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Nach Teil 1 mit dubiosen Mitveranstaltern und Vertretern von nationalistischen antisemitischen Moscheeverbänden, zu denen FAZ-Feuilletonchef Patrick Bahners auf meine persönliche Nachfrage stand, hier im Teil zwei der Bericht von seinem Referat „Gehört der Islam jetzt zu Deutschland“. Schon in den Eröffnungsstatements der jeweiligen Veranstalter wurde der Boden für Unsachlichkeit planiert. „Wenn die Gegner des Dialogs dies als Kuschelkurs diffamieren wollen, dann bleiben wir dabei. Denn kuscheln bedeutet Liebe“, so ein Mitveranstalter.

(Von Werner Sigel)

Hier wurde sachliche inhaltliche Kritik sofort mit einer hässlichen Diffamierung unterdrückt, indem eine sachliche inhaltliche Kritik mit Gegner des Dialogs gleichgesetzt wird.

Esslingens Bürgermeister Wilfried Wallbrecht nannte in seinem Grußwort zu dem Faktum, dass das Minarett der Moschee damals einiges höher gebaut wurde als genehmigt, dass unterschiedliche Auffassungen über das Baurecht eine Bereicherung wären.

Zuerst zitierte Bahners in seinem Referat Bundespräsident Wulffs Worte, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Im ersten Teil ging er dann auf Sarrazins Buch ein, wobei er Merkel – „die kluge Frau Merkel“, wie er sie nannte – für ihren Spruch lobte, dass Sarrazins Buch nicht hilfreich sei. Er bezeichnete es als eine Grenzüberschreitung für einen Banker und sagte, es sei herabsetzende von Sarrazin gewesen. Sarrazin sei leider zum Märtyrer seiner Leser geworden. Deshalb müssten Politiker „wie unsere kluge Frau Merkel“ Schadensbegrenzung betreiben.

Anschließend ging er auf den Soldaten ein, der aus der Bundeswehr ausgeschlossen wurde, weil er die Scharia über das Grundgesetz stellte. Er sagte, dass der Soldat mit dieser Meinung keine schlechten Argumente gehabt habe. Denn die These der fanatischen Islamkritiker wie Politically Incorrect, dass die Scharia mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht kompatibel sei, würde nicht stimmen. Er berief sich auf Mathias Rohe, dass unsere Gerichte seit jeher durch multinationale Abkommen auch nach Schariarecht urteilen würden. Er bezeichnete es als Legende von fehlgeleiteten Menschenrechts-Verteidigern mit einem feministischem Grundverständnis, dass demokratisches Recht und islamisches Recht ein Gegensatz sei. Danke Herr Bahners, dass PI nach ihrer Lesart ein feministisches Grundverständnis hat.

Er nannte ausdrücklich das Scheidungsrecht, und brachte die abstruse Behauptung, dass hier problemlos nach Schariarecht geschieden werde, wenn beide eine Staatsangehörigkeit von einem muslimischen Land haben, da die Beteiligten sowieso später in ihr islamisches Land zurückkehren würden. Da zeigte sich, dass er sich nicht im allergeringsten im islamischen Scheidungsrecht auskennt. Also mal Nachsitzen Herr Bahners: Im islamischen Scheidungsrecht muss der Mann nur drei mal „ich verstoße dich“ sagen und schon ist er geschieden. Diese Möglichkeit hat die Frau nicht, sie muss es sich juristisch erkämpfen. Außerdem muss in vielen islamischen Ländern der Ehevertrag von einem Wali, einem Heiratsvormund der Frau, unterschrieben oder mitunterschrieben werden. Dass dieser islamische Ehevertrag im Scheidungsfall nach der Auszahlung der „Morgengabe“ (Morgengabe ist für mich ein Kaufpreis wie für ein Stück Vieh) kein nacheheliches Unterhaltsrecht kennt, dass er keinen Zugewinnausgleich kennt, bzw. ab einem bestimmten Alter die Kinder grundsätzlich dem Vater zugesprochen werden – das alles interessiert den Chefideologen der Schariasierung Deutschlands nicht.

