eine gemeinsame Erklärung, aber ich habe schon damals angemerkt, das FPÖ, Vlaams Belang und SVP erklärte Partner der pro-Parteien sind!

    „Erklärte Partner“ sicher nicht, aber man spricht miteinander, was man sicher darf, ohne *alle* Positionen des Gesprächspartners übernehmen zu müssen.

    Zur Haltung der SVP gegenüber Israel:

    Christof Mörgeli (Mitglied des Zentralvorstandes SVP):

    Sehen sie sich einmal die Flut israelfeindlicher Vorstösse und Proklamationen unserer Linken der letzten paar Jahre an – und vergleichen sie diese mit der Haltung der Exponenten der SVP!

    Pressecommunique zu Durban II:

    An der vom 20. bis 24. April stattfindenden „Weltkonferenz gegen Rassismus“ in Genf soll die Umsetzung der Beschlüsse der Durban I-Konferenz überprüft werden. Die Abschlusserklärung von Durban I im Jahr 2001 wurde – nicht zum Erstaunen der SVP – politisch missbraucht. Völlig einseitig wurden durch die Rassismusbrille im Nahostkonflikt die Palästinenser als Opfer und die Israelis als Täter qualifiziert. An der Vorbereitungskonferenz für Durban II im Oktober 2008 nahmen unter dem Vorsitz von Lybien und den Vizevorsitzenden Kuba, Pakistan und Iran insgesamt 20 Staaten teil. Die Stossrichtung ist klar: Unter dem Deckmantel des Schutzes vor Diffamierung von Religionen soll Kritik, insbesondere am Islam, generell verboten werden. Die Meinungsfreiheit wird auf dem Altar des sog. Antirassismus geopfert.

    Viele Mitglieder der parlamentarische Gruppe „Schweiz-Israel“ sind SVP-Mitglieder.

    Die SVP wird ja von der PNOS (Partei national orientierter Schweizer) gerade wegen ihrer Haltung zu Israel kritisiert.

  46. Die FREIHEIT hat genau EINE Chance: die Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin. Das ist ihre Schicksalwahl. Wenn sie ins Abgeordnetenhaus einzieht, dann hat sie eine Chance sich bundesweit auszuweiten. Wenn sie die Wahl verliert, war´s das. Danach hat sie definitiv keine Chance mehr.

    Das wird ein spannendes Wahljahr 2011, ich freue mich sehr drauf.

  47. Kann mich da better-world nur anschließen. Traurig was hier in letzter Zeit abgeht. Man sollte die Aktion Linkstrend-stoppen wieder ins Leben rufen, um den Linkstrend HIER zu stoppen.

  48. #56 Simon (26. Jan 2011 09:31)

    Ich fühle mich mit der bedingungslosen Parteiname zu Israel auch nicht besonders wohl, …

    Ich höre das öfters, kann es aber so nicht nachvollziehen! Ich bin eher zurückhaltend was Israel angeht, habe eher nur den Standpunkt: Fällt Israel, dann fällt auch Europa! Mehr so aus dem Bauch heraus. Nun bin ich aber auch einfach froh mal einen Kontrapunkt zum allgemeinen Israel-Mobbing lesen zu können!

  49. Seit dem PI versucht “ Mainstream“ zu gehn um als Parteiorgan Der Freiheit zu agieren habe ich ein ungutes Gefühl, daß die Seite irgendwann mal an Glaubwürdigkeit verliert.

    Man kann nicht ständig Verbündete schlechtreden/schreiben, die eventuel eine etwas kritischere Haltung gegenüber Israel haben.

    Israel ist bei Leibe kein Weisenknabe und hat viel Dreck am Stecken.

    Die sytematische Vertreibung der Palestinense , die Schikanen gegen christliche Geistliche ( angespuckt werden) und die rassische Diskriminierung gegen die arabische Israelis sind nur drei von vielen Mißständen, die in der angeblich demokratischen Oase des Nahen Ostens herrschen.

  50. totale Unterstuetzung Israel scheint mir einbisschen Gefaehrlich, denn auch in Israel geht es um Religioesen Fanatismus. Der hat aber doch noch Platz fuer eine Demokratie und Zivilisation, was gut ist. Was aber nicht heisst das Israel 100% unschuldsfrei sei.

