Am Samstag führte die PI-Gruppe Münster zum zweiten Mal einen Infostand unter dem Motto „Freiheitlich-demokratische Grundordnung verteidigen – Islamischen Extremismus bekämpfen“ in der Fußgängerzone von Münster durch. Unterstützt wurde sie dabei von PI-Essen, PI-Köln, PI-Dortmund, der FREIHEIT und nicht zuletzt der Bürgerbewegung PAX EUROPA. Hauptanliegen war die Verteilung eines Flugblatts, das über islamisch-extremistische Strukturen in der Stadt des Westfälischen Friedens aufklärt.

(Von Rosinenbomber, PI-Münster)

Bei angenehmen Temperaturen gelang es dann auch, einiges an Infomaterial unters Volk zu bringen. Des Weiteren existierte natürlich die Möglichkeit zur Diskussion. Die Gäste an unserem Stand waren dabei bunt zusammengewürfelt – Atheisten, Christen, Moslems, linke Studenten, Burschenschafter – selbst ein „Antifa“-Aktivist war dabei. Spyridon-Paul Marinus, seines Zeichens Vorsitzender des Münsteraner „Integrationsrats“, erwies uns ebenfalls die Ehre. Marinus hatte Ende letzten Jahres einer „Islam-Woche“ der „Muslimischen Studierendengemeinde“ die Unterstützung entzogen, nachdem bekannt geworden war, dass mit Ibrahim El-Zayat der Chef der Moslembrüder in Deutschland auftreten sollte. Schließlich platzte die Veranstaltung.

Neben einigen augenscheinlich gemäßigten – und menschlich durchaus sympathischen – Moslems kamen wir auch mit dem Typus des offenen Scharia-Verfechters in Kontakt. So befürworte ein Jordanier das Händeabhacken für „wirklich schlimmen“ Diebstahl. Ausnahmen von dieser martialischen Bestrafungsform seien etwa bei Diebstahl aus Hunger oder einer ähnlichen Notlage zulässig. Den Vorrang unserer Verfassung vor der Scharia und die damit einhergehende Trennung von Staat und Religion wollte er nicht akzeptieren. Vielmehr war er sich sicher: „Der Islam wird siegen!“

Angeboten wurde auch ein vom nordrhein-westfälischen Innenministerium herausgegebener Comic über „Islamismus“ namens „Andi“. Das im „Manga“-Stil gehaltene Bildbändchen lässt sich kostenlos und bis zu einer Stückzahl von 35 Exemplaren über das Internet beziehen, Verwendung empfohlen. Ebenso empfehlen wir, selbst einmal einen Infostand auf die Beine zu stellen – man geht definitiv mit einem guten Gefühl nach Hause. Über die von uns ausgestellten Mohammed-Karikaturen hat sich übrigens bis zum Schluss kein Mensch empört…

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

38 KOMMENTARE

  1. Sehr löbliche und mutige Aktion.
    Vielleicht kann man auch mal die Umtriebe um die Hiltruper Moschee beleuchten?

  2. Ich find es echt super das ihr euch so engagiert, ich selbst würde mich auch gerne mal an einen Stand stellen,flyer verteilen und mit den Menschen reden,nur leider lese ich von solchen Aktionen nur dann, wenn sie schon mindestens 24stunden alt sind:( kann mir einer bitte mal eine pm schreiben und mich aufklären:)- danke schon ma im voraus:)

  3. Information und Lernen tut auch den PI-Postern gut, denn sonst kommt die Kritik „Wirres Zeug..“
    wenn da jemand von Materie keine Ahnung hat, anstatt er würde da schreiben „das versteh ich nicht“.
    Lernen ist die Voraussetzung für Entscheidungsfähigkeit des Individuums, wenn es um „Sache“ geht.
    Bekanntlich erzeugt Unwissen Angst und das ist
    wiederum Ursache für Aggression, was zwar durch Glaube scheinbar überwunden werden kann,
    mit der Gefahr nachfolgender Fehleinschätzung
    jeglicher Zusammenhänge.
    Leider haben viele Menschen die besten Gelegenheiten in ihrem Leben zum Lernen, ungenützt verstreichen lassen.
    „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“.