Er unterstellte PI ein Mythos in folgenden Punkten: Die Behauptung einer weltweit einheitlichen Scharia (hat PI nie behauptet) und die Behauptung, die Islamverbände möchten die Scharia einführen. Er bezeichnete es als eine „urban Legend“, dass in der Rechtssprechung eine Infiltration durch die Scharia stattfände. Er warf PI vor – er benannte uns als „Radikale“ – wir würden Konsequenzen zeigen, aber keine Lösung anbieten. Es gebe Leute, die sich den Islam weg wünschen würden und sich dafür ihre eigenen Medien (gemeint war PI) geschaffen haben. Diese Leute würden glauben, dass sie sozusagen eines Tages aufwachen würden und die Muslime wären alle Christen oder sonst etwas geworden, da wir sie sozusagen bekehrt hätten. Diese fanatischen Islamkritiker von PI müssten den Koran richtig lesen, dann wäre in deren Augen nicht jeder Moslem ein Terrorist. Nein, Herr Bahners. Wir wenden uns nicht gegen den einzelnen Muslim, der in überwiegender Mehrheit friedlich und redlich leben möchte, wir wenden uns gegen die menschenverachtende Ideologie des politischen Islam.

Dann pöbelte Bahners weiter und bezeichnete Islamkritker als Geisterfahrer. Rainer Grells Gesprächsleitfaden war sein nächstes Thema, er hatte es sich wohl von PI runter gezogen. Allerdings galt auch hier: wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Er behauptete, dass dies ein Ja/Nein-Fragebogen sei. Diese Behauptung Bahners ist aber unwahr, der Leitfaden ist lediglich ein Stichwortgeber für ein normales Gespräch. Wenn dann das Thema Homosexualität angeschnitten wird, dann ist es interessant, ob der Muslim das islamische religiöse Gebot der Tötung Homosexueller anspricht und verteidigt. Grell lese nur islamkritische Literatur, aber nicht auch die Gegenmeinung war, von Bahners zu hören. Es kam sehr viel dumpfe Polemik von Patrick Bahners zum Ausdruck. Er kritisierte, dies sei ein rechtswidriger Sonderfall, da nur Muslime gefragt werden. Als nächstes drückte er seine Freude aus, dass Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney für das Abschaffen des Kopftuchverbots für Lehrerinnen sei, da das Kopftuchverbot aus seiner Sicht integrationshemmend sei. Lieber Herr Bahners. Sie waren nicht wie ich eine Woche auf der Stuttgarter Tagung der Muslimbrüder, wo Stuttgarts bekannteste Kopftuchlehrerin Doris Graber täglich anwesend war. Bahners nannte mehrmals Politically Incorrect in seinem Referat oder fanatische Islamkritiker, welches sich in dem Kontext auf PI bezog.

Anschließend ging er noch auf Karl-Albrecht Schachtschneider ein und seiner Klage gegen den Rettungsschirm für Griechenland. Er verstehe nicht, warum Schachtschneider in Fachkreisen so angesehen sei und giftete gegen ihn „Wenn der Euro stirbt, dann stirbt ganz Europa“.

Nach dem Vortrag machte ich von dem Angebot Gebrauch, Patrick Bahners an der Getränkebar zu fragen. Ich stellte mich vor und fragte ihn, warum er PI fehlende Differenzierung vorwerfe, er selbst aber im Referat nie differenziert sondern pauschalisiert habe. Darauf wurden aus seinen radikalen Islamkritikern, wie er vorher PI bezeichnete, flugs nur eine Gruppe radikaler Islamkritiker, wer immer das auch sei. Meine nächste Frage, ob er keine Probleme damit habe, wenn er Redner auf einer Veranstaltung wie hier sei, wo der antisemitische und im Verfassungsschutzbericht jährlich erwähnte Milli Görüs-Verband Mitveranstalter sei (dass der genau so schlimme ATIB-Verband auch anwesend war, wusste ich damals noch nicht)? Nein, er habe nicht die geringsten Probleme, da er die Veranstalter im Vorfeld überprüft habe. Aha, alles klar Herr Bahners!

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44 KOMMENTARE

  1. Also,ich krieg über diese Nestbeschmutzer und Islamverherrlicher noch ’ne Meise.

    „Bahners“ mach dich raus hier aus diesem Land!

    Eine Wutbürgerin

  2. “Gehört der Islam jetzt zu Deutschland?”

    Die Frage wurde bis zum Erbrechen gestellt, von Wulff, Bahners, Lindner und Anderen, jeweils auf eigene Art, mit ja beantwortet.

    Sie alle haben mit dem “ja” recht!, ob uns das gefällt oder nicht.
    Wir haben, aus welchen Gründen auch immer, Millionen von Muslimen ins Land geholt. Die haben ihre Religion im Handgepäck mitgebracht. Damit ist sie nun mal hier. Davor die Augen zu verschließen, oder aufzubegehren, hieße gegen Windmühlen zu kämpfen.

    Sie alle haben mit dem “ja” unrecht, wenn damit zum Ausdruck gebracht werden soll, dass in unserem Land eine Religion, welche auch eine Ideologie darstellt, unsere gewachsene, humanistisch aufgeklärte Kultur infiltrieren und modifizieren darf. Extremfall dafür wäre die Einführung der Scharia, verbunden mit der Untergrabung unseres gewachsenen Rechtssystems.