  51. Reconquista2010 (26. Jan 2011 09:33)

    Mir sind zu viele FREIHEIT-begeisterte Libertäre bei PI unterwegs, die ahnen lassen, dass es da sonst nicht viel “Unterbau” geben wird.

    Jetzt wird es aber spannend. Was ist denn der „Unterbau“, der möglicherweise fehlen könnte?

  52. Ich meine mich zu erinnern, das die Junge Freiheit ihre Zusammenarbeit mit Mölzer und der „Zur Zeit“, wegen deren Nähe zur NPD(!), aufkündigt hatte.

    Sicher ein Mensch kann sich ändern. Man sollte aber auch nicht zu viel erwarten.

    Selbst wenn die Israel-Anfeindungen innerhalb der FPÖ unberechtigt sind, ist es die Islam-Kritik noch lange nicht.

    Die FPÖ ist nun mal das stärkste politische Sprachrohr im deutschsprachigen Raum, das wir in Sachen Islam-Kritik haben.

  53. Eine patriotische, populistische Partei, die in einem Land wirkt, in dem Antisemitismus quer durch alle politischen Lager zum guten Ton gehört, kann eben offenbar nicht über ihren Schatten springen.

    Schade drum, ich hätte mir von Strache und Mölzer mehr Mut gewünscht! Aber umso besser, dass bei uns die FREIHEIT unmissverständlich klare Kante zeigt.

    OT

    Geile Satire: Steckt Komplott Sarah Palins und der Zionisten hinter Rainer Langhans‘ Ausscheiden aus dem Dschungelcamp?

    http://bluthilde.wordpress.com/2011/01/26/flog-genosse-kamerad-langhans-durch-ein-komplott-aus-dem-dschungelcamp/

  54. #68 Crisp

    Es gibt drei zentrale Fragen für die Zukunft unseres Landes und unseres Kontinents: 1.) Demographie 2.) Staatsverschuldung 3.) Resourcenschonung.

    Die Geburtenrate der (wohlgemerkt) Bio-Deutschen dürfte bei maximal 1,2 liegen. Da ein bisschen Erziehungsgeld, dort ein bisschen Freibetrag ist Pillepalle, da kommt nichts bei rüber. Wenn dies noch zwei Generationen so weiter geht, bekommen wir in Deutschland Bio-Deutschen-Reservate. ERGO: Hier muss ein ganz anderes Wertegerüst in die Gesellschaft eingezogen werden. Und eine MASSIVE Umverteilung von Resourcen stattfinden. Das muss den Jüngelchen, die mit 30 bei Mama wohnen und jedes Wochenende zum Skifahren gehen richtig weh tun. Dazu kommt, dass die Ehe wieder einen anderen Stellenwert bekommen muss, auch sollten Führungskräfte ohne Familie wieder die Ausnahme werden, so wie dies in Frankreich gewollt der Fall ist. Faulenzertum und so manche andere Subkultur gehören wieder tabuisiert. Der Augiasstall muss ausgemistet werden, Politikerappele an jeden, zwei Kinder zu bekommen um Druck aufzubauen müssen alltäglich werden.

    Zu 2.) Müssen radikal Gerechtigkeitslücken abgebaut werden. Keine Millionengehälter ohne Haftung mit dem Privatvermögen etc., umgekehrt keine Sozialhilfe mehr ohne Gegenleistung. Wer sich nicht selber helfen kann oder will, gehört in Sammelunterkünft. Mit dem dadurch gewonnen Geld muss der Haushalt saniert werden. Wenn der Staat kein Geld mehr hat, dann muss da gespart werden, wo es den Familien am wenigsten schadet – aber so lange bis die schwarze Null steht.

    3.) – brauche ich nicht weiter ausführen.

  55. Ganz aktuell im Handelsblatt:

    Teile der CDU machen leider beim Wettlauf der Israelhasser eifrig mit. Ganz aktuell im Handelsblatt:

    „Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Hans-Gert Pöttering (CDU), hatte sich bei der Suche nach einer Lösung des Nahostkonflikts für die Palästinenser stark gemacht. Doch mit seiner Forderung, Palästina als eigenständigen Staat anzuerkennen, stößt er bei der FDP auf massive Kritik.“

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/palaestina-als-staat-anerkennen-cdu-denkfabrik-wegen-nahost-vorschlag-unter-beschuss;2740047

  56. Völlig absurd ist die sklavische Bereitschaft, einen Palästinenserstat einseitig anzuerkennen, ohne dass das Existenzrecht Israels umgekehrt anerkannt wird.