  4. Nochmals herzlichen Dank an die auswärtigen Unterstützer aus Köln und dem Revier. Da zeigt sich der Wert einer Vernetzung. Die regionalen PI-Gruppen sollten untereinander mehr Kontakte knüpfen. Zumal der Austausch bei Infostand-Aktionen den Vorteil hat, dass die Auswärtigen etwas ungehemmter agieren können, wo sie keine Bekannten treffen.

  5. Respekt und Anerkennung! Ein Glück, dass euch die Nazis von der „Anti“FA in Ruhe gelassen haben.

  6. Ein Lob fuer die Action!

    Doch eine Hinterfragung:
    „vom nordrhein-westfälischen Innenministerium herausgegebener Comic über “Islamismus” ..

    Welches sind die Grundlagen des Islamismus, die eine Unterscheidung zum Islam

    „…There is no moderate or non-moderate Islam. Islam is Islam and that’s it.“
    [Quotation: Erdogan in Canal D-TV]

    Steht da in der Broschure auch drin dass Islam und sogenannter „Islamismus“ ein und das selbe sind oder muss hier diese erfundene nchtexistente Wortschoepfung wieder dafuer herhalten um das WAHRE WESEN des Islam basierend auf dem Vorbild des Halsabschneiders geschickt zu verschleiern, was nichts anderes bedeutet als Beihilfe zur Islamisierung.

    Man sollte nicht Äste des Baumes von den Wurzeln trennen, aus denen sie wachsen.

    —-

    „Auch wenn es die meisten Muslime nicht wahrhaben wollen,

    Einer der es wissen muss:
    der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran.
    Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen.“

    Zafer ?enocak – türkischer Schriftsteller, *1961

    Weiss es das Nordrhein-westfaelische Innenministerium etwa besser ??? Ja WOHER ???

    Islamismus ist eine Wortschöpfung bar jeden erkenntnistheoretischen Wertes.
    [Prof.Tilman Nagel]

  7. Klasse Aktion!

    Das es so friedlich ablief in Münster zeigt, dass dort noch nicht Zustände wie in München oder Berlin herrschen, wo eine solche Veranstaltung mittlerweile gesundheitsgefährdend ist.

  8. Nur so kann man die verbreitete Ahnungslosigkeit über den Islam und seine gefährliche Problematik abbauen. Eine zumindest regionale Vernetzung ist für die Zukunft unerläßlich.
    In anderen Städten wird es nicht so ein „friedliches“ Umfeld geben, wie moppel erwähnt. Dort muß erst recht mit Verstärkung aufgetreten werden.

    #15 Ogmios (21. Nov 2011 11:10)
    Diese Broschüre stammt noch aus Zeiten der alten NRW-Regierung unter Innenminister Wolf. Eine Neuauflage wird es unter rot-grün mit Sicherheit nicht mehr geben.
    Dabei sind die Infos zu Islam/Islamismus an machen Stellen dürftig bzw. bewußt weichgespült und oft sogar irreführend.
    Beispiel: Auf S. 29 die Frage: „Sind Islam und Demokratie vereinbar?
    Ja. Islam und muslimischer Glaube sind grundsätzlich mit Demokratie vereinbar. Der Islam schreibt keine bestimmte Herrschaftsform vor. Deshalb können Muslime in demokratischen Staaten leben und sich am poitischen Geschehen beteiligen, ohne dass sie ihre Glaubensgrundsätze dabei verletzen. Der Islamismus als politische Ideologie und Ordnungsvorstellung lehnt dagegen die westliche Form von Demokratie ab und steht deshalb im Widerspruch zum demokratischen Verfassungsstaat.“

    Die naheliegende Frage, warum denn Nichtmuslime in muslimischen Staaten keine entsprechende Teilhabe in demokratischer Form haben oder warum es keinen muslimischen demokratischen Staat auf der Welt gibt, wird natürlich nicht gestellt. Und auch das mit der „nicht vorgeschriebenen Herrschaftsform“ ist Unsinn, wie die meisten von uns wissen.