    Ich nehme es Wulff und Co. gar nicht so sehr übel, mit deren Aussagen die Fakten schlicht und einfach benannt zu haben. Was ich speziell Wulff übelnehme, ist die fehlende Antwort auf die sich aufdrängende Frage. “Ist ja gut, aber wie soll das weitergehen?”
    Die Aufforderung, sich ganz einfach gegenseitig lieb zu haben, zeugt lediglich von unglaublicher Unkenntnis der Religionsgrundlagen und erklärten Ziele, von Verantwortungslosigkeit und von intellektueller Faulheit.

    Ist es zu weit hergeholt, darüber zu spekulieren, inwieweit bei Wulff, seine, von den christlichen Religionen abgelehnte und mit Entzug der heiligen Sakramente “bestraften” Scheidung und Zweitehe, zu einer inneren Zuwendung zum Islam, welcher das erlaubt, geführt hat? Mag ja sein, dass dies bei ihm im Unterbewußtsein abläuft.

  3. Ein Kryptomuslim – ein islamistisches U-Boot, nichts anderes ist dieser Dummschreiber.

    Entweder ist dieser Mensch grenzenlos dumm – was ich eigentlich nicht glaube – oder er wird dafür bezahlt, dass er hier den Boden für den Islam publizistisch vorbereitet.
    Vielleicht sollte mal jemand seine Vermögensverhältnisse überprüfen.

  4. “Wenn die Gegner des Dialogs dies als Kuschelkurs diffamieren wollen, dann bleiben wir dabei. Denn kuscheln bedeutet Liebe”

    Was sind denn das fuer Leute, die glauben das Thema Islam mit derart billigen Worklaubereien unter den Tisch kehren zu koennen?

    Frage
    Wuerde der Bahners dasselbe Argument auch im Hinblich auf den Nationalsozialismus oder den Totalsozialismus verwenden?

    Ja seid ihr noch bei Sinnen???
    5VOR[20]12!!!

  5. Soso die Sharia ist also mit dem Grundgesetz vereinbar. Dann verlange ich auch, dass der Hexenhammer mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Köpfen, Auspeitschen und Hexenverbrennung gehören dann zum multikulturellen Alltag. Ein wahrhaft großer Schritt für die Menschheit.

  6. >„Wenn der Euro stirbt, dann stirbt ganz Europa“.

    Ist der Euro ebenso „alternativlos“ wie der Koran? Ist hier der gleiche Drang nach abergläubischem Halt am Wirken, der das „Wort Gottes“ in einem handlichen Rezeptbuch untergebracht sehen möchte?

    Sei es nun ein Wort, ein Satz, ein Buch, ein Mann, eine Gemeinschaft, es sei, was es wolle:

    Jede Grenze, die die Dialektik fernhalten will, ist Aberglaube und Beschränktheit.

  7. Der linke TAGESSPITZEL ungewohnt selbstkritisch mit der linksextremen Szene

    Anschläge gegen die Bahn Schritt für Schritt in den Terrorismus

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/schritt-fuer-schritt-in-den-terrorismus/4738600.html

    Nach den Auto-Brandstiftungen, die auch innerhalb der Linksautonomen auf Ablehnung stießen, weil die Zündler eben nicht nur Luxuskarossen, sondern auch den Opel des hart arbeitenden Berliners treffen, rutscht man Schritt für Schritt in den Terrorismus. Damit alles besser wird in Deutschland. So wie damals, bei der RAF.

    Das wird vielen TS-Lesern aber nicht schmecken, was ihnen ihr Leb-und Magenblatt da serviert.

  8. Ein Blick ins Gesetz fördert die Rechtskenntnis. Zur Lektüre empfohlen: Das zweite Kapitel des EGBGB. Danach ist unter gewissen Voraussetzungen von einem deutschen Gericht auch die Scharia anzuwenden.

  9. Ich wuensche den seelenlosen Aparatschiks alla Bahners ein kleines Fuenkchen Licht in letzter Sekunde, denn die Uhr des grossen Gerichts steht auf

    5VOR[20]12 !!!
    ANNO DOMINI 2011

    OGMIOS -biblical Spirit of Truth, the living Word of Christ, the Son of Godfather!!!