  57. Ich betrachte die Querelen und den Richtungsfindungsprozess aus dem schweizerischen Ausland mit und erlaube mir ausnahmsweise meinen Senf dazu zu geben.

    Die Frage bei der Freiheit ist nicht, wie kritiklos man mit Israel umgeht, sondern wieviele Antisemiten und Faschisten die Partei erträgt.

    Einen schmuddeligen Bodensatz wird’s leider immer geben.
    Wenn die Freiheit aber klar gemacht hat, wo sie steht und konsequent die Mitglieder siebt, geht ihr das am Po vorbei.

    Die SVP in der Schweiz steht ganz klar zu Israel. Israel steht an der Front und verdient sich schon alleine durch seine Existenz mit jedem Tag unseren Dank. Das ist kein Lippenbekenntnis.

    Wenn Oskar Freysinger von Moslems in einer Fernsehdiskussion als Nazi bezeichnet wird, dann kann man sich darüber amüsieren, denn der Moslem macht sich damit nur lächerlich.

    Wenn in Zukunft Strache als Nazi bezeichnet wird, werde ich denken „hat was“.

  58. Danke für den Artikel. Ich konnte die FPö nie richtig einschätzen. Jetzt fällt mir das leichter. Herr Strache sollte sich von ihr distanzieren und eine eigene Partei gründen. Das klingt verrückt aber in Umbruchzeiten ist eine Bereinigung manchmal unumgänglich.
    Ich stehe der Tendenz zur dauernden Parteiaufsplitterung kritisch gegnüber. Da es hier aber um eine Grundsatzfrage geht ist es wohl unumgänglich.

  59. Ich habe die Partei die Freiheit unter „Beobachtung“. Erst mal abwarten, wie dieses Grundsatzprogramm 2.0 ausfällt, wie der Wahlkampf in Berlin läuft, wie sich der Einfluss der Neoliberalen unter Spacko Aaron König entwickelt. Bis jetzt finde ich die Partei eher peinlich, wie sie versucht ihren Stempel „Rechtspopulisten“ abzulegen.

  60. Bitte die Kirche schön im Dorf lassen!

    Ja, es ist richtig, es gibt in den Reihen der FPÖ Antisemiten – genau so wie in den Reihen der anderen Parteien, aber es ist schlichtweg falsch, die FPÖ als „antisemitische Partei“ und deren Wähler als „Nazis“, „Faschisten“ oder sonst wie zu denunzieren.

    Antisemitische Äußerungen von seiten der FPÖ (oder auch ÖVP) sind mittlerweile sehr selten geworden. Die Denunzierung des politischen Gegners als „Nazi“ ist aber nichts anderes als die bewährte SPÖ-Linie, die von ihrer eigenen NS-Vergangenheit ablenken möchte.

    Die antisemitischen Parteien in Österreich sind SPÖ und die Grüne, die nur allzu bereit sind, Antisemitismus als vorgeblich „berechtigte Kritik am Staat Israel“ entweder selbst zu üben oder wenigstens zu tolerieren, um die Stimmen alter Nazis (SPÖ) und zugewanderter Moslems (SPÖ und Grüne) zu erhalten – die Stimmen von Österreichs Juden sind einfach eine vernachlässigbare Größe.

    Wann immer die SPÖ Stimmen von Nazis benötigte, hatte sie keine Berührungsängste: Bruno Kreisky, dessen 100. Geburtstag so überschwenglich gefeiert wird, holte deshalb auch vier NSDAP-Mitglieder in seine Regierung – und versuchte Simon Wiesenthal zu ruinieren.

    Um ganz deutlich zu sein: Die SPÖ ist vor allem bei den Pensionisten führend und in dieser Altersgruppe gibt es nicht wenige Anhänger des Kreiskyschen Antisemitismus (Zitat von Bruno K: „Wenn die Juden ein Volk sind, dann ein mieses“) – und der Antisemitismus der Moslems ist ja nur zur Genüge bekannt. Rote und Grüne freilich sind natürlich nie „antisemitisch“, sondern nur „antizionistisch“.

