Graf von StauffenbergDer 20. Juli ist der Symboltag des Deutschen Widerstands, ein Tag also, den es in dieser politisch korrekten Zeit gar nicht geben dürfte: Ein deutsches Tätervolk leistet per Definition keinen Widerstand. Die politische Schickeria wird den 20. Juli daher auch dieses Jahr wie eine lästige Pflichtübung begehen.

(Von Stefan Winter)

Ein paar nichtssagende Worte im Bundestag, die pflichtschuldige Kranzniederlegung, und dann werden wieder die richtigen, die politisch korrekten Feiertage gefeiert: der Tag der Arbeit am 1. Mai, der Weltfrauentag, der Tag der offenen Moschee.

In den Schulen wird der 20. Juli heutzutage mit kaum mehr als einem kurzen Absatz behandelt. Der genaue Ablauf des Tages, die Heldenhaftigkeit Graf von Stauffenbergs (Fotos oben), der zugleich die Rolle des Attentäters und Anführers übernahm, die Ausbreitung auf andere Städte im damaligen deutschen Machtraum, Wien, Paris, die gesamte jahrelange Vorgeschichte der vielen kleinen Widerstandsgruppen in der Wehrmacht, in den Kirchen und der Verwaltung – dies alles hat im Schulunterricht der linksgrün gewendeten Republik nichts zu suchen. Die staatliche Indoktrination konzentriert sich allein auf die Vervollkommnung des Bilds vom deutschen Tätervolk. Deutsche Helden wie von Stauffenberg, von Moltke und von Tresckow stören dieses Bild. Außerdem wurde der Deutsche Widerstand überwiegend vom traditionellen Feindbild der Linken, d.h. Adel, Kirche, Bürgertum, getragen, während das Proletariat begeistert Hakenkreuzfahnen schwenkte. Ein Grund mehr, den Symboltag des 20. Juli in der Versenkung der Geschichte verschwinden zu lassen.

In freiheitlichen und politisch-inkorrekten Kreisen sollten wir uns mit dieser zunehmenden Verdrängung des 20. Juli aus dem öffentlichen Umfeld nicht länger abfinden. Stauffenbergs Leistung des 20. Juli ist eine heroische Tat, die weltweit ohne Parallele ist: Vergleichbare Anschläge auf Stalin, Mao, Talaat Pascha, Pol Pot oder Saddam Hussein sind nicht bekannt. Statt uns einreden zu lassen, wir seien ein obrigkeitshöriges Volk tumber Mitläufer, sollten wir sehr viel aktiver als bisher an all jene erinnern, die durch ihr mutiges Vorbild und ihre Tatkraft solche Behauptungen für alle Zeiten Lügen strafen.

Um zumindest im privaten Umfeld ein Zeichen der Erinnerung und gleichzeitig unserer Verpflichtung zu setzen, sei vorgeschlagen, diesen Tag mit einer gewissen Feierlichkeit zu begehen und unsere Wohnungen am 20. Juli mit einem Strauß aus schwarzen und weißen Rosen zu schmücken: Weiß als Symbolfarbe der Weißen Rose, Schwarz als Trauerfarbe für die nach dem 20. Juli Hingerichteten, die Hunderten, vielleicht Tausenden von Toten, die in den Folgemonaten nach Stauffenbergs Attentat ihr Leben lassen mussten. Diesen Menschen sind wir verpflichtet, nie wieder eine Diktatur, nie wieder ein Regime des Unrechts, nie wieder einen Verlust der demokratischen Kontrolle in Deutschland zuzulassen.

Scharz-Weiß, die alten preußischen Farben, steht aber auch symbolhaft für die Werte unserer preußischen Kulturtradition, d.h. für den freidenkenden, aufgeklärten, humanistischen Geist im friderizianisch-humboldtschen Sinne, die klassisch preußischen Werte der persönlichen Bescheidenheit und der Selbstlosigkeit, sich für eine höhere Sache einzusetzen, der soldatischen Ehre und Tapferkeit. Genau diese Tradition hat sich am 20. Juli 1944 gegen den national-sozialistischen Zwangsstaat der Jasager und Duckmäuser, der Günstlinge und einer ehrlosen, feigen Unmenschlichkeit empört.

Ein Strauß schwarz-weißer Rosen am 20. Juli – nur eine flüchtige Idee, ein Gedanke, der eine Brücke schlagen möchte zwischen den zunehmend düsteren Verhältnissen unserer heutigen Tage und jenen unbeugsamen, heldenhaften Vorfahren, die uns in unserem unbedingten Willen zur Freiheitlichkeit als Vorbild dienen.

(Der Autor ist Verfasser des Buches „Angela Mogel und Kollegen: So kriegen Sie das Land kaputt“, DKM Verlag Augsburg 2010)

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73 KOMMENTARE

  1. OT:

    Hurra, über 50 000 Leser. War mal wider Zeit.

    Claus Graff Schenk von Stauffenberg ist wirklich ein Held. In seiner Verfassung ( schwere Verletzung) hätte ich es mir nicht getraut. Schade das er nicht Bundeskanzler gewesen wäre.

  2. Michael Klonovsky über die MSM-Journaille:

    Ich warte auf den Tag, da ein deutscher Fernsehhistoriensprecher sagt: In der Normandie trafen unsere Truppen nur auf schwachen Widerstand der Nazis.

  3. Wieso, wir sind doch inzwischen auf dem besten Weg in die Zustände von damals:

    Jüngstes Beispiel: Die Aspekte-Redaktion hat sich beim Sarazin-Besuch in Kreuzberg von Linksaktivisten verarschen lassen

    Initiator dieser Hetzjagd ist, (wie dem Video http://www.youtube.com/watch?v=ZQOu4Ljbl10&amp zu entnehmen ist) offensichtlich Herr Dirk Stegemann, ein bekannter „Aktivist“ und Anmelder von 1. Mai-Demos in Berlin: http://www.youtube.com/watch?v=_wdqciinojY .