    Aber das sind dann gerade die Sachen, die man ergänzen kann. Insgesamt ist deshalb diese Broschüre ein gutes „Hilfsmittel“ in der Argumentation. Gerade die „fehlenden“ Punkte beweisen, wie brüchig das Konstrukt ist und machen Leser auf diese Widersprüchlichkeit aufmerksam.

  9. #5 ProGW (21. Nov 2011 09:54)

    Genau so geht es mir auch.
    Ich wohne 60 km von Münster entfernt und währe gerne gekommen.
    Warum wird eine solche Aktion nicht auf PI angekündigt?
    Wegen der „Antifa“ vielleicht?

    Ansonsten meinen Respekt für diese Aktion.

  10. #19 antonio (21. Nov 2011 12:05)
    Ich wohne auch in der Nähe. Schick mal eine mail an Pi-Münster (Adresse in der Leiste oben).

  11. „Man möchte meinen,
    die deutsche Meinungs-Besitzer-Szene
    habe sich in einen Käfig voller Feiglinge
    verwandelt,

    die gegen jede Abweichung
    von den Käfigstandards
    keifen und hetzen“,

    O-Ton: Sloterdijk in einem Interview.

  12. Warum funktioniert es in Bosnien ?? Hat jemand den Beitrag im TV gesehen…? Dort gehen die Moslems durch die Neben-oder Hintertür in die Schule,nicht umgekehrt so wie bei uns !!! Dort wird klartext gesprochen-bei der Kirche und in Politik !! Warum geht es dort und nicht bei uns ? Dort können wir uns was abschauen…Die Rede von Geert Wilders in Sachen Türkei und Besuch von Gül ist ja Hammer-das gehört abgedruckt uns als Flugblatt verteilt !!!!

  13. Sollte bei uns demnächst die Scharia praktiziert werden, tun sich für manche ungeahnde Möglichkeiten auf.

    Hände + Füße abhacken, anschließend ins Krankenhaus, dann Reha, dann Arbeitsunfähigkeit dann die Rente. Eventuell muß noch die Unfallversicherung soweit vorhanden, ausbezahlt werden.

    Bei Kopfabhacken zahlt womöglich die Lebensversicherung aus. Und zwar die doppelte Summe, da nicht normal Tod eingetreten ist sondern Tod durch Unfall.

    In unserem schließlich fortschrittlichen, modernen Industrie – u. Rechtsstaat könnten Ärzte sich auch spezialisieren und dann das ganze Programm fachgerecht in schonender Narkose durchziehen.

  14. @ Rosinenbomber:

    Was ist mit dem Islamischen Zentrum in Gievenbeck – gibt es das nicht mehr? Und die Webseite, über die wir uns jahrelang amüsiert haben, obwohl sie nicht zum Lachen war? Ein Mann fragt an, wie mit Ehefrauen umzugehen sei, die vom Glauben abgefallen sind: „Die richtige Strafe gemäß Koran ist TOD.“

    Dieses Zentrum wurde kurz nach 9/11 auch in ZDF-„aspekte“ vorgeführt („westliche Mode ist für Mädchen unerwünscht, Popmusik ist verboten“), sie hatten einen Jungen vor der Kamera, vielleicht elf-zwölf, der demonstrierte, wie Integration planmäßig verhindert wird: Nein, er kennt keine westlichen Bands, sagte er, er hört nur arabische Musik, und er hat auch „keine deutschen Kanäle im Fernsehen, ist auch besser, damit man nicht so irgendwie schlecht wird“. Wörtliches Zitat.

  15. „In unserem schließlich fortschrittlichen, modernen Industrie – u. Rechtsstaat könnten Ärzte sich auch spezialisieren und dann das ganze Programm fachgerecht in schonender Narkose durchziehen.“

    Ja, als IGEL Leistung.
    „Islam – G… E… L…“ Da wird sich doch ein Marketingfuzzi ne schmissige Abkuerzung einfallen lassen.