  61. Nun,

    die Normalisierung des Verhältnisses insbesondere der deutschen Rechten und israelischen / jüdischen Kreisen ist natürlich begrüssenswert.

    Vielleicht liegen Irritationen oder Vorbehalte neben der in der Tat sicherlich nicht monokauselen Gemengelage im Nahen Osten auch daran, dass es wenig Signale seitens der einladenden israelischen Kreise gibt, selbst heilige Kühe zu schlachten, wie eben die Beerdigung der Nazikeule oder Kritik an der „Holocaust-Industrie“ und dort einhergehender Korruption.

  62. @22 KHJ aus Köln, 53 better-world, 60 yam850:

    Ich kann mich Euch nur anschließen. Die unselige Abgrenzerei wird in Berlin wahrscheinlich einen Achtungserfolg der Islamkritischen verhindern, wobei ich persönlich glaube, dass pro Deutschland besser als Die Freiheit abschneiden wird.

  63. Israel benötigt bedingungslose Unterstützung, da die internationale Staatenwelt Israel kritisiert und die arabische Korruption mit Steuergeldern finanziert. Mit diesen Geldern werden israelische Soldaten entführt und Kinder getötet.

    Warum unterstützen die Europäer denn nicht die israelische Terrorbekämpfung? Weil sie ihnen zu hart ist? Nein, weil sie die Araber und den Islam lieben.

    Wer nicht auf der Seite Israels steht, der hat nicht begriffen, was der Islam ist und sollte sich Ströbele, Edathy und anderen anschließen.

  64. Wenn bei der FPÖ Israelfreunde sein sollten, dann haben sie jetzt die einmalige Gelegenheit eine neue Partei zu gründen, um Österreich voranzubringen und vom Islam zu befreien.

  65. @Better World & andere PRO-Fanboys:

    Sagt mal, ihr versteht es nicht, oder? Ihr faselt ständig von einer „Spaltung der Szene“, als ob Parteien der Mitte wie DIE FREIHEIT, PVV oder BIW auf der einen Seite mit PRO, NPD, DVU und FPÖ irgendetwas gemeinsam hätten.

    Diese Anbiederei von PRO an die FREIHEIT ist einfach nur noch eklig und erbärmlich.

    Es gibt keine Spaltung, höchstens durch PRO innerhalb der rechtsextremistischen Szene, aber nicht durch die FREIHEIT in der politischen Mitte.

    Es wird NIE eine Kooperation geben! Wie soll die aussehen? Stadtkewitz und Doll am Tisch und Schulter an Schulter mit NPD-Rouhs und NPD-Seidensticker von ProBerlin?

  66. Als Fördermitglied der Freiheit möchte ich lediglich kurz mein Bedauern über diese Abgrenzeritis bekunden. Die FPÖ ist eine relative „Großmacht“, während DF überhaupt erstmal eine bessere Kommunalwahl (wider Erwarten) meistern (also 5% erreichen) müßte, um auf zunächst niedrigstem Niveau Gestalt anzunehmen, also überhaupt erstmal „jemand“ zu sein.

    Und wie die Berliner von einer Partei überzeugt werden sollen, deren Spitze Reisen nach „janz weit draußen“ unternimmt, statt sich massiv lokaler Probleme anzunehmen, und außer exzessiver Israel-Bejubelung (Aber Westerwelle werfen wir hier vor, polnischer Außenminister zu sein, eh?) nichts vorzuweisen hat, nichtmal Partner unter anderen Rechtsparteien außer Wilders (von dem man sich aber auch hie und da etwas distanziert), das ist mir ehrlich gesagt schleierhaft.

    Momentan muß man echt zwangsläufig viele Medien parallel verfolgen, um sich irgendwie ein realistisches Bild zu machen: JF (bleibt, wie es sich gehört, halbwegs objektiv, auch wenn die Verweigerung der Zuerst-Anzeige einen unschönen Nachgeschmack hinterlassen hat), Zuerst (pro-arabisch), PI (DF-Organ und pro-israelisch) sowie freiheitlich.org mit seiner unverhohlenen Pro-Ausrichtung als Korrektiv.