    Herr Stegemann ist der Herr der ganz unten links sitzt, zuerst an zweiter Stelle links außen (wie passend) unten und dann ganz links außen unten. Herr Stegemann ist gar kein Alevit, sondern er ist Betreiber der Plattform http://rechtspopulismusstoppen.blogsport.de/kontakt/
    Bis Minute 1:37 sitzt er links unten im Bild (in Autonomenuniform; schwarzer Kapuzenpulli über rotem T-Shirt (Minute 2.16)) und fixiert den die Absage Vorlesenden. Bei Minute 1.38 hört man ein einziges „Hau ab“ und sieht die Lippen Stegemanns als erstes sich zu diesen Worten bewegen und sofort wie auf Kommando beginnt ein Sprechchor der Sitzenden „Hau ab“. Nur komisch ist, daß keiner der stehenden Aleviten „Hau ab“ skandiert, sondern nur die sitzende Reihe um Herrn Stegemann von welchen sich einer (er ist auf den ersten Bilder nur zu sehen) hinter einem T-Shirt versteckt, warum wohl?

    Auf der Homepage Stegemanns, man beachte das Datum des Postings 12.7.:,
    http://rechtspopulismusstoppen.blogsport.de/2011/07/12/sarrazin-bei-alevitischer-gemeinde-berlin-unerwuenscht/
    findet man unmittelbar nach dieser „Veranstaltung“ einen Beitrag. Der Text Stegemanns liest sich wie ein Bekennerschreiben, Inhaltsgleich zu dem, was angeblich die alevitische Gemeinde angeblich selbst verfasst haben will.

    Und Stegemann ist nicht irgendwer in Berlin, nein, er wird vom Bürgermeister für dieses Vorgehen mit Preisen ausgezeichnet; ein Schelm wer hier an „Zufälle“ glaubt, nein, in Berlin gibt es keine Links-SA des Bürgermeisters und Stegemann ist auch nicht der Gauleiter der Links-SA-Rollkommandos….

    Der Herr, der eine Person weiter als Herr Stegemann sitzt scheint (wenn man dem ersten Bild des Films, in dem er nur von der Seite erkennbar ist, glauben will) Herr Philipp Stein zu sein, ein Organisator militanter Kundgebungen in Berlin: http://www.youtube.com/watch?v=hm1Vaa5V8P4 http://www.youtube.com/watch?v=YPFG5_iwkOc (Min. 4-4.30) Leider versteckt er sich hinter dem T-Shirt „gelber Terror“ http://www.youtube.com/watch?v=ZQOu4Ljbl10&amp (Min 4.30).

    Da sieht man mal wieder, wer wen in diesem Land aufhetzt. Die Links-SA in vollem Einsatz.

    Schon eine Schande, daß (und jetzt krieg ich den Bogen) nahe des Jahrestags des 20.7. die (links)SA in Gestalt von Sozialisten erneut den ihnen unliebsamen Bürgern vorschreibt, welche Bürgersteige sie benutzen dürfen und in welche Viertel einer Stadt sie (nicht) gehen dürfen und keiner in der Republik merkt es, nicht einmal das Aspekte-Team.

    Die Ganze Republik scheint in allen ihren Institutionen nur noch zu versagen…

  4. Der 17. Juni ist auch so ein Gedenktag, der in unseren linken Medien mittlerweile als nicht mehr gedenkenswürdig erachtet und daher totgeschwiegen wird.
    Das war vor der Wiedervereinigng noch anders, obwohl gerade die Ost-/Mitteldeutschen Menschen ein Interesse daran haben sollten, dass so ein Tag ein Gedenktag bleibt.
    Aber es passt eben nicht ins sozialistische Weltbild!

  5. Achtung
    Die vom Verfassungsschutz als kritisch eingestufte VIKZ will im ostwestfälischen Gütersloh ein riesiges ,altes Kino in ein
    islamisches Zentrum umwandeln.
    Die Menschen sind noch ahnungslos, weildie ganze Politik in diesem Ort auch ganz “BUNT” ist.
    Vielleicht wird ja dort wieder , wie schon andernortes, versucht ein illegales muslimisches Internat aufzubauen.
    Das Gebäude bietet viel Platz dafür.

  6. Es gab knapp 50(!) versuchte Anschläge auf Hitler.

    Einer der bekanntesten (von den unbekannten) ist die Bombe von Georg Elser im Bürgerbräukeller, und zwar bereits zwei Monate nach dem Überfall auf Polen, am 8. November 1939(!).

    Da könnten sich die Edelmänner, die erst reagierten, als der Endsieg sich als Phantasma eines Irren darstellte, noch eine Scheibe von abschneiden.

  7. #3 Saint George (18. Jul 2011 23:45)
    Ich bezweifele, ob die heutigen Offiziere auch nur im Ansatz noch den Anstand und den Mut eines Stauffenbergs oder Becks u. a. besitzen.
    Dabei muß man natürlich feststellen, dass auch Stauffenberg und viele andere aus seiner Umgebung Hitler anfangs „gut“ fanden. Umso würdiger ist die Wendung zum Widerstand, die ja schon viel eher anfing (man denke an die vielen fehlgeschlagenen Attentsplanungen).

    „Heutige Offiziere“ richten sich m. E. ganz nach den Direktiven des Wahrheitsministeriums und besitzen nicht die geringsten Selbstzweifel. Ausnahmen sind vielleicht noch die pensionierten Generäle Naumann oder Kujat gewesen.

  8. #10 johann (19. Jul 2011 00:03)

    Unsere OffizierInnen, die von der Gorch Fock-Takelage fallen, hätten heutzutage noch den Mut eines Volker Beck!

  9. Gerade kam FAKT in der ARD.

    Erst : Böse Nazifilme auf Facebook und warum „Laut gegen azis das ganz schlimm findet.
    Dann Migranten in der Bundeswehr.
    Ein paar anonyme Ausländer, angeblich BW Soldaten:
    „Alle Kameraden strohdumm, Mallorca mäßig, kei Respekt bei Auslandseinsatz, diskriminieren uns etc, blabla.
    Dazu ein Obesrt aus dem BMfV:
    Tolle Talente, wir brauchen sie, interkulturelle Kompetenz haben sie und das ist seeeehr wichtig…. wie die Böhmer – eins zu eins.
    Unfassbar !!!!