  16. Ja, solch Aktionen machen 1. Spaß, stärken 2. die Zusammenarbeit zwischen PI-Gruppen und sind mehr als notwendig.
    Gruß aus mannheim

  17. @ Rosinenbomber

    Neben einigen augenscheinlich gemäßigten – und menschlich durchaus sympathischen – Moslems kamen wir auch mit dem Typus des offenen Scharia-Verfechters in Kontakt. So befürworte ein Jordanier das Händeabhacken für “wirklich schlimmen” Diebstahl. Ausnahmen von dieser martialischen Bestrafungsform seien etwa bei Diebstahl aus Hunger oder einer ähnlichen Notlage zulässig. Den Vorrang unserer Verfassung vor der Scharia und die damit einhergehende Trennung von Staat und Religion wollte er nicht akzeptieren. Vielmehr war er sich sicher: “Der Islam wird siegen!”

    Manche werden sich wundern was ich jetzt schreibe, hab ich ja nicht nur einmal einen Artikel für PI geschrieben. Ich weis nicht wie es dir geht Rosinenbomber. Gerade vor Leuten wie diesem Jordanier hab ich persönlich Respekt und bringe ihm Achtung entgegen. Er sagt geradeaus was er denkt und vor allem nach meiner Erfahrung – berichte mal wie es dir ging – kann man über solch ein Thema mit ihm über eine halbe Stunde kontrovers diskutieren und vor allem islamwissenschaftlich wirklich in die Tiefe gehen. Also über den Koran, die Überlieferung und in welcher Situation dieses Thema für den Koran geschrieben wurde. All dies konnte ich in über fünf Jahren im christliche-islamischen „Dialog“ nicht machen mit den Pfaffen. Dort wird man sofort als Störenfried ausgegrenzt. Was ich auch an dem ersten Satz gut fand: Du hast sauber getrennt zwischen dem einzelnen Muslim, der aus seiner Sicht ein friedliches und redliches Leben führen möchte, und der Ideologie des Politischen Islams welche grundgesetzwidrig ist.

    Auf Feedback zu dem Thema von dir würde ich mich freuen.

  18. Klasse gemacht. Und wie ich sehe hat sich der Stand auch ordentlich gemausert. Wer sich außerhalb des Kommentarbereichs von PI mal engagieren möchte: Die beteiligten PI-Gruppen freuen sich auf Anfragen. (Mein Anteil am Stand war ja zum Teil die Auslage.)

  19. Klasse Aktion! Aber den Comic halte ich nicht für so gut, die Serie ist sowas von PC!

    #15 Ogmios (21. Nov 2011 11:10)
    @ In diesem Comic wird zwischen Islam und Islamismus unterschieden.
    Auszug:
    -Was ist der Unterschied zwischen Islam und Islamismus?
    Der Islam ist eine monotheistische Religion (also Glaube an einen allumfassenden Gott), die eng mit dem Judentum und dem Christentum verwandt ist.
    im Unterschied dazu ist der Islamismus eine politische Ideologie die sich aber als ,,wahrer Islam“ ausgibt und diesen auch als verbindliche Richtschnur für Staat und Gesellschaft verwirklichen will. Diese Ideologie richtet sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung und ist damit eindeutig extremistisch.

    -Sind Islam und Demokratie vereinbar?
    Ja, Islam und muslimischer Glaube sind grundsätzlich mit Demokratie vereinbar….bla,bla,…Keks…usw.usf.!

    Herausgeber der Andi-Serie ist das Innenministerium NRW.
    Redaktion der Verfassungsschutz NRW.
    Bestellen oder Downloaden unter: http://www.andi.nrw.de

  20. Der Islam verhält sich zum Islamismus wie der Alkohol zum Alkoholismus.
    Beide -ismen haben ihre Ursache und sind nicht selbst Ursache.