    Und in ein paar Jahren werden wir dann noch immer auf eine erfolgreiche demokratische Rechtspartei warten und weiterhin bejammern, daß sich alle durch das Kochen eigenen Süppchen gegenseitig kleinhalten. Naja, islamischer Geburtenüberschuß sowie jener unseres erfolgreich verblödeten biodeutschen Mutantennachwuchses werden das Problem eh in Kürze obsolet werden lassen.

  67. #82 Nerathule

    Eine „islamfeindliche FDP“ (die FREIHEIT) wird Deutschland nicht „retten“. Die links-liberale Agenda muss abgeräumt werden, sonst können wir es gleich bleiben lassen und uns stattdessen jeder einzeln ums Geld verdienen kümmern.

    Diese Draufgehaue zumindest auf REP und PRO (die ich ein wenig beurteilen kann)und Abgegrenze geht mir auf den Geist.

    „Wir, die FREIHEIT, sind die einzigen Makellosen und Schönen. Wir lassen uns von jedem seinen Arier-Nachweis zeigen, damit er ja nie bei den Falschen mitgemacht hat.“ – Als wenn die CDU, FDP und SPD in den 50ern und die LINKE heute frei wären von echten Diktatur-Verbrechern. Gibt es denn dann nachher einen TÜV-Stempel? – Und wie stellt man sicher, dass man nicht von Kinderschändern unterwandert wird?

    Als Wertkonservativer ist für mich schon der Name FREIHEIT ein Fehlgriff. Die meisten verstehen nämlich darunter etwas völlig falsches und gefährliches, nämlich das Recht sich „auszurotzen“. – Einbringen in die Kommune in der man wohnt? – Immer öfter Fehlanzeige. – Zwei Kinder? – Stören bei der Karriere.

    Die einzige Freiheit, von der wir im Lande zu wenig haben ist die Meinungsfreiheit. Aber die wird davon nicht besser, dass man alle sperrigen Positionen in vorauseilendem Gehorsam gleich räumt und mit dem Islam faktisch zur Ein-Themen-Partei wird.

    Wenn ich eine Krankheit habe macht es keinen Sinn die Symthome zu beklagen und die Ursachen dafür zu ignorieren.

  68. Mir ist Israel sicher weitaus sympathischer als dessen islamisch geprägte Umgebung. Dennoch halte ich es für absurd, uns über den Nahost-Konflikt zu spalten und damit zwangsläufig in die politische Irrelevanz zu begeben. Der Nahost-Konflikt ist nicht primär unserer und wir werden ihn nicht lösen können. Sich darüber zu spalten ist schlicht schwachsinnig.

    Vielmehr ist das gemeinsame Ziel in den Vordergrund zu rücken, nämlich das Zurückdrängen des Islams in Europa. Wenn wir nicht in der Lage sind, uns zu diesem Zweck zusammenzuschließen, haben wir alle von vornherein verloren.

    Manche sollten endlich ihren Absolutheitsanspruch zurückstellen und anerkennen, dass man dasselbe Ziel aus verschienenen Motiven, die jeweils für sich legitim sind, anstreben kann. Manche bekämpfen den Islam primär als totalitäre Ideologie, manche als stärkste Ausprägung des multi-kulturellen Wahns. Mir geht es bei deM Kampf gegen die Islamisierung auch darum, Heimat und Identität zu bewahren. Die Legitimität dieses Anliegens lasse ich mir nicht absprechen. Manche in diesem Forum würden vermutlich eher eine Ein-Mann-Partei gründen, als die für politischen Erfolg unverzichtbare Kompromissbereitschaft an den Tag zu legen, und begeben sich damit von vornherein sehenden Auges ins politische Abseits. Merke: Wenn sich Kleinstparteien wie Pro und Die Freiheit bekämpfen, gibt es zwei Sieger: Den Islam und die politische Linke.

    Abgrenzen muss man sich allein von Neonazis; alle – und damit sind wirlich alle gemeint – übrigen Islamgegner sind zur Kooperation verdammt, wenn nicht jeder allein untergehen will.

  69. Ich sehe da einfach die Schwäche des „Links-Rechts“-Spektrums wie es seit vielen Jahren durch die Welt geistert.

    Viele Leute die als „rechts“ bezeichnet werden haben nicht viel gemeinsam – außer vielleicht dass sie gegen Kommunismus sind.