  10. Der Islam gehört ganz sicher nicht zu Deutschland und kann auch niemals zu unserem Land gehören, weil er als verbrecherische Ideologie nicht mit unserer Wertordnung zu vereinbaren ist. Das wäre dann nicht mehr Deutschland, wenn der Islam sich hier mit seinem Herrschaftsanspruch durchsetzen würde. Im Moment meint der Bahners, Oberwasser zu haben, weil er sich auf den bunten Präsidenten berufen kann. Aber nicht nur die Islamisierung schreitet voran sondern auch die Aufklärung über den Islam. Die Islamisierung bedeutet ja auch, dass zunehmend klar wird, was für eine verbrecherische Lehre das ist. Das wird dazu führen, dass der Islam von uns Deutschen nur noch vehementer abgelehnt wird. Die Strategie uns über den Islam zu belügen, wie es die Rohes und Bahners, und wie sie alle heißen, machen, wird also nicht aufgehen.

  11. Also verehrter Autor, nu beruhig dich mal wieder, du hattest in der Aufregung sicher nur überlesen, dass Bahners ein Feuilleton-Mensch ist, also eine Spezies für sich, über die im vergangenen Jahr von qualifizierter Seite folgende m.A.n. sehr zutreffende Einschätzung verbreitet wurde.

    http://www.youtube.com/watch?v=ElDlJHgm3es&noredirect=1ton

    Das ist das Gute an Feuilletons: Liest kein Mensch.

  12. @Sigel

    Ein sehr wertvoller Beitrag (hier auch ein DANKE an alle anderen PI-Autoren u.sehr viele comm.)

    Mit Ihrer Zustimmung (?) würde ich den Artikel auch persönlich in Gutmenschen-Kreisen (die die Ahnungslosigkeit offensichtlich als Lösung aller Probleme betrachten) vortragen und diskutieren.

    Nicht oft genug kann man die genaue Analyse der WIRKLICHEN Rechtslage hinsichtlich der „Religionsfreiheit“ unseres GG von SCHACHTSCHNEIDER betonen.
    http://www.pi-news.net/2011/02/schachtschneider-islam-ist-verfassungswidrig/
    Und noch viele weitere Beiträge, von ihm, auch in Videos.
    ————————————–
    An alle, die Mühe haben, seinem Beweis (Islam ist verfassungswidrig)auf Anhieb zu verstehen:

    -keine Angst vor schwierigen Texten, es kann JEDER verstehen!
    mehrmalig lesen, wichtiges mit Farbe hervorheben. Sacken-lassen, nochmals lesen.
    KEINER kann den Anspruch haben, alles auf Anhieb zu verstehen, besonders wenn man nicht vom Fach ist.
    Leider ist vielen das abhanden gekommen, sich MÜHE zu geben- nicht anders bei Pflanzen – ohne Mühe gehen sie sang-u.klanglos ein!

    Es kann NUR EINE Frage geben:
    WOLLEN wir Freiheit behalten?!

  13. Meine nächste Frage, ob er keine Probleme damit habe, wenn er Redner auf einer Veranstaltung wie hier sei, wo der antisemitische und im Verfassungsschutzbericht jährlich erwähnte Milli Görüs-Verband Mitveranstalter sei

    Dann kann man ja nur hoffen , das der Verfassungsschutz auch ihn als „hehler “ des Milli Görus auch überwacht!

  14. ich frage mich – wer gibt solchen leuten ein diplom , wer einen job , wer bezahlt sie ?

    irgendwann wird vaterlandsverrat zum pflichtfach an grundschulen .

  15. „Diese fanatischen Islamkritiker von PI müssten den Koran richtig lesen“
    .. wenn er (Bahner) ihn nun mal nicht nur gelesen (was ich bezweifle) sondern auch verstanden hätte ..
    möglicherweise war SEIN ideologischer Unsinn nun auch der Chefs der FAZ zu viel – es wäre zu hoffen.

  16. Bezeichnend ist doch, dass diese Islam- und Schariabefürworter immer fordern, dass Islam und Scharia zu den Befürwortern wie Bahners kommen sollen und nie! die Bahners, Roths, Vogels und Schiffers dorthin gehen, wo es Islam und Scharia bereits im Überfluss gibt.

    Ab nach Afghanistan, Pakistan oder von mir aus auch in die Türkei, dort können sie dann Teil des Islam werden, anstatt uns ihre sozialromantischen Visionen aufzunötigen und bezahlen zu lassen.

  17. Unterschiedliche Auffassungen über das Baurecht sind also als „Bereicherung“ anzusehen.
    Was sind das eigentlich für verblödete Phrasendrescher die so einen Stuß absondern.
    Wenn das so ist,dann kann ich ja mal im Haus des Herrn „Eröffnungsredners“ vorbeischauen und mich bedienen.
    Ich habe nämlich eine andere Auffassung über das Eigentumsrecht in der BRD.
    Und jetzt setze ich mich in mein Auto und fahre mit 130 durch die Innenstadt.
    Meine Interpretation der Straßenverkehrsordnung ist mit der offiziellen überhaupt nicht in Einklang zu bringen.
    Ich bitte also höflichst von strafrechtlichen Maßnahmen abzusehen und mein Handeln als Bereicherung zu betrachten.
    Nicht zu fassen daß solche Leute nicht in einer betreuten Wohngruppe sind.