  10. Die besoffene BischöfIn Kässmann, die mit den Taliban betet, würde Oberst Klein als Kriegsverbrecher anklagen!

  11. @Nelson #9:

    „Um den von Adolf Hitler geplanten Krieg zu verhindern, hatte der Generalstabschef des Heeres, Generaloberst Ludwig Beck schon im Sommer 1938 auf den Rücktritt der Generalität hingewirkt. Im August trat er aus Gewissensgründen von seinem Amt zurück, blieb aber treibende Kraft der zum Staatsstreich entschlossenen Militärkreise. Beck, der nach einem erfolgreichen Attentat auf Hitler Staatsoberhaupt werden sollte, hielt engen Kontakt zu Carl Friedrich Goerdeler, dem Kopf des zivilen Widerstands, der für das Amt des Reichskanzlers vorgesehen war. In Abstimmung mit Beck und Goerdeler erarbeitete der Chef des Allgemeinen Heeresamts, General der Infanterie Friedrich Olbricht, die „Walküre-Pläne“, mit denen die Verschwörer sich beim Umsturz die vollziehende Gewalt sichern wollten.“
    http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/widerstand/attentat/index.html

  12. Aber es gibt doch auch heute noch Widerstandskämpfer:

    Gregor Gysi von der SED kämpft mutig gegen Atomkraftwerke!

    Gregor Gysi, priveligiertes Kind des SED-Ministers Klaus Gysi schwieg 1986 in der „DDR“ tapfer gegen Tschernobly, er ließ sich niemals von der VP vor der Toren von Greifswald, Rheinsberg oder Lubmin wegtragen!

    Gysi, ein Held der Menschenrechte, der dem „DDR“-Unrechtsregime als Parteimitglied diente!

    Über seine Rolle in der Causa Havemann schweige ich, der „Notar“ kennt die BRD-Gesetze, wenn sie ihm nützen!

    Gysi, Sie sind ein wahrer WiderständlerIn!

  13. #9 Nelson (18. Jul 2011 23:59)

    Es gab knapp 50(!) versuchte Anschläge auf Hitler.

    Einer der bekanntesten (von den unbekannten) ist die Bombe von Georg Elser im Bürgerbräukeller, und zwar bereits zwei Monate nach dem Überfall auf Polen, am 8. November 1939(!).

    Da könnten sich die Edelmänner, die erst reagierten, als der Endsieg sich als Phantasma eines Irren darstellte, noch eine Scheibe von abschneiden.

    Ich sehe das ähnlich. Obwohl man die Pläne von 1938 nicht ignorieren sollte.

    Warum wird dieser Georg Elser – mal abgesehen von ein paar Gedenkstellen – nicht auch angemessen geehrt?
    Der Mann hatte nicht die Gnade des schnellen Standgerichts und musste bis zu seiner Ermordung jahrelang in KZs vegetieren.

    Natürlich will ich nicht die Tat von Stauffenberg herabwürdigen. Ich habe nie verstanden, warum nach den vielen missglückten Attentatsversuchen ein derart Kriegsversehrter diese gefährliche Mission übernehmen musste.

  14. @ #4 wolaufensie (18. Jul 2011 23:46)

    Hilfe, das Bild ist erschreckend. Warum werden die nicht eingebuchtet?!

    Was für feige Typen sitzen nur im Bundestag, ätzend.

  15. … ein ganz wichtiger Artikel, PI! Danke, dass ihr das thematisiert habt.

    Vielleicht sollte man eine Art „Weisse-Rose-Preis“ ausloben, für Menschen oder Gruppen, die sich heute für die Juden und den Staat Israel aussprechen, die Wahrheit über die Zusammenhänge sagen und somit aufklärerisch handeln – und dem neuen anti-zionistischen (z.B. humanistischen oder arabischen) Geist Widerstand leisten…

  16. #11 Eurabier (19. Jul 2011 00:08)

    Unsere OffizierInnen, die von der Gorch Fock-Takelage fallen, hätten heutzutage noch den Mut eines Volker Beck!

    ———————————————-

    „Voker Beck“? Ist das der von den Grün_Innen/_Außen, der noch nie den Mut hatte, in einem moslemischen Land für die „Rechte“ von Homosexuellen_Innen/_Außen zu protestieren?

    Na dann gute Nacht, angesichts solcher Weicheier!

  17. Na, ist doch klar. Die würden sicherlich auch gerne den Absatz 4 des Artikel 20 GG streichen. Denn wenn man Mut für einen deutschen Widerstand macht, könnte die Bevölkerung auf „dumme Ideen“ kommen. *grrr*

  18. #6 Bernhard von Clairveaux (18. Jul 2011 23:49)
    Wieso, wir sind doch inzwischen auf dem besten Weg in die Zustände von damals:

    ———————————————-

    Korrekt!!! Denn wofür steht das „S“ bei NSDAP nochmal?

    Die Meisterleistung der Linken bestand nach dem Krieg, uns nachhaltig weiszumachen, dass Hitler ein „Rechter“ gewesen sei!
    Ganz im Gegenteil: Er bekämpfte die Bourgoisie/das (Finanz-)Bürgertum von seiner linken Position aus!

    Die Weiße Rose des Jahres 2011 das sind WIR hier!

  19. #10 johann (19. Jul 2011 00:03)

    „Ich bezweifele, ob die heutigen Offiziere auch nur im Ansatz noch den Anstand und den Mut eines Stauffenbergs oder Becks u. a. besitzen.
    Dabei muß man natürlich feststellen, dass auch Stauffenberg und viele andere aus seiner Umgebung Hitler anfangs “gut” fanden. Umso würdiger ist die Wendung zum Widerstand, die ja schon viel eher anfing (man denke an die vielen fehlgeschlagenen Attentsplanungen).

    “Heutige Offiziere” richten sich m. E. ganz nach den Direktiven des Wahrheitsministeriums und besitzen nicht die geringsten Selbstzweifel.“

    ———————————————

    Hallo johannwi, und Grüße nach Westfalen!

    Das „Wahrheitsministerium“, wie Du es nennst, müsste das Bundespresseamt sein.
    Und die Verteidigung unseres Territoriums obliegt dem „Bundesfriedensministerium“.

    Beide – von unseren Steuern bezahlten – Ministerien nennen sich noch nicht so, führen sich aber schon so auf.
    Orwell hatte recht mit seiner diktatorischen ~, Sozialismuskritik!

  20. #14 Eurabier (19. Jul 2011 00:16)
    Aber es gibt doch auch heute noch Widerstandskämpfer:

    Gregor Gysi von der SED kämpft mutig gegen Atomkraftwerke!

    Gregor Gysi, priveligiertes Kind des SED-Ministers Klaus Gysi schwieg 1986 in der “DDR” tapfer gegen Tschernobly, er ließ sich niemals von der VP vor der Toren von Greifswald, Rheinsberg oder Lubmin wegtragen!

    ———————————————-

    Guter Punkt!

    Da gibt es auch noch andere überzeugte Kommunist_Innen, die NIE gegen sozialistische Kernkraftwerke protestiert haben!