    Es gibt Rechte die ideologisch gesehen dem Liberalismus am nächsten sind und die sich dann auch vor allem am angelsächsischen Konservativismus (der sich wiederum an der österreichischen Schule der Ökonomie orientiert) orientieren. In diesem Bereich gibt es kaum Antisemitismus und kaum „völkische“ Bestrebungen, ein Bekenntnis zum Patriotismus ist hier zwar normal aber
    Nationalismus eher ein Randfaktor.

    Dann gibt es Leute die auch als Rechte bezeichnet werden aber die ideologisch vor allem den populistischen Nationalismus des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts nahestehen. Hier ist die Nation das absolut wichtigste Element. Kapitalismus und das westliche Ausland und besonders die USA werden eher negativ eingeschätzt – da sie die Idylle „Heimat“ bedrohen. Damals haben solche Parteien die Ängste der einfachen Bauern und Angestellten gegenüber einer sich verändernden Wirtschaft und Gesellschaft mit Theorien über Juden und Freimaurer angesprochen, heute redet man hier immernoch gerne von neoliberalen Bösewichtern und über die böse USA und man weiß wer eigentlich gemeint ist.

    Die genannten Gruppierungen haben nicht viel gemeinsam und sollten wohl eher als natürliche Gegner eingeschätzt werden, sind aber aufgrund der Enge auf der nicht-linken Seite des Spektrum oft gezwungen die selben Etiketten zu tragen.

    Die FPÖ ist eher dem letzteren Element zuzuordnen und die FREIHEIT und andere Leute in D müssen sich im Klaren darüber sein wo sie sich hier positionieren. Die Marke FPÖ beinhaltet nunmal auch den deftigen Nationalismus der Biergärten wo jeder „Fremde“ erstmal als Störfaktor gesehen wird.

    Dabei muß gesagt sein, dass in vielen Ländern Europas so eine populistisch-nationalistische Partei deutlich größere Wahlchancen hat als eine wirklich liberale Partei. Es gibt wesentlich mehr Stammtischnationalisten als wirklich überzeugte Liberale, auch in Deutschland. Auch ein Wilders hat ja durchaus Elemente von Wirtschaftspopulismus in seinem Programm, denn dieser erreicht nun mal viele vom Establishment enttäuschte Wähler.

  70. Jaja der mölzer… Aber nur weil der so n Stuss redet, ist jetzt auf einmal nicht die ganze FPÖ wieder schlecht… Ich würde mir eine FPÖ mit einem frontmann wie den hc auch in Deutschland wünschen!

  71. Stresemann (26. Jan 2011 12:57)

    Die genannten Gruppierungen haben nicht viel gemeinsam und sollten wohl eher als natürliche Gegner eingeschätzt werden, sind aber aufgrund der Enge auf der nicht-linken Seite des Spektrum oft gezwungen die selben Etiketten zu tragen.

    So sehe ich das auch.

    @Reconquista2010

    Und das scheint sich ja auch hier wiederzuspiegeln. Gerade Ihr Punkt 1.) wird sich kaum mit liberalen Ansätzen vereinbaren lassen. Punkt 2.) wird man sicher schon eher verhandeln können.

  72. #89 Crisp

    Eben darum brauchen wir keine weitere liberale Partei!!!

    Pforzheim 71% der Neugeborenen mit Migrationshintergrund…. In 20 Jahren gilt das flächendeckend. Wer für Punkt 1.) keine schlüssigen (und zwangsläufig schmerzhafte) Rezepte hat, führt sinnlose Rückzugsgefechte. Da kann man sich genauso ins Private zurück ziehen, und hoffen, dass man selber noch mit heiler Haut davon kommt. („Für mich reichts noch.“) Dann verstehe ich schon fast unsere Apeaser, die heute lieb brav sein wollen, damit man zu ihnen als Minderheit dann auch einmal großzügig sein wird.

  73. #75 Ricola (26. Jan 2011 10:53)
    Strache macht leider den Anschein, als wär er ein „Wolf im Schafspelz“. Er nutzt gerne Themen für sich, wie z.b. Islamisierung, die die anderen Parteien nicht aufgreifen wollen, um die Wähler, die dieses Thema bewegt, für sich einzukassieren.