  18. Diese fanatischen Islamkritiker von PI müssten den Koran richtig lesen, dann wäre in deren Augen nicht jeder Moslem ein Terrorist.

    Nun, da Herr Bahners offenbar ein eifriger PI-Leser zu sein scheint….

    Aber natürlich haben sehr viele PI-ler den Koran gelesen.
    Und zwar genau unter den Voraussetzungen, wie ihn nicht nur Taliban, Salafisten und Djihadisten sondern wie ihn jeder Mohammedaner lesen muss, um ins Paradies zu gelangen.

    Darum ja auch die Ablehnung dieser Hassideologie.

    Aber, Herr Bahners, stellen Sie doch mal ein paar Fragen:

    1.) Ist der Koran wörtlich von Allah an Mohammed ‚geoffenbart’, ist der Koran das ‚unerschaffene’, d.h. ewige Wort Allahs oder ist er modifizierbar?

    2.) Sind Nicht-Muslime „Ungläubige“, „Dhimmis“ oder gleichwertig?

    3.) Ist dauerhafter Frieden für Moslems mit sogenannten Ungläubigen möglich, gibt es eine Koexistenz oder muss der Islam siegen, die anderen Religionen „überstrahlen“ oder kann er gleichwertig koexistieren? Kann der Islam sich in seiner Ausbreitung beschränken?

    4.) Ist ein Mensch wie Usama bin Laden aus der muslimischen Gemeinschaft (Umma) ausgeschlossen oder gilt er trotz (oder wegen) seiner Taten als streng gläubig, weil er die Gebete verrichtet und dem Koran gemäß „Ungläubige“ massakriert?

    5.) Kann Mohammed als Vorbild für Muslime, als „Prophet“, gelten, wo er doch Kritiker umbringen lassen, Eroberungskriege geführt und ein Kind als Ehefrau missbraucht hat? Oder muss man ihn nicht öffentlich kritisieren?

    http://www.koran.terror.ms/

    Und stellen Sie vor Allem auch die Frage, was Ihre Moderaten nun gerade jetzt tun, um die Beleidigung des Islam durch die Radikalen in Ägypten zu sühnen und in Zukunft zu verhindern.

    Wir wissen, spätestens seit den Protesten gegen die Mohammed-Karikaturen, wie laut und durchaus wahrnehmbar Mohammedaner gegen Beleidigungen des Islam protestieren können.

    Zumindest dann, wenn es sich um Dinge handelt, die von mohammedanischen Friedensreligionisten auch wirklich als Beleidigung des kinderschändenden Proleten und des Islam aufgefasst werden.

    Pogrome gegen Ungläubige scheinen nicht zu diesen Dingen, welche den Islam beleidigen, zu gehören, wie mir scheint.

    Aber, Herr Bahners, Sie wollen ja der grosse und weise Fachmann sein, dann erklären Sie das mal.
    Und zwar schlüssig.

  19. “ … Da zeigte sich, dass er sich nicht im allergeringsten im islamischen Scheidungsrecht auskennt … “

    Tatsächlich ist für eine Muslima „die Ehe konkret die vertragliche Veräußerung ihrer Sexualität. Während der Laufzeit des Vertrages hat sie die Bedürfnisse ihres Mannes zu befriedigen und sich seinen Launen zu fügen. Beim geringsten Ungehorsam ihrerseits läuft sie Gefahr, den Zorn ihres Mannes zu erregen, der das Recht hat, sie zu schlagen, auszupeitschen oder zu verstoßen“. Mit diesem Hinweis in seinem Buch „Gabriels Einflüsterungen“ (S. 250) berührt Jaya Gopal den wunden Punkt im islamischen Eheverständnis.

    Im gleichen Sinne, allerdings in der Ausdrucksweise noch deutlicher, schreibt Ram Swarup: „Betrachten wir die Kommentare der Hidaya (islamischer Rechtskommentar) hinsichtlich der so genannten Morgengabe, so finden wir hier Begriffe aus der Terminologie des Kaufmanns: Entgelt bzw. Lohn, Erwerb und Veräußerung.
    Es heißt, dass der Leib der Frau oder – in der unverblümten Sprache der Juristen – ihre Geschlechtsteile (bo´oz) die ´Gegenleistung für das Brautgeld` oder den `Gegenstand des Ehekontrakts` darstellen; mit der Eheschließung hat die Frau das Recht auf ihre `Morgengabe`; mit dem Vollzug der Ehe (d.h. des Geschlechtsaktes) gilt die Leistung der Frau, also die Zurverfügungstellung ihres Körpers, d.h. ihrer Geschlechtsteile, als erbracht, und damit hat sie das Anrecht auf die Auszahlung der Vergütung, des Brautgeldes, erworben“ (zitiert nach Jaya Gopal: „Gabriels Einflüsterungen“; S. 272).