    Aber spaltbares Material in den Händen der „kapitalistischen“ „Klassenfeinde“, das war natürlich grundübel!

  21. #9 Nelson (18. Jul 2011 23:59)
    Es gab knapp 50(!) versuchte Anschläge auf Hitler.

    Einer der bekanntesten (von den unbekannten) ist die Bombe von Georg Elser im Bürgerbräukeller, und zwar bereits zwei Monate nach dem Überfall auf Polen, am 8. November 1939(!).

    Da könnten sich die Edelmänner, die erst reagierten, als der Endsieg sich als Phantasma eines Irren darstellte, noch eine Scheibe von abschneiden.

    Das sehe ich auch so. Da waren viele Menschen wesentlich früher aktiv, z.B. Willi Graf. An die denkt keiner! 🙁

  22. Oder eines der tragischsten Schicksale des Widerstandes: Das Ehepaar Otto und Elise Hampel, die Postkarten gegen Hitler in Hausfluren auslegten und schließlich von einer Nachbarin denunziert wurden. Immerhin hat Hans Fallada in seinem Roman „Jeder stirbt für sich allein“ den beiden ein Denkmal gesetzt. Was Fallada allerdings verschwieg: Die beiden wurden von der Gestapo in der Haft so weit gebracht, daß sie sich gegenseitig die Schuld zuwiesen. Hat ihnen natürlich nichts genützt, eher im Gegenteil.

  23. Hier die beiden Organisatoren der Alevitenshow mit Sarrazin

    http://www.einzelfaelle.net/navigation/index.php?seite=1

    Der Linksfaschist und Betreiber „Rechtpopulismus stoppen“ Dirk Stegemann (links im Bild) ist offenbar Anstifter dieser Aktion.
    Interessant ist auch die Tatsache, dass sich Philipp Stein (rechts im Bild) unter den „Kämpfern“ befindet. Stein ist dafür bekannt, dass er militante Aufmärsche der Linksbraunen in Berlin mitorganisiert.

    Das ZDF verschweigt die Anwesenheit der beiden in ihrem Bericht

  24. Sehr sehr guter Artikel!

    Von solchen Themen müssen wir regelmässig,ausführlich berichten.

    Passend dazu auch die geheuchelte Schauspielerei der etablierten Parteien und Medien,zum Thema Holocaust an den Juden:

    Die Holocaust-Leugnung wird für mich absolut zurecht geahndet!

    Aber;
    Die Ursachen und Verantwortlichen für diesen widerlichen Massenmord werden meistens von Medien und Politik verfälscht in der Öffentlichkeit dargestellt.

    Es steht vollkommen ausser Frage,daß die deutschen Naziverbrecher unter Hitler diesen Holocaust geplant und vollzogen haben.

    Aber über die mitentscheidende Rolle der mit den Nazis verbündeten Araber (u.a.Palästinenser) unter Großmufti al-Husseini (mit Einfluss des Islam),die die „Endlösung“ der Judenfrage stark EMPFOHLEN und MIT GEPLANT haben wird öffentlich fast garnicht geredet,oder aufgeklärt.

    Die Schuld der Deutschen ist ganz klar und darf sich niemals widerholen!

    Solange unsere sogenannten „Eliten“ aber hauptsächlich nur über einen Teil der Verbrecher aufklären,wärend sie den anderen Teil der Verbrecher aus „Toleranzgründen“
    meistens ausser Acht lassen
    ,…..ist das nur eine perverse Heucheleich und Verfälschung gegenüber solcher Verbrechen ersten Grades!

    Sowas beweist nur,daß man absolut garnichts dazu gelernt hat,sondern sich selbst nur öffentlich in ein netteres Licht rücken will,aber gleichzeitig auf die wirklichen Tatsachen einen Dreck legt.

    Nochmal zur Erinnerung in diesem Bezug:

    „Turban und Hakenkreuz: Der Großmufti und die Nazis „
    http://www.youtube.com/watch?v=lrSvzx6FsKI

    Viele bei PI wissen zwar darüber bescheid,aber wir sollten die Zusammenhänge wohl noch deutlicher beleuchten.

  25. „nie wieder eine Diktatur, nie wieder ein Regime des Unrechts, nie wieder einen Verlust der demokratischen Kontrolle in Deutschland zuzulassen.“
    Wie sagte die Merkel, “wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.“
    GG Art 18
    Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs.
    1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die
    Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel
    10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die
    freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die
    Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.
    Wo bleibt denn das Volk, ich kann es auch hier nicht hören.

  26. Noch eine Ergänzung zu #29 widerstand

    Diejenigen,die einen Teil der Verantwortlichen des Holocaust verschweigen,oder runterspielen leugnen auch einen Teil des Holocaust!

  27. Die verlogene Republik

    2009 hat man das 60jährige Bestehen des Grundgesetzes gefeiert mit z.T. schon peinlich anmutenden Lobgesängen.
    SPD-Website: „Was für ein Glück,daß wir das GG haben“.
    Leuth.-Schnarrenb.:“Haben Sie schon einmal für Bürgerrechte demonstriert?“

    Wenn man sieht, wie GG und Bürgerrechte in diesem Land wirklich geachtet und beachtet werden, kommt einem das große K…

  28. @ #16 TheNormalbuerger (19. Jul 2011 00:41)

    Natürlich will ich nicht die Tat von Stauffenberg herabwürdigen. Ich habe nie verstanden, warum nach den vielen missglückten Attentatsversuchen ein derart Kriegsversehrter diese gefährliche Mission übernehmen musste.

    Weil er als einziger in der glücklichen Position war, das Oberkommando über die gesamte Wehrmacht an sich zu reißen!

    … und damit den Nazis ihren größten machtapparat zu entreißen und gegen sie selbst einzusetzen.

    Es gab keine Alternative zu Stauffenberg.

  29. Ja. Dennoch war Tom Cruise ein Verräter. Objektiv betrachtet. Er hat mitten im Krieg versucht, die politische Führung auszuschalten und gehofft, es würde alles planmäßig laufen. Ein geordneter Übergang in eine bedingungslose Ergabe an die Alliierten.