  21. Tolle Aktion! Vielen Dank für euren Einsatz und euren Mut!

    Ich hoffe auf viele weitere Aktionen – bei uns wird es bald noch mehr Flugblätter für Freiheit und Demokratie in den U- und S-Bahnen geben!

  22. Wenn es gelingt, auch nur einen einzigen der vorbeigehenden Menschen zum Nachdenken anzuregen, dann war das schon ein riesen Erfolg.

    Es waren bestimmt mehr wie nur EINER 🙂

    #32
    gerade das comic, welches ich vorher noch nicht kannte, finde ich sehr gut zur unterstützng unseres anliegen.
    ich war überrascht wie deutlich zum teil über den islam/islamismus in diesem comic für kinder berichtet wird.
    daher auch mal ein dank an das innenministerium 🙂

  23. #25 Heta (21. Nov 2011 13:57)
    @ Rosinenbomber:

    Was ist mit dem Islamischen Zentrum in Gievenbeck – gibt es das nicht mehr?

    Soweit ich weiß nicht.

    #29 GrundGesetzWatch (21. Nov 2011 15:22)

    Ich weis nicht wie es dir geht Rosinenbomber. Gerade vor Leuten wie diesem Jordanier hab ich persönlich Respekt und bringe ihm Achtung entgegen. Er sagt geradeaus was er denkt und vor allem nach meiner Erfahrung – berichte mal wie es dir ging – kann man über solch ein Thema mit ihm über eine halbe Stunde kontrovers diskutieren und vor allem islamwissenschaftlich wirklich in die Tiefe gehen.

    So ein Verhalten ist mir lieber als verlogene Taqiyya, ja. Aber Achtung habe ich davor keine. Vor einem Neonationalsozialisten, der offen sagt er wolle alle Juden ausrotten, habe ich schließlich auch keine Achtung…

  24. @ Rosinenbomber

    So ein Verhalten ist mir lieber als verlogene Taqiyya, ja. Aber Achtung habe ich davor keine. Vor einem Neonationalsozialisten, der offen sagt er wolle alle Juden ausrotten, habe ich schließlich auch keine Achtung…

    So gesehen ist deine Meinung verständlich. Vor einem Neonationalsozialisten hätte ich allerdings auch keine Achtung und Respekt, sondern nur Verachtung für ihn übrig.

  25. Spyros Marinos, der Ausländerbeauftragte. Er ist so ein grottenschlechter Arzt, dass jeder froh war, als er sich dieser Arbeit zuwendete. Die potentiellen Patienten danken es ihm.

  26. #29 GrundGesetzWatch (21. Nov 2011 15:22)
    Mit besagtem Jordanier hatte ich mich auch unterhalten oder besser diskutiert. Überhaupt suchen erstaunlich oft Muslime die Diskussion bei solchen Ständen.
    Meistens tun sie es aber aus einem gewissen Sendungsbewußtsein heraus, um es milde zu formulieren. Schon bald merkt man aber, dass ihnen eine wesentliche Kritik am „Prinzip Islam“ völlig fremd ist. Sie würde ja auch Selbstkritik für sie bedeuten, ist also ausgeschlossen.
    Aus „Höflichkeit“ weisen dann manche auf „Interpretationsschwierigkeiten“ etc. hin.

    Unsere Frage an den jordanischen Bürger war, ob Scharia-Recht wie „Handabhacken“ in eine Demokratie wie z. B. Deutschland passe. Er wies auf „besonders schlimme Diebstahlsvergehen“ hin, die das auch in Deutschland rechtfertigen würden. Da war die „Diskussion“ natürlich am Ende, was auch für ihn klar war. Freundlich lachend verabschiedete er sich mit der Feststellung, dass „der Islam auch hier irgendwann herrschen“ würde.

    Es ist wohl ähnlich wie eine „Diskussion“ mit holocaust-Leugnern, die auch nicht von ihrer absurden Auffassung lassen wollen.

Comments are closed.