    Erschreckend für christliches Empfinden ist, dass die Ehe, nach diesen Aussagen, im Prinzip eine institutionalisierte Prostitution durch Vertrag darstellt.
    Ob man darüber hinaus noch zu Allah betet und seinen Segen erfleht oder nicht, ist dabei belanglos. Der Kaufvertrag und die Entmündigung der Frau sind das eigentliche Skandalon, zumal der Muslima das Recht verweigert wird, den Vertrag rechtskräftig zu unterschreiben, als auch die Freiheit entzogen wurde, sich ihren Ehemann selbst zu wählen.
    Eine selbstbestimmte Heirat wird perverserweise als „Unzucht“ verurteilt:
    „Eine Unzüchtige ist die, die selbst heiratet“ (Mishkat-ul-Masabih 27,42).

    „Aischa berichtete, dass der Prophet sagte: ´Eine Frau, die selbst ohne die Erlaubnis ihres Vormunds heiratet, deren Ehe ist null und nichtig, null und nichtig, null und nichtig`“.
    Den Rangunterschied zwischen Mann und Frau kann man kaum deutlicher zum Ausdruck bringen, als es Mohammed selbst mit den folgenden Worten getan hat:
    „Wäre mir aufgetragen worden, jemandem zu gebieten, sich vor einem anderen als Allah zu verneigen, so hätte ich gewiss den Frauen geboten, sich vor ihren Männern zu neigen. (…) Eine Frau kann ihre Pflichten gegen Allah nicht erfüllen, bevor sie nicht zuerst die Pflicht erfüllt hat, die sie ihrem Manne schuldet“ (Ibn Warraq: „Warum ich kein Muslim bin“; S. 425).

  20. Im reinen Sein, im reinen Denken, ewig göttlich gesehen, „sub specie aeterni“, ist alles Eigentum Gemeingut. Hier, in der Ewigkeit der Abstraktion, in der Welt der seligen Götter, gibt es den Satz des Widerspruchs nicht.

    Und wär hätte Zweifel daran, dass genau das der einzig angemessene Ort für unsere PC-Götter ist? Und sie haben ja recht: hier gilt tatsächlich, dass dein Haus mein Haus ist.

    Wenn ich die (Distel- und Dornen)Existenz wegnehme (d.h. abstrahiere), gibt es in der Tat kein Entweder-Oder.

    Wer möchte da noch ein „Konservativer“ sein, dessen wesentliche Wahrheit ja gerade darin besteht, all das zu bewahren, was sich wesentlich zur Existenz verhält, indem es wesentlich das Existieren betrifft?


    „Man muss sich vor allem vergewissern, mit wem man die Ehre hat zu sprechen, ob er ein Mensch ist, ein existierender Mensch, oder ob er selbst sub specie aeterni ist, auch wenn er schäft, isst, sich die Nase putzt oder was ein Mensch sonst noch tut“ (Kierkegaard, Nachschrift)

  21. #31 Babieca (11. Okt 2011 11:47)

    Na, da werden wir uns auf eine Menge Bereicherungsartikel gefasst machen dürfen.

    Das Anbiedern und In-Schutz-Nehmen hat Minkmar schonmal ganz gut drauf, wie er hier eindrucksvoll unter Beweis stellt, was ihm widerum eine Würdigung von PI einbrachte, bei der sogar ein User namens Minkmar kommentierte.

    PI kennt er also schonmal.

  22. Werner Sigel:

    …und brachte die abstruse Behauptung, dass hier problemlos nach Schariarecht geschieden werde, wenn beide eine Staatsangehörigkeit von einem muslimischen Land haben, …

    Das ist nicht „abstrus“, Bahners hat recht. Bei Familienangelegenheiten gilt das deutsche internationale Privatrecht und das geht von der Staatsangehörigkeit der Beteiligten aus, Libanesen werden also in Deutschland nach libanesischem Recht geschieden, Jörg Lau erklärt das sehr gut:

    http://blog.zeit.de/joerglau/2007/05/22/das-deutsche-rechtssystem-und-seine-scharia-gettos_508

    #18 Gegenrede:

    Das ist das Gute an Feuilletons: Liest kein Mensch.