    Die hatten aber den Krieg begonnen. Hoffentlich erinnern sich noch einige Leute daran. Im September 1939 erklärten England und Frankreich Deutschland den Krieg und das taten sie nicht, weil sie in Deutschland die Weimarer Republik wiedererichten wollten, wegen der Demokratie oder wegen der Juden. Das muß sich niemand einbilden. Sie erklärten Deutschland den Krieg, weil sie meinten, Deutschlands Wirtschaftskraft wäre für sie eine Bedrohung und weil sie zuvor Polen ermuntert hatten, an Deutschlands Grenzen aufzumarschieren.

    Was der Tom Cruise da tat, war Terrorismus und Verrat. Natürlich gilt er uns heute als Held aber die meisten Menschen werden in Deutschland anders darüber gedacht haben, zu dieser Zeit. Natürlich fanden sie den Krieg im allgemeinen Scheiße aber im Krieg zu stehen, ist immer Scheiße, noch viel beschissener ist es aber, der kämpfenden Armee in den Rücken zu fallen und vielleicht noch einen Bürgerkrieg auszulösen.

    Es ist übrigens jämmerlich, immer auf die Attentäter des 20. Juli zu verweisen und zu rufen, „Au ja, auch die Konservativen haben ihren Teil zur Beseitigung der Hitlerdiktatur beigetragen und nun würdigt das keiner.“ Man muß sich an dieser Stelle nämlich fragen, warum der Hitler überhaupt an die Macht gekommen ist.

    Nicht wegen seines dämonischen Wesens, wegen Gedankenkontrolle oder so, nicht wegen des Terror, sondern weil die Leute die Schnauze voll hatten, von den Weimarer Demokraten und Konservativen, genau so, wie sie die Schnauze vom System Merkel vollhaben. Deutschland wurde damals durch den Versailler Vertrag finanziell ausgeblutet, die Arbeitslosigkeit war gigantisch und heute ist es wieder so und die Demokraten sind unfähig, den Unheilskreis zu beenden, in dem sie sich bewegen.

    Also, den persönlichen Mut von Tom Cruise kann man sicherlich hoch achten aber es muß sich niemand einbilden, wir wären damit am Ende besser weggekommen, außer, daß weniger Leute tot gewesen wären und weniger Deutschland zerbomt. Die Pläne Churchills, Deutschland in einen Agrarstaat zu transformieren, wären allerdings den GRÜNEN heute höchst willkommen gewesen.

  30. Ich bin mir übrigens bewußt, daß dieser Kommentar ziemlich nazihaft wirken muß, weil, was gelehrt wird, hört sich ganz anders an. Das ist mir aber schnuppe.

  31. Stauffenbergs Leistung des 20. Juli ist eine heroische Tat, die weltweit ohne Parallele ist …

    Politisch/Ideologisch motivierte terroristische Bombenanschläge mit Menschenopfern (bei Stauffenberg z.B. ein unschuldiger Stenograf) sollen eine Tat ohne Parallele sein ? Hallo ? Davon gibts heutzutage mehr als genug, nur dass die Allahuakbars sich auch wirklich selbst opfern, um den „Erfolg“ des Anschlags sicherzustellen und ein Zeichen zu setzen.
    So etwas sollte nicht auch noch gefeiert werden …

  32. Die Vergleiche zwischen den Offizieren von damals und heute sind doch mehr als fragwürdig. Aber auch gar nicht so leicht von der Hand zu weisen.

    Ihr erwartet jetzt, dass sich die Offiziere heute gegen die demokratsich vom Volk gewählte Regierenden stellen, die sie z.T. selbst gewählt haben? Sie protestieren doch nicht mal gegen den schwachsinnigen Einsatz in Afghanistan wo sie die Islamisten genausogut zu Hause bekämpfen könnten.

    Wenn die ersten Befehle kommen Islamkritiker zu verhaften, wenn Menschen wie Sarrazin in den Berliner Musterintegrationsstadtteilen gelyncht werden, dann haben wir in etwa verlgeichbare Zustände. Und was soll ich Euch sagen? Dann werden wir am eigenen Leib erfahren wie der Faschismus in Deutschland die Oberhand gewinnen konnte.

    Und ja..ich bin sicher, es wird dann auch wieder Staufenbergs geben. Aber die große Mehrheit macht doch beim Faschislam doch heute schon mit. Sonderechte hier, Ausnahmen dort, Rücksichtsnahme da, Burkinibaden dort, Minarett hier usw.

    Warum also Wunder erwarten? Das wir etwas aus der Geschichte gelernt haben??

  33. #36 Karl Eduard
    #37 Karl Eduard

    Nun ja…Verräter..woran? Dem Deutschen Volke zu dienen? Nein! Sagen wir mal rechtspopulistisch ein guter Deutscher zu sein? Nein. Seinem mordenden und verbrecherischen Dienstherren denen er den Eid geschworen hat zu brechen? N E I N !!!!

    Mir fällt da die Szene aus Shogun ein. Wo Richard Chamberlin seinem japanischen Fürsten die Zustände aus Europa erklärt und dieser (Tohsiro Mifune) daraufhin sehr wütend wird, dass es keinen Grund gibt gegen seinen Fürsten zu rebellieren. Und Richard (anginsan oder so) dann erwidert. Doch…wenn man gewinnt!

    Allerdings..wenn er Erfolg gehabt hätte…wie würde das die Geschichte heute sehen? Am Ende würde heute in den Geschichtsbüchern stehen, dass Hitler ein fähiger Mann gewesen ist, der von den Judenmordenden Nazis per Verschwörungsteheorie umgebracht wurde, weil er den Holocaust stoppen wollte. Solche Diskussionen sind sinnfrei.

    Einigen wir uns darauf, dass Staufenberg ein Held war. Und was ein Held ausmacht bestimmt nun mal nicht die militärische Befehlskette!

  34. Zum 20. Juli keine einzige Sendung in keinem der Fernsehsender weder heute noch morgen. So manipuliert man das Volk.

  35. Zuerst ist man ein Terrorist und später wird man vielleicht ein Volksheld. Dazwischen sterben alle deine Freunde aus der Widerstandsgruppe. Am Ende bist du ein Held, aber seelisch ein Frack, wie Max Manus.

    Widerstand ist etwas sehr gefährliches!

  36. #42 Karl Eduard

    Nein stand er nicht. Oder wollen sie jetzt die „Asterix der Gallier bei den Olympischen Spielen“ Logik auspacken, „wir sind alle Römer“? 😉

    Die Sache ist eben manchmal komplizierter als Sieger und Besiegte. Held und Angsthase.