    Und mir ist so wurscht, ob jetzt wieder irgendwer mit „linker Sozi“ daherkommt, der Strache war mir nie sympathisch und wirds auch nie sein. Ich bin halt eine Person, die versucht, sich ganz genau über Persönlichkeiten zu informieren und sich selbst ein Bild darüber zu machen, weil mein Geist die Aufklärung nicht verschlafen hat. Wem das nicht passt, der kann sich gern in die Faust beißen, mir ist das Wohl Israels wichtig und da ist es zu gefährlich, gleich auf jeden, der „positive“ Aufmerksamkeit in diese Richtung kundtut, zu vertrauen.

  74. Ich verstehe schon, dass die Aussagen von Mölzer bei vielen Lesern heftige Kritik hervorrufen, aber man sollte bedenken, dass es sich bei der FPÖ um eine „rechtslastige“ Partei handelt, deren Mitarbeiter und Wähler ursprünglich aus einem eher antisemitischen bis israel-kritischen Lager stammen, und die sich nun zunehmend als islamkritisch positioniert und demenstprechend auch neue Wählerschichten (vor allem jüngere Menschen) anspricht. Damit vollzieht die Partei natürlich eine ideologische Kehrtwendung und nicht jeder in der FPÖ ist auch imstande diesen Spagat mitzumachen. Insofern ist die Aussage von Mölzer im „Profil“ zu interpretieren, dass er „zu alt für ein Saulus-Paulus Erlebnis“ ist. Ich persönlich habe diese Aussage sehr bedauert. Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Partei unter Straches Vorgänger Haider noch pro-arabisch ausgerichtet war.

    Dennoch ist die FPÖ die einzige ernstzunehmende politische Bewegung in Österreich, die sich klar gegen eine Islamisierung des Landes (und Europas) ausspricht, und diese Rolle sollte uns wichtiger sein, als die Überbewertung irgendwelcher relativierenden Aussagen einzelner Funktionäre (die es übrigens in jeder anderen Partei auch gibt). Eine „Kontaktaufnahme“ mit Israel war ein erster, wichtiger Schritt, und man sollte dieser Partei etwas Zeit geben, um die neue Positionierung auch im eigenen Lager zu festigen. Die „eierlegende Wollmilchsau“, die es jedem recht machen kann, ist die FPÖ natürlich nicht. Aber mit einem möglichen Potential von 30% der Wählerstimmen bei der nächsten Wahl stellt sie eine der stärksten islamkritischen Partein in Europa. Schon allein aus diesem Grund sollten wir froh sein, dass es derartige starke Bewegungen in Europa gibt, und uns nicht gleich wegen einiger (zu Recht kritisierter) Statements von Ihnen distanzieren. Für den wachsenden Einfluss des Islam bedarf es einer Bündelung sämtlicher Kräfte und nicht ein Einigeln auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.

  75. Hallo zusammen,

    zu Lupus: Guter Kommentar, der die Sache auf den Punkt bringt. Politik ist die Kunst des möglichen. Die FPÖ in Österreich hat jedenfalls die Vorzüge eine politisch ernst zu nehmende Kraft zu sein. Angesichts der „Leistung“ der aktuellen Regierung steigt Strache in den Umfragen mehr und mehr.
    Völlig richtig: Es bedarf einer Bündelung der Kräfte und keines sinnlosen Gezänks.

  76. „Es gibt einen ganz einfachen “Lackmustest”, mit dem man Rechtsextremisten (und Linksextremisten übrigends ebenso) ganz schnell erkennt: ÜBER IHRE EINSTELLUNG ZU DEN USA UND ZU ISRAEL!!!“

    Bullshit Aussage eines Kleingeistes.

    Es gibt sogar nationale Sozialisten die pro Israel.
    Und es gibt PIler die weitaus extremistischer als manch Nazi denken.
    Es gibt auch Rechtsextreme, die mit NS, Israel und USA nichts zu tun haben.

    Solange man sich erlauben kann die islameinwanderungs-reaktionäre Bewegungen in Nationalisten, Konservative, Liberale, Sozialisten links, rechts, gläubig, ungläubig spaltet, der hat anscheinend den Ernst der Lage noch nicht verstanden.