    Doch, ich, und zwar mit Gewinn. Zum Beispiel Dorit Kowitz‘ sehr guten FAZ-Artikel über die Zustände in Äthiopien, liegt hier zufällig rum, oder die köstliche Geschichte, auch FAZ, über den Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi: „…selten schlugen den Angeklagten in einem Fall von gewerbs- und bandenmäßigem schweren Betrugs so heftige Sympathien entgegen wie im größten Fälschungsfall der Klassischen Moderne…“

  23. ein Leserkommentar zum „Stillende Kühe sind Milchkühe“-Artikel in der taz….

    10.10.2011 18:12 Uhr
    von d4yw41k3r:
    Tja, Hochleistungsrinder, ähm -mütter müssen halt auch Hochleistungskinder hervorbringen. Und das legitimiert zu allem. Der Prenzlauer Berg kommt offenbar nicht mehr mit den Geistern zurecht, die er rief. Interessant finde ich vor allem das UNbenehmen manch Eltern wie im Artikel zitiert und ich möchte meinen Vorkommentatoren beipflichten, die Kinder selbst können nichts für ihre Eltern; letztere extrapolieren nur aus ihrem in der Provinz angelernten Verhalten. Schon etwas amüsiert lese ich von den Problemmüttern des prenzlberger Kiezes und denke mir wie schön es doch wäre, wenn sich so manche an den türkischstämmigen Familien Berlin-Kreuzbergs ein Beispiel genommen würde. Bei diesen Eltern steht das Kind wenigstens im Mittelpunkt.

    Zeitgleich zur Übergeburtenquote im Prenzlauer Berg beschweren sich eben diese Eltern über das Treiben verschiedener Clubadressen. Ich möchte an dieser Stelle nur an das Knaack erinnern, dass 59 Jahre überstand, eine Berliner Institution war, geradezu Kulturgut und am Ruhebedürfnis neuer Nachbarn zerschellte. Unglaublich! Weswegen kommt der Tourist nach Berlin? Wegen der guten Kinderspielplätze? Oder wegen der Clubkultur?

    Das Allerletzte sind wahrlich die säugenden Mütter in der U-Bahn. Rücksichtslosigkeit qua Kinderstatus par excellence. Nicht nur die Schwulen, auch die Heten und vor allem unsere muslimischen Mitbürger empfinden ausgepackte Titten sicherlich nicht als Bereicherung für den öffentlichen Personennahverkehr.

    Aber es ist schon in Ordnung, wenn die Zustände an der Castingallee überhand nehmen. Das hält wenigstens die restlichen Berliner Adressen sauber. Jedem sein Ghetto. Mir mein Kreuzberg 36.

    http://www.taz.de/Kaffeehauschefin-ueber-Macchiato-Muetter/Kommentare/!c79576/

  24. #34 Heta (11. Okt 2011 12:40)
    Bahners hat eben nicht recht, jedenfalls im Kern. Lau weist überzeugend auf die problematische und unserer Rechtsordnung widersprechende Scharia-Recht-„Anwendung“ hin:

    So kennen beispielsweise islamisch-rechtlich geprägte Rechtsordnungen im Bereich des Familien- und Erbrechts eine Vielzahl von tief verwurzelten rechtskulturellen Besonderheiten, die dem deutschen Recht fremd sind, aber von deutschen Gerichten anzuwenden sind. Für den islamisch-rechtlichen Kulturkreis seien beispielhaft die von der Scharia stark geprägten Scheidungsgründe sowie die systematische Benachteiligung von Frauen im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge erwähnt.

    Bahners sieht hingegen diesen Widerspruch überhaupt nicht:

    Er (Bahners) berief sich auf Mathias Rohe, dass unsere Gerichte seit jeher durch multinationale Abkommen auch nach Schariarecht urteilen würden. Er bezeichnete es als Legende von fehlgeleiteten Menschenrechts-Verteidigern mit einem feministischem Grundverständnis, dass demokratisches Recht und islamisches Recht ein Gegensatz sei.

    Bahners propagiert also eine Rechtspraxis, die schon länger als „problematisch“ (gelinde gesagt) erkannt worden ist.