    Er war ein Deutscher Soldat der den Krieg mit verloren hätte (er ist ja vorher gestorben). Aber er war ein Held weil er sich gegen die Verbrechen seiner Vorgesetzten gewehrt hat. Suchen Sie mal nach Beispeilen aus der Preussischen Geschichte. Die größten Helden haben in den kritischen Augenblicken gegen Ihre Befehle gehandelt und damit die schönsten Siege erzielt.

  37. Stauffenberg hatte Glück im Unglück. Ihm blieb ein Leben erspart, in dem alle seine Freunde nicht mehr leben.
    Was wäre geschehen, wenn Hitler zu diesem Zeitpunkt tot gewesen wäre?
    Roosvelt wollte nicht mehr und nicht weniger als die bedingungslose Kapitulation. Ob es etwas genützt hätte, wage ich zu bezweifeln… Der Krieg war einfach zu weit fortgeschritten.

  38. Bravo! Die ganzen Antifa-Heuchler sollten sich bei ihrem Kampf z.B. gegen die Junge Freiheit einmal darüber Gedanken machen, wer wirklich versucht hat AH los zu werden. Die Kommunisten haben zu Zeiten des Hitler-Stalin-Pakts übrigens skrupellos mit den Nazis zusammen gearbeitet. Von Links kam während des gesamten Dritten Reichs nichts, was annähernd zu einem Staatsstreich getaugt hätte!

  39. #37 Karl Eduard

    😉 sehe ich eben erst. Angst vor der Nazikeule? Aber doch nicht hier, bei PI..Mal von den U-booten abgesehen!

  40. @6 Bernhard von Clairveaux (18. Jul 2011 23:49)

    http://www.einzelfaelle.net/bilder/artikel/selberterror.jpg

    Herr Philipp Stein versteckt sich hinter dem T-Shirt „gelber Terror“

    Gelb würde ja auch passen, aber meiner Wenigkeit erscheint mir der Terror Selber gemacht. Auch dies passt.

    Will mich aber nicht in Details verstricken.
    Die Hackfresse des Dirk Stegemann habe ich mir allerdings gemerkt.

    Dies ist eine Einladung zum Mitmachen. 😀

  41. @ #25 Holzer (19. Jul 2011 01:42)

    Dabei muß man natürlich feststellen, dass auch Stauffenberg und viele andere aus seiner Umgebung Hitler anfangs “gut” fanden.

    Ausgelöst wurde Stauffenbergs Opposition durch die Kirchenfeindlichkeit des nationalsozialistischen Regimes , die den gläubigen Katholiken tief verletzte und durch die Judenpogrome ab 1938 .

  42. @ #25 Holzer (19. Jul 2011 01:42)

    viele andere aus seiner Umgebung Hitler anfangs “gut” fanden.

    Die Rolle des Adels im „Dritten Reich“
    Wir waren alle im Widerstand

    Die Nazis waren Pack, die vornehmen Leute wollten damit nichts zu tun haben, der Adel war im Widerstand: Darauf scheint, verkürzt und zugespitzt, der herrschende Konsens hinauszulaufen.

    http://www.faz.net/artikel/C30351/die-rolle-des-adels-im-dritten-reich-wir-waren-alle-im-widerstand-30291460.html

  43. Diese und andere Widerstandskämpfer waren seinerzeit das, was man heutzutage „Terroristen“ nennt.
    {Aber, „Taliban“ bspw., hingegen freundlich „Aufstaendische“.}

    Heute sind ‚Widerstandskämpfer‘ gegen die zunehmenden Faschismen in D. und Europa -fuers erste noch und nur- „Rechtspopulisten“.

    Aber bald, so fuerchte ich, wieder das, was sie auch im sog. „III. Reich“ schon waren.

    Denn, nach historischem Diktat des (jeweiligen) Staatsrates und seiner willigen Vollstrecker, koennen ja, weil es nun ein Grundgesetz und Verfassungsgerichte gibt, keine denkbaren Lagen mehr entstehen, die einen ‚Widerstand‘, wie jenen gegen die NS-Diktatur, rechtfertigen wuerden.

    Man feiert -und richtig, pflichtschuldig- etwas, was „historisch einmalig war, sich ein fuer alle Male erledigt hat, und, per Diktum, sowieso nie wieder kommen kann“.

  44. #44 Platow (19. Jul 2011 08:44)

    Die größten Helden haben in den kritischen Augenblicken gegen Ihre Befehle gehandelt und damit die schönsten Siege erzielt.

    Das ist Ihre Meinung, die ich durchaus respektiere.
    Meine Meinung :
    Die größten Helden standen nicht vor irgendwelchen Landkarten, sondern in Laboren, und haben die Menschheit durch ihre Erfindungen und Entdeckungen weitergebracht!
    ———————————————
    Ob Stauffenberg, Elser usw. ‚Helden‘ oder ‚Verräter‘ waren, hängt doch wohl davon ab, wofür sie standen. Und das hängt wiederum davon ab, wofür Hitler stand.
    Diesbezüglich wankt mein Weltbild zur Zeit erheblich. Wer sich kritisch mit dem Werdegang der Person A.H. auseinandersetzt, stößt früher oder später auf folgende Fragen:
    Wie kann ein Mittelloser ohne höhere Schul- und ohne Berufsausbildung innerhalb kürzester Zeit einen Parteiapparat schaffen, der Wahlen gewinnen kann? Warum wurde seine Partei von US-Bankiers unterstützt? Warum wollte Hitler wenige Stunden vor Kriegsbeginn noch einmal Friedensverhandlungen? Wer profitierte von einem neuen Krieg?
    So langsam vermute ich, daß England nicht nur Bethmann-Hollweg bestochen hat (wäre nicht das erste Mal in der Geschichte), damit dieser im ungünstigsten Moment den 1. WK auslöst, sondern (gemeinsam mit den USA) auch Hitler installierte. So erklärten sich auch viele Ungereimtheiten.
    Jedenfalls ist dieses Kapitel so lange nicht geschlossen, solange es die Archive der Alliierten sind.

    Hier ein Film, der nachdenklich macht:
    http://www.videogold.de/hitlers-krieg-was-guido-knopp-verschweigt/

  45. Nachtrag: Kann mich aus meiner Zeit als ‚Buerger in Uniform‘ nicht erinnern, dass den tapferen Widerstandskaempfern bei der BW Lob und Anerkennung zuteil wurde.

    Weiss jemand aus dem PI-Teilnehmerfeld, ob und wie die heutige Streitkraft der Bundesrepublik den Helden -und nicht nur pflichtschuldig-befohlen oder als Namensgeber der Kaserne- gedenkt?