  77. @LeiserAbschied Du musst aber doch wohl zugeben, dass es sehr schwer sein dürfte, einen linken oder rechten Sozialisten zu finden, der sowohl USA-freundlich als auch pro-Isreael und dann noch obendrein aufgeschlossen gegenüber Islam-Kritik ist. Ein solches Individuum müsste sich dann wirklich fragen lassen, ob es in der richtigen Mannschaft spielt. 😉

    @better-world
    @karl-koch
    „Mir ist unklar, warum das so ist. Ist ja wie auf Spiegel-online oder im Kommentarbereich der taz.“

    Haha, kann ich nur unterschreiben. Aber kann es sein, dass den Zensor heute etwas großzügiger eingestellt ist? 😉 *Test mach*

  78. #39 20.Juli 1944 (26. Jan 2011 07:10)

    Nun wenn die FPÖ wie auch bei der Pro Bewegung den Islam akzeptiert, ihn aber nicht bei uns in Europa will, ist klar was von beiden Parteien zu halten ist.

    Als Partner kommen sie so halt nicht in Frage.

    Da drängt sich mir eine Frage auf: Sehen Sie beispielsweise einen jüdischer Siedler, der den Islam in seiner Existenz als Welt“Religion“ zwar anerkennt, ihn (den Islam) und dessen Ideologie aber (verständlicher- und logischerweise) nicht in seiner Heimat dulden möchte, auch nicht als einen Partner an, mit dem es zumindest Wert wäre zu reden? Was ist daran antisemitisch oder sonst in irgeneiner Form verwerflich vorrangig die Probleme im eigenen Land lösen zu wollen?

    Weiter schreiben sie:

    Israel steht an vorderster Front gegen die Islamisierung der Welt. Fällt Israel, dann fällt der Rest auch.

    Weshalb erinnert mich der letzte Satz so verdammt stark an Merkels kürzlich getätigten Ausspruch
    „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“??

    Keiner bestreitet, daß Israel einen schweren Stand und Kampf zu führen hat, ja um seiner eigenen Existenz willen führen muß gegen islamischen Terror; aber was mir widerstrebt, ist das Bilden irgendwelcher vermeintlicher Kausalitätsketten. Die Islamisierung der Staaten Europas ist die Konsequenz gewollter politischer Prozesse, ergo – falls denn der Wille vorhanden wäre – auch von der herrschenden Klasse (noch) zu korrigieren, um damit letztlich ein friedliches Zusammenleben der euopäischen Völker in Zukunft sicherzustellen. Dies ist möglich und liegt (zumindest theoretisch) in unserer Hand und zwar – auch wenn sie es nicht recht glauben wollen – ganz unabhängig von Israel. Ich will es mal überspitzt formulieren: In ihrer Argumentation ist Israel die Sonne und Europa die kleinere Erde. Und Europa braucht das Licht und die Wärme, da ansonsten die Erde erkaltet und alles Leben auf der Erde erlischt.

    Nun, ich für meinen Teil mache mich nicht kleiner als ich es bin – und die Völker Europas sollten es ebenso handhaben.

  79. Es ist schon erstaunlich. Kennen manche PI-Leser wirklich nur Extreme? „Uns gefällt nicht, was Mölzer sagt, somit gehört die FPÖ nicht mehr zu uns“. Linke argumentieren übrigens genauso extrem. Und wie bei Linken plappert einer vom anderen nach. Außerdem darf man bei Isreal auch nicht immer nur den Kuschelkurs fahren. Isreal/Palästina – beide sind wohl nicht ganz unschuldig. Trotzdem denke ich, dass es von Vorteil ist, sich mit Isreal solidarisch zu zeigen. Aber nichts desto trotz sind die Solidaritätsbekundungen mit Isreal von manchen wohl etwas fadenscheinig. Zumindest kommt mir nur so vor.

  80. Auch wenn ich nicht mit allem in der FPÖ einverstanden bin, musste ich doch feststellen, dass während der Zeit als sie an der österreichischen Regierung beteiligt war nicht die Welt untergegangen ist.

  81. Die FPÖ und Strache haben sich immer neutralistisch geäussert,auch die Zusätze zur Erklärung verweisen darauf.Österreich kann so oder so nur ein neutraler Staat sein.Dies ist durchaus zweckmässig(auch in Europa selber).
    Österreich kann nicht so agieren wie Tom Tancredo es schon mal vorgeschlagen hat in Bezug auf Mekka und Medina!

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