  25. Guter Artikel!
    Doch Bahners aufzuwerten, indem er als „Chefideologe der Schariasierung Deutschlands“ bezeichnet wird finde ich übertrieben. Bahners ist ein dummer Junge, der sich mit unterwürfigem Speichellecken bei den Gesinnungswächtern einschleimen will. Unsere gleichgeschalteten Medien und die verfassungsfeindlichen Islamverbände bieten ihm dafür ein Forum.
    Kein Durchblick, kein Wissen über Geschichte oder Islam…

  26. Die Scharia unterscheidet nicht fein säuberlich zwischen Zivil- und Strafrecht. Der zivilrechtliche Teil ist unter Umständen von einem deutschen Gericht sehr wohl anzuwenden. Wenn ein saudisches Ehepaar meint, sich unbedingt in Deutschland scheiden lassen zu müssen, dann wendet das deutsche Gericht die Scharia an. Ein deutsches Gericht, weil die Sache in Deutschland spielt und in Deutschland eine Scheidung nur durch ein Gericht erfolgen kann. Das anzuwendende materielle Recht ist allerdings die Scharia.

    Das ist ganz normales internationales Privatrecht. Wenn ich in den Jemen fahre, gilt für meine Ehe schließlich auch weiterhin das deutsche Recht und ich kann mich von meiner Frau nicht dadurch trennen, daß ich dem örtlichen Ritus folgend dreimal was in meinen Bart murmel.

  27. Aus dem Umstand, daß unter gewissen Voraussetzungen in Fällen mit ausländischen Parteien auch ausländisches Recht eine Rolle spielen kann, allerdings herzuleiten, daß wegen der gelegentlichen Anwendung der Scharia durch deutsche Gerichte in Zivilprozessen ein deutscher Soldat nicht aus der Bundeswehr entlassen werden dürfe, weil er die Scharia über das Grundgesetz stellt, zeigt allerdings mehr als deutlich, daß Bahners selber nicht verstanden hat, wovon er da redet. Immerhin ist die Scharia wesentlich mehr, als reines Privatrecht. Die Scharia regelt das gesamte Leben des Moslems umfassend. Und selbstverständlich ist die Scharia als Ganzes mit dem Grundgesetz unvereinbar.

  28. Haben dämliche Hunde wie dieser Patrick Bahners, die sich selbst als „konservativ“ empfinden, denn eigentlich gar kein Problem damit, dass für Moslems das Heiraten und der anschließende sexuelle Missbrauch von Kindern als legitim angesehen wird?

    D.h. im Islam braucht ein Mann ein Kind nicht heimlich zu missbrauchen, nein, er kann es ganz offen und offiziell vor aller Gesellschaft heiraten ohne sich dafür schämen zu müssen.

    Underage marriages are not a problem for public, report says

    A recent report by the Parliamentary Committee on the Equality of Opportunity for Women and Men reveals that many families in eastern Turkey do not consider underage marriage a problem. Underage marriage causes dropouts, says report.

    http://www.hurriyetdailynews.com/n.php?n=underage-marriages-are-not-a-problem-for-public-report-says-2011-08-08

    ______

    Viele Türken sehen weg
    Handel mit „Kinderbräuten“ blüht

    In einigen Teilen der Türkei blüht nach Medienberichten der illegale Handel mit so genannten „Kinderbräuten“. Für 400 bis 2000 Euro werden die noch minderjährigen Mädchen an Heiratswillige verkauft.

    http://www.n24.de/news/newsitem_7159517.html

    Was hat der „konservative“ Patrick Bahners denn dazu zu sagen?

    Na?

  29. Ich wiederhole es noch einmal:

    Keine andere Religion oder Weltanschauung kann sich, schon beginnend beim Verhalten ihres Begründers, so viel „erlauben“ bzw. „herausnehmen“ wie der Islam, ohne kritisiert zu werden: Nicht Scientology, nicht die Zeugen Jehovas, nicht Katholizismus, Protestantismus, Kommunismus oder sonstwer.

    Nur beim den Islam verordnen angebliche Konservative im Gleichtakt mit angeblich Linken ein großes „Des-Kaisers-Neue-Kleider“-Getue.

    Beim Islam soll „rassistisch“ oder Ausdruck einer „Phobie“ sein, was anzuprangern bei Scientology, den Zeugen Jehovas oder der katholischen Kirche nicht nur als Recht, sondern geradezu als Pflicht angesehen würde.

  30. #10 voltaira

    Wer sind Sie, dass sie hier Anweisungen geben?
    Der Fettdruck war Ergebnis eines Tippfehlers. Muss ich mich dafür entschuldigen – wohl bei Ihnen?
    Ich habe mir erlaubt, meinen Kommentar hier zu wiederholen, in der Form, wie er für den ersten Teil beabsichtigt war. Grund für die Wiederholung war meine Feststellung, dass der Beitrag erst mit dem zweiten Teil abgeschlossen war.
    Fällt Ihnen zu meinen Thesen vielleicht sonst noch was Intelligentes ein? Ich frag ja nur höflich, würde mich halt interessieren.

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