  46. Moin!

    Vieles habt Ihr ja hier schon geschrieben, aber mMn sollte dieser Tag von allen patriotischen Kräften in ganz D dazu genutzt werden, um daran zu erinnern und ihre Verbundenheit damit zu demonstrieren.

    Nichts käme den Gutmenschen ungelegener, denn sie müßten sich dann damit real auseinandersetzen,damit ihnen die Wähler nicht weglaufen.

  47. Ich erlaube mir hier mal einen Buchtipp auszusprechen:
    Greg Hallett – „Hitler was a British Agent“
    Danach sieht man so manches in neuem Licht.
    Das einzige was sich mit Sicherheit feststellen lässt ist, wie wenig wir doch über die Zeit von 33-45 und A. Hitler wissen bzw. zu wissen glauben…
    Und es liefert auch eine Erklärung weshalb die Briten, die zu jeder Zeit Zugang zu Hitler hatten keinen Attentatsversuch unternommen haben.

  48. @ #53 attempto

    Bevor du dich mit solchen marginalen, von Verschwörungstheoretikern instrumentalisierten Fragen und Details aufhältst, solltest du dich lieber fragen, wo die Millionen ermordeten Juden sind.

    Wenn du selbst die in Frage stellst, bist du für eine Mitarbeit an PI disqualifiziert.

    Es ist doch scheißegal, WER oder WAS Hitler getan hätte, wollen müsste oder wer noch hinter ihm steckte – die Tatsache, dass er Menschen nach „Rassen“ selektierte und die für ihn „unwerten“ ermorden ließ, ist sowohl durch sein Buch „Mein Kampf“, als auch durch Millionen ermordete Menschen belegt.

    Alles andere ist Relativieren und zeugt von mangelndem Selbstvertrauen. Denn wer als Deutscher Selbstwertgefühl besitzt, kann auch die Schuld seiner Vorfahren an einem der größten Verbrechen der Moderne eingestehen, ohne „hätte, wenn und aber“.

  49. #7 Holzer (18. Jul 2011 23:50)

    “Der 17. Juni ist auch so ein Gedenktag, der in unseren linken Medien mittlerweile als nicht mehr gedenkenswürdig erachtet und daher totgeschwiegen wird.”

    Diesen Gedenktag als Feiertag haben die Schwarzen, nicht die Roten, abgeschafft.
    Es ist ihnen allen gemeinsam ein Dorn im Auge, dass ein Volk einen echten Aufstand gewagt hat, 1953 und 1989.
    Darum ist auch nicht der 9. November der Tag der Einheit geworden.

    Und es ist kein
    Reiner Zufall,
    da es kein sozialistisches, sondern ein Weltbild der Mächtigen ist, die ihre Macht behalten wollen.

    Zu Stauffenberg meine Meinung:
    Wenn er wirklich so mutig gewesen wäre, wie bejubelt, dann wäre er an Seite Hitlers geblieben bis zu Zündung der Bombe bzw. hätte ihn direkt erschossen.
    Da bin ich ganz Politisch Inkorrekt.

  50. Deshalb sollten vielleicht die politisch Inkorrekten ihre Veranstaltungen auf diese drei Tage konzentrieren, denn sie haben eins gemein: Patriotismus.

  51. Die Einstellung des Adels zu den Nationalsozialisten war gespalten.

    Ein Emporkömmling wie Hitler konnte den Kaiser nicht ersetzen. Dennoch, neben entschiedenen Nazigegnern gab es bei den Adeligen aber auch Sympathisanten, Parteifunktionäre und Mitläufer.

    Denn der Zusammenbruch der Monarchien und der kaiserlichen Armeen entwurzelte einen großen Teil des deutschsprachigen Adels. Da die Wenigsten an die Demokratie glaubten, weckten die Nationalsozialisten und ihr Führer Adolf Hitler große Hoffnungen auf ein neues Zeitalter jenseits der Versailler Demütigungen.

    ++++ Schwägerin des o.g. und eine sehr interessante Figur —-

    Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg geb. Schiller

    http://www.lindbergh-aviation.de/WebLindbergh/Buecher/Nr.09826.jpg

    Melitta Schiller war die Tochter des aus einer jüdischen Pelzhändlerfamilie stammenden Baurats und preußischen Beamten Michael Schiller.

    Biographie:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Melitta_Schenk_Gr%C3%A4fin_von_Stauffenberg

  52. Vielen Dank an Stefan Winter für seine Gedanken zum morgigen 20. Juli!
    Ja, leider, von unseren „aufklärerischen“ MSM kommt in dieser Hinsicht ja kaum noch was. Meines Wissens ist die JUNGE FREIHEIT auch die einzige Wochenzeitung, die den 20. Juli seit Jahren regelmässig thematisiert und darüber berichtet, wie auch jetzt in der aktuellen Ausgabe.
    Wer mehr über Graf von Stauffenberg und die Hintergründe des 20. Juli 1944 erfahren will, wird auch beim Buchdienst der JF fündig….

  53. Stauffenberg und Kameraden waren hochdekorierte Kriegshelden, die den „Führer“ wegbomben wollten, weil er zu sehr in die Kriegsführung dreinpfuschte und der Krieg daher verloren zu gehen drohte. Mit dem (neben der Judenvernichtung) zweiten Hauptverbrechen der Nazis, dem Krieg an sich, hatten die Verschwörer kein Problem.

    Daher kann ich bein den Verschwörern des 20. Juli gar nichts Verehrungswürdiges erkennen.

  54. #53 attempto

    ÄHm..na ja also.. Ich dachte wir sprechen über Helden..Krieg…etc.

    Wenn Sie das so wollen, dann ist der größte Held den ich kenne meine Frau. Die alle meine Launen erträgt und zauberhaftes Essen zubereitet und „nebenbei“ noch arbeiten geht.

    Es ist eine Sache der Komfortzone die wir heranziehen um über den Begriff Held zu streiten.

  55. #58 Reiner-Zufall (19. Jul 2011 10:40)
    #7 Holzer (18. Jul 2011 23:50)

    “Der 17. Juni ist auch so ein Gedenktag, der in unseren linken Medien mittlerweile als nicht mehr gedenkenswürdig erachtet und daher totgeschwiegen wird.”

    Diesen Gedenktag als Feiertag haben die Schwarzen, nicht die Roten, abgeschafft. […]

    ———————————————

    Das ist zwar korrekt, ändert aber nichts an der Tatsache, dass der 17. Juni praktisch kaum noch in den Medien erwähnt wird.

    Eingeführt hatten ihn auch die Schwarzen zuvor.

  56. Man sollte nicht vergessen das Graf von Staufenberg kein Demokrat war, er wollte die Monarchie widereinsetzen, also als Bundeskanzler nicht geeignet,damit möchte ich die Tat nicht schmälern.

    Es gibt aber noch ein Gedenktag der nicht mehr auftaucht und den ich als nicht weniger Wichtig ansehen.
    Das ist der Arbeiteraufstand vom 17. Juni 1953 gegen die DDR und den Stalinismus, da hat sich das Prolitariat gegen ein linken Unrechtsstaat erhoben.

    Gruß
    Akhran

  57. Stauffenberg? Macht euch nicht lächerlich

    Macht euch nicht lächerlich wie die anderen, die Stauffenberg zu unrecht glorifizieren. Schon der WIKI Eintrag ist eine Farce.

    … und während des Zweiten Weltkrieges eine der zentralen Figuren des militärischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus in Deutschland.

    Soll wohl suggerieren, dass Stauffenberg schon von Anfang an gegen das NS Regime gewese war.

    Fakt ist, dass der deutsche Adel gemeinsame Sache mit Hitler gemacht hat. Die Söhnchen des blaublütigen Geschwärtels wurden allesamt wenn es irgend ging in die Offizierslaufbahn gelenkt.

    Stauffenbergs „Widerstand“ zeigte sich tatsächlich erst, als allen wurde, dass es keine Endsieg für das NS Deutschland geben kann. Als es darum ging womögliuch am Ende noch als Retter des Deutschen Reiches in die Geschichte ein zu gehen.

    Einige Deutsche brauchen diesen erfundenen Helden offenbar zur Gewissenberuhigung.

    Wäre Stauffenberg wirklich der Held gewesen un dwäre es ihm nur um die Rettung Deutschlands gegangen, hätte er Hitler die abgezogene Handgranate in den Hintern gesteck….

  58. #57 Paedo-Prophet (19. Jul 2011 10:34)

    @ #53 attempto

    Bevor du dich mit solchen marginalen, von Verschwörungstheoretikern instrumentalisierten Fragen und Details aufhältst, solltest du dich lieber fragen, wo die Millionen ermordeten Juden sind.

    Habe ich das getan?
    Soweit ich den Artikel verstanden habe, ging es weder um die Juden, noch um die KZ’s, sondern um das, was der Widerstand (insbesondere aus den Reihen der Wehrmacht) getan hat. Demzufolge enthält mein Kommentar auch keine Äußerung diesbezüglich.
    Ich versuche lediglich die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts für mich nachvollziehbar zu machen. Dabei bin ich (nicht irgendwelche Verschwörungstheoretiker) auf Widersprüchlichkeiten gestoßen, die mein, vom schulischen Geschichtsunterricht geprägtes Weltbild erschütterten. Die Antworten auf diese Fragen habe ich leider noch nicht gefunden, und es ist fraglich, ob ich sie je finden werde.

    Im Übrigen ist die wesentliche Eigenschaft eines kritischen Betrachters, Fragen zu stellen. Wer dies nicht tut, disqualifiziert sich für diese Rolle, um bei Ihrer Wortwahl zu bleiben. Vielleicht bin ich in diesem Forum der Einzige, dennoch bleibe ich dabei, die Wahrheit zu suchen. Mit vorgekauten und 2x ausgespuckten Lügen gebe ich mich nicht zufrieden! Wenn Sie damit zufrieden sind, ist das Ihr gutes Recht. Ich bin es nicht, und das ist mein gutes Recht.

  59. #64 Platow (19. Jul 2011 13:27)

    Wen wer als ‚Held‘ betrachtet, liegt im Auge des Betrachters. Wenn Sie dabei Ihr Augenmerk auf Feldherren legen, ist das für mich in Ordnung.
    Nach chinesische Lehre ist die Welt sowieso in 2 Welten geteilt – der Schaffenden und der Zerstörenden – die gemeinsam die eine Welt im Gleichgewicht halten. Meine Sympathie gilt dem schaffenden Bereich.
    Nebenbei bemerkt, liegen wir bezüglich der Einschätzung unserer ‚besserer Hälften‘, auf einer Linie.

  60. #68 zweifel

    Das ist wie mit dem Thilomann. Am richtigen Ort zur richten Zeit mit der richtigen Aktion. Wie bei den römischen Kaisern die sich kurz nach Amtseinführung zum Gott machen. Alle Verfehlungen von vorher sind irrelevant! Womit ich aber jetzt nicht behaupten möchte das weder der Eine noch der Andere sich durch Verfehlungen vorher hervorgetan hatte.

  61. Ich kann dieses Überfallgeschwafel nicht mehr hören oder lesen. Es ist hinreichend bewiesen, dass die Wehrmacht in Polen und in Russland auf einen vorbereiteten Gegner gestoßen ist. Der Angriff auf Polen, war eine längst überfällige Reaktion, auf die ungeheuerlichen polnischen Provokationen seit Mai 1939,nachdem England und Frankreich den „Persilschein“ an Polen herausgegeben hat. Die Zusage, das England und Frankreich sich in jedem Fall auf die Seite Polens stelle, egal wer den Krieg beginnt, hat Polen dazu veranlasst,entlang der Grenzen zum Deutschen Reich, mit Milizen und Freischärlern, hunderte von Deutschen zu massakrieren und Dörfer anzuzünden. Jeder der alliierten „ Befreier“, hätte das Verhalten der Polen als Kriegserklärung ausgelegt und den Polen schon viel früher in den „Arsch“ getreten. „Wahrheit für Deutschland“ von Udo Walendy ist für „ Neueinsteiger“ ein hervorragendes Buch, in dem die tatsächlichen Ursachen welche zum 1. Und 2. WK geführt haben wissenschaftlich mit hunderten von Quellenangaben akribisch aufgeführt und nachgewiesen. Der Verfasser hat ein jahrelanges Martyrium der Gutmenschen und sonstiger Geschichtsverdreher hinter sich. Udo Walendy musste nach jahrelangem Kampf, nicht eine Zeile seines Buches verändern oder schwärzen. Es ist die unumstößliche historische Wahrheit.

  62. das war noch ein richtiger Deutscher. nicht so wie diese islamonazis heute

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